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Thema: Die große Elektroauto-Diskussion!

  1. #401
    Moderator Splitter Forum
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    Zitat Zitat von P_Mancini Beitrag anzeigen
    1. Die Hälfte meiner Fahrleistung sind Strecken, die die Reichweite heute bezahlbarer E-Autos bereits im Sommer übersteigen. Im Winter sind die Reichweiten signifikant kürzer - besonders, wenn man nicht im Auto frieren und die Scheiben vereisen lassen möchte. Und die meissten dieserFahrten finden nicht im Sommer statt. Würde ich diese mit einem E-Auto machen, wäre das jedesmal eine logistische Herausforderung, um nicht irgendwo mit leerem Akku liegenzubleiben. Entweder sind Ladesäulen kaputt, eines der vielen Bezahlsysteme passt nicht oder es steht ein anderes Auto dran und blockiert längere Zeit - das ist der Tenor zu den meissten Langstreckenerfahrungen von Journalisten (wenn es nicht gerade ein Tesla mit dem exklusiven Ladenetz ist).
    Dir mag es gerne wichtig erscheinen, alle Probleme
    des "Systemwechsels" kumuliert aufzuzählen und
    dieses irgendwie nur mit dem e-Auto in fester Verbindung
    zu bringen (ich kann diesen festen negativen Bezug nicht
    sehen - ich schrieb ja schon, dass mir z. B. der Wechsel
    automatisch dutzende von Tankfahrten ersparen wird.

    Tatsächlich beschreibst du ja nur das Problem, dass ein
    automatisiertes Zahlsystem "nicht funktioniert"!
    Das hat mit dem "e-Auto" nicht wirklich etwas zu tun!
    Tesla Ladesäulen sind da der beste Beweis dafür!
    1.000 Probleme an den "EU-Lade-Systemen" stehen
    tendentiell "null Problemen" auf Seiten der Super-Charger
    gegenüber.

    Und da in Zukunft eh immer mehr automatisiert getankt
    wird (alle mir bekannten Wasserstoftankstellen sind
    dem "e-Laden" gleichartig aufgebaut und haben also die
    gleichen Probleme) ist das nun einmal "kein" Problem
    der e-Automobile ... und schon gar nicht eines der
    Batterieantriebe.


    Zitat Zitat von P_Mancini Beitrag anzeigen
    2. Die Brennstoffzelle ist auch eher was für LKW oder eben Leute, die überwiegend lange Strecken fahren - ausreichend Tankmöglichkeiten natürlich vorausgesetzt. Die aber kommen würden, setzte sich die Technik bei LKW durch. Das dann immer weniger benötigte Gasleitungsnetz stünde dann für den Transport des Energieträgers zur Verfügung - die Niederlande zB sind da schon weiter.
    Eben ... überlass das Thema dem LKW-Verkehr! Sollen die
    sich damit rumärgern
    und umso weniger Probleme davon
    kollidieren mit dem PKW-Verkehr. Ich würde es begrüßen,
    wenn die Auto-Ladeparks "nicht" mit LKWs vollgestopft werden.

    Heutzutage an Autobahn-"LKW-Diesel-Park"-Raststätten zu tanken
    ist doch eine Belastung pur. Das war früher viel schöner.
    Vielleicht bringt uns das e-Auto zu diesen Zeiten zurück?


    Zitat Zitat von P_Mancini Beitrag anzeigen
    3. Solange nicht emissionsfreier Strom in ausreichender Menge für alle anderen Anwendungen abseits des Verkehrs produziert wird, ist es alles nur Augenwischerei, die E-Mobilität jetzt bereits als die Lösung zu betrachten.
    Diese Transformation unterliegt dem Henne-Ei-Problem.
    Anders geht es nun einmal nicht! Und - wie gesagt - mit
    Wasserstoff wäre das noch problematischer und der
    "emmissionsfreie" Verkehr noch um zwei, drei Jahrzehnte
    weiter nach hinten verschoben.

    Zitat Zitat von P_Mancini Beitrag anzeigen
    4. Den Energieträger für Brennstoffzellen könnte man auch in sonnenreichen Gebieten mittels Photovoltaik produzieren (dort, wo jahrzehntelang das fossile Zeug herkam und noch kommt) - Pipelines für Öl und Gas zum Transport zu uns stünden ja bereit. Oder Bohrinseln zu Offshore-Windparks umrüsten.
    Und das ist eben pure Träumerei! ... Warum übersiehst du hier,
    dass die Kosten um ein "vielfaches höher" wären, die Umwelt-
    bilanz deutlich schlechter und letztendlich dieser Systemwechsel
    auch noch viel mehr Verwerfungen und technische Probleme
    produzieren wird.

    Heutige Akkutechnologie ist im Vergleich zur Wasserstofftechnik
    total "easy", "spottbillig", "sicherer", "dezentraler", "verfügbarer"
    und "besser" für die Umwelt!

    Warum also "wünscht" du dir den Erhalt der alten Großanlagen,
    die Abhängigkeit von anderen Weltregionen und letztendlich das
    alte System der riesigen Tankerschiffe auf den Weltmeeren?

    Ich selbst erwarte von der Idee "Wasserstoff aus Afrika" nur den
    nächsten großen "Energiekrieg"! Imho eine traurige Zukunft - wenn
    es so kommen sollte!
    Geändert von horst (07.09.2021 um 13:13 Uhr) Grund: gramma.

  2. #402
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    Das Bezahlsystem an den Ladesäulen ist dem Umstand geschuldet, dass es zig verschiedene davon gibt - und man als Fahrer ein ganzes Arsenal davon dabei haben muss, wenn man wirklich - bis auf tesla, wenn man keinen hat - benutzen möchte. Mit verantwortlich für diese babylonische Karten-/App-Verwirrung ist nämlich ausgerechnet Tesla, die ihr System exklusiv ihren eigenen Kunden vorbehalten.

  3. #403
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    Zitat Zitat von P_Mancini Beitrag anzeigen
    Das Bezahlsystem an den Ladesäulen ist dem Umstand geschuldet, dass es zig verschiedene davon gibt - und man als Fahrer ein ganzes Arsenal davon dabei haben muss, wenn man wirklich - bis auf tesla, wenn man keinen hat - benutzen möchte. Mit verantwortlich für diese babylonische Karten-/App-Verwirrung ist nämlich ausgerechnet Tesla, die ihr System exklusiv ihren eigenen Kunden vorbehalten.
    Nein ... es war Deutschland und die EU,
    die jegliches Angebot von Tesla abgelehnt
    haben! "Nur wir" haben das verbockt ...

