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Ergebnis 1 bis 23 von 23

Thema: Halloween

  1. #1
    John Wick-Fan Avatar von Filmfreak
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    Halloween

    [align=center]

    Ab 25. Oktober 2007 im Kino!!


    FSK: Ab 18 Jahre --- Laufzeit: 110 Minuten


    Regie & Drehbuch:
    Rob Zombie

    Darsteller:
    Scout Taylor-Compton, Malcolm McDowell, Daeg Faerch, Tyler Mane, Sheri Moon Zombie, Pat Skipper, Dee Wallace Stone, William Forsythe, Ken Foree, Lew Temple, Danny Trejo, Hanna Hall, Danielle Harris, Adrienne Barbeau,
    Brad Dourif, Udo Kier, Kristina Klebe u.a.


    TRAILER:
    http://www.trailerseite.de/archiv/tr...n-trailer.html







    Nachdem er seine ältere Schwester brutal erstochen hat, wird der zehnjährige Michael Myers (Daeg Faerch) von der Polizei aufgegriffen und in eine geschlossene psychiatrische Anstalt eingewiesen. 15 Jahre später gelingt dem nun erwachsenen Michael (Tyler Mane) überraschend die Flucht aus der streng bewachten Klinik. Er bricht sofort in seine Heimat Haddonfield auf, um seine jüngere Schwester Laurie (Scout Taylor-Compton) zu finden. Als Kind beschützte er sie, nun schwebt Laurie in Lebensgefahr. So wie jeder, der den Weg des irren Mörder kreuzt.

    Kultregisseur und Musiker Rob Zombie ("The Devil's Rejects") produziert und inszeniert ein fulminantes Remake von John Carpenters Klassiker. Basierend auf dessen ursprünglichem Drehbuch fokussiert Zombie mehr auf Myers Kindheit und schafft eine perfekte Schockdramaturgie.

    Quelle: kino.de


    Ein zweiter Teil ist bereits in Planung:




    Der Streifen ist direkt nach den Ereignissen des ersten Teils angesiedelt und schließt an die Nachwehen des blutigen Amoklaufs von Michael Myers an. Ob Scout Taylor-Compton wieder als Michaels Schwester Laurie mit dabei ist, steht derzeit noch nicht fest. Laut Zombie wird sein H2 nicht dem originalen Halloween 2 ähneln.
    Er möchte dem Franchise in eine neue Richtung führen.

    Quelle: Moviegod[/align]

  2. #2
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    Ich hab die Neuauflage von Halloween zwar noch nicht gesehen, aber werd das noch irgendwann tun, da ich das sowieso schon immer wollte.

    Das ein weiterer Teil rauskommt, find ich eigentlich ganz gut. Bin mal gespannt, welcher Film sich durchsetzen wird, Halloween 2 oder Freitag der 13te, die Neuauflage.

  3. #3
    John Wick-Fan Avatar von Filmfreak
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    Der Trailer zu "Halloween 2":
    http://www.trailerseite.de/archiv/tr...m-trailer.html


    Neue Poster:


  4. #4
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    Ein starker Trailer, da bekommt man richtig Lust auf den Film. Und man erkennt sehr sehr gut, das es definitiv ein FSK 18 Film sein wird. Die Szenen sind meist wirklich heftig und sehr brutal.

  5. #5
    John Wick-Fan Avatar von Filmfreak
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    Verleihstart: 05. Februar 2010
    Kaufstart: 12. März 2010



    Extras: Audiokommentar, Entfallene und alternative Szenen, Outtakes, Casting, Musikvideo

  6. #6
    John Wick-Fan Avatar von Filmfreak
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    Halloween Kills


