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  1. #651
    Moderator COMIX ⋅ Internationaler Comic-Salon Erlangen Avatar von Martin Jurgeit
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    Zitat Zitat von horst Beitrag anzeigen
    (...) Rund um London waren die Berichte des Baubooms legendär und es wurde besser, als auf deutschen
    Baustellen bezahlt. Die Nachrichten waren damals voll von polnischen Originalstimmen, die "deswegen" weiterwanderten (...)
    Selbst in den stärksten Jahren waren nie mehr als ca. 250.000 Saisonarbeiter aus Polen nach Deutschland gekommen, die zu über 90 Prozent in der Land- und Forstwirtschaft oder dem Tourismus tätig waren. Die wollten auch wirklich nur für ein paar wenige Wochen hierher kommen, um Extrageld zu verdienen. Die hatten mit der parallel einsetzenden Auswanderungswelle nach Großbritannien praktisch nichts zutun.

    Gegen deine Bau-These spricht schon der hohe Anteil an Frauen unter den Saisonkräften. Selbst theoretisch könnte wohl nur um wenige zehntausend Weitergewanderte gehen, wenn überhaupt. Das dürfte nur eine schöne Legende sein.

    Zitat Zitat von DER LETZTE APACHE Beitrag anzeigen
    (...) Eine "Quelle" bennennt aber nur 55.000 für 2016 (...)
    In dem oben von mir verlinkten SZ-Artikel mit offiziellen Zahlen geht es um 55.000 "Freiwillige" und 25.000 "Abgeschobene", also insgesamt mindestens 80.000 im letzten Jahr. Genauso wie oben von mir beschrieben.

  2. #652
    Die Grünen und die Linken salbadern wieder rum, lasst alle Schäflein zu uns kommen. Wann ist denn bei denen Schluss? Bei 10 Millionen, 20 Millionen, 30 Millionen? Flüchtlingen. Ab Wann brechen denn unsere Sozialsysteme zusammen? Wieviele Milliarden müssen denn noch für sinnlose Migrationskosten verballert werden. Diese Antworten bekommt man aber weder von grün noch links.

  3. #653
    Zitat Zitat von Martin Jurgeit Beitrag anzeigen
    In dem oben von mir verlinkten SZ-Artikel mit offiziellen Zahlen geht es um 55.000 "Freiwillige" und 25.000 "Abgeschobene", also insgesamt mindestens 80.000 im letzten Jahr. Genauso wie oben von mir beschrieben.
    Von den ca.180.000 abgelehnten für 2016 haben aber nur ca. 25.000 das Land verlassen ( ich sag mal alles ohne Gewähr) Deutschland/Statistik



  4. #654
    Moderator COMIX ⋅ Internationaler Comic-Salon Erlangen Avatar von Martin Jurgeit
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    Zitat Zitat von DER LETZTE APACHE Beitrag anzeigen
    Von den ca.180.000 abgelehnten für 2016 haben aber nur ca. 25.000 das Land verlassen (...)
    Laut des von dir verlinkten Artikels gab es aber schon allein 25.375 Abschiebungen. Diese machten laut des Artikels aber nur 28 Prozent der von den Ämtern durchgeführten oder geförderten Ausreisen aus. Insgesamt geht die ifo-Studie also von mindestens 90.625 Ausreisen aus, wenn die geförderten Ausreisen (das sind keineswegs alle!) mitgezählt werden.

    Man muss solche Artikel schon genau lesen und nicht nur mal kurz überfliegen.

  5. #655
    Hallo!

    Ich schrieb von abgelehnten Flüchtlingen, nicht von freiwilligen und/oder geförderten Ausreisen etc.

    Nach offiziellen Schätzungen kamen 890000 (2015) und für 2016 ca. 280.000 Asylbewerber hier an. Macht zusammen 1,2 Millionen. Ohne Gewähr.

    (Das die Art und Weise (pun intended) wie diese Zahl nach dem Registrierungschaos in die Öffentlichkeit kam, zumindest bei mir kein Urvertrauen weckt ist eine andere Sache).

    Über den Daumen wurden nun 25000 in 2016 abgelehnte abgeschoben. Das sind in etwa 2%.

    Bei einer Anerkennungsquote von 50% müssten wir nur 25 Jahre so weiter machen!

    Das in der Zeit auch jedes Jahr neue Asylbewerber hier eintreffen und auch vorher schon welche da waren, lass ich jetzt mal großzügig unter den Tisch fallen.


