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  1. #51
    Mitglied Avatar von LaLe
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    Wir sind am Ende des kurzen 4. Blocks angelangt, der die Lücken zum Trinity War und Forever Evil schließen soll. Da es bei zwei die Dark-Sparte prägenden Serien, die bei dem Event außen vor waren, mit jeweils zwei Sammelbänden und einem Serienfinale weiterging und eine neue Serie hinzukam, will ich ein kurzes Zwischenfazit ziehen. Weiterhin gilt, dass ich den Block nicht isoliert betrachten werde, sondern gemeinsam mit den Vorgängern, so dass es zur ein oder anderen Redundanz kommt. Für das Ranking gilt weiter: Nach einer knappen Zusammenfassung meiner persönlichen Meinung zu jeder Serie folgt eine höchst subjektive Bewertung (5 Punkte sind möglich).

    DC Universe Presents Vol. 1: Deadman & Challengers of the Unknown

    Deadmans Origin hatte einiges Potenzial und ließ viel davon liegen bzw. rückte teils hanebüchene Handlungselemente gerade gegen Ende hin zu sehr in den Vordergrund. Ohne wirklich schlecht zu sein konnte mich die Geschichte nur streckenweise überzeugen.

    3/5

    Die Challengers of the Unknown waren für mich in jeder Hinsicht durchschnittlich und bleiben wohl unvollendet. Meine Hoffnung darauf, dass DC mit der Dark Matter Line mehr draus machen würde war nur von kurzer Dauer. Nach sechs Ausgaben war bereits Schluss. Hier langt es nur für

    2,5/5

    Justice League Dark #1 - Im Dunkeln
    Justice League Dark #2 - Die Bücher der Magie
    Justice League Dark #3 - Der Tod der Magie

    Der Grundplot des ersten Trades hatte in der Tat eine ganz große Schwachstelle. Die kann ich aber ignorieren, weil für mich ansonsten fast alles an diesem Serienauftakt stimmte. Starke und teilweise stark charakterisierte Protagonisten treffen auf herrlich Schräges und Mystisches. Es folgte das kurze aber durchaus stimmige Vampir-Intermezzo und im zweiten Trade führte bereits Jeff Lemire Regie. Der Tod der Magie war dann in vielerlei Hinsicht in etwa das, was ich von der Serie erwartet und mir erhofft hatte. Das Auftreten einer Vielzahl mir bekannter (und nur weniger unbekannter) Figuren gefiel mir und sorgte ein wenig für Vertrautheit. Die Zeichnungen von Mikel Janin finde ich super. Gemeinsam mit Ray Fawkes wurde das im dritten Band wunderbar fortgesetzt.

    4,5/5

    Ich, der Vampir #1 - Tainted Love
    Ich, der Vampir #2 - Die Vampire erheben sich
    Ich, der Vampir #3 - Böses Blut

    Für mich die größte Überraschung zum Start der Dark-Sparte. Optisch überragend (das Traumduo Lemire und Sorrentino lässt mich ernsthaft überlegen noch bei Old Man Logan einzusteigen) weiß auch die Story zu gefallen und ist meilenweit von jeglichem Blutsauger-Kitsch entfernt. Das gilt für den Auftakt genauso wie für den zweiten Sammelband, der mit den Van Helsings einen herrlich schrägen und schon ein wenig beängstigenden Gegner einführt. Im Abschlussband wird es dann biblisch und Cains Gefährtin Lilith sorgt neben Andrew für ordentlich Gefahr. Leider beglückte man die Leser gegen Ende mit diversen Zeichnern, die den stilgebenden Strich Sorrentinos nicht im Ansatz trafen. Dafür gibt es von mir leichten Punktabzug.

    4,5/5

    Animal Man #1 - Die Jagd
    Animal Man #2 - Tier gegen Mensch
    Animal Man #3 - Tote Welt: Das Rote Reich
    Animal Man #4 - Zersplitterte Spezies
    Animal Man #5 - Evolution oder Tod!

    Lemire hat dem Animal Man-Kosmos mit der Einführung des Rot als Antagonist zum Grün ordentlich Tiefe verliehen und sich dabei dennoch - wie ich finde - stark an dem orientiert was andere Comicschaffende vor ihm schrieben. Die Mischung aus Superhelden-und Horrorcomic mit massiven auch inhaltlich relevanten Soap-Einflüssen war auf ihre Art recht einzigartig und überzeugte mich vom ersten Heft an. War mir das Rotworld-Crossover beim ersten Lesen noch zu langatmig, gefiel es mir kompakt gelesen doch sehr viel besser und überzeugte mit nur kleinen Einschränkungen (das Ende).

    Ärgerlich bzw. aufgrund der Umstände bedauerlich fand ich das frühe Ausscheiden von Travel Foreman als Stammzeichner, der der Serie einen unverwechselbaren Look verlieh, der speziell das Horrorelement in unnachahmlicher Weise zur Geltung brachte. Ansatzweise kam da auch Steve Pugh ran und die Stile anderer Zeichner störten mich dann nicht, wenn diese losgelöst vom Hauptplot wirkten wie z. B. Leon mit der zweiteiligen Geschichte "Kostüme" oder der Autor selbst einen Schlusspunkt setzt.

    Am Ende ist die Serie Animal Man für mich das Highlight der New 52 gewesen und die Vorschusslorbeeren aus Übersee waren mehr als gerechtfertigt. Dafür gibt es ohne Wenn und Aber die volle Punktzahl. Wenn es eine Serie gibt, die meine Bewertungsskala sprengen könnte, dann ist es diese.

    5/5

    Swamp Thing #1 - Die Auferstehung der Toten
    Swamp Thing #2 - Familiäre Fäule
    Swamp Thing #3 - Tote Welt: Das Grüne Reich
    Swamp Thing #4 - Der Sämann
    Swamp Thing #5 - Der König ist tot!

    Snyders Run am Swamp Thing stand ganz im Zeichen des Rotworld-Events und bot uns eine interessante Neuinterpretation der Figur als Avatar des Grün. Dabei wurde der bestehende Mythos nicht negiert sondern sinnvoll erweitert. Optisch überragend, solange Yanick Paquette für die Zeichnungen verantwortlich war, bot die Serie bis dahin gehobenen Lesespaß, wobei hinsichtlich des Genusses des Rotworld-Crossovers dasselbe wie zu Animal Man gilt.

    Danach übernahm Charles Soule und widmete sich zunächst wieder verstärkt dem Grün und erweiterte den Kosmos mit Schilderungen zum Parlament der Bäume, den Avataren der Vergangenheit und der ein oder anderen Auseinandersetzung innerhalb dieser Denomination. Optisch schmerzte der Abgang des genialen Paquette ein wenig, allerdings waren seine Nachfolger alles andere als schlecht.

    Trotzdem die Serie gegenüber Animal Man leicht abfällt mag ich weiterhin nicht weniger als die Höchstnote zücken.

    5/5

    Superagent Frankenstein #1 - Der Monsterkrieg
    Superagent Frankenstein #2 - Monster-Bomben!

    Lemire kann auch Trash pur und erinnert dabei durchaus an Mignolas Hellboy. Dafür verbrät er alle nur denkbaren Klischees, versteckt viele Anspielungen und macht deutlich, dass sich die Serie nicht im Ansatz ernst nimmt. Die Zeichnungen passen dazu. Leider bekam der Serie der Autorenwechsel nicht so gut. Matt Kindt versucht zwar den Ton Lemires beizubehalten, schafft das aber leider nur in Ansätzen. Gänzlich belanglos wird dann die Schlussnummer. Schade.

    3,5/5

    Demon Knights #1 - Sieben gegen die Finsternis
    Demon Knights #2 - Die Hölle von Avalon
    Demon Knights #3 - Das Blut des Grals

    Da hat sich der Autor gut inspirieren lassen und zunächst einen klassischen Plot in das Mittelalter des neuen DCU übertragen. Die Mischung aus bekannten und neuen Charakteren, die auch noch teils gut charakterisiert werden, überzeugte mich genauso wie der Humor. Das setzte sich im zweiten Band nahtlos fort in dem die Artussage "verwurstet" wurde. Querverweise zur Serie Stormwatch (die will ich irgendwann auch nochmal nachholen) gab es auch. Die Zeichnungen von Diógenes Neves fand ich richtig gut. Leider wurde der mit Heft 13 abgelöst. Gleiches galt ab der #16 für den Autor, Robert Venditti feierte seinen Einstand in das DCU. Fand ich dann leider eher mittelprächtig. Das galt dann auch für die Zeichnungen. Dafür gibt es eine weitere Abwertung.

    3/5

    Resurrection Man Vol. 1 - Dead Again
    Resurrection Man Vol. 2 - A Matter of Death and Life

    Die Geschichte eines hierzulande eher unbekannten Charakters wird temporeich erzählt und weiß mit durchaus guten Zeichnungen auch optisch zu überzeugen. Ich hätte mich vermutlich sehr viel leichter mit der Serie getan, läge die auf Deutsch vor. So musste ich mich im Sinne dieses Threads tatsächlich in das Abenteuer US-Trade wagen. Die Verständnisprobleme hielten sich dann aber arg in Grenzen und ich fühlte mich ganz gut unterhalten. An die Dark-Serien, die panini nach Deutschland brachte kommt diese allerdings nicht ganz heran. Leichte Abstriche in der bisherigen Bewertung gibt es aufgrund der losen Enden.

    3/5

    Dial H - Bei Anruf Held #1 - Neue Verbindung
    Dial H - Bei Anruf Held #2 - Scheibenkleister!

    Das Ding ist völlig abgefahren und funktioniert nach einem ReRead wunderbar. Eine wirklich geniale Geschichte, mit viel Liebe fürs Detail, speziell das Absurde und passend gezeichnet. Dabei weit ab vom Mainstream und dennoch auch auf eine einfache Art und Weise unterhaltsam. Neben I, Vampire für mich die größte Überraschung und die volle Punktzahl wert. Ganz starke Nummer. Dem gibt es nichts hinzuzufügen. Kauft und lest das!

    5/5

    Sword of Sorcery Vol. 1 - Amethyst

    Eine der Serien, auf die ich am meisten gespannt war und die es leider nie über den Teich geschafft hat. Die klassische Serie war seinerzeit nicht ganz mein Fall, aber in moderneren - heutigen - Zeiten hatte ich einige Hoffnungen in das Storytelling gesetzt. Der Arc ist nicht sonderlich kompliziert geraten, konnte bei mir aber mit der Verknüpfung mit anderen Serien (Justice League Dark, Futures End), einem von mir sehr geschätzten finalen Gegner (Eclipso) und einer wirklich tollen Optik punkten. Lust auf mehr machte auch die erste Backup-Story Beowulf, die mich ebenfalls in jeder Hinsicht überzeugte während Stalker echt abstank. Leider blieb mir zu viel offen (das Ende von Gemworld). Dennoch gibt es von mir ohne Wenn und Aber

    4/5

    Phantom Stranger #1 - Ein Fremder unter uns

    Einer der wohl geheimnisvollsten Charaktere des DCU wird ein Stück weit entmystifiziert und bekommt einen Ursprung. Bevor der Stranger in das ganz große DC-Event Forever Evil und den Vorläufer Trinity War einbezogen wird, erzählen die Autoren hier noch eine selbständige Geschichte, die, basierend auf christlichen Mythen, eine Geschichte um Bestimmung, Gnade und Opfer erzählt, die mich abgesehen von einem kleinen Hänger zu Beginn durchweg überzeugen konnte. Die Zeichnungen waren sehr durchschnittlich und uneinheitlich. Da mich die Story aber gepackt hat und viele interessante Charaktere eingeführt wurden (The Spectre, Nightmare Nurse, Zauriel, Sin-Eater) gibt es

    4/5

    Constantine #1 - Der Funke und die Flamme

    Nach seinem Auftreten in der Serie Justice League Dark freute ich mich auf die eigene Serie des Hellblazers und wurde mit der ersten Nummer alles andere als enttäuscht. Der Auftakt-Dreiteiler mit der Quest um Croydons Kompass überzeugte mich auf ganzer Linie und das kurze Intermezzo mit Papa Midnite ging in der Tonart in dieselbe Richtung. Ray Fawkes und Jeff Lemire haben es m.E. verstanden den Hellblazer als augenscheinliches ********* das insgeheim nur die Welt retten will und dabei bereit ist Opfer zu bringen (meist auf Kosten anderer) zu schildern. Mit der US-Nummer 5 ging es dann bereits in den Trinity War. Optisch gefiel mir das Ganze ebenfalls richtig gut. Für mich ein starker Auftakt.

    4/5

    Damit ergibt sich folgendes persönliches Ranking für die ersten vier Blöcke:

    1. Animal Man (beendet)
    2. Swamp Thing
    3. Dial H - Bei Anruf Held (beendet)
    4. Ich, der Vampir (beendet)
    5. Justice League Dark
    6. Phantom Stranger
    7. Constantine
    8. Sword of Sorcery (beendet)
    9. Superagent Frankenstein (beendet)
    10. Demon Knights (beendet)
    11. Resurrection Man (beendet)
    12. Deadman (beendet)
    13. Challengers of the Unknown (beendet)

    Kurzes Zwischenfazit (ohne Änderungen):

    Neben den erwarteten und erhofften Durchstartern (Animal Man, Swamp Thing und für mich auch Justice League Dark) überzeugten mich bis hierhin auch die Exoten Dial H, Ich, der Vampir, Sword of Sorcery und Phantom Stranger. Superagent Frankenstein und Demon Knights ließen gegen Ende leider nach während der Resurrection Man ein besserer Prolog blieb.

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    Geändert von LaLe (04.12.2019 um 10:04 Uhr)

  2. #52
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    Mit den ersten vier Blocks sind wir durch und der fünfte widmet sich ganz dem Event Forever Evil, das auch an der Dark-Sparte nicht spurlos vorüberging.

    Forever Evil wurde von langer Hand vorbereitet und das ein oder andere deutete sich bereits in folgenden Ausgaben an: Justice League #8, Justice League #0 (II), Shazam!, Justice League 18-20.
    Dazu will ich an dieser Stelle aber nichts weiter schreiben (zu Shazam! evtl. im neuen Serienthread), zum Verständnis ist das auch nicht zwingend erforderlich.

    In diesem Beitrag soll es um die direkte Vorgeschichte, den Trinity-War gehen. Bei der Reading Order hierzu hatte ich mich an dieser Seite orientiert. Die entsprechenden Ausgaben erschienen in Deutschland in

    - Pandora #1 - Die Quelle des Bösen
    - Justice League #21
    - Justice League #22
    - Justice League #23
    - Constantine #1 (V) - Der Funke und die Flamme.

