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Thema: Die Himbeersaft-Kaschemme

  1. #2801
    Mitglied Avatar von komnenos
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    Ohne eine Corona-Diskussion führen zu wollen, hier mal ein weiteres Beispiel für den oberflächlichen Journalismus heutzutage (Quelle Berliner Morgenpost, online gestern, Daten aus den USA):
    ,,Im Vergleich zu Delta waren Omikron-Infektionen nur halb so häufig mit einem Krankenhausaufenthalt verbunden: Hospitalisiert wurden der Untersuchung zufolge 235 von 52.297 Omikron-Fällen und 222 von 16.982 Menschen, die sich mit der Delta-Variante infiziert hatten. Das ergibt eine Hospitalisierungsrate von 0,5 Prozent für Omikron und 1,3 Prozent für Delta.''
    Rechnet man die konkreten Zahlen nach, kommt man auf 34%, also etwa ein Drittel und nicht die Hälfte der Krankenhausaufenthalte. Nicht, dass das nicht immer noch viel zu Viele wären, aber wieso kann man nicht mehr exakte Aussagen treffen, wenn man doch exakte Zahlen hat?

    @Nante:
    Ich halte die Aussage vom durchschnittlichen Zeitungsleser für brandgefährlich. So wurden schon zu DDR-Zeiten Millionen für dumm verkauft. Auch ein durchschnittlicher Zeitungsleser hat ein Anrecht darauf, dass das was er liest stimmt und nachprüfbar und vor allem möglichst objektiv ist.
    Geändert von komnenos (13.01.2022 um 12:12 Uhr)

  2. #2802
    Mitglied Avatar von gbg
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    Komneos, der nächste Text ist deiner, aber , du weißt, wenn wir was dazu schreiben, hat es Katalogumfang. Wir sind viel zu sehr involviert und sehen nur noch die einzelnen Bäume, mit Rinde und Borkenkäfer
    Den "absterbenden" Wald sehen wir nicht!
    Deshalb fand ich es gut, auch mal wieder den Wald zu zeigen

  3. #2803
    Mitglied Avatar von komnenos
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    Ja, das kann man so sehen, aber dann darf man eigentlich auch das Lindnerbuch nicht kritisieren, denn das zeigt noch mehr Wald und sogar viele einzelne Bäume. Dass ein Ahornbaum dann manchmal als Buche dargestellt wird, ist ja dann vernachlässigbar...?

  4. #2804
    Mitglied Avatar von Nante
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    Zitat Zitat von komnenos Beitrag anzeigen
    @Nante:
    Ich halte die Aussage vom durchschnittlichen Zeitungsleser für brandgefährlich. So wurden schon zu DDR-Zeiten Millionen für dumm verkauft. Auch ein durchschnittlicher Zeitungsleser hat ein Anrecht darauf, dass das was er liest stimmt und nachprüfbar und vor allem möglichst objektiv ist.
    Wie willst Du in einem Zeitungsartikel (!) über ein vor 45 Jahren beendetes Kapitiel DDR-Comic-Geschichte ein oft genug das erste mal davon lesendes Publikum "objektiv" informieren?
    Wer wirklich mehr wissen will, wurde am Ende des Artikels ja auf die Bücher verwiesen.

    Zitat Zitat von gbg Beitrag anzeigen
    Deshalb fand ich es gut, auch mal wieder den Wald zu zeigen
    Stimme ich voll zu.


    Zitat Zitat von komnenos Beitrag anzeigen
    Ja, das kann man so sehen, aber dann darf man eigentlich auch das Lindnerbuch nicht kritisieren, denn das zeigt noch mehr Wald und sogar viele einzelne Bäume. Dass ein Ahornbaum dann manchmal als Buche dargestellt wird, ist ja dann vernachlässigbar...?
    Zwischen einem Zeitungsartikel (der nicht in einer Fachzeitschrift heraus kommt und dessen Autor eine Woche später wahrscheinlich zu einem ganz anderen Thema schreibt) und einem Buch, daß sich gezielt an eine bestimmte Klientel wendet, die mit dem Kauf ja auch bestimmte Erwartungen verknüpft, kann man meiner Meinung nach doch einen Unterschied machen.

