Finix Comics - Das Warten hat ein Ende
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Thema: Finix - ein Verlag im Wandel?

  1. #701
    Moderator Epsilon Forum Avatar von Mark O. Fischer
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    Zitat Zitat von Raro Beitrag anzeigen
    Ich kann nicht mit irgendeinem Magazin Nachfrage generieren, um ein ganzes System zu erhalten, dafür gibt es nicht genügend Nachfrage nach Magazinen, wäre die Nachfrage da, dann hätten wir eine Magazinflut an den Verkaufsstellen.
    Vor ZACK gab es bereits LUPO modern, MV COMIX, PRIMO, die alle nicht besonders gut gelaufen sind. Erst ZACK hat durch sein Angebot eine Nachfrage geschaffen, die bis heute anhält.

    Zitat Zitat von Raro Beitrag anzeigen
    Das ist eben Angebot und Nachfrage, das Angebot Zack ist da, die Nachfrage aber nur so, daß es sich noch hält, vielleicht auch mit Querfinanzierung am Leben gehalten wird, wenn die Nachfrage sinkt, dann wird auch Zack den Weg des Dodos gehen. Ist es mir egal, ja, weil der Markt nun mal die Sache reguliert.
    ZACK gibt es heute im Bahnhofsbuchhandel, Fachhandel und Internet. In ZACK wird Werbung für Mosaik und LTB gemacht, in Mosaik und LTB wird keine Werbung für ZACK gemacht. In den Supermärkten, wo man Mosaik und LTB kaufen kann, gibt es kein ZACK, auch keine Alben, außer Asterix und Lucky Luke. Wenn ich heute Kind wäre und Comics für mich entdecken würde, dann würde ich doch automatisch zum Disney-Fan und nicht zum ZACK- oder Alben-Fan.

    Nach der Theorie "Nachfrage schafft Angebot" gäbe es heute kein ZACK und auch kein Splitter, weil die Nachfrage nach Alben schon sehr gesunken war, dass sich daraus kein Angebot vernünftig hätte kalkulieren lassen. Kalkuliert wurde mit einer Marktlücke! Diese richtig zu analysieren und optimal zu bedienen hat Splitter und den Alben-Markt dahin gebracht, wo er heute ist. Damit meine ich aufwärts, nicht abwärts, aber nur aufwärts innerhalb der Nische, in der der Markt durch seine jahrzehntelange Vernachlässigung des Nachwuchses gelandet ist. Und genau dieses Angebot frankobelgischer Comics für junge Leser ist eine Marktlücke.
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  2. #702
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    Zitat Zitat von kormoran Beitrag anzeigen
    Zum etwaigen Thema Aussterben der FB Comickultur: wie und ob das in zwanzig, dreißig Jahren läuft, kann man natürlich nicht sagen und heute auch schon gar nicht irgendwie beeinflussen. Wer weiß, was es bis dahin für neue Technologien in der Unterhaltungsindustrie gibt. Aber eines weiß ich: das, was Verlage wie Splitter, S&L und Finix im Moment für die Szene machen - nämlich Kundenwünsche befriedigen - bringt dem Überleben der FB-Szene deutlich mehr als das Jammern über den Mangel an 5-Euro-Comicmüll am Kiosk und das die damit einhergehende Weigerung, die Dinge zu produzieren, für die eine Nachfrage da ist.

    Und dieses Rumjammern über sinkende Auflagen finde ich auch ziemlich daneben. Ist schon klar, die Verlage sollen gefälligst weniger verschiedene Titel drucken, sie dafür zu zehn Euro anbieten und in höherer Auflage drucken und eben neunzig Prozent der Auflage in den Schredder werfen. Ist doch so logisch! Als wären tatsächlich die Verlage schuld, dass größere Auflagen nicht mehr abzuverkaufen sind. Es ist ja auch nicht so, dass zum Beispiel Splitter etwas gegen größere Abverkäufe hätte, die drucken ja schön brav und zügig nach, wenn sich die Startauflage als zu klein erwiesen hat (etwas was der Menetekler von den sinkenden Auflagen hier ja auch nicht wirklich fertiggebracht hat ....).

    Mann, das ist wirklich so ein bösartiger Blödsinn, der hier verzapft wird, da kann man nur noch den Kopf schütteln.

