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Thema: JLA (1997) ReRead mit Grant Morrison, Mark Waid & Co

  1. #26
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    Gab es noch andere Oneshots?

    Edit: Ah ja, gegen Ende.

  2. #27
    Mitglied Avatar von #churchi
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    One Shots von Morrison gab es fast keine, falls man New Years Evil (Prometheus Origin Story) dazu zählt, würde ich die nehmen...
    Geändert von #churchi (16.03.2021 um 15:32 Uhr)

  3. #28
    Mitglied Avatar von #churchi
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    JLA # 16-17 (Dino / 1998)



    Autor: Grant Morrison
    Zeichner: Arnie Jorgensen (New Year’s Evil + JLA # 17) & Howard Porter (JLA # 16)
    Tuscher: David Meikis, Mark Pennington (New Year’s Evil + JLA # 17) & John Dell (JLA # 16)



    “Sie wollen uns der Gerechtigkeit zuführen, mein Sohn.“
    Sagte mein Vater immer.
    „Und ich dachte, Gerechtigkeit wäre irgendein Ort


    --- Prometheus (1998) ---


    US: New Year’s Evil: Prometheus: There was a Crooked Man (02/1998)

    Prometheus ist ein Kind der Liebe. Naja, fast. Seine Hippie Eltern leben ihre Bonny & Clyde Fantasien und nehmen ihren Jungen dabei überall hin mit.
    Raubzüge durch das Land, wilde Verfolgungsjagden und Schießereien mit der Polizei sind an der Tagesordnung. Irgendwann ist Schluss und die beiden
    gehen vor den Augen des Jungen im Kugelhagel der Polizei unter. In dieser Nacht verfärbt sich das Haar von Prometheus weiß und bleibt es für immer.

    Das gestohlene Geld, die Beziehungen in die Unterwelt ermöglichen dem nun 16 jährigen Jungen seinen Wissensdurst zu stillen und rund um den Globus
    zu trotten. Er studiert in den besten Privatschulen, eignet sich die Geheimnisse der Mächtigen an und meistert im Mittleren Osten verschiedene Kampfkünste.
    In Tibet sucht er halbherzig nach dem geheimen Königreich Shamballa. Ein Mönch weist ihm den Weg in einen unterirdischen Tempel, der sich als eine
    uralte Alienstätte entpuppt. Das Geheimnis von Shamballa ist ein kosmischer Schlüssel der die Tür zum Nichts öffnen kann.
    In dem Nichts hat Prometheus ein ein kleines, schräges Häuschen. Dort tüftelt er an seiner Rüstung und Technik mit der er die Bewegungsabläufe anderer
    auf Discs aufzeichnen und in den Speicher laden kann. So ist es ihm möglich jeden großen lebenden (oder verstorbenen) Kampfsportler auf der Welt zu imitieren.

    Nach Jahren sinnt er in seinem stillen Kämmerlein auf Rache. Sein Ziel die Gerechtigkeits Liga, in seiner Wahrnehmung die Verkörperung dieses verhassten
    Ideales. Die ist gerade auf der Suche nach neuen Mitgliedern und lädt „Retro“, den Gewinner eines Nachwuchs Superhelden Wettbewerbes auf den Mond ein.
    Er ist Ehrenmitglied für 24 Stunden, das ganze Event soll von der Presse und den Medien groß inszeniert werden.

    Was niemand weiß… Prometheus hat Retro getötet, seine Identität angenommen und auf dem Weg zum JLA Wachturm…




    US: JLA # 16: Camelot (03/1998)

    Neben „Retro“ und 100 anderen Leuten sind auch Lois Lane und Cat Grant unter den Presseleuten die zum JLA Wachturm auf den Mond teleportiert werden.
    Dort nimmt Superman die Besucher in Empfang und stellt die „neue“ Liga vor Wonder Woman (Hippolyta, Diana ist mittlerweile Göttin im Olymp), Flash, Aquaman,
    Plastic Man, Green Lantern, Zauriel, Huntress, Batman, Superman, Steel und Martian Manhunter (der inkognito als Clark Kent auf der Basis unterwegs ist).

    Die Besucher bekommen eine Führung durch die Räumlichkeiten, Retro ist der Ehrengast im Mittelpunkt. Er lässt sich von Steel den Weg zu einer Toilette zeigen,
    dort fällt auch die Maske des Eindringlings. Mittels seines Stabs schließt er die Technik von Steels Rüstung kurz und überschreibt deren Programmierung neu.
    Die Rüstung ist unter Prometheus Kontrolle und lässt Steel hilflos darin losmarschieren. Es geht Schlag auf Schlag. Als nächstes wird der JLA Computer gehackt
    und der Wachturm übernommen. Der Martian Manhunter entdeckt sein treiben, wird aber Mittels Feuer und einem „Molekulargift“ in eine Schlammpfütze verwandelt.
    Die JLA hat somit auch die telepathische Kommunikation verloren. Die Hydrokulturen der Station werden zerstört und ein Großteil des Sauerstoffs verpufft.

    Kurz darauf fallen auch Zauriel (teleportiert in das Haus im Nichts), Huntress und Batman. Unter den Besuchern bricht langsam Panik aus…



    US: JLA # 17: Prometheus Unbound! (04/1998)

    Green Lantern und Flash versuchen zu helfen und stoßen auf Prometheus. Der bringt mit einem „Neural Häcksler“ Kyles Hirn durcheinander und der verliert so die
    Fähigkeit sich zu konzentrieren. Der Ring ist nutzlos. Flash darf sich nicht mit Supergeschwindigkeit bewegen, das sonst versteckte Bomben explodieren.
    Zudem bekommen beide noch je eine Kugel in die Heldenbrust verpasst.

    Bleiben noch die ganz dicken Brocken. Prometheus hat die Kontrolle über die Station und die Shuttles lahmgelegt. Superman soll vor laufenden Kameras gedemütigt
    werden indem er sich sein Leben im Austausch gegen die Geiseln nimmt. Schachmatt für die Liga…


    Die Rechnung darf man natürlich nicht ohne Batman machen. Der hat mit dem „geheimen“ Mitglied Oracle noch ein Ass im Ärmel. Auch Steel kann sich mit
    unfreiwilliger Hilfe von Plastic Man aus der Kontrolle von Prometheus befreien. Während alles auf einen Showdown mit Superman hinausläuft sammelt sich die
    Liga im Hintergrund.

    Und es gibt noch eine unbekannte Komponente in Prometheus todsicherem Plan: Catwoman hat sich als „Cat“ (Grant) verkleidet auf den Mond geschmuggelt
    und packt dort ihre patentierte Bullenpeitsche aus. Ausgerechnet eine Kriminelle schaltet den neuen Superschurken mit einem Peitschenhieb in die Kronjuwelen
    aus (billig, aber hey…)
    Mittlerweile hat die JLA sie Situation im Griff und die meisten sind wieder im Besitz ihrer Kräfte. Die angeblich versteckten Bomben sind bloß ein Bluff.

    Prometheus bleibt nur noch die Flucht in die Geisterzone, wo er seinen Platz mit Zauriel tauscht, der wieder zurück zu seinen Freunden geschickt wird.


    Am Ende gibt es noch ein paar Besucher von New Genesis. Highfather Takion gibt Orion und Big Barda den Auftrag sich der nun auf 14 Mitgliedern angewachsenen
    Gerechtigkeitsliga anzuschließen…


    Mit Prometheus wird ein interessanter neuer Villain geschaffen. Der Name ist nicht umsonst gewählt, baut Morrison seine Liga doch in einer Analogie zum griechischen
    Götterolymp auf. Seine Herkunftsgeschichte wirkt dann wie eine etwas verdrehte Origin von Batman. Die Eltern werden vor seinen Augen ermordet, Reichtum, Wissensdurst
    und Lehren bei verschieden Kampfmeistern. Alles natürlich sehr melodramatisch inszeniert

    Die Entdeckung in Tibet zeigt Parallelen zu GMo’s Erlebnissen in Kathmandu und der Initialisierungsprozess durch BARBELiTH in den „Invisibles“. In der JLA wäre es
    wohl ein Mix durch die kulturelle Sci-Fi Linse mit dem ein wenig Lovecraft. Die Eltern sind wahrscheinlich Mickey und Mallory Knox näher, als die anderen berühmten
    Gangsterpärchen. Dazu sitzt auch der Seitenhieb auf die Medienlandschaft. Wie Zauriel richtig anmerkt passt die Bezeichnung „Limbo“ für das „Nichts“ auch besser zu den
    anderen Arbeiten von Morrison.

    Soweit so gut. Die Story ist spannend aufgebaut und die Ligamitglieder werden nach dem „zehn kleine Negerlein“ Prinzip (das durfte man damals noch schreiben) wie blutige
    Anfänger erledigt. Auch sollte man sich mal die Sicherheitssysteme des Wachturms anschauen, da kann ja jeder ein und ausgehen
    Die Erklärungen sind dafür clever und wenn man die Superheldencomiclogik akzeptiert auch gut nachvollziehbar.

    Arg an den Haaren herbeigezogen ist dann Deus Ex Machina Catwoman. Die kommt wirklich aus dem Nichts und selbst mit den Hinweisen „Cat“ wohl nicht zu erkennen.
    Dazu schaltet sie den Mann der fast die ganze Liga im Alleingang ausgeknockt hat mit einem Schlag aus… Überraschung Ok, aber so… naja…

    Da Morrison mit seinen Abgabeterminen zu den „Invisibles“ hinterher hinkt, darf jetzt aber erst einmal Mark Waid für ein paar Ausgaben übernehmen.
    Geändert von #churchi (25.03.2021 um 09:36 Uhr)

  4. #29
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    Zitat Zitat von Ccghtcgh Beitrag anzeigen
    Danke fürs Kompliment. Aber da bist du wohl mit deiner Verwendung von Dreifachpunkten noch um einiges mutiger!

    :) Ich hab eine Verbesserung rein editiert: Die Idee ist, unabhängig, ob die Übersetzung damals gut oder nicht gut war - das dereinste Level wird nicht mehr erreicht (<- starke Vermutung).

    Siehst du es anders, zu den Heften von damals oder von heute?

    Hab ja, ehrlich gesagt, schon länger keine deutschen Heftchen mehr gelesen und geb mir mittlerweile generell UK/US Kram nur noch im Original.

    Mit folgenden, mehrfach als US gelesenen, beinahe schon auswendig kennenden, Titel hab ich mich aber mal etwas intensiver befasst – im speziellen mit deren Übersetzungen der ersten und zweiten Garde.

    Hard Boiled (jaja, hochgeistige Lyrik :D) - Dark Horse, 1990 – Alpha, 1992 - CrossCult, 2008 (Muhrle)
    Crow - Tundra, 1992 - Kult Editionen, 1994 – Dani Books, 2020 (Jano)
    SLAINE Horned God - Fleetway, 1990 – Feest, 1996 – Dantes, 2019 (JRN)

    Und in allen drei Fällen liegt die aktuellste Übersetzung definitiv näher am Original, ist wortgetreuer, meist in sich stimmiger und oftmals auch sinniger. Kann also nicht bestätigen, dass die Qualität der Übersetzungen generell nachgelassen hat oder so. Wobei es da aber schon auch so nen paar typische Beispiele für eine möglichst wortwörtliche, eins zu eins ins deutsche übertragene, Übersetzung gab, die halt einfach gestelzt bis bieder wirkt, obwohl es im Original mehr so locker flockig dahergebrappelt wurde. Ist aber halt auch immer eine Frage des persönlichen Geschmackes und noch weit mehr des eigen Sprachgefühls (und auch –gebrauchs)…

    Aber spätestens bei Titeln mit Lokalkolorit, Dialekten oder richtigen Slang hingegen, haste als Übersetzer ohnehin ausgeschissen, ganz egal wie das auch angegangen und gehandhabt wird.

    Letzten Endes ist und bleibt eine Übersetzung eben doch nur eine Übersetzung, eine Interpretation, eine Deutung, eine Auslegung und unterliegt - wie Sprache im Allgemeinen - stets einen gewissen Wandel der Zeit - insbesondere Umgangs-/Jugendsprache, Floskeln, Redensarten...


    Ich glaub ja, der wesentliche Unterschied zwischen Dino und den aktuellen Heften besteht in erster Linie darin, dass damals Alle Beteiligten halt einfach mit mehr Enthusiasmus bei der Sache als solche waren, als heutzutage – oder jenes den Lesern einfach besser vermittelt werden konnte. Und der Hemmschuh Internet drückte auch noch nicht ganz so fest. :D ;)

  5. #30
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    JLA # 18-19 (Dino / 1998)



    Autor: Mark Waid
    Zeichner: Howard Porter
    Tuscher: John Dell & Walden Wong (JLA # 19)



    “Man denkt besser gar nicht darüber nach.“

    --- Atom (Ray Palmer, 1998) ---


    US: JLA # 18: Synchronicity (05/1998)

    Vor sieben Wochen. Das Militär will die Gelder von Julian September, einem Professor für Quantenmechanik streichen. Mit seiner Erfindung löst er zufällig einen
    Blitz aus der den Rechnungsprüfer, der ihm die Mittel kürzen will tötet. Der vom Pech verfolgte Professor scheint endlich mal Glück zu haben.

    Im Jetzt hat auch die Liga mit einigen seltsamen Zufällen zu kämpfen. In Idaho hilft Aquaman (der zufällig in der nähe ist) Plastic Man bei der Jagd auf ein paar
    Bankräubern. Als die Gangster dingfest sind, löst sich plötzlich Aquaman vor den Augen von Plastic Man auf. In Gotham hilft eine (zufällig) anwesende Huntress
    Bruce Wayne aus einer brenzligen Situation und dematerialisiert sich anschließend, wie schon Aquaman. In Newark haben es Superman (der zufällig die Luftraum-
    Überwachung abgehört hat), Wonder Woman und Steel es mit sieben außer Kontrolle geratenen Jumbo Jets zu tun die in der Luft kollidieren zu drohen.
    Nachdem die Lage geklärt ist verschwindet Steel. Von einem gleichen Problem berichtet Big Barda, Zauriel und Orion haben sich ebenfalls in Luft aufgelöst.



    Ein weiterer Zufall macht Green Lantern und Flash zu schaffen. In Washington D.C. versuchen sieben Superschurken unabhängig voneinander gleichzeitig den
    Präsidenten zu entführen. Nachdem die noch übrigen Mitglieder der Liga zusammen aufgeräumt haben, verschlägt es sie ins Weiße Haus.
    Dort sitzt zu aller Überraschung Julian September auf dem Sessel des Präsidenten. Er hat mit seiner Maschine einen Weg gefunden den Zufall auf einer
    subatomaren Ebene zu manipulieren
    . Er kann Wahrscheinlichkeiten für sich nutzen und löst Naturkatastrophen aus. In Tokio brennen die sieben
    höchsten Wolkenkratzer der Stadt. Die freigesetzten Kräfte drohen die Welt auseinander zu reißen.

    Batman kann die Maschine von Julian September zerstören. Allerdings wirken sich die Veränderungen weiter in die Vergangenheit aus. Der beste Detektiv der
    Welt kombiniert haarscharf das die Zufälle etwas mit der Zahl sieben zu tun haben. Er glaubt aber das sich nun niemand mehr auflösen wird, da sich die JLA auf
    die Zahl sieben eingependelt hat. Kurz darauf dematerialisiert er sich…

    US: JLA # 19: Seven Soldiers of Probability (06/1998)

    Der Detektiv hat in seiner Zählung Oracle übersehen. Währenddessen kommt es zu weiteren geschichtlichen Veränderungen. Amerika hat den Unabhängigkeitskrieg
    verloren und das Weiße Haus verwandelt sich in ein englisches Parlament. In dieser Welt gibt es keinen Batman weil durch einen Zufall die Pistole klemmte die seine
    Eltern tötete. Der Tag hat nur mehr sieben Stunden und die Katastrophen nehmen zu. Der Manhunter such Hinweise nach Julian September, er findet den toten Körper
    in einer Militäranlage. Dort finden sie auch seinen Daten und versuchen den Computer des Professors zu hacken. Nach kurzem zögern hilft Oracle, ohne einen Physiker
    lassen sich die Daten aber nicht entschlüsseln. Der Martian Manhunter hat eine Idee, löst sich aber wie schon die Anderen zuvor plötzlich auf.


