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Thema: Andy Morgan GA

  1. #226
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    Zitat Zitat von Metzgerei Schnitzel Beitrag anzeigen
    Bestes Beatles Album? Natürlich das Weiße, oder? :-)
    Abbey Road latürnich! Oder vielleicht Revolver? Naja, Das Weiße ist auch nicht schlecht

  2. #227
    Mitglied Avatar von M.Hulot
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    Abbey Road. Was Ringo da trommelt ist erste Sahne (und er immer so unterschätzt).
    Revolver + die Single Rain ebenso genial

  3. #228
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    Abbey Road oder Revolver ist korrekt.

  4. #229
    Mitglied Avatar von zaktuell
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    Sgt. Pepper? - Ach, was, es gibt vier beste Alben, der Beatles: Das rote plus das blaue Doppelalbum
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  5. #230
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    Zitat Zitat von zaktuell Beitrag anzeigen
    Sgt. Pepper? - Ach, was, es gibt vier beste Alben, der Beatles: Das rote plus das blaue Doppelalbum
    Und bei Andy Morgan, was sind deine Top Five?

  6. #231
    Mitglied Avatar von zaktuell
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    Zitat Zitat von John Beitrag anzeigen
    Und bei Andy Morgan, was sind deine Top Five?
    Kann ich gar nicht sagen, da ist zuviel Gutes und zuweilen haben meine Favorites auch ganz unterschiedliche Gründe...

    Ich mag schon den paarundzwanzigseiter um den Satans-General, finde die Grenzen zur Hölle im Vergleich zu dem anderen Dschungel-Album (Guerilla) besser, ich finde Caranoa klasse, aber bei Conquistator ist Hermann mMn bzgl. 'Strichführungs-Stil' auf seinem Höhepunkt, ich halte den Hafen der Verrückten für gemeinhin unterschätzt und bedaure, dass das das letzte Hermann/Greg-Album war, denn da wurden mMn die Weichen gestellt, aus der Jugend-Comic-Serie einen 'Erwachsenen-Comic' zu machen. Ich mag aber auch den teuflischen Anschlag, die Nebelfestung, den Aufstand in Coronado, das Motorrad in der Wüste...

    Ich mag aber auch die Pest-Geschichte (den Vulkan-Teil des Bandes dann nicht mehr so), finde, dass die Grundidee des Manhattan-Abenteuers gar nicht so schlecht ist, das Potenzial aber nicht wirklich genutzt wurde, die gedopte Muräne ist mir etwas zu sehr drüber, aber der Taifun-Teil dann wieder gut...

    Wo ich nicht mit warm werde, ist 'das Spätwerk' der Serie: Von Hermanns (zunächst) letzter (Kurz-)Geschichte über die Dany-Aidans-Bände bis zum bislang letzten Hermann-Album (geschrieben von seinem Sohn und in couleur-directe umgesetzt). Aber vom 'Frühwerk' (die Interpol-Geschichten und die Flusspiraten von Lokanga) abgesehen, ist mMn Andy Morgan vom Satans-General bis zum Hafen der Verrückten eine Serie, die nur deshalb nicht viele Höhepunkte hat, weil die Vorraussetzung für Höhepunkte tiefer liegende Punkte wären und davon gibt es im genannten Spektrum schlicht nur sehr wenige. Und selbst bei 'schwächeren' Momenten ist das Jammern auf hohem Niveau.
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  7. #232
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    Das Andy Morgan-ist-auf-Caranoa-überflüssig-Problem ist in der Heldenbranche ja nicht ganz unbekannt.

