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  1. #1
    Mitglied Avatar von Damian
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    Die lebende Tote

    Der Comic an sich hat mir gut gefallen, die Story ist düster, verrucht und mysteriös, der Stil passend dazu ebenso. Es gibt sogar Cyberpunk
    Irgendwie musste ich beim Lesen an H.P. Lovecraft denken, auch (aber nicht nur) wegen der Tentakelwesen^^
    Ein Wermutstropfen für mich persönlich ist aber ein nicht zu knappes Logikloch und/oder sogar eine Werbelüge, falls man das so nennen kann^^" Das Ende ist auch leicht offen.

    Wo zur Hölle wird jemand wiederbelebt?! Gar nicht wahr, es wird eine Verstorbene geklont, das ist doch 'was ganz anderes -.- So viel zum Geflunkere auf'm Backcovertext -.-
    Unlogisch find' ich z.B., dass der Klon sich eigenständig mit dem Leichnahm vereint, warum und woher kommt das denn bitte? Dafür gibt es nicht mal den Ansatz eines Versuches der Plausibilisierung -.-

    Geändert von Damian (26.05.2019 um 14:17 Uhr)
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  2. #2
    Mitglied Avatar von BloodyAngelSharon
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    Hab gestern auch meine Exemplare abgeholt: einmal die normale Ausgabe und die 69 Euro Ausgabe. Bin aber noch nicht dazu gekommen, den Comic zu lesen.
    Welche Ausgabe hast du dir denn gegönnt?
    „Wo andere blindlings der Wahrheit folgen, bedenket …“
    „…nichts ist wahr.“
    „Wo andere begrenzt sind, von Moral oder Gesetz, bedenket …“
    „…alles ist erlaubt“

    meine manga wünsche: zone-00, suzumiya haruhi no yuuutsu, devil survivor, rolan the forgotten king, yahari ore no seishun love comedy wa machigatteiru, gosick, persona 3, persona 4, boku wa tomodachi ga sukunai


  3. #3
    Mitglied Avatar von Damian
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    Ich seh' bei den Diamantversionen keinen Mehrwert (vor allem nicht zu dem Preis) von daher die normale
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  4. #4
    システムオペレーターの鬼 | SysOp no oni Avatar von Clint Barton
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    Sichtlich grösseres Fromat und s/w - für mich ein sehr bedeutender Mehrwert.


    Wenn der Klappentext bei beiden Ausgaben der gleiche ist, dann steht das was von "Wiederauferstehen lassen" und nicht von "Wiederbeleben". Ein kleiner, aber feiner Unterschied.
    Das andere kommt vermutlich dadurch, dass die Prozedur nicht ausgereift ist. Der Protagonist warnt ja auch mehrfach davor. Der Organismus verknuspert wohl einfach alle Lebewesen. Ich find's gut, dass es nicht immer auf alle Fragen auch (befriedigende) Antworten gibt. So ist das nunmal im Leben.


  5. #5
    Mitglied Avatar von Raro
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    Ich hatte mir ja die s&w Ausgabe aus Frankreich gekauft, da war ich von der Farbausgabe gar nicht mehr so begeistert, kommt in s&w besser zur Geltung, die feinen Schraffuren leiden unter der Farbe.

  6. #6
    Mitglied Avatar von Simulacrum
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    Hätte ich wie bei Corto Maltese die Wahl zwischen s/w oder farbig zum selben Preis gehabt, hätte ich auch zur s/w-Ausgabe gegriffen.
    Aber die kolorierte Version hat mir auch sehr gut gefallen, die Schraffuren kommen in vielen (nicht allen) Panels aber tatsächlich nicht so gut zur Wirkung, die Kolorierung sorgt aber oft auch für eine sehr stimmungsvolle Atmosphäre. Nur empfand ich diese in Farbe mehr als Science Fiction, während der Comic in s/w vermutlich dann eher authentisch wie klassische Schauerliteratur aus dem 19. Jh. wirkt, worauf ich auch große Lust gehabt hätte, zumal ich auch nicht die von Bernie Wrightson illustrierte Frankenstein-Ausgabe besitze, seufz.

