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  1. #451
    Mitglied Avatar von Orwell
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    Zitat Zitat von funtastic Beitrag anzeigen
    Genau, ich habe selber von Amazon den Kindle Fire HD mit 64GB RAM und bin sehr zufrieden mit dem Gerät. Der Lesekomfort ist ausgezeichnet ich habe hunderte von Büchern drauf, die ich gleich nach dem Kauf bei Amazon innerhalb von Sekunden auf dem Reader hab, alles in Farbe und genau wie im Buch, immer und überall, kann die Bücher auf meinem Mobile Phone mittels App immer und überall lesen, krieg Bücher für 0.99 € oder sogar kostenlos. Den ersten Kindle hatte ich schon 2009. Ich würde ihn nicht mehr hergeben.....ich...Das Kindle Unlimited mit seiner Flat-Rate (Zugriff auf einen ausgewählten E-Book Pool während einer bestimmten Abo-Dauer) ist ein Beispiel für ein "System Seller" Angebot. Amazon will E-Reader verkaufen....und bietet so viel Lesestoff an, dass man durch Amazon allein sein Bedürfnis nach Büchern decken kann....Kundenbindung inklusive....

    Das Druckerzeugnis kann sinnvoll mit dem E-Produkt kombiniert werden. Die beiden Produkte können gut co-existieren. In welcher Form, ist halt Geschäftspolitik. Aus Sicht des Verbrauchers ist ein vollständiges Angebot das Ideal (welches praktisch fast unerreichbar ist). Interessant wirds für den Verlag dann, wenn die E-Reader grosse Verbreitung bzw. Akzeptanz erreicht haben, grosse Nachfrage da ist und man zusätzlich zu den gedruckten Werken auch noch E-Comics verkaufen kann, also aus dem zusätzlichen Kanal Wert schöpfen kann.
    Mein E-Reader setzt mittlerweile Staub und Schimmel an. Ich war genau wie du von Anfang an dabei, ich kaufe mittlerweile aber wieder das gedruckte Werk. Hat viele Gründe.
    Hie und da versuche ich einen Comic auf dem 10 Zoll - Pad. Nö, auch das gefällt mir nicht und der Funke springt nicht über.
    Auch für Filme und Serien brauche ich einen ordentlichen Bildschirm. Das wird leider nicht geboten. Aber Druckerzeugnis und E-Produkt zu kombinieren, finde ich schon gut.
    Wenn da nicht die vielen Gratisblitzer und Schmarotzer wären, die alles umsonst erwarten und sich mit Raubkopien begnügen. Macht Märkte kaputt.

  2. #452
    Zitat Zitat von horst Beitrag anzeigen
    Naja ... wir haben so um die 1.600 gedruckte
    und lieferbare Alben im Programm ... und ca.
    500 e-Comics. Was schon für den Leser ein
    sehr umfassendes Angebot darstellt.


    Und es wäre weniger finanzieller Aufwand die fehlenden
    1.100 e-Comics zu erstellen als vielleicht weitere
    100 gedruckte Alben zu produzieren. Warum wohl
    tun wir uns das mit den "gedruckten Alben"
    trotzdem weiterhin an!
    Ich verstehe was du meinst. Das Look & Feel eines glänzenden Splitter Albums kommt auf einem E-Reader nicht so rüber wie auf einem schönen Print. Das ist allerdings ein gutes Argument. Ich schätze eure Alben auch deshalb, weil sie sehr hochwertig sind. Trotzdem würde ich meine "Creepy" GA von Corben (als Beispiel) auch gerne dazu digital haben, ist doch der (geniale!) Schmöker seine paar Pfund schwer...und liest sich in den ÖV etwas schwierig...

    500 E-Comic für einen Verlag ist doch ein gutes und umfassendes Angebot. Im Vergleich zum (grossen) Markt ist das aber ein relativ kleiner Anteil.

  3. #453
    Mitglied Avatar von OK.
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    Zitat Zitat von horst Beitrag anzeigen
    Naja ... wir haben so um die 1.600 gedruckte und lieferbare Alben im Programm ... und ca. 500 e-Comics.
    Wo finde ich eine Gesamtliste der verfügbaren Splitter eComics?

