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  1. #1626
    Mitglied Avatar von MaxReichle 2004
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    @NRW Radler : Danke für die Verbesserung und die Rezension. Ich bin gespannt was der neue Casty so her gibt. Hoffentlich erscheint er dann in der Maus-Edtion 12/13 .

  2. #1627
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    Topolino 3308

    Casty ist mit einer für ihn sehr typischen Geschichte zurück, nächste Woche kommt der zweite Teil, und gleichzeitig tauchen Tito Faraci und Giorgio Cavazzano in Donalds Seelenleben ein. Ich bin also auf nächste Woche sehr gespannt, aber bis dahin ist Nummer 3308 aktuell, und die ist zumindest recht solide.

    I TL 3308-1P
    Topolino e il mistero di Acquadombra
    (Casty, 29 Seiten)

    In Entenhausen ist ein neuer Schurke ("Schattenwasser") aufgetaucht, und der scheint die Macht über das Wasser zu haben - so kann es jede beliebige Form annehmen und bei Bedarf auch mal nach oben regnen. Einen wertvollen Juwelentransport konnte er so schon ausrauben.
    Micky und Gamma heften sich an die Fersen, wobei sich Gamma gleich mal in die katzenartige Anführerin verliebt (siehe auch Doktor Tick-Tack...). Diese ist aber nur das Abbild der ehemaligen Assistentin eines Zauberkünstlers, die wiederum offenbar zu den Guten zählt...
    Der Cliffhanger verrät zweierlei: Gamma ist in Gefahr, und Micky weiß mehr über den Zauberer. Fortsetzung folgt.

    I TL 3308-2
    Zio Paperone e la B.B. Depositour
    (Sisti/Perina, 28 Seiten)

    Der Bürgermeister von Entenhausen möchte gerne Touristen anlocken. Als einzige Sehenswürdigkeit (neben Notre Duck, also dem Entenhausener Münster, das auch Teil der Stadtrundfahrt wird) kommt allerdings der Geldspeicher in Betracht. Dagobert ist bereit, gegen eine Steuerermäßigung Werbung mit dem Geldspeicher zu erlauben - nur besichtigen kann man ihn natürlich nicht. Im allgemeinen Touristenwahn sehen da die Panzerknacker ihre Stunde schlagen...
    Schöne Überzeichnung der Tourismus-Industrie mit allerdings schnellem Ende.

    I TL 3308-3
    Archimede e la soluzione economica
    (Faccini, 12 Seiten)

    Dussel soll für Dagobert schwer verkäufliches Haarwuchsmittel an den Mann bringen, Düsentrieb einen modernen Autolack erfinden. Es kommt, wie es kommen muss, aber so kann man sich wenigstens an Faccinis Ideen erfreuen.

    I TL 3308-4
    Pippo e l'orologio taciturno
    (Stabile/Ermetti, 20 Seiten)

    Goofy hat auf seinem Dachboden eine Kuckucksuhr gefunden, deren Kuckuck allerdings nicht kuckucken will. Als er den Vogel dann doch zu einem schrillen Geräusch bewegen kann, zeigt sich, dass mit der Kuckucksuhr ein Schatz verbunden ist. Doch den suchen nicht nur Minnie und Goofy...
    Typisch Goofy halt, mit Dagobert wäre die gleiche Geschichte um einiges langweiliger (aber möglich).


    I TL 3308-5
    Paperino, Paperoga, Gastone e la finale imperdibile
    (Sarda/Mazzon, 10 Seiten)

    Der FC Entenhausen hat das Hinspiel um den Pokal mit 1:0 gewinnen - zur Freude Donalds und Dussels, die allerdings dem einen oder anderen fußballfanatischen Aberglauben frönen (und das ist nur ein gaaanz klein wenig überzeichnet dargestellt). Um auch im Rückspiel siegreich zu bleiben, laden sie Gustav als Glücksbringer ein. Da kann doch nichts mehr passieren...
    Lebt von der Überzeichnung. Aber sie passt.

    I TL 3308-6
    Le Giovani Marmotte e l'intesa naturale
    (Venerus/Lucci, 20 Seiten)

    Zum Earth Day am Ostermontag darf das Fähnlein Fieselschweif auch noch mal ran. Es geht, die namensgebenden Fiesel (also: in gefühlt allen Sprachen, in die Frau Dr. Fuchs nicht übersetzt hat, Waldmurmeltiere - tatsächlich ist das aber vor allem in den wichtigsten Originalsprachen Englisch und Italienisch so) davon abzuhalten, ihren Wald zu verlassen und stattdessen den Stadtpark zu verwüsten.
    Simple Geschichten, simple Zeichnungen. Vielleicht was für die jüngere Generation, trotzdem für mich die schwächste Geschichte des Bandes. Und die Übersetzung würde wegen der Fiesel wohl etwas tricky...
    Geändert von NRW-Radler (20.04.2019 um 18:43 Uhr)

  3. #1628
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    Topolino 3309

    Messeausgaben sind oft weit oben im Qualitätstableau anzusiedeln - diese hier, anlässlich der Comicon in Neapel mit einem Cavazzano-Cover (zur ersten Geschichte) und einem Variant-Cover von Blasco Pisapia (zur zweiten Geschichte, mit deutlichem Lokalbezug) erschienen, enthält ja auch noch einen Casty. Und damit drei gute Geschichten, von insgesamt dieses Mal nur fünf. Wermutstropfen: Die beiden anderen Geschichten sind... spürbar schlechter.

    I TL 3309-1
    Paperino in: le disavventure di un papero tenace
    (Faraci/Cavazzano, 30 Seiten)

    Tito Faraci legt mal wieder eine Charakterstudie vor. Dieses Mal von Donald. Und das ist auf eigene Weise ganz interessant. Denn Micky ist ja immer die nette Maus von nebenan geblieben, dessen Abenteuerlust und sonstige Eigenschaften ihn regelmäßig in Abenteuer treiben (vgl. die Panini Sticker Story oder "Alla ricerca di Topolino" von Francesco Artibani, falls das demnächst im Premium Plus 2 erscheinen sollte).
    Donald hingegen hat einen sehr ausgeprägten Charakter - allen voran Jähzorn und Pech und ein gewisses Grundbedürfnis nach seiner Hängematte. Und die Abenteuer müssen ihn nicht finden, das vermittelt schon sein Onkel.
    Was also braucht es noch, um Donald irgendwie originell tiefer zu ergründen? Erst mal genau die genannten Eigenschaften: Dagobert schickt Donald in den Urwald, in der eine verschollene Stadt finden soll, die man der Legende nach nur mit unglaublicheM Pech erreichen kann - die Stadt trägt dann auch den sprechenden spanischen Namen "Malsuerta". Und natürlich hat er Pech, ist jähzornig und mehrfach in Gefahr (und schließt sich auch noch einem selbsternannten Indigenen an, der allerdings auch nicht weiß, was ein Indigener eigentlich ist, sein Vetter ist jedenfalls als einziges Familienmitglied keiner...). Nach einigen Abenteuern, und die sind alles andere als platt und stereotyp, ist Donald dann am Ziel - und findet dank seiner Hartnäckigkeit etwas, was er sehr gut gebrauchen kann und für den Leser gleichzeitig überraschend und stimmig kommt.
    Also: Eine gelungene Hommage an Donald zu Beginn des Jubiläumsjahres. Und vermutlich eine besseren, mal sehen, was noch kommt. Donald könnte man nach dieser Geschichte jedenfalls auch "Tenacious D(onald)" nennen, im Grunde steht das auch so im Titel.

    I TL 3309-2
    Topolinio Canova e la scintilla poetica
    (Pisapia, 25 Seiten)

    Im Archäologischen Nationalmuseum in Neapel findet in diesem Jahr eine Sonderausstellung zu Ehren des Bildhauers Antonio Canova statt. Zu diesem Anlass, und weil ja gerade die Comicwelt in Neapel ist, darf Micky in seine Rolle schlüpfen. Autor Blasco Pisapia ist darüber hinaus in Neapel aufgewachsen und lebt auch noch dort, man darf davon ausgehen, dass er das Setting gut getroffen hat (ich war ja im Oktober dort auf Tagestour und würde sagen: ja ).
    Letztlich gerät hier Micky Canova am Anfang seiner Karriere in eine Wette zwischen Rudi Ross und Kurt Kropp, bei dem für ihn ein lukrativer Auftrag abfallen könnte - es wird dann "Amor trifft Psyche" in einer Micky-Minnie-Fassung. Auch Micky Canova wird übrigens als "tenace" beschrieben. Nicht, dass nur Donald hartnäckig wäre...
    Sagen so: Wenn Roberto Gagnor der Autor wäre, wäre es ein Teil von Mickys Kunstgeschichte. (Und zwar ein guter.) Bemerkenswert dabei Blasco Pisapias sehr eigener Stil - für die klassische Kunst passt das, aber nachdem er schon Ducks wie Tony Strobl gezeichnet hat, sehen Goofy und Karlo hier so aus wie bei Pier Lorenzo de Vita (!).

    I TL 3309-3
    Macchia Nera e il ratto dei furfanti
    (Deninotti/Baccinelli, 20 Seiten)

    Plattnase hat sowohl eine wertvolle Krone aus dem Museum gestohlen als auch Micky in die Gewalt von blutrünstigen Banditen gebracht. Könnte ein Thriller sein, wird aber nur eine kurze Geschichte, die recht schnell zum (guten) Ende kommt.