    Dabei allerdings nicht in der Reihenfolge, wie sie die Reading Order zum Event (sinnvollerweise) vorschlägt. Nachvollziehbar anhand der Reading Order zu diesem fünften Block. Im Folgenden will ich daher zu jedem einzelnen US-Heft - dabei der empfohlenen Lesereihenfolge folgend - eine kurze Zusammenfassung schreiben und so den kompletten Trinity-War wiedergeben. Am Schluss soll es dann ein kurzes Fazit geben.

  3. #53
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    Pandora #1 - Drei Millionen Tage



    Autor: Ray Fawkes
    Zeichner: Daniel Sampere und Patrick Zircher

    Pandora hat vor rund 10.000 Jahren die nach ihr benannte Büchse geöffnet und damit die sieben Todsünden befreit. Dafür wurde sie vom Rat der Ewigkeit zur Unsterblichkeit verdammt um fortan Zeugnis von ihrer Untat zu geben. Eines Tages erscheint ein Ratsmitglied und trägt ihr auf die im Inneren der Büchse befindliche Macht zu nutzen um die Sünden erneut einzusperren. Dazu muss jemand, der reinsten oder finstersten Herzens ist die Büchse öffnen...

    Justice League #22 - Die Karte des Todes



    Autor: Geoff Johns
    Zeichner: Ivan Reis

    Während sich die Justice League von den kürzlich auf sie unternommenen Angriffen erholt, bricht Shazam nach Khandaq auf um dort die sterblichen Überreste von Black Adam zu bestatten. Bevor ihm die Liga dorthin folgen kann, sucht Pandora Superman auf, den sie für den Richtigen hält die Büchse zu öffnen. Der Versuch schlägt jedoch fehl und etwas ergreift noch unerkannt Besitz vom Mann aus Stahl. In Khandaq eskaliert dann die Lage als neben der Liga auch die JLA eintrifft um Shazam außer Landes zu bringen. Als Superman Dr. Light tötet entbrennt ein Kampf zwischen den Ligen.

    Die Fäden im Hintergrund zieht der Outsider und ein Metawesen namens Plastique schaltet Madame Xanadu aus...

    Justice League of America #6 - Fragen




    Autoren: Geoff Johns und Jeff Lemire
    Zeichner: Doug Mahnke

    Nach dem Tod von Doctor Light lässt sich Superman festnehmen um eine Untersuchung des Vorfalls zu ermöglichen. Jedem scheint klar, dass er den Tod Dr. Lights nicht willentlich verschuldete. Derweil wendet sich Wonder Woman an die Justice League Dark und bittet um deren Hilfe. Währenddessen dringt The Question in das ARGUS-Hauptquartier ein und behauptet zu wissen wer für den Tod Dr. Lights verantwortlich ist...

    Justice League Dark #22 - Das Kartenhaus



    Autor: Jeff Lemire
    Zeichner: Mikel Janin

    The Question erzählt Superman, dass Dr. Psycho in Khandaq war und für den Einfluss verantwortlich zeichnet, der ihn dazu brachte Dr. Light zu töten. Er befreit ihn und weitere Helden schließen sich ihnen an um den Schurken ausfindig zu machen. Eine Gruppe um Wonder Woman hingegen begibt sich auf die Suche nach Pandora und zurück bleibt eine weitere Gruppe um Batman. Dieser unterbreitet der Phantom Stranger einen unglaublichen Vorschlag.

    Der Outsider wirkt weiter im Hintergrund und brüstet sich vor der geblendeten Madame Xanadu damit, dass die sich um ihn herum gruppierte Secret Society bereits gewonnen hat...

    Constantine #5 - Donnerwetter



    Autor; Ray Fawkes
    Zeichner: Renato Guedes

    Als Wonder Womans Aufruf zur Suche nach Pandora die Ligen entzweite, nahm Constantine Shazam beiseite und verschwand mit ihm. Unter einem Vorwand nahm er Billy Batson seine Kräfte, mit der Absicht diese zu versiegeln, sieht sich kurz darauf aber in einer tödlichen Auseinandersetzung mit einem Dämon der Kalten Flamme. Als er Shazams Kräfte daraufhin wieder verliert und der ihn verlässt, hat er aufgrund der erlittenen Verletzungen eine Nahtoderfahrung.

    Phantom Stranger #11 - Ein törichter Mann



    Autor: J. M. DeMatteis
    Zeichner: Fernando Blanco

    Der Phantom Stranger dringt mit Batman, Deadman und Katana ins Jenseits vor um den verstorbenen Arthur Light nach den Umständen seines Todes zu befragen. Der kann sich allerdings nicht erinnern. Als sich die Gruppe daran macht, mit Light das Jenseits zu verlassen um die Tat Supermans ungeschehen zu machen, tritt der Engel Zauriel auf den Plan und löscht den Stranger, wie diesem für den Fall eines erneuten Vordringens in jenseitige Sphären angekündigt wurde, aus.

    Pandora #2 - Blutvergiessen



    Autor: Ray Fawkes
    Zeichner: Daniel Sampere

    Nachdem es Superman nicht möglich war die Büchse zu öffnen versucht es Pandora nun mit der Person, die aus ihrer Sicht das finsterste aller Herzen hat - Vandal Savage. Aber selbst der scheint über einen guten Kern zu verfügen und scheitert. Inzwischen haben die Regierungsbehörden Pandora auf Platz Eins der Liste meistgesuchter Personen gesetzt und ARGUS und S.H.A.D.E. arbeiten zusammen um sie auszuschalten.

    Justice League of America #7 - Auf eine Karte



    Autoren: Geoff Johns und Jeff Lemire
    Zeichner: Doug Mahnke

    Die Gruppe um Superman macht in Khandaq Dr. Psycho ausfindig. Allerdings stellt sich heraus, dass dieser nicht für die Manipulation Supermans verantwortlich zeichnet.

    Pandora versucht derweil weiter ihr Glück und will Lex Luthor, der in einem Militärgefängnis einsitzt, einen Versuch unternehmen lassen die Büchse zu öffnen. Zuvor erscheint jedoch die Gruppe um Wonder Woman und das Artefakt ergreift Besitz von der Amazone.

    Batman, Deadman und Katana erreichen das Haus der Mysterien und der Phantom Stranger weist sie aus dem Jenseits an Madame Xanadu zu suchen, die weiß wer hinter allem steckt.

    Als die Gruppe um Superman im ARGUS-HQ eintrifft explodiert dort der Körper Arthur Lights in einer gewaltigen Detonation...

    Justice League Dark #23 - Enthüllung



    Autor: Jeff Lemire
    Zeichner: Mikel Janin

    Shazam greift in die Auseinandersetzung um Wonder Woman und die Büchse ein und nimmt diese an sich. Dabei wird die magische Sphäre heftig erschüttert und Deadman, der für einen Augenblick alle Magiebegabten spüren kann, erfährt so den Aufenthaltsort von X. Shazam kann die Büchse nicht halten und Constantine nimmt diese an sich. Gemeinsam mit Zatanna wird er an den Tempel des Hephaistos in Athen versetzt wo Madame Xanadu festgehalten wird. Als dort auch die Gruppe um Batman eintrifft, zeigt sich der Outsider und offenbart den Helden, dass er mittels der Büchse ein Portal zu öffnen beabsichtigt...

    Pandora #3 - Bekämpf die Flut



    Autor: Ray Fawkes
    Zeichner: Daniel Sampere

    Während sich die Helden unter dem Einfluss der Büchse und der sieben Todsünden stehend um das Artefakt streiten, sucht Pandora verzweifelt einen Weg den Einfluss der von ihr Freigelassenen zu unterbinden. Erinnerungen an ausgewählte Gespräche während ihres langen Lebens lassen sie erkennen, dass sie die Manifestationen der Sünde nur dann bekämpfen kann, wenn sie sich ihrer eigenen Sünden bewusst wird. Neid ist die Nummer Eins auf ihrer Liste...

    Justice League #23 - Conclusion



    Autor: Geoff Johns
    Zeichner: Ivan Reis

    Als die letzten Helden am Tempel des Hephaistos eintreffen, fallen sie - unter dem Einfluss der Büchse stehend - übereinander her. Während einer kurzen Ruhephase entdeckt Elemental Woman einen Kryptonitsplitter in Supermans Hirn und Atom gesteht, dass sie diesen in Khandaq in den Nerv rammte, der für Supermans Hitzeblick zuständig ist. Zeitgleich wird Cyborg von Grid, einem Virus, übernommen und der Outsider nimmt die Büchse an sich. Als er mit ihr ein Portal zu Erde-3 öffnet, erscheint das Crime Syndicat und greift die Ligen an...

    Fazit:

    Das war es also, das große Vorspiel zum das komplette DCU umspannenden Mega-Event Forever Evil. Ich fands sehr unterhaltsam aber natürlich endet es mit einem fiesen Cliffhanger. Dass die Büchse unterm Strich ein technisches Gerät und ganz weit weg von einem mystischen Gegenstand ist, empfand ich als einen gelungen Twist. Ob das, was man hier und im folgenden Event schrieb, das ist, was man bei Beginn der New52 mit Pandora geplant hatte, weiß ich nicht. Ich habe da aber leise Zweifel weil mich die Ankündigung sehr viel mehr erwarten ließ. Okay, mit dem Darkseid-War gab es gegen Ende der New52 noch einen ordentlichen Nachschlag. Bei der Nummer war Pandora aber - wenn ich das richtig erinnere - außen vor. Und dann hatte Mr. Johns die Idee mit Rebirth...

    Also, wer sich für Actionspektakel mit Massen an Helden und Schurken von guten Autoren und guten Zeichnern begeistern kann, der ist mit dieser Story bestens bedient. Wer die Dark-Sparte lieber in den Randgebieten des DCU hätte, wird dem Trinity War womöglich nicht so viel abgewinnen können. Spätestens in Forever Evil: Blight machen die Dark-Serien jedoch wieder ihr eigenes Ding. Aber dazu kommen wir noch.

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    Weiter geht es in Pandora #2 - Herrschaft des Bösen.

    Reading Order
    Geändert von LaLe (05.12.2019 um 15:10 Uhr)

  4. #54
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    Pandora #2 - Herrschaft des Bösen
    (enthält US-Trinity of Sin: Pandora 4-5, US-Trinity of Sin: The Phantom Stranger 12-13, US-Constantine 6-8)




    Autoren: Ray Fawkes (Pandora und Constantine), J. M. DeMatteis (The Phantom Stranger)
    Zeichner: Francis Portela (Pandora), Fernando Blanco (Phantom Stranger), Renato Guedes (Constantine 6), Szymon Kudrowski (Constantine 7), ACO (Constantine 8 )


    John Constantine ringt mit dem Tod und seine Gegner nutzen die Lage sofort aus. Tamarak findet sein Versteck, nimmt alle dort verwahrten Artefakte an sich und initiiert ein mächtiges Ritual, das alle magische Macht auf das Führungstrio der Kalten Flamme vereint. Constantine wird in der Folge in die Machtkämpfe innerhalb des Ordens verwickelt und von Sargon und Tamarak benutzt um Mister E. auszuschalten und seinen Teil der Kräfte auf die anderen beiden zu übertragen. Im Anschluss daran tritt er zum Schein der Kalten Flamme bei und entschließt sich in den Kampf gegen das Crime Syndicat einzugreifen.

    Nachdem das Crime Syndicate seine Herrschaft errichtet hat, wird Pandora für kurze Zeit auf Erde Drei versetzt und bekommt einen Eindruck davon was ihrer Welt droht. Nach ihrer Rückkehr bittet sie ihren Verbündeten Marcus die zerstörte Büchse zu reparieren. Sie selbst sucht den Outsider auf um von diesem in Erfahrung zu bringen wie sie das Syndicate wieder zurückschicken kann. Dabei ist ihr jedoch kein Erfolg beschieden und unvermittelt findet sie sich in Ketten geschlagen am Fels der Ewigkeit wieder wo sie von John Constantine aufgefordert wird sich seinem Kampf gegen das Böse anzuschließen.

    Der Phantom Stranger erfährt Gnade und wird für sein zweimaliges Opfer mit der Tilgung zweier Silberstücke und dem Erhalt seiner Existenz belohnt. Zurück auf der Erde wird er Zeuge wie ein veränderter Chris Esperanza Terrence Thirteen das Leben rettet und der Sin-Eater, begleitet von seinem Herrn, einem sehr viel bösartiger auftretenden Hund als der, der dem Stranger gebietet, alles auslöschen was noch an Philip Stark erinnert. Derart "befreit" sucht der Stranger The Question auf und beide werden von John Constantine zum Fels der Ewigkeit geholt wo ihnen dasselbe Angebot unterbreitet wird wie Pandora.



    Dieser Band bildet das Verbindungsglied zwischen dem Trinity War und Forever Evil: Blight. Für leichte Verwirrung sorgen dabei die Constantine-Hefte, die in diesem Band chronologisch verkehrt erst am Ende kommen und denen die Verbindung zwischen Constantine #8 und Pandora #5 sowie Phantom Stranger #13 fehlt. Aufklärung wird erst der nächste Band der Justice League Dark bringen.

    Auf den redaktionellen Seiten gibt es dann noch eine Erklärung warum es mit Constantine nicht im zweiten Soloband, sondern an dieser Stelle weitergeht. Warum dann dieser Band, der mehr Constantine als sonst was enthielt nicht einfach Constantine #2 wurde, entzieht sich dabei aber meinem Verständnis. Zusammen mit US-Justice League 24+25, die offiziell bereits Teil von Forever Evil: Blight sind, wäre das eine ganz runde Sache geworden. Aber vermutlich war man zu dicht an den US-Ausgaben dran um das besser planen zu können.

    Abgesehen vom Pandora-Teil entwickeln sich die Serien bis hierhin noch recht unabhängig vom Event, was sich mit Blight jedoch ändern wird. Beim Phantom Stranger bekommt die Thematik um Philip Stark und den Sin-Eater einen runden Abschluss und für Constantine und seine Auseinandersetzung mit der Kalten Flamme gilt ähnliches. Letztere findet dann ihre Fortsetzung im Anschluss an das Event.

    Für Neueinsteiger und Leser, die den Trinity War, Constantine #1, Pandora #1 oder Phantom Stranger #1 nicht gelesen haben ist dieser Band eine denkbar ungeeignete Lektüre. Für Komplettisten ist er ein Lückenstopfer und mit dem Wissen von heute würden die Paninis vermutlich eine andere Aufteilung vornehmen. Denn selbst innerhalb des Bandes macht die Anordnung der Constantine-Hefte ans Ende keinen Sinn.