    Gesendet von meinem PLK-L01 mit Tapatalk
    Hör auf zu nuckeln wie ein Baby, Verleger sind Macher, Märkte werden gemacht und nicht andersherum. Es ist durchaus möglich, dass die Marke "FBer" durch die Veredelung seitens Comicplus, Splitter&Co Massenwirkung erzeugt. Epsilon ist doch nur ein kleiner Player. Was soll den diese ewige Sündenbockerei !!
    Geändert von fulbecomics (02.07.2017 um 12:34 Uhr) Grund: entschärft

  3. #703
    Mitglied Avatar von Raro
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    Wenn es noch eine Marktlücke im Bereich FB Comics geben würde, dann wäre die schon längst besetzt. Das sind Halluzinationen ! Es gibt eine Unmenge an Material, daß ich bei der Auswahl überfordert bin, nicht pekuniär sondern lesetechnisch. Wer sich zu Comics hingezogen fühlt braucht für die Exploration kein Magazin, er benötigt nur das Internet und wird mit Informationen zugekleistert. Und Digital Natives finden das, was sie suchen auch ohne ein Magazin, die Erfahrungen zeigen, daß die Kids von heute da einen enormen Vorsprung haben.

    Und wenn Zack so glorreich erfolgreich war, warum ist es dann eingestellt worden ???
    Geändert von Raro (02.07.2017 um 12:46 Uhr)

  4. #704
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    Es liegt uns hier ein klassischer Fall von Peter-Pan-Syndrom oder "Puer Aeternus" vor. Die ZACK-Sammlung aus frühester Kindheit und Jugend stellt den Dreh- und Angelpunkt dar. Realitäten werden ausgeblendet oder zurechtgebogen. Wenn "Die Druiden 1" in die sechste Auflage marschieren, kann es dem frankobelgischen Genre nicht so schlecht gehen. Auch ohne Magazin.

  5. #705
    Mitglied Avatar von Comic_Republic
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    Ich mache erstmal Gurkensalat mit frischem Dill! Sehr lecker!

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  6. #706
    Mitglied Avatar von Huckybear
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    Zitat Zitat von kormoran Beitrag anzeigen
    Ich bin kein Verleger, nur Konsument, und ich finde die Frage völlig irrelevant, wer noch frankobelgische Comics kauft und/oder liest, wenn ich weggestorben bin. Ich frage mich wirklich, was das Rumgeheule von zum Beispiel MOF soll, dass es womöglich mal irgendwann keinen Nachwuchs geben könnte. Wir haben jetzt einen Markt, der es uns erlaubt, irrsinnig viele FB-Werke zu konsumieren, und zwar in teilweise erstaunlicher Qualität, ja selbst die Unfälle der Vergangenheit werden derzeit wieder ausgebügelt. Es könnte nicht besser gehen. Und was wir im Moment brauchen, sind “high end“ Sachen für die ganzen Leute, die jetzt im Moment darauf abfahren und größtenteils etwas älter sind (so wie ich und die meisten hier). Wir brauchen keine Billigkonkurrenzprodukte in schlechter Qualität, denn dafür existiert derzeit kein Publikum. Und ich freue mich über jeden Verlag, der die derzeitige Nachfrage auf dem Markt (und damit mich) bedient, und wenn ich und meine Gleichgesinnten einmal wegsterben, dann werden die Verlage, die es jetzt verstehen, auf die Bedürfnisse des Marktes zu reagieren, auch irgendetwas (Neues) finden, was sie dem dannigen Kunden bieten können. Es steht nirgends geschrieben, dass in zehn, zwanzig, dreißig Jahren immer noch FB-Alben produziert werden MÜSSEN. wenn sich irgendwann kein Schwein mehr dafür interessiert, dann ist es halt so. Kann mir aber egal sein, solange ich jetzt meine. Dan Cooper, meinen Leo und meinen Jughurta kaufen kann. Es ist gerade alles ziemlich grandios, würde ich sagen.

