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  1. #1
    YpsFanpage Moderator Avatar von YpsFanpage.de
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    YPS Nr. 1283 - Meinungen und Rezensionen

    Seit gestern liegt nach langer Pause ein neues YPS-Heft mit Solar-Zeppelin am Kiosk.

    Wer hat es schon gelesen? Wie gefällt es euch? Bitte nutzt diesen Thread für Meinungen zu der wohl vorläufig einmaligen Sonderausgabe.

    Ich selbst würde auch gerne noch eine ausführliche Rezension schreiben, aus persönlichen Gründen könnte das aber eine Weile dauern. Eins vorweg: Tendenziell wird meine Rezension wohl eher negativ ausfallen.

    Gruß,
    Dominik

  2. #2
    Mitglied Avatar von HerrHase
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    Tja, man könnte soviel dazu sagen, aber ob es sich wirklich lohnt? Von Egmont wird hier eh niemand mehr mitlesen...

    Ich wollte es mir eigentlich nicht kaufen, aber nach dem Durchblättern ging dann doch (wieder) der Fan in mir mit mir durch. Auf längere Artikel hat man diesmal ganz verzichtet (von den Interviews vielleicht mal abgesehen), stattdessen setzt das Heft zu beinahe 100 Prozent nur noch auf die 70s/80s-Nostalgieschiene: viele Fotos und kurze Texthäppchen, die für diejenigen, die diese Jahrzehnte schon bewusst miterlebt haben, absolut keinerlei neue Informationen bringen. Es reicht, um ein bis zwei Stunden in Nostalgie zu schwelgen: Ich hab mich tatsächlich in fast jedem "Artikel" wiedererkannt, von den Captain-Future-Actionfiguren und -Sammelalben bis zu den Eissorten und dem Fortuna-Brötchen (so heißt das bei uns in D'dorf). Manche Texte sind ganz witzig geschrieben (Sophie Marceau und Heather Thomas als "unsere ersten Lieben"), vieles wirkt eher wie schnell aus der Wikipedia abgeschrieben. Der nachhaltige Wert der Texte geht gegen Null. Ausnahmen wären die Interviews, die aber auch nicht sehr ergiebig sind, ich vermute stark, per Mail geführt. Die Antworten von Ingolf Lück sind zumindest angemessen launig. Manches hätte man auch einfach besser redigieren müssen. Bsp.: In einer Frage an Terence Hill heißt es: Deine blauen Augen waren dein Markenzeichen. Antwort: Die blauen Augen waren wirklich mein Markenzeichen. Jeder Journalismusschüler hätte das in der Frage rausgestrichen. Insgesamt wirkt das Heft bei genauerer Lektüre, als hätten es drei Praktikanten in vier Wochen zusammengezimmert.

    Die Comics sind eher pflichtschuldige Beigabe, außer Yinni + Yan, die ich immer noch toll finde (hier mit einer Episode aus Körners zeichnerischer Hochphase), sind sie belanglos. Dass das erwachsene YPS ein Magazin für Menschen ist, die sich im Grunde nicht mehr für Comics interessieren, erkennt man auch daran, dass es wieder keinerlei Infos zu den Geschichten gibt. Von wann stammen sie, wer waren die Macher? Keinerlei Einordnung, außer bei Yps & Co. steht noch nicht mal eine Quellenangabe dabei.

    Kann man sich mit dem Heft ein bis drei Stunden gut unterhalten fühlen? Ja, durchaus.
    Ist es 8 Euro wert? Eher nein. Die Infos und Fotos findet man auch vergleichbar durch entsprechende Google-Suchen, alternativ könnte man sich für den gleichen Preis einen Stapel alter Zeitschriften aus den 70ern und/oder 80ern auf dem Trödelmarkt oder bei ebay besorgen (Hörzu, stern, etc. und für die Comics eben alte YPS-Hefte).

    Schade ist das Ergebnis, wenn man sieht, wie groß die Nachfrage nach dem Heft anscheinend war. Ein gewisses kommerzielles Potential scheint die Marke YPS immer noch zu haben, sonst wäre so ein Heft nicht nach zwei Tagen vielerorts ausverkauft. Mit so einem Konzept klappt das aber eben auch nur alle fünf Jahre als Sonder- oder Jubiläumsausgabe. Um es wieder dauerhaft zu etablieren, müsste man viel mehr Arbeit, Kreativität und eben auch Geld reinstecken. Da reicht es nicht, was aus dem Internet abzuschreiben, was eh schon jeder weiß, ein paar Fotos daneben zu setzen, die man überall findet, und ein paar alte Comics einzuscannen. Neue Geschichten mit Yps & Co. oder Yinni + Yan in Auftrag geben, gute Lizenzserien einkaufen, richtige Interviews (face to face) führen, Hintergrundartikel zu den Machern von einst (Zeichner, Texter, Redakteure, etc.), längere Artikel mit echtem Erkenntnisgewinn, vielleicht auch mal ein Gimmick, mit dem man als Erwachsener wirklich was anfangen kann. Aber daran scheint Egmont leider kein echtes Interesse zu haben. Lieber sichert man sich alle 5 Jahre die Verlängerung der Markenrechte und macht noch ein bisschen Kohle mit T-Shirts und anderem Merch.

