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  1. #226
    Mitglied Avatar von Schreibfaul
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    Zitat Zitat von Borusse Beitrag anzeigen
    - Dir ist schon klar, dass die Zahl durch Asterix, Asterix und nochmals Asterix zustande kommt*. Der Rest ist dann Disney
    Das wurde bis zum erbrechen schon wiederholt. An MOF beißt du (und alle anderen) dir die Zähne aus. Der ist absolut beratungsresistent und unbelehrbar.
    Wenn MOF die Leitung von Egmont übernehmen würde, würde er in kürzester Zeit sogar Egmont - trotz Asterix - in die Insolvenz treiben.

  2. #227
    Eppo ist echt ein Beispiel das man sich auf der Zunge zergehen lassen muss.

    Das Magazin würde am deutschen Markt komplett durchfallen. 2 Seiten von einer Serie.
    Das ist doch ein komplett auf den holländischen Konsumenten zugeschnittenes Magazin.

    Magic Attack war doch auch am Kiosk. Und hat es funktioniert?

  3. #228
    システムオペレーターの鬼 | SysOp no oni Avatar von Clint Barton
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    Zitat Zitat von robert 3000 Beitrag anzeigen
    2 Seiten von einer Serie.
    "Kobra" lässt grüssen.

    Und hat es funktioniert?
    Zugegeben war Carlsen noch nie langfristig kioskkompatibel. Keine Ahnung, wieso. Ich wüsste ja gerne, wie lange eine Magazinreihe wie "Das Beste aus Frankreich" heute laufen würde. Da hat der Janetzki ja leider nach dem anfänglichen Erfolg sehr schnell den Markt mit drei parallel laufenden Serien geflutet. Aber das wäre als Testballoon für kürzere Serien von 3-6 Bänden interessant. "Ythaq" oder "Thorgal" sollte/könnte man da nicht abdrucken.

  4. #229
    Mitglied Avatar von frank1960
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    Zwei Seiten einer Serie find Ich optimal. So wird manches entdeckt, was eigentlich gemieden. Da könnt möglicherweise auch die Südseeverlade geschafft werden.
    Ach wär Ich doch ein Junge noch wie einst
    Mit Bastei-Gruß,
    Euer Frank

    Ganz neu: Jetzt auch mit Lehning-Gruß!



    OM

  5. #230
    Moderator Epsilon Forum Avatar von Mark O. Fischer
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    Zitat Zitat von Borusse Beitrag anzeigen
    Dir ist schon klar, dass die Zahl durch Asterix, Asterix und nochmals Asterix zustande kommt*.
    Natürlich meinte ich Asterix, ohne das jetzt nochmal explizit genannt zu gaben. Was denn sonst? Es ist ja gerade diese Erfahrung, dass bei allem, was in der ECC so alles erschienen ist, praktisch nur das wirklich gut läuft, was die Leute aus dem Zeitschriftenhandel kennen, und zwar heute noch über Generationen hinweg, nicht Klassiker von gestern, die so erschreckend ist.

    Es mag logische Beweggründe gegeben haben, warum Koralle aufgegeben hat, warum Ehapa in den Buchhandel gewechselt hat, aber aus Sicht generationsübergreifender Nachhaltigkeit waren das Fehlentscheidungen. Dass nun auch noch eine Fangemeinde feiert, dass der Verlag mit den größten frankobelgischen Bestsellern sich komplett vom Rest zurückzieht, finde ich fatal. Denn finanziell und vertriebstechnisch haben sie einfach die besten Möglichkeiten Comics zum Massenmedium zu machen. Doch wenn selbst sie außerhalb ihrer Drehständer die Erfahrung von "Komplettremissionen im großen Stil" machen mussten und abseits ihrer jahrzehntelang gewachsenen Bestseller selbst nicht mehr an das Produkt Comic glauben, ist das leider auch ein fatales Signal an den Rest der Comic-Welt.