    Gesendet von meinem PLK-L01 mit Tapatalk
    Kann ich nur unterstreichen

    Übrigens das gleiche wird so oder so ähnlich auch immer wieder bei den Mangas im Forum diskutiert, aktuell wieder mal bei MANGA CULT Forum im Diskussionsthread
    http://www.comicforum.de/showthread....kussionsthread!
    Sonst eher im Mangaforum
    Warum der deutsche Mangamarkt so schwierig ist, man keine alten Serien bringt sich mit anspruchsvolleren, Historischen Serien oder bestimmten Autoren, Genres wie Urasawa bsw. für Erwachsene oder Hochpreisigen so schwer tut, die Franzosen, Spanier viel mehr, breites Programm und ungewöhnliche Stoffe bringen , die Zukunft sowieso eh düster ist und wird und nachfolgende Generationen sich es aufgrund der vielen Vorurteile durch Animes in der Gesellschaft bestimmt schwer haben werden
    Bei US Comics von Image bsw. abseits von Marvel und DC Superhelden die gleiche Diskussion bei Panini , Dani Books und Splitter siehe z.B beim Brubaker Stoff warum das in Deutschland nicht läuft und der Markt sich nicht so entwickelt wie gewünscht oder erhofft obwohl das Zeug doch Qualitativ gut ist und eigentlich mehr Aufmerksamkeit und Leser verdient hätte.
    Es ist überall das selbe , die Zeit macht kein halt und alles ist in Bewegung und verändert sich ständig und ist wenig steuerbar.
    Vielleicht ist das was Koralle mal für eine diese FB- sozialisierte Generation war, genau wie vorher Lehning und Bastei für eine andere heute Teile des Programms von Cross Cult , Splitter , Tokyopop usw. auf die die Tradition eines Programms sich zukünftige Verleger rückblickend berufen werden ?
    Nichts ist für ewig

  7. #707
    Mitglied Avatar von Raro
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    @C_R: Hoffentlich ist das Rezept nicht aus einem Magazin.
    Geändert von Raro (02.07.2017 um 13:50 Uhr)

  8. #708
    Mitglied Avatar von Apobandicoot
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    Zitat Zitat von Mark O. Fischer Beitrag anzeigen
    Vor ZACK gab es bereits LUPO modern, MV COMIX, PRIMO, die alle nicht besonders gut gelaufen sind. Erst ZACK hat durch sein Angebot eine Nachfrage geschaffen, die bis heute anhält.


    ZACK gibt es heute im Bahnhofsbuchhandel, Fachhandel und Internet. In ZACK wird Werbung für Mosaik und LTB gemacht, in Mosaik und LTB wird keine Werbung für ZACK gemacht. In den Supermärkten, wo man Mosaik und LTB kaufen kann, gibt es kein ZACK, auch keine Alben, außer Asterix und Lucky Luke. Wenn ich heute Kind wäre und Comics für mich entdecken würde, dann würde ich doch automatisch zum Disney-Fan und nicht zum ZACK- oder Alben-Fan.

    Nach der Theorie "Nachfrage schafft Angebot" gäbe es heute kein ZACK und auch kein Splitter, weil die Nachfrage nach Alben schon sehr gesunken war, dass sich daraus kein Angebot vernünftig hätte kalkulieren lassen. Kalkuliert wurde mit einer Marktlücke! Diese richtig zu analysieren und optimal zu bedienen hat Splitter und den Alben-Markt dahin gebracht, wo er heute ist. Damit meine ich aufwärts, nicht abwärts, aber nur aufwärts innerhalb der Nische, in der der Markt durch seine jahrzehntelange Vernachlässigung des Nachwuchses gelandet ist. Und genau dieses Angebot frankobelgischer Comics für junge Leser ist eine Marktlücke.
    Lieber Herr Verleger,

    das Thema ist immer noch "Finix - ein Verlag im Wandel". Es gab mittlerweile mehr als einmal die Anmerkung, dass der FINIX keine Magazinpläne hegt. Der Finix wetzt die Scharten aus, die durch diverse Verleger verursacht wurden und leider immer noch werden. Das ist sicherlich mit einer der Gründe, warum ältere Comicleser irgendwann einmal die Lust an Comics verloren haben. Das Angebot an anderen Freizeitmöglichkeiten ist mittlerweile immens. Der Finix macht seine Arbeit hervorragend und wägt immer gut ab, welches Risiko man mit welchem ehemaligem Sündenfall eingeht. Dabei sind die GAs eine Antwort auf den Wandel im KUNDENWUNSCH. Welche Strukturprozesse noch kommen, wird die Zeit und mal wieder der KUNDENWUNSCH zeigen. Nicht zu vergessen die Machbarkeit in finanzieller und Rechteinhaber Sicht.
    Ich würde mir wünschen, dass der ein oder andere (amerikanische) Funny bzw Zeitungsstrip beendet würde, weiß aber auch, dass das nicht die Ausrichtung des Vereins/Clubs ist. Auch würde ich mir wünschen (sehr utopisch ;-) ), dass man mit Künstlern in Kontakt tritt, die eine Serie (warum auch immer) unterbrochen haben, um diese fertigzustellen (wie z.B. Univerne oder Geißeln von Enharma). Aber auch da weiß ich, dass das nicht geht.
    Bei den Verantwortlichen weiß ich, dass sie alles tun, um den FInix wirtschaftlich stabil zu halten und immer wieder tolle unvollendete Serien an Land ziehen.
    Und nun könnte der Herr Verleger vielleicht bitte mal aufs Thema zurückkommen oder die Magazinphantasien im eigenen Thread erörtern (aber auch das ist ja gefühlt mindestens jedes halbe Jahr so). Das Thema hier ist jedenfalls ein anderes.

