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  1. #101
    Mitglied Avatar von gbg
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    Erde Börde
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    Ich bin dafür, die Hanse Serie noch mal zu wiederholen. Nach so vielen "Ungereimtheiten" die uns hier von der Silberklinge, auch recht logisch, vorgetragen werden, bleibt dem Verlag eigentlich nichts anderes übrig. Oder?

  2. #102
    Mitglied Avatar von CHOUETTE
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    Zu Frage 1: Wieso ist ein Schlüssel, der eine versperrte Truhe öffnet, sinnlos, nur weil man diese auch mit Gewalt öffnen könnte? Wenn du dein Fahrrad abschließt, steckst du doch auch lieber den Schlüssel ein statt eines Bolzenschneiders.
    Fasse dich kurz! Nimm Rücksicht auf Wartende!

  3. #103
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    Abrax kennt ihn.
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    @ Chouette

    Das ist dramaturgisch gemeint. Nehmen wir an die Mönche und Genta und damit auch Luneborg finden die Truhe irgendwie doch zuerst, nicht dort wo sie suchen, aber woanders. Der Schlüssel fehlt aber. Ob die dann sagen, hey irgendeiner der anderen Schatzerben könnte den Schlüssel haben? Lasst uns warten. Wir haben zwar die Truhe, brechen sie aber nicht auf, sondern sind die fairsten Schatzsucher unter der Sonne. Und den Schatz spenden wir übrigens. Und was deinen Vergleich mit dem Fahrrad angeht - ja bei meinem Fahrrad stecke ich natürlich den Schlüssel ein, bin ja der Eigentümer. Jemand, der es mir aber wegnehmen will, weil es nicht seins ist, würde nicht darauf warten, dass ich so nett bin und es für ihn aufschließe und es mir dann wegnehmen. Der würde vermutlich den Bolzenschneider verwenden. Also ich weiß nicht, wie nett oder weniger nett die Fahrraddiebe in deiner Gegend sind, aber auf den Schlüssel wartet keiner.

  4. #104
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    Abrax kennt ihn.
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    @gbg

    Die Idee ist nicht die Serie zu wiederholen, sondern in der nächsten Serie vieles anders zu machen. Serien mit Schatzrätseln, Wegen und Irrwegen, sind absolut spannend, die Rätsel knacken und Stück für Stück die Puzzleteile zusammensetzen. Aber dafür müssen die Regeln des Rätsels selbst funktionieren und keine "Ungereimtheiten" aufweisen. Nur so macht es eben riesigen Spaß mitzuraten. Und als ich merkte, es geht um einen Schatz und vier Schatzerben, vier Rätsel, die zusammen erst die Lösung ergeben, da war ich mehr als nur begeistert. Und hier über den Schatz zu rätseln und zu spekulieren, nachdem Jaromar hier dankenswerter Weise dieses Thema eröffnet hat, macht einfach richtig Freude. (Nochmals ein Dankeschön dafür @Jaromar)

    Allerdings wird die etwas eingetrübt, wenn man einfach merkt, wie viele "Widersprüche" beim genaueren Betrachten des Rätsels und der Handlung entstehen. Aber grundsätzlich und generell hoffe ich auf einen baldigen, neuen Versuch mit einer wirklich spannenden Schatzsuche und tollen Rätseln. Das hat schon bei früheren Serien geklappt - ich erinnere nur an "Schatz-Meer-Dreieck-Saturnius", obwohl das nicht wirklich ein ausgeklügeltes oder wirklich groß angelegtes Rätsel war, hat es doch fasziniert und irgendwie begeistert.

    Das wäre bei diesem Rätsel soviel besser noch umzusetzen gewesen. Einfach das jeder Schatzerbe sich mit seinem Teil beschäftigt man generell grübelt, Brabax seinen analytischen Verstand einsetzt, man wirklich spürt, dass jeder den Schatz haben will, dass man wirklich das Rätsel lösen will, nicht das man das Gefühl bekommt, das Rätsel gehört halt irgendwie als "Beiwerk" nur mit dazu und ist in vielen Heften gar nicht wirklich wichtig.