    Mir sind die Probleme und Kosten des Zeitschriftenhandels und des Einzelhandels generell durchaus bewusst. Doch die Ergebnisse sind bisher eindeutig: Ohne verkauft man weniger.
    Alle Angaben ohne Gewähr

    www.epsilongrafix.de

    "Große Denker diskutieren Ideen, mittelmäßige Denker diskutieren Ereignisse, Kleingeister diskutieren über andere Menschen." (Eleanor Roosevelt)

    "Ein Mann lebt entweder das Leben, das für ihn bestimmt ist. Er setzt sich mit aller Kraft dafür ein, oder er… er dreht ihm den Rücken zu und fängt an zu verdorren." (Dr. Phillip Boyce)

  6. #231
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    Zitat Zitat von HerrHase Beitrag anzeigen
    Aber ja, die Mehrzahl der enthaltenen Comics ist aus niederländischer Produktion (genau wie bei Stripglossy).
    Darum geht's doch! Wie kann ich ein Album
    oder ein Magazin gegenrechnen!?

    Es spricht nichts dagegen, dass nicht frankobelgische
    Inhalte drin sein dürfen ... aber wie finanziert sich
    das Teil? Das ist die Frage ... und wenn der niederländische
    Comicanteil, event. Werbeschaltungen, sowie längere
    Standzeiten hier einen finanziellen Spielpraum geben,
    dann kann das durchaus funktionieren.

    Aber bei uns funzt das dann trotzdem nicht, denn wir
    haben diesen Spielraum nicht.
    Wir haben keine regelmäßige
    deutsche Comicproduktion*, der Werbesektor ist quasi
    nicht vorhanden und mit den "doppelten" Kosten (siehe
    noch mal meine Auflistung) - also den in Deutschland
    üblichen Lizenzanteilen - rechnet es sich eben nicht.

    Wie ich schrieb: ich gehe davon aus, dass wir am Kiosk
    durchaus von einem Titel 30.000 Alben verkaufen könnten
    ... aber der nötige Gewinn bliebe trotzdem aus!




    * die einzig relevante - Mosaik - macht ihr Ding.

  7. #232
    Mitglied Avatar von Huxley
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    Zitat Zitat von amicus Beitrag anzeigen
    Kann ich bestätigen. In den 70ziger gab es selbst in dem Dorf, in dem ich aufgewachsen bin, völlig problemlos in der Drogerie, in dem Gemischtwarenladen, Edeka die Möglichkeit ZACK, ZACK Comicbox, Zack Parade etc. zu erwerben. Es war überhaupt gar kein Problem ein Comic lokal zu kaufen.
    In den Siebzigern gab es in dem Dorf, wo ich regelmäßig meine Ferien verbrachte, neben einer Drogerie noch drei Gemischtwarenläden, eine kleine Boutique, eine Fleischerei und eine Trafik. Und drei Wirtshäuser. Heute finden sich in dem Dorf nur noch eine Pizza-Döner-Bude und ein Dorfladen mit Bio-Produkten aus der näheren Umgebung. Für den Rest pendelt das Dorf in die umliegenden Supermärkte aus. Gebrechliche Omas und Opas müssen eben liefern lassen. Mit Internet und guten Nachbarn schlagen sie sich durch. Ich schiebe es mal auf den Zeitenwandel. Die Siebziger sind seit vierzig Jahren vorbei. Die Achtziger seit dreißig Jahren auch. Ich feiere die "Stranger Things" von damals mittlerweile nostalgisch auf Netflix ab.

    Blueberry heute im deutschsprachigen Raum am Kiosk. Klar. Die Kinder stehen drauf.

    Und auch ich wiederhole mich gerne. Ständig und immer wieder. Lucky Luke, Asterix, LTB oder diverse Superheldenhefte am Kiosk oder im Supermarkt zu finden, stellt überhaupt kein Problem dar. Die Stapel schwinden aber nicht merklich. Es fehlt einfach das Interesse.

    Was wollt ihr mit frankobelgischen Alben in Massenproduktion??? Außer schnell pleite gehen???
    Geändert von Huxley (13.03.2019 um 06:08 Uhr)

  8. #233
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    Zitat Zitat von Huxley Beitrag anzeigen
    In den Siebzigern gab es in dem Dorf, wo ich regelmäßig meine Ferien verbrachte, neben einer Drogerie noch drei Gemischtwarenläden, eine kleine Boutique, eine Fleischerei und eine Trafik. Und drei Wirtshäuser. Heute finden sich in dem Dorf nur noch eine Pizza-Döner-Bude und ein Dorfladen mit Bio-Produkten aus der näheren Umgebung. Für den Rest pendelt das Dorf in die umliegenden Supermärkte aus. Gebrechliche Omas und Opas müssen eben liefern lassen. Mit Internet und guten Nachbarn schlagen sie sich durch. Ich schiebe es mal auf den Zeitenwandel. Die Siebziger sind seit vierzig Jahren vorbei. Die Achtziger seit dreißig Jahren auch. Ich feiere die "Stranger Things" von damals mittlerweile nostalgisch auf Netflix ab.
    https://www.youtube.com/watch?v=H4u66LgCCvQ

  9. #234
    Mitglied Avatar von Schreibfaul
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    Zitat Zitat von Huxley Beitrag anzeigen
    Was wollt ihr mit frankobelgischen Alben in Massenproduktion??? Außer schnell pleite gehen???
    Zusammen mit der musikalischen Untermalung von Bioush, eigentlich das perfekte Schlusswort...

