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  1. #26
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    Abrax kennt ihn.
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    @Nante

    Aus Gründen der Fairness sollte es Informationen über das neue Heft eigentlich immer erst dann geben, wenn es auch wirklich am Kiosk für alle Leser zugänglich ist. Daran halte ich mich, mag altmodisch erscheinen, aber na ja, ist denke ich für jeden nachvollziehbar. Aber natürlich kann man dann, wenn alle das Heft haben, unbedingt und sehr gerne, diese Liste weiterführen, wie kümmerlich die Einträge dann auch jeweils aussehen werden. Vielleicht findet ja jemand der das Heft noch nicht gelesen hat, eine Verbindung oder einen Hinweis, der den anderen Lesern bislang entgangen ist.

    Die Spekulationen zu weit schießen zu lassen wäre natürlich nicht wirklich zielführend. Besser bestimmte bekannte Aspekte auf Glaubwürdigkeit, Logik und Wahrscheinlichkeit abklopfen. Man könnte zum Beispiel überlegen, wie wahrscheinlich dieser oder jener Ausgang der Schatzsuche wäre.

    Wenn ich mir überlege, das Schwalbe zum Beispiel recht gut einige Dinge für das jeweils nächste Heft vorausgesagt hat, und es generell Mitglieder im Forum gibt, die da durchaus "hellseherische" Fähigkeiten haben, wäre es doch spannend, wenn man das hier bündelt und die Haupttheorien dann mit einer prozentualen Wahrscheinlichkeit versieht.

    Nein, keine Sorge, es sollen keine Wetten auf den Ausgang der Serie abgeschlossen, sondern eher realistische Vermutungen abgegeben werden.

    Und warum "deine Genta"? Ich will dir da keine romantischen Motive unterstellen, werter Nante, es klang halt nur so, dass dieser Handlungsstrang für dich sehr interessant ist momentan, deshalb diese Verknüpfung.

  2. #27
    Mitglied Avatar von Max schwalbe
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    @Jaromar: Danke für die initale Auflistung!

    Zitat Zitat von SilverBlade Beitrag anzeigen
    Generell wäre es auch schön, wenn man mal irgendwem in der Handlung wirkliches Interesse an dem Schatz einhauchen würde. Deine Genta müsste doch eigentlich brennen dafür und mit dem Gold des Schatzes könnte sie richtig Rache nehmen an Luneborg. Der Schatz selbst müsste für jeden der Schatzerben und Schatzsucher also genügend Anreiz bieten ihn auch zu finden. Und da sind die Motive der ursprünglichen vier Likedeeler mindestens genauso wichtig für das Verständnis.
    Das sind die Dinge, die mir ebenfalls oft durch den Kopf gehen, vor allem wenn mal wieder seitenweise Comic mit inhaltlich wenig aussagendem gefüllt sind. Platz im Heft wäre dafür jedenfalls definitiv. Und was ist mit Simon, seine 156 Silbermark reichten nicht um Ulrike zu bekommen. Er ist sogar Schatzerbe! Warum war er da nicht von Anfang an begeistert, spätestens nachdem er von den Abrafaxen einen weiteren Teil des Rätsels erfuhr? Und was tut er jetzt, nachdem endültig klar ist dass er mit dem Handelsgeschäft nicht zum Ziel kommt? Kümmerlich in der Ecke herumsitzen und abwarten, was so auf ihn zukommt. Sehr seltsam! Und bezogen auf Genta und Clarus sowieso. An Motiven, warum Eingeweihte brennend und ehrgeizig loslegen könnten, mangelt es nicht. Trotzdem tun sie es nicht. Eine etwas merkwürdige Schatzsuche ... ob sich das mit dem nächsten Heft endlich ändert?

    Zitat Zitat von SilverBlade Beitrag anzeigen
    Wenn ich mir überlege, das Schwalbe zum Beispiel recht gut einige Dinge für das jeweils nächste Heft vorausgesagt hat, und es generell Mitglieder im Forum gibt, die da durchaus "hellseherische" Fähigkeiten haben, [...]
    Du lagst aber auch schon oft richtig! Wobei es eigentlich kein gutes Zeichen ist, wenn die Handlung vorhersehbar wird. Wenigstens wissen wir nicht, wo der Schatz liegt sofer er überhaupt noch ungeborgen ist. Und wir wissen auch nicht, wer bei der Schatzsuche mit eigenem Motiv am Auffinden aktiv beteiligt sein wird (wir wissen es gerade mal von Brabax und den Mönchen). Das ist an sich eine tolle Sache, nur würde ich diesen Punkt an dem wir jetzt stehen, eher in Heft 2 oder 3 einer Schatzgeschichte einordnen, als Auftakt nach einem Prolog etwa. Und streng genommen waren wir im zweiten Heft der Serie tatsächlich bereits an diesem Punkt. Seitdem setzt sich dieser spannende Plot einfach nicht richtig fort, in all den weiteren Heften wurde gerade mal festgestellt, dass Genta die vierte Erbin ist, und die Mönche hatten ein paar wenige, eher diffuse Details zum Schatzhintergrund erläutert. Hab ich was vergessen?

