Finix Comics - Das Warten hat ein Ende
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Thema: Finix - ein Verlag im Wandel?

  1. #376
    Moderator Splitter Forum
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    Zitat Zitat von efwe Beitrag anzeigen
    ... aber das mit den Magazinen stimmt so nicht ganz. ...

    ... Zeichner wie Seron haben damals pro s/w-Seite im Magazin DM 400,- bekommen. Das war lange Zeit die Haupteinnahmequelle französischer Zeichner. ...
    Das ist vollkommen richtig, was du schreibst.

    Ich glaube aber, dass in dem Sachverhalt gar nicht so viel
    Widerspruch drinnen steckt, denn "Rebellion" war nur als
    schmissiger Oberbegriff* für eine jahre- bzw. sogar
    jahrzehntelange Entwicklung bis hin zum heutigen
    Markt gemeint. Man hätte auch Evolution schreiben
    können.

    Ich wollte nur darstellen, dass die Künstler Heute in
    ihrer Arbeit "freier" sind und diese Option gerne gezogen
    haben.





    * rein aus der künstlerischen Sichtweise - nicht aus der
    kommerziellen.

  2. #377
    Moderator Splitter Forum
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    Zitat Zitat von fulbecomics Beitrag anzeigen
    Wenn Ihr aber den nächsten Evolutionsschritt nicht seht, könnte es zukünftig magerer werden mit dem FrankoBelgier
    auch für Euch bei Splitter. ...
    Dein Gedanke ist richtig! Man soll natürlich gut hinschauen
    wohin die Entwicklung geht. ... Eine Evolution geht aber
    seltenst zu seinem Ursprung zurück.

    Das ist sehr sehr unwahrscheinlich, weil sich dann auch das
    ganze Umfeld dazu passend zurückentwickeln müsste. Das ist
    aber nicht der Fall! Die Zeit "nach den Alben" kann so kaum
    wieder die "Zeit der Magazine" sein!

  3. #378
    Zitat Zitat von Mark O. Fischer Beitrag anzeigen
    Es ist völlig egal, ob man Alben oder Magazine in welcher Auflage für welchen Vertriebsweg produziert. Kalkulieren muss man immer so, dass die Deckungsauflage bei 50 % liegt. Druckt man zu viel oder verkauft man zu wenig, macht man Verlust. Langfristig macht man immer Gewinn, wenn einem zwischendurch kurzfristig nicht das Geld für die Fortsetzungen ausgeht. Entscheidend ist, dass man das Produkt langfristig anbieten darf. Wenn man sich auf Geschäftspartner einlässt, die die Macht haben einen zu zwingen teuer produzierte Ware zu vernichten, hat man verloren. Deswegen würde ich ein Magazin mit körperloser Remission nicht machen. Der Schlüssel dafür ist das eigene Lager. Die Größe dessen entscheidet über die Größe der Projekte, die man angehen kann.
    DAS ist deine Kalkulation???

  4. #379
    Mitglied Avatar von TheDuck
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    Noch Fragen robert 3000?
    Ich glaube wir wissen alle wieso, warum und weshalb Epsilon an die Wand gefahren (wurde) - leider :-(

  5. #380
    Moderator Epsilon Forum Avatar von Mark O. Fischer
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    Zitat Zitat von robert 3000 Beitrag anzeigen
    DAS ist deine Kalkulation???
    Nein, das ist eine Aussage über die Grundlage einer Kalkulation. Ich könnte dir jetzt vorrechnen, wie man aus 1 Million 1,5 Millionen macht, aber warum sollte ich das tun? Das hier keine Investoren rumhängen, der erstens so viel Geld haben und zweitens in ein Magazin investieren würden, ist doch offensichtlich.
    Alle Angaben ohne Gewähr

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  6. #381
    Mitglied Avatar von Mick Baxter
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    Zitat Zitat von Mark O. Fischer Beitrag anzeigen
    Ich könnte dir jetzt vorrechnen, wie man aus 1 Million 1,5 Millionen macht, aber warum sollte ich das tun?
    Weil wir alle begierig sind zu erfahren, wie man ein Magazin langfristig anbieten kann und eine Remissionsquote unter 51 % erreicht.
    Das ICOM-Heft zum Gratis Comic Tag 2012 jetzt herunterladen (7,3 MB)!

