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Ergebnis 1 bis 16 von 16
  1. #1
    Mitglied Avatar von LaLe
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    Doomsday Clock (2018) Serienthread

    An dieser Serie scheiden sich womöglich die Geister, zumindest im Vorwege wird das so gewesen sein. Unter den "Skeptikern" dürften nicht nur die Watchmen-Puristen gewesen sein sondern auch solche Leser, die von Before Watchmen enttäuscht wurden.

    Ich persönlich halte die Vorlage für einen der ganz großen Superhelden-Comics und bei allen Schwächen (mir persönlich ist der Black Freighter zu sperrig und stört den Lesefluss massiv und das Ende bzw. Ozymandias Plan ist mir zu pulpig) für ein Must-read. Bei den Vorgeschichten ist meine Meinung gespalten. Die meisten Sachen gefielen mir richtig gut, massive Probleme hatte ich aber mit den beiden Azzarello-Serien Rorschach und Comedian. Inhaltlich waren die schwach und wenn die Zeichnungen von Lee Bermejo und J. G. Jones nicht wären, könnten man beide Miniserien komplett vergessen. Alle anderen Vorgeschichten gefielen mir jedoch wirklich gut und die zu Night Owl war die bessere Rorschach-Origin.

    Darum soll es hier aber nicht gehen. Doomsday Clock war angedacht als die Serie, die die Mysterien um Rebirth und die New 52 aufklären und alles in einen logischen Zusammenhang bringen sollte und DC-Mastermind Geoff Johns dürfte einen echten Plan gehabt haben. Inwieweit dieser angesichts diverser Verzögerungen (Gary Frank als Zeichner ist nun wahrlich kein Garant für pünktliches Erscheinen) durchgezogen wurde, wird sich zeigen. Erschwerend dürfte allerdings hinzukommen, dass mittendrin die Herren Snyder und Bendis das DCU ordentlich umkrempelten.

    Was mich am meisten reizte war die Aussicht, dass die JSA über Doomsday Clock zurück ins DCU kommen sollte. Dafür war ich gar willens den mir zu gewollt anmutenden Versuch die Watchmen ins normale DCU zu integrieren über mich ergehen zu lassen. Bislang (Stand Band 3) gefällt mir das aber überraschend gut.

    Der Abschlussband soll Ende des Monats - so Corona will - erscheinen und das nehme ich mal zum Anlass, diesen Thread für eine rückwirkende Betrachtung der ersten drei Bände auf den Weg zu bringen.

    Seid herzlich eingeladen bereits jetzt eure Erwartungshaltungen zu diskutieren. Mit der Rezension zur #1 will ich dann spätestens Anfang kommender Woche ans Eingemachte gehen.

  2. #2
    Mitglied Avatar von El Duderino
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    Mein Plan war seit langem, die Serie zu lesen, wenn der letzte Band in Sicht ist. Somit habe ich vor einer Woche mit der Geschichte angefangen und lese mich gemütlich bis zur finalen Ausgabe vor.

    Band 1 habe ich schon durch und der hat mir überraschend gut gefallen.
    Ich gehöre eigentlich zu den Skeptikern, die jegliches Nachfolge Projekt von Watchmen als kleinen Frevel bezeichnen. Before Watchmen habe ich deshalb komplett ignoriert, diese fantasielose Prequel Abschlachtung des Klassikers wollte ich nicht einmal mit der Kneifzange anfassen.

    Bei Doomsday Clock war ich aber schon von Anfang an dezent interessiert. Die Storyidee klang interessant, auch wenn ich Geoff Johns für einen denkbar unpassenden Nachfolger für Moore halte. Der Mann steht für mich für bombastische und recht oberflächliche Actiongeschichten mit massiven Nostalgie Einschlag.

    Aber nach 3 von 12 gelesenen Kapiteln finde ich, dass es Johns sehr gut schafft, den Stil des Originals einzufangen.
    Auch Gary Frank zeichnet sich die Seele aus dem Leib und mir ist lieber, ich warte ein paar Monate länger, als ein hingerotztes Ergebnis zu bekommen.

    Nur leider hat ja inzwischen die Realität die Storywendungen eingeholt. Div. Planungen, wie DC in die große DCU Timeline eingepflanzt werden sollte, sind wohl komplett unter den Tisch gefallen und so kann man das ganze eigentlich nur noch als Black Label Auskoppelung werten.
    Warum aber auch nicht? Lieber eine sehr gute alleinstehende Geschichte, als eine mittelprächtige, die sich zu allen anderen Serien einfügt oder fügen muss.