    Zitat Zitat von Nante Beitrag anzeigen
    @Silverblade
    OK, welche weiteren Erkenntnisse hast Du aus dem neuen Heft zum Thema Schatz entnommen? Wenn wir Jaromars Liste vom Anfang nehmen und sie fortsetzen, dürfte unter Nummer 522 eigentlich gar nichts stehen. Höchstens, daß jetzt auch die Mönche Genta kennen. Wir haben also die Wahl, wieder einem Monat zu warten oder die Spekulationen ziemlich weit schießen zu lassen.
    Dass die Mönche Genta als Erbin identifizieren werden, war bereits eine Information die sich aus dem vorherigen Heft ableiten ließ. Insofern hat das aktuelle Heft bezogen auf die Schatzgeschichte schlich tund ergreifend gar nichts zu bieten leider. Abwarten und Tee trinken ...

    P.S. Dass auch der machtgierige, etwas verwegene Hinricus der Schatzgeschichte offenbar keine Bedeutung beimisst, obwohl es wahrscheinlich ist dass er durch Kontakt mit Genta/Claus Wichmann oder Simon/Simons Mutter etwas davon erfahren hat, kann meinesachtens nur bedeuten dass es aus irgendeinem (ihm bekannten) Grund nicht lohnt, nach dem Schatz zu suchen. Das wären meine fivety cent zur Spekulation um den Schatz.
    Geändert von Max schwalbe (27.05.2019 um 12:49 Uhr)

  3. #28
    Mitglied Avatar von Diplomat
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    Vielleicht ist der Schatz nur ein Knochen den man uns hin geworfen hat damit wir eine spannende Geschichte !!! haben die schon länger gefordert wurde. Für den Autor ist nur die Hanse wichtig und das wird gnadenlos ausgewalzt. Das erklärt auch warum niemand Feuer und Flamme ist. Tuche und olle Heringe sind enorm wichtig,kann man ja machen in so einem Comic. Das da noch etwas großes lockt kümmert keinen. Seltsam.

  4. #29
    Mitglied Avatar von Nante
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    Zitat Zitat von SilverBlade Beitrag anzeigen
    @Nante


    Und warum "deine Genta"? Ich will dir da keine romantischen Motive unterstellen, werter Nante, es klang halt nur so, dass dieser Handlungsstrang für dich sehr interessant ist momentan, deshalb diese Verknüpfung.
    Ich denke Genta ist für uns alle da. Zumal ihr Part ja irgendwie die Schatzsuche beeinflussen muß.

    Und zu Schwalbe "Und was ist mit Simon..."
    Sein Anteil am Geheimnis ist immerhin eine Art Kinderlied. Wenn man dann als erwachsener Mann erzählt bekommt, es ist der Schlüssel zu einem Schatz... Zumal er ja (außer in Bezug auf seine Illusionen über Ulrike) sowieso sehr skeptisch und pessimistisch veranlagt ist und fast immer einen Anschub benötigt.

  5. #30
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    Abrax kennt ihn.
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    Wer will eigentlich den Schatz?

    die Abrafaxe ...

    ...die müssten eigentlich Feuer und Flamme sein, als erfahrene Schatzsucher haben sie bereits das Geheimnis von manchem Schatz gelüftet...wenn man nur an die Irrungen und Wirrungen denkt, als es um Don Alfonsos Schatz ging, da wurde heftig spekuliert und man hat von vielen Seiten die Ideen beleuchtet...

    ...warum sie sich für den Schatz interessieren ist eine gute Frage, vielleicht weil es in ihrer Natur liegt, weil sie gerne Schätze finden, Abenteuer bestehen, was auch immer, wir sollten uns nicht in eine tiefere Diskussion über die Motivation der Abrafaxe generell verstricken, da sie ja durch die Wissen aus den verschiedensten Zeitepochen immer einen gewaltigen Vorsprung haben müssten...

    ...tatsächlich ist Brabax mittlerweile einigermaßen interessiert, wenn auch nur, weil man ihm kein Interesse am Handel und am Gewinne machen ins Drehbuch geschrieben hat. Abrax hat mehr Spaß damit richtig Geld zu verdienen mit Stoffen und anderen Dingen und Califax möchte am liebsten Felle verkaufen und damit Geld machen...

    Kritisch ist immer, dass die Abrafaxe, da sie ja durch die Zeit reisen, dass Geld nie mitnehmen, also wenn sie den Schatz heben, sollte es für einen guten Zweck oder für eine Person sein, die es wirklich verdient und wenn das der Fall ist, dann müssten sie sich viel mehr ins Zeug legen. Übrigens nehmen sie auch niemals die Gewinne aus Handel und Geschäften mit, weshalb sie sich da gar nicht so ins Zeug legen müssten, um hier sonst wie große Gewinne zu erzielen, ein generell schwacher Punkt in jeder Serie bislang.

