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Thema: Wer hilft? Weitere Zeitzeugen in Sachen "Rahnke-Roth-Report" gesucht !!!

  1. #26
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    Hallo, Manfred!
    Was du schreibst, entspricht ungefähr dem, was der Hethke-Verlag ein paar Mal ähnlich geschrieben hat. Bis auf: "Piccolo 5 mit dem Ende erschien zunächst gar nicht bei Hethke" - ja, wo denn dann? Noch eine Version? Diese Darstellungen halte ich für unglaubwürdig und falsch - jedenfalls so lange, bis ich nicht einen dieser angeblichen Raubdrucke von SIGURD Piccolo III Heft 5 gesehen habe. (Die zwei unterschiedlichen Versionen sind ja allgemein bekannt.) Wer eine dritte oder vierte Version von Heft 5 hat, könnte sie ja mal hier veröffentlichen.
    Den von Hethke postulierten Raubdruck von SIGURD 258 nach der Philp-Ausgabe gibt es ja anscheinend auch nicht - aber auch hier gilt: wer eine zweite Version der Philp-Ausgabe hat, könnte auch die mal hier veröffentlichen.

  2. #27
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    Hallo, Manfred!
    na ja ... was du schreibst, entspricht ungefähr dem, was der Hethke-Verlag ein paar Mal ähnlich geschrieben hat. Bis auf: "Piccolo 5 mit dem Ende erschien zunächst gar nicht bei Hethke" - ja, wo denn dann? Noch eine Version? Diese Darstellungen halte ich für unglaubwürdig und falsch - jedenfalls so lange, bis ich nicht einen dieser angeblichen Raubdrucke von SIGURD Piccolo III Heft 5 gesehen habe. (Die zwei unterschiedlichen Versionen sind ja allgemein bekannt.) Wer eine dritte oder vierte Version von Heft 5 hat, könnte sie ja mal hier veröffentlichen.
    Den von Hethke postulierten Raubdruck von SIGURD 258 nach der Philp-Ausgabe gibt es ja anscheinend auch nicht - aber auch hier gilt: wer eine zweite Version der Philp-Ausgabe hat, könnte auch die mal hier veröffentlichen.

  3. #28
    Mitglied Avatar von Manfred G
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    Tatsache ist dass man die Reihe mit Heft 5 abschliessen wollte und sich dann doch anders entschieden hatte und Wäscher die letzten Seiten für eine Fortsetzung neu gezeichnet hat. Allerdings, falls Heft 5 nicht in der ursprünglichen Version mit Ende bereits gedruckt war muss Norbert Hethke ja gewusst haben wem er diese Seiten (eventuell als Kopie) gegeben hat...Die andere Möglichkeit ist natürlich dass dieses Heft bereits gedruckt war aber nicht ausgeliefert wurde und er das Heft vorher schon einigen Sammler-Freunden gegeben hat. Die Sprechblase erschien ja tatsächlich pünktlich alle 6 Wochen, somit lag Heft 5 mit Fortsetzung dann 4 Hefte später nach dem ersten Heft in der Sprechblase (24 Wochen). Bis zur Beilage in Heft 150 waren es dann nochmals 13 Hefte (78 Wochen). Es erscheint logischer dass dieses Heft bereits gedruckt war aber zunächst nur wenige Hefte in Umlauf kamen bevor es in Sprechblase 150 als Beilage kam. Dann gibt es zwei Möglichkeiten: Hethke selber wollte nicht zugeben dass er das Heft mit Ende selbst in Umlauf gebracht hattte und erfand diesen "Raubdruck" oder jemand hat von diesen wenigen Heften tatsächlich einen Raubdruck hergestellt...
    Geändert von Manfred G (17.01.2023 um 13:33 Uhr)

  4. #29
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    ... genau das meine ich nämlich auch: "das Heft mit Ende selbst in Umlauf gebracht hattte und erfand diesen "Raubdruck" - meine ich jedenfalls so lange, bis (siehe oben).
    Geändert von KaiStellmann (17.01.2023 um 18:12 Uhr)

  5. #30
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    Was anderes: In alten Posts las ich gestern, dass der Letzte Apache, wie ich meine, zurecht angezweifelt hatte, dass AKIM Sohn eine Auflage von 900.000 gehabt haben soll. Es stellte sich damals die Frage, woher diese Zahl ursprünglich kam. Ich habe jetzt die Quelle gefunden. Falls das noch nicht geklärt wurde und das noch jemanden interessiert: soll ich dazu zwei drei Fotos hochladen? Ja oder nein?