    Heute starte ich mit Band 2.


    PS.: Die Watchmen Serie von HBO sehe ich mir auch an. Da war ich auch höchst skeptisch aber die Kritiken überschlagen sich ja förmlich. Und außerdem: Es ist HBO.
    Wird also auch noch gesichtet.

  3. #3
    Mitglied Avatar von LaLe
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    Zitat Zitat von El Duderino Beitrag anzeigen
    Mein Plan war seit langem, die Serie zu lesen, wenn der letzte Band in Sicht ist.
    Da ich nur schwer etwas ungelesen liegen lassen kann, wird es bei mir nun ein Reread.

  4. #4
    Mitglied Avatar von LaLe
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    Doomsday Clock #1
    (enthält US-Doomsday Clock 1-3)




    Autor: Geoff Johns
    Zeichner: Gary Frank



    1992, also sechs Jahre nachdem Adrian Veidt seinen wahnsinnigen Plan zur Rettung der Welt umgesetzt hat, steht diese erneut am Abgrund. Sein Vorhaben wurde geleakt und er selbst ist nun der meistgesuchte Mann der Welt während sich die Menschen allerorten erneut auf die Straßen und an die Kehlen gehen. Und so sieht der intelligenteste Mann seiner Zeit nur noch einen Ausweg. Dr. Manhattan muss zurückkehren und es richten.

    Mit dem neuen Rorschach stellt er ein Team zusammen, dem auch die beiden Mörder Mime und Marionette angehören. Letztere verschonte Dr. Manhattan einst als er feststellte, dass sie schwanger war und so soll sie ihn an seine menschliche Seite erinnern. Während die erste Atombombe zündet versetzt Veidt die Gruppe in ein Paralleluniversum in dem er den Rückzugsort Dr. Manhattans vermutet und landet in Gotham City auf Prime Earth!

    Veidts Plan besteht darin zunächst Kontakt zu den intelligentesten Menschen dieser Welt aufzunehmen. Dabei handelt es sich um Lex Luthor und Bruce Wayne, deren Firmenimperien sich einen mit allen Bandagen geführten Kampf um Forschungen und Patente zu Metawesen liefern. Hintergrund ist die von internationalen Forschern entwickelte Supermen-Theorie, die sich mit der Frage beschäftigt warum 97% aller Superhelden US-amerikanischer Herkunft sind. Die Theorie stellt eine Verbindung zu geheimen Regierungsprogrammen her und sorgt für massive internationale Verwerfungen und ein Superwesen-Wettrüsten.

    Während Rorschach das Wayne Manor aufsucht wird Veidt bei LexCorp vorstellig. Der Besuch bei Luthor eskaliert allerdings als mit dem totgeglaubten Comedian ein Dritter auftaucht, um sich schießt und Luthor verletzt. Ozymandias kann mit Mühe und schwer verletzt fliehen gilt nun aber als Luthor-Attentäter.

    Für Rorschach läuft es nicht besser. Batman liest Kovacs´ Tagebuch und lockt ihn anschließend ins Arkham Asylum. Dort zeigt er ihm allerdings nicht den Weg zu Dr. Manhattan sondern verschafft ihm eine Zelle...



    Das war nun also das erste Viertel der mit Spannung (?) erwarteten Serie um das Rebirth-Mysterium. Gleichwohl die eigentlich ganz tief in der Continuity des DCU verankert sein sollte, wissen wir heute, dass die Continuity komplett im Dutt ist, da sich speziell die Herren Snyder und Bendis offenkundig nicht drum scheren. Darum schenke ich mir jede Form von Spekulation darüber, wie das alles zusammenpasst und beschränke mich allein auf die Story selbst.

    Die gefällt mir bis hierhin sehr viel besser als erwartet und schürte tatsächlich so etwas wie Vorfreude auf den Rest und insbesondere die Auflösung des "Manhattan-Projekts".

    Dass Veidts Plan zur Rettung der Welt nicht lange tragen würde, war eine mögliche Implikation, die das Ende von Watchmen bereits enthielt. Allerdings blieb dort durchaus offen ob irgendwer oder eine entsprechend relevante Anzahl an Menschen dem Tagebuch eines Wahnsinnigen Glauben schenken würde. Und Wahnsinn trug der erste Rorschach mit Sicherheit in sich. Fragt Batman.