    Wie es anders geht und man ein ehemaliges Comicmagazin für Kinder für die einstigen Leser wiederbelebt, macht ZACK seit über 20 Jahren erfolgreich vor - aber natürlich mit viel kleinerer Auflage und eingeschränkteren Vertriebswegen. Aber eben unter Beibehaltung des Markenkerns (frankobelgische bzw. europäische Abenteuercomics), von dem beim neuen YPS im Grunde nichts mehr zu erkennen ist.

  3. #3
    Mitglied Avatar von Pickie
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    SZ, 01.09.: "nicht so richtig platzwundenwürdig"

    Gesendet von meinem SM-G780G mit Tapatalk

  4. #4
    Mitglied Avatar von zaktuell
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    Zitat Zitat von HerrHase Beitrag anzeigen
    (...) Aber eben unter Beibehaltung des Markenkerns (frankobelgische bzw. europäische Abenteuercomics), von dem beim neuen YPS im Grunde nichts mehr zu erkennen ist.
    Naja. Der 'Markenkern' von Yps war ja immer das Gimmick - und dieser Markenkern hat eben gelitten, als JEDES Kinderheft ein Gimmick bekam. Dass diesmal ne popelige Plastikfolie das Gimmick ist, ist an sich schon beschämend, aber in Anbetracht dessen, dass der Sommer sich dem Ende neigt, so dass der 'Solar-Zeppellin' nicht mal mehr ne reele Chance hat, sich in die Lüfte zu erheben, auch noch ziemlich schlechtes Timing.
    Und dann: Prinz Eisenherz?! Was hat DER denn mit YPS zu tun? - Sind da jetzt die Rechte frei, weil Foster lang genug tot ist, dass man das als billigen Seitenfüller nehmen konnte?

    Ich hab das Heft noch nicht gesehen, aber die paar rudimentären Infos, die ich bisher davon mitbekommen habe, schreien schon dermaßen nach 'lieblos', dass ich nicht besonders heiß drauf bin, das Heft zu besitzen.
    Und der Fokus auf '70er, 80er-Jahre'-Zeitgeist erweckt bei mir den Eindruck, als ob man sich vom GoodTimes KULT- Heft inspirieren ließ, was angesichts des einmaligen Erscheinens dieser Yps-Sonderausgabe auch nur ein halbgarer Abklatsch sein kann...

    Unterm Strich bin ich ganz froh, Angehöriger der ZACK-Generation zu sein und nicht der YPS-Generation... - So krieg ich wenigstens einmal im Monat ein Comic-Magazin, statt einmalig nach fünf Jahren mal wieder ein aus der Zeit gefallenes LifeStyle-Magazin...
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  5. #5
    Mitglied Avatar von HerrHase
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    Zitat Zitat von zaktuell Beitrag anzeigen
    Naja. Der 'Markenkern' von Yps war ja immer das Gimmick - und dieser Markenkern hat eben gelitten, als JEDES Kinderheft ein Gimmick bekam.
    Nur bedingt. Der Markenkern von YPS war mE Comicheft plus Gimmick plus ein bisschen Wissensvermittlung (mit Sammellexika, etc.). Davon ist bei den Neuauflagen nur noch das Gimmick übriggeblieben, was heute eben gar kein Alleinstellungsmerkmal mehr ist. Die Comics spielen nur noch eine untergeordnete Rolle und Wissensbeiträge gibt es im neuen Heft gar keine mehr.

