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Thema: Fix und Foxi Gutachten von 1969

  1. #26
    Mitglied Avatar von Fax
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    Ich muss da, bei einigen Ausführungen eines Gutachtens des Diplom-Psychologen G. Kerze widersprechen
    Ich denke, es ist eher Geschmackssache ob einem Fortsetzungsgeschichten, liegen oder nicht.
    Ich habe z. B. immer sehr gerne die Storys von Pit und Pikkolo, als Fortsetzung gelesen (auch als Kind oder Jugendlicher)
    Oder von Lucky Luke, oder von den Schlümpfen. Ich hatte natürlich auch immer als Kind jemanden, der mir dann das nächste Heft gekauft hat.
    Klar, es wäre natürlich schlecht gewesen, wenn jede FF - Story auf Fortsetzungen angelegt gewesen wäre.
    Es hängt aber auch meiner Meinung nach, immer von dem jeweiligen Kind ab, ob es Fortsetzungen mag oder eher nicht.
    Außerdem möchte ich hier noch auf die Zeitschrift ZACK verweisen. Die bestand doch nur aus Fortsetzungen,
    war aber doch lange Zeit sehr erfolgreich.

    Abfolge einer Geschichte: 10 oder 20 Seiten eine Geschichte weiter zu lesen ist natürlich nervend, gerade für ein Kind
    Kurze Werbeunterbrechungen von 1-2 Seiten gehen aber noch, denke ich. Mich hat das damals jedenfalls nicht gestört.

    Hauptfiguren: Also das Fix und Foxi eintöniger sein sollte als MM, ( zumindest damals) kann ich überhaupt nicht verstehen.
    Ich hatte mir auch in der Kindheit und als Jugendlicher häufiger mal die MM gekauft, bin aber immer wieder auf die FF zurückgekommen.
    Ich fand damals die MM Storys eintöniger. Z.B. immer das Gleiche: Donald ist ständig pleite, Onkel Dagobert hockt auf seinem Geld, die Panzerknacker
    wollen DDs Geldspeicher knacken, Gustav Gans ist der ständige Glückspilz, Donald wirbt um Daisy u.s.w. Darum geht es doch in sehr vielen MM - Storys.
    Da fand ich, auch damals, die FF-Storys lustiger und interessanter. Lupo war auch ständig pleite, aber während sich Donald um einen Job abmühte, versuchte es Lupo eben auf andere "ART".

    Wie gesagt, ich schreibe hier nur so, wie ich meine Kindheit in Erinnerung habe. Natürlich haben Andere Leser von damals als Kinder auch andere Sichtweisen gehabt und ihnen gefiel die MM besser. Bei mir war es eben anders. Aber ich denke, man kann das nicht verallgemeinern. Es ist nur schade, dass die FF heute keiner mehr kennt.
    Geändert von Fax (09.12.2018 um 14:02 Uhr)

  2. #27
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    Zitat Zitat von Pickie Beitrag anzeigen
    Danke, dass Du das gezeigt hast!
    Gerne!
    Ich verkaufe ja selbst über Ebay - und wenn man gute Erlöse erzielt, sollte man irgendwie auch wieder etwas zurückgeben. Ist aber auch nur meine Meinung.

    Zitat Zitat von Pickie Beitrag anzeigen
    Gibt es Anzeichen dafür, dass sich auf diese Arbeit hin etwas in den Kauka-Heften verändert hat?
    Ich selbst habe keine Veränderung feststellen können.
    Die "Bilder" (Fix und Foxi Kartei) liefen bis Heft 21/1969. Ab Nummer 22 startete PANORAMA.
    Tramp lief bis Nummer 8/1969 und wurde ersatzlos gestrichen. (Ich selbst mochte die Texte nicht, weil es viel zu viel zu lesen war. Außerdem mochte ich den s/w-Teil aus Prinzip nicht. So fand ich als Kind auch den Umstand in den LTB doof, dass es immer einen Wechsel zwischen Farb- und s/w-Seiten gab. Ich habe mir dann später die reinen Farbausgaben zugelegt. Zumindest bis Nr. 36.)
    Die Fortsetzungsgeschichten sind unverändert geblieben.
    Herzliche Grüße
    nc

  3. #28
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    Zitat Zitat von Fax Beitrag anzeigen
    Ich muss da, bei einigen von deinen Ausführungen zumindest zum Teil widersprechen, nc_Schmidt

    Das sind nicht meine Ausführungen, sondern das Zitat eines Gutachtens des Diplom-Psychologen G. Kerzel.
    Und bitte..... nc-schmitt (KATHOLISCH!)

