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  1. #126
    Mitglied Avatar von JanS
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    Also ich bin von der Abgedrehtheit der Langtüttindarstellung ja begeistert und musste echt lachen.
    Ich bin mir aber nicht sicher ob diese gelungen lustige Figur zu den bisherigen eher mystischen Sachen passt.
    Bei vier, fünf und sechs muss ich an die Musik der "Benny Hill Show" denken. Kennt die jemand ?

  2. #127
    Jetzt, wo Du es sagst: Da könnte man ein hammermäßiges Daumenkino raus machen… ;-)

    Wäre das nicht wieder ein echtes Zwoelefant-Projekt?

  3. #128
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    Danke für die Anmerkungen Hyperink und JanS.

    @Hyperink und JanS: Also den Venediger werde ich wohl doch noch einmal angehen. Obwohl riesige Wachsmalkreiden in einer unterirdischen Höhle schon nach einem Traum eines Zeichners klingen. Ich werd auch nochmal den Venediger selber überarbeiten. Ein Freund meinte, dass die Venediger doch eher die Akademiker unter den Sagengestalten sind. Daher passt hier wohl auch besser eine feinere Figur.

    @ Hpyerink: Bei der Darstellung des Buz war es mir auch wichtig, dass er etwas verborgen ist. Deine Idee des Wirbels gefällt mir an sich gut. Andererseits ist dann der Buz weniger versteckt... Dein Vorschlag zur Langtüttin klingt vielversprechend. Das werde ich versuchen.

    @ JanS: Naja, die Langtüttin ist nicht so harmlos, wie sie scheinen mag. Die Benny Hill Show kenn ich nicht.

    @ Hyperink: Daumenkino hab ich noch nie gemacht. Das mit den Projekten ist so eine Sache. Ich würde auch gerne wieder einmal ein Mandala Cartoon machen, aber momentan will ich die Sagengestalten weiterbringen und das ist mehr Arbeit, als ich mir gedachte habe.

  4. #129
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    Zurück zu den Venedigern. Ich hab den Schatten des Venedigers völlig umgestaltet und versucht ihn weniger verhutzelt sondern edler zu gestalten. Und die Kristalle hab ich dreidimensionaler Gestaltet. Das ist doch etwas mehr Aufwand, daher nur einmal die drei großen Kristalle zum Antesten. Version A nur die Kristalle und Version B mit etwas mehr Schwarzflächen. Natürlich kann ich jetzt noch kleinere Kristalle dazumachen, doch ich bin mir noch nicht sicher, ob die flachen Kristalle nicht doch besser ins Konzept passen. Daher würde ich gerne wieder ein paar Meinungen hier einholen:

  5. #130
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    Nach ein paar Nächten ist mir klar, so geht das mit dem Venediger gar nicht.
    Erstens passen mit die 3D-Kristall-Säulen nicht so richtig ins Konzept.
    Zweitens ist die Pose des Venedigers stinklangweilig und sehr steif.

    Also nochmal ran an den Skizzentisch und den Computer. Die Haltung wollte ich einfach schräger machen, das gibt etwas mehr Dynamik. Und es sollte mehr nach "Suchen" aussehen. Und die Kristalle wieder flacher und trotzdem etwas interessanter (hoffentlich):

  6. #131
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    Wow, das ist doch mal ein toller Fortschritt gegenüber der allerersten Version. Die Kristalle sind schön Plastisch aber nicht zu dominant.
    Bei 4b gefällt mir die Anordung der Kristalle auch gut, das sieht ein bisschen aus wie der Stützrahmen eines Bergwergsstollens.
    Hast du mal wieder vor Karikaturen zu machen ?