  6. #31
    Mitglied Avatar von Manfred G
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    Kannst du gerne machen, 900000 ist schon extrem viel!

  7. #32
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    Na gut.
    Geändert von KaiStellmann (17.01.2023 um 19:31 Uhr)

  8. #33
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  9. #34
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  10. #35
    Mitglied Avatar von Manfred G
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    Vielen Dank Kai! Hochschule für internationale Pädagogische Forschung hört sich seriös an und das Buch ist von 1958! Allerdings stellt sich die Frage woher man die genannten Auflagen hatte (ob die Verlage selbst diese Auflagen einfach so heraus gegeben haben?).

  11. #36
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    Woher diese Zahlen stammen, wird nicht angegeben. (Vielleicht findet man etwas, wenn man alle deutschsprachigen Publikationen aus der im Buch veröffentlichten Literaturliste checken würde.) Ich vermute: Sie hat die Zahl bei einen Anruf beim Verlag bekommen, bei dem schlicht 900.000 geantwortet wurde - ohne dabei zu sagen, dass es sich dabei um die Gesamtauflage der ersten drei Piccolo-Serien gehandelt hat. In einem älteren Post hat der Letzte Apache - nach meiner Einschätzung richtig - vermutet, dass pro Serie zunächst je 300.000 Exemplare aufgelegt wurden, so lange bis man erkannte, wie viele Exemplare tatsächlich verkauft wurden.)

  12. #37
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    Ich kann mich an einen Leserbrief eines gewissen "Friedrich Hüttl" in der Sprechblase (Hethke)
    erinnern, der auch die Auflagenhöhe der AKIM-Piccolos von 900 000 erwähnt.
    Leider weiß ich nicht mehr, in welcher Nr. der SB das war, es war ein längerer Text, den ich selbst gern noch einmal
    gelesen hätte. Hüttl bezeichnete sich selbst als "Akim-Forscher". Aus einem Brief von ihm
    an mich geht leider auch nicht mehr hervor.

  13. #38
    Moderator HRW-Forum & Sprechblase-Forum Avatar von Neander
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    .

    .......Die Hintergründe zum (seinerzeit nicht erschienenen) Falk-Großband-Titelbild Band 100


    .......Thread-Initiator Dieter Roth, der "hier" mitliest, hat mich gebeten, weitere Zeilen von ihm zu veröffentlichen. Dieser Bitte komme ich mit leichter Verspätung gerne nach:


    Zitat Zitat von D. Roth
    Hallo Hansrudi Wäscher Freunde,

    die Resonanz zu dem Thema freut mich sehr.

    Kai Stellmann ist ja schon unter Foren-Beitrag #19 auf das Thema "Hansrudi Wäschers Originalzeichnungen von 1953-1968" eingegangen. Da passen ganz gut meine und Udo Rahnkes Kommentare zu dem verloren gegangenen Falk-Titelbild, zu dem ja jetzt in der Sprechblase 247 der entsprechende Artikel erschienen ist.




    Dieter Roth mit seiner eingerahmten (nicht erschienenen) "Falk-100" - Originalzeichnung
    .


    .......Am 25.06.2022 schrieb Dieter Roth per Mail an Udo Rahnke

    Zitat Zitat von D. Roth
    25.06.2022
    Die Falk-Zeichnung des ursprünglich für die Großband-Nummer 98 bzw. 100 vorgesehenen Titelbildes ist bei mir heute angekommen. Die Zeichnung ist auf einer Art Hartpappe. Man kann sie nicht in eine Rolle stecken. Das war mir bisher nicht bekannt, da meine anderen Original-Zeichnungen auf Zeichenpapier sind.




    © Falk und Charaktere: Hansrudi Wäscher / becker-illustrators

    .


