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  1. #101
    Mitglied Avatar von Mikku-chan
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    IS wäre auch ein Manga, den ich mit großer Begeisterung auf deutsch unterstützen würde. Gerade solche schwierigen Themen finde ich sehr spannend. Wenn sie zudem gut umgesetzt sind, dass man sich wirklich mal Gedanken darüber macht, finde ich es noch besser.

    Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob der Manga eben aufgrund seiner schwierigen Thematik nicht floppen würde. Ich würde ihn sofort kaufen, die Frage ist, wie stark der Titel von einer kleinen Gruppe von Lesern getragen werden könnte und ob es sich überhaupt rentiert. Massentauglich ist der Manga sicherlich nicht und wird es wohl auch nie.

    Edit:

    Die Idee von Peuchel finde ich ganz wundervoll. :3 Wäre wirklich super, das zu machen. :3
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  2. #102
    Mitglied Avatar von Murasaki
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    IS kannte ich noch nicht, ich würde mir den Manga aber sofort kaufen. Die Realserie ist gleich mal auf meine To watch-Liste gelandet. Da werde ich bei Gelegenheit mal reinschauen.

  3. #103
    Mitglied Avatar von Mikku-chan
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    Zitat Zitat von Murasaki Beitrag anzeigen
    IS kannte ich noch nicht, ich würde mir den Manga aber sofort kaufen. Die Realserie ist gleich mal auf meine To watch-Liste gelandet. Da werde ich bei Gelegenheit mal reinschauen.
    Geht mir genauso. :3 Bzw. steht der Titel schon länger auf der Liste.
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  4. #104
    Mitglied Avatar von Soul_Silence
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    @PachiPa

    Ich finde es klasse, wie du und dein Mann so offen über dieses Thema mit euren Kindern sprecht (sowas gibt es auch nicht mehr so oft... zumindest denke ich das). So haben die Kinder ein Vorwissen und falls sie jemals wieder mit jemandem über das Thema sprechen sollten oder gar einen Hermaphroditen treffen, dann sind sie viel toleranter und verständnisvoller. Und ja, es ist gut, dass wir heute in einer viel aufgeschlosseneren Zeit leben, auch wenn ich mir sicher bin, dass es Intersexuelle dennoch nicht einfach haben. Unwissende würden solche Menschen wohl leicht mit Transsexuellen verwechseln :/.

    @Peuchel, Mikku und Murasaki

    Schön, dass ihr Interesse an IS zeigt. Leider ist es wirklich so, dass der Manga wahrscheinlich kein Kassenschlager bei uns wäre, was vielerlei Gründe hat wie der simple Zeichenstil, die Länge des Mangas und eben der Thematik an sich. Das ist halt kein Action-Manga oder süsse Shojo-Romanze, der sich wie geschnitten Brot verkaufen würde. Dazu kommt noch das Alter und ich denke, kein deutscher Verlag will einen Manga aus 2003 noch lizenzieren . Tokyopop fällt eh weg, weil Kodansha-Titel, Kazé trau ich so einen "alten Schinken" nicht zu, EMA wird denn nicht finanzieren können, Panini kann man sowieso vergessen und Carlsen... Joa, wäre die letzte Chance, da sie genug Hits haben, aber die müssen ja schon ihre anderen Seinen-Titel dadurch finanzieren, und das Interesse wäre eher gegen 0 von denen.

    Den Manga habe ich letztens 2013 bei Carlsen, EMA und Kazé gewünscht, auch wenn da wie erwartet nur wenig Unterstützung kam. Echt schade, da ich finde, dass wir mehr Manga auf Deutsch brauchen, die eine Geschichte vorweisen, in denen wir richtig mitfühlen können und realistisch sind. Das heisst nicht, dass ich nie gerne mal eine lustige RomCom lese oder einen Fight-Shonen, aber wie gesagt wäre es toll, wenn wir auch mehr Werke, die aus dem "echten Leben" berichten, hätten. Dazu dreht es sich ja nicht immer nur um die Intersexuellen selbst, sondern auch deren Familienangehörige, Freunde oder auch Lehrer. Ich fand z.B. das eine Kapitel sehr bewegend, wo der Lehrer eines intersexuellen Kindes ihm beistehen wollte, egal was kommen mag.

    Ich hoffe immer noch, dass IS eines Tages wenigstens bei den Amis oder Franzosen landet. Es wäre so schön den Manga kaufen zu können und das eben nicht auf japanisch. Die Realserie werde ich mir auch zu Gemüte führen.
    Geändert von Soul_Silence (02.10.2014 um 17:22 Uhr)
    Meine PKT: IS - Otoko demo Onna demo nai sei (oberste Priorität!), B Gata H Kei, Rudolf Turkey, Harapeko Usagi to Koisuru Ookami, Boku no Kimi to de Niji ni naru, Haikyuu!!, Sugars
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  5. #105
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    Hallo zusammen,

    Edit: Wäre es möglich, im ersten Post eine Art Register hinzuzufügen, wo man dann per Mauklick zum richtigen Post gelangt, wo der Titel vorgestellt wird? So fleissig, wie hier Titel vorgestellt werden, wird es sonst irgendwann bestimmt unübersichtlich.
    Edit: Die Idee von Peuchel finde ich ganz wundervoll. Wäre wirklich super, das zu machen.
    Ich habe Peuchels sehr guten Vorschlag übernommen. Hätte mir ja auch selbst schon früher einfallen können. Wenn eine chronologische Anordnung nicht sinnvoll erscheint und bspw. eine alphabetische bevorzugt wird, bitte Bescheid geben. Ich bin was das angeht recht leidenschaftslos.