  5. #105
    Mitglied Avatar von Max schwalbe
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    Es ist ja nichts verschriftlicht, Stille-Post-Effekte sind also unvermeidlich (was Klarheit der Regeln betrifft), und es ist eher als ein Wunder anzusehen, dass sich die vier Erben überhaupt finden. Immerhin ist jetzt bekannt, warum die Mönche das Kloster verlassen und offensichtlich von sich aus die Schatzsuche begonnen haben - sie brauchen ein neues Dach ^^ (oder gab es vorher schon Gründe dafür?).

    Was die Umsetzung der Schatzsuche als Abenteuer dieser Serie betrifft, gibts wirklich allerhand unverständliches und kritikwürdiges, aber darauf komme zumindest ich erst rückblickend wieder zu sprechen, wenn die Serie zuende ist. Jetzt hoffe ich erst mal, dass sich der positive Trend der letzten Hefte fortsetzt, zumindest kann man davon ausgehen, dass sich die folgenden Hefte wirklich endlich um die Schatzsuche drehen.
    Geändert von Max schwalbe (30.09.2019 um 02:01 Uhr)

  6. #106
    Mitglied Avatar von CHOUETTE
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    Zitat Zitat von SilverBlade Beitrag anzeigen
    Das ist dramaturgisch gemeint. Nehmen wir an die Mönche und Genta und damit auch Luneborg finden die Truhe irgendwie doch zuerst, nicht dort wo sie suchen, aber woanders. Der Schlüssel fehlt aber. Ob die dann sagen, hey irgendeiner der anderen Schatzerben könnte den Schlüssel haben? Lasst uns warten. Wir haben zwar die Truhe, brechen sie aber nicht auf, sondern sind die fairsten Schatzsucher unter der Sonne. Und den Schatz spenden wir übrigens.
    Hä? Das war mir zu hoch. Also noch mal: Sie sind Schatzerben und sie haben den Schlüssel zur Truhe dazugeerbt. Wenn wir davon ausgehen, dass es keine vier Schlüssel gibt, ist es doch das Logischste der Welt, dass einer den Schlüssel weitervererbt.

    Zitat Zitat von SilverBlade Beitrag anzeigen
    Und was deinen Vergleich mit dem Fahrrad angeht - ja bei meinem Fahrrad stecke ich natürlich den Schlüssel ein, bin ja der Eigentümer.
    Die Faxe sind doch als auserkorene Schatzerben auch Eigentümer. Zumindest zu einem Viertel.

    Zitat Zitat von SilverBlade Beitrag anzeigen
    ... bei meinem Fahrrad stecke ich natürlich den Schlüssel ein, bin ja der Eigentümer. Jemand, der es mir aber wegnehmen will, weil es nicht seins ist, würde nicht darauf warten, dass ich so nett bin und es für ihn aufschließe und es mir dann wegnehmen. Der würde vermutlich den Bolzenschneider verwenden. Also ich weiß nicht, wie nett oder weniger nett die Fahrraddiebe in deiner Gegend sind, aber auf den Schlüssel wartet keiner.
    Deswegen steckt der Schlüssel auch nicht an der versteckten Truhe, sondern wurde einem der Schatzverstecker überantwortet. Und zwar demjenigen, der sein Geheimnis dem alten Mütterchen weitervererbte.

    Und ja, es ist vielleicht dramaturgisch nicht unbedingt erforderlich, einen Schlüssel zu haben, wenn man die Truhe auch zertrümmern kann. Aber hier ein kleiner Tipp für deine Schreibwerkstätten: Es ist durchaus ein Qualitätsmerkmal, wenn unnütze Dinge, Dialoge und Begebenheiten in eine Geschichte eingebaut werden. Das lässt das Geschehen realer wirken. Die Tarantino-Dialoge sind ein klasse Beispiel dafür. Nimm nur den Big-Mac-Dialog aus Pulp Fiction. Dramaturgisch völlig unnütz, aber ein Klassiker.
    Oder bleiben wir bei den Comics: Lies dir mal einen Corto-Maltese-Band durch! Die Diskussion hatten wir letztens erst an anderer Stelle. Dort wird auch viel Nebensächliches erzählt. Seitenlange, scheinbar nutzlose Dialoge und Monologe, Zwiegespräche mit einem nicht selten imaginären Gegenüber. Das macht erst die Qualität dieser Reihe aus.
    Ergo kann da auch ein Schlüssel sein, wenn es eine Truhe gibt.
    Geändert von CHOUETTE (30.09.2019 um 09:29 Uhr)
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  7. #107
    Mitglied Avatar von Nante
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    Jetzt weiß ich endlich, was ein Schlüsselerlebnis ist.
    Eine Krise kann jeder Idiot meistern. Was uns zu schaffen macht, ist der Alltag.
    (angeblich) Anton Tschechow

  8. #108
    Mitglied Avatar von gbg
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    #choui kann man Corto Maltese mit den Abrafaxen vergleichen?

