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  1. #101
    Junior Mitglied Avatar von Havlitschek
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    Das Titelbild macht Appetit auf mehr. Auf dieser geheimnisvollen Insel hätte man an Land gehen, auf den Gipfel steigen und gut versteckt in einem Geheimgang Hinweise auf eine vergangene Kultur, ein Zeittor oder eine andere Ungereimtheit stoßen können. Brabax hätte sicher das ein oder andere Gerät konstruieren und Abrax in eine Falle geraten können.. jetzt geht die Phantasie mit mir durch 😀

  2. #102
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    "Hinweise auf eine vergangene Kultur"

    Hach, Oliver la Farge, dessen Werk "Die Welt der Indianer" als Quelle der Amerikaserie der Digedags gilt, hat 1925 in Mexico die alte Olmeken-Stadt La Venta wiederentdeckt.

    Bald kann man sagen: "Begrabt mein Sammlerherz an der Biegung der Elbe."

  3. #103
    Mitglied Avatar von Brabrax
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    Zitat Zitat von Havlitschek Beitrag anzeigen
    .. jetzt geht die Phantasie mit mir durch 
    Tja, was wäre alles noch möglich:

    Auf der Insel, von der Pitti kommt, sind dessen Eltern verschwunden. Nachforschungen ergeben, böse Menschen haben sie mitgenommen, weil sie angeblich ein Geheimnis bewahren über ein sagenhaften Schatz längst ausgestorbener Eingeborener. Augenzeugen der Entführung gibt es nicht, aber die Entführer können die Insel nur mit dem Schiff verlassen haben, und in der Tat gibt es dafür wiederum Augenzeugen, ohne dass die allerdings das Ablegen der Boot mit den Entführern in Verbindung brachten.

    Eine genaue Recherche an der Stelle, wo das Boot gelegen hatte, lässt die Abrafaxe eine Muschel entdecken, die auf der Insel selber nicht vorkommt, also nur von dem Schiff der Entführer stammen kann. Und Abrax, der Kluge, weiß, dass sie nur auf einem bestimmten Breitengrad existieren kann. Also folgen die Abrafaxe diesem Breitengrad (Kapitän Grand von Jules Verne lässt grüßen).

    Eine abenteuerliche Reise beginnt, auf der einiges schief geht. Zuerst in die falsche Richtung, aber dann sind die Abrafax auf der richtigen Spur. Immer wieder gibt es Hinweise, flüchtige Augenzeugen, die Beschreibung der Entführer wird präziser, weil es immer wieder Augenzeugen gab, die den seltsamen Reisetrupp beobachtet haben.

    Leider erfahren durch einen unglücklichen Zufall (Abrax wollte wieder mal nicht hören und verrät ein falscher Stelle den Zweck der Reise) die Entführer von den Verfolgern. Zwei von ihnen bleiben zurück und versuchen die Abrafaxe zu täuschen, zu bremsen, in Gefahr zu bringen. Erst halten die Abrafaxe die Bösewichte für Freunde und Helfer, aber klug wie sie sind, lassen sie sich auf Dauer nicht täuschen und schließlich durchschaut Brabax das böse Spiel.

    Aber davon lassen sich unsere cleveren Faxe nicht abschrecken, sie machen die beiden Bösewichte unschädlich und bleiben eisern auf der Spur.

    Nachdem sie merken, dass sie als Dreiergruppe immer wieder schnell entdeckt werden (sie wissen nicht, ob die Bösewichte auf den Inseln nicht vielleicht Verbündete haben, die sie ständig auf dem Laufenden halten), teilen sie sich auf, einer von ihnen wird schon durchkommen.

    Schließlich findet Califax das Versteck und kommt in einem Moment dorthin, wo gerade wieder ein hochnotpeinliches Verhör stattfindet, das den Eltern den Ort des Schatzes entlocken soll. Dem Verhör entnimmt er, dass es zeitlich eng wird, das Leben der Eltern ist auf höchste gefährdet.

    Nun wird es erst richtig spannend. Califax nimmt Kontakt zu seinen beiden Gefährten auf, sie finden wieder zusammen, und entwerfen einen Plan, die Eltern zu befreien und die Bösewichte ihrer gerechten Strafe zuzuführen. Dazu suchen sie sich unter den Eingeborenen, deren Vertrauen Califax durch seine genialen Kochkünste erworben hat, Verbündete. Mit einer List gelingt es den Abrafaxen, das einige Entführer das Versteck verlassen. Die tapferen Eingeborenen, klug angeleitet durch die Abrafaxe, überwältigen sie, aber so geschickt, dass die zurückbleibenden Bösewichte dies nicht bemerken. Das sollen sie auch nicht, das Leben der Eltern darf nicht gefährdet werden.