    Die USA (320 Millionen Einwohner) sind sechsundzwanzig Mal größer als Deutschland. Trump und Co. nahmen in 2016 ca. 85.000 Flüchtlinge auf.

    Nach dieser Rechnung wären für uns (knapp 83 Millionen) schon 25.000 zu viel.

  6. #656
    Moderator Splitter Forum
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    Zitat Zitat von Martin Jurgeit Beitrag anzeigen

    Gegen deine Bau-These spricht schon der hohe Anteil an Frauen unter den Saisonkräften. Selbst theoretisch könnte wohl nur um wenige zehntausend Weitergewanderte gehen, wenn überhaupt. Das dürfte nur eine schöne Legende sein.
    Soso!? "Meine" Bauthese!

    "... Das Warschauer Marktforschungsinstitut ARC
    hat eine umfassende Studie zu Polen in
    Großbritannien und Irland vorgelegt.
    Quelle: http://www.ksta.de/13359158 ©2017

    Ergebnis:
    Die meisten Polen arbeiten auf dem Bau (20 Prozent),
    in der Gastronomie (15 Prozent) und im Hotelwesen
    (11 Prozent). ..."

    Was schon allein schon anhand der offiziellen Zahlen
    der polnischen Regierung eine sichere sechststellige Zahl bedeutet.
    Mit dem auf dem Bau üblichen Zahlen an Schwarzarbeitern
    dürften es gerne bis zu 400.000 sein!


    Egal wie, wir halten also fest: die größte Gruppe ist im
    Bau beschäftigt.
    Und jetzt bist du wieder dran!

  7. #657
    Moderator Splitter Forum
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    Zitat Zitat von DER LETZTE APACHE Beitrag anzeigen
    Nach offiziellen Schätzungen kamen 890000 (2015) und für 2016 ca. 280.000 Asylbewerber hier an. Macht zusammen 1,2 Millionen. Ohne Gewähr.
    Plus ca. 300.000 Verfahren aus den letzten Jahren "bis" 2014!

    So einige der aktuellen Abschiebungen betreffen auch Personen,
    die vor 2015 hierherkamen.

  8. #658
    Solange die Grünen und die Linken und die Schwachmaten von ProAsyl hier mitreden dürfen, wird sich an der Abschiebefrequenz nichts ändern.

  9. #659
    Moderator COMIX ⋅ Internationaler Comic-Salon Erlangen Avatar von Martin Jurgeit
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    Zitat Zitat von horst Beitrag anzeigen
    (...) Ergebnis: Die meisten Polen arbeiten auf dem Bau (20 Prozent) (...)
    Die Zahlen beziehen sich aber auf Großbritannien. Und deine – nicht zu haltene Behauptung – war ja, dass ein erheblicher Anteil dieser Bauarbeiter zuvor in Deutschland ebenfalls auf dem Bau beschäftigt gewesen wäre. Nur das habe ich bestritten und mit statistischen Zahlen unterfüttert.

    Hier findest du z.B. die entsprechenden Zahlen im Migrationsbericht von 2005 (mit den Zahlen für 2004): https://www.bamf.de/SharedDocs/Anlag...ublicationFile (ab Seite 64). Dort heißt es auf Seite 82 wortwörtlich: "Etwa 90 % der Saisonarbeitnehmer werden im Bereich der Land- und Forstwirtschaft eingesetzt". Diese Zahlen waren in etwa auch dieselben in den Jahren zuvor und danach – trotz EU-Beitritt Polens und die damit verbundene Arbeitnehmerfreizügigkeit in Großbritannien für sie. Selbst die absolute Zahl der polnischen Saisonkräfte in Deutschland blieb stabil.

    Reguläre Saisonarbeit auf Baustellen dagegen gab es in Deutschland damals praktisch nicht, besser: konnte es nicht geben! Ob trotzdem – auch ohne rechtliche Rahmenbedingungen – eventuell polnische Arbeiter auf Baustellen anzutreffen waren, steht natürlich auf einem ganz anderen Blatt. Aber auch für diese Menschen wäre dann der Hauptgrund für ein Weiterziehen nach Großbritannien gewesen, den Schritt aus der Illegalität heraus zu tun.