  8. #233
    Mitglied Avatar von Mick Baxter
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    Immerhin hat Indiana Jones seine Freundin und spätere Mutter seines Sohnes gerettet. Wobei man darüber spekulieren kann, ob die Situation in deren Kneipe in Nepal ohne Indys Eingreifen so eskaliert wäre. Aber Marion Ravenwood machte nicht den Eindruck, als ob sie das Kopfstück des Stabes des Ra kampflos rausgerückt hätte.
    Geändert von Mick Baxter (07.07.2021 um 06:03 Uhr)
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  9. #234
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    Zitat Zitat von zaktuell Beitrag anzeigen
    Kann ich gar nicht sagen, da ist zuviel Gutes und zuweilen haben meine Favorites auch ganz unterschiedliche Gründe...
    Ich stimme dir bei fast allem zu 100% zu, nur mit dem „General Satan“ Abenteuer werde ich nicht so richtig warm, für mich der "schlechteste" Band der ganzen Serie. Aber sonst hast du alles absolut treffend beschrieben wie ich finde. Eine direkte Weiterführung der Serie, nach „Hafen der Verrückten“, hin zu einem mehr Erwachsenen – Comic, hätte ich auch sehr begrüßt. „Manhatten“, „Taifun“, „Vulkan“, perfekt beschrieben. Die Dany/Aidans – Bände interessieren mich nicht. Auch mit dem lustlosen und desinteressierten Andy Morgan in Hermanns letztem Band konnte ich ebenfalls nicht viel mit anfangen, obwohl ich die Zeichnungen in couleur-directe damals doch recht gut fand.
    "Grenze zur Hölle", "Oase", "Glutofen, "Conquistadors", "Guerilla", "Nebelfestung" sind perfekte Abenteuercomics.
    Zitat Zitat von zaktuell Beitrag anzeigen
    ... die nur deshalb nicht viele Höhepunkte hat, weil die Vorraussetzung für Höhepunkte tiefer liegende Punkte wären und davon gibt es im genannten Spektrum schlicht nur sehr wenige. Und selbst bei 'schwächeren' Momenten ist das Jammern auf hohem Niveau.
    Damit ist alles gesagt.
    Vielen Dank für deine ausführliche Antwort!

  10. #235
    Mitglied Avatar von zaktuell
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    Zitat Zitat von felix da cat Beitrag anzeigen
    Das Andy Morgan-ist-auf-Caranoa-überflüssig-Problem (...)
    Naja, so ganz überflüssig ist er ja nicht...

    Seine Motivationsgründe sind zwar -zugegeben- recht dünn, aber durchaus vorhanden. - Und dass sie dünn sind, stellt sich eigentlich ja auch erst raus als am Ende alles nicht so geklappt hat, wie geplant, aber dann trotzdem noch klappt.

    Es ist doch so: Andy will zu den Leuten, um sie zu benachrichtigen, dass Hilfe auf dem Seeweg unterwegs ist. Er will ihnen das mitteilen, um eine Panik zu verhindern und die Rettung von Landseite aus vorzubereiten, denn es gibt da ja keine Anlegestelle und die muss improvisiert hergestellt werden. Der ursprüngliche Plan ist, dass er deutlich vor Barney die Leute erreicht und die Evakuierung vorbereiten kann, damit es dann zügig und geordnet geht, wenn Barney kommt.
    Durch diverse Zwischenfälle (explodierendes Schnapslager, Begenung mit den Bären, vor allem aber das Unterm-Baum-Eingeklemmt-Sein) kann er seinen Zeitplan aber nicht einhalten und ist daher dann verwundert, dass Barney nicht schon da ist, als er die Gruppe der Flüchtenden erreicht. (Er konnte ja nicht wissen, dass es auch bei Barney zeitkostende Zwischenfälle gab.) Trotzdem versucht er, seinen Plan umzusetzen und alles für Barneys Ankunft vorzubereiten, was aber schief geht und in einer Schlägerei gipfelt. Als Barney dann doch noch kommt, schaffen es alle doch noch rechtzeitig, den Flammen zu entkommen und erst dadurch(!) wird offensichtlich, dass es wohl auch noch geklappt hätte, wenn Andy den Weg durch die Flammen nicht auf sich genommen hätte und die Rettung vom Meer einfach -Überraschung!, Hier kommt Hilfe - plötzlich und unvorbereitet gekommen wäre.

    Wie gesagt: Dünne Motivationsgründe, aber nicht völlig überflüssig. Bzw. wie überflüssig das Durchs-Feuer-Gehen schlussendlich war, ergibt sich erst aus dem Verlauf der Geschichte, die so zu Beginn -als er den Plan fasst- ja nicht vorher zu sehen war. Sprich: zu Beginn konnte er noch nicht wissen, dass das alles auch klappt, wenn er den Leuten nicht vorher schon die Rettung vom Meer ankündigen und die Evakuierung schon mal vorbereiten würde.


