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  1. #76
    Mitglied Avatar von Starocotes
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    Zitat Zitat von efwe Beitrag anzeigen
    Dummerweise gibt es in Deutschland - zusätzlich zu den genannten Problemen - leider auch die Mentalität, dass Content im Internet frei zugänglich sein sollte und nichts kosten darf.

    EfWe
    Ja, das war das was ich meine. Wert hat nur was ich anfassen kann, intellektuelles Eigentum ist vom Teufel.

    Zitat Zitat von uwe Beitrag anzeigen
    Hier sehe ich ja eher weniger Potential. "Altes" Material wollen "alte" Leser, und die wollen es nicht digital.
    Haben "alte" Leser nicht schon "altes" Material?

    Zitat Zitat von uwe Beitrag anzeigen
    Wer fehlt dir denn dann noch in deiner Liste? Wen willst du denn wachrütteln? Was vermisst du? Bisher ist es mir nicht konkret genug, "die Verlage machen nichts" taugt zu wenig als Diskussionsgrundlage.

    Bei Zack war es doch klar, dass die nach einer Reduzierung des Albenprogramms nicht die Rettung in e-Books sehen.
    Peter o Pencil, Michel Vaillant, Dan Cooper hätte ich auch genommen.
    Sigma Gigantic, Luc Orient.

    Wie gesagt, Splitter, Panini, Dani und andere machen es ja schon.
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  2. #77
    Mitglied Avatar von idur14
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    Unabhängig der wohl richtigen These, dass digitale Comics sicher eine Zukunft haben, stört mich etwas die Grundlage dieses Thread, da sie auf völligem Unwissen wirtschaftstheorethischer Kenntnisse beruht.

    Angebotsorientierte Markttheorien fussen auf der Basis eines funktionierenden und mit Masse augestatteten Marktes. Sie sind die Basis neoliberalen Denkens, welches davon ausgeht, dass es mittels Preis- und Mengenvariation möglich ist, die Märkte auf ein Gleichgewicht zu bringen bzw. richtiger, dass sich diese eben selbst auf ein Gleichgewicht bringen.
    Nischenmärkte können sowas niemals zu Wege bringen. Wenn überhaupt kann es durch zusätzlichen Einsatz bzw. Manipulation mancher Kostenbestandteile zu einer ungleichen Förderung dieses Teilsegmentes kommen.
    Man sollte daher nicht Förderung eines Zukunftstrendes mit Angebotsschaffung verwechseln.

    Genau das wird hier nämlich verlangt, Förderung eines Zukunftsthemas!

  3. #78
    Mitglied Avatar von Starocotes
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    Zitat Zitat von idur14 Beitrag anzeigen
    Unabhängig der wohl richtigen These, dass digitale Comics sicher eine Zukunft haben, stört mich etwas die Grundlage dieses Thread, da sie auf völligem Unwissen wirtschaftstheorethischer Kenntnisse beruht.

    Angebotsorientierte Markttheorien fussen auf der Basis eines funktionierenden und mit Masse augestatteten Marktes. Sie sind die Basis neoliberalen Denkens, welches davon ausgeht, dass es mittels Preis- und Mengenvariation möglich ist, die Märkte auf ein Gleichgewicht zu bringen bzw. richtiger, dass sich diese eben selbst auf ein Gleichgewicht bringen.
    Nischenmärkte können sowas niemals zu Wege bringen. Wenn überhaupt kann es durch zusätzlichen Einsatz bzw. Manipulation mancher Kostenbestandteile zu einer ungleichen Förderung dieses Teilsegmentes kommen.
    Man sollte daher nicht Förderung eines Zukunftstrendes mit Angebotsschaffung verwechseln.

    Genau das wird hier nämlich verlangt, Förderung eines Zukunftsthemas!
    Nochmal: Es geht nicht darum das ich von "den Verlagen" etwas neues verlange, ich erhoffe mir das ein Teil der Verlage da mitzieht wo andere schon vorgegangen sind.

    Und mit dem "vorgegangen" meine ich auch nicht Ehapa oder Crosscult die sowieso Renner im Programm haben sondern eben die Albumsparten von Panini, Spitter oder Dani. Diese versuchen zumindest AUCH auf dem digitalen Markt Fuss zu fassen.

