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  1. #76
    Mitglied Avatar von Schreibfaul
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    Es gibt tatsächlich nicht viele die Comics kaufen, das liegt aber bestimmt nicht an den Preis, sondern weil die Alternativen einfach interessanter sind. Hallo?! Wir sprechen von 14 EUR! Ich denke da sind die meisten anderen Hobbies aber teurer.

    In dem Zusammenhang erinnere ich mich an einer ähnlichen Diskussion im Mangaforum: Da gibt es auch jemanden der gerne und oft über die hohen Wucherpreise jammert und auf die Nachfrage nach einen angemessenen Preis kam dann "Ein Euro". Nach eigenen Angaben war er auch kein Schüler, sonder stand mit beiden Beinen im Berufsleben und sein Verdienst war auch o.k. Aber wie er zum Schluss bemerkte, er "gibt halt nicht gerne unnötig Geld aus".

  2. #77
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    Zitat Zitat von Raro Beitrag anzeigen
    Karnickel Kolonie - bitte nicht schon wieder einen Sturm im Wasserglas auslösen, bitte auch Verständnis für Leser, die sich nicht alles und sofort leisten können.
    Soviel Spass versteht Herr Hase, wir kennen uns und obwohl ich nicht immer Einer Meinung mit Ihm bin respektiere ich die Seine und finde Ihn sehr sympathisch, so was soll es ja auch geben
    Ich bin da auch bei Ihm, dass es günstige Ausgabe im Sinne von wenig Extras , plus wenig Zeit reingesteckt und nicht gerade die optimale Papierwahl und Druck geben darf. Was wäre Frank ohne die muffel Ausgaben die langsam im luftdichten Kunststoff Sarg Ihrem Ende entgegen siechen ?? Aber diese Ausgaben gibt es ja schon zuhauf von Blueberry. Mich wundert auch das niemand die SC Alben von Blueberry, die bei Carlsen und Ehapa erschienen sind erwähnt, die sind ja auch noch in jedem gut sortierten Bananen Kistchen zu finden und reichen den Reinen ich wills nur lesen oder in der Bücherrei ausleihen Lesern aus, oder?

    Die Egmont GA wird rapide im Preis sinken wenn eine Neuauflage kommt. Somit ist der billig, bzw. Preisgünstig Markt für Blueberry sehr gut bedient.
    Was noch fehlt ist tatsächlich eine hervorragende Edition dieses Kategorie A mit Sternchen Serien Klassiker. Ausserhalb der Funnys und Tim und Struppi wahrscheinlich die wichtigste und Beste Serie überhaupt!
    Geändert von jellyman71 (06.03.2019 um 16:32 Uhr)

  3. #78
    Moderator Epsilon Forum Avatar von Mark O. Fischer
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    Zitat Zitat von Ollih Beitrag anzeigen
    Ich setze jetzt einfach mal die These in die Welt, das der Kunde heute (Stand 2018/19) nicht nur mehr frankobelgische Serien goutiert sondern insgesamt sogar mehr reine Comicseiten kauft als das in den 60ern und 70ern pro Jahr der Fall war. Immer bezogen auf frankobelgische Comics
    Wenn man die Auflage der Nachfrage anpasst und nach unten korrigiert, ist es natürlich logisch, das davon relativ mehr gekauft wird als von höheren Auflagen. Das heißt aber nicht, dass unterm Strich mehr Exemplare pro Titel verkauft werden oder es gar mehr Comic-Leser gäbe als früher, vor allem bezogen auf die Zeit. Der Buchhandelsmarkt lebt von Nachbestellungen. Immer mehr Titel auf dem Markt brauchen immer länger, bis sie abverkauft sind. Das hat zur Folge, das immer kleinere Auflagen produziert werden, die dann schneller nachgedruckt werden müssen, was viele Verlage gar nicht mehr tun, weil sich jeder weitere Nachdruck immer langsamer rechnet. Und dann geht das große Jammern über Lieferbarkeit und Zuverlässigkeit los.