  9. #109
    Mitglied Avatar von CHOUETTE
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    Nein. Da liegen Welten dazwischen.
    Ich habe aber dank der neuen Gesamtausgabe von Schreiber und Leser einiges doppelt. Wenn du magst, kannst du da was haben.
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  10. #110
    Mitglied Avatar von gbg
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    Das wäre nicht schlecht, da ich noch die s/w Ausgaben habe. Ich suche mal die mir fehlenden Alben raus.
    Falls Du nach Wolfen kommst, bräuchten wir nicht mal den Versand bemühen.

  11. #111
    Mitglied Avatar von CHOUETTE
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    Zitat Zitat von gbg Beitrag anzeigen
    Ich suche mal die mir fehlenden Alben raus.
    Hä? Ich dachte, du kennst das gar nicht.
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  12. #112
    Moderator Mosaik und Leipziger Comicgarten Forum Avatar von thowiLEIPZIG
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    Zitat Zitat von CHOUETTE Beitrag anzeigen
    Hä? Ich dachte, du kennst das gar nicht.
    Viel Anderes als Mosaik kennt gbg tatsächlich nicht, aber ich hab schon erlebt, dass er den Maltese kauft. Dafür mag ich Maltese gar nicht. Gleicht sich alles aus.

  13. #113
    Mitglied Avatar von CHOUETTE
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    Zitat Zitat von thowiLEIPZIG Beitrag anzeigen
    Dafür mag ich Maltese gar nicht. Gleicht sich alles aus.
    Ja, das kann ich mir gut vorstellen. Ist ja komplett konträr zu dem, was du immer empfiehlst.
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  14. #114
    Mitglied Avatar von gbg
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    Zitat Zitat von CHOUETTE Beitrag anzeigen
    Hä? Ich dachte, du kennst das gar nicht.
    na ab und an kenne ich auch was und es gefällt mir sogar, eben wegen der Geschichte und Geschichten. Diese Art Geschichts-Abenteuer-Fantasy-Vermittlung hat was. Ebenso der Strich.

    PS falls Du es nicht hast: Reddition hatte mal eine Pratt-Ausgabe, die habe ich sogar doppelt
    Geändert von gbg (30.09.2019 um 21:34 Uhr)

  15. #115
    Mitglied Avatar von CHOUETTE
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    Sehr gerne. Wir mailen mal.
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  16. #116
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    Abrax kennt ihn.
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    @ Chouette

    Wo ein Schloss ist, darf gerne auch ein Schlüssel sein. Ich fände es allerdings spannender, wenn es nicht nur der Schlüssel zur Truhe wäre, sondern zu einer Tür oder einem geheimen Zugang etc. Der Schlüssel also bedeutsamer wäre, weil ohne ihn der Schatz nicht zu finden ist.

  17. #117
    Mitglied Avatar von CHOUETTE
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    Kann ja durchaus noch sein. Ich hatte nur den Eindruck, du betrachtest das reine Vorhandensein dieses Schlüssels als dramaturgischen Fauxpas und wollte dich vom Gegenteil überzeugen. Auch wenn er sich „nur“ als Schlüssel für die Schatztruhe erweisen sollte.
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  18. #118
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    @ Chouette

    So gar nicht, ich finde den Schlüssel sogar richtig toll. Den hätte ich mir als "red herring" richtig gut vorstellen können. Die Schatzerben oder Luneborg etc. versuchen sich gegenseitig ständig den Schlüssel abzujagen. Der Schlüssel selbst hätte also in den Heften davor eine viel größere Rolle spielen dürfen. Warum man ihn in Heft 507 so verschämt einführt und dann nie wieder erwähnt ist schwer nachzuvollziehen. Hier hätten sogar Wegel und Agerer eine dankbare Aufgabe erhalten können, immer wieder versuchen den Schlüssel zu ergattern, der ja irgendwie wichtig oder wertvoll sein könnte. Ach, es hätte so viele tolle Ideen gegeben, wie der Schlüssel in den Heften auftauchen könnte. Momentan können wir ja nur darauf bauen, dass Abrax bei all seinen Abenteuern den Schlüssel überhaupt noch hat - ja wird er schon noch haben, aber das er dann wie ein "deus ex machina" irgendwann am Ende hervorgeholt wird, dass ist verschenkte, tolle Handlung.