    Abgesehen von den beschriebenen Unklarheiten ist damit alles für Forever Evil: Blight bereitet. Ich werde aber erst einmal mit dem für die Dark-Sparte überschaubaren Villains Month weitermachen.

    Link Section

    Fortgesetzt wird die Handlung aus Constantine #1 - Die Kalte Flamme und Pandora #1 - Die Quelle des Bösen.

    Die Handlung wird fortgesetzt in Justice League Dark #4 - Forever Evil - Blight: Hexenkessel.

    Spoiler im PaFo.

    Reading Order
    Geändert von LaLe (09.12.2019 um 07:08 Uhr)

  5. #55
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    Wie angekündigt verschnaufen wir kurz und widmen uns dem Villains Month bevor es mit Forever Evil: Blight weitergeht. Der war hinsichtlich der Dark-Sparte recht übersichtlich und eines der Hefte erschien sogar unter dem Label der Justice League. Die deutschen Ausgaben finden sich in diesen Publikationen:
    Forever Evil #2
    Forever Evil Sonderband #2
    Forever Evil Sonderband #4

    Justice League Dark #23.1 - Geisterwirbel
    (enthalten in Forever Evil #2)




    Autoren: Ann Nocenti und Dan DiDio
    Zeichner: ChrisCross, Fabrizio Fiorentino, Tom Derenick

    Als Killer Croc das Schwert von Katana zerstört, wird der Creeper, ein Oni, freigesetzt. Er besetzt den Körper des verstorbenen Jack Ryder, eines TV-Moderators, der vom Phantom Stranger verraten wurde (nachzulesen in Phantom Stranger #1) und beginnt damit eine Schneise der Zerstörung zu ziehen...

    Inhaltlich war dieses Heft kein großer Wurf und optisch schwankte es zwischen solide und gut geraten. Die Nummer hat man schnell vergessen zumal da entgegen der im Nachwort geäußerten Spekulationen nichts mehr nachkam. Sofern ich das nicht ebenfalls verdrängt habe...

    Justice League Dark #23.2 - Schatten der Seele
    (enthalten in Forever Evil Sonderband #2)




    Autor: Dan DiDio
    Zeichner: Philip Tan

    Gordon Jacobs, ein gescheiterter Wissenschaftler, setzt alle Hoffnung seine Vision doch noch wahrwerden zu lassen auf einen mystischen Gegenstand - den Schwarzen Diamanten. Der ist Quell großer Macht, dient jedoch primär als Gefängnis für den Schattendämon Eclipso. Dem gelingt es Jacobs dahingehend zu beeinflussen ihn zu befreien. Die neue Verbindung zwischen Mensch und Dämon ist noch recht fragil, Letzterer gewinnt jedoch zunehmend an Einfluss...

    Dan DiDio gelingt es Eclipso als abgrundtief böse darzustellen und dies auch auf eine unterschwellige Art und Weise, die ganz im Gegensatz zur Darstellung in der Serie Sword of Sorcery einen nicht zu unterschätzenden Horroreffekt erzeugt. Spielt er hier doch eher die Rolle des Versuchers und weniger die des mordbrennenden Eroberers. Zeitlich ist die Episode wohl nach allen anderen Auftritten während der New52, auf die verwiesen wird, anzusiedeln. Mir ist jedenfalls nicht bekannt, dass Eclipso vor Justice League vs. Suicide Squad eine Rolle spielte bzw. wie er wieder in den Diamanten verbannt wurde.

    Die Zeichnungen von Philip Tan sind richtig gut geraten und die Hauptperson kommt absolut bösartig rüber, was beim Tragen einer "Narrenkappe" schon mal daneben gehen kann. Für mich eine starke Nummer mit einem meiner Lieblingsschurken.

    Justice League #23.3 - Wähl Q für Qued
    (enthalten in Forever Evil Sonderband #4)




    Autor: China Miéville
    Zeichner: 21 verschiedene

    Eine Bande Jugendlicher eignet sich eine Wählscheibe an und kommt damit einer Gangsterbande in die Quere. In die Auseinandersetzung greift auch der Tausendfüssler ein, dem die Scheibe einst entwendet wurde. Bevor er diese wieder an sich nehmen kann erscheint die Heldin Retter-Jill und knockt ihn aus...

    Die völlig wirr geratene Geschichte erinnert ein wenig an die geniale Serie Dial H ist aber ehrlich gesagt das schwächste Heft aus der Feder Miévilles. Am interessantesten fand ich noch die Masse an Zeichnern, die sich hier verewigt haben. Neben Alberto Ponticelli seien insbesondere Mateus Santolouco, Liam Sharp, Jock, Jeff Lemire und David Lapham genannt.

    Der Vollständigkeit halber will ich es nicht versäumen die "erwählten" Identitäten namentlich zu erwähnen: Suffer Kate, Baba Jaga, Neurose, Electroplax, Ayenbite, Sporn, Rent, Abziehbild, Ruinierung, Lunte, Die Biege, Dämmerung, Waschlappen, Byssus, Mise-en-Abyme, Rittmeister, Captain Quag, Frontal, Galgenmann, Gartosaurus, Hermit, Der Skink, Mechasumo, Huldra, Pinata, Retter-Jill.

    Swamp Thing #23.1 - Zusammengeflickter Lebenslauf
    (enthalten in Forever Evil Sonderband #4)



    Autor: Charles Soule
    Zeichner: Jesus Saiz

    Anton Arcade wurde vom Parlament der Verwesung seines Amtes als Avatar enthoben und als Strafe für seine Anmassung an einen Ort versetzt, der keine Fäule kennt. Dort sucht ihn seine Nachfolgerin Abigail Arcade auf, die ihn gegen Auskünfte über ihre Mutter von der Fäule kosten lassen will. Als sie geht findet Arcade eine Gelegenheit zur Flucht aus seinem Exil...

    Soule erzählt eine Schauergeschichte par excellence und nach dieser Lektüre möchte man niemanden mehr sagen hören, dass er einen stärker machen will. Absolut lesenswert!

    Mein Fazit:
    Es gab zwei starke Einzelausgaben mit "Schatten der Seele" und "Zusammengeflickter Lebenslauf". Dazu kommen eine, die man schnell vergisst und eine, die immerhin als Anschauungsmaterial für einen Vergleich unterschiedlichster Zeichenstile taugt. Insofern sind die deutschen Ausgaben, die sich immerhin auf drei Publikationen verteilen, nur für Komplettisten empfehlenswert. Die IMO schwächste Geschichte hat man mit Forever Evil #2 aber eh schon gekauft wenn man das Event nicht komplett ignoriert hat.

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    Geändert von LaLe (06.12.2019 um 07:04 Uhr)

  6. #56
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    Justice League Dark #4 - Forever Evil - Blight: Hexenkessel
    (enthält US-Justice League Dark 24-26, US-Trinity of Sin: The Phantom Stranger 14-15, US-Constantine 9-10, US-Trinity of Sin: Pandora 6-7)




    Autoren: J. M. DeMatteis (Justice League Dark, Phantom Stranger), Ray Fawkes (Constantine, Pandora)
    Zeichner: Mikel Janin (Justice League Dark), Fernando Blanco (Phantom Stranger), Miguel Angel Sepulveda (Phantom Stranger 15), ACO (Constantine 9), Beni Lobel (Constantine), Staz Johnson und Francis Portela (Pandora)


    Nach dem Trinity War, gegen dessen Ende die drei Ligen vor dem Crime Syndicat fielen, erwacht John Constantine im Haus der Mysterien. Dort trifft er auf die Nightmare Nurse, die versucht aus einer "Probe" des Swamp Things einen neuen Avatar zu ziehen. Die so entstandene Kreatur erzeugt jedoch ein Holland/Swamp Thing. Gemeinsam suchen die drei einen Weg, wie sie das Böse namens Blight, das sich aus allen Sünden der Menschheit speist, besiegen können. Dazu wollen sie sich die Unterstützung der Dreifaltigkeit der Sünde sichern, die Constantine mittels eines Zaubers in sein Domizil holt, das den Ankömmlingen vorspielt am Fels der Ewigkeit zu sein.

    Währenddessen werden weltweit Magiebegabte von Dämonen entführt um einem Projekt Thaumaton zugeführt zu werden.

    Pandora und der Phantom Stranger entschließen sich dazu dem Trio um Constantine zu helfen während sich die Entität Blight des Körpers des wiedergeborenen Chris Esperanza bemächtigt, so aus der Sphäre des Unbewussten in die Realität übertritt und zum Angriff übergeht. Der erfolgt mit einer solchen Wucht, dass sich die Liga dem nur durch das Wirken eines Dun-Kon-Wen-Zaubers entziehen kann, der ihren Tod vortäuscht.

    Zurück im Haus der Mysterien sammelt sich die Liga und während der Stranger eigene Wege geht, sucht der Rest der Gruppe Deadman, der den Körper des Seakings übernommen hat. Der Stranger stellt sich erneut Blight und handelt damit gegen die ausdrückliche Weisung der Stimme, die mit der Erweckung von Chris Esperanza ganz eigene Pläne zu verfolgen scheint.

    Die Liga beschließt Gott zur Rede zu stellen (klingt irre, oder?), erhält vor den Toren des Himmels jedoch andere als die erhofften Antworten. Mit Zauriel schließt sich ihnen ein Engel an und so zieht die neuformierte Liga erneut in den Kampf. Dabei vollzieht sich bei Pandora eine Verwandlung. Sie zieht ihre Kraft aus allen guten Taten der Menschheit und bildet so das Gegenstück zur Entität des Bösen. So tritt sie ihrem Antagonisten entgegen...



    Mit diesem Band sind wir endgültig in der dunklen Ecke des Events Forever Evil angelangt. Eine neu formierte Justice League Dark stellt sich dem personifizierten Bösen der gesamten Menschheit entgegen und bezieht ordentlich Prügel. Die letzte Auseinandersetzung endet allerdings mit einem Cliffhanger.

    Die erste Hälfte von Blight weist sämtliche Trademarks der enthaltenen Serien auf und unterhielt mich gut. Wenn man aber mal ganz ehrlich ist, dann passiert auf sehr vielen Seiten (der Band enthält immerhin 9 US-Hefte) eher wenig. Blight wird erfolglos bekämpft, man berappelt sich, bekämpft ihn wieder erfolglos, etc. pp. Da schadet es überhaupt nicht (ganz im Gegenteil), dass Handlungsfäden der einzelnen Serien aufgegriffen und hier weitergeführt werden. Speziell auf den Seiten des Phantom Stranger passieren interessante Dinge.

    Bis hierhin hätte Blight selbst gerne kompakter ausfallen dürfen, abseits des Hauptevents machte dieser Band aber richtig Spaß. Wenn ich ernsthaft meckern wollte, dann allein über die Zeichnungen von ACO, der mir an Constantine #9 nicht gefiel.

    Randnotizen
    Was (mir) in Pandora #2 fehlte wurde hier nachgeliefert. Die enthaltenen Hefte US-Justice League Dark 24+25 schließen nämlich die Lücke zwischen Constantine #8 und den dort enthaltenen Nummern Pandora #5 und dem Phantom Stranger #13. Constantine #9 kommt erst nach diesen Nummern.

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    Setzt die Handlung fort aus Pandora #2 - Herrschaft des Bösen.

    Wird fortgesetzt in Justice League Dark #5 - Forever Evil - Blight: Waffenschmiede.

    Spoiler im PaFo.

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    Geändert von LaLe (09.12.2019 um 09:48 Uhr)

  7. #57
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    Justice League Dark #5 - Forever Evil - Blight: Die Waffenschmiede
    (enthält US-Justice League Dark 27-29, US-Trinity of Sin: The Phantom Stranger 16-17, US-Constantine 11-12, US-Trinity of Sin: Pandora 8-9)




    Autoren: J. M. DeMatteis (Justice League Dark, Phantom Stranger), Ray Fawkes (Constantine, Pandora)
    Zeichner: Mikel Janin (Justice League Dark 27), Fernando Blanco (Phantom Stranger), Diego Olmos (Phantom Stranger 17), ACO (Constantine 11), Francis Portela (Pandora), Vicente Cifuentes (Justice League Dark 28, 29), Dan Jurgens (Justice League Dark 28)


    Die JLD zieht alle Register um Blight zu besiegen und am Ende gelingt es Chris Esperanza zum Geist der Erlösung zu verwandeln, was erst dadurch ermöglicht wurde, dass er das Böse nicht nur sah sondern zu ihm wurde. Damit kehrt an dieser Front Ruhe ein.

    Constantine geht nun seiner Vision nach in der er sah, dass die ehemaligen Mitglieder der Liga noch leben. Mit einem Trick gelingt es der neuformierten Liga in das Projekt Thaumaton einzudringen wo Faust und Nick Necro im Auftrag des Crime Syndicats eine Waffe gegen eine kommende Gefahr entwickeln. Hierzu haben sie sämtliche Mystiker der Erde entführen lassen und auch die Liga können sie gefangen setzen. Deren Kräfte füttern das Thaumaton und dies überlädt sich. Es droht eine verheerende Explosion und die entstehenden Wirren nutzen Pandora, der Stranger und die blinde Cassandra Craft um zu entkommen.

    Ihre Suche nach Unterstützung im Kampf gegen Faust und Necro führt sie zu den Söhnen Trigons. Nun sieht sich das Projekt Angriffen von innen und außen ausgesetzt und Faust sieht sich gezwungen massive magische Kräfte auf sich zu vereinen, die er jedoch nicht mehr beherrschen kann. Als auf dem Höhepunkt der Auseinandersetzung alles verloren scheint, setzt sich Constantine ab und verrät seine Gefährten. Nun sehen sich die alten Götter Nanda Parbats gezwungen einzugreifen und mittels eines alten Rituals versetzen sie den mystischen Ort in eine andere Dimension. Zatanna und die Liga entkommen nur knapp.



    Das war also Teil zwei von Forever Evil - Blight, der fast gänzlich ohne die namengebende Entität auskam. Für das übergeordnete Event von Bedeutung sind die Bemühungen über das Projekt Thaumaton eine Waffe gegen eine kommende Gefahr zu entwickeln. Darüber hinaus ist es ein etwas in die Länge gezogener Kampf gewesen. Das fiel mir hier noch mehr auf als im ersten Teil, der den einzelnen Serien durchaus Raum für ihre eigene Entwicklung ließ. Das war hier bei Weitem nicht mehr so ausgeprägt.