    ... und zwar absichtlich! Und auch Tesla
    hat das Dilemma hunderte Millionen gekostet,
    da sie alle ihre "besseren" Planungen und
    Ausbauten abschreiben mussten.

    Und sie haben nun - mit dem Model 3 -
    auch den "EU-Stecker" eingeführt und
    planen zukünftig die Öffnung der Supercharger.
    es gibt also wieder mal "ein Angebot"!

    Ich ahne aber, wie das ausgeht!

    Zur Minute sitzt die Autolobby mit der
    scheidenden Kanzlerin in München zusammen
    und erhofft weitere politische Unterstützung
    im Kampf gegen Teslas besseres System!

  4. #404
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    Man könnte per Gesetz zu einem einzigen Zahlsystem, vorzugsweise EU-weit, verpflichten, am besten mit einer Karte, damit man nicht von der jeweils aktuellen Smartphone-Generation und aktuellen Netzverfügbarkeit abhängig ist.

    Anstatt die Leute mit Gewalt zu Elektroautos zu drängen sollte man die Voraussetzungen so gestalten, dass nicht jede Fahrt jenseits der Reichweite zu einem Abenteuer wird. Und die Einstiegspreise senken (statt die, die sich das jetzt schon sowieso leisten können und wollen, mit Prämien zu pämpern), dann verkauft sich das Zeug schon. Solange es keine E-Mobilität zu Kleinwagenpreisen gibt ist es völlig illusorisch, breite Akzeptanz zu erwarten.

  5. #405
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    Zitat Zitat von P_Mancini Beitrag anzeigen
    Man könnte per Gesetz zu einem einzigen Zahlsystem, vorzugsweise EU-weit, verpflichten, am besten mit einer Karte, damit man nicht von der jeweils aktuellen Smartphone-Generation und aktuellen Netzverfügbarkeit abhängig ist.
    Natürlich ... man könnte! Schreibe ich hier im Thread
    schon seit langem. Das e-Auto selbst ist dem
    Verbrenner (in der Summe der Eigenschaften)
    schon längst gleichwertig und laden und bezahlen
    könnte sogar automatisch geschehen. Ohne sich die
    Hände schmutzig zu machen, ohne giftige Gase
    einzuatmen. Ja ... das Auto könnte sich problemlos
    selbst zum laden fahren (die billigsten Rasenmäher
    können so was ja auch schon). Aber wahrscheinlich
    wird gerade, das "was sein könnte", in Deutschland
    nicht geschehen!

    Falls demnächst z. B. die "Autohasser" an die Macht
    kommen, dann werden sie diejenigen sein, die
    von sich behaupten "alles" für eine CO2-freie
    Mobilität zu tun, aber gleichzeitig das individuelle
    e-Auto dann doch "bekämpfen", wo es geht!
    Es wird sicher teurer sein als wir das aktuell
    kennen und doch gleichzeitig an sehr vielen
    Standorten verboten werden.

    Was bleibt?
    Das, was du oben anmerkst: "ein System" war
    auch vor Jahren der Vorschlag von Musk an die EU
    ...
    den sie ablehnte!

    Zitat Zitat von P_Mancini Beitrag anzeigen
    Anstatt die Leute mit Gewalt zu Elektroautos zu drängen sollte man die Voraussetzungen so gestalten, dass nicht jede Fahrt jenseits der Reichweite zu einem Abenteuer wird.
    Die Druchdringung des Marktes sollte natürlich so
    geschehen, dass die diejenigen, wo das e-Angebot
    am besten passt auch als erste einsteigen. Sie sind dann
    sicher bereit auch die höheren Kosten durch noch relativ
    kleinen Mengen zu tragen, da sie mehr davon
    profitieren.

    Bis der Markt komplett durchdrungen ist, vergehen
    sicher noch 20 Jahre ... und dann haben wir Techniken
    im Angebot, die auch 99,9% aller denkbaren Anwendungen
    besser erfüllen, als heutige Verbrenner.

    Zitat Zitat von P_Mancini Beitrag anzeigen
    Und die Einstiegspreise senken (statt die, die sich das jetzt schon sowieso leisten können und wollen, mit Prämien zu pämpern), dann verkauft sich das Zeug schon. Solange es keine E-Mobilität zu Kleinwagenpreisen gibt ist es völlig illusorisch, breite Akzeptanz zu erwarten.
    Der Markt muss in einer freien Marktwirtschaft von
    oben beackert werden. Die breite Kauf-Akzeptanz braucht
    es noch nicht wirklich, denn die Autobauer könnten eine
    millionfache Nachfrage aktuell gar nicht befriedigen.
    Der Unmut wäre so nur noch größer.

    Besser wäre es die ständigen falschen Behauptungen über
    e-Autos einfach sein zu lassen, so dass die Transformation
    optimistischer und somit stimmiger vonstatten geht!
    Und das die Gesellschaft sich nicht darüber streitet, sondern
    sich eher auf das freut, was kommt.

    Ich selbst freue mich wie Bolle auf die e-Auto-Gesellschaft.
    Ich sehe das was kommt als Auto 2.0 ... und bin mir
    sicher, dass in den kommenden 20 Jahre mehr positives
    geschehen wird, als in den letzten 50!

    Aber aktuell sind wir in einer anderen Situation! Die Medien
    berichten überwiegend negativ - oder zumindest mit massiven
    Bedenken - über diese neue Technik, anstatt die Möglichkeiten
    hervorzuheben.

    Heute zur Eröffnung der IAA kamen z. b. wieder Berichte über
    die Probleme mit seltenen Erden! Dabei sind die nicht selten,
    sondern sie wurden nur bisher selten abgebaut, weil sie
    nicht konzentriert vorliegen und es wenig Bedarf gab.
    Dieses Problem existert also schlicht nicht! Genausowenig
    wie Elektroautos verstärkt brennen ... oder die Akkus weniger
    lange halten und der Verbrenner somit länger lebt!

    Als das sind "Märchen" ... und die gehören weg!