    Zitat Zitat von Fax Beitrag anzeigen
    Ich denke, es ist eher Geschmackssache ob einem Fortsetzungsgeschichten, liegen oder nicht.
    Ich habe z. B. immer sehr gerne die Storys von Pit und Pikkolo, als Fortsetzung gelesen (auch als Kind oder Jugendlicher)
    Oder von Lucky Luke, oder von den Schlümpfen. Ich hatte natürlich auch immer als Kind jemanden, der mir dann das nächste Heft gekauft hat.
    Klar, es wäre natürlich schlecht gewesen, wenn jede FF - Story auf Fortsetzungen angelegt gewesen wäre.
    Es hängt aber auch meiner Meinung nach, immer von dem jeweiligen Kind ab, ob es Fortsetzungen mag oder eher nicht.
    Jedoch habe ich Verständnis, dass Fortsetzungen unerwünscht sind. Ich hatte zu dieser Zeit als Kind 50 Pfennig "Sonntagsgeld" bekommen und war tatsächlich auf Zufälle angewiesen, überhaupt ein Heft in die Hand zu bekommen.

    Zitat Zitat von Fax Beitrag anzeigen
    Außerdem möchte ich hier noch auf die Zeitschrift ZACK verweisen. Die bestand doch nur aus Fortsetzungen,
    war aber doch lange Zeit sehr erfolgreich.
    ZACK war lediglich im Jahre 1973 "erfolgreich". Ab Heft 18/1974 traten die ersten Einsparungen in Form des labbrigen Umschlages ein. Die Krise zeigte sich weiterhin, bis Kauka & P. Wiechmann engagiert wurden, um das Magazin wieder in die Gewinnzone (höhere verkaufte Auflage) zu bringen. Wiechmann's Idee war geprägt von abgeschlossenen Geschichten.

    Zitat Zitat von Fax Beitrag anzeigen
    Wie gesagt, ich schreibe hier nur so, wie ich meine Kindheit in Erinnerung habe. Natürlich haben Andere Leser von damals als Kinder auch andere Sichtweisen gehabt und ihnen gefiel die MM besser, bei mir war es eben anders. Aber ich denke, man kann das nicht verallgemeinern. Es ist nur schade, dass die FF heute keiner mehr kennt.
    Völlig in Ordnung, über Geschmack braucht man nicht zu streiten/diskutieren.
    Herzliche Grüße
    nc

  4. #29
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    Zitat Zitat von nc-schmitt Beitrag anzeigen
    ZACK war lediglich im Jahre 1973 "erfolgreich".
    Aber z. B. die Wäscher-Comics waren viele Jahre erfolgreich und bestanden, zumindest bei den Piccolos und Großbänden, aus Abenteuern, die sich jeweils über viele Hefte hinzogen. Dazu kam noch, dass die Großbände nur 14täglich erschienen sind, von den Piccolos weiß ich's jetzt nicht.
    Für die ganze Arbeit Herrn Kerzels gilt, dass auf der Grundlage von viel zu wenigen Daten arg vollmundige Urteile gefällt werden, die ziemlich apodiktisch klingen. Die den Urteilen zugrundeliegenden Schlüsse sind obendrein meistens schief. Die Aussage von Knox (Punkt 6) soll nicht verständlich sein, weil ein normaler Mensch - so der Topos - einen genialen Professor eben nicht versteht. Mit diesem Zitat die Unverständlichkeit von FF belegen zu wollen, ist lächerlich. Was die Panelfolgen angeht, wird nur behauptet, dass sie in der MM verständlicher seien, weder aus FF noch MM werden konkrete Beispiele gebracht.

    Kurz: Diese Untersuchung ist das Papier nicht wert, auf das sie mal getippt wurde. Und das hat mit "Geschmack" nichts zu tun.

