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Thema: Thorgal

  1. #1076
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    Zitat Zitat von Jerry Garcia Beitrag anzeigen
    Die Musiksammlung ist also deutlich größer als die Comicsammlung, aber die wird trotzdem ausgesucht weiter gepflegt. Und da ist eben Thorgal (und seine Ableger) ganz vorne dabei.
    Haha, bei Deinem Nick kann ich mir denken, was die Musiksammlung so fett macht. Ich glaube, dass ich inzwischen mit meinen GD-CDs auch schon ungefähr gleichauf mit der Anzahl meiner gesammelten Comicalben bin (allerdings ist da natürlich auch eine Riesenkiste gebrannter CDs dabei). Aber alles in allem ist die Musiksammlung bei mir auch ein Vielfaches meiner Comicsammlung -- irgendwie erschreckend, diese Massen.

  2. #1077
    Mitglied Avatar von Jerry Garcia
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    Zitat Zitat von kormoran Beitrag anzeigen
    Haha, bei Deinem Nick kann ich mir denken, was die Musiksammlung so fett macht. Ich glaube, dass ich inzwischen mit meinen GD-CDs auch schon ungefähr gleichauf mit der Anzahl meiner gesammelten Comicalben bin (allerdings ist da natürlich auch eine Riesenkiste gebrannter CDs dabei). Aber alles in allem ist die Musiksammlung bei mir auch ein Vielfaches meiner Comicsammlung -- irgendwie erschreckend, diese Massen.
    Ja doch, die Dead nehmen da schon einen sehr großen Posten ein. Und der Herr Zappa. Dann einen herzlichen Gruß von nem Deadhead an nen Deadhead

  3. #1078
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    Zitat Zitat von HerrHase Beitrag anzeigen
    Danke für die Einblicke, horst.

    Zum Thema Verkaufszahlen: Was mir durch den Kopf ging, als ich in der Stadtbib durch einen alten Carlsen-Band von, ich glaube 1990 blätterte und im Impressum sowas las wie "2. Auflage: 10. - 11.000": Wenn ich mal davon ausgehe, dass von einem neuen Thorgal auf Deutsch heute nicht mehr als 2000 Exemplare verkauft werden, frage ich mich schon, wo in den 30 Jahren die 4/5 der Leser/Käufer geblieben sind. Sind die alle weggestorben, hängen die wirklich nur noch am Smartphone und vor Netflix, oder liegt es vielleicht doch an der enormen Preissteigerung bei Comicalben, die zwischen 1994 (Coverpreis: 14,90 DM) und 2008 (Coverpreis: 12 Euro) fast 100 Prozent betrug? Dagegen sind die 13,80 Euro bis 15 Euro, die die Thorgals (die ohne Bonusseiten) bei euch kosten, übrigens tatsächlich noch preisgünstig, wenn man das HC und das größere Format berücksichtigt.
    Ich nehme an, dass wir ungefähr dieselbe Generation sind
    und kann daraus nur ableiten, dass du die Vergangenheit
    hier nur zu punktuell abbildest. Von wegen 10.000er Auflagen
    und viele besseren Preisen. Das ist sicher nicht reine Wahrheit
    hinter damaligen Zeit.

    Als hier mit dem Jahr 1980 das Ende der großen frankobelgischen
    Magazine eingeläutet wurde, gab das für den deutschen Markt
    den Startschuß, dem Vorbild in Frankreich und Belgien zu
    folgen und viele Verlage starteten eigene Albenreihen. Man konnte
    auf ca. 10 Jahre Erfolg auf die Vorbilder rüberblicken und
    in die geebnete neue Comicwelt einfach reinstarten.

    Das taten dann so einige Verlage und längst nicht alle gingen
    mit 10.000er Auflagen ins Rennen und längst nicht alle damaligen
    Einzelalben und Serien waren wirklich erfolgreich. Der Markt
    war aber neu und leer und somit verteilte sich eine Erstauslieferung
    schneller, als das Heute zu erwarten wäre. Was dann wirklich
    im monatlichen Umsatz verkauft wurde, kann da schon eine ganz
    andere Sache sein.

