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  1. #301
    Mitglied Avatar von Yoitsu
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    Ja, Arrietty war schön, und überhaupt nicht so langweilig, wie ich es erwartet hatte. Und Das Ende war überraschend bitter.

    Ponyo schieb ich auch schon seit 10 Jahren vor mir her weil es mir so gänzlich grau und reizlos vorkommt. Kannst du mir das mal in einem kurzen Absatz schmackhaft machen?
    Hast du die letzten Glühwürmchen gesehen?
    Denkbloggade - Die aufwühlenden Gedanken eines kleinen Teilzeit-Menschen


  2. #302
    Mitglied Avatar von Alacrity
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    Hm, na ja, mal schauen...
    Ponyo ist auf jeden Fall ein Titel von Ghibli, der auf eine jüngere Zuschauerschaft abzielt. Die Geschichte ist eher simpel und der Titel lebt eher davon, dass man Sympathie gegenüber den Charakteren entwickelt. Und ich schätze, es ist auch ein Film, bei dem die Reise wichtiger ist als das Ziel. Es ist weniger eine moderne Geschichte als eine Art Märchen. Deswegen tue ich mich gerade schwer, einzelne Elemente zu nennen, die den Film besonders machen... Es sind halt die vielen verschiedenen Charaktere und Familie als zentrales Thema für mich - Umweltbewahrung gibt's Ghibli-typisch natürlich gratis dazu.
    Er ist jetzt nicht mein Lieblibngstitel für mich und vielleicht schafft er's nicht mal in die Top-10, aber er war halt schön, zu verfolgen. So ein Film, den man einmal gerne sieht, aber das nicht unbedingt wiederholen muss.
    Natürlich muss man da bedenken, dass meine durschnittliche Rezension sich nicht bei einer 5/10, sondern einer 7.5/10 oder 8/10 befindet. Alles sehr inflationär bei mir.

    Und nein, Die letzten Glühwürmchen habe ich noch nicht gesehen - ich hoffe, es kommt mal im Fernsehen, weil ich's doch sehr gerne mal anschauen wollen würde. Ich hab' da einiges an Geduld - immerhin kommen noch genug andere Filme, aber irgendwann schau' ich's vielleicht auch mal online~.
    ---
    Apropos andere Filme...
    Twittering Birds Never Fly~The Clouds Gather: 9/10

    Der Film enthält eine Tilde und verdient seine Score allein deswegen~. Aber nein, der war wirklich sehr gut gemacht. BL-Filme gefallen mir meist mehr als BL-Anime oder BL-OVAs. Und obwohl ich fast lachen musste, dass viele der Yakuza sich anhören, als hätten sie einen Kanister Schwefelhexafluorid geschluckt, war die Geschichte durchweg ernstzunehmen und spannend. Mehr sag' ich jetzt nicht, weil ich den Manga schon rezensiert habe.



    Natsume's Book of Friends The Movie: Ephemeral Bond: 8/10

    Mir wurde gesagt, dass man den Film auch anschauen kann, wenn man die Serie/den Manga nicht kennt. Ich kann da teilweise zustimmen - es taucht irgendein Charakter auf und es ist schon klat: Ah, das ist ein Freund von Natsume oder ein Rivale. Aber teilweise war ich doch etwas verwirrt - als Erstseher konnte ich nunmal zunächst nicht zwischen neuen und bekannten Charakteren unterscheiden. War jetzt kein Drama, aber ich glaube, als "Stammkunde" wäre ich noch besser in die Geschichte reingekommen.
    Die Geschichte an sich war sehr gut ausgeklügelt. Mir wurde ja schon gesagt, dass Pakt der Yokai sehr episodisch aufgebaut ist, ähnlich wie Mushishi - für Spin-Off-Filme passt das sehr gut. Und man konnte auch sehr gut mitfühlen - die wichtigsten Begriffe wie das Buch der Freunde wurden auch noch kurz erläutert für neue Fans.
    Wenn ich diese Art der Geschichtenerzählung mehr mögen würde, würde ich den Film noch höher bewerten, aber ich mag eher feste Ensembles. Ich mag die Charaktere zu sehr - ich find's dann immer schade, dass sie so schnell wieder weg sind, wenn man sie gerade liebgewonnen hat.
    Aber es war natürlich ein sehr schöner Film, ganz ohne Zweifel! Ich bin froh, ihn gesehen zu haben~.


    So! Am 16. kommt Das Mädchen, das durch die Zeit sprang - der letzte Film im Oktober, der mich interessiert. Hoffentlich komme ich dann mal dazu, Animes und nicht nur Filme weiterzuschauen.
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    Yair Rosenberg - 5.8.2021

  3. #303
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    So, es ist lange her, aber ich habe auch mal wieder einen ordentlichen, tatsächlichen, wahrhaftigen 12-Episodenx24-Minuten Anime durch~.
    Magical Girl Ore: 8/10

    Magical Girl-Serien sind längere Zeit an mir vorbeigegangen. Die ursprünglichen Reihen, die alles "ernst meinten", habe ich nicht gesehen - ich bin in der Zeit der Dekonstruktionen wie Puella Magi Madoka Magica aufgewachsen. Wenn ich recht informiert bin, ist es ein Vorurteil, dass davor keine Serie irgendwie einen düsteren Twist eingebaut hat - ich habe z.B. Gutes von Princess Tutu gehört. Aber es ist wohl schwer zu leugnen, dass PMMM eine Welle von "dark and edgy" Magical Girl-Serien inspiriert haben, die noch mehr auf shock value setzen und dabei manchmal vergessen, dass ohne Grund schockierend zu wirken leicht genauso kindisch wirken kann wie kindgerechte Serien.
    Aber es gibt auch eine dritte Möglichkeit - Magical Girls die immer noch nicht so agieren, wie man "es erwartet", aber auf andere Weise - denn wenn ein Markt nur aus Dekonstruktionen besteht, werden sie zum neuen Normal/Status Quo und verlieren ihren Neuheitswert. Statt auf reine Schockgefühle abzuzielen, wird sich um Humor bemüht - die Dekonstruktionen weichen Parodien. Magical Girl By Accident geht in die Richtung, aber kein Manga definiert diese Kategorie wohl so sehr wie Magical Girl Ore.

    Ich wollte mir den Anime anschauen, damit ich mal was Leichtes für zwischendurch sehen kann und war ziemlich positiv überrascht. Die ersten beiden Episoden verpulvern bereits einen Großteil des Humors, den man mit dem Konzept "Mädel bekommt magische Kräfte und beschützt die Welt, wenn sie sich in einen Typen verwandelt" erhalten kann und Episoden 3 und 4 waren dafür etwas schwach, weil die Witze etwas erschöpft waren. Episode 5 ist eine Meta-Episode über Anime-Produktion in der Golden Week - sicherlich sehr speziell und ich kann verstehen, wenn sie einigen nicht gefallen hat. Ich fand sie ganz in Ordnung. Dann fängt sich die Serie aber wieder - der Humor bleibt bestehen, aber was mich wirklich gefesselt hat, waren die Charaktere. (Das Geheimnis einer jeden guten Comedy!) Die Mutter-Tochter-Beziehung der Reihe war überraschend berührend und der plot twist mit dem Manager als wirklichem Antagonist war auch sehr gelungen! (Trotz seiner Rolle er mein Lieblingscharakter. Sein Enthusiasmus ist einfach goldig~)

    Wie man sich denken kann, wird die Prämisse schamlos für Fanservice ausgenutzt. Nicht dass ich damit ein Problem hätte~. Es bildet sich ziemlich schnell ein Liebes"quadrat" heraus mit mehreren unerwiderten Lieben, Sakuyo (Weiblich) liebt Saki. Die liebt Mohiro und der wiederum verknallt sich sofort in Sakis baratastisch-männliches Alter Ego. Natürlich wird das alles gnadenlos für Witze ausgeschlachtet, aber es bleibt ein Fitzelchen an ernsthaften Szenen über, sodass die Attraktionen glaubhaft wirken.

    Durch das Durchhängen im zweiten Viertel der Geschichte bekommt die Geschichte keine höhere Punktzahl - und ich habe das Gefühl, dass aus der Prämisse doch noch ein bisschen mehr content herausgeholt hätte werden können - aber es war eine unterhaltsame Serie. Den Manga merke ich mir für meine nächste Wunschrunde vor!

    EDIT: Ach ja, bei so einer Serie ist das eigentlich egal, aber eine Sache, die mir noch aufgefallen ist: Das Blutgefäß des Stabs ist anscheinend eine Referenz auf Puella Magi Madoka Magica, aber warum füllt sich das mit Blut? Bringt das am Ende was? Hätte man noch beantworten können - natürlich ruhig auf witzige Weise.