  7. #132
    Das Letzte finde ich persönlich genial. Und die Kristalle sehen viel besser aus.
    Kleine Korrektur von mir: den Schatten der "Kugel" vlt eher dem Verlauf des Kristalles folgen lassen anstatt ihn senkrecht dar zu stellen.
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  8. #133
    Ich finde das letzte auch richtig toll! Da hast Du Dir mit Deinem „Dranbleiben“ wieder einmal einen beeindruckenden Fortschritt erarbeitet. Was ich daran immer wieder faszinieren finde: Den qualitativen Unterschied der Varianten bei *eigentlich* gleichem Handwerksniveau. Der Unterschied liegt offenbar zum allergrößten Teil im Denken… der Klarheit der Zielsetzung und der Konsequenz der Umsetzung. Und zumindest bei so speziellen Themen (zu denen man keine gedanklichen Vorlagen im Hinterkopf hat) dauert das einfach seine Zeit... einschließlich zwischenzeitlicher Pausen. Das zu akzeptieren und mit entsprechender Ruhe und Geduld zu Werke zu gehen, ist auch ein Schritt. Nett von Dir, dass Du die Welt hier so offen an Deinem Suchweg teilnehmen lässt.

    Ganz banale Frage noch: Was ist das eigentlich für ein Objekt, das der Venediger in der Hand hat? Ein Pendel, das wünschelrutenartig bei der Suche hilft? Oder eine kugelrunde Grubenlaterne? Oder etwas völlig anderes?

  9. #134
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    Danke JanS, Federkiel und Hyperink.

    @ Hyerink: Ich zeige hier gern die Entwicklungsschritte, weil es offenbar Interesse gibt und noch viel wichtiger, da es viele gute Anregungen und Gedanken dazu gibt. Ich bin mir ziemlich sicher, dass in guten Bildern immer viel Arbeit drinnen steckt. Zumindest kann ich mit Arbeit meine Sachen verbessern.

    @ Federkiel und Hyperink: Das Gerät in der Hand des Venediger hilft ihm bei der Suche nach Schätzen. Es ist eine Art Schatzkompass. Er wird als rundes Ding mit einer Nadel beschrieben. Also hab ich ihn ein wenig wie einen Kreiselkompass angelegt. Das Schwarze ist kein Schatten, sondern das "Gehäuse". Die Venediger können auch so genannte Bergspiegel bauen. In diesen können sie ebenfalls die Lage der Schätze erkennen.

    Und jetzt noch die aktuelle Variante zu Langtüttin:

  10. #135
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    Drachen als Sagengestalt kennt wohl jeder. Natürlich gibt bzw. gab es Drachen auch in Tirol, zum Beispiel im See in Seefeld oder der Drache in der Sillschlucht bei Innsbruck.

    Ein Schattenbild hab ich vor einiger Zeit einmal skizziert und gleich voll verhaut (siehe Version 1), aber dann hab ich mir doch ein paar Dinge im Netz angeschaut, vor allem Tatoos.
    Daraufhin ist Version 2 entstanden, die ich jetzt einmal in drei schwarz-weiß Varianten ausgearbeitet hab. Zwischendrin war ich mir nicht sicher und hab noch eine Version 3 skizziert.


    Von den 2er Varianten ist mein Favorit 2B.

  11. #136
    Von den gezeigten Varianten ist mir spontan Drache 3 am sympathischsten – weil der mit seinem Knoten am ehesten nach einer erzählenswerten Story aussieht. Nummer 2 ist für mich zwar ausgesprochen Logotauglich (man merkt: Du vermisst die Mandala-Cartoons)… aber auch extrem nah an „Bacardi“. Nummer 1 wirkt auf mich , ehrlich gesagt, relativ uninspiriert.

    Ich glaube es ist extrem schwierig einfach „irgendeinen“ Drachen zeichnen zu wollen. Gibt es in Eurer Sagenwelt nicht einen, der auf irgendeine Art ähnlich „speziell“ wie die sonstigen Figuren ist?

    Was die letzte Langtüttin angeht: Das Bild an sich und im Ganzen gefällt mir sehr gut. Die Gestik beider Personen finde ich klasse. Ein kleiner Schönheitsfehler ist für mich persönlich die prominente Rolle, die der Baum in dem Geschehen hat. Seine offensichtlich böse Seele und die bedrohliche Hinwendung zu den Personen ist zwar toll gezeichnet… aber für mich sieht es so aus, als wäre eigentlich er der Hauptakteur…

  12. #137
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    Danke hyperink, deine Kommentare treffen wieder einmal voll ins Schwarze:

    Langtüttin: Ja allein durch die Größe dominiert natürlich der Baum das Bild. Ich hatte das Gefühl, dass die Langtüttin allein einfach zu schwach ist. Und das Getreidefeld im Hintergrund passt auch noch nicht so ganz. Da muss ich noch einmal ran.