    Im Vergleich dazu: Dass man sich im Tal der toten Augen in eine Falle begibt, hätte nicht unbedingt Andy selbst, aber doch einer der ortskundigen Begleiter aus der Gruppe vorher wissen können...
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  11. #236
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    Bei der Bemerkung "Andy Morgan ist auf Caranoa überflüssig" ging es allerdings nicht um dessen Motivation.

    Um das mit dem von mir verlinkten Filmausschnitt zu verbinden:
    Ich bin kein Indiana Jones-Experte (habe den ersten Film einmal und das vor Ewigkeiten gesehen), aber gehe davon aus, dass seine Motivation (sicher irgendwas mit Archäologie) plausibel ist. Aber - und das ist ja der Clou - Indys Agieren ist völlig überflüssig, weil dieses für den Ausgang des Films irrelevant ist (den Einwand von Mick kann ich aus o.g. Grund nicht beurteilen).

    Nun halte ich Greg zwar für einen Top-Autor, aber hier hätte er die Story sehr leicht sehr viel plausibler machen können.
    Warum hat er den Plot nicht einfach so gedreht, dass eine der fliehenden Gruppen in eine falsche - für sie absolut tödliche - Richtung läuft, so dass Andys Mission darin bestanden hätte, sie zu Barney umzuleiten. Bei den Riffen wäre es zwar immer noch saugefährlich (wir brauchen ja den Spannungsmoment zum Schluss), aber dort bestünde zumindest eine Überlebenschance.
    Geändert von felix da cat (09.07.2021 um 08:45 Uhr)

  12. #237
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    Und naja, ganz überflüssig war der Andy eigentlich nicht. Teddy hätte so allein in der Wildnis sicher nicht überlebt.
    Und retten Helden nicht auch Katzen, die sich in Baumkronen verirren?

  13. #238
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    Es gibt sogar Katzen, die Vögel retten, die sich in Baumkronen verirren!

    https://www.stars-an-faeden.de/apkch...hp?prod_id=409
    (7. und 8. Bild)

  14. #239
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    Zitat Zitat von zaktuell Beitrag anzeigen
    Es ist doch so: Andy will zu den Leuten, um sie zu benachrichtigen, dass Hilfe auf dem Seeweg unterwegs ist. Er will ihnen das mitteilen, um eine Panik zu verhindern und die Rettung von Landseite aus vorzubereiten, denn es gibt da ja keine Anlegestelle und die muss improvisiert hergestellt werden. Der ursprüngliche Plan ist, dass er deutlich vor Barney die Leute erreicht und die Evakuierung vorbereiten kann, damit es dann zügig und geordnet geht, wenn Barney kommt.
    Ok, so gesehen kann man seine Motivation einigermaßen nachvollziehen

  15. #240
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    Zitat Zitat von felix da cat Beitrag anzeigen
    Warum hat er den Plot nicht einfach so gedreht, dass eine der fliehenden Gruppen in eine falsche - für sie absolut tödliche - Richtung läuft, so dass Andys Mission darin bestanden hätte, sie zu Barney umzuleiten.
    Genauso hab ich mir das früher beim Lesen dieser Story auch vorgestellt. Danke, dass du das hier so einfach und logisch dargestellt hast! Hast du jetzt vielleicht noch eine Antwort oder Erklärung, warum bei "Conquistadors" die Gruppe ihr sicheres Versteck verlassen hat, um im Tal der toten Augen sich dann direkt Tuxedo und seiner Bande hilflos auszuliefern?
    Da wäre ich für eine logische Antwort sehr dankbar.

  16. #241
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    Zitat von Kaschi:
    Es gibt sogar Katzen, die Vögel retten, die sich in Baumkronen verirren!
    Ein Vöglein, dass nur mit Hilfe einer Katze aus dem Geäst kommt, sollte es - evolutionär betrachtet - gar nicht geben. So was erreicht üblicherweise nicht die Geschlechtsreife und kann seine Dummheit daher nicht an die nächste Generation weitergeben.
    Die Augsburger Puppenkiste war mir schon immer einen Tick zu unrealistisch.

