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  1. #101
    Mitglied Avatar von Tilberg
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    Zitat Zitat von Grimbart Beitrag anzeigen
    Neues Abenteuer, Zeit sich neu im Forum anzumelden. Nach langer Zeit des mitlesens will ich nun auch gern meinen Senf dazu geben. Die Abrafaxe lese ich seit der Suche nach der goldenen Säule. Das waren noch spannende Geschichten damals.
    Den Ort und die Zeit der neuen Handlung finde ich gut. Auf jeden Fall mal was Neues. Leider wurden schon im ersten Heft zwei der vier Geheimnisträger verraten und das alte Mütterchen hat ihren Auftritt jetzt sicher schon hinter sich. Das Geheimnis um den Schatz hätte man mit etwas Spannung aufbauen können. Ich mag auch die Tafel mit mit der Figurenübersicht nicht,das nimmt die Spannung. Die Charaktere sollten nach und nach eingeführt werden ohne das man sie gleich in die Handlung einordnen kann. Aber genug gemeckert, ich freu mich endlich wieder auf ein Schatzjagdabenteuer.
    Tach! Willkommen!

    Ich zähle übrigens drei Geheimnisträger - Simon, das Mütterchen und Genta. Mit den beiden Mönchen wären dann eigentich schon alle 4 bekannt. Oder die Mönche sind keine Geheimniswahrer, sondern so ne Art Schiedsrichter, dann fehlt noch wer. Kombiniere, kombiniere, schau auf die Figurenvorstellungsseite - vielleicht dieser virile Seemann Clarus?
    "Wir pfeifen immer noch darauf, wenn es der Story dienlich ist!"
    Bhur am 12.9.2016

    "Die MosaPedia - das dufte Mosaik-Lexikon im Internet!"
    Nietzsche am 3.1.1889

  2. #102
    Mitglied Avatar von Tilberg
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    PS: Daß du die Serie mit der goldenen Säule erwähnst, find ich lustig, denn an die fühlte ich mich bei der neuen Geschichte sofort erinnert. Da gab es ja auch vier Geheimniswahrer, die wußten, wo der Schatz von Bolangir abgeblieben war. Und die wurden dann von den Faxen nacheinander abgeklappert. Ich erinnere mich, damals nach dem ersten Heft ganz detektivisch eine Übersicht angelegt zu haben mit den vier Namen. Den General konnte man ja gleich wieder streichen, der war ja nun schon tot. Das war ein schönes Gefühl, weil man sich so dem Geheimnis einen Schritt näher wähnte.
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  3. #103
    Mitglied Avatar von CHOUETTE
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    1/87 war eines der besten ersten Hefte einer Serie überhaupt. Da war ich auch ganz hibbelig. Ein Schatz, ein Toter, ein Cliffhanger, ein Spion ... und das alles auf 20 Seiten.
    Bin gespannt, ob ich das auch von diesem Heft schreiben kann. Aber dafür müsste das Aboheft erst mal den Weg zu mir finden. Das ist doch Absicht, da lasse ich mal ein Abenteuer aus, und stets liegt das Heft pünktlich im Kasten. Und sobald ich wieder anfangen will zu lesen, haben die mich wieder vergessen.
    Fasse dich kurz! Nimm Rücksicht auf Wartende!

  4. #104
    Zitat Zitat von [email protected] Beitrag anzeigen
    Warum eigentlich?
    Weil man auf den Glanzcovern jeden Fingerabdruck sieht, egal wie vorsichtig man ist.
    Das hat anscheinend auch Panini verstanden. Denn seit einigen Monaten habe sie auf matten Cover gewechselt und das wird sehr gut angenommen.
    Wenn es nach mir geht, dann bin ich beim Mosaik Traditionalist: ich hätte gern wieder das Papier wie bei den Digedags

    Das Glanzcover war das Erste, was mir gestern beim Auspacken negativ aufgefallen ist. Der Geschichte gebe ich erst einmal eine Chance, sie hat Potential. Ich hoffe nur, dass nicht direkt der Lehrauftrag per Keule rausgeholt wird ...

