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  1. #1

    Mosa-icke 23, BMC-Magazin 18 und ORMIG

    Wir haben es mal wieder geschafft. Die kommende Ausgabe unseres Mosa-icke befindet sich seit letzten Sonntag in der Druckerei. Euch erwartet dann ab dem 9. Juni ein hoffentlich wieder abwechslungsreiches und interessantes Heft. Wie schon im vergangenen Jahr könnt ihr uns deshalb ab 10 Uhr in Rainer Gräberts Laden besuchen kommen. Es wird wieder eine kleine Tombola geben und vielleicht auch ein paar tagesexklusive Überraschungen. Schon bestellt sind wieder eine Ladung Petits Fours, die beim letzten Mal ja recht gut angekommen sind.

    Das Mosa-icke wird dieses Mal 64 Seiten haben, auf denen wir euch einen bunten Querbeet-Mix anbieten wollen.

    Außerdem erscheint am selben Tag, wenn nichts dazwischenkommt, auch die neue Ausgabe vom BMC-Magazin mit diesmal 44 Seiten. Der Probedruck sollte die Tage ankommen.

    Des Weiteren gibt es auch noch ein DDR-Nostalgiehaft mit dem interessanten Titel ORMIG, welches über den MOSAIK-Tellerand hinausschaut – es aber nicht auslässt – und an jene Dinge erinnert, die einem DDR-Kind und -Jugendlichen in angenehmer Erinnerung geblieben sind. Vielleicht gefällt euch ja dieses neue Angebot? Es ist für mich fast so etwas wie eine kleine Fanzine-FRÖSI, sogar mit echtem eingehefteten Gimmick. Und dieser Gimmick ist in der Tat ein Hammer. Finde ich zumindest.

    Ihr seht also, es könnte sich lohnen, wenn ihr persönlich am 9. Juni bei uns vorbeischaut.

  2. #2
    Mitglied Avatar von Capitano Spavento
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    Danke für die Info, Predantus, dann kann ich bei den Gräberts gleich eine Dreier-Komplettbestellung loswerden!

    Kannst Du uns schon etwas zu den Preisen verraten?
    Freue mich wirklich schon auf Eure neuen Werke.

  3. #3
    Ich denke, das Mosa-icke wird wie immer 10 € kosten und das BMC-Magazin 9 €. ORMIG weiß ich jetzt noch nicht.

  4. #4
    Moderator Mosaik und Leipziger Comicgarten Forum Avatar von thowiLEIPZIG
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    Mal Butter bei de Fische:



  5. #5
    Bei der gleichen Quelle gibt es übrigens auch schon einen ersten Blick auf und in das neue Mosa-icke.

  6. #6

  7. #7
    Mitglied Avatar von Capitano Spavento
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    Danke, Predantus!
    Ich sehe da, das Wort "Variant-Cover", leider nur für die Mitarbeiter und Helfer, aber es sei Ihnen gegönnt.
    Nur sehen würde ich die später gerne mal in voller Größe.
    Das hintere Cover sieht sehr interessant aus.

  8. #8
    das hintere ist auch das Variant-Cover. Beim normalen Cover, das Heft davor, ist weiter rechts dann noch Dig zu sehen, gezeichnet von Michael Barz, dem ehemaligen Tierparkfotografen und ganz nebenbei ein MOSAIK-Sammler der ersten Stunde. Also wirklich in Person ab der Nummer 1 dabei.
    Sicher wird man später auch irgendwo beide Cover in voller Schönheit bewundern können.

  9. #9
    Mitglied Avatar von Capitano Spavento
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    Sehr schön, dann dürfen wir ja mal gespannt sein!

  10. #10
    Mitglied Avatar von Remory
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    Zitat Zitat von Capitano Spavento Beitrag anzeigen
    Danke für die Info, Predantus, dann kann ich bei den Gräberts gleich eine Dreier-Komplettbestellung loswerden!