    Er bittet die Anwesenden noch Atom alles zu erzählen. Das Telefon klingelt und der erwähnte Physiker schießt aus der Leitung (zufällig verwählt).
    Nach kurzer Analyse ist ihm alles klar. Wissenschaftlern ist es gelungen auf subatomarer Ebene ein Photon zu teilen. Alles was sie dann mit der einen Hälfte
    anstellten, widerfuhr auch der kilometerweit entfernten anderen Hälfte. Eine unbekannte Verbindung zwischen allen Ereignissen, ein Netz das alles verbindet.
    Die Ordnung des Universums – eine Synchronizität. Julian September wollte das Experiment wiederholen und spaltete sieben Photonen. Mit der Zerstörung
    der Verbindung verseuchte er die natürliche Ordnung der Realität… Die kleinsten Zufällen wachsen zu unwahrscheinlichen Ereignissen von weltweiter Größe
    heran. Das geordnete Universum hat wiederum zum Gegenschlag ausgeholt und die „Siebener“ als Hilferuf gesandt. Ein Ruf der die JLA zu den sieben geteilten
    Photonen in Julians Maschine geführt hat

    Mittels Atoms Technik schrumpft die Liga kurz vor dem kompletten Kollaps auf die Größe von Lichtpartikeln. In dem Gerät wehrt sich die Realität immer mehr,
    aber es gelingt den Helden die Photonen wieder zu vereinen und so den alten Status Quo wieder herzustellen. Alles ist wieder normal, die verschwundenen JLAer
    sind wieder da. Auf die Frage warum J’Onn wusste das Ray Palmer ihn ersetzen würde, meint der... das Atom als siebter der Liga beitrat.

    (Was aber Blödsinn ist, Ray ist in keinem jemals bekannten Universum der JLA als siebtes Mitglied beigetreten…)


    Aber nicht nur Waid macht einen Fehler, auch Porter zeichnet mal wieder einen Manhunter wo er nicht sein sollte
    Übrigens auch schön im Schnellraffer seine Entwicklung als Zeichner anzusehen. Macht schon was her.

    Mark Waid übernimmt die Lücke von Morrison und liefert ein abgefahrenes Abenteuer ab. Mir ist auch nicht ganz klar warum sich die JLA an die aus der Geschichte gelöschten
    Mitglieder erinnern kann, wenn die ganze Historie umgeschrieben wird. Und die Auflösung mit Atom…vielleicht… wirklich… nicht… zu viel darüber nachdenken

    Etwa zur gleichen Zeit erscheint auch die 12 teilige Maxi Serie JLA „Year One“ von Waid, die noch mal die Gründungsgeschichte der Liga umschreibt Ist dann fast schon Meta.
    Er und Morrison bauen weiter an der Welt der JLA und drücken den Stories ihren Stempel auf. Das sind schon Brüder im Geiste.

    Vielleicht Zufall (um im Modus der Geschichte zu bleiben), aber Morrison schreibt ein paar Jahre später die „Seven Soldiers of Victory“, bei der über verschiedene Serien
    mehrere Figuren ohne es zu wissen auf ein gemeinsames Ziel hinarbeiten. Auch hier ist das Thema freier Wille und vorbestimmtes Schicksal. Zufall? Vielleicht…
    Geändert von #churchi (25.03.2021 um 09:35 Uhr)

  6. #31
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    Zitat Zitat von Karate Lothar Beitrag anzeigen
    Hab ja, ehrlich gesagt, schon länger keine deutschen Heftchen mehr gelesen und geb mir mittlerweile generell UK/US Kram nur noch im Original.

    Mit folgenden, mehrfach als US gelesenen, beinahe schon auswendig kennenden, Titel hab ich mich aber mal etwas intensiver befasst – im speziellen mit deren Übersetzungen der ersten und zweiten Garde.

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    SLAINE Horned God - Fleetway, 1990 – Feest, 1996 – Dantes, 2019 (JRN)

    Und in allen drei Fällen liegt die aktuellste Übersetzung definitiv näher am Original, ist wortgetreuer, meist in sich stimmiger und oftmals auch sinniger. Kann also nicht bestätigen, dass die Qualität der Übersetzungen generell nachgelassen hat oder so. Wobei es da aber schon auch so nen paar typische Beispiele für eine möglichst wortwörtliche, eins zu eins ins deutsche übertragene, Übersetzung gab, die halt einfach gestelzt bis bieder wirkt, obwohl es im Original mehr so locker flockig dahergebrappelt wurde. Ist aber halt auch immer eine Frage des persönlichen Geschmackes und noch weit mehr des eigen Sprachgefühls (und auch –gebrauchs)…

    Aber spätestens bei Titeln mit Lokalkolorit, Dialekten oder richtigen Slang hingegen, haste als Übersetzer ohnehin ausgeschissen, ganz egal wie das auch angegangen und gehandhabt wird.

    Letzten Endes ist und bleibt eine Übersetzung eben doch nur eine Übersetzung, eine Interpretation, eine Deutung, eine Auslegung und unterliegt - wie Sprache im Allgemeinen - stets einen gewissen Wandel der Zeit - insbesondere Umgangs-/Jugendsprache, Floskeln, Redensarten...


    Ich glaub ja, der wesentliche Unterschied zwischen Dino und den aktuellen Heften besteht in erster Linie darin, dass damals Alle Beteiligten halt einfach mit mehr Enthusiasmus bei der Sache als solche waren, als heutzutage – oder jenes den Lesern einfach besser vermittelt werden konnte. Und der Hemmschuh Internet drückte auch noch nicht ganz so fest.
    Paperbacks bekomme ich genauso eher im Original. Aber man ist wohl selbst üblicherweise mit den übersetzten Heften eingestiegen. Anderen wird es heutzutage genau gleich gehen. Schön wäre es, wenn die Hefte von heute genauso so gut zu lesen wären wie damals.

    Deine Auflistung von verschiedenen Übersetzungen erinnert an Buch-Klassikern. Über die Zeit werden neue Übersetzungen gemacht - mit einer schon vorliegenden hat man als Übersetzer jedenfalls ein Sicherheitsnetz. Deine Punkte wie sich die Übersetzungen verändern, kann ich nur unterschreiben. Gerade bei einer zeitnahen Heftserien Übersetzung bzw. bei Comics grundsätzlich gibt es
    aber wohl Punkte, die speziell behandelt werden müssen. Da bezog sich mein Eindruck speziell auf Superheldencomics im Heftformat: die damaligen JLA im Vergleich mit den aktuellen X-Men.

    Neben einen etwaigen Handlettering-Vorteil im Vergleich zu heute ist in den JLA-Originalheften die Schrift deutlich größer als in den Dino Heften. Somit konnte man sicher insgesamt den Nachteil der deutschen Zeichenlänge aufwiegen. X-Men hingegen hat, denk ich, eher die selbe Schriftgröße mit dem US-Original. Wenn sie nicht sogar im Deutschen größer ist, weil ausschließlich Großbuchstaben verwendet werden. Erst mit der dt. Ausgabe 11 herum wurde die Schrift etwas verkleinert.

    Vermutlich ist aber ein anderer Faktor zentral: die abgeschlossenen Storylines von JLA. Da gibt es kaum etwas an Andeutungen, Unklarem oder sonstig Ungewissem, das sich erst Monate später auflösen würde. Es ist inhaltlich nicht komplex. Was bei den X-Men gerade wohl etwas anders ist.

    Insgesamt die zentrale Linie wohl, dass das Endergebnis zu verstehen ist, aber noch viel wichtiger sehe ich, dass die Sätze so in Wirklichkeit gesprochen oder geschrieben werden würden. Bei dem Thema bin ich aber schon zu sehr off-topic, da belasse ich es.



  7. #32
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    JLA # 20-21 (Dino / 1998-1999)



    Autor: Mark Waid
    Zeichner: Arnie Jorgensen
    Tuscher: David Meikis & Doug Hazlewood (JLA # 21)



    “Sie glauben Daddy wäre verrückt. Aleea! Jaaaa das tun sie!
    Aber Daddy weiss, dass Mommy heim kommt! Ist das nicht aufregend?“


    --- Adam Strange (1998) ---


    US: JLA # 20: Mystery in Space (07/1998)

    Während Orion fast ein Loch in die Mondbasis schießt, gibt es ein Wiedersehen mit dem roten Schlüpper. Zap-Superman ist Geschichte und zur Freude aller im alten Kostüm zurück.
    Die Freunde unterhalten sich gerade noch… als es kurz aufleuchtet und die Liga (Superman, Manhunter, Big Barda, Orion, Flash, Green Lantern, Wonder Woman und Steel) sich
    in Ketten auf einem fremden Planeten befindet… eine Stimme verkündet das sie von nun an Gefangene von Adam Strange sind. Very Strange indeed…

    Sie sind mittels Zeta-Beam auf Rann teleportiert worden und Adam teilt sie zur Arbeit ein. Unter strenger (telepathischer) Aufsicht der außerirdischen Sklaventreiber En-Taran wird
    jede Gegenwehr im Keim erstickt. Die Halsbänder unterdrücken die Superkräfte und ein Aufruhr führt zur Kollektivbestrafung. Ist Adam Strange verrückt geworden, oder warum
    ist er dieses Bündnis mit den Aliens eingegangen? Mit Hilfe der En-Taraner ist er dabei aus dem vom Krieg zerstörten Rann wieder eine blühende Stadt (wie es das einstige Königreich war)
    aufzubauen. Mit den Kräften der JLA soll das ganze wesentlich flotter gehen. Alles um die feierliche Rückkehr von Adams Frau Alanna die vermeintlich im Kindbett gestorben ist zu
    zelebrieren.



    Die Liga fügt sich gezwungenermaßen und hilft beim Aufbau der Stadt mit, immer darauf Bedacht eine Gelegenheit zur Flucht zu finden. Da die Zeta-Strahlen nur temporär funktionieren
    besteht auch die (geringe) Hoffnung das sie irgendwann von selbst zur Erde zurückgezappt werden. Ein kurzer Moment kann zum Angriff genutzt werden als Flash den anderen seine Kräfte
    überträgt (wusste gar nicht das so was geht?) und die JLA den Palast von Adam Strange stürmt. Ausgerechnet der Manhunter kommt Adam zu Hilfe und verrät seine Freunde, die von den
    En-Taranern wieder in ihre Kerker gebracht werden…

    US: JLA # 21: Strange New World (08/1998)

    Die Arbeiten gehen wie geplant weiter, Orion tickt wieder mal aus und Steel kann mit einem Trick die Halsbänder zu deaktivieren. Mit vollen Kräften sind die En-Taraner keine Gegner
    für die Liga. Adam Strange wird überwältigt und gefangen genommen.


    Und er kann sich endlich erklären:

    Alanna’s Vater Sardath konnte den Tod seiner Tochter nicht überwinden und reiste mit dem konservierten Körper tief in den Kosmos wo er sich Hilfe erhoffte.
    Er traf auf die En-Taraner die auch seine Tochter wiederbeleben konnten, allerdings zu einem hohen Preis. Während der Aktion bemerkten die En-Taraner
    Spuren der Zeta-Strahlung in Alannas Körperzellen. Kurz darauf erhält Adam zur großen Überraschung von seiner tot geglaubten Frau einen Hilferuf aus einer
    weit entfernten Galaxie. Sie bat ihn den Zeta-Beam auf ihre Koordinaten zu richten und sich so von ihm holen zu lassen. Anstatt seiner Frau sah sich Adam
    aber einer Vorhut der En-Taraner gegenüber, die sofort die Macht an sich rissen. Für die intergalaktischen Eroberer ist der Zeta Beam ein gefundenes Fressen
    und die gesamte Flotte ist auf dem Weg nach Rann um sich die Transporttechnik zu sichern. Als zusätzliches Druckmittel halten sie Alanna und ihren Vater als
    Geisel.

    Von nun an spielte Adam ein doppeltes Spiel und bot den En-Taranern im Austausch gegen seine Frau die ganze Welt an. Er täuschte vor Rann in all seiner
    Pracht wieder auferstehen zu lassen. Durch diesen Trick konnte er auch die JLA auf den Planeten holen, da es nicht mehr lange dauern würde bis die gesamte
    Flotte ankäme. Außerdem baute er so direkt unter der Nase der Sklaventreiber einen geheimen Mechanismus in den frisch errichteten Bauwerken. Kristalle
    und eine riesige Linse werden in die richtige Position gebracht. Die ganze Stadt war nur eine Fassade für diesen Plan. Der Planet ist nun ein großer Zeta-Beam
    Projektor dessen Linse auf die ankommende Armada gerichtet ist. In der Mitte all dessen ist Adam Strange dessen Strahlung gebündelt werden soll.
    Die Sache hat nur einen Haken, der Strahl würde auch Alanna treffen und das schreit nach einem Job für Superman. Er muss schneller als das Licht sein und
    die beiden Geiseln retten. Flash verstärkt mit seinen Kräften den Stählernen und der ist damit schnell genug für die heikle Mission.

    Der Strahl trifft die Armada und teleportiert die gesamte Flotte auf den Gefängnisplaneten Takron-Galtos. Auf Rann kann Adam seine lang vermisste Frau in
    die Arme nehmen, allerdings währt das Glück nur kurz. Adam hat für die Aktion die gesamte Zetastrahlung aus sich heraussaugen lassen, da die Wirkung immer
    temporär ist wird sein Körper zur Erde zurückgeschickt. Er kann seiner Frau noch die gemeinsame Tochter Aleea übergeben, dann beginnt er sich aufzulösen.
    Das gleiche gilt auch für die JLA deren Zeit hier ebenfalls abgelaufen ist.



    Jo, der Titel ist Programm, schon etwas strange die Geschichte

    Die Figur ist ein klassischer DC Sci-Fi Charakter aus den 50ern, vielleicht nicht sooo bekannt (zu der Zeit erst recht). Der Titel der Story ist eine direkte Hommage und Waid fängt hier
    den Vibe dieser Ära ganz gut ein. Der Leser wird zum Zweifeln gebracht, ist anfangs etwas verwirrend, macht schon Spaß beim zweiten mal lesen auf die Hinweise zu achten.
    Die Auflösung ist dann nice. Waid bringt mit der Rückkehr von Alanna auch gleich eine große Veränderung in das Leben von Adam, auch wenn es erst mal kein Happy End für alle gibt..
    Die Geschichte ist wohl auch eine kleine Versöhnungsgeste an die Fans die man mit der Mini Anfang der 90er vergrault hat.

    Adam Strange verschwindet auch nicht wieder komplett in der Versenkung, neben Auftritten in Starman bringt Waid ihn auch im wunderschönen „JLA: Heaven’s Ladder“ zurück. Als Tribute an
    den kurz zuvor verstorbenen Julius Schwartz bringt DC 2004 ein „Mystery in Space“ Special. Zur Hälfte geschrieben von Morrison, der ab der nächsten Ausgabe wieder das Ruder übernimmt.
    Geändert von #churchi (25.03.2021 um 09:33 Uhr)

  8. #33
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    JLA Sonderband # 04 (Dino / 1998)



    Autoren: Grant Morrison & Mark Millar
    Zeichner: Howard Porter
    Tuscher: John Dell



    “Ich bin die Sonde. Er ist der Eroberer.
    Ihr seid das Territorium, das eingenommen werden wird.
    Versteht das euer Wille nie euch gehört hat.“



    --- Der Eroberer (durch Flash, 1997) ---


    US: JLA: Secret Files # Origins # 01: Star-Seed (The Secret Origin of the New JLA) (09/1997)

    Blue Valley. Trouble in der ehemaligen Heimat von Flash. In der kleinen Gemeinde hat ein riesiges, grünes seesternartiges Alien ein Bürogebäude in Beschlag
    genommen. Ein Spezialgebiet von Flash der von …ähmmm… Officer Stan Lee zur Hilfe gerufen wird. In dem Gebäude haben ein paar der Seestern-Facehugger
    die Menschen darin in ferngesteuerte Zombies verwandelt. Wally tappt dann auch gleich in die Falle und wird von einem der Parasiten übernommen…

    Die Invasion breitet sich auf die ganze Stadt aus und durch Wally lässt die außerirdische Lebensform mitteilen, das dies nur der Anfang ist. Landstrich um
    Landstrich wird erobert werden, bis dann die ganze Welt dran ist.
    Die Interims JLA (Superman, Batman, Wonder Woman, Aquaman, Green Lantern und
    Martian Manhunter) wollen natürlich sofort aufbrechen um den Angriff zu stoppen, bekommen aber Besuch von einer höheren Macht. Der Spectre erscheint
    persönlich und die hält die Liga von ihrem Vorhaben ab.