    Fehlende Präsenz im Einzelhandel und sinkende Auflagen schön zu reden ist absurd. Der Wettbewerb in einem Nischenmarkt, wo man immer mehr Titel in immer kleineren Auflagen produzieren muss, um überhaupt noch wahrgenommen zu werden von denen, die überhaupt noch nach so was suchen, ist nicht gesund. Das alles geht nur noch als Hobby-Markt, weil Comics relativ günstig zu produzieren sind. Von den Künstlern, die von einem Jahr Arbeit für ein Album nicht leben können, redet hierzulande sowieso niemand. Würde die Filmbranche so handeln wie die Comic-Branche, also nur noch Direct-to-Blu-Ray-Production, würde sich keine Filmproduktion mehr rechnen.
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  4. #79
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    Zitat Zitat von HerrHase Beitrag anzeigen
    (...)
    Das ist mal wirklich interessant, stützt aber ja im Grunde nur mein Argument, dass jenseits einer kleinen Zahl von Hardcore-Sammlern eben nicht viele Menschen bereit sind, sich "edel" aufgemachte Comicserien zu jedem Preis (noch mal) zu kaufen. (...)
    Ich bin ja sogar bei Dir, wenn Du kritisierst, dass die Zahl von hochpreisigen Comicalben in den letzten Jahren zugenommen haben, vor allem wenn das Preis-Leistungs-Verhältnis nicht mehr stimmt.
    Also 20 €+ für einen beilgelegten Druck oder Exlibris, da bewegen wir uns natürlich in Richtung Sammlermarkt, was auch dem Gesamtmarkt auf Dauer nicht gut tut, weil so viel Kapital gebunden wird, das in potentielle Neuware nicht mehr fliessen kann und andere Verlage vermehrt in Versuchung führen wird, diesem Credo zu folgen.
    Nun gebe es da bestimmt 50 Produkte die bestens geeignet wären angesprochen zu werden, was hier im Forum aber kaum passiert.
    Nur das Du, fast schon mit "traumwandlerischer" Sicherheit, genau so ein Produkt in diesem Kontext angesprochen hattest, dass vom Preis-Leistungs-Verhältnis genau das Gegenteil darstellt, hat mich in meinen ersten Post zu dem Thema etwas emotionaler antworten lassen, als normalerweise üblich
    Geändert von Ollih (06.03.2019 um 17:40 Uhr)

  5. #80
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    Zitat Zitat von Mark O. Fischer Beitrag anzeigen
    Wenn dann noch alles von einem Vertrieb abhängt, der einem Verlag sagt "Mach doch nur noch 500 Exemplare wie alle anderen auch!", dann ist das schon jenseits von lächerlich.
    Schau Dir die Ergebnisse an, wenn man diesen sicher gut gemeinten Rat von jemandem der sich in dem Business auskennt ignoriert.
    Andere, die das nicht ganz so lächerlich fanden sind nämlich noch da und weiterhin aktiv.

  6. #81
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    @Mark
    Ich habe nie behauptet das es heute mehr Leser frankobelgischer Comics gibt als in den 60er und 70ern.
    Was den Gesamtcomicmarkt (einschließlich Mangas und Superhelden) anbelangt, dürfte es heute sogar noch mehr Leser geben (nur eben nicht un unserem "geliebten" Segment)

    Sinkende Auflagen (bis zu einem gewissen Grad) sind auch erstmal nicht schlechtes, der Markt (Verlage) hat sich einfach angepasst.

    Der Asterix ist genau (neben Lucky Luke) die (der) eine (zwei) frankobelgische(n) Serie(n), die Dein Kiosk-Modell stützt.
    Davon kann ein Verlag X mit der entsprechenden Lizenz, dann im besten Fall immer dann seine Mitarbeiter bezahlen, wenn pro Jahr ein solcher Band erscheinen würde.
    Asterix erscheint aber nur alle zwei bis drei Jahre (hat in der Vergangenheit auch schon mal länger ausgesetzt). Was macht der Verleger in den Jahren dazwischen? Entlässt er seine Mitarbeiter, meldet er sich arbeitslos? Und drehen die Händler in den Jahren dazwischen Däumchen bzw. verkaufen einfach etwas anderes als Comics?
    Das ist doch die Realität, selbst Asterix ist keine Studioarbeit der soviel produziert, dass man davon als Lizenznehmer (Unternehmer) kontinuierlich leben könnte. Und Asterix ist schon die Speerspitze dessen wovon wir hier reden, rein auflagentechnisch Lichtjahre von allen anderen frankobelgischen Lizenzserien in D entfernt.
    Geändert von Ollih (06.03.2019 um 18:01 Uhr)