    Ein weiterer Anlass war dann auch noch das in den USA jetzt europäische Alben digital vermarktet werden und ich tatsächlich davon ausgehe das er US Albenmarkt um einiges kleiner als der in Deutschland ist.
    Geändert von Starocotes (26.07.2016 um 07:08 Uhr) Grund: Kauderwelsch entwirrt
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  4. #79
    Mitglied Avatar von Mick Baxter
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    Ich verstehe kein Wort. Bitte nochmal auf Deutsch.
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  5. #80
    Mitglied Avatar von Starocotes
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    Zitat Zitat von Mick Baxter Beitrag anzeigen
    Ich verstehe kein Wort. Bitte nochmal auf Deutsch.
    Keine Ahnung was mich da geritten hat, das war tatsächlich unverständlich. Ich hoffe jetzt ist es besser.
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  6. #81
    Mitglied Avatar von idur14
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    Aber du hast doch die Antworten von horst und jano gekriegt. Fazit: Es geht um Peanuts (und zwar genau weil es ein Nischenmarkt ist). Es rechnet sich einfach nicht. Für jano wahrscheinlich in Relation gesehen noch mehr als für Splitter.

    Und wenn jemand wie Zack sowieso bei seiner Albensparte zurückschraubt, werden sie nicht noch ein solches Experiment anfangen, wo andere sagen, es kommt kaum was raus . Und du hast dazu auch efwe gehört.

    Was willst du noch?!

  7. #82
    Mitglied Avatar von Starocotes
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    Horst hat eigentlich nix von "nicht lohnen geschrieben" nur das es ein Nischenprodukt ist.

    Zitat Zitat von Jano Beitrag anzeigen
    ...
    Ich hab an digitalen Sachen etwa 100-200 Euro Zusatzeinnahmen im Monat (für alle Bände kummulativ, nicht pro Band). Nehm ich gern mit, weil's mich nichts kostet (außer der Zeit zum Beschreibungstexteingeben und Kindledateibasteln).
    Da steht bis hier hin auch nix von "nicht lohnen".

    Zitat Zitat von Jano Beitrag anzeigen
    Auf den einzelnen Band gerechnet ist das aber natürlich absurd gering und entsprechend würde ich auch drauf verzichten, wenn ich da vorher erst pro Band noch mal zusätzlich 1000 Euro oder so als Vorauszahlung leisten sollte.
    Das ist vielleicht der Knackpunkt aber auch hier gibt's noch keine definite Aussage dazu nur ein "es lohnt sich nicht wenn man extra Lizenzen bezahlen muss".
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  8. #83
    Mitglied Avatar von Huckybear
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    Zitat Zitat von Starocotes Beitrag anzeigen
    Ein weiterer Anlass war dann auch noch das in den USA jetzt europäische Alben digital vermarktet werden und ich tatsächlich davon ausgehe das er US Albenmarkt um einiges kleiner als der in Deutschland ist.

    Genau dieser Punkt würde mich jetzt auch mal interessieren, weil er ja dem was die deutschen Verlage aus Erfahrung bislang sagen und behaupten eigentlich ja völlig widerspricht und eher das Gegenteil dessen wäre und somit dies ja auch eine pure Geldverbrennung ohne gleichen wäre.
    Oder schwingt da bei den französischen Verlagen eine vage ganz zarte evtl. Hoffnung für den US Markt mit ?
    Die deutschen Verlage beim deutschen Markt mit Alben oder auch beim US Markt mit Ihren dt. Eigenproduktionen auf digitaler Ebene so generell nicht sehen wie die Franzosen ?
    Geändert von Huckybear (26.07.2016 um 12:11 Uhr)

  9. #84
    dani-books-SysOp mit Monsterallergie Avatar von Jano
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    Na ja, die Eurocomics-Initiative kann man jetzt nicht mit übersetzten Lizenzausgaben vergleichen. Zum einen stammen die von den Lizenzgebern selbst, die dann entsprechend alle Einnahmen kriegen, statt nur 25 Prozent. Und zum anderen erreicht man mit englischen Ausgaben natürlich deutlich mehr Leser weltweit als mit französischen bzw. den anderen Originalsprachen. Eurocomics zielt ja nicht nur auf die USA ab, sondern soll dazu dienen, die Comics möglichst vielen Lesern zugänglich zu machen. Der Lizenzgeber hat hier nur Vorteile, weil er außer der Übersetzung keine Kosten hat, eine deutlich größere Zielgruppe als mit seiner Originalausgabe erreicht und gleichzeitig auch noch Scanlations obsolet macht.