  5. #105
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    Bis auf die Glanzbeschichtung, die ich auch überflüssig fand, war das Cover das Beste am Heft. Erinnerte mich auch gleich an die (zweite?) Australienserie. Das sind Bülow-Faxe, oder?

    Ansonsten war das Heft eher mau. Geschichte ok, aber nicht mitreißend - als Auftakt einer neuen Geschichte aber verschenktes Potenzial.
    Bitte beachtet meinen Verkaufsthread.

  6. #106
    Mitglied Avatar von CHOUETTE
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    Zitat Zitat von CHOUETTE Beitrag anzeigen
    Aber dafür müsste das Aboheft erst mal den Weg zu mir finden.
    Mittag war's dann im Briefkasten. Ich hätte ein paar Tage früher ningeln sollen.
    Also mir hat's gefallen. Schatzsuche mag ich, die Figuren wurden ordentlich eingeführt, ein Geheimnis ist immer gut. Hoffentlich wird das nicht so schnell gelüftet.
    Die Figuren sind vielversprechend. Bis auf die Trottelräuber. Die waren zu doof. Mit der Keule selber auf die Nase hauen, weil da eine Spinne sei - das mag bei Kasperle und dem Krokodil vielleicht der Brüller sein. Dass die den Abrafaxen jetzt folgen, macht mir ein bissel Angst, dass wir sie als Dauersidekick erleben, wie damals den Rabenhorster und den Wolfensteiner, die auf der ganzen weiten Reise hinter jedem Busch vorsprangen und den Faxen ans Leder wollten.
    Die Mönche sind ja per se schon mal geheimnisvoll. Hoffentlich entpuppen die sich als Schurken.
    Die Motivation des Mütterleins, ihr lebenslang gehütetes Geheimnis den erstbesten zu erzählen, die ihr mal 'ne Suppe gekocht haben, fand ich auch ein bisschen dünne. Aber wie gesagt, sonst war es ein wirklich gutes erstes Heft einer neuen Serie. Macht Lust auf mehr.
    Fasse dich kurz! Nimm Rücksicht auf Wartende!

  7. #107
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    Zitat Zitat von CHOUETTE Beitrag anzeigen
    Die Figuren sind vielversprechend. Bis auf die Trottelräuber. Die waren zu doof. Mit der Keule selber auf die Nase hauen, weil da eine Spinne sei - das mag bei Kasperle und dem Krokodil vielleicht der Brüller sein. Dass die den Abrafaxen jetzt folgen, macht mir ein bissel Angst, dass wir sie als Dauersidekick erleben, wie damals den Rabenhorster und den Wolfensteiner, die auf der ganzen weiten Reise hinter jedem Busch vorsprangen und den Faxen ans Leder wollten.
    Die beiden zu erleben grenzt schon an Fremdschämen. Zu richtigen Schurken taugen die nicht und bringen damit auch keinen bösen Gegenpol. Hoffentlich der vorletzte Auftritt. Mitunter fehlen mir auch mal ein paar dramatische Situationen in denen die Abrafaxe auch mal in Gefahr geraten. Wo schon die alten Geschichten erwähnt wurden, da fällt mir der Brand im Bergschloss ein oder als die Drei in Binsen gefesselt in den Fluss geschmissen wurden. Aber zu sowas fehlt halt ein richtiger Schurke.

  8. #108
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    Zitat Zitat von Tilberg Beitrag anzeigen

    Ich zähle übrigens drei Geheimnisträger - Simon, das Mütterchen und Genta. Mit den beiden Mönchen wären dann eigentich schon alle 4 bekannt. Oder die Mönche sind keine Geheimniswahrer, sondern so ne Art Schiedsrichter, dann fehlt noch wer. Kombiniere, kombiniere, schau auf die Figurenvorstellungsseite - vielleicht dieser virile Seemann Clarus?
    Das ist es halt. Für gerade mal ein Heft wissen wir meiner bisherigen Einschätzung nach zu viel. Und die Abrafaxe selbst auch.