    Yu-Gi-Oh Battle City Part 1: 7.75/10

    Dieser Arc wird gemeinhin als bester Arc der Originalreihe bezeichnet. (Ich habe auch überraschend viele Stimme gehört, die den Doma/Waking The Dragons-Arc als besten bezeichnen, aber da ist das fandom wohl sehr gespalten...)
    Ich kann das (bis jetzt) durchaus nachvollziehen! Dieser Arc steht 1.25 Punkte besser da als die vorherigen und bessert sich in seinem Verlauf auch noch kontinuierlich. Anfangs folget das Turnier noch einem ziemlichen Monster-Duelist-of-the-week-Format. Charaktere werden in einer Episode (wieder) eingeführt, für die man anscheinend Sympathie empfinden soll, duellieren sich, erzählen ihre tragische Vergangenheit und verschwinden genauso schnell wieder. Auch das Duell von Yugi und Jounouchi war noch weit von einem Höhepunkt entfernt. Aber die letzten 20 Episoden haben es dann endlich wieder geschafft, mir wirklich zu gefallen. Die vier Duelle der 8 Viertelfinalisten waren allesamt technisch interessant, zeigten Stärken und Schwächen der Duellierenden und die Flashbacks passten sich besser in die Geschichte ein als die semi-zufälligen Flashbacks der vorheigen seasons. (Und ja, da schließe ich alle Duelle ein: Jounouchi-Rishido, Mai-Marik, Yugi-Bakura und Ishizu-Kaiba. Beim "normalen" Marik wurde analog zu Pegasus versucht, ihn als nicht so schlimm darzustellen durch 1. die Existenz eines noch schlimmeren alter egos 2. eine tragische Vergangenheit und 3. ein durch Shadi erzeugtes Missverständnis. Davon war ich kein sonderlich großer Fan, (Er hat nunmal mehrfach versucht, Leute umzubringen - so einfach ist ein redemption arc nicht, obwohl ich, wie gesagt, Fan von denen bin) aber es wurde zumindest mehr als eine Episode dafür verwendet, also besser als bei Pegasus war's zumindest.

    Das "Finale" zwischen Yami Marik und Yami Bakura/Marik ist natürlich kein richtiges Finale, da der Arc nicht wirklich zuende ist, aber als Pseudofinale ist es ganz interessant. Konflikte zwsichen zwei "bösen" Charakteren sind oft ziemlich interessant: Dynamiken wie zwischen den drei Charakteren - zwei finstere Mächte und ein moralisch zumindest ambivalenter Charakter - sieht man nicht oft. Die letzten 20 Episoden haben ca. 8/10-Niveau, manche erreichen das 9/10-Niveau, würde ich sogar sagen. Das Problem ist nur der ewig lange build-up, bei dem mir nicht genügend passiert. Der zieht das Ganze doch noch ein wenig runter. Aber doch ein sehr guter Arc!

    ...Okay, okay, ich muss es tun. Einmal ganz kurz muss es sein. Die offensichtliche Frage: Welche Ships werden unterstützt?!? Nun! Jounouchi und Mai ist, schätze ich, mein OTP bis jetzt. Die erhalten das meiste Teasing und die meise Entwicklung zwischen den beiden. Ich fände die beiden auch als Pärchen ziemlich süß. Sie passen ziemlich gut zueinander mit ihren Temperamenten. Sonst gibt's wenig abzugrasen, muss ich sagen. Yugi/Tea ist in gewisser Form canon, ist aber ziemlich langweilig. Puzzleshipping (Yugi/Yami Yugi) ist in einer bestimmten Phase des Animes (Bevor Yami Yugi sich auf die Suche nach seinen Erinnerugnen macht) überraschend einfach hineinzuinterpretieren, war aber eher amüsant als ernsthaft. Ein zweites Ship hab' ich noch und da ist absolut die Abridged Series schuld: Thiefshipping (Bakura/Marik oder richtiger Florence/Marik). Ja, sorry, ist nun mal so. Das wär's auf der Front erstmal. Vielleicht gibt's noch ein Shipping-Update, wenn ich ganz durch bin~.


    Sooo, was steht als nächstes an? Das Mädchen, das durch die Zeit sprang als Film und mehr Yu-Gi-Oh natürlich, aber vielleicht zieh' ich noch einen Anime von meinem Backlog vor: Dr. Stone, Fate/Zero, Holmes of Kyoto, Tsurune, WorldEnd, Love Stage, Gakuen Babysitters, WIXOSS und Hanebado stehen alle noch aus!
    Geändert von Alacrity (12.10.2020 um 23:07 Uhr)
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    Yair Rosenberg - 5.8.2021

  4. #304
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    Das Mädchen, das durch die Zeit sprang: 7/10 mit Tendenz zur 6/10

    Ein Film mit viel Potential, das zu Beginn auch ausgeschöpft wird. Dass die Zeitsprünge streng wissenschaftlich keinen Sinn ergeben, habe ich bei einigen Rezensionen als Kritikpunkt gesehen, aber mir ist das ziemlich egal - das würde den Film nur unnötig kompliziert machen. Auch dass die Zeitreise nur für triviale Zwecke statt große Weltverbesserei gebraucht wirde, fand ich gerade gut - typisch für die High School halt. Die erste Hälfte des Films fand ich daher sehr gut - sowohl in Erzählstruktur und Charakteren als auch vom Humor her. Die Protagonistin fand ich sympathisch, selbst mit ihren offensichtlichen Schwächen, und der Rest des Trios war auch gut ausgearbeitet.

    In der zweiten Hälfte häufen sich allerdings die internen Fehler und die eigentlich als wichtig dargestellten Sachen, die sich im Sande verlaufen. Z.B.:Wer waren die Typen vom Photo der Tante? Oder dass Chiaki Makoto sagt, dass er in der Zukunft auf sie warten würde. Einmal: Was wurde aus seinem Plan, sich das Bild, das von Makotos Tante restauriert wurde, anzuschauen? Wenn er das gewollt hätte, gibt es für ihn noch keinen Grund, in der Zeit zu springen - das müsste er erst in ein paar Tagen machen. Sein Versprechen impliziert auch, dass seine Zukunft nicht allzu weit entfernt ist - er ist mit Sport wie Baseball allerdings nicht vertraut (selbst vom Namen her). Damit so ein weitverbreitetes Konzept in so kurzer Zeit aus dem kollektiven Gedächtnis der Menschheit verschwindet, muss ein geradezu apokalyptisches Ereignis eintreten - die Zukunft von Chiaki scheint ziemlich dystopisch zu sein. Sollte das nicht irgendwie thematisiert werden? Und warum will er so schnell wieder heimkehren? Überhaupt: Er will heimkehren, wenn er Gefahr steht, jemandem über die Zukunft zu erzählen - deswegen verschwindet er zum Höhepunkt der Geschichte und erneut am Ende. Aber Makoto kennt sein Geheimnis dann doch schon? Noch schlimmer kann's dann auch nicht mehr werden...

    Na ja, aus solchen Gründen hat mich der Film zum Ende her etwas enttäuscht, aber er hat mir netto immer noch ziemlich gut gefallen, wegen des Konzepts und der Charaktere.


    Der Plan vom vorherigen Post hat sich nicht verändert - mal schauen, was ich als Nächstes anfange~.
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    Yair Rosenberg - 5.8.2021

  5. #305
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    Fudanshi Shoukan: Isekai de Shinjuu ni Hameraremashita: 6/10 mit Tendenz zur 5/10

    Die BL-Dürre der Animelandschaft zwingt mich zu immer drastischeren Maßnahmen - Vom gleichen Studio wie Manly Appetites gibt es einen neuen "Anime" mit 4 5-Minuten-Episoden und da es sonst nichts gibt, musste der herhalten. Da sich niemand für ihn interessiert, wurde er nicht lizenziert, was mich zu noch extremeren Maßnahmen zwang... nämlich die bei Youtube offiziell hochgeladenen Episoden per Echtzeit-Voice-to-Text-Maschinenübersetzung zu verfolgen. Das hat nicht sonderlich gut funktioniert - belassen wir es dabei.



    Zum Glück möchte Crunchyroll den Film zu Given bringen - ich hoffe weiterhin darauf, dass das auch jemand mit Umibe no Etranger macht. More Corners of the World wäre auch noch gut.

    Aber jetzt freue ich mich erstmal auf Zankyou no Terror ab Mitte November~.
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    Yair Rosenberg - 5.8.2021

  6. #306
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    Akira: 6/10

    Ein Film, der in Ansätzen versucht, ein interessanter SciFi-Film mit Tiefgang zu sein, aber als Pulp-Produkt mit Charakteren, die nicht über bloße Archetypen hinausgehen, endet, der keine seiner Ideen voll ausleben kann und das gefällt mir - wie ich so gern sage - weniger als ein Film, der sich wenig vornimmt, das aber schafft. Die Animation selbst ist großartig, aber die Story hält nicht mit. Ich gehe stark davon aus, dass das das Resultat der Adaption von 6 Bänden in einen Film ist - bei so etwas werden wahrscheinlich viele Passagen verlorengehen...