    Etwas irritierend fand ich die Aufteilung der US-Ausgaben. Justice League Dark #27 wäre der bessere Abschluss für den ersten Sammelband gewesen, der so mit einem IMO unnötigen Cliffhanger endet. Die eigentliche Blight-Thematik wäre mit diesem dann beendet gewesen. Die US-Nummern 24 und 25 hätte ich dafür lieber im deutschen Pandora 2 gesehen, wo ich wiederum auf Constantine 6 bis 8 hätte verzichten können. War für die Paninis aber alles nicht so einfach.

    Unterm Strich war es ein sehr ordentliches mystisch angehauchtes Superheldenspektakel, das uns für die Justice League Dark einen neuen Status bescherte.

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    Fortgesetzt wird die Handlung aus Justice League Dark #4 - Forever Evil - Blight: Hexenkessel.

    Weiter geht es in den einzelnen Serien

    Justice League Dark #6 - Das verlorene Paradies
    Phantom Stranger #2 - Der Riss in der Schöpfung
    Constantine #2 - Zauberer und andere Scharlatane
    Pandora #3 - Das Licht der Hoffnung

    Leseprobe

    Spoiler im PaFo.

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    Geändert von LaLe (16.12.2019 um 07:12 Uhr)

  8. #58
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    Mal eine kleine Randnotiz mittendrin.

    Im Paninishop ist nicht einer der in diesem Thread besprochenen Bände noch zu haben. Die muss man sich also ausnahmslos antiquarisch besorgen. Da gibt es immer wieder mal einige wenige Schnapper zu machen, teilweise sind die Nummern aber selbst auf dem Wege nur schwer zu bekommen. Ich denke da speziell an die Bände Justice League Dark 4 - 7.

    Wer also Lust hat mal in die DC Dark Schiene reinzuschnuppern, der sollte die Augen offenhalten und zuschlagen wenn sich eine Gelegenheit bietet. US-Leser können natürlich auch zu den US-Trades greifen.

  9. #59
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    Der nun bereits 5. Block des ReReads ist durch und Forever Evil Geschichte. Das Event dominierte lange Zeit das DCU und dennoch konnten sich die Dark-Serien, die ihr eigenes "Sub-Event" erhielten, größtenteils recht eigenständig entwickeln. Weiterhin gilt, dass ich den Block nicht isoliert betrachten werde, sondern gemeinsam mit den Vorgängern, so dass es zur ein oder anderen Redundanz kommt. Für das Ranking gilt weiter: Nach einer knappen Zusammenfassung meiner persönlichen Meinung zu jeder Serie folgt eine höchst subjektive Bewertung (5 Punkte sind möglich).

    DC Universe Presents Vol. 1: Deadman & Challengers of the Unknown

    Deadmans Origin hatte einiges Potenzial und ließ viel davon liegen bzw. rückte teils hanebüchene Handlungselemente gerade gegen Ende hin zu sehr in den Vordergrund. Ohne wirklich schlecht zu sein konnte mich die Geschichte nur streckenweise überzeugen.

    3/5

    Die Challengers of the Unknown waren für mich in jeder Hinsicht durchschnittlich und bleiben wohl unvollendet. Meine Hoffnung darauf, dass DC mit der Dark Matter Line mehr draus machen würde war nur von kurzer Dauer. Nach sechs Ausgaben war bereits Schluss. Hier langt es nur für

    2,5/5

    Justice League Dark #1 - Im Dunkeln
    Justice League Dark #2 - Die Bücher der Magie
    Justice League Dark #3 - Der Tod der Magie
    Justice League Dark #4 - Forever Evil - Blight: Hexenkessel
    Justice League Dark #5 - Forever Evil - Blight: Die Waffenschmiede


    Der Grundplot des ersten Trades hatte in der Tat eine ganz große Schwachstelle. Die kann ich aber ignorieren, weil für mich ansonsten fast alles an diesem Serienauftakt stimmte. Starke und teilweise stark charakterisierte Protagonisten treffen auf herrlich Schräges und Mystisches. Es folgte das kurze aber durchaus stimmige Vampir-Intermezzo und im zweiten Trade führte bereits Jeff Lemire Regie. Der Tod der Magie war dann in vielerlei Hinsicht in etwa das, was ich von der Serie erwartet und mir erhofft hatte. Das Auftreten einer Vielzahl mir bekannter (und nur weniger unbekannter) Figuren gefiel mir und sorgte ein wenig für Vertrautheit. Die Zeichnungen von Mikel Janin finde ich super. Gemeinsam mit Ray Fawkes wurde das im dritten Band wunderbar fortgesetzt. Mit dem vierten Trade übernahm dann schon J. M. DeMatteis und führte die Liga durch eine schwere Zeit in der sich diese neu formierte und starken Gegnern im Zuge des Events Forever Evil stellen musste. Dabei bleibt die Serie weiter stark und ein echtes Zugpferd der Dark-Sparte.

    4,5/5

    Ich, der Vampir #1 - Tainted Love
    Ich, der Vampir #2 - Die Vampire erheben sich
    Ich, der Vampir #3 - Böses Blut

    Für mich die größte Überraschung zum Start der Dark-Sparte. Optisch überragend (das Traumduo Lemire und Sorrentino lässt mich ernsthaft überlegen noch bei Old Man Logan einzusteigen) weiß auch die Story zu gefallen und ist meilenweit von jeglichem Blutsauger-Kitsch entfernt. Das gilt für den Auftakt genauso wie für den zweiten Sammelband, der mit den Van Helsings einen herrlich schrägen und schon ein wenig beängstigenden Gegner einführt. Im Abschlussband wird es dann biblisch und Cains Gefährtin Lilith sorgt neben Andrew für ordentlich Gefahr. Leider beglückte man die Leser gegen Ende mit diversen Zeichnern, die den stilgebenden Strich Sorrentinos nicht im Ansatz trafen. Dafür gibt es von mir leichten Punktabzug.

    4,5/5

    Animal Man #1 - Die Jagd
    Animal Man #2 - Tier gegen Mensch
    Animal Man #3 - Tote Welt: Das Rote Reich
    Animal Man #4 - Zersplitterte Spezies
    Animal Man #5 - Evolution oder Tod!

    Lemire hat dem Animal Man-Kosmos mit der Einführung des Rot als Antagonist zum Grün ordentlich Tiefe verliehen und sich dabei dennoch - wie ich finde - stark an dem orientiert was andere Comicschaffende vor ihm schrieben. Die Mischung aus Superhelden-und Horrorcomic mit massiven auch inhaltlich relevanten Soap-Einflüssen war auf ihre Art recht einzigartig und überzeugte mich vom ersten Heft an. War mir das Rotworld-Crossover beim ersten Lesen noch zu langatmig, gefiel es mir kompakt gelesen doch sehr viel besser und überzeugte mit nur kleinen Einschränkungen (das Ende).

    Ärgerlich bzw. aufgrund der Umstände bedauerlich fand ich das frühe Ausscheiden von Travel Foreman als Stammzeichner, der der Serie einen unverwechselbaren Look verlieh, der speziell das Horrorelement in unnachahmlicher Weise zur Geltung brachte. Ansatzweise kam da auch Steve Pugh ran und die Stile anderer Zeichner störten mich dann nicht, wenn diese losgelöst vom Hauptplot wirkten wie z. B. Leon mit der zweiteiligen Geschichte "Kostüme" oder der Autor selbst einen Schlusspunkt setzt.

    Am Ende ist die Serie Animal Man für mich das Highlight der New 52 gewesen und die Vorschusslorbeeren aus Übersee waren mehr als gerechtfertigt. Dafür gibt es ohne Wenn und Aber die volle Punktzahl. Wenn es eine Serie gibt, die meine Bewertungsskala sprengen könnte, dann ist es diese.

    5/5

    Swamp Thing #1 - Die Auferstehung der Toten
    Swamp Thing #2 - Familiäre Fäule
    Swamp Thing #3 - Tote Welt: Das Grüne Reich
    Swamp Thing #4 - Der Sämann
    Swamp Thing #5 - Der König ist tot!

    Snyders Run am Swamp Thing stand ganz im Zeichen des Rotworld-Events und bot uns eine interessante Neuinterpretation der Figur als Avatar des Grün. Dabei wurde der bestehende Mythos nicht negiert sondern sinnvoll erweitert. Optisch überragend, solange Yanick Paquette für die Zeichnungen verantwortlich war, bot die Serie bis dahin gehobenen Lesespaß, wobei hinsichtlich des Genusses des Rotworld-Crossovers dasselbe wie zu Animal Man gilt.

    Danach übernahm Charles Soule und widmete sich zunächst wieder verstärkt dem Grün und erweiterte den Kosmos mit Schilderungen zum Parlament der Bäume, den Avataren der Vergangenheit und der ein oder anderen Auseinandersetzung innerhalb dieser Denomination. Optisch schmerzte der Abgang des genialen Paquette ein wenig, allerdings waren seine Nachfolger alles andere als schlecht.

    Trotzdem die Serie gegenüber Animal Man leicht abfällt mag ich weiterhin nicht weniger als die Höchstnote zücken.

    5/5

    Superagent Frankenstein #1 - Der Monsterkrieg
    Superagent Frankenstein #2 - Monster-Bomben!

    Lemire kann auch Trash pur und erinnert dabei durchaus an Mignolas Hellboy. Dafür verbrät er alle nur denkbaren Klischees, versteckt viele Anspielungen und macht deutlich, dass sich die Serie nicht im Ansatz ernst nimmt. Die Zeichnungen passen dazu. Leider bekam der Serie der Autorenwechsel nicht so gut. Matt Kindt versucht zwar den Ton Lemires beizubehalten, schafft das aber leider nur in Ansätzen. Gänzlich belanglos wird dann die Schlussnummer. Schade.

    3,5/5

    Demon Knights #1 - Sieben gegen die Finsternis
    Demon Knights #2 - Die Hölle von Avalon
    Demon Knights #3 - Das Blut des Grals

    Da hat sich der Autor gut inspirieren lassen und zunächst einen klassischen Plot in das Mittelalter des neuen DCU übertragen. Die Mischung aus bekannten und neuen Charakteren, die auch noch teils gut charakterisiert werden, überzeugte mich genauso wie der Humor. Das setzte sich im zweiten Band nahtlos fort in dem die Artussage "verwurstet" wurde. Querverweise zur Serie Stormwatch (die will ich irgendwann auch nochmal nachholen) gab es auch. Die Zeichnungen von Diógenes Neves fand ich richtig gut. Leider wurde der mit Heft 13 abgelöst. Gleiches galt ab der #16 für den Autor, Robert Venditti feierte seinen Einstand in das DCU. Fand ich dann leider eher mittelprächtig. Das galt dann auch für die Zeichnungen. Dafür gibt es eine weitere Abwertung.

    3/5

    Resurrection Man Vol. 1 - Dead Again
    Resurrection Man Vol. 2 - A Matter of Death and Life

    Die Geschichte eines hierzulande eher unbekannten Charakters wird temporeich erzählt und weiß mit durchaus guten Zeichnungen auch optisch zu überzeugen. Ich hätte mich vermutlich sehr viel leichter mit der Serie getan, läge die auf Deutsch vor. So musste ich mich im Sinne dieses Threads tatsächlich in das Abenteuer US-Trade wagen. Die Verständnisprobleme hielten sich dann aber arg in Grenzen und ich fühlte mich ganz gut unterhalten. An die Dark-Serien, die panini nach Deutschland brachte kommt diese allerdings nicht ganz heran. Leichte Abstriche in der bisherigen Bewertung gibt es aufgrund der losen Enden.

    3/5

    Dial H - Bei Anruf Held #1 - Neue Verbindung
    Dial H - Bei Anruf Held #2 - Scheibenkleister!

    Das Ding ist völlig abgefahren und funktioniert nach einem ReRead wunderbar. Eine wirklich geniale Geschichte, mit viel Liebe fürs Detail, speziell das Absurde und passend gezeichnet. Dabei weit ab vom Mainstream und dennoch auch auf eine einfache Art und Weise unterhaltsam. Neben I, Vampire für mich die größte Überraschung und die volle Punktzahl wert. Ganz starke Nummer. Dem gibt es nichts hinzuzufügen. Kauft und lest das!

    5/5

    Sword of Sorcery Vol. 1 - Amethyst

    Eine der Serien, auf die ich am meisten gespannt war und die es leider nie über den Teich geschafft hat. Die klassische Serie war seinerzeit nicht ganz mein Fall, aber in moderneren - heutigen - Zeiten hatte ich einige Hoffnungen in das Storytelling gesetzt. Der Arc ist nicht sonderlich kompliziert geraten, konnte bei mir aber mit der Verknüpfung mit anderen Serien (Justice League Dark, Futures End), einem von mir sehr geschätzten finalen Gegner (Eclipso) und einer wirklich tollen Optik punkten. Lust auf mehr machte auch die erste Backup-Story Beowulf, die mich ebenfalls in jeder Hinsicht überzeugte während Stalker echt abstank. Leider blieb mir zu viel offen (das Ende von Gemworld). Dennoch gibt es von mir ohne Wenn und Aber

    4/5

    Phantom Stranger #1 - Ein Fremder unter uns

    Einer der wohl geheimnisvollsten Charaktere des DCU wird ein Stück weit entmystifiziert und bekommt einen Ursprung. Bevor der Stranger in das ganz große DC-Event Forever Evil und den Vorläufer Trinity War einbezogen wird, erzählen die Autoren hier eine selbständige Geschichte, die, basierend auf christlichen Mythen, eine Geschichte um Bestimmung, Gnade und Opfer erzählt, die mich abgesehen von einem kleinen Hänger zu Beginn durchweg überzeugen konnte und viele interessante Charaktere einführte (The Spectre, Nightmare Nurse, Zauriel, Sin-Eater). Die Zeichnungen waren sehr durchschnittlich und uneinheitlich. Da auch innerhalb der Events die serieneigene Story weitererzählt und deren Elemente stringent integriert wurden gibt es weiter

    4/5

    Constantine #1 - Der Funke und die Flamme

    Nach seinem Auftreten in der Serie Justice League Dark freute ich mich auf die eigene Serie des Hellblazers und wurde mit der ersten Nummer alles andere als enttäuscht. Der Auftakt-Dreiteiler mit der Quest um Croydons Kompass überzeugte mich auf ganzer Linie und das kurze Intermezzo mit Papa Midnite ging in der Tonart in dieselbe Richtung. Ray Fawkes und Jeff Lemire haben es m.E. verstanden den Hellblazer als augenscheinliches A****loch, das insgeheim nur die Welt retten will und dabei bereit ist Opfer zu bringen (meist auf Kosten anderer), zu schildern. Mit der US-Nummer 5 ging es dann bereits in den Trinity War. Dem folgte erst einmal die Fortsetzung der Handlung um den Kult der Kalten Flamme, dem sich Constantine zum Schein anschloss. Mit den US-Nummern 9 bis 12 war dann Blight angesagt und innerhalb des Events hatte der Hellblazer einige Elemente seiner eigenen Serie mit eingebracht (Nick Necro) und zeichnete für die Gründung einer neuen Justice League Dark verantwortlich. Am Ende steht er dann allein da und wird vor die Tür gesetzt. Das gefiel mir weiter richtig gut.

