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  1. #1

    Verarmung der Bevökerung

    Leider erfahren ja auch zahlreiche Comicreihen einen Auflagen- und Verkaufszahlenrückgang. Ich denke, dass einer von vielen Gründen darin besteht, dass viele Menschen in Deutschland heute ärmer sind als noch vor zwanzig bis 30 Jahren.

    So verdienen heute viele Menschen weniger, da sie nicht mehr einem Tarifvertrag unterliegen. Außerdem erhalten Akademiker heute ein geringeres Gehalt in Realgröße zum Berufseinstieg als noch im Jahr 2000.

    Damit bleibt halt auch weniger Geld für Comics übrig.

  2. #2
    Mitglied Avatar von OK.
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    Hätten die Menschen mehr Geld in der Tasche, würden sie dennoch nicht mehr Comics kaufen.

  3. #3
    Mitglied Avatar von Froschgrün
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    Der Rückgang der Comic-Verkaufszahlen hängt meiner Meinung nach eher damit zusammen daß Kinder und Jugendliche heute immer weniger Comics / Mangas kaufen und lesen.
    Sie spielen lieber Computer-Spiele auf Handy oder Konsole. Das frisst Zeit und Geld.
    Da bleibt für Comics / Mangas nichts mehr übrig.

  4. #4
    Mitglied Avatar von adamajo
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    ?

    Markt für Comics und Manga entwickelt sich positiv
    ...
    ... 2018 könnte zu einem Jahr werden, in dem alle Top-10-Plätze nach Umsatz an den klassischen westlichen Comic gehen, nachdem die Auswertung über gut 20 Jahre von den Manga dominiert wurde. Diese Entwicklung hat nicht mit einer Schwäche der Manga zu tun, sondern ist vielmehr dem Erstarken der Comics geschuldet, die es inzwischen auch ohne „Asterix“-Neuerscheinung schaffen, bis zu 20-prozentige Marktzuwächse pro Jahr zu erzielen.
    Quelle

    Im übrigen steigen auch die Umsatzzahlen für Computer- und Videospiele jährlich an.

  5. #5
    Mitglied Avatar von amicus
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    Zitat Zitat von Froschgrün Beitrag anzeigen
    Der Rückgang der Comic-Verkaufszahlen hängt meiner Meinung nach eher damit zusammen daß Kinder und Jugendliche heute immer weniger Comics / Mangas kaufen und lesen.
    Sie spielen lieber Computer-Spiele auf Handy oder Konsole. Das frisst Zeit und Geld.
    Da bleibt für Comics / Mangas nichts mehr übrig.
    Für den normalen Jugendlichen Ottonormalverbraucher werden Comics, so vermute ich einmal, zu teuer sein. Diesen Argument bin ich schon oft begegnet.
    Schau dir einmal nur die empfohlene Taschengeldtabelle an. Mit diesen Beträgen werden sich die Jugendlich genau überlegen, ob sie sich Comics kaufen, die locker ihr ganzes Salär oder einen größeren Teil davon in Anspruch nehmen; für wenige Stunden der Freude. Ein Computerspiel wie beispielsweise The Witcher hingegen beschäftigt sie viel länger.

  6. #6
    Mitglied Avatar von amicus
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    Zitat Zitat von Thomas K124 Beitrag anzeigen
    Leider erfahren ja auch zahlreiche Comicreihen einen Auflagen- und Verkaufszahlenrückgang. Ich denke, dass einer von vielen Gründen darin besteht, dass viele Menschen in Deutschland heute ärmer sind als noch vor zwanzig bis 30 Jahren.

    So verdienen heute viele Menschen weniger, da sie nicht mehr einem Tarifvertrag unterliegen. Außerdem erhalten Akademiker heute ein geringeres Gehalt in Realgröße zum Berufseinstieg als noch im Jahr 2000.

    Damit bleibt halt auch weniger Geld für Comics übrig.
    Das die Menschen in Deutschland immer weniger haben, da hat u.a. die Politik auch viel für getan. Das war in den 70igern noch anders gewesen.

  7. #7
    Mitglied Avatar von Froschgrün
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    Zitat Zitat von adamajo Beitrag anzeigen
    ?