  9. #709
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    Zitat Zitat von fulbecomics Beitrag anzeigen
    Hör auf zu nuckeln wie ein Baby, Verleger sind Macher, Märkte werden gemacht und nicht andersherum. Es ist durchaus möglich, dass die Marke "FBer" durch die Veredelung seitens Comicplus, Splitter&Co Massenwirkung erzeugt. Epsilon ist doch nur ein kleiner Player. Was soll den diese ewige Sündenbockerei !!
    Und nochmals, bitte bleibt sachlich!

    Zum Thema Macher und Märkte.

    Natürlich gibt es "Pioniere" die bisher unbekannte Produkte entwerfen und damit neue Märkte schaffen.
    Doch davon kann doch im Bereich Comic schon lange nicht mehr die Rede sein. Sowohl Comics in Heft oder Albenform gibt es nun schon seit Jahrzehnten am Markt. Insofern können heutige Verleger keinen Markt mehr schaffen, der existiert bereits, sondern nur noch darin agieren. Bestenfalls kann man ein neues "innovatives" Produkt am Markt plazieren (zuletzt Mangas).

  10. #710
    Mitglied Avatar von Comic_Republic
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    Zitat Zitat von Raro Beitrag anzeigen
    @C_R: Hoffentlich ist das Rezept nicht aus einem Magazin.
    Nein, das brauche ich dann ein paar Stunden später

    C_R
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  11. #711
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    Über das Preis-Leistungs-Verhältnis kann man sich bei Finix Comics eigentlich auch nicht wirklich beschweren. Die Preise, die hier für ein Album verlangt werden, hat man vor zwanzig Jahren schon bezahlen müssen. Manchmal sogar mehr. Man hat aber nicht so eine perfekte Qualität bei Druck, Übersetzung und Aufmachung bekommen. Ein Dankeschön an Finix für diesen Wandel am Comicmarkt.

    Ich warte noch aufs Sommergeld. Dann kommt die große Bestellung, um die Vereinskasse zu unterstützen. Der Juni war teuer, was Comics betrifft, unglaublich teuer... Weil es soviel gibt...

  12. #712
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    Vor 15 Jahren dachte ich mal, der Erfolg der neuen Heftreihe "W.I.T.C.H." würde den ganzen Markt grundlegend ändern. Ich erwartete eine ganze Welle von erstklassig gezeichneten Heftcomics, die unter 3 Euro kosteten. Vergeblich.

    Hier in Deutschland müssen wir darauf warten, dass Comicverlage in Italien oder Frankreich mal wieder irgendetwas neues entwickeln, dass den Markt ändert. Und wenn wir Glück haben, trifft es dann auch den Geschmack des deutschen Lesers, und wir können die deutsche Ausgabe davon kaufen.

    Oder hat irgendjemand eine Idee mit deutschen Comiczeichnern, um den Comicmarkt umzukrempeln?

  13. #713
    Mitglied Avatar von Mick Baxter
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    Zitat Zitat von Mark O. Fischer Beitrag anzeigen
    Vor ZACK gab es bereits LUPO modern, MV COMIX, PRIMO, die alle nicht besonders gut gelaufen sind. Erst ZACK hat durch sein Angebot eine Nachfrage geschaffen, die bis heute anhält.
    Lupo Modern und und MV COMIX haben eine Nachfrage nach "Asterix" geschaffen, die bis heute anhält. Und "Prinz Eisenherz" (PRIMO) wird jetzt auch noch gekauft.
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  14. #714
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    Zitat Zitat von Mick Baxter Beitrag anzeigen
    Lupo Modern und und MV COMIX haben eine Nachfrage nach "Asterix" geschaffen, die bis heute anhält. Und "Prinz Eisenherz" (PRIMO) wird jetzt auch noch gekauft.
    Ergänzung: Ich bin durch FB Funnies aus Fix & Foxi bis heute beeinflusst.