    Kannst Du uns schon etwas zu den Preisen verraten?
    Freue mich wirklich schon auf Eure neuen Werke.
    Jetzt kann ich auch etwas zum Preis des ORMIG sagen. Das Heft kostet 10 Euro, auch wenn es nur 32 Seiten hat und im A5 Format ist. Die Beilagen ( Kaugummibilder und Bastelbogen) haben es leider teurer gemacht, als ich zunächst geplant habe. Dafür sind diese sehr schön und ich hoffe, das sie gut angenommen werden. Den Heft liegt immer ein Zehnerpack mit verschiedenen Kaugummibildern bei.
    Ich würde es sehr gern sehen, wenn das ORMIG über das Kaufen, Lesen und Abheften hinausgeht und die schönen Kindheitserinnerungen ein Stück wieder erlebbar machen. Deshalb wird es auch keine Komplettsätze der Kaugummibilder geben. Das untereinander Tauschen gehört zum Konzept des Heftes dazu.

  11. #11
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    @Rookie, ich gehe davon aus, der Remory Backcatalogue ist am EVT im Roman-Comic-Laden Gräbert auch mit dabei...?

  12. #12
    Mitglied Avatar von phönix
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    Was ist ein "Remory Backcatalogue"? Ein Katalog über Dinge, die nicht mehr zu haben sind?

  13. #13
    Mitglied Avatar von Remory
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    Er meint sicher den Remory-Katalog von 2018, der im Januar erschienen ist.


    Das ist ein Bestell-und Übersichtskatalog. Vieles, wie die Hefte sind noch zu haben, aber es wird dort auch alles aufgezählt, was bereits vergriffen ist. Da das ja in nicht allzuferner Zukunft ein abgeschlossenes Sammelgebiet sein wird, ist so eine Übersicht sicher ganz sinnvoll. Ich weiß nicht ob Rainer noch welche auf Lager hat, würde aber zur Sicherheit auch welche mitbringen.

  14. #14
    Er hat halt die Begriffe Backlist und Katalog vermischt. Und da das Denglische heute immer zu seinem Recht kommen muß, wird dann Backcatalogue drauß. Abgesehen davon hatte ich die Frage ja schon 2 Tage früher im Remory-Thema gestellt.

  15. #15
    Mitglied Avatar von Capitano Spavento
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    Danke schon mal für ausführliche Beschreibung des "Ormig" im Voraus!
    Dann kann ich bei den Gräbert's schon mal vorbestellen.
    Mein bester Kumpel bekommt auch so ein Blättchen verpasst, ob er will oder nicht.

    Der Titel ist schon mal geheimnisvoll, bin mal auf die Erklärung im Heft gespannt.

  16. #16
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    Zitat Zitat von Capitano Spavento Beitrag anzeigen
    ...

    Der Titel ist schon mal geheimnisvoll, bin mal auf die Erklärung im Heft gespannt.
    Muss doch mal vorsichtig nachfragen: Was soll denn an dem Titel geheimnisvoll sein??

  17. #17
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    Zitat Zitat von Confuegos Beitrag anzeigen
    Muss doch mal vorsichtig nachfragen: Was soll denn an dem Titel geheimnisvoll sein??
    Wer kein gelernter DDR-Bürger ist, muss erst googeln ;-)

    Außerdem, siehe hier:
    Was so geheimnisvoll klingt, war die in der DDR geläufige Bezeichnung für einen Hektrografen, benannt nach der Berliner Firma Organisationsmittel GmbH.
    Von Killerbäumen und Kosmonauten - Horror hoch zwei diesen Herbst bei Weissblech!

    Bitte beachtet auch meinen Verkaufsthread.

  18. #18
    Mitglied Avatar von Remory
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    So ist es. ORMIG ist ein Druckverfahren, das in der DDR angewnadt wurde. Da Kopierer verboten waren, hat man sich für Kleinstauflagen damit beholfen. Im Prinzip ist es das Hektografie-Verfahren. Tatsächlich wird darüber auch in der Einleitung des Heftes kurz reflektiert.
    Oder wie auf Facebook geschrieben wurde: ORMIG= Ost-Regional-M-It-Gum

  19. #19
    Mitglied Avatar von Capitano Spavento
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    Confuegos u. FilthyAssistant (woher willst Du wissen, das ich kein gelernter DDR-Bürger bin? Weil ich in Hessen wohne? OMG), sorry, das ich nicht allwissend bin!
    Danke, Remory, für die kurze Erklärung, "ORMIG= Ost-Regional-M-It-Gum " klingt aber echt besser.