  7. #82
    Moderator Epsilon Forum Avatar von Mark O. Fischer
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    Zitat Zitat von ELDORADO Beitrag anzeigen
    Schau Dir die Ergebnisse an, wenn man diesen sicher gut gemeinten Rat von jemandem der sich in dem Business auskennt ignoriert.
    Andere, die das nicht ganz so lächerlich fanden sind nämlich noch da und weiterhin aktiv.
    Zitat Zitat von Ollih Beitrag anzeigen
    Sinkende Auflagen (bis zu einem gewissen Grad) sind auch erstmal nicht schlechtes, der Markt (Verlage) hat sich einfach angepasst.
    Wenn man Comics mag und Lust hat sowas zu produzieren und bereit ist sich den Marktbedingungen anzupassen, die von vornherein ausschließen, dass der Verlag oder die Künstler davon leben können, dann steht es jedem frei, das zu tun. Wenn man als Hobby-Verlag anfängt und sich eine Expansion finanzieren kann, um eine Backlist aufzubauen, von der man vielleicht irgendwann mal leben kann, dann kann man das tun. Wenn man aber hauptberuflich anfängt und dann mit Bestellungen und Lagermengen auf ein Niveau herunter gestutzt werden soll, um sich den Hobby-Verlagen anzupassen, nur um weiter mitspielen zu dürfen, ist das nicht mehr so toll.

    Zitat Zitat von Ollih Beitrag anzeigen
    Der Asterix ist genau (neben Lucky Luke) die (der) eine (zwei) frankobelgische(n) Serie(n), die Dein Kiosk-Modell stützt.
    Davon kann ein Verlag X mit der entsprechenden Lizenz, dann im besten Fall immer dann seine Mitarbeiter bezahlen, wenn pro Jahr ein solcher Band erscheinen würde.
    Asterix erscheint aber nur alle zwei bis drei Jahre (hat in der Vergangenheit auch schon mal länger ausgesetzt). Was macht der Verleger in den Jahren dazwischen? Entlässt er seine Mitarbeiter, meldet er sich arbeitslos? Und drehen die Händler in den Jahren dazwischen Däumchen bzw. verkaufen einfach etwas anderes als Comics?
    Das ist doch die Realität, selbst Asterix ist keine Studioarbeit der soviel produziert, dass man davon als Lizenznehmer (Unternehmer) kontinuierlich leben könnte. Und Asterix ist schon die Speerspitze dessen wovon wir hier reden, rein auflagentechnisch Lichtjahre von allen anderen frankobelgischen Lizenzserien in D entfernt.
    Es werden doch nicht nur die Neuerscheinungen verkauft. Neuerscheinungen dienen in erster Linie dazu, die Nachfrage nach der Backlist anzuregen. Von 119 lieferbaren Titeln plus eine Neuerscheinung pro Jahr könnte man von diesen Bestsellern nicht nur leben, sondern auch andere Projekte finanzieren, auch ohne Disney. Das regelmäßig erscheinende Produkt, das überall erhältlich ist, ist aber das LTB. Das ist der Maßstab für erfolgreiche Comics.
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  8. #83
    Mitglied Avatar von Schreibfaul
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    Zitat Zitat von Mark O. Fischer Beitrag anzeigen
    Wenn man Comics mag und Lust hat sowas zu produzieren und bereit ist sich den Marktbedingungen anzupassen, die von vornherein ausschließen, dass der Verlag oder die Künstler davon leben können, dann steht es jedem frei, das zu tun. Wenn man als Hobby-Verlag anfängt und sich eine Expansion finanzieren kann, um eine Backlist aufzubauen, von der man vielleicht irgendwann mal leben kann, dann kann man das tun. Wenn man aber hauptberuflich anfängt und dann mit Bestellungen und Lagermengen auf ein Niveau herunter gestutzt werden soll, um sich den Hobby-Verlagen anzupassen, nur um weiter mitspielen zu dürfen, ist das nicht mehr so toll.
    Mal sehen ob ich das richtig verstanden habe: Der Verlegerprofi MOF wurde gezwungen (von wem eigentlich PPM? den Kunden? Beelzebub? beißende Hunde?) seine Niveau auf das von den Hobby Verlagen anzupassen...
    ...und ich Dum*mer*chen habe doch tatsächlich gedacht der MOF hat seinen Verlagskarren ganz alleine gegen die Wand gefahren...