  15. #715
    Moderator Splitter Forum
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    Nachdem nun alle "wissen" , wie "krank" hier der Comicbuch-Markt ist ...

    ... obliegt es wohl mir zu dieser Diskussion nicht nur das Bauchgefühl
    sondern auch eine gewisse Sachlichkeit einzubringen. Ihr wisst, ich
    bezeichne diesen Markt als kerngesund – also als aktuell im Bestand

    nicht gefährdet.

    Zur Versachlichung möchte ich hier einfach mal ein paar grobe Eckdaten

    einbringen, die den Comic im Buchhandel positionieren. Absicht ist, einige
    der hier genanten Hauptthematiken, wie „viel zu teure Bücher“ und „viel
    zu geringe Auflage“, in die richtige Relation zu stellen.

    Und dazu nehme ich (als groben Rahmen) die offiziellen Zahlen
    des Börsenvereins zum gesamten deutschen Buchmarkt. Hier stehen
    also Fakten, Fakten, Fakten gegen das Bauchgefühl – und das liest
    sich (für manchen vielleicht mit einigen Überraschungen) wie folgt:

    in einem Jahr werden in der deutschen Buchbranche ca. 9 Milliarden

    Brutto-Umsatz gemacht. Dieser verteilt sich hauptsächlich auf 90.000
    gemeldete
    Neu- oder Erstauflagen. Daraus lässt sich zuerst einmal
    ein ca.
    Bruttoumsatz von 100.000 Euro je Titel ableiten.

    Nun ist anzumerken, dass die Erhebungen des Börsenvereins erst ab
    (ich glaube) 17.000.- Euro Jahresumsatz in die Statistik eingeht,
    dass sie das gesamte e-Book Geschäft inkludiert sowie das Schulbuch-
    Geschäft. Die beiden letztgenannten Bereiche umfassen ca.
    30% der Titel und ca. 20% des Umsatzes. Um ganz genaue Zahlen
    dazu habe ich mich hier jetzt nicht bemüht ... es geht mir hier auch
    mehr
    um eine „realitische Tendenz“.

    Und die heißt: in gedruckter und klassischer Buchform und danach
    im Laden (Buchhandel, Direktverkauf, Warenhäuser, Online-Handel und
    Buchgemeinschaften) werden ca. 7 Milliarden umgesetzt.

    Wir landen also in Papierform im Handel bei ca. 75.000.- Euro.
    Nun gibt der Börsenhandel auch jedes Jahr den statistischen
    Durchschnittspreis bekannt – das waren zuletzt über 26.- Euro
    (übrigens mit der Tendenz „preis-abfallend“).

    Durch den durchschnittlichem Umsatz je Titel und Preis lässt sich
    auch die durchschnittliche Auflage errechnen … und das sind dann
    2.900 Exemplare (auf das Jahr projiziert).

    Und nun meine Wertung:

    Splitter“ zum Beispiel macht im Schnitt eine Auflage von 3.300 Exemplaren
    und wie ich gerade auch hier in den Forenbereichen immer wieder
    lesen kann, dürften auch Ehapa, Panini, Cross Cult, Tokypop, Kaze und
    Carlsen mindestens diese Auflagen fahren. Gleichzeitig machen die
    genannten Verlage „den Comicmarkt“ aus (ich schätze mal 95+%
    des Marktes entfallen auf die genannten).

    Ich würde also „behaupten“ (Gegenmeinungen sind gerne willkommen –
    aber bitte auch anhand von Zahlen), dass die „Comicbuch-Branche“ in
    Deutschland höhere Auflagen druckt, als der Rest der Buchbranche und
    dass dabei ein eher geringerer Durchschnittspreis je Buch abgerufen
    wird.
    Splitter z. B. dürfe hier im Schnitt fast 10.- Euro niedriger liegen.

    Das stelle ich mal zur Diskussion, wenn es wieder lautet:
    Comicbücher sind in Deutschland zu kleinauflagig und zu teuer!

  16. #716
    Mitglied Avatar von Comic_Republic
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    Danke horst für die Zahlen und Fakten!

