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Thema: Hegen und die Urheberrechte (aus "Digedags in der Zeitung" ausgelagerte Diskussion)

  1. #1
    Mitglied Avatar von phönix
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    Smile Hegen und die Urheberrechte (aus "Digedags in der Zeitung" ausgelagerte Diskussion)

    Eigentlich ein schöner Artikel. Aber auch hier wieder: "... die Digedags, denn die mussten das Heft 1975 verlassen, als Hegen zum wiederholten Mal den Erwartungen der staatlichen Stellen an sozialistische Propaganda in der Zeitschrift nicht entsprochen hatte."

  2. #2
    Mitglied Avatar von CHOUETTE
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    Ja, dem Platthaus hatte ich auch mehr Kompetenz zugetraut.

  3. #3
    Mitglied Avatar von gbg
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    Wer mit dem ZGF arbeiten möchte, also auch Journalisten, die müssen halt die politische Schiene der Stiftung vertreten.
    In etwas so: Es kann nicht sein, dass es in der sozialistischen "DDR" nur Ansatzweise Spaß und Freude gegeben hat! Schon gar nicht eine "relativ" unpolitische Kinderzeitschrift, die sich anmaßte, fast so ähnlich zu erscheinen, wie in der BRD! Also musste eine Erklärung her, Gott sei Dank warf Hegen 1974 hin und es gab auch noch eine Klage, gegen einen ideologischen Verlag in der DDR. Was besseres konnte doch gar nicht passieren.
    Und glaubt doch mal nicht, dass man das Bundesverdienstkreuz bekommt, weil man für den DDR-Verlag Junge Welt gearbeitet hat? Da muss schon eine "gruslige" Story her. In 20 oder mehr Jahren wird der Hegen praktisch zum Widerstandskämpfer auf zeitungspolitischer Ebene, also praktisch ohne ihn, wäre es nie zum "Umsturz" gekommen.
    Ich kann mich ganz schemenhaft erinnern, dass ich das Mosaik immer heimlich las, es durfte in der Öffentlichkeit niemand sehen und die konspirativen Treffen am Kiosk, wurden meist heimlich von der Stasi belauscht und fotografiert! Oder habt ihr schon mal öffentliche Bilder gesehen, wo jemand ein Mosaik-Hefte freudestrahlend am Kiosk einem westlichen Journalisten in die Kamera hielt?
    Also diese ganze subversive Heft, nein, sowas konnte nur unter größter Geheimhaltung (deshalb gab es auch keine Interviews und nichts über Hegen zu berichten) stattfinden. Ja das Geld des Verkaufs des Mosaik, das hat der Verlag gern genommen, schließlich konnten davon gute hochwertige Zeitschriften, so der Pionierleiter oder Junge Welt die sozialistische Moral hochhalten... - ...aber Mosaik???
    Nun so einen Widerstandskämpfer, der passt doch prima ins Bild des ZGF's. Wenn es das nicht gegeben hätte, dann hätte man es eben erfunden?

  4. #4
    Mitglied Avatar von mutawakkel
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    Ist das denn belegt, dass die in dem Beitrag gezeigte "letzte Zeichnung" tatsächlich von Hegen selber gezeichnet wurde ?

  5. #5
    Mitglied Avatar von CHOUETTE
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    Die aufgeklebten Digedags sind meines Erachtens von Lona. Den Rest kann ich nicht einordnen.
    Und am 365. Tag erhob er sein Glas und sagte in seinem feierlichsten Ton: "Darauf wollen wir trinken - dass es nicht noch besser wird!"

  6. #6
    Mitglied Avatar von gbg
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    Da drunter sind irgendwelche „Striche“, nur gegen das Licht zu sehen, die könnten vom Hegen sein, aber da man sich an die Lona-DDD gewöhnt hatte, wurden sie vielleicht neu gezeichnet und aufgeklebt. Man müsste sich das Original nochmals genau anschauen?

  7. #7
    Mitglied Avatar von CHOUETTE
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    Hängt im ZGF.
    Und am 365. Tag erhob er sein Glas und sagte in seinem feierlichsten Ton: "Darauf wollen wir trinken - dass es nicht noch besser wird!"

