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Thema: Tom und Biber

  1. #1
    Mitglied Avatar von Fax
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    Tom und Biber

    Hat es bei dem Comic: Tom und Klein Biberherz eigentlich auch verschiedene Zeichner gegeben ?

    Ich kann mich da an die, ich will es jetzt einmal so nennen, klassische Form erinnern und an eine wo
    die Figuren eher rundlich und kinderhaft wirken. z.B. aus dem FF - Heft: 16. Jahrgang Band 48 aus dem Jahre 1968.

    Das Abenteuer hieß da: Tombstone Telegraph

    Auf dem Link unten ist eher die übliche, klassische Form zu sehen



    Ach ja, ich sehe schon, verschiedene Zeichner.


    Offensichtlich wurde aber der eher rundliche und kinderhafte Zeichenstil nicht sehr lange verwendet,
    weiß jemand warum ?
    Geändert von Fax (01.03.2019 um 15:26 Uhr)

  2. #2
    Der Zeichenstil von Riccardo Rinaldi fiel grundsätzlich etwas aus dem üblichen FF-Rahmen.
    Ich empfand dies als recht angenehm und habe mich immer über seine Comics gefreut, zumal diese auch inhaltlich gelungen waren.

    http://www.kaukapedia.com/index.php?...en_von_Rinaldi

  3. #3
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    Zitat Zitat von Fax Beitrag anzeigen
    Hat es bei dem Comic: Tom und Klein Biberherz eigentlich auch verschiedene Zeichner gegeben?[/B]
    Die Antwort findet sich wie gewohnt in gebotener Ausführlichkeit hier:

    http://www.kaukapedia.com/index.php?title=Tom_und_Biber

    Und kurz gefasst, sind "Tom & Klein Biberherz" ursprünglich (1957) eine Erfindung Walter Neugebauers und wurden von ihm in den ersten Jahren in seinem meisterhaft klaren und gleichzeitig dynamischen Stil sehr kindgerecht erzählt & gezeichnet.

    Danach war für etliche Jahre Vlado Magdic der maßgebliche "Tom & Biber"-Zeichner (von Neugebauer kaum zu unterscheiden), gelegentlich wurde er aber auch schon in den 60ern & Anfang der 70er von diversen anderen (Gast-)Zeichnern vertreten oder verdrängt, das ist Ansichtssache.

    All das kann man als "eher die übliche, klassische Form" betrachten.

    Riccardo Rinaldi, der Urheber von "Tombstone Telegraph", fällt nicht nur verglichen damit tatsächlich & wie immer etwas aus dem Rahmen. Seinen Stil aber als "eher rundlich und kinderhaft" zu charakterisieren, ist dann m. E. doch ein bisschen kurios. Rundlich, ja, jedoch verspielt und barock und "poppig" ganz im Geiste der damaligen Zeit, Ende der 60er. Damit wirkte er auf mich schon seinerzeit und bis heute stets ein bisschen "erwachsener" als alle anderen Kauka-Zeichner.

    Warum er dann T&B nicht mehr so oft zeichnete? Ganz einfach, er hatte anderes zu tun, v. a. die "Pichelsteiner" für Primo betreuen.

    Generell gilt jedoch für mich, was auch Carl Cnolle sagt: Rinaldi-Geschichten zu lesen, war & ist immer ein besonderes Vergnügen.

  4. #4
    Mitglied Avatar von Fax
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    Gut, der Ausdruck "kinderhaft" ist auch sicherlich nicht ganz treffend.
    Der Ausdruck bezieht sich jetzt auch mehr auf das Aussehen der Figuren, als auf den Zeichenstil selber

    Gut mir gefällt, in diesem Fall, der Stil von Neugebauer mehr. Aber das ist eben auch Geschmackssache.

    Trotzdem, Vielen Dank für die Infos.
    Geändert von Fax (02.03.2019 um 12:13 Uhr)

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