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  17. #717
    Mitglied Avatar von Mick Baxter
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    Zitat Zitat von horst Beitrag anzeigen
    Nun gibt der Börsenhandel auch jedes Jahr den statistischen
    Durchschnittspreis bekannt – das waren zuletzt über 26.- Euro
    (übrigens mit der Tendenz „preis-abfallend“).
    Gilt das wirklich für Hardcover UND Taschenbücher im Schnitt? Da müßten ja die Hardcover über 50 € kosten. Was sie zum Teil auch tun, aber im Schnitt?
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  18. #718
    Mitglied Avatar von Comic_Republic
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    Naja, ein neuen SC-Buch kostet auch schon mal 19,95€...

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  19. #719
    Mitglied Avatar von Mick Baxter
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    Zitat Zitat von Apobandicoot Beitrag anzeigen
    Dabei sind die GAs eine Antwort auf den Wandel im KUNDENWUNSCH.
    Nein, sie sind eine Reaktion auf die Lizenzen, die Finix auf Wunsch der Mitglieder erworben hat. Bei "Pioniere der neuen Welt" fehlte gerade ein Band von 16, da hätte Finix bei einem Komplettabdruck die ersten Jahre nur diese eine Serie veröffentlichen können. Dazu kommt, daß die alten Alben noch auf dem Markt waren. Solche Titel stehen aber gar nicht mehr auf der Liste der abgebrochenen Serien. Bei "Jackie Kottwitz" waren nur 5 von 23 Bänden in Deutschland erschienen. Da hätten wiederum die mittlerweile 20 fehlenden Bände auf Jahre hinweg die Veröffentlichungstermine blockiert.
    Geändert von Mick Baxter (02.07.2017 um 23:12 Uhr)
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  20. #720
    Moderator Zack-Forum Avatar von efwe
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    @Horst
    Schön, dass du Zahlen genannt hast. Diese stammen aus dem Jahr 2015.
    Die hören sich ja auch erst einmal gut an, aber ...
    Du hast nicht geschrieben, dass die Zahl der Neuerscheinungen zum Vorjahr um ca. 2,7% gestiegen ist, während der Umsatz aber 1,4 % gefallen ist. Das ist auf lange Sicht keine gute Entwicklung.
    Und dann finde ich es nicht in Ordnung, bei der Auflagenberechnung im Buchbereich alle Kleinverlage mit niedrigen Auflagen miteinzubeziehen, während im Comic-Bereich nur die "Großen" genommen werden.

    EfWe

  21. #721
    Mitglied Avatar von Mick Baxter
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    Nun ist anzumerken, dass die Erhebungen des Börsenvereins erst ab
    (ich glaube) 17.000.- Euro Jahresumsatz in die Statistik eingeht
    Wenn der pro Titel gerechnet ist, sind da die meisten Kleinverlage draußen, und selbst wenn das den Gesamtumsatz betrifft, auch noch einighe hundert.
    Geändert von Mick Baxter (03.07.2017 um 03:20 Uhr)
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  22. #722
    Moderator Epsilon Forum Avatar von Mark O. Fischer
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    Zitat Zitat von Borusse Beitrag anzeigen
    Und du liest ja die Micky Maus. Vielleicht auch andere Produkte des Hauses. Wenn du darüber ein wenig reflektierst wirst du zu der Erkenntnis in etwa folgender Zielgruppen kommen:
    Micky Maus: 7-10
    LTB: 7-12 - eigentlich, hier gibt es aber einen großen Erwachsenabonnentenmarkt. (Lesen die das auch noch?)
    LTB Premium: Erwachsene. (durch gezielt gestreute "gute Stories" werden so auch einige Nebenreihen wie z.B. Das LTB Sommer durch Goofy Reporter oder die Entenhafen Geschichten gepusht)
    Donald Duck Sonderheft: Erwachsene, Kinder verirren sich da eher zufällig.
    Micky Maus Comics: auch mehr Erwachsene.
    Micky Maus TB ist ganz klar mit der Zielgruppe Grundschulalter gestartet, aufgrund thematischer Schwerpunkte hat man jetzt aber auch Erwachsene Sammler an der Backe. Das regelt alles der Markt und nicht der Mark.
    Das regelt zunächst einmal das Angebot von Ehapa. Hier wird die Wertschöpfungskette einer Marke für mehrere Generationen voll ausgenutzt. Die ECC-Titel sind in der Auflistung ja noch nicht mal enthalten.
    Gerade bei den frankobelgischen Comics ging Ehapa aber einen ganz anderen Weg. Da wurde praktisch das gesamte Programm, bis auf die zwei Marken Asterix und Lucky Luke, die für sich alleine stehen, vom Zeitschriften- in den Buchhandel verlagert. Dabei wurde bewusst in Kauf genommen, viele tausend Leser zu verlieren, um mit kleineren Auflagen und höheren Preisen mehr Geld zu verdienen. Die Folge ist der Nischenmarkt.