  7. #382
    Moderator Epsilon Forum Avatar von Mark O. Fischer
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    Zitat Zitat von horst Beitrag anzeigen
    Über die fehlenden Magazine redet man mit dem Kopf (muss[/SIZE]
    halt sein, „weil nur so der Nachwuchs garantiert wird“) … aber die Alben,
    die werden wirklich geliebt. Das ist etwas, dass ein heutiges Magazin
    nicht erfüllen kann* und deswegen der „große Sinn“ dafür fehlt.
    So sehe ich das!
    Ihr immer mit eurem „Magazin versus Alben“ ...
    Um nichts in der Welt möchte ich „die heutigen goldenen Zeiten“ vorzeitig beenden!

    Für mich war Mitte der 70iger - als ich ZACK entdeckte - diese Comicform das Sammelobjekt Nr. 1.
    Während ich älter wurde und ZACK verschwand, eröffneten sich mir mit neuen Magazinen wie SCHWERMETALL, U-COMIX, PILOT, COMIC FORUM, STRIPSPIEGEL, COMIC SPIEGEL u.v.a. neue Comic-Welten. Natürlich entdeckte ich auch die vielen Alben im Zeitschriften-, Buch- und Fachhandel. Doch je mehr Alben es gab, desto mehr verloren diese an Bedeutung. Album gekauft, gelesen, ins Regal gestellt, vergessen. Selbst bei ZACK-Serien war es so, dass die Geschichten aus dem Magazin viel nachhaltiger wirken als alles, was danach nur als Album kam. Lediglich die Ehapa-Reihen funktionierten noch als ZACK-Nachfolge. Was danach nur noch Teil großer Alben-Programme war, lief dort nur noch unter ferner liefen. Und als Kult Editionen dann mit den Hardcovern anfing, waren die neuesten Fortsetzungen von Jeremiah oder Rick Master nicht mehr so wichtig.

    Und tatsächlich ist das bis heute so geblieben. Während Splitter zwar mit einem riesigen Aufgebot an Klasse, Masse und den modernen Drucktechniken eine neue Aera des „must have“ einleitete (für sich gesehen sicher gute Comics), blieb aber die Sammelleidenschaft auf der Strecke. In ZACK jedoch findet sich eine kulturelle Vielfalt von vielen Autoren und Zeichnern, die einem jeden Monat aufs Neue geboten werden ohne sie selbst lange (aus)suchen zu müssen. Das ist für mich die Grundform der Unterhaltung! Im künstlerischen Anspruch, aber auch in der Kommunikation mit dem Leser. Erst daraus entsteht die Motivation auch Alben zu lesen.

    Magazine leisten eine Leserbindung an das Comiclesen, wie es keine noch so große Auswahl an Alben leisten kann. Denn eine Auswahl ist eben immer nur das: Kauf ich dies oder das heute oder morgen oder mal sehen? Der Leser muss sich ständig selber motivieren Comics suchen und kaufen und lesen zu wollen. Ein regelmäßiges Magazin, am besten abonniert, ist dagegen eine Lesermotivation an sich, auch für die Alben. Selbst wenn ZACK heute selbst nur noch ein Nischenprodukt ist, möchte ich es nicht missen und auch der Albenmarkt würde es zu spüren bekommen, wenn es dieses Angebot frankobelgischer Serien im Bahnhofsbuchhandel nicht mehr gäbe und keine Abonnenten mehr hätte. Und nun stelle man sich mal vor, was ein Magazin in jedem Supermarkt bewirken könnte!