    Zitat Zitat von D. Roth
    Ganz offensichtlich wurde bei der durchgeführten Beschriftung (von wem auch immer) radiert. Die Ziffer ist mit rotem Buntstift eingetragen und die Größe der Umkreisung deutet klar auf eine höhere zweistellige Nummer hin. Nach heutigen Erkenntnissen war es die Nummer 98. Ich kann sehr gut vergleichen, da drei weitere Großband-Cover der Hethke-Serie in meinem Besitz sind. Auch hier ist die Eintragung mit rotem Buntstift mit den Ziffern in einem Kreis vorhanden. Während die Titelangaben bei den neueren Zeichnungen als Anlage erhalten geblieben sind, fehlt der Schriftzug "Schreckliche Verwandlung" der Zeichnung aus dem Jahr 1966/67. Eventuell sollte der Titel erst später, während des Produktionsprozesses direkt eingearbeitet werden. Leider fehlt auch der Pergament-Butterbrotpapier-Schutz, der sonst bei jeder Originalzeichnung von Hansrudi Wäscher dazugehört. Das Dreieck, das der Lehning-Verlag ab Falk-Großband 37 zur Nummerierung der Hefte verwandte, ist bei genauer Betrachtung nachträglich aufgeklebt. Auffällig ist zudem jegliches fehlen von Farbresten am Rand der Hartpappe.
    Entsprechend der Zeitspur in Gerhard Försters Das große Hansrudi Wäscher Buch müsste diese Zeichnung Ende des Jahres 1966 in Celle Scheuen entstanden sein, da Hansrudi Wäscher mit einem Vorlauf von ca. 6 Wochen vor der Herausgabe der Hefte arbeitete und die Fertigstellung der Zeichnung zu diesem Zeitpunkt zur Falk Nummer 98 abgeschlossen sein musste.




    ..© Falk: Hansrudi Wäscher / becker-illustrators .(Bildmontage: Toni Rohmen / Dieter Roth)

    .

    ........Darauf antwortete Udo Rahnke ebenfalls per Mail am 26.06.2022

    Zitat Zitat von U. Rahnke
    Das Titelbild ist ja ! Obwohl ich das Abenteuer gar nicht kenne: allein das Entsetzen aller Personen über die gruselige Fledermaus – diese geschickt ins Format gesetzt - macht so neugierig, dass man das Heft haben muss! Ja ja, auch im Gestalten der Titelbilder (grafisch und inhaltlich) war Hansrudi große Klasse! Ich sagte dir kürzlich, dass für Lehning die Titelbilder immer von besonderer Wichtigkeit waren. Was für ein Glück, dass er HRW hatte.
    Wenn ich bei Wäschers zu Besuch war, zeigte er mir auch gern die neuen Titelbilder. Er schmunzelte dabei und war sichtlich stolz, denn ihm hat meine Begeisterung gefallen (obwohl ich heute nicht mehr weiß, wie ich sie zum Ausdruck brachte, super, wow, cool… das gab´s noch gar nicht).
    Die Kolorierung Deines neuen Erwerbs gefällt mir auch sehr gut. In den 50/60er hatte HRW für Titelbilder immer Schöller- bzw. Bristolkarton verwendet, der lässt sich nicht falten. Das Titelbild Sigurd 32 ist auch auf diesem Karton.


    Hintergründe zum damals nicht erschienenen und wieder zurückgezogenen Falk-Cover GB 100..


    Aus Bibliothek der großen Comics – Sigurd

    Dieses nicht veröffentlichte Titelbild von FALK deutet darauf hin, dass der Verlauf der FALK-Großbände 100 ff anders aussehen sollte, als es uns die Veröffentlichungen letztlich zeigen. Das fertig kolorierte und dann doch nicht erschienene Titelbild passt inhaltlich nicht so recht zum Ablauf, wie er sich in den vorliegenden FALK-Heften darstellt. Dies lässt vermuten, dass nach Wegfall dieses Titelbildes Korrekturen am Inhalt vorgenommen wurden, denn an Stelle des als Satan verkleideten Vogtes in den Großbänden ziert hier das unveröffentlichte Titelbild ein überdimensionaler Vampir. Mag sein, dass deswegen diesem Titelbild letztlich das Jubiläumsbild mit Falk und Bingo (Nr. 100) vorgezogen wurde.