    Zitat Zitat von Raro Beitrag anzeigen
    Wenn es noch eine Marktlücke im Bereich FB Comics geben würde, dann wäre die schon längst besetzt. Das sind Halluzinationen ! Es gibt eine Unmenge an Material, daß ich bei der Auswahl überfordert bin, nicht pekuniär sondern lesetechnisch. Wer sich zu Comics hingezogen fühlt braucht für die Exploration kein Magazin, er benötigt nur das Internet und wird mit Informationen zugekleistert. Und Digital Natives finden das, was sie suchen auch ohne ein Magazin, die Erfahrungen zeigen, daß die Kids von heute da einen enormen Vorsprung haben.
    Und wenn Zack so glorreich erfolgreich war, warum ist es dann eingestellt worden ???
    Diese Frage mutet in einem Forum eines Verlages, der gegründet wurde, um eingestellte Serien anderer Verlage fortzusetzen, etwas seltsam an. Deiner Theorie zufolge dürfte Eingestelltes überhaupt nicht mehr fortgesetzt werden. Demzufolge waren die Verlage, die viele Serien eingestellt haben, eigentlich die Schlauen und die Verlage, die jetzt vieles fortsetzen, sind die Dummen, inklusive Splitter, die ein von Carlsen eingestelltes Fantasy-Programm fortgesetzt haben.

    Das Internet bietet eine Fülle von Informationen für die, die danach suchen, aber wer sucht schon nach Comics? Um sich zu Comics hingezogen zu fühlen, muss man diese ja erst mal irgendwo zu Gesicht bekommen.
    Für Stammkunden ist das Internet super, aber selbst die "brauchen" den gedruckten Katalog, um suchen zu wollen. Die Einstellungen von "Carlsen Comics" und "Tock Tock" waren Fehlentscheidungen, vor allem im Hinblick darauf, dass diese Verlage weiterhin halbjährlich große dicke Kataloge für Händler produzieren, die sich eigentlich nur für die Nachfrage von Kunden interessieren, die diese Kataloge überhaupt nicht zu Gesicht bekommen. Würde Splitter diesem Vorbild folgen und keinen dicken Kunden-Katalog mehr machen, würden sie massive Umsatzeinbrüche zu spüren bekommen.

    Zitat Zitat von horst Beitrag anzeigen
    Ich würde also „behaupten“ (Gegenmeinungen sind gerne willkommen –
    aber bitte auch anhand von Zahlen), dass die „Comicbuch-Branche“ in
    Deutschland höhere Auflagen druckt, als der Rest der Buchbranche und
    dass dabei ein eher geringerer Durchschnittspreis je Buch abgerufen
    wird.
    Splitter z. B. dürfe hier im Schnitt fast 10.- Euro niedriger liegen.
    Das stelle ich mal zur Diskussion, wenn es wieder lautet:
    Comicbücher sind in Deutschland zu kleinauflagig und zu teuer!
    Hier wurde immer wieder behauptet, Comics interessieren die Jugend nicht mehr, weil es angesagtere Medien gibt, und nun kommst du mit dem Buchmarkt. Mag ja sein, dass Comics im Vergleich zur Literatur heute ganz gut dastehen. Wenn ich dir aber nur einen Film wie Avatar dagegen knalle mit 2,788 Mrd. $ Umsatz (nur Kino), sieht die Relation schon ganz anders aus. Das Album mag für dich das bessere Kino sein, ist es für die meisten Menschen aber eben nicht. Doch gerade wenn man der Meinung ist, Comic sei eigentlich besser als Kino, muss man sich doch fragen, warum der Comic als Bildmedium immer mehr an Boden verliert. ZACK wurde ja schon mit dem Argument eingestellt, dass das Fernsehen den Comic ersetzt hätte. Das war aber keine Erkenntnis, sondern eine Entscheidung und nicht die letzte dieser Art. Während die Filmbranche immer mehr investiert, um die Verfügbarkeit von Filmen zu erhöhen, besteht die Comic-Branche nur noch aus Rückzugsstrategien und bejubelt dann vierstellige Auflagen als Bestseller, für die man von anderen ausgelacht wird.
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  23. #723
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    Zitat Zitat von Mick Baxter Beitrag anzeigen
    Gilt das wirklich für Hardcover UND Taschenbücher im Schnitt? ...
    Ich habe bisher nirgendwo gelesen, dass die
    Titel nach dem Kriterium getrennt erfasst werden.