  9. #84
    Mitglied Avatar von idur14
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    Kann man nicht mal grundsätzlich sagen, dass der Kiosk als Vertriebsschiene wichtig ist, jetzt erst mal egal für welche Comics. Denn sonst würden viele Comics gar nicht wahrnehmen. Als Mitnahmeprodukt funktioniert das wohl vor allem für Funnys (Disney, Asterix etc..) bzw. könnte es auch für Mangas funktionieren.
    Inwieweit das auch für ernsten Stoff funktioniert ist für mich fraglich, weil dort die Auflagenzahlen geringer und dieses Sichtmarketing nicht so funktioniert.

    Ich finde es aber beinahe schon lächerlich wie ihr hier versucht die Aussage vom Hasen zu zerpflücken.
    Ich sage es daher in aller Deutlichkeit auch nochmal, ich finde Einzelalben inzwischen auch schon sehr teuer. Das mag sich deutlich schmälern, wenn es Zusatzmaterial gibt (Comanche, Trigan, Thorgal, etc..), aber nackte Alben nur mit der Story sind für mich bei 44 Comicseiten und mind 15€ an der Schmerzgrenze. Es bleibt aber jedem selbst überlassen ob er dies auch so sieht und diese kaufen will oder nicht. Deshalb respektiert bitte diese Meinung.
    Und beim Verhältnis von Einzelalben zu GA tendiere ich aus verschiedenen Gründen oft auch zur GA. Clint hat schon die Platzgründe mit der Pappe genannt, aber auch die Handhabung ist mir in der GA lieber. Als Sammler und Jäger sind aber natürlich die Einzelalben im Vorteil, auch weil neue Ausgaben schneller erscheinen. Das ändert sich daher von Serie zu Serie.

    BTW: DC Comics stellt soweit ich das richtig verstanden habe ihre Zweitverwertung gerade von SC auf dickere HC um. Das bedeutet sie bedienen mit Heften und Sammelausgaben, die Enden des Käuferspektrums, die Mitte aber weniger. Ob das aufgeht bleibt abzuwarten. Nur mal so um zu sehen wie sich viele andere auch Gedanken um die Veröffentlichungsweise machen.

    Richtig oder falsch sind daher in dem Zusammenhang Begriffe, die man relativ betrachten sollte. Es gibt da keine absolute Wahrheit.
    Geändert von idur14 (07.03.2019 um 07:34 Uhr)

  10. #85
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    Bei Blueberry gibt es nur Eine Wahrheit!
    Wir hatten schon alles außer einer hochwertigen Ausgabe die Sammler und absolute Fans der 9 Kunst ebenso schätzen wie auch nur Leser die eine bessere Version zu schätzen wissen.
    Brillantes Papier mit einer ans Maximum gehenden Farbtreue, ohne zu glänzen und zu spiegeln, mit tollem Lettering, und soviel Extras wie möglich.

    Die Edelwestern SC und HC hatten wir, die Ehapa Comic Collection SC und die Egmont HC GA.

    Die Preis Diskussion geht an Blueberry und seiner bestmöglichen Neuauflage was Qualität betrifft vorbei.
    Wir driften wieder in die Zukunft der FB Comics ab und ob das Segment am Kiosk eine Chance hat oder nicht und wer Schuld am scheitern von MOF ist.
    Es geht nur um die bestmögliche nächste Blueberry Edition!
    Bitte so wie ich immer beim Thema bleiben!
    Idur und Herr HASE werden wie wir alle seine Blueberrys schon im trockenen haben, ob Sie die neue Version noch kaufen ungewiss, da müssen wir jetzt einfach durch.
    Geändert von jellyman71 (07.03.2019 um 09:06 Uhr)