  4. #454
    Mitglied Avatar von Gagel
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    versuche es mal hier: https://www.ppm-vertrieb.de/Splitter:.:8.html
    Es sind zwar nur 1472, aber das ist schon reichlich.

  5. #455
    Mitglied Avatar von OK.
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    Ich will eine Liste aller ca. 500 verfügbaren eComics von Splitter, Gagel, nicht aller lieferbaren Print-Comics.

  6. #456
    Moderator Splitter Forum
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    Zitat Zitat von OK. Beitrag anzeigen
    Wo finde ich eine Gesamtliste der verfügbaren Splitter eComics?
    Alle direkt "klickbaren" eComics findest du
    auf der Homepage (ganz oben unter "eComics) ..

    ... das sind aktuell aber nicht alle, denn
    (wenn ich richtig liege) sind jetzt alle Vela-
    Titel rausgenommen und unsere Neuorientierung
    mit einem anderen großen Anbieter noch nicht
    drinnen!
    Geändert von horst (24.08.2018 um 10:29 Uhr)

  7. #457
    Moderator Epsilon Forum Avatar von Mark O. Fischer
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  8. #458
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    Zitat Zitat von Mick Baxter Beitrag anzeigen
    Nee, das ist typisch Horst: Erst definierst du "klassischen Zeichentrick" rein technisch, ...

    Ja was denn sonst? Ich habe den Unterschied zwischen
    dem händischen Zeichnen von Einzelphasen und dem
    produzieren mit Computerautomatismen definiert.

    Im ersteren Fall sitzen gerne mal 100 Zeichner in einer
    Studio am selben Projekt ... im zweiten sind dann vielleicht
    noch 10 Zeichner am zeichnen und zehn weitere Computer-
    anwender und -programmierer beschäft, die den Job der
    übrigen 90 (fiktiven) Arbeitsplätze übernehmen.

    Das ist auch der einzige Grund, warum das Anime-Geschäft
    brummt. Man kann mit einem Bruchteil der klassischen
    Produktionskosten einen Film herstellen.

    Also genau und nur um diesen Unterschied geht es.


    Zitat Zitat von Mick Baxter Beitrag anzeigen
    ... dann definierst du die "klassisch" produzierten Anime wieder raus ....
    Nein, deine gelinkten Beispiele sind eben "nicht klassisch
    produziert" sondern haben nur den oben beschrieben Anteil von
    vielleicht 10% Phasenzeichungen.

    Nimm Beispielhaft die Szene mit dem Roller. Das ist eine
    einzige Illu
    , die durchs Bild geschoben wird.

    Nimm die Szene wo die Akteure "sprechen". Die Gesichter sind
    Standbilder und die Münder "scriptgesteuert".

    Nimm die Farbflächen. Sie sind nicht einzeln eingefügt sondern
    automatisch über ganze Sequenzen über eine Programmierung
    einkopiert.

    Und unter deinem zweiten Link sieht man eben nicht eine
    Filmproduktion, wo alle Phasen gezeichnet werden, sondern
    nur die Fertigung der Schlüsselszenen.

    Und selbst das Mädchen (bei 6:50) rechts am Rand, dass uns so
    schön erklärt, wie sie selbst "gezeichnet" wird ist in
    Wirklichkeit komplett 3D-Computer-animiert!

  9. #459
    Mitglied Avatar von Orwell
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    @Mark

    Der Link hilft mir nicht weiter. Ich brauche deine Meinung dazu. So wie Bob Layton seine kundtut.
    Ja, der Markt hat sich geändert. Sehe ich auch so. Noch ist aber kein "Aus" in Sicht. Viel interessanter finde ich den Ansatz mit der digitalen und großen Bibliothek von Marvel und DC. Jetzt braucht es nur ein richtigen Zugang und ich freue mich weiterhin auf die neuen Abenteuer meiner Lieblinge. Den Schrott lassen wir dann außen vor.