    Markt für Comics und Manga entwickelt sich positiv
    ...
    ... 2018 könnte zu einem Jahr werden, in dem alle Top-10-Plätze nach Umsatz an den klassischen westlichen Comic gehen, nachdem die Auswertung über gut 20 Jahre von den Manga dominiert wurde. Diese Entwicklung hat nicht mit einer Schwäche der Manga zu tun, sondern ist vielmehr dem Erstarken der Comics geschuldet, die es inzwischen auch ohne „Asterix“-Neuerscheinung schaffen, bis zu 20-prozentige Marktzuwächse pro Jahr zu erzielen.
    Quelle

    Im übrigen steigen auch die Umsatzzahlen für Computer- und Videospiele jährlich an.
    Kenne ich. Aber was heißt das in Auflage- bzw. Umsatzzahlen bei Comics / Mangas?
    Ich gehe einfach nach den Kindern und Jugendlichen in meinem Freundeskreis – kein einziger kauft sich Comics / Mangas! Wird allenfalls in der Bib ausgeliehen oder direkt in der Leseecke der großen Buchhandlungen reingezogen.

  8. #8
    Mitglied Avatar von Froschgrün
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    Zitat Zitat von amicus Beitrag anzeigen
    Ein Computerspiel wie beispielsweise The Witcher hingegen beschäftigt sie viel länger.
    Genau das ist es auch.

  9. #9
    Mitglied Avatar von momo
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    Also da wären mal ein paar Grundlegende Probleme, die es da gibt und immer wieder in den Medien für Spott und mehr sorgen.
    Fangen wir mal beim Klassiker an, den Smartphone-Zombies , der ist den meistens mit Sicherheit scho einige Male in Stadt übern Weglaufen, da geht viel an Geld und Zeit drauf für Spiele, wo sich schwachsinnige Inhalte dazu kaufen lassen (bestes BSP für mich Animal Crossing Pocket, was mit dem AC NL nix mehr zu tun hat, hat man nicht die nötigen Blattcoupons sammeln können oder andere Sachen zum Erwerb, kann man das auch gegen echtes Geld in Game machen...naja,ich halte generell nicht viel von diesen Handyspielen, noch weniger wenn das Prinzip free-to-pay angewandt wird).
    Dann wäre da noch die angesprochenen Taschengeld-Sache, die bei Mädels teils 12 Jahre oder jünger dazu bringt, recht teure gehypte Kosmetik zu kaufen zb Essie (ich nutze sie als erwachsene Frau nur noch, da sie bei mir einfach am besten halten, andere Lacke 2 Tage höchstens, Essie mit Topcoat 4-8 Tage und da kostet Flaschen zwischen 8€ und 12€) ,wo sich meine Generation da eher auf Kosmetik in der Preisklasse 2-5€ bewegte.
    Dazu kommt noch der allgemeine Rückgang von Kauf von Büchern,wo natürlich die Mangas auch mitzuzählen, immerhin müsste dann die Kids ja lesen und ich glaube nach der peinlichen Nummer in Sachen lesen bei der Pisa-Studie und dem Hype um E-Books, den die lieben Kids vorgelebt bekommen, überrascht mich da nix mehr.

  10. #10
    Mitglied Avatar von Dekaranger
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    Heißt das nicht pay to win? Trotzdem erschreckend was die da in so manch ein Spiel heutzutage reinballern. Dann diese Loot Boxen. Da weiß man nicht mal was man kauft. Ist wie Glücksspiel. Da kann kein Comic mithalten.
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  11. #11
    Mitglied Avatar von momo
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    Zitat Zitat von Dekaranger Beitrag anzeigen
    Heißt das nicht pay to win? Trotzdem erschreckend was die da in so manch ein Spiel heutzutage reinballern. Dann diese Loot Boxen. Da weiß man nicht mal was man kauft. Ist wie Glücksspiel. Da kann kein Comic mithalten.
    Man zahlt Geld entweder für Sets, die Überraschungen der zeitlichen begrenzten Items (in Hochzeiten 2 Events in einem Monat), mal bekam man beim Kauf von 3 Sets immer dasselbe, mal war der Inhalt unterschiedlich.
    AC ist eher auf das sammeln von Items ausgelegt , um damit Chara, Haus und Stadt auszustatten.
    Von gewinnen bzw win kann da also keine Rede sein

    Der Begriff dafür müsste Lotboxen oder Lootboxen lauten, kann ich nicht mit Sicherheit sagen.