    PS: Weil ich mich nun mal für Geschichte interessiere, hänge ich seit ein paar Jahren regelmäßen auf der Geschichtsabteilung bei WO ab und weiß darum, wie oft genug ein Artikel aus einem oder drei Büchern zusammengeschrieben wird(werden muß!) und auch, daß ein großer Teil der Leser oft genug noch damit überfordert ist, während andersherum andere, die hohe Spezialkenntnisse haben, die "Seichtheir" oder "Unvollständigkeit" des Artikels kritisieren.
    Diese bekommen dann auch regelmäßig wortwörtlich als Antwort: "Das ist ein Artikel und kein Buch!"
    Eine Krise kann jeder Idiot meistern. Was uns zu schaffen macht, ist der Alltag.
    (angeblich) Anton Tschechow

  5. #2805
    Mitglied Avatar von gbg
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    Zitat Zitat von komnenos Beitrag anzeigen
    Ja, das kann man so sehen, aber dann darf man eigentlich auch das Lindnerbuch nicht kritisieren, ...?
    Das darf man schon kritisieren, da es sich ja an "UNS" richtet, also den Mosaik-Leser und auch Sammler. Ansonsten würde auch der Frieske reichen, der auch nur ein Überblick über bekannte Themen war.
    Vielleicht hat auch Hegen speziell Lindner dazu auserkoren, sein "Leib-und Hausschreiber" zu werden, denn der konnte praktisch kaum was nachfragen, weil er es nicht wusste und das wusste Hegen. Also will ich etwas nicht nach draußen dringen lassen, suche ich mir Leute, die mir gewogen sind, aber ahnungslos. Die stellen dann auch keine Fragen und untermauern sie mit Fakten.

  6. #2806
    Mitglied Avatar von komnenos
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    @Nante: Was man an den von mir angeführten Zitaten objektivieren kann? Na einfach sich an die Fakten halten oder sich zumindest nicht blind in Mutmaßungen versteigern und vielleicht auch keine falschen Erwartungen wecken. Ich stelle mir jetzt den durchschnittlichen Zeitungsleser vor, der nach dem ersten Band der Amerikaserie greift und ein Actionspektakel à la James Bond erwartet, oje...
    Wenn Zeitungsartikel ein Freifahrtschein dafür sind, alles Mögliche und Unmögliche schreiben und behaupten zu können, dann sollte man Pressefreiheit vielleicht mit Narrenfreiheit gleichsetzen.

    @gbg: Die Tatsache, dass die Propheten heute nicht mehr in der Wüste unterwegs sind und ihre Thesen auf Tontafeln erhalten sondern sie ins Pflegeheim pilgern und alles selbst aufschreiben müssen, sollte nicht darüber hinweg täuschen, dass sie nach wie vor an einer größtmöglichen Verbreitung ihrer Wahrheiten interessiert sind und sich keineswegs nur an ein sachkundiges Publikum wenden.

  7. #2807
    Moderator Digedags Forum Avatar von Uhrviech
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    Ich kenne nur die Zitate und den Screenshot des Artikels aus diesem Thread, aber einigen kritischen Anmerkungen von komnenos würde ich ebenfalls zustimmen wollen – und die haben nichts damit zu tun, ob man ein Insider der Geschichte des MvHH ist. Also z.B. der „vorbildliche ökologische Fußabdruck“, das „volkseigene Mosaik-Comic“ oder die Eroberung der kompletten DDR durch westliche Comics. Auch wenn der Artikel in seiner Gänze positiv zu werten sein mag und sicher viele verschiedene Quellen einfließen, entbindet es Journalisten nicht davon grundlegende Aussagen auf den Prüfstand zu stellen.