    Zitat von John:
    Hast du jetzt vielleicht noch eine Antwort oder Erklärung, warum bei "Conquistadors" die Gruppe ihr sicheres Versteck verlassen hat, um im Tal der toten Augen sich dann direkt Tuxedo und seiner Bande hilflos auszuliefern?
    Da wäre ich für eine logische Antwort sehr dankbar
    Ich auch.

    Man könnte meinen, da wäre etwas in der Kommunikation zwischen Greg und Hermann schiefgelaufen.
    Er überreicht sein Skript, macht ein paar missverständliche Bemerkungen über die Beschaffenheit der Landschaft, die Andy und Co. durchstreifen, Hermann zeichnet, stellt sich dabei keine Fragen, Greg bekommt das erst zu sehen, als es fertig ist und fällt aus allen Wolken. Und Hermann will die Sequenz nicht nochmal zeichnen.

    Doch diese Theorie ist Schmarrn.
    Als die Geschichte entstand, haben beide im Studio Greg gearbeitet und sich jeden (Werk-)Tag gesehen. Das heißt Greg konnte die Entstehung der Geschichte mitverfolgen. Wenn Hermann irgendwas gezeichnet hätte, was Greg nicht so gemeint hat, hätte er sofort intervenieren können.

    In jedem Fall wären Andy und Co in dem natürlichen Schützengraben sicherer gewesen.
    Tuxedo hätte sie dort natürlich aushungern können. Das Problem, diese relativ sichere Stellung zu verlassen, hätte sich so früher oder später doch ergeben ... wenn sich Ali und Co nicht bereits auf die Socken gemacht hätten.
    Geändert von felix da cat (09.07.2021 um 17:22 Uhr)

  17. #242
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    Zitat Zitat von felix da cat Beitrag anzeigen
    Die Augsburger Puppenkiste war mir schon immer einen Tick zu unrealistisch.
    Die Augsburger Puppenkiste steht über allem! Auch über der Realität! Droge pur!

  18. #243
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    So unumstritten ist die ja nicht.
    Als ich mich neulich mit einem Verschwörungstheoretiker unterhielt und ihn fragte, was er von der Augsburger Puppenkiste hält, schrie er mich empört an: "Das sind doch alles Marionetten!"

    Wie wäre es eigentlich mit einer Augsburger Puppenkiste-Version des Caranoa-Abenteuers?
    Lukas (Andy) und Jim Knopf (Ali) nähern sich auf der Wilden 13 (Cormoran) der in Flammen stehenden Insel mit zwei Bergen ... Schreckliches Unheil droht, denn Frau Waas und Herrn Ärmel eilen auf ihrer Flucht vor dem Feuer in die falsche Richtung ...

  19. #244
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    Zitat Zitat von felix da cat Beitrag anzeigen
    Wie wäre es eigentlich mit einer Augsburger Puppenkiste-Version des Caranoa-Abenteuers?
    Diese Version hätte mich früher sicherlich auch begeistert! Übrigens Danke für deine Erklärungsversuche zum Conquistadors – Abenteuer!

  20. #245
    Mitglied Avatar von Grubert
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    Für mich sind die späteren Geschichten die Besten. Zum einen weil Hermann seinen Stil zumindest bis Mitte der 70er noch stetig positiv weiter entwickelt hat, aber genau so auch weil Greg das ebenfalls getan hat, sowohl erzähltechnisch wie auch inhaltlich. Anfangs sind mir die Geschichten einfach noch zu naiv, noch zu sehr auf das Kinder Zielpublikum hin konzipiert, später wird AM dann doch etwas anspruchsvoller, und Greg lotet (gleichzeitig auch mit Comanche, Brazil und Orient) die Grenzen dessen aus was damals in Spirou möglich war. Die besten Alben der 4 genannten Greg Reihen stammen fast alle eher aus der Spätphase der Serien, also so bis etwa 1977.