  6. #406
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    Zitat Zitat von horst Beitrag anzeigen
    Was bleibt?
    Das, was du oben anmerkst: "ein System" war
    auch vor Jahren der Vorschlag von Musk an die EU
    ...
    den sie ablehnte!

    Wenn, dann ohne Musk. Wenn der nämlich was vorschlägt, dann will der auch die Hand drauf (und auf-) halten. Was der alles an Extrawürsten in Brandenburg für seine Gigafactory gebraten bekommt ist einfach nur zum Kotzen.
    Geändert von P_Mancini (08.09.2021 um 01:33 Uhr)

  7. #407
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    Zitat Zitat von horst Beitrag anzeigen
    Aber aktuell sind wir in einer anderen Situation! Die Medien
    berichten überwiegend negativ - oder zumindest mit massiven
    Bedenken - über diese neue Technik, anstatt die Möglichkeiten
    hervorzuheben.
    Es ist derzeit noch eine elitäre Technik für Gutsituierte, die noch mit unser aller Steuergeld subventioniert wird, nix anderes. Und der Umwelt bringen die paar Elektrokarren, die mit einem gar nicht so grünen Strommix angetrieben werden, weniger als ein generelles Tempolimit von 130.

  8. #408
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    Zitat Zitat von P_Mancini Beitrag anzeigen
    Wenn, dann ohne Musk. Wenn der nämlich was vorschlägt, dann will der auch die Hand drauf (und auf-) halten. Was der alles an Extrawürsten in Brandenburg für seine Gigafactory gebraten bekommt ist einfach nur zum Kotzen.
    Das Ergebnis sieht man ja!

    Nur wer Musk tankt, der bekommt den
    Elektrosprit "günstig und zuverlässig"!

    Im Ernst: es ist genau diese Einstellung,
    dei uns hier immer weiter zurückwirft! Wie ich
    schon sagte: Ideologien sind kein gutes Brot.

    Wir werden mit unserem Tanksystem das
    erleben, wie wir es schon vom stationären
    Netzausbau und vom Funknetz her kennen!

    Unsere Politik ist da komplett falsch unterwegs!

    100.000 zusätzliche Schnellader (HPC) bedeutet
    nur, dass an jeder dieser Säulen die Kwh annähernd
    an 1.- Euro kommen wird.

    Das ist wie beim unserem Funknetz - langsam,
    lückenhaft und trotzdem mit das teuerste!

    Deutschland halt!

  9. #409
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    Zitat Zitat von P_Mancini Beitrag anzeigen
    Es ist derzeit noch eine elitäre Technik für Gutsituierte, die noch mit unser aller Steuergeld subventioniert wird, nix anderes.
    Keine 500 Meter von hier ist ein Renault-Händler.
    Der hat 4 gebrauchte ZOEs für 7.000.- bis 11.000.-
    auf dem Hof stehen.

    Und "mittlerweile" auch ohne Batteriemiete (dank
    der Prämienerhöhung). Die sind alle aus erster Hand
    und haben um die 30.000 km runter.

    Mir fällt aktuell kein Verbrenner ein, mit dem
    man die nächsten 10 Jahre billiger fahren könnte.


    Zitat Zitat von P_Mancini Beitrag anzeigen
    Und der Umwelt bringen die paar Elektrokarren, die mit einem gar nicht so grünen Strommix angetrieben werden, weniger als ein generelles Tempolimit von 130.
    Das stimmt doch nicht! Auf deutschen Autobahnen wird im
    Schnitt 120 km/h gefahren! Bei einem 130er Tempolimit sinkt
    der Wert auf vielleicht 110 km/h! Das macht dann anstatt
    8 Liter vielleicht 7,5 Liter
    im Verbrauch aus. Kann man durchaus
    dafür sein, aber ...

    ... die Elektroautos brauchen im Schnitt umgerechnet
    2-3 Liter bei diesen Geschwindigkeiten.

    Dein Vorteil bestände nur darin, dass man das Tempolimit
    schneller durchdrücken kann. Das wäre maximal - und nur so -
    ein Kurzzeiterfolg - aber kein langfristig gutes Verkehrskonzept.

  10. #410
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    Es geht um 2 Millionen Tonnen CO2 jährlich, die Zahlen sind empirisch belegt. Ab sofort, wenn man nur will, und ohne, dass es irgend jemanden auch nur einen Cent kosten würde (ausser vielleicht den Orgasmus bei Tempo jenseits 200km/h - den gibts dann bei Bedarf eben nur noch im Freudenhaus namens Rennstrecke).
    Geändert von P_Mancini (08.09.2021 um 12:24 Uhr)

  11. #411
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    Zitat Zitat von P_Mancini Beitrag anzeigen
    Es geht um 2 Millionen Tonnen CO2 jährlich, die Zahlen sind empirisch belegt. Ab sofort, wenn man nur will, und ohne, dass es irgend jemanden auch nur einen Cent kosten würde (ausser vielleicht den Orgasmus bei Tempo jenseits 200km/h - den gibts dann bei Bedarf eben nur noch im Freudenhaus namens Rennstrecke).
    Ja und ... ich habs doch gerade erklärt!

    Durch den schnelleren Wechsel auf e-Auto
    sind es halt dann 10 Millionen Tonnen
    die man spart und man erhält parallel die
    Leistungsfähigkeit des Systems.

    Wenn du aber auf 130 kmh bestehst, dann
    werden abertausende Vertreter vom Auto auf den
    Flieger umsteigen (ganz genau die, die jetzt
    schneller fahren - manche weil sie es wollen -
    die allermeisten, weil sie es müssen) und
    eventuell sind deine 2 Millionen Tonnen dann
    sogar ganz weg!

    Übrigens bin ich selbst schon seit 30 Jahren
    für eine Geschwindigkeitsbegrenzung
    . Die wäre
    rund um die 160 - und zwar "für alle Landfahrzeuge".
    Das wäre der goldene Weg - brächte "noch viel mehr" -
    aber das wollen Ideologen nicht wissen!

  12. #412
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    Zitat Zitat von horst Beitrag anzeigen
    Wenn du aber auf 130 kmh bestehst, dann
    werden abertausende Vertreter vom Auto auf den
    Flieger umsteigen (ganz genau die, die jetzt
    schneller fahren - manche weil sie es wollen -
    die allermeisten, weil sie es müssen) und
    eventuell sind deine 2 Millionen Tonnen dann
    sogar ganz weg!
    Inlandsflüge verbieten. Punkt! Sollen sie den ICE nehmen.