    Es ist bereits klar, was für eine Art von Schatz gesucht wird. Auch was der Modus ist, um ihn zu heben. Und schlussendlich weiß der Leser durch das Heft und das Plakat schon wer (voraussichtlich) einen Teil des Geheimnisses kennt oder anderswie hineingezogen ist.

    Nicht nur, dass das die Magie stiehlt- ich erinnere an die Templerserie, die nach dem ersten Heft so viel Verwirrung gestiftet hat, dass zumindest ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht- es ist nichtmal sonderlich logisch. Denn warum genau verrät die Oma das Geheimnis dem nächstbesten Dahergelaufenen, welches sie ein Leben lang bewahrt hat? Einfach weil sie das musste, schließlich bleiben nur noch 23 Hefte um die Faxe nach Schweden, durchs Baltikum und nach Nowgorod zu schicken. (Wenn denn all das besucht wird) Da kann man din Leser und Abrafaxe eben nicht langsam an das Geheimnis heranführen, da muss platt dem Leser die (fast) komplette Geschichte mit einmal aufgedrückt werden.

    Das ist schade, aber dennoch ist das Heft viel mehr das, was ich mir vom Mosaik wünsche, als die letzten 2 Jahre. Und die Grundidee ist zwar nicht neu, hat ja aber dafür auch schon super funktioniert.

  9. #109
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    Zitat Zitat von Pegasau Beitrag anzeigen
    Mir persönlich ist das MOSAIK in den letzten Jahren insgesamt etwas zu kindisch kindlich geworden.
    Im Vergleich mit Jahrgängen vor den 2000ern bzw. 2010ern merkt man das besonders deutlich.
    Finde ich nicht gut, vor allem, wenn man bedenkt, was die lieben Kleinen medial sonst so konsumieren.
    Ich habe das Gefühl, die werden permanent unterfordert und übervorsichtig "in Watte gepackt".
    (Scheint heutzutage aber auch ein generelles Gesellschaftsproblem zu sein.)
    Meine Rede!

  10. #110
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    Zitat Zitat von Grimbart Beitrag anzeigen
    Ich mag auch die Tafel mit mit der Figurenübersicht nicht,das nimmt die Spannung. Die Charaktere sollten nach und nach eingeführt werden ohne das man sie gleich in die Handlung einordnen kann.
    Auch von mir: Willkommen, Grimbart!

    (Die erste Version dieses Beitrags scheine ich gelöscht zu haben, als ich erstmals versucht habe, einen solchen nachträglich zu ändern, deshalb nochmal in Kurzform
    Das ist auch mein Problem mit dem Plakat. Bei einer Serie Erstumsegelung Australiens mag es funktionieren, bei der klar ist, dass der Cast bleibt, wie er ist, hier aber ist es ungeeignet.

    Übrigens vermisse ich in der kleinen Figurenansammlung einen echten Bösewicht.

  11. #111
    Mitglied Avatar von Jaromar
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    Liebe Fangemeinde,
    wer jetzt von euch denken sollte, dass ich total traurig wäre, weil mein Lieblingsthema nicht zur Mosaik-Handlung gemacht wurde, der liegt absolut falsch.
    Denn:
    1. ist mir schon völlig klar, dass sich das Mosaik in erster Linie verkaufen muss, mit einer Handlung, die für die Zielgruppe (wie es so schön heißt) ansprechend und interessant ist. Da ist ein doch sehr spezieller, zumal wenig öffentlich publizierter, geschichtlicher Hintergrund wie die Slawenzeit an der südlichen Ostseeküste oder das Fürstentum Rügen vielleicht nicht so gut praktisch umsetzbar als Handlungszeit.
    2. bin ich froh, dass die Serie nicht das abgelutschte (und auf Rügen im Sommer leider alles beherrschende Geschichts-) Thema "Störti" als Handlung hat, sondern danach spielt und nur in Rückblenden/Bezügen/Erinnerungen darauf zurück gegriffen wird.