    Bei dieser Festnahme hat sich Brabax vorsichtshalber aus klugem Grund im Hintergrund gehalten. Damit nämlich die Bösewichte ob der fehlenden Rückkehr ihrer Gefährten nicht misstrauisch werden, gibt sich nun Brabax als Vertrauter der Entführer aus. Er gewinnt in der Tat das Vertrauen der Gefangenen und veranlasst sie, ihm eine Botschaft mitzugeben, dass alles in Ordnung ist, sie zurückbleiben, um die Abrafaxe aufzuhalten, aber die anderen Bösewichter zusammen mit den Eltern schnellstens ihr Versteck verlassen sollen.

    Zur gleichen Zeit gelingt es den Abrafaxen den Eltern eine Botschaft zuzuschicken: diese sollen so tun, als seien sie nun bereit, das Versteck des Schatzes preiszugeben und einen bestimmten Weg dorthin angeben. Aber es ist natürlich nicht der richtige Platz. Und nun passt alles zusammen, die Entführer sind gewarnt und wollen fort, und obendrein wissen sie sogar, wohin sie ihre Schritte richten sollen. Auf der Strecke aber ist eine Örtlichkeit, eine schmale Schlucht, wo die Eltern (vorbereitet durch eine geheime Botschaft der Abrafaxe, die diese nur unter Einsatz kluger List und äußersten Mutes zustecken konnten) mit einer genialen technischen Zugvorrichtung plötzlich in die Höhe gerissen werden und den Entführern damit entkommen sind. Die bleiben in der Schlucht. An deren Eingang und Ende sind die mittlerweile verbündeten Eingeborenen aufgezogen und nehmen die Bösewichte, die die Aussichtslosigkeit ihrer Lage begriffen haben, in Empfang und führen sie der gerechten Strafe zu.

    Voller Freude kehren die Eltern und die drei Abrafaxe zu Pitti zurück. Die Wiedersehensfreude wird mit einem gemeinsamen delikaten Mahl, das Califax bereitet hat, gefeiert. Das ganze Dorf feiert mit. Der Schatz hingegen bleibt ein Geheimnis, den wollen die Eltern erst dann angreifen, wenn die Zeit für den Befreiungskampf gegen die kolonialen Unterdrücker gekommen ist. Und die Abrafax ahnen, dass ein Zeittor sie in jene Zeit führen wird, da die Nachkommen der Besitzer des Schatzes diesen für den revolutionären Kampf verwenden. Und in der Tat wird im nächsten Zyklus der Befreiungskampf thematisiert, und ich verrate nicht zu viel, wenn ich sage, dass es ohne die Abrafaxe in der Südsee heute noch Kolonien geben würde.

    Ihr seht, diese Serie hat ungeheures Potenzial!
    Geändert von Brabrax (07.07.2020 um 01:15 Uhr)

  4. #104
    Mitglied Avatar von Nante
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    Zitat Zitat von Havlitschek Beitrag anzeigen
    Das geht nicht. Da heißt es wieder die Dresdner meckern doch immer... 
    Tja, und ich gelte wahrscheinlich, da in der Diaspora lebend als "nicht Systemrelevant".
    Außerdem habe ich erst zur Lutherserie zwei Briefe (genauer Mails) geschrieben und sowas darf schließlich nicht zur Manie werden.
    Eine Krise kann jeder Idiot meistern. Was uns zu schaffen macht, ist der Alltag.
    (angeblich) Anton Tschechow

  5. #105
    Mitglied Avatar von Nante
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    @Brabrax
    Wow, wirklich beeindruckend zu welchen epischen Beiträgen Ihr Euch zu nachtschlafender Zeit aufraffen könnt. (Das ist jetzt keine Ironie, ich bewundere das wirklich!)
    Von Deinen Vorschlägen gefällt mir am besten der allerletzte. Nicht wortwörtlich aber in der Tendenz: Die Abrafaxe dürfen ruhig mal wieder gerne verändernd in die (große) Geschichte eingreifen.
    Eine Krise kann jeder Idiot meistern. Was uns zu schaffen macht, ist der Alltag.
    (angeblich) Anton Tschechow

