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  1. #1
    Mitglied Avatar von LaLe
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    Justice League Odyssey (2018) Serienthread

    Batman Metal und Justice League: No Justice waren Storylines, denen ich nicht so viel abgewinnen konnte, die sich aber massiv auf meine "DC-Pflichtlektüre" auswirkten. Dazu gehört seit JLA #1 von Grant Morrison alles was ein "Justice League" im Titel führt und das wurde nach No Justice ein wenig mehr.

    Einer der drei Titel ist Justice League Odyssey, der sich den Veränderungen im Weltall (Stichwort: Quellenwall) widmen soll. Zum Autor Joshua Williamson kann ich nicht viel sagen, da ich Flash nicht lese. Die Kritiken sind aber überwiegend wohl eher positiv.

    Erste Skepsis zum Titel machte sich breit als ich die Teamzusammenstellung sah. Eine Green Lantern war klar, Cyborg ist für mich unkritisch und über Starfire habe ich mich gar gefreut. Dann tauchten aber auch Azrael und Darkseid auf und trübten ein wenig meine Vorfreude. Dass irgendwas Bat-Relevantes wohl zwingend dabei sein muss, nervt mich persönlich schon ein wenig. Bei Man-Bat war ich anfangs zwar auch skeptisch, der gefällt mir als verrückter Wissenschaftler in der Justice League Dark aber richtig gut. Und Jung-Darkseid, der ewige Widersacher der Liga? Na ja, die Umstände (Metal, No Justice) machen es wohl möglich.

    Das erste Trade werde ich ein zweites Mal lesen und dann geht es auch hier los. Bis dahin könnt ihr euch hier gerne über eure Erwartungshaltung auslassen. Wer mag darf aber auch gerne eine Handlungszusammenfassung zum ersten Band hier einstellen um das Ganze zu beschleunigen. Das hier ist kein Ego-Blog. Also traut euch ruhig.

    Justice League Odyssey #1 - Der Geistersektor
    Justice League Odyssey #2 - Die Finsternis erwacht!
    Justice League Odyssey #3 -
    Geändert von LaLe (15.05.2020 um 14:07 Uhr)

  2. #2
    Mitglied Avatar von xmilchx
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    Ist nun schon wieder eine Weile her, dass ich den ersten Arc gelesen habe, aber ich weiß dass ich mich sher gut unterhalten gefühlt habe.
    Natürlich ist das auch meinem Favoriten Williamson zu verdanken
    Skeptisch hatte mich das "Team" nicht gemacht, eher neugierig, wie und was sich da entwickelt.
    Ich kann nur jedem raten, der jetzt mit Band 1 nicht so warm wurde oder generell skeptisch bei JLO, dem ganzen eine Chance zu geben.
    Auch hier finde ich es schade, dass Panini bei Sonderbänden nur auf Softcover setzt, sonst hätte ich mir JLO auch gerne als HC ins Regal gestellt. Aber vielleicht besorge ich mir die Bände mal gebraucht

  3. #3
    Mitglied Avatar von LaLe
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    Justice League Odyssey #1 - Der Geistersektor
    (enthält US-Justice League Odyssey 1-5)




    Autor: Joshua Williamson
    Zeichner: Stjepan Sejic, Philippe Briones, Carmine di Giandomenico



    Jessica Cruz wurde von den Wächtern abgestellt um den Geistersektor zu bewachen und jeden unbefugten Zutritt zu vereiteln. Nach der Zerstörung Colus wurden viele Welten in diesem Bereich des Kosmos freigesetzt, die besser "verwahrt" geblieben wären. Bislang war die Ausübung dieser Tätigkeit wenig aufregend, doch das soll sich ändern.

    Unterschiedlichsten Hinweisen folgend erreichen Cyborg und Starfire den Geistersektor an Bord von Brainiacs Raumschiff. Als blinder Passagier mit an Bord ist Azrael, der ebenfalls eine ganz eigene Agenda verfolgt. Primäres Ziel ist Tamaran wohin es Kory zieht. Bei dem Versuch in den Sektor einzudringen kommt es zur Konfrontation mit Jessica. Einen deutlich schwerwiegenderen Impact hat allerdings das Aufeinandertreffen mit drei Kreaturen, die zu einer Notlandung zwingen. Dabei kommt es zu einer Begegnung mit Darkseid, der den Helden eröffnet sie mittels fingierter Botschaften in den Geistersektor gelockt zu haben.