    Da ich aber schon seit 1982 beruflich im Comic unterwegs bin,
    erinnere ich mich auch an viele 5.000er Auflagen, die bis tief in
    die 90ger hinein nicht von den Paletten abverkauft wurden.
    Aber warum war das so?

    Nun ... konkurrierende Segmente waren eben kleiner (bzw. weniger)
    als Heute aus markttechnischer Sicht mehr Sinn diese "paar Paletten"
    auch sehr langestehen zu lassen ... und noch viele mehr - aus
    produktionstechnischer Sicht - höhere Startauflagen zu fahren.

    Gerade, als sich bewahrheitete, dass wir noch nicht dort sind, wo
    unsere Nachbarländer uns voraus waren begann der Niedergang
    des deutschen Kioskmarktes und in dessen Folge kamen große
    Anbieter in den kleineren Buchmarkt.

    Das führte aber auch "nicht" dazu, dass sich damals alles besser
    verkaufte, sondern "nur" dazu, dass in den Albenmarkt für den Buchhandel
    jahrelang in Konkurrenz - Auf Teufel komm raus - reinproduziert wurde,
    ohne dass es sich wirklich lohnte. Mann wollte die Terrains bewusst
    abstecken.

    Von oben herab wurde so zu viel Geld ausgegeben und auch Kleinverlage
    wurden für viel zu hohe Summen aufgekauft. Das Ergebnis kennen
    wir alle.

    Wäre der damalige Markt wirklich ein "10.000er-Markt" gewesen, dann
    wäre es nicht zur großen Einstellungswelle gekommen. Ich kenne aus
    erster Hand auch "große Verlage", die damals 2.000 verkaufte Alben
    (nur intern bekannte Zahlen) in der Öffentlichkeit als Erfolg feierten.
    Das Ende kam dann doch eher vom internen Kontroller.

    ---
    Egal wie man das sieht. Ich kann nicht erkennen, dass der "frankobelgische
    Albenmarkt hier" damals so viel größer gewesen sei bzw. Heute vor sich dahinsiecht.
    Dazu erscheinen viel zu viele Titel. Der Markt ist halt mehr in die Breite
    gegangen und die Startauflagen sind tendentiell kleiner - dieser Effekt
    hat jedoch mehr mit den Änderungen auf der technischen Seite zu tun und
    den Vergrößerung der Konsumgesellschaft als Ganzes. Die Comicbücher
    befinden sich in derselben Situation, wie alle anderen Bereiche der Freizeit-
    und Unterhaltungsindustrie! Das Angebot kumuliert und mehr Anbieter teilen
    sich den Kuchen. Das gilt im Albenmarkt für sich und das gilt aber auch für
    alle anderen denkbaren Vergleichsmärkte.

    Seien es die (damals realen) "goldenen Schallplatten" oder die zweistellig
    millionenfachen Einschaltquoten eines Frankenfeld oder Kuhlenkampf aus den
    70gern. Auch diese Zeiten sind vorbei, ohne dass heute weniger auf die
    Mattscheibe geglotzt wird.

  4. #1079
    Mitglied Avatar von HerrHase
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    Okay, ich hatte schon befürchtet, dass ich die nächste Grundsatzdiskussion losgetreten habe. Dass der Albenmarkt heute mehr in die Breite geht als etwa in den frühen 80ern, ist klar. Aber erscheinen denn heute wirklich so viel mehr Alben als um 1990 rum? Wenn ich alte Carlsen-Comics-Magazine oder Tock Tocks von der ECC durchblättere, hatten die doch damals in etwa einen Ausstoß wie ihr bei Splitter heute. Dazu kamen ja dann auch noch comicplus+, Splitter alt, alpha-comic und wen es sonst noch so alles gab.

