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  1. #326
    Preisfrage: Was macht jemand, der besser die Hände vom Schreiben lassen sollte?

    Er tippt sich den Wolf um jedes Jahr eine Weihnachtsgeschichte zu schreiben (warum auch immer).

    Wie immer anfangs die Kurzversion und dann die Skriptfassung. Frohes Fest noch.


    KURZVERSION

    WEIHNACHTEN MIT WERNER WALDMANN


    Wieder einmal weihnachtet es in Entenhausen und Familie Duck hat zum diesjährigen Fest beschlossen, dem guten Donald ein stressfreies solches zu ermöglichen und hat die anfallenden Aufgaben untereinander aufgeteilt: Dagobert kümmert sich um den Baum, Daisy um jedwede anfallende Dekoration und Oma Duck selbstredend um das Festmahl. Damit bleibt die Aufgabe ein passendes Geschenk zu finden an Tick, Trick und Track hängen, die jedoch ratlos sind, was dieses sein könnte.

    So beschließt man Oma Duck aufzusuchen, ob sie denn eine passende Idee hätte. Immerhin ist Donald bei ihr aufgewachsen. Da aber auch das weibliche Familienoberhaupt diesbezüglich ratlos ist, sieht man auf dem Dachboden Donalds alte Kindersachen durch und stößt dort auf ein Modellflugzeug, welchem ein alter Wunschzettel im Verborgenen inne wohnt, der jedoch nie abgeschickt wurde.

    So beschließt das ducksche Jungvolk Donald nachträglich den vergessenen Wunsch zu erfüllen, allerdings tut sich das Problem auf, dass die Schrift in der Zwischenzeit etwas gelitten hat und nicht mehr deutlich ist, um was es sich bei Donalds Wunsch aus Kükentagen gehandelt hat.

    So versucht man mithilfe diverser Lexika und Suchmaschinen das Buchstabenpuzzle sinnvoll zu ergänzen erhält aber letztlich von den Fieselschweif-Archiven eine passende Antwort: „WERNER WALDMANN – ENTENJÄGER UND FORSTTRAPPER“ – eine längst vergriffene Actionfigur. Doch das Fähnlein Fieselschweif wäre eben nicht das Fähnlein Fieselschweif hätte es nicht die Adresse eines Sammlers parat, der sich damit brüstet, einen ebensolchen „WERNER WALDMANN“ zu besitzen.

    Herr Kasper, der, vornehm gesagt, exzentrische Besitzer des seltenen Sammlerstücks, ist aber verständlicherweise nicht allzu erpicht darauf, sich von seinem alten Spielkameraden zu trennen. Tick aber gelingt es schließlich Herrn Kasper ein Angebot zu machen, dem dieser nicht widerstehen kann.

    So kommt der Heilige Abend und es herrscht Friede, Freude, Eierkuchen im Hause Duck. Das Festessen von Oma Duck wird einmal mehr mit höchstem Genuss verspeist, Daisys Dekoration ist äußerst gelungen und sogar Dagoberts Weihnachtsbaum kann sich sehen lassen (angeblich hat sich für das Prachtstück kein Käufer gefunden). Bei der Bescherung kommt Donald in den Genuss, als erster Anwesender beschenkt zu werden. Doch Donald kann sich mit dem Inhalt seines Päckchens, genauer gesagt mit Werner Waldmann, nicht sonderlich anfreunden, ein Blick seinerseits auf den Wunschzettel erklärt, warum. Nicht „WERNER WALDMANN – ENTENJÄGER UND FORSTTRAPPER“ war einst sein Begehr sondern „WEISSE WEIHNACHTEN“. Der Grund: in Donalds Kindheit war es am ersten Weihnachtstag liebgewordene Sitte, dass unter der ortsansässigen Kinderschar ein Wettbewerb um den schönsten Schneemann ausgefochten wurde, dessen Gewinner/-in ein zusätzliches Weihnachtsgeschenk überreicht bekam.

    Doch die Missmut das falsche Geschenk für ihren Onkel aufgetrieben zu haben währt für Tick, Trick und Track nicht allzu lange. Zufällig erspäht Gustav Donalds Actionfigur und ist hin und weg von dieser, war dieses Modell einst doch sein liebstes Spielzeug und bietet Donald alles was sein Herz begehrt im Austausch für das Spielzeug. Donald selbstverständlich weiß dieses Privileg weidlich auszunutzen und auch die Kinder können, ob Donalds seltenem Glücksmoments, ihren Fehlgriff problemlos verschmerzen.


    VOLLVERSION

    Seite 1


    Pic 1 Im Inneren von Donalds Wohnzimmer aus der Deckenperspektive: Tick, Trick und Track gehen in einem großen Kreis herum, ihre Köpfe sind dabei gesenkt. In der Mitte der Umkreisungen liegt der selig schlummernde Bolivar. Trotz des bevorstehenden Weihnachtsfestes ist noch nicht viel Weihnachtliches zu sehen, ausgenommen ein paar auf den Wohnzimmermöbeln verteilte Mistelzweige.

    Tick: „So kann es nicht weitergehen, Brüder!“

    Pic 2 Das idente Bild wie zuvor jedoch aus der normalen Perspektive: Tick, Trick und Track gehen mit gesenkten Köpfen in einem großen Kreis herum, dessen Zentrum der schlafende Bolivar bildet.

    Tick: „Seit Stunden bewegen wir uns im Kreis.“

    Trick: „Guter Rat ist eben teuer.“


    Pic 3 Tick bedeutet seinen Brüdern mit einer Handbewegung ihm zu folgen, was auch das Ende ihres Marsches im Kreis bedeutet. Dabei sind Ticks Augen halb geschlossen.

    Tick: „Onkel Donald hat es eben verdient zumindest an Weihnachten mal nicht vom Pech verfolgt zu werden.“


    Pic 4 Tick reicht Trick eine überdimensionale Schriftrolle, welche bislang zusammengerollt auf einer Kommode in einer Ecke lag.

    Tick: „Deswegen haben wir auch die Aufgaben unter uns aufgeteilt.“

    Trick: „Zur Erinnerung: Oma kümmert sich um das Festessen, Tante Daisy ist für die Dekoration zuständig und…“


    Pic 5 Trick steht mit der nunmehr auseinandergerollten Schriftrolle neben Tick, wobei die Größe des Papiers die von Trick übersteigt und er dabei mit Ausnahme seiner Hände und einiger kleinerer Stellen seines Körpers dahinter verschwindet. Tick steht dabei unmittelbar neben Trick und wirft mit gesenktem Kopf einen Blick auf das untere Ende der Rolle.

    Tick: „…Onkel Dagobert bringt eine übriggebliebene Tanne von seinen Ständen mit.“

    Trick: „Weswegen das Geschenk an uns hängen bleibt.“



    Seite 2


    Pic 1 Übertrieben theatralisch seine beiden Arme gen Himmel reckend versucht Tick zu einer passenden Eingebung zu gelangen. Trick und Track gehen wieder im Kreis hinter ihm her, ihre Stirnen liegen in Sorgenfalten. Zudem haben sie ihre jeweiligen Arme hinter dem Rücken verschränkt, während sie angestrengt zu Boden blicken.

    Tick: „Womit aber könnten wir Onkel Donald eine echte Freude machen?“


    Pic 2 Während Trick weiterhin mit verschränkten Armen Tick nachgeht, der nunmehr auch wieder mit verschränkten Armen zu Boden blickt schüttelt Track aufgrund der Idee Tricks seinen Kopf und bleibt stehen.

    Trick: „Vielleicht sollten wir Onkel Gustav einfach nicht einladen?!“

    Track: „Da machen Oma und ihr Familiensinn nicht mit.“


    Pic 3 Grummelnd zu Boden blickend ob der sinnlosen Vorschläge seiner Brüder setzt Tick seinen im Kreis verlaufenden Marsch fort, während Trick und Track mit ratlosen Gesichtern inzwischen an der Wand anlehnend auf dem Boden sitzen.

    Track: „Und wenn wir ihn stattdessen alleine auf Onkel Dagoberts Berghütte, also ohne Störfaktoren, feiern ließen?“

    Tick: „Blödsinn.“


    Pic 4 Mit einem Mal aufhorchend hält Tick inne und schnippt ob seiner Idee mit den Fingern während er den Zeigefinger seiner freien Hand nach oben aufrichtet.

    Tick: „Moment. Wie war das vorhin?“


    Pic 5 Lächelnd eilt Tick schnellen Schrittes zu seinen Brüdern rüber, die unverändert auf dem Boden sitzen. Ticks Stimmungswechsel überrascht die beiden etwas.

    Trick: „Dass Onkel Gustav nicht kommen soll?“

    Tick: „Nein, den Teil mit Oma.“


    Pic 6 Freudestrahlend deutet Tick mit dem Zeigefinger seines ausgestreckten Arms auf ein Bild Oma Ducks, welches an der Wand hängt und sie zeigt, wie sie eine überdimensionale Torte auftischt. Auch Trick und Track sehen zu dem Bild auf.

    Tick: „Onkel Donald ist doch bei ihr aufgewachsen. Wenn uns einer helfen kann, dann sie!“


    Pic 7 Außenansicht des Bauernhofes von Oma Duck: Sowohl der Boden als auch das Dach des Hauses sind von einer dicken Schneeschicht bedeckt. Aus dem Schornstein steigt dichter Qualm auf, vor dem Haus befindet sich zudem ein größerer Schneehaufen, auf welchem Franz Gans in dicker Winterkleidung ein Schläfchen hält. Dabei ist sein Körper vom Kragen abwärts so in Schnee gehüllt, dass er aussieht als wäre er der untere Teil von einem Schneemann. Oma Duck ist in diesem Bild dagegen, ausgenommen ihrer Sprechblase, die aus dem Haus dringt, nicht zu sehen.

    Box: „So kommt es, dass…“

    Oma Duck: „Tja, Kinder, ich würde euch wirklich gerne helfen, aber…“

    Franz Gans: „Zzzzzzzzzzzzzzzzzz!“



    Seite 3


    Pic 1 Tick, Trick und Track sowie Oma Duck befinden sich in Oma Ducks Haus. Oma Duck sitzt gemütlich in einem Schaukelstuhl vor einem brennenden Kamin und strickt, Tick, Trick und Track stehen mit deutlich gewölbten Bäuchen um sie herum. In einem kleinen Körbchen neben dem Schaukelstuhl befindet sich das Wollknäul, dass zu Oma Ducks Strickwerk gehört. Während Tick mit seiner flachen Hand eine abwinkende Geste macht halten sich seine Brüder ihre prallen Bäuche.

    Oma Duck: „… wie wäre es zuerst noch mit ein paar Lebkuchenhäuschen?!“

    Tick: „Danke, aber ein Häuserblock pro Nase ist mehr als genug.“


    Pic 2 Wie um Ticks Aussage aus dem letzten Bild bestätigen zu wollen klopft Trick sich mit seiner flachen Hand auf den Bauch. Tick steht mit geöffneten Armen vor Oma Duck, deren Blick hier auf ihren Stricknadeln ruht, mit denen sie, weiterhin sitzend, zu Gange ist.

    Trick: „Uff!“

    Tick: „Du hast doch noch die Sachen aus Onkel Donalds Kindheit, oder?


    Pic 3 Mit einem Mal hält Oma Duck im Stricken inne und legt das Strickzeug in den Korb beiseite, der neben ihrem Schaukelstuhl steht. Tick, Trick und Track sind größtenteils als Schemen vor ihr stehend zu erkennen.

    Oma Duck: „Auf dem Boden, sicher.“


    Pic 4 Sich auf die Lehnen ihres Schaukelstuhles stützend steht Oma Duck aus selbigem auf um Tick, Trick und Track zu folgen, die sich bereits auf den Weg in Richtung Dachboden machen und dabei wirken, als würden sie auf den Leser zugehen.

    Tick: Vielleicht bringen uns die auf die richtige Fährte.“

    Oma Duck: „Von mir aus.“


    Pic 5 In diesem Bild geht Oma Duck bereits hinter Tick, Trick und Track her, ansonsten ist es praktisch ident mit dem vorigen. Allerdings erfolgt die Perspektive diesmal aus der Rückansicht, sodass diesmal die offene Tür zu sehen ist durch die Tick, Trick und Track gehen wollen.

    Oma Duck: „Aber passt auf. Einige Bretter scheinen mir ein wenig morsch.“


    Pic 6 Tick, Trick und Track gehen hintereinander eine Treppe Richtung Dachboden hinauf, wobei Tick als Schlusslicht seinen Kopf noch einmal nach seiner Großmutter umwendet, die am unteren Ende der Treppe steht und Tick, Trick und Track mit sorgenvollem Blick nachsieht. Um Oma Duck zu beschwichtigen macht Tick mit seiner flachen Hand eine abwinkende Geste. Am oberen Ende der Treppe ist an der Decke eine Falltür zu sehen an der ein Seil herunterhängt an welchem man ziehen muss um den Zugang zum Dachboden zu öffnen.

