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Thema: Welche Comics habt ihr heute gelesen? - Der große Review-Thread

  1. #6526
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    Zitat Zitat von Largo Beutlin Beitrag anzeigen
    Sein Name war Ptirou

    schon mehrfach gelobt hier im Forum und was soll ich sagen: zu Recht

    Wirklich ein schöner Band und eine nette Idee zum Ursprung des Spirou.

    Hätte sich definitiv eine HC Ausgabe verdient!
    Dann freue dich auf Mademoiselle J. - der ist noch einen Tick besser! Und ja, eine Hardcoverausgabe hätten beide verdient.

    LG
    Mollari

  2. #6527
    Mitglied Avatar von OK Boomer
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    Zitat Zitat von Largo Beutlin Beitrag anzeigen
    Vinland Saga Band 1:
    Mal wieder ein Manga, das mir mein Teenager Neffe gegeben hat und was soll ich sagen.
    Das Teil rockt. Interessante Story, super gezeichnet (kein übertriebener Manga Style) und auch historisch akkurat (soweit ich das beurteilen kann).
    Tja, aber leider nicht anatomisch akkurat. Ich kenne nur den optisch toll gestalteten Anime (Staffel 1), aber leider ist das "One Piece" in todernst. Die Hauptfiguren sind übermenschlich stark und schnetzeln sich durch die Gegnerreihen als gäb’s kein morgen. Da werden gerne mal mit einem mächtigen Hieb mehrere Köpfe abgeschlagen oder Körper von oben bis unten gespalten, als hätten Köpfe und Körper keine Knochen. Lächerlich, fehlt nur noch Monkey D. Ruffys GumGum-Pistole (ich mag "One Piece" als Anime, aber der nimmt sich ja im Gegensatz zu VS auch nicht ernst und gibt nicht vor in irgendetwas akkurat zu sein, im Gegenteil, jedes Detail in OP ist pure verspielte Fantasy). Auch die Kämpfe in "Vinland Saga" werden über mehrere Folgen nervenzehrend aufgebaut und zelebriert wie bei One Piece (das war ein Grund, warum ich irgendwann bei OP ausgestiegen bin).

    Außerdem, warum geht es in VS - zumindest im Anime S1 - überhaupt gefühlt ständig nur um Kämpfe, oft Mann gegen Mann? Das hatte ich nicht erwartet, ich dachte die Serie dreht sich um das Leben der Wikinger.

    Die allseits hochgelobte und mW in Japan erfolgreiche "Vinland Saga" ist für mich die größte Comic-/Manga-/Anime/-Enttäuschung der letzten Jahre. Ich hatte den versprochenen Realismus erwartet und bekam das exakte Gegenteil. Da bietet die TV-Serie "Vikings" mehr.

    Hier ein Beispiel dafür, was ich meine (evtl. Spoiler), Kampf des "Vinland Saga"-Protagonisten Thorfinn gegen einen der Hauptantagonisten (der natürlich ca. 1 Meter größer als alle anderen) von Staffel 1 des Anime: https://youtu.be/2z7ECVPilHI Übermenschliche Kräfte bzw. Reflexe. So haben die Wikinger sicher nicht gekämpft.

    Oder, noch krasseres Beispiel, hier ab 02:10* für ca. 10 Sekunden und dann wieder bei 04:00 für nur wenige Sekunden so lächerlich unrealistische Darstellung von übermenschlicher Kraft und Gewalt https://www.youtube.com/watch?v=9yVUrQgWjc0, dass die Serie leider für mich gestorben ist. Ich hab kein Interesse an grimmigen Superhelden-Wikingern. Da bleib ich lieber bei den dümmlich-sympathischen und bodenständigen Halvar, Faxe, Tjure, Snorre & Co.

    *Das bei 02:10 erinnert mich ein bisschen an "Elfen Lied", den wohl brutalsten und schockierendsten Anime, den ich kenne.
    Geändert von OK Boomer (24.11.2021 um 22:55 Uhr)

  3. #6528
    Mitglied Avatar von OK Boomer
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    Zitat Zitat von Largo Beutlin Beitrag anzeigen
    Sein Name war Ptirou

    schon mehrfach gelobt hier im Forum und was soll ich sagen: zu Recht

    Wirklich ein schöner Band und eine nette Idee zum Ursprung des Spirou.