  12. #12
    Mitglied Avatar von Dekaranger
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    Das heißt doch so um einfach im Spiel besser voran zu kommen. Die Spiele an sich sind doch heute eh meist endlos. Früher war es linearer und war irgendwann beendet und man hat nur einmal mit dem Kauf des Spiels bezahlt. Heute zahlen die ja immer weiter. Daher nennt man es doch auch Service Games. Das zieht der Jugend doch förmlich das Geld aus der Tasche. Zumal heute mehr zocken als noch zu meiner Zeit, wenn man den Umfragen trauen darf. :O
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  13. #13
    Mitglied Avatar von momo
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    Sofern es richtige Games sind, sage ich da ich nix gegen.
    Mir geht nur der Smartphone-Zombie auf den Zeiger, der mit Handy verwachsen zu sein scheint, seine Umgebung nicht mehr wahrnimmt und mit Leuten chattet, die ihm gegenüber sitzen

  14. #14
    Mitglied Avatar von Dekaranger
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    Aber die spielen doch eben auch viel mit den Dingern. ^^
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  15. #15
    Mitglied Avatar von Anti
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    Zitat Zitat von momo Beitrag anzeigen
    Mir geht nur der Smartphone-Zombie auf den Zeiger, der mit Handy verwachsen zu sein scheint, seine Umgebung nicht mehr wahrnimmt und mit Leuten chattet, die ihm gegenüber sitzen
    Vor ein paar Jahren hatte ich mal auf dem Bahnsteig eine Frau und einen Mann gesehen, die beide nebeneinanderstanden und nur auf ihr Smartphone geschaut hatten. In der Bahn standen sie auch nebeneinander. Ich hatte sie die ganze Zeit angeschaut, weil ich überlegt hatte, ob sie immer nur zufällig nebeneinanderstanden oder zusammengehörten. Später hatten sie dann mal ein paar Worte gewechselt. Waren also befreundet. Aber jede(r) nur mit seinem Smartphone beschäftigt.

  16. #16
    Mitglied Avatar von Dekaranger
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    Es gibt in einem Land nun auch Ampeln die auf dem Boden angebracht sind. Weil die schauen ja alle nur in Richtung Boden. Kam letztens im Weltspiegel. Habe leider das Land vergessen, aber war in Asien. Glaube war Japan. XD
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  17. #17
    Mitglied Avatar von Angel of Death
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    Zitat Zitat von Dekaranger Beitrag anzeigen
    Es gibt in einem Land nun auch Ampeln die auf dem Boden angebracht sind. Weil die schauen ja alle nur in Richtung Boden. Kam letztens im Weltspiegel. Habe leider das Land vergessen, aber war in Asien. Glaube war Japan. XD
    War China, wenn ich es recht in Erinnerung habe.
    Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert.

    Menschen sind Monster, mit Monsterfüllung und Monsterguss überzogen.

    Normalität ist eine Illusion. Was für die Spinne normal ist, ist für die Fliege das Chaos.







  18. #18
    Mitglied Avatar von Dekaranger
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    Oh okay, dann hast du es auch gesehen. Also ich war ganz perplex. XD
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  19. #19
    Mitglied Avatar von momo
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    Ob es jetzt hier ganz reinpasst , sei mal dahingestellt.
    Ich sah vor einiger Zeit im Sat 1 Frühstücksfernsehen ein Experiment in Sachen Frühstück, einmal To-Go (sprich : Kaffee ,Salat usw) und einmal selber machen, das ganze dann für den ganzen Tag.
    Während sich das Mädel von To-go-Zeug ernährte dann bei ca 25€ lag (darunter 2 mal Salat und 3 Kaffee) ,ass die andere für ca 15€ einen Fruchtsalat (ca 10€) und kochte sich für 5-7€ ein frisches Mittagessen als Selbstständige und trank angeblich den Kaffee von 6.30uhr bis 18uhr (also dieselbe Kanne von frühmorgens).
    Persönlich kann ich mir keine der beiden Methoden für jeden Tag vorstellen, gemessen an dem,wieviele hier aufstocken oder Geringverdiener sind,das man da jeden Tag und das an ca 20 Tagen im Monat so durchzieht.