  20. #20
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    Zitat Zitat von Capitano Spavento Beitrag anzeigen
    Confuegos u. FilthyAssistant (woher willst Du wissen, das ich kein gelernter DDR-Bürger bin? Weil ich in Hessen wohne? OMG), sorry, das ich nicht allwissend bin!
    Hey, fühl dich nicht gleich angegriffen. Ich wusste es auch nicht und musste googlen.

    Ich bin nämlich selbst kein gelernter DDR-Bürger (Betonung liegt auf "gelernt"), weil ich zwar in der DDR aufgewachsen bin, aber zu jung war, um die übliche DDR-Sozialisation erlebt zu haben
    Von Killerbäumen und Kosmonauten - Horror hoch zwei diesen Herbst bei Weissblech!

    Bitte beachtet auch meinen Verkaufsthread.

  21. #21
    Mitglied Avatar von phönix
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    Zitat Zitat von Remory Beitrag anzeigen
    ... Da Kopierer verboten waren, ...
    Waren sie das wirklich? Sicher wollte natürlich eine gewisse Sicherheitsabteilung möglichst alles vorab kontrollieren. Und Planwirtschaft erlaubte eh nicht jedem 1000, nicht im Fünfjahrplan vorher bewilligte, Seiten Papier zu drucken.
    Im Onlinelexikon "Jugendoppsition in der DDR" liest sich das so (Auch, wenn hier meiner Ansicht nach Ursache und Wirkung vertauscht sind.):
    ...Da vor allem kleine Institutionen dieses Verfahren benutzen, gibt es die nötigen Materialen auch in der DDR zu kaufen. Handbetriebene oder elektrische Apparate, die erst ein effektives Arbeiten ermöglichen, unterliegen jedoch einer strengen Genehmigungspflicht und Überwachung.
    Also Mangelwirtschaft und Stasi.
    Geändert von phönix (28.05.2018 um 16:14 Uhr)

  22. #22
    Mitglied Avatar von Remory
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    Es gab jedenfalls keine Kopierer und dass sicher aus gutem Grund. Die Stasi hatte welche. Lona hat mal erzählt, sie hat sich die Nr.2 der Digedags auf einen Stasi-Kopierer kopieren lassen.

  23. #23
    Moderator Mosaik und Leipziger Comicgarten Forum Avatar von thowiLEIPZIG
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    Unglaublicher Vorfall, ans Licht gebracht von der BMC: Lona war bei der Stasi!

  24. #24
    Ach ja, da war ja so eine Geschichte, die Lona erzählt hat. Ich habe sie auch nur noch halb in Erinnerung. Als Lona damals beim MOSAIK anfing, konnte ihr Hegen keine Nummer 2 mehr geben. Und irgndwann kam sie mal mit einem Stasioffizier in Kontakt, dem die Nummer 1 fehlte. Also wurden mittels eines Kopierers Kopien angefertigt. Das waren glaube ich die Eckpunkte der Story.

    Bei der Armee gab es übrigens auch Kopierer. Ich hatte auch nur so einen ORMIG-Apparat, sowie dass dazu nötige Eiweiß und Durchschlagpapier. Ich kannte aber auch die beiden Leute, die in einem Extraraum voller Xerox-Kopierer arbeiteten. Na und in der Druckerei wo ich gelernt und später gearbeitet habe gab es natürlich auch welche, aber die hatten auch schon beizeiten hochwertige Trommelscanner.

  25. #25
    Zitat Zitat von Remory Beitrag anzeigen
    Es gab jedenfalls keine Kopierer und dass sicher aus gutem Grund. Die Stasi hatte welche....
    Natürlich fehlten Kopierer an allen Ecken und Enden. Aber es gab schon welche - und nicht nur bei der Stasi und bei der Armee. Viele größere VEBetriebe hatten welche ... sogar aus DDR-Produktion. Die waren bilanzierungspflichtig und schweineteuer (30.000 M und zum DDR-Ende immer noch 18.000 M). Getätigte Kopien mussten genau erfasst werden und nicht alle Mitarbeiter hatten Zugang zu den Geräten. Vom SECOP z.B. wurden etwa 25000 Stück produziert. Der arbeitete bereits nach dem Laserdruck-Prinzip. Den Toner kaufte die DDR allerdings gegen Devisen von 3M (oder die DDR produzierte für 3M und durfte etwas behalten ... )
    Es grüsst
    Uhrviech aus Passow, wo die Digedags ein Zuhause haben

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