    Ob die Grundannahme hinter Veidts Plan eine humanistische Grundüberzeugung in dem Sinne ist, dass der Mensch aus sich heraus bzw. durch menschlichen Anstoß in der Lage ist zu einer besseren Existenz zu finden oder allein in Größenwahn begründet werden kann, wäre ggf. an anderer Stelle zu diskutieren. Zu Beginn von Doomsday Clock ist Ozymandias jedenfalls davon überzeugt, dass allein Dr. Manhattan wieder richten kann was er einst anstellte. Folgerichtig begibt er sich auf die Suche nach ihm.

    Dass die nicht einfach wird war genauso zu erwarten wie der Umstand, dass die beiden intelligentesten Männer Prime Earths nicht gleich Feuer und Flamme für die Geschichte sind. Genauso war zu erwarten, dass die mitgeführten Mörder für Unruhe sorgen würden. Dass die sich nach einem veritablen Schlachtfest aufmachen den Joker aufzusuchen, lässt einiges an Gewalt und Chaos befürchten.

    Das einzige was ich nicht gebraucht hätte, war die wundersame Rettung des Comedian. Aber da wird sich der Doktor etwas bei gedacht haben, mehr jedenfalls als ich mir derzeit vorstellen kann. Ansonsten gefällt mir das Crossover des DCU mit den Watchmen bislang ausgesprochen gut.

    Mein persönliches Highlight ist die Erwähnung Johnny Thunders, der natürlich auf eine Rückkehr der JSA hoffen lässt.

    Zur Optik muss ich nicht viel sagen. Wir bekommen ordentlich Gary Frank geboten und das wird - eingedenk der Verzögerungen - wohl bis zum Ende der Serie so bleiben. Sehr schön.

    Was denkt ihr über diesen Serienauftakt?

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    Spoiler im PaFo
    Geändert von LaLe (25.03.2020 um 10:03 Uhr)

  5. #5
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    Doomsday Clock #2
    (enthält US-Doomsday Clock 4-6)




    Autor: Geoff Johns
    Zeichner: Gary Frank



    Im Arkham Asylum hat Reginald Long, der neue Rorschach, das ein oder andere Déjà-vu und erinnert sich an die Zeit nach der von Adrian Veidt inszenierten Alien-Attacke. Er selbst ist einer der Überlebenden, die mit massiven psychischen Schäden davon gekommen ist. Aus den Aufzeichnungen seines Vaters, der einst Walter Kovacs, den ersten Rorschach, begutachtete, gewinnt er einen Einblick in seine Psyche in nimmt zunehmend dessen Züge an. Als das Täuschungsmanöver Veidts auffliegt, flüvchtet Long, sucht Ozymandias auf und versucht diesen zu töten. Dessen offenkundige Reue bewegt ihn jedoch dazu, seinem neuen Plan, Dr. Manhattan ausfindig zu machen, zu unterstützen und so arbeiten die beiden fortan zusammen.

    Auch das Arkham Asylum kann ihn nicht lange halten und gemeinsam mit Jane Doe, die sich auch Saturn Girl nennt, gelingt ihm die Flucht. In einer alten Fabrik treffen sie auf Johnny Thunder, der dort die Laterne von Alan Scott ausfindig machen konnte.

    Marionette und Mime treffen derweil auf den Joker und werden Zeugen wie Batman nach einer Auseinandersetzung mit Ozymandias von einem Mob regelrecht auseinander genommen wird. Diesen Umstand weiß der Joker umgehend zu nutzen und gemeinsam mit seinen neuen Begleitern sucht er ein Treffen von Gothams Unterwelt auf. Dort wird u. a. diskutiert das von Black Adam ausgesprochene Asylangebot für Superwesen in Anspruch zu nehmen. Das Treffen hat allerdings auch einen ungebetenen Gast und der Comedian sprengt die Versammlung nicht nur im übertragenen Sinne. Ziel seiner Attacke sind Marionette und Mime von denen er erfahren will wo sich Dr. Manhattan aufhält.

    Auch politisch eskaliert die Lage weiter. Black Adam wird außerhalb Khandaqs aktiv, in Russland werden Hawk und Dove inhaftiert und immer mehr Superwesen werden als Produkte amerikanischer Zuchtprogramme diffamiert. Lex Luthor deutet in einem Interview gegenüber Lois Lane an, dass hinter dem Projekt, das der Supermen-Theorie zugrunde liegen soll, ein ehemaliges Mitglied der Justice League steckt.



