Die Sprechblase 243

Herbst 2020
€ 9,90
45. Jahrgang
Nr. 243


INHALT
3 Vorwort, Abos, Impressum
5 Gene Colans DRACULA
12 Wer war Gene Colan?
14 Eine Graphic Novel über Salgari
15 ZORRO - Die Comics
29 HARRY: Rezis, News, Nachrufe
40 Restaurieren oder nicht?
42 Neue Ausstellungen
43 Zum LASSITER-Jubiläum
44 Treffpunkt ZACK
48 Generation Lehning
52 Interview mit dem Sigurd-Zeichner Horacio Vila
54 AKIM-Nachschlag
56 SAMSON von Miguel Quesada
58 Interview: Alexander Kaschte
60 Der unbekannte NICK KNATTERTON
65 BLUEBERRY von J. Sfar & Ch. Blain
66 Vergessene Schätze: René Goscinny
70 Comicrarität: MICHEL VAILLANT
76 SPIDER-MAN: Die Strips
78 WATCHMEN: Ditkos Einfluss
82 Leserbriefe


Leserbriefe:
Gerhard Förster
[email protected]

Bestellungen und Abonnements:
Stefan Schlüter
[email protected]

Abo-Preise für Deutschland und Österreich:
€ 35,60 (4 Ausgaben)
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  1. #26
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    War ich zunächst von der Ankündigung des neuen NICK-Buches begeistert, so hat mich die
    aktuelle Diskussion hier eines Besseren belehrt. Das soll nichts gegen den Autor Kai Stellmann
    heißen, ich habe seine Comicangebote seinerzeit immer mit Interesse verfolgt. Vom Kauf des
    Buches werde ich wohl trotzdem Abstand nehmen.

  2. #27
    Mitglied Avatar von freeman17
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    Ich habe vorhin mit Kai gesprochen, er sagte, daß Angaben über Wäschers Honorare in "Das große Hansrudi Wäscher Buch" von Gerhard Förster zu finden sind (ich muß wieder einmal hineinschauen, das letzte mal liegt schon etwas zurück).
    Manfred G. liegt, was die Honorare anbelangt, fast richtig. Hansrudi Wäscher hat für ein abgeliefertes Piccolo-Heft 350.- DM und für jeden Großband 600,- DM erhalten.
    Kai hält die Höhe der Honorare für angemessen, da sich nicht alle Hefte so gut verkauft haben wie beispielsweise Sigurd in seiner besten Zeit.

    In seinem Buch wird er zum ersten mal über seinen Besuch bei Hansrudi Wäscher berichten. Mir war bislang nicht bekannt, daß er ihn einmal besucht hat.
    Geändert von freeman17 (29.09.2020 um 20:16 Uhr)
    „Und sie sägten an den Ästen, auf denen sie saßen und schrien sich ihre Erfahrungen zu, wie man besser sägen könne. Und fuhren mit Krachen in die Tiefe. Und die ihnen zusahen beim Sägen schüttelten die Köpfe und sägten kräftig weiter.“

    Bertolt Brecht

  3. #28
    Mitglied Avatar von frank1960
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    Zitat Zitat von arno Beitrag anzeigen
    War ich zunächst von der Ankündigung des neuen NICK-Buches begeistert, so hat mich die
    aktuelle Diskussion hier eines Besseren belehrt. Das soll nichts gegen den Autor Kai Stellmann
    heißen, ich habe seine Comicangebote seinerzeit immer mit Interesse verfolgt. Vom Kauf des
    Buches werde ich wohl trotzdem Abstand nehmen.
    Interessant ist das Buch allemal. Und der Besuch bei Wäscher, den Freeman uns mitteilt, ist es allein schon wert, reinzuschnuppern.
    Ach wär Ich doch ein Junge noch wie einst
    Mit Bastei-Gruß,
    Euer Frank

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  4. #29
    Mitglied Avatar von Mick Baxter
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    Zitat Zitat von freeman17 Beitrag anzeigen
    Ende der 50er und Anfang der 60er war das zwar passabel, doch ich habe gehört das Musiker seinerzeit für ein verkauftes Album (bei einem Verkaufspreis von ca. 20 DM) ca. 1 DM erhalten haben, also 5 %, das bedeutet bei einem Verkauf von 50.000 Alben runde 50.000 DM.