  10. #85
    Mitglied Avatar von Starocotes
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    Zitat Zitat von Huckybear Beitrag anzeigen
    Oder schwingt da bei den französischen Verlagen eine vage ganz zarte evtl. Hoffnung für den US Markt mit ?
    Die Alben die auf ComiXology angeboten werden sind nicht direkt von den französischen Verlagen sondern vom Lizenznehmer in GB Cinebook.
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  11. #86
    Mitglied Avatar von Huckybear
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    ja, was denn nun ?

    Von Europäischen Lizenzgebern selbst oder doch Lizenznehmern ?

  12. #87
    Mitglied Avatar von Starocotes
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    Zitat Zitat von Huckybear Beitrag anzeigen
    ja, was denn nun ?

    Von Europäischen Lizenzgebern selbst oder doch Lizenznehmern ?
    Vielleicht hat Jano da andere Infos, ich kann nur über die Webseite gehen und sehen das bei den Alben als Verlage Cinebooks steht und das ist der UK Verlag der die Sachen auch in Print raus bringt.
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  13. #88
    dani-books-SysOp mit Monsterallergie Avatar von Jano
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    Die Eurocomics-Plattform ist von den Verlagen selbst: http://www.europecomics.com/

    Natürlich gibt es aber auch englischsprachige Lizenznehmer, die eigene digitale Fassungen ihrer Lizenzausgaben veröffentlichen.

  14. #89
    Mitglied Avatar von Huckybear
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    Danke

    Aber wie gesagt, dann wäre doch sinnvoll das dt. Verlage wenigstens Ihre geeignetsten Eigenproduktionen dort dann ebenfalls platzieren um so deutlich mehr Leser weltweit in Englisch zu erreichen ?

  15. #90
    Mitglied Avatar von idur14
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    Ja das ist wieder was anderes, Eigenproduktionen ins Ausland machen viel mehr Sinn. Auf ihr Epsilon Comics oder weil wir im Zack Forum sind, Mingamanga erobert die Welt.

    Andereseits ist es nicht eher so, dass deutsche Künstler entweder direkt zu den dort ansässigen Verlagen gehen, um dort Fuss zu fassen (Nic Klein mal als Beispiel) oder selbst einen Vertrag mit dem Verlag über eine bestimmte Produktion abschließen und nicht den Umweg über den Digitalweg machen.

    Nein ernsthaft, wenn dann würde das bei uns doch wieder nur Sinn machen, wenn alle VErlage irgendwie zusammenarbeiten und eine initiative machen. Das kann dann klappen oder auch nicht bzw klappen und dann wieder einschlafen. Leider klappt meistens nicht mal das mit dem zusammenarbeiten mit allen.

    Lohnt sich nicht kann man natürlich absolut oder relativ sehen, aber Aussagen wie:

    Macht 100-200€ im Monat aus (aber ohne Kosten gerechnet)
    Auf den einzelnen band gerechnet ist das absurd gering
    Lohnt sich nicht, wenn man zusätzliche Kosten hat
    Marktanteil macht weniger als 1% der physischen Verkäufe aus
    Ein Comic der 2500 Exemplare verkauft, rechtfertigt keine Digitalisierung
    usw..
    würd ich schon als lohnt sich nicht übersetzen!

  16. #91
    Mitglied Avatar von Starocotes
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    Zitat Zitat von idur14 Beitrag anzeigen
    Lohnt sich nicht kann man natürlich absolut oder relativ sehen, aber Aussagen wie:

    Macht 100-200€ im Monat aus (aber ohne Kosten gerechnet)
    Auf den einzelnen band gerechnet ist das absurd gering
    Lohnt sich nicht, wenn man zusätzliche Kosten hat
    Marktanteil macht weniger als 1% der physischen Verkäufe aus
    Ein Comic der 2500 Exemplare verkauft, rechtfertigt keine Digitalisierung
    usw..
    würd ich schon als lohnt sich nicht übersetzen!
    Da steht sehr eindeutig "Lohnt sich nicht, wenn man zusätzliche Kosten hat"

    Jano hatte das klar auf die Lizenzkosten gemünzt und genau da setzt ja meine Frage weiter oben an.