    Albenlange eigene Stories mit dramaturgisch sauberem Handlungsbogen und immer häufiger auch gern mehr als 46 Seiten sind heute viel weniger abgeschlossen als früher. Da werden Zyklen produziert, die über mehrere Alben gehen, die alle zwei Jahre fortgesetzt werden. Der Unterschied, ob ein Album in ein Magazin aufgeteilt mit "Fortsetzung folgt" endet oder ob ein Album mit "Fortsetzung folgt" endet, ist heute praktisch kaum noch vorhanden. Viele Alben funktionieren als Vierteiler sehr gut und erhalten so einen höheren Spannungsbogen als als zweijährliche Fortsetzung.

    Ein Magazin ist kein Weg zurück, sondern immer nach vorn. Es ist der Stamm des Baumes, dessen Früchte die Alben sind. Über die fehlenden Magazine rede ich mit dem Herzen, weil die Liebe zu den Alben erst daraus entsteht. Das ist der „große Sinn“ für ein heutiges Magazin.

    So sehe ich das!
    Geändert von Mark O. Fischer (19.06.2017 um 22:51 Uhr)
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  8. #383
    Mitglied Avatar von dino1
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    Entschuldigung Mark, aber deine Meinung halte ich für Quatsch.

    Alben generieren keine Sammler? Was, wenn nicht die wunderschönen Alben die wir zur Zeit haben soll es tun? Dein Magazin? Nein, du bist zu nostalgisch und viel zu subjektiv was das betrifft, ein Magazin interessiert keinen mehr. Den Inhalt über Wochen und Monate strecken ging in den 1970ern vielleicht, aber heute reine Utopie.

  9. #384
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    Zitat Zitat von dino1 Beitrag anzeigen
    Den Inhalt über Wochen und Monate strecken ging in den 1970ern vielleicht, aber heute reine Utopie.
    Ach was! Selbst Guido Tartarotti, Kolumnist, Glossist, Journalist und Kabarettist beim österreichischen Kurier, hat dieses Wochenende festgestellt, dass ihn die Zeiten des Binge-Watching narrisch machen. https://kurier.at/leben/essay-von-gu...rd/270.453.328

    Außerdem will er wieder so etwas wie eine Vorauswahl und auf die nächste Folge und Episode eine Woche lang warten. Guido fällt zwar nicht in die Kategorie Nachwuchs, aber egal.

    Warum soll auch nur unser kurzer Basti im Sommer Vollholler verzapfen dürfen? Mark kann uns allen erklären, wie man aus einer Million eineinhalb Millionen machen kann. Mark weiß auch, wie man einen Verlag erfolgreich führt und Dossiers schreibt, die jeder gerne lesen mag. Und Mark erläutert, warum der Albenmarkt von heute Vollholler ist und das ZACK damals so ursuper drauf war. Warum probiert Mark das nicht auf seiner Hausbank?

    Jedenfalls ist die Geduld der Finixer schier unendlich.

  10. #385
    Mitglied Avatar von Apobandicoot
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    Lieber Mark. Sei doch so gut und starte, am besten drüben im eigenen Forums, eine eigene Umfrage. Oder beauftrage ein Meinungsforschungsinstitut. Da kannst du dann alle ankreuzen lassen, ob sie ein Magazin wollen oder eher nicht. Warum sie es wollen oder warum nicht. Und welche Ansprüche sie an ein Magazin haben.
    Horst hat ein schönes langes Statement geschrieben. Lass es dir mal durch den Kopf gehen.
    Und um bei deinem Album vs. Magazin zu bleiben....Ich für meinen Teil ( und in einer Spontanumfrage bei fünf meiner Comic lesenden Freunden) brauche so etwas nicht. Einige wenige Serienseiten über Wochen lesen? Nein, danke. Das Gefühl eines Albums kann ein Magazin keinem der Befragten bieten. Es gibt eine tolle Auswahl bei den deutschen Verlagen und nie zuvor war es so einfach (bei entsprechenden Sprachkenntnissen) sich das Original zu bestellen (was ich selbst bei Kinder- und Bilderbüchern praktiziere). Die Zeiten haben sich geändert. Und der Kunde gibt die Richtung vor. Wer Leo will, bekommt ihn mittlerweile in allen Belangen geliefert. Gib eine Umfrage in Auftrag und arbeite mal die Punkte von Frank1960s Bruder ab. Hier befinden sich ja lt. eigener Aussage ohnehin keine Investoren.