    Giovannis Insel: 8/10 mit Tendenz zur 9/10

    Ein sehr guter Film, alleine von der Prämisse her! Der Norden Japans ist an sich bereits faszinierend und ziemlich underrated - als Soldaten in ihm einfielen, dachte ich sofort an Amerika, aber ein Film über Russisch-Japanische Beziehungen ist noch interessanter, gerade da es so unerwartet kam. Er erinnert schon stark an "In This Corner of the World" durch die Darstellung des alltäglichen Lebens im Krieg, auch wenn hier der Krieg noch "näher" ist, bzw. die Familie den ganzen Film über nah am Geschehen ist. Und ebenso wie Corners hält sich der Film nicht zurück ohne auf schock value zurückzugreifen. Emotional hat mich Corners noch ein wenig mehr berührt, (Giovannis Insel droht doch ein paar Mal, ins Kitschige zu schlittern - er tut es nicht, aber ist manchmal nah dran) aber dieser hier hat mir auch sehr gefallen.



    Yes Ka, No Ka, Hanbun Ka: 8/10

    Wenn ich mir manchmal Rezensionen oder allgemein Artikel durchlese, höre ich einen Satz oft:"Das ist eine furchtbare Person, aber wenigstens hat er/sie Integrität! Besser als Feiglinge oder doppelzüngige Heuchler" Ich muss gestehen, dass ich gerade eine Faible für diese Art von Charakteren habe. Twitter hat gerade 2020 seine Liebe zu "Himbos" bewiesen: Starke, nette Männer, die nicht gerade die Hellsten sind. Und eine meiner Lieblingsarten von Charakteren ist tatsächlich das genaue Gegenteil: Körperlich schwach, hinterhältig, intelligent, feminin/androgyn. Daher hat mich die Präsenz eines solchen Charakters als Protagonist natürlich sofort begeistert! Und der Anime konnte da auch überzeugen. Mit viel Hin-und-her und Ach-und-Krach kam das Pärchen zusammen und die Art Handlung, in der sich ein Charakter zweimal in einen anderen verliebt (In beide Versionen von ihm) gefällt mir auch sehr, obwohl ich dem Film nicht abkaufe, dass die Scharade so lange aufrechtgehalten werden konnte durch eine simple Maske...
    Die Sexszene war so-lala - mit ein wenig dubcon an sich habe ich kein starkes Problem, aber oftmals gibt es das bei Semes, bei denen es nicht wirklich zu ihrem Charakter passt, finde ich - das gefällt mir meist nicht sonderlich. Aber es ist weit davon entfernt, die OVA für mich zu ruinieren oder so - trotzdem sehr ordentlich gemacht! (Den roman muss ich noch lesen - liegt schon hier rum...



    Terror in Tokio: 8/10 mit Tendenz zur 9/10

    Es ist Freitagabend, ich komme nach Hause, schalte den Fernseher an, höre ein gut gemachtes Elektropop-Opening und denke mir "Au ja, ich hab' richtig Bock auf Terrorismus~" Die erste Hälfte des Animes war besonders gelungen - die Krimigeschichte, gekoppelt an klassische Mythologie und Märchen hat mich sogar an Monster erinnert, wie auch die Nutzung eines Waisenhauses als geheimes Experiment zur Erschaffung von "Übermenschen". Twelve, Nine, Shibazaki und Five sind die Stars der Show, während unsere "Protagonistin" zwar nicht unausgereift ist und ihre eigene Hintergrundgeschichte und Probleme hat, aber grundsätzlich als Identifikationsfigur für das Publikum dient. Motto: Wenigstens eine normale Figur hier. Das Zwischenspiel zwischen Sphinx und Shibazaki war dabei interessanter als das zwischen ihnen und Five, was sehr gut dadurch gelöst wurde, dass Five nicht wirklich an der Festnahme der beiden interessiert ist und nur sekundär daran, Spielchen zu spielen, sondern eigentlich nur in einem letzten Spektakel sterben will. Und für einen guten "Villanous Breakdown" bin ich auch immer zu haben - Azula lässt grüßen~.
    Vielleicht hat der Anime mich doch ein wenig zu sehr an Monster erinnert, der die Art der Geschichte doch noch ein wenig besser hinbekommt, sonst hätte ich eine noch höhere Punktzahl vergeben, aber er ist auf jeden Fall sehr empfehlenswert!



    Winter Cicada: 9/10

    Like if you cry everytime und so... Die OVA-Reihe hat mich sehr überrascht! Ich habe sie eigentlich nur geschaut, um meine BL-Anime-Liste zu vervollständigen. Selbst als BL-Fan kann ich sagen: Die meisten BL-Anime (besonders die älteren) sind einfach nicht sonderlich gut, bis auf die Memes, die aus ihnen resultieren. Aber nach Winter Cicada muss ich das wohl nochmal überdenken, denn der war wirklich gut gemacht mit einem glaubhaften Pärchen und einer schönen Runde Tragik. Man merkt, dass die OVA-Reihe ihre Geschichte vollständig erzählen kann und nicht gehetzt wirkt und die Charaktere haben Motivationen und Meinungen, die über ihre Beziehung hinausgeht. Insbesondere die Thematik von außenpolitischem Austausch und die Notwendigkeit einer vereinigenden Regierung fand ich sehr gut ausgeführt!



    Haru Wo Daiteita: 7/10

    Weniger gut fand ich die Hauptreihe von Winter Cicada, die auch als OVAs adaptiert wurden. Man merkt hier im Gegenzug zum Vorgänger, dass bei der Adaption Tiefgang und ein ordentliches Pacing verlorengehen. Und sie blieb mir auch weniger im Gedächtnis - ich wusste gerade gar nicht: Hab' ich die jetzt schon gesehen oder wollte ich das noch? Aber die Grundgeschichte war nicht schlecht - den Manga würde ich lesen, wenn er mal als Klassiker hierher kommt.



    Marudase Kintarou: 4/10

    Ein Titel, der seine wenigen Punkte nur aus Gelächter über seine Absurdität und seinen Fanservice erhält - ja, ich bin da auch bestechlich, zumindest ein bisschen~. Ich hatte die ganze Zeit keine Ahnung, was da abging und ich glaube, selbst wenn ich den Manga gelesen hätte, hätte mir das nur wenig geholfen...

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    Yair Rosenberg - 5.8.2021

  7. #307
    Junior Mitglied Avatar von STUDIO LF
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    Zitat Zitat von Filmfreak Beitrag anzeigen
    [align=center]OT: Hokuto no Ken / IT: Fist of the North Star - Action - Japan 1986
    OT= Original-Titel ~ IT: Internationaler-Titel

    [/align]

    Film: Nach einem Atomkrieg gilt auf der Welt nur noch das Recht des Stärkeren. Die wenigen Menschen, die überlebt haben, machen sich das wenige Essen und Wasser streitig, was zu erhöhter Gewalt führt. Rache, Hass, Verzweiflung, gibt es zuhauf, aber auch Liebe gibt es noch.... Unser Held Kenshiro hat eine Aufgabe gefunden: Er will die beiden einzigen Wesen auf der Erde beschützen, die sie wieder zu einem grünen Planeten machen können.

    [align=center] [/align]

    Review: Zum ersten mal ganz und ungeschnitten gesehen. Von den Animationen und vom Soundtrack her geht der Film in Ordnung. Auch die Story und ihre stetigen blutigen Kämpfe sind noch gut und annehmbar. Doch das wirklich schöne an dem Film ist das die Liebe niemals stirbt und das "kleine goldige Mädel" die einzige Blume immer mit sich herumträgt... sprich, sie trägt die Hoffnung der Erde mit sich rum.

    [align=center]Note: 4

    [/align]


    Ich befinde mich mittlerweile bei Episode 127 (dubbed) von FIST OF THE NORTH STAR (Hokuto No Ken), wobei ab ungefähr Episode 100 die Serie seinen Titel änderte in "FIST OF THE NORTHSTAR 2".

    Ich kann diese Serie empfehlen, weil im Laufe der vielen Geschichten immer wenn ich das Gefüh hatte, dass die Geschichten Gefahr laufen sich zu wiederholen, ich überrascht wurde mit Fortschritten, die ich hier nicht verraten möchte...

    Ich konnte den hier bewerteten gleichnamigen Film auch sehen, habe aber es nur bis zur Hälfte geschafft, weil er selbstverständlich die ersten Episoden der Serie in konzentrierter Form verkürzt darstellt in einer schönen "polierten" Fassung. Wer die ganze Story mit all seinen Nebengeschichten und Feinheiten sehen möchte, muss die japanische Serie dubbed sehen.