  13. #413
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    Zitat Zitat von P_Mancini Beitrag anzeigen
    Inlandsflüge verbieten. Punkt!
    Und auch die Urlaubsflüge!

    Habe ich selbst oft genug
    betont! Wie man aber sieht,
    werden das selbst die Grünen*
    nicht verwirklichen.

    Also ist diese Option vom
    Tisch!





    * die Spaßgesellschaft muss
    erhalten bleiben!

  14. #414
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    Zitat Zitat von P_Mancini Beitrag anzeigen
    Sollen sie den ICE nehmen.
    Spart nix ... da geht der Verbrauch wieder hoch!

  15. #415
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    Zitat Zitat von P_Mancini Beitrag anzeigen
    Es geht um 2 Millionen Tonnen CO2 jährlich,
    die Zahlen sind empirisch belegt.
    Hast du mitbekommen, dass Deutsche Umwelthilfe
    und das Berlinier Öko-Instutut letzte Woche irgendwie
    einräumen mussten, dass die in ihren Zahlen genannten
    2 Millionen Tonnen doch nicht so empirisch sind?

    Neue Erhebungen hielten schon vor ein paar Tagen
    die Einsparung von 6% als zu hoch. Ich glaube, dass
    Öko-Institut war es, dass dann die Zahl 5,x nannte
    und nun hat das IVW eigene Zahlen präsentiert,
    die noch einmal ca. die Hälfte ergeben - als etwas rund
    um 3%.

    Jedenfalls brachte "diese Erhebung" zutage, dass nur ca.
    2% der Automobile über 160 fahren und je nach Uhrzeit
    sogar nur 1% - also auf den "unlimitierten Abschnitten".
    Bisher sind die Erhebungen von viel mehr PKWs mit höherer
    Geschwindigkeit ausgegangen.

  16. #416
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    Ja, weil die Deutschen angeblich gar nicht so schnell fahren würden... komisch nur, dass immer, wenn ich bei anderen mitfahre, feststelle, dass sich die Tachonadel der 200 nähert oder überschreitet, sobald es nur ansatzweise geht. Und oft auch dann, wenn es eigentlich nicht geht, weswegen ich nicht mehr gern bei anderen mitfahre.

    Immer schön schauen, wer die Studie in Auftrag gegeben hat und was das Ziel der Studie sein könnte. Hier ist es ein wirtschaftsnahes Institut, das mit den Zahlen eben das Tempolimit diskreditieren will. Aber warum soll schlecht sein, was im Prinzip die ganze Welt mit den jahren eingeführt hat, nur Deutschland und eine an den Fingern einer Hand abzuzählende Anzahl anderer Staaten nicht, darunter solche hochtechnisierten und umfassend motorisierten Länder wie Nordkorea.

    Fakt ist, trotz allem liesse sich mit einem allgemeinen Tempolimit von 130 km/h eine Menge CO2 einsparen (inklusive des ein oder anderen Verkehrstoten oder Dauerinvaliden) ohne das Autofahren für irgend einen teurer zu machen. Und ja, auch E-Autos brauchen bei niedrigen Geschwindigkeiten weniger Energie und sind damit nachhaltiger und umweltfreundlicher. Denn wenn erst mal viele E-Autos auf der Strasse sind, dann fragt sich, wo der ganze Strom, zumal, wenn er grün sein soll, herkommen soll.
    Geändert von P_Mancini (15.09.2021 um 11:35 Uhr)

  17. #417
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    Zitat Zitat von P_Mancini Beitrag anzeigen
    Ja, weil die Deutschen angeblich gar nicht so schnell fahren würden... komisch nur, dass immer, wenn ich bei anderen mitfahre, feststelle, dass sich die Tachonadel der 200 nähert oder überschreitet, sobald es nur ansatzweise geht. Und oft auch dann, wenn es eigentlich nicht geht, weswegen ich nicht mehr gern bei anderen mitfahre.
    Das ist halt die ideologische Sichtweise.
    Wenn aber die Zahlen nicht stimmen
    (also die zuvor genannten alten), dann
    kommt man mit der genannten Maßnahme
    nicht ans Ziel.

    Ergo wäre es besser, sich andere Maßnahmen
    vorrangig vorzunehmen.

    Zitat Zitat von P_Mancini Beitrag anzeigen
    Immer schön schauen, wer die Studie in Auftrag gegeben hat und was das Ziel der Studie sein könnte.
    Nun, das ist aber keine "Meinungsumfrage" oder so,
    sondern eine Erhebung anhand real angefallender
    Datensätze der Verkehrsbehörden
    . Insgesamt
    1,2 Milliarden "Automobil-Bewegungen" wurden
    dafür hergenommen!

    Wenn das nicht stimmig sein sollte, dann könnte
    das Öko-Institut ja anhand dieser Zahlen eine
    Manipulation sehr einfach aufdecken.

    Ich vermute mal das wird nicht geschehen - also
    sind für mich diese neuen Zahlen auch die bisher
    besterhobene Wahrheit. Ich bin halt ein realanalytisch
    denkender Mensch. Sogar ganz im Sinne der Umwelt.

    Ein Beispiel: was als erstes weg gehört, ist die gerade
    verkündete und verlängerte Förderung von Hybriden,
    "wenn sie größere" Batterien haben
    . ... Und warum?
    Weil wir alle wissen, dass diese Autos nicht mit realen
    Verbräuchen bewertet werden. Weil hier mit Phantasie-
    verbräuchen Politik gemacht wird.

    Wer weiß? Vielleicht brächte alleine dieser Wegfall der
    Förderung schon mehr, als ein Tempolimit?

    Zitat Zitat von P_Mancini Beitrag anzeigen
    Aber warum soll schlecht sein, was im Prinzip die ganze Welt mit den jahren eingeführt hat, nur Deutschland und eine an den Fingern einer Hand abzuzählende Anzahl anderer Staaten nicht, darunter solche hochtechnisierten und umfassend motorisierten Länder wie Nordkorea.
    Ich bin ja nicht gegen ein Tempolimit!
    Ich sage nur:
    die versprochenen Einsparungen wird es
    so nicht geben!