    Zitat Zitat von zaktuell Beitrag anzeigen
    Und dann: Prinz Eisenherz?! Was hat DER denn mit YPS zu tun? - Sind da jetzt die Rechte frei, weil Foster lang genug tot ist, dass man das als billigen Seitenfüller nehmen konnte?
    Muss mich, nachdem ich den Eisenherz-Comic noch gelesen habe, insofern korrigieren, dass das zumindest eine spannende Episode war. Passt auch vom Erzählstil ganz gut zu YPS, weil es etwas an die Realistics in den frühen Jahrgängen erinnert (Wangaroo, Captain York, Thomas, der Trommler), wo ja auch immer noch mal im Text erzählt wurde, was eh schon in den Bildern zu sehen war. Es müss(t)en ja nun in einer neuen YPS-Version auch nicht zwingend nur Serien abgedruckt werden, die es im alten YPS auch schon gab. Ist ja beim neuen ZACK auch nicht der Fall.

    Zitat Zitat von zaktuell Beitrag anzeigen
    Unterm Strich bin ich ganz froh, Angehöriger der ZACK-Generation zu sein und nicht der YPS-Generation... - So krieg ich wenigstens einmal im Monat ein Comic-Magazin, statt einmalig nach fünf Jahren mal wieder ein aus der Zeit gefallenes LifeStyle-Magazin...
    Ich bin ganz klar Generation YPS. Das neue Heft hat mich zumindest inspiriert, mal wieder ein paar alte Yinni + Yan-Geschichten zu lesen. Was ich übrigens wirklich zum Kotzen finde, sind die Geldschneider, die offenbar am EVT 15 Hefte gekauft und die dann zum zweieinhalbfachen Preis bei ebay reingestellt haben. Solange es aber genug Leute gibt, die da dann drauf reinfallen...

  6. #6
    Mitglied Avatar von Unbreakable Cosmo
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    Zitat Zitat von HerrHase Beitrag anzeigen
    Tja, man könnte soviel dazu sagen, aber ob es sich wirklich lohnt? Von Egmont wird hier eh niemand mehr mitlesen...

    Ich wollte es mir eigentlich nicht kaufen, aber nach dem Durchblättern ging dann doch (wieder) der Fan in mir mit mir durch.
    Ist das nicht wegen Gimmick in Plastik eingepackt?



  7. #7
    Mitglied Avatar von Arcon
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    Nein, der Solarzeppelin ist in einer kleinen Tüte auf der Titelseite aufgeklebt.

  8. #8
    Junior Mitglied Avatar von Krystyan
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    Kann mich der sehr dezidierten Meinung von HerrHase in allen Punkten nur anschließen. Insbesondere dass das Heft sehr lieblos und unpersönlich rüberkommt, inklusive der Wahrnehmung, dass wahrscheinlich kein Interview-Partner wirklich persönlich getroffen wurde, sehe ich alles ganz genau so. Vieles ist wieder aufgewärmt aus den Jahrgängen 2012 bis 2017 (inklusive des damals schon wiederholten vierseitigen Gimmick-Comics), Vieles sieht aus nach "Copy and paste" von irgendwelchen Web-Plattformen.

    Mich wundert aber auch gar nichts, weil als Editorial Director der Verantwortliche für "Lustige Taschenbücher" (Marko Andric) an Bord ist. Ein Magazin ist dann doch ein anderes Format.

    Man kann ja auch über Christian Kallenberg sagen, was man will, und Yps war zuletzt, vor allem ungefähr ab der "40-Jahre-Jubel-Ausgabe" nicht mehr sehr spannend, aber zumindest wurden die Leser mal adressiert, und die Hefte hatten ein Konzept. Das hier ist nur ein willkürlich gewürfelter Wurf. Wahrscheinlich hat Egmont noch nicht mal mit diesem Erfolg gerechnet...

    Auch mir ist der Vergleich zu "Zack" bzw. zum Mosaik Steinchen für Steinchen Verlag sofort gekommen. Wahrscheinlich wäre die Marke Yps dort viel besser aufgehoben. Denn so ein Magazin macht man nicht unter "fermer liefen" mal schnell zwischen zwei "Lustigen Taschenbüchern". Und "Mosaik" und "Zack" zeigen, was hier fehlt: Interesse an den Lesern, Herzblut und Liebe zum Detail. Wahrscheinlich ging es nur um den "schnellen Euro". Dass das gelungen ist, daran bin ich, gemeinsam mit anderen über 50.000 bekloppten Leuten, jetzt wohl mit schuld... :-P

  9. #9
    Mitglied Avatar von Diskomo
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    Nein nein, Schuldgefühle sind nicht angebracht. Es ging wirklich primär um den Markenerhalt.
    Niemand muss seinen oder ihren Beichtvater aufsuchen.
    Ein Leben ohne Roboter ist möglich, aber sinnlos.