    PS: Trailer von Glénat (auf einem großen Monitor kommen die Schraffuren allerdings auch in der kolorierten Version gut zur Geltung)

    https://www.youtube.com/watch?v=4HmmRtg4788
    Geändert von Simulacrum (30.05.2019 um 17:05 Uhr)


  7. #7
    Mitglied Avatar von Yellowbird13
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    Die Story erinnert wirklich in vielerlei Hinsicht an eine moderne Variante des Frankenstein Monsters. In Schwarzweiß kamen die Zeichnungen sehr schön zur Geltung und wenn man dann im Anhang ließt wie viel Arbeit allein in einer Seite steckt muss man einfach den Hut ziehen. Die Skizzen und längeren Erläuterungen im Anhang der Diamant-Variante geben einen schönen Einblick in die Entstehung des Werkes.

    Zitat Zitat von Damian Beitrag anzeigen
    Ein Wermutstropfen für mich persönlich ist aber ein nicht zu knappes Logikloch und/oder sogar eine Werbelüge, falls man das so nennen kann^^" Das Ende ist auch leicht offen.
    Als Logikloch würde ich es jetzt nicht bezeichnen, aber es fehlt eine detailliertere Erklärung.
    Was mich viel mehr interessiert:

    1) Warum greifen die Krakenähnlichen in Form des kleinen Mädchens jetzt die Menschen an und nehmen alles Lebende in sich auf, wenn sie es in all den Jahren zuvor wohl nicht getan haben? Zu Beginn wollte der Kraken dem Mädchen ja helfen, zumal ohne das Klonen nie etwas passiert wäre.
    2) Warum wollen sie in den Weltraum und wie schafft es dieser Hybrid dort zu überleben? Nur um die Menschen auf dem Mars sich ebenfalls einzuverleiben? Geschaffen wurden sie ja von Menschen für die Arbeiten in der Tiefsee, aber sie waren nie für den luftleeren Raum und kosmische Strahlung ausgelegt. Und wozu haben die Menschen ihnen auch die Fähigkeit gegeben an Land zu atmen? Evolutionäre Entwicklung innerhalb weniger Jahrhunderte?


    Zur "Werbelüge":

    Es sind ja ihre Stammzellen aus denen zusammen mit den Eizellen ihrer Mutter ein Klon erschaffen wurde. Ein Klon ist für mich nichts anderes als ein wiederbelebtes Wesen welches schon einmal existiert (oder existiert hat). Sie wurde durch das Klonen erneut ins Leben gerufen, zumal die beiden Mädchen durch die erste Verschmelzung ja tatsächlich "eins" werden.



    Und welche Geschichte ist wirklich jemals zu Ende? Selbst mit dem Ableben der Protagonisten könnte man in den Comics (und allen anderen Werken) weitere Geschichten im jeweiligen Universum erzählen. Die Sache mit dem "offenen" Ende ist etwas sehr Philosophisches. Ob man mit der Art wie die Geschichte aufhört einverstanden ist muss aber richtigerweise jeder für sich entscheiden.
    To quote the poets... we're fucked - Master Ren, Monstress

  8. #8
    Mitglied Avatar von Simulacrum
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    Zitat Zitat von Yellowbird13 Beitrag anzeigen

    1) Warum greifen die Krakenähnlichen in Form des kleinen Mädchens jetzt die Menschen an und nehmen alles Lebende in sich auf, wenn sie es in all den Jahren zuvor wohl nicht getan haben? Zu Beginn wollte der Kraken dem Mädchen ja helfen, zumal ohne das Klonen nie etwas passiert wäre.
    2) Warum wollen sie in den Weltraum und wie schafft es dieser Hybrid dort zu überleben? Nur um die Menschen auf dem Mars sich ebenfalls einzuverleiben? Geschaffen wurden sie ja von Menschen für die Arbeiten in der Tiefsee, aber sie waren nie für den luftleeren Raum und kosmische Strahlung ausgelegt. Und wozu haben die Menschen ihnen auch die Fähigkeit gegeben an Land zu atmen? Evolutionäre Entwicklung innerhalb weniger Jahrhunderte?

    .


    Kann man nur spekulieren.

    1) Vermutlich war die Schaffung des Klons dafür die biologische Voraussetzung. Letztlich ist es aber für das Verständnis der Story nicht so wichtig, warum die Monster, die Mensch wissenschenschaftlich schuf, dann außer Kontrolle geraten.

    2) Überlebenswille, Bewahrung des Universums vor dem Übel: Menschheit?