    Ich hoffe und gehe zunächst davon aus, dass alle bisherigen und zukünftig Vorstellenden damit einverstanden sind, in diese Link-Liste auf der ersten Seite aufgenommen zu werden. Wer nicht einverstanden ist oder seinen Namen gerne neben seiner Vorstellung/seinen Vorstellungen sehen möchte, kann mir das gerne sagen - ändere ich auf Bitte umgehend.

    Hallo Carcer,
    Und I Am a Hero scheint hier gar nicht so viele Fans zu haben. Zu wenig Action und Splatter, würde ich mal sagen.
    I am a Hero ist in Japan und wie mir scheint auch in der internationalen Szene sehr beliebt. Ich hatte immer den Eindruck auch in Deutschland hat er seine Fans. Sollte ich mich getäuscht haben? Dabei hat der Titel doch sehr viel Splatter zu bieten und geht damit auch noch so wunderbar komromisslos zu Werke.

    Hallo Soul Silence,

    vielen Dank für die tolle Vorstellung.

    Ich muss gestehen, dass meine erste Begegnung mit dem Manga vor vielen Jahren sehr unreif war. Es war - meine ich - einer der späteren Bände, den ich in der Hand hielt und ich musste über die recht eigenwilligen Proportionen der Figuren lachen. Insbesondere die langen Gliedmaßen und winzigen Köpfe nahm ich amüsiert zur Kenntnis. Man hat mir auch gesagt, die Anfangsbände seien dahingehend noch weitaus unausgereifter gewesen. Aber der Humor blieb mir ebenso im Gedächtnis. Insgesamt also eine sehr lustige Erfahrung - auf vielerlei Ebenen.

    Aber wie du bereits sagtest, geht es nicht um den recht einfachen und in meinen Augen groben Zeichenstil, sondern vielmehr um die Geschichte und die darin thematisierten, noch immer sehr aktuellen Probleme. Eine Situation, die man sich nur unzureichend vorstellen kann, wenn man selbst nicht betroffen ist. Intersexualität setzt eine "greifbare" Bedingung voraus, ganz anders als etwa Transsexualität, die man, da primär der Psyche geschuldet, wohl zunächst einfacher nachvollziehen kann, finde ich. Ein wichtiges und wenig bekanntes Thema und es freut mich, dass der Manga sich damit beschäftigt. Ich kenne auch keine anderen Manga, die sich damit näher oder überhaupt beschäftigen und leider habe ich den von dir vorgestellten Manga selbst nie ernsthaft gelesen, kann daher nicht sehr viel darüber sagen. Aber deine Vorstellung hat mir einen interessanten Eindruck vermittelt. Ich bin sicher, inzwischen auch leicht über den etwas unausgereiften Zeichenstil hinwegsehen zu können. Vielleicht in der Zukunft, wenn ich ihn günstig entdecke. Dann gebe ich hier meinen Eindruck zum besten.

    Doch merkwürdig, warum die Autorin danach keine längere Serie mehr veröffentlicht hat. Bei 17 Bänden scheint der Manga durchaus auch kommerziell erfolgreich gewesen zu sein.

    Hallo Schreibfaul,
    Ooh, bei Carlsen erscheint bald Opus von Satoshi Kon!!
    Würde ich auch in die oben genannte Gruppe aufnehmen.
    Mal sehen, ob sich das noch jemand anders außer mir kaufen tut...
    Das ist in der Tat der Fall. Das hatte ich unglücklicherweise nicht erwähnt, als ich dich auf ähnliche Manga hingewiesen habe. Ich habe den Manga schon in zwei Ausführungen. Das sollte doch gut sein. Aber es lohnt sich in jedem Fall. Ich kann ihn in der Tat nur empfehlen. Danke für deinen Hinweis.

    Hallo Peuchel,
    Obwohl ich nicht wirklich der Historical-Fan bin, würde ich Gisèle Alain auch sehr begrüßen.
    Ich finde, der Titel kann den Leser auf mehreren Ebenen sehr gut ansprechen. Jeder Freund ruhiger und fröhlicher Slice-of-Life-Geschichten beispielsweise, kann den historischen Kontext hoffentlich soweit in den Hintergrund rücken lassen, um ungeachtet dessen, die kleinen Anekdoten des Alltags ausgiebig genießen zu können. Selbiges gilt für Liebhaber toller, detaillierter Zeichnungen oder die Leser, die emanzipierte Frauencharaktere in Seinen-Manga bevorzugen. Ein sehr vielseitiges Werk in meinen Augen. Schön, dass ich mit dieser Ansicht nicht alleine bin.
    Geändert von Kulturkerbe (02.10.2014 um 22:43 Uhr)

  6. #106
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    Hallo zusammen,
    ein ganz ganz großartiger Thread ist das hier!
    Ich will gar nicht lange stören, nur @Schreibfaul erklären, warum ihn Satoshi Kons Manga-Zeichenstil an Otomo-sensei erinnert: Kon war früher Otomos Assistent.