  20. #20
    Dauerhaft gesperrt Avatar von Klein Wanda
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    Zitat Zitat von Thomas K124 Beitrag anzeigen
    Leider erfahren ja auch zahlreiche Comicreihen einen Auflagen- und Verkaufszahlenrückgang. Ich denke, dass einer von vielen Gründen darin besteht, dass viele Menschen in Deutschland heute ärmer sind als noch vor zwanzig bis 30 Jahren.

    So verdienen heute viele Menschen weniger, da sie nicht mehr einem Tarifvertrag unterliegen. Außerdem erhalten Akademiker heute ein geringeres Gehalt in Realgröße zum Berufseinstieg als noch im Jahr 2000.

    Damit bleibt halt auch weniger Geld für Comics übrig.

    Für Zigaretten und Smartphone scheint es aber allemal zu reichen.
    Dass die sogenannte Schere arm - reich weiter auseinander geht, ist ja unumstritten.
    Und bei den unteren Klassen ist die Wohnungsmiete ein entscheidender Faktor.
    Weshalb ich auch fordere, dass jedem als Grundrecht ein Eigentum an Wohnraum zustehen sollte.



    Zitat Zitat von amicus Beitrag anzeigen
    Für den normalen Jugendlichen Ottonormalverbraucher werden Comics, so vermute ich einmal, zu teuer sein. Diesen Argument bin ich schon oft begegnet.
    Schau dir einmal nur die empfohlene Taschengeldtabelle an. Mit diesen Beträgen werden sich die Jugendlich genau überlegen, ob sie sich Comics kaufen, die locker ihr ganzes Salär oder einen größeren Teil davon in Anspruch nehmen; für wenige Stunden der Freude. Ein Computerspiel wie beispielsweise The Witcher hingegen beschäftigt sie viel länger.
    Ganz genau. Ich konnte mir von meinem Taschengeld übrigens früher auch keine Asterix-Comics leisten.
    Und wenn ich es doch einmal tat, gab es Ärger, dass ich mein Geld für so Kinderkram rauswerfe.

  21. #21
    Mitglied Avatar von Dekaranger
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    Leider ist Deutschland überwiegend ein Land der Mieter. Im Moment trägt dieser Umstand in der Tat zur "Verarmung" bzw. einfach zu weniger Kaufkraft in der Bevölkerung erheblich bei. Die Phase von Mitte der 1990iger bis Ende der 2000er haben zu wenige genutzt. Da waren bei uns die Preise im Keller gewesen. Gerade in der Phase wurden aber auch die Kaufanreize von staatlicher Seite extrem zurückgefahren. Jetzt wo die Preise wieder oben sind, da fangen sie wieder an zu fördern. Aber wer soll denn bei den Preisen noch kaufen? Abstrus.
    Dennoch, Wohneigentum kann man nur empfehlen. Auf lange Sicht hilft es eben gegen Verarmung.
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  22. #22
    Zitat Zitat von Dekaranger Beitrag anzeigen
    Dennoch, Wohneigentum kann man nur empfehlen. Auf lange Sicht hilft es eben gegen Verarmung.
    Das kann man wohl nicht so pauschalisieren. Ich kenne auch Menschen, die gerade wegen Eigentum in die Armut gerutscht sind. Oder, es gibt durchaus noch Gegenden in D, wo sich Eigentum kaum lohnt, da Miete auf Dauer einfach günstiger ist. Es kommt, wie immer, auf den Einzelfall an.

  23. #23
    Mitglied Avatar von Dekaranger
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    Ja wie immer bei jeden Thema gibt es auch Ausnahmen. ^^
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  24. #24
    Zitat Zitat von Huxley Beitrag anzeigen
    Alles Einzelfälle! Beliebter und aktueller Sinnspruch in Österreich!