    Es gibt allerdings aktuell auch die "wissenschaftliche Theorie", dass Oktopoden außerirdische DNA besitzen:

    https://www.focus.de/wissen/natur/ev...d_8965789.html

    Vielleicht wollen sie ihre Verwandtschaft vor den Menschen jenseits des Asteroidengürtels schützen? Die Kraken tauchen ja in der Vorlage von Stefan Wul nicht auf, dort sind es Eidechsen. Könnte Vatine also tatsächlich im Hinterkopf gehabt haben ...

    Wie es evolutionär möglich war, ist für die Story wohl auch nicht so wichtig.

    Aber Oktopoden sind auch ohne menschliches Zutun real in vielerlei Hinsicht äußerst faszinierend:

    Die Kopffüßer besitzen eine erstaunliche Fähigkeit: sie manipulieren nachträglich ihre RNA-Moleküle. Aber welchen Vorteil bietet dieser Trick den Meeresbewohnern?

    https://www.faz.net/aktuell/wissen/l...-14966877.html

    Das + menschliche Manipulation = Monster => ?



    PS:



    zu 1)

    Interview mit Ligneclaire:

    Olivier Vatine: Ja. In dem Roman wird das kleine Mädchen von einer Eidechse gebissen. In dem Album ist es die Riesenkrake, die den Katalysator zukünftiger Ereignisse darstellt.

    Der Biss hat sich also wohl auch auf den Klon ausgewirkt?



    PPS: Vielleicht sollte es auch etwas an Niourk angepasst werden, da gibt es wohl auch ein paar Parallelen, mutierte intelligente Kraken sollen dort auch vorkommen. Ich weiß nicht, was die extraterristisch lebenden Menschen dort dann noch so getrieben haben, aber vielleicht sollte auch das als Anspielung am Ende zukünftig verhindert werden?
    Geändert von Simulacrum (02.06.2019 um 16:55 Uhr)


  9. #9
    Mitglied Avatar von OK.
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    Ach, das ist Lovecraftig. Gut, fliegt von der Kaufliste.

  10. #10
    Mitglied Avatar von Simulacrum
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    Laut Glénat:
    ...
    Avec ce récit complet de 72 pages, Alberto Varanda signe pour son retour probablement son plus grand chef-d'œuvre graphique. Sur un scénario et un story-board d'Olivier Vatine, il livre un travail d'une ampleur aussi épique qu'extrêmement minutieuse, qui évoque autant les gravures de Gustave Doré que Jules Verne, Lovecraft et Schuiten réunis !


  11. #11
    Mitglied Avatar von Damian
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    Ich glaube ich finde es sogar für eine ausgedachte Geschichte zu weit hergeholt, dass

    die Interaktion des Kraken mit der Leiche sich auf den Klon auswirkt

    Geändert von Damian (03.06.2019 um 20:45 Uhr)
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  12. #12
    Mitglied Avatar von Simulacrum
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    Aber auch nicht absurder als die Fortpflanzung der Xenomorphen bei Alien, speziell die Entwicklung Facehugger zum Chestburster


  13. #13
    Mitglied Avatar von Damian
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    Da gibt es wenigstens eine Kausalkette! Die Dinger sind halt parasitär.

    Aber wie soll sich hier der Kontakt mit dem einen Körper auf den anderen ausgewirkt haben? Total hanebüchen

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  14. #14
    Mitglied Avatar von Simulacrum
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    Vielleicht wurden bei dem Kontakt Krake - Tochter deren Gene verändert oder
    Krakengene wurde transferiert, sodass (beim Klon) auch ein Genhybrid wie bei Alien entstanden ist? Wäre ja mal interessant zu wissen, was der Eidechsenbiss im Roman bewirkt hatte.



  15. #15
    Mitglied Avatar von dino1
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    Finde die Farben recht gelungen, dennoch nehmen sie viel von der tollen Schraffur.
    Da bin ich froh doch günstig die französische Ausgabe in s/w zu haben.

    Mit euren Fragen kann ich leben, ist eben Grusel/Fantasy, finde das sollte man nicht zu sehr hinterfragen, speziell wenn man mit Marsreisen und hyperintelligenten Kraken leben kann.