    In US-Nummer 4 bekommen wir die Origin des neuen Rorschach erzählt, die für Kenner der Vorlage insbesondere wegen der Begegnung mit Byron Lewis, dem Mothman, sehr interessant zu lesen ist. Daraus zieht sie für mich ihren Reiz, denn für die eigentliche Handlung ist sie vergleichsweise unbedeutend.

    Danach geht es dann aber Schlag auf Schlag und auf verschiedenen Handlungsebenen werden die Figuren zusammengeführt oder neue Ebenen aufgemacht bzw. angedeutet. Das wird allerdings auch Zeit, denn inzwischen ist man am Ende der ersten Hälfte der Serie angelangt und Dr. Manhattan - um den es gehen soll - ist bislang lediglich in Rückblenden zu sehen gewesen.

    Mein persönliches Highlight dieser Ausgabe ist die US-Nummer 6 mit der Origin von Marionette und Mime. Die ist abgrundtief böse geraten und wäre im gängigen DC-Kontext so wohl nicht möglich gewesen.

    Einen Vergleich mit der Vorlage will ich mir weiter sparen. Für sich gesehen ist Doomsday Clock bis hierhin eine gut durchdacht wirkende Story, die zwei als unvereinbar geltende Superhelden-Welten in beeindruckender und unterhaltsamer Weise zusammenführt.

    Wenn ich aber einen Vergleich wagen wollte, dann den zwischen Geoff Johns, der seinen Inspirationsquellen sehr viel Respekt entgegen bringt und sie in großartiger Weise fortführt bzw. in seine Geschichte integriert, und einem Scott Snyder, der Geschichten schlicht umschreibt und komplett neu deutet, der Ideen nicht aufgreift und fortentwickelt sondern zerstört um Nichtgeschichten zu erzählen. Und leider ist es auch so, dass er mit seiner Schöpfung des Dark Multiverse und allem was daraus folgt Doomsday Clock mal eben in Richtung out of continuity schiebt. Wohlgemerkt die Geschichte, die alles was seit dem Flashpoint passiert ist, aufklären sollte.

    Hier halte ich besser ein. Man sieht und liest sich zum dritten Band wieder.

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    Spoiler im PaFo.

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  6. #6
    Mitglied Avatar von Eric Zonfeld
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    Die Last des Original-Stoffs und die - warum eigentlich? - überflüssigerweise erzwungene Verbindung von Kosmen erdrücken die Geschichte. BEFORE WATCHMEN fand ich überwiegend gut, ab Band 3 ist DOOMSDAY für mich gelaufen. Sehr schade. Einfach zu viel gewollt. Ich glaube sogar, dass eine andere Art Geschichten zu erzählen als die in BEFORE genutzte nicht wirklich funktioniert - vielleicht in 30 Jahren, aber nicht jetzt. (Schwer zu erklären ...)

  7. #7
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    Doomsday Clock #3
    (enthält US-Doomsday Clock 7-9)




    Autor: Geoff Johns
    Zeichner: Gary Frank



    Als Bubastis, Alan Scotts Laterne und der Comedian an einem Ort versammelt sind, hat Ozymandias alles zusammen was er braucht. Und tatsächlich kann er mittels der in diesen vorhandenen "Manhattan-Restenergie" Dr. Manhattan herbeirufen. Der Gesuchte zeigt sich von seinen Plänen zur Rettung ihrer Welt allerdings wenig begeistert und zieht sich nach einem kurzen Wortwechsel wieder auf den Mars zurück. Ihn beschäftigt vielmehr warum er bei seinen Blicken in die Zukunft nichts mehr erkennen kann und seine letzte Wahrnehmung die ist, wie Superman auf ihn losgeht. Wer der ihn töten oder vernichtet Dr. Manhattan dieses Universum?

    Firestorm fliegt nach Russland um die Helden des Volkes zu stellen, die über ihn verbreiten Ergebnis eines Experiments der US-Regierung und von ihnen gelenkter Superheld zu sein. Dabei kommt es zur Auseinandersetzung mit den russischen Metawesen und in der Folge werden viele Russen zu Glas.

    Superman begibt sich auf die Suche nach Firestorm und kann ihn ausfindig machen. Von ihm unterstützt findet der junge Superheld einen Weg die verglasten Menschen zurückzuverwandeln. Er beschließt sich für ihn zu verbürgen und gemeinsam brechen sie nach Moskau auf um weiteren Menschen zu helfen. Doch dort eskaliert die Situation erneut und Superman ergreift Partei. Dann kommt es zu einer verheerenden Explosion, die auch Batman nicht mehr verhindern kann, der Superman noch warnen will, dass mit Firestorm etwas nicht stimmt.