    Die neue Serie hat ein starkes Potenzial und ich hoffe, dass die Schatzsuche nicht "verspielt" wird. D.h. für mich, dass sie bis zum Schluss ihre Spannung behält und nicht gleich alle Karten auf den Tisch gelegt werden. Und dass sie keine Art Zweitaufguss jener Schatzsuche vor einigen Jahren auf einem anderen Kontinent wird.
    Auch würde ich mich freuen, wenn die bereits eingeführten Personen (und die, die noch kommen werden) bis zum Schluss "durchgehalten" werden und nicht das Schicksal von Adrian, Micha und co. erleiden. Einschließlich denkbarer Geheimnisse um sie selbst (und jenseits des Schatzgeheimnisses).

    Die Zeichnungen sind wieder sehr hohes Niveau. Auch gefällt mir die schon in letzten Serien angewandten, zu den entsprechenden Zeiten passenden Zeichenstile für Rückblenden - in diesem Heft z.B. in Form von Holzschnitten des 15. Jh. (Oder in der letzten Serie als Miniaturen des 14. Jh.) Das gibt diesen Geschichten den entsprechenden Zeitkolorit.

    Und eine ganz große Freude wäre natürlich für mich, in einer Rückblende Wizlaw, den Fürsten und Minnesänger, zu sehen. Grund gäbe es ja z.B. wenn die Abrafaxe in Stralsund sind: 1311-1316, noch zu Zeiten des "Hanse-Vorläufers" Wendischer Städtebund, gab es die erste Auseinandersetzung (mit der legendären Schlacht im Hainholz) der Städte mit den Fürsten, bei der Letztere unterlagen und in deren Folge Wizlaw große Zugeständnisse an Stralsund machen musste.
    Ebenso würde ich es gut finden, wenn im Mittelteil des Heftes auch einmal auf unsere slawischen Vorfahren eingegangen würde, die immerhin etwa 800 Jahre die Geschichte der Region (mit)geprägt hatten.

  12. #112
    Zitat Zitat von elerius Beitrag anzeigen
    Übrigens vermisse ich in der kleinen Figurenansammlung einen echten Bösewicht.
    Wieso, diese bösen Räuber haben sich doch schon tüchtig in Form gebracht (hust).

    Zitat Zitat von elerius Beitrag anzeigen
    Denn warum genau verrät die Oma das Geheimnis dem nächstbesten Dahergelaufenen, welches sie ein Leben lang bewahrt hat?
    Das wiederum finde ich gar nicht mal so irrational. Denn die Abrafaxe sind nicht ganz "normal", das wird die alte Frau auch innerlich gespürt haben, zumal sicherlich nicht jeder der alten, tendenziell launischen Frau aus freien Stücken heraus so hilfreich zur Hand ging. Bei Frau Holle konnte man sich bei der Gelegenheit eine goldene Nase verdienen

    Zitat Zitat von elerius Beitrag anzeigen
    Einfach weil sie das musste, schließlich bleiben nur noch 23 Hefte um die Faxe nach Schweden, durchs Baltikum und nach Nowgorod zu schicken.
    Auf die Gefahr hin, in die KleinWanda-Falle zu tappen: Was ist jetzt mit Nowgorod gemeint? Das heißt einfach nur "Neustadt" und davon gab es in Russland mindestens genauso viele verschiedene wie in Deutschland. Auch im Mittelalter schon.