    Oma Duck: Franz hätte sich das schon längst einmal ansehen sollen, aber ihr wisst ja…“

    Tick: „Kein Problem, Oma, wir sind vorsichtig.“


    Pic 7 Auf dem Dachboden: Es sind überall verschiedenes Gerümpel (z.B. alte Bilderrahmen, Petroleumlampen, zerlumpte Kleidung, vergilbte Zeitungen…), Staub und Spinnweben zu sehen Zudem spendet nur eine von der Decke herabhängende, nackte Glühbirne Licht.
    Während Tick auf eine in einer Ecke stehende größere Holztruhe zugeht, hält der hinter ihm stehende Trick seine Arme verschränkt vor seinen Oberkörper um sich zumindest ein wenig vor der Kälte zu schützen, wobei er aber dennoch sichtlich am Zittern ist. Track hingegen blickt sich erst einmal am linken Bildrand dargestellt, um. Aus den Schnäbeln von Tick, Trick und Track dringen kleine Atemwölkchen.

    Trick: „Brrr, ganz schön kalt hier oben.“

    Tick: „Seht mal die Truhe da, Brüder.“


    Pic 8 Die Truhe aus dem vorigen Bild ist hier bereits geöffnet und nimmt beinahe das gesamte Bild ein, von Tick, Trick und Track sind, neben der Sprechblase, höchstens Schnabelspitzen und Hände zu erkennen. In der rechten Hälfte befinden sich, sorgsam gestapelt, kleine Matrosenanzüge und –mützen. Auf der linken Seite ist diverses Spielzeug, wie ein Tennisschläger, Bälle, Kreisel, Bauklötze oder stellenweise ein kleines Holzflugzeug mit Propeller, erkennbar. Auch befinden sich einige lose Fotographien darin, deren Motive hier noch nicht ersichtlich sind.

    Tick: „Na bitte, wer sagt’s denn?!“



    Seite 4



    Pic 1 Tick hält einige Fotos aus der Truhe hoch, die er und seine Brüder lachend betrachten. Auf einem der Fotos ist in etwa zu erkennen, wie der kleine Donald (=Donni) einen Tobsuchtsanfall bekommt, auf einem anderen schläft er in seiner Hängematte. Des Weiteren sieht man ihn vor einer Torte sitzen, deren Umfang größer als jener von Donnis Kopf ist.

    Tick: „Stumme Zeugen von Onkel Donalds Kindheit.“


    Pic 2 Tick legt die Fotos wieder in die Truhe zurück, er und Trick und Track sind über die Truhe gebeugt von hinten zu sehen. Der Inhalt der Truhe ist dabei nur teilweise erkennbar.

    Tick: „Dazu alte Kleidungsstücke, Schulsachen und jede Menge Spielzeug.“

    Trick: „Irre.“


    Pic 3 Tick und Trick wühlen ein wenig in der Truhe herum, sodass einiges, zuvor nicht sichtbares Spielzeug (z.B. eine Spielzeugeisenbahn, Spielzeugautos u.ä.) sichtbar wird.

    Tick: „Solches Spielzeug wird heute gar nicht mehr hergestellt.“

    Trick: „Dafür würden manche Sammler einiges hinblättern.“


    Pic 4 Tick holt einen Tennisschläger, dessen Bespannung zerrissen ist und ein hölzernes Modellflugzeug (jenes von Seite 3/Pic 8) aus der Truhe. Tricks Mimik ist deutlich abgeklärt und unüberrascht ob des Zustandes der Spielzeuge.

    Tick: „Wenn Onkel Donald es etwas pfleglicher behandelt hätte.“

    Trick: „Typisch.“


    Pic 5 Trick nimmt Tick das Flugzeug aus der Hand, dem prompt der Propeller sowie dessen Halterung abfällt und so ein zusammengerolltes Stück Papier zum Vorschein kommt.

    Tick: „Nanu?“


    Pic 6 Tick, Trick und Track rotten sich zusammen und beugen sich über das Modellflugzeug, aus dem Tick die Papierrolle vollends herauszieht.

    Trick: „Was ist das?“

    Tick: „Sieht aus wie ein alter Brief.“


    Pic 7 Tick hält nun den entrollten Brief mit beiden Händen vor sein Gesicht, welchen auch Trick und Track zu lesen versuchen. Tick steht in der Mitte, jeweils einer seiner Brüder ist an seiner Seite. Tick steht aufrecht, Trick und Track leicht seitlich in Richtung des Briefes gebeugt um so einen besseren Blick auf ihn zu haben.

    Tick: „Lieber Weihnachtsmann…“

    Trick: „Ein Wunschzettel, wahrscheinlich.“


    Pic 8 Ausgenommen der Sprechblase und der Hände Ticks, die den Brief halten ist hier nichts von Tick, Trick und Track zu sehen. Der Brief nimmt beinahe vollständig das gesamte Bild ein und er ist von hinten dargestellt, das heißt, den Leser blickt die blanke Rückseite an.

    Tick: Sieht ganz danach aus. Aber warum wurde er wohl nicht abgeschickt?!“



    Seite 5


    Pic 1 Tick, Trick und Track befinden sich wieder im Wohnzimmer und stehen vor Oma Duck, die in ihrer rechten Hand den Wunschzettel hält, welchen sie eingehend betrachtet, in ihrer linken hält sie das Modellflugzeug. Weiters sitzt sie noch immer in ihrem Schaukelstuhl. Das Wollknäul, mit dem sie auf Seite 3 strickte, ist mittlerweile zu einem langen Wollschal geworden, der im Korb neben dem Schaukelstuhl liegt und über dessen Ränder hinausragt. Auch stecken noch Stricknadeln in ihm.

    Box (Tick): „Am besten fragen wir Oma…“

    Oma Duck: „Tut mir leid, Kinder, aber über diesen Wunschzettel weiß ich leider auch nichts.“


    Pic 2 Hier ist Oma Duck etwa vom Kragen aufwärts in Großaufnahme zu sehen, wobei sie diesmal das Modellflugzeug anstelle des Wunschzettels nachdenklich betrachtet.

    Oma Duck: „Aber das Flugzeug… wie war das noch gleich…“


    Pic 3 Beginn einer Rückblende: Donni läuft in Oma Ducks Wohnzimmer an selbiger vorbei, dabei trägt er eine Pappschachtel in Händen, auf welcher das kleine Modellflugzeug aus den vorigen Bildern aufgedruckt ist. Die junge Oma Duck beobachtet mit einem milden Lächeln Donnis Treiben, während sie damit beschäftigt ist, aus einem ausgerollten Stück Teig Weihnachtsplätzchen auszustechen.
    Oma Ducks Text befindet sich bis zum Ende der Rückblende in einer Box, welche jeweils am unteren Rand des Bildes angebracht ist.

    Box
    (Oma Duck): „Es war kurz vor Weihnachten. Euer Onkel Donald war damals ungefähr so alt wie ihr heute.“


    Pic 4 Donni sitzt an einem hölzernen Tisch und ist damit beschäftigt Flügel an sein Modellflugzeug zu leimen, wobei er den Leim aus einer Tube drückt, deren Inhalt schon deutlich überquellt. Auch zwischen Donnis Fingern sind einige Fäden aus Klebstoff sichtbar. Um den Tisch zu schützen ist auf ihm einiges Zeitungspapier ausgebreitet, auch ist die geöffnete Schachtel aus dem letzten Bild zu erkennen.

    Box
    (Oma Duck): „Jedenfalls brachte er damals viele Stunden damit zu, dieses Modell zu bauen.“


    Pic 5 Mit seinem Modellflugzeug in der Hand läuft Donni aus der Tür nach draußen, während Oma Duck derweil vor einem geöffneten Backofen steht und ein Blech mit dampfenden Weihnachtsplätzchen (Sterne, Monde, Herzen et cetera) aus selbigem holt.

    Box
    (Oma Duck): „Kaum war er damit fertig, lief er auch schon raus um damit zu spielen.“


    Pic 6 Völlig entsetzt stürmt Oma Duck aus ihrem Haus als wäre der Leibhaftige hinter ihr her, die Tür wurde mit großer Kraft aufgerissen und gegen die Wand geknallt.

    Box
    (Oma Duck): „Aber als ich wenig später nach draußen ging, um nach ihm zu sehen…


    Pic 7 Mit einem schnellen Griff hebt Oma Duck Donnis Modellflugzeug vom Boden auf und reißt eine unter dem Rumpf befestigte Feuerwerksrakete ab. Donni steht überrascht daneben, sein Schnabel ist weit geöffnet. Des Weiteren hält er eine halboffene Schachtel Streichhölzer.

    Box
    (Oma Duck): „… kam ich gerade noch rechtzeitig um schlimmeres zu verhindern.“


    Pic 8 Oma Duck steht fuchsteufelswild Donni gegenüber, ihr Körper beugt sich zu Donni hin. Donnis Körper ist ebenfalls vorgebeugt, sein Kopf befindet sich nahe dem Erdboden. Kleinlaut und eingeschüchtert lauscht er Oma Ducks Worten, die mit erhobenem Zeigefinger wild gestikuliert und ihren anderen Arm in die Hüfte stemmt unter dem auch das Modellflugzeug eingeklemmt ist. Beide stehen nun wieder im Wohnzimmer von Oma Duck, hinter Oma Duck ist der brennende Kamin zu erkennen, vor welchem sie in der Gegenwart in ihrem Schaukelstuhl sitzt.

    Box
    (Oma Duck): „Dass euer Onkel eine gewaltige Standpauke zu hören bekam versteht sich von selbst.“



    Seite 6


    Pic 1 Letztes Bild der Rückblende: Am Weihnachtsabend stehen Donni und Oma Duck vor einem Weihnachtsbaum mit brennenden Kerzen, Christbaumkugeln und einigen kleinen Päckchen darunter. Oma Duck hat ihren Arm auf Donnies Schulter gelegt und beide singen Weihnachtslieder, was an Musiknoten festzustellen ist, die sich vor ihren Schnäbeln befinden. Trotz der trauten Eintracht wirkt Donnis Fröhlichkeit ziemlich aufgesetzt.

    Box
    (Oma Duck): „Aber weil es eben kurz vor Heiligabend war ließ ich ansonsten Gnade vor Recht ergehen.“



    Pic 2 Oma Duck gibt Tick sowohl das Modellflugzeug als auch den Wunschzettel, bleibt aber in ihrem Schaukelstuhl sitzen.

    Tick: „Und das Flugzeug?“

    Oma Duck: „Gab ich ihm an besagtem Weihnachtsfest zurück.“


    Pic 3 Oma Duck beschließt ihre Überlegungen mit angewinkelten Armen in ihrem Schaukelstuhl sitzend, während Tick mit einem nachdenklichen Kratzen am Kinn seine Schlüsse daraus zieht.

    Oma Duck: „Allerdings besserte das seine Laune kaum, wenn ich so darüber nachdenke.“

    Tick: „Wohl weil sein Wunschzettel nicht den Empfänger erreichte.“


    Pic 4 Tick schlägt sich selbstsicher mit der Faust in die flache Hand, während seine Brüder weniger optimistisch sind.

    Tick: „Warum erledigen wir das nicht, Brüder? Ein besseres Geschenk kann ich mir nicht vorstellen.“

    Trick: „Übersiehst du dabei nicht etwas?“


    Pic 5 Trick nimmt Tick den alten Wunschzettel ab und hält ihn ihm vor Augen um ihn daran zu erinnern, dass dessen Text nur sehr lückenhaft ist und deutet deswegen mit einem Finger auf eine Stelle etwa in der Mitte des Blattes.

    Trick: „Leider sind einige Stellen nicht mehr lesbar.“

    Pic 6 Trick rollt den Wunschzettel wieder zu einer Papierrolle zusammen, wie er es war, als man ihn aus dem Modellflugzeug zog (Seite 4, Pic 4 und 5). Track steht beipflichtend neben ihm.

    Trick: „Und wenn wir Onkel Donald fragen, geht die Überraschung flöten.“

    Track: „ Stimmt.“


    Pic 7 Kopfschüttelnd verneint Oma Duck mit leicht gesenktem Kopf Ticks Frage, wobei ihr Tick hilfesuchend gegenüber steht.

    Tick: „Fällt dir nicht noch etwas dazu ein, Oma?!“

    Oma Duck: „Tut mir leid.“


    Pic 8 Oma Duck kratzt sich grübelnd das Kinn und sieht mit ihren Augen nach oben um nochmal gründlich über den Wunschzettel nachzudenken. Dabei ist sie nur etwa ab dem Hals aufwärts zu sehen.

    Oma Duck: „Ich weiß auch gar nicht was er so plötzlich noch haben hätte können wollen.“



    Seite 7


    Pic 1 Tick, Trick und Track sind wieder im Wohnzimmer ihres Zuhauses, wo auf Seite 1 alles seinen Anfang genommen hat. Tick geht mit einem dicken Buch in Händen in Richtung Tricks, der konzentriert vor einem Computer sitzt und dabei mit seiner rechten Hand die Maus bedient. Auch sitzt er dabei auf einem drehbaren Bürostuhl, neben dem sich ein altmodisch anmutender Drucker befindet. Track unterdessen liest seinerseits in einem dicken Buch, welches etwa in der Mitte aufgeschlagen auf dem Fußboden liegt. Track liegt gelangweilt vor dem Buch auf dem Bauch und stützt seinen Kopf auf seinen Händen, seine Augen sind nur halb geöffnet.