    In Folge der Ereignisse brechen die Superhelden der Erde zum Mars auf um den vermeintlichen Drahtzieher des Moskauer Geschehens dort zu stellen. Derweil kommt der wieder genesene Bruce Wayne dem eigentlichen Verantwortlichen auf die Spur. Eine Richtung Mars gesendete Nachricht kommt jedoch zu spät um das Aufeinandertreffen der Erdhelden mit Dr. Manhattan zu verhindern. Dieses endet mit der vollständigen Niederlage der Helden.

    Aber auch auf der erde spitzt sich die Lage weiter zu. Lex Luthor lässt Lois Lane Informationen über unbekannte Superhelden zukommen, die es einst gegeben haben muss, von denen aber noch niemand gehört hat. Für ihn ist dies Beleg dafür, dass es eine Macht gibt, die die Realität manipuliert. Und als Wonder Woman vor den Vereinten Nationen spricht, nutzt Black Adam die Abwesenheit aller anderen Helden für einen Angriff ...



    Nachdem der letzte Band über weite Strecken ordentlich Tempo rausnahm, geht es hier nun in die Vollen. Wähnt sich Adrian Veidt zunächst am Ziel seiner Träume, sieht er sich nach der brüsken Zurückweisung durch Dr. Manhattan gezwungen andere Pläne zu schmieden. Bestandteil dieser ist offensichtlich, das eh schon gestörte Vertrauen der Menschen in ihre Helden durch weitere Manipulationen zu beschädigen. Zugute kommt ihm dabei, dass die Supermen-Theorie mehr als nur ein Gerücht zu sein scheint. Und ob es ihm wirklich darum geht die Weltherrschaft an sich zu reißen wie das Mencken-Zitat am Ende der US-Nummer 8 impliziert? ich habe diesbezüglich noch Zweifel.

    Die Konfrontation aller Helden mit Dr. Manhattan verläuft im Ergebnis erwartungsgemäß. Viel interessanter sind die Andeutungen dazu wie er die Realität manipuliert hat. Wie es ausschaut gehen alle Veränderungen von dem Zeitpunkt aus als Alan Scott zur Green Lantern wurde bzw. dies durch Dr. Manhattan verhindert wird. So wurde nicht nur das Golden Age quasi ausgelöscht sondern auch die Zukunft des 31. Jahrhunderts mit der Legion der Superhelden. Warum sich dennoch einzelne Individuen hieran erinnern können und es sogar Belege für die Existenz dieser Epochen gibt, wird der Abschlussband erklären müssen.

    Ich finde es Stand US-Nummer 9 bitter zu sehen, dass Doomsday Clock aufgrund der Verzögerungen droht von anderen Entwicklungen des DCU abgekoppelt bzw. abgehängt zu werden. Jedenfalls fehlt mir jede Idee dazu, wie mit dieser Serie das Rebirth-Mysterium noch abschließend behandelt und aufgeklärt werden soll. In diesem scheint Superman eine entscheidende Rolle zu spielen. Völlig unklar ist mir auch wie das alles mit dem Schauspieler Carver Colman zusammenhängt. Das wird aber ausweislich der Leseprobe zum Abschlussband wohl kein Geheimnis bleiben.

    Für mich ist Doomsday Clock weiter ausgesprochen gut und die wohl stärkste Miniserie bzw. das stärkste Event im DCU seit Langem. Was Johns und Frank hier abliefern ist beste Superhelden-Unterhaltung und IMO Rebirth-Pflichtlektüre. Und damit geht es nun an den vierten Band.

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    Spoiler im PaFo

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  8. #8
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    Zitat Zitat von Eric Zonfeld Beitrag anzeigen
    Die Last des Original-Stoffs ...
    Um Doomsday Clock genießen zu können muss man sich davon freimachen. IMO.