    Ich hab ja auch nicht behauptet, dass sich damals jede Albenserie 10.000 Mal verkauft hat. Aber mich hat eben doch überrascht, dass nicht nur die großen (Semi-)Funny-Klassiker wie Spirou und Gaston auf Deutsch mal Auflagen im fünfstelligen Bereich (pro Album) hatten, sondern eben auch realistisch gezeichnete Serien wie Thorgal (oder wahrscheinlich auch Valerian, Blueberry etc.). Welche Serie im klassischen Stil verkauft denn heute noch 10.000 Exemplare? Ich würde mal vermuten, außer Asterix und Lucky Luke keine. Wenn ich deine Argumentation richtig verstehe, meinst du also, dass es insgesamt nicht weniger Albenkäufer gibt als damals, dass aber eben von den 10.000 früheren Thorgal-Käufern heute jeweils 2000 eine andere Fantasyserie von Splitter kaufen, sich die Käufer also auf insgesamt 5 Alben verteilen?

    Dein Vergleich mit der Musikbranche und dem Fernsehen geht ja insofern nicht auf, als sich beides inzwischen zu großen Teilen ins Digitale verlagert hat. Klar sinken die linearen Einschaltquoten, wenn es immer mehr legale und relativ günstige Streaming-Flatrates und kostenlose Mediatheken gibt. Und bei Musik kaufen wahrscheinlich 90 Prozent der jugendlichen Kernzielgruppe gar keine Tonträger mehr, weil es Spotify & Co. gibt. Digitale Comics spielen aber doch in D immer noch so gut wie keine Rolle.

  5. #1080
    Mitglied Avatar von Largo Beutlin
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    Ich würde mir mal einen richtig schönen modernen Comicladen wünschen. In Dtl gibts die ja zumindest vereinzelt. Aber bei uns in Ö gibts sowas meines Wissens nicht. Die bekannten Geschäfte in Wien schauen ja sein 20 Jahren gleich aus und wirken selbst auf mich nicht einladend.
    Würde ich im Lotto gewinnen, wäre das mein Traum. Ein moderner, freundlicher Laden, der nicht nur uns Nerds anlockt sondern alle jene, die gerne Lesen. Und dann würde ich wie verrückt verkaufen! :-)

  6. #1081
    Mitglied Avatar von Largo Beutlin
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    Und:
    I did it….
    Die Büchse der Pandora ist geöffnet.

    Thorgal 1 habe ich soeben bestellt.

  7. #1082
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    Aber sicher auch eine Lottoannahmestelle eingliedern?

  8. #1083
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    Ich kenne keinen reinen Comic-Laden. Alle die ich je zu Gesicht bekommen habe die haben Comics nur als Teil von vielem verkauft. Meist werden auch Rollenspielgedöns, Mittelaltergedöns, Fantasybücher und und und zusammen angeboten. Die Comic-Ecke ist dann eine Ecke von mehreren. Die Ladenbesitzer sind meist sehr schräge Vögel, also Nerds, aber das mag ich auch und stöbere deswegen auch gerne in Comic-Läden herum.

  9. #1084
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    Zitat Zitat von HerrHase Beitrag anzeigen
    Okay, ich hatte schon befürchtet, dass ich die nächste Grundsatzdiskussion losgetreten habe. Dass der Albenmarkt heute mehr in die Breite geht als etwa in den frühen 80ern, ist klar. Aber erscheinen denn heute wirklich so viel mehr Alben als um 1990 rum? Wenn ich alte Carlsen-Comics-Magazine oder Tock Tocks von der ECC durchblättere, hatten die doch damals in etwa einen Ausstoß wie ihr bei Splitter heute.
    Wie ist die Comicwelt Heute? Und wie war sie damals?

    Sag mir mal das Jahr, in dem - deiner Meinung nach -
    Carlsen die allermeisten "Alben"-Comicsseiten veröffentlichte
    und nenne die Anzahl der monatlichen Titel!

    Ich komme in meiner Erinnerung auf vielleicht 1.000 Seiten
    je Monat!

    Splitter macht aktuell zwischen 2.200 und 3.000 Seiten
    je Monat. Wenn wir z. b. die aktuelle Produktionen auf die
    klassische 48-seitige Albenform runterrechnen (in den 80igern
    war das die dominante Buchform), dann komme ich auf
    bis zu 60 Alben je Monat. ... Nimm' von mir aus davon etwas
    weg ... vielleicht sind 40 Alben vergleichbarer?

    Frage an Dich:
    Was war Carlsens höchster Alben-Ausstoß?
    Und wie groß war Carlsens höchster lieferbarer Albenbestand?