  10. #460
    Hilfe, hab aus versehen einen Beitrag gelöscht, der Handy-Bildschirm ist falsch kalibriert oder so...🤯 darf ich einen Moderator bemühen, oder ist der Beitrag in den ewigen Bitgründen? Ich spendier dann ein Bier over IP....😁

  11. #461
    Mitglied Avatar von adamajo
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    Zitat Zitat von horst Beitrag anzeigen
    Das ist auch der einzige Grund, warum das Anime-Geschäft
    brummt. Man kann mit einem Bruchteil der klassischen
    Produktionskosten einen Film herstellen.
    Schlechte Bezahlung könnte aber auch eine Rolle spielen: https://kotaku.com/average-anime-ind...ing-1774852881

  12. #462
    Moderator Splitter Forum
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    Zitat Zitat von adamajo Beitrag anzeigen
    Schlechte Bezahlung könnte aber auch eine Rolle spielen: https://kotaku.com/average-anime-ind...ing-1774852881
    Ja. ... Das eine ergibt dann auch das andere!

    Ein "billiger" Anime kann und wird wohl nie
    hohe Löhne bezahlen.

    Generell ist es auch so, dass kreative Berufe
    - speziell wenn sie einen Massenmarkt
    ansprechen - nie zu den top bezahlten
    gehörten. Und das ist auch keine asiatische
    Besonderheit.

    Ab wann man mit den im Link genannten
    Summen in Japan nicht mehr "leben" kann,
    vermag ich nicht auszusagen. Kreativ studierte
    bekommen aber auch hier erst mal nicht selten
    vielleicht 1.200.- Euro im ersten Arbeitsjahr.
    Geändert von horst (24.08.2018 um 13:10 Uhr)

  13. #463
    Mitglied Avatar von Huckybear
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    Kann es sein, das alles was eher generell Dialoglastig auf der Gefühlsebene (Soap, Romance, Action, Humor)) ist oder mit viel vordergründiger Action und Dynamik mit lang ausufernden Abhandlungen , Formaten und Spin Offs (also Manga, US Comic wie Superhelden oder Funnystrips) eher eine große Zukunft als E-Comic haben wie der typische klassische zeichnerisch ausgefeilte F-B realistische Breitwandcomic , der eher über die detaillierten Bilder im Vor-und Hintergrund kommt ?
    Gleiches gilt natürlich auch für Zeichentrick und Anime.
    Ein
    Herz
    für Hardcover

  14. #464
    Zitat Zitat von Huckybear Beitrag anzeigen
    Kann es sein, das alles was eher generell Dialoglastig auf der Gefühlsebene (Soap, Romance, Action, Humor)) ist oder mit viel vordergründiger Action und Dynamik mit lang ausufernden Abhandlungen , Formaten und Spin Offs (also Manga, US Comic wie Superhelden oder Funnystrips) eher eine große Zukunft als E-Comic haben wie der typische klassische zeichnerisch ausgefeilte F-B realistische Breitwandcomic , der eher über die detaillierten Bilder im Vor-und Hintergrund kommt ?
    Gleiches gilt natürlich auch für Zeichentrick und Anime.
    Aus technischer Sicht bzw. was die hochaufgelöste Darstellung auf einem Display angeht, das auf einem Tablet/Reader zurzeit etwa Full-HD Qualität (1920x1080px, die ppi ergeben sich durch die Hardware-Punkte-Dichte) erreicht, auf einem I-Phone-X-Handy bei Retina-Display-Qualität ( 2436 × 1125px, bei 448 (Hardware) ppi, das heisst 448 Punkte pro Inch), ergibt sich eine mehr oder weniger gute Auflösung für die Darstellung von Details, die bei (sinnvoller) Vergrösserung (bzw. Darstellungsmöglichkeit) von einzelnen Panels auf dem Gerät einen noch akzeptablen Lesegenuss bieten. Bei FB-Comics, mit opulenten, grossen Panels, für die sich die Darstellung auf einem 10" (Zoll) Tablet/Reader gut anbietet, auf einem Handy dagegen die Grenzen schon erreicht sind, es sei denn, man könnte die Vergrösserungsfunktion sinnvoll (und einfach) einsetzen, ist im Gegensatz zu anderen Formaten etwas mehr Anspruch an die technische Umsetzung/Konzeption des E-Comics gesetzt.