  11. #386
    Mitglied Avatar von HerrHase
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    Zitat Zitat von Huxley Beitrag anzeigen
    Ach was! Selbst Guido Tartarotti, Kolumnist, Glossist, Journalist und Kabarettist beim österreichischen Kurier, hat dieses Wochenende festgestellt, dass ihn die Zeiten des Binge-Watching narrisch machen. https://kurier.at/leben/essay-von-gu...rd/270.453.328

    Außerdem will er wieder so etwas wie eine Vorauswahl und auf die nächste Folge und Episode eine Woche lang warten.
    Genau das Thema (in Bezug auf TV-Serien) haben wir neulich in einem Podcast diskutiert. Ist jetzt auch keine so ganz ungewöhnliche Ansicht, die du da zitierst. Ich weiß nicht mehr, welcher Experte das war, aber ich hab neulich auch irgendwo die Meinung gelesen, der Trend ginge wieder weg vom "die ganze Staffel auf einmal Veröffentlichen bzw. Gucken", zurück zum wöchentlichen Rhythmus. Als Beispiele nannte er, dass Netflix ja Serien wie "Riverdale" oder "Designated Survivor" auch (wieder) wöchentlich veröffentlicht.

  12. #387
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    Und wieder zurück auf PRO7, SAT1 und RTL, werbeverseucht und oftmals statt "Fortsetzung folgt" der Kommentar "Abbruch durch die Chefredaktion, weil keine befriedigende Quote". Finix Comics kann ja weitermachen und abschließen, wenn wir im Magazin nicht mehr wollen. Okay. Sei euch herzlichst gegönnt. Bei den Serien und bei den Magazinen. ICH mache da sicher nicht mehr mit. Dann lieber keine Comics mehr, falls es demnächst nur noch Mark-Magazine "Ich bin auf ZACK!" an der Tabakbutze und beim NettoAldi gibt.

    Noch dazu, wenn Mark O. Fischer höchstpersönlich die Auswahl treffen sollte und die Dossiers und Editorials schreibt. Ich sehe schon "Die Leila und der Pillermann", "Kitana und ihre Prinzessinnenschwesternschaft" und "Kommissar Fröhlich Reloaded", die ich konsumieren soll, um eventuell ein Schnitzelchen und Fitzelchen einer Serie zu sehen, die mich dann interessieren könnte? No Way. Nicht einmal wenn alle Bibliotheken und Regale abbrennen und es nichts mehr gibt. Dann gucke ich lieber in die Wolken oder schaue Ameisen bei der Flurbereinigung zu.
    Geändert von Huxley (19.06.2017 um 11:36 Uhr)

  13. #388
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    Zitat Zitat von Apobandicoot Beitrag anzeigen
    ..Und um bei deinem Album vs. Magazin zu bleiben....Ich für meinen Teil ( und in einer Spontanumfrage bei fünf meiner Comic lesenden Freunden) brauche so etwas nicht. Einige wenige Serienseiten über Wochen lesen? Nein, danke. Das Gefühl eines Albums kann ein Magazin keinem der Befragten bieten..
    Also ich schon, da ich auf Zack bin Ausserdem hätte ich endlich gerne das Eppo auf deutsch.........

  14. #389
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    Zitat Zitat von dino1 Beitrag anzeigen
    Entschuldigung Mark, aber deine Meinung halte ich für Quatsch.

    Alben generieren keine Sammler? Was, wenn nicht die wunderschönen Alben die wir zur Zeit haben soll es tun? Dein Magazin? Nein, du bist zu nostalgisch und viel zu subjektiv was das betrifft, ein Magazin interessiert keinen mehr. Den Inhalt über Wochen und Monate strecken ging in den 1970ern vielleicht, aber heute reine Utopie.
    Alben ? eher dicke Schmöker wolltest Du sagen

    Warum ist es nicht möglich, grundsätzlich sich auf das dünne Einzelalbum als Standard/Norm zu verständigen ?