    Zitat Zitat von Jaromar Beitrag anzeigen
    2. bin ich froh, dass die Serie nicht das abgelutschte (und auf Rügen im Sommer leider alles beherrschende Geschichts-) Thema "Störti" als Handlung hat, sondern danach spielt und nur in Rückblenden/Bezügen/Erinnerungen darauf zurück gegriffen wird.
    Zustimmung (ein paar Bezüge dahingehend wären aber in der Tat nett).

    Zitat Zitat von Jaromar Beitrag anzeigen
    Auch würde ich mich freuen, wenn die bereits eingeführten Personen (und die, die noch kommen werden) bis zum Schluss "durchgehalten" werden und nicht das Schicksal von Adrian, Micha und co. erleiden.
    Ein überraschendes und dramatisches vorzeitiges Ausscheiden eines Heldes kann allerdings auch eine Stärke sein. Siehe Eddard Stark GoT.

  13. #113
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    Zitat Zitat von Max schwalbe Beitrag anzeigen


    Auf die Gefahr hin, in die KleinWanda-Falle zu tappen: Was ist jetzt mit Nowgorod gemeint? Das heißt einfach nur "Neustadt" und davon gab es in Russland mindestens genauso viele verschiedene wie in Deutschland. Auch im Mittelalter schon.
    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Republik_Nowgorod
    Ist auch auf der Karte eingezeichnet ;-)

  14. #114
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    Zitat Zitat von Max schwalbe Beitrag anzeigen
    Ein überraschendes und dramatisches vorzeitiges Ausscheiden eines Heldes kann allerdings auch eine Stärke sein. Siehe Eddard Stark GoT.
    Wenn man die Erzählkunst eines George RR Martins beherrscht schon...
    (Aber auch er hat sich irgendwann später in der Handlung seiner Bücher verrannt. Gehört nicht hier her. Back to topic.)

  15. #115
    Zitat Zitat von Jaromar Beitrag anzeigen
    2. bin ich froh, dass die Serie nicht das abgelutschte (und auf Rügen im Sommer leider alles beherrschende Geschichts-) Thema "Störti" als Handlung hat, sondern danach spielt und nur in Rückblenden/Bezügen/Erinnerungen darauf zurück gegriffen wird.
    Hmm ... ich gestehe, dass ich das als vielfacher Besucher der Störtebeker-Festspiele ganz anders sehe
    Ich würde mir eben sogar wünschen, dass dieser Stoff und die Zeit, in der er spielt, mal eine gute und gehaltvolle Adaption über die Freilichttheaterbühne hinaus erfahren. Aber leider gab es da nur mal (so um 2006 herum) eine Fernsehverfilmung, die ich ganz furchtbar fand. Seitdem denke und hoffe ich eben, dass darin doch noch mehr Potenzial liegen muss ....

  16. #116
    Moderator Mosaik und Leipziger Comicgarten Forum Avatar von thowiLEIPZIG
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    Esiststeffen: Als Störtebekerfan: Da verrate ich dir mal ein halbes Geheimnis: Warte mal den neuen "alex" ab. Wird dir gefallen!

  17. #117
    Mitglied Avatar von Tilberg
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    Zitat Zitat von elerius Beitrag anzeigen
    Denn warum genau verrät die Oma das Geheimnis dem nächstbesten Dahergelaufenen, welches sie ein Leben lang bewahrt hat?
    Das habe ich verstanden, ohne daß sie es erklären mußte: Es wohnt niemand mehr im Dorf (was sie ausdrücklich erwähnt), so daß es niemanden gibt, dem sie das Geheimnis anvertrauen könnte. Sie ist alt und weiß, daß mit ihrem Ableben die Sache für immer verloren wäre. Ihr selbst nutzt der Schatz auch nix mehr. Also erzählt sie jemandem davon, der sich als sehr hilfsbereit und freundlich erweist - die Faxe haben ihr ja nicht nur eine Suppe gekocht, sondern sie auch aus dem Nebel nach Hause geleitet. Dafür geht sie sogar über die Bedingung hinweg, daß es nur eine einzelne Person sein soll, und daß man auf die Mönche warten muß.