    Und ja, auch bei der Corona-Prozentrechnung zeigt sich, dass der Autor nicht über seine Verhältnisrechnung nachgedacht hat. Immerhin sollte doch zum Ausdruck gebracht werden, dass die Omikron-Infektionen lange nicht so häufig zu einer Hospitalisierung führt wie die Delta-Variante… Für solche Nachlässigkeiten fehlt mir das Verständnis, werden denn Journalisten so schlecht bezahlt, dass die Artikel aus dem Handgelenk geschüttelt werden müssen?
    Die Tatsache, dass es Zeitungen und bunte Zeitschriften gibt wo Lüge und Effekthascherei ein Zuhause haben, steht auf einem anderen Blatt und muss hier sicher nicht diskutiert werden.

    Mir ging schon zu DDR-Zeiten die gesamte Tagespresse komplett auf den Senkel. Nachdem mich die Märkische Volksstimme 1990 als Fachberater mit auf die CeBIT genommen hatte und in Ihrem Bericht über die Messe meinen Namen benutzte um ihren Schwachsinn zu verbreiten, waren für mich alle Presseorgane (ausgenommen die Eule) gestorben. So ist das noch heute, hinzugekommen sind nur die Druckerzeugnisse des DDR – und dort wird natürlich auch gelogen und übertrieben was das Zeug hält, aber man muss es nur 2x im Jahr ertragen ...
    Es grüsst
    Uhrviech aus Passow, wo die Digedags ein Zuhause haben

  8. #2808
    Mitglied Avatar von Nante
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    @komnenos
    Ich akzeptiere Deine Meinung aber bleibe trotzdem dabei: Außer den "Dutzenden" kann man alle von Dir aufgeführten Zitate durchaus gelten lassen.
    Nachdem ich ihn deswegn noch mal gelesen habe, ist auch klar, daß er sich wohl stark an Lehmstedt orientiert hat. Bei der "Millionen ...Querfinanzierung" beruft er sich ja ausdrücklich auf ihn.
    @Uhrviech
    Der Artikel ist ohne Bezahlschranke lesbar.

    PS: zum Thema "volkseigenen Mosaik-Comics". Es geht doch aus dem Kontext klar hervor, daß das nur eine saloppe Beschreibung des Mosaiks als Gegenstück zum bösen "kapitalistischen" West-Comic ist.
    Eine Krise kann jeder Idiot meistern. Was uns zu schaffen macht, ist der Alltag.
    (angeblich) Anton Tschechow

  9. #2809
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    Zitat Zitat von Uhrviech Beitrag anzeigen
    ... So ist das noch heute, hinzugekommen sind nur die Druckerzeugnisse des DDR – und dort wird natürlich auch gelogen und übertrieben was das Zeug hält, aber man muss es nur 2x im Jahr ertragen ...
    Hoppala, beim DDR wird doch nicht gelogen - wir verzerren die Wahrheit nur extrem! (Womit wir wieder elegant die Brücke zu Corona geschlagen hätten. Wobei ich auf solcherart Diskussionen hier gern verzichten kann.)

  10. #2810
    Moderator Digedags Forum Avatar von Uhrviech
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    Zitat Zitat von pteroman Beitrag anzeigen
    Hoppala, beim DDR wird doch nicht gelogen - wir verzerren die Wahrheit nur extrem!
    Ja natürlich - ist mir nur so rausgerutscht.
    Es grüsst
    Uhrviech aus Passow, wo die Digedags ein Zuhause haben

  11. #2811
    Mitglied Avatar von Nante
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    Zitat Zitat von pteroman Beitrag anzeigen
    Hoppala, beim DDR wird doch nicht gelogen - wir verzerren die Wahrheit nur extrem!
    Frei nach D. Adams: "Der DIGEDON ist absolut! Die Realität kann machmal abweichen."
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    (angeblich) Anton Tschechow

  12. #2812
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    Anfrage an Radio Eriwan: "Stimmt es, dass unser geliebter Führer Josef Wissarionowitsch Stalin in der Lotterie ein Auto gewonnen hat?"