    Aus Gerhard Förster Das große Hansrudi Wäscher Buch, Seite 111

    ......Nicht erschienenes Titelbild des Falk-Großbandes Nummer 98 bzw. 100
    ......- abgedruckt in Bibliothek der großen Comics - Sigurd, Hethke Verlag -



    ..© Falk: Hansrudi Wäscher / becker-illustrators.(Bildmontage: T. Rohmen / D. Roth)


    Zur Klärung der Fragen um dieses Cover, ein Zitat Wäschers aus einem Brief an Klaus Spillmann:


    ...Band 98 sollte Schreckliche Verwandlung heißen. Dann entwickelte sich die Geschichte aber länger als ich es ursprünglich vorgesehen hatte und nahm auch einen etwas anderen Verlauf. Ich verschob die Schreckliche Verwandlung deshalb auf Band 100. Nun wurde jedoch ein Jubiläumstitelbild für dieses Heft beschlossen und das besagte Titelbild fiel somit unter den Tisch...
    Seite 129: Entsprechend der Zeitspur in Gerhard Försters Das große Hansrudi Wäscher Buch müsste diese Zeichnung Ende des Jahres 1966 in Celle Scheuen entstanden sein.

    Aus Andreas C. Knigge Allmächtiger! Hansrudi Wäscher – Pionier der deutschen Comics, Seite 399

    Versunkene Hoffnung … Noch ein dreiviertel Jahr zuvor hatte man stolz das bereits fertiggestellte Titelbild für das Heft "Schreckliche Verwandlung" verworfen und Wäscher stattdessen ein Jubiläumscover für die hundertste Ausgabe zeichnen lassen, doch nun ist Schluss. …
    Seite 403: Ursprünglich für Heft 100 gezeichnetes Titelbild, das dann aber durch ein Jubiläumscover ersetzt wird.


    Aus Hansrudi Wäscher Magazin Nummer 50, Seite 50

    Im Abdruck der handgeschriebenen Titellisten ist die Falk Großband Nummer 98 von Hansrudi Wäscher geändert worden vom alten Titel "Schreckliche Verwandlung" in "Zu allem entschlossen". Der Titel "Schreckliche Verwandlung" ist noch erkennbar. Bei der Änderung von Band Nummer 105 ist dieses wohl nur in einem aufwändigen Verfahren möglich. Die Arbeitsunterlage ist laut Dieter Herold wahrscheinlich im Frühjahr 1966 von Hansrudi Wäscher erstellt worden, da die neuen Abenteuer der Falk-Großbände im Juli 1966 starteten.


    Telefonische Anfrage von Dieter Roth beim Comichändler (Sammlerecke Frieder Maier)


    Die Firma teilt mit, dass sie das Titelbild aus dem Nachlass eines verstorbenen Hansrudi Wäscher Sammlers erhalten hat.



    Tatsächlich erschienenes Falk Großband 100-Lehning-Titelbild im Direktvergleich mit dem ursprünglich geplanten und wieder zurückgezogenen Cover


    ....................

    ...........© Falk und Charaktere: Hansrudi Wäscher / becker-illustrators.............................. Ursprünglich geplantes Cover.. (Bildmontage: Toni Rohmen / Dieter Roth)..
    Geändert von Neander (20.01.2023 um 10:05 Uhr) Grund: Ergänzung

  14. #39
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    Nach Doetsch haben Hethke und etliche andere Autoren die Zahl 900.000 gebracht, weil sie wahrscheinlich alle voneinander abgeschrieben haben. Die Menge von Zitaten macht diese Zahl jedenfalls nicht glaubwürdiger. Z.B. nannte der Lehning-Verlag selbst 80.000 als Auflagenhöhe für SIGURD Piccolo #269 , als es bei diesem Heft zu einem Indizierungsverfahren kam. Wie auch immer - mir ging es nur darum, zu zeigen, wo die 900.000 herkommen.

  15. #40
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    Na ja, ich habe auch irgendwo eine Auflage von 600.000 gelesen. Das ist zwar schon realistischer, aber vielleicht nicht realistisch genug.

  16. #41
    Moderator HRW-Forum & Sprechblase-Forum Avatar von Neander
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    Hier die "Breaking News" aus Kuba zum "Rahnke-Roth-Report" im HRW-Forum

    .
    Soeben klingelte das Telefon und Dieter Roth avisierte mir eine Mail von Udo Rahnke in Sachen "Rahnke-Roth-Report" mit der freundlichen Bitte um Weitergabe an unser Forum, in der Udo auch die Frage von Kai Stellmann vom 12.01.2023 bezüglich des Arbeitskontaktes zwischen Hansrudi Wäscher und Herbert Krause beantwortet hat:

    Zitat Zitat von KaiStellmann Beitrag anzeigen
    Hallo, Neander,...