  8. #8
    Moderator Mosaik und Leipziger Comicgarten Forum Avatar von thowiLEIPZIG
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    Zitat Zitat von CHOUETTE Beitrag anzeigen
    Hängt im ZGF.
    Hmmmmm...
    DA wird gbg aber jetzt gleich wieder antworten, dass das ja alles NUR KOPIEN sind, die im ZGF hängen. Wetten, dass?

  9. #9
    Moderator Mosaik-Forum Avatar von Bhur
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    Zitat Zitat von gbg Beitrag anzeigen
    Da drunter sind irgendwelche „Striche“, nur gegen das Licht zu sehen, die könnten vom Hegen sein, aber da man sich an die Lona-DDD gewöhnt hatte, wurden sie vielleicht neu gezeichnet und aufgeklebt. Man müsste sich das Original nochmals genau anschauen?
    Meiner Erfahrung mit den wenig später entstandenen Originalen der Abrafaxen nach wurde damals nichts aufgeklebt. Da wurde mit dem Skalpell ausgeschnitten, passgenau neuer Zeichenkarton eingeklebt und darauf dann neu gezeichnet. So kann man dann natürlich nicht sehen, was vorher dort gewesen ist. Aber um es genau zu wissen muss man sich in der Tat das Original anschauen.

    Die Digedags sind auf jeden Fall von Lona. Der Rest ist wahrscheinlich von Horst Boche – der demnach auch die usprüngliche Version der Digedags an der Stelle gezeichnet hatte
    Geändert von Bhur (09.01.2018 um 08:57 Uhr)

  10. #10
    Moderator Mosaik-Forum Avatar von Bhur
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    Zitat Zitat von mutawakkel Beitrag anzeigen
    Ist das denn belegt, dass die in dem Beitrag gezeigte "letzte Zeichnung" tatsächlich von Hegen selber gezeichnet wurde ?
    Leider wird vom ZGF jede Zeichnung, die Hegen übergeben hat, mit seinem Namen untertitelt. So geht die Legendenbildung (MOSAIK von Hannes Hegen) weiter. Man könnte ja mal Leute fragen, die sich mit den Zeichenstilen auskennen – oder man macht es sich einfach und schreibt unter jede Zeichnung "Hannes Hegen" …

  11. #11
    Mitglied Avatar von CHOUETTE
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    Zitat Zitat von Bhur Beitrag anzeigen
    Meiner Erfahrung mit den wenig später entstandenen Originalen der Abrafaxen nach wurde damals nichts aufgeklebt. Da wurde mit dem Skalpell ausgeschnitten, passgenau neuer Zeichenkarton eingeklebt und darauf dann neu gezeichnet.
    Hm. Ich will das nicht hundertprozentig ausschließen, aber als ich die Seite im ZGF gesehen habe, dachte ich: „ach, gucke, überklebt.“. Ich würde da glatt drauf wetten, habe aber nicht explizit drauf geachtet.
    Ganz sicher war die Seite keine Kopie.

  12. #12
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    Zitat Zitat von CHOUETTE Beitrag anzeigen
    Ganz sicher war die Seite keine Kopie.
    Da liegst du leider falsch. Im ZGF sind bis auf die Modelle (Runkel auf Türkenschreck und der Tempel) alles gut reproduzierte Zeichnungen. Selbst die Hefte sind nur Kopien.

  13. #13
    Mitglied Avatar von CHOUETTE
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    Zitat Zitat von kathleen Beitrag anzeigen
    Da liegst du leider falsch. Im ZGF sind bis auf die Modelle (Runkel auf Türkenschreck und der Tempel) alles gut reproduzierte Zeichnungen. Selbst die Hefte sind nur Kopien.
    Auch besagtes Bild? Krass. Ich gebe zu, ich hab nicht drauf geachtet, aber ich hätte schwören können, dass da wirklich die Dagse draufgeklebt sind. Oder eben eingesetzt, wie Bhur beschrieb. Kann natürlich sein, dass es kopiert und dann beklebt wurde, das weiß ich nicht. Egal, vielleicht spielt mir die Erinnerung einen Streich. Deswegen noch mal hinfahren kommt auch nicht in Frage. Aber vielleicht kann jemand anderes mal ganz genau hingucken, wenn er dort ist. Das Bild hängt gleich rechts.