    I TL 3309-4
    Nonna Papera e la minaccia di Pasticcino 03
    (Secchi/Franzò, 12 Seiten)

    Außerirdische mit einem Raumschiff in Tortenform wollen die Erde unterjochen und scheitern an Oma Duck. Mehr muss man hier nicht wissen. Wirklich nicht.

    I TL 3308-1P
    Topolino e il mistero di Acquadombra (2)
    (Casty, 32 Seiten - in Summe 61)

    Und wer nach den beiden vorigen Geschichten noch nicht das Heft weggelegt hat, wird mit Casty belohnt. Und zwar wirklich. Selbst wenn Casty hier munter Elemente aus seinem Gesamtwerk verknüpft - das Ergebnis lässt sich einfach sehen.
    Der Zauberer war mal ein Geschäftsmann (optisch Superjux ein wenig ähnlich), der einen Wasser-Freizeitpark eröffnen wollte und dann plötzlich verschwand und eine Ruine hinterließ (was ein wenig an Darkenblot 3 erinnert). Inzwischen hat er seine Fähigkeiten verbessert und Rache geschworen. Mit seinen Fähigkeiten, das Wasser an jedem beliebigen Ort zu kontrollieren, will er die ganze Stadt fast ausrauben. Micky, Gamma und seine ehemalige Assistentin Lucettine, inzwischen Chefin einer Softwarefirma und von Gamma heiß-heimlich begehrt, hat er in seiner Gewalt. Und die Polizei ist machtlos. Aber zum Glück hat Gamma ein paar Ideen, Micky den Überblick - und Lucettines Fähigkeiten werden auch noch wichtig.
    Und so kommt er zur epischen Schlacht, in dem das Wasser von überall kommt und sich am Ende zum mächtigen Wassermonster vereinigt.
    Natürlich lösen sich auf sehenswerte Weise alle Probleme, bis auf eines: Gamma braucht offenbar doch mal eine Partnerin, Lucettine kommt dafür nicht in Frage... aber es gibt Hoffnung, wenn auch das Ende etwas platter kommt als in "Der verschwundene Mond", was das Thema ja auch schon mal behandelt hat.

    Natürlich ein Lesetipp. Und bei 61 Seiten sehe ich auch gewisse Chancen, dass das mal ins reguläre LTB kommen kann.

    Ausblick: Nächste Woche trifft das Entenhausener Filmfestival auf Goofys Mittwochslesungen, und Dussel erfindet für den Entenhausener Kurier Horoskope. Ab sofort ist übrigens Andrea Freccero grafischer Supervisor für das Topolino. Sein Cover von vor zwei Wochen zeigt, dass er davon deutlich mehr Ahnung an, als seine Egmont-Cover andeuten können.

  4. #1629
    Wo kauft ihr eure Topolinos oder andere italienische Comics? Kennt ihr vertrauenswürdige Onlineshops, die nach Deutschland liefern und keine astronomisch hohe Versandkosten verlangen. Auf ebay und amazon (insbesondere den .it Versionen) bekommt man ja das eine oder andere Magazin. Aber die Versandkosten nach Deutschland betragen teilweise fast 20€.

  5. #1630
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    Das Topolino habe ich hier abonniert: https://www.abbonamenti.it/estero. Kostet den italienischen Ladenpreis plus derzeit ca. 65 € anteilige Portokosten für 52 Ausgaben, das sind zur Zeit knapp 205 €. Wenn der Aboservice allerdings die letzte Preiserhöhung mitbekommt, kommen 15,60 € drauf. Dafür ist das Heft einen Tag vor Erscheinen digital verfügbar und manchmal sogar schon im Briefkasten (Durchschnitt ist der Erscheinungstag in Italien, also der Mittwoch). Nur digital geht auch (iOS oder Android) kostet derzeit 70 € im Jahr.

    Andere Sachen bestelle ich direkt bei Panini: www.pandistribuzione.it. Die Portokosten sind happig und fangen bei 9 € für ein Topolino an, scheinen aber (bei einer 6er Cavazzano-Box) auf 29 € gedeckelt. (Wobei es ein Gewichtslimit gibt, aber das liegt einiges drüber.) Versanddauer: Knapp eine Woche, mehrfach ausprobiert.
    Aber das ist, was die italienische Post eben nimmt und was eBay auch so teuer macht. Marke: Wir können auch schnell, aber das kostet dann.

  6. #1631
    Mitglied Avatar von Darkenblot
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    Zitat Zitat von NRW-Radler Beitrag anzeigen

    I TL 3309-2
    Topolinio Canova e la scintilla poetica
    (Pisapia, 25 Seiten)


    Sagen so: Wenn Roberto Gagnor der Autor wäre, wäre es ein Teil von Mickys Kunstgeschichte. (Und zwar ein guter.) Bemerkenswert dabei Blasco Pisapias sehr eigener Stil - für die klassische Kunst passt das, aber nachdem er schon Ducks wie Tony Strobl gezeichnet hat, sehen Goofy und Karlo hier so aus wie bei Pier Lorenzo de Vita (!).
    Auch andere können eine Serie weiterführen und Geschichten dazu schreiben. Wenn man sich die Serien Inducks ansieht, sind viele davon eher willkürlich zusammengewürfelt worden und von unterschiedlichen Autoren.

  7. #1632
    Also abonnieren wollte ich es nicht gleich ich dachte eher an die eine oder andere vergangene Ausgabe. Auf www.pandistribuzione.it sind leider auch nur wenige Ausgaben zu finden. Hab mir jetzt auf amazon & ebay die 6 Alben der Fantomius Definitive Collection bestellt. Mangels Italienischkenntnisse wird mich das auch lang genug beschäftigen^^

  8. #1633
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    Zitat Zitat von Darkenblot Beitrag anzeigen
    Auch andere können eine Serie weiterführen und Geschichten dazu schreiben. Wenn man sich die Serien Inducks ansieht, sind viele davon eher willkürlich zusammengewürfelt worden und von unterschiedlichen Autoren.
    Klar. Nur gibt es Serien, die im Topolino in jeder Folge so gekennzeichnet wurden (dazu gehört die Kunstgeschichte, und die Canova-Geschichte hat diese Kennzeichnung nicht). Und es gibt Serien, die nur im Inducks als solche existieren - zum Beispiel die Zeitmaschinen-Geschichten.

  9. #1634
    Mitglied Avatar von Spectaculus 1/4
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    Jedes Mal, wenn ich in Stuttgart bin, schaue ich im Bahnhof nach einem Topolino. So wenig wie letzten Freitag war aber noch nie: Nicht mal ein I Classici oder I Grandi Classici...
    (alias Spectaculus) Als Rezensent tätig für: Comicschau - Fieselschweif - Comicforum

    Aktuelle Favoriten: Lustiges Taschenbuch 513 - 90 Jahre Micky, Micky Maus 24/2018, Micky Maus Sonderheft 1, LTB Premium 19, Micky Maus Comics 45, LTB Sonderedition 2018 - Mickys Memoiren

  10. #1635
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    Topolino 3310

    Ein Topolino mit wiederum fünf Geschichten, davon aber immerhin vier sehr guten bis zumindest interessanten. Und gleich zwei sehr klassische Serien erfahren eine neue Folge.

    I TL 3310-1
    Papersera News presenta: Zio Paperone e l'oroscopo improvvisato
    (Mastantuono, 24 Seiten)

    Wie üblich verkauft sich der Entenhausener Kurier schlecht. Dieses Mal sind es die Horoskope, die Klevers Zeitung deutlich beliebter machen. Aber das ist ja leicht zu lösen, meint Dussel. Einfach ein paar zufällige Sätze nehmen, in die Lostrommel werfen und daraus Vierzeiler machen - ein Prinzip, das ja auch Jan Böhmermann als Jim Pandzko schon erfolgreich anwenden konnte. Dieses Zufallsverfahren erinnert ein wenig an "Magier Mumpiz und Fee Firlefa" und liefert auch ähnlich skurrile Prophezeiungen, aber die Geschichte entwickelt sich anders, da eine der Weissagungen genau auf das Unglück eines Mafiabosses passt (der wiederum ähnlich wie Spirous Gegenspieler Don Vito Cortizone gefährlich wirkt und gleichzeitig ziemlich lächerlich ist). Und dazu gibt es noch einen stimmigen finalen Twist.
    Mit den alten Strobl/Kinney-Geschichten hat dieser "Entenhausener Kurier" zwar wenig zu tun. Aber gut ist das Resultat.


    I TL 3310-2
    Amelia amica numero uno
    (Arrighini/Picone, 26 Seiten)

    Da Donald nicht abkömmlich ist, soll Daisy den Geldspeicher über Nacht hüten. Das macht sie unter der Bedingung, dass sie Frl. Rührig und Gitta als Verstärkung dazuholen darf. Gundel wittert eine Schwachstelle in der Verteidigung des Geldspeichers und gelangt, als Pizzabotin verkleidet, in den Speicher. Doch die Mädelsrunde nimmt an, dass diese Pizzabotin dringend Freundinnen braucht und nimmt sie in ihre Obhut. Und diese Annahme scheint nicht so falsch...
    Das klassiche Ziche-Damenquartett (minus Oma) trifft auf Gundel: Nicht ganz neue Kombination, aber so noch frisch - und dynamisch von Nico Picone in Szene gesetzt. Okay, wenn dynamisch und Damen, dann lieber direkt Silvia Ziche, aber auch so ist das Resultat ganz annehmbar.