    Der Lesegenuss bzw. die Leseerfahrung ist ganz klar eine andere, die Akzeptanz einer solchen vorausgesetzt, ist der Qualitätsunterschied betreffend der Darstellung nicht gross, von dem her, kommt es nur auf die darstellbare Grösse bzw. deren Wahrnehmung, bzw. deren Akzeptanz auf dem Reader an, ob ein solches Produkt in der Lesequalität dem gedruckten Werk, das mit 300 dpi (oder mehr) vergleichbar ist. So meine Meinung.
    Geändert von funtastic (25.08.2018 um 14:09 Uhr) Grund: syntax error

  15. #465
    Zitat Zitat von Huxley Beitrag anzeigen
    Mein E-Reader setzt mittlerweile Staub und Schimmel an. Ich war genau wie du von Anfang an dabei, ich kaufe mittlerweile aber wieder das gedruckte Werk. Hat viele Gründe.
    Hie und da versuche ich einen Comic auf dem 10 Zoll - Pad. Nö, auch das gefällt mir nicht und der Funke springt nicht über.
    Auch für Filme und Serien brauche ich einen ordentlichen Bildschirm. Das wird leider nicht geboten. Aber Druckerzeugnis und E-Produkt zu kombinieren, finde ich schon gut.
    Wenn da nicht die vielen Gratisblitzer und Schmarotzer wären, die alles umsonst erwarten und sich mit Raubkopien begnügen. Macht Märkte kaputt.

    Die Leseerfahrung auf einem E-Reader/Tablet unterscheidet sich schon bedeutend von einem gedruckten Werk. Einerseits wirken die Farben bzw. die Darstellung bedingt durch das Darstellungsmaterial/-stoff/-eigenschaften (Licht,Glas,(O)LEDs/LCD)Displays und deren Punkte/Pixel) ganz anders. Andererseits sind auch die haptischen, fühlbaren Unterschiede unbedingt Geschmackssache. Da kann ich gut nachvollziehen, dass das nicht allen optimalen Lesegenuss bietet, weil ihre Gewohnheiten bzw. Präferenzen anders liegen.

    Ich zum Beispiel lese zuhause gerne das gedruckte Werk, aber nur im Sitzen. Im Liegen bevorzuge ich den Reader. Unterwegs sowieso den Reader, da hab ich gerne alle meine Bücher dabei. Und wenn ich Lust habe, kann ich mir unterwegs dank WiFi (fast) jederzeit zusätzlichen Lesestoff besorgen. Das sinvolle Kombinieren der Print- und E-Produkte (mit DRM) gibt dem Leser erweiterte Möglichkeiten, und kann für Verlage einen neuen, zusätzlichen Kanal bedeuten, also nicht ein entweder/oder, sondern ein sowohl/als-auch, das durchaus mit mehr Umsatz verbunden sein kann. Ob, wie, wann, müssen die Markt-Spezialisten der Verlage abschätzen müssen, genauso aber der Käufer. Sind die Vorteile mal entdeckt, die Vorurteile abgebaut, der Nutzen und der Spass etabliert, wird der Stein meiner Meinung nach ins Rollen kommen...

    Was die Schmarotzer angeht, das ist leider ein leidiges Thema, insofern man technisch nicht kontrollieren kann, welche Dokumente in irgendwelchen Formaten auf x-beliebigen Geräten sich darstellen lassen. Abgesehen von juristischen Mitteln, stehen keine technischen Möglichkeiten zur Verfügung, diesem wirtschaftlich schädigendem Handeln entgegenzutreten (es sei denn man ist die NSA ). Besonders die Comic-Branche dürfte aufgrund der niedrigen Auflagenzahlen hierdurch betroffen sein. Vielleicht müsste man die Urheberrechtsabgaben entsprechend hinterfragen und anpassen?