  10. #10
    Mitglied Avatar von Rosenelf
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    Ich habe Benny Schnier ("Amigo Charly Brown") erzählt, dass er im neuen Yps steht, er wußte davon nichts, freute sich aber sehr darüber. Das zeigt, dass wohl tatsächlich niemand live interviewt wurde.

    Viele Serien aus der Zeit wurden überhaupt nicht angesprochen, ein Phänomen, dass man auch aus Retro-Sendungen im TV kennt. Die Autoren sehen immer alles aus ihrer persönlichen Perspektive.

  11. #11
    Junior Mitglied Avatar von Krystyan
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    Zitat Zitat von HerrHase Beitrag anzeigen
    Es reicht, um ein bis zwei Stunden in Nostalgie zu schwelgen: Ich hab mich tatsächlich in fast jedem "Artikel" wiedererkannt, von den Captain-Future-Actionfiguren und -Sammelalben bis zu den Eissorten und dem Fortuna-Brötchen (so heißt das bei uns in D'dorf). Manche Texte sind ganz witzig geschrieben (Sophie Marceau und Heather Thomas als "unsere ersten Lieben"), vieles wirkt eher wie schnell aus der Wikipedia abgeschrieben. Der nachhaltige Wert der Texte geht gegen Null.
    Habe mir das Heft gestern nochmal eine Stunde vorgenommen. Es ist, wie HerrHase schreibt: Professionell gemacht, schnell konsumiert (am Besten liest sich das Heft, wenn man durchblättert und hier und da hängen bleibt). Aber es ist alles flach und ohne Tiefe: Boris Becker als Info-Kasten neben Tschernobyl. Der Kniefall von Warschau in einem kleinen roten Bubble (was soll man da jetzt machen? Draufklicken? Geht ja nicht...) Terence Hill, vier Seiten lang reduziert auf drei "F's": Fun, Fäuste, Fressen. Als hätte er nur sowas gemacht. Man hätte ja mal fragen können, warum er sich zum Beispiel für die ernste Rolle in der "Bergpolizei" entschieden hat. Naja, und dann, um zeitgemäß zu sein, nochmal schnell drei Seiten zu Umweltschutz und Pazifismus ("Kampf um unsere Zukunft").

    Also, wir Yps-Leser haben offenbar nichts in der Birne und verstehen nur Fun-Facts. Aber wie war der Slogan nochmal? "Eigentlich sind wir doch schon erwachsen"? Wenn ich mich daran zurück erinnere, mit welchem Anspruch Yps damals 1975 angetreten ist... Da war echtes Edutainment gefragt, eine Verbindung zwischen Gimmick und Heftinhalt hergestellt, und mit dem Abdruck solcher Serien wie "Die Indianer" (sorry, hieß ja so) von Hans Kresse und "Buddy Longway" von Derib, dem Comic-Aktivisten für die amerikanischen Ureinwohner, wurden ganz andere Geschichten als im damaligen Mainstream erzählt. Oder Wangaroo oder Hombre waren getragen durch ernste Themen: Verlust der Familie, Verlust der Heimat, Entwurzelung, Entfremdung... Da wurde dem jugendlichen Zielpublikum (neben den Funnys, versteht sich) schon etwas mehr zugemutet als heute...

    Aber was soll's, ist Yps halt als Blubberblase aus dem "Zeitschriften-Teich" mal kurz aufgetaucht und wieder geplatzt. Ich schätze, es war ein Probeschuss für das 50jährige Jubiläum. Freuen wir uns also auf 2025 und Ausgabe 1284... Hoffentlich mit etwas mehr Engagement, und hoffentlich nicht mit "Känguruh-Yps-Bausatz" oder Alarmanlage... ... Und, mal sehen, was uns der angekündigte Podcast so bringt...

  12. #12
    Mitglied Avatar von zaktuell
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    Zitat Zitat von Krystyan Beitrag anzeigen
    (...) Auch mir ist der Vergleich zu "Zack" bzw. zum Mosaik Steinchen für Steinchen Verlag sofort gekommen. Wahrscheinlich wäre die Marke Yps dort viel besser aufgehoben. (...) Und "Mosaik" und "Zack" zeigen, (...)
    Just for the records: ZACK ist nicht mehr beim Mosaik-Verlag, sondern erscheint mittlerweile (seit nunmehr auch schon wieder zwei Jahren, sprich: seit September 2020) in der Tempel-eigenen Blattgold GmbH.
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  13. #13
    Junior Mitglied Avatar von Krystyan
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    Zitat Zitat von zaktuell Beitrag anzeigen
    Just for the records: ZACK ist nicht mehr beim Mosaik-Verlag, sondern erscheint mittlerweile (seit nunmehr auch schon wieder zwei Jahren, sprich: seit September 2020) in der Tempel-eigenen Blattgold GmbH.
    Ypsala, jetzt bin ich als Zack-Nichtleser erwischt worden... Aber ich lese begeistert Mosaik. Habe mir mein erstes Mosaik Heft gekauft aus Frust, als ich 2017 feststellen musste, dass Yps ohne Vorankündigung eingestellt wurde... Es hat sofort zwischen mir und den Abrafaxen gefunkt... Seitdem stelle ich begeistert fest, wie erfolgreich man Monat für Monat gute, kurzweilige und interessante Comics in Deutschland produzieren kann...