    Simon ...

    ...müsste mittlerweile die ganze Ostsee absuchen nach dem Schatz, weil der ihm tatsächlich Reichtum bescheren würde und für ihn wichtig wäre...

    ...tatsächlich hängt er nur herum und ist bislang antriebslos, ohne Motivation und Initiative, dabei ist er einer der Schatzerben! Und das er nicht so recht an den Schatz glaubt, weil er davon nur als Kind gehört hat, kann auch nicht als Argument dienen, das ging ja Genta nicht anders, gut die hat partielle Amnesie, aber trotzdem...

    Hinricus Luneborg ...

    ...müsste aufgrund seiner damaligen Geschäfte mit den Piraten und der Verstrickung über Claus Wichmann, von der wir noch nicht alles wissen, sehr interessiert an allem was mit Geld und Schätzen zu tun hat...

    ...tatsächlich führt er ein faszinierendes Ein-Mann-Großkaufmann-Imperium, welches seine größten Gewinne vermutlich dadurch einfährt, dass er keine Lohnkosten hat...

    Ulrike Luneborg ...

    ... wäre von einem Schatz sicher begeistert, hält sich aber eh für den viel größeren Schatz...

    ... ist als Klischee und Abziehbild unterwegs, würde ihn Ohnmacht fallen, wenn sie wirklich arbeiten müsste - vermutlich wird sie das am Ende der Serie, um als geläutert zu gelten...

    Clarus/Clara ...

    ... weiß mehr über den Schatz als man glauben mag, ist aber irgendwie noch in der Selbstfindungsphase. Möchte ein großer Pirat werden und zur See fahren und den Schatz irgendwie heben, aber das hat ja noch Zeit...

    ... denn tatsächlich ist es sooooo viiiieeelll schöner einfach nur lasziv zu gucken, darauf zu warten, dass irgendwer mal merkt ,dass er ein Mädchen ist und dann, das wird sich schon zeigen, wenn man so viele Hefte keinen wirklichen Sinn gemacht hat in der Handlung, kann man sich sicher noch ein paar Hefte mehr gedulden...

    Genta ...

    ... wird sozusagen "aktiviert", niemand macht sich da Gedanken, warum sie mit ihrem Teil des Schatzerbes nicht längst aktiver geworden ist, um überhaupt mal etwas über den Schatz zu erfahren, aber das gehört vermutlich zur Strategie, versprochen im übernächsten Heft wird es spannend...

    ... sobald sie ihre Erinnerungslücken überwindet, die allerdings sehr unterschiedlich ausfallen und nur partiell zu sein scheinen...

    Wirt des Krähenwinkels ...


    ... weiß über den Schatz durch Genta zumindest zu 25 Prozent Bescheid, würde gerne aus Simon und Abrax den Rest herausprügeln, lässt das aber doch, Gewalt ist schließlich keine Lösung und was will er schon mit einem so großen Schatz anfangen...

    ... auch seine beiden mental etwas einfachen Stammgäste, die gerne das Prügeln übernehmen, haben Mühe überhaupt zu verstehen, was ein Schatz ist... einer glaubt meistens, es ist der Brathering des anderen...

    Odo und Frodo (die Mönche) ...

    ... besitzen bald alle Informationen über den Schatz, sind auch momentan tatsächlich "auf dem Weg", aber generell sind die logischen Fehler und Widersprüche in ihrer Vergangenheit ihrer Rolle in der Schatzsuche sehr abträglich...

    ... außerdem hilft da einfach zu oft der Zufall, als "Wissende" bei denen alle Fäden eigentlich zusammenlaufen müssten, dürften sie ihre Rolle viel stärker ausfüllen, als sie es bislang tun... die sind ja genauso ahnungslos, wie der Rest...

    der Abt ...

    ... müsste eigentlich das finstere Mastermind der Geschichte sein, glänzt aber durch komplette Abwesenheit und der Idee zwei "fluchende" Mönche mit der Schatzfindung zu betrauen...

    ... hat sicher Potential die Handlung voranzutreiben, aber warum gab es da nicht schon viel früher einen Handlungsstrang mit einem finsteren Mönch, dessen Antlitz man nicht sieht, der aber in alten Schriften nach Hinweisen sucht und so dem Leser immer mal ein größeres Flair voller Geheimnis und wirklicher Suche nach dem Schatz vermitteln könnte ...

    die alte Frau ...

    ... hat eine sehr undankbare Rolle, da wartet sie ihr ganzes Leben, hat vergessen, dass sie auch hätte wegziehen können und quatscht die drei erstbesten Reisenden an und vermittelt ihnen ihr gesamtes Wissen über den Schatz und gibt sogar den Schlüssel ab...