    Er zeigt ihnen eine Zukunft in der die Helden den Wesen auf den Leim gehen und alle unter der Kontrolle des Eroberers fallen. Durch ihre Kräfte unterwerfen
    sie die Erde innerhalb von 36 Stunden, die näheren bewohnten Planeten und Galaxien fallen kurz darauf. Der Spectre muss das verhindern und verbietet ein Eingreifen.
    Die JLA Mitglieder sind erstmal geschockt, Batman darf als einziger in die Stadt da er ein normaler Mensch ist. Das bringt die anderen auf eine Idee, sie bitten den
    Spectre ihre Superkräfte zu nehmen und er willigt ein.


    Im Zentrum des Städtchens spielt die schutzlose Liga ihre Scharade und wagt sich in die Falle die auf sie wartet. Es dauert nicht lange bis der Bluff
    durchschaut wird und Alien-Flash seine ehemaligen Freunde angreift. Die haben ohne ihre Kräfte keine Chance, verschaffen aber Batman genug Zeit sich bis
    in den Raum mit dem großen Alienparasiten zu schleichen. Natürlich hat der beste Stratege der Welt auch schon einen Plan. Er hat die Klimaanlage sabotiert
    und die Temperatur heruntergekühlt. Bei den niedrigen Temparaturen können sich die Alienwesen nicht mehr halten und verlieren die Kontrolle über Flash.

    Der rote Blitz braucht dann auch nur den Bruchteil einer Sekunde und zerstört den Computer der als Verbindung zum Eroberer im All dient.


    Nachdem die Gefahr gebannt ist, taucht auch der Spectre wieder auf und gibt den Helden ihre Superkräfte zurück. Somit wäre auch der erste inoffizielle Einsatz
    vor der Gründung der Liga absolviert


    Kurze und knackige Story die wieder mal auf Kommendes vorbereitet. Nicht schwer zu erkennen das es sich beim dem Eroberer aus dem All der hier nicht näher
    benannt wird um den alten Bekannten Starro handelt. Im ersten Auftritt der Justice League in „Brave and the Bold # 28“ (1960) bekommen sie es schon mit diesem
    seltsamen Wesen zu tun. Nette Parallele zur ursprünglichen Origin. Kein Wunder das DER klassische Gegner in einer modernisierten Form früher oder später auftauchen
    wird (auch wenn er hier erst mal seine Sonden zur Erkundung ausschickt und nicht selbst in Erscheinung tritt).

    Die Einteilung hier und nicht die chronologische Veröffentlichung hat natürlich auch einen Grund. Im nächsten Zweiteiler darf die Eroberung weitergehen…

    Der Band enthält außerdem noch die „geheimen“ Originstories von Superman, Batman, Wonder Woman und Flash, zudem die „Lost Pages“ wie der Zap-Superman
    in die JLA kam.
    Geändert von #churchi (29.03.2021 um 18:51 Uhr)

  9. #34
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    Zitat Zitat von #churchi Beitrag anzeigen
    JLA # 15 (Dino / 1998)
    (...)
    Deine Metron Auflösung kann ich leider gar nicht folgen. Liegt hoffentlich nur daran, dass ich Heft 11 (Teil 2 der Storyline) peinlicherweise nicht habe.

    Der erste Teil der Story (JLA 10) ist nichts besonders. Wie ein typisches Crossover-Preview-Heft in dem noch nichts wirklich passiert.

    Dann muss ich ja direkt zu JLA 12 springen:
    - _super_ erste Seite - Egoperspektive eines überforderten Green Lanterns - diese Sicht, als wäre man selbst Kyle, hat schon was leicht gespenstisches. Kennt jemand noch andere Comics in denen das gut einstreut wird?
    - Die nächsten Seiten mit GL sind auch top.
    - Schließlich die wiedergefundenen Freunde umringt von den Wonderworld-Riesen die gerade eine typische Charakter/Welt-Selbstvorstellung abhalten - Aquaman: "Sorry, aber wir unterhalten uns.. Kyle, sprich bitte weiter" -
    Nach dem Heft glaub ich ja welche verpasste Chance die GL Hauptserie von Morrison mit Hal gewesen ist. Es hätte Kyle sein müssen!

    JLA 13 + 14:
    - Der zentrale Dark-Future / Elseworld - der Zweiteiler innerhalb des 6-Teiler.
    - Eine Fülle von starken Szenen, nicht ausschließlich Action- lastig (siehe Flash und GL)
    - Einziger Wermutstropfen: das es eine ansonsten unbeteiligte Person braucht, um aus der ganzen Sache wieder rauszukommen.

    Beginnend mit dem Übergang von der letzter Seite von 14 zu 15 bis zum Ende wird es für meinen Geschmack verwirrend bzw holprig. Letzteres wohl auch dem geschuldet, dass ein 3er-Team gezeichnet hat.
    Der falsche Joker bleibt aber jedenfalls ein letztes Highlight vom Rock of Ages Abschluss.

  10. #35
    Mitglied Avatar von #churchi
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    Zitat Zitat von Ccghtcgh Beitrag anzeigen
    dass ich Heft 11 (Teil 2 der Storyline) peinlicherweise nicht habe.
    Schade, fand die Ausgabe und Idee mit dem Joker Gedankenlabyrinth richtig genial...


    Zitat Zitat von Ccghtcgh Beitrag anzeigen
    Aquaman: "Sorry, aber wir unterhalten uns.. Kyle, sprich bitte weiter" -
    Ja die Szene ist stark, vor allem wenn man bedenkt das die JLAer hier quasi nur Zwerge an einem Tisch mit überdimensionalen Göttern sind

  11. #36
    Mitglied Avatar von #churchi
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    JLA # 22-23 (Dino / 1999)



    Autor: Grant Morrison
    Zeichner: Howard Porter
    Tuscher: John Dell



    Es schleicht zuerst in deine Träume. Dann wird dein Traum was Es träumt.
    Es teilt. Es dringt ein. Es erobert und am Ende, wenn du erwachst und deine
    Augen öffnest, gibt es dich nicht mehr. Nur noch Es.“


    --- ---


    US: JLA # 22: It (09/1998)

    In einem kleinen Städtchen bemerkt ein Junge namens Michael Haney das etwas nicht stimmt. In der Welt scheint etwas zu fehlen, aber er hat keine
    Idee um was sich handeln könnte. Die Leute verhalten sich seltsam und überall sind die Zeichen eines grünen Seesterns, der alles mit seinem Riesenauge
    beobachtet. Er versucht sich zu erinnern, an eine Welt in der es Superwesen gegeben hat. Aber Es versucht ihn davon abzuhalten…

    In Metropolis steht Superman vor einem anderen Problem. Die Bevölkerung der ganzen Stadt befindet sich im Tiefschlaf, das Phänomen hat sich mittlerweile
    auf komplett Nordamerika ausgeweitet. Die Leute sind an Ort und Stelle wo sie waren eingepennt und wachen nicht mehr auf. Einzig Blue Valley (bekannt
    aus den Geschehnissen aus Secret Files # 01") ist ausgenommen, genauso ein paar JLA Mitglieder die Wachdienst auf dem Mond schieben. Superman fliegt
    genau dorthin und wird schon von einem Besucher aus einem fremden und doch vertrauten Reich erwartet. Es ist Dream, auch bekannt als Sandman, der
    Herr der Träume.



    Der Fremde hat auf einen Hilferuf eines Kindes in seinem Königreich reagiert und ist nun hier auf dieser Ebene der Welt. Er bietet der Liga seine Hilfe an.
    Er kennt auch Es. Es wird erst die Träume erobern und dann die Realität. Alle die schlafen träumen Es und Es ernährt sich von ihnen.
    Es saugt die Energie der Welt ab, am Ende werden alle zu Es. Um dieses Wesen zu bekämpfen muss sich die JLA in Morpheus Reich begeben und
    dort besiegen. Wonder Woman, Superman und Green Lantern stellen sich der Aufgabe und begleiten Dream in die Welt der Träume.

    In der Realität gehen Batman (der natürlich auch nie schläft), Aquaman, Zauriel, Flash und der Martian Manhunter den Vorkommnissen nach und versuchen den
    Menschen zu helfen. Dabei wird die Alien Sonde (ebenfalls „Secret Files # 01“) von Batman untersucht. In der Traumwelt wird es inzwischen für den Jungen
    Michael gefährlich, sein Vater und die anderen Bewohner wollen ihm zur Kontrolle den Alien Facehugger verpassen. Er ist auf der Flucht, Dream versucht ihm
    beizustehen und Michael fällt wieder der Name seines Lieblingshelden ein: Superman.

    Auf der Erde macht der Martian Manhunter eine Entdeckung. Er erkennt aus dem All den Herrscher der Sonden. Ein gewaltiger Seestern hat sich in Kanada über
    den kompletten Hudson Bay gelegt…

    US: JLA # 23: Conquerors (10/1998)

    Im Weltall tauchen noch mehr der gigantischen Parasiten auf und bringen sich über der Erde in Stellung. Während in der Traumwelt die Helden ohne ihre Kräfte
    gegen die Massen unter der Kontrolle von Es kämpfen müssen, versuchen Zauriel, Aquaman und der Martian Manhunter mit dem Stern in der Hudson Bay
    telepathisch Kontakt aufzunehmen. Orion taucht ebenfalls auf und versucht das Alien im Meer zu attackieren, was das Wesen aber nur wütender macht. Batman
    geht die Sache rationaler an und analysiert weiterhin die Sternsonde.




    Er findet heraus das diese Dinger ein Signal ins All senden, das seine Schöpfer wie Blumen die Bienen anlocken soll. Batman versucht nun
    das Signal umzupolen und so eine abschreckende Wirkung erzeugen. Der Martian Manhunter leitet die Frequenz telepathisch in das Wesen im Meer
    und somit auch in die Traumwelt.

    Dort weiss Michael nun was hier gefehlt hat. Er versucht sich etwas stärkeres als Es vorzustellen. Er erinnert sich an Superman und gibt ihm
    so seine Superkräfte zurück. Sein Glaube hat sie gerettet. Über ihnen zerbricht der Himmel und Es zerreißt die Illusion dieser Welt.
    Es braucht sich nicht mehr zu verstecken. Es schlüpft aus dem Traum heraus und erkennt das dieser Ort nichts mehr für ihn ist.
    Dieser Ort wehrt sich gegen den Eroberer und Es muss sich zurückziehen. Es versucht zu fliehen, aber hier befindet sich Es im
    Reich von Dream. Träume sind grenzenlos und ewig, Es ist hier im Vergleich zum Sandman nur winzig.

    Die Helden kommen in die Realität zurück und erwachen ebenso wie die Menschen in ganz Amerika aus einem seltsamen Traum. Der Sandman kehrt
    wieder in sein Reich, dabei nimmt er die Sternenwesen mit und verstaut sie sicher in einer Kiste seines ewigen Palastes.


    Einen Monat später. JLA Wachturm. Diana ist als Wonder Woman wieder zurück und verabschiedet ihre Mutter Hippolyta. Kurz darauf schrillen die Alarmglocken
    und die Justice Legion A kündigen sich als Besucher aus der Zukunft an…


    Der Sandman im regulären DCU ist nach wie vor ein Novum. War damals eine richtige Überraschung und IMO mutige Entscheidung. Auch die etwas
    naive Geschichte rund um einen Jungen der mit seinem Glauben an die Helden die Welt rettet passt da ins Bild. Das ist ein Motiv das in Grant Morrisons
    Arbeiten sich immer wieder mal wiederholt. Netter Kniff: Am Ende erfahrt man das Michael ein erwachsener Mann ist, aber das „Kind mit zu viel Phantasie“
    in sich nie verloren hat. Im Großen und Ganzen eine simplere Varianete von „Flex Mentallo“.

    Starro (der hier schlich als "Eroberer" benannt wird) und schon in „Secret Files # 01“ angedeutet wird, bekommt hier seinen würdigen Auftritt. Ein Wesen
    das von Gefühlen geleitet wird und mit konventionellen Mitteln nicht beizukommen ist. Ein ehemals lächerlicher Gegner der Liga wird fit für die Neuzeit gemacht.

    Nice
    Geändert von #churchi (14.05.2021 um 08:29 Uhr)

  12. #37
    Mitglied Avatar von #churchi
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    JLA # 24 + JLA Special # 05-06 (Dino / 1999)



    Autor: Grant Morrison
    Zeichner: Val Semeiks (DC One Million) & Howard Porter (JLA # 1.000.000)
    Tuscher: Prentis Rollins (DC One Million) & John Dell (JLA # 1.000.000)



    “Also schickt mir eure Superhelden aus Vergangenheit, Gegenwart oder Zukunft.
    Ich werde sie alle töten.“


    --- Vandal Savage (1998) ---


    US: DC One Million # 01-04 (11/1998)
    US: JLA # 1.000.000 (11/1998)

    Im 853. Jahrhundert ist die Welt mal so richtig in Ordnung. Es herrscht Friede im ganzen Sonnensystem. Das terraforming ist hochentwickelt, so das
    alle Planeten bewohnbar sind. Der (umprogrammierte) Super-Sternencomputer Solaris versorgt die ganze Galaxie mit Energie. In dieser Zeit gibt es
    sogar immer noch den ersten Superman, allerdings lebt er seit 15.000 Jahren in seinem selbst gewählten Exil, direkt im Herzen der Sonne. Dort ist seine
    neue Festung der Einsamkeit. Seine Rückkehr in das Sonnensystem steht aber kurz bevor und so wollen die Superwesen dieser Zeit ihm zu Ehren ein
    besonderes Fest veranstalten. Generell wird die Tradition der Superhelden hochgehalten, so gibt es nach wie vor Gegenstücke zu den ersten Helden,
    wie Wonder Woman, Superman, Batman, Flash, Aquaman, allerdings ist der Martian Manhunter in dieser Epoche unbekannt und der Ring von Green
    Lantern ging irgendwann im Laufe der Zeit verloren. Diese Lücke wird aber von anderen Helden gefüllt, Hourman (ein künstlicher Roboter, Nachfolger
    von Metron) und es gibt einen Starman. Zusammen sind sie die Justice Legion Alpha.

    Wie schon im letzten Heft angeteasert taucht die Legion im in den Hallen der JLA auf. Die Helden unserer Zeit sollen als Ehrengäste bei den Feierlich-
    keiten auftreten, nach etwas Überredungsarbeit stimmt die Liga zu und reist mit der Technologie von Hourman in die Zukunft, während die Justice
    Legion-A hier bleibt um nach dem Rechten zu sehen.



    In der Mongolei kauft derweil Vandal Savage 5 ausgediente Rocket Red Suits die mit nuklearen Sprengkörpern bestückt sind. Den Deal wollen ein
    paar der (Ex)Titans (Tempest, Arsenal, Jesse Quick und Supergirl) verhindern, werden aber gefangen genommen und in die Suits gesteckt.