    4/5

    Pandora #1 - Die Quelle des Bösen
    Pandora #2 - Herrschaft des Bösen


    Die Serie stand ganz im Zeichen des Events Forever Evil und dessen Vorläufer, dem Trinity War. So sind die ersten neun US-Ausgaben Teil dieser Geschichte und ich mag die Serie an dieser Stelle kaum gesondert bewerten, weil es ihr inhaltlich schlicht an Selbständigkeit mangelt. Das Ganze kommt grundsolide rüber und ist auch gut anzuschauen aber ich könnte im Rückblick jetzt kaum sagen welche relevanten Handlungen zur Hauptperson nun innerhalb der eigenen Serie und welche im Zuge anderer Serien beschrieben wurden.

    3/5

    Damit ergibt sich folgendes persönliche Ranking für die ersten fünf Blöcke:

    1. Animal Man (beendet)
    2. Swamp Thing
    3. Dial H - Bei Anruf Held (beendet)
    4. Ich, der Vampir (beendet)
    5. Justice League Dark
    6. Phantom Stranger
    7. Constantine
    8. Sword of Sorcery (beendet)
    9. Superagent Frankenstein (beendet)
    10. Demon Knights (beendet)
    11. Resurrection Man (beendet)
    12. Pandora
    13. Deadman (beendet)
    14. Challengers of the Unknown (beendet)


    Kurzes Zwischenfazit (ohne Änderungen):

    Neben den erwarteten und erhofften Durchstartern (Animal Man, Swamp Thing und für mich auch Justice League Dark) überzeugten mich bis hierhin auch die Exoten Dial H, Ich, der Vampir, Sword of Sorcery und Phantom Stranger. Superagent Frankenstein und Demon Knights ließen gegen Ende leider nach während der Resurrection Man ein besserer Prolog blieb.

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    Geändert von LaLe (10.12.2019 um 08:48 Uhr)

  10. #60
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    Constantine #2 - Zauberer und andere Scharlatane
    (enthält US-Constantine 13-17)




    Autor: Ray Fawkes
    Zeichner: ACO (13, 15), Edgar Salazar (14, 16, 17)


    Nach dem Ende der Herrschaft des Crime Syndicates und der Sabotage des Projektes Thaumaton hat sich Constantine von der Justice League Dark getrennt und widmet sich wieder dem geheimen Kampf gegen den Kult der Kalten Flamme. Tamarak und Sargon wissen um sein Doppelspiel, brauchen den Hellblazer jedoch für eine anstehende Auseinandersetzung. Constantine gelingt es in der Zwischenzeit verschiedene Magiebegabte aufzusuchen und mit deren Unterstützung den Motivationszauber Zatannas und den Sicherungszauber Papa Midnites, der ihn in die Hände der Kalten Flamme gab, aufzulösen. Dabei kann er ein wenig Licht in die eigene dunkle Vergangenheit bringen. Wie gewohnt geht er hierfür unkonventionelle Wege und sein letzter führt ihn direkt nach Erde 2: World´s End...



    Es gibt für diesen Band wohl so etwas wie einen roten Faden und mit der Zusammenfassung habe ich den hoffentlich zutreffend wiedergegeben. Wenn ich aber ganz ehrlich sein soll, dann wirkt der Band auf mich wie eine leicht verwirrte/verwirrende Aneinanderreihung von One-Shots, die die Serie mit einem Cliffhanger gleich ins nächste Event stürzt. Damit steht der Band nicht für sich und überzeugt mich inhaltlich auch nach dem Re-Read nicht wirklich. Das gilt ebenfalls für die beiden beteiligten Zeichner, mit denen ich nicht warm wurde.

    Auf den redaktionellen Seiten wird noch einmal auf das Veröffentlichungswirrwarr eingegangen. Für eine optimale Aufteilung hätte man IMO einige Bände der Dark-Sparte anders zusammenstellen müssen. Aber wie bereits geschrieben, man war mit der Veröffentlichung wohl zu dicht an den US-Ausgaben dran um das besser planen zu können.

    Randnotiz
    Gastauftritt: Dr. Occult

    Link Section

    Fortgesetzt wird die Handlung aus Justice League Dark #5 - Forever Evil - Blight: Die Waffenschmiede.
    Fortgesetzt wird die Handlung in Constantine #3 - Der böse Doppelgänger.

    Spoiler im PaFo.

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    Geändert von LaLe (23.12.2019 um 08:00 Uhr)

  11. #61
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    Pandora #3 - Das Licht der Hoffnung
    (enthält US-Trinity of Sin: Pandora 10-14, Futures End 1)



    Autor: Ray Fawkes
    Zeichner: Ig Guara (10), Tom Derenick (11-14), Francis Portela (11-14, Futures End 1)


    Nach dem Ende der Herrschaft des Crime Syndicates versucht Pandora die Folgen des Terrors für die Bevölkerung zu mildern. Dazu kommt sie jedoch kaum, da sich ihre Erzfeinde die Klinke in die Hand reichen um sie zur Strecke zu bringen. Neben Vandal Savage und Giganta ist dies auch die Organisation SHADE, die sie weiter auf der Abschussliste führt. Zu allem Überfluss versuchen auch noch Vampire die Kontrolle über Baltimore zu übernehmen und es kommt zu einem denkwürdigen Bündnis...



    Mit dem Ende von Forever Evil war scheinbar auch die Geschichte von Pandora auserzählt. Zumindest in ihrer Soloserie. Ray Fawkes fährt nochmal eine Handvoll Gegner auf und etabliert einen Status Quo, der irgendwie nicht mehr zum Tragen kommen sollte. In der Ausgabe zu Futures End wird angedeutet was für ein mögliches Potenzial die Figur hatte, aber auch das bleibt am Ende ohne Belang und nicht nachhaltig in Erinnerung.

    Ohne dem Serienfazit vorgreifen zu wollen ist diese Serie schlicht überflüssig gewesen. Wenn man die Bedeutung der Figur für Forever Evil einmal außen vor lässt, bleibt nicht mehr viel. Im Hinblick auf die Erwartungshaltung, die man nach dem Flashpoint und zu Beginn der New52 schürte (zumindest bei mir), ist das einfach nur schade. Aber noch ist ja nicht ganz Schluss...

    Randnotiz
    Gastauftritt: Andrew Bennett

    Link Section

    Fortgesetzt wird die Handlung aus Justice League Dark #5 - Forever Evil - Blight: Die Waffenschmiede.
    Fortgesetzt wird die Handlung in Trinity of Sin: The Wages of Sin.

    Spoiler im PaFo.

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    Geändert von LaLe (19.12.2019 um 08:55 Uhr)

  12. #62
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    Phantom Stranger #2 - Der Riss in der Schöpfung
    (enthält US-Trinity of Sin: The Phantom Stranger 18-22, Futures End 1)




    Autoren: J. M. DeMatteis, Len Wein (19), Dan DiDio (Futures End 1)
    Zeichner: Fernando Blanco (18-22), Norm Breyfogle (18-20), Cliff Richards (21), Phil Winslade (Futures End 1)


    Als der Phantom Stranger während des Trinity War versuchte Dr. Light zurück in die Welt der Lebenden zu holen, verursachte er damit einen Riss in der Schöpfung. Diesen wollen der Sin-Eater und sein Herr Non nutzen um Himmel und Erde zu vereinen und zu beherrschen. Gemeinsam mit dem Spectre kann der Stranger dies aber verhindern. Als kurze Zeit später Zauriel verstirbt erfährt er, dass es auch für Engel eine Wiedergeburt geben kann...



    Die Autoren greifen in diesem Abschlussband noch einmal das Event Forever Evil auf und bauen die dort geschilderten Ereignisse ganz geschickt mit ein. Dazu gibt es den ein oder anderen Gastauftritt. Superman macht seinen Frieden mit Dr. Light, Madame Xanadu wird Zeuge als sich der Stranger fragt wie seine Beziehung zu Cassandra Craft zu definieren ist und die Mystik um die Engel wird u.a. mit der Transformation Zauriels ein wenig erweitert. Am Ende sind dann Liebe und Opferbereitschaft erneut die großen Themen und der Schlüssel zum Sieg.

    Das Tie-In zu Futures End beschert dem Stranger ein versöhnliches Ende seiner Busszeit, was ihn nicht davon abhält als Fremder unter Menschen (damit schließt sich der Kreis zum Serienstart) diesen fortan zu dienen.

    Mit den beiden Arcs "Der Riss in der Schöpfung" und "Gefallen" werden noch offene Baustellen aufgegriffen und die Serie zu einem durchaus schlüssigen Ende gebracht. Das Ganze begeisterte mich dann aber nicht mehr ganz so stark wie im ersten Band. Und auch optisch ist die Serie leider kein Highlight. Im direkten Vergleich mit der Schwesterserie Pandora gibt es für mich aber einen klaren Sieger.

    Randnotiz
    Gastauftritte: Superman, Madame Xanadu, The Spectre

    Link Section

    Fortgesetzt wird die Handlung aus Justice League Dark #5 - Forever Evil - Blight: Die Waffenschmiede.
    Fortgesetzt wird die Handlung in Trinity of Sin: The Wages of Sin.

    Spoiler im PaFo.

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    Geändert von LaLe (19.12.2019 um 08:55 Uhr)

  13. #63
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    Justice League Dark #6 - Das verlorene Paradies
    (enthält US-Justice League Dark 30 - 34, Futures End 1)




    Autoren: J. M. DeMatteis, Len Wein (Futures End 1)
    Zeichner: Andres Guinaldo


    Die dunkle Liga zerlegt sich nach den Ereignissen von Forever Evil in ihre Einzelteile und eine Auseinandersetzung um Asa, den der Nightmare Nurse innewohnenden Dämon, verschlägt deren Überreste in das Zwischen, aus dem sie nur mit Müh und Not wieder entkommen können. Im Anschluss daran zieht es Deadman in das entrückt geglaubte Nanda Parbat wo sich die Liga dem Multidämon Pantheon stellen muss. Dabei erfährt Boston Brand mehr darüber was ihn mit diesem mystischen Ort verbindet.



    J. M. DeMatteis widmet sich in den hier enthaltenen US-Ausgaben verstärkt zwei Einzelcharakteren. An erster Stelle nimmt er sich der Nightmare Nurse an, bei der es sich um einen Dämon handelt, der einst den Körper einer im Sterben befindlichen Frau übernahm. Dabei wird deutlich, dass das Äußere der dreiköpfigen Gestalt keine gesicherten Rückschlüsse auf deren Gesinnung zulässt. Im titelgebenden Zweiteiler wird die Origin von Deadman ein wenig erweitert und abgerundet bevor im Tie-In zu Futures End ein kleiner Blick in die Zukunft des DCU geworfen wird. Dort bekommt es die im Nichts verschollene Liga mit Non, einem alten Bekannten des Phantom Strangers zu tun, der hier allerdings nicht als großer Hund auftritt.

    Auch wenn die einzelnen Gefahren groß scheinen mögen, schafft es DeMatteis doch weiter großen Wert auf die Charakterzeichnung und die Beziehungen der Ligamitglieder untereinander zu legen. Das ist für mich die große Stärke dieser Serie und das unabhängig davon welcher Autor gerade daran schrieb. Richtig gut gefielen mir auch die Zeichnungen und speziell die eher "weiche" Farbgebung.
    Ein sehr schöner Band.

    Randnotizen
    Den besten Spruch brachte Boston Brand in der US-Nummer 33: "Die Justice League Dark hatte Geister, Sumpfgötter, Monster, Magier, Vampire und den schlimmsten von allen - John Constantine - in ihren Reihen."
    Interessant auch der Hinweis auf die kommende Veröffentlichung der Secret Origin. Die muss aber irgendwie an mir vorbei gegangen sein.

    Link Section

    Fortgesetzt wird die Handlung aus Justice League Dark #5 - Forever Evil - Blight: Die Waffenschmiede.
    Wird fortgesetzt in Justice League Dark #7 - Im Bernstein dieses Augenblicks.

    Spoiler im PaFo.

    Reading Order
    Geändert von LaLe (30.12.2019 um 08:10 Uhr)

  14. #64
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    Swamp Thing #6 - Giftpflanzen
    (enthält US-Aquaman 31, US-Swamp Thing 32 - 34, US-Swamp Thing Annual 3, US-Swamp Thing: Futures End 1)




    Autoren: Charles Soule, Jeff Parker (Aquaman)
    Zeichner: Jesus Saiz (Swamp Thing 32, Swamp Thing Futures End 1), Javier Pina (Swamp Thing 33, 34, Annual 3), diverse


    Die Aktionen Alec Hollands im Kampf um das Amt als Avatar sind nicht folgenlos geblieben. Die als Machtdemonstration gedachte Veralgung der Meere ruft Aquaman auf den Plan und die fehlende Verwaltung des Grüns führt zur Entwicklung von Kreuzblütlern, entarteten Ablegern des Grün.

    Doch damit nicht genug, schmieden der Wolf und die Grashexe, die beiden ehemaligen Avatare, ganz eigene Pläne, die denen Hollands entgegenlaufen. Ob das Kollektiv Analysis die Lösung für Alecs Probleme ist?



    Langsam aber sicher geht es mit der Serie dem Ende entgegen und Charles Soule beginnt schon einmal mit den Aufräumarbeiten. So jedenfalls fühlte es sich für mich an. Die ehemaligen Avatare bezahlen für ihre Intrigen und Capucines Abgang wird das Annual gewidmet. Passend dazu enthält der Band das Tie-In zu Futures End in dem Swamp Thing zum letzten Kampf gegen Anton Arcane antritt.

    Das Serienfinale leitete die US-Ausgabe 34 mit dem Erscheinen von Analysis ein.

    Optischer Leckerbissen war die Splashpage von Yanick Paquette im Annual. Es gibt wohl nicht viele Charaktere, denen ein schönerer Abgang gewährt wurde.

    Ich fühlte mich von den hier versammelten Geschichten gut unterhalten, die immer wieder mit kleinen Highlights glänzen konnten. Was Soule im Laufe seines Runs aufgebaut hat wird logisch weitergeführt, dabei aber auch schnell zu einem Ende gebracht.