    Hätte sich definitiv eine HC Ausgabe verdient!
    Ptirou ist die schönste Hommage, die ich bisher gelesen habe. War mein Comic des Jahres 2018.
    Geändert von OK Boomer (24.11.2021 um 23:25 Uhr)

  4. #6529
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    Zu Vinland:

    Eine historisch akkurate Darstellung der Kämpfe bietet das natürlich nicht. Sorry, wenn ich den Eindruck erweckt habe.
    Ich habe das von einem Manga für Jugendlich aber auch nicht erwartet. Aber auch Batman kämpft wohl nicht realistisch und ist trotzdem oft ein gutes Comic.
    Aber aus Sicht des jugendlichen Zielpublikums istVinland ein lässiges Comic. Und auch hat Band 1 gut unterhalten. Gefiel mir besser als die meisten Elfen oder Zwerge Alben von Splitter.

    zur Fernsehserie kann ich nichts sagen.

  5. #6530
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    http://www.michaelhacker.at/el-herpez-1/


    mal eine Empfehlung für einabgedrehtes Comic aus Österreich.
    Die Story eines Mitarbeiters des Amtes für Lebensmittelsicherheit, dessen Herpes Infektion plötzlich eine Eigenleben entwickelt.

    Ein guter Magen beim Blick in die Küche mancher Imbissbude ist allerdings Lesevoraussetzung! :-)

  6. #6531
    Mitglied Avatar von dino1
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    Wow, cooler Comic, sieht klasse aus.

    Ptirou is toll, ein klasse Comic.

    So, habe gerade mal die Eulen von Court if Owls aus dem Batman Omnibus beendet.

    Damals war ich irgendwie ziemlich genervt von dem Ende, jetzt beim Wiederlesen hat es mir ok gefallen. Der Anfang ist wirklich brillant, leider kippt es dann mit den hanebüchenen Talons die unsterblich sind, auch der Climax mit dem Thomas Jr. ellenlangen Geschwafel nimmt die Dynamik. Was mich damals so extrem störte war die Flugzeug Szene, die fand ich nicht mehr so wild.
    Dennoch, nicht so blöde wie ich es in Erinnerung hatte. Kann man lesen.

    Daredevil, Guardian Devil auch erledigt, nachdem man sich an die langen Captions gewöhnt hat ist die Geschichte ähnlich wie bei Bats, ein toller Start, es ist wirklich schon fast unheimlich, obwohl ja Smith eigentlich nur einen auf Millers Born Again macht gelingt es ihm einen eigenen Spin in die Story zu legen. Da ich ja die Überraschung auch schon kannte taugt die Geschichte fairerweise nur so halb zum wiederholten Lesen. Finde die Idee prinzipiell gut, nur so richtig konnte mich das dann nicht überzeugen warum jetzt DD und nicht Spidey, Ja, es wird erklärt aber macht keinen wirklichen Sinn für mich.

    Artwork in beiden Geschichten, Batman und Daredevil natürlich nicht zu toppen.

  7. #6532
    Mitglied Avatar von berlepsch
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    Niles, Jones: Gotham nach Mitternacht, Eaglemoss DC graphic novel collection



    Auf den Band hatte ich mich gefreut, da Batman hier schön klassisch als Detektiv agieren darf. Das Ergebnis hat mich dann aber leider enttäuscht.
    Man merkt der Geschichte an, dass das große Halloween irgendwie als Vorbild gedient hat - leider wird dessen Qualität hier nicht erreicht. Es werden alle möglichen Schurken nachheinander in Szene gesetzt und Batman hat sogar als Batman eine Liebesaffäre. Irgendwie ist das ganze aber mit der Zeit wiederholend und ich habe mich nach dem Schluss gesehnt - dieser bietet immerhin eine Überraschung. Während schon die Story mich nicht vom Hocker haut, sind die Grafiken aber das eigentliche Problem. Irgendwie wirkt alles überspitzt. Batman wird ständig in irgendwelchen unnatürlichen Posen gezeigt und sein Mantel ist gefühlt 20m lang.
    Alles in allem keine Katastrophe aber auch nicht gut...