  15. #390
    Moderator Finix Comic Club
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    Zitat Zitat von fulbecomics Beitrag anzeigen
    Warum ist es nicht möglich, grundsätzlich sich auf das dünne Einzelalbum als Standard/Norm zu verständigen ?
    Ohne jetzt der GA das Wort reden zu wollen, nicht jeder Serientitel braucht eine Veröffentlichung als GA,

    gibt es eine Nachfrage nach dieser Gattung (auch dank bestimmter Extras) bei einem Teil der Kundschaft, Stichwort "Mehrwert", gerade bei Zweit- oder Drittveröffentlichungen

    Die Grundkalkulation ist für Verlage einfacher, einhergehend mit höheren Gewinnmargen (wenn das Produkt funktioniert, wenn nicht, geht der "Schuss" natürlich auch nach hinten los )

    Konkret für den Finix heisst dass, dass wir mehr Programm-Slots für andere Titel haben. 24 Einzelalben Jackie Kottwitz hätten eine Publikationsdauer von 8-10 Jahren bedeutet oder aber ein sehr eingeschränktes Serienangebot pro Jahr.

    Und es ist ja nicht so, dass die anderen Verlage jetzt keine Einzelalben mehr veröffentlichen.
    Von den GAs sind in erster Linie ja eher "ältere" Serien betroffen denn neue Titel.
    Geändert von Ollih (19.06.2017 um 11:45 Uhr)

  16. #391
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    Ein gutes Magazin ist mehr als die Summe seiner Teile.

    Und ein gutes Magazin ist Selbstzweck.

  17. #392
    Mitglied Avatar von dino1
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    Zitat Zitat von fulbecomics Beitrag anzeigen
    Alben ? eher dicke Schmöker wolltest Du sagen

    Warum ist es nicht möglich, grundsätzlich sich auf das dünne Einzelalbum als Standard/Norm zu verständigen ?
    Weil ein dünnes Einzelalbum, beispielsweise Carlsen, 1 oder 2 Euro billiger ist als ein schönes Splitteralbum.
    Ich bin eher Leser und Sammeln kommt automatisch wenn man sich Neues kauft, deshalb ist es für mich kein Muss, aber schon alleine die Haptig macht Freude. Das ist was ganz anderes als ein SC Album. Das sammeln dann Leute auch gern, sprich, wir haben also doppelt Kunden generiert, Leser und Sammler.
    Aber das führt zur unsäglichen SC/HC Diskussion auf die ich keine Lust mehr habe.

  18. #393
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    Zitat Zitat von fulbecomics Beitrag anzeigen
    Warum ist es nicht möglich, grundsätzlich sich auf das dünne Einzelalbum als Standard/Norm zu verständigen ?
    Weil es im Leben eben keine Standardnorm gibt und einige Konsumenten von dünnen Einzelalben genervt sind. Weil diese dünnen Einzelalben bei der aktuellen Masse eine Drehständerarmada benötigen würden und erst recht wieder keine Dauerverfügbarkeit gegeben wäre. Weil Finix Comics in Arbeit untergehen würde.
    DIESE Diskussion hatten wir übrigens auch schon uffzigmal.

  19. #394
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    Zitat Zitat von dino1 Beitrag anzeigen
    Weil ein dünnes Einzelalbum, beispielsweise Carlsen, 1 oder 2 Euro billiger ist als ein schönes Splitteralbum.
    Ich bin eher Leser und Sammeln kommt automatisch wenn man sich Neues kauft, deshalb ist es für mich kein Muss, aber schon alleine die Haptig macht Freude. Das ist was ganz anderes als ein SC Album. Das sammeln dann Leute auch gern, sprich, wir haben also doppelt Kunden generiert, Leser und Sammler.
    Aber das führt zur unsäglichen SC/HC Diskussion auf die ich keine Lust mehr habe.
    Das Einzelalbum (SC/HC) sollte grundsätzlich die Norm sein. Der Markt benötigt kontinuierliche Pflege und eine klare Ansage, sonst geht er kaputt. Die künstliche&hausgemachte Marktverengung durch die "GAisierung" wird ihn letzlich den Garaus machen. Ausserdem braucht es bezahlbare Einstiegsprodukte