    Edit: Vielleicht erklärt das aber auch Bhurs Einwand. Möglicherweise hat man sich bei der Kopie das Ausschneiden mit Skalpell gespart und die Dagse tatsächlich nur aufgeklebt?
    Geändert von CHOUETTE (09.01.2018 um 14:13 Uhr)
    Und am 365. Tag erhob er sein Glas und sagte in seinem feierlichsten Ton: "Darauf wollen wir trinken - dass es nicht noch besser wird!"

  14. #14
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    Man sieht es unter anderem daran, dass der Text beim Original immer aufgeklebt wurde, also das Zeichenblatt dreidimensional wird. Im ZGF sind alle Zeichnungen 2 dimensional, auch die besagte letzte Seite der 223. Es gibt natürlich weitere Aspekte eine Kopie zu identifizieren, aber das ist die einfachste. Bei den ausgestellten Auslandsheften hat man dann billigst eine Klammer eingesetzt (die einer Originalklammer ähnelt wie der Fuchs dem Frosch) oder gleich ganz drauf verzichtet und die Klammer nur als Kopie auf dem Blatt belassen.

  15. #15
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    Zitat Zitat von Bhur Beitrag anzeigen
    Leider wird vom ZGF jede Zeichnung, die Hegen übergeben hat, mit seinem Namen untertitelt. So geht die Legendenbildung (MOSAIK von Hannes Hegen) weiter. Man könnte ja mal Leute fragen, die sich mit den Zeichenstilen auskennen – oder man macht es sich einfach und schreibt unter jede Zeichnung "Hannes Hegen" …
    Ich denke das sind 2 verschiedene Schuhe. Die Zeichnungen, da gebe ich dir völlig recht, sollte man den Zeichnern zuordnen. Dafür braucht man Expertise die über das Wissen von Herrn Lindner und dem abschauen aus bekannten Publikationen (wie GGDD und Mosaikkatalog) hinausgeht, und die kann man getrost dem ZGF absprechen.
    Am Titel "Mosaik von Hannes Hegen" hingegen gibt es meiner Meinung nach nix zu rütteln. Stell dir vor du kaufst ein Auto. Da steht bsw. auch Ford, Mercedes oder Porsche drauf. Oder möchtest du, dass da die Monteure Müller, Meier, Schulze genannt werden. Ist doch undenkbar. Das gibt's bei keiner Produktionsfirma. Und Hegen ist der Begründer der Zeitschrift, der Namensgeber der Zeitschrift, der Urheber der Hauptfiguren und eben der Chef. Und das ist keine Legendenbildung sondern eine Tatsache:

  16. #16
    Mitglied Avatar von CHOUETTE
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    Zitat Zitat von kathleen Beitrag anzeigen
    Man sieht es unter anderem daran, dass der Text beim Original immer aufgeklebt wurde, also das Zeichenblatt dreidimensional wird.
    Das ist es ja gerade, die Digedags auf der letzten Seite erschienen mir "dreidimensional", also aufgeklebt. Hätte ich geahnt, dass wir nur eine Woche später darüber diskutieren, hätte ich natürlich genauer geschaut.
    Auf den Text hab ich nicht geachtet und kann mich leider nicht mehr dran erinnern.
    Und am 365. Tag erhob er sein Glas und sagte in seinem feierlichsten Ton: "Darauf wollen wir trinken - dass es nicht noch besser wird!"

  17. #17
    Mitglied Avatar von mutawakkel
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    Zitat Zitat von kathleen Beitrag anzeigen
    Die Zeichnungen, da gebe ich dir völlig recht, sollte man den Zeichnern zuordnen.

    Deswegen ja meine Frage. In dem Artikel steht als Bildunterschrift, dass die Zeichnung von Hegen sei und das schien mir zumindest fragwürdig...
    Ich war nämlich auch der Meinung, dass die Digedags hier Lonas Werk sind.
    Da wird der Meister also posthum mit fremden Federn geschmückt...

