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Thema: Blueberry

  1. #351
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    Zitat Zitat von Horatio Beitrag anzeigen
    Eine Abenteuergeschichte ganz ohne Bösewicht: Jules Vernes "Reise zum Mittelpunkt der Erde"
    den vergleich kann ich dann doch nicht nachvollziehen - mir würde als vergleichbares beispiel dann schon eher "Lohn der Angst" von 1953 einfallen.
    Von Blutbäumen und Weltraumgärtnern: Neue Horrorkracher von mir demnächst irgendwann bei Weissblech.

    Bitte beachtet auch meinen Verkaufsthread.

  2. #352
    Die Reise zum Mittelpunkt der Erde kann man schon nehmen, da hier ja auch die Natur der "Gegner" ist (Vulkanausbruch, gefährliche Tiere usw.)

    Dieses Mitglied des Kommando Kaiman war mir hingegen unbekannt:
    Zitat von Horatio:
    Big Boy Lazarette

  3. #353
    Mitglied Avatar von Horatio
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    Das war die doofe Korrekturautomatik von dem Textprogramm, aus dem ich den Beitrag hierher kopiert habe, ohne ihn nochmal durchzulesen.
    Horatio

  4. #354
    Zitat Zitat von felix da cat Beitrag anzeigen
    Bei der zum Teil noch von Charlier getexten "Todesmission" merkt man überdeutlich an welchem Punkt die Story in sich zusammenbricht. Das ist dort, wo Corteggianis Arbeit einsetzt.
    Kannst du das präzisieren? Wo siehst du diesen Punkt?

  5. #355
    Mitglied Avatar von zaktuell
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    Ich fühl mich grad ein bissl mißverstanden. Natürlich gab es auch vor Caranoa 'Geschichten ohne böse Buben'. Das war nur ein 'beschreibender Aspekt der Geschichte', nicht DAS innovative Alleinstellungsmerkmal...

    In 'Der Flug des Phoenix' (1965), sind die paar Araber als böse Buben auch eine eher vernachlässigbare Grösse, aber wenn man zB von dem Film ausgeht und nach Comics sucht, die den zum Vorbild haben könnten, würde ich nicht zuallererst an das Caranoa-Abenteuer denken, sondern eher Dany/van Hammes 'Verloren im Dschungel'.

    Mag sein, dass mir entsprechende Vorbilder bei den gennanten Alben/Storylines einfach nur nicht bekannt sind. Aber das mal ungeachtet gelassen, bei Blueberry -oder eben auch bei 'Flug des Phoenix'/'Verloren im Dschungel'- da sind die Vorbilder einfach offensichtlich und liegen auf der Hand. Bei Dust/Dobbs, Caranoa, Brazil wüsste ich eben keine derart eklatant offensichtlichen Vorbilder.

    Aber mir fehlt jetzt* auch die Zeit und Muße, dezidierter auszuführen, warum ich 'Die sieben Samurai' oder 'Der letzte Mohikaner' an der Stelle als Gegenbeispiel nicht gelten lassen würde. Und Doom Patrol** zB kenn ich schlicht nicht, um beurteilen zu können, ob und wie weit das ggf. als Vorbild gedient haben könnte...

    *ggf. ein andermal... Vorerst: Gute N8!