  14. #14
    Mitglied Avatar von Rosenelf
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    Es wurde halt auf Nostalgie aufgebaut, aber wie ich schon sagte; sowas geschieht immer nach den persönlichen Erinnerungen der Autoren. Letztes Jahr lief im hr die dreiteilige Reihe "Zurückgespult - Wie uns das Fernsehen geprägt hat", in der es um die 70er, 80er und 90er Jahre ging. Da wurden so viele bekannte Sendungen überhaupt nicht angesprochen, dass ich mich ernsthaft gefragt habe warum man für sowas tatsächlich nur zwei Autoren aus West und Ost beauftragt hat mal irgendwas zusammen zu stellen ...
    Der Hammer war, dass viele der gezeigten Ausschnitte einfach von privaten youtube-Kanälen "geklaut" worden waren.
    Geändert von Rosenelf (10.09.2022 um 16:44 Uhr)

  15. #15
    Mitglied Avatar von HerrHase
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    Zitat Zitat von Krystyan Beitrag anzeigen
    Wenn ich mich daran zurück erinnere, mit welchem Anspruch Yps damals 1975 angetreten ist... Da war echtes Edutainment gefragt, eine Verbindung zwischen Gimmick und Heftinhalt hergestellt, und mit dem Abdruck solcher Serien wie "Die Indianer" (sorry, hieß ja so) von Hans Kresse und "Buddy Longway" von Derib, dem Comic-Aktivisten für die amerikanischen Ureinwohner, wurden ganz andere Geschichten als im damaligen Mainstream erzählt. Oder Wangaroo oder Hombre waren getragen durch ernste Themen: Verlust der Familie, Verlust der Heimat, Entwurzelung, Entfremdung... Da wurde dem jugendlichen Zielpublikum (neben den Funnys, versteht sich) schon etwas mehr zugemutet als heute...
    Heute ist das Zielpublikum ja auch nicht mehr jugendlich und wir sind eh alle verblödet, weil unsere Aufmerksamkeitsspanne durchs ständige aufs Smartphone gucken auf unter eine Minute abgesunken ist - denken sich jedenfalls die Ehapa-Redakteure (Redakteurinnen scheint es bei denen eh keine zu geben).
    Aber die von dir erwähnten Comicserien zeigen sehr schön, dass die Vielfalt im alten YPS - gerade in den Anfangsjahren - doch viel größer war, als man gemeinhin so annimmt. Und auch später gab's neben den lang laufenden Serien immer mal wieder interessante Comics wie Isegrim, Isnogud oder Jimmy, das Gummipferd.

    Zitat Zitat von zaktuell Beitrag anzeigen
    Just for the records: ZACK ist nicht mehr beim Mosaik-Verlag, sondern erscheint mittlerweile (seit nunmehr auch schon wieder zwei Jahren, sprich: seit September 2020) in der Tempel-eigenen Blattgold GmbH.
    Es ist aber wohl unumstritten, dass es dem Engagement des Mosaik-Verlags nicht nur zu verdanken ist, dass ZACK überhaupt erfolgreich wiederbelebt wurde, sondern eben auch schon mehr als doppelt so lange erscheint wie das Original-ZACK (bald schon dreimal so lang). Darauf baut efwe jetzt in seinem eigenen Verlag eben auf. Wenn Mosaik es aber 1999 so angegangen wäre wie Ehapa mit YPS, wäre aber auch nix da gewesen, worauf überhaupt noch irgendein Verleger hätte aufbauen können...

  16. #16
    Mitglied Avatar von Mick Baxter
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    Zitat Zitat von zaktuell Beitrag anzeigen
    Und dann: Prinz Eisenherz?! Was hat DER denn mit YPS zu tun? - Sind da jetzt die Rechte frei, weil Foster lang genug tot ist, dass man das als billigen Seitenfüller nehmen konnte?
    Völlig richtig. Bekanntlich ist Foster 1952 gestorben.
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