    Jo und dann beginnen die Komplikationen. Hourman hat einen Defekt und entlässt dabei unfreiwillig einen hochentwickelten Technovirus aus der Zukunft,
    der Menschen und Maschinen auf der ganzen Erde befällt. Der Virus treibt die Betroffenen in den Wahnsinn. Einzig die verbliebenen Mitglieder (Barda,
    Zauriel, Plastic Man, Huntress und Steel) im JLA Wachturm auf dem Mond bleiben von der Seuche verschont. Durch die Störung kann Hourman nicht
    mehr auf seine Zeitkräfte zugreifen und die JLA ist in der Zukunft gefangen. Dort offenbaren ein (ziemlich gealterter) Vandal Savage und Solaris ihren
    Plan zur Auslöschung der Superman Dynastie…

    Kurz darauf kommt es in in Montevideo zu einer Katastrophe. Einer von Vandal‘s (durch den Virus fehlgeleiteter) Rocket Suits zerstört das ganze Gebiet
    und töte über eine Million Menschen. Der Martian Manhunter und die Justice Legion-A sind als erste vor Ort um zu helfen. Der Future Starman besucht
    inzwischen seinen Vorfahren Ted Knight zu Hause und holt ein Meteoritfragment das schon lange in dessen Besitz ist. Nebenbei stellt sich heraus das der
    neue Starman ein Verräter ist und unter dem Einfluss von Solaris agiert.

    Während Vandal komplett durchdreht, den vereinten Nationen den Krieg erklärt und seine restlichen Rocket Red Suits abfeuert, kann Atom den Virus
    entschlüsseln. In Wahrheit ist es ein Programm, das in der Gegenwart nach Solaris sucht. Es ist sozusagen sein Verstand, der darauf wartet das sein Körper
    geschaffen wird. Hourman wurde als trojanisches Pferd benutzt. Auf dem Mond versuchen nun die JLA und JL-A zusammen den Körper von Solaris zu
    bauen, was mit der heutigen Technik nicht so einfach ist…




    Die gefangenen Titans können sich im Orbit aus den Suits befreien (wie zuvor auch schon Tempest). Sie konfrontieren zusammen mit dem
    Manhunter in Ägypten Vandal Savage Es kommt zu einer erbitterten Schlacht, bei der Vandal geschlagen, am Ende aber unbemerkt fliehen kann.

    Auf dem Mond beschuldigt Future Batman den Starman des Verrats. Bei einem Verhör gibt er zu das er für Solaris arbeitet und es sich bei dem
    Fragment um Kryptonit handelt. Es soll auf dem Mars vergraben werden um damit später in der Zukunft Superman zu ermorden. Nach dem
    Gespräch lässt Batman seinen Gefangenen wieder gehen.

    Der Körper von Solaris wird fertiggestellt und in den Weltraum befördert. Der „Virus“ verlässt Körper und Maschinen und entweicht als virale
    Wolke ins All. Das „Bewusstsein“ lädt sich in Solaris hoch. Die Herrschersonne erwacht, befindet sich aber noch im Säuglingsstadium. Nicht mehr
    lange und die Plasmageneratoren werden zünden und alles Leben im Umkreis von 15 Millionen Kilometern verglühen lassen. Starman hat seine
    Taten überdacht und opfert sich im Kampf gegen Solaris. Er erzeugt eine Singularität im Hirn des Supercomputers. Ein schwarzes Loch das
    Solaris verschlingt und aus dem Sonnensystem entfernt.

    Im JLA Wachturm ist Hourman zum Teil wieder im Besitz seiner Kräfte, zusammen mit dem immer noch geschwächten Future Superman schlagen
    sie mit Steels Chronomaschine eine Brücke in das 853. Jahrhundert. Dort kämpft die JLA mit den anderen Superhelden aus dieser Zeit gegen Solaris.
    Auf dem Mars teleportiert Vandal Savage das dort vergrabene Kryptonit direkt in den Kern von Solaris. Green Lantern wächst über sich hinaus und
    erzeugt mit seinem Ring einen riesigen Panzer rund um den Supercomputer. Der ist darin gefangen, kann aber noch das Kryptonit in das Herz der
    Sonne schießen, die Heimatstätte des ersten Supermans.

    Solaris glaubt er hätte den ersten Superman getötet, stattdessen hat er ihm die mächtigste Waffe des ganzen Universums zugespielt. Statt Kryptonit
    handelt es sich bei dem grünen Geschoss um Green Lanterns Ring der seit 83.Tausend Jahren auf dem Mars vergraben ist. (Das originale Kryptonit
    wurde von Starman nach seinem Besuch bei Ted vernichtet)

    Aus der Sonne steigt ein „goldener“ Superman der 15.000 Jahre Solarenergie tanken konnte und diese mit der Macht des Rings vereint. Solaris hat
    der geballten Kraft dann auch nichts entgegen zu setzen.

    Nach den Feierlichkeiten kehren alle Helden in ihre Epoche zurück. Auch der Future Vandal wird durch die Zeit geschickt, aber von Kronos ausgetrickst.
    Er teleportiert ihn nach Montevideo, kurz bevor der Rocket Red Suit einschlägt und alles zerstört…

    In der Zukunft gibt es für den ersten Superman ein Happy End. Mit seiner neuen Kraft lässt er Krypton wieder auferstehen und mit DNA Proben
    seine geliebten Lois kann er auch sie wieder zu neuem Leben erwecken.



    Bleibt die Frage warum die JLA mittels Zeitreise vor dem Anschlag auf Montevideo zurückkehrt und den so verhindert. Aber dann wäre wahrscheinlich
    der ganze Event umsonst. Und die Hefte würden sich vermutlich auch auflösen. Und die alle Helden (aus der Zukunft) müssten wissen was passiert,
    da ja bekannt ist was in der Vergangenheit geschehen ist


    und Green Lanterns Ring existiert in der Zukunft 2x… ebenso wie Superman… (?)


    …Ach…Zeitreisen

    Es macht aber Spaß wenn man sieht wie Morrison seit Beginn seines Runs eine homogene Welt geschaffen hat. Frühere Anspielungen fügen sich harmonisch
    ein. Elemente aus „Rock of Ages“ wie der Worlogog, Hourman kennt man von Wonder World (ebenso wurde Future Superman dort und in der „It“ Story
    angeteasert). Die Teile von Epoch (aus dem JLA/WildCATs Crossover) werden für den Bau der Zeitmaschine benötigt. Hier wiederum wird in Washington
    kurz das Ultra Marine Corps gezeigt, das im nächsten Arc seinen Auftritt haben wird, usw. Auch die Idee mit dem Superman der in der seine letzten Tage
    im Zentrum der Sonne verbringt, dürfte All*Star Superman Lesern nicht ganz unbekannt sein. (Tempest’s Spruch „This is now a Rescue Mission!“ wird
    wiederum vielleicht Lesern von GMo’s „Invisibles“ geläufig sein )

    Die ganze Idee von One Million basiert darauf, das wenn Action Comics die Ausgabe # 1.000.000 erreicht man im 853. Jahrhundert wäre. Die Umsetzung ist
    dann auch gut gelungen und brachte frischen Wind ins DCU. Eventtypisch gibt es dann auch von jeder Serie Tie-Ins, die dann (fast) alle in der Zukunft spielen.
    One Million wurde schon in mehreren Varianten neu aufgelegt, mir ist aber die schlanke Dino Variante die sich auf die wichtigsten Hefte konzentriert am
    liebsten

    … wobei mir eine Frage an die Schwarmintelligenz bleibt:


    wird irgendwo gezeigt wie sich die Titans aus den Rocket Red Anzügen befreien (in der Titans 1.000.000 Ausgabe mal nicht)?


  13. #38
    Mitglied Avatar von #churchi
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    JLA # 25-27 (Dino / 1999)



    Autor: Grant Morrison
    Zeichner: Howard Porter (JLA # 24-25) & Mark Pajarillo (# 26)
    Tuscher: John Dell (JLA # 24-25) & Walden Wong (# 26)



    “Unsterblich. Unverwundbar. Unaufhaltsam.
    Ihr kennt das Gequatsche ja schon.“


    --- General Eiling / Shaggy Man (1999) ---


    US: JLA # 24: Executive Action (12/1998)

    Im JLA Wachturm läuten wieder mal die Alarmglocken. Irgendjemand versucht vom Meeresgrund den in einer Kapsel gefangenen Shaggy Man
    zu bergen. Shaggy Man…? Who the Fuck? Ja, der sagt den jüngsten JLA Mitgliedern auch nichts. Das zottelige Ding soll auf alle Fälle
    Gefahrenstufe „Planetenbedrohungslevel“ haben.

    Von General Eiling wird ein eigenes Team mit Superwesen der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Einheit soll im Gegensatz zur JLA national agieren
    und ist alleine dem Militär unterstellt. Die Gruppe vertritt die Interessen von Amerika und besteht aus den vier Mitgliedern: Warmaker One, 4D,
    Flow und Pulse 8. Zusammen sind sie das Ultramarine Corps. Die Origin der Truppe liest sich dann wie ein billiger Mix aus Stargate und den
    Fantastic Four. Superman scannt mit seinem Röntgenblick den General, der im suspekt vorkommt.



    Wieder zurück zu 6000 Meter unter dem Meer. Aquaman und Green Lantern untersuchen den Shaggy Man Vorfall und sehen das Warmaker One hinter
    dem Diebstahl steckt. Warmaker One sendet ein Signal im Hochfrequenzbereich und stört die Konzentration von Kyle. Sein Green Lantern U-Boot
    Gedankengebilde löst sich auf und Aquaman bleibt nichts anderes übrig als seinen Freund an die Wasseroberfläche zu bringen. Der schnelle Aufstieg
    lässt bei beiden fast die Lungen kollabieren. Die Zeit nutzt Warmaker One um mit seiner Beute zu verschwinden.


    US: JLA # 25: Scorched Earth (01/1999)

    General Eiling geht noch einen Schritt weiter und sieht in der JLA eine Bedrohung die sich jeder Zeit gegen Amerika stellen könnte. Er täuscht eine
    Alien Invasion vor um die Liga zu beseitigen. In Phoenix wird ein Hinterhalt gelegt in den die Helden blindlings laufen. Das Ultra Marine Corps
    greift mit Unterstützung vom Militär die Gruppe an. “Operation Superstorm” verwandelt die Stadt in ein Kriegsgebiet. Kollateralschäden und tote
    Zivilisten werden billigend in Kauf genommen. Den Ultra Marines kommen Zweifel ob die Befehle richtig sind und sie korrekt handeln.
    Mit Ehre hat das nicht mehr viel zu tun…

    In Nevada (Area 52) infiltriert Batman eine geheime Forschungsanlage des Militärs. Hier sollen die Supersoldaten mit dem „Portal Projekt “ ihre
    Superkräfte bekommen haben. Die Anlage stellt sich als Fake heraus. Die ganze Entstehungsgeschichte rund um die Ultra Marines ist eine Lüge.
    Die Supersoldaten wurden durch Genmutation geschaffen, allerdings wissen sie nicht, das die Benutzung ihrer Kräfte sie ausbrennt und das Leben
    kosten wird. Ihnen bleiben maximal noch ein paar Wochen.

    In einem Labor findet Batman die Leiche von General Eiling. Er litt an einem inoperablen Hirntumor und hat sich erschossen. Zuvor hat er aber sein
    Bewusstsein in den Körper des Shaggy Man übertragen…


    US: JLA # 26: Our Army at War (02/1999)

    In Nevada kämpft Batman gegen den (glattrasierten) Shaggy Man. In Phoenix appeliert Superman an die Vernunft der Soldaten. Er erzählt ihnen von
    dem Hirntumor ihres Vorgesetzten und den irrationalen Befehlen. Warmaker One kommt ins Grübeln. Er will Eiling kontaktieren, der aber auf die
    Anrufe nicht reagiert.




    Bei Batman wird es immer kritischer. Er hat es mit einem unstoppbaren Muskelmonster zu tun. Es gelingt ihm den Funkspruch der Ultramarines
    abzufangen und schickt seinen Freunden die Koordinaten der geheimen Basis. Kurz darauf verbünden sich die Marines mit der JLA und treffen zur
    Unterstützung ein. Gemeinsam versuchen sie Eiling zu stoppen. Die Lösung ist dann ein Teleporter mit dem der Shaggy Man Millionen Kilometer
    entfernt auf einem im All treibenden, gottverlassenen Felsen geschickt wird.


    Epilog 1
    Die Ultra Marines schmeißen ihren Job beim Militär hin. Von dem “S” auf Superman’s Brust inspiriert, gründen sie die schwebende Stadt “Superbia”
    über den Trümmern von Montevideo (siehe DC One Million). Ein unabhängiger Staat in dem jeder willkommen ist, der sein Leben dem Frieden und
    der Gerechtigkeit widmet. Globale Friedenswächter die für ihre Ziele auch nicht davor zurückschrecken zu töten. Terroristen, Diktatoren, korrupte
    Geschäftsleute…das internationale Ultramarine Corps ist da. Es gibt kein Entkommen…


    Epilog 2
    Rosa Blitze zucken über den Himmel von Keystone City, ein Junge namens J.J. hat gerade einen Dschinn geweckt…



    Für die Story entrümpelt Morrison wieder ordentlich die DC Mottenkiste. Mit dem Shaggy Man sucht er sich wirklich einen Gegner aus, den
    vermutlich fast keiner kennt. Das Zottelmonster hatte 1966 seinen ersten Auftritt und dann zuletzt während der CoIE. GMo macht aus dem Vieh
    einen unaufhaltsamen Hulkverschnitt mit einer Portion Hirn. Auch das Ultramarine Corps ist eine moderne (militarisierte) Variante der Global
    Guardians. Das Team enstand Anfang der 80er. Vielleicht hat Morrison auch einfach auf der Couch ein paar Folgen der Superfriends gesehen,
    dort treffen die Guardians regelmäßig auf den Shaggy Man.


    Das Wettrüsten der Nationen um die Superwesen spiegelt den Geist der Zeit ganz gut wieder. Das Corps ist auch das (Image) Gegenstück zu der
    Renaissance der Superhelden. Ein faschistisches Utopia, das sich insgeheim viele wünschen würden. Im selben Jahr startet auch Warren Ellis’
    „The Authority“ das die Idee auf die nächste Stufe hebt und eine neue Ära in den Superheldencomics einläutet.


    Ansonsten bleibt die Geschichte aber eher flach. Es wird wieder etwas Worldbuilding betrieben, auf New Genesis gibt es erneut Hinweise auf
    „Mageddon“, die große Gefahr die sich seit „A Midsummer’s Nightmare“ im Hintergrund aufbaut und der Hourman aus dem 853. Jahrhundert
    taucht auf den letzten Seiten als neues Mitglied der JLA auf. Der Martian Manhunter gönnt sich nach den Ereignissen von One Million hingegen
    eine Auszeit. Neben ernsten Tönen ist ein ständig kotzender Green Lantern dann das Geld schon wieder wert

  14. #39
    Mitglied Avatar von #churchi
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    JLA # 28 (Dino / 1999)



    Autor: Mark Millar
    Zeichner: Mark Pajarillo
    Tuscher: Walden Wong & Mario Alquiza



    “Nein, ich will nicht wissen, warum man sie „Aal“ nennt, Mister O’Brien.“

    --- Power Girl (Kara Zor-L, 1999) ---


    US: JLA # 27: The Bigger They Come… (03/1999)

    Green Lantern und Flash besuchen ihren alten Kumpel Ray Palmer (Atom) auf der Uni und bieten ihm eine Mitgliedschaft in der JLA an. Der hat im
    Moment aber schon genug andere Dinge um die Ohren und lehnt dankend ab. Falls er es sich doch noch anders überlegt meldet er sich bei den Jungs.