    ** Habs in der pedia jetzt nur überflogen und meinm English ist auch nicht so gut, aber wenn ich das richtig verstanden hab, dann wurde bei Doom Patrol nicht 'konzeptionell' das Helden-Klischee 'demontiert', sondern es war schlicht so, das die Serie nicht (mehr) erfolgreich genug war, eingestellt werden sollte und die Autoren sich daraufhin entschlossen, die Helden sterben zu lassen. Das ist für meinen Geschmack was völlig anderes als bei Brunos Truppe, allein schon weil die Kausalitäten dametral anders sind.
    Geändert von zaktuell (21.08.2014 um 00:31 Uhr)
    Gruss!,liver
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  6. #356
    Zitat von echnamoc:
    Kannst du das präzisieren? Wo siehst du diesen Punkt?
    Puh ... ist schon sehr lange her, dass ich das Album gelesen habe, meine aber, es sei so gegen Mitte des Albums gewesen. Das Problem ist: ich habe nur die Hauptserie richtig gut in Erinnerung, weil ich von der jeden Band mindestens fünfmal gelesen habe.
    Aber ich weiß noch, wie ich mich bei der Todesmission selbst "getestet" habe. Da ich wusste, das Charlier die Story nicht vollendet hat, habe ich versucht, während des Lesens einzuschätzen, bis zu welcher Seite er wohl gekommen sein mag. Wie ich später beim Lesen von Sekundärliteratur feststellte, lag ich auf die Seite genau richtig. Hab noch das Gefühl in Erinnerung, dass ich fand, dass eine Story mit der typischen Charlier-Komplexität auf einmal eindimensional wird.

    Zitat von zaktuell:
    ** Habs in der pedia jetzt nur überflogen und meinm English ist auch nicht so gut, aber wenn ich das richtig verstanden hab, dann wurde bei Doom Patrol nicht 'konzeptionell' das Helden-Klischee 'demontiert', sondern es war schlicht so, das die Serie nicht (mehr) erfolgreich genug war, eingestellt werden sollte und die Autoren sich daraufhin entschlossen, die Helden sterben zu lassen. Das ist für meinen Geschmack was völlig anderes als bei Brunos Truppe, allein schon weil die Kausalitäten dametral anders sind.
    Richtig verstanden.
    Ich wollte die Doom Patrol allerdings nicht in Gänze mit dem Kommando Kaiman vergleichen, sondern nur hinsichtlich eines Storyelements: Dem Tod der Helden. Andere Storyelemente in der Dekonstruktion des Kommando Kaiman finden sich in anderen Comics, die ebenfalls bereits vorher da waren. in Superhelden-Serien wie Spider-Man, aber auch in diversen Team-Comics, wurden die Helden häufiger als "unfähig" bezeichnet oder der Lächerlichkeit preisgegeben und hatten miese Publicity. Das sind die anderen Storyelemente, die Bestandteil der Dekonstruktion der Kaimane sind.
    Ich weiß nicht, ob man die Zusammensetzung von Storyelementen, die alle schon mal da waren, wirklich innovativ nennen kann, selbst wenn sie so wie beim Kommando Kaiman das erste mal zusammengesetzt wurden. Im Prinzip passiert das ja bei jeder Geschichte. Es gibt nichts wirklich Neues unter der Sonne. Alt bekannte Storyelemente werden ja laufend neu gemischt, sonst hätten wir geklonte Storys, die sich wie ein Ei dem andern glichen.

    Zitat von zaktuell:
    Mag sein, dass mir entsprechende Vorbilder bei den gennanten Alben/Storylines einfach nur nicht bekannt sind. Aber das mal ungeachtet gelassen, bei Blueberry -oder eben auch bei 'Flug des Phoenix'/'Verloren im Dschungel'- da sind die Vorbilder einfach offensichtlich und liegen auf der Hand. Bei Dust/Dobbs, Caranoa, Brazil wüsste ich eben keine derart eklatant offensichtlichen Vorbilder.
    Aber wenn im Umkehrschluss die Comics als "innovativ" gelten, die keine eklatanten Vorbilder in Film und Literatur haben, hätten wir extrem viele "innovative" Comics, die diese Bezeichnung eigentlich nicht verdienen.
    Die meisten Comicstorys sind ein Flickenteppich verschiedenster Einflüsse, keinem Vorbild eklatant oder offensichtlich, sondern eher "mehr oder weniger" ähnelnd. Man spürt, dass der Autor mal hier, mal dort abgeschaut hat oder inspiriert wurde. Das macht sie aber noch lange nicht innovativ.