    Wenn jemand konkrete Zahlen hat --- ich würde sie gerne erfahren.

    Zitat Zitat von HerrHase Beitrag anzeigen
    Wenn ich deine Argumentation richtig verstehe, meinst du also, dass es insgesamt nicht weniger Albenkäufer gibt als damals, dass aber eben von den 10.000 früheren Thorgal-Käufern heute jeweils 2000 eine andere Fantasyserie von Splitter kaufen, sich die Käufer also auf insgesamt 5 Alben verteilen?
    Ganz ehrlich! Mich würde es wundern, wenn eine
    Serie, die es seit über 40 Jahren mit ca. 60 Alben!!
    gibt, in all den Jahren nicht Interessenten verliert.

    Du bist Liebhaber und sicher auch Nerd. Die
    Masse der Leser sind aber nur Leser! Und wer bleibt
    schon 40 Jahre immer demselben Thema und Look
    treu?
    Die Masse der Menschen ziehen mal was anderes
    an, ändern den eigen Stil, die Haarfarbe, den
    Urlaubsort ... viele wechseln den Lebensinhalt und
    sogar nicht wenige den Lebenspartner!

    Ganz einfache Frage: wir verkaufen aktuell nicht
    von Thorgal 10.000 Exemplare, aber zum Beispiel
    10.000 (+) von den "neuen" Alten Knackern.


    Würdest du Heute wirklich annehmen, dass im Jahre
    "2060" immer noch 10.000 Leser bei dieser Serie durchweg
    zugreifen?
    Ich nicht! Wer bitte bleibt demselben Thema und
    Inhalten 40 Jahre treu? ... Im Falle von Autorencomics
    nur der Liebhaber. Ist doch logisch.

    Zitat Zitat von HerrHase Beitrag anzeigen
    Dein Vergleich mit der Musikbranche und dem Fernsehen geht ja insofern nicht auf, als sich beides inzwischen zu großen Teilen ins Digitale verlagert hat.
    Die Musikbranche und das Fernsehen waren schon immer
    in sehr großen Anteilen "digital" (besser gesagt, "damals analog
    elektronisch") aber trotzdem waren sie schon immer per
    elektronischem Medium nicht physisch beim Empfänger
    vorhanden
    .

    Für den richtigen Vergleich ist das also (meiner Meinung nach)
    schon wichtig, zumal milliardenfach die Menschen täglich
    zwischen den Medien in sekundenschnelle wechseln. Es ist
    alos nicht die Form, sondern vielmehr die schiere Menge des
    Angebotes, welches die Welt verändert hat.

    In dem Sinne ist es sicher total egal, ob du einen Film per analoger Antenne
    oder per digitalem Stream im Wohnzimmer anschaust. Vielmehr wirksam
    ist der Unterschied ob wir von 3 Programmen damals zu mehr als
    300 Programmen Heute reden (ohne hier das Internet überhaupt erwähnt
    zu haben).
    Geändert von horst (24.07.2022 um 00:27 Uhr) Grund: gramma

  10. #1085
    Mitglied Avatar von HerrHase
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    Zitat Zitat von horst Beitrag anzeigen
    Sag mir mal das Jahr, in dem - deiner Meinung nach -
    Carlsen die allermeisten "Alben"-Comicsseiten veröffentlichte
    und nenne die Anzahl der monatlichen Titel!

    Ich komme in meiner Erinnerung auf vielleicht 1.000 Seiten
    je Monat!

    Splitter macht aktuell zwischen 2.200 und 3.000 Seiten
    je Monat. Wenn wir z. b. die aktuelle Produktionen auf die
    klassische 48-seitige Albenform runterrechnen (in den 80igern
    war das die dominante Buchform), dann komme ich auf
    bis zu 60 Alben je Monat. ... Nimm' von mir aus davon etwas
    weg ... vielleicht sind 40 Alben vergleichbarer?

    Frage an Dich:
    Was war Carlsens höchster Alben-Ausstoß?
    Ich wusste, das es noch mal zu was gut sein müsste, dass ich die alten Prospekte unterm Schreibtisch aufbewahre.