    In Florida finden Huntress, Steel und Wonder Woman in den Sümpfen der Everglades ein neueres Modell der Amazo Roboter Reihe. Ein Timer läuft
    und in einer Stunde wird der Android (der über die Fähigkeiten jedes einzelnen Mitgliedes der Liga verfügt) sich selbst aktivieren. Während noch gerätselt
    wird wie der Countdown gestoppt werden kann, schaltet sich Amazo plötzlich eine halbe Stunde zu früh ein. Verascht von Prof T.O.Morrow der sich aus
    dem Gefängnis heraus einen Spaß erlaubt.

    Der Android läuft Amok und greift die Liga an. Die ist Panikmodus und ruft alle neuen und Reservemitglieder zu Hilfe. Selbst mit vereinten Kräften und
    schweren Geschützen wie Superman wird die JLA ordentlich verdroschen. Mit jedem neuen Helden der sich beteiligt wird Amazo nur stärker. Er absorbiert
    die Fähigkeiten wie ein Schwamm und nutzt sie gegen seine Kontrahenten. Nicht besonders helle, aber zum Glück gibt es einen der einen ruhigen Kopf bewahrt.




    Nö, nicht der Meisterstratege Batman, sondern Atom findet eine Lösung für das Dilemma. Er flüstert Superman seine Idee ins Ohr. Der tritt Amazo
    gegenüber und verkündet als Anführer der JLA das die mit sofortiger Wirkung offiziell aufgelöst ist. Ohne Liga, keine Kräfte. Amazo fällt wie ein nasser Sack
    in sich zusammen. Steel: „Dreh den Sprithahn zu und der Motor verreckt. Brillant“ (ähmmm ja, brillant Herr Millar *Hust*)


    Nach dem Abenteuer hat Ray wieder Blut geleckt und steht der JLA zukünftig als wissenschaftlicher Berater zur Verfügung…

    Naja, typischer Filler von Miller… äh Millar. Gibt zwar einige witzige Sprüche und ein überladenes All Star Ensemble, aber wenn einem nichts Nettes
    zu dem Sinnlosgekloppe einfällt soll man’s lassen, oder?

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  15. #40
    Mitglied Avatar von #churchi
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    JLA # 29-32 (Dino / 1999)



    Autor: Grant Morrison
    Zeichner: Howard Porter
    Tuscher: John Dell



    “Heilige Makrele… ich habe noch nie erlebt, das jemand so viel Angst vor einer Melone hat“

    --- Captain Marvel (Billy Batson, 1999) ---


    US: JLA # 28: Crisis Times Five, Pt.1 (04/1999)

    Prolog
    Die weisen Männer Bahdnisia zitieren aus einem alten Buch von “fünf bekannten Gefäßen (Lampen, Flaschen) oder jede andere Form die Flüssigkeit
    transportieren kann. Die Flüssigkeit selbst (Öl, Wein, Tinte…) bindet den Geist an dieses Universum und an seinen Meister”. Die Dschinns wandeln wieder
    auf der Erde. Elementare Giganten, einer mächtiger als der Andere. Was die weisen Männer so verängstigt ist eine Melone (Hut) aus einer anderen Dimension,
    die verdächtig nach Mxyzptlk aussieht…

    Der Hourman aus der Zukunft warnt die Liga schon länger vor einem Angriff aus der 5. Dimension. Aus Keystone City werden bereits seltsame Phänomene
    gemeldet. Rosa Blitze ziehen über die Stadt und es wird noch verrückter. Gebäude beginnen sich zu verbiegen und physikalische Gesetze scheinen nicht mehr
    zu gelten. Der Junge J.J. (Epilog aus US JLA # 26) versteckt sich vor Supermans Röntgenblick in einem Bank Tresorraum und wird am Morgen gefunden.
    Auf dem Mond berichten die beiden Flashs Jay Garrick und Wally West der JLA von den Vorfällen in der Stadt.

    Jay kommen die rosa Blitze bekannt vor, sie erinnern ihn an Thunderbolt, den Dschinn von seinem alten Freund Johnny Thunder. Wo der Dschinn plötzlich
    herkommt ist nicht klar, Johnny leidet an Alzheimer und hat schon lange keine Kontrolle mehr über den Flaschengeist aus der 5.Dimension. Jay ruft seine alten
    Kameraden der JSA zu Hilfe. Zeit für ein Team-Up der Generationen.

    Währenddessen macht Zauriel ebenfalls eine Entdeckung. Der Spectre treibt durch den Atraslraum und sein Körper wurde mit einem Felsen in der Größe
    eines Planeten verbunden. Wer verfügt über genug Macht den Wächter der Schöpfung persönlich so festzusetzen?

    In Chicago ist der gefallene Held Billy Mac (Triumph) dabei für ein paar Kröten seine letzten Habseligkeiten an eine zwielichtige Gang zu verkaufen. Einer
    der Gegenstände ist ein blau leuchtender Tintenfüller. Billy hat ihn vor längerer Zeit aus dem Trophäenraum der JLA mitgehen lassen. Die Gang bedroht Billy
    und aus dem Füller kommt eine Stimme die ihm Hilfe verspricht. In Not geht Billy den Handel ein und der blaue Flaschengeist Lkz erscheint. Der tötet die
    Gangster und bietet Billy drei Wünsche an. Der erste Wunsch ist wieder Triumph zu sein…

    Derweil geht der Angriff aus der 5. Dimension weiter, Gebäude, Autos und andere Dinge beginnen die Bewohner von Keystone City zu attackieren.
    J.J. läuft der Liga in die Hände und beteuert nichts mit dem Chaos zu tun zu haben.


    US: JLA # 29: Crisis Times Five, Pt.2 – World Turned Upside Down (05/1999)

    Die JLA versucht die Attacken des Amok laufenden blauen Dschinns Lkz zu stoppen. Green Lantern wird dabei in die 5. Dimension gezogen.



    Auf dem Mond knockt Captain Marvel mit Hilfe von Magie Superman aus. Er will an seiner statt ebenfalls in die 5. Dimension reisen, Superman wird auf
    der Erde gebraucht.

    In New York stellt Triumph seine eigene „JLA“ zusammen. Seine ehemaligen Kameraden The Ray und Gipsy werden per Gedankenkontrolle rekrutiert.
    Der nächste Schritt ist den Wachturm auf dem Mond einzunehmen. Hourman wird ausgeschaltet, Steel verliert seine Rüstung, kann aber durch die
    Lüftungsschächte fliehen.

    Zauriel und Sentinel reisen in die astrale Ebene zu dem bewegungsunfähigen Spectre. Allerdings können sie ihn nicht befreien, im Zeitraffer hat sich auf
    dem Planeten und somit auf dem Spectre selbst ein Ökosystem gebildet. Würden sie den Rachegeist wecken, wäre alles Leben auf ihm zum Tode verurteilt…

    Keystone City, das Chaos das von Lkz angerichtet wird weitet sichh aus. J.J. wird von Monstern umzingelt und eine Stimme aus dem rosa Stift bettelt
    darum befreit zu werden. Der Junge gibt der Stimme nach und lässt den rosa Dschinn Yz frei, mitten in der Stadt treffen die beiden verfeindeten Flaschengeister
    aufeinander. Der Kampf droht die Realität zu zerstören.


    US: JLA # 30: Crisis Times Five, Pt.3 – Worlds Beyond (06/1999)

    In der Astralebene lässt Sentinel mittels Magie die Zeit schneller ablaufen und während Jahrtausende vergehen, löscht sich eine Zivilisation nach der anderen aus,
    bis der Planet wieder entvölkert und der Spectre befreit werden kann.



    Nachdem Steel und Superman auf keine Anrufe reagieren, machen sich Batman und Aquaman per Teleporter auf dem Weg zum Mond. Green Lantern kämpft
    sich als flache 2D Flunder durch die 5. Dimension, zu Hilfe kommt ihm Captain Marvel der es ebenfalls hierher geschafft hat. Es dauert nicht lange und sie treffen
    auf ihren „Gastgeber“ Qwsp, ein 5 Dimensionaler Wichtel, der normalerweise Aquaman nervt. Für Qwsp sind Kyle und Captain Marvel nur flache 2D Wesen
    auf Papier (jaja, Meta und so…). Der Wicht ist auch dafür verantwortlich das die zwei Dschinns in der 3. Dimension gefangen sind und so aus Langeweile einen
    Krieg zwischen blau und rosa ausgelöst hat. Genauso schnell ist er auch von seinen Gästen gelangweilt, die ihre 2D Erscheinung zur Flucht nutzen.

    Während die Schlacht weiter tobt, materialisiert sich Qwsp in der 3. Dimension auf der Erde. Er paralysiert J.J. und möchte ein perfides Spiel spielen.
    Einer der Helden soll das ultimative Opfer bringen und sich umbringen, dann könnte der Krieg beendet werden…


    US: JLA # 31: Crisis Times Five, Pt.4 – Gods & Masters (07/1999)

    Batman und Aquaman sind mittlerweile im JLA Wachturm angekommen und verwickeln Triumph und seine “JLA” in einen Kampf. Green Lantern und
    Captain Marvel treten in der 5. Dimension in einem Gerichtsaal auf. Auf dieser Ebene sind Lkz und Yz Prinzen, die ihren Farbenschlacht austragen. Leidtragend
    ist die dritte Dimension. Nach den Regeln der 5. Dimension können die Bewohner dieser Ebene nichts machen. Kyle macht aus der Sicht eines Künstlers die
    Richterin darauf aufmerksam das Farben gemischt werden können und der Krieg zwischen Rosa und Blau beendet wäre. Mxyzptlk ist der Spielpartner der
    Richterin und wäre nicht mehr aus dem Haus zu bekommen, würde die 3D Erde zerstört werden. Sie machen sich auf den Weg hinab in die flache Welt.



    Dort ist Qwsp immer noch mit seinem Spielchen beschäftigt und fordert ein Opfer. J.J. will da nicht mitmachen, trotzdem lässt der Kobold das Herz von
    Wildcat bersten. Für die beiden Dschinns ist die Erde ein Spielball die es zu zerreißen droht. Ein Krieg den niemand gewinnen kann. Captain Marvel schreibt
    für Thunderbolt das Wort an den Himmel das er laut aussprechen muss. Ylzkz.


    Die Wichtelpolizei ist mittlerweile auch aufgetaucht und verhaftet Qwsp. Mehr als grober Unfug ist hier in dieser Dimension nicht erlaubt, da sind die
    Regeln hart. Auf dem Mond ist Superman aufgewacht und ist dabei zusammen mit Hilfe von Steel Triumph aufzumischen. Der ehemalige Held wehrt sich und
    sieht sich immer noch als Opfer, das zu Unrecht aus der Liga verstoßen wurde. Der Spectre taucht auf und will seinem Ruf als Rachegeist gerecht werden.
    Er friert Triumph ein und will die Eisskulptur mit einem Vorschlaghammer in 1000 Stücke zertrümmern. Zauriel verhindert dies und stellt sich schützend vor
    Triumph, anschließend landet dieser in einer Gefrierkammer.

    In Keystone City trauern die Freunde um Ted. Der ist kurz darauf wieder putzmunter und erzählt den verdutzen Kollegen, das er seit 1945 neun Leben
    hat, ein Geheimnis das er Niemanden erzählt hat (und auch erklärt warum er nicht altert). Die beiden Dschinns sind zu einem lila Geist verschmolzen der
    nun wieder J.J. gehorcht.



    Die Story ist wieder mal ein auf und ab. Bei mir lösen die Kobolde aus der 5. Dimension ja nur aufgerollte Zehennägel aus. Bin echt froh wenn ich von
    denen nichts lesen muss, auch wenn Morrison hier einen ernsteren Ansatz versucht. Das Spiel mit den Dimensionen ist für ihn ein wiederkehrendes Thema,
    fand das aber in “Animal Man” (Coyote Gospel) oder den “Invisibles” wesentlich spannender.

    Auch die Idee mit Triumph ist nicht schlecht. Der Charakter war ein Gründungsmitglied der JLA wurde aber aber aus der Zeitlinie “gelöscht”. Hätte unter
    Umständen den Status eines Supermans, ist aber nun ein gefallener Loser. Am Ende wird dann aber nur die JLA-Wachturm-Eroberungs-Story wiederholt,
    die man schon von Key und Prometheus zu genüge kennt. Ist fast schon ein Running Gag…

    Am besten gefiel mir der kurze Part mit Zauriel und Sentinel auf dem Spectre “Planeten”. Die Vorstellung das sich die Zeit um die beiden so schnell bewegt,
    das sie den Bewohnern wie Statuen erscheinen ist klasse. Um sie herum wird ein Tempel gebaut und werden angebetet. Am Ende bleibt dann nur die Ausbeutung
    des Planeten/Spectre und Selbstzerstörung der “hochentwickelten” Lebewesen. Auch hier erinnert der Mikrokosmos an die Welt von “The Filth”.
    Oben wie unten, im Kleinen und im Großen.

    Nett auch die JSA wieder mal in Action zu sehen, zusammen mit der JLA (und Captain Marvel) ist der Cast dann ziemlich überladen. Weniger wäre wie bei
    der ganzen Story hier mehr gewesen.

    Übrigens: Bei den Dinos darf J.J. ungeniert fluchen, während in den US Ausgaben nur ein @$$ “%^[email protected]*!!! aus seinem Schandmaul rauskommt...
    Auch ziemlich selbstbewusst das die Dinos mal eben ab der # 32 das DC Logo vom Cover schmeißen und durch ihr eigenes ersetzen

  16. #41
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    Batman – Niemandsland Sonderausgabe (Dino / 2000)



    Autoren: Mark Waid & Devin Grayson
    Zeichner: Mark Pajarillo
    Tuscher: Walden Wong



    “Du schaffst uns nicht Alle, Süsse!“

    --- Die Wreckers (1999) ---

    “Wollt ihr labern oder kämpfen?“

    --- Huntress (Helena Bertinelli, 1999) ---


    US: JLA # 32: Inside Job (08/1999)

    Wie am Titel unschwer zu erkennen, handelt es sich hier um Tie-In zu dem Batman Crossover-Event “No Man’s Land”. Gotham wurde nach (einer
    Seuche) und einem Beben zerstört. Die US Regierung hat daraufhin die Stadt zum “Niemandsland” erklärt, die Versorgung gekappt und alle die
    nicht rechtzeitig evakuiert, oder Gotham verlassen wollten sich selbst überlassen. Seit dem bekriegen sich in den Strassen rivalisierende Gangs um
    die Vorherrschaft…

    Ganz schutzlos ist Batmans Heimat dann doch nicht. Aus der Ionosphäre beobachtet Superman das Geschehen, am Boden sorgt Huntress für
    Ordnung. Ebenfalls anwesend sind Green Lantern und Orion, die in der Luft einen Angriff auf einen Medicopter abwehren. Kybernetische Riesen
    vögel sind für die Attacken verantwortlich. Orion wird von einem der gelben Vögel geschnappt und dabei mit einem Cybervirus infiziert. Mikroskopische
    Naniten die organische Zellen in maschinelle umwandeln. Die Vögel sind der Virenüberträger, Orion kann dank seiner Physis behandelt werden.
    Für die gewöhnliche Gothamer Bevölkerung sähe das weniger gut aus.

    Gelbe Robovögel? Das klingt nach einem alten Feind aus den Anfangstagen der JLA (Year One), eine Gruppe von abtrünnigen Genetikern die das
    abgeriegelte Gotham als ideales Versuchslabor für ihre Forschungen auserkoren haben. Möglich das alles mit Hilfe aus höchsten Regierungskreisen
    geschieht…




    Aquaman und Zauriel verhindern einen weiteren Versuch von Locus über die Meeresbucht in die Stadt einzudringen. Die Angriffe kommen
    nun von allen Seiten, das genaue Ziel bleibt aber unbekannt. Von seinem Standpunkt aus im All beobachtet Superman seelenruhig weiterhin die
    Vorkommnisse. Mit seinen Supersinnen bemerkt er Geräusche 600 Meter unter der Stadt. Er und die JLA machen sich sofort auf den Weg dorthin.
    Sie entdecken ein riesiges Bohrfahrzeug das für den Lärm (und die Beben?) verantwortlich ist.