  24. #724
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    Zitat Zitat von efwe Beitrag anzeigen
    @Horst
    Schön, dass du Zahlen genannt hast. Diese stammen aus dem Jahr 2015.
    Die hören sich ja auch erst einmal gut an, aber ... Du hast nicht geschrieben,
    dass die Zahl der Neuerscheinungen zum Vorjahr um ca. 2,7% gestiegen ist,
    während der Umsatz aber 1,4 % gefallen ist. Das ist auf lange Sicht keine gute Entwicklung.
    Warum das "aber"!

    Laut Börsenverein ist der Umsatzrückgang im Gesamtmarkt
    hauptsächlich auf eine Verlagerung in Richtung e-Books
    zurückzuführen.

    Es ist da sehr wahrscheinlich, dass hier die Verlage, die
    hier Vorreiter sind, dadurch sogar mehr Gewinne erzielen,
    denn sie mussten für diesen Umsatz ja kein physisches
    Buch herstellen.

    Egal wie die Zukunft des Gesamtmarktes ist ... es ging mir
    vorrangig um die Gegenwart und um den Vergleich "Comicbuch
    versus Gesamt-Buchmarkt
    "!


    Zitat Zitat von efwe Beitrag anzeigen
    @Horst
    Und dann finde ich es nicht in Ordnung, bei der Auflagenberechnung im Buchbereich alle Kleinverlage mit niedrigen Auflagen miteinzubeziehen, während im Comic-Bereich nur die "Großen" genommen werden.
    EfWe
    Einen Teil der Antwort hat dir Mick schon gegeben
    und zusätzlich ist das keine Bosheit, sondern
    es spielt - schlicht und einfach - keine Rolle, da
    die Erhebung nicht auf dem "Kleinklein" aufbaut,
    sondern auf dem Umsatz großer Verlage. Das wertet
    wohl auch der Börsenverein als "den Markt".

    Ich gehe z. B. auch davon aus, dass "99%"* aller
    BOD-Selbstverlage in der Statistik nicht berücksichtigt
    werden. Und somit ist mein Auflagenvergleich sogar
    zugunsten des Gesamtmarktes - also die Comicverlage
    liegen dann noch weiter vorne im Auflagenvergleich.
    Denn BOD ist kein Phänomen bei Comicbüchern.






    * nimm's symbolisch.
    Geändert von horst (03.07.2017 um 02:25 Uhr) Grund: Korr. = Mick nicht Ollih! ;)

  25. #725
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    Zitat Zitat von Mark O. Fischer Beitrag anzeigen
    Doch gerade wenn man der Meinung ist, Comic sei eigentlich besser als Kino, muss man sich doch fragen, warum der Comic als Bildmedium immer mehr an Boden verliert.
    Das ist ganz einfach ... die digitale* elektronische Verbreitung
    hat einen physischen Vorteil, dem "jedes klassische materielle"
    Endprodukt unterlegen ist. Das ist kein spezielles Problem der
    Comics.

    Und das ist auch nicht mit Auflagen- und Preisstrategien
    umkehrbar.


    Zitat Zitat von Mark O. Fischer Beitrag anzeigen
    Während die Filmbranche immer mehr investiert, um die Verfügbarkeit von Filmen zu erhöhen, besteht die Comic-Branche nur noch aus Rückzugsstrategien und bejubelt dann vierstellige Auflagen als Bestseller, für die man von anderen ausgelacht wird.
    Siehe die Sätze zuvor! Müsste man Heute noch Filme
    per Chemie und Licht, Stück für Stück, auf Folien umkopieren
    und physisch einzeln verkaufen, dann würde auch ein AVATAR im
    Elektroladen deutschlandweit nur in "ein paar tausend"
    Einheiten verkaufbar sein!

    Es kam aber die Videokopie und später die Digitalkopie.
    Diese Entwicklung ist systembedingt außerhalb der
    Entwicklungen im "analogen Buchmarkt". Ein "Buch"
    hat sich materiell in den letzten 50 Jahren kaum verändert.








    * und auch voher schon die analoge

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