    I TL 3310-3
    Gastone a lezione dal cugino
    (Valentini/Baldoni, 8 Seiten)

    Die deutlich schwächste Gesichte der Ausgabe: Gustav bittet Donald telefonisch um Nachhilfe, wie er vor lästigen Gläubigern flieht. Gustav hat Schulden. Nein, das ist nicht sein Fluchtmotiv - aber der wahre Grund ist nicht besonders originell.


    I TL 3310-4
    Battista misterioso batterista
    (Salati/Leoni, 32 Seiten)

    Giorgio Salati schreibt überdurchschnittlich gute Geschichten, wenn es um Musik geht - selbst aktiver Rockmusiker, der optisch in kaum einer 70er-Jahre-Band auffallen würde, ist er in seinem Element.
    Hier geht es um den Band-Alltag der Duck'sicles, einer trendigen dreiköpfigen Band, die bei Dagobert unter Vertrag steht und demnächst ihren großen Auftritt beim Wrestlingball-Finale haben soll. Kleines Problem, wenn auch von der Band unbemerkt: Der Schlagzeuger ist von Klever entführt worden (ja, auch dem Entführten ist das nicht klar). Immerhin hat Baptist in etwa die gleiche Frisur, haut schon mal zur Entspannung auf Töpfe und Pfannen und könnte das Ganze retten... wenn er nicht publikumsscheu wäre. Es findet sich eine Lösung, und das Konzert könnte stattfinden - wenn sich nicht Klaas Klever fragen würde, was da los ist und Anwantzer auf Sabotagetour schicken würde. Gleichzeitig sucht Dolly, als Videobloggerin unterwegs den echten Schlagzeuger.
    Das Ganze ist mit viel Witz und Tempo erzählt, Lucio Leonis Zeichnungen tun ihr Übriges. Nur die Musiker leben in ihrer eigenen Welt, aber nach dem einigen oder anderen nicht redigierten Hintergrundbericht über Superstars wirken sie hier absolut echt. Für mich die beste Geschichte der Ausgabe.

    I TL 3310-5
    Paperopoli Film Festival - Speciale I mercoledì di Pippo: Il kolossal
    (D'Antona/O.Panaro, 30 Seiten)

    Zum Schluss kommt "Mittwochs bei Goofy" zurück, dieses Mal aber nicht von Rudy Salvagnini geschrieben, sondern von Giulio D'Antona in seine Reihe "Entenhausener Filmfestival" eingebaut, für die er Goofys Erzählungen quasi parallel als Drehbuch für einen Kolossalfilm entwickelt - was bedeutet, dass Goofy und insbesondere Micky die Rollen rund um die Entdeckung Australiens auch spielen müssen. Mickys hat die dabei die Doppelrolle als Assistent Goofys und Gegenspieler und gerät immer mehr unter Druck (nachdem er vorher immerhin ein paar Änderungen am Drehbuch durchsetzen konnte). Typischer Mittwochs-Humor, hier ein wenig variiert.

    Nächste Woche dann fast pünktlich zum 500. Todestag Leonardo da Vincis der Beginn eines Vierteilers, der Donald und die Neffen quer durch Italien zu den Wirkungsorten Leonardos schickt (die letzten drei Jahre im französischen Amboise werden ausgeklammert).

  11. #1636
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    Topolino 3311

    Topolino 3311 steht im Zeichen der Turiner Buchmesse (für die eine Sonderausgabe und eine Geschichte gibt) und des 500. Todestages Leonardos (der ebenfalls mit einer mehrteiligen Geschichte geehrt wird). Danach fällt die Ausgabe allerdings ziemlich ab.

    I TL 3311-1
    La grande barriera
    (Faraci/Mottura, 30 Seiten)

    Eine philosophische Geschichte zu Ehren des Buches, die im Fernen Osten spielt: Zunächst bekämpfen sich der Bauer Mik-Ki, der zum Krieger wurde, und der "Fremde" (Karlo). Der Kampf wird durch eine Gruppe von mächtigen, aber bildungsfernen Kriegern unterbrochen, die die beiden angreifen, aber eigentlich auf der Suche nach einer Bibliotheksstadt sein, die einen Schatz beherbergt. Mik-Ki und der Fremde passieren die Barriere (aus Büchern) und werden freundlich aufgenommen, doch bald plant der Fremde einen Verrat... es geht ja um einen Schatz.
    Faraci eben. Humorvoll (auch wenn man einiges schon kennt), tiefgründig - aber verhältnismäßig schwere Kost. Nicht unbedingt das, was man im LTB üblicherweise kompiliert.

    I TL 3311-2P
    Paperino Qui Quo Qua e il grande gioco geniale
    (B. Enna/Freccero, 28 Seiten)

    Beginn eines Fünfteilers zu Ehren Leonardos, zunächst mit einer Art Prolog: Die Schulen des Landes wetteifern darum, wer eine Reise auf Leonardos Spuren nach Italien gewinnt. Dazu muss man herausfinden, was Leonardos Lieblingsspielzeug war. Tick, Trick und Track haben eine recht komplexe Idee, Donald macht sich dabei auch nützlich (Rückblenden auf Quackhausen zeigen, dass er durchaus motiviert ist). Nur die ehrgeizigen Lehrer machen sich unmöglich.
    Am Ende gewinnen Tick, Trick und Track die Reise - wenn auch nicht mit der ursprünglichen Idee - und weil die Lehrer sich disqualifiziert haben, wird Donald als Begleitperson verpflichtet. Die Reise kann losgehen. Die vier weiteren Teilen werden mit Cover illiustriert, die Renaissance-Ducks vor je einem Viertel Italiens zeigen. Das erste Puzzle-Cover, wie im Topolino behauptet, ist das aber nicht, ich habe mindestens ein 8-teiliges (2490-2497) und zwei 4-teilige im Regal...

    I TL 3311-3
    Dinamite Bla e la coltivazione incolta
    (Venerus/Gula, 22 Seiten)

    Habakuk bekommt eine Reihe von ungebetenem Besuch: Truz und zwei Städter, die den Hügel nach dem Rezept eines sehr windigen Beraters kultivieren wollen und Habakuk zu vertreiben drohen. Die Rettung kommt von zwei Jungökologen, die Habakuks rustikale Lebensart schätzen und ihn als Referenten für ein Unipraktikum gewinnen. Habakuks Auftritt führt unfreiwillig dazu, dass sich tatsächlich ein Praktikant meldet, den es auch nicht stört, dass Habakuks Manieren und Sprache wenig wissenschaftlich und auch nicht so richtig korrekt sind...
    Merkwürdige Geschichte mit vielen klischeebeladenen Figuren und noch mehr erzählerischen Versatzstücken.

    I TL 3311-4
    Paperoga insegna - Il disinfestatore
    (Mazzoleni/Lucci, 6 Seiten)

    Auch Dussel lehrt: das Fürchten, dieses Mal unter dem Berufsbild des Kammerjägers. Weia.

    I TL 3311-5
    Manetta e il caso dell'orsacchiotto
    (Valentino/Asaro, 8 Seiten)

    Etwas rührender dagegen eine Geschichte um Issel, der von einem Mädchen aus der Nachbarschaft um Hilfe gebeten wird: Sie glaubt, ihr Teddybär sein gestohlen worden. Guter Lückenfüller.

    I TL 3311-6
    Paperone, Nonna Papera e Nonno Bassotto in "Soli contro tutti"
    (Panini/Ferracina, 24 Seiten)

    Zum Schluss eine streckenweise beängstigende Geschichte um eine Masse, die sich durch eine Handyapp manipulieren lassen und Jagd auf Nichtnutzer machen - in diesem Fall ist das ältere Generation: Dagobert, Oma Duck und Opa Knack. Was allerdings von der Grundanlage Zeug zu einem Thriller hätte, muss mit 24 Seiten auskommen und endet damit viel zu schnell, um zu wirken. So richtig wollen mir die Zeichnungen zusätzlich auch nicht gefallen.

  12. #1637
    Mitglied Avatar von Spectaculus 1/4
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    Zitat Zitat von NRW-Radler Beitrag anzeigen
    I TL 3310-4
    Battista misterioso batterista
    (Salati/Leoni, 32 Seiten)

    Giorgio Salati schreibt überdurchschnittlich gute Geschichten, wenn es um Musik geht - selbst aktiver Rockmusiker, der optisch in kaum einer 70er-Jahre-Band auffallen würde, ist er in seinem Element.
    Hier geht es um den Band-Alltag der Duck'sicles, einer trendigen dreiköpfigen Band, die bei Dagobert unter Vertrag steht und demnächst ihren großen Auftritt beim Wrestlingball-Finale haben soll. Kleines Problem, wenn auch von der Band unbemerkt: Der Schlagzeuger ist von Klever entführt worden (ja, auch dem Entführten ist das nicht klar). Immerhin hat Baptist in etwa die gleiche Frisur, haut schon mal zur Entspannung auf Töpfe und Pfannen und könnte das Ganze retten... wenn er nicht publikumsscheu wäre. Es findet sich eine Lösung, und das Konzert könnte stattfinden - wenn sich nicht Klaas Klever fragen würde, was da los ist und Anwantzer auf Sabotagetour schicken würde. Gleichzeitig sucht Dolly, als Videobloggerin unterwegs den echten Schlagzeuger.
    Das Ganze ist mit viel Witz und Tempo erzählt, Lucio Leonis Zeichnungen tun ihr Übriges. Nur die Musiker leben in ihrer eigenen Welt, aber nach dem einigen oder anderen nicht redigierten Hintergrundbericht über Superstars wirken sie hier absolut echt. Für mich die beste Geschichte der Ausgabe.
    Wow, davon hatte ich überhaupt keine Ahnung! Jetzt mag ich Salati noch mehr Und Leoni dazu: Her damit!