    Kinostart: 21. Oktober 2021 | FSK 18 | 106 Minuten | TRAILER 1 | TRAILER 2

    Den ersten Teil fand ich etwas enttäuschend, weil er meinem Empfinden nach zu wenig „gewütet“ hat. Der Film war insgesamt sehr zahm. Ferner enttäuschte mich, das er, obwohl er gefangen war und alles um ihn herum lichterloh brannte, nichts tat, um aus dieser Flammenhölle zu entkommen. Sowas kann man gleichzeitig aber auch cool finden, wie ich zugeben muß, denn er agierte wie immer. Überaus kontrolliert. Doch in den Trailern wütet er von Beginn an und geht dabei nicht gerade zimperlich vor – dafür gibt’s von mir ein Daumen hoch ^^

  7. #7
    Mitglied Avatar von God_W.
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    Fand den Vorgänger sehr stark und freue mich dementsprechend auch auf den.
    Über Besuch, Meinungen, Diskussionen etc... freue ich mich immer sehr!

  8. #8
    John Wick-Fan Avatar von Filmfreak
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    Erscheinungstermin DVD/BD:
    24. Februar 2022




    Extras: 2 Filmversionen | Audiokommentar | Gag Reel u.m.

  9. #9
    John Wick-Fan Avatar von Filmfreak
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    Halloween Ends
    __

    Kinostart: 13. Oktober 2022 | FSK 18 | 106 Minuten | TEASER | TRAILER

    Der letzte Teil. Wie will man ihn töten, hat man doch schon alles in „Kills“ versucht.
    Er ist untötbar. Zumindest körperlich. Ich glaube, da hilft nur ein Exorzismus
    Geändert von Filmfreak (27.10.2022 um 14:31 Uhr)

  10. #10
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    Oder ignorieren.
    Ein Leben ohne Roboter ist möglich, aber sinnlos.

  11. #11
    Mitglied Avatar von God_W.
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    Halloween (1978)


    Nostalgisch verklärte 7/10. Ist man ehrlich, schockt das heute niemanden mehr, lockt kaum eine Maus hinter dem Ofen hervor. Ich mag dennoch weiterhin die Atmo, die Schauspieler (Jamie Lee & Donald Pleasence) und der grandiose Soundtrack wird die Jahrhunderte überdauern. Der Rest sind wohlig schaurige Erinnerungen.


    Ich hab die TV-Langfassung geschaut, ich mag die zusätzlichen Szenen, aber ja, gerade die nehmen noch mehr Tempo heraus und machen das Timing etwas kaputt.



    Halloween (2018)


    die direkte Fortsetzung zum Erstling, die alle anderen Filme dazwischen ignoriert, zeigt eindrucksvoll, wie man eine totgeschlachtete () Filmreihe eindrucksvoll wieder zum Leben erweckt. Frisch, kurzweilig, roh und mit genug Eigenständigkeit um nicht gleich zum Fanfilm zu mutieren. Dazu eine stark aufspielende, wunderschön gealterte Jamie Lee Curtis (die Frau hat Falten! Und die sieht super aus! Da könnten sich viele straffgezogene Botox-Fressen mal ein Beispiel nehmen!). I like! (auch bei der dritten Sichtung)


    8-8,5/10



    Halloween Kills (2021)


    Weiter geht die Wiederbelebung von Michael Myers und zwar noch in der gleichen Nacht wie beim vorangegangenen Teil. Nahtlos knüpft der Streifen an den Vorgänger an, aber ebenso nahtlos wird er mit dem Original von 1978 verflochten, was nicht nur perfekt funktioniert und eindrucksvoll inszeniert wurde, sondern auch nostalgische Gefühle weckt, weil reihenweise Schauspieler von damals überlebenden Nebenrollen wieder in ihren Charakter schlüpfen!


    Die Hetzjagd in Haddonfield, bei der die Einwohner zu ihren "Fackeln und Forken" greifen, um als Lynchmob dem Bösen in der Stadt endlich ein Ende zu machen fand ich im Kino noch etwas übertrieben. Jetzt bei der Zweitsichtung auf Scheibe hat sich das komischerweise komplett gewandelt. Das gibt dem ultrabrutalen Geschnetzel noch eine gesellschaftskritische Note und sorgt tatsächlich für emotionale Momente.