  11. #86
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    Zitat Zitat von Mark O. Fischer Beitrag anzeigen
    Wenn man Comics mag und Lust hat sowas zu produzieren und bereit ist sich den Marktbedingungen anzupassen, die von vornherein ausschließen, dass der Verlag oder die Künstler davon leben können, dann steht es jedem frei, das zu tun. Wenn man als Hobby-Verlag anfängt und sich eine Expansion finanzieren kann, um eine Backlist aufzubauen, von der man vielleicht irgendwann mal leben kann, dann kann man das tun. Wenn man aber hauptberuflich anfängt und dann mit Bestellungen und Lagermengen auf ein Niveau herunter gestutzt werden soll, um sich den Hobby-Verlagen anzupassen, nur um weiter mitspielen zu dürfen, ist das nicht mehr so toll.
    Ähm, sorry, wenn ich das jetzt mal so hart formuliere, aber Dein Comicausstoß in all den Jahren lag doch nie über denen von den sogenannten "Hobby-Verlagen".
    Insofern hast Du doch schon immer "nur mitgespielt".

    Zitat Zitat von Mark O. Fischer Beitrag anzeigen
    Es werden doch nicht nur die Neuerscheinungen verkauft. Neuerscheinungen dienen in erster Linie dazu, die Nachfrage nach der Backlist anzuregen. Von 119 lieferbaren Titeln plus eine Neuerscheinung pro Jahr könnte man von diesen Bestsellern nicht nur leben, sondern auch andere Projekte finanzieren, auch ohne Disney. Das regelmäßig erscheinende Produkt, das überall erhältlich ist, ist aber das LTB. Das ist der Maßstab für erfolgreiche Comics.
    Wie man von der Backlist "119" beliebiger? frankobelgischer Serien am Kioskmarkt leben soll, die allesamt so nicht funktionieren (weil sie eben nicht Asterix und Lucky Luke heissen) leben soll, ist doch die Frage.
    Im realen Geschäftsleben kommst Du auch gar nicht auf 119 Serien, da bist du schon nach 2 frankobelgischen Serien, die so am Markt plaziert wurden, pleite
    Geändert von Ollih (07.03.2019 um 09:20 Uhr)

  12. #87
    Mitglied Avatar von peterholderied
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    Zitat Zitat von Ollih Beitrag anzeigen

    Die Zeiten des frankobelgischen Comics am dt. Kisok sind seit den 80er Jahren vorbei, endgültig.
    Und "Schwermetall", welches mehr franko. doch kaum sein konnte, und in jener Zeit erst so richtig durchstartete?! War doch rein ´Comics´ und nicht etwa ein Kiosk-Metallständer.

  13. #88
    Moderator Epsilon Forum Avatar von Mark O. Fischer
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    Zitat Zitat von Ollih Beitrag anzeigen
    Ähm, sorry, wenn ich das jetzt mal so hart formuliere, aber Dein Comicausstoß in all den Jahren lag doch nie über denen von den sogenannten "Hobby-Verlagen".
    Insofern hast Du doch schon immer "nur mitgespielt".
    Du argumentierst immer noch mit Titelanzahl, ich mit Auflage.

    Zitat Zitat von Ollih Beitrag anzeigen
    Wie man von der Backlist "119" beliebiger? frankobelgischer Serien am Kioskmarkt leben soll, die allesamt so nicht funktionieren (weil sie eben nicht Asterix und Lucky Luke heissen) leben soll, ist doch die Frage.
    Im realen Geschäftsleben kommst Du auch gar nicht auf 119 Serien, da bist du schon nach 2 frankobelgischen Serien, die so am Markt plaziert wurden, pleite
    Ich schrieb von Titeln, nicht von Serien, und meinte damit die Backlist von Asterix und Lucky Luke.