    I TL 3310-5
    Paperopoli Film Festival - Speciale I mercoledì di Pippo: Il kolossal
    (D'Antona/O.Panaro, 30 Seiten)

    Zum Schluss kommt "Mittwochs bei Goofy" zurück, dieses Mal aber nicht von Rudy Salvagnini geschrieben...
    Salvagnini schreibt schon seit Jahren nicht mehr fürs Topolino. Auf seinem Blog ist er mal ein bisschen darauf eingegangen. Was er wohl dazu sagt, dass die Serie ohne ihn wiederbelebt wird?
    Geändert von Spectaculus 1/4 (14.05.2019 um 21:53 Uhr)
    (alias Spectaculus) Als Rezensent tätig für: Comicschau - Fieselschweif - Comicforum

    Aktuelle Favoriten: Lustiges Taschenbuch 513 - 90 Jahre Micky, Micky Maus 24/2018, Micky Maus Sonderheft 1, LTB Premium 19, Micky Maus Comics 45, LTB Sonderedition 2018 - Mickys Memoiren

  13. #1638
    Mitglied Avatar von MaxReichle 2004
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    Aus Panni Antaprima 333 :
    In Topolino 3319 erscheint ein neuer Teil von den Entenhausener News .
    In Topolino 3321 erscheint eine neue Casty Geschichte mit dem Titel "Topolino e il Castello sulla Luna" und dazu gibt es auch eine Micky Weltraumfigur.

  14. #1639
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    Topolino 3312 & 3313

    Während sich gerade klärt, ob der alte Ehapa-Sitz Stuttgart oder der neue Egmont-Sitz Berlin die letzte erstklassige Fußballmannschaft stellt, stelle ich mir die Frage, ob Egmont in den letzten zwei Wochen erstklassiges Material aus Italien bekommen hat.

    I TL 3311-2P
    Paperino Qui Quo Qua e il grande gioco geniale - Il primo quesito (Teil 2)
    (B.Enna/Tosolini, 26 Seiten)
    Paperino Qui Quo Qua e il grande gioco geniale - Il primo quesito (Teil 3)
    (B.Enna/L.Pastrovicchio, 26 Seiten)
    (bislang 80 Seiten)

    Zu viel möchte ich allerdings jetzt nicht über den Schnitzeljagd aus Leonardos Spuren sagen, eine Inhaltsangabe wird einfacher, wenn ich die gesamte Geschichte kenne. Bislang haben Tick, Trick, Track unter Anleitung eines florentinischen Professors die Toskana und Mailand bereist, nächste Woche geht es nach Venedig. Dabei scheint der Professor unter Druck zu stehen, auch Donald hat das schon abbekommen.
    Eine sehr solide erzählte Geschichte, die aber leider reich an nicht gut übersetzbaren Wortspielen ist. Aber wie gesagt, mehr in zwei Wochen.

    Das zugehörige Puzzle-Cover ist übrigens insofern neuartig, als die offiziellen Cover mit Logo und Nummer nur lose aufgelegte Blätter sind, so dass die eigentlichen Cover ein störungsfreies Bild ergeben. Für die Sammlung im Regal ist das allerdings bemerkenswert unpraktisch, von Second-Hand-Verkauf mal ganz zu schweigen...


    I TL 3312-2
    Topolino e l'altra macchina del tempo
    (Sisti/Zironi, 32 Seiten)

    Und noch was schwer Übersetzbares: Ein Studienfreund Marlins ist verschwunden, kurz nachdem er ihm eine Mail geschickt hatte, dass er sein großes Projekt fertigstellen konnte. Das Ganze basiert auf einem missglückten Universitätspicknick, das die beiden ausgerichtet hatten, das aber dann zum falschen Zeitpunkt stattfand und buchstäblich ins Wasser fiel. Marlin folgert daraus, dass es nun eine weitere Zeitmaschine ("macchina del tempo") gibt, aber das ist ein Missverständnis, das im Französischen funktioniert, nicht aber im Deutschen.
    Unabhängig davon reist Micky sehr kurz in der Zeit zurück, immer in der Gefahr sich selbst zu treffen. Das ist nicht ganz neu - und ehrlich: So richtig zufriedenstellend wird die Geschichte auch nicht aufgelöst, auch wenn Marlins Studienfreund durchaus interessant ist.

    I TL 3312-3
    Paperoga insegna: L'ornitologo
    (Mazzoleni/Del Conte, 6 Seiten)

    Dussel gibt Nachhilfestunden für angehende Ornithologen, so der Titel - aber eigentlich sucht er nur einen seltenen Vogel und wird total verkannt oder so. Lückenfüller.

    I TL 3312-4
    Archimede e le idee ritardatarie
    (Buratti/Guerrini, 24 Seiten)

    Klaas Klever stürmt verkleidet in Düsentriebs Werkstatt, wird aber von Dagobert enttarnt. Dennoch wird es noch etwas interessanter, da im Anschluss an diese Begegnung gleich mehrfach die Situation eintritt, dass Klevers Ingenieure Düsentrieb im Patentamt knapp zuvorkommen, egal wie abseitig die Ideen auch sinfd. Düsentrieb verzweifelt an seinen Fähigkeiten, der Leser fragt sich dagegen eher, wie Klever das gemacht hat. Wobei das weniger spektakulär ist als Düsentriebs Kampf mit sich selbst. Und Guerrinis Zeichnungen sind gewohnt solide.

    I TL 3312-5
    Paperopoli Film Festival: Zio Paperone e il doppiaggio provvidenziale
    (D'Antona/Leoni, 30 Seiten)

    Laut dem redaktionellen Teil endet die recht lose zusammenhängende Serie "Entenhausener Filmfestival" mit einer Hommage an Synchronsprecher. Dieser kommt aber nur ganz kurz zum Einsatz, als Dagobert seinen Tresor nicht öffnen kann, da dieser auf seine Stimme reagiert und Dagobert selbige verloren hat. Dagobert hat nur drei Chancen, die beiden anderen vergibt er deutlich spektakulärer, aber auch der Synchronsprecher scheitert. An sich eine ganz witzige Geschichte mit guten Zeichnungen, die aber das Serienthema nur streift.
    Insgesamt aber eine interessante Serie, die man aber ohne weitere Hinweise kaum als solche erkennen würde - ich würde mich also nicht wundern, wenn einzelne Teile irgendwann mal in loser Form ins LTB kommen.

    I TL 3313-2
    Zio Paperone e il ramo petrolifero
    (Sarda/Lucci, 26 Seiten)

    Dagobert erzählt seinen Großneffen eine Geschichte aus seinen jungen Jahren, bei der er sich auf der Suche nach einer Öl-Wünschelrute unvorsichtig in sehr große Gefahr gebracht hat. Ganz nett, aber auch nicht völlig innovativ.

    I TL 3313-3
    Topolino eroe per caso: Scambio d'arte
    (Panini/Vita, 8 Seiten)

    Micky sucht nicht das Abenteuer, sondern es findet ihn. So wird er selbst am Gepäckausgabeband am Flughafen zum Helden Tages und überführt einen Kunstdieb.

    I TL 3313-4
    Paperino e l'invasione degli orsi alieni mutanti
    (V.Camerini/Lavoradori, 18 Seiten)

    Donald ist auf der Flucht vor seinem Onkel, der ihm eine Arbeit aufhalsen will. Er hingegen will unbedingt wissen, wie seine Lieblingsserie über Alien-Bären endet. Man ahnt schon, dass das eine sehr ungünstige Entscheidung ist. Lavoradori als Zeichner war jedenfalls eher eine unglückliche Wahl, seine Bären sehen wie Füchse aus. Und seine Wirklichkeit... unwirklich.

    I TL 3313-5P
    Sezione scomparsi in Dietro la maschera
    (Salati/D'Ippolito, 40 Seiten)

    Der fünfte und in dieser Form wohl auch letzte Fall mit Fiona Fox/Fuchs ist eine Doppelfolge, und der Verschwundene ist kein Geringerer als Kommissar Hunter, der von einem Treffen mit einer Unterwelt-Gestalt nicht zurückgekommen ist und laut eine Videobotschaft gerade ernsthaft in Gefahr schwebt. Issel und Steinbeiß machen sich auf die Suche, werden aber erstaunlicherweise von ihrem Chef Theobald Triller blockiert...
    Am Ende ist es Fiona, die über sich hinauswachsen muss und gleich vier Kollegen zeigt, wie es geht. Zum Dank erhält sie eine Chance auf eine akademische Karriere und verlässt das Team. Es gibt aber durchaus Anzeichen, dass Giorgio Salati sie noch mal in anderer Rolle einsetzt.

  15. #1640
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    Zitat Zitat von MaxReichle 2004 Beitrag anzeigen
    In Topolino 3321 erscheint eine neue Casty Geschichte mit dem Titel "Topolino e il Castello sulla Luna"
    ...die fast zeitgleich in LTB 522 erscheint.