  9. #9
    Mitglied Avatar von LaLe
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    Doomsday Clock #4
    (enthält US-Doomsday Clock 10-12)




    Autor: Geoff Johns
    Zeichner: Gary Frank



    Der erste Mensch dem Dr. Manhattan im neuen Universum begegnete ist der Schauspieler Carver Colman. Mit ihm trifft er sich einmal im Jahr und gewährt ihm einen Ausblick auf das kommende Jahr. Jedenfalls solange bis er ihm nichts mehr berichten kann, da dieser im Verlaufe des kommenden Jahres sterben wird. Die ganze Zeit rätselt er über die Natur des Universums in dem er gelandet ist. Mit der Zeit kommt er auf die Idee, dass alles mit dem ersten aller Superhelden - Superman - zusammenhängen muss. Er erkennt, dass sobald sich an der Geschichte dieser Person etwas ändert, dies auch Konsequenzen auf das Superman-Universum hat. Damit nicht genug, haben Veränderungen in diesem auch Konsequenzen für die Entwicklung anderer Universen. So entwickelt er die Theorie eines Metaversums.

    Er veränderte die Geschichte Supermans, damit die des von ihm postulierten Metaversums und schließlich das Multiversum. Etwas, das er für sich als berauschend beschreibt. Doch das Metaversum reagiert und schlägt gegen den Helden, der aufgrund seiner Manipulationen zum Schurken wurde, zurück. Dies in Gestalt der Figur, die initial für seine Entstehung war - Superman.

    Bis dahin nähert sich die Welt immer weiter dem Abgrund. Batman verhindert einen Atomschlag und wird festgenommen, Putin will die Helden des Volkes in die Staaten entsenden um Superman festzunehmen, der wiederum hält Black Adam und dessen Gefolgschaft auf, die vor dem Weißen Haus auftauchen. In Gotham tobt ein Bandenkrieg zwischen dem Joker, Marionette und Mime. Und Adrian Veidt offenbart Johnny Thunder und Saturn Girl seinen Plan. In dessen Zentrum steht das Kind von Marionette und Mime, die er eben nicht mitgenommen hat um Dr. Manhattan zu einer Rückkehr zu bewegen.

    Das Aufeinandertreffen von Dr. Manhattan und Superman verläuft dann alles andere als störungsfrei. Black Adam und seine Superwesen-Armee wollen den Mann von Morgen genauso zur Verantwortung ziehen wie die Superhelden Russlands und so kommt es zu einer gewaltigen Schlacht. Während Superman alles ihm Mögliche versucht um die Kollateralschäden so gering wie möglich zu halten, sieht Dr. Manhattan nur teilnahmslos zu. Als er Superman schließlich gesteht, dass er für den Tod der Kents verantwortlich ist erwartet er den finalen Schlag des Stählernen, der seiner Existenz ein Ende setzt. Doch es kommt ganz anders und zu einem folgenschweren Dialog der beiden.

    Erneut wird Geschichte geschrieben und Jon Osterman erkennt was seiner Welt fehlt um gerettet werden zu können.



    Das war nun also das große Finale des welt(en)bewegenden zentralen Events der Post-Flashpoint-Ära. Ich muss gestehen, dass der Hintergrund der Auflösung des Rebirth-Mysteriums nicht ganz das war was ich erwartet hatte. Zwar zeichnete sich das spätestens im dritten Band schon ab, für mich, der ich bei Superman kurz nach dem Ende der Dinos raus war, erschloss sich manches aber nicht gleich auf Anhieb.

    Ich würde so weit gehen zu behaupten, dass Doomsday Clock weniger eine Verbeugung vor Moores Watchmen als vielmehr vor dem ersten aller Superhelden ist, der Inspiration für alles war und ist, das nach ihm kam. Entsprechend fiel auch die Lösung aus auf die Dr. Manhattan zur Rettung seiner Welt verfiel. Allen Watchmen-Puristen sei also gesagt, dass die Moore-Helden in Doomsday Clock allein antreten um sich vor Superman zu verbeugen und zum 80. Geburtstag zu gratulieren.

    Geoff Johns hat es verstanden bei der Zusammenführung zweier als miteinander unvereinbar geltender Erzählwelten genau diese konträren Elemente zum zentralen Gegenstand seines Amalgams zu machen und verbeugt sich so vielleicht doch auch ein wenig vor dem Mann, der die eine Welt erschuf und der anderen mit Superman: Whatever Happened to the Man of Tomorrow? eine bemerkenswerte Geschichte hinzufügte. Einen Aspekt dieser Geschichte greift Johns hier gar auf. Ob Alan Moore das auch so sieht sei mal dahingestellt.