    Zitat Zitat von P_Mancini Beitrag anzeigen
    Fakt ist, trotz allem liesse sich mit einem allgemeinen Tempolimit von 130 km/h eine Menge CO2 einsparen (inklusive des ein oder anderen Verkehrstoten oder Dauerinvaliden) ohne das Autofahren für irgend einen teurer zu machen.
    Jo, aber die Einsparung wäre "minimal" und "eventuell"
    sogar kontraproduktiv.

    Ich will dir mal meine Meinung dazu anhand eines konkreten
    Beispiels darstellen:

    Beim Verkehr reden wir über die "Zukunftskonzepte" -
    nicht über die Dinge, die mal waren. Der individuelle
    PKW
    transformiert jetzt weg vom Verbrenner zum Elektroauto.
    Dieser Wandel "eliminiert" einen der größten Vorteile des
    Bahnverkehrs - die Argumente Verbrauch und CO2 müssen
    neu bewertet werden.

    Und nun einfach mal eine "Tatsache" (weil sofort nachprüfbar)
    Wenn ein Elektroauto mit 160 kmh und der durchschnittlichen
    Belegung (um die 1,4 Personen) von Frankfurt nach
    München fährt, dann verbraucht das e-Auto in Benzin-
    äquivalent ca. 1,5 Liter pro Person auf 100 Kilometer.

    Die Bahn braucht für dieselbe Strecke aber 3-4 Liter ...
    (also das doppelte) und der ICE bei Geschwindigkeiten
    von 160 bis 230 dann 7,7 Liter (das vierfache).

    Warum also soll der "Mehrverbraucher" immer freie und
    schnellere Fahrt bekommen und auch noch gefördert werden,
    während der "eindeutige" Minderverbraucher eingeschänkt
    und zusätzlich finanziell bestraft wird?

    Auf diese Erklärung bin ich gespannt.

    "Und" wie will man "so" die Ziele der maximalen CO2-Reduktion
    "schneller" erreichen? Das bitte auch gleich mit erklären!


    Zitat Zitat von P_Mancini Beitrag anzeigen
    Und ja, auch E-Autos brauchen bei niedrigen Geschwindigkeiten weniger Energie und sind damit nachhaltiger und umweltfreundlicher. Denn wenn erst mal viele E-Autos auf der Strasse sind, dann fragt sich, wo der ganze Strom, zumal, wenn er grün sein soll, herkommen soll.
    Nur der STROM ist dazu fähig die angestrebten CO2-Ziele zu erreichen.
    Am schnellsten ginge es mit Atomkraft und am zweitschnellsten
    mit der Photovoltaik und Akkuspeicherung. Alles andere ist
    "langsamer" und/oder "ineffizienter".

    Das angesprochene "woher Stromproblem" wird durch mehr
    ICEs ... oder mehr "Wasserstoffantriebe (vor allem am Boden)"
    nur noch größer. So etwas kann man mit technischen Daten
    faktisch unterlegen.
    Geändert von horst (15.09.2021 um 18:58 Uhr) Grund: quote richtig gesetzt

  18. #418
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    Das ist doch alles nur Geschwätz, solange nicht genügend grüner Strom für die ganzen neuen Verwendungszwecke produziert wird: Es geht nicht nur um Verkehr, auch ums Heizen und die Industrie. Erst, wenn genügend grüner Sttrom produziert wird, macht es Sinn, über umfdassende Elekrifizierung des Verkehrs überhaupt zu reden. Und natürlich der Ausbau der Infrastruktur irgendwann mal den dann tatsächlichen und erheblichen Bedarf decken wird.

    Bis dahin bleibt das ein grünes Alibimäntelchen für all die, die es sich leisten können. Und denen es ins Nutzungskonzept passt.

    Wie oft höre ich nämlich, dass stolze forty- and fiftysomethings ihr neues E-Mobil präsentieren und dabei nebenbei verkünden, dass den alten Verbrenner jetzt einer der Nachkommen fährt...

  19. #419
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    Zitat Zitat von P_Mancini Beitrag anzeigen
    Das ist doch alles nur Geschwätz, solange nicht genügend grüner Strom für die ganzen neuen Verwendungszwecke produziert wird: Es geht nicht nur um Verkehr, auch ums Heizen und die Industrie.
    Naja ... dieser Thread hat nun einmal das Thema
    "Elektroauto"! Wir können auch gerne über
    das elektrische Heizen sprechen ... mein Haus
    - bekanntermaßen - hatte nie eine Öl-, Gas- oder
    Kohleheizung. Ist mir also nicht fremd - das Thema.

    Zitat Zitat von P_Mancini Beitrag anzeigen
    Erst, wenn genügend grüner Sttrom produziert wird, macht es Sinn, über umfdassende Elekrifizierung des Verkehrs überhaupt zu reden.
    Realität ist nicht dein Ding! ... Selbst
    wenn der Strom zu 100% aus der Kohle käme,
    wäre ein e-Auto immer noch mit geringerem
    CO2-Abdruck unterwegs. Der höhere
    Wirkungsgrad macht einen besseren Gesamt-
    verbrauch möglich. Jedes e-Auto lohnt sich so
    "vom ersten Kilometer ab", da es in der
    Gesamtbilanz das schlechtere Prinzip ersetzt.

    Zitat Zitat von P_Mancini Beitrag anzeigen
    Und natürlich der Ausbau der Infrastruktur irgendwann mal den dann tatsächlichen und erheblichen Bedarf decken wird.
    Die Infrastruktur wächst mit dem Fahrzeugbestand.

    Und die Abdeckung ist kein gesamtumfassendes
    Problem, sondern eines für spezielle Fälle.
    Vielleicht 70% aller der PKW-Nutzer haben Heute
    schon die notwendige Infrastruktur allumfassend
    zur Verfügung.

    Die restlichen 30% haben teils oder komplett
    Probleme - ja - für die kommt eine Lösung aber nur mit
    einem höheren e-Bestand bzw. mit der Zeit.

    Zitat Zitat von P_Mancini Beitrag anzeigen
    Bis dahin bleibt das ein grünes Alibimäntelchen für all die, die es sich leisten können. Und denen es ins Nutzungskonzept passt.
    Du schriebst "Geschwätz", aber haust selbst nur
    sinnlose Platitüden raus. Wieso soll ein Auto, das
    ca. 2 Liter verbraucht nur als Alibi gelten?
    Das macht gar keinen Sinn!