    Also, 40 Alben im Monat hat Carlsen natürlich nie gemacht, aber im Herbstprogramm 1991/92 (um die Jahrzehntwende scheint mir deren Ausstoß am höchsten gewesen zu sein) von Oktober bis März bspw. 71 Titel. Hinzu kommen im gleichen Zeitraum 38 Alben in der ECC und 43 Titel bei Feest Comics/Feest USA (darunter auch ein Album eines Nachwuchszeichners namens Gotta ). Macht zusammen schon 152 Neuerscheinungen bei den beiden damaligen Marktführern. Bei Splitter komme ich im aktuellen Halbjahreskatalog auf 144 neue Titel.

    Welche Verlage spielten um 1990 rum noch eine entscheindende Rolle auf dem deutschen Albenmarkt? Auf jeden Fall comicplus+, Splitter alt, die noch einen recht hohen Ausstoß hatten. Alpha-comic, Schreiber & Leser gab's auch schon und diverse Kleinverlage. Sehe jetzt nicht, dass das wesentlich weniger Neuerscheinungen gewesen sein sollen als heute (natürlich rein auf den Albenmarkt bezogen, Manga spielten damals natürlich noch keine Rolle und Superhelden im Buchhandel nur eine geringe, obwohl 1991 auch noch Hethke mit seinen DC-Alben aktiv war). Die Carlsen-Backlist war damals auch nicht so klein, nimmt sie doch im Magazin immerhin acht Seiten ein.


    Zitat Zitat von horst Beitrag anzeigen
    Ganz einfache Frage: wir verkaufen aktuell nicht
    von Thorgal 10.000 Exemplare, aber zum Beispiel
    10.000 (+) von den "neuen" Alten Knackern.
    Interessant, hätte ich nicht gedacht. Es gibt also sogar "erwachsene" Albenstoffe, die sich heute fünfstellig verkaufen. Noch ist Deutschland nicht verloren. Der Thorgal ist ja nur ein Beispiel. Mir ging es nicht in erster Linie darum, warum sich konkret der heute nicht mehr so gut verkauft, sondern um Alben(serien) generell. Das ist ja schön, wenn es darunter doch noch echte Bestseller abseits der üblichen drei bis vier Verdächtigen gibt.

  11. #1086
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    Zitat Zitat von HerrHase Beitrag anzeigen
    Macht zusammen schon 152 Neuerscheinungen bei den beiden damaligen Marktführern. Bei Splitter komme ich im aktuellen Halbjahreskatalog auf 144 neue Titel.
    Wow, das sind ja nun wirklich mal interessante Zahlen! Wenn man bedenkt, dass viele Splittertitel mehr als nur ein Album beinhalten, dann macht Splitter inzwischen alleine schon mehr Alben als damals die beiden Markführer zusammen. Da ist wirklich ein krasser Wandel vor sich gegangen. Toll, das mal in Zahlen zu sehen.

  12. #1087
    Mitglied Avatar von Zardoz
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    … und „nebenbei“ noch zahlreiche Neuauflagen!

  13. #1088
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    Zitat Zitat von HerrHase Beitrag anzeigen
    Sehe jetzt nicht, dass das wesentlich weniger Neuerscheinungen gewesen sein sollen als heute (natürlich rein auf den Albenmarkt bezogen, Manga spielten damals natürlich noch keine Rolle und Superhelden im Buchhandel nur eine geringe, obwohl 1991 auch noch Hethke mit seinen DC-Alben aktiv war).

    Der Begriff "Neuerscheinungen" ist ein wenig tricky, denn
    damals waren fast alle Alben automatisch neu und heutzutage
    teilt sich der Markt in das wirkliche neue Material "und eben"
    das Material der letzten 40 Jahre auf.


    In Summe sehe ich das "als größer" an ... für die reinen
    Neuerscheinungen würde ich hingegen nicht darauf bestehen.

    Zitat Zitat von HerrHase Beitrag anzeigen
    Die Carlsen-Backlist war damals auch nicht so klein, nimmt sie doch im Magazin immerhin acht Seiten ein.
    Acht Seiten?
    Zähl doch mal grob durch. Wir haben ca. 2.000 lieferbare
    Titel.