    ...wohlgemerkt den Schlüssel, nicht den Löffel, aber eigentlich will die den Schatz eh nicht finden, wird aber vermutlich von den Abrafaxen einen Anteil bekommen, die Hütte schön machen und das Gnadenbrot mümmeln...

    Wegel und Agerer ...

    ... unsere unbegabten Kleinkriminellen aus der Slapstick-Spaßabteilung für die ganz Kleinen. Die könnten, von einem finsteren Gegenspieler gelenkt, sehr nützlich in der Handlung gewesen sein, selbst wenn sie noch irgendetwas mit dem Schatz zu tun bekommen, was leider zu befürchten ist, wer glaubt ernsthaft daran, dass die den Schatz am Ende heben und für sich behalten können?

    ...die Prognose ist da eher, dass sie im Krähenwinkel landen und dort gemeinsam mit Sören und Warn sich um die Bratheringe kloppen...

    Wenn da nicht bald mehr Motivation und Begeisterung reinkommt, ist der Schatz noch für Jahrhunderte sicher.
    Geändert von SilverBlade (27.05.2019 um 16:23 Uhr)

  6. #31
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    Oder Hinricus Luneborg ... hat den Schatz bereits und sein Reichtum (Ursprüngliche Akkumulation) beruht auf selbigem.

    Ich weiß nicht, ob das hier irgendwo schon mal gemutmaßt wurde. Falls ja, möge man verzeihen.

  7. #32
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    Das wurde tatsächlich schon so angedacht, hat aber den Nachteil, dass er dann viel mehr wissen müsste, die können ja nicht alle an partieller Amnesie leiden. Wenn er damals den Schatz schon gehoben hätte, wäre auch die ganze Handlung irgendwie ad absurdum geführt. Warum über viele Hefte mühsam vier Teile eines Puzzles zusammensetzen, wenn der Schatz längst beim guten Hinner in der Kasse klingelt. Wie gesagt, dann dürfte er nicht so überrascht ob das Briefes sein, müsste sich anders in Bezug auf Genta verhalten haben usw.

  8. #33
    Mitglied Avatar von Nante
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    Zitat Zitat von HptmF Beitrag anzeigen
    Oder Hinricus Luneborg ... hat den Schatz bereits und sein Reichtum (Ursprüngliche Akkumulation) beruht auf selbigem.

    Ich weiß nicht, ob das hier irgendwo schon mal gemutmaßt wurde. Falls ja, möge man verzeihen.
    Glaube ich eher nicht. Zumindest nicht direkt. Seine "Ursprüngliche Akkumulation" dürfte eher auf Hehlergeschäften mit den Piraten beruhen Denn wenn er jetzt finanziell auf so schwachen Füßen steht, daß ihn Simon erst retten muß und er jetzt nur noch auf die Heirat seiner Tochter setzt, bliebe ja in diesem Fall eigentlich gar keine Masse übrig, um das unvermeidliche happy end für zumindest einige Schatzsucher zu finanzieren.
    Das ist aber wieder mal nur eine Spekulation...

  9. #34
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    Aber eine sehr gut begründete Spekulation. Er wird ja als Großkaufmann dargestellt mit Geld und Macht und Einfluss, aber je genauer man sozusagen in seine "Bücher" schaut, desto deutlicher wird, dass alles nur Fassade ist. Ich stimme da Nante zu, das ursprüngliche Geld kommt eher von seinen Hehlergeschäften mit den Likedeelern früher. Und wie gesagt, wenn er den Schatz wirklich hätte, wäre die eh schon arg strapazierte Handlungsdichte noch weiter ausgedünnt und richtige Spannung gäbe es erst recht nicht. Außerdem wäre man als Leser wohl ziemlich enttäuscht. Und ich verweise da nochmals auf die dann massive Amnesie, welche Luneborg haben müsste, dass er sich nicht mehr daran erinnert, dass er den Schatz ja längst hat, sonst würde er sich ganz anders verhalten müssen.

  10. #35
    Mitglied Avatar von Diplomat
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    Es wäre tatsächlich ein toller Serienauftakt gewesen wenn alles im Kloster begonnen hätte. Dunkel ,Geheimnisvoll und Mysteriös. Das ganze immer mal wieder eingeblendet hätte eine ganz andere Atmosphäre gegeben. Denn ein Antrieb aus dieser Ecke ist logischer als wie erwähnt von einer Alten Frau die 3 Gnomen fürs Holzschleppen so etwas verrät.

  11. #36
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    Ich hege übrigens die Befürchtung, daß der Luneborg im Laufe der Geschichte noch irgendwelche Wegelagerer anheuern wird, die für ihn die Dukaten aus dem Sumpf holen sollen.