  19. #119
    Mitglied Avatar von CHOUETTE
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    Ach so. Ja, da hast du recht. Da stimme ich dir uneingeschränkt zu.
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  20. #120
    Mitglied Avatar von gbg
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    Weißt du Silberklinge, wenn du hier nicht schon "verbrannt" wärest, du würdest einen guten Autor abgeben, der sich, ähnlich wie Dräger und Hegen, auch an das Konzept halten würde, das sie sich vorher ausgedacht haben.
    Nach den ganzen Logikbrüchen fragt man sich wirklich, hat der Autor eine rote Line oder ein stringentes Konzept, an das sich auch gehalten wird?
    Oder entwickelt sich die Serie nach "unseren Wünschen" und wird immer dann abgewandelt, wenn zu viele L-Brüche auftauchen?
    Da die beiden "Möchtegern-Bösewichte" seit der massiven Kritik hier im Forum, nicht mehr auftauchen, könnte man fast daran glauben...

  21. #121
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    @gbg

    Wirst du wohl ruhig sein! Du schreist sie sonst noch herbei. Die wahrscheinlich erfolglosesten Kleinkriminellen des Mittelalters haben einen Karriereweg eingeschlagen, den wir hoffentlich nicht miterleben müssen. Die Hefte, die in der Serie noch übrig sind, sollte man einfach nur mit toller Handlung füllen. Nicht mit Wegel und Agerer.

  22. #122
    Mitglied Avatar von Sinus_Cosinus
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    Zitat Zitat von gbg Beitrag anzeigen
    Weißt du Silberklinge, wenn du hier nicht schon "verbrannt" wärest, du würdest einen guten Autor abgeben, der sich, ähnlich wie Dräger und Hegen, auch an das Konzept halten würde, das sie sich vorher ausgedacht haben.
    Bitte nicht. Ich würde eine detailverliebte, recht zerfaserte Handlung erwarten, in der jede fehlende Socke der Faxe irgendwie aufgeklärt werden würde. Grobe Logiklücken sehe ich nach wie vor nicht in der kompletten Handlung. Vieles ist erklärbar, wenn man nicht den Blickwinkel von silverblade einnimmt. Auch Dräger und Hegen hatten ja die eine oder andere Logiklücke in ihren Stories, das weißt du doch am besten....


    Zitat Zitat von gbg Beitrag anzeigen
    Nach den ganzen Logikbrüchen fragt man sich wirklich, hat der Autor eine rote Line oder ein stringentes Konzept, an das sich auch gehalten wird?
    Oder entwickelt sich die Serie nach "unseren Wünschen" und wird immer dann abgewandelt, wenn zu viele L-Brüche auftauchen?
    Da die beiden "Möchtegern-Bösewichte" seit der massiven Kritik hier im Forum, nicht mehr auftauchen, könnte man fast daran glauben...
    Ich denke, auf Kritik angemessen zu reagieren und die Story anzupassen, ist kein Verbrechen. Alle meckern immer, wenn der Verlag sich der Meinungen der Fans NICHT annimmt, und tut er es mal, ist es auch wieder nicht recht. Aber das Konzept nun einer EINZIGEN Meinung durchzusetzen, halte ich für vermessen.
    Mag sein, dass nicht alles bis ins letzte Detail schlüssig ist, oder eventuell "Potential verschenkt wurde". (Diese Phrase höre ich im übrigen nach fast jeder Serie, seit es das Internet gibt). Na und? Ist doch kein Kriminalroman. Hinterher ist man immer schlauer. Macht euch mal alle ein wenig locker. Ok, nicht alle. Nur einige wenige :-)

  23. #123
    Mitglied Avatar von Max schwalbe
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    So wie ich Silverblades Beiträge verstehe, sieht er das ganze auch gar nicht so verbissen. Er hat einfach Freude daran, Logikbrüche im Detail zu entdecken, genauso wie manch andere Leser einen Colorierungsfehler in den Zeichnungen akribisch suchen und auch gelegentlich finden.