    Antwort von Radio Eriwan: "Im Prinzip ja.
    Aber erstens war es nicht unser geliebter Führer Josef Wissarionowitsch Stalin, sondern Iwan Iwanowitsch aus Iwanow.
    Zweitens war es kein Auto, sondern ein Fahrrad.
    Und drittens hat er es nicht gewonnen, sondern es wurde ihm gestohlen."

  13. #2813
    Moderator Leipziger Comicgarten Forum Avatar von thowiLEIPZIG
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    "Den Digedon in seinem Lauf
    halten nicht mal die Faxe auf!"

  14. #2814
    Moderator Leipziger Comicgarten Forum Avatar von thowiLEIPZIG
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    Vielleicht interessant für euch, MICH hat das FURCHTBAR aufgeregt und ich muss euch das mal erzählen. Und irgendwie ging es hier ja gerade auch ein wenig um "DDR" und so weiter.

    Mit Tangentus habe ich am heutigen Nachmittag darüber schon am Telefon geredet.

    In der FB-Gruppe "Digedags-Mosaik-Abrafaxe" habe ich den gestrigen Beitrag von Tangentus geteilt:

    "Die Berliner Zeitung veröffentlichte am 8. Januar 2022 ein Interview mit Katja Kipping, der früheren Bundesvorsitzenden der Linken und jetzigen Senatorin für Arbeit und Soziales in Berlin.

    Neben Themen zu ihrer politischen Arbeit und zu privaten Verhältnissen antwortete die in Dresden geborene Politikerin auch auf eine Frage nach Ost-West-Unterschieden: "Ein Beispiel ist für mich, wenn ich mit meiner Tochter das Mosaik kaufe, die Comiczeitschrift. Ich sehe dem Verkäufer an den Augen an, ob er aus dem Westen oder aus dem Osten kommt. Wenn die Leute das sehen, gibt es manchmal so ein Strahlen, und sie sagen: "Ach, das habe ich mir in meiner Kindheit auch immer am Zeitungskiosk geholt." Und wenn ich das bei Partys gegenüber Westdeutschen erzähle, muss ich manchen erst erklären, was Mosaik ist: "So was wie Asterix.""

    Es kamen schon gestern 4 "Wut-Smileys", weil Frau Kipping erwähnt wurde und Ich war LANGE gaaanz ruhig, weil es VIEL mehr "gefällt mir"-Beiträge gab. Damit konnte ich noch leben, aber heute Abend schrieb Einer Folgendes:

    "Passt irgendwie nicht unbedingt zu linken Politikern:innen da ha eben diese linke Politik dafür Verantwortlich war das die Digedags eingestellt wurden!
    Ich finde darauf muss gerade die Digedag Fangemeinde einen Wert legen!"

    Ich hab ihm geantwortet: "Thomas XXXXXXXXXX: Der größte UNSINN. Hannes Hegen hat wohl selbst die allergrößte Schuld am Ende. Aber wenn man keine Ahnung hat, glaubt man solche eventuell verbreiteten Märchen.
    Ach, ja: Katja Kipping wurde am 18. Januar 1978 geboren. Woran ist sie denn NOCH Schuld???

    Habe mir gerade den ganzen Hass auf deiner Seite angesehen und entferne dich aus der Gruppe."

    DAS musste gerade raus und ich glaube, es interessiert euch auch.

    Danke für die Aufmerksamkeit.
    Geändert von thowiLEIPZIG (15.01.2022 um 03:21 Uhr)

  15. #2815
    Mitglied Avatar von Remory
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    Wie kann man sich über so einen Schwachsinn aufregen? Da stimmt einfach gar nichts dran. Ist aber das Resultat vieler Zeitungsberichte, die das MOSAIK all die Jahre über politisiert haben. Wir diskutierten ja hier schon darüber. Dieses aufoktroyierte Fernweh gehört meiner Meinung nach auch dazu. Aber wegen solch einen Typen musst du dich nicht aufregen Thowi. Das ist doch eine einzelne Person, die aus falschem Wissen über das MOSAIK sich so geäußert hat.