    Ich finde das nachvollziehbar.
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    Bhur am 12.9.2016

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  18. #118
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    Zitat Zitat von esiststeffen Beitrag anzeigen
    Hmm ... ich gestehe, dass ich das als vielfacher Besucher der Störtebeker-Festspiele ganz anders sehe
    Das sei Dir vollkommen unbenommen. Sicher begeistern die Festspiele sehr viele Urlauber, auch wenn Manches nicht unbedingt historisch ist.
    Ich sehe sie jedoch nur aus einem bestimmten Grund kritisch, nämlich dem, dass andere Bühnenveranstaltungen kaum eine Chance haben. Ist ja auch aus finanziellen Gründen für den Tourismusverband (?) bestimmt nachvollziehbar, sich auf einen absoluten Verkaufsschlager zu konzentrieren, aber eben schade. Zusammen mit einem Musiktheater (für mittelalterliche Musik) hatte ich 2003 - ist also schon ein bisschen her - das Singspiel "Wizlaw, der Verführer" entwickelt, das dann im Sommer an drei Orten auf Rügen zur Aufführung gebracht wurde. Wir hatten uns gewünscht, dass das vielleicht ein jährliches Highlight werden könnte. Wurde es leider nicht. A: Was Werbung und "Infrastruktur" betrifft kann man nicht mit den Festspielen mithalten, und B: zieht es die Leute eben zu "Störti". (Wen es interessiert: Einen Video-Querschnitt vom Singspiel gibt es hier, etwa auf der Mitte der Seite.)
    Geändert von Jaromar (02.03.2018 um 19:33 Uhr)

  19. #119
    Zitat Zitat von CHOUETTE Beitrag anzeigen
    Immerhin hat sie nicht gefragt, wie man „Likedeeler“ vom Englischen ins Deutsche übersetzt.
    Likedealer = dubiose Geschäfte in "sozialen" Netzwerken, deshalb mit vollem Recht Rübe ab!
    Zitat Zitat von CHOUETTE Beitrag anzeigen
    Die Motivation des Mütterleins, ihr lebenslang gehütetes Geheimnis den erstbesten zu erzählen, die ihr mal 'ne Suppe gekocht haben, fand ich auch ein bisschen dünne.
    Der Löffel voll Rosmarinextrakt hat sicher geholfen. Und natürlich die Geheimzutat: Ein Tropfen macht Mumm...

    Die Quelle für S. 6/7: https://de.wikipedia.org/wiki/L%C3%B...s_Elias_Diebel

    Sehr schön, aber damit hat man sich doch glatt ein Ei ans Schienbein genagelt: Das Bild ist von 1552 und zeigt deshalb viele Gebäude, die es 1430 noch nicht gab.

    Die Lüneburgs waren offensichtlich recht erfolgreich: https://de.wikipedia.org/wiki/L%C3%B...iergeschlecht)

    Bruder Frodo beherrscht übrigens den gleichen Knüppeltrick wie Iwan der Prahlhans. Arme Räuber. Das Beste an ihnen sind momentan die Namen.

  20. #120
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    Zitat Zitat von Tilberg Beitrag anzeigen
    Das habe ich verstanden, ohne daß sie es erklären mußte: Es wohnt niemand mehr im Dorf (was sie ausdrücklich erwähnt), so daß es niemanden gibt, dem sie das Geheimnis anvertrauen könnte. Sie ist alt und weiß, daß mit ihrem Ableben die Sache für immer verloren wäre. Ihr selbst nutzt der Schatz auch nix mehr. Also erzählt sie jemandem davon, der sich als sehr hilfsbereit und freundlich erweist - die Faxe haben ihr ja nicht nur eine Suppe gekocht, sondern sie auch aus dem Nebel nach Hause geleitet. Dafür geht sie sogar über die Bedingung hinweg, daß es nur eine einzelne Person sein soll, und daß man auf die Mönche warten muß.