    Es ist sparsam in Energie, es spart CO2 ... aber
    Du bestehst immer noch auf deine Meinung - in
    der Sicht eines Gerechtigkeits-Ritters.

    Quasi der Robin Hood der E-Mobilität.

    Zitat Zitat von P_Mancini Beitrag anzeigen
    Wie oft höre ich nämlich, dass stolze forty- and fiftysomethings ihr neues E-Mobil präsentieren und dabei nebenbei verkünden, dass den alten Verbrenner jetzt einer der Nachkommen fährt...
    Der neue ist ein e-Mobil!
    Der alte wird noch genutzt und
    nicht weggeworfen!
    Beides ist positiv! Eine eindeutige Winwin-Situation -
    denn es wird kein neuer Verbrenner mehr gekauft!
    Aber Robin Hood sieht das halt anders!


    -----------------------------------



    Ansonsten fällt mir nur auf, dass du nicht wirklich
    auf Argumente eingehst. Und die Frage warum
    3 bis 7 Liter Verbrauch besser sein sollen, als
    2 Liter bleibt halt unbeantwortet!

  20. #420
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    Du vergisst, dass die neuen E-Mobile produziert werden müssen - und die Verbrenner, die sie ersetzen, zum allergrössten Teil weiter genutzt werden. Und zum Teil von Kindern, die sonst eben gar keines hätten.

    Und es sind wohl deutlich mehr als 30% aller PKW-Nutzer, die zur Miete wohnen und nicht so einfach daheim eine Lademöglichkeit installieren können wie ein Eigenheimbesitzer. Und auch wenn Du "schon immer"mit Stom, heizt und keine Probleme hast: Heizen aber alle mit Strom, wird es Probleme geben. Und zwar schon deutlich vorher. Saubere Energie ist ein Luxusproblem - ich beziehe auch schon seit Jahren Strom aus ausschliesslich erneuerbaren Energien - aber ich weiss genau, dass der grünen Strom, den ich meinem Versorger abkaufe, eben für keinen anderen mehr zur Verfügung steht. Irgend jemand anderes wird deswegen eben schmutzigen Strom verbrauchen, denn die Rssource reicht eben jetzt bei weitem nicht für alle und für alles.

    Woran es krankt sind nicht die wenigen Menschen, die umsteigen wollen - sondern am Ausbau der grünen Energie und der Infrastruktur, die mit dem steigenden Bedarf seit Jahren nicht ansatzweise mithalten kann. Schau in die Statistik, dieses Jahr wurde wieder mehr Kohle verstromt als vergangenes Jahr - und Kohle ist immer noch der Stromerzeuger Nr. 1.

    Und solange das so ist, ist dieses ganze Geschwurbel "Ich verhalte mich aber vorbildlich" eben ein grünes Alibimäntelchen für die, die es können.
    Geändert von P_Mancini (16.09.2021 um 01:04 Uhr)

  21. #421
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    Zitat Zitat von P_Mancini Beitrag anzeigen
    Du vergisst, dass die neuen E-Mobile produziert werden müssen - und die Verbrenner, die sie ersetzen, zum allergrössten Teil weiter genutzt werden. Und zum Teil von Kindern, die sonst eben gar keines hätten.
    Du hast Gedankengänge, die sind ... naja ... phantastisch!

    Also wenn Papa sich einen neuen Verbrenner kauft,
    dann schenkt er sein altes Auto nicht seinen Kindern!?
    Oder was?

    Wieso "konstruierst" du unbedingt dem e-Auto immer
    einen Makel an? Wo ist da der tiefere Sinn?

    Zitat Zitat von P_Mancini Beitrag anzeigen
    Und es sind wohl deutlich mehr als 30% aller PKW-Nutzer, die zur Miete wohnen und nicht so einfach daheim eine Lademöglichkeit installieren können wie ein Eigenheimbesitzer.
    Stell dir vor: es soll auch Mieter geben,
    die kein Ladeproblem haben!

    Die "Grenze" immer beim Häuslebesitzer zu
    setzen ist pure Ideologie.

    Zitat Zitat von P_Mancini Beitrag anzeigen
    Und auch wenn Du "schon immer"mit Stom, heizt und keine Probleme hast: Heizen aber alle mit Strom, wird es Probleme geben. Und zwar schon deutlich vorher. Saubere Energie ist ein Luxusproblem - ich beziehe auch schon seit Jahren Strom aus ausschliesslich erneuerbaren Energien - aber ich weiss genau, dass der grünen Strom, den ich meinem Versorger abkaufe, eben für keinen anderen mehr zur Verfügung steht. Irgend jemand anderes wird deswegen eben schmutzigen Strom verbrauchen, denn die Rssource reicht eben jetzt bei weitem nicht für alle und für alles.
    Und das heißt? Solange nicht 100% Ökostrom für
    alle garantiert ist, soll man lieber darauf verzichten?
    Also am besten gleich beim Haus-Neubau den
    großen Kohlekehler mit einplanen?

    Ich verstehe deine Logik nicht, da mein Haus
    sehr weit vor der heutigen Klimakrisen-Diskussion
    geplant und gebaut wurde und somit "Massen" an
    CO2 einsparte. Egal wie "schmutzig" der Strom in
    all den Jahren war - mein Haus hatte "immer"
    weniger CO2-Emissionen, als all die anderen.

    Zitat Zitat von P_Mancini Beitrag anzeigen
    Woran es krankt sind nicht die wenigen Menschen, die umsteigen wollen - sondern am Ausbau der grünen Energie und der Infrastruktur, die mit dem steigenden Bedarf seit Jahren nicht ansatzweise mithalten kann. Schau in die Statistik, dieses Jahr wurde wieder mehr Kohle verstromt als vergangenes Jahr - und Kohle ist immer noch der Stromerzeuger Nr. 1.
    Ja gut,
    die Ursache ist "glasklar"! Der vorzeitige Ausstieg
    aus der Kernkraft erhöht bei uns den Kohleanteil.

    Es wird ja nicht aus Spaß Strom aus Kohle erzeugt
    bzw. es wurden dieses Jahr nicht aus Spaß
    die Windräder still stehen gelassen. Man braucht(e)
    den erzeugten Strom nun einmal "für unser aller Leben".