  10. #660
    Moderator COMIX ⋅ Internationaler Comic-Salon Erlangen Avatar von Martin Jurgeit
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    Zitat Zitat von DER LETZTE APACHE Beitrag anzeigen
    (...) Ich schrieb von abgelehnten Flüchtlingen, nicht von freiwilligen und/oder geförderten Ausreisen etc. (...)
    Dir wäre es also lieber, alle abgelehnten Flüchtlinge bestritten den womöglich Jahrzehnte andauernden Klageweg, blockieren hier massenhaft die Gerichte und nehmen diese Angebote nicht wahr? Irgendwie wird das alles immer absurder.

    Natürlich lässt es nur ein Bruchteil der abgelehnten Asylbewerber zum Letzten, sprich zur Abschiebung kommen. Mit dieser würde er sich nämlich jedes eventuelle Rückkehrrecht in der Zukunft verbauen – und wenn auch nur als Tourist.


    Zitat Zitat von horst Beitrag anzeigen
    Plus ca. 300.000 Verfahren aus den letzten Jahren "bis" 2014! So einige der aktuellen Abschiebungen betreffen auch Personen, die vor 2015 hierherkamen.
    Natürlich, auch das wurde nie bestritten – weder von mir noch den diversen verlinkten Artikeln oder Studien. Hier war nur die Frage (oder gleich mitbeantwortete Behauptung) aufgeworfen worden, ob überhaupt im nennenswerten Rahmen Ausreisen stattgefunden hätten. Und das kann man bei rund 100.000 – ich vermute sogar eine deutlich höhere Zahl inkl. der nicht erfassten Ausreisen – definitiv mit "Ja" beantworten.
    Geändert von Martin Jurgeit (11.10.2017 um 09:59 Uhr)

  11. #661
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    Gerade eben einen peinlichen Bettelbrief der SPÖ im Postkasterl gefunden. Weil mir die Roten noch keinen Drohbrief "Nur mit der SPÖ ist ihre Pension sicher!" schicken können, weil ich darüber nur herzhaft lachen kann, lamentiert mir der Kern gerade was von seinen Eltern vor und dass er ja aus einfachen Verhältnissen nach oben gekommen ist. Der SPÖ ist bewusst, dass sie in der Vergangenheit Fehler gemacht haben. Jetzt werden eben kurz vor knapp noch einmal Unmengen an Steuergeld verschwendet, um die frohe Botschaft unters Volk zu bringen, unter anderem mit solch peinlichen Bettelbriefen. Mich widert die Politik von allen Seiten nur noch an, ob von links, ob von rechts. Pack!

    Am Sonntag kann ich mich auch in Österreich für eine bessere Zukunft entscheiden. Nur die SPÖ steht auf meiner Seite und kämpft für meine Anliegen, für ein sozial gerechtes Österreich, Pack!

    Seid froh, ihr habt die Wahlschlacht hinter euch gebracht. Ihr seid schon in der Sondierungsschlacht.

  12. #662
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    Zitat Zitat von Martin Jurgeit Beitrag anzeigen
    Die Zahlen beziehen sich aber auf Großbritannien. Und deine – nicht zu haltene Behauptung – war ja, dass ein erheblicher Anteil dieser Bauarbeiter zuvor in Deutschland ebenfalls auf dem Bau beschäftigt gewesen wäre. Nur das habe ich bestritten und mit statistischen Zahlen unterfüttert.

    Dumm nur, dass ich genau das nicht geschrieben habe!
    Du musst schon genau lesen!

    Ich schrieb nicht von Bauarbeitern auf dem deutschen Bau,
    (und schon gar nicht von Bau-Fachkkräften), sondern von
    Hilfsarbeitern, die zuerst in Deutschland auf den Äckern
    arbeiteten und dann wegen den höheren Löhnen zum Bau
    in England weiterzogen. Boomender Bau heißt: nicht
    jahrelanges ausbilden des Nachwuchs, sondern vorrangig
    schnell zu deckender Bedarf an einsetzbaren "Bauhilfen".

    Das TV war damals "randvoll" von Interviews auf deutschen
    Äckern, wo sich die Bauern darüber beklagten, dass es ihnen
    natürlich nicht möglich war diese Gelder zu bezahlen die im
    boomenden englischen Bau ausgezahlt wurden.

    Und auf manchen Äckern waren die dutzendweise, von einem Tag
    zum anderen, ja sogar mitten in Hochphase der Ernte, einfach
    kommentarlos "weg"! ... Aufgetaucht sind sie in der Masse dann
    meist rund um London.