    Drachen: Die bekannteste Drachengeschichte aus Tirol ist jene vom Drachen aus der Sillschlucht bei Innsbruck. Den hat der Riese Haymon zur Strecke gebracht. Aber da gibt es jetzt keine ganz so spezielle Beschreibung. Einerseits stimmt es, dass es interessanter ist, wenn es ein spezieller Drache ist, andererseits geht aber auch um das Allgemeine und ein "Symbolbild". Hm. Beide Varianten haben was für sich. Ich dachte einmal an ein Bild, das einen Schifahrer zwischen zwei Gipfeln zeigt und hinter ihm kommt eine Staublawine daher. Beim zweiten Hinschauen erkennt man dann eine Drachen in dem ganzen Schneestaub. Das würde einen Drachen mit einer tötlichen Lawine verbinden. Aber so ein Bild mit Schwarz/Weiß umzusetzen erscheint mir zu schwierig (?).

  13. #138
    Was ich bei deinen Drachenskizzen etwas schade finde, ist dass sie sich an die heutigen, "modernen" Drachen orientieren.
    Gerade bei Sagen denkt man doch eher an etwas altmodisches (nicht negativ gemeint) und ursprüngliches. Wie wäre es mit dem Design eines klassischen Lindwurmes?
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  14. #139
    Mitglied Avatar von JanS
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    Mich sprechen diese Gestaltungen sehr an. 2c ist die beste Version.
    Wäre ein schickes Tatoo.

  15. #140
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    Danke Federkiel und JanS.

    Das mit dem "modernen" Drachen ist wohl ein Punkt für dich Federkiel. So gesehen sieht er wohl auch zu schick und edel aus. Das mit dem Lindwurm ist ein Idee.
    Bei den eiszeitlichen Kelten gab es eine Trompetenart, die man Carnyx nennt. Die Mündung stellt einen Wildschweinkopf dar, aber ich denke sie ist auch eine gute Vorlage für einen etwas hässlicheren Drachenkopf.
    Weiters stehen auf meiner Liste der Sagengestalten auch noch die Riesen. Weiter oben hab ich schon den Kampf vom Drachen aus der Sillschlucht mit dem Riesen Haymon angesprochen. Daher folgende Idee: Die Schattenbilder für Drache und Riese zeigen beide jeweils einen Drachen und einen Riesen, jeweils in unterschiedlichen Posen im Kampf.
    Hier eine erste Skizze:

  16. #141
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    Für die Langtüttin hab ich nocheinmal eine Variante ohne den Baum versucht. Aber mir ist nicht so recht etwas eingefallen.

    Zur Variante mit dem Baum hat mir ein Freund geschrieben: "es ist, als wüchse mit dem baum der dame quasi die eigene boshaftigkeit über den kopf. nach vorne versucht sie schön wetter zu machen, so gut es eben geht, aber hinter ihrem rücken wuchert, wenn man so will, ihr wahres wesen ins bild, und das auf eine weise, die auf dauer durch keine verstellungskunst zu bändigen ist."

    Darum auch noch einmal zwei Varianten mit Baum, bei der ich versucht hab das Getreidefeld im Hintergrund runder ins Bild einzubinden.

  17. #142
    Dein Entwurf von dem Drachen / Riesen ist wieder sehr logohaft, die Idee gefällt mir aber gut.

    Bei der Langtüttin gefällt mir 9A am besten, bei 9B wirkt mir das Getreidefeld eher wie eine stürmische See.
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  18. #143
    Mitglied Avatar von JanS
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    Ich finde 9a am besten, weil sich bei dem Mädchen nicht die Füße mit dem Kornfeld überschneiden.
    Das mit dem Baum , der die eigendliche Intention der Lantüttin darstellt, ist eine coole Idee.

  19. #144
    Hallo Zwoelefant!

