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  1. #1
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    Frage zum Seitenlayout

    Hallo,

    ich möchte bitte auch einen Autor, der mir das Layout der Seite strickt Aber vielleicht könnt ihr ja auch ein paar frische Augen auf mein Scribble werfen:


    Folgendes Problem: wir haben einen Dialog zwischen dem Professor Brille (Rot) und Pflaster am Kinn (Blau), Prof. ist sichtlich verstimmt
    Ich habe nun ein bisschen Probleme damit wie ich die Panels während des Dialoges gestalte. Weil die beiden sich ja nicht grün sind und Pflaster Brille sowohl im Gespräch wie in der Realität ausweicht möchte ich vermeiden, dass sie sich mal direkt ansehen. Jetzt gehen mir aber die "Kamera-Einstellungen" aus. Habt ihr noch eine Idee, was man in Panel 2 und 7 reinbringen könnte, ohne nochmal in die selbe Einstellung reinzuzoomen? Meine erste Idee wäre Brille von hinten, dann hätten wir in den ersten drei Panels die Szene aus der Sicht hinter Brille, und in den letzten vier Panels das selbe aus der gegenüberliegenden Seite, evtl. mit nem Zoom auf Pflasters Gesicht (das war aber schon das Abschlusspanel auf der vorherigen Seite...).

    Das Zoomen ist gerade das Einzige was mir einfällt, aber ich weiss nicht, ob die Seite dann zu langweilig wird. Und braucht der Leser mehr Platz fürs Setting (KH-Flur?)?

    Der Text ist ein Platzhalter, der aber die Stimmung ganz gut wiedergibt. Das sinnfreie Synchronisieren unfertiger Comicseiten macht viel mehr Spaß als der Rest der Arbeit
    Man is born naked, wet and hungry and screaming.
    Then everything gets worse (Autor unbekannt).

  2. #2
    Mitglied Avatar von Mayaca
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    Ich bin zwar weder renomierter Autor noch Zeichner aber ich fang mal an: P2, Großaufnahme einer "zornigen"
    Faust als versuch die Wut zu visualisieren. Die letzen beiden Panels könnte man zusammenfassen, den Prof tief in den Raum stellen und Pflaster am Kinn in Bewegung zum Betrachter, den Kopf nur leicht gedreht. Allerdings müsste dann das vorherige Panel verändert werden, der Abstand zwischen beiden müsste kleiner sein als in dem folgendem.

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    Geändert von Mayaca (06.07.2017 um 21:22 Uhr)

  3. #3
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    Danke für dein Feedback! Das Krähen nach einem Autor bezog sich auf einen Nachbarthread, ich höre mir gerne jede Meinung an :-)

    So Details zur Visualisierung zu nutzen ist eine gute Idee.

  4. #4
    Mitglied Avatar von Mayaca
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    Gespräche sind aber auch...
    schwer umzusetzen.
    Geändert von Mayaca (06.07.2017 um 22:25 Uhr)

  5. #5
    Mitglied Avatar von adamajo
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    Mein Vorschlag:


  6. #6
    Mitglied Avatar von Mayaca
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    Ich weiß nicht ob es hilft, aber mit Spielzeugfiguren kann man die Szene durchspielen und kommt manchmal auf neue Ideen.

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  7. #7
    Reine Dialoge mit wenig bis gar keiner äusseren Handlung sind wirklich nicht einfach in Szene zu setzen. Vielleicht ein ganz allgemeiner Anstoss: Du scheinst ziemlich fest an dem Schema zu hängen, jeder Rede einer Person auch immer genau ein Panel zuzuordnen. Das kann man ja auch freier handhaben - z. B. in einem größeren Bild mit interessanterer Kameraeinstellung, in dem die Rede mit verschiedenen Sprechblasen beider Seiten mehrmals hin und her geht. Zum Thema "Zoom": Der müsste sich vielleicht auch nicht immer zwingend auf einen der Akteure beziehen... sondern könnte sich auch mal auf etwas Anderes richten. Vielleicht könnte man einmal den vergeigten Sofaschoner im Detail zeigen... und die Sprechblasen, wer da nun genau was angerichtet hat, gewissermassen von aussen ins Bild ragen lassen...