    Um den Unterschied zu erläutern, bediene ich mich mal eines Beispiels, einer allseits bekannten Story der Serie Spirou: Das Nest im Urwald. Irgendwie innovativ, weil hier mitten in einer Serie, in der eigentlich Menschen die Hauptrolle spielen, ein ganzes Album der Verhaltensstudie eines Tiers gewidmet ist. Auch sehr ungewöhnlich für einen Comic, dass wir eine Erzählung in der Erzählung erleben. Wir sehen Spirou und Co beim Ansehen eines Films. Der Film ist in diesem Fall eine Nacherzählung, die interessanterweise mehr Raum einnimmt als die aktuelle Handlung.
    Aber ist in der Story (oder in den beiden Storys) für sich genommen wirklich was Neues drin. Von Mark Trail bis Tarzan, von Disney-Naturfilmen (mit ihren vermenschlichten Tieren wie in "Die Wüste lebt") bis Popeye (die Figur des Jeep war das Vorbild für das Marsupilami) etcpp. lassen sich Einflüsse erkennen, die auf Franquin gewirkt haben können oder auch nicht. Ein eklatantes Vorbild für Das Nest im Urwald gibt es sicher nicht.
    Wenn Das Nest im Urwald als innovativ zu werten ist, dann meines Erachtens aber nicht, weil es kein eklatantes Vorbild in Film oder Literatur hat, sondern weil die Geschichte in der Art und Weise ihrer Erzählung ein bis zwei bis dahin für Comics geltende Regeln durchbrochen hat (man stellt nicht Nebenfiguren auf Kosten der Serienhelden ins Rampenlicht, vor allem dann nicht, wenn die Nebenfiguren Tiere sind und die Nacherzählung hat nicht länger als die aktuelle Handlung zu sein; ich kenne jedenfalls kein früheres Beispiel einer vergleichbar langen "Rückblende").
    Die ganze Idee, eine Geschichte so zu erzählen, war zumindest im Bereich der Comics neu und "erweiterte den Spielraum" für nachkommende Autoren.

    Zitat von Horatio:
    Das war die doofe Korrekturautomatik von dem Textprogramm, aus dem ich den Beitrag hierher kopiert habe, ohne ihn nochmal durchzulesen.
    War mir nicht sicher, ob Du nicht einfach einen Schalk im Nacken gehabt hast, weil "Big Boy Lazarette" ja durchaus witzig ist.
    Geändert von felix da cat (22.08.2014 um 13:42 Uhr)

  7. #357
    Mitglied Avatar von zaktuell
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    Tja, was innovativ ist und was nicht, wird wohl letztlich eine Frage des subjektiven Empfindens bleiben.

    Wenn ich jetzt mal an Mad Max II denke: Das kann man als innovativ sehen, weil es einen 'Endzeit-Thriller' in dieser Form so bis dahin nicht gab. Man kann aber auch sagen, nö, nicht innovativ, weil das ist im Grunde ein lupenreiner Italo-Western, nur mit anderen Kostümen, mit Motorrädern statt Pferden... Und man kann auch sagen: Ja, das ist ein lupenreiner Italo-Western, nur eben in einer anderen Zeit und daher mit anderer Deko und Kostümierung, aber grade diese Adapzion eines Genres in ein anderes Setting ist innovativ. Oder man kann sagen: Nö, ist nicht innovativ, denn genau diese Transporation eines (Western-)Genres in ein Zukunfts-Endzeit-Setting gab es mindestens mal vorher schon bei Hermanns Jeremiah (David Walker), wenn, dann war das innovativ.

    Wobei sich natürlich auch die Frage stellt, was 'innovation' eigentlich genau heisst: Muss das zwingend etwas Neues gewesen sein oder gilt es auch dann, wenn etwas vergleichbar früheres den Machern nicht bekannt war (Beispiel Mad Max / Jeremiah: Wenn die Macher von Mad Max Jeremiah nicht kannten, sondern unabhängig davon selbst auf die Idee gekommen sind, ein Genre derart zu transponieren, das Rad quasi ein zweites Mal erfunden haben ohne das frühere Rad zu kennen)?
    Oder auch die Frage: Kommt es überhaupt drauf an, was früher war oder sollte man 'innovativ' (= erneuernd) eher von seiner Wirkung her bewerten: Es kommt nicht drauf an, wer etwas zuerst gemacht hat, sondern darauf, welches Werk am Stärksten (auf andere Werke) gewirkt hat?