  6. #106
    Junior Mitglied Avatar von Havlitschek
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    Zitat Zitat von Brabrax Beitrag anzeigen
    Tja, was wäre alles noch möglich: [...]
    Ihr seht, diese Serie hat ungeheures Potenzial!
    Respekt zu Geschichte und Detailgrad. Es ist auch nicht schlimm, wenn es gewisse Elemente schon mal gegeben hat. Ich mag auch diesen Charakter eine Detektiv-Geschichte, in der man sich als Leser in die Abrafaxe hineinversetzt fühlt und die Rätsel wirklich erst mit ihnen zusammen löst.

    Ich weiß zwar nicht wie aktuell die Geschichte beim Mosaik entsteht, aber der Hegen war ja schon so schlau, dass er wusste, dass einer allein das nicht stemmen kann und sollte. Da fehlt die Kontrollinstanz, wenn man irgendwann "berufsblind" wird. So entstand vermutlich die Spinnstube mit Dräger und Österreicher. Weiß jemand, ob Schubert das beim Mosaik allein macht oder gibt es da schon Mitwirkende?

  7. #107
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    Abrax kennt ihn.
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    Wenn selbst der Kaine nur noch knappe zwei Minuten für das aktuelle Mosaik Zeit findet und darüber erzählt, dass es handlungsmäßig nicht wirklich mehr hergibt und das obwohl er den Beginn der Serie als sehr stark eingeordnet hat, dann fallen wohl auch die letzten Begeisterten vom Glauben ab.

    Also für das Merchandising ist die Serie ja der absolute Burner - von Corona-Masken mit Südsee-Motiv bis hin zu Einkaufsbeuteln mit Südsee-Motiv, alles vorhanden. Wenn das jetzt noch eine Serie mit Spannung, Dramatik und ganz viel Handlung wäre, wow dann wäre das rundum perfekt. Aber so können wir nur auf mehr Handlung und Spannung hoffen und neugierig bleiben, was es noch für Merchandising gibt.

  8. #108
    Mitglied Avatar von Bruno
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    Zitat Zitat von Havlitschek Beitrag anzeigen
    Weiß jemand, ob Schubert das beim Mosaik allein macht oder gibt es da schon Mitwirkende?
    Zeitweise gab es mal Co-Autoren: Walter Hackel, Jens Fischer

  9. #109
    Mitglied Avatar von gbg
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    Zitat Zitat von SilverBlade Beitrag anzeigen
    ... was es noch für Merchandising gibt.
    Es ist eben zum Niederknien!

  10. #110
    Mitglied Avatar von Max schwalbe
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    Zitat Zitat von Havlitschek Beitrag anzeigen
    Weiß jemand, ob Schubert das beim Mosaik allein macht oder gibt es da schon Mitwirkende?
    Mosapedia zufolge waren die zweite Japanserie und der Orientexpress die einzigen Serien seit 1990, an denen Schubert als Autor NICHT mitgewirkt hat. Er war auch an der oft als sehr gelungen gesehenen Griechenland/Ägypten und Amerikaserie dabei, allerdings gab es da auch Co-Autoren. Seit der Templer-Serie, also seit 15 Jahren, ist er jedoch durchweg alleiniger Autor ohne Co-Autoren. Das ist schon etwas auffällig, aber ob das wirklich der Grund für die immer weiter nachlassende Spannung und Kreativität ist, bezweifel ich ein wenig, denn dass es Schubert durchaus auch besser versteht zu erzählen, beweisen ja die Caramellen. Wobei zumindest das Problem überdehnter, breitgetretener Szenen allgemein immer stärker wird, seit Schubert keine Co-Autoren mehr hat. Warum gibt es keine Co-Autoren mehr? 4 Augen sehen mehr als 2 ...