    Randnotizen
    Gastauftritte: Aquaman, Ya´Wara, Mera und andere Atlanter, Etrigan

    Link Section

    Setzt die Handlung fort aus Swamp Thing #5 - Der König ist tot.
    Wird fortgesetzt in Swamp Thing #7 - Der eiserne Frühling.

    Leseprobe

    Spoiler im PaFo.

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    Geändert von LaLe (02.01.2020 um 07:09 Uhr)

  15. #65
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    Ohne große Umschweife geht es gleich zum Fazit nach dem 6. Block.

    DC Universe Presents Vol. 1: Deadman & Challengers of the Unknown

    Deadmans Origin hatte einiges Potenzial und ließ viel davon liegen bzw. rückte teils hanebüchene Handlungselemente gerade gegen Ende hin zu sehr in den Vordergrund. Ohne wirklich schlecht zu sein konnte mich die Geschichte nur streckenweise überzeugen.

    3/5

    Die Challengers of the Unknown waren für mich in jeder Hinsicht durchschnittlich und bleiben wohl unvollendet. Meine Hoffnung darauf, dass DC mit der Dark Matter Line mehr draus machen würde war nur von kurzer Dauer. Nach sechs Ausgaben war bereits Schluss. Hier langt es nur für

    2,5/5

    Justice League Dark #1 - Im Dunkeln
    Justice League Dark #2 - Die Bücher der Magie
    Justice League Dark #3 - Der Tod der Magie
    Justice League Dark #4 - Forever Evil - Blight: Hexenkessel
    Justice League Dark #5 - Forever Evil - Blight: Die Waffenschmiede
    Justice League Dark #6 - Das verlorene Paradies

    Der Grundplot des ersten Trades hatte in der Tat eine ganz große Schwachstelle. Die kann ich aber ignorieren, weil für mich ansonsten fast alles an diesem Serienauftakt stimmte. Starke und teilweise stark charakterisierte Protagonisten treffen auf herrlich Schräges und Mystisches. Es folgte das kurze aber durchaus stimmige Vampir-Intermezzo und im zweiten Trade führte bereits Jeff Lemire Regie. Der Tod der Magie war dann in vielerlei Hinsicht in etwa das, was ich von der Serie erwartet und mir erhofft hatte. Das Auftreten einer Vielzahl mir bekannter (und nur weniger unbekannter) Figuren gefiel mir und sorgte ein wenig für Vertrautheit. Die Zeichnungen von Mikel Janin finde ich super. Gemeinsam mit Ray Fawkes wurde das im dritten Band wunderbar fortgesetzt. Mit dem vierten Trade übernahm dann schon J. M. DeMatteis und führte die Liga durch eine schwere Zeit in der sich diese neu formierte und starken Gegnern im Zuge des Events Forever Evil stellen musste. Dabei und auch danach bleibt die Serie weiter stark (vor allem in der Charakterzeichnung) und ein echtes Zugpferd der Dark-Sparte. Im Vorgriff auch auf den Abschlussband gibt es die überfällige Aufwertung.

    5/5

    Ich, der Vampir #1 - Tainted Love
    Ich, der Vampir #2 - Die Vampire erheben sich
    Ich, der Vampir #3 - Böses Blut

    Für mich die größte Überraschung zum Start der Dark-Sparte. Optisch überragend (das Traumduo Lemire und Sorrentino lässt mich ernsthaft überlegen noch bei Old Man Logan einzusteigen) weiß auch die Story zu gefallen und ist meilenweit von jeglichem Blutsauger-Kitsch entfernt. Das gilt für den Auftakt genauso wie für den zweiten Sammelband, der mit den Van Helsings einen herrlich schrägen und schon ein wenig beängstigenden Gegner einführt. Im Abschlussband wird es dann biblisch und Cains Gefährtin Lilith sorgt neben Andrew für ordentlich Gefahr. Leider beglückte man die Leser gegen Ende mit diversen Zeichnern, die den stilgebenden Strich Sorrentinos nicht im Ansatz trafen. Dafür gibt es von mir leichten Punktabzug.

    4,5/5

    Animal Man #1 - Die Jagd
    Animal Man #2 - Tier gegen Mensch
    Animal Man #3 - Tote Welt: Das Rote Reich
    Animal Man #4 - Zersplitterte Spezies
    Animal Man #5 - Evolution oder Tod!

    Lemire hat dem Animal Man-Kosmos mit der Einführung des Rot als Antagonist zum Grün ordentlich Tiefe verliehen und sich dabei dennoch - wie ich finde - stark an dem orientiert was andere Comicschaffende vor ihm schrieben. Die Mischung aus Superhelden-und Horrorcomic mit massiven auch inhaltlich relevanten Soap-Einflüssen war auf ihre Art recht einzigartig und überzeugte mich vom ersten Heft an. War mir das Rotworld-Crossover beim ersten Lesen noch zu langatmig, gefiel es mir kompakt gelesen doch sehr viel besser und überzeugte mit nur kleinen Einschränkungen (das Ende).

    Ärgerlich bzw. aufgrund der Umstände bedauerlich fand ich das frühe Ausscheiden von Travel Foreman als Stammzeichner, der der Serie einen unverwechselbaren Look verlieh, der speziell das Horrorelement in unnachahmlicher Weise zur Geltung brachte. Ansatzweise kam da auch Steve Pugh ran und die Stile anderer Zeichner störten mich dann nicht, wenn diese losgelöst vom Hauptplot wirkten wie z. B. Leon mit der zweiteiligen Geschichte "Kostüme" oder der Autor selbst einen Schlusspunkt setzt.

    Am Ende ist die Serie Animal Man für mich das Highlight der New 52 gewesen und die Vorschusslorbeeren aus Übersee waren mehr als gerechtfertigt. Dafür gibt es ohne Wenn und Aber die volle Punktzahl. Wenn es eine Serie gibt, die meine Bewertungsskala sprengen könnte, dann ist es diese.

    5/5

    Swamp Thing #1 - Die Auferstehung der Toten
    Swamp Thing #2 - Familiäre Fäule
    Swamp Thing #3 - Tote Welt: Das Grüne Reich
    Swamp Thing #4 - Der Sämann
    Swamp Thing #5 - Der König ist tot!
    Swamp Thing #6 - Giftpflanzen

    Snyders Run am Swamp Thing stand ganz im Zeichen des Rotworld-Events und bot uns eine interessante Neuinterpretation der Figur als Avatar des Grün. Dabei wurde der bestehende Mythos nicht negiert sondern sinnvoll erweitert. Optisch überragend, solange Yanick Paquette für die Zeichnungen verantwortlich war, bot die Serie bis dahin gehobenen Lesespaß, wobei hinsichtlich des Genusses des Rotworld-Crossovers dasselbe wie zu Animal Man gilt.

    Danach übernahm Charles Soule und widmete sich zunächst wieder verstärkt dem Grün und erweiterte den Kosmos mit Schilderungen zum Parlament der Bäume, den Avataren der Vergangenheit und der ein oder anderen Auseinandersetzung innerhalb dieser Denomination. Danach erweiterte er den erzählerischen Rahmen um weitere Reiche. Optisch schmerzte der Abgang des genialen Paquette (der zumindest als Gast mal wieder auftauchte) ein wenig, allerdings waren seine Nachfolger alles andere als schlecht.

    Trotzdem die Serie gegenüber Animal Man leicht abfällt mag ich weiterhin nicht weniger als die Höchstnote zücken.

    5/5

    Superagent Frankenstein #1 - Der Monsterkrieg
    Superagent Frankenstein #2 - Monster-Bomben!

    Lemire kann auch Trash pur und erinnert dabei durchaus an Mignolas Hellboy. Dafür verbrät er alle nur denkbaren Klischees, versteckt viele Anspielungen und macht deutlich, dass sich die Serie nicht im Ansatz ernst nimmt. Die Zeichnungen passen dazu. Leider bekam der Serie der Autorenwechsel nicht so gut. Matt Kindt versucht zwar den Ton Lemires beizubehalten, schafft das aber leider nur in Ansätzen. Gänzlich belanglos wird dann die Schlussnummer. Schade.

    3,5/5

    Demon Knights #1 - Sieben gegen die Finsternis
    Demon Knights #2 - Die Hölle von Avalon
    Demon Knights #3 - Das Blut des Grals

    Da hat sich der Autor gut inspirieren lassen und zunächst einen klassischen Plot in das Mittelalter des neuen DCU übertragen. Die Mischung aus bekannten und neuen Charakteren, die auch noch teils gut charakterisiert werden, überzeugte mich genauso wie der Humor. Das setzte sich im zweiten Band nahtlos fort in dem die Artussage "verwurstet" wurde. Querverweise zur Serie Stormwatch (die will ich irgendwann auch nochmal nachholen) gab es auch. Die Zeichnungen von Diógenes Neves fand ich richtig gut. Leider wurde der mit Heft 13 abgelöst. Gleiches galt ab der #16 für den Autor, Robert Venditti feierte seinen Einstand in das DCU. Fand ich dann leider eher mittelprächtig. Das galt dann auch für die Zeichnungen. Dafür gibt es eine weitere Abwertung.

    3/5

    Resurrection Man Vol. 1 - Dead Again
    Resurrection Man Vol. 2 - A Matter of Death and Life

    Die Geschichte eines hierzulande eher unbekannten Charakters wird temporeich erzählt und weiß mit durchaus guten Zeichnungen auch optisch zu überzeugen. Ich hätte mich vermutlich sehr viel leichter mit der Serie getan, läge die auf Deutsch vor. So musste ich mich im Sinne dieses Threads tatsächlich in das Abenteuer US-Trade wagen. Die Verständnisprobleme hielten sich dann aber arg in Grenzen und ich fühlte mich ganz gut unterhalten. An die Dark-Serien, die panini nach Deutschland brachte kommt diese allerdings nicht ganz heran. Leichte Abstriche in der bisherigen Bewertung gibt es aufgrund der losen Enden.

    3/5

    Dial H - Bei Anruf Held #1 - Neue Verbindung
    Dial H - Bei Anruf Held #2 - Scheibenkleister!

    Das Ding ist völlig abgefahren und funktioniert nach einem ReRead wunderbar. Eine wirklich geniale Geschichte, mit viel Liebe fürs Detail, speziell das Absurde und passend gezeichnet. Dabei weit ab vom Mainstream und dennoch auch auf eine einfache Art und Weise unterhaltsam. Neben I, Vampire für mich die größte Überraschung und die volle Punktzahl wert. Ganz starke Nummer. Dem gibt es nichts hinzuzufügen. Kauft und lest das!

    5/5

    Sword of Sorcery Vol. 1 - Amethyst

    Eine der Serien, auf die ich am meisten gespannt war und die es leider nie über den Teich geschafft hat. Die klassische Serie war seinerzeit nicht ganz mein Fall, aber in moderneren - heutigen - Zeiten hatte ich einige Hoffnungen in das Storytelling gesetzt. Der Arc ist nicht sonderlich kompliziert geraten, konnte bei mir aber mit der Verknüpfung mit anderen Serien (Justice League Dark, Futures End), einem von mir sehr geschätzten finalen Gegner (Eclipso) und einer wirklich tollen Optik punkten. Lust auf mehr machte auch die erste Backup-Story Beowulf, die mich ebenfalls in jeder Hinsicht überzeugte während Stalker echt abstank. Leider blieb mir zu viel offen (das Ende von Gemworld). Dennoch gibt es von mir ohne Wenn und Aber

    4/5

    Phantom Stranger #1 - Ein Fremder unter uns
    Phantom Stranger #2 - Der Riss in der Schöpfung

    Einer der wohl geheimnisvollsten Charaktere des DCU wird ein Stück weit entmystifiziert und bekommt einen Ursprung. Bevor der Stranger in das ganz große DC-Event Forever Evil und den Vorläufer Trinity War einbezogen wird, erzählen die Autoren hier eine selbständige Geschichte, die, basierend auf christlichen Mythen, eine Geschichte um Bestimmung, Gnade und Opfer erzählt, die mich abgesehen von einem kleinen Hänger zu Beginn durchweg überzeugen konnte und viele interessante Charaktere einführte (The Spectre, Nightmare Nurse, Zauriel, Sin-Eater). Die Zeichnungen waren sehr durchschnittlich und uneinheitlich. Dieses Fazit kann ich auch nach dem zweiten Band der Soloserie ziehen, gleichwohl mich der nicht mehr ganz so sehr begeisterte wie der erste. Für eine Abwertung reicht es aber nicht, auch weil sich die Geschichte des Strangers während Forever Evil gut weiterentwickelte, und so bleibt es bei

    4/5

    Constantine #1 - Der Funke und die Flamme
    Constantine #2 - Zauberer und andere Scharlatane

    Nach seinem Auftreten in der Serie Justice League Dark freute ich mich auf die eigene Serie des Hellblazers und wurde mit der ersten Nummer alles andere als enttäuscht. Der Auftakt-Dreiteiler mit der Quest um Croydons Kompass überzeugte mich auf ganzer Linie und das kurze Intermezzo mit Papa Midnite ging in der Tonart in dieselbe Richtung. Ray Fawkes und Jeff Lemire haben es m.E. verstanden den Hellblazer als augenscheinliches A****loch, das insgeheim nur die Welt retten will und dabei bereit ist Opfer zu bringen (meist auf Kosten anderer), zu schildern. Mit der US-Nummer 5 ging es dann bereits in den Trinity War. Dem folgte erst einmal die Fortsetzung der Handlung um den Kult der Kalten Flamme, dem sich Constantine zum Schein anschloss. Mit den US-Nummern 9 bis 12 war dann Blight angesagt und innerhalb des Events hatte der Hellblazer einige Elemente seiner eigenen Serie mit eingebracht (Nick Necro) und zeichnete für die Gründung einer neuen Justice League Dark verantwortlich. Am Ende steht er dann allein da und wird vor die Tür gesetzt. Das gefiel mir bis dahin richtig gut. Es folgte der zweite Soloband und der machte diesen guten ersten Eindruck ordentlich zunichte. Erzählerisch wirr und optisch alles andere als überzeugend gibt es einen ganzen Punkt Abzug.