    Das Gefährt zu stoppen erweist sich aber als nicht so einfach. Superman wird durch rote Solarstrahlung geschwächt und Flash fängt sich den
    Cybervirus ein. Am Ende gelingt es aber doch. Aus dem Wrack greift der Rest der Locus Bande die Liga an. Zwar wird die unmittelbare Gefahr gebannt,
    aber die Bedrohung durch Locus und andere terroristische Gruppen, die ihre Hände nach Gotham aus aller Welt ausstrecken besteht weiterhin.

    Während Batman und seine Mitstreiter die Stadt im Innern bewachen, legt die JLA ihre schützende Hand für Gefahren von Außerhalb über Gotham.



    Ganz interessantes Tie-In, das erklären soll warum die JLA nicht in der aktiveren Hilferolle ist. Ein Wiederaufbau der Stadt sollte mit ein wenig Spucke
    und den Kräften der Superhelden ratzfatz erledigt sein (hey, gebt mir ne Rolle Duct Tape und ich mach das alleine). Wenn ich mich recht erinnere, war in
    den Batman Reihen die Erklärung, das Gotham die Stadt von goddamn Batman ist und er keine Einmischung von Aussen will… bleibt so oder so etwas
    gaga

    Während des Events wird auch mehreren Spuren nachgegangen ob das Beben eine Naturkatastrophe ist oder jemand dabei nachgeholfen hat. Da passt
    die Verschwörungstheorie das sogar die (unterwanderte) Regierung damit was zu tun haben könnte ganz gut ins Bild.

    Mir gefällt auch die Idee, das Huntress (die immer noch nicht nachvollziehen kann, warum sie in der Liga ist) mehr Platz eingeräumt wird. Bei Waid wirkt
    sie dabei wie die „Stimme des Volkes“ inmitten von Göttern und erdet den Blickwinkel auf „gewöhnliche“ Menschen. Nix weltbewegendes, aber kann man
    schon mal machen

  17. #42
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    JLA # 37 (Dino / 2000)



    Autor: Mark Waid
    Zeichner: Mark Pajarillo
    Tuscher: Walden Wong



    “Okay, aber... die gesamte JLA gegen einen reichen Playboy?
    Ist das nicht ein bisschen… Übertrieben?“


    --- Green Lantern (Kyle Rayner, 1999) ---




    US: JLA # 33: Altered Egos (09/1999)

    Bats ruft auf dem Mond eine Versammlung ein. Bei der Anwesenheitskontrolle fällt auf das Flash schon länger abgängig ist. Nicht weniger dringlich:
    Batman hat eine Spur wer hinter der gezielten Zerstörung von Gotham City (aka “No Man’s Land”) stecken könnte. Jemand der genug Geld und
    Ressourcen zur Verfügung hat so einen perversen Plan durchzuführen, sein Hauptverdächtiger… Bruce Wayne… WTF… !?!

    Der Multimilliardär (Zitat Kyle: “Donald Trump von Gotham”) verbringt seine Zeit mit Glücksspielen an der südfranzösischen Riviera. Während
    Batman sich wieder in das Niemandsland begibt, schickt er Superman und Wonder Woman nach Keystone City wo sie nach Flash suchen sollen,
    Barda, Orion, Kyle, Henry Irons und Patrick O’Brian reisen incognito nach Südfrankreich.

    In feschen Armani Anzügen infiltriert der Tripp das Casino wo Bruce Wayne sich angeblich herumtreibt. Unauffälligkeit ist dann keine große Stärke…
    Am Baccara Tisch wird der Playboy dann auch gefunden. O’Brian spielt mit ihm auch eine Runde, dabei fällt auf das Bruce O’Brian zu kennen
    scheint, obwohl keine Namen genannt wurden. Darauf angesprochen lässt sich Mr. Wayne auszahlen und will möglichst schnell verschwinden.
    Der JLA Trupp ist dem Verdächtigen dicht auf den Fersen, bis dieser vor ihren Augen glatt durch eine Mauer läuft…?




    In Keystone City treffen Wonder Woman und Superman auf einen mysteriösen Flash. Die dunkle Montur sieht anders aus und unter der Maske
    steckt definitiv nicht Wally. Der „neue“ Flash ist gerade dabei eine Naturkatastrophe abzuwenden, was mit den vereinten Kräften der Helden
    auch kein größeres Problem ist. Nach kurzem Austausch beginnt die eigentliche Mission, die nur mit der Geschwindigkeit der der drei möglich ist…

    In Frankreich stellt die Liga in voller Kampfmontur „Bruce Wayne“ zur Rede. Sie wollen ihn packen, die Angriffe gehen aber wie bei einem Geist
    einfach durch ihn hindurch. „Geister Bruce“ ist selbst verwirrt, kann sich aber plötzlich wieder erinnern. Die Blockade ist gefallen und bei Green
    Lantern fällt auch der Groschen mit wem er es hier zu tun hat.


    Bei „Bruce“ handelt es sich um einen der weißen Marsianer dessen Bewusstsein gelöscht wurde (siehe JLA # 01-04) und sich nun wieder an seine
    wahre Indentität erinnern kann.Die weißen Marsianer verfügen über die selben Kräfte wie J’Onn J’Onzz, wenn es ihm gelingt mit den anderen
    auf der Welt verstreuten Marsianern telepathisch Kontakt aufzunehmen, hat die JLA eine voll ausgewachsene Alien Invasion an der Backe…

    Die Aufgabe von Superman, Wonder Woman und dem Flash ist es während dessen mit Superspeed den ganzen Globus zu beobachten ob die Tarnung
    bei einem der anderen Marsianer fällt. Batman hat nicht umsonst die Teams so gewählt, die JLA kann den falschen „Bruce“ gerade so überwältigen
    und gefangen nehmen.

    Der weiße Marsianer arbeitete beim echten Bruce Wayne als Assistent. Nach einem Flugzeugabsturz (und einem Feuerausbruch) ist die geistige
    Blockade gebröckelt. In seinem Schock nahm der Marsianer unbewusst die Identität von Bruce an und nahm seine Stelle ein. Die Paranoia von
    Batman hat wieder mal alle gerettet…



    Wieder eine Filler Ausgabe von Mark Waid. Etwas strange Ausgangslage die den Bogen wieder zum ersten Story Arc spannt. Waid schreibt
    zu der Zeit auch die Flash Serie und der mysteriöse neue Flitzer entspringt aus der „Chain Lightning / Dark Flash“ Saga (eigentlich hätte Wally in
    dem Heft sein sollen, was erst sehr spät abgeändert wurde. Deswegen wirkt auch das Cover so, als hätte Howard Porter bei der Arbeit gepennt …)

    Das die „Neuen“ die Identität von Bruce nicht kennen war mir so auch nicht klar, keine Ahnung ob das irgendwo sonst erwähnt wurde. Zumindest
    Kyle sollte es IMO wissen. Egal. Highlight ist dann eh die Côte d’Azur. Barda und Plastic Man (und hier isse: best scene ewwa!!1!), würde
    man sich so was heute wohl noch zu schreiben trauen…?


    Die „Vetrauensfrage“ die am Ende gestellt wird, kann man auch auf die Serie umlegen. Zu der Zeit wird klar gewesen sein, das Waid die JLA
    nach Morrison übernehmen wird. Mit der Story Geschichte macht Waid auch klar, das er Bezug auf seinen Vorgänger nimmt und behutsam mit dessen
    Erbe umgehen wird…

  18. #43
    Mitglied Avatar von LaLe
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    Jawoll!
    best scene ewwa!!1!

  19. #44
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    JLA # 38 (Dino / 2000)



    Autor: Grant Morrison
    Zeichner: Howard Porter
    Tuscher: John Dell



    “Selbst eine Ameise kann manchmal eine Lawine auslösen…
    Also blicke ich hinauf zum Mond, und ich weiß, dass sie eins nie begreifen werden:
    Wie sehr wir sie hassen. Und wie glücklich wir sein werden wenn sie untergehen.“


    --- Red Dart (1999) ---


    US: JLA # 34: The Ant and the Avalanche (10/1999)

    Ein Teil der JLA ist mitten in einem Aufstand im Hochsicherheitsgefängnis Belle Reve. Green Lantern wurde der Ring gestohlen und muss sich mit
    bloßen Fäusten gegen die revoltierenden Insassen wehren (wie es dazu kam? Keine Ahnung, Fuck You Continuity Freaks). Kyle bekommt es mit
    den Color Queens zu tun, einer Gang deren Kräfte auf Licht und Farben beruhen. Sie entziehen Kyle’s Sehnerven das Licht, so ist er quasi blind der
    Meute ausgeliefert. Hilfe kommt in Gestalt von einem ziemlich angepissten Aquamans, Zauriel und Plastic Man die ihren Freund unterstützen.
    Die feinen Sinne des Engels wittern im Fundament des Gefängnisses etwas Böses, das den Blutrausch der Insassen auslöst.

    In dem Tumult flieht Red Dart durch das Gefängnis. Er hat Kyle den Ring gestohlen und ist dabei ihn seinem Auftraggeber, der ihn im Todestrakt
    erwartet zu überbringen.

    Der Rest der Liga wird auch auf Trab gehalten. Auf dem Mond bekommen Steel und Huntress es mit einem unbekannten Einbrecher zu tun. Batman
    ist im vom Erdbeben zerstörten Gotham unterwegs und Superman versucht einen abstürzenden STAR Labs Satelliten im All aufzuhalten (Flash ist
    serienbedingt immer noch abgängig).

    Kurzes Zwischenspiel…
    Der General (“Shaggy Man” aus Dino JLA # 25-27) verbringt nun schon mehrere Monate im Weltraum auf einem Asteroidengürtel treibend
    seine Zeit mit Sternezählen. Ein Raumschiff in Wespenform schwebt vorbei und eine unbekannte Frau bietet ihm mit summenden Stimme eine
    Mitfahrgelegenheit an. Sie benötigt auf der Erde seine Unterstützung…

    Auf dem Mond gibt sich der “Einbrecher” zu erkennen, es ist Mister Miracle (dessen alte JLA I.D. nicht mehr funktionierte) und seine Fähigkeiten
    instinktiv benutzte. Im Schlepptau hat er Orion, mit seinem Schoßhündchen Stürmer.



    In Belle Reve ist Red Dart in den Todeszellen angekommen, dort übergibt er den Ring an den Mann im Dunkeln. Der braucht den Gegenstand
    nur für 10 Minuten, anschließend soll der Gauner ihn wieder seinem rechtmäßigen Besitzer zuschanzen.

    Superman ist mit seiner Rettungsaktion fertig und mittlerweile ebenfalls eingetroffen. Gerade rechtzeitig, der Aufstand im Gefängnis ist auf dem
    Siedepunkt. Plastic Man gibt sich aus der Entfernung als Batman aus und bringt die geifernde Meute zu Räson. Red Dart übergibt darauf mit
    gespielter Reumütigkeit Green Lanterns Ring.

    Im Keller der Anstalt finden Aquaman, Kyle und Zauriel in einer der PSI isolierten Kammern Hector Hammond. Er ist dort gefangen, über dem
    mächtigen Telepathen (und noch mächtigeren Kopf) hat sich ein ekliges Ding in Form eines Riesenauges gestülpt. Es hat seinen Geist übernommen.
    Orion taucht mittels Schallröhre auf und macht kurzen Prozess, indem er das Wesen mit seinen Waffen zerlegt. Zauriel untersucht die Überreste und
    erkennt darin den Grund warum er vom Himmel auf die Erde gesandt wurde. Für ihn ist es “der alte Drache”, Orion hat einen anderen Namen dafür,
    das Wesen ist ein “Sender” für dessen Meister… MAGGEDON. Eine Waffe der Alten Götter.

    Die Gewaltausbrüche scheinen damit auch zusammen zuhängen. Die Hälfte der Gefängniswärter wurden bei dem Aufstand brutal getötet. Die Welle
    der Gewalt schwappt auf den ganzen Planeten über. Oracle meldet alleine zwei Kriegsausbrüche in den letzten 5 Minuten. Der dritte Weltkrieg steht
    vor der Tür…


    Die kleinen Krisen die ständig die Liga in Bewegung halten sind sorgsam orchestriert. Im Hintergrund zieht Lex Luthor die Fäden. Zusammen
    mit Prometheus, (der auch hinter dem Diebstahl von Green Lanterns Ring steckt) haben sie eine neue Injustice Gang gegründet und warten nur darauf
    der JLA mitten in ihrer größtem Krise den Todesstoß zu versetzen…




    Ohne Vorbereitung wirft Morrison den Leser dann auch gleich in die Non-Stop Action. Die Geschichte ist dann im Prinzip nur der Prolog zu
    seinem abschließenden Story Arc
    „World War Three“. Er wird auch nicht müde zu betonen, das genau aus diesem Grund die Liga gegründet
    und ständig um neue Mitglieder erweitert wurde… und natürlich (hier dramatische Musik denken)…werden nicht alle die kommende Krise überleben…
    Wird dann auch endlich mal Zeit


    Das Ende naht dann auch für die Dino JLA Heft Serie, auf den Leserseiten gibt der Verlag bekannt das die Hefte mit der nächsten Nummer eingestellt
    und nur noch als Sonderbandreihe gebrachtt wird.

  20. #45
    Mitglied Avatar von #churchi
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    JLA # 39 (Dino / 2000)



    Autor: J.M. DeMatteis
    Zeichner: Mark Pajarillo
    Tuscher: Walden Wong



    “Eines schönen Morgens entscheidet ihr euch in Kostüme zu schlüpfen und das Übel der Welt auszumerzen…
    und stellt euch damit über die Gesetze der Menschen und die eures Schöpfers!
    Ihr urteilt über die Menschheit… während ihr wie heidnische Götter in eurem selbst erschaffenen Olymp thront.“


    --- Der Spectre (Hal Jordan, 1999) ---


    US: JLA # 35: The Guilty (11/1999)

    Die Geschichte spielt nach „Day of Judgment“ (Dino „JLA Sonderband 17: Das jüngste Gericht“). Bei dem Event kam es zu einigen Veränderungen
    und den grünen Mantel des Rachegottes trägt nun Hal Jordan, einst strahlender Held Green Lantern, später als Parallax eine der größten Gefahren
    des DCU…


    Hal erinnert sich an eine Zeit als er einen bestimmten Schwur leistete. Diese Zeit ist aber lange vorbei und leidet unter der Last seiner neuen Rolle.
    Er brüllt seinen Schmerz in die Welt hinaus. Der Schrei bleibt nicht unbemerkt, der Engel Zauriel macht dem Wächter der Schöpfung seine Aufwartung.
    Der Spectre ist in Rage, kurz darauf taucht die JLA und somit seine alten Freunde auf. Sie sind besorgt und haben gleichzeitig Angst vor ihrem ehemaligen
    Kameraden, der kurz vor dem Ausrasten ist. Sie verlangen eine Erklärung für sein Verhalten…

    Der Spectre verliert seine göttliche Erscheinung und fällt in menschlicher Form vom Himmel zur Erde. Seine Freunde fangen ihn auf, zu aller Erstaunen
    ist es aber nicht der Hal Jordan den sie kennen. Das heißt, jeder sieht etwas anderes in ihm. Eine Serie von gebrochenen Spiegelbildern, wie kurze
    Einblicke in Paralleluniversen
    . Hal ist selbst verwirrt, Zauriel kann für kurze Zeit den Schleier der über ihn liegt lüften. Jordan ist tot… die Welt
    hält ihn für tot… und obwohl ihm der Anschein einer menschlichen Form gegeben wurde, wird ihn keiner… nicht mal seine besten Freunde
    wiedererkennen können
    .