    Ich denke im Unterschied zu Zeichnern stehen Autoren unter einer besonderen Erwartungshaltung, gute und spannende Einfälle zu haben, die man dauerhaft gar nicht immer erfüllen kann. Mir fällt spontan kein Autor ein, der über 30 Jahre und mehr ununterbrochen tolle Einfälle hatte. Auch bei Lothar Dräger merkte man doch deutlich, dass die Abenteuer in den späten 80er Jahren irgendwie nicht mehr so richtig funktionierten. Vielleicht ist Schubert inzwischen in einer ähnlichen Situation angekommen. Wie dem auch sei, Co-Autoren könnten bestimmt nicht schaden.
    Geändert von Max schwalbe (10.07.2020 um 00:03 Uhr)

  11. #111
    Junior Mitglied Avatar von Havlitschek
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    Zitat Zitat von Max schwalbe Beitrag anzeigen
    [...] denn dass es Schubert durchaus auch besser versteht zu erzählen, beweisen ja die Caramellen. [...] Warum gibt es keine Co-Autoren mehr? 4 Augen sehen mehr als 2
    Auch bei Lothar Dräger merkte man doch deutlich, dass die Abenteuer in den späten 80er Jahren irgendwie nicht mehr so richtig funktionierten [...]
    Ich dachte bei den Caramellen ist Jens Fischer auch Autor?

    Vermutlich gibt es keine Co-Autoren weil das Geld fehlt. Allerdings wäre ich durchaus bereit mehr zu bezahlen, wenn das der Geschichte dienlich ist. Vielleicht gibt es auch schon jemanden im Team der mit beitragen und die Einfälle von Schubert gegenprüfen kann. Muss natürlich auf Augenhöhe sein. Da fällt mir nur der Jens ein.

    Bei Dräger lag das Problem ähnlich. Zu lange dabei und auch noch allein. Da gab es schon Wiederholungen.

    Es ist doch auch in anderen Berufen so, das man mal jemanden zum reflektieren braucht. Da bräuchte sich der Mosaikautor nicht schämen :-)

  12. #112
    Mitglied Avatar von Max schwalbe
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    Eben, das meine ich.

    Wenns wirklich das Egebnis eines Sparprogramms beim Mosaik gewesen sein sollte, dass man keine Co-Autoren mehr hat, dann puh, sollte man vielleicht mal noch einen Fakt bedenken: Dräger war damals zwar auch alleiniger Autor, aber das monatlich erscheinende Mosaik hatte lediglich 20 Comicseiten Heftumfang. Schubert steht heute vor der Aufgabe, sich monatlich 36 Seiten spannendes Comic auszudenken + die Caramellen dazu. Und selbst bei Dräger funktionierte das mit der alleinen Autorenschaft nicht dauerhaft erfolgreich ...

    Oder kurz gesagt: Die Anzahl der Comicseiten immer weiter ausweiten und gleichzeitig weniger Autoren zu beschäftigen (von denen auch noch ein immer höheres Maß an Hintergrundrecherche erwartet wird), KANN auf Dauer nicht gutgehen. Insofern ist die Entwicklung der letzten Jahre nicht einmal verwunderlich.

  13. #113
    Mitglied Avatar von gbg
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    Karl May? Balzac? Tim und Struppi?

  14. #114
    Mitglied Avatar von CHOUETTE
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    Zitat Zitat von Max schwalbe Beitrag anzeigen
    Seit der Templer-Serie, also seit 15 Jahren, ist er jedoch durchweg alleiniger Autor ohne Co-Autor.
    Sogar schon seit der Weltreiseserie. Diese strotzte vor Neuerungen und wirklich interessanten Figuren, war kurzweilig und straff erzählt.
    Davor hatte Schubert sechs Jahre Pause als Autor beim Mosaik.
    Also, ich denke schon, dass die Indizien für gewisse Ermüdungserscheinungen sprechen. Wer könnte ihm das verdenken?

  15. #115
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    Abrax kennt ihn.
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    Bei aller Kritik, grundsätzlich vermag ein Autor sicher über einen langen Zeitraum immer wieder interessante und spannende Geschichten zu erzählen. Denn das Schreiben ist wie ein Handwerk, man weiß welche Elemente man verwenden kann, damit man ein bestimmtes Ziel erreicht. Wenn jemand also eine sehr lange Erfahrung mit den Heften hat, dann spricht das nicht automatisch gegen ihn.

    Wenn man bereit ist immer wieder neue Ansätze zu wagen, damit meine ich keine Experimente wie James Bond in der Orientexpress-Serie, sondern nicht das zu schreiben, was halt 0815 ist und irgendwie durchgeht, sondern sich immer wieder hinterfragen, die Wurzeln begutachten und erkennen, worin die Magie liegt, dann kann man immer wieder zumindest gute Serien liefern. Für die sehr guten Serien braucht es dann einfach nur ein wenig Glück, den Nerv treffen und die richtigen Zutaten absolut perfekt gemischt zu haben.