    Box: „Wieder daheim…“

    Tick: Seid ihr schon fündig geworden, Brüder?“

    Trick: „Noch nicht.“

    Track: „Weit davon entfernt.“


    Pic 2 Trick dreht sich und damit seinen drehbaren Sitz zu seinen Brüdern um, die ihrerseits ihn ansehen. Tick bleibt stehen und hält weiterhin sein Buch, während Track auf dem Fußboden liegen bleibt und nur seinen Kopf zu Trick dreht.

    Trick: „Bei den paar Buchstaben, die wir als Anhaltspunkt haben, auch kein Wunder.“


    Pic 3 Trick ist weiterhin seinem Brüdern zugewandt und zuckt ratlos mit den Schultern. Track blickt Trick an und hält sich lauthals gähnend eine Hand vor seinen Schnabel, weswegen sein Kopf nicht mehr auf den Händen ruht. Dazu kommt eine gezackte Sprechblase aus Tricks Bildschirm.

    Trick: „Da wissen auch die Suchmaschinen nicht, wo sie anfangen sollen.“

    Track: „Gähn! Aber aufgeben ist nicht.“

    PC: „Sie haben Post!“


    Pic 4 Trick und der PC sind beide von der Seite dargestellt. Mit einem Mal wirkt Trick deutlich aufgeregt ob der soeben eingegangenen E-Mail.

    Trick: „Eine Nachricht aus den Fieselschweif-Archiven.“


    Pic 5 Während Track sich anschickt vom Boden aufzustehen ist Tick schon dabei zu Trick zu gehen, wobei er nebenbei sein Buch auf einer Kommode zur Seite legt. Trick ist in diesem Bild allerdings nicht zu sehen.

    Track: „Ob sie wohl fündig geworden sind?“

    Tick: „Garantiert. Wer, wenn nicht sie?“

    Pic 6 Dieses Bild erfolgt quasi aus der Sicht des Computers, d.h. Ticks, Tricks und Tracks Gesichter sind von vorne zu sehen. Tick und Track sind beide noch einige Schritte von Trick entfernt. Trick deutet mit ausgestrecktem Arm auf dem Bildschirm, sein Blick ist wegen dem Anblick auf dem Bildschirm deutlich verdutzt.

    Trick: „Ihrer Ansicht nach war DAS Onkel Donalds Wunsch.“

    Pic 7 Tick, Trick und Track haben sich derart eng vor dem Computer zusammengerottet, sodass der Inhalt des Bildschirms für den Leser absolut nicht einsehbar ist. Allesamt sind sie von hinten, teilweise als Schemen dargestellt.

    Track: „Du liebe Zeit!“



    Seite 8


    Pic 1 Einzig der Inhalt des Bildschirmes ist in diesem Bild zu sehen, der eine Art Gartenzwerg (=WERNER WALDMANN) mit langem weißem Bart zeigt. Bekleidet ist dieser mit einem lodengrünen Lodenmantel, an dessen Brust eine Art Polizeiabzeichen angebracht ist. Die Figur stützt sich auf einem Gewehr ab, unter dem Mantel lugt ein zusammengerolltes Seil hervor. Auf dem Kopf trägt sie eine schäbige, da löchrige, Fellmütze.
    Von Tick und Trick sind nur die Sprechblasen zu sehen.

    Tick: „‘WERNER WALDMANN – ENTENJÄGER UND FORSTTRAPPER‘!“

    Trick: „Eine Action-Figur, wie’s aussieht.“


    Pic 2 Aufgrund der optischen Abwegigkeit von „WERNER WALDMANN“ sehen sich Tick, Trick und Track unschlüssig an. Track zieht sich dabei den Hemdkragen in die Breite.

    Track: „So etwas kann sich auch nur Onkel Donald wünschen.“

    Tick: „Wer weiß?! Immerhin scheint sie seit Jahren hoffnungslos vergriffen zu sein.“


    Pic 3 Mit einem Ruck zieht Trick ein Blatt Papier aus dem Drucker neben seinem Stuhl, dessen Aufschrift nur rudimentär als „KASPER“ wahrzunehmen ist.

    Trick: „Hier ist der Name eines Sammlers, der sich brüstet, die Figur sein eigen zu nennen.“


    Pic 4 Trick reicht das Blatt Papier aus dem vorigen Bild einem seiner neben ihm stehenden Brüder, ohne allerdings selbst von seinem Stuhl aufzustehen. Die Gesichter Ticks und Tracks scheinen dabei nicht unbedingt besonders hoffnungsvoll.

    Track: „Wenigstens scheint er in Entenhausen heimisch zu sein.“

    Tick: „Damit kennen wir also die Klinke, die wir putzen müssen.“


    Pic 5 Tick steht vor einer geöffneten Haustür aus der ein überaus korpulenter Mann mit Harlekinmütze blickt. Auch trägt er eine Brille mit extrem dicken Brillengläsern, an den Zipfeln der Harlekinmütze sind kleine Glöckchen erkennbar. Trick und Track stehen hinter Tick.

    Box: „Was hilft’s also…“

    Tick: „Herr Kasper?“

    Herr Kasper: „Was gibt’s?“


    Pic 6 In diesem Bild ist Herrn Kaspers Erscheinung erstmals als Ganzes zu sehen: neben seiner Harlekinmütze trägt er auch ein dazu passendes Kostüm, welches rundherum mit schwarzen und weißen Karos bedruckt ist. Zudem trägt er je einen roten und einen grünen Handschuh. Mit seinen Socken verhält es sich genauso, nur dass sich an der Seite, an der er den roten Handschuh trägt, eine grüne Socke befindet und umgekehrt.
    Herr Kasper dreht sich von Tick weg und begibt sich ins Innere des Hauses. Dabei hält er ihm die flache Hand vor den Schnabel um Ticks Worten nicht länger Gehör schenken zu müssen.

    Tick: „Sie sollen eine ‚Werner Waldmann‘-Figur besitzen. Wir würden…“

    Herr Kasper: „Genug! Kein Wort mehr!“


    Pic 7 Im Inneren des Hauses von Herrn Kasper befinden sich an allen Wänden deckenhohe Regale, welche mit Spielzeug aller Arten befüllt sind: Gesellschaftsspielen, Kreisel, Tröten, Trommeln, Bällen, Bauklötzen, Teddys, Puppen und Actionfiguren. Zudem hängt ein überbordender Kristallleuchter von der Decke.
    Tick, Trick und Track folgen Herrn Kasper in das Innere seines Hauses der, aufgrund von Tricks Erstaunen, ein breites, fieses Grinsen aufsetzt ohne sich nach ihnen umzudrehen, sein Kopf ist stolz erhoben.

    Trick: „Mann. Was für eine Sammlung.“

    Herr Kasper: „Du sagst es. Und ich gedenke mich von keinem Stück zu trennen...“


    Pic 8 Völlig unerwartet wendet sich Herr Kasper mit einem Mal nach Tick, Trick und Track um und brüllt ihnen derart ins Gesicht, sodass sie regelrecht nach hinten kippen. Dabei sind seine Hände zu Fäusten geballt und sein Gesicht ist zornesrot angelaufen.

    Herr Kasper
    (brüllt): „…und von meinem ‚Werner Waldmann‘ schon gar nicht!!!“




    Seite 9


    Pic 1 Wie von der Tarantel gestochen beginnt Herr Kasper übertrieben theatralisch zu gestikulieren und im Raum herumzuwirbeln. Mit einem großen Hopser seitwärts entfernt er sich von Tick, Trick und Track, deren Köpfe nur klein und schemenhaft am linken Bildrand zu erkennen sind.

    Herr Kasper: „Meinen treuesten Gefährten von Kindesbeinen an.“


    Pic 2 Mit einer Fingerspitze auf die Oberseite eines Globusses drückend versetzt Herr Kasper mit seiner freien, flachen Hand diesen dermaßen in Schwung, dass er sich wie wild um die eigene Achse zu drehen beginnt.

    Herr Kasper: „Wie oft sind wir wohl im Geiste rund um den Globus gereist?“


    Pic 3 Auf Herrn Kaspers Kopf befindet sich in diesem Bild ein Tropenhut, in dessen Hutband die Werner Waldmann-Figur eingeklemmt ist. Kaspers Arme sind weit geöffnet, in einer seiner Hände befindet sich eine Taucherbrille mit Schnorchel, in der anderen ein Astronautenhelm.

    Herr Kasper: „Sei es von Kalifernien bis in die Eiswüsten der Anstarrnis oder in die Weiten des Weltalls bis in die Tiefen der dunkelblauesten Meere.“


    Pic 4 Herr Kasper hält seine flache, ausgestreckte Hand Tick, Trick und Track bestimmt entgegen, um diese vorsorglich damit abzuwehren. Mit seiner anderen Hand drückt er die Werner Waldmann-Figur eng an seine Brust.

    Herr Kasper: „ Diesen Kameraden soll ich schnöden Mammons wegen feil bieten? Niemals nicht!“


    Pic 5 Während Tick sich grübelnd das Kinn hält, zuckt Trick, ob Herrn Kaspers Gebaren, ratlos mit seinen Schultern. Trick steht neben seinem Bruder, Herr Kasper ist in diesem Bild nicht zu sehen.

    Tick: „Ich hätte da vielleicht eine Idee.“

    Trick: „Versuch dein Glück. Schaden kann es ohnehin nicht.“


    Pic 6 Herr Kasper ist mit einem Ohr zu Tick hinuntergebeugt, welcher ihm hinter vorgehaltener Hand seinen Vorschlag zuflüstert. Kaspers Blick ist ebenso fragend wie unschlüssig, zudem hält er seine Werner Waldmann-Figur noch fest in Händen.

    Tick: „Hören Sie… Abenteuer in der Ferne… Realität werden… im Tausch gegen Werner…“


    Pic 7 Szenenwechsel in das Innere des Vereinsgebäudes des Fähnlein Fieselschweif: Nebeneinander aufgereiht stehen einige kleinere Kinder (circa 5 bis 6 Jahre) mit Schweins-, Hunde- oder Hühnergesicht vor einer aus Holzlatten zusammengenagelten Wand, an deren oberer Seite ein Transparent mit der Aufschrift „FÄHNLEIN FIESELSCHWEIF JUNGREKRUTEN“ angebracht wurde. Am Ende der Reihe steht der mehr als notdürftig in eine Fieselschweif-Uniform gezwängte Herr Kasper, der trotz der zum Zerreißen knappen Kleidung grinst wie ein Honigkuchenpferd. Zudem hält er einen an einer Stange befestigten Wimpel.
    Der Oberstwaldmeister präsentiert, einige Schritte vor den Kindern stehend, enthusiastisch den Fieselschweif-Nachwuchs und deutet mit ausgestrecktem Arm auf diesen, während er mit seiner freien Hand ein Mikrofon vor seinen Schnabel hält.
    Wiederrum einige Schritte vor dem Oberstwaldmeister befinden sich etwa 2 bis 3 Reihen von Fieselschweiflingen größtenteils von hinten und als Schemen dargestellt, die jubelnd ihre Arme gen Himmel recken. In der vordersten Reihe, ziemlich in der Mitte, befinden sich auch Tick, Trick und Track, wobei man in einer ihrer erhobenen Hände die Werner Waldmann-Figur erkennt.

    Oberstwaldmeister: „Hiermit präsentiere ich voller Stolz die neuen Rekruten für das kommende Jahr.“



    Seite 10



    Pic 1 Donalds Wohnzimmer am Heiligen Abend: Im Zentrum des Bildes befindet sich eine festlich gedeckte, wie dekorierte Tafel, an welcher bereits das Weihnachtsessen eingenommen wurde, weswegen sich auch einige Flecken auf dem Tischtuch befinden. Dagobert und Donald sitzen sich mit prallgefüllten Bäuchen gegenüber und haben ob des reichhaltigen Essens einen schläfrigen Blick. Außerdem haben sie sich weit in ihren jeweiligen Stuhl fallen lassen.
    Weiters befindet sich auch Franz Gans am Tisch der sich, mit ineinander gekreuzten Händen auf seinem Bauch, bereits im Tiefschlaf befindet. Auch Gustav ist anwesend und stützt sich seinen Kopf auf seinen Armen ab. Daneben ist Oma Duck geschäftig damit zu Gange, Ordnung zu schaffen, weswegen Sie einen großen Stapel schmutziger Teller in Händen trägt, der ihren Kopf bei Weitem überragt. Zudem trägt sie eine Rüschenschürze über ihrer Kleidung.

    Box: „An Heiligabend…“

    Dagobert: „Dein Essen war wieder einmal ein Gedicht, Dorette.“

    Donald: „Stimmt!“

    Oma Duck: „Alte Schmeichler.“


    Pic 2 Abseits davon steht Daisy bewundernd vor einem ausgesprochen schönen und reichhaltig geschmückten Weihnachtsbaum, unter dem einige weihnachtlich verpackte Geschenke liegen.