  16. #2816
    Moderator Digedags Forum Avatar von Uhrviech
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    Zitat Zitat von thowiLEIPZIG Beitrag anzeigen
    Vielleicht interessant für euch, MICH hat das FURCHTBAR aufgeregt und ich muss euch das mal erzählen. ...
    was erwartest du denn, wenn du auf einer Plattform wie FB hyperaktiv bist? Ich denke mal du bist durch deine Spezialisierung auf das Mosaik noch ganz gut dran. Bei anderen Themen (vielleicht gar politischer oder wissenschaftlicher Art) wäre die "Bombe" schon lange geplatzt. Insofern kann man deine Gruppe vielleicht sogar als Lichtblick und Hoffnungsträger dieses fragwürdigen Netzwerkes sehen. Das ist allerdings nur eine Annahme aus deinem Bericht und der Natur dieses "sozialen Netzwerkes" heraus, eigene Erfahrungen habe ich mich schon vor langer Zeit entschlossen dort nicht zu sammeln.
    Es grüsst
    Uhrviech aus Passow, wo die Digedags ein Zuhause haben

  17. #2817
    Mitglied Avatar von Remory
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    Na, ja, ich würde FB jetzt nicht per se verteufeln. FB eignet sich prima, um mit Freunden und Gleichgesinnten in Kontakt zu bleiben. Auch um schnell Informationen zu verbreiten. Als Diskussionsplattform hingegen ist FB weniger geeignet. Da würde ich ein Forum immer vorziehen.

  18. #2818
    Moderator Leipziger Comicgarten Forum Avatar von thowiLEIPZIG
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    Danke, Remory.
    Uhrviech: Ich wollte und will vermeiden, hier eine Diskussion um ... zu entfachen. Ansonsten hätte ich das Gleiche wie Remory dazu schreiben können. Denn ich denke darüber wie er.

  19. #2819
    Moderator Digedags Forum Avatar von Uhrviech
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    Zitat Zitat von thowiLEIPZIG Beitrag anzeigen
    ...Ich wollte und will vermeiden, hier eine Diskussion um ... zu entfachen.
    Ok, da schließe ich mich gerne an. Und verteufeln wollte ich auch nichts - habe deshalb auch nicht einmal massiv die Schattenseiten beschrieben, denn wo Licht ist da gibt es den Schatten nun mal. Letztlich war ich nur verwundert, wie FURCHTBAR du dich aufgeregt hast, als wäre so etwas in einem offenen "sozialen Netzwerk" nicht zu erwarten. Damit musst du zwar auch in einem Forum rechnen, aber bei über 30 Mio. deutschen Nutzern ist jeder Beitrag mit bestimmten Schlagwörtern extrem schnell zu finden und zieht also Gegenwind mit unerwünschten Kommentaren und Bemerkungen an.
    Es grüsst
    Uhrviech aus Passow, wo die Digedags ein Zuhause haben

  20. #2820
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    Linkenpolitiker`innen haben gerade wenn sie aus dem Osten kommen eine andere Affinität zum Mosaik, das ist relativ simpel nachvollziehbar. Auch Wagenknecht hatte Mosaik schon positiv erwähnt in einem Beitrag. Bartsch war ja sogar Geschaftsführer bei Junge Welt, hat Schubert und Hackel mit Autorenverträgen ausgestattet. Gratulationsschreiben an Hegen zum Verdienstkreutz, ebenfalls von einer Linkenpolitikerin. Die Politik zur Zeit des MvHH hatte natürlich Einfluss auf das Heft, zum einen hat sie die Voraussetzungen für die einzigartige Entwicklung des Heftes mitgeschaffen, auf der anderen Seite durch permanente (vor allem in der Anfangszeit) Einmischung, politische Überzeugungen, ökonomisches Unverständniss, Fehlpriorisierung, Festhalten an Doktrien, Mißgunst und Neid auch zum Untergang mit beigetragen. Ein heutiger Linkenpolitiker trägt dafür keine Schuld, steht aber irgendwie trotzdem traditionell (als Mitglied der Nachfolgepartei) nicht ganz außen vor. Natürlich wird der Facebookkommentar nicht auf Sach-und Fachkenntnissen basieren, aber ein Körnchen Wahrheit kann ich schon erkennen. Eine Vermischung von politischer Überzeugung und Kulturhistorie (hier Mosaik) ist tagespolitisch aus meiner Sicht eher Fehl am Platz.