  12. #37
    Mitglied Avatar von Max schwalbe
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    Die totale Abwesenheit des Abtes hatte ich anfangs so interpretiert, dass Odo und Frodo keine echten Mönche sind und es demzufolge den beschriebenen Abt gar nicht gab oder gibt. Jetzt habe ich keine Erklärung mehr.

    Zur Theorie, dass Luneborg den Schatz bereits gehoben hat oder aber der Schatz gar nicht existiert: Ich wünsche mir das ja nicht, halte es aber für eine plausible Erklärung, warum die Schatzsuche nicht so wirklich in Gang gekommen ist. @Diplomat: genau, der Schatz als so eine Art großer Bluff. Uiuiui. Aber selbst so etwas kann durchaus funktionieren, siehe Eldorado-Serie. Dort jedoch... - egal ich will nicht schonwieder mit der alten Don Ferrando-Leier kommen.

    Zur Motivation der Abrafaxe: Sehe ich genauso wie SilverBlade. Die Faxe können schon aus Wesensgründen nicht der Motor einer Schatzsuche sein. Materiellen Reichtum zu erlangen macht für sie selbst keinen Sinn. Schatzsuche ansich aber durchaus, wenn sie jemandem damit helfen, oder um zu verhindern, dass eine böse Gestalt an die Macht kommt. Beides ist bisher nicht so recht erkennbar. Und was das Handel treiben betrifft: Bei Abrax macht es noch Sinn, er will eben Simon helfen und überlässt ihm ja auch seinen Anteil am Londoner Gewinn. Califax' Gewinnabsichten wirken hingegen verstörend, denn es wird nicht klar, warum er das anstrebt. Aber, immernoch besser als in der Luther-Serie, wo er teilweise gänzlich aus dem Plot verschwand.

    Eine geläuterte Ulrike, das hört sich doch interessant an. Ihr wünscht man so eine Art König Drosselbart. Leider taugt Simon charakterlich wohl kaum dazu. Vielleicht kümmern sich ja die Abrafaxe noch darum, das wäre lustig.
    Geändert von Max schwalbe (27.05.2019 um 23:27 Uhr)

  13. #38
    Mitglied Avatar von Nante
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    Zitat Zitat von Max schwalbe Beitrag anzeigen
    Eine geläuterte Ulrike, das hört sich doch interessant an. Ihr wünscht man so eine Art König Drosselbart. Leider taugt Simon charakterlich wohl kaum dazu. Vielleicht kümmern sich ja die Abrafaxe noch darum, das wäre lustig.
    Möchte wirklich jemand eine geläuterte Ulrike sehen? Wäre doch nur langweilig.
    Allerdings traue ich ihr zu, daß sie sich aus einem (möglichen) Zusammenbruch ihres Vaters ähnlich elegant heraus windet wie die ältere der beiden Bingley-Schwestern in der Australienserie.
    Aber vielleicht hat sich das auch erledigt, wenn die Hochzeit wirklich schon im nächsten Heft stattfindet. Damals war "Bis daß der Tod Euch scheidet" nicht nur eine Redensart und mit so einem "Ernstfall" ist im Mosaik ja kaum zu rechnen.

    Noch ein Beitrag zum "Bluff"-Szenario: Wenn es nicht geologisch so unreal wäre, würde mir eine Art "Mini-Vineta" gefallen. So ähnlich wie bei Jules Verne in "Meister Antifer".
    Aber vielleicht liegen der Mosaik-Redaktion ja bisher unbekannte Erkenntnisse aus dem 15. Jahrhundert vor...
    Geändert von Nante (28.05.2019 um 07:55 Uhr)

  14. #39
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    Die Hochzeit selbst wird sich vermutlich aus dramaturgischen Gründen erst im übernächsten Mosaik ereignen. Nächstes Heft dann eher die Vorbereitungen, Pläne schmieden, Hochzeitskleid und dann im übernächsten Heft kommen die "Hochzeitscrasher" zum Einsatz. Danach dann die letzten Hefte der Serie auf der Jagd nach dem Schatz, verfolgt von Luneborg und wütenden Ulrike.

    Die geläuterte Ulrike ist aber dramaturgisch etwas, dass dem Leser sicher bevorstehen wird, schließlich neigen die Serienenden stets dazu, dass sich alles in Wohlgefallen auflöst, die "Bösen" ihre "Strafe" erhalten und die "Guten" dann auch "belohnt" werden. Mit dieser Art der Langeweile müssen wir uns wohl oder übel abfinden, vermutlich.