    Es gibt mittlerweile eine Vorgeschichte zu "North Star" als Animé und heisst "Fist Of The Blue Sky" und spielt vor der Apokalypse im mafia-beherrschten Hong Kong, wo die Vorfahren unseres Helden Kenshiro um die Macht kämpfen. In seiner Vergleichbarkeit, ebenso wie in seinen Unterschieden, haben die Macher dieser Vorgeschichte gute Arbeit geleistet die "Vor-Apokalypse" darzustellen.


    Meine Bewertung:

    Wer grenzwertige Geschichten mit Blut und Botschaft und Bruce Lee ertragen kann, wird FIST OF THE NORTH STAR lieben. Die Vorgeschichte "FIST OF THE BLUE SKY" ist kreativ genug anders zu sein, aber genauso blutig und brutal...





  8. #308
    Junior Mitglied Avatar von STUDIO LF
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    Ich versuch's mal, Yoitsu!

    Lässt sich locker mit Prinzessin Mononoke vergleichen, wenn man allgemein und speziell in diesem Film das Kindsein nicht herabwürdigt. Nach dem Motto, dass "Kinder schlauer sein können als so mancher Erwachsene". Nein, "Chihiro" will Angst machen, wo in "Ponyo" ein Kampf zwischen Menschsein und Natur auf überraschender Weise erzählt wird...richtig gut!


  9. #309
    Mitglied Avatar von RyuDragon
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    Grabe mich aktuell durch das Angebot von AoD und lasse hier mal ein paar kurze Eindrücke zurück, wie mir die gesehenen Serien so gefallen haben.

    Yashahime: Princess Half-Demon


    Die Nachfolgeserie zu Inuyasha, wo es in erster Linie um die Nachfahren der Hauptfiguren geht. Grundsätzlich hat mir die Serie gut gefallen, gerade zu Beginn wurde sie für mich aber hauptsächlich durch Moroha getragen, die anderen beiden Figuren bekamen erst später mehr Charakter. Die Geschichte selbst läuft zunächst etwas gemächlicher an und nimmt sich somit genug Zeit die Charaktere einzuführen, geht dann aber erfreulicherweise direkt in eine übergeordnete Hauptstory über, so dass es keinen großen Leerlauf gibt. Ein richtiges Highlight ist die Serie zwar nicht, aber sie macht auch nicht viel falsch und weiß zu unterhalten.
    Lediglich wie einige Rückblicke in die Vergangenheit eingebaut wurden, als Erzählung direkt an den Zuschauer gerichtet statt über den Verlauf der Geschichte, hat mir persönlich nicht so gefallen, das hat eher rausgerissen und ich hätte es besser gefunden, wenn man das mit den Figuren herausgefunden hätte als es als Vorwissen serviert zu bekommen. Aber vermutlich wollte man die Fans der Figuren einfach nicht zu lange im Ungewissen lassen. Abgesehen davon aber wie gesagt eine wirklich nette Serie, würde eine 8/10 vergeben. Die Serie endet mit einem starken Cliffhanger, ist also noch nicht abgeschlossen. Eine zweite Staffel ist aber, wenig überraschend, bereits angekündigt, es geht also weiter.


    Amagi Brilliant Park

    Oberschüler wird Leiter eines von Fabelwesen geführten Freizeitparks, der seine besten Zeiten aber schon hinter sich hat, und muss diesen wieder auf Vordermann bringen. Hat zwar auch ein paar ernstere Momente, baut aber größtenteils auf Humor auf, der wohl nicht jedem gefallen wird. Im Großen und Ganzen wird man von der Serie ganz gut unterhalten, sie driftet aber auch oft in Klamauk und Albernheiten ab. Das kann man natürlich super finden, mir persönlich hat es aber nicht so gefallen, daher nur 6/10. Die Serie endet offen, schließt aber immerhin ihren Arc befriedigend ab.


    Arifureta

    Eine Schulklasse wird in eine andere Welt transportiert um dort als Helden das menschliche Königreich zu retten. Die Hauptfigur erhält dabei aber zunächst keine herausragenden Fähigkeiten und kann in den Kämpfen daher kaum helfen. Nach einem Verrat kämpft er sich dann alleine durch und trifft nach und nach auf mächtige Verbündete, während er nach einem Weg nach Hause sucht.
    Klassische Isekai-Serie, die ein wenig dem Shield-Hero-Konzept folgt, also vermeintlich schwacher Held wird immer stärker. Zu Beginn setzt die Serie dabei noch verstärkt auf Schock und Blut (aber nie zu übertrieben), fährt das aber dann ein wenig zurück, was der Geschichte durchaus gut tut. Die Figuren sind größtenteils sympathisch, haben aber auch ihre klischeehaften Eigenheiten. Dies stört meistens aber nicht wirklich, zumindest solange man mit dem damit verbundenen Humor etwas anfangen kann. Was mich hingegen gestört hat ist die teilweise etwas sprunghafte Erzählweise der Geschichte. Es wird zwar nichts wesentliches ausgelassen oder so, aber es fühlt sich doch ein wenig unrund an, daher nur 7/10. Und wie viele Serien hat sie auch ein offenes Ende, eine zweite Staffel ist aber anscheinend bereits geplant/angekündigt, es geht also zumindest weiter.


    Armed Girl´s Machiavellism

    Schüler kommt nach Prügelei in eine neue Schule. Dies war mal eine reine Mädchenschule, wurde dann jedoch allen zugänglich. Doch die Jungs an der Schule werden von einem bewaffneten Schülerrat "korrigiert", sie müssen Mädchenklamotten tragen und werden streng kontrolliert, um die Mädchen an der Schule vor Übergriffen und ähnlichem zu schützen. Der neue kampfsporterfahrene Schüler möchte sich dem aber nicht beugen und fordert den fünfköpfigen Schülerrat offen heraus.
    Kann man nicht viel zu sagen, halt der typische rund um Missgeschicke und Missverständnisse aufgebaute Plot, mit den üblichen Übertreibungen und Klischees. Macht nicht wirklich viel verkehrt für Fans solcher Reihen, geht aber auch nie darüber hinaus. Für leichte Unterhaltung durchaus geeignet, ansonsten aber nicht wirklich erwähnenswert. Für mich ne 6/10. Immerhin ist die erzählte Geschichte in sich so weit abgeschlossen, habe aber keine Ahnung, ob die vorlage noch weiter geht.


    Cop Craft

    Unsere Welt wird plötzlich mit einer Welt voller magischer Wesen durch ein Tor verbunden und daraus entbrennt zunächst ein erbitterter Krieg. Nachdem dieser jedoch beigelegt werden konnte leben in einer Metropole am Rande des Tors Jahre später Menschen unserer Welt und Bewohner der anderen Welt zusammen. Allerdings ist nicht alles friedlich, denn die Bewohner der anderen Welt verfügen oft über Fähigkeiten, die die Ordnundshüter vor Probleme stellen. So auch den Polizisten Kei, der als Soldat im Krieg gekämpft hat und nun bei einem Einsatz seinen Partner verliert. Verbittert sinnt er auf Rache und will die Verantwortlichen auf eigene Faust schnappen. Allerdings wird ihm eine neue Partnerin an die Seite gestellt, ausgerechnet eine junge Ritterin von der anderen Seite. Natürlich ist Kei zunächst alles andere als begeistert von seiner neuen Partnerin, die von unserer Welt dazu auch noch sehr wenig Ahnung hat. Allerdings erkennen beide, dass sie alleine nicht voran kommen und tun sich daher, widerwillig, erstmal zusammen.
    Cop Craft hat mich persönlich positiv überrascht. Zwar setzt auch diese Serie wie viele dieser Art immer wieder mal auf Situationskomik, baut diese aber zumeist passend in die Situationen ein und übertriebt es damit auch nicht zu sehr, so dass es sich mit den ernsteren Themen der Geschichte nicht beißt. Hinzu kommt, dass die Figuren eine nachvollziehbare Entwicklung durchmachen, während sie zusammenarbeiten, und die verschiedenen Geschichten gut miteinander verbunden sind. Damit ist Cop Craft in meinen Augen eine der besseren Serien dieser Art und bekommt von mir 8/10 Punkten. Die Serie schließt ihre Handlungen komplett ab, endet aber dennoch ein wenig offen.
    Mutter zum Kind: "Nein, wir nehmen nicht den Yoghurt, da ist zu viel Zucker drin, das ist ungesund. Heute nehmen wir Milchschnitte, da ist Milch drin." - Realsatire

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  10. #310
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    Danmachi - Is it wrong to try to pick up girls in a dungeon? (S1- S3)

    In einer Welt, in der die Götter unter den Menschen leben und ihnen ihren Segen erteilen, schließt sich der junge Bell der Göttin Hestia an und wird so das erste Mitglied ihrer Familia. Er erhält ihren Segen und die Kraft in dem Dungeon der Stadt zu bestehen um sich seinen Traum, ein großer Abenteurer und Held zu werden, zu erfüllen. Und stark genug zu werden um die Frau, auf die er ein Auge geworfen hat, zu beeindrucken, sehr zum missfallen seiner Göttin.
    Danmach ist weder Isekai noch eine Welt in einem Computerspiel, dennoch erinnert das Level- und Fähigkeitensystem der Abenteurer sehr stark daran. Der Anime selbst ist zuckersüß und setzt vor allem auf Comedy, wird aber gerade in den späteren Staffeln thematisch auch deutlich ernster. Mir persönlich gefällt dieser Mix sehr gut, ebenso wie die Charaktere, auch wenn ich hoffe, dass die bereits angekündigte vierte Staffel die angedeutete größerere Rahmenhandlung langsam mal angeht und auch ein wenig mehr Charakterentwicklung für die Hauptfigur bringt. Für mich eine 8/10.