  5. #30
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    Als Zeitdokument ist eine solche Studie gleichwohl wichtig. Denn es zeigt, dass man sich beim Kauka-Verlag Gedanken um sein Hauptprodukt machte. Und für uns bereichert es den Diskussionsstoff in diesem Forum.

  6. #31
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    Zitat Zitat von Old Pauli Beitrag anzeigen
    Als Zeitdokument ist eine solche Studie gleichwohl wichtig. Denn es zeigt, dass man sich beim Kauka-Verlag Gedanken um sein Hauptprodukt machte. Und für uns bereichert es den Diskussionsstoff in diesem Forum.
    Dass sich Kauka Gedanken um sein Hauptprodukt machte, merkte man an den ständigen Innovationen (Ich-weiß-mehr, Schmuckbilder, Pony-Preisausschreiben, Lizenzserien usw.) und an seinen Leitartikeln und dem Aufruf "schreibt mir!".
    Diskussionsstoff: Diskutieren lässt sich nur Argumentiertes. Die Untersuchung behauptet nur. Da ist die Diskussion schnell zu Ende, indem ich sage: Nuja, ich hab das alles genau andersrum erlebt. Und ich bezweifle im Übrigen, dass ich da zur Minderheit der Leser gehörte. Aussage gegen Aussage. Das ist keine Diskussion. Schade, ich hatte mir von der Untersuchung wesentlich mehr erwartet.

  7. #32
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    Ich kann mir richtig vorstellen, wie Rolf Kauka beim Lesen der Studie geknurrt hat: "Und für sowas haben wir jetzt Geld ausgegeben!"

  8. #33
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    Vielen Dank für dieses Gutachten!
    Ich kann diese statistische Erhebung für den Zeitraum von 1979 (10 Jahre später) auch für Österreich bestätigen! Da hatte ich als Achtjähriger meine Mutter endlich so weit bearbeitet und ihr die Notwendigkeit eines Micky Maus - Abos erläutert. Großstadtkind. Männlich.
    Meinem kleinem Bruder, drei Jahre jünger als ich, habe ich mit beinharter Überzeugungsarbeit den Erwerb von Fix und Foxi aufgeschwatzt. Somit hatten wir beides im Kinderzimmer. Mehr war nur durch gute Omas drinnen. Die hatten so Zaubertaschen, wo oft für die braven Enkel was besorgt wurde, was in den Drehständern der umliegenden Trafiken bestaunt wurde.
    Als mein Bruder älter wurde und eigene Entscheidungen bezüglich seines Taschengeldes getroffen hatte, war Fix und Foxi ganz schnell wieder außen vor.

  9. #34
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    @Huxley
    Ihr hattet also in Eurer Familie sowohl FF als MM regelmäßig, und das bestätigt die Untersuchung eben nicht. Denn diese hat festgestellt, die befragten Kinder können sich die Hefte nicht regelmäßig leisten. Allerdings muss man auch bedenken, dass 1979 Eltern in der Regel schon deutlich großzügiger waren in Sachen Taschengeld als in den 60ern. Aber was mich und meine Kumpels damals in den 60ern betraf, hatten wir das Geld für die jeweilige Lieblingsserie eigentlich immer, obwohl alles andere als im "gutbürgerlichen" Milieu beheimatet, mit Fernseher und Klavier ...

  10. #35
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    Zitat Zitat von fixundfertig Beitrag anzeigen
    @Huxley
    Allerdings muss man auch bedenken, dass 1979 Eltern in der Regel schon deutlich großzügiger waren in Sachen Taschengeld als in den 60ern...
    Absolut richtig.
    Als Kind war ich übrigens alles andere als im gutbürgerlichen Milieu beheimatet.
    Ich beziehe mich auch nur auf das "Ergebnis der Untersuchung", dass mir die mondäne Micky Maus Ende der Siebziger viel wichtiger war als das biedere Fix und Foxi.
    Und alles ist eine Sache des persönlichen Geschmacks. Wie bei Speiseeis.
    Als ich später Fix und Foxi - Hefte aus den Sechzigern in die Finger bekommen habe, konnte ich auch einen Qualitätsverlust zu den Siebzigern feststellen.