    3/5

    Pandora #1 - Die Quelle des Bösen
    Pandora #2 - Herrschaft des Bösen
    Pandora #3 - Das Licht der Hoffnung

    Die Serie stand ganz im Zeichen des Events Forever Evil und dessen Vorläufer, dem Trinity War. So sind die ersten neun US-Ausgaben Teil dieser Geschichte und ich mag die Serie an dieser Stelle kaum gesondert bewerten, weil es ihr inhaltlich schlicht an Selbständigkeit mangelt. Das Ganze kommt grundsolide rüber und ist auch gut anzuschauen aber ich könnte im Rückblick jetzt kaum sagen welche relevanten Handlungen zur Hauptperson nun innerhalb der eigenen Serie und welche im Zuge anderer Serien beschrieben wurden. Der dritte Sammelband schickte sich an die beschriebenen Mankos zu beseitigen. Leider war die Serie dann aber auch schon beendet, so dass ich an der Bewertung nichts ändern mag. Pandoras Soloserie war am Ende nicht wirklich eine, und deutete erzählerisches Potenzial lediglich an. Bei dem ganzen Getöse um die Figur zu Beginn der New52 (zu Beginn von Rebirth wird sie ja regelrecht aus dem DCU rausgeschrieben) einfach nur bedauerlich.

    3/5

    Damit ergibt sich folgendes persönliche Ranking für die ersten sechs Blöcke (mit leichten Verschiebungen):

    1. Animal Man (beendet)
    2. Dial H - Bei Anruf Held (beendet)
    3. Swamp Thing
    4. Justice League Dark
    5. Ich, der Vampir (beendet)
    6. Phantom Stranger (beendet)
    7. Sword of Sorcery (beendet)
    8. Superagent Frankenstein (beendet)
    9. Demon Knights (beendet)
    10. Resurrection Man (beendet)
    11. Pandora (beendet)
    12. Constantine
    13. Deadman (beendet)
    14. Challengers of the Unknown (beendet)


    Kurzes Zwischenfazit:

    Neben den erwarteten und erhofften Durchstartern (Animal Man, Swamp Thing und für mich auch Justice League Dark) überzeugten mich bis hierhin auch die Exoten Dial H, Ich, der Vampir, Sword of Sorcery und Phantom Stranger. Superagent Frankenstein, Demon Knights und leider auch Constantine ließen leider nach während der Resurrection Man ein besserer Prolog blieb.

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    Geändert von LaLe (18.12.2019 um 09:04 Uhr)

  16. #66
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    Im nächsten Block gibt es mit Trinity of Sin: The Wages of Sin und Klarion mal wieder hierzulande Unveröffentlichtes.
    Geändert von LaLe (19.12.2019 um 15:50 Uhr)

  17. #67
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    Trinity of Sin: The Wages of Sin
    (enthält US-Trinity of Sin: The Wages of Sin 1-6)




    Autor: J.M. DeMatteis
    Zeichner: Jason Gorder, Yvel Guichet



    Die Dämonin Nimraa erwacht und strebt danach der Welt das Licht zu entziehen und die Urfinsternis wieder herzustellen. Dabei steht ihr die Dreifaltigkeit der Sünde im Weg und so entsendet sie drei Streiter um Pandora, den Phantom Stranger und The Question auszuschalten. Das Vorhaben scheitert jedoch und so schreitet Nimraa selbst zur Tat. Sie versetzt ihre Gegner auf die von ihr imaginierte Dunkle Erde und vollzieht an ihnen ein Ritual, das die Erde endgültig in ihr dunkles Abbild transformieren soll. Bis zum Abschluss des Rituals ist es jedoch zwingend erforderlich, dass die größten Sünder der Menschheitsgeschichte am Leben bleiben.

    Diese Gnadenfrist nutzen die drei um sich aus den Fängen Nimraas zu befreien und sich in die Erlösungsbox zurückzuziehen. Dort erkennt The Question, dass sich die Kräfte, die die Transformation der Erde ermöglichen, aus der Überzeugung der Trinity speisen, dass sie für ihre Sünden in nur jeder erdenklichen Weise bestraft werden müssen. Als es ihm gelingt seine Zweifel an dieser Sichtweise auf seine Gefährten zu übertragen, können auch diese sich von dieser Vorstellung lösen und sind bereit den Kampf wieder aufzunehmen.

    Nimraa muss derweil feststellen, dass die Rekonstruktion der Dunklen Erde zu perfekt geraten ist. Ihre Königin Veena zeigt sich wenig erbaut ob der Aussagen darüber, dass sie einst mit ihrer Welt starb. Im Kampf gegen die Trinität zerstört sie die Erlösungsbox, deren Kräfte nun auf ihre Widersacher übergehen. Als diese sich dazu entschließen alle Dunkelheit und Sündhaftigkeit der Dunklen Erde auf sich zu nehmen endet diese Welt und die Erde, wie wir sie kennen, ist gerettet.



    Das war sie nun also, die Miniserie, die ihre Vorläufer Pandora und Phantom Stranger nochmal zusammenführt und ihnen einen gemeinsamen Abschluss verschafft. DeMatteis schließt den Kreis, der mit der Verurteilung der Trinität als schlimmste Sünder der Menschheit begann, indem er hier neu die Begründung für dieses Urteil liefert. Die Menschheit wird gerettet weil drei Individuen alle Schuld auf sich nehmen und an einem bleibt sie schlussendlich hängen.

    Der Autor bleibt dem religiösen Hintergrund der Figuren treu und schmückt diesen nochmal ein wenig aus. Das mag dem einen oder anderen zu dick aufgetragen sein, machte die Charaktere und das Wesen ihrer Soloserien jedoch aus. Ich hatte eher mit der Länge der Erkenntnisphase von The Question zu kämpfen, die sich in der US-Nummer 5 "The Ceremony of Innocence" recht lang hinzog. Überhaupt lag der Fokus dieser Miniserie stark auf The Question und ich hatte beim Lesen schon das Gefühl, dass DeMatteis hiermit etwas umsetzte, das er womöglich schon zu Beginn der Vorgängerserien zumindest grob geplant hatte. Für mich wird die Sache damit durchaus rund, ausgenommen vielleicht das New52-Mysterium um Pandora, das mit dem DC Rebirth Special regelrecht vom Tisch gefegt wurde.

    Die Zeichnungen finde ich sehr solide, nicht mehr aber auch nicht weniger. Nur bei der Darstellung des Schwertes von Veena zu Beginn der US-Nummer 6 frage ich mich ob das perspektivisch misslungen oder gar beabsichtigt war. Hier übt sich Guichet ein wenig an Darstellungen wie man sie sonst von einem Escher kennt.

    Mein Fazit, wer wissen will wie die Geschichte der Trinity of Sin halbwegs rund endet und/oder die Serien Pandora und Phantom Stranger mochte, der kann hier unbedenklich zugreifen. Eine deutsche Ausgabe hätte in mir einen sicheren Käufer ohne anschließende Reuegefühle gehabt.

    Link Section

    Setzt die Handlung fort aus Pandora #3 - Das Licht der Hoffnung und Phantom Stranger #2 - Der Riss in der Schöpfung.

    Ein kurzer Blick ins Buch.

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    Geändert von LaLe (31.12.2019 um 04:33 Uhr)

  18. #68
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    Constantine 3 - Der böse Doppelgänger
    (enthält US-Constantine 18-23, Futures End 1)




    Autor: Ray Fawkes
    Zeichner: Jeremy Haun, Juan Ferreyra



    Futures End

    Fünf Jahre in der Zukunft befindet sich Constantine auf einem Kreuzzug gegen alle Zauberer. Mit einem Pergament der Macht und der Unterstützung eines Ifrit gelingt es ihm Nabu eine Falle zu stellen und die Macht, die den Helm kontrolliert und die er für den Tod vieler verantwortlich macht, zu töten.

    Der böse Doppelgänger

    Durch einen Zauber Dr. Occults verschlägt es Constantine auf Erde 2. Die Parallelwelt steht im Krieg mit Darkseid und ist dabei diesen zu verlieren. Viele versuchen zu fliehen, so auch Wotan, der Constantine als Portal nutzen will. Der hat jedoch einen Doppelgänger auf Erde 2 und kann den Portalzauber in der Weise manipulieren, dass es Wotan zerreisst. Um Erde 2 wieder verlassen zu können muss John seinen Doppelgänger ausfindig machen.

    Nach einer Reise durch eine sterbende Welt erreicht Constantine Liverpool und findet sein Ziel im Kreise seiner Freunde und Familie. Er erzählt ihnen, dass er einen Weg zur Rettung weiß und initiiert ein Ritual, das Dr. Fate auf den Plan ruft. Der kennt auch nur noch Flucht und sieht in Constantine einen Weg um von Erde 2 zu entkommen und unterstützt den Hellblazer im Wirken seiner Magie. Was Constantine nicht erzählt hat, das Ritual kann nicht funktionieren solange beide Seelen seines Ichs anwesend sind und so opfert er seinen Doppelgänger. Das Ritual gelingt und Dr. Fate lässt er gegen Darkseids Paradämonen kämpfend zurück.

    Der Transfer nach Erde 0 gestaltet sich dennoch nicht ganz einfach und kurz vor dem Ziel muss sich Constantine noch einmal Darkseid selbst stellen, der auf die Flüchtlinge aufmerksam wird. Mit weiteren Opfern und einem finalen Trick kann John den New God davon überzeugen, dass er sich in ein bereits totes Universum zurückgezogen hat und Darkseid lässt von ihm ab. So kann Constantine das Ritual erfolgreich beenden. Der Dank der Geretteten ist ihm aber alles andere als gewiss...



    Erneut bleibt die Serie von Ereignissen nicht verschont, die das ganze DCU betreffen. Neben dem obligatorischen Tie-In zu Futures End verschlägt es Constantine in die Wirren von Erde 2: World´s End. Das klingt erst einmal unpassend, Ray Fawkes versteht es jedoch den Hintergrund des Weltuntergangs als Kulisse für eine intensivere Betrachtung des Charakters von John Constantine zu nutzen.

    Der ist bereit jeden Preis zu zahlen sofern ihn jemand anderes begleichen muss. Um sein aus seiner eigenen Sicht erbärmliches Leben aufzuwerten ist er gar bereit seinen Doppelgänger zu töten, in der irrigen Hoffnung dessen Familie und Freunde für sich gewinnen zu können. Das klappt natürlich nicht und am Ende stellt sich die Frage danach ob sich das alles gelohnt hat nicht nur dem Hellblazer sondern auch denen, die er gerettet hat. Jedenfalls denen, die unterwegs nicht "verloren" gingen.

    Ist Constantine ein Held weil er Entscheidungen trifft zu denen sich andere nicht durchringen können/wollen?
    Ist er ein Held weil er Opfer auch in der Form zu bringen bereit ist, dass er Menschen betrügt?

    Wenn man das Erde 2-Gedöns mal weg lässt, dann bleibt eine Geschichte über einen getriebenen Menschen. Er glaubt zu handeln wie er handeln muss, stets in der Überzeugung, dass es keine (bessere) Alternative gibt. Egal was andere sagen oder denken mögen. Constantine ist ein Mensch, der mehr als einmal weitergegangen ist als er oder irgendwer sonst es sollte und hat daraus schon eine Gewohnheit gemacht. So kommt er auf mich rüber und vermutlich kommt Fawkes so dem Vertigo-Hellblazer (den ich leider nicht kenne) schon sehr nahe.

    Jeremy Haun machte als Zeichner einen guten Job und als Extras gab es ein Interview mit ihm sowie erläuternde Worte zu Futures End, World´s End und Dr. Fate.

    Für mich ist diese finale Ausgabe von Constantine die stärkste gewesen. Weiter ging es dann in einer neuen Serie unter Ming Doyle.

    Link Section

    Setzt die Handlung fort aus Constantine #2 - Zauberer und andere Scharlatane
    Den Neustart gibt es in Constantine: The Hellblazer #1 - Abwärts.

    Spoiler im PaFo.

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  19. #69
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    Justice League Dark #7: Im Bernstein dieses Augenblicks
    (enthält: US-Justice League Dark Annual #2 und US-Justice League Dark #35-40)




    Autor: J. M. DeMatteis
    Zeichner: Andrés Guinaldo, Klaus Janson, Tom Derenick, John Stanisci


    Ein Versöhnungsversuch von John Constantine und Zatanna endet nur vorläufig in einem Hotelzimmer in Paris. Beide erwachen anschließend an unterschiedlichen Orten. Während Zatanna im Haus der Mysterien zu sich kommt und dort den erbosten Deadman, Swamp Thing und Nightmare Nurse erklären muss, warum es diese ebenfalls gegen ihren Willen dorthin verschlagen hat, sieht sich Constantine mit dem weiblichen Avatar des Hauses der Geheimnisse konfrontiert. Dieser berichtet ihm von einer bevorstehenden Auseinandersetzung mit seinem Gegenpart, der sein Bewusstsein in alle Häuser der Erde und von dort aus in ihre Bewohner übertragen und so den ganzen Planeten zum Haus der Mysterien machen will. Das Haus der Geheimnisse will dieses Vorhaben durch einen Präventivschlag vereiteln und stellt dem Hellblazer Frankenstein, Andrew Bennett, Black Orchid und Madame Xanadu zur Seite.

    In der Zwischenzeit begegnen Zatanna und ihre Mitstreiter dem männlichen Avatar des Hauses der Mysterien, der ihnen eine völlig andere Geschichte erzählt. So kommt es zur unvermeidlichen Konfrontation beider Teams. Diese setzt gewaltige Kräfte frei, die beide Häuser für einen mächtigen Zauber verwenden, der sie zum Haus der Wunder verschmelzen lässt. Als solches ergreifen sie gemeinsam Besitz von der Erde und der Vereinigungszauber kann erst gebrochen werden als Zatanna John Constantine die Erinnerung an ihre gemeinsame Liebe nimmt. Mit dem Aussprechen des K'Am'Deva-Fluchs fehlt dem Zauber das verbindende Glied und das Haus der Wunder vergeht. Wahrend Constantine auf der Erde zurückbleibt, werden die weiteren Mitglieder der Liga in Raum und Zeit versetzt.

    Zatanna verschlägt es in eine Zeit vor der Zeit, in der die Magie ungleich stärker ausgeprägt ist als in der Gegenwart. Dort trifft sie auf ihre Familie und ein jüngeres Ich ihrer selbst. Als sie erkennt, dass es sich bei ihrem Vater lediglich um eine Manifestation ihrer Wünsche handelt, endet die Illusion.

    Am Ende der Zeit treffen Frankenstein, Swamp Thing, Nightmare Nurse und Andrew Bennett auf einen mutierten Felix Faust, der das letzte Lebewesen einer vergehenden Welt ist. Nachdem es zu einer Verständigung mit dieser missgestalteten Lebensform gekommen ist, stellt sich heraus, dass es sich lediglich um einen Ableger des wahren Felix Faust handelt. Dieser erscheint und greift - völlig wahnsinnig geworden - die Liga an. Als sein eigener Ableger ihn angeht, kann Nightmare Nurse einen Schutzzauber sprechen und mit ihren Gefährten entkommen. Als die Reste der Welt untergehen, stranden sie inmitten der Nicht-Zeit.