  8. #6533
    Mitglied Avatar von BonePhone
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    Mit Mantel und Degen Kapitel V

    Was bitte hat Ayroles da geritten? Mal eben komplett die Dynamik rausgenommen und die ganze Story ausgebremst bis zum Stillstand. Was dieser Quatsch mit den Seleniten und dem Theater soll will mir nicht einleuchten. Es ist jedenfalls stinklangweilig und zieht die gesamte Storyline mal komplett in den Keller. Jetzt ist mir auch wieder klar, warum ich bei diesem Band vor Jahren genervt hingeworfen hatte.
    Diesmal habe ich allerdings beschlossen dran zu beiben, in der Hoffnung, dass es wieder besser wird. Wenn ich aber bedenke, wo wohl die Reise hingeht, hätte ich schon wieder große Lust einfach aufzuhören. Wie sagt man doch so schön: man sollte aufhören, wenn es am schönsten ist. Über den Punkt bin ich leider schon raus, aber guter Hoffnung, dass sich doch noch was in die richtige Richtung tut.

  9. #6534
    Mitglied Avatar von dino1
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    Zitat Zitat von BonePhone Beitrag anzeigen
    Mit Mantel und Degen Kapitel V

    Was bitte hat Ayroles da geritten? Mal eben komplett die Dynamik rausgenommen und die ganze Story ausgebremst bis zum Stillstand. Was dieser Quatsch mit den Seleniten und dem Theater soll will mir nicht einleuchten. Es ist jedenfalls stinklangweilig und zieht die gesamte Storyline mal komplett in den Keller. Jetzt ist mir auch wieder klar, warum ich bei diesem Band vor Jahren genervt hingeworfen hatte.
    Diesmal habe ich allerdings beschlossen dran zu beiben, in der Hoffnung, dass es wieder besser wird. Wenn ich aber bedenke, wo wohl die Reise hingeht, hätte ich schon wieder große Lust einfach aufzuhören. Wie sagt man doch so schön: man sollte aufhören, wenn es am schönsten ist. Über den Punkt bin ich leider schon raus, aber guter Hoffnung, dass sich doch noch was in die richtige Richtung tut.
    Ja, deshalb stehen hier auch nur die Bände 1 und 2 der GA glaube ich, weil das so verschwurbelt ist und bei mir überhaupt nicht gezündet hat.

  10. #6535
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    Zitat Zitat von BonePhone Beitrag anzeigen
    Mit Mantel und Degen Kapitel V

    Was bitte hat Ayroles da geritten? Mal eben komplett die Dynamik rausgenommen und die ganze Story ausgebremst bis zum Stillstand. Was dieser Quatsch mit den Seleniten und dem Theater soll will mir nicht einleuchten. Es ist jedenfalls stinklangweilig und zieht die gesamte Storyline mal komplett in den Keller. Jetzt ist mir auch wieder klar, warum ich bei diesem Band vor Jahren genervt hingeworfen hatte.
    Diesmal habe ich allerdings beschlossen dran zu beiben, in der Hoffnung, dass es wieder besser wird. Wenn ich aber bedenke, wo wohl die Reise hingeht, hätte ich schon wieder große Lust einfach aufzuhören. Wie sagt man doch so schön: man sollte aufhören, wenn es am schönsten ist. Über den Punkt bin ich leider schon raus, aber guter Hoffnung, dass sich doch noch was in die richtige Richtung tut.

    Auf den Punkt gebracht. Ging mir genauso und seitdem lese ich im Schneckentempo weiter, weil wirklich besser wirds in den nä Kapiteln nicht mehr

  11. #6536
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    Kaum zu glauben was Ihr da schreibt Ich geniesse gerade jedes Wochenende ein Band/Kapitel.

    Am Sonntag kommt Kapitel 10 dran. Hab vor Wochen noch mal komplett von vorne angefangen.
    Auf jeden Fall interessant das trotz vieler Überschneidungen dann doch wieder Unterschiede auftauchen und das bei so einem Werk.