  14. #1089
    Mitglied Avatar von Largo Beutlin
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    Zitat Zitat von horst Beitrag anzeigen

    Acht Seiten?
    Zähl doch mal grob durch. Wir haben ca. 2.000 lieferbare
    Titel.
    Vl könnt ihr Alim der Gerber 1 mal nachdrucken lassen. Thx

  15. #1090
    Mitglied Avatar von HerrHase
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    Zitat Zitat von horst Beitrag anzeigen
    Acht Seiten?
    Zähl doch mal grob durch. Wir haben ca. 2.000 lieferbare
    Titel.
    Ungefähr 750 im CC-Magazin Nr. 16 (1991).

  16. #1091
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    Zitat Zitat von HerrHase Beitrag anzeigen
    Ungefähr 750 im CC-Magazin Nr. 16 (1991).
    Das macht die Sache doch relativ klar!

    Wenn ich da noch die Info dazustelle, dass
    ca. 250 neue Artikel im Jahr nur ca. 1/3
    der Firmenumsatzes ausmachen ... aber
    die Backlist den größeren Rest, also 2/3,
    dann dürfte klar sein, dass auch hier die
    Breite den eigentlichen Markt ausmacht -
    nicht die Erstauflage.

  17. #1092
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    Zitat Zitat von Largo Beutlin Beitrag anzeigen
    Vl könnt ihr Alim der Gerber 1 mal nachdrucken lassen. Thx
    Wir reden intern sehr viel über Alims Zukunft.

    Eine GA wäre eine Option. Ob alle notwendigen
    Parameter somit erfüllt werden, ist noch nicht
    klar ... bitte bedenke, dass wir jede denkbare
    Zukunft auch als Lizenz neu erwerben/verlängern
    müssen.

    Tatsächlich wollten wir zum Jahreswechsel hin
    eine ganz enue Produktionslinie starten. ... Aber
    mit der aktuellen deutschen Situation

    (Papierpreise, Transportkosten, Lieferbarkeit,
    Terminprobleme, etc.etc.) ist das aktuell nicht
    umzusetzen.


    Das ginge zu Lasten des Neuprogramm und dieses
    hat eindeutig vorrang, da wir ca. 200 Titel fix
    abzuarbeiten haben.

  18. #1093
    Mitglied Avatar von Largo Beutlin
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    Zitat Zitat von horst Beitrag anzeigen
    Wir reden intern sehr viel über Alims Zukunft.

    Eine GA wäre eine Option. Ob alle notwendigen
    Parameter somit erfüllt werden, ist noch nicht
    klar ... bitte bedenke, dass wir jede denkbare
    Zukunft auch als Lizenz neu erwerben/verlängern
    müssen.
    Danke.

    Falls ihr irgendwo noch EIN Exemplar findet, denk bitte an mich! :-)

  19. #1094
    Mitglied Avatar von HerrHase
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    Wurden diese (angeblichen) Verfilmungspläne des Herrn Grafen/Barons oder was auch immer hier eigentlich schon mal thematisiert? Wenn ja, wo, wenn nein, was haltet ihr davon?

  20. #1095
    Mitglied Avatar von OK Boomer
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    Wurde schon mal thematisiert,und ich freu mich drauf (vorausgesetzt, es wird was draus).

  21. #1096
    Mitglied Avatar von Largo Beutlin
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    Jetzt lese ich seit Jahrzehnten mal mehr mal weniger intensiv Comic und trotzdem hatte ich noch nie einen Thorgal Band auch nur in der Hand.
    Heute wars dann soweit und lasst mich sagen,
    die Enttäuschung war groß.
    Selbst wenn ich das Alter des Comics mitberücksichtige, war es für mich enttäuschend. Sowohl die beiden Stories als auch das Artwork waren wenig berauschend und die Zusatzinfos würde ich als durchschnittlich ansehen. Das Ganze wirkte echt altbacken und insbesondere in Story 1 hatte ich das Gefühlt irgendwie mitten reingeworfen zu werden und genauso schnell wars dann vorbei. Characterentwicklung und Spannung war da nicht zu finden…..