  8. #8
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    Wow, sogar mit eigenen Scribbles! Vielen Dank fürs Feedback!

    Du hast ja recht, Hyperink. Bei meinen Einstellungen habe ich auch gemerkt dass ich wenig Platz fürs Setting habe...vielleicht probiere doch mal ein großes Panel mit mehreren Sprechblasen...

    Ich weiß zwar theoretisch, dass ich die Möglichkeiten eines Comics so überhaupt nicht ausschöpfe, aber bei so realistischen Geschichten fällt es mir ein kreativerer Seitenaufbau viel schwerer als bei Funnies. Das ist abstrakter, da kann ich auch mal was "komischeres" vorstellen und zeichnen. Lese gerade vor allem franco-belgische Bände a la Lleloup, da kommen gerade auch nicht so viele Montagen etc. vor...

    Wie geht euch das: stolpert ihr bei naturalistischen Comics eher über so Stilmittel wie Blenden oder Montagen oder ist der Leser ansich da toleranter als ich denke?
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  9. #9
    Sind auch Anmerkungen aus Sicht eines Texters / Szeneristen gewünscht oder soll es hier nur um das Seiten-Layout gehen?

  10. #10
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    Zitat Zitat von Morgath Beitrag anzeigen
    Sind auch Anmerkungen aus Sicht eines Texters / Szeneristen gewünscht oder soll es hier nur um das Seiten-Layout gehen?
    Klar, merke mal an - nur das Szenario ist eben ein Platzhalter. Es geht nicht wirklich ums häkeln.

  11. #11
    Mitglied Avatar von Mayaca
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    Zitat Zitat von Riana Beitrag anzeigen
    Wow, sogar mit eigenen Scribbles! Vielen Dank fürs Feedback!

    Du hast ja recht, Hyperink. Bei meinen Einstellungen habe ich auch gemerkt dass ich wenig Platz fürs Setting habe...vielleicht probiere doch mal ein großes Panel mit mehreren Sprechblasen...

    Ich weiß zwar theoretisch, dass ich die Möglichkeiten eines Comics so überhaupt nicht ausschöpfe, aber bei so realistischen Geschichten fällt es mir ein kreativerer Seitenaufbau viel schwerer als bei Funnies. Das ist abstrakter, da kann ich auch mal was "komischeres" vorstellen und zeichnen. Lese gerade vor allem franco-belgische Bände a la Lleloup, da kommen gerade auch nicht so viele Montagen etc. vor...

    Wie geht euch das: stolpert ihr bei naturalistischen Comics eher über so Stilmittel wie Blenden oder Montagen oder ist der Leser ansich da toleranter als ich denke?
    Für mich ist es einfacherer geworden als ich wusste was ich ausdrücken wollte.


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  12. #12
    Als Texter merke ich Folgendes an:

    1. Die Ausdrucksweise des Professors ist mir für seinen Bildungsstand zu umgangssprachlich. Man könnte hier einige Sätze anders formulieren. Einige Beispiele:

    Statt:
    Halt! NIcht weglaufen.

    Vorschlag
    Pflaster! Entziehst du dich mir?

    oder Statt
    Habt ihr gekifft?

    Vorschlag:
    Habt ihr bewußtseinserweiternde Substanzen konsumiert?

    2. Die Entwicklung des Gespräches überzeugt mich nicht besonders. Die Entwicklung von ärgerlich zu Entschuldige und willst du Gummibärchen vollzieht sich zu rasch. Überhaupt finde ich diesen Satz mit den Gummibärchen albern. Wenn es dazu eine Vorgeschichte gibt oder man die soziale Unkompetenz des Prof. darstellen möchte, ist er ok, aber für mich als Leser, der nur diese Seite kennt, kommt er so wie gesagt albern rüber. So spricht man allenfalls mit einem Kleinkind.

    3. In dem Satz "Habt ihr gekifft" überrascht mich das "ihr". Auf der der ganzen Seite wird ansonsten nie von mehreren Personen gesprochen. Braucht man fürs Häkeln mehrer Leute?