    Also, ich habe 12 Jahre Miete gezahlt. 5 Jahre Untermiete bei meiner Mutter, 7 Jahre Miete an eine Genossenschaft. Wenn ich mir das zusammenrechne, komme ich auf einen Batzen verlorenes Geld. Wenn jemand 40 Jahre lang zur Miete wohnt, hat er am Ende in der Rente gar nichts, außer ein Leben lang Miete gezahlt. Bei meiner Mutter, die so lebt, würde längst irgendwo ein kleines Eigenheim in der Botanik rumstehen.
    Eigentum lohnt immer. Kann man weitergeben oder verkaufen. Miete ist auf Dauer nie günstiger.
    Ich zahle 345€ Miete warm. Das wird sich kaum ändern, da ich in einer strukturschwachen Region lebe. Ich komme da definitiv auf die Jahre gerechnet günstiger, als wenn ich mir ein Haus kaufen würde. Ist ja auch nicht so, dass man keine Unkosten mehr hätte, sobald das Haus abbezahlt ist. Man hat immer noch laufende Nebenkosten, Grundsteuer, eventuelle Reparatur- oder Sanierungskosten. Mich als Mieter betrifft das Meiste nicht. Geht was kaputt, was Vermietersache ist, ruf ich Vermieter an und ein paar Tage später steht ein Handwerker vor meiner Tür. Brauche ich einen neuen Fußboden, zahlt das auch der Vermieter.
    Eigenheim lohnt sich auch eher, wenn man Kinder hat, dann kann man es ihnen vererben. Klar, wenn man keine hat verkauft man es halt. Aber was will man, wenn man alt und gebrechlich ist, mit dem Geld aus dem Eigentumsverkauf anfangen? Im schlimmsten Fall, bekommt das Eigentum gar nicht verkauft oder nur mit Verlust. War in meiner Region vor nicht allzu langer Zeit auch Thema, als es hieß, das die größten Arbeitgeber der Region Bombardier und Siemens dicht machen wollen. Viele der Mitarbeiter dort besitzen Eigentum. Bei Verlust des Jobs hätten sie es verkaufen müssen. Aber da es viele getroffen hätte, hätten auch viele in der Region verkaufen wollen, nur hätte es im Gegenzug nicht so viele Käufer gegeben.

    Wenn jemand wegen Eigentum in die Armut rutscht, stellt der sich falsch an. Lebt meistens über seine Verhältnisse.
    Über seine Verhältnisse leben meine ich noch gar nicht mal. Es reicht schon, wenn ein Partner längere Zeit arbeitslos wird oder einen Unfall hat oder anderweitig gesundheitsbedingt ausfällt. Im schlimmsten Fall trifft es sogar beide. Das kann einem finanziell das Genick brechen, vor allem, wenn man noch Kredite laufen hat.
    Ich würde Eigentum nur als Last empfinden. Würde mir immer Gedanken machen, wenn es finanziell doch mal nicht gut läuft. Aber da ist eben jeder anders gestrickt.

  25. #25
    Zitat Zitat von Huxley Beitrag anzeigen
    70 Quadratmeter?
    Nicht ganz.

    Sind über einen Zeitraum von 40 Jahren auch mehr als 150.000 Euro.
    In 40 Jahren wäre ich 75.

    Ja, meine Mama hat ihr Leben lang auch exakt so gedacht. Arbeitslosigkeit und Krankheit gehören bei einer Kreditaufnahme für Eigentum natürlich ebenso bedacht. Das meinte ich mit über seine Verhältnisse leben.
    Ja, dagegen sichert man sich z.B. über Versicherungen ab... Unfallversicherung, Berufsunfähigkeit etc. und dann gibts ja noch die Berufsgenossenschaft, falls der Unfall bzw. Erkrankung arbeitsbedingt ist... tja, dumm nur, dass die Zahlungsmoral dieser Versicherungen unterirdisch ist.

    Aber wieder zum Threadthema bezüglich Comics und Kaufkraft.
    Im Grunde ist das Threadthema „Verarmung der Bevölkerung“...

    Ich zitiere mal Froschgrün:
    Der Rückgang der Comic-Verkaufszahlen hängt meiner Meinung nach eher damit zusammen daß Kinder und Jugendliche heute immer weniger Comics / Mangas kaufen und lesen.
    Sie spielen lieber Computer-Spiele auf Handy oder Konsole. Das frisst Zeit und Geld.
    Da bleibt für Comics / Mangas nichts mehr übrig.
    Ich glaube, die Zielgruppe bei Comics und Mangas sind auch weniger Kinder und Jugendliche. Das sind eher junge und ältere Erwachsene. Kinder und Jugendliche machen da wohl eh nur einen geringen Marktanteil aus. Aber es kann schon sein, dass sinkende Verkaufszahlen mit einer Verschiebung der Interessen einhergehen. Dass das mit der Verarmung der Bevölkerung zusammen hängt, glaube ich auch nicht.

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