  16. #16
    Mitglied Avatar von Damian
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    Guter Horror und/oder gute Fantasy arbeiten für mich zwar mit überspitzten Szenarien, sind jedoch plausibel, theoretisch denkbar, in der Zukunft vielleicht möglich.
    Wenn jedoch wie hier etwas eindeutig unmögliches konstruiert wird interpretiere ich das entweder als Faulheit oder Unwissenheit, schlechter Stil und nicht zuletzt schlechtes Storywriting ist es allemal
    Denn was macht eine Geschichte erst interessant? Für mich sind das interessante Konzepte, überraschende Wendungen, komplexe Zusammenhänge, intelligente Gedanken.
    So fand ich den
    sehr cool und ich konnte gut hinnehmen, dass sein metallenes Skelett angeblich säureresistent ist, okay, Science Fiction, eine widerstandsfähige Legierung, ausgedacht, aber nicht komplett an den Haaren herbeigezogen^^
    Wenn man jedoch postuliert, dass die Interaktion

    eines genmanipulierten Kraken mit der Leiche eines Menschen irgendeien Einfluss auf dieselbe oder deren Klon hätte

    hat man entweder etwas grundlegend nicht verstanden oder war wahlweise einfach zu bequem oder zu unfähig sich etwas besseres, intelligenteres, interessanteres auszudenken.
    Ich gönne jedem sein Vergnügen an dem Werk, davon abgesehen konnte ich es auch genießen aber der Punkt hat mich halt etwas gestört und ich hoffe ihr habt zumindest etwas Verständnis^^"
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  17. #17
    Mitglied Avatar von Simulacrum
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    Klar kann man sich daran stören. Aber wenn man hauptsächlich eine Horror-Atmosphäre erzeugen möchte, finde ich zu viele (logische) Erklärungen eigentlich eher störend. Es ist doch das unbekannte Grauen, dass man es eben nicht kontrollieren kann, das ängstigt.
    Und mir macht es auch Spaß, wenn ich selbst etwas frei interpretieren kann. Wenn bei Star Wars z. B. div. Figuren durch die Fortsetzungen immer mehr Hintergründe geliefert bekommen, nimmt ihnen das doch auch alles mysteriös Faszinierende, was man als Kind noch bei der ursprünglichen Trilogie empfunden hatte.
    Geändert von Simulacrum (06.06.2019 um 21:44 Uhr)


  18. #18
    Mitglied Avatar von dino1
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    Da musst du dich nicht gleich angegriffen fühlen.

    Deshalb schrieb ich ja auch ‚ich‘ kann damit leben.

    Warum soll denn eine, sagen wir mal geistige Aura, sich nicht auch auf den Klon übertragen haben? Vielleicht ist das in der Zukunft ja anders möglich als heute.

  19. #19
    Mitglied Avatar von Damian
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    Ich hab' mich nicht angegriffen gefühlt^^ Ich hoffe hier fühlt sich auch niemand von mir angegriffen o.O
    Und ich schrieb, dass ich jedem gerne seine Freude daran lassen möchte
    Es ist letzten Endes nicht schlimm, wenn man mich da nicht verstehen/nachvollziehen kann.
    Mir fehlt halt die Grundlage, wieso diese Aura auf den Klon übergehen sollte. Es wird weder erwähnt, dass das möglich ist, noch gezeigt, dass es passiert. Find' ich halt billig/schlecht gemacht.
    Eine kleine Szene wo eine Geistessenz den Körper wechselt würde mir ja schon reichen, aber so ist das für mich schlecht geschrieben/ausgearbeitet.
    Wenn zu viele Sachen vom Himmel fallen wird's nicht mehr nachvollziehbar und somit wirr/konfus, kenne einige Filme und auch Comics wo das leider der Fall ist. Da gehört die lebende Tote nicht unbedingt dazu, mit dem erwähnten Fauxpas enthält sie aber definitiv ein Element dieser Machwerke :/
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  20. #20
    Mitglied Avatar von dino1
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    Tipp wer nur das Farbalbum hat. Unbedingt bei Sonnenschein auf der Terrasse lesen, dann kommt auch die Schraffur gut raus und wird nicht von den Farben unterdrückt. Viel besser als bei Lampenlicht.

  21. #21
    Mitglied Avatar von Simulacrum
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    Zitat Zitat von Damian Beitrag anzeigen
    Mir fehlt halt die Grundlage, wieso diese Aura auf den Klon übergehen sollte. Es wird weder erwähnt, dass das möglich ist, noch gezeigt, dass es passiert. Find' ich halt billig/schlecht gemacht.
    Eine kleine Szene wo eine Geistessenz den Körper wechselt würde mir ja schon reichen, aber so ist das für mich schlecht geschrieben/ausgearbeitet./
    Ein paar Hinweise gibt aber schon. Ich würde es auch nicht Aura nennen. Das spoilert jetzt heftig!