    ...So, nun noch eine Frage an Rahnke, bezüglich Wäscher /ein Interview über Herbert Krause, im Magazin DIE SPRECHBLASE #221 ,: „Er [Krause] hat einen Tag in der Woche für mich gearbeitet und kam für ein paar Stunden zu uns.“ Hat Krause wirklich nur so wenig oder selten gearbeitet? (Ich habe mit mehr gerechnet.)...

    Gruß - Kai
    Zitat Zitat von Neander Beitrag anzeigen
    .
    Hallo, Kai,...

    ...Zu Deiner Frage an Udo Rahnke: Udo weilt zur Zeit auf Kuba, Deine Frage ist an ihn weitergeleitet worden, bis zur Antwort, so sie denn kommt, wird es wohl noch einige Zeit dauern...

    Gruß Neander

    ......Hier fällt nichts unter den Tisch. Wunder oder Antworten per Mail aus Kuba dauern mitunter etwas länger als anderswo. Ich zitiere aus Udo Rahnkes Antwort an Dieter Roth:

    Zitat Zitat von U. Rahnke
    Hallo Dieter, ...

    ...Wenn ich bei Wäschers war, habe ich Herrn Krause nicht immer gesehen. Bei unserer ersten Begegnung machte Herr Wäscher uns bekannt. Herrn Krauses (sehr) kurze Begrüßung habe ich gut in Erinnerung. Andere Wortwechsel fanden auch später nicht statt. Er kam aus einem gegenüberliegenden Zimmer mit fertig bearbeiteten Seiten, legte sie zurück auf den Fußboden, nahm die nächsten Seiten auf und verließ das Zimmer wortlos. Dabei fiel mir auf, dass Herr Krause eine Gehbehinderung hatte. Als Jugendlicher habe ich die kurzen Begrüßungen “hingenommen”, heute weiß ich, dass es Gründe dafür gibt. An einen Wortwechsel zwischen Herrn Krause und Herrn Wäscher erinnere ich mich nicht. Ich empfand die Zusammenarbeit als zügig, gut organisiert aber “ohne viel Worte”. Herr Wäscher hatte mir öfter Dinge erzählt und erklärt, einmal erzählte er, dass Herr Krause mehr Geld haben wollte …
    ...auf meinem iPad bin ich schon weiter, die email lässt sich aber nicht abschicken...

    ...Erst nächste Woche kann das iPad wieder mit Internet verbunden werden. (Das ist Kuba) Aber du weißt Bescheid , dass etwas kommt... LG Udo

    ........Fortsetzung folgt!
    Geändert von Neander (20.01.2023 um 10:40 Uhr) Grund: Schlechte Verbindung

  17. #42
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    Zitat Zitat von arno Beitrag anzeigen
    Hüttl bezeichnete sich selbst als "Akim-Forscher".
    Ich muss mich hier selbst zitieren, um den Zusammenhang herzustellen. In SB 162 schreibt
    Friedrich Hüttl: "Gerade die letzten Akim[-]Piccolos hatten eine Auflage von 350.000 Exemplaren,
    während die Akim-Großbände bei 120.000 gelegen haben dürften. 1959 wurden fast dreimal soviel
    Piccolos von Wäscher-Serien verkauft als von Wäscher-Großbänden, was am mangelnden Taschengeld lag".

  18. #43
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    ... und ich habe den Leserbrief von Friedrich Hüttl gerade noch einmal gelesen. Na ja ... ein eher unbrauchbarer Beitrag mit widersprüchlichen Zahlen - ohne Nachweise oder konkrete Hinweise. Zitat: "... beim späteren Wäscher-Akim wird zeitweise von 40.000 gemunkelt." Bei solchen Formulierungen stellen sich mir z.B. gleich mehrere Fragen: Wer? hat denn wann?, wo? mit wem? gemunkelt (munkeln: laut Duden "im Geheimen reden, erzählen").

  19. #44
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    Gerade entdeckt: Ein vernünftiger Artikel zu den "Heftauflagen des Lehningverlags", in „Hansrudi Wäscher Fanclub Bayern“-Magazin #21 , 2004, geschrieben von Achim Danz.