  7. #107
    Mitglied Avatar von PachiPa
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    Zitat Zitat von Soul_Silence Beitrag anzeigen

    Dazu dreht es sich ja nicht immer nur um die Intersexuellen selbst, sondern auch deren Familienangehörige, Freunde oder auch Lehrer. Ich fand z.B. das eine Kapitel sehr bewegend, wo der Lehrer eines intersexuellen Kindes ihm beistehen wollte, egal was kommen mag.
    Ich habe mal in den Manga reingeläuert und auch die Trailer zur Serie angeschaut. Das mit den einfachen Zeichnungen ist schon richtig, was aber bei so einem emotionalen Thema wirklich gut passt. Grandiose Bilder würden da nur ablenken.
    Beim Trailer hat mich die Reaktion der Mutter auf ihr Kind sehr berrührt. Das ist es auch weshalb ich mit meinen Kindern über solche Themen rede. Denn erst durch meine Kinder bin ich wohl selber offener für "Andersartigkeit" (weiß nicht wie es besser ausdrücken soll) geworden. Wenn man sein Kind so ansieht, denkt man sich, was wäre wenn... einer meiner Jungs irgendwann sagt: "Mama, ich steh auf Männer!" oder eine Beeinträchtigung gleich welcher Art hätte. Würde ich ihn nicht so lieben, wie ich es tue? Das es für Eltern teilweise schwierig ist mit sowas umzugehen, ist verständlich. Dazu kommt ja auch immer noch das Umfeld, in dem man sich befindet.
    Daher hat dieser Manga wohl einen Nerv bei mir getroffen. Toll, das es auch zu solchen Themen Mangas gibt!

    Schön auch, daß Kai Schwarz diesen Thread entdeckt hat!

  8. #108
    Mitglied Avatar von Soul_Silence
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    @Kulturkerbe

    Wenn du sagst, du hattest die Bände schon mal in der Hand und hast reingelesen, nehme ich stark an, es waren die japanischen Bände? Den IS gibt es ja ausserhalb Japans nicht xD. Naja, und was heißt schon "Hit"? In Japan sind viele Mangas "Hits", die bei uns eher Flops wären.

    @PachiPa

    Einen Nerv hat der Manga bei mir auch getroffen und es ist wirklich klasse, dass es auch Mangas zu solchen Themen gibt. Schade jedoch, dass IS eben außerhalb Japans nie erschienen ist. Ich erinnere mich, dass bei den Amis der Manga "Hikari to Tomo ni..." (auf engl. "With the Light - Raising an autistic child") rauskam, wo es eben um Autismus ging. Der Manga ist mit 15 Bänden auch nicht so kurz und sogar aus 2000 (also älter als IS!). Daher wirklich schade, dass die Amis da nicht mehr Werke wie diese lizenziert und auch die Franzosen wohl kein Interesse haben, obwohl bei denen viele alte Sachen kommen (sogar teils Sachen aus den 80ern).

    Ahja, wenn ich schon dabei bin, stelle ich euch den erwähnten Manga vor:

    Hikari to Tomo ni... (engl. With the Light - Raising an Autistic child) von Keiko Tobe



    Bände: 15 (abgeschlossen)
    Genre: Josei, Drama, Psychological, Slice of Life
    Magazin: For Mrs.
    Verlag: Akita Shoten
    Jahr: 2000

    Inhaltsangabe: Masato und Sachiko Azuma freuen sich auf ihr erstes Kind. Als das Kind geboren wird, nennen sie es Hikaru, was auf Japanisch "Licht" bedeutet. Am Anfang scheint alles in Ordnung zu sein, doch Sachiko merkt bald, dass mit Hikaru irgendwas nicht stimmt. Es stellt sich heraus, dass Hikaru an Autismus leidet. Für die junge Familie eine schockierende Nachricht. Besonders für Sachiko ist die Situation nicht einfach, da sie nicht weiss, wie sie mit einem Kind wie Hikaru umgehen soll. Auch geben ihr die Leute sowie anfangs der eigene Ehemann Schuld daran, dass Hikaru so geboren wurde. Mit der Hilfe von Menschen, die wissen wie man mit autistischen Kindern umgehen muss, sowie neuen Freunden, lernt Sachiko langsam, wie sie sich um Hikaru kümmern muss, und entwickelt sich zu einer starken und liebevollen Mutter.

    Meine Meinung: Ehrlich gesagt kenne ich nur paar Bilder aus dem Internet, aber der Manga hat dennoch einen starken Eindruck bei mir hinterlassen. Wie bei IS ist auch bei With the Light ein Thema im Zentrum, was kaum Erwähnung in der Mangawelt findet: Autismus.

    Der Manga zeigt auf, wie es ist, ein autistisches Kind zu haben und es aufzuziehen. Auch kommen Probleme wie Vorurteile und Ignoranz vor, da viele Menschen Autismus einfach nicht verstehen und daher leicht sagen können, dass die Eltern (bzw. die Mutter) irgendwas falsch gemacht haben.