  10. #235
    Mitglied Avatar von idur14
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    Zitat Zitat von Huxley Beitrag anzeigen

    Und auch ich wiederhole mich gerne. Ständig und immer wieder. Lucky Luke, Asterix, LTB oder diverse Superheldenhefte am Kiosk oder im Supermarkt zu finden, stellt überhaupt kein Problem dar. Die Stapel schwinden aber nicht merklich. Es fehlt einfach das Interesse.

    Was wollt ihr mit frankobelgischen Alben in Massenproduktion??? Außer schnell pleite gehen???
    Naja, aber wo glaubst du kaufen die Gelegenheitsleser das klassische LTB oder den neuen SC Asterix? Lucky Luke mag durchaus etwas anders gelagert sein, ist aber nur mein Gefühl! Beim LTB spielt die Nummer übrigens kaum eine Rolle, die sind wirklich sehr lange in den Ständern, Asterix und LL auch.
    Deshalb auch hier die FRage ob man nicht zwischen Neuerscheinungen und Backlist unterscheiden sollte.

    Irgendwie ist es wie Schattenfechten, die Verlage, die könnten wollen halt nicht, allen voran Egmont. Für andere zahlt es sich nicht aus bzw. ist nicht sinnvoll, da bin ich voll bei horst.
    Intereressant wäre auch, welches Genre sich evtl. in der Masse verkaufen würde.
    Mein Tipp ist eindeutig SCI-FI, gefolgt von Horror. An Western glaub ich gar nicht, deshalb Blueberry ja nicht und deshalb macht hier eine Sammleredition mehr Sinn.

  11. #236
    Mitglied Avatar von Huxley
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    Zitat Zitat von idur14 Beitrag anzeigen
    Naja, aber wo glaubst du kaufen die Gelegenheitsleser das klassische LTB oder den neuen SC Asterix?
    Gibt es noch so viele "Gelegenheitsleser"?

    Irgendwie ist es wie Schattenfechten, die Verlage, die könnten wollen halt nicht, allen voran Egmont. Für andere zahlt es sich nicht aus bzw. ist nicht sinnvoll, da bin ich voll bei horst.
    Selbstverständlich. Aber Egmont Ehapa will doch und tut auch. Die liefern dir mittlerweile knapp 50 verschiedene LTB pro Jahr in die geliebten Drehständer. Und ein paar DuckTales zum Lucky Luke und Asterix. Die Drehständer werden trotzdem nicht generationenübergreifend gestürmt.

    Ach ja, ich finde auch nicht mehr so viele Taschenbücher verfügbar wie früher. In den Siebzigern und Achtzigern hatten wir noch kein Internet und Amazon. Da musste man Ware wie "Magda Ikklepotts" in Fachläden suchen gehen. Für Elfquest in SC bin ich durch halb Wien gepilgert, um sie zu finden. Damals in "Massenauflage".

    Und zum Thema: "Leutnant Blueberry" von Ehapa in SC in den Neunzigern war ebenfalls schon eher ein Fall für Fachläden oder spezialisierten Bahnhofsbuchhandel, wenn man Glück hatte. Nichts mit Massenauflage in jedem Dorf. Das war vielleicht noch mit Bastei in den Siebzigern und Achtzigern so gegeben. Dann war Sense und Ende im Gelände.
    Geändert von Huxley (13.03.2019 um 08:58 Uhr)