  15. #40
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    Zitat Zitat von SilverBlade Beitrag anzeigen

    Die geläuterte Ulrike ist aber dramaturgisch etwas, dass dem Leser sicher bevorstehen wird, schließlich neigen die Serienenden stets dazu, dass sich alles in Wohlgefallen auflöst, die "Bösen" ihre "Strafe" erhalten und die "Guten" dann auch "belohnt" werden. Mit dieser Art der Langeweile müssen wir uns wohl oder übel abfinden, vermutlich.
    Mit Deiner Terminierung der Hochzeit hast du sicher recht.
    Aber vielleicht verstehen wir beide unter Läuterung etwas anderes. Strafe muß ja nicht automatisch zur Läuterung führen. Für mich würde eine "geläuterte" Ulrike erkennen, wie schlecht sie Genta und Simon behandelt hat und er der einzige ist, der sie "um ihrer selbst" liebt. (Klingt furchtbar, ich weiß.) Und da bin ich eigentlich recht optimistisch, daß das nicht passiert.

  16. #41
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    Da bin ich absolut deiner Meinung, dass wird dann garantiert nicht passieren, die Moralkeule wird man auf diese Weise sicher nicht schwingen und wie mit dem Holzhammer die "guten" Gedanken allen Lesern einbläuen. Ulrike liebt sich ja nur selbst, eine klassische Narzisstin eben und ich sehe die "Läuterung" auch nicht derartig, dass sich Ulrike vom Saulus zum Paulus wandelt, sondern eher, dass sie ihre "Strafe" bekommt und das muss nicht unbedingt ein Umdenken bei ihr auslösen. Da hast du völlig recht.

  17. #42
    Mitglied Avatar von Jaromar
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    Richtig gut würde mir ein Dreier- oder gar Viererkonflikt bei der Schatzsuche gefallen. Das Potenzial wäre dazu da:
    1. die Schatzsucher um ABC, Simon, Clarus
    2. Odo und Frodo (obwohl die auch gemeinsam mit Gruppe 1 handeln könnten
    3. Luneborg und Ulrike als Gegenspieler
    4. aber auch Genta mit ihren Prollos als Gegenspieler
    Denn Genta finde ich, seit sie ihr Schicksal kennt, nicht mehr sympathisch dargestellt, und sie wirkt auch auf mich nicht mehr sympathisch. Da kann durchaus noch eine harte Gegenspielerin für die anderen Schatzsucher erwachsen. Ich befürchte aber auch, dass sich wieder alles in Friede-Freude-Eierkuchen auflösen wird. Das sind leider die Erfahrungen aus den letzten Serien.

    (Insgeheim habe ich ja immer noch die Hoffnung, dass doch eine/r vom Verlag hier mitliest (Bhur?), auch wenn es der Autor wohl prinzipiell nicht selbst tut. Vielleicht kann ihm doch etwas von unseren Diskussionen zugetragen werden? Es ist ja nun keine Meckerei von uns, sondern einfach ehrliche Sorge um eine "geliebte" Zeitschrift.)

  18. #43
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    Zitat Zitat von SilverBlade Beitrag anzeigen
    @Nante
    ... Anderseits würde ich davon ausgehen, dass man bei deutlich geringerer Lebenserwartung damals, bei Männern lag sie bei nur 28,9 Jahren, anders über Zeiträume dachte in denen man Gras über die Sache wachsen lässt. Das spricht natürlich nicht wirklich für lange Abstände beim Warten auf das Ausgraben und das Verteilen des Schatzes. Selbst wenn man davon ausgeht, dass die Likedeeler ein höheres Alter erreichen konnten, sicher war das bei den damaligen Lebensverhältnissen allerdings nicht. ...
    Kleiner Einwurf eines Außenstehenden: Bei Beschreibungen früherer Epochen stößt man immer wieder auf Nennungen absurd niedriger Lebenserwartungen der damaligen Menschen. Dazu sollte man wissen, dass damit die durchschnittliche Lebenserwartung gemeint ist. Dies ist ein rein statistischer Wert. Die in früheren Zeiten signifikant höhere Kindersterblichkeit drückte den Durchschnitt. Was nicht bedeutet, das ein Mensch, der das Erwachsenenalter erreichte hatte , nicht auch 60 oder 70 werden konnte. Es gab damals sicherlich weniger 90- und 100jährige als heute, aber dass man sich noch an seinen Enkeln erfreuen konnte, war normal. Ein Erwerbsleben jener Zeit war sicher hart, entbehrungsreich, unhygienisch und vitaminarm, aber wenn man nicht vorher an Krankheiten und Verletzungen (Sepsis) verschied, konnte man durchaus 60 und älter werden. Die genannten 28,9 Jahre implizieren etwas anderes.