    Jetzt neige ich dazu, Thorgal als erledigt anzusehen, oder steigt sich die Serie noch gewaltig?

  22. #1097
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    Wenn Du mit Band 1 angefangen hast, dann solltest Du der Serie nochmal zwei, drei Chancen geben. Der erste Band ist nicht so prall. Ist ähnlich wie bei Valerian und Veronique und einigen anderen. Thorgal fängt meiner Meinung nach schon ziemlich medioker an, wird dann aber rasch zu solider Unterhaltung mit ikonischem Artwork.

    Bei älteren Abenteuerstories wird man doch meistens mitten rein geworfen am Anfang, und häufig entwickeln sich Charaktere da auch nicht. Ich finde da bei den berüchtigten Charlier-Szenarien den Blueberry eigentlich eine Ausnahme. Aber sonst haben wir im Abenteuercomic doch fast nie irgendwelche Helden, die am Anfang der Geschichte irgendwie anders sind als am Ende.

  23. #1098
    Mitglied Avatar von HerrHase
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    Zitat Zitat von Largo Beutlin Beitrag anzeigen
    Jetzt lese ich seit Jahrzehnten mal mehr mal weniger intensiv Comic und trotzdem hatte ich noch nie einen Thorgal Band auch nur in der Hand.
    Heute wars dann soweit und lasst mich sagen,
    die Enttäuschung war groß.
    Selbst wenn ich das Alter des Comics mitberücksichtige, war es für mich enttäuschend. Sowohl die beiden Stories als auch das Artwork waren wenig berauschend und die Zusatzinfos würde ich als durchschnittlich ansehen. Das Ganze wirkte echt altbacken und insbesondere in Story 1 hatte ich das Gefühlt irgendwie mitten reingeworfen zu werden und genauso schnell wars dann vorbei. Characterentwicklung und Spannung war da nicht zu finden…..

    Jetzt neige ich dazu, Thorgal als erledigt anzusehen, oder steigt sich die Serie noch gewaltig?
    Die Antwort ist ja. Mir ging es vor ein paar Jahren mit Band 1 ja genauso. Nachdem ich in den letzten Wochen einige spätere Alben gelesen habe, hat sich mein Gesamteindruck aber geändert. Das Artwork wird kontinuierlich besser und die Storys im Grunde auch, wobei es da für mich erst ab diesem schon mehrfach angeführten "Falsche Götter"-Zyklus richtig interessant wird (hab aber auch noch nicht alle einstelligen Nummern gelesen). Also vielleicht wirklich ein paar Alben überspringen und mit Band 8 oder 9 weitermachen (das sollen laut Jelly die absoluten Höhepunkte sein), wobei Thorgals "Origin-Story" ja in Band 7 nachgereicht wird.

    Die Hauptfiguren entwickeln sich später schon noch, Thorgal selbst allerdings am wenigsten. Für mich ist und bleibt der im Grunde eine Chiffre für "tadel - und selbstloser Held". Der wird mal gefangen und versklavt, verliert mal scheinbar seine Liebste(n), wird ständig getäuscht, missbraucht und betrogen, ist aber anscheinend am Anfang jedes neuen Abenteuers/Zyklus wieder der Alte. Das finde ich dann tatsächlich bei Blueberry (oder Red Dust) besser gelöst.

  24. #1099
    Mitglied Avatar von Örtliche Bücherei
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    So wie Blueberry zähle ich auch den Thorgal zu der Gruppe der Übercomics. Also Comics, welche irgendwie speziell sind.

    Daher: unbedingt noch eine Chance geben!

  25. #1100
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    Ging mir genau gleich bei band 1 und 2….bin aber dran geblieben und plötzlich hats mir den Ärmel reingezogen! Inzwischen besitze ich ausser thorgals Jugend alle Bände der Originalserie und der Spin offs. Hatte aber auch eine Pause von 2 Jahren eingelegt nach band 12 oder 13….weil die Serie halt episch gross ist und man einiges an Geld dafür ausgibt. Ich wollts dann plötzlich doch wieder wissen und hab mir weitere 12 Bände auf einmal bestellt ….hat sich bis auf einige eher schwache Alben ausbezahlt.

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