    Ich finde das nachvollziehbar.
    Ich versteh das ja. Auch beim Lesen bin ich zu einer sehr ähnlichen Begründung gelangt wie du. Aber ich finde es trotzdem keinesfalls galant gelöst. Ich denke, Geschichten lassen sich auch immer daran messen, wie sehr man merkt, dass der Autor etwas bestimmtes vorhat und nur deshalb der Plot so oder so vorangetrieben wird. Je weniger desto besser. Sicherlich ist jedem bewusst, dass der Autor immer lenkt, aber wenn man es nicht merkt, weil alle Handlungen zweifelsfrei logisch und charakterpassend sind, dann erst ist eine Geschichte meiner Meinung nach richtig gut- denn man taucht erst dann richtig ein und fiebert mit den Personen mit.
    Wenn nun das Mütterchen etwas derartiges tut, wird rein aus der Konzeption der Szenen heraus ersichtlich, dass man die Schatzsuche ja irgendwie beginnen musste und man am Ende die Mütterchenvariante gewählt hat, die dadurch mMn nicht sonderlich überzeugt. Man hat den Zweck der Qualität irgendwie übergeordnet. Deshalb auch meine rhetorische Frage- Mag die Erbin einen lauen Hintergrund bekommen haben, der ihre Handlung einigermaßen nachvollziehbar macht, so merkt man, dass der Autor die viel bessere Gründe hat als das Mütterchen (nämlich dass er erstmal einen Auslöser heraufbeschwören musste). Das Mütterchen verkommt dabei zum Mittel zum Zweck, zu einem besseren McGuffin (bitte nicht an dem Begriff stören, ich weiß er trifft es nicht vollumfänglich) und die Szene wirkt bemüht und zwanghaft.

    Die Erklärung war jetzt aber auch umständlich, ich hoffe du verstehst, was ich meine.

  21. #121
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    Und bitte- die Bewertung des Heftes mag jetzt negativ klingen. Aber nein! Insgesamt bin ich zufrieden und freue mich auf das, was da kommen mag

  22. #122
    Mitglied Avatar von Tilberg
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    Zitat Zitat von elerius Beitrag anzeigen
    Die Erklärung war jetzt aber auch umständlich, ich hoffe du verstehst, was ich meine.
    Daß man das Expositionsrad möglichst nicht knarren hören sollte?
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  23. #123
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    Nach der zuletzt sehr steril und irrgendwie lieblos wirkenden Luther-Serie ist der Auftakt zur Hanse-Serie ganz gut gelungen.
    Es wird offensichtlich wieder mehr Wert auf Abenteuer, denn "Geschichtsunterricht" gelegt. Hoffentlich werde ich im weiteren Verlauf nicht vom Gegenteil überzeugt...

  24. #124
    Mitglied Avatar von Pegasau
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    Zitat Zitat von Tilberg Beitrag anzeigen
    ... vielleicht dieser virile Seemann Clarus?
    Haha, sehr ironisch.
    Der hat etwas gedauert (hatte ja das Heft lange nicht).
    Aber ich könnte auch fast wetten, dass dieser Clarus in Wirklichkeit eine Clara ist.
    Schade, es wäre mir jedenfalls lieber gewesen, die ganzen zukünftigen Figuren noch NICHT vorgestellt zu bekommen.
    Da verpufft die Überraschung.
    Allen Leuten recht getan, ist eine Kunst, die niemand kann.

  25. #125
    Kurzweilige Unterhaltung und ein guter Start in ein neues Abenteuer. Ich könnte schwören, dass mir ähnlich schlichte Gemüter wie Wegel und Agerer auch im wahren Leben schon über den Weg gelaufen sind. Deshalb noch ein extra Pluspunkt in Sachen Realismus.

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