    Auf den Welten dieses Sektors sollen sich überall Hinweise auf die "Old Gods" finden lassen, die - wenn man den Bildnissen glauben mag - mit Cyborg, Starfire und Azrael identisch sind. Einem solchen Hinweis folgend trifft die Gruppe auf einen Überlebenden eines Volkes, das Starfire als seine Göttin verehrte, und der Hüter des Multiversalen Schlüssels ist. Als er Starfire diesen und mittels Gedankenübertragung sein Wissen übermittelt, geht eine als dunkel beschriebene Kraft auf Kori über, die sie kaum beherrschen kann.

    Auf der Suche nach einer Möglichkeit Starfire zu helfen verschlägt es die Gruppe auf die Maschinenwelten. Deren Bewohner verehren Cyborg als ihren Gott. nachdem er einen Test, der seine Identität bestätigen soll, bestanden hat. Anschließend eröffnen sie ihm, dass sie an einer Motherbox arbeiten, die die gesamte Bevölkerung in Cyborgs umwandeln soll.

    Darkseid macht derweil Blackfire, die ehemalige Königin Tamarans, ausfindig. Mit ihrer Hilfe verschafft er sich Zugang zu den königlichen Gräbern. Dort hat er die Otherbox versteckt, ein Instrument, das ihm die Wiederherstellung von Apokolips ermöglichen soll. Als Rohstoff für die Welt sind die im Geistersektor verstreuten Planeten vorgesehen. Um dies zu verhindern hatten die Coluaner diese Welten seinerzeit verborgen.

    Die Tätigkeiten der Liga auf den Maschinenwelten rufen eine Person auf den Plan, die sich Rapture nennt und als Diener Azraels versteht. Als führendes Mitglied des Ordens von St. Dumas will er seinen Gott dazu bewegen die Macht im Geistersektor zu ergreifen. Nur so glauben er und seine Brüder die Welten des Geistersektors retten zu können. Als sich Jean-Paul verweigert wendet sich Rapture von ihm ab und ändert seine Pläne. Da ihm sein Gott nicht folgen will, sollen nun alle Old Gods sterben.



    Das war also der Start der neuen Justice League Odyssey. Gefallen hat mir daran allein der Grundplot mit Darkseids Versuchen Apokolips wieder herzustellen. Mit dem ganzen Rest konnte ich mich so gar nicht anfreunden.

    Angefangen bei den Old Gods. Dass Cyborg, Starfire und Azrael Inkarnationen derselben sein sollen, klingt so abstrus, dass zumindest mich die vorgezeigten Statuen nicht wirklich überzeugen. Bei diesen Entitäten muss ich unwillkürlich an Größenordnungen wie Mageddon (Morrison-Run) oder Gog (JSA) denken. Da passt das für mich nicht im Ansatz.

    Nun mag das alles Teil von Darkseids Plan sein, exakt diese drei Personen in den Geistersektor zu locken. Plausibler wird es dadurch für mich auch nicht. Und selbst wenn dem so wäre, der Orden von St. Dumas im Weltall? Was soll das? Das geht für mich in dieselbe Richtung wie Batman Metal mit dem Tenor "Das Schicksal dieses und anderer Multiversen hängt an der Fledermaus!". Was für ein Unfug!

    Optisch wollte mir der Band leider auch nicht gefallen. Speziell Sejic und Briones können ganz sicher zeichnen (das Cover finde ich beispielsweise großartig) aber irgendwie wollten die Bilder für mich nicht so recht zu dieser Geschichte passen. Und drei verschiedene Hauptzeichner in den ersten fünf Heften sind per se auch nichts, wofür ich mich begeistern kann. Es könnte aber auch an der Farbgebung gelegen haben. Die finde ich - ich kann es nicht besser beschreiben - speziell.

    Mit dem Folgeband übernimmt dann bereits Dan Abnett das Steuer.

    So richtig warm wurde ich mit dieser Ligaversion noch nicht (um mal ganz vorsichtig und zurückhaltend zu formulieren). Der zweite Band kann diesbezüglich hoffentlich mehr, gleichwohl mich die Vorschau mit dem Angriff des Ordens von St. Dumas für mich wenig erfreuliches erwarten lässt.

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    Leseprobe

    Spoiler im PaFo.
    Geändert von LaLe (15.05.2020 um 14:08 Uhr)

  4. #4
    Mitglied Avatar von LaLe
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    Justice League Odyssey #2 - Die Finsternis erwacht!
    (enthält US-Justice League Odyssey 6-12)




    Autor: Dan Abnett
    Zeichner: Carmine di Giandomenico (6), Will Conrad (7, 11, 12), Daniel Sampere (8 - 10)



    Während Darkseid auf der Suche nach Relikten ist, die ihm bei seinen Plänen für den Geister-Sektor voranbringen sollen, besucht die Justice League Odyssey auf Drängen Starfires Tamaran. Der Empfang dort ist allerdings alles andere als freundlich. Blackfire, Starfires Schwester, greift die Liga an und verfolgt dabei das Ziel mindestens einen von ihnen zu töten. All das soll verhindern, dass Darkseid seine Pläne umsetzen kann. Und wenn sie dazu ihre Schwester töten muss, dann soll es so sein.