    Daisy: „Der Baum, den Onkel Dagobert mitgebracht hat, ist der schönste, den wir seit Jahren haben.“


    Pic 3 Während Dagobert, weiterhin im Stuhl sitzend, den Wert seines Weihnachtsbaumes herunterspielt und mit angewinkelten Armen schulterzuckend Ratlosigkeit vorspielt, zeigt Donald ein hinterlistiges Lächeln. Dagoberts Augen sind dabei vollends geschlossen, Donalds jedoch nur halb. Beide befinden sich nach wie vor am Tisch.

    Dagobert: „Was sollte ich machen?! Die Leute waren zu geizig um den Besen zu kaufen.“

    Donald: „Wie großzügig.“


    Pic 4 Oma Duck geht beschwichtigend mit Donald und Dagobert in Richtung des Weihnachtsbaumes, wobei sie, um für Frieden zu sorgen, sich zwischen den Streithähnen befindet. Außerdem hat sie jeweils einen Arm um die Schultern von Donald und Dagobert gelegt, die sich nichtsdestotrotz erbost anblicken. Die Rüschenschürze aus dem ersten Bild dieser Seite trägt Oma Duck zu diesem Zeitpunkt nicht mehr.

    Oma Duck: „Kommt. An Weihnachten wird nicht gestritten. Sehen wir lieber den Kindern beim Auspacken der Geschenke zu.“


    Pic 5 Donalds Neffen stehen mit einem Lächeln auf den Lippen in einem Halbkreis vor ihm, der in der Mitte stehende Tick überreicht die festlich verpackte Schachtel mit der Werner Waldmann-Figur darin mit beiden Händen Donald. Dabei hält Donald sich aus Verlegenheit den Zeigefinger seiner linken Hand vor den Schnabel und die rechte, flache Hand zur Annahme des Geschenks seinem Neffen hin.

    Tick: „Hier, Onkel Donald. Das erste Päckchen ist für dich.“


    Pic 6 Eifrig reißt Donald in freudiger Erwartung des Inhalts das Geschenkpapier von der Geschenkschachtel.

    Donald: „Da bin ich aber mal gespannt.“


    Pic 7 Mit gerümpftem Schnabel und verwunderter Mimik betrachtet Donald die Werner Waldmann-Figur, welche er mit angewinkeltem Arm vor sein Gesicht hält. Donalds Neffen stehen ihm gegenüber, wobei nur einer davon (Tick) mit fragendem Blick einen Schritt auf ihn zumacht. Die geöffnete Geschenkschachtel liegt nunmehr auf dem Boden, zu Füssen Donalds.

    Donald: „Was ist das? Ein Weihnachtswichtel in Wachtmeister-Wolle?!“

    Tick: „Erkennst du ihn denn nicht?!“



    Seite 11


    Pic 1 Fassungslos ob des Geschenks kann Donald seine Augen nicht von Werner Waldmann abwenden. Mit seinen Händen gestikulierend versucht Tick dabei, Donald an seinen Wunsch aus Kindertagen zu erinnern. Er und seine Brüder stehen Donald weiterhin gegenüber.

    Tick: „Das ist eine alte ‘Werner Waldmann-Figur‘, wie du sie dir als Kind gewünscht hast.“


    Pic 2 Regelrecht angewidert blickt Donald auf die Werner Waldmann-Figur die er mit spitzen Fingern in seiner rechten Hand hält. Tick zückt unterdessen Donalds alten Wunschzettel um Donald an seinen alten Wunsch zu erinnern.

    Donald: „Wer hat euch denn auf DIE Idee gebracht?“

    Trick: „Na, du selbst.“


    Pic 3 Mit fragendem Blick greift Donald mit seiner rechten Hand nach dem Wunschzettel, den Tick ihm hinhält, während er nun mit seiner linken Hand die Figur hält.

    Tick: „Das steht doch auf deinem Wunschzettel von anno dazumal.“

    Donald (denkt): „?“


    Pic 4 Mit einem breiten Lachen im Gesicht liest Donald seinen alten Wunschzettel, den er mit seiner rechten Hand vor sein Gesicht hält. In seiner linken befindet sich weiterhin die Werner Waldmann-Figur.

    Donald: „Sieh mal einer an. Den hatte ich schon lange vergessen.“

    Tick: „Na bitte!“


    Pic 5 Während Donald mit ausgetrecktem Arm Tick, Trick und Track Werner Waldmann vor die Gesichter hält, behält er in seiner anderen Hand den Wunschzettel.

    Donald: „Aber von eurem Waldschrat steht da kein Wort.“

    Pic 6 In diesem Bild ist es nunmehr der in der Mitte stehende von Tick, Trick und Track, der Werner Waldmann in Händen hält. Donald hält daneben den Wunschzettel in Richtung seiner Neffen, als würde er sie ihn lesen lassen wollen und deutet mit seinem Zeigefinger etwa auf die Mitte des Papiers, auf dem der Text hier nur als unleserliches Gekrakel erkennbar ist.

    Donald: „Damals wollte ich den Weihnachtsmann um ‚WEISSE WEIHNACHTEN‘ bitten.“


    Pic 7 Mit verklärtem Gesicht ist Donald hier in Großaufnahme zu sehen, etwa von der Fliege seiner Matrosenjacke aufwärts. Selig lächelnd blickt er dabei gen Himmel.

    Donald: „ Wisst ihr, damals war neben der Bescherung an sich das am nächsten Tag stattfindende Dorffest für uns Kinder das schönste.“


    Pic 8 Beginn einer Rückblende: Donni drückt sich an einem Schaufenster die Nase beziehungsweise den Schnabel platt, durch das ein großes Weihnachtspaket mit Schleife erkennbar ist, welches auf einem Podest liegt. Darunter befindet sich ein Schild mit der Aufschrift: „1. PREIS“. Donni hat einen gestrickten Schal um den Hals gewickelt, seine Umwelt ist winterlich-trübe gehalten, allerdings liegt nirgends Schnee.

    Box
    (Donald „Dabei bekam das Kind, das den schönsten Schneemann baute, eine zusätzliche Überraschung geschenkt.“


    Seite 12


    Pic 1 Letztes Bild der Rückblende: Donni blickt traurig aus einer Dachluke auf den durchgängig blauen, da wolkenfreien Himmel. Sein Kopf ruht auf seinen ineinander verschlungenen Armen, die sich auf dem unteren Rand der Dachluke befinden.

    Donald: „Damals hatte es bis kurz vor Heiligabend noch kein einziges Flöckchen geschneit. Deshalb wollte ich meinem Flugzeug diese Kamikaze-Aktion anvertrauen.“


    Pic 2 Gustav schlendert eher beiläufig zu Donald, Tick, Trick und Track, sein Blick fällt dabei auf die „Werner Waldmann“-Figur in Donalds Hand. Seine Augen sind dabei weit aufgerissen.

    Donald: „Schließlich aber schneite es dennoch und meine Welt war wieder in Ordnung.“

    Tick: „Aber das Geschenk ist es leider nicht, seufz.“

    Gustav (denkt): „!“


    Pic 3 Mit einem Mal stürmt Gustav auf Donald zu und entreißt ihm fassungslos vor Begeisterung die „Werner Waldmann“-Figur.

    Gustav: „Wahnsinn! Eine ‚Werner Waldmann‘-Figur. Die war als Kind mein Lieblingsspielzeug.“


    Pic 4 Gustav hält die Figur mit beiden Händen über seinen Kopf, als handelte es sich dabei um einen Pokal.

    Gustav: „Die muss ich unbedingt haben. Was willst du dafür?!“


    Pic 5 Donald nimmt Gustav die Figur wieder ab und sieht in Richtung Ticks, der ihm verschwörerisch zuzwinkert, während Donald ihm den Kopf tätschelt.

    Donald: „Die war ein (gutgemeintes) Geschenk der Kinder. Um nichts in der Welt…“

    Tick: „Sei nicht so, Onkel Donald. An Weihnachten teilt man mit anderen.“


    Pic 6 Donald hält Gustav mit ausgestrecktem Arm die Figur hin, der seinen Blick nicht von ihr abwenden kann, während Donald seinen Kopf in den Nacken legt um ebenso gründlich wie genüsslich nachzudenken. Zudem schütteln sich Tick, Trick und Track ob des doch noch gelungenen Geschenks die Hände.

    Donald: „Nun, da gäbe es schon so einiges.“


    Pic 7 Nächtliche Außenansicht von Donalds Haus: Am dunkelblauen Himmel prangen einige Sterne, ein Halbmond und eine einzelne Sternschnuppe. Neben der ganzen Sternenpracht ist auch die Silhouette des Weihnachtsmannes in seinem vollbepackten Rentierschlitten zu erkennen. Die ganze Gegend ist vom Schnee bedeckt, aus Donalds hellerleuchtetem Haus dringt Donalds Sprechblase.

    Donald: „Da wäre beispielsweise… und dann noch…“


    ENDE
    Geändert von Ideeus (19.12.2014 um 23:44 Uhr)

  2. #327
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    Tschüldigung, das ich diesen Thread aus der Versenkung noch mal hochhohle, aber die Geschichte von Ideeus einfach grandios! Allerdings hätte ich bei dem Festmahl statt "stimmt", "goldrichtig" geschrieben!

  3. #328
    Danke für das Lob. Die Zahl derer, die sich die Mühe gemacht haben sie zu lesen, dürfte leicht überschaubar sein.

  4. #329
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    Klappe zu, Maus tot, Teil 1

    Ich hatte mal wieder richtig lust, ein Skript zu schreiben. Also, hier kommt es, in verschiedenen Teilen:
    Teil 1 von:Klappe zu, Maus tot
    Layout: dreireihig

    1. Seite:
    Titelpanel:
    Man sieht das Gesicht des dichtenden Spions, allerdings ist die eine Hälfte ein anderes Gesicht und liegt im Schatten.
    Splashpanel: Gamma, Atömchen und Maxi, sitzen mit Gabel und Messer in der Hand am Esstisch. Alle drei haben Lätzchen D) an.Aus der Küche hört man Micky pfeifen.
    2. Seite:
    1. Panel:
    GAMMA: Micky, wo bleiben meine gegrillten Mottenkugeln?
    MICKY: Kommen gleich. Gedultet euch noch ein bisschen!
    2. Panel:
    ATÖMCHEN (angewiedert): Bah! Ich will doch keine Mottenkugeln!
    Maxi und Atömchen schauen beide angewiedert.
    3. Panel (doppel):
    Micky kommt pfeifend, mit einem Tablett, auf dem ein Kochtopf, ein Teller mit Mottenkugeln und eine Batterie daruf ist, in das Esszimmer herein
    MICKY: Es ist angerichtet!
    Alle drei lecken sich über die Lippen
    4. Panel:
    Alle vier machen sich über ihr Essen her
    5. Panel:
    Micky hört ein Fiepen und kraust die Augenbrauen
    MICKY(denkend): Hmm, komisch, was ist denn das? Heißt es nicht, wenn es fiept denkt jemand an dich?
    3. Seite:
    1. Panel (doppel):
    Erzähler: Tatsache!
    Man sieht eine dunkle Halle, die durch Fackeln erhellt ist. Auf einem Thron sitzt eine große Figur, mit verdecktem Gesicht.Vor ihm kniet eine Shillouette.
    UNBEKANNTER: Verdammt, verdammt, verdammt, dieser Maus muss mal aus dem Weg geräumt werden! Was kannst du dafür tun?
    2. Panel:
    Wieder die dunkle Halle, dieses mal allerdings von hinter des unbekannten Schulter. Man sieht, dass die kniehende Shillouette der dichtende Spion ist, welcher schelmisch lächelt.
    UNBEKANNTER: Alle hat er ausgetrickst! Von Kleinkriminellen wie Kater Karlo, über größere Kaliber wie Das Phantom und sogar du bist ihm nicht gewachsen. Versuche ihn jetzt ein letztes mal auszutricksen!
    3. Panel:
    Nahaufnahme vom Kopf vom dichtendem Spion. Er lacht immer noch schelmisch.
    DER DICHTENDE SPION: Meine Finger werden walten, schon bald wird Mausefleisch erkalten!
    4. Panel:
    Nahaufnahme von Mickys Kopf.
    MICKY (denkend): Achso, das ist nur der Wasserkocher!
    5. Panel:
    Micky kommt mit einer Teetasse wieder herein
    MICKY: Voila, der Mottenkugelntee!
    4. Seite:
    1. Panel (doppel):
    Erzähler: 2 Stunden später…
    Atömchen sitzt auf dem Sofa vor dem Fernseher, auf dem gerade die Nachrichten kommen. Er schaut verwundert
    ATÖMCHEN: Micky komm‘ mal, sieh dir das an!
    2. Panel (doppel):
    Man sieht den Fernseher, ein Reporter berichtet, hinter ihm ein Hasu, welches aussieht wie ein sehr altes und die Zentralbank ist. Hinter ihm stehen viele Polizisten und Polizeiwägen.
    REPORTER: …, Entenhausen wird von einer Welle des Verbrechens erschüttert, heute stand‘ auf der Mauer der Zentralbank „11 15 13 13 26 21 13 4. 22. Und damit zurück zum Studio!
    3. Panel (doppel:
    Man sieht Mickys Kopf, u ihn herum schwirren Zahlen und Codes.
    4. Panel (doppel):
    Man sieht Mickys Kopf
    MICKY: Nein!
    Geändert von Huwey (28.04.2016 um 17:35 Uhr)

  5. #330
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    Soweit ganz gut , aber deine Grafik wird bei mir nicht gefunden. Und Micky kommt mit dem Essen in die Küche, um zu essen? Wo hat er dann gekocht?