  12. #6537
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    Mir ist das auch völlig schleierhaft. Ich finde die späteren Bände auch mit etwas weniger flotter Gags unglaublich unterhaltsam und vor allem intellektuell befriedigend, denn gerade in der zweiten Hälfte der Serie wird es ja erst richtig ernst mit den Anspielungen und der Bezugnahme auf die Epoche. Gerade dafür schätze ich Ayroles, und ich hoffe, er lässt sich noch öfter von Molière, Lully, Fenelon, Voltaire, Cyrano und Rostand reiten.

  13. #6538
    Mitglied Avatar von Schreibfaul
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    Kann mich Kormoran und Jelly nur anschließen. Darüber hinaus hat die Serie sehr liebenswerte und sympathische Charaktere wie nur wenige. Wer natürlich Schenkelklopfer am laufendem Band sucht, sollte sich tatsächlich anderweitig umsehen.

  14. #6539
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    "Schenkelklopfer" hat die Serie auch am Anfang nicht zu bieten, dafür aber ein sehr dynamisches Storytelling, bei dem einem kaum Luft bleibt bis zur nächsten Wendung. Aber dann scheint es sich Ayroles anders überlegt zu haben und die Geschichte knallt dann mit Affentempo in Band 5 an die Wand. danach folgen zähe Dialoge, Unmengen absurdes Technikbla und mit den Seleniten werden einfach furchtbar unsympathische Figuren eingeführt. Die Story kommt in Band 5 kaum voran und was habe ich von tollen Anspielungen, wenn das Storytelling nicht mehr stimmt und der Erzählfluss flöten geht? Auch die Dynamik zwischen den Figuren, die sich wunderbar durch die ersten Bände zieht, wird in Band 5 quasi aufgehoben.

  15. #6540
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    Ich kämpfte so mit dem Lettering, dass ich mich auf den Inhalt gar nicht so besonders einlassen konnte. Bin froh, wenn ich den Text halbwegs entziffern kann... werde wohl irgendwann mit meiner Leuchtlupe nochmal von vorn anfangen müssen und hoffen, dass es damit besser geht, so dass noch Energie für eine angemessene inhaltliche Würdigung übrig bleibt... habe vieles beim ersten Lesen (bis zum vorläufigen Abbruch der Lektüre) einfach überlesen, weil ichs einfach nicht entziffern konnte bzw, es mir zu mühsam wurde.

    Unabhängig vom Inhalt hat mir bei dieser Ausgabe das Lettering total die Lust am Werk verdorben.

  16. #6541
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    Mir gehts so wie BonePhone. Das Ganze wird einfach langweilig und hat überhaupt keinen Fluss mehr. Die Lässigkeit der Figuren und der Story ist plötzlich weg und die Aneinanderreihung schwülstiger Dialoge ist jetzt keine besondere literarische Meisterleistung. Kein Vergleich zu Garulfo.

  17. #6542
    Mitglied Avatar von Simulacrum
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    Zitat Zitat von kormoran Beitrag anzeigen
    Mir ist das auch völlig schleierhaft. Ich finde die späteren Bände auch mit etwas weniger flotter Gags unglaublich unterhaltsam und vor allem intellektuell befriedigend, denn gerade in der zweiten Hälfte der Serie wird es ja erst richtig ernst mit den Anspielungen und der Bezugnahme auf die Epoche. Gerade dafür schätze ich Ayroles, und ich hoffe, er lässt sich noch öfter von Molière, Lully, Fenelon, Voltaire, Cyrano und Rostand reiten.
    Wer bei der Mondstory die Anspielungen zu Cyrano de Bergerac finden möchte: https://www.getabstract.com/de/zusam...zur-sonne/4405

    Im Übrigen ist die Serie ganz großes Theater!
    Wenn mein Liebling auch der Hasenband bleibt

  18. #6543
    Mitglied Avatar von God_W.
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    Noch immer ein kleines Zeitproblem was Rezis angeht, aber zumindest kurz mal anreißen, was es zuletzt so gab. Es ging endlich los mit meinem kleinen Nordic-/Wikinger- & Grusel-/Horror-Run, mal schauen, was ich da dieses Jahr noch alles schaffe (neben den Fables und ein paar anderen Sachen). Los gings mit dem ersten von vier Bänden, auf die ich mich schon lange freue…


    Northlanders 1 – Tod und Treue (Deluxe Edition)