    Wie bei Haru aus IS begleitet man auch Hikaru von Anfang an, jedoch ist bei With the Light Hikarus Mutter Sachiko die eigentliche Protagonistin und nicht ihr Kind.

    Von dem Manga gibt es eine japanische Drama-Serie, die 11 Episoden lang ist und 2004 ausgestrahlt wurde. Die Serie bekam auch einen Preis in der Kategorie "Bestes Drama".



    Ich finde es interessant zu wissen, wie Keiko Tobe überhaupt dazugekommen ist With the Light zu zeichnen. Einer ihrer Söhne hatte im Kindergarten einen Kameraden, der autistisch war. Später lernte sie die Mutter dieses Kindes kennen, welche sich nur wünschte, dass ihr Sohn später ein fröhlicher arbeitender Erwachsene wird. Das inspirierte Tobe dann zu With the Light, einem Manga, der sich um autistische Kinder handelt.

    Der Manga wurde in Amerika in einer 2in1-Ausgabe veröffentlicht und ist somit 8 Bände lang. Da Keiko Tobe 2010 an einer Krankheit verstorben ist, ist der letzte Band von With the Light auch mit diversen älteren Sachen von ihr gefüllt.
    Geändert von Soul_Silence (03.10.2014 um 08:54 Uhr)
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  9. #109
    Mitglied Avatar von bowi
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    Warum merke ich jetzt erst was es hier für einen genialen Thread gibt?
    Vielen Dank an alle die sich so viel Mühe machen all diese Mangas vorzustellen.
    Bis jetzt hat es mir vor allem Gisèle Alain von Kasai Sui angetan, den auf
    Deutsch oder Englisch, das wäre echt Klasse.

  10. #110
    Mitglied Avatar von Peuchel
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    Autismus war schon seit meiner Kindheit ein Thema, das ich superinteressant fand und ich durch mein Studium nun u.a. wieder aufgreife. Der Manga von Keiko Tobe würde mich deshalb auch interessieren.

    Weiß jemand, ob das Ende in sich abgeschlossen ist oder durch den Tod der Mangaka eher offen?
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  11. #111
    Mitglied Avatar von Soul_Silence
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    Zitat Zitat von Peuchel Beitrag anzeigen
    Autismus war schon seit meiner Kindheit ein Thema, das ich superinteressant fand und ich durch mein Studium nun u.a. wieder aufgreife. Der Manga von Keiko Tobe würde mich deshalb auch interessieren.

    Weiß jemand, ob das Ende in sich abgeschlossen ist oder durch den Tod der Mangaka eher offen?
    Den Manga gibt's zum Glück ja noch auf Englisch. Also falls du den kaufen willst, hol ihn dir, denn ich habe mir mal die ersten drei Doppelbände gerade bestellt .

    Zu deiner Frage: Auf Wikipedia steht, dass Tobe den Manga wegen ihrer Krankheit pausiert hat und da sie dann gestorben ist, bleibt der Manga leider ohne richtiges Ende . Daher hat man im letzten Doppelband andere Werke von Tobe eingefügt.
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  12. #112
    Mitglied Avatar von Peuchel
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    Das ist echt schade, aber da es sich um einen Slice of Life Manga handelt, soll mich das nicht von einem Kauf abhalten. Das Finanzielle da eher, deshalb werde ich den Manga mal auf meine Nachkaufliste von Yen Press setzen.

    Danke für die Vorstellung!

    Und danke an Kulturkerbe für die schnelle Umsetzung meines Vorschlags!
    Geändert von Peuchel (03.10.2014 um 10:03 Uhr)
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  13. #113
    Mitglied Avatar von PachiPa
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    @Soul Silence: Jetzt hast du mich dazu animiert meine ersten fremdsprachigen Mangas zu bestellen!
    Autismus ist mir in der Familie meines Mannes begenet ist. Zwei Kinder - zwei verschiedene Formen, und eine Uroma die nicht wußte, wie sie mit den Kindern umgehen soll.
    Soul Silence, du machst mich da emotional gerade richtig fertig. Aber ich finde es ganz wunderbar, auch solche Mangas lesen zu können.

  14. #114
    Mitglied Avatar von Mikku-chan
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    @Soul_Silence: Danke für die Empfehlung des Dramas. Werde ich auf die Liste setzen. :3 Wenns mir gefällt kaufe ich auch gerne den Manga. :3
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  15. #115
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    @Peuchel

    Auf bookdepository sind die Bände relativ günstig. Würde dann dort zuschlagen .

    @Pachi

    Aww, das wollte ich nicht (also das emotional fertig machen) . Ich hatte noch nie mit Autismus selber zu tun, aber das Thema finde ich auch recht spannend. Finde es toll, dass du dir den Manga auch bestellt hast!

    Ich gucke gerade das Drama (bin bei Folge 3) und zwar gibt es kleinere Unterschiede zum Manga, aber ich heule bei jeder einzelnen Folge . Entweder ist das alles zu bewegend oder ich bin zu Nahe am Wasser gebaut xD.