  19. #44
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    Ich bin da ganz bei dir pteroman, natürlich ist das immer nur die durchschnittliche Lebenserwartung, die ich da angegeben habe. Aber sie nur mit der signifikant höheren Kindersterblichkeit zu erklären, greift auch etwas kurz. Man muß es ausgewogen betrachten. Selbst das Mosaik sieht ja nicht alle so alt werden, dass sie mit über 60 noch ihre Enkelkinder genießen können. Immerhin ist Simon ja die Enkelgeneration der Likedeeler, also sind sein Großvater und seine Mutter gestorben und haben kein höheres Alter erreicht. Mein Argument ist einfach nur, wenn man bedenkt, das so viele Dinge passieren konnten damals, die den Tod zur Folge hatten, über die wir uns heute kaum noch Gedanken machen, eben weil wir soviel mehr über Hygiene und Krankheiten wissen und uns sehr viel gesünder und bewusster ernähren, dass die Likedeeler, wenn sie selbst den Schatz noch genießen wollten, vermutlich nicht in so langen Zeiträumen gedacht hätten. Ansonsten hast du natürlich absolut recht, dass ist nur die durchschnittliche Lebenserwartung, die ich da erwähnt habe.

  20. #45
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    Genta und die Schatzsuche

    In Heft 519 soll Genta die Geschäftspost erledigen - findet aber einen alten Brief von ihrem Vater an Luneborg, weil sie offenbar nicht nur die Geschäftspost durchgesehen hat, sondern auch noch in das Schreibpult geschaut hat. Das Luneborg so einen wichtigen Brief einfach so offen herumliegen lässt, geschenkt, worum soll sich dieses Ein-Mann-Großkaufmann-Imperium schließlich nicht noch alles kümmern, wichtige Briefe sicher aufzubewahren, damit niemand sie findet, das ginge dann doch zu weit.

    In Heft 520 liest Genta den Brief intensiver und wir können, per Schulterblick mitlesen. Dabei wird erwähnt, dass Gentas Vater hofft, dass bald Gras über die Sache gewachsen ist. Das lässt darauf schließen, dass Luneborg genau weiß, von welcher Sache da die Rede ist. Woher aber sollte er dieses Wissen haben? Er war ja nicht daran beteiligt. Also muss Wichmann ihm davon berichtet haben.

    Warum hat sich dann Luneborg absolut desinteressiert über so viele Jahre gezeigt? Warum hat er nie versucht Genta ihren Teil des Geheimnisses zu entlocken? Ist es dann wirklich Zufall, dass Simon bei ihm angestellt war? Hätte Simon nicht, in der Hoffnung dadurch Ulrike zu bekommen, längst seinen Teil des Geheimnisses an Luneborg verraten, wenn der sich dafür interessiert hätte?

    Umgedreht müsste Genta nicht sich erinnern, dass sie von ihrem Vater zu Luneborg gesandt wurde und dort ganz sicher nicht als Magd arbeiten sollte? Sie konnte lesen und schreiben - war also verständig und alt genug um sich zu erinnern, offensichtlich konnte sie sich ja ihren Teil des Schatz-Geheimnisses ja auch merken.

    In Heft 521 wird von einer verstörenden Entdeckung gesprochen, wie aber kann es verstörend sein, wenn Genta doch alt genug war, um sicher von ihrem Vater gehört zu haben, dass sie es bei Luneborg gut haben würde? Auch hätte sie ja irgendwann, als sie alt genug war, eine Anfrage per Brief nach Nowgorod schicken können? Immerhin hat sie ja vermutlich öfter Zugang zu Schreibmaterial etc.

    Genta lädt dann Abrax und Simon ins Krähennest ein. Sie sagt, sie weiß nicht warum Brabax und Califax in Nowgorod sind, aber sie hätte eine gewisse Ahnung. Diese Ahnung setzt dann aber zwingend voraus, dass Genta vermutet, dass sie dort nach einem Schatzerben suchen wollen. Wie kommt sie auf diesen Gedanken? Das erschließt sich nicht wirklich aus den Heften oder?

    Was jetzt natürlich die Frage aufwirft, wann genau hat Genta jemals gehört, dass die Abrafaxe und Simon nach den Schatzerben suchen? Nur weil sie eine der Schatzerben ist, kann sie das ja nicht automatisch "hellseherisch" wissen.

    Das Genta es dann Abrax und Simon auf den Kopf zusagt, erschließt sich nicht wirklich, das es vorher ja keine Anhaltspunkte gegeben hat und Genta kein Wissen darüber hatte.

    Sie bestätigt aber, dass sie ihren Teil des Geheimnisses kennt.

    Dann erfahren wir auch noch, dass sie den Wirt des Krähenwinkels eingeweiht hat - warum eigentlich? In welcher Verbindung steht sie denn zu Jost dem Wirt?

    Gibt es noch etwas zu ergänzen in Bezug auf Genta? Wie seht ihr das?