    Nun weiß jeder inklusive Egmont, dass das Geschäftsmodell der dauerhaften Präsenz im Zeitschriftenhandel in Drehständern für weitere Serien platztechnisch nicht kopierbar ist. Deswegen führt am Magazin im Zeitschriftenhandel kein Weg vorbei, wenn man nicht in der Nische versauern will.
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    "Große Denker diskutieren Ideen, mittelmäßige Denker diskutieren Ereignisse, Kleingeister diskutieren über andere Menschen." (Eleanor Roosevelt)

    "Ein Mann lebt entweder das Leben, das für ihn bestimmt ist. Er setzt sich mit aller Kraft dafür ein, oder er… er dreht ihm den Rücken zu und fängt an zu verdorren." (Dr. Phillip Boyce)

  14. #89
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    Zitat Zitat von peterholderied Beitrag anzeigen
    Und "Schwermetall", welches mehr franko. doch kaum sein konnte, und in jener Zeit erst so richtig durchstartete?! War doch rein ´Comics´ und nicht etwa ein Kiosk-Metallständer.
    Du hast Schwermetall gelesen? Schwer vorstellbar bei einem Infantilen wie Dir.

  15. #90
    Mitglied Avatar von idur14
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    @jelly: Auf Blueberry bezogen mag ich dir Recht geben, vor allem wenn tolles Zusatzmaterial eingebunden wird. Eben weil es bereits eine GA gab. Aber den großen Unterschied zwischen einer HC GA mit je 3 Bänden und 3 Einzelbänden sehe ich in der Qualität nicht. Nur dass man halt 4 Pappendeckel weniger hat, von denen 2 mit schönen Covers verziehrt sind.
    Wenn man aber auf das Äußerliche geht, ja klar, dann machen da wohl jetzt Einzelalben Sinn.

  16. #91
    システムオペレーターの鬼 | SysOp no oni Avatar von Clint Barton
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  17. #92
    Mitglied Avatar von Schreibfaul
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    Zitat Zitat von idur14 Beitrag anzeigen
    @jelly: Auf Blueberry bezogen mag ich dir Recht geben, vor allem wenn tolles Zusatzmaterial eingebunden wird. Eben weil es bereits eine GA gab.
    Na, dann sind wir uns in dem Punkt mal einig.

    Dann können wir dazu übergehen endlich wieder wichtige Themen zu besprechen. z.B. die Inhalte des hoffentlich bald kommenden Kioskmagazines von MOF.

  18. #93
    Mitglied Avatar von Raro
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    Kitana - Prinzessin des Lichts, mit Laubsägegimmick.

  19. #94
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    Ich hab mir Heute das neue Alfonz am Bahnhofs „Kiosk“ gekauft und ein Frühwerk von Goscinny und Sempé vom Diogenes Verlag entdeckt. Der kleine Nick, wie alles begann.

  20. #95
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    Zitat Zitat von idur14 Beitrag anzeigen
    @jelly: Auf Blueberry bezogen mag ich dir Recht geben, vor allem wenn tolles Zusatzmaterial eingebunden wird. Eben weil es bereits eine GA gab. Aber den großen Unterschied zwischen einer HC GA mit je 3 Bänden und 3 Einzelbänden sehe ich in der Qualität nicht. Nur dass man halt 4 Pappendeckel weniger hat, von denen 2 mit schönen Covers verziehrt sind.
    Wenn man aber auf das Äußerliche geht, ja klar, dann machen da wohl jetzt Einzelalben Sinn.
    Ich würde sagen eine schöne Einzelausgaben Edition um die Cover in Ihrer vollen Pracht sehen zu können und ein Schuber dazu hat Blueberry schon mal verdient in diesem Lande.
    Billig gemachte Ausgaben hatten wir mehr als genug, obwohl die bei Egmont trotzdem teuer verkauft werden.
    Was auch witzig wäre so wie jetzt bei Bouncer die erzähl Zyklen in einem Band zusammen fassen.
    Dann gäbe es Einzelbände, Doubles und richtig dicke Dinger. Für jeden etwas dabei.
    Aber was kommen muss ist eine SW Diamant Edition von den Giraud Bänden. Wenn man bedenkt das alleine eine Originalseite zwischen 15.000,- und 40,000,- Euro kostet ist das für uns Fans eine gigantische Investitions Ersparnis.
    Möchte auch an der Kunst teilhaben, mir die Bilder ins Wohnzimmer holen und nicht nur Ultra Reiche Frankobelgier!
    Geändert von jellyman71 (07.03.2019 um 16:24 Uhr)

  21. #96
    Mitglied Avatar von amicus
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    Zitat Zitat von jellyman71 Beitrag anzeigen
    Bei Blueberry gibt es nur Eine Wahrheit!
    Wir hatten schon alles außer einer hochwertigen Ausgabe die Sammler und absolute Fans der 9 Kunst ebenso schätzen wie auch nur Leser die eine bessere Version zu schätzen wissen.
    Brillantes Papier mit einer ans Maximum gehenden Farbtreue, ohne zu glänzen und zu spiegeln, mit tollem Lettering, und soviel Extras wie möglich.
    Volle Zustimmung.