    @Mikku

    Keine Ursache . Das Drama weicht halt schon etwas vom Manga ab (aber das tun ja einige J-Dramas). Zum Beispiel gibt es Rio-sensei im Manga nicht, die ich beim Drama so klasse finde, weil sie sich so für Hikaru einsetzt und auch immer ihre Meinung sagt, egal was andere davon halten.
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  16. #116
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    Zitat Zitat von Soul_Silence Beitrag anzeigen
    @Peuchel

    Auf bookdepository sind die Bände relativ günstig. Würde dann dort zuschlagen .

    @Pachi

    Aww, das wollte ich nicht (also das emotional fertig machen) . Ich hatte noch nie mit Autismus selber zu tun, aber das Thema finde ich auch recht spannend. Finde es toll, dass du dir den Manga auch bestellt hast!

    Ich gucke gerade das Drama (bin bei Folge 3) und zwar gibt es kleinere Unterschiede zum Manga, aber ich heule bei jeder einzelnen Folge . Entweder ist das alles zu bewegend oder ich bin zu Nahe am Wasser gebaut xD.

    @Mikku

    Keine Ursache . Das Drama weicht halt schon etwas vom Manga ab (aber das tun ja einige J-Dramas). Zum Beispiel gibt es Rio-sensei im Manga nicht, die ich beim Drama so klasse finde, weil sie sich so für Hikaru einsetzt und auch immer ihre Meinung sagt, egal was andere davon halten.
    Das dürfte kein Hinderungsgrund sein, aber so weiß ich Bescheid und bin "gewarnt". Bin wirklich gespannt. Das einzige Dorama, wo ich richtig über die Maßen emotional involviert war, war One Litre of Tears. ;__; Mal gucken, ob es genauso emotional berührend ist.
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  17. #117
    Mitglied Avatar von Soul_Silence
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    Zitat Zitat von Mikku-chan Beitrag anzeigen
    Das dürfte kein Hinderungsgrund sein, aber so weiß ich Bescheid und bin "gewarnt". Bin wirklich gespannt. Das einzige Dorama, wo ich richtig über die Maßen emotional involviert war, war One Litre of Tears. ;__; Mal gucken, ob es genauso emotional berührend ist.
    Wie gesagt, vielleicht bin ich generell einfach zum Weinen zu bringen xD.

    Ich hatte immer irgendwo einen Heul-Moment, sei es als Sachikos Schwiegermutter ihr die Schuld an Hikarus Autismus gab, Hikaru zum ersten Mal "Mama" sagte oder die Kinder an der Schule sich kein Stück für Hikaru interessierten, weil deren Eltern wohl gesagt hatten, dass sie sich nicht mit ihm abgeben sollen (oder sie fanden ihn generell seltsam) . Daher war es so herzerwärmend zu sehen, als endlich jemand in Hikarus Alter ihn begrüsste. Zwar eine Kleinigkeit, aber in dem Fall doch mit großer Bedeutung .

    Ich weiss nicht, ob "Hikari to Tomo ni..." genauso emotional wie "One Litre of Tears" ist, da es auch genug fröhliche Momente gibt in dem Drama, und auch keiner stirbt.
    Geändert von Soul_Silence (03.10.2014 um 11:09 Uhr)
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  18. #118
    Mitglied Avatar von Mikku-chan
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    Zitat Zitat von Soul_Silence Beitrag anzeigen
    Wie gesagt, vielleicht bin ich generell einfach zum Weinen zu bringen xD.

    Ich hatte immer irgendwo einen Heul-Moment, sei es als Sachikos Schwiegermutter ihr die Schuld an Hikarus Autismus gab, Hikaru zum ersten Mal "Mama" sagte oder die Kinder an der Schule sich kein Stück für Hikaru interessierten, weil deren Eltern wohl gesagt hatten, dass sie sich nicht mit ihm abgeben sollen (oder sie fanden ihn generell seltsam) . Daher war es so herzerwärmend zu sehen, als endlich jemand in Hikarus Alter ihn begrüsste. Zwar eine Kleinigkeit, aber in dem Fall doch mit großer Bedeutung .
    Bei so ergreifenden Themen, die besonders mit Gesundheit etc. zu tun haben, muss ich eigl auch recht schnell weinen. Wenn es eben Schicksalsschläge sind.

    Oh Gott, bei deinen Beschriebungen habe ich Gänsehaut, weil es so ergreifend sein muss. ;__; Ich hoffe, ich komme schnell dazu, mir das Dorama anzuschauen. Allerdings muss ich dafür emotional gefestigt sein - und Zeit haben (muss leider ab morgen wieder 4 Tage arbeiten).. ;__;
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  19. #119
    Mitglied Avatar von Soul_Silence
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    "Hikari to Tomo ni..." ist eigentlich mein erstes J-Drama, das ich mir ansehe. Wenn ich damit fertig bin, muss ich unbedingt jenes zu IS anschauen!