    "Zum Glück" gab es hier auf den Äckern dann genug Ersatz durch
    "neue billigere" Hilfsarbeiter aus z. B. Rumänien.


    Zitat Zitat von Martin Jurgeit Beitrag anzeigen
    Aber auch für diese Menschen wäre dann der Hauptgrund für ein Weiterziehen nach Großbritannien gewesen, den Schritt aus der Illegalität heraus zu tun.
    Das widerum bestreite ich nicht ... aber auch hier ist dann deine
    Behauptung (und genau darauf hatte ich ja geantwortet), das es
    eine Notsituation in Polen gab falsch. Die Polen suchten sich einfach
    in England den besseren Verdienstort. Sie tauschten Acker gegen Bau.
    Und dass die Polen insgesamt hier nicht" abnahmen" liegt daran, dass
    die z. B. die Pflege mittlerweile hier das besser Angebot ist ... auf
    dem Bau war es die letzten Jahre in England besser. In Deutschland
    hingegen boomt die Pflege!

    So einfach ist das!

  13. #663
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    Zitat Zitat von Martin Jurgeit Beitrag anzeigen
    Und das kann man bei rund 100.000 – ich vermute sogar eine deutlich höhere Zahl inkl. der nicht erfassten Ausreisen – definitiv mit "Ja" beantworten.
    Ob das "genug" sind wird wohl jeder für sich selbst
    mit einem "Ja oder Nein" beantworten müssen. Bei einer
    "Bewertung" kann es aber kein "definitives" so oder so
    geben.

    Bei den Fakten schon, denn die rein sachliche Aufarbeitung
    zeigt:

    Tatsächlich ist die reine Anzahl gestiegen ... aber der
    Prozentsatz dann doch gleichzeitig gesunken!

    Der Ausreiseanteil der "2014er" ist (bzw. war bisher) höher, als
    der der 2015 und 2016er. Der Anteil der Hierbleiber nimmt also zu!
    Der Migrationsdruck wächst.

  14. #664
    Moderator COMIX ⋅ Internationaler Comic-Salon Erlangen Avatar von Martin Jurgeit
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    Zitat Zitat von horst Beitrag anzeigen
    (...) das es eine Notsituation in Polen gab falsch (...)
    Das liest sich in dem von dir verlinkten Artikel aber deutlich anders. Dort steht: "(...) Als Umfragen ergaben, dass 60 Prozent aller Jugendlichen in Polen keine Perspektive für ein auskömmliches Leben in Polen sehen (...)". Bei einer damaligen Arbeitslosenquote von rund 20 Prozent ist das auch kein Wunder – von der Jugendarbeitslosigkeit ganz zu schweigen. Was in den letzten Jahren für Südeuropa als absolute Katastrophe anerkannt wurde, war in Osteuropa vor zehn Jahren der Normalfall.

  15. #665
    Moderator COMIX ⋅ Internationaler Comic-Salon Erlangen Avatar von Martin Jurgeit
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    Zitat Zitat von horst Beitrag anzeigen
    (...) Der Ausreiseanteil der "2014er" ist (bzw. war bisher) höher, als der der 2015 und 2016er. Der Anteil der Hierbleiber nimmt also zu! (...)
    Das können wir noch gar nicht wissen, da erst jetzt der ganze Berg un- oder noch nicht fertigbearbeiteter Fälle langsam abschmilzt. Natürlich sehen einige auch im laufenden Verfahren schon die Aussichtlosigkeit ihres Unterfangens ein und reisen vorzeitig wieder aus, der Großteil wird sich aber doch an die Hoffnung klammern, dass die Sache für ihn am Ende gut ausgeht.

    Ob der Anteil der Hierbleiber "unterm Strich" tatsächlich steigt, kann man also erst mit einer gewissen Verzögerung erkennen.

  16. #666
    Zitat Zitat von Martin Jurgeit Beitrag anzeigen

    Ob der Anteil der Hierbleiber "unterm Strich" tatsächlich steigt, kann man also erst mit einer gewissen Verzögerung erkennen.
    Nein, man muss sich nur in unseren Städten mal umsehen.