    Madame Xanadu, Deadman und Black Orchid finden sich an einem Ort ohne Zeit wieder, der nach Aussage seines Herrschers Arif weder betreten noch verlassen werden kann. Während er die Magierin umgarnt versuchen deren Begleiter einen Weg aus diesem ewig währenden Augenblick zu finden. Ein solcher bietet sich als Madame Xanadu Arif küsst und diesem so das Geschenk der Vergänglichkeit bereitet. Mit dem sterbenden König vergeht auch sein Reich der Stasis, dem die Zeit gebracht wurde.

    Auf der Suche nach den anderen Mitgliedern der Liga begegnet Zatanna einer Manifestation des Weltenbaumes, der sie an den Ort versetzt an dem sich die Gesuchten nach ihren Erlebnissen in den Weiten von Raum und Zeit nun gesammelt aufhalten. Die in der Nicht-Zeit Gestrandeten wurden von einer pflanzenartigen Erscheinung erfasst als sich ihr Schutzzauber aufzulösen begann und die im ewigen Königreich Gefangenen hatte es nach dem Ende dieser Welt hierhin verschlagen. Hier am Anbeginn der Zeit erschafft der Weltenbaum das Haus der Mysterien neu und stellt dies der Liga als neue Basis zur Verfügung. Anschließend versetzt er das Haus in das Herz von Chronos, dem Zentrum aller Zeit.

    Zatanna gelingt es die dort entstandenen Risse im Zeitstrom zu reparieren. Dies ruft mit Pralaya jedoch die Manifestation der Leere, des Ur-Nichts auf den Plan. Diese beabsichtigt alle Schöpfung wieder in sich aufzunehmen und nur mittels eines Tempus Duratus - eines Zaubers, der die Zeit anhält - gelingt es Madame Xanadu und Nightmare Nurse das Ende allen Seins aufzuhalten. Von Pralaya erfahren sie nun, dass es der K'Am'Deva-Fluch war, der die Grenze zwischen der Schöpfung und der bereits vor ihr existierenden Leere aufriss und Pralaya diesen Umstand nun für ihre Zwecke nutzen will. Nach dieser Eröffnung beendet Zatanna den Schutzzauber, der die Liga bislang davor bewahrte von der Leere aufgenommen zu werden und mit der Liga endet alles...

    ...zurück bleibt nur das neu geschaffene Haus der Mysterien und sein seltsamer Gast - ein von Zatanna erschaffenes Spiegelbild des Hellblazers. Diesem wiederum gelingt es ein geistiges Abbild Zatannas zu erschaffen und gemeinsam mit diesem im Treibhaus einen Avatar des Grüns zu erzeugen. Diese drei müssen sich nun ebenfalls der auf sie aufmerksam gewordenen Pralaya stellen, die sich nun kurz vor ihrem Ziel wähnt. Während Constantine und Zatanna die Manifestation der Leere ablenken dringt der Avatar des Grüns in diese ein. Mit sich führt er einen Samen des Weltenbaums und dieser erwächst so aus der Leere. Mit dem Weltenbaum wird auch das Universum wieder hergestellt und außer der Justice League Dark und dem Weltenbaum Ouroboros weiß niemand von diesem Vorgang und der zweiten Chance die die Schöpfung so erhalten hat.

    Das Haus der Mysterien landet auf der Erde, direkt vor den Füßen des von Erde-2 zurückgekehrten "echten" Constantine. Zatanna übergibt ihm das Haus und die Mitglieder der Liga gehen wieder getrennte Wege.



    Das war es nun also, das Ende der JLD. Mir gefiel vor allem, dass es mal wieder ohne irgendwelche das komplette DCU umspannende Events ging und eine allein auf die JLD gestrickte Geschichte präsentiert wurde. Die holt ganz weit aus und brachte mit Ouroboros und der Leere zumindest mir neue Entitäten ins Spiel, die über eine beachtliche Machtfülle verfügen. Überhaupt gefällt mir die magisch-mystische Seite des DCU richtig gut und in dieser Hinsicht gibt es die volle Bandbreite. Richtig klasse war Zatannas Begegnung mit ihrem Vater und ihrer Familie, die ein Ende bot bei dem man beinahe die Tränen zurückhalten muss. Oder Felix Faust als ewig mutiertes letztes Lebewesen am Ende aller Zeiten, des ewige Königreich mit Arif der sterben musste als ihm Madame Xanadu die Zeit brachte. Und am Ende ist Constantine wieder allein im Haus der Mysterien.

    Die Zeichnungen waren stellenweise bestenfalls Durchschnitt, aber bei einer guten Geschichte wie sie hier geboten wurde, kann ich damit wunderbar leben. Für mich sind Comics halt nicht nur Bildergeschichten.

    So sieht ein würdiges Ende einer der IMO wirklich guten Serien der New 52 aus. Ich war gespannt zu sehen, wie es nach Convergence weitergeht. Damit musste ich allerdings bis spät in die Rebirth-Ära warten.

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    Setzt die Handlung fort aus Justice League Dark #6 - Das verlorene Paradies.
    Die zweite Inkarnation der Dunklen Liga startete sehr viel später. Dazu mehr an anderer Stelle -> Justice League Dark (2018) Serienthread.

    Spoiler im PaFo.

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  20. #70
    Mitglied Avatar von God_W.
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    Hoffe ich störe nicht, wenn ich hier mal zwischen rein schreibe, aber ich möchte Dir gerne mal sagen, wie genial ich Deinen Thread hier finde und die ganze Arbeit, die Du rein gesteckt hast um den aus dem PF hier rüber zu retten! Ganz großes Kino, auch wenn die Sache für meinen Geldbeutel nicht so dolle ausgegangen ist. Ich wollte ja (weil Hellblazer-Fan) eigentlich nur die drei Constantine-Bände und die JLD aus der New52 lesen. Nachdem ich aber damals im PF schon ziemlich zügig auf Deinen Thread aufmerksam gemacht wurde, und Du mich jetzt auch noch so nett persönlich angeschrieben hast, habe ich mittlerweile den größten Teil des Materials zusammengesammelt. Die US Sachen lasse ich weg und auch bei den deutschen Sachen wird es vermutlich die ein oder andere Lücke geben, aber aus geplanten 10 Trades sind jetzt dank Dir doch stattliche 42 Trades und zwei Hefte geworden!!!
    Im Januar werde ich gleich loslegen und versuchen mindestens einen Trade pro Woche zu schaffen, wenn ich dann die Urlaubswochen abziehe (in den Urlaub werde ich nix mitnehmen können) bin ich im Herbst durch. 2020 wird also ein DC Dark-Verse-Jahr, und Du hast ganz erheblichen Anteil (um nicht zu sagen Schuld) daran.

  21. #71
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    Hier stört niemand, der zum Thema schreibt oder derartige Schuldzuweisungen loswerden will.

    Magst du schon einmal verraten welche 42 Trades und zwei Hefte (?) es geworden sind? 5x Constantine und 7x JLD kann ich mir denken. Die Lücken bei den deutschen Ausgaben können nicht sonderlich groß sein, wenn du US komplett aussen vor lässt.

    Auf die Fortführung deines Threads bin ich im Übrigen auch schon sehr gespannt.
    Geändert von LaLe (31.12.2019 um 04:07 Uhr)

  22. #72
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    Swamp Thing #7: Der eiserne Frühling
    (enthält: US-Swamp Thing #35-40)




    Autor: Charles Soule
    Zeichner: Javier Pina, Jesus Saiz


    Nach den Ereignissen im Band zuvor machen die Vertreter von Analysis, dem Reich der Maschinen, dem Avatar des Grün ein Angebot. Damit er frei von der Verantwortung für das Grün agieren kann, wollen sie die Verwaltung desselben übernehmen. Damit stoßen sie allerdings auf wenig Gegenliebe. Zurück im Hain berichtet Holland Jonah von dem neuen Reich. Von diesem erfährt er, dass es jedesmal, wenn ein solches entsteht, zu einem Kampf der Reiche und in der Folge zu größeren Massensterben kam. Dem solle er möglichst Einhalt gebieten und den noch jungen Konkurrenten vernichten. Während Swamp Thing die Basis der Maschinen in der Arktis ausmacht, kommen ihm diese zuvor und greifen den Hain an. Der Avatar kann die Angreifer jedoch zurückschlagen und spricht eine letzte Warnung aus.

    Anschließend begibt er sich in die Festung der Fäule um Abigail Arcade, den Avatar der Fäule, vor den Maschinen zu warnen. Diese berichtet ihm, dass ihr Vater wieder aktiv ist.

    Derweil analysieren die Maschinen ihre Niederlage und kommen zu dem Schluss einen Avatar berufen zu müssen. Ihre Wahl fällt dabei auf die Grashexe, die sie zur Machine Queen transformieren. Die wird umgehend aktiv und kann in der Folge die Königin des Grau und Anton Arcade für ihre Sache gewinnen. Letzterer verfügt über den Leichnam Alec Hollands, den die drei in einem Akt der Schöpfung zu ihrem Krieger machen. In der Auseinandersetzung mit dem Sureen Gauvar verhilft ihnen dieser zum Sieg und während der Vertraute Swamp Things missbraucht wird um Arcade und der Königin des Grau Zugang zum Tor zum Grün zu verschaffen, stellt sich der Avatar des Grün seinem Leichnam. Als das Tor verseucht wird, schwächt dies das Sumpfding und Hollands Leichnam kann ihn überwinden um ihn anschließend zu verspeisen.

    Das nun unter der Bezeichnung Rithmus agierende Maschinenreich zeigt sich mit der Vorgehensweise seines Avatars wenig zufrieden, geht es dem Kollektiv doch weniger um die Vernichtung anderer Reiche sondern um deren Unterwerfung. Als sie die Avatar-Macht von der Machine Queen zurückfordern nimmt ihnen diese ihre Macht und tötet deren Repräsentanten.

    In der Zwischenzeit gelingt es Abigail Arcade und John Constantine Swamp Thing wieder zu Kräften zu bringen. Dieser kann nun unter Freisetzung der von ihm aufgenommenen ehemaligen Avatare des Grün Anton Arcade besiegen und mit seinen Vorgängern eine Streitkraft aufstellen. Als diese in Richtung Arktis aufbricht, erscheint der Leichnam Hollands und lädt zur finalen Schlacht in der Gobi ein bevor er sich richtet.

    In der Wüste kommt es dann zum Showdown zwischen den Mächten des Grün und der Maschinen. Nach einem Ausflug in die Realität (das lest ihr aber besser selbst) stellt sich das Sumpfding der Machine Queen und kann diese besiegen. Die Reste des Maschinenreiches werden von Holland geborgen und erhalten eine zweite Chance.

    Ende



    Das war nun also der letzte Band der Serie, der im Zuge eines abgeschlossenen Arcs ein kleines Who is Who der jüngeren Seriengeschichte lieferte. Beides gefiel mir ganz gut, wie auch viele andere Dinge. So z. B. die Sprache der Maschinen, der Bibliotheksausflug oder das Maschinenhündchen.

    Mein größter (und einziger) Kritikpunkt ist die Einführung eines neuen Reiches (des wievielten eigentlich?). Das gilt eigentlich für den kompletten Run, der diesbezüglich ein wenig an den Lantern-Kosmos mit seinen Farbspielen bei den diversen Korps erinnerte. Das gefiel mir dort schon nicht. Wie Soule den grünen Teil des Kosmos weiterentwickelte fand ich hingegen großartig und so werde ich diese Phase der Serie positiv in Erinnerung behalten.

    Ein bisschen Schlussgemecker noch zum Bandrücken. Als kleinen Fanservice hat man das umlaufende Cover der finalen US-Ausgabe reproduzieren wollen, das so auch über den Buchrücken verlief. So sieht die Serie zum einen im Regal uneinheitlich aus und ganz ehrlich, wer biegt sich einen solchen Sammelband so zurecht, dass man ein solches Cover bewundern kann? Da wäre ein Klappcover die IMO richtige Wahl gewesen.

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    Setzt die Handlung fort aus Swamp Thing #6 - Giftpflanzen.
    Einen Nachschlag gab es mit der Miniserie "Swamp Thing: Die Toten schlafen nicht".

    Spoiler im PaFo.

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    Geändert von LaLe (27.05.2020 um 08:50 Uhr)

  23. #73
    Mitglied Avatar von God_W.
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    Zitat Zitat von LaLe Beitrag anzeigen
    Hier stört niemand, der zum Thema schreibt oder derartige Schuldzuweisungen loswerden will.

    Magst du schon einmal verraten welche 42 Trades und zwei Hefte (?) es geworden sind? 5x Constantine und 7x JLD kann ich mir denken. Die Lücken bei den deutschen Ausgaben können nicht sonderlich groß sein, wenn du US komplett aussen vor lässt.

    Auf die Fortführung deines Threads bin ich im Übrigen auch schon sehr gespannt.
    Also neben 3x Constantine und 7x JLD bin ich über den Hellblazer natürlich auch direkt zu 7x Swampie gekommen, dazu dann gleich noch die "Afterburner" Hellblazer 1+2 sowie Swamp Thing, die toten schlafen fest. Da mir der kurze Einblick in der DCGNC extrem gut gefallen hat musste direkt auch noch 5x Animal Man herbei. Durch Dich kam dann noch dazu: 3x Ich der Vampir, 2x Superagent Frankenstein, 3x Demon Knights, 2x Dial H for Hero, 2x Phantom Stranger, 3x Pandora, Forever Evil Sonderbände 2 und 4 und die beiden Hefte Forever Evil 2 und Brightest Day - Auf der Suche nach Swamp Thing.

  24. #74
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    Die Suche nach Swamp Thing hatte ich nicht auf dem Zettel. Das Ding müsste ich mir eigentlich auch noch besorgen...

    Um Pandora 2 wärst du wegen Constantine eh nicht drum herum gekommen. Da sind die US-Nummern 6-8 enthalten.

  25. #75
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    Die Suche nach Swampie hab ich schon ne Weile hier und war gestern auch mein Einstieg. Ganz cooler Opener, wenn auch nicht überragend. Constantine ist für mich ein bissl in seinem Charakter "entrückt" aber vielleicht wird das noch. Rest war echt ziemlich cool.

    Vielleicht hätte ich bei den drei Constantine Heften mal Mut zur Lücke bewiesen wenn Du nicht gewesen wärst.

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