    Achja, ich habe per Suche gerade gesehen, dass Murasaki einen Thread für "Hikari to Tomo ni.../With the Light" eröffnet hat, auch wenn das eine ganze Weile her ist: http://www.comicforum.de/showthread....ght=Keiko+tobe
    Meine PKT: IS - Otoko demo Onna demo nai sei (oberste Priorität!), B Gata H Kei, Rudolf Turkey, Harapeko Usagi to Koisuru Ookami, Boku no Kimi to de Niji ni naru, Haikyuu!!, Sugars
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  20. #120
    Mitglied Avatar von PachiPa
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    @Soul: Mach dir da keine Gedanken! Wie es aussieht heulst du ja gerade für mich mit *Taschentuch reich*
    Für solche Themen sollte man immer in der passenden Stimmung sein. Außerdem gibt es dann ja noch genug andere Mangas die einen wieder zum Lachen bringen können.
    Wenn ich die ersten Bände von With the light gelesen habe, werde ich auch was im dortigen Thread schreiben. Toll das du ihn entstaubt hast!

  21. #121
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    Hallo Herr Schwarz,
    Hallo zusammen,
    ein ganz ganz großartiger Thread ist das hier!
    Herzlichen Dank fürs Reinlesen in den Thread und das Kompliment. Ich freue mich, dass auch Verlagsvertreter - sei es aus persönlichem Interesse oder aus Verlagsinteresse heraus - auf diese Titel aufmerksam werden bzw. sollten sie ohnehin bekannt sein, sehen, dass es auch Interessenten außerhalb Asiens gibt, die sich für derart Titel begeistern würden. Danke dafür.

    Ich möchte nicht forsch sein, aber auch Sie sind natürlich herzlich eingeladen, einen Titel vorzustellen, gerne auch einen, den sie vielleicht ausschließlich persönlich sehr interessant finden.

    Hallo Soul Silence,

    @Kulturkerbe
    Wenn du sagst, du hattest die Bände schon mal in der Hand und hast reingelesen, nehme ich stark an, es waren die japanischen Bände? Den IS gibt es ja ausserhalb Japans nicht
    Ja, das war ein japanischer Band. Ich weiß leider nicht mehr genau welcher, aber definitiv hatte er die zehn schon überschritten. Länger ist das jetzt her. Den Manga gibt es meinem Wissen nach übrigens auch in Taiwan und Hong Kong. Das hilft dir wahrscheinlich genauso wenig, aber man sieht, dass die Thematik auch in anderen Ländern Fuß fassen konnte.

    Daher wirklich schade, dass die Amis da nicht mehr Werke wie diese lizenziert und auch die Franzosen wohl kein Interesse haben, obwohl bei denen viele alte Sachen kommen (sogar teils Sachen aus den 80ern).
    Geschlechterfragen, Gleichbehandlung, Emanzipation, das alles ist in den USA derzeit heiß diskutierter Stoff. Vielleicht erlebt auch dieses "Nischenthema" mehr mediale Aufmerksamkeit und eine dortige Veröffentlichung wird damit einhergehend realistischer. Bedauerlicherweise könnte ich mir jedoch keinen US-Verlag vorstellen, der mit seinen derzeit ausgerichteten Programmschwerpunkten diesen Titel mitlizenzieren würde.

    Frankreich bietet Mangafreunden ein wunderbares, breitgefächertes Angebot älterer Werke, manchmal sogar in verlegten Ausgaben, die es selbst in Japan in dieser Form nie gegeben hat. Einige kleinere Verlage geben sich damit insbesonders sehr große Mühe. Leider sind Josei-Manga aus den 80ern, 90ern und frühen 2000er Jahren nur sehr selten dabei. Ich sehe dort wenig Möglichkeiten für eine zeitnahe Lizenzankündigung. Der Interessenschwerpunkt des französischen Erwachsenenmangamarkts liegt derzeit auf modernen Seinen und klassischen Gekiga-Werken der 60er und 70er Jahre.

    Hikari to Tomo ni... (engl. With the Light - Raising an Autistic child) von Keiko Tobe
    Auch für die Mühe, die in die Vorstellung dieses Titels geflossen ist, herzlichen Dank. Ich habe auch diesen Manga leider nie gelesen. Er hört sich sehr interessant an. Es ist sehr schön, dass solchen "realen Alltags-Problemen" in Josei-Manga Platz eingeräumt wird bzw. wurde. Das unbegründete Schuldgefühl einer Mutter, die ein autistisches Kind zur Welt bringt. Der Neid auf "normale" Familien mit "normalen" Kindern. Der schwierige Umgang mit Menschen, die die Welt augenscheinlich so ganz anders sehen als "wir". Ja, ein sehr heftiger Stoff, der jedoch zeigt, wie flexibel und universell einsetzbar das Medium Manga tatsächlich ist.

    Sehr, sehr schade, dass Tobe Keiko ihr Werk nie zu Ende hat führen können. Wirklich.

    Hallo bowi,
    Warum merke ich jetzt erst was es hier für einen genialen Thread gibt?
    Vielen Dank an alle die sich so viel Mühe machen all diese Mangas vorzustellen.
    Bis jetzt hat es mir vor allem Gisèle Alain von Kasai Sui angetan, den auf
    Deutsch oder Englisch, das wäre echt Klasse.
    Vielen Dank dir für das Lesen des Threads, für die Zeit, die du diesen tollen und wenig bekannten Titeln gibst. Ich freue mich, dass dir Gisèle Alain gefällt. Ich hoffe du wirst auch zukünftig den einen oder anderen für dich interessanten Titel entdecken. Das wäre schön.