    Food Wars - The fifth Plate

    Die anscheinend letzte Staffel der Serie, die die Handlungsbögen mit einem großen Turnier abschließt. In meinen Augen deutlich schlechter als die vorherigen Staffeln, aber immerhin mit einem befriedigenden Ende, auch wenn die Handlung ein wenig gestaucht und aus der Luft gegriffen erscheint. Daher für mich eine 7/10.


    Gate

    In Japan öffnet sich ein Tor in eine andere Welt und eine Invasionsarmee strömt heraus und fordert Opfer. Diese kann zwar schnell geschlagen und zurückgedrängt werden, dennoch stellt sich nun die Frage, was mit dem Tor und der anderen Welt zu tun ist. Es wird entschieden, dass die japanische Armee die andere Welt erkunden soll, darunter Itami, ein Otaku, der laut eigener Aussage nur Arbeitet um sich seine Hobbies leisten zu können, sich während der Invasion aber verdient gemacht hat und somit diesem Vorauskommando zugeteilt wird. Welche Begegnungen und Abenteuer ihn in der anderen Welt wohl erwarten werden?
    Gate ist an sich eine wirklich nette Serie mit dem Szenario, dass eine moderne Armee in eine Fantasywelt kommt und dort auf einen Schlag die stärkste Macht ist. Die Figuren sind auch recht interessant und es wird sich bemüht hin und wieder mit den typischen Klischees zu spielen. Wirklich runterziehen tut das ganze leider aber die extremne beweihräucherung der japanischen Streitkräfte, und das in einer Art, die selbst US-Produktionen nur selten erreichen. Das wirkt so oft unnötig und lächerlich übertrieben, dass es schon zum Fremdschämen ist. Davon abgesehen gehen Handlung und Charaktere aber in Ordnung, sind teilweise sogar recht gut, daher für mich 8/10. Leider endet die Serie sehr offen. Sie bringt zwar alle angefangenen Handlungsstränge mehr oder weniger zum Abschluss, deutet aber weiterere an, die wohl niemals in Animeform erscheinen werden.


    How a realist Hero rebuilt the Kingdom

    Diese Serie ist eine aus dem aktuellen Simulcast und somit noch nicht abgeschlossen, aktuell sind sechs Folgen verfügbar.
    In der Serie wird ein junger Mann in eine andere Welt beschworen um einem Königreich zu helfen, dass sich in einer präkeren Lage befindet, es ist also ein Isekai. Allerdings hören da die Gemeinsamkeiten mit anderen Vertretern des Genres auch größtenteils auf, denn auch wenn der Held als solcher bezeichnet wird ist er kein Kämpfer sondern eher ein Beamter. Und so diskutiert er mit dem König die Möglichkeiten bis dieser einen überraschenden Entschluss fasst, er tritt zurück und ernennt den "Helden" zum neuen König und Verlobten seiner Tocher.
    Dementsprechend spielt die Serie (bis jetzt) größtenteils im Schloss und legt ein eher gemächliches Tempo vor. Es geht (bisher) nicht um große Schlachten, sondern um grundlegendere Probleme: Wie verbessert man die Nahrungsversorgung, wie bekommt man die Finanzen in den Griff und wer ist für welchen Posten geeignet? Dieser Ansatz wird mit Sicherheit nicht allen gefallen und viele werden es als eher langweilig empfinden, ich selbst mag die Serie bisher aber eigentlich recht gerne. Wirklich gestört hat mich bisher nur, dass einige Sachen zu gestreckt wirkten, so gab es zum Beispiel eine "Kochshow", die zwar ganz lustig und auch passend war, mit mehr als einer Folge aber defintiv zu lang war, das hätte man auch kompakter rüberbringen können ohne zu viel Inhalt zu verlieren. Dass die Serie zu sehr gestreckt wird ist bislang aber auch meine einzige Sorge, ansonsten gefällt sie mir inhaltlich und von den Charakteren her sehr gut. Auch wenn man sie nach gerademal sechs Folgen natürlich noch nicht wirklich beurteilen kann, die interessanteren Sachen sollten erst noch kommen, ist es aktuell vorläufig eine solide 7/10 für mich, mit Potential nach oben.


    How NOT to summon a Demon Lord (S1 und S2)

    Charakter, der in einem Spiel einen Dämonenlord spielt, findet sich plötzlich in einer Fantasywelt wieder, in die er von zwei jungen Mädchen beschworen wurde. Diese Welt ist der Spielwelt erstaunlich ähnlich, selbst seine Ausrüstung und Fähigkeiten sind identisch. Diese Ausrüstung ist auch Schuld daran, dass die beiden Mädchen plötzlich zu seinen Dienerinnen werden, denn eigentlich wollten sie ein Monster beschwören und unterwerfen, doch der Zauber wurde zurückgeworfen. Und da er in der realen Welt sehr zurückgezogen lebt und von sozialer Interaktion nicht viel Ahnung hat, einer der Gründe, warum er zum "Dämonenlord" in dem Spiel wurde, weiß unser Held nicht, wie er mit den Mädchen sprechen soll und entscheidet sich, einfach seine Rolle als Dämonenlord zu übernehmen. Und so stellt er sich als Dämonenlord einer anderen Welt vor und das Abenteuer beginnt.
    Die Serie ist weder besonders gut oder schlecht, es ist mehr oder weniger eine klassische Fantasyserie mit Fanservice-Einlagen, wie man sie schon recht oft gesehen hat. Das Setting mit dem Dämonenlord hebt sie nur auf den ersten Blick ein wenig von anderen Serien ab, bei genauerer Betrachtung ändert es aber nicht wirklich viel, er tritt trotzdem mehr oder weniger die klassische Heldenreise an. Da die Serie nicht wirklich viel falsch macht für mich eine 7/10.


    I´m standing on a million Lives

    Die Hauptfigur wird plötzlich in eine Fantasywelt teleportiert, in der er an der Seite von zwei Mädchen aus seiner Schule die Quests eines mysteriösen "Gamemasters" erfüllen muss, bevor die Zeit abläuft. Stirbt einer von ihnen wird er/sie nach einer Weile wiederbelebt, sind jedoch alle gleichzeitig tot oder sie schaffen eine Quest nicht, so sterben sie auch in der realen Welt. Mit diesem Wissen entwickelt der Held pläne um stärker zu werden und zu überleben.

    Die Serie ist eine klassische Isekai / Computerspielwelt- Geschichte, bleibt aufgrund ihrer Charaktere und der Story aber lange Zeit hinter dem Standard zurück. Erst in den letzten Folgen der Staffel wird es ein wenig interessanter, allerdings wird die interessante Entwicklung auch schnell wieder zunichte gemacht. Grundsätzlich hat die Serie durchaus ein gewisses Potential, hat dies in der ersten Staffel meiner Meinung nach jedoch nicht erreicht und war eine ziemliche Enttäuschung, wo ich zwischenzeitlich sogar fast die Motivation verloren hätte weiter zu gucken. 5/10. Ich kann nur hoffen, dass eine eventuelle zweite Staffel deutlich besser wird.