    Johns hat gegen Ende gar aktuelle Entwicklungen des DCU berücksichtigt und mit der Erwähnung des Dunklen Multiversums und 5G aufgegriffen. Ob Lex Luthors letzte Worte ein Hinweis auf das Jahr des Schurken sind muss man mal schauen. Die zeitliche Einordnung von Doomsday Clock würde das aber - unabhängig von etwaigen Widersprüchen, die sich daraus ergeben mögen (da fehlt mir der Gesamtüberblick ein wenig) - einfacher machen. Die Idee vom hier beschriebenen Metaversum (an Metaebenen denkt man dabei nicht ohne Grund) hatte Brian M. Bendis in seiner Serie Young Justice bereits aufgegriffen (k. A. wie das in seinen Superman-Serien ausschaut). Insofern scheint Doomsday Clock doch weniger in der Luft zu hängen und von den Entwicklungen im Rest des DCU entkoppelt zu sein als man befürchten konnte und ich es habe.

    Was bleibt am Ende?

    Die wesentlichsten Punkte dürften die erneute Umschreibung der Superman-Historie sowie das Wiederauftauchen zweier großer Teams sein. Die Society sehen wir demnächst auf den Seiten der Justice League im Justice/Doom War. Und für die zweite Jahreshälfte ist die deutsche Ausgabe der Legion of Superheroes von Bendis angekündigt. Zuvor werden die Helden der Zukunft ihre berühmte Einladung an den Stählernen wiederholen. Nachzulesen in dessen Heftserie.

    Mir hat dieses Event richtig gut gefallen. Was neben den wesentlichen Punkten am Ende bleibt und wie das alles speziell von Snyder und Bendis fortgeführt wird bleibt abzuwarten. Was ich bislang zu 5G gelesen habe überzeugt mich leider gar nicht. Wenn man Doomsday Clock bei allen Auswirkungen aber mal für sich stehen lässt, dann hat das Duo Johns/Frank wieder richtig stark abgeliefert. Wenn auch mit starken Verzögerungen.

    Well done, Sirs!

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    Geändert von LaLe (17.04.2020 um 21:07 Uhr)

  10. #10
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    Oh, ein eigener Thread.
    Hab die drei Bände jetzt innerhalb kürzester Zeit gelesen und war vor allem von Band 3 und 4 sehr angetan.
    So ausführlich wie LaLe kann ich gar nicht werden, da finde ich gar nicht die Worte
    Aber das ganze Geschwurbel mit Metaversum usw war schon geil. Die Laterne nur ein paar cm verschoben und schon ändert sich alles.
    Was ich mich nur Frage, die Doomsday Clock Erde ist ja quasi Erde 0, aber ist das nicht auch die Flashpoint/Rebirth/Erde 52- Erde? Denn da kam Superman ja auch erst 1985(?) auf die Erde und nicht schon in den 20ern. Ich glaube das ist einfach ein wenig zu hoch für mich Sind nun alle Erden von Jon oder nur die in der Story genannten!?
    Und was hat es mit dem Jungen am Ende auf sich? Das ist doch der Sohn von Mime und Marionette. Hat Jon ihn quasi entführt? Und welche Familie ist das, bei der der Kleine dann landet?

  11. #11
    Mitglied Avatar von LaLe
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    Ich versuche mich mal als Erklärbär (so weit ich es verstanden habe).



    Ja, man könnte sagen, dass Jon den Jungen entführt hat. Er macht ihn zu dem was die Welt der Watchmen braucht um gerettet zu werden. Ihren eigenen Superman.

    Die Familie ist die von Night Owl und Silk Spectre.

    Und das Wirrwarr um die vielen Erden erkläre ich mir so, dass Jon Prime Earth schuf (Flashpoint) und mit dieser experimentierte. Diese Prime Earth hatte auch eine Vergangenheit und mit der spielte er herum.

    Am Ende sind diese vielen Erden über die Definition des Metaversums dennoch alle eins. So erkläre ich mir, dass z. B. "vergessene Helden" wieder auftauchen können.

    Strenggenommenn ist damit alles Kanon, was nicht explizit Elseworld ist.

    Geändert von LaLe (19.04.2020 um 08:14 Uhr)

  12. #12
    Mitglied Avatar von LaLe
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    Ich habe eine Review gefunden, die auch ein wenig das Problem einer enttäuschten Erwartungshaltung offenbart. Doomsday Clock ist IMO kein Watchmen-Comic.

    Und die Einsteigerfreundlichkeit mit 7/10 zu bewerten halte ich zumindest für diskutabel. Mir fehlte speziell zur jüngeren Superman-Historie so einiges. Nicht unbedingt zum Verständnis aber allemal zum Genuss.

    https://vincisblog.com/comic-doomsday-clock-4/
    Geändert von LaLe (19.04.2020 um 08:36 Uhr)

  13. #13
    Mitglied Avatar von xmilchx
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    Zitat Zitat von LaLe Beitrag anzeigen
    Ich versuche mich mal als Erklärbär (so weit ich es verstanden habe).