    Hallo Peuchel,
    Und danke an Kulturkerbe für die schnelle Umsetzung meines Vorschlags!
    Das immer gerne. Es ist jetzt in der Tat viel einfacher, die Titelvorstellungen zu finden. Der Thread wächst schneller als ich es erwartet habe. Das ist dennoch sehr erfreulich.

    Allen, die das Thema Autismus weitergehend interessiert, kann ich auch das Buch The Reason I Jump: The Inner Voice of a Thirteen-Year-Old Boy with Autism des damals dreizehnjährigen Higashida Naoki empfehlen, sogar letztes Jahr übersetzt in Englisch bei Random House. Mir als Laien hat es damals das Verständnis für Autisten durch einfache Erklärmethoden vereinfacht. Zumindest glaube ich das.
    Eine deutsche Ausgabe, jedoch aus dem Englischen übersetzt - davon kann man persönlich halten, was man will - erschien unter dem Titel: Warum ich euch nicht in die Augen schauen kann: Ein autistischer Junge erklärt seine Welt beim Verlag rororo Mitte diesen Jahres.
    Das Buch greift viele Verhaltensweisen auf, die der Manga - nach meiner jungen Recherche - ebenfalls in ähnlicher Form darstellt. Bestimmt interessant als Begleitliteratur für diejenigen, die sich den Manga zulegen.

    PS. Ich freue mich, dass der Thread immer mehr auch von regem Austausch gezeichnet ist und ich euch nicht nur alleine eine Vorstellung nach der anderen vorsetze. Eine derartige Entwicklung habe ich mir so auch anfänglich vorgestellt. In meinen Augen können ausschließlich auf diese Weise "erwachsene Manga-Titel" einem breiteren Publikum zugänglich gemacht werden - durch einen leidenschaftlichen Dialog. Vielen Dank noch einmal an alle Beteiligten.
    Geändert von Kulturkerbe (03.10.2014 um 12:50 Uhr) Grund: Ärztlich verordnete Entschlankungskur

  22. #122
    Mitglied Avatar von Murasaki
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    Zitat Zitat von Soul_Silence Beitrag anzeigen
    Der Manga wurde in Amerika in einer 2in1-Ausgabe veröffentlicht und ist somit 8 Bände lang. Da Keiko Tobe 2010 an einer Krankheit verstorben ist, ist der letzte Band von With the Light auch mit diversen älteren Sachen von ihr gefüllt.
    Schön, dass du Hikari to Tomo ni-With the Light hier vorgestellt hast und freut mich auch, dass dadurch mein alter"With the light Thread" wieder zum Vorschein gekommen ist. Die Serie gehört ja nun seit einigen Jahren zu meinen Lieblingsjosei. Ich habe alle 8 Bände, die in Amerika erschienen sind, zu Hause und schon vor einiger Zeit gelesen.

    Der letzte englischsprachige Doppelband ist eher weniger ein Doppelband. Die ersten Kapitel sind noch normal, danach findet man die Entwürfe der Zeichnerin für ein weiteres Kapitel. Danach erst gibt es zwei ältere Bonusgeschichten.

    Mich hatte die Geschichte beim Lesen sehr berührt, auch wenn ich selbst noch keine Kinder habe und mit autistischen Kindern selbst nichts zu tun habe, so versetzt man sich doch schnell in die Lage der Mutter, die selbst mit den Situationen teilweise überfordert ist und dann auch noch Druck von außen bekommt.

    Das Drama habe ich noch nicht gesehen, habe es aber auch schon seit Ewigkeiten vor.

  23. #123
    Mitglied Avatar von Aya-tan
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    Mal ein weiterer Seinen-Manga:
    Yuureitou von Taro Nogizaka

    Dieser Mystery-Manga spielt in den 50ern in Japan. Man lernt Taichi kennen, der im Grunde ein absoluter Versager ist, der in seinem Leben nicht sonderlich viel erreicht hat. So will er sich als Verwalter für den Uhrturm der Stadt bewerben, auf den Weg dorthin trifft er Tetsuo, der sich zwar auch dort bewerben wollte, aber Taichi den Vortritt ließ. Nur wäre das für letzteren fast tödlich geendet, da er niedergeschlagen und an den Zeigern der Uhr gebunden wurde. Genauso wie beim Mordfall vor 2 Jahren, bei dem die damalige Besitzerin des Uhrturms auf dieselbe Weise starb. Tetsuo kam aber zum Glück noch rechtzeitig, da Taichi seine Bücher im Auto hat liegen gelassen. Das war noch nicht alles, Tetsuo wollte Taichi als Partner, um an den Schatz, der in dem Uhrturm sein soll, zu gelangen. Taichi willigt ein, denn nachdem seine Wohnung aus unerklärlichen Umständen abgefackelt war, hatte er keinen Ort mehr, wohin er sonst noch gehen könnte.
    Ich finde den Manga sehr spannend, aber auch sehr, sehr merkwürdig. Da gibt es so einige Punkte, die einen schon etwas stutzig machen, jetzt nicht vom Plot her, sondern viel mehr die Neigungen der Charaktere. Aber irgendwie macht es den Manga auch wieder interessant, weil er sich hier doch etwas vorherhebt. Es geht hier auch nicht sonderlich unblutig zu und manche Geschichten, die Tetsuo und Taichi aufdecken sind teils tragisch, teils grausam. Hier wird einem schon einiges geboten und auch optisch ist das Werk solide gezeichnet.