    Batman zweifelt ob Hal überhaupt eine zweite Chance verdient hat. Um seinen Freunden das Dilemma seiner Mission zu erklären, nimmt Hal sie mit
    auf eine Reise zu wichtigen Stationen ihres Lebens. Superman der General Zod zum Tode verurteilt und damit Millionen Leben rettet. Rechtfertigt
    das die Tat? Batman dessen Psyche mehr als krankhaft ist und für wie viele Todesfälle in seinem Umfeld trägt er zumindest eine Mitverantwortung?
    Kyle in ständiger Angst vor dem Versagen, Zauriel der den Himmel den Rücken gekehrt hat und Plastic Man der… naja der halt Plastic Man ist.
    In jedes Herz in das der Spectre sieht lässt ihn nur das Potenzial zur Zerstörung erkennen… deswegen über sie richten?

    Der Spectre ist dabei die Kontrolle über sich zu verlieren. Er schämt sich dafür seinen Freunden solche Vorwürfe zu machen. Der Martian Manhunter
    mischt sich ein und dringt telepathisch in den Kopf von Hal. Die mentale Reise geht wieder weiter. Dieses mal landen sie einer bizarren Hölle.
    Die Verdorbenheit ist selbst für den Geist des Spectre überwältigend. Aus der Ferne ertönt ein Gelächter… freudlos und widerwärtig… es verspottet
    die Ankömmlinge. Die JLA muss sich durch diese grausame und gleichzeitig jede Logik verwehrenden Welt kämpfen. Nach einiger Zeit befinden sie
    sich in einer seltsamen Stadt die scheinbar aus verschiedenen Teilen Gothams und Metropolis zusammengesetzt wurde. Die wundersame Reise endet
    wie bei Alice im Wunderland dann tief unten im Kaninchenbau wo sie auf den Verstand treffen der diese Welt geformt hat. Die verdorbenste Seele
    des Planeten…


    …es ist der verrückte Geist des Jokers, der sich in dieser kleinen Ecke des Verstandes einen Rest von Vernunft bewahrt hat. Hier gibt es in
    der sonst trostlosen Welt etwas Licht in dem der Mann bevor er der Joker wurde mit seiner geliebten Frau ein einfaches Leben führt.
    In der „Realität“ bemerkt der Joker kurz etwas und lässt sein bösartiges Lachen vom Stapel…


    Auch die Mitglieder der JLA sind nach der mentalen Reise wieder zurück im JLA Wachturm. Der letzte Abschnitt hat dem Spectre gezeigt das in
    jedem ein Funke Hoffnung steckt und es nicht nur Schlechtes auf der Welt gibt. Der Spectre hat nun etwas über das er denken muss und ist bereit
    sich der göttlichen Aufgabe die ihm zugedacht wurde zu stellen. Er dankt seinen Freunden für die Lektion und die überlassen den für sie (nun) fremden
    Mann seinem Schicksal…


    Etwas schwermütiges Tie-In (oder Follow-Up?) zu „Day of Judgment“ das direkt ins Herz der Finsternis führt. Interessante Geschichte die
    geistig an Dickens und Carrolls erinnet, die aber auch den Fluss von Morrisons Run bremst und außerdem zu Anschlussfehlern führt. Bei Morrison ist
    Martian Manhunter aus bestimmen Gründen nicht im Team, hier taucht er auf. Das Problem zieht sich durch die komplette Serie.

    Fühlt sich auch mehr wie eine Spectre Solo Story als JLA Heft an. Eine Anmerkung zur Übersetzung: in der US Variante wird Green Lanterns
    Schwur der neuen Rolle von Hall angepasst, aus „… no evil SHALL escape my sight…“ wird „.... no evil CAN escape my sight…“. Kleine aber
    feine Änderung, in der deutschen Variante ändert sich nichts. Mit dieser Ausgabe wurden dann auch die JLA als Heft eingestellt.

    Sozusagen ein göttlicher Abschluss

    So…letzte Zwischenstation… jetzt geht es aber wirklich in den Endspurt…

  21. #46
    Mitglied Avatar von Holy!
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    JLA # 08-09 (Dino / 1997-1998)



    Grant Morrison, Oscar Jimenez & Chip Wallace


    “Handschellen-Pfeile, Netz-Pfeile, Boxhandschuh-Pfeile…
    Dad. Oh, Dad. Du wirst noch mein Untergang sein…“


    --- Green Arrow (Connor Hawke, 1997) ---
    [/I]
    Mit dieser Schlussseite, diesen Panels, diesem Text war ich Morrisons JLA endgültig verfallen und liebe sie heute noch. Für mich nach wie vor die beste Justice League-Ära aller Zeiten.
    Danke, dass Du den alten Kram aus der Versenkung holst.

  22. #47
    Mitglied Avatar von #churchi
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  23. #48
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    JLA Sonderband # 20 – Teil 1/3 (Dino / 2000)



    Autor: Grant Morrison
    Zeichner: Howard Porter
    Tuscher: John Dell



    “Die Anti-Sonne, der urzeitliche Vernichter: In der Sprache von New Genesis… das MAGEDDON.
    Und es ist ausgebrochen… es ist ausgebrochen..“


    --- Mister Miracle (Scott Free, 1999) ---


    US: JLA # 36: World War Three, Part 1 (12/1999)

    Prolog
    Wonder Woman, Barda und Metron besuchen Wonderworld (bekannt aus JLA # 12). Vom einstigem Wunder ist nichts mehr übrig, der Planet ist mittlerweile
    ein gewaltiges Massengrab für die einstigen Bewohner. Die Welt befindet sich am ultimativen Rand aller Dinge, hier hatten sich die Legionen versammelt um den
    Kosmos gegen die Archäo-Technologie zu verteidigen, die in der Urgrube begraben lag, die das Universum umgibt…
    Dann ging alles schief. Die Anti-Sonne
    stieg vom Abgrund auf. Adam One versuchte die Helden von Wonderworld gegen sie zu vereinen, doch die uralte Waffe der Götter brachte die Verteidiger dazu
    sich gegenseitig zu vernichten. Die letzte Verteidigungslinie gegen Mageddon ist gefallen und die befreite Anti-Sonne sucht ihr nächstes Ziel…



    Auf dem Mond wird eine JLA Krisensitzung einberufen. Mageddon ist auf dem Weg und bringt als Vorbote Krieg und Zerstörung. Der Veränderung ist schleichend,
    breitet sich aber nach und nach auf dem Globus aus. Als erstes sind jene betroffen die empfänglich für das Böse sind. Um so näher die Anti-Sonne kommt umso mehr
    breitet sich ihr Einfluss auf die Ordnung aus. Am Ende werden sich Bruder gegen Bruder stellen und die Sterne werden sterben.
    Die Ausläufer sind schon zu spüren
    und die Krisenherde auf der Erde fangen an zu brodeln.

    Unbemerkt baut sich eine weitere Bedrohung auf. Lex Luthor, Prometheus, Queen Bee und General Eiling haben heimlich eine neue „Injustice Gang“ gegründet.
    Ihr HQ befindet sich in der Geisterzone. Neben Prometheus „krummen“ Haus stehen ihnen die Schlachtschiffe der weißen Marsianer (JLA # 01-04) und eine
    Armada von Queen Bees Raumschiffen zur Verfügung. Durch eine „Hintertür“ der Geisterzone haben sie schon einen längeren Zeitraum unbeschränkten Zugang
    zum Wachturm der ahnungslosen JLA.


    Dort sind gerade Zaruiel und Plastic Man im Trophäenraum beschäftigt. Ihnen fällt auf das der Helm von Prometheus verschwunden ist. Batman hatte ihn nach
    eingehender Untersuchung wieder an seinen Platz zurück gebracht, doch nun ist er weg. Für einen Alarm ist es schon zu spät, der Feind befindet sich längst schon
    im Inneren. Queen Bee und der General starten unvermittelt einen Angriff, Luthor zündet gleichzeitig die Bomben des verminten Wachturms…


    US: JLA # 37: World War Three, Part 2 (01/2000)

    Die Explosionen verwüsten den Turm, Huntress wird durch ein Loch der Außenwand ins All gerissen und von Superman gerettet. Queen Bee lässt ihre „Psycho
    Pollen“ in der Station frei und verwandelt mit ihnen Steel und Green Lantern in geistlose Dronen die jeden Befehl der Königin folgen. Ihre im All schwirrende
    Armada wartet nur auf das Signal um eine Invasion auf die Erde zu starten.

    Im (immer noch vom Erdbeben zerstörten) Gotham überfällt Prometheus Barbara Gordon in ihrem Quartier. Er versucht sie zu zwingen die Kommunikation
    der JLA herunterzufahren, im Gegenzug bietet er ihr eine Technologie an bei der sie auf keinen Rollstuhl mehr angewiesen ist. Babs verzichte und es kommt zu
    einer Auseinandersetzung bei der sie den Kürzeren zieht. Promethus hackt Oracles Computer und ist damit im Schaltzentrum der Liga. Er besorgt sich alle Daten
    die er benötigt und kappt alle Teleporterverbindungen der JLA. Anschließend macht er sich aus dem Staub und lässt die hilflose Barbara zurück.

    Auf dem Mond hält der General Superman in Bewegung. Durch seine Regenerationskräfte und Stärke entpuppt er sich als würdiger Gegner für den Stählernen.
    Der Kampf zerstört den Wachturm noch mehr. In einem der Gänge trifft Huntress auf den unter den unter dem von Queen Bees Bann stehenden Green Lantern.
    Durch pure Willenskraft (und guten zureden von Helena) kann sich Kyle der Wirkung der Hypnopollen entziehen. Die beiden stolpern über den „Hintereingang“
    durch den die Schurken in den Turm gelangten. Kyle geht hindurch und befindet sich in dem Raumschiff der weißen Marsianer. Dort wartet schon Lex Luthor, um
    dessen Kopf sich ein ekliges Gebilde geformt hat bereits auf ihn…

    Draußen landet neben dem brennenden Turm ein kleines Raumschiff. Aus ihm steigt der Martian Manhunter, der sich gerade rechtzeitig wieder in den aktiven
    Dienst zurückmeldet. Mit ihm steht auch wieder die telepathische Kommunikation innerhalb der Liga.




    Das ist nun der Auftakt zum Ende von Allem… Kann mich noch gut erinnern als ich „World War Three“ zum ersten mal las und am Ende dann ziemlich
    enttäuscht war. Morrison ist Ende der 90er ausgelaugt und möchte seine Hauptarbeiten um die Jahrtausendwende beenden. Eine neue Identität und
    Sonnenfleckenzyklus steht kurz bevor.

    Das merkt man der Story dann IMO auch leider an. Der Aufbau wirkt gehetzt und zum Teil nicht richtig ausgearbeitet (GL’ Ring. Batman?). Mit der Injustice
    Gang wiederholt sich "Rock of Ages", nur bleiben die Fieslinge (allen voran Lex) einfach nur blass und saftlos. Auch die Übernahme des JLA Wachturms ist bei
    Morrison mittlerweile ein Running Gag…

    Yo, actionreich ist das Ganze ja und erst der Beginn der Saga. Bisherige Ereignisse werden aufgegriffen (von „New World Order“, „Prometheus Unbound“
    bis „Ultramarine Corps“) und zu einem hübschen Haufen gepanscht. Hier zeigt der Schotte seine Stärken im Worldbuildung und auch nur wenn er wieder alles
    zerdeppert
    Geändert von #churchi (14.05.2021 um 08:33 Uhr)

  24. #49
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    JLA Sonderband # 20 – Teil 2/3 (Dino / 2000)



    Autor: Grant Morrison
    Zeichner: Howard Porter
    Tuscher: John Dell



    “…ich mach mich voll Ted.“
    „Ich trage Windeln.”
    “Dachte ich mir, ist das wieder das Ende der Welt?“
    „Klar. Blablabla...”


    --- Booster Gold & Blue Beetle (Michael Jon Carter & Ted Kord, 2000) ---


    US: JLA # 38: World War Three, Part 3 (02/2000)

    Auf de Erde macht sich der näherkommende Maggedon immer mehr bemerkbar. Die Gewalt weitet sich aus und eskaliert. Ein Reporter berichtet live im
    Fernsehen über die zunehmenden Konflikte, anschließend schießt er sich vor laufenden Kameras in den Kopf. Die Welt steht kurz vor dem dritten Weltkrieg…

    Im HQ der Injustice Gang tritt Kyle dem unter dem Einfluss der nun voll entwickelten Maggedon Sonde stehenden Lex Luthor gegenüber. Das riesige Auge
    hat sich (wie schon bei Hammond in Dino JLA # 38) über den Körper von Lex gestülpt. Das „Auge“ sieht Green Lantern als eine Gefahr für seinen Meister und
    stört die Kräfte des Rings. Kurz bevor es den nun schutzlosen Kyle mit einem fetten Strahl töten kann, wirft sich der Manhunter schützend vor seinen Kumpel
    und absorbiert die Energie.

    Im Wachturm kommt es zu einem lange erwarteten Rematch. Nachdem Prometheus Huntress überwältigt hat und der bewusstlosen Frau schlimmeres antun
    kann, tritt Batman aus dem Schatten und fordert den Eindringling heraus. Die beiden haben noch eine Rechnung zu begleichen, bei dem Duell soll sich herausstellen
    wer der beste Kämpfer ist. Die Auseinandersetzung scheint den gleichen Verlauf wie schon bei der ersten Begegnung zu nehmen (Dino JLA # 16-17).
    Dieses mal scheut der dunkle Ritter aber nicht davor zurück zu tricksen. Vor Monaten hat er Prometheus Helm in seiner Höhle analysiert und dabei ein wenig
    modifiziert. Mit einer Fernbedienung löscht Batman die Kampfsportprogramme auf Prometheus Disc und überschreibt sie mit der körperlichen Signatur eines
    bestimmten Mannes… Prof. Stephen Hawking. Irgendwie gelingt es dem bewegungsunfähigen Schurken sich aber zusammen mit Huntress in sein krummes Haus
    in der Geisterzone zu teleportieren.

    Mittlerweile ist weitere Verstärkung für die JLA eingetroffen. Metron bringt Barda, Wonder Woman und Orion von ihrer Erkundungstour aus dem All zurück,
    bei einem kurzem Abstecher nach Gotham City überlässt er Oracle zudem eine Motherbox.

    Superman und der General prügeln sich derweil immer noch die Sch… aus dem Leib. J’Onn schaltet sich telepathisch ein und bittet seinen Freund einen
    Moment zu pausieren und den Feind ziehen zu lassen. Der Geist des Generals ist von Mageddon Einfluss umwölkt. Das Ziel seines benebelten Verstandes ist
    die Vernichtung der Erde. Er ist nur noch eine Maschine, ein lebender Panzer der von Maggedon angetrieben wird. Der General marschiert durch die „Hintertür“
    in das HQ der Injustice Gang. Mit dem Raumschiff der weißen Marsianer will er seine Mission beenden. Dort wird er schon von Orion und seinem Hündchen
    Stürmer erwartet…

    In den Weltmeeren der Erde sammelt Aquaman Verbündete für einen Krieg. In New York City errichtet Queen Bee mit Hilfe von Steel einen gigantischen Bienenstock.
    Ihre Hypnopollen haben die Bevölkerung der Stadt in willenlose Arbeitsdronen verwandelt. Bald sollen sämtliche Einwohner der Erde folgen. Im Inneren des
    Stockes haben sich Wonder Woman, Barda und Plastic Man heimlich unter die Arbeiter gemischt. In der nordamerikanischen Botschaft trommelt Mister Miracle
    alle verfügbaren Helden zusammen und schwört sie auf Mageddon ein.



    Auf dem Mond zerstört Lex Luthor mit Hilfe von J’Onn die Sonde die ihn umschlossen hatte. Der Manhunter sieht bei dem telepathischen Kontakt mit Lex,
    das der komplette Wachturm vermint ist und die Bomben kurz vor Detonation sind. In aller Eile wird die Basis evakuiert…. Superman, Batman und der der
    Marsianer nehmen die „Hintertür“ in die Geisterzone. Green Lantern schnappt sich Luthor und die beiden fliegen mit J’Onns Raumschiff Richtung JLA
    Botschaft auf der Erde.