    Ja, die ganzen Fan-Goodies machen Streifen vielleicht zu einem Nerdfilm, aber hey, so einer bin ich halt.


    8,5-9/10




    Halloween Ends (2022)


    Starkes und stimmiges Finale, welches nach einem Shocking Opener enorm zurückfährt und den Erzählrhythmus deutlich am allerersten Original anlehnt. Das mag vielen zu träge erscheinen, ich finde dieses erzählerische "back to the Roots" nach der Schnetzelorgie im Vorgänger ausgesprochen passend. Allgemein hat die Story ein paar interessante Neuerungen und Wendungen zu bieten, die das Ganze wieder eher auf ein psychologisches und spannendes Level bringen, bevor es hinten raus nochmal in die andere Richtung geht. Insgesamt sehr gut, wenn auch nicht so zum Feiern wie die vor Fan-Service strotzenden Vorgänger.


    8/10



    Insgesamt ein schöner, wenn nicht sogar der beste Zeitstrahl, in dem die Reihe für Slasher-Fans ganz hervorragend funktioniert.
    Über Besuch, Meinungen, Diskussionen etc... freue ich mich immer sehr!

  12. #12
    Mitglied Avatar von franque
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    "Ends" habe ich noch nicht gesehen, aber bei "Kills" nervte gewaltig, dass inzwischen jeder über die Gefährlichkeit und Quasi-Unzerstörbarkeit von MM informiert sein musste und dennoch benehmen sich fast alle Figuren wie die letzten Vollidioten und werden folgerichtig ins Jenseits befördert. Ja, einerseits wird der US-Waffenfetischismus (milde kritisch) betont, andererseits die alte Slasher-Regel auch in diesem mutmaßlich ernster gemeinten Sequel (immerhin von David Gordon Green) komplett übernommen: stupid as fuck = Kanonenfutter, und das jetzt immerhin bei einem doch zahlenmäßig nennenswerten Mob, außerdem weitgehend in Abwesenheit des notorischen nichts-als-******-und-Kiffen-im-Kopf-habenden Teen-Personals.*

    Also, ein paar Kügelchen in den (schon da für jedermann erkennbar übernatürlich resilienten) Boogeyman ballern und dann neben dem vermeintlichen Leichnam Volksreden schwingen ist ein bißchen happig. Warum da keiner mal Messer/Machete/schwere Artillerie bsp. am Kopf des (auf dem Boden liegenden!) Herrn Myers ansetzt, ist schon schwer einsehbar. Außer natürlich in Anbetracht der Tatsache, dass dies nur der mittlere Teil einer Trilogie sein sollte...



    *Haha, die Zensurmaschine hat wieder zugeschlagen. Think the Schüttelreim...
    Geändert von franque (23.10.2022 um 11:11 Uhr)

  13. #13
    Mitglied Avatar von joe ker
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    Ich wollte ends mögen, ja hab mich sogar voll drauf eingestellt einen "anderen" Halloween Film zu sehen aber leider hat mich das Ganze doch sehr zwiespältig zurückgelassen.
    Achtung hier kommen jetzt doch so einige Spoiler also wer sich überraschen lassen mag nicht öffnen!