    Wenn ich das als Maßstab nehme, hätte Wäscher für ein Piccolo (Verkaufspreis 20 Pfennig) pro verkauftes Heft 1 Pfennig erhalten (müssen !?), bei 200.000 verkauften Piccolos wären das 2.000 DM. Stattdessen bekam er 300 DM, ich würde somit sagen, nehme ich die Bezahlung in der Musikbranche als Maßstab, wurde Hansrudi Wäscher von Lehning klar unterbezahlt. Deutlicher noch bei den Großbänden (Verkaufspreis 60 Pfennig) ...
    Hansrudi Wäscher hat ja wohl auch zumindest die Cover coloriert , oder nicht ?

    Hansrudi Wäscher hat für Lehning auf Honorarbasis gearbeitet, er musste das Honorar versteuern und sich sozialversichern (Krankenkassenbeiträge und Alterssicherung).

    Wenn man das Gesamtpaket betrachtet, war er unterbezahlt, wie ich meine oder irre ich mich?
    Du irrst dich, weil Milchmädchenrechnung. Ob Platten in den 50ern wirklich 20 DM kosteten (in den 70ern waren es 22 DM, das wäre eine sehr geringe Inflation), weiß ich nicht, ist aber auch egal. Wäscher wurde nun mal nicht nach Tantiemen (Anteile am Verkauf) bezahlt, sondern bekam einen Festpreis. Und Comics wurden im Zeitschriftenvertrieb verbreitet, da gibt es erstens selten Tantiemen, zweitens ist der Rabatt, den der Verlag einräumen muß, wesentlich höher. Und er muß ja die nichtverkauften, aber notwendigerweise wegen bundesweiter Präsenz trotzdem produzierten Hefte, die zum großen Teil vernichtet werden, einrechnen.

    Und 300 DM waren vergleichsweise viel Geld (wenn natürlich bescheiden in Relation zur fürstlichen Bezahlung von Carl Barks, der 46 $ pro Seite bekam und erst Recht zu erfolgreichen Autoren von Zeitungsstrips wie Charles M. Schulz oder Winsor McCay, der schon Anfang des Jahrhunderts Dollar-Millionär war). Fußballprofis durften bei Einführung der Bundesliga 1963 nicht mehr als 1200 DM verdienen, da war Wäscher bei seinem Ausstoß ein Krösus dagegen.
    Das ICOM-Heft zum Gratis Comic Tag 2012 jetzt herunterladen (7,3 MB)!

  5. #30
    Mitglied Avatar von Manfred G
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    @freeman17: Da lag ich ja fast richtig. Kann auch sein dass meine genannten Honorare die Anfangshonorare waren und er zu einem späteren Zeitpunkt eine "Lohnerhöhung" bekam (auch dies ist mir in Erinnerung). Es gibt auch Aussagen wie zufrieden er damit war und dass er z.B. bei der Harry-Seite die er zusätzlich noch zeichnen sollte um das Honorar regelrecht gefeilscht hat. Aber wir sollten diesbezüglich dazu die verschiedenen Interviews nochmals lesen. Es wird mir bestimmt Spaß machen dieses neue Buch zu lesen da Kai Stellmann jede Menge Vergleiche anstellt (selbst wenn der eine oder andere an den Haaren herbei gezogen ist). Das angesprochene Nick Buch in dem Artikel von Andreas Knigge hat mir übrigens nicht so gut gefallen. Ich mag die Bücher von Andreas Knigge ansonsten sehr, hier allerdings gibt es für meinen Geschmack viel zu viel Inhaltsangaben der Nick Piccolos und Großbände. Da ich die beiden Reihen mehrfach als Comics gelesen habe brauche ich keine Nacherzählung der Comics in Roman-Form.