    4. Der Satz mit dem Drogentest etc. hängt mir zu sehr in der Luft. Er macht irgendwie nur Sinn, wenn Pflaster in der Geschichte zuvor tatsächlich schon einen gemacht hat.

    Gibt es einen Drogenhintergrund von Pflaster, der ggf, auch schon vorher angesprochen wurde? Falls nein, fände ich einen Satz wie den folgenden besser:
    "Willst du einen Drogentest von mir?"

    "Alkohol übrigens auch" ist gramatikalisch unschön. "EInen Alkoholtest übrigens auch" wäre besser.

    5. Von "Platzhalter-Szenen" halte ich übrigens gar nichts. Eine Szene muss immer etwas zum Plot beitragen (!), oder zumindest eine wichtige Person charakterisieren oder die Welt beschreiben. Die letzteren beiden Punkte müssen immer neue Aspekte behandeln. Wenn ich also beispielsweise schon weiß, dass mein Held geizig ist, ist eine Szene, in der das nochmals gezeigt wird, unnötig.

    Hoffe, die Anmerkungen helfen weiter. Für mich wäre es noch interesant zu wissen:

    1. Wann und wo spielt die Geschichte?
    2. Welche Seite des Comics ist das?
    3. Auf welchem Gebiet ist der Prof. tätig?
    4. Wer ist Pflaster und in welcher Beziehung steht er zum Prof.?
    5. Was für ein Comic soll das werden? Gesamthema, Länge, etc.

  13. #13
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    Danke für dein ausführlichen Kommentar - ich fürchte nur wir haben ein bisschen aneinander vorbeigeredet

    Unter Platzhalter-Szenario verstehe ich Szenarien/Texte die ich über eine Seite lege damit die geneigten Foristen besser verstehen was denn auf der Seite dargestellt werden soll.
    Das hat zum einen den Grund, dass ich unveröffentlichten Kram net komplett ins Netz stelle - und vor allem damit, dass die endgültigen Texte noch nicht wirklich ausformuliert sind und ich mich schon öfter dabei erstappt habe, lange am richtigen Ausdruck zu feilen statt am Scribble zu sitzen. Ich distanziere mich sozusagen vom Text und kann mich ganz auf die Zeichnung/das Layout konzentrieren. Das wird dann flappsiger als der eigentlich Text... das macht aber auch viel Spaß. Bei den Grammatikfehlern hast du natürlich recht - da war ich schlampig.

    Was kann ich dir zur eigentlichen Geschichte sagen: es ist eine Kurzgeschichte, ca. 12-15 Seiten, Genre Drama, wir sind wahrscheinlich auf Seite 3 oder 4, Prof ist der sozial-inkompetente Vater von Pflaster und macht ihn gerade zur Schnecke weil Pflasters Bruder bei einem Autounfall gestorben ist, an dem Pflaster nicht ganz unbeteiligt war. Jupp, der schnoddrige Ton bleibt zum Teil, sonst wird die Geschichte zu pilcherig
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  14. #14
    Mitglied Avatar von Mayaca
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    Zitat Zitat von Hyperink Beitrag anzeigen
    Reine Dialoge mit wenig bis gar keiner äusseren Handlung sind wirklich nicht einfach in Szene zu setzen. Vielleicht ein ganz allgemeiner Anstoss: Du scheinst ziemlich fest an dem Schema zu hängen, jeder Rede einer Person auch immer genau ein Panel zuzuordnen. Das kann man ja auch freier handhaben - z. B. in einem größeren Bild mit interessanterer Kameraeinstellung, in dem die Rede mit verschiedenen Sprechblasen beider Seiten mehrmals hin und her geht. Zum Thema "Zoom": Der müsste sich vielleicht auch nicht immer zwingend auf einen der Akteure beziehen... sondern könnte sich auch mal auf etwas Anderes richten. Vielleicht könnte man einmal den vergeigten Sofaschoner im Detail zeigen... und die Sprechblasen, wer da nun genau was angerichtet hat, gewissermassen von aussen ins Bild ragen lassen...
    Ein großes Panel mit meheren Sprechblasen würde für einen banter, als einem Ping Pong Dialog sinn machen, da dieser schnell von statten geht. Wenn man (kleine)Pausen zwischen dem Gesprochenen hat, ist es vielleicht ratsamer es auf mehrere Panels aufzuteilen.
    Wenn zwischen Vater und Sohn eine Distanz herrscht kann man auch versuchen sie grafisch umzusetzen. Nicht beide in ein Panel packen zum Beispiel oder eine Senkrechte zwischen ihnen platzieren.