  21. #2821
    Mitglied Avatar von komnenos
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    @THOWI:

    Da hat wohl Jemand Regel 4 in Deiner Gruppe nicht beachtet:
    ,,Politik gehört nicht hier her. Wer motzt, fliegt.''
    Warum bringst Du selbst dann ein Zitat von einer prominenten Linken-Politikerin an? Dass das nicht nur Begeisterung auslöst, ist erwartbar. Man könnte etwas provokativ fragen, ob Du mal aussieben wolltest?

    Andererseits illustriert dieses Beispiel sehr schön, was bei diesem oberflächlichen Journalismus rauskommt. Der durchschnittliche Zeitungsleser (ohne tiefe Sachkenntnis) kann eben nicht unterscheiden, ob etwas mit Augenzwinkern übertrieben, nur salopp dahingesagt, tendenziell berichtet oder gründlich recherchiert ist. Wenn er sich dann seine Meinung daraus bildet und ein Urteil fällt, was beim Sachkundigen nicht standhält und auf Ablehnung stößt, ist er in meinen Augen immer noch zuvorderst Opfer und nicht Täter.

    Dieses Land ist mit seinem neuen ideologischen Korsett aus Genderisierung, political correctness und cancel culture ganz unabhängig von links, rechts, oben, unten einfach nur noch auf dem Weg ins Mittelmaß. Leider habe ich den Eindruck, dass bestimmte soziale Medien dem auch noch Vorschub leisten.

  22. #2822
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    Zitat Zitat von kathleen Beitrag anzeigen
    Linkenpolitiker`innen haben gerade wenn sie aus dem Osten kommen eine andere Affinität zum Mosaik, das ist relativ simpel nachvollziehbar. Auch Wagenknecht hatte Mosaik schon positiv erwähnt in einem Beitrag. Bartsch war ja sogar Geschaftsführer bei Junge Welt, hat Schubert und Hackel mit Autorenverträgen ausgestattet. Gratulationsschreiben an Hegen zum Verdienstkreutz, ebenfalls von einer Linkenpolitikerin. Die Politik zur Zeit des MvHH hatte natürlich Einfluss auf das Heft, zum einen hat sie die Voraussetzungen für die einzigartige Entwicklung des Heftes mitgeschaffen, auf der anderen Seite durch permanente (vor allem in der Anfangszeit) Einmischung, politische Überzeugungen, ökonomisches Unverständniss, Fehlpriorisierung, Festhalten an Doktrien, Mißgunst und Neid auch zum Untergang mit beigetragen. Ein heutiger Linkenpolitiker trägt dafür keine Schuld, steht aber irgendwie trotzdem traditionell (als Mitglied der Nachfolgepartei) nicht ganz außen vor. Natürlich wird der Facebookkommentar nicht auf Sach-und Fachkenntnissen basieren, aber ein Körnchen Wahrheit kann ich schon erkennen. Eine Vermischung von politischer Überzeugung und Kulturhistorie (hier Mosaik) ist tagespolitisch aus meiner Sicht eher Fehl am Platz.
    Deine ausgewogenen Worte gefallen mir!
    Das erwähnte Körnchen Wahrheit könnte indes auch ein etwas größeres Korn sein. Denn dass die ständigen Einmischungsversuche von politischer Seite Hegen verdrossen und zermürbt haben, ist kein Geheimnis. Wenn man dagegen ankämpft, dass den Digedags Pionierhalstücher verabreicht oder in die Sowjetunion zum Wüsten bewässern verfrachtet werden sollen, dann kann das schon Nerven kosten und solche Erfahrungen auch nachwirken und noch Jahre später Entscheidungen mit beeinflussen.