  12. #237
    Mitglied Avatar von Mick Baxter
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    Zitat Zitat von idur14 Beitrag anzeigen
    Irgendwie ist es wie Schattenfechten, die Verlage, die könnten wollen halt nicht, allen voran Egmont.
    Man kann Egmont ja viel vorwerfen, aber wie das Geschäft am Kiosk läuft wissen sie wohl von allen Comicverlagen am besten. Und natürlich sind sie nicht auf der heiligen Mission zur Rettung der Comics, sondern rechnen einfach aus, was es bringt. Selbstverständlich muß sich ein Kioskprodukt selbst tragen, durch Verkauf und Werbung (das wäre ja mal ein neuer Versuch: Comicalben mit 16 Seiten Werbung). Alles andere ist Schwachsinn. Auch bei Asterix würde es sich nicht rechnen, wenn die Kioskalben durch die Hardcover querfinanziert werden müßten.
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  13. #238
    Mitglied Avatar von Huckybear
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    Was würde eigentlich passieren , wenn bei Egmont einer auf die Idee kommen würde, den jeweils neuen Asterix ausschließlich zwecks Gewinnsteigerung plötzlich nur noch als Hardcover anzubieten (2 € teurer als das bisherige SC bsw.) SC wird ersatzlos gestrichen oder das erscheint als Billigprodukt erst Jahre später so wie es bei anderen Artikeln üblich ist. erst die teure aktuelle Version und dann später viel wenn es nicht mehr aktuell wird, wird es günstiger .
    Asterix wäre doch die einzige Serie bei dem man sich das theoretisch erlauben könnte (Klar, Gewohnheit und Afstand der bisherigen Sammler, aber nur rein theoretisch) , weil die Leute es eh kaufen würden. Oder würde die Rechnung doch nicht aufgehen weil die Leser in der Masse sich doch sich verweigern würden ?
    Höhere Gewinnmarge , heimliche (Zwangs-) Umerziehung der Leser auf Hardcover Kultur als Standard (ähnlich wie LP - CD, Video-DVD-Blue-Ray usw.)
    Ein
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  14. #239
    Mitglied Avatar von idur14
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    Glaub ich nicht, dass das 1 zu 1 aufrechenbar ist, viele kaufen eben keine HC (wegduck).

    Ich sehe bei mir auch keinen Vorwurf an Egmont. Dass sie könnten ist ja eher ein Lob, weil sie am Kiosk Markt etabliert sind. Und nach wie vor wird vollkommen vergessen, dass man so halt nur einen Auschnitt aus seinem Programm zeigt und wenn auch noch vollkommen fokusiert auf Funnys. Darum hat Egmont auch reagiert und ist eher dabei die HC Schiene (ECC), derzeit inhaltlich dem Kiosk Markt anzupassen und nicht umgekehrt.
    Passt für sie weil das ihr Kerngeschäft ist, das ihnen in der Masse niemand streitig macht.

    Man kann jetzt müssig darüber streiten, ob andere Themen/inhalte keine Masse anlocken, bei Mangas scheint es aber zu funktionieren, denn da werden doch auch die meisten Umsätze nicht im Fachhandel generiert oder? Da ist eher der Buchhandel am Zug.
    Und die durchschnittlichen Verkaufszahlen liegen doch wohl auch über den meisten FB Titeln.
    Bei Panini tippe ich bei den Heften (ohne die Zahlen zu kennen), dass auch ein relvanter Anteil über den Kiosk geht.
    Da ist es eindeutig so, dass die Hefte am Kiosk auch Anreiz für das Gesamtprogramm generieren wollen (siehe inhaltliche Hinweise auf das Programm des Monats etc.).

  15. #240
    Mitglied Avatar von Huckybear
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    Zitat Zitat von idur14 Beitrag anzeigen
    Glaub ich nicht, dass das 1 zu 1 aufrechenbar ist, viele kaufen eben keine HC (wegduck). ...
    Hey, es ist doch ASTERIX , der Asterix der Millionenseller, der den alle immer sofort wollen
    Obwohl man könnte ja auch das SC einfach 2 € teurer machen , dann wäre die Gewinnspanne gleich noch viel größer, hast auch wieder recht, würde nix bringen
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  16. #241
    Mitglied Avatar von Huxley
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    Zitat Zitat von idur14 Beitrag anzeigen

    Man kann jetzt müssig darüber streiten, ob andere Themen/inhalte keine Masse anlocken, bei Mangas scheint es aber zu funktionieren, denn da werden doch auch die meisten Umsätze nicht im Fachhandel generiert oder? Da ist eher der Buchhandel am Zug.
    Und die durchschnittlichen Verkaufszahlen liegen doch wohl auch über den meisten FB Titeln.
    Mangas sind keine Comics.
    Denn:
    Zitat Zitat von Mark O. Fischer Beitrag anzeigen
    Der Comic-Markt befindet sich seit Jahrzehnten auf dem Rückzug, erst aus dem Zeitschriftenhandel, dann aus dem Buchhandel und jetzt aus dem Fachhandel, der, soweit vor Ort überhaupt vorhanden, auswählen muss, welche Neuerscheinungen plus Backlist plus Antiquariat er in seinem Laden überhaupt anbieten kann.