    Wie ist dein Vorschlag aus der Misere? Die
    Windräder verdreifachen ... die dann bei Windstille
    genausowenig Strom liefern! ... Bis das
    alles gebaut ist soll man noch 10 bis 20 Jahre auf
    was ... auf Kohle setzen, ... um Kohle zu bekämpfen?

    Ich denke es ist besser - wo es geht auf Strom
    umzustellen - und somit die Basis für ein große
    Photovoltaik- und Akkumulator-Infrastruktur
    zu bereiten. Wenn der Kunde die Vorteile
    im Alltag nutzen kann (z. B. schnelles und
    gleichzeitig sparsames Auto), dann wird er auch
    bereit sein an der Stelle für den notwendigen
    Umsatz zu sorgen (so entsteht ein Winwin)!

    Stattdessen wird das Elektroauto jeden Tag auf jedem
    Medienkanal/-portal irgendwo schlecht gemacht.
    Das ist Unsinn pur, weil die meisten Berichte eben
    ideologische und nicht reale Probleme ansprechen.

    Zitat Zitat von P_Mancini Beitrag anzeigen
    Und solange das so ist, ist dieses ganze Geschwurbel "Ich verhalte mich aber vorbildlich" eben ein grünes Alibimäntelchen für die, die es können.
    Also verstehe ich das richtig? E-Autofahrer sind
    die Phantasten und somit Schwurbler und
    die Dieselfahrer dann als Realo eher das
    wirkliche Vorbild?
    Geändert von horst (16.09.2021 um 12:32 Uhr) Grund: gramma

  22. #422
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    Zitat Zitat von horst Beitrag anzeigen
    Stattdessen wird das Elektroauto jeden Tag auf jedem
    Medienkanal/-portal irgendwo schlecht gemacht.
    Das ist Unsinn pur, weil die meisten Berichte eben
    ideologische und nicht reale Probleme ansprechen.
    Nicht das Elektroauto wird schlecht gemacht, sondern die jetzigen Nutzer fühlen sich denen, die aus welchen Gründen auch immer die Schwerpunkte falsch gesetzt und den zwanghaften Umstieg bis 2030 als falsch priorisiert und faktisch nicht durchführbar sehen, gegenüber erhaben - wie man hier gut sehen kann.

    Und nochmal: Ich fahre so wenig, dass die Neuproduktion eines E-Autos mit dem derzeitigen Strommix in der zu erwartenden Lebensdauer die Ökobilanz gar nicht in den positiven Bereich bringen kann. Insofern sehe ich die Weiternutzung meines Verbrenners mit 6-7l/100km Benzin (kein Diesel) derzeit als tatsächlich die ökologischere Variante gegenüber einem E-Mobil, ja. Bei einem Vielfahrer, der im Monat oder gar in der Woche mehr fährt als ich in einem Jahr mag das anders aussehen.

    Es werden aber alle PKW-Nutzer über einen Kamm geschoren, und das stört mich kolossal.
    Geändert von P_Mancini (16.09.2021 um 11:45 Uhr)

  23. #423
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    Zitat Zitat von P_Mancini Beitrag anzeigen
    Nicht das Elektroauto wird schlecht gemacht, sondern die jetzigen Nutzer fühlen sich denen, die aus welchen Gründen auch immer die Schwerpunkte falsch gesetzt und den zwanghaften Umstieg bis 2030 als falsch priorisiert und faktisch nicht durchführbar sehen, gegenüber erhaben - wie man hier gut sehen kann.
    "Erhaben? Und wie man hier gut sehen kann?"
    Das verstehe ich nicht!

    Zitat Zitat von P_Mancini Beitrag anzeigen
    Und nochmal: Ich fahre so wenig, dass die Neuproduktion eines E-Autos mit dem derzeitigen Strommix in der zu erwartenden Lebensdauer die Ökobilanz gar nicht in den positiven Bereich bringen kann.
    Warum siehst du denn immer Unterschiede,
    wo keine sind? Ich habe doch auch noch kein
    e-Auto, weil es sich bei mir ebensowenig lohnt.
    Das alles hatten wir hier schon mal ausgetauscht!

    Zitat Zitat von P_Mancini Beitrag anzeigen
    Es werden aber alle PKW-Nutzer über einen Kamm geschoren, und das stört mich kolossal.
    Und warum betonst du dann das Schnellfahrer für dich
    erigierte Raser sind? Was ist das denn für ein Kamm!?

    Ich wette mit dir, das die allermeisten Autos auf der
    linken Autobahnspur zu Aussendienstlern, Vertretern
    etc. gehören. Viele davon sicher Familienväter
    (oder -mütter) die halt Abends wieder bei der Familie
    sein wollen.

    Jedenfalls fahren die meisten von denen "nicht aus Spaß"
    viel und schnell Auto, sondern weil sie nur so ihr Geld
    verdienen.

  24. #424
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    Zitat Zitat von horst Beitrag anzeigen
    Und warum betonst du dann das Schnellfahrer für dich
    erigierte Raser sind? Was ist das denn für ein Kamm!?
    Weil ich oft genug auf deren Beifahrer- oder Rücksitzen gesessen habe; meisst an Wochenenden und immer in deren Freizeit, wo genug Zeit gewesen wäre... und ich habe Blut und Wasser geschwitzt, wenn die bei über 200km/h dann auch noch anfingen, vom Fahrersitz aus im Handschuhfach zu wühlen oder ähnliches.

    Zitat Zitat von horst Beitrag anzeigen
    Ich habe doch auch noch kein
    e-Auto, weil es sich bei mir ebensowenig lohnt.
    Du preist aber die Vorzüge der e-Mobilität hier, als habest Du selber praktische Erfahrungen damit. Jedenfalls hattest Du bislang bei mir diesen Eindruck erweckt. Also offenbar doch auch alles nur aus zweiter Hand oder Werbeprospekten...


    Um es mal für mich hier abschliessend auf den Punkt zu bringen:

    Ich denke nicht, dass sich der Klimakollaps durch Umstellung auf erneuerbare Energien vor dem Beginn von kriegerischen Verteilungskämpfen um die letztlich knapper werdenden Lebensräume und Ressourcen noch aufhalten lässt. Denn das ginge allenfalls, wenn sich die gesamte Welt sofort daran machte, den CO2-Ausstoss innerhalb einer einstelligen Zahl von Jahren gegen 0 zu fahren - und diese Bereitschaft findet sich noch nicht einmal für Deutschland im Wahlprogramm der Grünen wieder.