  6. #31
    Mitglied Avatar von freeman17
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    Mick Baxter, meinen Dank für deinen Kommentar, ich habe da wohl Äpfel mit Milch verglichen ... ich hatte auch die Seitenhonorare der Comiczeichner in den USA vor Augen, die du erwähnt hast ...
    daß Fußballprofis damals nur 1.200 DM (monatlich) verdienen durften, wusste ich nicht, das ist interessant, insbesondere wenn wir uns deren heutige Gehälter anschauen.
    „Und sie sägten an den Ästen, auf denen sie saßen und schrien sich ihre Erfahrungen zu, wie man besser sägen könne. Und fuhren mit Krachen in die Tiefe. Und die ihnen zusahen beim Sägen schüttelten die Köpfe und sägten kräftig weiter.“

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  7. #32
    Mitglied Avatar von freeman17
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    Manfred G., in der Sprechblase 235 ist der (einzige) Vertrag abgedruckt, den Wäscher mit Lehning abgeschlossen hat (er betraf die Sigurd Piccolos), darin steht auch 350 DM. Alle anderen Vereinbarungen mit Lehning wurden wohl mündlich getroffen. In der Sprechblase steht unter anderem auch, daß Lehning später das Honorar pro Heft auf 300 DM reduziert hat (also hast du diesbezüglich doch richtig gelegen).
    „Und sie sägten an den Ästen, auf denen sie saßen und schrien sich ihre Erfahrungen zu, wie man besser sägen könne. Und fuhren mit Krachen in die Tiefe. Und die ihnen zusahen beim Sägen schüttelten die Köpfe und sägten kräftig weiter.“

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  8. #33
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    Hallo Leute! Hier ist ja zur Zeit mordsmäßig was los...

    Also was mich betrifft, freue ich mich auf das Buch von Kai Stellmann. Ich habe Kai stets nur in positiver Weise wahrgenommen! Sein COM-MIX Nr. 2 war damals mein Einstieg in die Comicszene. In persönlichem Kontakt mit ihm gewann ich den Eindruck, dass er durchaus Respekt vor Wäscher und seinem Werk hat und sich nicht bloß wichtig machen will. Nur weil er offenbar irgendwelche Arbeiten für einen dubiosen Typen wie ****** erledigte, unterstelle ich ihm nicht, dass er selbst so unseriöse Praktiken wie dieser an den Tag legt. Ich bin aber natürlich kritisch und werde mich bei meiner Rezension des Buches in der SB auch nicht davor zurückhalten, wenn es etwas zu kritisieren gibt.

    Da Ihr auch die SB 235 erwähnt habt, möchte ich hier ein bisschen dafür werben, falls es unter Euch noch welche gibt, die sie nicht besitzen. In der Ausgabe steckt praktisch alles was ich zum Thema Wäscher zu sagen habe und was ich an Infos zusammensammeln konnte. Empfehlen kann ich Euch auch die SB 238, die ein langes Interview mit Helga Wäscher enthält.
    Geändert von Gerhard Förster (30.09.2020 um 09:59 Uhr)
    Tipp: Auf www.die-neue-sprechblase.de findet ihr sehr detaillierte Inhaltsangaben zu allen unseren SPRECHBLASE-Ausgaben!

  9. #34
    Mitglied Avatar von Huckybear
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    Seht ihr das mit den Treffpunkt ZACK und Yakari bzw. Jacques Martin Serien nicht ganz so eng und generell etwas übergreifender und lockerer oder warum sind die da gerade in der Rubrik mit aufgeführt obwohl sie in ZACK nie vertreten waren ?

    Der Dracula Artikel hat mir sehr gut gefallen obwohl ich mit dem Thema nix am Hut habe
    Dafür konnte ich mit Zoro nix anfangen