    Spannung ist kein Hexenwerk, es gibt gewisse Regeln mit denen man eine Geschichte aufbaut, einen guten Gegenspieler, Dramatik, eine Prise Geheimnis und Rätsel und liebenswerte Charaktere mit denen man mitfiebert. Alles oft im Mosaik gefunden. Insofern scheint momentan einfach nur die Rezeptur abhanden gekommen zu sein.

    Aber da kann man wieder hinkommen, nehmen wir mal die ersten Hefte als totalen Reset-Knopf voller Südsee, Entspannung und den Kopf frei bekommen. Vielleicht auch ein Erkennen, dass es ohne Handlung und Spannung nicht wirklich geht. Schließlich liest man ja in der Redaktion selbst das Heft. Das wird man ja da wohl auch nicht beklatschen.

    Zumindest hege ich die Hoffnung, dass man sich da auch irgendwann sagt, Leute das ist jetzt aber auch nicht so das Gelbe vom Ei bzw. das Kopra von der Kokosnuss. Insofern sollte man einfach Pitipak ankommen lassen und das Abenteuer wirklich beginnen. Was ja immer noch möglich ist. Nur noch mehr Hefte im Pitipak - Stil sind halt sehr schwer zu verkraften. Und ein stummer Protest ist es hoffentlich auch nicht.
    Geändert von SilverBlade (10.07.2020 um 16:35 Uhr)

  16. #116
    Mitglied Avatar von Blue-Cosmos
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    Die Schwächen in der Story muss ich leider eindeutig bestätigen. Mein 5-jähriges Stiefkind lässt sich damit auch nicht begeistern.

    Wer schreibt die Story? Der Autor. Dennoch bin ich mir unsicher, ob es ihm allein anzulasten ist. Gibt es womöglich Vorgaben von oben, die er ausführt? Vielleicht würde er selbst einiges anders machen, wenn es nach seinem Willen gehen würde? (Nur als Gedankenanregung, es muss nicht so sein. Dinge sind manchmal jedoch komplexer, als es auf den ersten Blick scheint.)
    Nichtsdestotrotz gibt es zweifellos - das liegt jobbedingt nach vielen Jahren wohl in der Natur - Ermüdungserscheinungen. Auch ich hoffe hier auf mehr, statt Bonbon-Niveau und statt stark vereinfachter Sprache. Selbst Abrax sagte kürzlich "Warten? Wie langweilig!" Sowas hätte ich eher aus dem Mund von Pitipak erwartet, statt den Weltreisenden Abrafaxen. Oder kritisiert Abrax indirekt selbst die schleppende Story? Hat Schubert versteckte Kritik eingebaut? Selbst Califax fühlt sich auf dem "falschen Dampfer". Und was haben die Illuminaten damit zu tun? Und addiert man die Heftnummer 5+3+5, dann kommt 13 heraus, die Unglückszahl! *rofl* *ironieoff*
    Geändert von Blue-Cosmos (11.07.2020 um 09:35 Uhr)

  17. #117
    Mitglied Avatar von Brabrax
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    Wenn man denn schon auf Kindchen-Niveau bleiben möchte, aber keine Einfälle mehr hat, um selbst auf diesen einfachen Level eine Handlung in Schwung zu bringen, weil die Einfälle ausgegangen sind, dann bleibt doch immerhin noch die Möglichkeit, sich ein spannendes Kinderbuch vorzunehmen, meinethalben eines, das schon ein paar Jährchen auf dem Buckel hat, und dann die story zu adaptieren. Mit einigem Geschick und einigen wesentlichen Änderungen, und das sollte sogar ein Zeichner auf die Reihe bringen, würde kein Mensch merken, was die Vorlage für das Mosaik gewesen ist. Ähnlichkeiten kann man ja gerne entdecken, aber die Wahrscheinlichkeit, solche zu finden, ist doch eher gering.

    Eine andere Erklärung, der Autor ist von der Konkurrenz gekauft worden, um die Marktführerschaft des Mosaik langfristig zu vernichten. – aber das wäre fast schon wieder eine Idee für eine story im Mosaik.