    Das Stichwort „Wildschweindrache“ erscheint mir schon mal adäquat: Schön traditionell, schön schweizerisch… halt nicht *irgendein* hippes Dragon-Icon aus dem globalen Imagepool…

    Die Vermischung zweier Gestalten auf einer Seite fände ich normalerweise zwar irgendwie „methodisch unsauber“… aber wenn das Wesentliche beider Figuren tatsächlich der Kampf mit der jeweils anderen sein sollte, hat das natürlich trotzdem seinen Sinn. Wobei mir unterschiedliche Phasen des Kampfes noch ein bisschen wenig an Differenzierung bzw. Gewichtung wären. Wie wäre es, den jeweils „offiziellen“ Protagonisten der Seite groß im Vordergrund und den „Gegenspieler“ deutlich kleiner im Hintergrund darzustellen?

    Bei der Langtüttin hat Dein Freund den Reiz des Bildes sehr treffend beschrieben. Rein vom Bild her schließe ich mich ihm und Jan S diesbezüglich auch vollkommen an: Super Idee und super Wirkung! Und trotzdem stört mich für den Anwendungsfall „Bestimmungsbuch“ die irreführende Scherpunktsetzung der Gesamtseite… gerade, weil die im Oberthema „Sagen“ auch so plausibel wäre: Eine „Herrscherin der Bäume“, die diese als hundertarmige „Erfüllungsgehilfen“ ihrer finsteren Pläne nutzt, würde ja wunderbar in Konzept passen. Ich hätte vom Bild her so etwas vermutet… und mir über den minimal ungewöhnlichen Umriss ihres „Schals“ keine weiteren Gedanken gemacht.

    Ich würde zumindest einmal versuchen, der „Venus von Willendorf“ wieder etwas näher zu kommen und ihrem Verhältnis zu ihrer „Tüttin“ ein ähnliche Gewicht wie dem zu dem Kind zu verleihen. Wenn alle Stricke reissen, bleibt Dir ja immer noch die „Herrin des Waldes“ auf der Hinterhand…

  20. #145
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    Danke für die Rückmeldungen Ferderkiel, JanS und Hyperink.

    @Hyperink: ja, alles gute Punkte. Momentan bin ich noch ein bisschen faul bei Langtütting und Drache, da mir die bisherigen Varianten doch ziemlich gut gefallen. Allerdings hat das auch den Vorteil, dass sie auf jeden Fall einen guten Plan B abgeben. Vielleicht ergibt sich ja noch eine zündende Idee...

    In der Zwischenzeit hab ich mir schon einen neuen Gesellen vorgenommen, der weltweit bekannt ist: der Teufel.
    Die erste Schatten-Variante ist ziemlich klassisch, wobei die Füße eine etwas seltsame Position haben.
    Dann hab ich schon vor einiger Zeit eine typische Szene gezeichnet: Der Teufel beim Kartenspielen mit nichts ahnenden Burschen. Meist geht es bei solchen Geschichten darum, dass die Burschen über dem Spiel die Zeit übersehen und nicht rechtzeitig in die Messe kommen. Dies ermöglicht es dem Teufel wiederum sich eine Seele zu schnappen.
    In der zweiten Schatten-Variante hab ich versucht die Szene im Schattenriss umzusetzen.

  21. #146
    Mit dem Teufel ist es wieder so ähnlich wie mit dem Drachen: Im Prinzip fast idiotensicher *irgendwie* zu zeichnen… aber gar nicht so einfach, wenn es darum geht, die richtige Erscheinungsform für ein Bestimmungsbuch zur Schweizer Märchen- und Sagenwelt zu finden…

    Im Grundsatz finde ich die Idee mit den Karten gut… wobei ich an dem ersten Anlauf hierzu zwei Kritikpunkte hätte: Erstens müsste m. E. unter allen Umständen seine untere Körperhälfte (mit Pferdefuß und Schwanz) zu sehen sein… und zweitens finde ich, dass der Teufel hier als einer von drei mehr oder minder gleichberechtigt wirkenden Akteuren einen zu kleinen Anteil am Bild hat…

    Wie wäre es, nur den Teufel allein mit seinen Karten vor einem „offenen“ Tisch zu zeichnen, wo man zwischen den beiden Tischbeinen seine unter Körperhälfte sieht?

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