    Nick Knatterton :
    Bei dem Bericht ist mir eingefallen , das Ihr viel lieber zur Abwechselung als immer den längst so oft und häufig erforschten Nickel, Nick Knatterton (Quick, Gong) , Jimmy das Gummipferd , Taró (Stern) , Oscar (Frankfurter Illustrierten) , Detektiv Schmidtchen (Bild), Strizz ( Frankfurter Allgemeine Zeitung) abseits von Mecki mehr auf die anderen damaligen HÖRZU Comics der 70er jahre eingehen solltet
    Da habe ich kaum Informationen weil das nie als Klassiker galt sondern das Augenmerk oft mehr auf die 50,60er Jahre liegt als auf den 70er Jahren
    Das ist doch noch recht wenig erforscht und darüber berichtet worden bzw. Volker Ernsting : WM Fussballer und Comics , Sherlock Holmes und das Geheimnis der blauen Erbse, Mike Macke, Hein Daddel der Dünen Detektiv, Die Unbesiegbaren als Asterix Kopie von Hans Martin usw.
    Noch steht ja bsw. ein Volker Ernsting als Interviewpartner wohl zur Verfügung
    Geändert von Huckybear (30.09.2020 um 14:53 Uhr)
    Ein
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  10. #35
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    Dank für die Anregungen, Huckybear! Wir werden sie intern besprechen!

    Ja, Treffpunkt ZACK ist übergreifender. Der Titel soll ein Synonym für Albencomics sein, mit Schwerpunkt auf älteren Sachen, etwas für die ZACK-Generation.
    Tipp: Auf www.die-neue-sprechblase.de findet ihr sehr detaillierte Inhaltsangaben zu allen unseren SPRECHBLASE-Ausgaben!

  11. #36
    Mitglied Avatar von frank1960
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    Zitat Zitat von Huckybear Beitrag anzeigen
    WM Fussballer...
    Noch steht ja ein Volker Ernsting als Interviewpartner wohl zur Verfügung
    Mich würde da interessieren, weshalb er das 86er-Aufgebot nicht mehr gemacht hat, und durch den neuen Zeichner die Karikaturen sich in brave Porträts verwandelten.
    Übrigens hab Ich alles, was an Ernsting in Sachen Karikaturen zu finden war, ausgeschnitten und in große Schulhefte geklebt. Die Kicker natürlich in ihre Sammelbilderalben.
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  12. #37
    Mitglied Avatar von freeman17
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    frank1960, das weiß hier wohl niemand, Abhilfe kann da wohl nur ein Interview schaffen, wie es Huckybear indirekt vorgeschlagen hat.
    Ich selbst kenne Volker Ernsting nicht, habe nie von ihm gehört, wäre deshalb auch an näheren Informationen über diesen Mann interessiert.