    Weder efwe noch horst haben sich konkret dazu geäußert wie es mit den Lizenzkosten aussieht.
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  17. #92
    Mitglied Avatar von Huckybear
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    Zitat Zitat von idur14 Beitrag anzeigen
    Ja das ist wieder was anderes, Eigenproduktionen ins Ausland machen viel mehr Sinn. Auf ihr Epsilon Comics oder weil wir im Zack Forum sind, Mingamanga erobert die Welt.

    Andereseits ist es nicht eher so, dass deutsche Künstler entweder direkt zu den dort ansässigen Verlagen gehen, um dort Fuss zu fassen (Nic Klein mal als Beispiel) oder selbst einen Vertrag mit dem Verlag über eine bestimmte Produktion abschließen und nicht den Umweg über den Digitalweg machen.

    Nein ernsthaft, wenn dann würde das bei uns doch wieder nur Sinn machen, wenn alle VErlage irgendwie zusammenarbeiten und eine initiative machen. Das kann dann klappen oder auch nicht bzw klappen und dann wieder einschlafen. Leider klappt meistens nicht mal das mit dem zusammenarbeiten mit allen.

    Lohnt sich nicht kann man natürlich absolut oder relativ sehen, aber Aussagen wie:

    Macht 100-200€ im Monat aus (aber ohne Kosten gerechnet)
    Auf den einzelnen band gerechnet ist das absurd gering
    Lohnt sich nicht, wenn man zusätzliche Kosten hat
    Marktanteil macht weniger als 1% der physischen Verkäufe aus
    Ein Comic der 2500 Exemplare verkauft, rechtfertigt keine Digitalisierung
    usw..
    würd ich schon als lohnt sich nicht übersetzen!

    Mit Comic.de hätten ja die dafür richtigen Verlage immerhin schon mal ein Anfang einer entsprechenden Zusammenarbeit gemacht.
    Mit Ork Saga, Steam Noir , Perry Rhodan , Upgrade , Timo Wuerz, Tess oder Malcom Max hätte man da auch schon die ersten Kandidaten, Wormworld fällt ja leider weg weil der das ja selbst macht, sonst wäre das auch ein Kandidat gewesen.
    ....und wer weiss ob Autoren wie ein Nic Klein,Thorsten Kiecker oder ein von Kummant nicht auch irgendwann exklusiv von Deutschland aus etwas produzieren, nicht morgen oder übermorgen aber ganz ausschließen sollte man das nicht
    Geändert von Huckybear (26.07.2016 um 17:04 Uhr)

  18. #93
    Mitglied Avatar von Mick Baxter
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    Zitat Zitat von Starocotes Beitrag anzeigen
    Da steht sehr eindeutig "Lohnt sich nicht, wenn man zusätzliche Kosten hat"
    Wenn man deutschsprachige Comics in Englische übersetzt und neu lettert, hat man zusätzliche Kosten bzw. steckt viel Arbeitszeit rein. Und zwar fast so hoch wie die Einnahmen, die Jano im ganzen Jahr für sein gesamtes Angebot hat.
    Geändert von Mick Baxter (26.07.2016 um 22:43 Uhr)
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  19. #94
    Mitglied Avatar von Starocotes
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    Zitat Zitat von Mick Baxter Beitrag anzeigen
    Wenn man deutschsprachige Comics in Englische übersetzt und neu lettert, hat man zusätzliche Kosten bzw. steckt viel Arbeitszeit rein. Und zwar fast so hoch wie die Einnahmen, die Jano im ganzen Jahr für sein gesamtes Angebot hat.
    Hier ging es nicht um englische Ausgaben, sondern um das anbieten der vorhandenen Deutschen Ausgaben in digitaler Form.
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  20. #95
    Mitglied Avatar von Mick Baxter
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    Da hast du idur14 wohl falsch verstanden.
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  21. #96
    Mitglied Avatar von Starocotes
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    Zitat Zitat von Mick Baxter Beitrag anzeigen
    Da hast du idur14 wohl falsch verstanden.
    Die Diskussion mit idur über das "Lohnen" begann aber schon lange vor der Idee die deutschen Sachen auf Englisch raus zu bringen.
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  22. #97
    Mitglied Avatar von idur14
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    Also:

    Mein Absatz mit den deutschen Comics bezog sich auf den Post vor mir (89). Es stimmt dass sich mit comic.de einige VErlage zusammengetan haben, aber wieder nicht alle. Sehe es so ähnlich wie damals die GN Initiative. Das ist bei dieser Gruppe (Reprodukt, Carlsen, etc..) auch wieder eingeschlafen. Wenn sich nur Teile eines soweiso schon kleinen zersplitterten Marktes zusammenschließen, ist das für neue Themen wohl immer noch zu klein.
    So toll ich das Thema comic.de finde (gerade der Vorschaukatalog ist immer nett), so ist es doch eher auf Physischen Verkauf bezogen.