    (meine Interpetation der Story)
    Die Kraken suchen ein neues Nest (das, wie wir später erfahren, eine Art "schwarmintelligente Gesamtwesenheit a la Borg-Kollektiv" aus Krakenbewusstseinen ist, die auch andere Lebewesen assimilieren kann).
    Sie können sich mittels der von Menschen entwickelten nootropischen Schnur sowohl mit Menschen austauschen als auch ihre Artgenossen heilen und könnten auch Lises schwindenden Geist retten, die aber aufgrund eines Tabus eigentlich nicht zum Nest vereinnahmt werden darf. An das Tabu hält sich der Klon aber später nicht mehr (vllt fühlt er sich als Hybrid nicht mehr an das Tabu gebunden oder es war auch der Wachstumsbeschleuniger daran Schuld?).
    Daraus kann aber nur folgen, dass sich bereits bei Lise nach dem Kontakt mit dem Kraken über die Schnur schon dauerhaft etwas (wohl genetisch) Richtung Krake/ Nest verändert hatte, das sich auf den Klon übertragen hat. Aber hätte man den Klon nicht erschaffen (was ja auch nach den menschlichen Regeln nicht erlaubt war), wäre auch nichts Schlimmes für die Menschheit passiert. Jetzt aber haben sie auch menschliche Bewusstseine an Bord ihres Nestes und wissen deshalb, wie gefährlich der Mensch als Individuum für einen ganzen Planeten sein kann ...



    Zitat Zitat von dino1 Beitrag anzeigen
    Tipp wer nur das Farbalbum hat. Unbedingt bei Sonnenschein auf der Terrasse lesen, dann kommt auch die Schraffur gut raus und wird nicht von den Farben unterdrückt. Viel besser als bei Lampenlicht.
    Stimmt. Interessanterweise kann man die Schraffuren vor den lilafarbenen Hintergründen auch im Dunkeln besser erkennen als bei den anderen Farben.
    Geändert von Simulacrum (08.06.2019 um 10:52 Uhr)


  22. #22
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    Zitat Zitat von OK. Beitrag anzeigen
    Ach, das ist Lovecraftig. Gut, fliegt von der Kaufliste.
    Lieber wieder raufsetzen. Das Werk geht mehr in Richtung Schauerromantik. Lovecraft kann ich jetzt so nicht erkennen, außer vielleicht ein bisschen Re-Animator.
    Vielmehr scheint es von Der Sandmann, Frankenstein und Ligeia beeinflusst.
    Wie hier schon angemerkt wechselt die Stimmung je nach dem welche Ausgabe man vorliegen hat. Die s/w-Ausgabe ist klar bei der Romantik verortet, während die Farbausgabe es zu einem Sci-Fi-Werk a la Philip K Dick werden lässt. Im Comicbereich ist Codex Angelique zu nennen und im Filmbereich Vertigo. Auch die Werke von Thomas Ott sind mir beim Lesen in den Sinn gekommen.

    Der Weltraum dient nur als Fassade, ähnlich wie bei Event Horizon, um einen in sich geschlossenen Bereich zu schaffen.

    Hauptthema ist der traurige Versuch einen geliebten Menschen ins Leben zurück zu rufen.

  23. #23
    Mitglied Avatar von Simulacrum
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    Lovecraftig ist der Comic mMn hinsichtlich des tentakelmonstrigen Cthulhu-Artworks und der pessimistischen Horror-Stimmung in der 2. Hälfte.


  24. #24
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    Zitat Zitat von Simulacrum Beitrag anzeigen
    Lovecraftig ist der Comic mMn hinsichtlich des tentakelmonstrigen Cthulhu-Artworks und der pessimistischen Horror-Stimmung in der 2. Hälfte.
    Stimmt. Es hat schon gewisse, leichte Anklänge an Lovecraft. Aber wesentliche erzählerische Elemente aus den Werken von Lovecraft, seien es Kulte, gefundene Botschaften, fiktive Bücher oder Telegonie fehlen gänzlich. Deswegen würde ich bei Abneigung gegen Lovecraft nicht von dem Werk abraten.

  25. #25
    Mitglied Avatar von Simulacrum
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    Ja, ist auch nicht wie Cromwell Stone. Aber man weiß ja auch nicht, woran sich OK. konkret gestört hat.


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