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Die Botschaft von Matthias Schultheiss
Ich habe mit sehr großer Freude "Die Botschaft" von Matthias Schultheiss gelesen. Tolle Story und super Zeichnungen. Das dieser Comic in den 80er Jahren entstand merkt man nicht. Klasse auch die farbige Beilage in der Vorzugsausgabe. Ich bin begeistert. Danke.
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Eins vorweg: Unfassbar, dass dieser Band so wenig im Forum besprochen wird. Da merkt man wieder, dass viel lieber Endlos Serien gelesen werden, als ein alleinstehender Prachtband..
Jedenfalls hab ich den Band auch gerade verschlungen. Was für ein Thriller! Ein richtiger Pageturner ist das ganze, mit einer ordentlichen Portion Gesellschaftskritik versehen, gewohnt herrlich krude von Schultheiss inszeniert, muss man das ganze einfach in einem Rutsch geniessen. Schon lange keinen so spannenden Band gelesen.
Ich kenn ja noch nicht viel von Schultheiss(Shelby bzw. den ersten Lagos Band), aber die Botschaft hat mich bisher am meisten überzeugt von ihm.
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Schultheiss ist nun mal nichts für jedermann.
Es gibt seeeehr viel zum Lesen in den Sprechblasen. Dazu kommt der Band unbunt, was möglicherweise so manchen Gelegenheitskäufer abschreckt. Der Matthias ist auch sehr eigen in seiner Erzählstruktur, also alles andere als massentauglich.
Auf jeden Fall habe ich mich sehr gefreut, dass All das Risiko eingegangen ist uns mit so einem Album zu beschenken.
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Naja, die Story ist schon sehr vorhersehbar. Hab ich so ähnlich wohl schon ein Dutzend Mal gelesen oder als Film gesehen. Die Dialoge auch teilweise sehr platt und unrealistisch. Die Zeichnungen hingegen toll. Das Problem habe ich mit dem Meisten, was ich von ihm gelesen habe: zeichnerisch hui, erzählerisch eher...naja. Große Ausnahme war damals Die Reise mit Bill.
Frage mich aber schon, warum dieser kleinformatige, recht schmale Band nun fast 20 Euro kosten muss. Gaben die Zeichnungen kein Großformat her?
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Premium-Benutzer
Ich kannte die Geschichte aus Menschenblut, hat mich nicht umgehauen . Verstehe den Hype nicht, kann aber mit vielen alten Storys nichts anfangen.
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Ich fand die Geschichte so deprimierend, dass ich nach irgendwann zugeklappt. Vorhersehbare Geschichte stimmt, aber vor allem hatte die Geschichte so einen negativen Drive, dass ich irgendwann wusste, da kommt keiner lebend raus. Vor allem keine der positiv besetzten Identifikationsfiguren. Das Böse triumphiert, und das finde ich einfach zu nihilistisch, um mich bis zum Ende durchzuquälen.
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