    Inwiefern sich SilverBlade von Lesern hereinreden lassen würde, wenn er selber Autor wäre, ist eine interessante Frage
    Eine gut recherchierte Story könnte man von ihm aber sicherlich erwarten. ...vielleicht aber auch pedantisch in Details verrennend, wäre schon denkbar angesichts der Forumsbeiträge. Hast du schon mal eine Story entworfen, SilverBlade?

    Ich würde frühere Mosaik-Geschichten auch nicht gerade in die Waagschale werfen, was logische und historische Konsistenz betrifft. Man kann Spaß daran haben, da bis ins Detail Brüche aufzudecken, ist doch okay. Damit steht und fällt aber zumindest meinesachtens nicht die Geschichte ansich. Die Schatzsuche selbst krankt doch nicht primär an Logikbrüchen, sondern daran, dass Hintergrund des Schatzes und Motive beteiligter Schatzsucher lange Zeit stark verhüllt blieben. Erst jetzt, nach etlichen Heften, wird so langsam deutlich, wer mit welchem Interesse wirklich an der Schatzsuche interessiert ist. Dieser Punkt hätte schon in Heft 2 oder 3 kommen müssen. Die enorme Ausdehnung der Handlung seither, brachte allenfalls in Bezug auf Luneborg erzählerisch Vorteile, den man nun gut kennengelernt hat und nun seine Motive besser versteht. Was es spannend macht. Dass dieser Effekt bei den anderen Figuren nicht eingetreten ist, sehe ich als eine echte Schwäche der Serie.
    Geändert von Max schwalbe (09.10.2019 um 12:10 Uhr)

  24. #124
    Mitglied Avatar von Nante
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    @ Schwalbe
    Das die Stoy teilweise etliche Längen und Brüche hatte, haben wir ja ausgiebig diskutiert. Aber

    "Die Schatzsuche selbst ...; sondern daran, dass Hintergrund des Schatzes und Motive beteiligter Schatzsucher lange Zeit stark verhüllt blieben."
    Ist das nicht eines der Grundprinzipien einer spannenden Serie?
    Eine Krise kann jeder Idiot meistern. Was uns zu schaffen macht, ist der Alltag.
    (angeblich) Anton Tschechow

  25. #125
    Mitglied Avatar von CHOUETTE
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    Zitat Zitat von Max schwalbe Beitrag anzeigen
    Die Schatzsuche selbst krankt doch nicht primär an Logikbrüchen, sondern daran, dass Hintergrund des Schatzes und Motive beteiligter Schatzsucher lange Zeit stark verhüllt blieben. Erst jetzt, nach etlichen Heften, wird so langsam deutlich, wer mit welchem Interesse wirklich an der Schatzsuche interessiert ist. Dieser Punkt hätte schon in Heft 2 oder 3 kommen müssen.
    Wer mit welchem Interesse dabei ist, ist aber doch bloß bei den Mönchen nicht geklärt. Und gerade dieses Rätsel ist doch das Salz in der Suppe. Das hätte ich nicht in Heft 2 oder 3 schon gelöst haben wollen. Im Gegenteil, wenn es noch mehr Unklarheiten über die Motivationen der Beteiligten gegeben hätte, oder gar erst über deren Identität, wäre noch mehr Spannung generiert worden.

    Zitat Zitat von Max schwalbe Beitrag anzeigen
    Die enorme Ausdehnung der Handlung seither, brachte allenfalls in Bezug auf Luneborg erzählerisch Vorteile, den man nun gut kennengelernt hat und nun seine Motive besser versteht. Was es spannend macht. Dass dieser Effekt bei den anderen Figuren nicht eingetreten ist, sehe ich als eine echte Schwäche der Serie.
    Bei Genta auch noch. Bezüglich der anderen Figuren hast du recht. Über z.B. Clara müssen wir diesbezüglich wirklich nicht reden.
    Geändert von CHOUETTE (09.10.2019 um 14:44 Uhr)
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