    Wohl abgesprochen, da ereignisbezogen (Mondlandungs-Jubiläum)

  16. #1641
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    Zitat Zitat von NRW-Radler Beitrag anzeigen
    Das zugehörige Puzzle-Cover ist übrigens insofern neuartig, als die offiziellen Cover mit Logo und Nummer nur lose aufgelegte Blätter sind, so dass die eigentlichen Cover ein störungsfreies Bild ergeben. Für die Sammlung im Regal ist das allerdings bemerkenswert unpraktisch, von Second-Hand-Verkauf mal ganz zu schweigen...
    Kann ich nachvollziehen, auch wenn es bei mir gar nix mit Comics zu tun hat: Die Deluxe-Ausgaben von Steve Hacketts neueren Alben sind ähnlich designt. Vorteil: Ohne das Coverblatt ist der FSK-"Sticker" weg. Nachteil: Wohin mit dem Coverblatt?

    Zitat Zitat von NRW-Radler Beitrag anzeigen

    I TL 3312-4
    Archimede e le idee ritardatarie
    (Buratti/Guerrini, 24 Seiten)

    Klaas Klever stürmt verkleidet in Düsentriebs Werkstatt, wird aber von Dagobert enttarnt. Dennoch wird es noch etwas interessanter, da im Anschluss an diese Begegnung gleich mehrfach die Situation eintritt, dass Klevers Ingenieure Düsentrieb im Patentamt knapp zuvorkommen, egal wie abseitig die Ideen auch sinfd. Düsentrieb verzweifelt an seinen Fähigkeiten, der Leser fragt sich dagegen eher, wie Klever das gemacht hat. Wobei das weniger spektakulär ist als Düsentriebs Kampf mit sich selbst. Und Guerrinis Zeichnungen sind gewohnt solide.
    Ich habe wirklich lachen müssen, als ich Klevers Verkleidung gesehen habe:


    Und dieser Schriftzug...
    Zitat Zitat von NRW-Radler Beitrag anzeigen


    I TL 3313-4
    Paperino e l'invasione degli orsi alieni mutanti
    (V.Camerini/Lavoradori, 18 Seiten)

    Donald ist auf der Flucht vor seinem Onkel, der ihm eine Arbeit aufhalsen will. Er hingegen will unbedingt wissen, wie seine Lieblingsserie über Alien-Bären endet. Man ahnt schon, dass das eine sehr ungünstige Entscheidung ist. Lavoradori als Zeichner war jedenfalls eher eine unglückliche Wahl, seine Bären sehen wie Füchse aus. Und seine Wirklichkeit... unwirklich.




    Zitat Zitat von NRW-Radler Beitrag anzeigen


    I TL 3313-5P
    Sezione scomparsi in Dietro la maschera
    (Salati/D'Ippolito, 40 Seiten)

    Der fünfte und in dieser Form wohl auch letzte Fall mit Fiona Fox/Fuchs ist eine Doppelfolge, und der Verschwundene ist kein Geringerer als Kommissar Hunter, der von einem Treffen mit einer Unterwelt-Gestalt nicht zurückgekommen ist und laut eine Videobotschaft gerade ernsthaft in Gefahr schwebt. Issel und Steinbeiß machen sich auf die Suche, werden aber erstaunlicherweise von ihrem Chef Theobald Triller blockiert...
    Am Ende ist es Fiona, die über sich hinauswachsen muss und gleich vier Kollegen zeigt, wie es geht. Zum Dank erhält sie eine Chance auf eine akademische Karriere und verlässt das Team. Es gibt aber durchaus Anzeichen, dass Giorgio Salati sie noch mal in anderer Rolle einsetzt.
    Das würde mich freuen! Fiona hat mir bislang gut gefallen.

    Mal was Anderes, was vielleicht nicht zu 100% in diesen Thread passt, aber unbedingt erwähnenswert ist. Ich habe das hier auf der Topolino-Facebookseite gefunden und mal auf Englisch übersetzen lassen (klappt fast immer besser als nach Deutsch):

    Unfortunately unexpected technical conditions have conditioned the live of our correspondent in Turin. We apologize.


    Waiting for a summary post with questions and answers and the point of the main changes announced by Alex Bertani, we must immediately reveal the biggest bomb, which will make the pkers happy.


    Assuming that "Droidi" will be reprinted regularly in Deluxe, in the near future (Lucca?), After a pause for reflection, another cycle of unpublished PK stories will arrive as planned, always in full respect of continuity, entrusted to a new team of screenwriters and designers.
    But the real news is that everything will not be published on Mickey Mouse, where the series of ups and downs did not receive the hoped for success, but in the much acclaimed return in a separate magazine! :OR


    Directly in Deluxe? In a new or existing magazine?
    We cannot know anything else, at the moment there is the utmost secrecy!
    Also: Die Deluxe-Edition von "Droidi" soll kommen, und der neue Phantomias wird wohl bald wieder in seiner eigenen Reihe stattfinden. Interessant ist das aus vielerlei Gesichtspunkten...
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  17. #1642
    Interessant ist das aus vielerlei Gesichtspunkten...
    ...insbesondere wohl die Länge der Geschichten. Könnte dazu bei einem nicht ganz unwahrscheinlichen Misserfolg das Ende der Reihe bedeuten. Das sollte zumindest den dort zuständigen Autorenteams im Hinterkopf bleiben.

  18. #1643
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    Topolino 3314

    Wahrscheinlich ist Ausgabe 3314 ganz okay, aber nicht so spannend wie die beiden folgenden Ausgaben:

    I TL 3311-2P
    Paperino Qui Quo Qua e il grande gioco geniale (Teil 4)
    (B.Enna/Soldati, 28 Seiten - zusammen jetzt 108)

    Es verdichten sich die Anzeichen, dass diese Geschichte nicht nur ein Jubiläumsgeschichte für Leonardo da Vinci wird, sondern auch für Donald. Denn während die Neffen das nächste Rätsel in Venedig lösen (nach Ansicht von Italienern übrigens deutlich besser getroffen als Florenz und Mailand) und nun zum Finale nach Rom reisen, bleibt Donald in Florenz zurück und hilft seiner Pensionswirtin mit seinen verborgenen Talenten an allen Ecken und Enden. Im Gegenzug darf er die Videoüberwachung des Lokals ansehen und entdeckt, wer der große Hintermann in dieser Geschichte ist. Und er ist überrascht... weswegen, erfahren wir nächste Woche. Es gibt die eine oder andere Fährte, aber ob die bewusst falsch ist, ist noch schwer zu sagen. Daher: Ein paar Tage Geduld, dann gibt es eine zusammenhängende Rezension - so spoilerfrei wie möglich - und eine abschließende Bewertung. Weiterhin glaube ich aber, dass ein Abdruck in Deutschland Hürden aufwirft.

    I TL 3314-2
    Gamba, Trudy e l'arte del B&B
    (Secchi/De Pretto, 30 Seiten)

    Minnie hat ein paar Zimmer als Bed & Breakfast untervermietet und empfiehlt Trudi, die Geldsorgen hat, es ihr nachzutun. Während einer Messe ist der Bedarf auch da, doch Karlo ist mit den Aktivitäten seiner Partnerin wenig einverstanden, zumal er sich sehr einschränken und das klare Verbot bekommen hat, Gäste auszurauben.
    Wenig überraschendes Ende, stellenweise aber recht erfrischend.

    I TL 3314-3
    Archimede e la fiera della Genialità
    (Mazzoleni/Gottardo, 25 Seiten)

    Daniel Düsentrieb erwartet voll Ungeduld seinen nächsten Triumph bei der Erfindermesse, doch dieses Mal ist er disqualifiziert worden, weil seine Erfindung, nun ja, ausgetickt ist. Er bekommt eine zweite Chance, doch die steigert seine Selbstzweifel nur weiter...
    Als Charakterstudie ganz interessant, aber das Thema wurde vor zwei Wochen schon mal und eher besser umgesetzt. Ohne die Dublette hätte es eventuell für eine zarte Grünfärbung gereicht, aber so liegt die Messlatte höher.

    I TL 3314-4
    Topolino eroe per caso: Topolino e l'attesa movimentata
    (Panini/Florio, 8 Seiten)

    Micky als Alltagsheld ist dagegen dieses Mal besser: Dieses Mal gerät Micky in einen Bankraub. Was die Geschichte sympathisch macht: Micky ist nicht der alleinige Held, aber am Ende (wie auch letztes Mal) der Dumme. Und der Co-Held geht mit der Situation deutlich souveräner um als Micky.
    Nette Kurzgeschichte, aber auch hier gilt: Sollte man nicht zu häufig so machen.

    I TL 3314-5
    Zio Paperone e il prezioso dipinto floreale
    (Michelini/Gatto, 30 Seiten)

    Das letzte Wort in dieser Ausgabe soll Altmeister Luciano Gatto haben, der vor wenigen Tagen 85 Jahre alt geworden ist. Hier legt er zusammen mit Fabio Michelini eine Geschichte um ein niederländisches Bild vor, dass offenbar vom Barockmaler Jan Vermeer inspiriert ist (wie Inducks und ich separat vermuten, Hinweise im Topolino gibt es nämlich nicht). Donald ist bei Dagobert als Maler angestellt, der für einen Hungerlohn Münzlandschaften mal. Das ändert sich erst, als er die Gärtnerin Daisy trifft, die die wertvollen Tulpen Dagoberts pflegt und die er mit einer Halskette aus Tulpen zeichnet. Dagobert reagiert wütend, verdonnert die beiden zu lebenslanger Zwangsarbeit und stellt das Bild in irgendeine Ecke und verkauft es dem Trödler Dussel für Kleingeld. Dann aber steigert es den Wert...