  20. #45
    Moderator HRW-Forum & Sprechblase-Forum Avatar von Neander
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    Falls es Dir nicht zu viel wird, kannst Du die wichtigsten Passagen aus der inzwischen vergriffenen # 21 - mein Exemplar liegt mir gerade nicht vor - gerne scannen und mit Copyright-Hinweis hier einstellen. Achim kann man leider nicht mehr fragen, aber seitens der Werbeleitung des Clubs ist die Erlaubnis erteilt.

  21. #46
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    ... besser wäre es, wenn jemand mit Ahnung (hallo, Apache!) mal endlich ein umfangreiches Buch über den Lehning-Verlag, 1953 bis 1968 +, schreiben würde. Darin könnte die Auflagen-Thematik einmal komplett abgehandelt werden.

  22. #47
    Moderator HRW-Forum & Sprechblase-Forum Avatar von Neander
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    Wenn die "aktuelle Ribanna" von "Geronimo" mein Eigen wäre - dazu meinen allerherzlichsten Glückwunsch, werter Apache -, würde meine Pulsfrequenz mit Sicherheit steigen und meine Forenbeitragsfrequenz anaolog dazu eher sinken, geschweige denn würde ich noch Lust verspüren, gar Bücher über Lehning-Heftauflagen zu verfassen.

    Ein Forist, der in diesem Forum nur mitliest, aber "hier" nichts schreibt, sieht das ganz genauso und hat mich mit Scans des von Kai - danke für den Tipp - angesprochenen Artikels "Heftauflagen des Lehningverlages" unseres am 22.11.2016 verstorbenen Clubmitgliedes Achim Danz versorgt. Der Artikel in Form eines Leserbriefes an die Clubmagazin-Redaktion bzw. den damals zuständigen Redakteur Eckhardt Walter lässt allerdings die eine oder andere Frage immer noch offen. Herzlichen Dank, lieber "Ksutell", für die prompte Lieferung...












    Aus: HRW-Clubmagazin #21 , E.T.: Aug. 2004, Artikel "Heftauflagen im Lehningverlag" von Achim Danz, verst. 22.11.2016
    Geändert von Neander (26.01.2023 um 22:45 Uhr) Grund: Ergänzung

  23. #48
    Moderator HRW-Forum & Sprechblase-Forum Avatar von Neander
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    Die Arbeitszeiten von Herrn Krause während der oftmaligen Udo-Rahnke-Besuche bei HRW

    .
    Udo Rahnkes Ergänzungen zum Thema "Die Arbeitszeiten von Herrn Krause bei HRW"
    ..während seiner langjährigen Besuche bei Hansrudi Wäscher in Hannover und Celle..


    Die Leitung nach Kuba steht wieder, wie in den "Breaking News" vom 20.01.23 angekündigt fällt nichts "unter den Tisch". Udo berichtet (Stand: 26.01.23) weiter...


    Zitat Zitat von U. Rahnke
    Wenn ich bei Wäschers war, habe ich Herrn Krause nicht immer gesehen, vermutlich war er mit dem Lettering der nächsten Hefte beschäftigt. Bei unserer ersten Begegnung machte Herr Wäscher uns bekannt. Herr Krause begrüßte mich nur sehr kurz. Weitere Wortwechsel hatte ich auch danach nicht mehr mit ihm. Er kam aus einem gegenüberliegenden Zimmer mit fertig bearbeiteten Seiten (Hintergrund), legte sie an ihren Platz auf den Fußboden, nahm die nächsten drei oder vier Seiten auf und verließ das Zimmer wortlos. Dabei bemerkte ich seine Gehbehinderung. Als Jugendlicher habe ich die kurzen Begrüßungen so hingenommen, heute weiß ich, dass es dafür Gründe gibt. An einen Wortwechsel zwischen Herrn Krause und Herrn Wäscher erinnere ich mich leider nicht. Aus meiner Sicht funktionierte die Zusammenarbeit gut, es ging zügig voran - nur halt “ohne Worte”. Manchmal hat Herr Wäscher mir Dinge erzählt, die ich damals vielleicht nicht immer richtig verstanden habe. Wenn Herr Wäscher seinen Zeichenfederhalter aus der Hand legte und sich zu mir drehte, dann wusste ich, dass es wichtig war. Einmal hatte Herr Krause mehr Geld für seine Arbeit gefordert. Herr Wäscher war damit nicht einverstanden und er erklärte mir seine Gründe. Das „stille“ Arbeitsklima hatte nichts mit Krauses Forderung zu tun, das hatte ich schon lange vorher bemerkt. Auch wenn der Arbeitsablauf für die Piccolohefte gut funktionierte, das Klima war nicht gut. Wie schade, Herr Wäscher war ein so freundlicher und aufgeschlossener Mensch.