    Infinite Dendogram

    In der Zukunft geht das erste richtige vortuelle MMORPG online, welches eine komplett neue Welt simuliert und unendliche Möglichkeiten für die Spieler bereit hält. Sie ist so realistisch, dass sich manche fragen, ob es wirlich nur ein Videospiel ist, denn die NPCs wirken einfach zu realistisch und können, im Gegensatz zu den Spielern, dauerhaft sterben.
    Die Geschichte folgt einem neuen Spieler, der in diese bereits etablierte Welt eintaucht und sich aufgrund des Realismus und der Emotionen der NPCs nicht dazu bringen kann diese einfach nur als solche zu sehen. Und so unternimmt er alles, um stärker zu werden und die Menschen in seinem Umfeld zu schützen. An seiner Seite steht dabei sein Embryo Nemesis, eine spezielle Ausrüstung, die nur er hat und die aufgrund seines Spielstils entstanden ist. In seinem Fall nimmt diese eine humanoide Form an, wird im Kampf aber zu einer Waffe.
    Infinite Dendrogram ist eine der besseren Serien dieser Art, die ich in letzer Zeit gesehen habe. Charaktere, Geschichte und Erzählstil haben mir sehr gut gefallen, ebenso di Animationen und das Weltdesign. Mich hat die erste Staffel sehr gut unterhalten, weswegen ich ihr 9/10 Punkten geben würde und hoffe, dass es eine zweite Staffel geben wird, denn die erste endete komplett offen.
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  11. #311
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    Evangelion: 1.01 You Are (Not) Alone

    Ich habe mir gestern den ersten Teil bei Amazon Prime angeguckt. Er hat mir auf jeden Fall sehr gut gefallen. Ich finde es ist eine gelungene Mischung aus ruhigen melancholischen Momenten, und jeder Menge grandios brachial inszenierter Action. Die futuristische Welt hat mich fasziniert weil sie sehr mysteriös und dystopisch ist. Die düstere Stimmung wird dann noch durch die schlechten Lebensverhältnisse der Figuren wie von Rei Ayanami verstärkt. Mit ihr hatte ich wirklich Mitleid. Genauso wie mit Shinji, der unter einem absolut gefühlskalten Vater zu leiden hat. Da fand ich es ganz schön, dass diese düstere Grundstimmung hin und wieder durch heitere Ecchi Momente aufgehellt wurde.

    Darüber hinaus hat mir auch das Design der Engel, sowie der EVAs sehr gefallen. Außerdem hat mich das furiose Finale total begeistert. Einmal wegen seiner sehr spannenden und stimmungsvollen Inszenierung. Aber auch vor allem wegen der grandiosen musikalischen Untermalung.

    Wertung: 9 von 10 Punkten

  12. #312
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    Angeloid - Sora no Otoshimono (Season 1 & 2)

    Oberschüler hat merkwürdige wiederkehrende Träume, in denen er einem engelsgleichen Wesen gegenübersteht. Ein Mitschüler, dem er widerwillig auf Drängen seiner Kindheitsfreundin davon erzählt, vermutet, dass es mit einem merkwürdigen Phänomen zu tun haben könnte, das er beobachtet und schickt ihn Nachts auf ein Feld nahe des Dorfes. Dort fallen plötzlich viele Sachen vom Himmel und hinterlassen einen Krater... und in diesem liegt ein Mädchen mit Flügeln, das ihn zu ihrem Meister erklärt und die Macht zu haben scheint, alle Wünsche zu erfüllen. Womit das Chaos perfekt ist, denn schließlich ist ihr neuer Meister ein ausgemachter Perverser.

    Die Serie ist so verrückt und blödsinnig wie sie auf den ersten Blick klingt. Gerade zu Beginn der Serie sorgt die Kombination aus der perversen Hauptfigur und den völlig übertriebenen Szenen zu viel Augenrollen, denn man muss diese Art Humor schon sehr mögen, um daran Spaß zu haben. Wenn Hauptfigur und Serie aber mal etwas ernster werden und die Hauptstory vorangetrieben wird, dann hat die Serie sogar ihre guten Momente. Leider beginnen die erst wirklich gegen Ende der ersten Staffel, was vermutlich viele zurecht abschreckt, vor allem da die Serie auch in ihren guten Momenten nicht weit über den Standard hinausgeht.
    Ich würde der ersten Staffel 05/10 Punkten geben, da hier der furchtbar übertriebene "Humor" in meinen Augen vieles kaputt gemacht hat. Die zweite Staffel hat mir schon besser gefallen, der würde ich 6,5/10 Punkten geben, denn für sieben reicht es aufgrund des "Humors" dann doch nicht. Außerdem endet die zweite Staffel offen, schließt die Haupthandlung also nicht ab.


    Beautiful Bones - Sakurako´s Investigation

    Die Geschichte handelt von einer exzentrischen Tierpräparatorin, die Knochen über alles liebt und immer auf der Suche nach neuen Exemplaren ist, um sie ihrer Sammlung hinzuzufügen. Begleitet wird sie dabei von einem Oberschüler, der als moralische Instanz dient und dabei versucht das Schlimmste zu verhindern, denn Sakurako würde selbst ein Mordopfer ohne zu zögern und es zu melden einfach mitnehmen. Das gegensätzliche Paar hat nur eines gemeinsam: Das Talent über Kriminalfälle zu stolpern, die sie dann irgendwie lösen, ob die Polizei ihre Hilfe willkommen heißt oder nicht.

    Beautiful Bones ist eine wirklich gut geschriebene Geschichte, die trotz der auf den ersten Blick sehr merkwürdigen Ausgangssituation einen sehr ernsten Ton anschlägt und dabei auch schwierige Themen nicht scheut. Dieser ernste Grundton wird zwar immer wieder mal durch kleine Humoreinlagen aufgelockert, meistens durch das Zusammenspiel der beiden Hauptfiguren oder ihrer Eigenheiten, diese Auflockerungen sind aber nie an der falschen Stelle und stören somit nie die Stimmung. Die gut geschriebenen Geschichten und Charaktere haben mich sehr positiv überrascht, daher würde ich hier tatsächlich 9/10 Punkten vergeben. Einziger Wermutstropfen ist, dass die Serie an der Stelle aufhört, an der die Haupthandlung erst so richtig beginnt, sie hat also ein komplett offenes Ende.


    Journal of the mysterious Creatures

    Ein junger Mann, der ein kleines Haus besitzt, sucht nach Leuten, denen er ein paar Zimmer vermieten kann um so sein Einkommen aufzubessern. Zu seiner Überraschung stolpert er auch recht schnell über zwei Interessentinnen, die sich dann jedoch als Vampir und Werwolf entpuppen. Er entscheidet sich sie dennoch bei sich wohnen zu lassen, was dazu führt, dass sein Leben völlig auf den Kopf gestellt wird, denn kurz darauf hat er ein Vorstellungsgespräch... bei einer Art Göttin, die diverse Aufträge für ihn hat, die ihn an alle möglichen und unmöglichen Orte führen, zu neuen verrückten Mietern und in einen Konflikt mit einer Jägergruppe, die mystische Kreaturen jagen. Ob er jeweils wieder ein normales und ruhiges Leben führen können wird?

    Journal of the mysterious Creatures setzt eher auf leichte Unterhaltung, und die Mischung aus Comedy und seltenen etwas ernsteren Momenten funktioniert auch recht gut. Die Charaktere haben alle ihre Eigenheiten, sind aber auch größtenteils sympathisch, so dass es Spaß machte zuzuschauen, wie sie sich nach und nach zusammenrauften und eine Gruppe wurden. Über die typsichen Genrestandards geht der Anime aber eigentlich nie hinaus, macht aber auch nicht viel verkehrt, eine solide 7/10 in meinen Augen. Allerdings hört auch dieser Anime auf, wenn die eigentliche Geschichte gerade fahrt aufzunehmen scheint, ist also nicht abgeschlossen. Immerhin ist sie noch recht neu, man kann also eventuell auf weitere Staffeln hoffen, wenn sie erfolgreich genug war.


    K-ON! (Staffel 1 und 2)

    Der Popmusikclub einer Mächenoberschule hat keine Mitglieder mehr und steht somit kurz vor der Auflösung. Doch drei Schülerinnen aus dem ersten Jahr wollen den Club weiterführen. Allerdings braucht ein Club mindestens vier Mitglieder um bestehen zu dürfen. Ein viertes Mädchen findet sich zwar, hat von Musik aber so gut wie keine Ahnung. Wird es den vier Mädchen, die mehr mit Kuchen essen und Tee trinken beschäftigt sind als mit Proben, gelingen, zu einer guten Band zusammenzuwachsen?