    Was ich im Nachhinein bedauere ist, daß das Zack Magazin, das 1972 zum ersten Mal erschien, seinerzeit vollständig an mir vorbeigegangen ist. Ich war zu dieser Zeit bereits auf der "Sex, Drugs and Rock'n Roll"-Schiene unterwegs, das knappe Lehrlingsgehalt reichte mal eben so für den Kauf von wenigen Langspielplatten. Erst etwas später entdeckte ich meine Wäscher Comics neu und zwar über die Kiosk Ausgaben der Nachdrucke vom Melzer-Verlag 1976 (Sigurd und Nick). Damals stieg ich wieder in die Welt der Comics ein, erfuhr (ich weiß nicht durch wen) vom Volksverlag (UPN) und seinen Comics (U-Comix Hefte, Sammelbände und Sonderbände, Wald und Wiesen Comics, die Zeitschrift "Päng"), die ich direkt bei Raymond Martin kaufte. Nach und nach wurde ich tiefer in die Comicscene hineingezogen und entwickelte mich zum Sammler.
    Doch "Zack" kannte ich nur vom Hörensagen, bis ich dann viel später einige Alben und Taschenbücher kaufte, dazu ein Bündel gebrauchter, zumeist zerlesener alter "Zack" Magazine (die ich günstig bekam). Das alte "Zack" war und das neue "Zack" ist ein großartiges Comicmagazin. Ich finde es gut, daß Gerhard Förster den "Treffpunkt Zack" in die Sprechblase aufgenommen hat. Auf diese Weise kann ich an den Reminiszenzen der alten (und neuen) Zackleser teilhaben, was ich sehr schön finde (immerhin war ich Leser der Kauka Magazine "Lupo modern" und "Tip Top", die ich gewisser Weise als Vorläufer von "Zack" sehe).
    Geändert von freeman17 (01.10.2020 um 12:55 Uhr)
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  13. #38
    Mitglied Avatar von frank1960
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    Ist MickyVision dann auch an dir vorbeigegangen?
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  14. #39
    Mitglied Avatar von freeman17
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    Nein, Frank, aus Mickyvison kenne ich z.B. Michel Vaillant. Doch wo du daran erinnerst, von der Qualität her und was die Vielfalt und Originaltreue der veröffentlichten frankobelgischen Serien anbelangt, war Mickyvison der wirkliche Vorläufer von Zack. Mickyvison habe ich in dem Dorf, in dem ich wohnte, jedoch schlecht bekommen. Und "Lupo modern" lockte mich auch durch den redaktionellen Teil mit Pop Musik etc..
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  15. #40
    Mitglied Avatar von frank1960
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    Suzanne Doucet rockte bei MV den redaktionellen Teil.
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  16. #41
    Mitglied Avatar von freeman17
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    Zitat Zitat von frank1960 Beitrag anzeigen
    Suzanne Doucet rockte bei MV den redaktionellen Teil.
    Ist heute der 1. April ?
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  17. #42
    Mitglied Avatar von frank1960
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    Kein verspätetes Aprilspäßchen. Is wahr. Sie betreute die Musikabteilung.
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  18. #43
    Mitglied Avatar von Manfred G
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    Dann auch von mir ein wenig Nostalgie... Die erste Zack-Ausgabe die ich am Kiosk gekauft habe war Zack 18/1972 (ich war 12 Jahre alt). Dieses Heft fand ich schon ziemlich klasse, wunderte mich aber wie ich 17 Ausgaben verpassen konnte (kurze Zeit später stellte ich fest dass es nur ein Heft war). Wäscher´s Helden lernte ich durch Wundertüten auf der Kirmis kennen und später nochmals durch den Melzer Verlag. Dann bestellte ich bei Kai Stellmann COM-MIX Nr. 6, das war für mich der Eingang zu anderen Fans und der ersten Börse in Köln 1976 oder 1977. (Die COM-MIX Hefte habe ich immer noch (mit meinen Anmerkungen was ich mir unbedingt bestellen muss).
    Geändert von Manfred G (01.10.2020 um 21:29 Uhr)

  19. #44
    Mitglied Avatar von freeman17
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    Das ist ein dickes Ding ... ne wirkliche Fachfrau in der Musikredaktion ... MV hat sich nicht lumpen lassen ...
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  20. #45
    Mitglied Avatar von frank1960
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    Wäscher hab Ich auch durch Wunderhefte kennengelernt. Und durch Schenkungen von einem Arbeitskollegen meines Papas. Konnte nix damit anfangen. Erst 2001 über Pedrazza-Umwegen fing Ich an, sein Werk zu wertschätzen.
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    Euer Frank

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  21. #46
    Mitglied Avatar von freeman17
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    Manfred G, du bist auch Jahrgang 1960 wie Frank, dann erlaube ich mir, auch dir zum 60ten zu gratulieren, entweder im Nachhinein oder im Voraus, je nachdem ...