  6. #331
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    So, geändert!

  7. #332
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    Danke , aber was soll das "D)" hinter dem Smiley?

  8. #333
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    Keine Ahnung, es geht nicht weg!

  9. #334
    Tick, Trick und Track
    Abenteuer in Duckistan
    Während Dagobert und Donald geschäftlich in Dagbad der Hauptstadt von Duckistan zu tun haben, treffen Tick,Trick und Track die Pfadfinder von dort und vereinbaren mit auf einen Ausflug in die Wüste zu kommen.

    Früh am nächsten Morgen brechen die Jungs auf. Sie haben Kleidung und Vorräte für mehrere Tage dabei, die sie von Eseln tragen lassen.
    Am Abend lagern sie am Rand eines Gebirges als plötzlich, einer der Esel von einer Hornisse angegriffen wird und mit lautem“ IA „davonrennt. Die Jungs rennen dem Esel hinterher, verlieren ihn aber in der Dunkelheit.
    Am nächsten Morgen folgen sie seinen Spuren. Die Spur führt sie an einen Felsspalt. Ängstlich wagen sie sich hinein. Nach mehreren hundert Metern wird der Felsspalt zur Schlucht. Der knapp zwei Meter breite Felsspalt war plötzlich weiter und sie finden den kleinen Esel in einem Tal wieder.


    In die Felswände des Tales sind Höhlen angelegt worden, die früheren Bewohnern als Wohnungen dienten. Die Kinder sind neugierig und untersuchen die Höhlen. Eine der Höhlen fühert immer tiefer in den Berg hinein. Ein Gang, an dessen Wänden eigentümliche Zeichen eingemeiselt sind ist besonders interessant. Mit Hilfe des Schlauen Buches kann Tick die Hieroglyphen enträtseln. Es scheint so als führe der Gang in eine Alte Schatzkammer.
    Aber plötzlich endet der Gang. War das alles? Beim umdrehen stösst Trick an einen Hebel, der eine Falltür öffnet in die Trick und Tick hineinstürzen. Track ruft nach seinen Brüdern die ihm antworten. Es ist nichts passiert, aber vor ihnen liegt eine riesige Schlange. Sie merken, dass die Schlange aus Stein ist und eine art Schlüssel im Mund trägt.
    An einem mitgebrachten Seil lässt sich Track zu seinen Brüdern hinab und gemeinsam suchen sie nach dem Schloß zu den der Schlüssel passt. Nach langem suchen finden sie eine Geheimtür und schliessen sie auf. Hinter der Tür finden sie den Schatz des sagenhaften Königs Dagbah! Der Schatz ist so groß, dass nur Onkel Dagobert mit Hilfe seiner Angestellten und Lasttieren den Schatz wegschafen könnte. Die drei schliessen die Geheimtür wieder zu, nehmen aber als Beweis eine Krone und den Schlüssel mit. Im Tal fangen sie den kleinen Esel ein und kehren zu den anderen „Pfadfindern“ die sie schon überall gesucht haben zurück.
    Sie erfahren, dass ihre Onkel Dagobert und Donald in der Hauptstadt Dagbad entführt wurden und nur gegen ein hohes Lösegeld wieder freigelassen werden.
    Tick, Trick und Track kehren schleunigst nach Dagbad zurück und gehen dort zur Polizei.
    Die Polizei macht nicht viel. Sie glaubt nicht, dass Dagobert und Donald entführt wurden.
    Die Entführer, Panzerknacker aus Duckistan, melden sich bei Tick, Trick und Track. Sie wollen 1 Million Taler und das sofort. Die Kinder berichten von dem Schatz und bieten ihn im Tausch gegen Dagobert und Donald an. Die Entführer sind damit einverstanden und reisen mit den Kindern und den beiden Entführten zur geheimen Schlucht. Bald stehen die Entführer mit den Kindern am Ende des Ganges. Trick bedient den Hebel, die Falltür öffnet sich und die vier Entführer stürzen in die Schlucht. Sie sind gefangen und merken schnell dass das vorgefundene Gold, Silber und die Edelsteine sie nicht satt machen.
    Die Kinder befreien Dagobert und Donald von ihren Fesseln, Dagobert eilt zurück in die Hauptstadt und kommt mit der Polizei zurück, die die vier Entführer aus der Schatzhöhle holt und sie verhaftet. Der Schatz wird geborgen und kommt ins Museum der Hauptstadt. Tick, Trick und Track bekommen zur Belohnung die Krone, die ihnen Dagobert „abkauft“. Donald bekommt dafür nämlich seine Schulden bei Onkel Dagobert erlassen und die Kinder dürfen den kleinen Esel mit nach Entenhausen nehmen. Die Krone wird von Onkel Dagobert in seine Trophäenkammer aufgenommen. Der kleine Esel wird in Dagoberts Privatzoo aufgenommen und seine Neffen dürfen ihn jederzeit besuchen.

    Geändert von Bertelhausen (01.11.2016 um 11:11 Uhr)

  10. #335
    DONALD DUCK
    Die Entführung in Texas, Lubbock
    Donald, Daisy und Tick, Trick und Track sind in Texas, im Westen, wo es damals Indianer, Banditen und Cowboys gab.
    Dort gibt es heute noch viele Saloons, Rinder, Pferde, Cowboys, Sand und Kakteen. Die Ducks sind in Lubbock wo zur Zeit die reiche Milliarderin Della Douglas ist. Heute wollen die Ducks in dem Hotel Blackcat übernachten. Das Hotel gehört einem Kidnapper, was die Familie Duck nicht weiß.
    Nachts wird Daisy Entführt. Tick, Trick und Track wachen auf und sehen vom Fenster wie Daisy in ein Auto gebracht wird. Ein blauer BMW der an der rechten Seite einen großen Kratzer hat. Sie wecken Donald der sofort nach Daisy suchen will. Doch dafür ist es jetzt zu spät.

    Am nächsten Morgen erfahren Tick, Trick, Track und Donald, dass Della und Daisy sich zum verwechseln ähnlich sehen. Donald und Tick, Trick und Track haben eine Spur: Der blaue BMW mit dem Kratzer an der rechten Autoseite. Nur wie soll man ihn finden, wenn es heute Nacht einen Sandsturm gab und es so keine Spuren mehr zum verfolgen gibt? Aber zum Glück gibt es hier nicht so viele BMW Autos!
    Die Polizei wird alarmiert und die macht sich sofort auf den Weg. Donald findet, dass das zu lange dauert und die Neffen machen sich mit ihm auf den Weg.
    Zur selben Zeit wird Daisy in einer Villa fest genommen. Donald und seine Neffen Tick, Trick und Track suchen die gegend mit dem 313er ab.
    Nach langem Suchen finden sie einen roten BMW der einen großen Kratzer an der rechten seite hat. Tick, Trick und Track merken, dass das Auto frisch lackiert ist. Sie haben die Entführer gefunden. Einer von den Entführer ruft bei der Presse an und verlangt, dass man die Entführung im Radio und im Fernseher veröffentlicht.
    Sie verlangen Lösegeld für die „ Milliarderin“. Donald wagt sich mit einer Leiter, durch ein Fenster, in die Villa. Leider wird er entdeckt und gefangen genommen. Tick, Trick und Track warten bis die Kidnapper die Villa verlassen. Donald wird in das gleiche Zimmer wie Daisy gebracht. Er freut sich Daisy wieder zu sehen. Die Entführer verlassen bis auf einen die Villa. Tick, Trick und Track klettern am Kletterefeu in ein Fenster in die Villa und hauen denn Kidnapper mit einem Baseballschläger nieder. Daisyund Donald werden befreit.

    Die Polizei wird von dort aus mit dem Telefon gerufen und die Entführer werden verhaftet. Die Milliarderin Della erfährt, dass sie entführt werden sollte und belohnt die Ducks. Für Tick, Trick und Track gibt es eine zusätzliche Belohnung und zwar zwei Kugeln Eis für jeden von ihnen.
    Geändert von Bertelhausen (01.11.2016 um 11:12 Uhr)

  11. #336
    Und hier noch eine Fortsetzung zu der Geschichte „Supermensch kehrt zurück“:
    DONALD DUCK
    Supermensch kehrt ein letztes mal zurück
    Donald Duck ist in einem Labor als Putzmann eingestellt worden. In der Geheimstrasse 33 im Atomenergielaboratorium sind zwei Professoren, die sich mit Atomenergie befassen. Sie haben von Herr Professor Doktor Wunderlich noch neulich eine Flasche Isotopen bekommen, die man nur an Ratten verabreichen darf. Denn eine Ratte wird davon so stark, wie ein Elefant. Leider ist die Flasche mit dem Isotop nur noch halb voll.
    Die Professoren sind sehr beschäftigt und auch ein bisschen zerstreut. „Reichen sie mir bitte den geölten Blitz und die gefrorenen Atomkerne“, sagt einer der zwei Professoren. Währenddessen sieht Donald eine Flasche, halb gefüllt und einen Zettel auf dem steht, dass es sich hier um eine Flasche Isotopen handelt.
    Donald denkt nun, dass durch diese Flasche bestimmt die Supermenschen ihre Superkräfte bekommen und trinkt die Flasche aus. Donald ist jetzt stark und verlässt das Atomenergielaboratorium ohne daran zu denken, dass heute der Herr Professor Doktor Wunderlich vorbei kommen wird.
    Donald will seinen Neffen zeigen, dass er nun stark wie eine ihrer Comic Figuren ist. Als er bei seinen Neffen Tick, Trick und Track angekommen ist sagt er „Hey, ihr Leseratten! Lasst mal eure Comics beiseite und bestaunt euren Supermann. Denn stärksten Mann, der jemals existiert hat“.
    „Nicht schon wieder“, denken Tick, Trick und Track. Sie wollen, dass Donald ins Bett geht und sich ausruht, da er vielleicht überarbeitet ist. Donald versucht die Sache mit denn Isotopen zu erklären. Da aber niemand von denn Neffen Donald ernst nimmt, packt sich Donald Track und rennt mit ihm in denn Händen durch Entenhausen, um ihnen zu beweisen das er nun stark ist. Durch seine Supergeschwindigkeit sieht alles, wie eingefroren aus. Da Donalds Gehirn Superschnell arbeitet, kann er allen Hindernissen ausweichen.
    Tracks Gehirn arbeitet nicht so schnell und darum kann er Donalds Geschwindigkeit nicht nachvollziehen. Donald könnte die Welt in einer Sekunde umrunden, aber da das für ihn ewig lang erscheinen würde und Track sowieso nichts mitbekommt lässt er es lieber sein. Also geht Donald wieder zurück und keiner der Neffen kriegt etwas mit. Tick, Trick und Track denken, Donald sei Krank und schlagen in Büchern über Gehirnschäden nach. Donald weiß nicht waser machen soll, um seine Neffen zu überzeugen.
    Aber dann hat er die idee. Donald hebt das Haus an. Tick, Trick und Track denken, es handelt sich um einen Trick.
    Donald gibt es auf und geht wieder arbeiten und Tick, Trick und Track gehen zur Mittagsschule. Herr Pr.Dr. Wunderlich ist gekommen und fragt nach der Flasche mit dem Isotop. Die Flasche ist leer. Donald erzählt er habe sie ausgetrunken und sei nun so stark wie Supermensch. Die Professoren wollen Beweise sehen und gehen mit Donald in den Vorgarten. Donald reisst eine Strassenlaterne aus und hebt sie hoch. Donalds Kräfte entschwinden und die Strassenlaterne fällt den Professoren und Donald auf die Köpfe. Nachdem sie von ihrer Ohnmacht erwachen haben sie alle das Isotop vergessen.
    Geändert von Bertelhausen (01.11.2016 um 11:12 Uhr)