    Die Wikinger Schlachtplatte von Brian Wood, den ich kürzlich an einem jungen Conan kennenlernen durfte, weiß insgesamt gesehen auf ganzer Linie zu überzeugen. Panini bringt die ehemalige Vertigo-Reihe in vier Deluxe-Bänden und hat die Inhalte leserfreundlich zusammengestellt. Will heißen, wenn eine Geschichte um eine zentrale Figur beginnt, dann wird die auch komplett durchgezogen, auch wenn die letzten Hefte damals erst nach einer Pause erschienen sind. So versammelt dieser erste Band z.B. die Hefte #1-8, 20, 29, 35-36 und 40, und beinhaltet drei in sich abgeschlossene Geschichten, wovon die Erste ganz klar das Herzstück darstellt.


    Der Zyklus um Sven, den Verräter breitet sich als wahres Epos vor uns aus. Sven von den Orkaden ist ein untypischer Wikinger, hat er doch für die Ländereien und den Ehrenkodex seiner Landsleute nicht allzu viel übrig. So hat er sich bereits in jungen Jahren aufgemacht und die Welt bereist, sich als Pirat und Söldner verdingt, im sonnigen Konstantinopel gelebt und Weib und Wein genossen. Doch eines Tages, als er mal wieder mit seinen Kumpanen ein Schiff gekapert hat, bringt ihm einer der überlebenden Feinde die Nachricht, dass sein Vater getötet wurde und sein finsterer Onkel Gorm ihm sein Erbe abspenstig machen will. Grund genug für Sven in die Heimat zurückzukehren.

    Die Story um den unerwünschten Heimkehrer mit ihrem Clash der Kulturen hat wahrlich viel zu bieten und unterhält grandios. Die darauffolgende, bittere Geschichte um Dag, den ersten Nordmann, der gen Westen segelte ist zumindest optisch weit weniger roh und wild, detaillierter und feiner sind die Zeichnungen von Fiona Staples gegenüber dem Auftakt von Davide Gianfelice, die jedoch beide wie die Faust aufs Auge passen. Aber auch Becky Cloonan macht an der in Island angesiedelten Story um den alten Jon, der beim Eisangeln einen traurigen Fund macht, einen hervorragenden Job. Die Geschichte ist allgemein ein wundervoll erzähltes Kleinod. Zum Abschluss gehen wir noch mit einem Jäger auf Hirschjagd. Die Bilder von Matt Woodson bieten sicherlich das filigranste Artwork des Bandes und sind schön anzuschauen. Der Detaillierte Hirsch in der verschneiten Landschaft usw., allerdings empfand ich das für die Zwecke hier im Grunde als „zu schön“ und hat für mich eher wie ein Störfaktor gewirkt. Aber hey, das war ja nur ein Heft.


    Insgesamt ein starker Start mit zwei grandiosen und zwei guten Geschichten, wobei die „nur“ guten lediglich einen kleinen Teil des Bandes ausmachen. Ich bin froher Erwartung auf Band 2, auch wenn ich sagen muss, dass es mich minimal stört, dass die Sprache relativ modern wirkt. Bei historischen Stoffen erwarte ich irgendwie eine „ältlichere“ Sprache. Gerade bei modernen Schimpfworten bringt mich das immer etwas raus.

    8,5/10




    Nur wieder das Ende der Welt



    Für den ersten Gruselbeitrag des Runs habe ich mich mal wieder an den freundlichen Dantes-Verlag gehalten. Dort erscheint ja seit einiger Zeit, genauer seit der Studie in Smaragdgrün eine wunderbare Gaiman-Bibliothek. Neil Gaiman ist für mich erzählerisch zumeist eine sichere Bank und wenn dann noch ein Werwolf auf dem Cover prangt bin ich gehooked. Ich liebe Werwölfe in filmischer Form schon seit (zu) früher Jugend, sie sind faszinierende Wesen, bieten tollen Filmstoff und natürlich will immer jeder die beste Verwandlungsszene zu Gesicht bekommen. Kleiner interessanter Fakt: Von den klassischen Universal-Monstern ist der Werwolf das Einzige, zu dem es keine direkte literarische Vorlage gab, sondern tatsächlich abergläubische Volksmythen und Sagen die Blaupause lieferten.