  17. #667
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    This video is very true: https://youtu.be/yWOLCsR-udQ


    We had posted something long time back on interior designer in kolkata. Check it out.
    Geändert von Yash Vardhan (11.10.2017 um 12:29 Uhr)

  18. #668
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    Zitat Zitat von Martin Jurgeit Beitrag anzeigen
    ...Ob der Anteil der Hierbleiber "unterm Strich" tatsächlich steigt, kann man also erst mit einer gewissen Verzögerung erkennen.
    Es wird von der CDU, FDP, Grüne bzw. der späteren Jamaika Koalition sicherlich nach der Regierungsbildung bald entschieden das die "Hierbleiber" schon ziemlich gut integriert sind und dann wird Ihr Status von Ablehnung auf unbefristeten Aufenthalt und wahrscheinlich späterer Einbürgerung genehmigt.
    Das wird ja auch offen von einigen Politikern dieser Parteien so gesagt und war ist eh schon immer eigentlich genau Ihr Plan gewesen , alles andere ist Augenwischerei
    Vor allem je länger sie hiergeblieben sind wird man das mit diversen "Härtefallgründen" und/oder mit dem generellen Totschlagargument Humanität begründen. Die Rechtsprechung ist das Papier nicht wert auf dem es geschrieben ist
    Das ist in der Flüchtlingskrise genauso wie in der Euro und Griechenlandkrise, und auch beim VW Dieselskandal.
    Ehrlicher wäre es den Leuten von Anfang an die Wahrheit zu sagen und diese dann darüber abstimmen zu lassen
    Aber man hat ja Angst das das große ganze seiner Master EU Pläne zu gefährden, an dem bis zum bitteren Ende mit aller Konsequenz komme was wolle , eisern fest gehalten wird



    ...Es geht nicht um Obergrenzen, es geht um Vertrauen und das ist in diesem Staat total dahin...

    https://www.welt.de/debatte/kommenta...Vertrauen.html

    ...Vertrauen ist eine Voraussetzung repräsentativer Demokratie – das Vertrauen darin, dass sich die gewählten Volksvertreter an Grundüberzeugungen orientieren, die ihrem jeweiligen Wahlprogramm und ihrer Parteitradition entsprechen. Dieses Vertrauen ist durch die Flüchtlingskrise bei Millionen Bundesbürgern erschüttert, teilweise zerstört worden...

    ...Die (CDU) Partei steht für Ordnung, aber die Regierung verlor die Kontrolle darüber, wer ins Land kommt. Die Partei steht für Rechtsstaatlichkeit, aber prüfte lange kaum, wer Anrecht auf Asyl hat. Sie steht für Sicherheit, bagatellisierte aber, dass die Attentäter von Paris den Massenmord mithilfe der offenen Grenzen planten...


    ...In der Flüchtlingskrise unterstützte die SPD eine Politik, die bis zu 80 Prozent aller Migranten ohne Pass ins Land ließ – ohne zu prüfen, wer ein Recht auf Sozialleistungen hat. Viele SPD-Wähler empfanden das als ungerecht, weil die Partei bei Hartz-IV-Beziehern auf strengen Überprüfungen bestanden hatte. Hinzu kam, dass die großen Koalitionen über Jahre einen Sparkurs gefahren hatten. Für die Ausgaben zur Bewältigung der Flüchtlingskrise schien dieser aber nicht zu gelten...

    Die SPD beschwichtigte, keinem Bundesbürger werde etwas weggenommen. Das ist schlicht falsch. Richtig ist: Die Bundesbürger zahlen Steuern...
    Geändert von Huckybear (11.10.2017 um 12:53 Uhr)

  19. #669
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    Zitat Zitat von Huckybear Beitrag anzeigen
    (...) und dann wird Ihr Status von Ablehnung auf unbefristeten Aufenthalt und wahrscheinlich späterer Einbürgerung genehmigt (...)
    Kennst du irgendwelche Menschen, die in der Vergangenheit diese Schritte durchlaufen mussten? Selbst für meine Ehefrau und Mutter unserer zwei Kinder (mit deutschem Pass!) steht die unbefristete Aufenthaltsgenehmigung in unerreichbarer Ferne. Für uns war es schon ein riesen Fortschritt, sie wenigstens von der Fiktionsbescheinigung auf einen befristeten Aufenthaltstitel hochgestuft zu bekommen. Mehr dürfte auf absehbare Zeit nicht drin sein (außer sie gewinnt im Lotto oder ich werde gut dotierter Programmleiter bei Carlsen ).

