Ergebnis 1 bis 10 von 10
  1. #1
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    Comics über Chefs und Ex-Chefs

    Was gibt es für Comics, in denen aus eigener Erfahrung die ganz persönlichen Eigenheiten von Chefs aufs Korn genommen werden?

    Mir fallen da zwei sehr unterschiedliche Comics ein.

    Einmal "Werner" (Brösel) - die Geschichten um Meister Röhrich. Basiered auf einem Handwerkermeister, bei dem Brösels Bruder Andy seine Lehre machte.

    Und "Quai d'Orsay" (Christophe Blain & Abel Lanzac) - ein französischer Außenminister aus der Sicht seiner Mitarbeiter. Reales Vorbild ist Dominique de Villepin.

    Wie man sieht, die Spannbreite ist groß.

    Gibt es noch mehr Beispiele?

  2. #2
    Mitglied Avatar von Comic_Republic
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    Würde gerne einen machen. Der landet aber eh direkt auf dem Index und ich wandern dafür in den Bau...

    C_R
    VERKAUFE COMICS
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  3. #3
    Mitglied Avatar von Mick Baxter
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    Macht sich zwar nur am anderen Ende der Telefonleitung bemerkbar, aber in Franquins "Gaston Lagaffe" hatte Monsieur Dupuis (bei Carlsen "Herr Carlsen) regelmäßige Auftritte.

    Bruchmüller heißt im Original Aimé de Mesmaeker. Ob da Charaktereigenschaften von Jidéhem (Jean de Maesmaker) verarbeitet wurden?
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  4. #4
    Mitglied Avatar von franque
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    Inbegriff des unangenehmen Cholerikers und erst recht Schmierfinken/Volksverhetzers: J. Jonah Jameson, der wohl manchen (jugendlichen) Leser ein Menschenleben lang gegen Boulevardpresse und ähnlichen Dreck immunisierte.

    Ich habe mal folgende schöne Signatur eines IMDB-Users* gesehen: "Fox News Channel - for people who don't understand that J. Jonah Jameson was supposed to be a bad guy"

    -Zählt hier aber vielleicht nicht wirklich, da (Zitat Wikipedia): "Stan Lee stated in an interview on 'Talk Of The Nation' that he modeled J. Jonah Jameson as a much grumpier version of himself."


    *Internet Movie Database - die message boards sind seit kurzem übrigens abgeschaltet

  5. #5
    Wenn man sich "Stan's Rants" ansieht, dann ist er von JJJ nicht mehr weit entfernt.

    Übrigens: Warum sind hier eigentlich Demel und Bruchmüller noch nicht genannt?
    Geändert von Peter L. Opmann (17.03.2017 um 12:03 Uhr)

  6. #6
    Mitglied Avatar von dino1
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    Bei Boule und Bill kommt der Chef öfter vor, ist zwar ein Zeitungsstrip, aber bei Blondie auch.

  7. #7
    Mitglied Avatar von Mick Baxter
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    Zitat Zitat von Peter L. Opmann Beitrag anzeigen
    Wenn man sich "Stan's Rants" ansieht, dann ist er von JJJ nicht mehr weit entfernt.

    Übrigens: Warum sind hier eigentlich Demel und Bruchmüller noch nicht genannt?
    Bruchmüller wurde genannt. Und welche konkreten eigenen Erfahrungen stecken hinter Demels Persönlichkeit?

    Der heißt im Original übrigens "Léon Prunelle", also Pupille. Vermutlich, weil er immer ein Auge auf Gaston hat.
    Geändert von Mick Baxter (17.03.2017 um 12:40 Uhr)
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  8. #8
    Oh Verzeihung - übersehen. Und welche Erfahrung verbindest Du mit de Mesmaeker?

  9. #9
    システムオペレーターの鬼 | SysOp no oni Avatar von Clint Barton
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    Hier berichtet die Autorin, wie sie aus dem Unternehmen gemobbt wurde.

  10. #10
    Was mich betrifft: Ich sehe ja dauernd verblüffende Parallelen in meinem Leben zu klassischen Marvel-Comics. Aber ich habe mich von den Begegnungen von Peter Parker mit Jameson schon angesprochen gefühlt.

    Ich bin kein Fotograf, sondern schreibender Journalist, und in Deutschland ist es unüblich, daß man über das Honorar für jeden Text, den man anschleppt, verhandelt und direkt mit einem Scheck bezahlt wird (in den USA ist das wohl eher normal). Ich habe auch in meinem Berufsleben nie so einen cholerischen Typ wie Jameson kennengelernt. Schließlich muß man auch beachten, daß er der Herausgeber des Daily Bugle ist, und ich hatte es immer nur mit Redakteuren, bestenfalls Chefredakteuren zu tun, also Angestellten des Zeitungsverlags.

    Trotzdem ist ein Muster aus Amazing Spider-Man mir immer wieder begegnet: Braucht die Redaktion jemanden, der über etwas, was gerade aktuell ist, für die Redaktion berichtet, so wird man entweder wütend oder flehend herbeigerufen - bringt man dann den ersehnten Artikel, dann hat sich die Aufregung inzwischen meist gelegt, und die Geschichte wandert erstmal in den Stehsatz (wie oft in den Ditko- oder Romita-Comics). Die Honorare sind in der Regel so gering, daß man sich immer wieder fragt: Warum mache ich das eigentlich?

    Leider habe ich eigentlich nie jemanden wie Robbie Robertson kennengelernt, der sich gegenüber den Verlagsmächtigen für die Journalisten und besonders die freien Mitarbeiter einsetzt.

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