    Insofern hängt das subjektive Empfinden, was innovativ ist oder nicht, eben auch davon ab, wie man diese Fragen, worauf es bei 'innovativ' ankommt, für sich beantwortet, bzw. welche Aspekte von 'innovativ' man wie wichtet.
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  8. #358
    Zitat Zitat von felix da cat Beitrag anzeigen
    Puh ... ist schon sehr lange her, dass ich das Album gelesen habe, meine aber, es sei so gegen Mitte des Albums gewesen. Das Problem ist: ich habe nur die Hauptserie richtig gut in Erinnerung, weil ich von der jeden Band mindestens fünfmal gelesen habe.
    Aber ich weiß noch, wie ich mich bei der Todesmission selbst "getestet" habe. Da ich wusste, das Charlier die Story nicht vollendet hat, habe ich versucht, während des Lesens einzuschätzen, bis zu welcher Seite er wohl gekommen sein mag. Wie ich später beim Lesen von Sekundärliteratur feststellte, lag ich auf die Seite genau richtig. Hab noch das Gefühl in Erinnerung, dass ich fand, dass eine Story mit der typischen Charlier-Komplexität auf einmal eindimensional wird.
    Mich würde es freuen, wenn du "Todesmission in Georgia" nochmals lesen und dann berichten würdest. Danke.

  9. #359
    Mitglied Avatar von Mick Baxter
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    Würde es nicht reichen, in der Sekundärliteratur nachzuschauen? Wäre ja das gleiche Ergebnis.
    Das ICOM-Heft zum Gratis Comic Tag 2012 jetzt herunterladen (7,3 MB)!

  10. #360
    zaktuell:
    da gibt's nichts hinzuzufügen
    (wäre ich Sozialarbeiter würde ich jetzt sagen: "Schön, dass wir drüber geredet haben."

    echnamoc:
    Das ist mir zu viel "Arbeit" für eine letztlich weniger bedeutende Frage. Wie Mick rate ich zum Sekundärwerk. Die GA mit ihren "wahre Westerngeschichte"-Vorwörtern wird die Info vermutlich nicht enthalten, aber das ZACK Dossier Blueberry mit relativer Sicherheit. Wenn du das nicht hast oder es dort wider Erwarten nicht drinsteht, kann ich ja mal in meinen Sachen blättern.

  11. #361
    Mitglied Avatar von zaktuell
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    Zitat Zitat von felix da cat Beitrag anzeigen
    (...) Die GA mit ihren "wahre Westerngeschichte"-Vorwörtern (...)
    A propos: Ich weißß nicht, ob das wirklich neu ist, aber ich hab letztens eine Ausgabe von 'GEO Epoche' entdeckt, das sich dem Thema 'Der wilde Westen' widmete und zu etlichen 'Blueberry- (und Lucky Luke-)Themen' 'Die Geschichten hinter dem Mythos' enthält: Eisenbahnbau, Landnahme in Oklahoma, Quanah Parker,...
    Hier der Link zur Ausgabe für Interessierte:
    http://www.geo.de/GEO/heftreihen/geo...ten-78306.html
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  12. #362
    Die Hefte sind toll.
    Für Blueberry-Fans ist auch die Ausgabe Der amerikanische Bürgerkrieg empfehlenswert. Der Hauptartikel ist einfach großartig geschrieben! Berichtet wird u.a. darüber wie sich die Situation in der Zeit vor Beginn des Krieges langsam hochschaukelte und immer mehr Fahrt Richtung Katastrophe aufnahm. Einige der in diesem Artikel geschilderten Ereignisse könnten mehrere spannende Comicalben füllen (z.B. die der Hilfsorganisation, die fluchtwillige Sklaven aus dem Süden in den Norden schleuste).