  16. #466
    ebook Reader finde ich klasse! Zum einen aus rein pragmatischen Gründen. Das Lesen strengt die Augen nicht mehr an, als wäre es ein gedrucktes Buch, dank regulierbarer Hintergrundbeleuchtung störe ich niemanden, wenn ich des lese, alle ungelesenen Werke sind zentral auf einem Gerät vereint oder liegen per Abruf auf einer Cloud bereit, so dass ich mir vor Reisen keine großen Gedanken machen muss, für welches Buch denn noch Platz im Gepäck wäre. Alles ist jederzeit nach Release ohne Wartezeit verfügbar, was vor allem praktisch bei Fortsetzungsromanheftchen ist. Dieser Punkt birgt für Undiziplinierte aber auch Gefahr. ^^
    Kein billiges holziges Papier mehr, welches stark altert und keine Umräumaktionen mehr, um Platz zu schaffen. Ich hasse es, Bücher in den Keller zu verfrachten. Ein für mich nicht unwichtiger Punkt ist, dass Kleinverlage ältere Texte neu auflegen, die nie wieder in den Druck gekommen wären (als Beispiel führe ich mal Ulisses Spiele mit Earthdawn/Battletech/DSA... an).

    Nachteile gibt es aber auch. Da wäre die Schrottschwemme der "Selfpublishing" Autoren, die sich ohne jegliches Talent zum Schreiben berufen fühlen. eBooks eignen sich nicht als Nachschlagewerke (außer vielleicht bei sehr Geduldigen mit masochistischen Wesenszügen). Es gibt keinen Gebrauchtmarkt. eBook Reader eignen sich nicht für Comics.

    Auf Tablets lese ich keine Bücher. Für kurze Texte ist das zwar okay, aber für längere mit der Zeit doch sehr ermüdend. Da ist die eInk Technologie klar im Vorteil. Tablets verbrauchen auch zuviel Strom, selbst wenn alle Stromfresser deaktiviert sind und ich mag keine erzwungenen Lesepausen. Auch meine eComics lese ich lieber direkt am PC, als auf einem Tablet. Der Großteil meiner US Comics ist digital erworben, aber auch nur von Verlagen, die nicht an einem "Portal" gebunden sind (SkyBound/IDW/Dynamite/Titan Comics...). Auf solche "Portale" würde ich mich nur noch einlassen, wenn diese "to-big-to-fail" wären. Bisher passierte es mir zweimal, dass ich keinen Zugriff mehr auf gekaufte Inhalte hatte, weil der Betreiber insolvent gegangen ist (allerdings nicht im eComic/eBook Bereich).

    Für mich gibt es drei Gründe, auf eComics zurückzugreifen. Entweder möchte ich mich kurz einlesen, der Comic ist gedruckt nicht mehr verfügbar oder es ist schnelle Durchschnittskost, die ich nicht unbedingt gedruckt brauche. Ein liebevoll gemachter Franko-belgischer Comic kommt gedruckt erst voll zur Geltung.
    Geändert von moriturus (25.08.2018 um 12:16 Uhr)

  17. #467
    Moderator Splitter Forum
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    Zitat Zitat von funtastic Beitrag anzeigen
    Aus technischer Sicht bzw. was die hochaufgelöste Darstellung auf einem Display angeht, das auf einem Tablet/Reader zurzeit etwa Full-HD Qualität (1920x1080px, die ppi ergeben sich durch die Hardware-Punkte-Dichte) erreicht, auf einem I-Phone-X-Handy bei Retina-Display-Qualität ( 2436 × 1125px, bei 4458 (Hardware) ppi, das heisst 448 Punkte pro Inch), ergibt sich eine mehr oder weniger gute Auflösung für die Darstellung von Details, die bei (sinnvoller) Vergrösserung (bzw. Darstellungsmöglichkeit) von einzelnen Panels auf dem Gerät einen noch akzeptablen Lesegenuss bieten. Bei FB-Comics, mit opulenten, grossen Panels, für die sich die Darstellung auf einem 10" (Zoll) Tablet/Reader gut anbietet, auf einem Handy dagegen die Grenzen schon erreicht sind, es sei denn, man könnte die Vergrösserungsfunktion sinnvoll (und einfach) einsetzen, ist im Gegensatz zu anderen Formaten etwas mehr Anspruch an die technische Umsetzung/Konzeption des E-Comics gesetzt.

    Der Lesegenuss bzw. die Leseerfahrung ist ganz klar eine andere, die Akzeptanz einer solchen vorausgesetzt, ist der Qualitätsunterschied betreffend der Darstellung nicht gross, von dem her, kommt es nur auf die darstellbare Grösse bzw. deren Wahrnehmung, bzw. deren Akzeptanz auf dem Reader an, ob ein solches Produkt in der Lesequalität dem gedruckten Werk, das mit 300 dpi (oder mehr) vergleichbar ist. So meine Meinung.
    Zum Glück hat sich das digitale Display relativ schnell
    von den üblichen 72 bis 114ppi (die ja mal gar nicht gingen)
    hin zu 300 bis fast 500ppi entwickelt.