    Exakt an diesen ersten Schwarz-Weiss-Klassiker stellt der Band eine schöne Hommage da, auch wenn ich das zuvor nicht wusste, denn ich habe nicht mal den Klappentext gelesen, bin also komplett spoilerfrei rangegangen. Gaiman in Dantes-Qualität, da greife ich blind zu. Larry Talbot, einer der Dinge reguliert, geraderückt und seltsame Fälle klärt versucht in einer abgelegenen Kleinstadt Fuß zu fassen und gleichzeitig mit seinem Dasein als Werwolf klarzukommen.


    Viel mehr will ich gar nicht spoilern, aber als nach dem bitterbösen Einstieg mit Vorstellung unseres Hauptcharakters ganz schnell klar wurde, dass diese Werwolf-Story zu 50% eine Lovecraft-Story ist hat mein Herz einen Sprung gemacht! Was für eine grandiose Mischung! Die Atmosphäre passt, das Artwork ist größtenteils gelungen, auch wenn mir die Gesichter insgesamt zu teigig wirken, auch bei den Personen, bei denen das eigentlich nicht unbedingt der Fall sein sollte. Dazu all die wundervollen Anspielungen, bei denen man sich immer freut, wenn man sie während des Lesens entdeckt, beginnend schon beim Namen des Protagonisten, all den Lovecraft-Reminiszenzen und selbst, dass man Peter Lorre kennt bringt einem ein kleines Lächeln aufs Gesicht.

    Sollten dem Leser diese, oder einige der vielen weiteren Anspielungen beim Lesen durchrutschen, so leistet das Glossar von Übersetzer @JRN am Ende des Bandes wieder umfassende Abhilfe, auch über Talbots etwas seltsam anmutende Berufsbezeichnung gibt es da ein paar Zeilen zu finden. Dantes Qualität halt, da wird der Weg einfach immer bis zu Ende gegangen und ein bisschen mehr geboten als sonst wo.

    8/10



    Wo wir gerade bei Werwölfen sind…

    Fables 18 – Stadt der Werwölfe



    Der Schwarze Mann hat mittlerweile nicht nur Fabletown in ein Schattenreich verwandelt, sondern auch die Farm dem Erdboden gleich gemacht. Die Fables verstecken sich, wissen aber nicht wohin. Bigby Wolf bekommt den Auftrag eine neue Bleibe für die Überlebenden zu finden, und macht er sich auf und zieht weiter nach Westen. Als er nach einigen Wochen auf einen Wegweiser für das wohlklingende Städtchen „Story City“ stößt ist klar, dass er hier mal durch den Wald abbiegen muss, um sich die Sache genauer anzusehen. Das führt den Sheriff nicht nur in eine Stadt voller Werwölfe, sondern vor allem auch in seine Vergangenheit…


    Grundsätzlich bin ich ja ein großer Fan von solchen Horror-Szenarien. Trashiger Nazi-Experiment-Weltkriegs-Flick auf der einen Seite, eine abgelegene, in sich abgeschlossene Gesellschaft, in der jeder anders Denkende gefährlich lebt auf der Anderen. Zwei viel verwendete Themen, die mich zumeist prächtig unterhalten. Auch hier sind viele gute Ansätze vorhanden, der hohe Gore-Faktor passt zum Setting und die Erhebung von Bigby zur Gottheit bringt einen weiteren Spaßfaktor rein.


    Dennoch wirkt die Erzählung an sich etwas unausgegoren und ich werde das Gefühl nicht los, dass da deutlich mehr drin gewesen wäre. Irgendwie zu schleppend und über weite Strecken wenig fesselnd erzählt, dazu das Artwork von Jim Fern, welches mir bis auf ganz wenige Passagen leider gar nicht gefällt. Das geht stellenweise schon Richtung Augenkrebs, sorry. Insgesamt kein Totalausfall aber viel verschenktes Potential und für mich unschöne Optik.

    6,5-7/10

    VG, God_W.
    Über Besuch, Meinungen, Diskussionen etc... freue ich mich immer sehr!