    Schöne Geschichte, leider eine der letzten, die Luciano Gatto für das Topolino gezeichnet hat. Die Topolino-Redaktion hat kürzlich aus wirtschaftlichen Gründen die Zusammenarbeit mit ihm beendet, was Luciano Gatto einerseits akzeptiert, andererseits aber auch enttäuscht ist, dass er 16 Monate auf eine Antwort warten musste (siehe seine Facebook-Seite und hier besonders den Eintrag vom 15. Mai). Ein paar Geschichten von ihm sind noch offen, auf seiner Homepage ist sein komplettes Werk nach Entstehung aufgelistet, wobei der Stand nicht ganz aktuell ist - ein paar der Geschichten mit Hinweis "INEDITO" sind inzwischen abgedruckt. Aber man sieht hier auch mal, wie viel Zeit manchmal zwischen Fertigstellung und Abdruck einer Geschichte liegen kann.
    Luciano Gatto selbst bleibt aktiv, war zum Beispiel am Papersera-Stand in Reggio Emilia. Nur neue Geschichten wird er - nach 61 Jahren - nicht mehr zeichnen.

    Wie er selbst sagt: Alles hat ein Ende, und er versteht, dass man jetzt auf jüngere Zeichner setzt, wenn man schon sparen muss. Dass allerdings das Topolino trotz der doppelten recht saftigen Preiserhöhung in den letzten Monaten offenbar in der Krise steckt, kommt nicht unerwartet, lässt aber nichts Gutes ahnen.

    Nächste Woche geht es aber erst mal mit der (reinen) Donald-Geburtstagsausgabe weiter, in der Fausto Vitaliano und Emilio Urbano Donald mit seinen diversen Geheimidentitäten konfrontieren (in "Paperino contro Paperino"). Und in zwei Wochen folgt die Phantomias-Geburtstagsausgabe 3316. Marco Gervasio hat hierfür "Die Verwandlung" aus einer anderen Perspektive neu geschrieben (aus wessen Perspektive, verrät er nicht). Das kann grandios sein oder grandios in die Hose gehen - in zwei Wochen wissen wir mehr.

  19. #1644
    Mitglied Avatar von Fußvolk
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    Das ist schade mit Gatto. Wie sieht es denn bei Chierchini aus, der ja noch länger dabei ist? Ist bekannt, ob der auch wegrationalisiert worden ist?

  20. #1645
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    Topolino 3315

    Von Chierchini weiß ich nichts Offizielles, aber in den Diskussionen um Gatto hieß es, dass von der älteren Zeichnern nur noch Cavazzano übrig bliebe - das ist aber mehr Spekulation, in dem Sinne: Warum sollte es Chierchini (oder auch Asteriti) anders gehen?
    Luk hat für das Fieselschweif-Forum allerdings einen Link gefunden, demzufolge Massimo De Vita Luciano Gatto mitgeteilt habe, aus eigenem Entschluss nur noch eine Geschichte für das Topolino zu zeichnen und dann aufzuhören (er wird immerhin übernächstes Jahr 80, aber ich weiß nicht, ob das der Grund ist). Eine offizielle Bestätigung steht zudem noch aus. Hier ist der Link (italienisch):

    http://www.papersera.net/forum/index...html#msg559094

    Im zugehörigen Subforum "Autoren und Zeichner" ist der letzte Eintrag zu Chierchini allerdings von August 2018 - da wurde er gerade 90. So gesehen: Nichts Genaues weiß man nicht.

    Nun aber zu einem 85-jährigen. Das neue Topolino steht ganz im Zeichen Donalds und ist ein würdiges Geburtstagsheft:

    I TL 3311-2P
    Paperino Qui Quo Qua e il grande gioco geniale (Teil 5)
    (B.Enna/Perina, 30 Seiten - insgesamt 138 Seiten)

    Die Geschichte ist komplett, und wie vermutet, ist sie gleichzeitig eine Hommage an Leonardo da Vinci (vor 500 Jahren gestorben) und Donald Duck (vor 85 Jahren geschaffen) und wurde demzufolge genau zwischen den beiden Gedenktagen veröffentlicht.

    Wo sie komplett ist, ist es nun Zeit für eine Gesamt-Inhaltsangabe (für spätere Wunschlisten oder so):

    Tick, Trick, Track gewinnen eher durch einen dummen Zufall einen landesweiten Schulwettbewerb, bei dem Leonardos Lieblingsspielzeug als Kind gesucht wurde. Es geht in die Toskana zu Leonardos Wirkungsstätten. Da sich die möglichen begleitenden Lehrer sich im Vorfeld unmöglich verhalten haben, wird Donald als Begleitperson ausgewählt.
    Vor Ort in Florenz begrüßt sie der Professor, der den Wettbewerb initiiert hat, mit seiner kleinen Nichte Lucilla, und bringt die Ducks bei seiner Schwester, einer handfesten Frau und guten Köchin, in der Innenstadt von Florenz unter. Dort erzählt er von einem Rätsel der vier Bilder, das Leonardo hinterlassen hatte. Seit Jahren ist der Professor diesem Rätsel auf der Spur. Weil dabei die Familienpension in finanzielle Schieflage geraten ist, hat der Professor einen geheimnisvollen Mäzen, der ihn allerdings massiv unter Druck setzt.
    Die Neffen und Lucilla lösen tatsächlich das Rätsel, das nur Kinder (aufgrund ihrer Statur) lösen konnten. Aber das ist erst der Auftakt zu einer Schnitzeljagd an alle italienischen Wirkungsstätten Leonardos - nur sein Alterssitz im französischen Amboise wurde ausgespart.
    Donald wird allerdings von einem geheimnisvollen Kapuzenträger außer Gefecht gesetzt und verliert den Anschluss. So hilft er seiner Pensionswirtin in Florenz, zeigt dabei seine gesammelten Talente und bekommt auch heraus, wer der geheimnisvolle Mäzen ist. Am Ende finden fast alle Beteiligten in Rom zusammen, und es kommt zu ein paar Wendungen rund um eine unbekannte Erfindung Leonardos - und es Donald, der die Situation rettet, als sich der kommrzielle Nutzen der Erfindung herausstellt...

    Tatsächlich war ich allerdings stark versucht, die Geschichte auf hellgrün abzuwerten, denn das Ende finde ich etwas unbefriedigend - die Auflösung hat Wendungen, ist mir aber zu konventionell und lässt auch offene Fragen, die schwer aufzulösen sind. Zudem sind die vier porträtierten Städte Florenz, Mailand, Venedig und Rom sehr unterschiedlich gut getroffen - für Rom kann ich es sicher genug sagen, dass hier mehr karikiert wurde als auf Details zu achten. Und der Cliffhänger nach Teil 4 wird kurioserweise erst nach 20 Seiten wieder aufgenommen, das könnte bei einem zusammenhängenden Abdruck seltsam wirken. Das und ein paar unübersetzbare (aber natürlich wichtige) Wortspiele machen die Geschichte für mich nicht zu einem heißen Abdruckkandidaten, obwohl sie natürlich ihren Reiz hat und über weite Strecke die Top-Wertung rechtfertigt.

    I TL 3315-2P
    Paperino contro Paperino
    (Vitaliano/Urbano, 45 Seiten)

    Die originellste Geburtstagsgeschichte stammt von Fausto Vitaliano: Donald klangt Düsentrieb sein Leid über seine viele Geheimidentitäten. Düsentrieb weiß natürlich dank der Vergissmeinschnell-Pillen von nichts, meint, Donald sei doch Donald und dass das reiche - aber... er hat einen (selbstverständlich noch nie getesteten) Identitäts-Extraktor. Erst mal passiert nichts, Düsentrieb nimmt seine Pille... aber dann stehen vier Geheimidentitäten vor Donalds Tür - nämlich QQ7, DoppelDuck, der klassische und der neue Phantomias. Diese halten sich nur alle für den Größten, nehmen Donald kein Stück ernst und sind auch nicht mehr die Figuren, die wir kennen, denn sie alle sich eben nicht mehr Donald.
    Donald versucht jedenfalls, den Streit zu lösen und fordert die vier zu einem Wettstreit heraus: Sie sollen jeweils gegen die Gegner den anderen (Panzerknacker, Evrionianer, Geheimagenten der Organisation und der herrlich bescheuerte Professor Piepenbrinck/Zantaf). Das klappt natürlich nicht - wunderbar lakonisch von Donald kommentiert. Und nachdem Düsentrieb das Chaos dann beseitigen kann, bleibt Donald das Schlusswort - auch das eine treffende Studie seines Charakters. Lesetipp!


    I TL 3315-4
    I corti di Paperino: Un barattolo di guai
    (Stabile/Marini, 10 Seiten)

    Wiedersehen mit Ahörnchen und Behörnchen: Donald soll für seinen Onkel spezielle Erdnussbutter aufbewahren, die für einen wichtigen Geschäftspartner bestimmt ist. Die beiden Hörnchen sind scharf auf die Butter, die Donald in einen Minitresor einschließen will. Auf den ist aber auch ein Einbrecher scharf, der den Tresor mitnimmt (in den sich Donald versehentlich einschließt). Nur gut, wenn man auf clevere Nager zählen kann.
    Ganz guter Auftakt zu einer neuen Kurzgeschichtenreihe mit Donald...