    Den Anfang fand ich schon mal großartig, kompromisslos und sehr shoking. Was allerdings dann folgt fühlt sich nicht nach Fisch, auch nicht nach Fleisch und schon gar nicht mach Michael Meyers an. Es fühlt sich den kompletten Film über an als ob man nicht wußte in welche Richtung man das Franchise schieben möchte. Da wird erst ein Sidekick aufgebaut, will man den zum neuen MM aufbauen? Nee. Denn es düngt einen das das Böse von MM scheinbar eine Art Fluch oder so was in der Art ist, denn es befällt wohl auch andere.
    Aber auch diese Idee wird ebenfalls nicht weiter ausgebaut, sondern wieder fallengelassen, wie auch der Aufbau des Sidekicks. Hat es den Machern da an Eiern gefehlt? Denn am Ende servieren uns ja alle Beteiligten wieder mal das übliche und bieten uns den Endkampf Strodde/Meyer. Also erst rumeiern und am Ende alles beim Alten? Fehlte da der Mut oder wollte man nicht auch noch den letzten Halloween Fan vergraulen?
    Naja, wir bekommen diesmal Meyer Hack als Ausgangspunkt für den nächsten Anlauf. Und die Curtis könnte sogar auch nochmal mitmachen. Mein Kumpel und ich haben eigentlich beide gehofft Laurie springt mit in den Häcksler, aber das wäre dann schon ein sehr perverser Selbstmord

    Ich wollte den Film mögen aber er macht es einem schwer, weil er sich einfach nicht entscheiden kann und uns am Ende auch nur wieder, allerdings etwas netter verpackte, Stangenware liefert. Da haben die beiden Vorgänger deutlich mehr Mut zur Veränderung bewiesen, gerade Kills, welcher vom ausgelutschtem Suspense Format ausbricht und uns auch noch gleich zeigt wie erschreckend schnell ne Pegida Bewegung sich verselbstständigt und eine Schwarmdummheit umgreift die man nicht mehr in den Griff bekommt und ergo nur ein Michael Meyer sie aufhalten kann




    Musikalisch ist der Film ne Wucht, die Nervenanspannende Theme und dazwischen den Halloween Klassiker schlechthin


    So it's Halloween
    And you feel like dancin'
    And you feel like shinin'
    And you feel like letting loose
    "If you can't dazzle them with brilliance, baffle them with bullshit." W.C.Fields

  14. #14
    John Wick-Fan Avatar von Filmfreak
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    Extras: Unveröffentlichte und erweiterte Szenen

  15. #15
    John Wick-Fan Avatar von Filmfreak
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    Halloween Kills [Extended Cut]

    Als man auf Michael schoss traf keine der Kugeln, er wehrte sich und da fiel es mir wie Schuppen von den Augen: Er ist ein Glückskind. Wie Gustav Gans, nur das er wie ein Zen-Meister daherkommt, wartend, bis das Glück ihm hold ist und ihm den Weg ebnet. Das war so in der Anstalt (40 Jahre eingesperrt), im brennenden Haus und selbst danach noch, in dieser Fortsetzung. Ich finde ihn einfach faszinierend. Neben Darth Vader und Albert Wesker ist er der ultimative Bösewicht, der mit einer Coolness ausgestattet ist, die seinesgleichen sucht.

    Was mich so fasziniert? Michael reagiert nie panisch, atmet nie schwer (nicht mal wenn er verletzt ist hört man was von ihm), schnelle Bewegungen macht er grundsätzlich nicht, läuft den Flüchtenden gemächlich hinterher und ist nur mit einem Messer bewaffnet. Auch mochte ich den Rückblick, die Emotionen (die hochkochen, das Geweine), die Panik der Leute und ein bißchen den wütenden Mob. Besonders interessiert hat mich, weil es im Trailer angedeutet wurde, wie Michael in Wirklichkeit aussieht. Ohne Maske. Wie man ihn demaskiert.

    Obwohl ich‘s mir schon ausgemalt hatte – was nicht bedeutet, das mir der Gedanke auch gefallen hat – der Mythos wäre wohl dahin. Amüsiert habe ich mich darüber, das alle, wirklich alle, vor allem aber Tommy, viel über Michael Myers zu sagen hatten, ihn aber kein Stück kennen. Er ist nicht auf der Flucht, wie von Tommy behauptet, er ist ständig im Angriffsmodus. Ich habe bisher nur einen Film gesehen, und zwar den Vorgänger, dennoch kenne ich Michael besser als diese Leute. Nun hat er sein Zuhause zurückerobert.
    Geändert von Filmfreak (27.01.2023 um 10:20 Uhr)