  18. #18
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    Naja, Hegen hat alle Seiten im Heft aufgerissen, deren Komposition festgelegt und mitunter in der Detailhaftigkeit auch sehr weit ausgeführt. Kann man an einer Seite des Heftes 201 im Lindnerbuch ganz gut sehen. Da handelt es sich auch Mitnichten wie gern behauptet wird um nur einen "groben Aufriss" des Chefs, sondern um eine detaiiert ausgeführte Vorzeichnungen. Man kann fast soweit gehen zu behaupten, die Zeichner mussten da nur die Konturen inken und ausmalen. Das ist sicher genauso übertrieben, aber fest steht das Hegen einen sehr hohen Anteil an den Zeichnungen hatte, auch wenn er nicht das letzte Glied in der Ausführung war. Dennoch ist es genauso falsch eine Mosaikseitenzeichnung einzig und allein Hegen zuzuschreiben, zumindest wenn es nicht die ersten 7 Hefte betrifft.

  19. #19
    Mitglied Avatar von CHOUETTE
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    Zitat Zitat von kathleen Beitrag anzeigen
    Naja, Hegen hat alle Seiten im Heft aufgerissen, deren Komposition festgelegt und mitunter in der Detailhaftigkeit auch sehr weit ausgeführt.
    Ich denke, mutawakkel bezieht sich auf die explizite Erwähnung im Artikel von Platthaus:

    "Hegen zeichnete diese Seite persönlich, obwohl er schon seit vielen Jahren seine Mitarbeiter mit diesem Teil der Herstellung betraut hatte. Auf dem Originalblatt, das den Schlusspunkt der Leipziger Präsentation setzt, sieht man, dass die Digedags als Figuren nachträglich noch einmal eingeklebt wurden. Was mag unter den revidierten Zeichnungen zu sehen sein? Digedags, die nicht zurück-, sondern vorausschauen?"
    Und am 365. Tag erhob er sein Glas und sagte in seinem feierlichsten Ton: "Darauf wollen wir trinken - dass es nicht noch besser wird!"

  20. #20
    Zitat Zitat von CHOUETTE Beitrag anzeigen
    Ich denke, mutawakkel bezieht sich auf die explizite Erwähnung im Artikel von Platthaus:

    "Hegen zeichnete diese Seite persönlich, obwohl er schon seit vielen Jahren seine Mitarbeiter mit diesem Teil der Herstellung betraut hatte. Auf dem Originalblatt, das den Schlusspunkt der Leipziger Präsentation setzt, sieht man, dass die Digedags als Figuren nachträglich noch einmal eingeklebt wurden. Was mag unter den revidierten Zeichnungen zu sehen sein? Digedags, die nicht zurück-, sondern vorausschauen?"

    Auf den Archivseiten des ZGF sieht man allerdings auf dem Entwurf keinen 100%igen Hinweis darauf. Dort steht Hegen, Johannes ; Mosaikkollektiv
    Es sein man deutet diesen Kommentar entsprechend:

    Die Digedags reiten einer Fata Morgana entgegen
    und winken ihren Lesern zum letzten Abschied zu.
    Nach zwanzig Jahren enden die Mosaik-Abenteuer
    in einem Traumbild, das Hannes Hegen zeichnet.

    Dieses Traumbild entpuppt sich als Metapher,
    denn es ist auch ein Schlusskommentar Hegenbarths.
    Anders als seinen Lesern war ihm wohl bewusst,
    dass dieses Ende ein Abschied für immer sein wird.
    Noch viele Jahre später ranken sich Legenden
    um das mysteriöse Ende der Digedags-Geschichten.
    Es grüsst
    Uhrviech aus Passow, wo die Digedags ein Zuhause haben

  21. #21
    Mitglied Avatar von Remory
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    Zitat Zitat von kathleen Beitrag anzeigen
    Stell dir vor du kaufst ein Auto. Da steht bsw. auch Ford, Mercedes oder Porsche drauf. Oder möchtest du, dass da die Monteure Müller, Meier, Schulze genannt werden. Ist doch undenkbar. Das gibt's bei keiner Produktionsfirma. Und Hegen ist der Begründer der Zeitschrift, der Namensgeber der Zeitschrift, der Urheber der Hauptfiguren und eben der Chef. Und das ist keine Legendenbildung sondern eine Tatsache:
    Das Beispiel hinkt aber gewaltig! Bei einem Auto handelt es sich um einen Gegenstand mit vorgefertigten Teilen. Da können Müller, Meier und Schulze noch so kreativ werden, am Ende sieht das Auto doch immer gleich aus.