    I TL 3315-5
    I corti di Paperino: Tutto in 10.. minuti
    (Stabile/Asaro, 10 Seiten)

    ... und hier ist der zweite Teil, leider noch nicht richtig im Inducks verknüpft.
    Donald will eigentlich nur, perfekt präpariert, pünktlich zu einer Verabredung bei Daisy erschienen, gerät aber auf dem Weg in den Wirkungsradius einer transportablen Zeitmaschine.
    Überdreht, aber nicht ganz so gut wie der erste Teil.


    I TL 3315-6
    Paperino e il ricciolo della fortuna
    (Buratti/Barozzi, 26 Seiten)

    Dass Dussel sich plötzlich als Friseur versucht, Donald in seine Geschäftsidee hineinzieht und die Haarpracht verschiedener Freunde und Verwandter demoliert, sieht aus wie der Beginn einer unheilvollen Dussel-Geschichte. Aber sie wendet sich: Donald kann sich nämlich die irrtümlich abgeschnittene Glückslocke von Gustav sichern und macht sich ein Amulett daraus.
    Tatsächlich reicht es für Donald, ein kleiner Glückspilz zu werden - aber eben nur ein kleiner: Er geht bei Lotterien nicht mehr leer los, sondern gewinnt die letzten Trostpreise. Macht das glücklich? Donald kommt ins Grübeln...

    Und nächste Woche dann: 50 Jahre Phantomias.
    Geändert von NRW-Radler (16.06.2019 um 20:39 Uhr)

  21. #1646
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    Schade um die Neuigkeiten hinsichtlich der Altmeister.

    Das und ein paar unübersetzbare (aber natürlich wichtige) Wortspiele machen die Geschichte für mich zu einem heißen Abdruckkandidaten, obwohl sie natürlich ihren Reiz hat und über weite Strecke die Top-Wertung rechtfertigt.
    Da fehlt ein "nicht".
    (alias Spectaculus) Als Rezensent tätig für: Comicschau - Fieselschweif - Comicforum

    Aktuelle Favoriten: Lustiges Taschenbuch 513 - 90 Jahre Micky, Micky Maus 24/2018, Micky Maus Sonderheft 1, LTB Premium 19, Micky Maus Comics 45, LTB Sonderedition 2018 - Mickys Memoiren

  22. #1647
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    Topolino 3316: Phantomias mal ganz anders

    So, das "nicht" ist an der richtigen Stelle. Danke.

    Topolino 3316 wird heiß diskutiert, und das liegt (erwartungsgemäß) an der ersten Geschichte. Dem Topolino liegt (in zwei Teilen) optional der 313 bei - passend dazu wird "Das Geheimnis des 313" (aus LTB 220) nachgedruckt, allerdings in zwei Teilen, beim Erstabdruck 1995 war das noch anders.

    I TL 3316-1
    Paperinik, tutto cominciò così
    (Gervasio, 26 Seiten)

    Auch wenn der Inducks verrät, um wen es gleich gehen wird, packe ich große Teile der Rezension in einen Spoiler.
    Zwar hat Vito Stabile schon in "Schicksalswege eines Helden" verschiedene Varianten rund um die Verwandlung Donalds in Phantomias präsentiert, und dabei war auch die Frage, was passiert wäre, wenn der Schlüssel der Villa Rosa richtigerweise an Gustav zugestellt worden wäre.
    Aber hier geht Marco Gervasio weiter und stellt die Geschichte so dar, dass Gustav zwar die Villa gewonnen hat, die Zustellung an Donald aber völlige Absicht war und Donald die Geheimnisse der Villa Rosa entdecken sollte. Dazu wird die Geschichte aus der Perspektive einer Figur erzählt, die Martina/Carpi so garantiert nicht einsetzen wollten... aber die insofern stimmig ist, dass sie Donald die Entscheidungsfreiheit lässt, die ihm gebotene Chance anzunehmen und die die Geschichte nicht verändert, lediglich die (Donald unbekannte) Vorgeschichte. Dabei wird "Die Verwandlung" stark verknappt, vielleicht auch nicht immer wörtlich zitiert, aber man erkennt die Geschichte wieder - und einige zufällig passenden Ereignisse ergeben plötzlich einen neuen Sinn.


    Es ist der erste Phantomias persönlich, der Donald zu seinem Nachfolger erwählt hat, nachdem er die Zukunft in verschiedenen Zeitreisen erforscht hat - nicht allerdings nach der in I TL 3275-1, da er und Detta Vergissmeinschnells geschluckt haben. Begründung: Jede Zeit braucht ihren Phantomias. Er selbst hatte die Maske übrigens an den Nagel gehängt, als die Weltwirtschaftskrise 1929 die Reichen arm gemacht hatte und es keinen Robin Hood mehr brauchte. Es ist durchaus interessant zu sehen, wie Donald das Erbe antritt, aber anders, als Lord Quackett es sich dachte - an einer Stelle muss sich der Übersetzer allerdings was einfallen lassen. Und wie Lord Quackett am Ende doch zufrieden ist. Dass er irgendwann auffliegen und abtreten muss, damit "Die Verwandlung" noch stimmig ist, bleibt dagegen eine offene Geschichte.



    Bleiben allerdings noch zwei Fragen:
    1. Ist Donalds Rolle jetzt Rächer oder Beschützer der Stadt (Gentleman-Dieb wie sein Vorgänger war er ja nie)? Marco Gervasio gibt eine klare Antwort (Rächer) und wird das nach eigenen Aussagen im Papersera-Forum auch mit einigen neuen Geschichten untermauern.
    2. Muss man diese Geschichte zum Kanon rechnen? Ich tendiere zu "ja", vor allem aufgrund des Autors und der Figurenkonstellation. Dann allerdings geht mindestens mal die leidlich chronologische Abfolge im Ultimate völlig kaputt, denn da passt die Geschichte nicht einfach so rein.
    Im Papersera-Forum ist die Geschichte jedenfalls erwartungsgemäß heftig umstritten. Und zur parallel in LTB 521 erschienen Jubiläumgeschichte passt sie schon gar nicht - denn da natürlich nicht Dr. Dark der große Unbekannte bei Gervasio ist, tummeln sich in der Synopse der Geschichten plötzlich arg viele Figuren unerkannt in der Villa Rosa...

    I TL 3316-2
    Zio Paperone e il guazzabuglio linguistico
    (C.Panaro/Ermetti, 30 Seiten)

    Dagobert versucht mit reichlich untauglichen Mitteln, einem Häuptling eine besondere Ananas abzukaufen - doch plötzlich redet er nur noch Wirrwarr. Was wie eine tropische Krankheit erscheint und auch bald weggeht, ist jedoch Teil eines Plans von Iku-176, der es hier mal ohne Sippe versucht. Recht normaler Panaro. Kann man gut lesen, aber auch nichts Besonderes.

    I TL 3316-3
    Gambadilegno e la fuga domestica
    (Zemelo/Del Conte, 8 Seiten)

    Ein Beispiel für gelungene 8 Seiten: Karlo ist aus dem Gefängnis ausgebrochen und flieht in höchster Not nach Hause - obwohl er weiß, dass er dort am ehesten gesucht würde. Trudi weiß es nicht, versucht aber die einrückende Polizei aufzuhalten, um Karlo (wo immer er ist) Zeit zu verschaffen. Die Polizei glaubt ja auch nicht, dass Karlo in ihrer Nähe ist, sucht aber pflichtgemäß - und Karlos Aktionsradius wird immer kleiner.

    I TL 3316-4
    Paperoga e l'invadente rampicante
    (Salati/Gatto, 16 Seiten)

    Bei Dussel sind versehentlich Samen einer schnell wachsenden Schlingpflanze gelandet: Und so richtet er kein Chaos an, sondern an ihm wird gerichtet. Nicht ganz unsympathische Geschichte aus Gatto Spätwerk.

    I TL 3316-5
    Topolino, Pippo e l'invenzione del cucù
    (Deninotti/Vian, 24 Seiten)

    Ein Zeitknoten bereitet Micky und Goofy im 18. Jahrhundert in der für Italiener deutschesten Ecke (dem Schwarzwald) Probleme: Bei einer Zeitreise auf der Recherche nach der Entstehung der Kuckucksuhr (erfunden von einem Vorfahren Goofys) hat sich die Geschichte verändert, und ein wichtiges Bestandteil der Zeitmaschine ist erst gar nicht erfunden worden.
    Keine neue Idee mehr, allerdings mit interessanten Figuren und halbwegs gut getroffenem Ambiente.

    Nächste Woche gibt es dann eine Geschichte von Artibani und L.Pastrovicchio mit beiden Maxi Smarts. Ist ja auch eher selten.

  23. #1648
    Mitglied Avatar von Spectaculus 1/4
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    Zitat Zitat von NRW-Radler Beitrag anzeigen
    Nächste Woche gibt es dann eine Geschichte von Artibani und L.Pastrovicchio mit beiden Maxi Smarts. Ist ja auch eher selten.
    Gab es meines Wissens nach tatsächlich erst von Scarpa (der den Junior ja erfunden hat) und Casty.

    Edit: hier das wunderbare Cover von Cavazzano. Zum Niederknien!