  16. #16
    John Wick-Fan Avatar von Filmfreak
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    Halloween [Das Original]

    Man wartet und wartet (jedenfalls habe ich das getan) das was passieren möge, aber es passiert lange Zeit nichts. Überhaupt nichts. Sowohl die Musik (die einen bloß hinhält) als auch die Bilder suggerieren Spannung, wo keine ist – wie gesagt, nichts geschieht. Somit fehlt‘s auch an Spannung. Bis zur 52. Minute, wenn Michael das 1:0 erzielt (indem er Annie killt). Dies habe ich zwar schon kommen sehen, doch als Annie-Fan (denn sie war so cool und ihre Haare so toll) spielte ich eben mit. Michael hingegen war wahrscheinlich aufgrund seiner Jugend so „laut“ – dessen unkontrolliertes Atmen hört man ständig. Da gefällt mir der jetzige über 60-jährige Michael wesentlich besser, er kontrolliert nämlich nicht nur sich, sondern auch seine Umgebung. Ein wahrer Meister der Selbstbeherrschung. Sogar die Maske altert mit ihm und sieht cooler und gruseliger aus. Film lasch, schlimmer noch, Laurie lasch.

  17. #17
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    SOO schlecht kommt der bei dir weg? Das ist hart. Ich guck den ja durchaus öfter, zumal er eben egal in welcher Reihe man ihn guckt, immer dazu gehört. 1+2,4ff, 1+H20+8 und nun eben 1+Neue Trilogie. Und für mich ist er immer noch DER Horrorfilmklassiker. (Am Liebsten guck ich ihn aber zusammen mit 2. Auch wenn der schon deutlich schlechter ist, ist der Reiz beide zusammen zu gucken SEHR hoch.) Und wenn man mal guckt, was parallel an legendären Horrorklassikern kam, dann ist er immer noch ziemlich gut. Freitag, der 13. war deutlich schlechter. Und Nightmare mag ja damals frischer, neuer und auch besser erschienen sein, aber von allen Reihen ist DER Erstling am schlechtesten gealtert. Während Halloween noch immer ernstzunehmen ist. Finde ich. Aber ich werde ihn wohl mit deinen Worten im Hinterkopf beim nächsten Mal etwas kritischer gucken. Mal sehen, was passiert.

  18. #18
    John Wick-Fan Avatar von Filmfreak
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    Zitat Zitat von Jovis Beitrag anzeigen
    SOO schlecht kommt der bei dir weg? Das ist hart.
    Den hab ich zum ersten Mal geguckt und nach all den....
    .... „Vorschußlorbeeren“, hoffte ich auf was Gutes. Kann man nichts machen.

    Aber ich werde ihn wohl mit deinen Worten im Hinterkopf beim nächsten Mal etwas kritischer gucken. Mal sehen, was passiert.
    Meinetwegen mußt Du das aber nicht tun ^^"

    Hätte ja eh keinen Zweck, der Film gefällt Dir und das wird sich nicht ändern. So muß das auch sein.

  19. #19
    Premium-Benutzer Avatar von Jovis
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    Nein, nicht deinetwegen. Obwohl ich dich schon als Kompetenz ansehe. Meine hohe Meinung von dem Film wird dadurch bestimmt nicht erschüttert, dazu habe ich viel zu viele Erinnerungen an ihn (und an den Soundtrack). Aber gerade nach 500 mal gucken, kann man doch versuchen, Entwicklung reinzubringen. Beziehungen verändern sich. Auch zu Filmen.

  20. #20
    John Wick-Fan Avatar von Filmfreak
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    Zitat Zitat von Jovis Beitrag anzeigen
    Nein, nicht deinetwegen. Obwohl ich dich schon als Kompetenz ansehe.
    Kompetenz.... ich weiß ja nicht *lach* Mit 22 habe ich mich erst so richtig mit Horrorfilmen befaßt – spät, ich weiß („Shivers“ beim Zappen entdeckt zu haben, zählt nicht).