    Abgesehen davon, dass es wohl auch kaum gelänge, ohne die gesamte Population der Welt wieder auf ein vorindustrielles Lebensmodell umzustellen. Was aber bei knapp 8 Milliarden Individuen schon ernährungssichernd für alle gar nicht ginge.
    Geändert von P_Mancini (16.09.2021 um 16:26 Uhr)

  25. #425
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    Zitat Zitat von P_Mancini Beitrag anzeigen
    Weil ich oft genug auf deren Beifahrer- oder Rücksitzen gesessen habe; meisst an Wochenenden und immer in deren Freizeit, wo genug Zeit gewesen wäre... und ich habe Blut und Wasser geschwitzt, wenn die bei über 200km/h dann auch noch anfingen, vom Fahrersitz aus im Handschuhfach zu wühlen oder ähnliches.
    Ich könnte sagen, dann hast du halt die falschen Freunde!
    Aber das "sage ich ausdrücklich nicht", denn das kann ich
    so nicht beurteilen!

    Aber wie und warum wieviele Menschen in Deutschland mit
    dem Auto fahren und auf der Autobahn dann einige schneller
    fahren, kannst du doch nicht einzig von deiner eigenen Erfahrung
    hochinterpolieren. Das macht keinerlei Sinn.

    Wer zum Beispiel auf der Autobahn privat, wer beruflich und wer
    dann auch mit einem großen und schnellen Auto schneller fährt ist
    mit Daten relativ gut erhoben. Man weiß auch ganz genau welcher
    Wagen was verbraucht, ob er beruflich genutzt wird bzw. sogar
    wann er beruflich benutzt wird. Man kennt die Gesamtverbräuche
    und man kennt die gefahrenen Strecken - ja sogar die Zeiten.
    Auf solche Erkenntnisse stützt man dann seine Argumentationen
    und nicht auf die persönlichen Erfahrungen.

    Ich bringe hier oft genug statistische Zahlen zur Diskussion
    rein. Die kann man auch bestreiten, man sollte aber dann ähnlich
    seriöse Quellen zur Gegenargumentation einbringen.

    Zitat Zitat von P_Mancini Beitrag anzeigen
    Du preist aber die Vorzüge der e-Mobilität hier, als habest Du selber praktische Erfahrungen damit. Jedenfalls hattest Du bislang bei mir diesen Eindruck erweckt. Also offenbar doch auch alles nur aus zweiter Hand oder Werbeprospekten...
    Es ist wirklich schwer zu verstehen, wie du denkst!

    Ob ich persönlich ein Elektroauto fahre ändert rein gar
    nichts an den hier diskutierten Parametern. Ob ich selbst
    bestätigen kann, das "mein" e-Auto" ein "2-Liter" ist oder
    ob das im Vorfeld zum Beispiel ein Autotester so getestet
    hat. ... Was ändert das an dessen Verbräuchen?... bzw.
    der Relevanz zur Diskussion? Rein gar nix!

    Zitat Zitat von P_Mancini Beitrag anzeigen
    Ich denke nicht, dass sich der Klimakollaps durch Umstellung auf erneuerbare Energien vor dem Beginn von kriegerischen Verteilungskämpfen um die letztlich knapper werdenden Lebensräume und Ressourcen noch aufhalten lässt. Denn das ginge allenfalls, wenn sich die gesamte Welt sofort daran machte, den CO2-Ausstoss innerhalb einer einstelligen Zahl von Jahren gegen 0 zu fahren - und diese Bereitschaft findet sich noch nicht einmal für Deutschland im Wahlprogramm der Grünen wieder.
    Auch ich gehe davon aus, dass die Umstellug auf erneuerbare
    Energien nicht so schnell und so einfach geschehen wird, wie
    uns das z. B. die Grünen "versprechen" Es gibt sehr viel Gründe
    das sachlich und fachlich anzuzweifeln.

    Gerade auch im Hinblick auf "die Welt" ist die deutsche Politik
    sowieso jetzt schon gescheitert. Warum das aber einen "Kollaps"
    oder gar kriegerische Verteilungskämpfe auslösen soll, dass
    müsstest du schon näher erklären. Denn tatsächlich werden mit
    der Photovoltaik, Windenergie, dem weiteren Ausbau der Atomenergie
    sowie dem Fracking den Menschen in den komemden Jahrzehnten
    mehr Energiealternativen zur Verfügung stehen, als in den
    vergangenen 100 Jahren!

    Verteilungskämpfe um "irgendwelche verbleibenden Reste" kann
    es "vielleicht" in 200 Jahren geben. Vorher ist das doch sehr sehr
    unwahrscheinlich.

    Bedenke auch, dass die ganze Ökobewegung aus einer der aller-
    größten Lügen der Menschheit entstanden ist - der ersten "Ölkrise".
    Vor 50 Jahren war ich ein junger Spund (vieleicht sogar mehr
    Greta, als Greta) und die Politiker und WIssenschafler "waren sich
    sicher", dass es nach dem Jahre 2.000 keinerlei Öl mehr auf diesem
    Planeten geben wird. ... Tatsächlich aber wurden die Reserven bis
    dato immer größer. Das ist auch einfach zu erklären.

    Die Fähigkeit der Menschen zur Energiewandlung nimmt zu und
    nicht ab ... neue Techniken sind hinzugekommen und haben uns,
    über die alten Techniken hinaus, die Möglichkeiten erweitert.

    Zitat Zitat von P_Mancini Beitrag anzeigen
    Abgesehen davon, dass es wohl auch kaum gelänge, ohne die gesamte Population der Welt wieder auf ein vorindustrielles Lebensmodell umzustellen. Was aber bei knapp 8 Milliarden Individuen schon ernährungssichernd für alle gar nicht ginge.
    Wozu "vorindustriell? Angeblich kann die Erde mit dem 3 Tonnen CO2
    pro Kopf prima leben - sich also passend regenerieren. Das mag
    nicht exakt so stimmen, aber dieses Ziel ist erreichbar. Ich lebe
    schon seit vielen Jahren so, ohne dass es mich groß belasten würde.

    Ich gehe auch davon aus, dass die wirklichen Probleme nicht von
    Deutschland ausgehen. Nur wir selbst tun halt so, als ob es
    "vorrangig" auf uns ankäme. Die Deutschen neigen halt zur Hybris!

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