  18. #118
    Mitglied Avatar von Brabrax
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    Wenn man denn schon auf Kindchen-Niveau bleiben möchte, aber keine Einfälle mehr hat, um selbst auf diesem einfachen Level eine Handlung in Schwung zu bringen, dann bleibt doch immerhin noch die Möglichkeit, sich ein spannendes Kinderbuch vorzunehmen, meinethalben eines, das schon ein paar Jährchen auf dem Buckel hat, und dann die story zu adaptieren. Mit einigem Geschick und einigen wesentlichen Änderungen, und das sollte sogar ein Zeichner auf die Reihe bringen, würde kein Mensch merken, was die Vorlage für das Mosaik gewesen ist. Ähnlichkeiten kann man ja gerne entdecken, aber die Wahrscheinlichkeit, solche zu finden, ist doch eher gering.

    Eine andere Erklärung, der Autor ist von der Konkurrenz gekauft worden, um die Marktführerschaft des Mosaik langfristig zu vernichten. – aber das wäre fast schon wieder eine Idee für eine story im Mosaik.

  19. #119
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    Abrax kennt ihn.
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    Guter Punkt Brabrax. Wenn man auf dem Bummi-Niveau segelt mit dem Mosaik-Dampfer, dann sollte es auch ein knallbuntes Abenteuer sein, nicht das episch langweilige Bauen einer WUP.

    Man könnte sich auf diesem Niveau auf das man dann das Heft abgesenkt hat, richtig austoben, aber selbst das passiert ja nicht.

    Und du hast völlig recht, es gibt so viele tolle Vorlagen, wobei wie erwähnt, eine gute Geschichte erzählen geht auch so, einfach mit ganz schlichten, aber wirksamen Einfällen, das ist kein Hexenwerk. Gerade da sollte die Erfahrung zum Tragen kommen. Indem man eben weiß, welche Elemente klappen.

    So sehr kann man doch das Gespür für Spannung und Handlung nicht verloren haben oder?

  20. #120
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    Also ich wäre schon zufrieden, wenn man nach 4 Heften nun mal erfahren würde, WO das Ganze überhaupt spielt!
    Klar, Südsee. Aber die ist groß. Und der Kartenausschnitt auf S. 2 ist viel zu klein. Keine Ahnung, wo Bismarck-Archipel oder Hermann-Höhe liegen?!
    Südsee ist für mich östlich von Australien. Nur wenn der Dampfer da zwischen Manila und Hongkong pendelt, was hat das mit Südsee zu tun???

  21. #121
    Mitglied Avatar von CHOUETTE
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    Tss, teuerste Minima, so viel Gleichgültigkeit gegenüber anderen Kulturen, dass du nicht mal einen Atlas zur Hand nehmen magst? Kein Lexikon? Nicht mal zwei Minuten Online-Recherche?
    Geändert von CHOUETTE (14.07.2020 um 15:25 Uhr)

  22. #122
    Mitglied Avatar von Max schwalbe
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    Zitat Zitat von CHOUETTE Beitrag anzeigen
    Tss, teuerste Minima,
    Laut Profil ist Minima de Spell männlich. Und überhaupt: Sehr imposanter Charakter, für einen Troll irgendwie zu soft, für einen seltsamen Menschen hingegen aber wieder etwas ZU seltsam. Wer mag das sein? ^^

  23. #123
    Mitglied Avatar von CHOUETTE
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    Zitat Zitat von Max schwalbe Beitrag anzeigen
    Laut Profil ist Minima de Spell männlich.
    Ich weiß. Vor ein paar Tagen hat Minima jedoch anderswo einen Thread eröffnet, in dem sie mir Rassismus und Sexismus unterstellte. Dort behauptete sie, weiblich zu sein. Früher auch schon, als sie noch "Klein Wanda" hieß. Kann freilich auch ein männlicher, fünfjähriger Zielgruppler sein, ganz sicher bin ich mir da auch nicht.
    Geändert von CHOUETTE (14.07.2020 um 07:13 Uhr)

  24. #124
    Mitglied Avatar von gbg
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    Ich bin für KI, aber das entfernt uns vom Thema!! Welchem Thema??

  25. #125
    Mitglied Avatar von Nante
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    Zitat Zitat von gbg Beitrag anzeigen
    Ich bin für KI, aber das entfernt uns vom Thema!! ...
    K mag ja sein. Aber wo siehst Du I?
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