    Meine hohe Meinung von dem Film wird dadurch bestimmt nicht erschüttert, dazu habe ich viel zu viele Erinnerungen an ihn (und an den Soundtrack). Aber gerade nach 500 mal gucken, kann man doch versuchen, Entwicklung reinzubringen. Beziehungen verändern sich. Auch zu Filmen.
    Wirklich? Kommt wohl auf den Film an. In letzter Zeit schaue ich des Öfteren meine älteren DVDs und wenn ich das tue, spüre ich manchmal, vor allem wenn's um zwischenmenschliches geht, mehr – doch die Beziehung zu den Figuren/dem Film bleibt gleich. Ich bin ein Loyalist, wenn ich mich für was begeistere, dann ist das für immer. Daran ändert sich nichts.

    Um bei Halloween zu bleiben: Vor dem jungen Michael konnte ich mich nicht gruseln, auch ist er kein Überraschungspaket wie sein älteres Ich. Selbst wenn der nur dasteht und nichts macht, ist das spannender als alles, was ich im Original sah. Michael ist der Star, nicht die Musik. Seine konsequente Art ist einnehmend, davon war im Original ebenfalls nichts zu sehen. Man soll mir nicht nachsagen, das ich es nicht versucht hätte. Bin mit guten Vorsätzen rein, raus leider.... Die anderen Teile werde ich mir aber auch noch zu Gemüte führen.

  21. #21
    Premium-Benutzer Avatar von Jovis
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    Das ist echt witzig, denn ich sehe den Film GANZ anders und da ist Michael überhaupt nicht der Star. Michael ist die 'austauschbare Gefahr' und für den Film eigentlich vollkommen irrelevant. Die Serie ging im Grunde auch genau da erstmalig den Bach runter, als man DAS ändern wollte (in Teil 6). Das Wesen vom ersten Film liegt in den unzähligen Einbrüchen in den Alltag der Hauptfiguren und deren Art damit umzugehen. Ja, die Musik (die SCHON megageil ist) hatte ich als Soundtrack natürlich, und ich erinnere mich an eine Nacht, als meine Eltern in Urlaub waren und es gab einen Sturm mit blauen Blitzen und meine Freundin und ich haben uns ins Sofa vor das Panoramafenster zum Garten gesetzt und das Szenario angeguckt und dabei den Soundtrack angehabt. Unvergesslich. Mit dem Film hat das nix zu tun, aber den Film kann ich auch nich mehr gucken, ohne die Szene dabei in den Sinn zu kriegen.

    Mit Kompetenz meine ich deine Art Filme zu besprechen. Die finde ich sehr ordentlich. Natürlich hat keiner in allen Genres die gleichen Kompetenzen.

  22. #22
    Mitglied Avatar von franque
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    Der originale "Halloween" ist von 1978 und die heutige Trilogie aus den letzten Jahren. Da hast du deine Antwort, was Filmfreak angeht. Das wusste ich, dass wenn er das Original bespricht, es jetzt schlecht findet.

    Der 78er Film ist der Ursprung bzw. die endgültige Etablierung unzähliger Slasher-Tropen (nicht zuletzt das Final Girl, Laurie/JLC) und bei weitem der stilistisch ausgereifteste Teil der Reihe (incl. die von Rob Zombie). Musik, Bildästhetik, Mise-en-Scène der bedrohlichen Kamerafahrten ohne klar identifizierbaren point-of-view, das alles bildet darin das erste und das einzige Mal eine geschlossene Einheit und somit auch formal einen der wichtigsten und einflussreichsten Thriller-Prototypen seit "Psycho". Aus der Not der doch relativ dürftigen Substanz hatte Carpenter durch seine an Hitchcock und Mario Bava geschulte Formsprache eine Tugend gemacht. Da konnte in dieser Hinsicht auch so gut wie kein weiterer amerikanischer Slasher der Folgejahre mithalten. Die setzten stattdessen auf ungenierten Exzess, was ja zumindest auch wieder interessant war (ebenfalls im Gegensatz zu den heutigen, die geradezu familienfreundlich wirken, wenn man bei US-Kram mal sowas wie "Terrifier" außen vor lässt).