    Ich war damals in meinem Freundeskreis der "einsame Comicleser und -sammler".
    Ich knüpfte meinen ersten Kontakt zu Kai Ende der 70er (ich denke es war 1977 oder 1978), als ich ihn zu Hause aufsuchte und bei ihm alle "Com-Mix" Ausgaben kaufte. So fing das damals an.
    Da ich vier Jahre älter bin als du (und Frank) , erklärt sich damit auch, daß du als "junger Jugendlicher" Zack noch "erwischen" konntest. Denn 1972, im stolzen Alter von 16 Jahren hatte ich bereits eine feste Freundin, die an Comics kein Interesse zeigte (wir hatten anderes zu tun ). Ein paar Jahre später habe ich dann meine Comics gelesen, wenn sie nicht anwesend war. Meine Güte, das ist jetzt gut 50 Jahre her ... kommt mir vor wie "gestern war's" ....
    Geändert von freeman17 (01.10.2020 um 22:50 Uhr)
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  22. #47
    Mitglied Avatar von Manfred G
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    Danke für die Wünsche freeman17, ich hatte schon vor längerer Zeit Geburtstag. Ein Ereignis in der Comic-Welt hatte ich vergessen: 1974 kamen vom Williams Verlag die Marvel-Hefte auf den Markt und meine erste Ausgabe war Frankenstein 1. Danach kaufte ich mir alle Reihen und um dies zu schaffen fing ich an Zeitschriften auszutragen (damit erhöhte ich mein Taschengeld zusätzlich um ca. 35 DM). Bei den Kirmis Wundertüten versuchte ich die Bild Abenteuer zu erwischen und an ein Heft erinnere ich mich heute noch: Sigurd Der Mann mit der Ledermaske (vielleicht weil ich die Story mit 11 oder 12 Jahre recht gruselig fand).
    Wir waren damals übrigens 3 Jungen die ihre Comicshefte gelesen haben und tauschten und einen davon traf ich nach über 30 Jahren auf der Kölner Comic Börse wieder (ich hatte einen Händler-Tisch) und es gab ein großes Hallo! Seitdem Treffen wir uns regelmäßig da er wieder angefangen hat Comics zu sammeln.
    Aber das Thema hier ist ja Sprechblase 243, Gerhard Förster (den ich bereits 1977 oder 1978 in Berlin kennnen gelernt habe) würde sich sicher freuen wenn sich noch einige äußern wie Ihnen das Heft gefallen hat...
    Geändert von Manfred G (02.10.2020 um 06:13 Uhr)

  23. #48
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    Zitat Zitat von Huckybear Beitrag anzeigen
    Bei dem Bericht ist mir eingefallen , das Ihr viel lieber zur Abwechselung als immer den längst so oft und häufig erforschten Nickel, Nick Knatterton (Quick, Gong) , Jimmy das Gummipferd , Taró (Stern) , Oscar (Frankfurter Illustrierten) , Detektiv Schmidtchen (Bild), Strizz ( Frankfurter Allgemeine Zeitung) abseits von Mecki mehr auf die anderen damaligen HÖRZU Comics der 70er jahre eingehen solltet
    Der STERN hatte zahlreiche Cartoonisten und Karikaturisten am Start, zu denen häufig auch nur wenig Infos bekannt sind. Wenn ich mich da täusche, bitte korrigieren. Mir fallen ein: Fritz Wolf, Markus, Tetsche, Peter Neugebauer, Mordillo. Ferner satirische Rubriken wie "Das vierte Programm", "Deutsch für Besserwisser" oder "Bonnbons" (Fotos "mit neuem Text"). Dazu was an Hintergründen lesen zu können wäre schön.

  24. #49
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    Danke, Manfred G, dass Du die Diskussion wieder in Richtung SB 243 lenken möchtest! Ich habe Euren friedlichen Austausch von Erinnerungen aber auch genossen!

    frank1960, woher hast Du die Info , dass Suzanne Doucet den Redaktionsteil in MV betreut hatte? Aus dem Impressum? Finde ich interessant! Persönlich kenne ich die Sängerin nur aus einem Beitrag, der seinerzeit in Lupo Modern über sie war. Ich glaube, sie ist ziemlich unbekannt. Hat sie irgendeinen Hit gehabt? (Oje, ich gehe nicht gerade mit guten Beispiel voran, von wegen, das Thema wieder in Richtung SB 243 lenken.)
    Tipp: Auf www.die-neue-sprechblase.de findet ihr sehr detaillierte Inhaltsangaben zu allen unseren SPRECHBLASE-Ausgaben!

  25. #50
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    Zitat Zitat von Kaschi Beitrag anzeigen
    Der STERN hatte zahlreiche Cartoonisten und Karikaturisten am Start, zu denen häufig auch nur wenig Infos bekannt sind. Wenn ich mich da täusche, bitte korrigieren. Mir fallen ein: Fritz Wolf, Markus, Tetsche, Peter Neugebauer, Mordillo. Ferner satirische Rubriken wie "Das vierte Programm", "Deutsch für Besserwisser" oder "Bonnbons" (Fotos "mit neuem Text"). Dazu was an Hintergründen lesen zu können wäre schön.
    Der Stern hatte sogar einen Humorredakteur: Erhard Kortmann

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