    K-On! ist einerseits ein typischer Musikanimes, der den bekannten Schemata folgt: Schulclub kurz vor dem aus, ein paar niedliche Schülerinnen, die jeweils eine klischeehafte Eigenschaft mitbringen und diesen retten wollen und Situationskomik. Gleichzeitig unterscheidet er sich jedoch in einem Punkt von vielen anderen Animes dieser Art, denn auch wenn es immer um die Musik geht, steht diese verhältnismäßig selten im Mittelpunkt, es geht in erster Linie um die vier, später fünf, Schülerinnen und wie sie mit ihren Untterschieden umgehen. Und das funktioniert wunderbar, wenn man halt nicht gerade in jeder Folge epische Konzerte erwartet. Die ersten beiden Folgen über war ich noch ein wenig skeptisch, da mir ein paar Klischees zuviel bedient wurden, aber danach nahm die Geschichte ein angenehmes Tempo auf. Erwähnen sollte man dabei auch, dass die beiden Staffeln die gesamte Oberschulzeit, also drei Jahre, abdecken, das Tempo ist also meistens erfreulich hoch, nichts wird in die Länge gezogen. Dies führt auch dazu, dass die Geschichte (der Oberschulzeit) der vier ursprünglichen Mitglieder komplett erzählt wird. Zwar endet das Ganze dennoch ein wenig offen, aber die Geschichte der Schulclubs und ihrer Band wird komplett erzählt, was eine angenehme Abwechslung zu den sonst oft komplett offen endenen Animeserien ist. Daher von mir 8/10 Punkte.
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  13. #313
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    K-ON! The Movie

    Quasi der Abschluss der Serie, spielt zeitlich aber knapp vor der letzten Folge. Zuerst war ich verwirrt, da ich dachte, dass das, was im Film passiert, erst nach den Ereignissen der Serie kommt, zumindest hat die Serie bei mir diesen Eindruck vermittelt. Allerdings hat die Serie die Ereignisse des Films quasi übersprungen und diese werden hier nun nachgeliefert. Enden tut der Film praktisch an der selben Stelle wie die Serie.

    Mir persönlich hat der Film ganz gut gefallen, nicht herausragend, aber gut und nah an der Serie gehalten. Schade fand ich nur, dass er an der gleichen Stelle endete wie die Serie, hatte eigentlich gehofft, dass es ein wenig was dazu zu sehen gibt, was nach der Schulzeit passiert. Aber das ist kein wirklicher Kritikpunkt, war halt nur meine Hoffnung. Da der Film nah an der Serie bleibt daher auch 8/10 Punkte von mir.


    Kokoro Connect

    Die fünf Mitglieder des Kulturklubs verbringen recht ruhige Tage. Doch diese Ruhe findet ein jähes Ende, als sie plötzlich von einem merkwürdigen Phänomen betroffen werden, sie tauschen die Körper. Zum Glück hält dieser Tausch nur kurz an, doch dann erscheint ihr Lehrer, der von einem anderen Wesen kontrolliert wird, und erklärt ihnen, dass er dafür verantwortlich wäre und sie auch weiterhin den Körper tauschen werden. Wie werden die Freunde damit umgehen? Und werden sie einen Weg finden das zu beenden?

    Kokoro Connect hat mich sehr positiv überrascht. Nach der Beschreibung hatte ich mit einer typischen Körpertauschgeschichte gerechnet, also die üblichen Gags und Probleme. Die kamen auch vor, doch die Geschichte rund um die fünf Oberschüler und -schülerinnen hatte noch weitaus mehr zu bieten. Besonders die Charakterentwicklung hat mich sehr positiv überrascht, aber auch die Geschichte selbst war um einiges vielfältiger als ich zunächst dachte. Für mich 9/10 Punkte, auch aus dem Grund, dass die Geschichte abgeschlossen ist, auch wenn am Ende ein paar Fragen offen bleiben.


    Monster Girl Doctor

    Nach einem langen Krieg ist zwischen Menschen und Nicht-Menschen frieden eingekehrt. Die Geschichte folgt einem jungen menschlichen Arzt, der sich auf die Behandlung von Nicht-Menschen spezialisiert hat. Er hat in einer Stadt, in der Menschen und Nicht-Menschen friedlich beisammen leben eine eigene Praxis, zusammen mit seiner Kindheitsfreundin, einer Lamia. Und so lernt er im Rahmen seiner Arbeit die verschiedensten Monstermädchen kennen, denen er bei ihren Problemen helfen muss.

    Und wieder eine Serie, die mich positiv überrascht hat. Nach der Beschreibung hatte ich die übliche mit Fanservice vollgestopfte Ecchi-Serie erwartet, doch obwohl sich tatsächlich alles wie erwartet um die Beziehung des Doktors zu seinen nichtmenschlichen Freundinnen dreht, hält sich der Fanserviceanteil noch in Grenzen, zumindest mich hat er nicht sonderlich gestört. Vorwiegend werden interessante Geschichten rund um die Hintergründe der einzelnen Mädels erzählt, auch gerne folgenübergreifend. Die Serie erreicht dabei nie besondere Höhen oder zeigt Sachen, die man so noch nie gesehen hat, aber sie ist solide. 7/10 Punkte.


    My Teen Romantic Comedy SNAFU (Season 1 -3)

    Oberschüler Hachiman hat eine zynische und unverklärte Sicht auf die Welt. Er ist ein Außenseiter und stößt andere Menschen mit seinem Verhalten von sich weg. Schließlich reißt seiner Lehrerin der Geduldsfaden und sie verdonnert ihn zur Mitgliedschaft in einem Club: dem Helferclub. Dieser hat nur ein anderes Mitglied, und zwar ausgerechnet ein Mädchen. Und nicht nur irgendein Mädchen, sondern das wohl hübscheste und intelligenteste der Schule. Da scheinen Welten aufeinander zu prallen, und dementsprechend gibt es auch sehr schnell Zoff. Doch schon naht ihr erster Fall, denn ein Mädchen benötigt die Hilfe des Clubs.

    Diese Serie hat bei mir einen recht wechselnden Eindruck hinterlassen. Zunächst punktet die Serie vor allem durch ihren Humor, der vor allem durch den Zyniker Hachiman und seine Methoden und Ansichten entsteht. Im Laufe der Serie entwickelt sich die Serie davon jedoch weg, zusammen mit ihren Charakteren. Dies ist auf der einen Seite ausgesprochen positiv, da die Entwicklung hier sehr natürlich wirkt. Keiner der Charaktere ist plötzlich "kuriert" und ändert sein Verhalten komplett, sie nähern sich eher einander an, bleiben dabei jedoch sie selbst. Auch die erzählten Geschichten sind, trotz teilweise recht abgedrehter Figuren, überraschend bodenständig und nachvollziehbar. Dadurch hat die Serie in meinen Augen ein sehr hohes Niveau. Dieses kann sie aber nicht durchgehend halten, immer wieder sind mal ein paar Folgen dabei, die etwas aus der Rolle fallen. Dies sind nicht viele, aber sie sind halt da. Dennoch, eine wirklich gute und sehenswerte Serie, für mich 8/10 Punkten.
    Mutter zum Kind: "Nein, wir nehmen nicht den Yoghurt, da ist zu viel Zucker drin, das ist ungesund. Heute nehmen wir Milchschnitte, da ist Milch drin." - Realsatire

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  14. #314
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    Okko und ihre Geisterfreunde - Der Film

    Nachdem Okko bei einem Unfall beide Eltern verloren hat zieht sie zu ihrer Großmutter, die ein kleines Gasthaus betreibt. Dort lernt sie einen Geisterjungen kennen, den außer ihr niemand sehen kann und der sie davon überzeugt ihrer Großmutter im Gasthaus zu helfen. Wird Okko mit der Arbeit im Gasthaus zurecht kommen und weitere Freunde in der neuen Umgebung finden?

    Okko und ihrer Geisterfreunde ist ein wirklich schöner Film, der trotz der traurigen und ernsten Themen eigentlich immer recht heiter bleibt. Für mich 7/10 Punkte.


    Pandora Hearts

    Ein junger Adliger wird auf der Feier zu seiner Volljährigkeit angegriffen und in den Abgrund geworfen, einen mysteriösen Ort in einer anderen Dimension, aus dem es kein Entrinnen geben soll. Der Ort wird von vielen grausamen Kreaturen bewohnt. Doch nicht jeder Bewohner ist feindselig, so trifft der Junge dort ein Mädchen, das ihm anbietet ihm zur Flucht zu verhelfen, wenn er einen Pakt mit ihr eingeht. Er willigt ein und sie entkommen dem Abgrund, doch welche Ziele hat das Mädchen und wie wird die Welt auf einen Adligen reagieren, der einen Pakt mit einer Bewohnerin des Abgrunds geschlossen hat? Und warum wurde er überhaupt angegriffen? Viele Fragen und Mysterien erwarten das ungleiche Paar in der Welt, in die sie zurückkehren.

    Pandora Hearts ist ein wirklich guter Anime mit interessanten Charakteren und einer nachvollziehbaren Geschichte. Jeder hat irgendwelche Geheimnisse, die nach und nach offenbart werden. Erzähltempo und Charakterentwicklung sind auch hervorragend, lediglich an einigen wenigen Stellen kommen Änderungen ein wenig zu abrupt daher oder es ist ein wenig unglaubwürdig, wie leicht manche Dinge geregelt werden können, die eigentlich große Probleme bereiten sollten. Dennoch ein wirklich sehr guter Anime und für mich 8,5/10 Punkte. Einziger Haken ist, dass der Anime leider die Geschichte nicht abschließt, also sehr offen endet.