  22. #22
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    Dann siehe Fix und Foxi, Micky Maus, Tim und Struppi etc. wenn dir das besser gefällt. Auch hier sind die Comics eng mit den Begründern verknüpft. Alle Hefte hatten im Verlauf diverse Zeichner, trotzdem wird bsw. auf dem Fix und Foxi Heft immer Rolf Kauka stehen und nicht bsw. Walter Neugebauer.
    Geändert von kathleen (09.01.2018 um 20:17 Uhr)

  23. #23
    Mitglied Avatar von gbg
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    Lindner hat es auch bestätigt, im ZGF hängen KEINE Originale, aber verdammt nah am Original
    Wie gesagt, ich hatte das Original in den Händen, habe da natürlich nicht so genau geschaut, wer da was darunter gezeichnet hat, es gab ja damals noch mehr davon zu bestaunen...
    Nach bekannter Aussage vom Lindner soll Hegen nur noch das Motiv vom Heft 200 selbst gestaltet haben, wenn man sich dort die Digedags und die Pflanzen anschaut und vergleicht, dann könnte es schon sein, da es heraussticht. Ebenso das Motiv vom Heft 138, das hat Edith gezeichnet, deshalb wurden diese Motive auch als Cover oder Poster genutzt, da man dann keine „eventuellen“ Zeichner (die auch die Titelcover mitgestalteten) fragen musste, denn die ganzen Streitigkeiten, hatten doch Hegens Haut dünn werden lassen.

  24. #24
    Mitglied Avatar von mutawakkel
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    Zitat Zitat von CHOUETTE Beitrag anzeigen
    Ich denke, mutawakkel bezieht sich auf die explizite Erwähnung im Artikel von Platthaus:

    "Hegen zeichnete diese Seite persönlich, obwohl er schon seit vielen Jahren seine Mitarbeiter mit diesem Teil der Herstellung betraut hatte. Auf dem Originalblatt, das den Schlusspunkt der Leipziger Präsentation setzt, sieht man, dass die Digedags als Figuren nachträglich noch einmal eingeklebt wurden. Was mag unter den revidierten Zeichnungen zu sehen sein? Digedags, die nicht zurück-, sondern vorausschauen?"
    Nicht direkt... Wenn man mit dem Mauszeiger über das Bild geht oder das Bild anklickt, erscheint als Bildtext "Das letzte Bild der Digedags, gezeichnet von Hannes Hegen" Diese explizite Aussage hatte mich stutzig gemacht, da ich wie gesagt Lona als Zeichnerin "in Verdacht" hatte, was hier ja auch bestätigt wurde...

  25. #25
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    Zitat Zitat von gbg Beitrag anzeigen
    Ebenso das Motiv vom Heft 138, das hat Edith gezeichnet, deshalb wurden diese Motive auch als Cover oder Poster genutzt, da man dann keine „eventuellen“ Zeichner (die auch die Titelcover mitgestalteten) fragen musste, denn die ganzen Streitigkeiten, hatten doch Hegens Haut dünn werden lassen.
    Keiner der Zeichner (außer Hegen, Edith und Dräger) haben irgendein Recht an den Zeichnungen. Hegen konnte alles veröffentlichen und wenn du dir die Verlagswerbungen von Tessloff der letzten 20 Jahre anschaust wirst du es auch sehen. Das Cover der 138 ist nur eine von vielen außerhalb des Mosaik zur Veröffentlichung gebrachten Grafiken. Kein Grafiker hatte da vertragsrechtliche Handhabe und somit auch keine Möglichkeit irgendetwas einzuklagen. Folglich musste Hegen maximal bei den Texten den Dräger beteiligen, der Rest war interfamiliäre Angelegenheit.
    Geändert von kathleen (09.01.2018 um 21:11 Uhr)

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