  19. #6544
    Mitglied Avatar von JRN
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    @God_W. :

    Und noch ein Schild:



    Mit 1000 Grüßen,
    JRN

  20. #6545
    Mitglied Avatar von God_W.
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    Die nächste Runde Nordic- und Horror-Stuff beginnt direkt mit einem absoluten, persönlichen Highlight von mir.



    Walhalla – Die gesammelte Saga 2



    Ja, hab mir lange Zeit gelassen nach Band eins, aber ich wollte in der richtigen Stimmung sein und der Herbst/Winter passt da für mich persönlich irgendwie ein wenig besser. Dafür liegt auch Band drei schon bereit und der vierte soll sich unterm Weihnachtsbaum einfinden, da wartet also noch ein ganzer Schwung spaßiger Abenteuer in der nordischen Mythologie auf mich.


    Zum Start bietet der Band mit „Quark trumpft auf“ und „Im Reich der Riesen“ einen Zweiteiler, der wohl die beiden bekanntesten Alben der gesamten Reihe bietet, handelt es sich hierbei doch im Kern um die Story aus dem wundervollen Zeichentrickfilm, den ich in meiner Kindheit so geliebt habe und noch heute gerne mit unserem Krümelchen zusammen schaue. Dennoch waren die Macher hier nicht faul, sondern haben sich ganz besonders Mühe gegeben und die Grundstory nicht einfach eins zu eins mit einigen Bildern aus dem Film übernommen, sondern die Story sowohl an die vorangegangenen Bände, als auch an das Medium Comic allgemein angepasst und fleißig neue Bilder erschaffen. Mit dem kleinen Rabauken Quark betritt ein neuer Fan-Liebling die Bühne und der durch den schelmenhaften Loki verursachte Wettstreit zwischen Riesen und Asen ist einfach unglaublich unterhaltsam.

    Das Abschlussalbum des Bandes, „Die Goldenen Äpfel“, in welchem erneut Loki alle in die Bredouille bringt, indem er eben diese besonderen Jungbrunnenfrüchte auf besonders niederträchtige und selbstsüchtige Weise verhökert, war komplett neu für mich und bot prachtvolle Unterhaltung.


    Insgesamt wieder ein perfektes Gesamtpaket, gibt es doch massig Bonusmaterial zur Entstehung des Films und der Alben und auch zu den Geschichten selbst wurden die Passagen aus der nordischen Mythologie (in der Regel aus der Prosa-Edda von Snorri Sturluson), die im jeweiligen Album verarbeitet wurden mit abgedruckt. Klar kann man sich dazu noch ergänzende Literatur zu Gemüte führen, aber im Grunde ist man mit dieser wunderschön gestalteten Gesamtausgabe schon weit umfassender informiert, als der Durchschnitts-Comicleser.
    Apropos wunderschön, ganz so weit würde ich vielleicht nicht gehen, aber insgesamt ist das Artwork der Alben mittlerweile auf einem sehr hohen, charakterstarken, lustigen und wunderbar anzuschauenden Niveau. Kein Vergleich zu den etwas ungelenk wirkenden Anfängen. Ich frage mich echt, wie das noch getoppt werden soll.

    9,5/10




    Nach den Werwölfen im letzten Set geht es diesmal an das vermeintlich tragischste der klassischen Monster:

    Frankenstein (Mary Shelley / Ralf König)



    Okay, als Horror, oder auch nur als Grusel, geht das kleine aber feine Hardcover von Carlsen nicht so wirklich durch. Aber dennoch hat mich die schwarzhumorig/makabre Anklage des Bestatters Dr. XXX an die berühmte Romanautorin und ihre Vernachlässigung ganz praktischer Probleme beim Handling mit bereits vor einigen Tagen bestatteten Leichen(-Teilen) bestens unterhalten und köstlich amüsiert.


    Trotz des typischen König-Stils sehr Stimmungsvoll bebildert und einfach unheimlich lustig, zumindest wenn man mit der Art von Humor etwas anfangen kann. Eine wunderbare Hommage an einen meiner liebsten Schauer-Romane, denn „Der moderne Prometheus“ steht in meiner persönlichen Gunst deutlich über Stokers Blutsauger.