    Inhaltlich hat den Reiz sicher ausgemacht, dass Laurie und ihre Freundinnen als High School-Girls an der Schwelle zum Erwachsenwerden von einer undefinierbaren, nahezu übernatürlichen und unkaputtbaren Macht bei allem attackiert werden, was Spaß macht; daher ließ sich Michael als Metapher für die dem Jugendlichen feindselig erscheinende Erwachsenenwelt (alias "der Ernst des Lebens", wem graute es nicht davor?) lesen. Diese Resonanz spielt in den späteren Filmen überhaupt keine Rolle mehr. Das Original war nie reaktionär, ganz im Gegenteil. Es war eine Warnung vor der Welt. Deshalb gab es auch nie eine Katharsis, nie ein nicht trügerisches Happy-End.

    Die heutige Trilogie von Blumhouse ist mehr oder weniger netter Kinderkram aus der mainstreamigen Hollywood-Retroschiene, somit nicht annähernd in derselben Sphäre wie das Carpenter-Original.
    Geändert von franque (13.02.2023 um 14:27 Uhr)

  23. #23
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    Auf mich wirkte das Original stellenweise wie eine Doku aus den 70ern (wo waren die Menschen in dem Vorort? Da war gar nichts los, diese Stadt schien bereits tot) und nicht wie ein Horrorfilm. Wenn Bildästhetik heißt, menschenleere Straßen aus der Voyeurs-Perspektive zu zeigen, dann hat er das geschafft und ich hab nichts verpaßt. Langeweile muß man halt irgendwie kaschieren – sonst würde es ja jeder merken Halloween [Das Original] beginnt für mich erst mit der 52. Minute und der Film endet 36 Minuten später.

    Worauf hat Carpenter gewartet? Immer dieselbe Musik abzuspielen, das kann‘s doch nicht sein. Zu wenig Ideen? Dies würde erklären, wieso er ausgerechnet Laurie als Hauptfigur auserkoren hat. Bei »X«, den ich kürzlich sah, dasselbe Muster. Man wird so lange hingehalten bis das Interesse erlischt, aber von Spannung oder die Handlung voranzutreiben, keine Spur. Denn auch hier ging es ab der 55. Minute richtig schnell zur Sache. Und beide Filme bzw. Regisseure machen den Fehler, die falsche Person ins rechte Licht zu rücken. Hüben wie drüben haben sie das überhaupt nicht verdient: Die eine ist langweilig mit null Charisma (Halloween), die andere eine egoistische Sch*ampe (X), für die ich null Toleranz aufbringen kann.

    Bei den Blumhouse-Umsetzungen grusele ich mich wenigstens und solch einen Michael, solch einen Bösewicht, sieht man selten. Zwei Trümpfe, die ICH zu schätzen weiß.

    Edit:

    Schauen wir uns doch mal
    Alien an, Ridley Scotts zweite Regiearbeit. Es gibt lange Passagen wo so gut wie nichts passiert – Brett z.B., der die Katze sucht. Heutzutage würde so mancher Regisseur jene Passagen schneiden, um das Tempo beizubehalten. Doch im Gegensatz zu Halloween [Das Original] packte einen die Atmosphäre und die Spannung(sschraube) erledigte den Rest. Ein neues Filmmonster ward geboren und betrat die Bühne, welches seitdem Angst und Schrecken verbreitet. Ohne irgendwelche versteckten Botschaften entschlüsseln zu müssen, nur um ein bißchen unterhalten zu werden. Einfach ein geradliniger Horrorfilm im (Sci-Fi-Gewand), mehr muß man nicht draus machen, damit es funktioniert.
    Geändert von Filmfreak (17.03.2023 um 08:33 Uhr)

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