    (Ähem .. ich werde nicht von Geo bezahlt, das habe ich völlig unentgeltlich geschrieben )

  13. #363
    Mitglied Avatar von zaktuell
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    Zitat Zitat von Martin Jurgeit Beitrag anzeigen
    (...) "THREE BLACK BIRDS" ENDLICH AUF DEUTSCH
    Nach langem Warten wurde die Blueberry-Kurzgeschichte Three Black Birds, die auf dem gleichnamigen Portfolio von 1995 basiert, jetzt auch in Deutschland in der Ausgabe 64 des Comicfachmagazins COMIXENE veröffentlicht. (...)
    Sollte jemand diese Comixene noch suchen, um diese in den Chroniken fehlende Geschichte zu haben: Aktuell für 2,49 plus Versand per Sofort-Kauf bei eBay. Und nein, ich bekomm keine Provision, kenn den Verkäufer nicht mal. Und ja, ich verlink das Angebot absichtlich nicht.
    Gruss!,liver
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  14. #364
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    Danke schön!

  15. #365
    Mitglied Avatar von zaktuell
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    Na, das ging ja fix. Bitte schön.
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  16. #366
    Mitglied Avatar von Derma R. Shell
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    Im aktuellen YPS befindet sich ein Interview mit Corteggiani.
    Lt. Interview "Zeichner" von Blueberry
    Gruß Derma

  17. #367
    Mitglied Avatar von frank1960
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    Zitat Zitat von Duly Beitrag anzeigen
    Ich war immer schon etwas skeptisch, was Blueberry betrifft. Irgendwie schwebte mir immer dieses Wildwestschema eines John Wayen Filmes vor. Für mich ehrlich gesagt inakzeptabel, wenn man schon mal einen Streifen von Serio Leone gesehen hat.
    Ich hab schon oft Leone gesehen, bzw. versucht, ihn mir anzuschauen. Und je öfter Ich mir das antue, um so mehr liebe Ich den John Wayne von Ford und Hawks. Und Hathaway. Und auch McLaglen.
    Ach wär Ich doch ein Junge noch wie einst

  18. #368
    Mitglied Avatar von zaktuell
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    Ich find, Leone schließt Ford nicht aus. Western und Italo-Western sind halt zwei verschiedene Genres. Und so wie sich Krimi und Komödie nicht ausschliesst und man Rock'n'Roll UND Rockabilly UND Country UND Raggae UND Punk undundund mögen kann, so geht auch Wayne UND Eastwood.

    Wobei Wayne und Eastwood und Bronson ja auch mal in einem Film gemeinsam mitgespielt haben. Kleiner Rätselspaß am Rande: Wie hieß der Film?
    Gruss!,liver
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  19. #369
    Mitglied Avatar von frank1960
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    Schätze, das könnte im Rahmen von 'Film-in-Film' - Auftritten geschehen sein. Aber in welchem?

    Noch eine Anmerkung: Italo-Western haben während einer kurzen Zeitspanne existiert und sich dann wieder selbst verdaut, insofern müsste man sich als Nicht-Anhänger über sie eigentlich keine großen Gedanken machen. Aber sie haben das Gesicht des klassischen Westernfilms nicht nur verändert, sondern ihn eigentlich auch beerdigt. Kann Ich das verzeihen? Nein.
    Geändert von frank1960 (16.09.2014 um 07:15 Uhr) Grund: Anmerkung
    Ach wär Ich doch ein Junge noch wie einst

  20. #370
    Mitglied Avatar von BobCramer
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    Zitat Zitat von frank1960 Beitrag anzeigen
    Italo-Western haben während einer kurzen Zeitspanne existiert und sich dann wieder selbst verdaut, insofern müsste man sich als Nicht-Anhänger über sie eigentlich keine großen Gedanken machen. Aber sie haben das Gesicht des klassischen Westernfilms nicht nur verändert, sondern ihn eigentlich auch beerdigt. Kann Ich das verzeihen? Nein.
    Dafür kann der arme Sergio aber nix. Der klassische Hollywood-Western der Marke Wayne/Ford/Hawks war Ende der 60er Jahre einfach auserzählt und passte nicht mehr in die ideologische Landschaft. Und die Schauspieler, die ihn repräsentierten, waren zu alt oder zu tot, um noch glaubhaft den Westernhelden geben zu können.