    Trotzdem ist deine Gegenüberstellung für den Laien nicht
    wirklich aufklärend, denn beim Buch verwendest du nur
    den Begriff "300dpi und mehr".

    In Wirklichkeit werden viele Bücher heute mit bis zu 700dpi
    im Raster (also in der Regel die Farbflächen) und schon seit
    Jahrzehnten zwischen 1.200 und 2.400dpi im Strich und im
    Text gedruckt.


    Und darauf kommt es ja an, wenn man ein Buch auch "lesen" soll!
    Es ist also eine hochoptimierte Darstellung und kratzt an dem
    Bereich, wo viele Leser Original und Druck eigentlich nur noch mit
    einer Lupe auseinanderhalten können.

    Das heißt: um nur mal als Beispiel bezogen auf den von mir
    vorher erwähnten Ausklapper bei dem Album "Samurai" zu vergleichen.
    So ein Bild hat im Strich in der horizontalen eine sagenhafte Auflösung
    von annähernd 100.000 Bildpunkten. Dagegen sind die horizontalen
    1.100 Bildpunkte eines Retina-Displays nahezu lächerlich.

    Ich bin der Meinung der Qualitätsunterschied ist also immer noch "hoch"!

  18. #468
    Zitat Zitat von horst Beitrag anzeigen
    Zum Glück hat sich das digitale Display relativ schnell
    von den üblichen 72 bis 114ppi (die ja mal gar nicht gingen)
    hin zu 300 bis fast 500ppi entwickelt.

    Trotzdem ist deine Gegenüberstellung für den Laien nicht
    wirklich aufklärend, denn beim Buch verwendest du nur
    den Begriff "300dpi und mehr".

    In Wirklichkeit werden viele Bücher heute mit bis zu 700dpi
    im Raster (also in der Regel die Farbflächen) und schon seit
    Jahrzehnten zwischen 1.200 und 2.400dpi im Strich und im
    Text gedruckt.


    Und darauf kommt es ja an, wenn man ein Buch auch "lesen" soll!
    Es ist also eine hochoptimierte Darstellung und kratzt an dem
    Bereich, wo viele Leser Original und Druck eigentlich nur noch mit
    einer Lupe auseinanderhalten können.

    Das heißt: um nur mal als Beispiel bezogen auf den von mir
    vorher erwähnten Ausklapper bei dem Album "Samurai" zu vergleichen.
    So ein Bild hat im Strich in der horizontalen eine sagenhafte Auflösung
    von annähernd 100.000 Bildpunkten. Dagegen sind die horizontalen
    1.100 Bildpunkte eines Retina-Displays nahezu lächerlich.

    Ich bin der Meinung der Qualitätsunterschied ist also immer noch "hoch"!
    Dass die Punktedichte mit den 700 dpi bzw. 1200 - 2400 dpi so viel höher ist und das mit der hochoptimierten Darstellung wusste ich noch nicht. Verfügbare Quellen gehen noch nicht von so hohen dpi für den Druck aus. Dies relativiert natürlich meine Darstellung dahingehend, dass die Qualitätsunterschiede grösser ausfallen. Man lernt ständig dazu... dafür brauchts Profis wie dich! Dass du dich der Diskussion annimmst, dafür ein grosses Lob!