  20. #670
    Zitat Zitat von Martin Jurgeit Beitrag anzeigen
    Dir wäre es also lieber, alle abgelehnten Flüchtlinge bestritten den womöglich Jahrzehnte andauernden Klageweg, blockieren hier massenhaft die Gerichte und nehmen diese Angebote nicht wahr? Irgendwie wird das alles immer absurder.
    Es bringt nichts. Du verdrehst alles wie es dir in den Kram passt, oder schreibe ich hier chinesisch rückwärts?

    Ansonsten gehe ich mit den Beitrag von Huckybear konform.

    Das die Regierung den "Ausreisewilligen" das Ganze auch noch mit ein paar Tausend Euro versüßt, geht schon ins kriminelle. Das ist zweierlei Maß.

    Dieser "Ausreisefreudige" ist, wenn er wieder in seiner Heimat eingetroffen ist, gegenüber den Einheimischen klar im Vorteil.

    Er hat hier in Deutschland eine Zeit lang gut gelebt und kann sich jetzt mit dem Geld eine neue Existenz aufbauen. Die Einheimischen werden dadurch nur neidisch.

  21. #671
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    Da fehlen einem nur noch die Worte:

    http://www.t-online.de/nachrichten/d...-feiertag.html

    Der abgehobenen Elite fehlt jedes Feingefühl...fast schon Provokation.

  22. #672
    Das mit dem muslimischen Feiertag ist schon länger im Gespräch. Ich meine, die Grünen sind damit angefangen.

    Alternativ dazu könnte dann sicherlich der Papst einen Weltjugendtag in Riad abhalten.

  23. #673
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    Zitat Zitat von DER LETZTE APACHE Beitrag anzeigen
    (...) Das die Regierung den "Ausreisewilligen" das Ganze auch noch mit ein paar Tausend Euro versüßt, geht schon ins kriminelle (...)
    Keine Ahnung, wo du diese Zahlen schon wieder herzuhaben glaubst. Tatsächlich geht es um 800 bis 1200 Euro (je nach Zeitpunkt der freiwilligen Ausreise, bei Kindern nur jeweils die Hälfte).

  24. #674
    Na, 3000 Euro gibt es für eine gute Geschäftsidee.

    Erst reingeholt und später gibt es Geld fürs gehen? Gibt es denn bei den Verantwortlichen auch so etwas wie postfaktisches Denken?

  25. #675
    Moderator COMIX ⋅ Internationaler Comic-Salon Erlangen Avatar von Martin Jurgeit
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    Zitat Zitat von DER LETZTE APACHE Beitrag anzeigen
    Na, 3000 Euro gibt es für eine gute Geschäftsidee (...)
    Von dir?

    Fakt ist, dass beim dieses Jahr überarbeiteten "Rückkehrförderprogramm StarthilfePlus" sogar große Flüchtlingsgruppen inzwischen ausgenommen sind, insbesondere Albaner, Serben etc. Quelle: https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/p...ilfe-plus.html

    Und komme mir jetzt nicht mit den REAG/GARP-Programmen (übrigens ziemliche bürokratische Ungetüme). Die gelten ja gerade für die ANERKANNTEN Flüchtlinge mit gültigen Aufenthaltstiteln für Deutschland, die gar nicht zur Ausreise gezwungen werden können und denen man deshalb besondere Anreize macht, hier zum Beispiel Wohnung und Arbeitsplatz aufzugeben und wieder in ihr Heimatland zurückzukehren. Diese Programme bestehen auch schon seit über 15 Jahren und haben nichts mit der aktuellen Situation zu tun. Seit Bestehen der Programme wurden auch insgesamt nur ca. 500.000 Menschen in diesen eineinhalb Jahrzehnten durch diese gefördert.

    Aber zurück zu den Menschen, deren Anträge gerade laufen und um die es ja eigentlich geht ...

    Zitat Zitat von DER LETZTE APACHE Beitrag anzeigen
    (...) Erst reingeholt und später gibt es Geld fürs gehen? Gibt es denn bei den Verantwortlichen auch so etwas wie postfaktisches Denken?
    Also würdest du es auch hier wieder lieber sehen, dass die Regierung diesen Menschen diese Option nicht eröffnet und diese den Klageweg bis zur Abschiebung gehen. Das verursacht dann übrigens schon für die eigentliche Abschiebung Kosten von ca. 5000 bis 7000 Euro. Dazu kommen dann noch die Anwalts- und Gerichtskosten, also gut die ZEHNFACHE Summe der Rückkehrhilfen.

    Ich zumindest fände es kriminell, wenn die Regierung nicht versuchen würde, diese Kosten größtenteils abzuwenden!

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