  12. #337
    ONKEL DAGOBERT
    Das geheimnis der inkas
    Dagobert hatte von einem Schatz der Inkas erfahren und daraufhin eine Expedition bestehend aus fünf Wissenschaftlern nach Peru geschickt.
    Die Expedition war erfolgreich. Die Wissenschaftler hatten in einer Höhle eine Mumie entdeckt sowie viele wertvolle Grabbeigaben.
    Dagobert und die Expeditionsmitglieder liesen sich in der Presse und im Fernseher feiern und stellten die Mumie und ihre Schätze im Museum aus.
    Donald und Tick, Trick und Track waren ebenfalls eingeladen. Einer der Gäste warnte Donald und meinte, dass bestimmt ein Fluch auf der Mumie liege und jeder der sie mitnahm bestraft würde. Unter den Gästen befanden sich auch Ausländer, sogar ein Indio aus Peru. Donald und Tick, Trick und Track gingen nach Hause.
    Bereits am nächsten Tag kam im Fernseher die Nachricht, dass drei Expeditionsmitglieder erkrankt seien und bewustlos im Krankenhaus lägen. Neben den drei Männern hatte man Glassplitter gefunden.
    Zwei Tage später waren die zwei weiteren Expeditionsmitglieder ebenfalls erkrankt. Onkel Dagobert hatte die Expedition bezahlt und die Mumie befand sich nun in seinem Museum. Donald und die Kinder eilten zu Dagobert um ihn zu warnen.
    Zu spät, Dagobert lag neben seinem Schreibtisch, bewustlos und umgeben von Glassplittern. Auch er kam ins Krankenhaus. Wie konnte man helfen? Donald und Tick, Trick und Track glauben, dass das Rätsel nur in Peru zu lösen war.
    Sie wollen dorthin reisen und mit Hilfe des Expeditionstagebuches zur Höhle der Mumie folgen.
    Mit dem Flugzeug flogen sie nach Lima, der Hauptstadt Perus. Von dort ging es mit Lamas immer tiefer in den Anden, bis sie endlich nach Mutupitsli, dem Ausgangspunkt der Expedition ankamen.
    Aber dort ging es nicht weiter. Kein Indio wollte ihnen helfen weiterzuziehen.
    Am Abend wurden Donald und die Kinder zeugen, wie zwei weiße Männer auf einen Indio jungen einschlugen und ihn bestehlen wollten.
    Sie eilten dem Jungen zu Hilfe und nach hartem Kampf flohen die beiden Verbrecher.
    Aus Dankbarkeit versprach der Indiojunge ihnen zu helfen. Tatsächlich, bereits am nächsten Morgen kam er mit drei Lamas und vielen Vorräten zu Donald und den Kindern und sie brachen auf um das Geheimnis des Fluches zu finden.
    Der Indiojunge schien den Weg zu kennen. Tick nutzte zusätzlich das Expeditionstagebuch das ebenfalls den Weg zur Höhle beschrieb.
    Nach mehreren Tagen, tief im Andengebirge fanden sie die Höhle. Aber die Höhle war leer. Es schien nicht mehr weiterzugehen. Plötzlich gab es ein Erdbeben. Ein paar Felsbrocken kamen ihnen entgegengerollt und gaben den Eingang zu einem Gang frei.
    Donald, die Kinder und der Indiojunge folgten dem Gang der steil aufwärts führte.
    Im Licht der Fackeln sahen sie Mumien, die an der Wand des Ganges aufgereiht waren. Nach einer Stunde endete der Gang an einer steinernen Tür. Donald, wie immer vor eilig, entfernte den Riegel der Tür.
    Die Tür viel Krachend um und landete in einem großen Saal in dem der Inkakönig und seine Krieger eine Versammlung abhielten.
    Donald, die Kinder und der Inkajunge wurden gefangen und dem Inkakönig vorgezeigt. Weil sie den letzten Zufluchtsort der wahren Inkas gefunden hatten sollten sie Sterben. Donald trat vor und sagte, dass sie keine Schätze stehlen wollten, sie wollten die Kultur der Inkas nur den Leuten nahebringen und sie kammen nur, um die Wissenschaftler und ihren Onkel vom Fluch zu erlösen. Der Sonnengott glaubt ihnen nicht undbestimmte, dass alle, auch der Inkajunge der als Verräter angesehen wurde, auf dem Scheiterhaufen verbrannt werden sollten. Der Scheiterhaufen sollte durch die Kraft der Sonne und ein Brennglas in Brand gesetzt werden.
    Als besondere Gunst durften die Verurteilten den Tag und die Tageszeit ihres Todes wählen.
    Tick trat vor und sagte, dass sie in neun Tagen zur Mittagszeit verbrannt werden wollten. Die anderen waren entsetzt, aber als sie ins Gefängnis kamen, verrät ihnen Tick, dass er im Expeditionstagebuch gelesen hatte, dass an diesem Tag genau um 12:00 Uhr eine totale Sonnenfinsternis stattfinden würde. Neun Tage später, die Todeskandidaten werden mit mehr oder weniger Gewalt zum Scheiterhaufen geführt.
    Die Inkas hatten sich versammelt.
    Der Sonnenkönig befahl mit der Zermonie zu beginnen.
    Doch was ist das?
    Ein Schatten fiel auf die Sonne, der Mond schob sich davor. Die Inkas waren entsetzt. Frisst der Mond etwa die Sonne auf?
    Tick rief die Sonne will unseren Tod nicht, sie weiß, dass wir unschuldig sind, keine Schätze stehlen wollten und auch eure geheime Stadt niemandem verraten wollen. Lass uns frei und die Sonne wird wieder scheinen“. Der Sonnengott versprach die Fremden und den Inkajungen am Leben zu lassen. Aber der Inkajunge musste für immer in der geheimen Stadt bleiben. Die Ducks versprachen die Stadt nicht zu verraten und bekamen dafür eine Medizin, die den Fluch beendete und die Expeditionsmitglieder sowie Dagobert wieder gesund werden liesen.
    Die Sonne kam wieder zum Vorschein, die Ducks wurden freigelassen, der Inkajunge blieb beim Sonnenkönig, zwei Inkas brachten die Ducks zur Stadt zurück.
    Sie flogen nach Entenhausen zurück.
    Den Expeditionsmitglieder und Dagobert wurde die Medizin eingeflößt und sie wachten auf.
    Die Mumie wurde bei einem Unwetter vom Blitz getroffen und ist dabei verschwunden.
    Geändert von Bertelhausen (01.11.2016 um 11:13 Uhr)

  13. #338
    Okay, ich weiß dass das jetzt genug ist. Bitte gibt mir Rückmeldungen wie euch die drei Geschichten gefallen haben. Ich würde mich freuen, wenn es eine Seite im DDSH gäbe, in der man seine Geschichten Veröffentlichen könnte. Eure Geschichten währen gefragt. Ich denke, die meisten können, hier im Forum (UND IN ANDEREN DUCK SEITEN UND CLUBS AUCH) gute Geschichten schreiben. Und die Rechtschreibung beherrschen hier ja auch alle.

  14. #339
    Mitglied Avatar von Michael Z
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    ONKEL DAGOBERT
    Das geheimnis der inkas
    Hm, das erinnert mich doch sehr an Tim und Struppi (Die sieben Kristallkugeln und Der Sonnentempel)... Oder kommt das nur mir so vor?

  15. #340
    Ich habe alle Tim und Struppi Bände. Klar, dass man dann auch von den Abenteuern von Tim und Struppi Insperiert wird.

  16. #341
    DONALD DUCK
    Das Geisterhaus und der Burgherr
    Donald und Tick, Trick und Track sind heute zuhause. Noch ist alles ruhig und jeder hat eine Beschäftigung. Doch schon ruft ihr Onkel Dagobert an. Dagobert möchte, dass sie sein Hotel im Finsterforst ausprobieren. Essen und Trinken, Strom und Wasser, alles ist für sie umsonst. Da sagen Donald und die Neffen nicht nein.
    Sofort machen sie sich auf den Weg. Nach einer langen Fahrt sind sie bei dem Hotel „zum Geizigen Burgherr“ angekommen.
    Donald und die Kinder sind die ersten Gäste und auch sind sie die einzigen. Denn sie sollen Dagoberts Hotel für eine Nacht begutachten, um dann ihrem Onkel Verbesserungsvorschläge geben zu können.
    Die Angestellten des Hotels erzählen Tick, Trick und Track über die Geister des Finsterforstes. Donald erzählt man etwas von Waltgeistern. Donald meint, dass das nur ein Aberglaube sei. Nun werden sie in ein Zimmer geführt, was an ein Zimmer in einer alten Burg erinnert.
    Es schlägt Mitternacht. Die Ducks hören Stimmen und bald darauf hören sie schreie und sie sehen gruslige Schatten. Die Tür knackst und knarrt. Die Tür zum Zimmer öffnet sich.
    Tick, Trick und Track sind entsetzt. Donald versteckt sich unter seinem Bett.
    Ein Zombie kommt zu ihnen in das Zimmer und packt sich Donald. Tick, Trick und Track befreihen ihn von dem Zombie. Sie rennen rauf aufs Dach. Dort liegt ein Sarg. Der Sarg öffnet sich und eine Mumie kommt heraus. Es wird geschriehen und gerannt. Die Mumie kommt auf die Ducks zu!
    Nun kommt der Zombie die Treppe rauf. Die Ducks finden eine Matratze. Die Matratze eignet sich hervorragend für ihr Vorhaben. Die Ducks springen vom Dach. Durch die Matratze haben sie eine weiche Landung.
    Leider hat das Hotel einen Zaun und der ist um das Hotel gezogen worden. Die Ducks werden nun vom Zombie und der Mumie gefangen genommen und werden nun in den Keller gebracht.

    Dort wartet schon ein Professor auf sie. Die Ducks werden auf ein Bett gelegt und anschließend werden sie auch noch ans Bett fest gebunden. Der verrückte Professor kommt mit einer Säge und erklärt, dass er ihre Köpfe für ein Experiment braucht.

    Doch die Ducks können sich noch schnell befreien. Jetzt klettern sie über den Zaun. Aber dort werden sie von zwei Vampieren gefangen und es scheint so, als würden sie ihr Blut trinken. Der Professor lacht und Lichter blitzen von überall auf.
    Was geht hier vor sich?
    Auf einmal kommen Kammeraleute aus den Buschen heraus und sagen Donald und den Neffen, dass ihr Onkel die Idee hatte hier einen Horrorfilm zu drehen. Donald meint, dass ihr Onkel doch eine Schraube locker haben müsste.
    Doch als er erfährt, dass ihr Onkel Dagobert ihnen zur Erholung zwei Wochen Hawaii Urlaub gibt, nimmt er alles zurück.
    Geändert von Bertelhausen (01.11.2016 um 11:10 Uhr)

  17. #342
    ONKEL DAGOBERT
    -Reise in die Vergangenheit-


    - Die Zeitmaschine -

    D
    aniel Düsentrieb ist einer der besten Ingenieure Entenhausens.
    Die Zeitmaschine ist seine neuste Erfindung. Die hat Daniel Düsentrieb für den reichen und berühmten Dagobert Duck angefertigt. Dagobert hat mit der Zeitmaschine vieles vor. Nur weiß man noch nicht, was. Daniel hat die Zeitmaschine schon getestet.
    Daniel ist zwei Stunden in die Vergangenheit gereist. Die Zeitmaschine funktioniert auf die Sekunde genau.
    Die genaueste Zeitmaschine die man sich vorstellen kann. Daniel Düsentrieb ruft Dagobert mit seinem Handy an. Dagobert soll kommen, die Zeitmaschine ist bereit.Dagobert ruft nun noch schnell seinen Neffen Donald und Tick, Trick und Track herbei. Sie sollen zu ihm kommen und ihm helfen.
    Alle treffen sich vor Daniel´s Gartentor. Daniel Düsentrieb ist sofort da und lässt sie zu sich reinkommen. Daniel Düsentrieb fragt Dagobert wie weit er in die Vergangenheit reisen möchte. Dagobert möchte ins Jahr 1538 nach Chr. Donald will nicht mitkommen, da so eine Zeitreise ganz schon gefährlich sein kann. Dagobert droht ihn mit einer Enterbung und verspricht ihm 60 Kreuzer in der Stunde.
    Alle gehen in die Zeitmaschine, außer Daniel Düsentrieb natürlich. Er soll ja die Zeitmaschine bedienen. Und schon geht es los.
    Als Donald jetzt die Zeitmaschine als erster verlässt, findet er sich im Mittelalter wieder. Dagobert und Tick, Trick und Track kommen nach. Dagobert berichtet, dass er hier alte Antike Schätze Kaufen möchte, da Gold und Silber früher günstiger wahren.
    Onkel Dagobert will mit Glasperlen, Mützen, Kleidungen und alten Comicheften bezahlen, da er denkt man wüßte hier nichts über denn Wert von Gegenständen.
    Schon gehen sie los, um ihre Ware an Könige, Adlige oder reiche zuverkaufen. Könige würden am meisten zahlen meint Dagobert und so macht man sich auf den Weg zum König hier in der Gegend.
    Als sie dort ankamen, merkte Dagobert, dass der König nichts von seiner Ware hält und die Ducks gehen weiter.