    Conquistador ist mein liebstes AM Album, und gegenüber dem Glutofen auch deswegen um einiges besser, weil fast alle Charaktere und die Geschichte um einiges interessanter sind, und das veredelt dann die Zeichnungen (die insgesamt auf dem gleichen Level sind) noch ein mal.

    Top 5:
    1. Conquistador
    2. Anschlag
    3. Nebelfestung
    4. Guerilla
    5. Taifun

    Beatles: Weißes Album

    (aber es gibt faszinierendere Kapellen )

  21. #246
    Mitglied Avatar von zaktuell
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    Zitat Zitat von Grubert Beitrag anzeigen
    (...) und Greg lotet (gleichzeitig auch mit Comanche, Brazil und Orient) die Grenzen dessen aus was damals in Spirou möglich war. (...)
    Dem würde ich vor allem insoweit widersprechen als die genannten Serien allesamt nie in Spirou erschienen sind. Spirou war Schlümpfe, Jerry Spring, Buck Danny, Boule und Bill, Ford T, Gaston und neben vielen weiteren Ecole Marcinelle-Serien eben auch Spirou. Greg aber war Tintin, Ligne Claire und die Folgen: Dan Cooper, Alix, Michel Vaillant, Blake und Mortimer, Umpah-Pah, natürlich Tim und Struppi u.v.m.

    Ums komplett zumachen: Als drittes gab es Pilote mit Asterix, Mick Tangy, Blueberry, Der rote Korsar, Valerian und Veronique u.s.w.

    Im Deutschland der 70er Jahre war das einigermassen klar verteilt: Spirou-(Semi-)Funnies liefen bei Kauka, Realistics bei Bastei. Tintin- und Pilote-Serien bei Koralle (ZACK).
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  22. #247
    Mitglied Avatar von zaktuell
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    ...im Übrigen brauchte Greg auch nicht groß 'auszuloten, was möglich war', da er als Chefredakteur ziemlich frei 'machen konnte, was er wollte'.
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  23. #248
    Mitglied Avatar von Mick Baxter
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    Immerhin konnte er testen, was die Leser akzeptieren. Und vielleicht zwang ihn die Entwicklung der Verkaufszahlen zu solchen Experimenten.
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  24. #249
    Mitglied Avatar von Grubert
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    Zitat Zitat von zaktuell Beitrag anzeigen
    ...im Übrigen brauchte Greg auch nicht groß 'auszuloten, was möglich war', da er als Chefredakteur ziemlich frei 'machen konnte, was er wollte'.

    Das er damals auch Chefredakteur war wusste ich, jedoch konnte er auch als Chefredakteur nicht so einfach machen was er wollte.
    Denn es gab damals (schätze ich) eine ziemlich heftige Zensur für diese Art Comics, und Tintin richtete sich an Jugendliche, und für diesen Markt hat Greg damals schon ein paar Grenzen verschoben, und das meine ich mit ausloten. Auch wenn das alles noch harmlos war im Gegensatz zu dem was gleichzeitig im Film schon möglich war.

    Und klar, natürlich meinte ich weiter oben Tintin und nicht das Konkurrenzprodukt Spirou.

  25. #250
    Mitglied Avatar von zaktuell
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    Das ist alles ziemlich spekulativ.

    ...und letztlich auch egal: Fakt ist, dass Greg in dieser Zeit ziemlich viele, ziemlich gute Serien geschaffen hat und Mitte/Ende der 70er einige Highlights innerhalb dieser Serien.

    Leider aber auch einige davon in die Sackgasse gefahren oder sie ganz zerstört: Brazils rote Kette blieb Fragment, Orient kam aus der Zeitschleife nicht mehr sauber raus, bei Andy Morgan sieht man an den Dany/Aidans-Bänden, dass Greg -zumindest ohne Hermann- den mit dem Narrenhafen eingeschlagenen Weg nicht weiter gehen konnte und später erlitt Comanche -wieder nachdem Hermann ausgestiegen war- ein ähnliches Schicksal.

    Weil keine ZACK-Serie hab ich die nicht so auffem Schirm: Wie hat sich denn eigentlich Oliver & Columbine in dieser Zeit entwickelt?
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