    Ja, man könnte sagen, dass Jon den Jungen entführt hat. Er macht ihn zu dem was die Welt der Watchmen braucht um gerettet zu werden. Ihren eigenen Superman.

    Die Familie ist die von Night Owl und Silk Spectre.

    Und das Wirrwarr um die vielen Erden erkläre ich mir so, dass Jon Prime Earth schuf (Flashpoint) und mit dieser experimentierte. Diese Prime Earth hatte auch eine Vergangenheit und mit der spielte er herum.

    Am Ende sind diese vielen Erden über die Definition des Metaversums dennoch alle eins. So erkläre ich mir, dass z. B. "vergessene Helden" wieder auftauchen können.

    Strenggenommenn ist damit alles Kanon, was nicht explizit Elseworld ist.


    Also ist Erde 0, Erde 1985 und Erde 52 (die drei wurden ja quasi in DC genannt) alle eine Erde?
    Ich hatte es so verstanden, dass Erde 0 die Erde ist, in der Superman das grüne Auto hochhebt, aber das passt ja dann alles wiederum zeitlich nicht zu den Ereignissen. Dann müsste Superman um die 100 sein, als DC spielt. Ich hab entweder nen groben Denkfehler oder ich raff es einfach nicht.

    Dass der Junge dann quasi der Watchman-Universum Superman sein soll, klingt gar nicht so abwegig und daraus könnte man theoretisch auch coole Stories bauen.
    .


  14. #14
    Mitglied Avatar von LaLe
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    Meine Erklärung dazu wäre folgende



    Die ganzen anderen Erden hat es alle gegeben, sie wurden aber quasi "überschrieben" bzw. haben die jeweils vorherige Version "überschrieben", nicht gelöscht.

    Wie ein Bild, das über ein anderes drübergemalt wurde. Und wenn man an der Oberfläche kratzt, kommt das alte zum Vorschein. Besser könnte ich es jetzt nicht erklären.

    Und mit dem jungen Clark ist Watchmen für mich auserzählt. Es ging darum die Welt zu retten und das ist sie nun.

    Ich würde so weit gehen zu behaupten, dass Moore selbst nie geglaubt hat oder vorhatte zu sagen, dass Adrian Veidts Plan aufgehen könnte. Das Ende von Watchmen lässt dies zwar offen ein abschließendes Happy End war es aber wirklich nicht.


  15. #15
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    Ich habe das so verstanden, dass auf Erde 0 als Zentrum des Metaversums alles Bestand und gleichzeitig nicht Bestand hat, immer abhängig von der aktuellen Kontinuität der Superman-Historie. Bei Änderungen wird der Status Quo dann überschrieben, das Vergangene bleibt jedoch wahr. Ausgehend davon entstehen dann die Erden des Multiversums, auf denen es immer nur eine Kontinuität gibt. Die bestehen dann auch weiter unabhängig was sich im Metaversum wieder verändert.

    Für DC natürlich enorm praktisch, da man sich im Grunde keine Gedanken mehr darüber machen muss ob alles wirklich zusammen passt. Vielleicht war mir das aber auch alles zu hoch und ich habe es am Ende komplett missverstanden.

    Insgesamt war ich aber von Doomsday Clock enorm angetan. Geoff Johns verneigt sich da schon sehr vor dem Watchman-Kosmos, vor allem aber auch vor der Figur des Superman und der DC-Historie und fügt die Dinge zusammen ohne Vergangenes in Trümmer zu legen. Ein angenehmer Unterschied zu Snyder und Bendis. Mal sehen wie es jetzt weiter geht, wenn jetzt alle drei dem DC-Universum ihren stempel aufdrücken wollen.

  16. #16
    Mitglied Avatar von LaLe
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    Ich habe das in der Tat anders verstanden. Bendis sagt beispielsweise in Young Justice #1 aus, dass sich Änderungen auf Erde 0 auch auf andere Erden/Welten auswirken. Die entstehen dadurch also nicht "nur" sondern werden verändert.

    Unterm Strich ist es aber so wie du schreibst, DC muss sich um die Kontinuität nicht mehr so viele Gedanken machen. Zumindest dann nicht, wenn man Snyder nicht unkontrolliert weitermachen lässt.

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