  21. #46
    Mitglied Avatar von Jaromar
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    Noch ein kleiner Nachtrag zu möglichen Gegenspielern bei der Schatzsuche:

    Auch Cornelius Durkop hätte das Zeug, aktiv in die Suche einzugreifen, allein um Luneborg zu schaden. Vorausgesetzt er erhält Kenntnis von dem versteckten Schatz und dass es was mit Luneborg zu tun hat. Schließlich hat Durkop noch eine alte private Rechnung mit Luneborg offen und auch schon kund getan, dass deshalb auch er Luneborgs Existenz vernichten will. Dass er zweimal in letzter Minute sein vorgestrecktes Geld doch noch erhalten hatte, hatte ihn ja schon gehörig angestunken. Also wird er auch eine dritte Möglichkeit zur Rache nicht ausschlagen. Entweder er handelt auf eigene Rechnung oder er tut sich mit Genta zusammen. Die weiß ja schließlich um den Konflikt zwischen beiden, d.h. dass es einen Konflikt gibt, den konkreten Anlass wohl eher nicht. Sie könnte deshalb Kontakt zu Durkop aufnehmen. (Wobei ich wieder befürchte, dass es nur beim Zusammengehen mit den Dumpfis aus der Hafenkaschemme bleibt...)

    Und noch eins: Vermutlich wird das Auftreten der unfähigsten Ganoven des ganzen 15. Jahrhunderts bei der Schatzsuche als Spaß für die Kleinsten der Kleinen nicht zu vermeiden sein. Aber dann - bitte, bitte - lasst sie am Anfang so schnell wie möglich ihre Pleite erleben, und zwar so, dass sie keine Möglichkeit mehr haben werden, dabei zu sein, wenn es dann so richtig zur Sache geht.
    Geändert von Jaromar (01.06.2019 um 17:21 Uhr)

  22. #47
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    Wir haben dann an der "intellektuellen" Front bei der Schatzsuche vermutlich Wegel und Agerer und auch noch Sören und Warn. Dann ist ja für eine Menge Menno gesorgt und die Allerkleinsten können in die Hände klatschen, wenn den vier "hochbegabten" Versagern immer wieder eine Keule auf den Kopf fällt oder der Brathering vor den Latz geknallt wird.

    Dabei wenden sich die Macher des Mosaiks, laut eigener Aussage, ja eigentlich an Jugendliche. Ist das Bildungsniveau schon so tief gesunken, dass solche Gestalten, die man früher den kleinen Kindern nicht mal im "Bummi" zugemutet hätte, mittlerweile der Maßstab sind?

    Die Serie geht ihrem Ende entgegen, auch wenn es noch ein paar Hefte sind - aber es ist halt noch eine Menge zu erzählen bezüglich des Schatzes und wenn man sich dauernd solche Schnitzer wie bei Genta erlaubt - siehe Kommentar #45 - dann kann man zwar sehr viel raffen und einfach unlogisch verknüpfen und ignorieren, aber das wird die Leser nicht begeistern.

    Cornelius Durkop hätte sich tatsächlich toll in die Allianz gegen Luneborg eingefügt - aber irgendwie habe ich da so einen leisen Verdacht, dass er das Hochzeitskleid bezahlt, weil er in sich gegangen ist und sie ja die Tochter seiner einstmals geliebten Gudrun.

    Und wenn man sich in Heft 519 auf Seite 50 anschaut, wie Simon ihm da ins Gewissen redet:

    "Wenn Sie Herrn Luneborg schaden, schaden Sie auch Ulrike - der Tochter jener Frau, die Sie angeblich geliebt haben!"

    Das klingt für mich dann doch sehr viel mehr danach, dass Durkop das Hochzeitskleid bezahlt und alles wieder in Butter ist.

    Ja da könnten so großartige Konstellationen möglich sein, wenn es um die Schatzgegner und um die Schatzsucher geht, aber wenn selbst Genta, wie im Beitrag weiter oben aufgeschlüsselt, so unstimmig dargestellt wird, wie soll man da wirklich große Hoffnung auf eine faszinierende Umsetzung der Schatzsuche haben?

    Die Erwartungen werden einfach zu hoch geschraubt, eben durch den sehr langsamen und sehr behäbigen Erzählstil, weil man da immer erwartet, dass das noch eine Menge kommt. Hoffen wir, dass es so ist. Ansonsten erleben wir ein, hier nimm du den Schatz, nein du, nein ich habe ihn sicher, nein doch nicht, mit Menno, Sören und Warn und Autsch, Wegel und Agerer.

  23. #48
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    Sehr schön geschrieben, SilverBlade!
    (Wie deine ganzen Beiträge, die ich immer gern lese.)

  24. #49
    Dauerhaft gesperrt Avatar von Klein Wanda
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    Hallo Conrad. Willkommen im Mosaik-Forum.
    Und gleich mit nützlichen Links. Super.

  25. #50
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    Der Eintrag hier war recht früh von Klein Wanda und auch wenn viele Kommentare manchmal kryptisch sind von ihr, der hier ist noch ungewöhnlicher. Wer um alles in der Welt ist Conrad und was für nützliche Links hat er denn? Nicht das wir da die Schatzkarte verpasst haben oder das Conrad dem Geheimnis des Schatzes auf die Spur gekommen ist. Also unbedingt her damit, werter Conrad.

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