    Ansonsten hat Mick Baxter das richtig gedeutet, es kommen halt nun mal Kosten dazu. Und wenn sie nicht monetär sind, dann sind es Arbeitskosten. Ja klar, die kleinverleger sehen das nicht so eng, weil sie ja soweiso nur für sich arbeiten und die machen es halt dann in der Freizeit. So funktioniert die allgemeine Arbeitswelt aber nicht. Die gelobten Us Comics werden nicht in der Freizeit digitalisiert und da läuft es einfach nur über die Masse der Verkäufe der physischen Comics insgesamt. Gäbe es die nicht wären die flux wieder abgedreht
    Wenn man aber schon bei den physischen Titeln Auflagen im geringeren Bereich hat, müsste man vorab viel investieren um das Thema digital bekannt zu machen.
    Henne und Ei eben.

    Gäbe es übrigens eine solche gemeinsame Initiative, würde ich die sofort unterstützen, weil langfristig das Thema kommen wird auch wenn ich selbst eher zu den physischen Titeln greife. Aktuell scheint mir der Markt dafür einfach noch zu klein.

  23. #98
    Mitglied Avatar von Starocotes
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    Jano hat sehr eindeutig geschrieben was es kostet:

    Zitat Zitat von Jano Beitrag anzeigen
    Ich hab an digitalen Sachen etwa 100-200 Euro Zusatzeinnahmen im Monat (für alle Bände kummulativ, nicht pro Band). Nehm ich gern mit, weil's mich nichts kostet (außer der Zeit zum Beschreibungstexteingeben und Kindledateibasteln). Auf den einzelnen Band gerechnet ist das aber natürlich absurd gering und entsprechend würde ich auch drauf verzichten, wenn ich da vorher erst pro Band noch mal zusätzlich 1000 Euro oder so als Vorauszahlung leisten sollte.
    Da ich selbst schon Kindle Dateien gebastelt habe und von allem was mit Satz und Druck und ähnlichem NULL Ahnung habe würde ich mal behaupten der Aufwand liegt im Bereich "zu vernachlässigen".
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  24. #99
    Mitglied Avatar von Mick Baxter
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    Du bist wirklich beratungsrestistent. Es ging in den letzten Beiträgen darum, deutsche Eigenproduktionen auf Englisch über Comixology oder ähnliche Anbieter zu verkaufen.
    Und da kommen eben pro Titel zusätzliche Kosten im mittleren bis oberen dreistelligen Bereich zusammen. Und Jano hat ja geschrieben, was es ihm einbringt. Er hat zwar nicht die Anzahl der Titel genannt, aber wenn es auch nur vier (und vermutlich sind es deutlich mehr) sind, ergeben sich rechnerisch pro Titel maximal 600 € im Jahr.
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  25. #100
    Mitglied Avatar von Starocotes
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    Zitat Zitat von Mick Baxter Beitrag anzeigen
    Du bist wirklich beratungsrestistent. Es ging in den letzten Beiträgen darum, deutsche Eigenproduktionen auf Englisch über Comixology oder ähnliche Anbieter zu verkaufen.
    Und da kommen eben pro Titel zusätzliche Kosten im mittleren bis oberen dreistelligen Bereich zusammen. Und Jano hat ja geschrieben, was es ihm einbringt. Er hat zwar nicht die Anzahl der Titel genannt, aber wenn es auch nur vier (und vermutlich sind es deutlich mehr) sind, ergeben sich rechnerisch pro Titel maximal 600 € im Jahr.
    Stimmt, das lohnt sich nicht.

    Aber bereits auf deutsch verfügbare Titel digital zu vermarkten lohnt sich offensichtlich zumindest marginal. Da wäre es eben nett wenn die Verlage die das noch nicht machen nachziehen würden.
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