    Bei einem zweiten Schloss sagt Dagobert diesmal zum König, dass er und seine Begleitung gekommen sind um ihm wertvolle Gegenstände der Zukunft zu verkaufen. Der König bekommt Angst und lässt die Ducks einsperren.
    „Der Zukunft“,denkt sich der König. „Da geht es gewiss nicht mit rechten dingen zu“. Nun sind die Ducks im Schloss gefangen und kommen nie wieder raus. Oder etwa doch?
    Gut, dass sie die Zeitmaschine versteckt haben. Mitten im Wald zwischen den Büschen und Bäumen. Aber wie kommen sie nur hier raus?
    Tick denkt er hatte die Idee: „Wir könnten doch den König zum Zweikampf fordern!“
    Donald ist dagegen. „Wie sollen wir den König besiegen? Mit dem Schwert? Bist du jetzt total verrückt geworden, Tick! Da habe ich ja eine bessere Idee:“ Wir könnten doch die Königin um Hilfe bitten!“
    „Die wird uns nicht helfen können, Donald“,sagt Dagobert.
    Track hat jetzt eine Idee: „Wir tun so, als währen wir Zauberer oder Götter und machen dem König Angst! Der wird denken, wir könnten ihn schaden oder so ähnlich!“
    „Und wie“,fragt sich Donald. Trick hat jetzt eine Idee: „Onkel Dagobert, du zeigst dem König deinen Zehner und behauptest, dass du mit ihm Zaubern kannst!“
    Dagobert ruft dem König seine Wachen, die sofort mit Schwert und Waffe und auch Helm und Rüstung kommen. Der Wache wird gesagt, dass Dagobert den König sprechen mag, wenn sie aber auch Angst vor ihnen haben und sich vor fünf Unbewaffneten grauen, können sie es auch lassen und sich in die Hose machen.
    Die Wächter bringen die Ducks zum König. Der König fragt, was sie denn wünschen.
    Dagobert sagt, dass sein Münzlein die Fähigkeit hat, denn Besitzer Zaubern zu lassen.
    Der König fragt, „wie soll das gehen? Ich möchte Beweise sehen! „Wir zeigen ihnen, wie man es macht und sie lassen uns gehen, wenn sie nicht von uns verzaubert werden wollen“, sagt Track. „Beweist es mir“,sagt der König. „Beweist es mir und ich lasse euch frei. Doch sehe ich euch hier noch ein einziges Mal, dann mache ich euch zu Brei.“ Dagobert sagt, „Beweise wollt ihr sehen? Wie soll ich es machen, wie soll es geschehen?“
    Trick hat eine Idee die auch vielversprechend ist und Dagobert findet sie gut, doch leider ist sie nicht möglich, denn zuhause hat er sein Handy gelassen und dort kommt er leider nicht hin.
    „Ich leihe dir mein Handy, doch gebe es mir zurück und mache damit ein Foto von der Frau des Königs und sage es sei dein Zehner der Macht hat und Kraft.“
    Dagobert fotographiert die Königin, und zeigt ihr das Bild und sie ist entsetzt! „Wie machst du dass?“,fragt sie. „Mit der Macht meines Zehners mit diesem Amulett, der verleit mir Kraft und lässt euch alle verderben und sterben, wenn ihr uns nicht gehen lässt!“,sagt Onkel Dagobert.
    Der König lässt sie frei und will sie aber auch nie wieder sehen, denn als sie noch nicht hier waren, war fast alles wunderschön.
    Die Ducks gehen und Dagobert hat es gesehen: Mit der Idee wird er es wohl bleiben lassen müssen, denn so etwas ist nicht schon, so was möchte niemand mehr sehen.
    Sie reisen wieder in ihre Zeit, mit der Zeitmaschine ist es leicht. Ins Jahr 1956 (2016). Daniel Düsentrieb kommt herbei und bekommt von Dagobert sein Geld für die Zeitmaschine, die er und kein anderer erfunden hat. Oder was war da mit dem britischen Schrieftsteller H. G.Wells. Doch der ist jetzt egal. Jetzt kommt Dagobert eine Idee! „Daniel, bauen sie die Zeitmaschine so um, dass man nur zwei Stunden in die Vergangenheit reisen kann.
    Das ist eine prima Idee um Leuten die verschlafen haben oder zu spät zu einem Termin kommen zu helfen.
    Und Geld vedient man daran auch noch.“
    Geändert von Bertelhausen (01.11.2016 um 11:08 Uhr)

  18. #343
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    (Ich habe keine Ahnung, woher diese Schriftfarbe kommt.)

    Vor einer Weile gab es hier, ich weiß nicht mehr in welchem Thread, eine Gespräch darüber, ob man Marbella noch einmal aus der Versenkung hervorholen und der Saga vielleicht sogar eine Abschlussgeschichte geben kann. Ich habe darüber nachgedacht und meine Idee für eine solche Abschlussgeschichte sieht in groben Zügen so aus:

    Pacificus hat wieder einmal Probleme. Ich würde für diesen Fall einen alten Feind zurückholen, vielleicht Thingo. Vielleicht könnte er sich sogar mit diesem Vampirtypen, dessen Name mir nicht einfällt, verbünden. Es ist immerhin das große Finale, da darf man etwas übertreiben. Sein Heimatplanet wäre eigentlich momentan zu weit weg um Pacificus zu erreichen, aber ein neuartiger Wurmlochgenerator erlaubt trotzdem eine Invasion. Während der Invasion schafft es ein pacificanischer Agent, Zugang zu dem Gerät zu bekommen und reist zur Erde um Donald zu finden.
    Donald hat sich kürzlich mit Daisy gestritten. Eigentlich hätte er jetzt eine Verabredung mit ihr, aber er hat nicht wirklich Lust hinzugehen, da er fürchtet, dass sie immer noch etwas gereizt sein könnte. Ein Bote von Pacificus, der ihn um Hilfe bittet, kommt da gerade richtig.
    Der Kampf gegen die Invasoren kann spannend und interessant gestaltet werden, aber letztlich ist er nur Mittel zum Zweck.
    Hinterher hat Donald nämlich die Möglichkeit, zu bleiben. Alle Probleme, die es da früher gab, sind lösbar. Dank des Wurmlochgenerators ist auch die Entfernung kein Problem mehr. Donald kann zurückgehen, seine Sachen holen, sogar seine Neffen mitbringen - oder auch nicht, er hat alle Zeit der Welt, aufgrund des unterschiedlichen Zeitflusses.
    Und so bleibt Donald erst einmal eine Weile. Zeit vergeht, wir sehen die beiden zusammen in verschiedenen Situationen. Wie lange Donald genau da ist, ist unklar, aber in der "Montage" (wenn man in einem Comic so sagen könnte) verändert sich die Mimik der beiden. Nach einer Weile ist die Luft raus. Beide kommen zu dem Schluss, dass der andere die hohen Erwartungen nicht erfüllen kann und auch nicht sollte. Donald fängt an, von Daisy zu träumen wie früher von Marbella.
    Die beiden trennen sich wieder, das Wurmloch zur Erde wird geöffnet. Wie sich herausstellt ist Thingo genau dorthin geflohen. Für ihn sind nur Minuten vergangen und jetzt holt er sich den Wurmlochgenerator zurück. Donald lässt das natürlich nicht zu, im Kampf wird der Generator zerstört. Donald springt im letzten Moment durch das sich schließende Wurmloch nach Hause.
    Marbellas Wachen werden mit dem einzelnen (und verzweifelten) Thingo leicht fertig. Da er nicht mehr nach Hause kann, gibt man ihm einen einsamen Hof, von dem aus er hoffentlich keinen schlechten Einfluss ausüben kann. Marbella kommt zu dem Schluss, dass sie mit ihm und anderen Problemen in Zukunft alleine zurechtkommen muss und wird. Und dass sie auch sonst nicht unbedingt einen Partner braucht.
    Donald stellt fest, dass er es noch rechtzeitig zu seiner Verabredung mit Daisy schaffen kann. Den Streit hat er völlig vergessen. Sie aber nicht, und da sie den Eindruck bekommt, dass er alle Probleme einfach ignoriert, wird sie sauer und er bekommt einen vollen Teller auf den Kopf.
    Donalds gute Laune kann das nicht trüben. Eine launische Daisy ist ihm lieber als eine perfekte Marbella.

  19. #344
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    Dagobert hat einen wichtigen Termin ausser Hauses. Damit er ihn auch ja puenktlich erreicht, bittet er Donald um Hilfe.
    Nach einigen geloesten Problemen (z.B. viel Verkehr auf der Strasse, bei dem Donald todesmutig auf die Strasse springt und so die Autos zum halten zwingt), schaffen sie es rechtzeitig zum Gebaeude, in dem der Termin statt findet.
    Erleichtert zieht Donald ein Taschentuch aus der Tasche, um sich den Schweiss abzuwischen. Dabei faellt aber auch ein loser Kreuzer aus dem Taschentuch, der davon rollert.
    Dagobert jagt hinter her und verpasst den Termin. Und er macht Donald dafuer verantwortlich, weil der Kreuzer ja aus dessen Tasche kam.

  20. #345
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    (Ich habe mal vor einigen Monaten dieselbe Idee geschrieben, aber ich habe mich mit gewissen Aussagen derart ins Lächerliche gezogen, sodass ich meine Aussagen gelöscht habe. Ich versuche trotzdem nun, das Thema wieder aufzubringen, diesmal hoffentlich mit etwas nachvollziehbareren und weniger kindischem Ausdruck. Eigentlich sollte ich das nicht schreiben, aber ich bin nun mal super-ehrlich. Ich wette, ich werde mich ein weiteres Mal lächerlich machen.)
    Naja, als ein Film-, Cartoon-, Comic-, was auch immer-Fan, schaue ich mir gerne u.a. Reviews, Fakten, Fanarts usw. an. Dabei sind mir einige Sachen auf- und eingefallen bezüglich dem Maus/Duck-Kosmos. Es wird extrem seltsam klingen, wie ich auf gewisse Ideen gekommen bin, und ich denke, die meisten von euch werden nicht einverstanden sein. Und entschuldigt, wenn ich etwas lange brauche, um alles zu erklären.
    Also, es gibt so eine gewisse Video-Serie von einem Typen namens Doug Walker, der als sogenannter „Nostalgia Critic“ sehr schlechte Filme kritisiert und sich über diese lustig macht. Er macht auch als Videos, wo er kurz seine persönliche Meinung zu Disney-Filmen sagt. In einer weiteren Video-Serie beantwortet er als Nostalgia Critic Fragen zu Film- und Serien-Elementen, z.B. „Wann ist ein Film so schlecht, dass er wieder gut ist?“, „Warum schreiben früher gute Regisseure schlechte Filme?“ oder „Wann ist ein Film nur ein Film?“.
    In seinen Videos (und Kommentaren) habe ich bemerkt, dass die Amis unsere klassischen Freunde nur aus den Cartoons und Filmen kennen, und nicht aus den Comics. Naja, das ist mir eigentlich schon länger bekannt, dass die Amis die Disney-Comics vernachlässigen und eher die Cartoons kennen, aber es ist mir dort besonders aufgefallen. Micky ist (trotz einigen wenigen lobenswerten Film-Auftritten) offensichtlich nur eine kleine, unschuldige, überaus brave Ikone für kleine Kinder. Wir kennen ihn dagegen als klugen Kopf, verwickelt in allen Arten von Abenteuern.
    Durch Doug habe ich u.a. gelernt, was eine gute Story und einen guten Charakter ausmacht, und was es für Elemente braucht, um einen Film oder eine Serie sehr interessant zu machen. So, jetzt kommen wir langsam zum Punkt: in dem Video „Are children’s cartoons of today better than ever?“ diskutiert Doug, warum einige Zeichentrickserien, die ab etwa 2006 produziert werden, eine besonders hohe Qualität bezüglich Charaktere, Geschichten und Animation aufweisen, im Gegensatz zu früheren Serien, die auch an sich sehr gut sind, aber nicht ganz an die neueren Serien ankommen.
    Zu den neueren, seiner Meinung „besten“ Serien zählt er z.B. Adventure Time, Avatar, Korra, Gravity Falls und Steven Universe und vergleicht diese mit „Batman“, „Gargoyles“ und „Animaniacs“ aus den 90ern. Alle diese Serien haben sehr gutes „Writing“ und sprechen auch für Erwachsene interessante Themen an, aber die 00er Serien machen das anscheinend besser als die 90er Serien. Warum das so ist, ist verdammt schwierig zu erklären, und um das besser zu verstehen, müsstet ihr das Video anschauen und die Serien kennen.
    Ich bin nicht immer mit dem Nostalgia Critic einverstanden, aber in dem Video bin ich auch seiner Meinung, dass die 00er Serien wirklich ungewöhnlich anspruchsvoll sind. Dann habe ich mir was Verrücktes ausgedacht und die 00er Serien mit den besten Disney-Comics (laut Inducks) verglichen. Und, bitte köpft mich nicht, wenn ich das sage, ich finde die besten Disney-Comics haben die Qualität der 90er Serien und die 00er Serien sind etwas besser. Wie gesagt, der Grund dafür ist sehr schwierig zu erklären. Also, blöd ausgedrückt, Aang wirkt z.B. für mich „fassbarer“ als Micky, obwohl er auch eine Persönlichkeit ist, an der man sich erinnern kann. Das gilt auch für die Themen, die in den Serien angesprochen werden.
    Dann habe ich mir überlegt, was vielleicht noch im Maus- und Duck-Universum „fehlt“. U.a. habe ich mir die Persönlichkeiten unserer Freunde angeschaut und mir überlegt, was sie noch erleben könnten. Dabei habe ich auch Elemente aus dem amerikanischen Cartoon-Universum bezogen und einige Tabu-Brüche überlegt.
    Also zum Beispiel, vielleicht hat euch die Geschichte von Azula von Avatar auch berührt, und sie ist ein verdammt gut geschriebener Charakter. Sie ist extrem talentiert und intelligent, hat aber einen bösen Charakter, was sie unfähig macht, Freunde zu haben und geliebt zu werden. Das macht sie dann wütend besonders auf ihre Mutter.
    Und dann ist mir die verrückte Idee gekommen, der gute Vorgänger von Micky, Oswald, könnte man in eine ähnliche Situation verwickeln. Nicht, dass er böse, ist, aber dass er psychisch relativ angeschlagen ist. Fakt ist, dass Walt Disney Erfolg mit Oswald hatte, aber die Rechte an ihn verloren hat, und dann Micky als Notlösung erfunden hat. Dann habe ich mir gedacht, daraus könnte man eine Geschichte machen. Nehmen wir mal an, Micky begegnet seine Eltern wieder (Walt und Lilian als Entenhausener, wobei Lilian ähnlich wie Micky aussieht, weil sie ihn getauft hat), aber kurz darauf werden sie von einer unbekannten Person bedroht, und es stellt sich heraus, dass es Oswald ist. Micky findet heraus, dass Oswald sein Bruder ist und sich von seiner Familie im Stich gelassen gefühlt hat und eine schwierige Kindheit hatte. Das Schwarze Phantom heizt dann Oswalds negative Gefühle auf, um Micky endgültig zu schlagen. Am Schluss versöhnen sich alle wieder.
    Ich habe ich mir weitere Überlegungen gemacht, die ich für einzelne Geschichten oder Serien interessant fände und von denen ich denke, diese könnten von den Autoren der 00er Serien in sehr guter Qualität umgesetzt werden (nicht, dass ich selber gute Geschichten schreibe, im Gegenteil!!! Ich bin furchtbar schlecht in Geschichten schreiben, ich denke nur, die Autoren könnten z.B. das Thema „Oswalds Krise“ sehr spannend machen).
    Diese Überlegungen beinhalten u.a.:
    -Dreiecks-Beziehung Dagobert-Gitta-Nelly (Dagobert vermisst Nelly, und Gitta freundet sich mit ihr an und schickt sie zu Dagobert, um ihn eine Freude zu machen. Dabei wird erklärt, warum Gitta Dagobert liebt)
    -Freundschaftsentwicklung Micky, Donald, Goofy und genauere Charakterisierung derer Familien (v.a. die Mausens und die Goofs, die Ducks kennen wir schon genau genug)
    -Phantomias-Identitäts-Krise und Beziehung zu Darkwing Duck (Donald sieht die tiefe Beziehung zwischen Eddie und Kicki und denkt dabei an die Liebe zu seinen Neffen)
    -Abenteuer mit Familie Goof, wobei Goofys verlorene Liebe thematisiert und einige Charaktere vertieft werden (da hab ich mir viel ausgedacht, was zu viel zum aufzählen ist)
    -Tick, Trick, Track haben eigene Persönlichkeiten
    -Donalds Beziehung zu Della
    -Karlos Ehebruch mit Trudy und Karla
    -Herkunft Schwarzes Phantom
    -Politische Richtung der Entenhausener
    -Gustavs Einsamkeitsgefühle
    -Abenteuer ausschliesslich mit dem Entenhausener Nachwuchs (auch Maus/Duck Crossover und mehr Persönlichkeitsentwicklung der Charaktere)
    -Atömchens Identitätskrise (es stellt sich heraus, er ist ein Molekül bestehend aus der Verschmelzung zweier Kernchen; da habe ich Beziehung zu Steven Universe genommen: also gleichgeschlechtliche Liebe im Duck/Maus-Universum, diesmal sogar mit „Männchen“) und Freundschaftsentwicklung zu Gamma
    -Duck/Maus Universum trifft auf „reales“ Universum (bekannt ist ja, dass die Charaktere in einer eigenen Welt mit quasi eigenen Gesetzen leben, z.B. Unverletztheit nach tiefem Fall. Was wäre, wenn ein Charakter plötzlich den Schmerz spüren muss, den wir nach einem Sturz haben? Oder ein Charakter hat einen Albtraum, er sei ein Mensch)
    -Dagobert muss sein Vermögen verlieren, um seine Familie zu retten