    Herr Krause hat sogar 3 Tage in der Woche gearbeitet. Ich meine, dass Herr Wäscher es mir selbst gesagt hat. Darum stelle ich mir heute den damaligen Arbeitsaufwand und -umfang noch einmal vor, um sicher zu sein, dass ich mich richtig erinnere. Allein das Lettering der wöchentlich erschienenen Hefte war sehr zeitaufwendig. Herr Wäscher hatte mir einmal gezeigt, wie mit dem “Lineal auf Rollen und mm-Skala” eine Lineatur angefertigt wird. Geschick und ein besonderes Augenmaß waren nötig. Ich hatte es bei meinen Bildergeschichten selbst ausprobiert.

    Warum erinnerte sich Herr Wäscher dann aber nur an einen Tag pro Woche von Herrn Krauses Mitarbeit?
    Ich habe 2 Erklärungen dafür.
    1: Um die Zusammenarbeit mit Herrn Krause möglichst weit aus der Erinnerung zu streichen. (Dann war das Arbeitsklima wirklich schlimm!)
    2: Für uns - die allererste Generation von Wäscher-Verehrern, ist das von ihm “Erschaffene” so genial, dass Herr Wäscher Schwierigkeiten im Umgang mit uns hatte. Bei meinem letzten Besuch in Scheuen hat er mit mir darüber gesprochen. Erst Jahre später, Herr Wäscher arbeitete bereits mit Norbert Hethke zusammen, wird er sich an seine Popularität gewöhnt und sie auch angenommen haben (hoffentlich!). Irgendwann sind die Wäschers umgezogen, unser Kontakt für immer abgebrochen. Trotz Erklärungen gab mir Herr Hethke Wäschers neue Adresse nicht. Alle Berichte etc. konnte ich zum Glück in der Sprechblase verfolgen. Aus seinen Interviews habe ich hin und wieder eine (seine!) Bescheidenheit herausgehört, die die Fans lieber anders beantwortet gehört hätten. Obwohl Herr Wäscher bis oben hin mit Arbeit eingedeckt war und er einen Mitarbeiter zur Hilfe hatte, ausgerechnet in dieser “schlimmsten” Zeit kam ich auch noch dazu, habe an seiner Tür geklingelt, durfte eintreten und ihm viele Jahre bei der Arbeit zusehen.

    Unsere Bewunderung für diese Arbeitsbewältigung sah Herr Wäscher anders. Die Arbeit muss ihm große Freude gemacht haben - war aber auch Broterwerb. Wenn ich an die Zeiten bei Wäschers denke - und besonders an diese spezielle Zeit, dann fällt mir auf, dass ich Herrn Wäscher nicht einmal “tief Luft holen” gehört habe. Diese ungewöhnliche Vitalität und Kreativität Herrn Wäschers könnte ein Genie vielleicht dazu verführen, fremde Hilfe nicht anzuerkennen, zu mindern oder gar zu leugnen.
    Geändert von Neander (01.02.2023 um 19:20 Uhr) Grund: Ergänzung

  24. #49
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    Ein Forist, der in diesem Forum nur mitliest, aber "hier" nichts schreibt, sieht das ganz genauso und hat mich mit Scans des von Kai - danke für den Tipp - angesprochenen Artikels "Heftauflagen des Lehningverlages" unseres am 22.11.2016 verstorbenen Clubmitgliedes Achim Danz versorgt.
    Aus: HRW-Clubmagazin #21 , E.T.: Aug. 2004, Artikel "Heftauflagen im Lehningverlag" von Achim Danz, verst. 22.11.2016
    Vielen Dank für diesen sehr interessanten Artikel und die weiteren Ergänzungen von Udo Rahnke Neander! Die Aussage von Udo Rahnke Zitat: "Die Arbeit muss ihm große Freude gemacht haben" wurde von Wäscher ja auch mehrfach bestätigt, es gibt u. a. eine Aussage von Wäscher: "Solange ich einen Zeichenstift in der Hand halten kann ist die Welt für mich in Ordnung" (oder so ähnlich...)

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