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  15. #15
    Zitat Zitat von Riana Beitrag anzeigen
    Ich weiß zwar theoretisch, dass ich die Möglichkeiten eines Comics so überhaupt nicht ausschöpfe, aber bei so realistischen Geschichten fällt es mir ein kreativerer Seitenaufbau viel schwerer als bei Funnies
    Wo Du vom "Ausschöpfen" sprichst, habe ich vielleicht eine kleine Inspiration für Dich: Ich bin nämlich gerade vollkommen begeistert von SILVER (Autor/Zeichner: Stephan Franck), den ich gerade erst neu enteckt habe. Der Mann ist im "wahren Leben" Filmregisseur und schöpft beim Seitenaufbau und überhaupt der ganzen - grafischen wie textlichen - Erzählweie wirklich abolut aus dem Vollen. Er hat die Möglichkeiten des Films einfach komplett verinnerlicht. Die Freiheit, die er sich bei Seitenaufbauten, Perspektiven, Ausschnitten und den Kombinationen mit den verschiedenen Textbestandteilen nimmt (und wie gut das alles funktioniert), finde ich umwerfend. Wirkt wegen der scheinbar lässig hingeworfenen Zeichenweise noch einmal extra übertalentiert... wobei er in dem (m. E. auch sehr lesenswerten) Making-Of am Ende viel von den Gedanken erklärt, die er sich dabei gemacht hat. Ich glaube, das könnte wirklich ein Anstoss für Deine Suche ein... der zweite Teil noch etwas mehr als er erste...

  16. #16
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    Danke für den Tip Hyperink, die Making Offs von Comcis lese ich auch immer gerne! Mal schauen, ob mir das gute Stück bei der nächsten Tour über den Weg läuft!

    Neue Erkenntnis: wenn man keine Zeit hat und eigentlich Kopf über in der Bib stecken sollte, dann arbeitet es sich am besten an sinnlosen Comicprojekten Hat sich einiges geändert, da Photobucket seine Policy geändert hat, deswegen hier nochmal das ursprüngliche Scribble vom Anfang des Threads und die fertige getuschte Seite. Da kommt noch eine Graustufen-Kolo drüber.



    Weil lebendige Hintergründe auch so eine kleine Nemesis für mich sind habe ich mich mal einen halben Abend mit der Küche beschäftigt. Und Tante Riana war avantgardistisch und hat mal dreieckige Panels eingebaut,

    Die Freude über die Küche, die wirklich aussieht wie eine Küche wurde dann arg gedämpft, weil Mitbewohner sie als Mädchenküche bezeichnet hat. Hrmpf. Ok, die Espressomaschine und das Mondo del Pasta Plakat habe ich aus der WG-küche "geklaut", aber die ist unisex, und ich glaube der Basilikum ist auch mal von einem Herrn eingeschleppt worden.
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  17. #17
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    Die Küche ist fertig. Ich war so begeistert dass ich die Anatomie etwas vergeigt habe


    Ich weiss net ob unbeteiligte Betrachter das auch sehen, aber frische Federn brauchen etwas um eingezeichnet zu werden. Die Feder war am Anfang echt bockig, und der Strich recht kratzig. Man sollte beim Tuschen halt nicht so ungeduldig sein...
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  18. #18
    Zitat Zitat von Riana Beitrag anzeigen
    Die Küche ist fertig. Ich war so begeistert dass ich die Anatomie etwas vergeigt habe


    Ich weiss net ob unbeteiligte Betrachter das auch sehen, aber frische Federn brauchen etwas um eingezeichnet zu werden. Die Feder war am Anfang echt bockig, und der Strich recht kratzig. Man sollte beim Tuschen halt nicht so ungeduldig sein...
    Mit dem Feuerzeug abbrennen kann da helfen, allerdings geht dann die Beschichtung flöten und die Rostgefahr ist größer.