    Trotzdem finde ich solche Gutachten - hier im Comicforum als Diskussionsbeitrag zur Schau gestellt - phänomenal.
    Ich habe den Thread erst heute entdeckt. Vielen Dank!
    Geändert von Orwell (12.12.2018 um 12:19 Uhr)

  11. #36
    Mitglied Avatar von Fax
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    Es wurde hier als Heimat für die Comicfiguren geäußert: Fix und Foxi spielt auf dem Land und die MM in der Stadt.
    Dem kann ich nur zustimmen, denn während die MM in Entenhausen, spielte und immer noch spielt.
    kam für die FF, der Ort Fuxholzen doch erst in den 80ern auf. Leider auch zu einem Zeitpunkt, als die Qualität der FF - Storys doch
    schon ziemlich stark nachließ und die Handlung und Dialoge immer flacher wurden.
    Davor spielte die Handlung der FF, zumindest für mich, irgendwo südlich von München, im Bayern auf dem Land.


    Man kann sich sicherlich über die Qualität der Storys der FF und der MM streiten. Zumindest ab den 80ern wurde,
    die Handlung der FF Storys, nach und nach, für mich so unerträglich, das ich immer häufiger zur MM griff oder zu den: "Lustigen Taschenbüchern"

    Für mich stellt sich nun die Frage: Welche Comic - Figuren sind für mich, ich will es mal so ausdrücken: "Lebensechter".
    Das ist bei Comic - Figuren natürlich so eine Sache, aber mir gefielen der Figuren in der FF in dieser Beziehung wesentlich besser ( zumindest bis Anfang der 80er Jahre )

    Die Figuren der MM waren für mich da eher unrealistisch.

    z. B. Dagobert Duck und sein Geldspeicher: eine eher unrealistische Figur. Dem gegenüber könnte man Oma Eusebia nennen,
    eine alte Rentnerin, die ihre ganzen Ersparnisse im Sparstrumpf aufbewahrt, ist für mich da schon ein wenig glaubhafter.

    Donald Duck, der ewige Pechvogel, der immer versucht sich gegen Konkurrenten wie Gustav Gans durchzusetzen um Daisy zu imponieren und seinen Neffen ein gutes Beispiel zu geben.
    Lupo hingegen, hat diesen Ehrgeiz gar nicht. Er haust in seinem Turm und nimmt sich was er braucht.

    Oder Onkel Fax der notorische Spießer und Briefmarkensammler. Da gibt es, meiner Meinung nach bei der MM keine entsprechende Figur.

    Oder Knox und Daniel Düsentrieb. Knox der ein ernstzunehmender Wissenschaftler sein möchte. Dagegen wirkt Düsentrieb eher wie ein verrückter Erfinder. Dann Mickey Maus, der ständig irgendwelche Kriminalfälle lösen muss.

    Wer kennt solche Typen, wie aus der FF nicht auch aus der Realität.
    Für mich sind die FF - Figuren daher, in ihrer alten Form und den Storys bis etwa ende der 70er Jahre einfach liebenswerter als die US - amerikanischen Disney Figuren. Die sind für mich eher unrealistisch.
    Geändert von Fax (16.12.2018 um 00:07 Uhr)

  12. #37
    Mitglied Avatar von Rosenelf
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    Ich fand FF auch besser als MM ... besonders die Pauli-Geschichten fand ich immer so süß.

    Welche Disney-Charaktere könnte man wohl am ehesten mit Pauli und mit Hops und Stops vergleichen?

  13. #38
    Mitglied Avatar von Fax
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    Tut mir leid Rosenelf, da fallen mir keine eine. Dafür sind die beiden Comics einfach zu unterschiedlich.
    Geändert von Fax (15.12.2018 um 23:57 Uhr)

  14. #39
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    Vielleicht
    Vetter Hase
    Jacki & Karli