    Den neuen von Darkseid verliehenen Kräften der Liga sind die Krieger Tamarans jedoch nicht gewachsen. Cyborg gelingt es eine Spur zu Darkseid aufzunehmen und zusammen mit Azrael, Starfire und Jessica Cruz bricht er auf.

    Auf der Welt Aeolon finden sie den schwer angeschlagenen Darkseid und stehen ihm im Kampf gegen die Eskaton, Dämonen, die sich von toten New Gods nähren, bei. Nach erfolgreicher Schlacht berichtet er von seinen wahren Plänen. Mit den überall im Geister-Sektor verteilten Relikten will er Sepulkore aktivieren. Dieses Gerät ist eine Vorrichtung, die den Geister-Sektor zu einer Art Arche umgestalten soll, die den bevorstehenden Untergang des Multiversums überstehen und so das Leben an sich retten kann. Zu diesem Zweck hat er mittels Zugriffs auf die Hypertime die Geschichte der drei Helden umgeschrieben, die nun als Ältere Götter verehrt werden. Deren neu gewonnene Kräfte benötigt er um die von den Eskaton und Brainiacs Kreaturen bewachten Relikte zu bergen und Sepulkore zu aktivieren.

    Gemeinsam machen sich die ungleichen Partner nun daran, die Relikte zu bergen. Innerhalb der Liga misstrauen sich die Mitglieder jedoch zunehmend. Azrael und Starfire zeigen sich wesensverändert, dennoch schmieden alle vier einen gemeinsamen Plan zur Übernahme Sepulkores nach dessen Fertigstellung. Darkseid wollen sie dieses Machtinstrument nicht in die Hände geben.

    Der ist jedoch auf den Verrat vorbereitet und nachdem er die von ihm geschaffenen älteren Götter auf seine Seite gezogen hat, steht Jessica Cruz auf verlorenem Posten...



    Mit diesem Band wird vieles, das für mich nach dem Auftakt noch unklar war und nicht viel Sinn zu ergeben schien, nachvollziehbarer. Ich hatte mich u. a. über die Installation von Azrael, Cyborg und Starfire als Ältere Götter mokiert, die mir völlig abstrus vorkam. Erklärt wird dies nun damit, dass Darkseid über die Otherbox Zugriff auf die Hypertime genommen und die Geschichte der drei umgeschrieben hat !!! Darauf muss man erst einmal kommen ändert aber nichts daran, dass ich Azrael und den Orden von St. Dumas im Weltall weiter für fehlplatziert halte.

    Mit dem was Darkseid zu seinen Plänen berichtet wird die Serie noch viel stärker in das Geschehen des Snyderschen DCU eingebunden. Perpetua wird genauso erwähnt wie die Geschenke Luthors, der anders als Brainiac Darkseid gerne eingebunden hätte. Und so steht zu befürchten, dass Dan Abnett mal wieder eine Serie übernommen hat, die er nach den Vorgaben anderer zu schreiben hat. Etwas, das ich schon bei den Titans bedauerte. Da steckte mehr drin als er vermutlich rausholen durfte.

    Und auch wenn sich die Handlung hier ordentlich streckt, der Fortschritt ist IMO überschaubar, gelingt es dem Autor die Serie so zu schreiben, dass keine große Langeweile aufkommt. Geärgert hatte ich mich nur weil ich mich beim Blick auf die Vorschau fies gespoilert habe.

    Mit den Neuzugängen Conrad und Sampere kommt die Serie nun bereits auf die Zeichner 4 und 5. Aber alle drei vertretenen Künstler machen einen soliden Job und die Wechsel fielen mir nicht groß auf.

    Mir gefiel dieser zweite Band deutlich besser als der erste und ich bin heilfroh nicht nur aus Gewohnheit an der Serie dranbleiben zu "müssen". Im Dezember soll es dann weitergehen. Thema wird dann wohl sein wie Apokolips neu entsteht (womit ich hier schon rechnete) und eine andere Liga an den Start geht. Da bin ich mal gespannt.

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    Setzt die Handlung fort aus Justice League Odyssey #1 - Der Geister-Sektor

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