    Sieht cool aus, spitze!

  19. #19
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    Dankeschön! Bin kein Fan des Federn-abbrennens weil ich das Gefühl habe dass sie dann noch spröder sind. Wie sind deine Erfahrungen damit?
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  20. #20
    Zitat Zitat von Riana Beitrag anzeigen
    Dankeschön! Bin kein Fan des Federn-abbrennens weil ich das Gefühl habe dass sie dann noch spröder sind. Wie sind deine Erfahrungen damit?
    Hab noch keine Erfahrung damit, nur wurde das bei einem Youtube-Video erwähnt. Benutze selbst einige japanische Manga-Federn, allerdings nur Einzelstücke und ich will das Risiko mit dem Abbrennen nicht eingehen, haha.

  21. #21
    Die Küche ist echt gut geworden. Hattest du hier ein Vorlage oder so? Ich würde das wohl nur mit Vorlage hinkriegen und hätte dann das Problem, dass es zu realistisch wird und die Figuren nicht mehr dazupassen. Gut finde ich, dass bei dir die Figuren vom Stil her zur Küche passen.

  22. #22
    Mitglied Avatar von Rastignac
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    Ok, ich werfe mal ein paar "Gewürze" in deine Küche, Riana! Wenn ich mir deine Basilikum Pflanze anschaue, fällt mir auf, dass die Zeichnung einer Basilikum Pflanze noch keine Basilikum Pflanze ausmacht. Was ich damit sagen will, deine Zeichnungen des Zeichnen Willens, damit es aussieht "wie" eine Küche oder Basilikum ist eine leere Info: Damit DEINE gezeichnete Küche lebendig wird, muss sie mehr sein als eine leere Wiedergabe von materiellen Objekten aus der Realitaet. Deine Küche im Kopf muss aufs Blatt! Warum die Küche? Wenn die Küche unwichtig, dann brauchst du auch nicht Küchen zeichnen, jedes Objekt muss für dich eine Bedeutung und geistigen Wert haben. Du versuchst sicherlich noch zu lernen, aber zeichnen ist mehr als Wiedergabe...

    Nur meine Meinung!

  23. #23
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    Da mir Settings eben auch nicht leicht fallen, habe ich mich an realen, bewohnten Küchen orientiert und habe mir einige Requisiten rausgesucht, die ich dann in die fikitive Küche eingebaut habe (die Espressomaschine für Arme, die nicht auf den Zweiplattenherd passt, ist meine ). Durch solche Details wirken die Szene mehr wie bewohnt, und nicht wie aus dem Möbelkatalog.
    Die fiktive Küche musste sich der Panelgröße und der Personenkonstellation anpassen...die Perspektive auch, ich hoffe es fällt nicht zu sehr auf Wenn ich alles genau konstruiere und die getuschten Linien auch mit Lineal zeichne, passen Figuren und Setting auch nie richtig zusammen. Deswegen tusche ich freihändig, dann verbinden sich die einzelnen Elemente besser.

    Danke für deinen Input, Rastignac, aber ich glaube da sind wir unterschiedlicher Meinung. Natürlich hätte man das Gemütliche einer Kochszene noch ausbauen können, aber ich zeichne eine Kurzgeschichte von ca. 15 Seiten, da muss alles etwas fokussierter zugehen. Ich diskutiere aber trotzdem gerne Wie würdest du die Szene aufbauen?

    Der Basilikum spielt in der Tat nur eine Statistenrolle (ist aber wichtig, siehe oben), aber es gab schon einen Plan beim Seitendesign: Der Dialog in Panel 1 zwischen den beiden könnte genauso auch in einer Tiefgarage oder einem Hörsaal stattfinden, aber ich wollte mit der Küche als Setting einen starken Kontrast zwischen Panel 1 und Panel 8 haben.

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  24. #24
    Zeichnest du den Rahmen der Panels digital noch nach, oder sollen die so "bleich" bleiben?

  25. #25
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    Die Rahmen werden in der Tat am Ende mit einem Isograph eingezeichnet. Ich mache vorher noch eine Colo mit Aquarellfarben und da könnte der Strich verschmieren.

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