    In der Hektik hat man Zauriel vergessen, dessen Körper in Asche verwandelt wird, als die letzte Bombe explodiert…


    US: JLA # 39: World War Three, Part 4 (03/2000)

    In der Botschaft versammeln sich die Helden. Unter ihnen ist auch Aztek, der Maggedon mit seiner 4D Rüstung zu nahe kam. Die Anti-Sonne ist eine uralte
    Waffe, im Zentrum eine Maschine. Ein Verstand ohne jede Seele, unzugänglich für Vernunft.
    Der Sturm eines einzelnen Gedankens blendet Aztek und nimmt
    ihm das Augenlicht. Sein ganzes Leben wurde er für diesen einzigen Moment trainiert, um am Ende kläglich zu scheitern. Kyle landet für einen kurzen Moment
    vor der Botschaft bei dem er Luthor ablädt, anschließen düst er wieder ins All um gegen Queen Bees Invasionsflotte zu kämpfen.

    In der Geisterzone geht die Endlosklopperei zwischen Superman und dem General weiter. Selbst mit der Hilfe von J’onn und Orion regeneriert der General
    schneller als ihm Körperteile entfernt werden können. Im seinem Blutrausch will der Wahnsinnige das marsianische Raumschiff übernehmen und mit den an Bord
    befindlichen Supernuklearwaffen die Erde aus dem Orbit pusten. Dabei kommt er dem Heck des Schiffes immer näher. In einem unachtsamen Moment gelingt
    es Stürmer sich in den General zu verbeißen und durch eine Luftschleuse zu stoßen. Die beiden stürzen in den endlosen Abgrund des Anti-Seins…



    Mit etwas Unterstützung von J’Onn steuert Batman das gewaltigee Raumschiff durch die Geisterzone. Sein Ziel, das „krumme Haus“ von Prometheus, er hofft
    dort Huntress zu finden. Die ist gerade dabei dem wehrlosen Schurken den Gnadenschuss zu verpassen. Der dunkle Ritter verhindert den Mord und wirft Helena
    aus der Liga. Während das Schiff Kurs Richtung Erde nimmt, wagen Orion und Superman den Sprung durch eine Schallröhre direkt in das Herz von Mageddon.

    In New York City wächst der Bienenstock weiter. Die Luftwaffe fliegt Angriffe, die aber einfach verpuffen. Die Königin hat es sich mittlerweile bequem gemacht,
    während es um sie herum alles summt. Im Zentrum des Stockes werkeln die Dronen an einer riesigen Maschine die für die Kontrolle der Menschen zuständig ist.
    Steel gibt zu erkennen, das seine Hilfe nur Scharade war, sein Abwehrsystem hat die Hypnopollen in seinem Kreislauf längst vernichtet. Mit seinem Hammer
    zerstört er die Maschine und befreit so die Menschen aus Queen Bees Bann. Plastic Man, Barda und Wonder Woman lassen ihre Tarnung ebenfalls fallen und
    unterstützen Steel gegen die wilde Furie.

    Oracle untersucht die Motherbox und verbindet sie mit ihren Computern. Die Technik von New Genesis beschert ein nettes Upgrade und verwandelt Babs
    angestaubte Hardware in einen lebenden Supercomputer. Ihr steht nun digitale Telepathie zur Verfügung mit der sie zu den Helden der Welt gleichzeitig
    Kontakt aufnimmt. Mittlerweile schrillen überall Alarmsirenen. Truppen marschieren auf und Bomber steigen in die Luft. Der dritte Weltkrieg ist da…


    Die Story geht hektisch weiter, irgendwie habe ich das Gefühl fern zu sehen und neben mir hält einer die Fernbedienung in den Händen und zappt wie blöde
    durch alle Sender… Man wartet vergeblich auf den großen Vernichter, den Endboss der seit Beginn als die ultimative Challenge für die Liga aufgebaut wird.
    Stattdessen gibt es eine öden Fight mit dem General der sich über 4 Hefte zieht… auch der Rest der Injustice Gang bremst nur den Storyverlauf ohne viel
    beizutragen. Die Handlung um den Krieg läuft wie in einem Kammerspiel, das die Welt brennt erfährt man (fast) nur über die Medien.

    Klingt das alles zu negativ… ja, wird so sein Morrison greift auch wieder frühere Handlungsstränge auf. Nicht alles was Aztek für eine Lüge hielt war
    auch eine und mit Zauriel tötet (so „tot“ ein Engel halt sein kann) Morrison eine Kreation die er extra für die Liga geschaffen hat. Der ungeliebte Mittelteil,
    auf zum Finale

  25. #50
    Mitglied Avatar von #churchi
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    JLA Sonderband # 20 – Teil 3/3 (Dino / 2000)



    Autor: Grant Morrison
    Zeichner: Howard Porter
    Tuscher: Drew Geraci



    “Hi, alle zusammen… habt keine Angst… was wir hier spüren sind neue Strukturen, die sich in unseren Gehirnen öffnen, wie eine Vorschau auf die Evolution.
    All die fantastischen Dinge, die ihr jetzt seht und fühlt, sind dieselben, die Superman immer wahrnimmt…und darum will er uns retten…Hah!...”


    --- Oracle (Barbara Gordon, 2000) ---


    US: JLA # 40: World War Three, Part 5 (04/2000)

    Mittlerweile ist Mageddon bereits am Horizont zu erkennen. Die Auswirkungen auf der Erde sind verheerend. Zu den offiziellen Feinden der USA gehören nun
    China, Japan, Russland und Europa. Auf den Straßen gehen sich panische und paranoide Menschen gegenseitig an die Kehlen. Mitten in Pakistan detoniert eine
    Atomrakete, die weltweiten Gegenschläge sind nur eine Frage der Zeit…

    Im All ist Green Lantern mit seinem Raumschiff gegen die Armada von Queen Bee auf verlorenen Posten. Sein Schiff wird zerstört, mit seinem saftlosen Ring
    fällt er der Erde entgegen. Sein Sturz wird von Metron gestoppt, der Kyle zurück zur JLA Botschaft bringt. Dort sammeln sich die Helden, die verletzt von ihren
    Einsätzen zurückkehren. Batman, Huntress und der Martian Manhunter sind mittlerweile ebenfalls angekommen und ziehen sich zu einer taktischen Besprechung
    zurück.

    In New York City wird auch weiterhin im Bienenstock gekämpft. Barda wird dabei schwer verwundet, am Ende kann Queen Bee aber durch eine portable
    Schallröhre in ihre Heimat, die Schwarmwelt zurückgeschickt werden. Damit ist auch die Bedrohung durch ihre Armada ausgeschaltet, der Schwarm folgt
    immer der Königin…

    Die Helden planen ihre nächsten Schritte. Einen Krieg zu bekämpfen ist unmöglich und spielt nur Mageddon in die Hände. Während die Gewalt weltweit weiter
    eskaliert, bekommt Steel in seiner Werkstatt überraschend Besuch. Buddy, besser bekannt als Animal Man glaubt einen Weg gefunden zu haben die Kriegsmaschine
    aufzuhalten.

    Martian Manhunter versucht telepathisch mit seinen verschollenen Freunden Superman und Orion Kontakt aufzunehmen. Seit ihrem Sprung zu Mageddon war
    von ihnen nichts mehr zu hören. Er wird fast von der Präsenz überwältigt. Gewaltig und unerbittlich. Reptilienhaft, zu primitiv für Argumente. Zerstören, Auslöschen,
    Alles Leben in Tod umwandeln… der Treibstoff für den Kriegsbringer.
    In diesem Sturm der Gefühle bemerkt J’Onn eine leidende Seele, angekettet und verzweifelt.
    Es ist Superman der dazu gezwungen ist die endlosen Mühlräder der Kriegsmaschine anzutreiben…

    Vor der JLA Botschaft zucken Blitze am Himmel, der Flash ist von einer Mission zurückgekehrt….




    US: JLA # 41: World War Three, Part 6 (05/2000)

    Zauriel ist gestorben und in den Himmel zurückgekehrt. Dort spricht er vor dem Gerichtshof des Lichts zu den allmächtigen Scharen der Pax Dei und bittet um
    Hilfe für die kleine blaue Kugel im All die ihm so ans Herz gewachsen ist.

    Die Hilfe von der Flash sprach ist ein Energiewesen namens „Glimmer“. Der letzte Überlebende von Wonderworld… Er lief vom äußersten Rand des
    Universum durch die Zeit, an den einzigen Punkt wo gegen Mageddon Widerstand geleistet wurde.
    Hier und Jetzt.

    Der Manhunter ist immer noch mit Superman in Kontakt, fühlt aber nur Leere und kosmische Verzweiflung. Die Anti-Sonne „sendet“ auf einer Frequenz die
    auf die niedrigsten Instinkte abzielt… Hass, Wut, Scham, Angst… ein Gebiet mit dem sich Bruce gut auskennt. Er versucht seinen Freund zu unterstützen.
    Inzwischen gelingt es Kyle gegen die Selbstzweifel die ihm Mageddon eingepflanzt hat zu kämpfen und seinen Ring mit neuer Willenskraft wiederzubeleben.

    Auf den Osterinseln, im Südpazifik erklärt Animal Man seinen Plan. Dank seiner Fähigkeiten ist er mit den morphogenetischen Feld der Erde und Tieren verbunden.
    Zu den ersten Viechern die durch die Anwesenheit von Mageddon durchdrehten und sich gegenseitig zerfetzten gehörten die Echsen. Die Reptilien gehören zu
    unseren Vorfahren und ein Überbleibsel dieser Evolution ist der primitive R-Komplex im Stammhirn des Menschen. Die Anti-Sonne stimuliert genau diesen primitiven
    Punkt und triggert damit die Aggression und Kriegslust. Könnte das Signal gestört werden, endet auch der dritte Weltkrieg. Zudem enthält das morphogenetische
    Feld auch Informationen zu zukünftigen Evolutionen, die Metawesen sind der Vorbote in dieser Entwicklung der Menschheit… das Potential müsste für kurze
    Zeit geweckt werden (und damit wäre auch der Kreis zu der Ideen des „Wissenden“ aus „A Midsummer’s Nightmare“ geschlossen). Für das Vorhaben braucht es
    eine gewaltige Energiemenge… Wonder Woman bringt ihren lila Strahl als Leiter an einer Batterie an und der Saft soll von Black Lightning kommen.

    Aquaman hat seine Verbündeten gesammelt und bringt als Beschützer von 15.000 unabhängigen Unterwasserstaaten seine Armeen in Stellung und macht klar,
    das es bei einem Krieg für die Menschen schlecht enden würde… In der glänzenden Stadt schwört Zauriel die Engel der anderen Kasten auf ihre Bestimmung
    ein. Nach kurzem Zögern, schließen sie sich ihm an und bringen im irdischen Reich ihre Schützlinge dazu von Gewalt abzulassen.

    Auch Aztek ist dabei sein letzte Mission zu erfüllen. Seine 4D Rüstung führt den Blinden in das Zentrum von Mageddon. Auf dem Weg dorthin findet er den
    verletzt im All treibenden Orion und heilt seine Wunden. Batman und J’Onn können telepathisch den in de Ketten liegenden Superman kontaktieren. Bruce
    versucht die Fesseln der Kriegsmaschine zu lösen und erinnert Superman an die Werte die einen Superhelden im Innern definieren. Superman ist mittlerweile ein
    Teil der Kriegsmaschinerie und sein Wille gebrochen. Aztek ist im Herzen von Mageddon angekommen und sieht den Stählernen als hilfloses Häufchen Elend.
    Aztek ist eine Waffe die geschaffen wurde um die uralte Maschine der Götter zu stoppen. Er opfert sich und seine 4-dimensionale Energie erzeugt eine gewaltige
    Explosion, die Superman etwas Zeit verschafft…

    Der Einsatz der Helden und ihren Helfern zeigt Wirkung. Die Führer der großen Weltnationen legen ihre Waffen nieder. Der Krieg ist gestoppt. Die Freude währt
    aber nicht lange, Oracle bemerkt eine Veränderung bei Mageddon. Der Niederlage nahe, ändert er seinen Modus und wird sich in 30 Minuten in eine Supernova
    verwandeln… die alles Leben vernichtet.

    Auf den Osterinseln sind die Helden immer noch dabei genug Energie für ihren Anti-Kriegs-Strahl zu sammeln. Mit Hilfe von Glimmer und Steel gelingt es den
    Strahl abzufeuern. Die Leute spüren das etwas in der Luft liegt und strömen auf die Straßen. Der lila Strahl legt sich wie ein Netz über die Erde und verwandelt
    Tausende von Menschen in Metawesen mit Superkräften. Die neuen Superwesen steigen in den Himmel und lassen sich auch nicht von Wonder Woman stoppen.



    Superman hat sie schon so oft gerettet, sie können fühlen was er fühlt und wollen helfen. Sie fliegen Richtung Mageddon und verbrennen zu Asche. Für Superman
    ist es der letzte Funke den er benötigt um sich aus den Fesseln der Kriegsmaschine zu befreien. Er begibt sich in das Zentrum der Anti-Sonne, die Mageddon als
    Energiequelle dient und zugleich die Bombe ist die alles vernichten wird. Superman ist eine lebende Batterie die Sonnenenergie absorbiert, warum auch nicht
    Anti-Sonnenenergie? Im dunklen Schatten findet er den Kern und kann den Sprengkopf entschärfen, eine Explosion bleibt ohne Folgen und Mageddon ist
    Geschichte….

    Epilog:
    JLA Wachturm. Die Zukunft ist gerettet. Orion, Barda und Metron verabschieden sich, auf die JLA wartet schon die nächst Aufgabe… Dr. Destiny (wieder mal)


    Tja, das war es nun… und auch nach dem zweiten Lesen überzeugt mich „World War Three“ einfach nicht. Und das sage ich als bekennender Morrison Fanboy
    Vermutlich ist es schwierig einen Gegner für die JLA aufzubauen wenn man ihnen schon alles an den Kopf geworfen hat. Die Injustice Gang funktioniert für mich nicht
    wirklich und ist ein lästiger Störfaktor ohne viel Reiz. Vielleicht wäre es besser gewesen sich auf den Krieg (und Auswirkungen davon) und Mageddon zu konzentrieren.
    Weniger wäre hier mehr gewsen…

    Dabei gib es durchaus gute Ideen, auch wenn die „Magie“ des Schotten hier IMO fehlt. Mit Mageddon gibt es einen Gegner der sich von den restlichen Welteroberern
    abhebt, ein Wesen das nur als Maschine auf der niedrigsten Gefühlsebene funktioniert. Ohne rationale Vernunft ist er ein Zerstörer mit dem sich nicht verhandeln lässt.
    Das Superhelden die Zukunft der Menschen sind in die wir uns irgendwann verwandeln entspricht GMo’s Philosophie die in ähnlicher Form immer wieder auftaucht.
    Passt auch aus der Metasicht, wenn der Leser die Abenteuer der Superwesen „live“ auf Augenhöhe mitverfolgt ist er ja mitten in der Liga. Klar auch das der Schotte
    es sich nicht nehmen lässt, mit Animal Man zu einer seiner bekanntesten Arbeiten zurückzukehrt. Nettes Wiedersehen und Buddy bekommt eine nicht unwesentliche
    Rolle zugeteilt Mit Aztek verschwindet dann eine Eigenkreation die ihre Schuldigkeit getan hat (und nie wirklich gut ankam)

    Etwas seltsam ist dann das plötzliche Auftauchen von Flash mit Glimmer. Wird nirgends erwähnt das Flash auf einer Mission ist. Kommt wie so oft aus dem Nichts
    Am Ende schließt sich der Kreis der mit „A Midsummer’s Nightmare“ begonnen wurde und Mark Waid der für diese Geschichte verantwortlich ist übernimmt die
    Liga für eine längere Zeit.

    … auch wenn mich der Abschluss nicht überzeugt, hatte ich Spaß mal wieder in die gute, alte Zeit abzutauchen

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