    Kleiner Hinweis: Die Linke ist keine "Nachfolgepartei" der SED, sie ist rein juristisch die fünffach umbenannte SED. (Bevor hier einige Schnappatmung bekommen - schaut beim nicht gerade als rechts bekannten Portal Wikipedia nach.)

    @THOWI: Wenn du keine Diskussionen entfachen willst, warum haust du dann mit solchen Reizwörtern um dich? Als alter Hase solltest du doch die Reaktionen abschätzen können. War doch klar, dass Ostalgiker applaudieren und Stasi-Opfer wie ich Gegenwind erzeugen. Aus meiner Sicht hätte man die Mauermörderpartei mit der deutschen Einheit schlicht verbieten müssen!

    Im Übrigen hätte ich gern von dir als Englischlehrer mal eine Übersetzung von social media, die nicht "soziale Medien" lautet. mit diesem m. M. n. falsch übersetzten Begriff sind doch eher "Mitmach-Medien" oder "Medien für alle" gemeint?

  23. #2823
    Moderator Leipziger Comicgarten Forum Avatar von thowiLEIPZIG
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    Letzteres würde ich sagen.

  24. #2824
    Moderator Leipziger Comicgarten Forum Avatar von thowiLEIPZIG
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    Zitat Zitat von komnenos Beitrag anzeigen
    Warum bringst Du selbst dann ein Zitat von einer prominenten Linken-Politikerin an? Dass das nicht nur Begeisterung auslöst, ist erwartbar.
    Ich habe ja lediglich Tangentus' Meldung zitiert, was ich immer dann mache, wenn er eine Nachricht hat, die ich noch nicht "auf dem Plan" hatte. Nie im Leben hätte ich erwartet, dass sich jemand daran stößt.
    Nebenbei: Beim 2./3. (???) Dresdner Comicfest nutzen wir die Räumlichkeiten von Frau Kippings damaligen Büro für Vorträge und andere menschliche "Bedürfnisse" , deshalb ist zum Pullern auch Keiner aus lauter Protest hinter die Büsche gegangen...
    Und TOLERANZ scheint irgendwie "auf beiden Seiten" ein Fremdwort zu sein...
    Geändert von thowiLEIPZIG (15.01.2022 um 18:16 Uhr)

  25. #2825
    Mitglied Avatar von komnenos
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    Zitat Zitat von thowiLEIPZIG Beitrag anzeigen
    Ich habe je lediglich Tangentus' Meldung zitiert, was ich immer dann mache, wenn er eine Nachricht hat, die ich noch nicht "auf dem Plan" hatte. Nie im Leben hätte ich erwartet, dass sich jemand daran stößt. ...
    Ja, da staunt man manchmal, wie man mit einer scheinbar harmlosen Notiz Emotionen entfalten kann. Schabowski hatte die Wirkung seiner kleinen Zettelnotiz einst auch total unterschätzt

    Die Toleranz gegenüber dem Andersdenkenden setzt tatsächlich Denken voraus. Bei der heutigen Meinungsmache gilt das einfache Mehrheitsprinzip, um den Wahrheitsgehalt zu unterstreichen, und die Minderheit abzukanzeln.

    Was das Ende der Digedags anbetrifft, so sind natürlich beide Vertragsparteien in der Verantwortung, sich zu einigen oder eben auch nicht. Ich glaube nur, wenn Hegen noch so für die Digedags gebrannt hätte wie in den politisch für ihn wirklich schwierigen Jahren, dann wäre es wahrscheinlich eher zu einer Einigung gekommen. Aber er hatte wohl künstlerisch weiter gehende Ambitionen, für mich völlig verständlich, aber damit wurde die Schnittmenge mit den Verlagsinteressen zu klein.

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