    Wie reagieren die Figuren weiterhin auf

    tiefe Freundschaften? verlorene Kindheit? Sexualität? (Naja, siehe Atömchens Beispiel) Verlust geliebter Familienmitglieder oder Freunden? verlorenem Selbstvertrauen? Aussenseitergefühle? Dominanz und Unterwürfigkeit? Bestechung in Justiz und Wirtschaft? anderen Umgang mit Beziehungen in verschiedenen Kulturen? Depression? Einsamkeit? politische Themen? Philosophische Ideen? Meinungen zu Kindererziehung? Umgang mit dem Ex-Freund (oder –in)? Religion? Welche Figur darf mit welcher Figur (egal ob Maus oder Duck Universum, egal ob Micky und Phantomias oder Karlo mit Klarabella (!)) mit welchem Problem konfrontiert werden?

    Im Grunde hätte ich die Erklärung mit den 00ern Serien auslassen und nur die Geschichtsideen aufzählen können. Klar ist es höchst seltsam, einige Maus/Duck Crossover zu machen und sogar die Figuren aus den amerikanischen Serien miteinzubeziehen. Was ich versucht habe, mit den 00ern zu sagen, ist, man kann ruhig kreativ sein und einige Tabus brechen. Und vielleicht, wenn ihr das Video seht, versteht ihr vielleicht mehr, was ich mit „Charakterentwicklung“ meine und kommt auf neue Ideen. Sicher sind in einigen Comics schon gewisse Sachen, die ich aufgelistet habe, angesprochen worden, aber vielleicht fällt euch mehr ein? Gibt es einen Charakter, der ruhig mal etwas mehr vorkommen darf oder dessen Persönlichkeit etwas weiterentwickelt werden könnte? Gibt es ein emotionales Ereignis aus eurem Leben, das die Figuren erleben könnten? Gibt es etwas Inspirierendes aus Büchern, Video-Spielen, Filmen, Zeitungs-News, Wikipedia-Artikeln, Foren, Blogs, Videos etc?
    Geändert von Aspisternchen (06.01.2017 um 21:37 Uhr)

  21. #346
    Mitglied
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    Das sind alles sehr interessante Ideen. Was Charaktere und ihre Identitäten angeht, hast du sehr viel Ahnung und Kreativität. Vielleicht könntest du ja mal tatsächlich ein Skript zu schreiben und an Ehapa schicken?
    Klingt erstmal etwas doof, aber du scheinst echt viel Potenzial zu haben Vielleicht wäre das ja sogar ein möglicher Beruf?
    Geändert von Luk (07.01.2017 um 10:48 Uhr)

  22. #347
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    Danke fürs Kompliment. Naja, bei mir ist es eher so, mir kommen Ideen in den Sinn, von denen ich mir dann aber nur einzelne Szenen und Bilder vorstelle. Aber diese richtig in eine Geschichte oder Serie zu packen, würde mir schwer fallen. Ich habe mir dann eher gedacht, wie es wäre, wenn die Ideen von den Machern der 00er Serien (siehe Kommentar) umgesetzt werden (hört sich jetzt etwas angeberisch an). Und nö, Comicautor oder -zeichner würde ich eher als Hobby machen anstatt als Beruf

  23. #348
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    Interessant. Erinnert mich an die frühen Egmont-Geschichten, wo der grobe Plot immer von jemand anderem zu einem Skript gemacht wurde. Dann bin ich mal gespannt, was in Zukunft noch so für Ideen von dir kommen.

  24. #349
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    Oha, das habe ich nicht gewusst, wie früher die Geschichten geschrieben wurden. Weisst du auch, wie heute eine Disney Comic-Geschichte geschrieben wird? Ich möchte kurz nochmal auf das Video zurückkommen, das ich im vorigen Kommentar erwähnt habe und dessen Inhalt mit unseren Comics vergleichen:

    (Das ist jetzt eine Zusammenfassung vom Video) Also, häufig hört man das Vorurteil, Zeichentrick- und Comicfiguren seien nur was für Kinder. Laut dem Nostalgia Critic produzierte man in den frühesten Zeiten der Filmgeschichte Cartoons, die an Erwachsene und Kinder gerichtet waren, mit der Zeit richteten sich die Zeichentrickfilme jedoch nur an Kindern, da Kinder leichter zu begeistern waren. Trotzdem gab es einige Studios wie Disney und Warner Brothers, die Zeichentrickfilme auch für Erwachsene wieder schmackhaft machten (bis heute sogar). Diese Studios konnten durch zeitlose Geschichten, gute Charaktere und anspruchsvolle Animation ein breiteres Publikum gewinnen. Das führte man dann in den 90ern weiter mit neuen anspruchsvollen Serien wie "Animaniacs". Die Leute, die als Kinder diese Serien schauten, wurden davon inspiriert und begannen ihre eigenen Cartoons zu produzieren, wobei die anspruchsvollen Erwartungen, einen Hit zu produzieren, stiegen. Obwohl "Avatar" eine Kinderserie ist, gibt es extra Fanartikel für Erwachsene.

    Nun, obwohl die 90er Serien klasse waren, waren sie in ihrer eigenen Umwelt beschränkt: zB Animaniacs Gags beschränkten sich immer nur auf eine einzige Episode. Bei den 00er Serien konnten mehr Grenzen gesprengt werden: zB eine Comedy-Serie muss nicht ständig komödiantische Inhalte haben und umgekehrt oder eine Geschichte muss nicht auf eine einzige Episode beschränkt sein. Jetzt gibt es in den 00er Serien sehr viele neue Experimente für neue Themen und Charaktere. Laut dem Nostalgia Critic gibt es mehrere Gründe dafür: aufgrund heutiger Technologie kann man sehr schnell eine Episode produzieren und sich mehr auf das "Writing" konzentrieren. Ausserdem dank dem Internet gibt es ständiger Feedback und es können sehr schnell neue Verbesserungen und Vorschläge gebracht werden. Zusätzlich wird sehr viel Fokus auf die Charaktere gelegt: die Motivationen und Ziele der Charaktere werden einfach und verständlich gehalten, aber der Weg, wie ein Ziel erreicht wird, macht den Charakter komplex und interessant. Die Serien fokussieren folglich auch auf mehr Vorstellungskraft und alle möglichen Situationen als Logik. Die Serien sprechen dann auch sehr komplexe Erwachsenenthemen an, die man sonst niemals in Kinderserien erwartet hätte (eben wie im Kommentar erwähnt, zB Sexualität und Depression).

    Weil ich das Video und die Meinung vom Nostalgia Critic sehr interessant fand, verglich ich halt das, was er gesagt hat, mit der Situation von unseren Disney-Comics. Also, meiner Meinung nach, haben die besten Disney-Comics die Qualität der 90er Serien und wie diese habe ich das Gefühl, könnten noch bezüglich Charakterentwicklung und Geschichten mehr Grenzen sprengen, wie die 00er Serien (sorry für diese Meinung, Barks und Co sind selbstverständlich immer noch wunderbar). Darum würde ich dich gerne fragen, wie das so läuft in der Comic-Produktion. Ich habe das Gefühl, die Phasen, die die amerikanischen Zeichentrickserien durchgemacht haben, fehlen noch bei den Comics. Die Macher der 00er Serien arbeiten in Teams und nehmen Feedback und Inspiration aus dem Internet (laut dem Nostalgia Critic). Sie sind auch diejenigen, die mit den 90ern Serien aufgewachsen sind, und sind erst 25-35 Jahre jung. Ich weiss nicht, wie die Entwicklungsphase so bei den Comics ist. Ich habe das Gefühl, es gibt hier keine neue Generation von Künstlern, die in Teams mit gutem Feedback zusammen arbeiten.

  25. #350
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    Heute wird ein Disney-Comic meist von zwei Personen gemacht.
    Der Autor entwirft ein Skript und die Redaktion wählt einen Zeichner aus, der es zeichnet. Ab und zu kann der Autor auch selbst auswählen. Es gibt natürlich auch eine Absprache zwischen den Künstlern.
    Ab und zu kommt es auch vor, dass jemand ein Skript UND die Zeichnungen macht, besonders bei Casty.
    Dennoch gibt es auch soetwas wie Teamarbeit, in den jeweiligen Redaktionen macht man sich z. B. Gedanken über neue Konzepte und Geschichten.
    Also ein Konzept, dass sich von Zeichentrickserien sehr unterscheidet.

    Es gibt allerdings durchaus eine neue Generation von Künstlern, die viel Potenzial hat. Es ist nicht so, dass alles angestaubt wäre. Im Topolino gibt es viele neue, moderne Geschichten und Konzepte. Leider haben es noch nicht sehr viele davon nach Deutschland geschafft.

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