  22. #97
    Mitglied Avatar von frank1960
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    Zitat Zitat von Schreibfaul Beitrag anzeigen
    Kioskmagazin von MOF.
    Sie wünschen, wir drucken. MOF und ICH bringen demnächst ein wöchentliches Magazin mit dem Namen "Brumm" an den Start. In der Premierenausgabe als Überraschungsschnickschnack der erste Teil des Starschnitts von frank1960 und eine Schallfolie.
    Ach wär Ich doch ein Junge noch wie einst
    Mit Bastei-Gruß,
    Euer Frank

    Ganz neu: Jetzt auch mit Lehning-Gruß!



    OM

  23. #98
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    Zitat Zitat von frank1960 Beitrag anzeigen
    Sie wünschen, wir drucken. MOF und ICH bringen demnächst ein wöchentliches Magazin mit dem Namen "Brumm" an den Start. In der Premierenausgabe als Überraschungsschnickschnack der erste Teil des Starschnitts von frank1960 und eine Schallfolie.
    Das wird bestimmt ein Verkaufsschlager. Noch nie in der Geschichte der BRD werden so viele Penner auf einmal was zum Zudecken haben.

  24. #99
    Mitglied Avatar von HerrHase
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    Zitat Zitat von jellyman71 Beitrag anzeigen
    Bei Blueberry gibt es nur Eine Wahrheit!
    Wir hatten schon alles außer einer hochwertigen Ausgabe die Sammler und absolute Fans der 9 Kunst ebenso schätzen wie auch nur Leser die eine bessere Version zu schätzen wissen.
    Brillantes Papier mit einer ans Maximum gehenden Farbtreue, ohne zu glänzen und zu spiegeln, mit tollem Lettering, und soviel Extras wie möglich.

    Idur und Herr HASE werden wie wir alle seine Blueberrys schon im trockenen haben, ob Sie die neue Version noch kaufen ungewiss, da müssen wir jetzt einfach durch.
    Wir sind hier eigentlich alle einer Meinung. Der einzige Dissenspunkt ist, ob eine GA mit 3-4 Alben pro Band oder eine VÖ in Einzelalben besser wäre. Und da in anderen Ländern (Frankreich, NL) ja längst eine adäquate GA vorliegt, weiß ich beim besten Willen nicht, was dagegen spräche, die einfach zu übernehmen (es sei denn, irgendjemand hier kennt die und sagt jetzt, dass sie schlecht sei?). Vorher müsste man die Texte natürlich ins Deutsche übersetzen und das Ganze neu lettern. Wäre sicher auch für den Verlag günstiger, als eine Einzelalbenausgabe mit Dossiers/Zusatzmaterial komplett neu zu erstellen. Ich hab übrigens den Blueberry nur höchst unvollständig in ca. 6 verschiedenen Aufmachungen (ZACK Box, Edelwestern, ECC und Carlsen SC, drei Bände Chroniken und den augenarztfreundlichen FAZ-Band) und wäre bei einer Übernahme der französischen GA sogar höchstwahrscheinlich dabei (wenn mir bis dahin nicht das Geld ausgeht).

    Und wie gesagt, für die Ultras dann gerne zusätzlich die Einzelalben in der Luxusausgabe wie in NL von Sherpa (sw und Überformat).

  25. #100
    Mitglied Avatar von Schreibfaul
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    Zitat Zitat von frank1960 Beitrag anzeigen
    Sie wünschen, wir drucken. MOF und ICH bringen demnächst ein wöchentliches Magazin mit dem Namen "Brumm" an den Start. In der Premierenausgabe als Überraschungsschnickschnack der erste Teil des Starschnitts von frank1960 und eine Schallfolie.
    Das würde ich sogar kaufen.

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