    7,5/10




    Mal nicht schaurig oder nordisch, aber natürlich lesen auch Krümelchen und ich gemeinsam weiter Abenteuer aus Entenhausen:

    Lustiges Taschenbuch Classic Edition – Die Comics von Carl Barks 7



    Im direkten Vergleich zu Band sechs gibt es dieses mal wieder deutlich weniger „große“ Abenteuer, die 30 oder mehr Seiten in Anspruch nehmen, bedeutet im Umkehrschluss natürlich mehr Zehnseiter und Short-Stories. Wenn ich jetzt sage, dass unter den 10-Seitern und Einseitern auch wieder einige „Durchschnitts-Barks“ mit dabei sind, mache ich mich vermutlich wieder unbeliebt, aber so war halt unser Empfinden. Krümelchen hat da immer ganz viel Mitbestimmungsrecht.

    Hier der Inhalt des Bandes:


    Der große Opener „Im alten Kalifornien“ mit seinen historischen Bezügen ist allerdings gleich ganz großes Kino und mit „Weihnachten in Kummersdorf“ wird DIE Barks Weihnachtsrakete schlechthin abgefeuert. Davon abgesehen ist ein durchschnittlicher Barks noch immer ein guter Entencomic und Stories wie „Seltene Münzen“, die das Sammlertum (also uns) ein wenig auf die Schippe nimmt, „Der Schnee-Einsiedel“ oder „Der reichste Mann der Welt“ sind schon weitere Highlights.


    Mit „Der goldene Helm“ schließt sich dann zufälligerweise auch der Kreis zu meinem Wikinger-Run, und davon abgesehen macht die Story auch noch richtig Laune und verbreitet wunderbares Expeditions- und Abenteuerfeeling. Insgesamt doch wieder ein sehr guter Band, aber ohne Kummersdorf hätte der ein Pünktchen weniger bekommen.

    8,5/10

    VG, God_W.
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  21. #6546
    Mitglied Avatar von dino1
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    Hatte Walhalla GA 4 neulich beendet und finde, dass die zweite Geschichte im Album mit Odin als…(will nicht Spoilern) wirklich eine der besten Funny Geschichten ist. Gerade grafisch ist ab Band 2 eigentlich alles ziemlich glatt, deshalb lege ich den Zweiflern wirklich ans Herz zumindest Band 2 zu kaufen und zu testen. Inhaltlich eh erste Sahne.
    Da entgeht euch einer der besten Comics überhaupt.

  22. #6547
    Mitglied Avatar von God_W.
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    Bin ich voll bei Dir und freue mich jetzt erstmal auf Band 3, der liegt hier und kommt in den nächsten Wochen dran.
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  23. #6548
    Mitglied Avatar von BonePhone
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    Mit Mantel und Degen Kapitel VI und VII

    Uff, Ayroles scheint die Kurve doch noch zu kriegen, zumindest nimmt die Story in Kapitel VI wieder Tempo auf und Kapitel VII hat mir dann auch wieder richtig Spaß gemacht. Die Referenzen an Monkey Island „Du kämpfst wie eine Kuh“ waren herrlich. Das Setting sprüht nur so von fantastischen Einfällen. Ich bin erleichtert! Einziger Wehmutstropfen: das Lettering nervt nach wie vor. Am schlimmsten bei den Gedichten. Die spare ich mir mittlerweile größtenteils, weil ich es eh nicht lesen kann.

  24. #6549
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    Zitat Zitat von dino1 Beitrag anzeigen
    Hatte Walhalla GA 4 neulich beendet und finde, dass die zweite Geschichte im Album mit Odin als…(will nicht Spoilern) wirklich eine der besten Funny Geschichten ist. Gerade grafisch ist ab Band 2 eigentlich alles ziemlich glatt, deshalb lege ich den Zweiflern wirklich ans Herz zumindest Band 2 zu kaufen und zu testen. Inhaltlich eh erste Sahne.
    Da entgeht euch einer der besten Comics überhaupt.
    Also jetzt reicht es, ihr habt mich rumgekriegt Wollte auf diesen Zug eigentlich nicht aufspringen aber als Funny-Freund und bei diesen überschwänglichen Lobeshymnen auf die Serie werde ich nun den zweiten Band zu legen.

  25. #6550
    Mitglied Avatar von God_W.
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    Und danach die Übrigen.
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