  17. #242
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  18. #243
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    Zitat Zitat von idur14 Beitrag anzeigen
    Irgendwie ist es wie Schattenfechten, die Verlage, die könnten wollen halt nicht, allen voran Egmont.
    Egmont ist mit Yakari am Kiosk gescheitert. Trotz sehr gutem Preis, flankierender TV-Ausstrahlung und hoher Beliebtheit bei der Zielgruppe.

    Ist halt so.

  19. #244
    Mitglied Avatar von HerrHase
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    Wie sie das mit Yakari verbocken konnten, ist mir echt ein Rätsel. Vielleicht waren da auch deren Erwartungen wieder viel zu hoch. Ab sofort liegt übrigens das neue Asterix-Magazin am Kiosk (mit Ausschnitten aus 30 bis 40 Jahre alten Alben und einer auch nicht neueren zweiseitigen Kurzgeschichte), vielleicht bringt das ja den deutschen Magazinmarkt ins Rollen. Als Nächstes versucht es dann Ehapa noch mal mit dem vor 40 Jahren geplanten Lucky Luke-Magazin und darin könnten sie auch Blueberry abdrucken, womit sich der Kreis geschlossen hätte. 😉

  20. #245
    Mitglied Avatar von amicus
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    Zitat Zitat von Huxley Beitrag anzeigen
    In den Siebzigern gab es in dem Dorf, wo ich regelmäßig meine Ferien verbrachte, neben einer Drogerie noch drei Gemischtwarenläden, eine kleine Boutique, eine Fleischerei und eine Trafik. Und drei Wirtshäuser. Heute finden sich in dem Dorf nur noch eine Pizza-Döner-Bude und ein Dorfladen mit Bio-Produkten aus der näheren Umgebung. Für den Rest pendelt das Dorf in die umliegenden Supermärkte aus. Gebrechliche Omas und Opas müssen eben liefern lassen. Mit Internet und guten Nachbarn schlagen sie sich durch. Ich schiebe es mal auf den Zeitenwandel. Die Siebziger sind seit vierzig Jahren vorbei. Die Achtziger seit dreißig Jahren auch. Ich feiere die "Stranger Things" von damals mittlerweile nostalgisch auf Netflix ab.

    Blueberry heute im deutschsprachigen Raum am Kiosk. Klar. Die Kinder stehen drauf.

    Und auch ich wiederhole mich gerne. Ständig und immer wieder. Lucky Luke, Asterix, LTB oder diverse Superheldenhefte am Kiosk oder im Supermarkt zu finden, stellt überhaupt kein Problem dar. Die Stapel schwinden aber nicht merklich. Es fehlt einfach das Interesse.

    Was wollt ihr mit frankobelgischen Alben in Massenproduktion??? Außer schnell pleite gehen???
    Mal ernsthaft. Ist denn, entschuldige meine Unwissenheit, überhaupt einmal ein ernsthafter Versuch gemacht worden, FB Comics über den Fachhandel hinaus, einen breiteren Publikum zugänglich zu machen? Oder sind Daten erhoben worden, die die Angaben, Kurzfassung lohnt sich nicht, erhärten?

  21. #246
    Mitglied Avatar von Manx cat
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    Zitat Zitat von HerrHase Beitrag anzeigen
    Wie sie das mit Yakari verbocken konnten, ist mir echt ein Rätsel. Vielleicht waren da auch deren Erwartungen wieder viel zu hoch. Ab sofort liegt übrigens das neue Asterix-Magazin am Kiosk (mit Ausschnitten aus 30 bis 40 Jahre alten Alben und einer auch nicht neueren zweiseitigen Kurzgeschichte), vielleicht bringt das ja den deutschen Magazinmarkt ins Rollen. Als Nächstes versucht es dann Ehapa noch mal mit dem vor 40 Jahren geplanten Lucky Luke-Magazin und darin könnten sie auch Blueberry abdrucken, womit sich der Kreis geschlossen hätte. 
    Das Asterix-Magazin ist ja mal wieder total state-of-the-art. Beschäftigungstherapie für Menschen mit Bullshit-Jobs ist das.
    Dabei gab es mit Knobelix in den 80ern mal ein richtig gutes Asterix Kiosk-Produkt.