    Zitat Zitat von NRW-Radler Beitrag anzeigen
    Bleiben allerdings noch zwei Fragen:
    1. Ist Donalds Rolle jetzt Rächer oder Beschützer der Stadt (Gentleman-Dieb wie sein Vorgänger war er ja nie)? Marco Gervasio gibt eine klare Antwort (Rächer) und wird das nach eigenen Aussagen im Papersera-Forum auch mit einigen neuen Geschichten untermauern.
    2. Muss man diese Geschichte zum Kanon rechnen? Ich tendiere zu "ja", vor allem aufgrund des Autors und der Figurenkonstellation. Dann allerdings geht mindestens mal die leidlich chronologische Abfolge im Ultimate völlig kaputt, denn da passt die Geschichte nicht einfach so rein.
    Im Papersera-Forum ist die Geschichte jedenfalls erwartungsgemäß heftig umstritten. Und zur parallel in LTB 521 erschienen Jubiläumgeschichte passt sie schon gar nicht - denn da natürlich nicht Dr. Dark der große Unbekannte bei Gervasio ist, tummeln sich in der Synopse der Geschichten plötzlich arg viele Figuren unerkannt in der Villa Rosa...
    Zu "Das Vermächtnis" und den daran anknüpfenden Geschichten passt es ebenfalls nicht. Okay, dass jene Geschichte sich mit den italienischen beißt, ist ja nichts Neues, aber es könnte auch ein Hindernis fürs LTB sein. Weißnicht. Ich hoffe es natürlich nicht...
    Geändert von Spectaculus 1/4 (18.06.2019 um 21:30 Uhr)
    (alias Spectaculus) Als Rezensent tätig für: Comicschau - Fieselschweif - Comicforum

    Aktuelle Favoriten: Lustiges Taschenbuch 513 - 90 Jahre Micky, Micky Maus 24/2018, Micky Maus Sonderheft 1, LTB Premium 19, Micky Maus Comics 45, LTB Sonderedition 2018 - Mickys Memoiren

  24. #1649
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    Zitat Zitat von NRW-Radler Beitrag anzeigen

    I TL 3312-5
    Paperopoli Film Festival: Zio Paperone e il doppiaggio provvidenziale
    (D'Antona/Leoni, 30 Seiten)

    Laut dem redaktionellen Teil endet die recht lose zusammenhängende Serie "Entenhausener Filmfestival" mit einer Hommage an Synchronsprecher. Dieser kommt aber nur ganz kurz zum Einsatz, als Dagobert seinen Tresor nicht öffnen kann, da dieser auf seine Stimme reagiert und Dagobert selbige verloren hat. Dagobert hat nur drei Chancen, die beiden anderen vergibt er deutlich spektakulärer, aber auch der Synchronsprecher scheitert. An sich eine ganz witzige Geschichte mit guten Zeichnungen, die aber das Serienthema nur streift.
    Insgesamt aber eine interessante Serie, die man aber ohne weitere Hinweise kaum als solche erkennen würde - ich würde mich also nicht wundern, wenn einzelne Teile irgendwann mal in loser Form ins LTB kommen.
    Stimmt nicht ganz. In Topolino 3317 wurde die Serie wiedereingeführt . Und das Cover von Topolino 3318 deutet darauf hin das es mit der Serie vorerst wieder weitergeht.

  25. #1650
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    Topolino 3317

    Also...

    Ja, es stimmt, trotz der Ankündigung in Topolino 3312, dass die dort präsentierte Geschichte den Zyklus abschliesst, geht "Paperopoli Film Festival" weiter. Erstaunt mich insofern, als Geschichten üblicherweise mehr als fünf Wochen Vorlaufzeit haben und eigentlich hätte bekannt sein müssen, dass noch eine Folge kommt. Aber sei's drum, die Reihe ist so lose, dann sind noch viele Episoden möglich...

    Das Cover von Topolino 3318 zeigt allerdings den Sänger und Liedermacher Luciano Ligabue. Das lässt auf ein Interview und ein paar Einseiter im Inneren schließen, bei Laura Pausini, I Pooh, Tiziano Ferro oder dem Torwart Gianluigi Donnarumma war es ja ähnlich.

    Anzumerken ist noch, dass die Papersera-Redaktion inzwischen einen ziemlichen Verriss über die Phantomias-Geschichte aus Topolino 3316 angefertigt hat, aber diese Woche gleich mit einer Lobrede über die Micky-Geschichte nachgelegt hat. Der Verleihung des jährlichen Papersera-Preises an Bruno Enna sind erstmals zwei Seiten gewidmet. Das ist der Preis, den Francesco Artibani letztes Jahr nicht annehmen wollte, dafür liefert er in diesem Heft eine preiswürdige Geschichte ab.

    I TL 3317-1P
    Topolino e il settimo corvo
    (Artibani/L.Pastrovicchio, 45 Seiten)

    Und zwar ist es der ganz wenigen Geschichten mit den beiden Maxi Smarts, die sonst nach Scarpa fast nur Casty noch verwendet hat. Von Scarpa sind übrigens einige der initialen Geschichten mit Maxi junior noch nicht auf Deutsch erschienen, wenigstens die allererste ("Smart und Sohn") ist es ja inzwischen, und auf diese Geschichte wird hier auch massiv Bezug genommen. Das dürfte die Übersetzung nicht einfacher machen, denn "Smart und Sohn" hat zwar mit einigen (auch von mir gelobten) Wendungen den Smart'schen Namenswirrwarr an sich sinnvoll aufgelöst... aber blöderweise nicht wörtlich, so dass jetzt hier weitere Verrenkungen nötig würden. Auch ist nicht ganz klar, wo die Geschichte zeitlich einzusortieren ist, denn Maxi junior gehört zu den ganz wenigen Figur, die in den ersten Geschichten noch älter wurden - nun ist er irgendwo zwischen Kind und Jugendlichem angekommen, wirkt aber in späteren Casty-Geschichten noch mal ein klein wenig älter (und reifer).
    Aber was passiert hier eigentlich? Maxi senior bittet Micky nach London - Maxi junior ist abgehauen und hat sich einigen zwielichtigen Typen angeschlossen, die ihn über seine Herkunft aufklären wollen. Tatsächlich benutzen sie den naiven Maxi aber als Schlüssel, um im Tower die Kronjuwelen stehlen zu wollen. Sie haben den Rabenmeister in ihrer Gewalt und zwingen ihn, den Ersatzraben (sechs müssen es sein, einer ist für Notfälle als Ersatz vorgesehen) durch den als Raben verkleideten Maxi auszutauschen, der dann die Türen öffnen soll. Maxi senior holt sich Hilfe bei einem pensionierten britischen Oberst, und es kommt zum actionreichen Kampf, bei dem ein alter Bekannter Maxis als Kopf hinter den Bösen auftaucht.
    Humor ist zwischenzeitlich auch drin, der einzige Kritikpunkt: Gegen Ende sind offenbar ein paar Waffen wegretuschiert worden. Ganz so dramatisch wie der legendäre Panzerknacker, der Donald mit dem blanken Zeigefinger bedroht, ist es nicht, Grund zum Ärgern im Papersera-Forum war es dennoch. Aber alles in allem: Klarer Lesetipp!

    I TL 3317-3
    Zio Paperone, Rockerduck e la corsa a Point Nemo
    (L. Camerini/Migheli, 23 Seiten)

    Und wieder einmal ein Streit im Milliardärsklub: Dieses Mal geraten die Herren Duck und Klever in der Frage nach dem leistungsfähigsten (See-)Transportunternehmen aneinander und sollen noch den Point Nemo möglichst schnell und genau erreichen. Point Nemo in der Punkt im Südpafizik, der am weitesten von irgendeinem Festland oder einer Insel entfernt ist, und zwar über 2600 km.
    Klingt nach einer durchaus spannenden Idee, aber Umsetzung und vor allem Auflösung halten das nicht.

    I TL 3317-4
    Archimede e la creatività artificiale
    (Zemelo/Molinari, 6 Seiten)

    Düsentrieb baut einen Roboter, der ihn als künstliche Kreativität entlasten. Allerdings hat dieser offenbar eine Schraube locker, und die Kreativität äußert sich darin, wie er es das auslebt. Ganz witzig.

    I TL 3317-5
    Paperopoli Film Festival: Paperoga e la disarmonia musicale universale
    (D'Antona/Marini, 30 Seiten)

    Dussel versucht sich als Musiker - in dem Sinn, dass er versucht, aus beliebigen Geräuschen Musik zu machen. Nach dem er auf diesem Weg fast den Geldspeicher in Schutt und Asche bzw. Schall und Rauch verwandelt hat, findet er eine Förderin und kommt bei Klaas Klever unter. Dagobert organisiert einen Wettkampf, indem er Dussels Förderin unter Vertrag nimmt. Das künstlerische Chaos kann seinen Lauf nehmen...
    Am Ende dann doch typisch Dussel, aber "Donald in Aktion" (LTB 255) war angenehm schräger.

    Nächste Woche geht es mit dem ersten Phantomias in einer weiteren Rückblende weiter, Mastermind Darendorf Düsentrieb wird etwas näher beleuchtet. Und ab Topolino 3319 startet ein neuer Vierteiler (mit Satellitengeschichten in anderen italienischen Pubilkationen, klingt wie die Egmont-Kooperationen in LTB und MM-Magazin...): Jemand oder etwas ist verschwunden, ein merkwürdiger Brief aus der Vergangenheit erreicht Entenhausen, und es wird einen Wettbewerb geben, in dem der Leser mitraten kann. Klingt erst mal interessant.

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