  20. #395
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    Zitat Zitat von fulbecomics Beitrag anzeigen
    Ausserdem braucht es bezahlbare Einstiegsprodukte
    Die gibt es. Sie interessieren nur kaum. Ich habe das Zeitschriftenregal heute wieder besucht. Keine Veränderungen zu voriger Woche. Egal, ob Heft, Taschenbuch oder dünnes Album. Da wird auch nicht wirklich ständig nachgeschlichtet.
    Holt euch das neue LTB 495. Endlich mit "Topolino e l'isola di Quandomai". Ein moderner Klassiker von Casty. "Ich packe meinen Koffer" liegt auch schön in der Hand. Zum Streicheln und Wohlfühlen, für die Haptiker unter uns.

  21. #396
    ... und für die Hutbrummer. Alle Leute die ich kenne, welche die LTB kaufen, sind über fünfzig. Jüngere kaufen Mangas und Superhelden.

  22. #397
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    Du bist ja auch der Coolste, Schönste und Klügste unter der Sonne. Du brauchst keinen Hut. Wobei "Hutbrummer" mittlerweile schon einen "Bart" hat.

  23. #398
    Mitglied Avatar von idur14
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    Genau: alte Säcke diskutieren über Strategieen für alte Säcke und als eine Lösung wird ein Produkt für alte Säcke genannt.(und ich bin selbst auch noch dabei).

    Aber um auf die Anfangsfrage des Threads zurückgekommen: Ja, Finix ist im Wandel oder besser in einer Adaption, einfach weil das fast alle sind. Darf ich mal aufzählen, was alles ausprobiert wurde und wird:

    Splitter (dicke Bänd, die (waren anfangs ziemlich verpönt, Books, Funnys, Us Material)
    Schreiber & Leser (Mangas, dicke Bände bei Corto und Andreas)
    Cross Cult (andere Formate, FB, jetzt Mangas)
    Carlsen (GN, mehr Mangas)
    Panini (zuerst Mangas, dann GN, dann Alben, andere Formate wie aktuell das Deluxe Format)
    Salleck (dicke Bände iund Start vieler GA's, ob das so gut war?)
    etc etc.

    Nur Egmont scheint irgendwie in Entenhausen sehr gefangen zu sein.

    Das alles gibt der Markt vor bzw. ist eine Reaktion auf den Markt oder eben inhalt einer Planung, die zwar nicht 20 jahre vorausgeht, aber allein die Lizenzplanung beinaltet mind. 1 jahr Volaufzeit und die meisten Firmen denken schon etwas voraus und haben vielleicht einen 5 Jahresplan (keine Aufruf zum Kommuismus) auch wenn dieser Plan nur in der Aussage besteht:
    Lass uns nicht jede Serienvollendung in Einzelalben durchführen. Vielleicht starten wir manche Serien in dickeren Bänden von vorne wieder.

  24. #399
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    Zitat Zitat von idur14 Beitrag anzeigen
    Genau: alte Säcke diskutieren über Strategieen für alte Säcke und als eine Lösung wird ein Produkt für alte Säcke genannt.(und ich bin selbst auch noch dabei).
    So ist das mit dem Modelleisenbahn-Hobby. Wer will denn jedes Jahr ein Magazin am Start? Die Jungen?
    Wenn ich hier das LTB 495 empfehle, weiß ich, welche Zielgruppe ich anspreche.

    Und wie gesagt, der Wandel bei Finix Comics ist wirtschaftlich einfach notwendig. Weil der Verein ansonsten nicht mehr überlebensfähig wäre, wenn er nur noch z.B. Epsilon-Serien beenden würde, damit M.O.F. seine Backlist verkaufen kann und Geld für das Magazin bekommt, das eine Nummer 1 nicht überleben wird. Es erlebt ja nicht einmal seine Nummer 1. Das Magazin. Weil sich keine Investoren finden werden.

  25. #400
    Mitglied Avatar von Raro
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    Wenn mal Servais beendet werden sollte, dann aber bitte in schönen HC Doubles !

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