    "Samurai" steht übrigens auf meiner Wunschliste....
    Geändert von funtastic (25.08.2018 um 14:35 Uhr) Grund: insert lost words

  19. #469
    Moderator Splitter Forum
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    Zitat Zitat von funtastic Beitrag anzeigen
    Verfügbare Quellen gehen noch nicht von so hohen dpi für den Druck aus.
    Das ist richtig! Eine Wikipedia z. B. beschreibt da mehr
    einen Zustand des letzten Jahrtausends, als die Gegenwart.
    Ganz ausführlich wird der Aufbau eines 60iger Rasters
    (= gängige Technik aus den 70iger Jahren) erklärt und das
    Feinraster (ab 80iger Jahre) und daraus folgend das
    FM-Raster (ab 90iger Jahre) werden nur "als verfeinert
    erwähnt".

    https://de.wikipedia.org/wiki/Druckraster

    Dabei ist das FM-Raster der eigentliche (und auch ein gigantischer)
    Sprung, denn nun musste man nicht mehr (meist) 16x16
    Daten-Belichtungspunkte zu einem Rasterpunkt vereinen. Rein
    rechnerisch hat sich die optische Bildqualtät also sofort "ver16facht" ...
    denn die Punkte können nun in voller Scanauflöung genau dorthin
    gesetzt werden, wo sie zur optimalen Bilddarstellung gebraucht werden.

    Vielleicht verdeutlich dieses Wiki-Bildbeispiel die Idee?:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Druckr...ruckraster.jpg

    Anm.: alles obige gilt nur für die gerasterte Farbdarstellung!

    Bei SW (Text und Strich) sind wir schon seit mind. 40 Jahren bei
    besagten 1.200 bis 2.400dpi.

  20. #470
    Mitglied Avatar von satyricon
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    Zitat Zitat von franque Beitrag anzeigen
    Was Mick Baxter wohl meinte war, dass es immer noch Filme in sog. "hand-drawn animation" gibt (was als Begriff natürlich fragwürdig ist), sprich Zeichentrickfilme, z.B. alles von Studio Ghibli, und das ist ja nicht gerade eine Klitsche. In der US-Produktion aber offenbar kaum noch, der letzte Disney war glaube ich 2009 "The Princess And The Frog".
    Aber gerade Ghibli hat sich doch eine (lange) Pause gegönnt. Okay. Jetzt ist der Meister aus dem Ruhestand zurück gekehrt. Aber was dann?
    Auch Ghibli hat die Veränderungen gespürt.

  21. #471
    Mitglied Avatar von navigator
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    Die Zukunft des Comics - meine Jahresbilanz für alle, die sich für den deutschen und internationalen Comic- und Manga Markt interessieren.
    Aber auch für alle, die sich für die Lage des Print Mediums Gedanken machen.
    Die Zukunft des Comics 2018 - Bericht lesen

    Sozusagen meine 5Cent zum Thema.

  22. #472
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    In 50 Jahren noch E-reader? Ist aber ein gewagter Ausblick. Wenn man mal 50 Jahre zurückschaut was da alles sich getan hat bis heute, da wird in 50 Jahren sicher keiner mehr einen E-reader nutzen. Der steht dann im Museum. Ich geh da lieber in mein Holodeck und lasse mir vom Computer ein Comic meiner Wahl in gedruckter Form zukommen.
    Tokusō Sentai Dekarenjā - Investigation Squadron Detective Ranger - S.W.A.T. Mode

  23. #473
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    Da könntest du sogar recht haben. Ab 2020 sollen die ersten Holo-Screens von der Firma Light Field Lab verkauft werden. Der Weg zum Holodeck ist jetzt sehr greifbar nah.
    Projektionen ist die nächste Stufe.
    https://www.lightfieldlab.com/
    #keineIronie

  24. #474
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    Prepare to pay much more in the future for old and classic comic books.

  25. #475
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    Nicht alle Konzepte der Geldvermehrung von Kobolden verraten!
    Wir schreiben das Jahr 2035
    Dirk und Heinz längst auf einer Insel in der Südsee. Auf einer Insel, die aus dem Meer noch raus lugt.
    Aber keine Neuauflagen mehr von Schlümpfen, Elfen, Zwergensagas oder Orks & Goblins. Oder Thorgal komplett! Wiechmann-Primo-Fans oder Rick Master - Interessenten sind dann eh alle längst tot. Schleuderpreise der gesammelten Ware.
    Moebius oder Stan Lee oder Wally Wood oder Floyd Gottfredson. Da gab es doch mal was vor Jahren gedruckt. Da war doch was. Will das nicht nur am Bildschirm konsumieren, will es in der Hand halten. Der Inhalt eines Schwarzwaldbunkers wird vergoldet werden...
    Geändert von Orwell (03.12.2018 um 07:19 Uhr)

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