    Mangawünsche:
    7 Seeds/ Aku no Kyouten/ All Out!!/ Amatsuki/ Dendrobates/ Dolls/ Gold/ Husk of Eden/ Ichi/ Ilegenes/ Jojo's Bizarre Adventures/ Juuza Engi/ Kami no Shizuku/ Kitchen Palette/ Kurosagi Shitai Takuhaibin/ Lucky Dog 1 Blast/ Mother Keeper/ MPD Psycho/ Musashi #9/ Ouroboros/ Sengoku Blood/ Shikeisyu 042/ Shimauma/ Shounen Mahoushi/ Silver/ Taimashin: The Red Spider Exorcist/ The Embalmer/ Toxic

  24. #124
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    Hallo Aya-tan,

    Mal ein weiterer Seinen-Manga:
    Vielen Dank für die Vorstellung dieses - in der Tat - recht merkwürdigen Horror-Titels. Yūreitō ist in meinen Augen ein außergewöhnlicher Titel. Vorallem gefällt mir das gewählte Setting des Japans der 50er Jahre. Kurz nach dem Ende der us-amerikanischen Besatzungszeit bricht die japanische Gesellschaft mit den strengen Moralvorstellungen der Besatzungsmacht - ja, sie bricht geradezu grotesk aus. Und auch mir kommt dieser Manga wie ein grotesker Ausbruch aus den üblichen Horror-Klischees vor, ein über allen Erwartungen und Vermutungen hinweggleitendes Werk.

    Nogizaka Tarō adaptiert mit diesem Titel meinem Wissen nach den Roman "A Woman in Gray" von Alice Muriel Williamson, der in Japan ebenfalls Yūreitō heißt. Natürlich nicht, ohne sich ein wenig künstlerische Freiheit zu nehmen und dem Werk so ziemlich jede Form von Geschlechterollentausch, geschlechterspezifischen Verkleidungen und homo- wie bisexuellen Neigungen bzw. Andeutungen davon einzubauen. Dazu kommt eine fraglos kompromisslose Gewalt, vorrangig durch den Turm selbst, der als fallenverseuchtes Nest fungiert aber auch durch den darin hausenden Serienmörder, der mich stark an Leatherface erinnert. Sicher ist in diesem Manga niemand und die meisten Opfer ereilt ein ziemlich blutiges Ende.

    Der Zeichenstil ist, wie Aya-tan schon schrieb, sehr solide. Meiner persönlichen Meinung nach ist er sogar mehr als das. Der Künstler schafft es, eine gespenstische Atmosphäre, deftige Schockmomente und inmitten davon auch immer wieder laszive Szenen geschuldet durch den dazu meist unfreiwillig in Szene gesetzten Tetsuo zu vermitteln. Das alles durch klare, saubere Zeichnungen, die realistisch und mit wenig Schnörkel gestaltet wurden. Ein für einen Horrormanga vortrefflich passenden Stil.

    Der Manga ist jedoch keineswegs eine reine Splatterorgie - die schaurige Erkundung steht im Mittelpunkt. Letzeres führt nur oft zu ersterem und auch andersherum. Dabei ist dieses Geschlechterwirrarr, die undurchsichtige Neigung des jungen Taichi und der/die stoische/r, selbsthassende/r Tetsuo ein deutliches Alleinstellungsmerkmal von Yūreitō.

    Schöner Titel für Liebhaber ungewöhnlichen Horrors mit selten genutztem Setting in modernen Seinen-Titeln. Tatsächlich erinnert mich das Werk sehr an die grotesken Geschichten von Edogawa Rampo und ich bin mir sicher, der Altmeister merkwürdiger Horrorliteratur hätte es nicht viel besser machen können. Auch die japanische Leserschaft nimmt das Werk wohlwollend auf.

    Übrigens bringt Glénat den Manga auch in Frankreich heraus. Der fünfte Band kommt schon im November. Die Verarbeitung ist einwandfrei, die Übersetzung ebenso tadellos. Empfehlenswert!

    Auch bei dieser Serie möchte ich mein Lieblingscover anhängen:




    Geändert von Kulturkerbe (03.10.2014 um 15:54 Uhr)

  25. #125
    Mitglied Avatar von Soul_Silence
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    Da Kai Schwarz meinte, dass das Erscheinungsjahr eines Mangas egal ist, habe ich gleich IS bei Carlsen gewünscht (und auch bei EMA und Kazé). Hoffe, dass besonders Carlsen diesen tollen Josei für sich entdeckt und lizenziert, vor mir aus auch in einer 2in1-Ausgabe. Hauptsache, da kommt was .
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