  22. #247
    Mitglied Avatar von HerrHase
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    Zitat Zitat von amicus Beitrag anzeigen
    Mal ernsthaft. Ist denn, entschuldige meine Unwissenheit, überhaupt einmal ein ernsthafter Versuch gemacht worden, FB Comics über den Fachhandel hinaus, einen breiteren Publikum zugänglich zu machen?
    Ja, nannte sich ZACK. Davon hat ein gewisser Herr Axel Springer in den 1970er Jahren (das war im letzten Jahrtausend) erst jede Woche mehr als 100.000 Hefte verkauft und später Gerüchten zufolge viel Geld verloren. Immerhin hat er damit aber Serien wie Blueberry, Andy Morgan oder Comanche einem breiten (damals noch jugendlichen) deutschen Publikum überhaupt erst bekannt gemacht, wovon bestimmte Verlage heute noch profitieren, weil es sonst die (inzwischen gereiften) Menschen nicht gäbe, für die sie hochpreisige (bloß nicht mehr teure schreiben) Integral- und Gesamtausgaben produzieren könnten .

    In den 1980en gab es dann auch noch Albenreihen wie Edelwestern (mit Blueberry und Comanche), Isnogud, Boule&Bill etc. am Kiosk. Die Älteren unter uns haben das sogar noch miterlebt.

  23. #248
    Mitglied Avatar von Huxley
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    Zitat Zitat von amicus Beitrag anzeigen
    Mal ernsthaft. Ist denn, entschuldige meine Unwissenheit, überhaupt einmal ein ernsthafter Versuch gemacht worden, FB Comics über den Fachhandel hinaus, einen breiteren Publikum zugänglich zu machen? Oder sind Daten erhoben worden, die die Angaben, Kurzfassung lohnt sich nicht, erhärten?
    Kommt drauf an, was du unter ernsthaft verstehst. Aber du hattest FB in diversen Kinderzeitschriften der Sechziger (MVComics) und Siebziger (YPS). ZACK macht das heute noch mit FB. Es gab Schwermetall. Splitter hat es mit "Das Beste aus Frankreich" versucht. "Magic Attack" von Carlsen Comics wurde genannt.
    Das waren Magazine. Es gab aber auch eine Zeit lang den Drehständerkrieg Carlsen gegen Ehapa.
    Gegenfrage: Was erwartest du?
    Geändert von Huxley (13.03.2019 um 16:41 Uhr)

  24. #249
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    Streik. Ich erwarte, dass Comic-Alben bestreikt werden.

  25. #250
    Moderator Splitter Forum
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    Zitat Zitat von amicus Beitrag anzeigen
    Mal ernsthaft. Ist denn, entschuldige meine Unwissenheit, überhaupt einmal ein ernsthafter Versuch gemacht worden, FB Comics über den Fachhandel hinaus, einen breiteren Publikum zugänglich zu machen? Oder sind Daten erhoben worden, die die Angaben, Kurzfassung lohnt sich nicht, erhärten?
    Huxley hat das schon richtig - mit dem Sidekick
    auf die Infrastruktur - beschrieben!
    Das System funktioniert so nicht mehr...

    Man muss dazu auch gar nichts ausprobieren,
    denn es funktioniert schon rein von den Zahlen
    her nicht (am Kiosk seit 30 Jahren nicht - dafür
    aber seit 30 Jahren im Buchhandel problemlos).

    Ich wundere mich schon, warum du nach Daten
    fragst. Ich habe sie Gestern unter #190 beschrieben.

    Wer meinen Beitrag gelesen hat, der weiß, dass
    30.000 verkaufte Blueberry in den 80igern gerne
    für Gewinne* ausgereicht haben. Heute fährt
    man mit dieser Zahl Verluste ein. Und wenn
    es 50.000 wären, dann wären die Verluste nur
    umso größer.

    Das System Kiosk funktioniert so nicht mehr! Nicht
    mehr für 99% aller frankobelgischen Alben, wenn
    sie denn den Buchhandelsausgaben ähnlich (Album,
    ohne Werbung mit den üblichen Lizenzen) sein sollen.






    * wahrscheinlich trotzdem magere

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