    The Devil is a Part-Timer!

    Nachdem der Dämonenlord in einer entscheidenden Schlacht besiegt wird gelingt es ihm noch durch ein Portal in eine andere Welt zu flüchten, unsere Welt. Dort müssen er und sein Dämonengeneral, nun in der Form von Menschen, sehen, wie sie über die Runden kommen, denn in dieser Welt sind ihre magischen Fähigkeiten begrenzt. Und so muss der ehemalige Dämonenlord in einem Schnellimbisrestaurant arbeiten um über die Runden zu kommen, während er nach einem Weg zurück in seine Welt sucht. Allerdings sind die beiden nicht die einzigen, die es in diese Welt verschlagen hat und im Hintergrund agieren verschiedene Mächte mit verschiedenen Zielen.

    The Devil is a Part-Timer ist ein durchaus netter Anime und wirklich gut, wenn er mal ein wenig ernster wird und die Story voranschreitet oder neue Charaktere hinzugefügt werden. Allerdings hat er in meinen Augen auch seine Längen und einige der Running-Gags werden recht schnell langweilig und nervig, zumindest meiner Meinung nach. Daher solide 7/10 Punkte.


    The quintessential Quintuplets (Staffel 1 und 2)


    Die Familie des Oberschülers Futaro hat wenig Geld und ist verschuldet. Als er plötzlich einen gut bezahlten Nachhilfelehrerjob bei einer reichen Familie angeboten bekommt zögert er nicht diesen anzunehmen. Doch die fünf Schwestern, die er unterrichten soll, sind alles andere als begeistert von ihrem neuen Nachhilfelehrer und versuchen ihn wieder loszuwerden. Kann er die fünf überzeugen zu lernen und ihnen helfen ihren Abschluss zu machen?

    Der Clou an dem Anime ist, dass bereits in der ersten Folge verraten wird, dass Futaro eine der Schwestern heiraten wird, aber nicht welche. Im Laufe der Geschichte lernt man alle Schwestern besser kennen, inklusive ihres Charakters und ihrer Probleme. Und es gibt schnell mehrere Kandidatinnen, die als Auserwähöle in Frage kämen. Es macht Spaß zu sehen, wie die Charaktere miteinander interagieren und man nach und nach mehr über sie erfährt. Auch Humor und Erzähltempo passen meist gut, nur hin und wieder sind einige Situationen ein wenig zu überzogen und zu praktisch/klischeehaft. Dies stört in meinen Augen aber wenig, da die Charaktere und ihre Entwicklung die meiste Zeit über sehr gut passen, daher von mir 8/10 Punkte. Allerdings wird die Handlung mit den beiden Staffeln noch nicht aufgelöst, es wird also noch nicht verraten, wen Futaro am Ende heiraten wird, auch wenn man nach den letzten Folgen schon eine Vermutung haben kann in welche Richtung es gehen könnte. Ich hoffe daher sehr, dass es noch eine dritte Staffel geben wird, die dann alles abschließt.


    The Saint´s Magic Power is Omnipotent

    Eine hart arbeitende junge Frau wird am Abend plötzlich von einem Licht umhüllt und in eine andere Welt transportiert. Dort angekommen stellt sie fest, dass neben ihr noch ein junges Mädchen teleportiert wurde. Der Prinz des Köngreichs, der die Zeremonie der Beschwörung angeordnet hat, geht zu dem Mädchen und begrüßt sie als Auserwählte, während die junge Frau vollkommen igoriert wird. Einige Beamter erklären ihr später die Lage: Das Königreich wird von Monstern bedroht und nur eine in Legenden erwähne Auserwähle mit heiligen Kräften kann sie retten, das Ritual diente dazu diese zu beschwören. Und leider haben sie keinen Weg jemanden zurückzuschicken. Die junge Frau muss nun also in dieser neuen Welt leben. Glücklicherweise stellt sich heraus, dass sie ein Talent für die Erstellung von Tränken hat und sie finden eine Anstellung in einem Forschungsinstitut. Welche Abenteuer werden sie wohl erwarten?

    Im Grunde handelt es sich hier um einen klassichen Isekai-Anime, Welt ist in Gefahr und Heldin aus anderer Welt wird beschworen um sie zu retten. Allerdings ist es dieses mal kein Teenager, der ohne Wissen irgendwie zum Helden werden muss, sondern eine zumindest etwas ältere junge Dame, die ihr Wissen und ihre Interessen einbringen kann. Das macht die Geschichte interessanter und hebt sie zumindest ein wenig von den gewohnten Geschichten ab, auch wenn sie sonst in vielen Punkten dem üblichen und recht vorhersehbaren Muster folgt. Dazu kommt noch, dass gerade die Heldin recht gut geschrieben ist und die Interaktion mit anderen Charakteren und die integration in die Welt gut funktioniert. Es wird sehr schön erzählt wie aus ihr als Fremdkörper in dieser neuen Welt eine Bewohnerin der Welt wird und wie sie sich nach und nach an alles gewöhnt und einlebt. Da das alles so gut funktioniert für mich 7,5/10 Punkte. Allerdings wird die Geschichte auch hier nicht zuende erzählt. Sie endet zwar an einem recht passenden Punkt am Ende eines Erzählstranges, aber viele Sachen bleiben offen, manche Charaktere fangen überhaupt erst gegen Ende an langsam eine wichtige Rolle zu spielen, man merkt also trotz des passenden Abschlusses, dass da noch einiges kommen müsste. Bleibt zu hoffen, dass es eine zweite Staffel geben wird, ausgeschlossen ist es zumindest nicht, immerhin läuft die Vorlage, ein Light Novel, anscheinend noch und ist ebenfalls nicht abgeschlossen, also gut möglich, dass es weitere Folgen gibt, wenn die Vorlage dies hergibt, vorausgesetzt, der Anime ist beliebt genug.
    Mutter zum Kind: "Nein, wir nehmen nicht den Yoghurt, da ist zu viel Zucker drin, das ist ungesund. Heute nehmen wir Milchschnitte, da ist Milch drin." - Realsatire

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  15. #315
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    The quintessential Quintuplets (Staffel 1 und 2)

    […]

    Der Clou an dem Anime ist, dass bereits in der ersten Folge verraten wird, dass Futaro eine der Schwestern heiraten wird, aber nicht welche. Im Laufe der Geschichte lernt man alle Schwestern besser kennen, inklusive ihres Charakters und ihrer Probleme. Und es gibt schnell mehrere Kandidatinnen, die als Auserwähöle in Frage kämen. Es macht Spaß zu sehen, wie die Charaktere miteinander interagieren und man nach und nach mehr über sie erfährt. Auch Humor und Erzähltempo passen meist gut, nur hin und wieder sind einige Situationen ein wenig zu überzogen und zu praktisch/klischeehaft. Dies stört in meinen Augen aber wenig, da die Charaktere und ihre Entwicklung die meiste Zeit über sehr gut passen, daher von mir 8/10 Punkte. Allerdings wird die Handlung mit den beiden Staffeln noch nicht aufgelöst, es wird also noch nicht verraten, wen Futaro am Ende heiraten wird, auch wenn man nach den letzten Folgen schon eine Vermutung haben kann in welche Richtung es gehen könnte. Ich hoffe daher sehr, dass es noch eine dritte Staffel geben wird, die dann alles abschließt.
    Die Serie schau ich auch derzeit, nachdem ich letzte Woche den Manga entdeckt hab. Liest du eigentlich auch den Manga? Im aktuellsten deutschen Band (Band 10) wird der Schwesternkrieg behandelt, scheint also noch nicht weiter als der Anime zu sein.
    „Zeichentrick?!“
    „Ey, das ist Anime! Das ist quasi Kunst!“

    Aus Sturm der Liebe (Folge 3256)

  16. #316
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    Zitat Zitat von Anti Beitrag anzeigen
    Die Serie schau ich auch derzeit, nachdem ich letzte Woche den Manga entdeckt hab. Liest du eigentlich auch den Manga? Im aktuellsten deutschen Band (Band 10) wird der Schwesternkrieg behandelt, scheint also noch nicht weiter als der Anime zu sein.
    Nein, den Manga lese ich nicht, wusste nicht mal, dass es den überhaupt auf deutsch gibt. Allerdings lese ich aktuell eh nicht viel, und Mangas habe ich schon ne ganze Weile nicht mehr gelesen. Aus Platzgründen bin ich da auf E-Book umgestiegen, und die meisten Reihen, die mich interessieren könnten, gibt es leider nicht als E-Book. Wobei es diesen ja tatsächlich sogar als E-Book gibt, kann also sein, dass ich mir die irgendwann noch hole.
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