    Im Gegensatz zu den Disney-Comics, die klar durchstrukturiert erscheinen und deren Erzählungen glatt und übersehbar sind, haben die Geschichten von FF eher eine gewisse Bodenständigkeit. Eine (unter Kindern oder normalen Menschen) bekannte Langeweile, statt erzählerische Action. Will heißen, dass eine FF-Geschichte damit beginnt, dass die FF-Charaktere am Anfang einer Story nur mal so rumsitzen und sich langweilen und darauf warten, dass etwas passiert. Bei den Ducks beispielsweise ist der "Konflikt" oder das Thema gleich mit den ersten Bildern umrissen.
    Also bei den "Kaukas" ist es eher so, dass man die vorgezeigte Situation aus der eigenen Erfahrung heraus kennt.
    ?
    Herzliche Grüße
    nc

  15. #40
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    Der Diplom-Psychologen Günther Kerzel hat ein kluges Gutachten geliefert mit vielen Verbesserungsvorschlägen und wichtigen Ansätzen aus Kindersicht. Das bringt dem Auftraggeber viel mehr als ein reines Hurra-Schönwetter-Gutachten, das dem Auftraggeber nur den Bauch pinselt. Bezahlte Claqueure haben es einfacher, sind aber eine Fehlbesetzung, und zu so einem kritischen Gutachten gehört Mut.

    Ein Gutachten hat übrigens nichts mit Demoskopie zu tun, sondern dient in diesem Falle dem Dialog mit der Zielgruppe. Die Gruppendynamik ist dabei durchaus erwünscht, denn auch auf dem Schulhof, bei Geschwistern und überall, wo Kinder sich über Comics austauschen, spielt diese Dynamik eine große Rolle. Solche Diskussionsrunden mit einem Dutzend Teilnehmern werden im Marketing vieler Unternehmen auch heute noch erfolgreich durchgeführt.

  16. #41
    Junior Mitglied Avatar von apollvomatoll
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    Mit einem begrüßenden Hallo, meine Frage in die Runde: Ist mehr oder weniger bekannt, welche FF-Zusatzserie, wie z.B. "Pauli", "Mischa", "Tom und Biber", "Don Pepito", "Texas Bill", etc. unter den Lesern die beliebteste werden konnte?

  17. #42
    Mitglied Avatar von frank1960
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    Die Frankobelgier außen vor lassend, würd Ich auf Pauli, Tom und Biber, Mischa im Weltenraum tippen. In dieser Reihenfolge, wobei bei mir persönlich die Gang um Turbino auf zwei rangiert. Vielleicht gab's auch mal ne Abstimmung im Heft; daran, wenn's so war, hab Ich aber keine Erinnerung.
    Ach wär Ich doch ein Junge noch wie einst
    Mit Bastei-Gruß,
    Euer Frank

    Ganz neu: Jetzt auch mit Lehning-Gruß!



    OM

  18. #43
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    Zitat Zitat von apollvomatoll Beitrag anzeigen
    Mit einem begrüßenden Hallo, meine Frage in die Runde: Ist mehr oder weniger bekannt, welche FF-Zusatzserie, wie z.B. "Pauli", "Mischa", "Tom und Biber", "Don Pepito", "Texas Bill", etc. unter den Lesern die beliebteste werden konnte?
    Im Fix und Foxi-Heft Nr. 580, Seite 30 vom Januar ‘67 gab es einmal eine Leserumfrage zur Schmuckbildwahl. Das Ergebnis könnte man auch als eine zu diesem Zeitpunkt allgemeine Beliebtheitsskala werten. Jedoch liefen die zwei titelgebenden Füchse außer Konkurrenz, da sie die Stars des ersten Schmuckbildes waren. (Möglicherweise hätten Fix und Foxi ansonsten einen der hinteren Plätze belegt.)
    Es ist auch bekannt, daß bereits in frühen Jahren der LUPO den Zwillingen deutlich den Rang abgelaufen hatte. (Lupo taucht nämlich auch nicht in dieser Wertung auf. Vielleicht deshalb nicht, da er zu diesem Zeitpunkt seine eigene Heftreihe TIP TOP hatte.)
    Deshalb ist diese Platzwertung nur bedingt aussagekräftig.
    1. Pit und Pikkolo
    2. Tom und Biber
    3. Lupinchen
    4. Diabolino
    5. Opa Nikodemus
    6. Eusebia
    7. Pauli
    8. Mischa und Connie
    9. Bobo
    Herzliche Grüße
    nc

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