    Wie lange ein bestimmtes Genre oder Subgenre populär war, sagt im übrigen nichts über seine filmhistorische Bedeutung aus. Der Italo-Western traf ja nicht bloß den Zeitgeist. Der von Leone oder Corbucci entwickelte Erzählstil wirkte weit über das Genre hinaus und hat das Kino bis heute stark beeinflusst. Sogar ein Cyberpunk-Actionfilm wie "Die Klapperschlange" ist ein verkappter Italo-Western. Und noch 2012 bezog sich ein Filmerfolg wie "Django Unchainend" explizit auf das Genre. Carpenter und Tarantino sind nur zwei internationale Erfolgsregisseure, deren Arbeit auch vom Italo-Western geprägt wurde.

  21. #371
    Mitglied Avatar von zaktuell
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    Zitat Zitat von frank1960 Beitrag anzeigen
    Schätze, das könnte im Rahmen von 'Film-in-Film' - Auftritten geschehen sein. Aber in welchem? (...)
    Falsch. Ganz falsch.
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  22. #372
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    Zitat Zitat von zaktuell Beitrag anzeigen
    Wobei Wayne und Eastwood und Bronson ja auch mal in einem Film gemeinsam mitgespielt haben. Kleiner Rätselspaß am Rande: Wie hieß der Film?
    Charles Bronson war mal der Schurke in einer "Rawhide"-Folge. Aber John Wayne?

  23. #373
    Mitglied Avatar von Schreibfaul
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    Zitat Zitat von frank1960 Beitrag anzeigen
    Noch eine Anmerkung: Italo-Western haben während einer kurzen Zeitspanne existiert und sich dann wieder selbst verdaut, insofern müsste man sich als Nicht-Anhänger über sie eigentlich keine großen Gedanken machen. Aber sie haben das Gesicht des klassischen Westernfilms nicht nur verändert, sondern ihn eigentlich auch beerdigt. Kann Ich das verzeihen? Nein.
    Der übliche Käse... beide schließen sich nicht aus und ergänzen sich, genau wie der US-Spätwestern danach.
    Zu meinen Lieblingswestern gehören sowohl Rio Bravo, Red River als auch Spiel mir das Lied vom Tod oder zwei Glorreiche Halunken (um nur mal vier zu nennen).

    Es gibt Western-Meisterwerke mit Wayne und solche die überflüssig wie ein Kropf sind.
    Der Western hat eine konsequente und logische Entwicklung mitgemacht. Im klassischen Western wurde alles erzählt was es zu erzählen gibt (genau wie im Italowestern später dann auch). Jetzt ist die Zeit von Appaloosa und Deadwood. Wer will schon das gleiche immer und immer wieder sehen (Frank mal abgesehen)? Hopalong Cassidy rides again, again and agaaaain...

  24. #374
    Mitglied Avatar von Mick Baxter
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    Zitat Zitat von frank1960 Beitrag anzeigen
    Schätze, das könnte im Rahmen von 'Film-in-Film' - Auftritten geschehen sein. Aber in welchem?
    Du meinst sowas? Da waren in der Tat einige Leute "as himself" zu sehen.

    Auch solche Filme wären denkbar (oder hier z.B John Wayne zusammen mit Loriot oder hier mit David McCallum als Judas Ischariot)).

    Allerdings weist die IMDB keinen gemeinsamen Film der drei aus.
    Das ICOM-Heft zum Gratis Comic Tag 2012 jetzt herunterladen (7,3 MB)!

  25. #375
    Mitglied Avatar von frank1960
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    Oscar-Verleihung? Wochenschaufilm anlässlich Gary Coopers Beerdigung? Werbung für US-Anleihen? Privater Schmalfilm?
    Ach wär Ich doch ein Junge noch wie einst

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