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  1. #26
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    Zitat Zitat von Ollih Beitrag anzeigen
    Mal ein paar Worte dazu.

    Warum nun die dt. Verlage nicht darauf anspringen?
    Tun sie ja in Teilen schon seit einiger Zeit. Fakt ist nur leider, dass es vom Markt/Kunden in D einfach nicht angenommen wird. .

    tut mir leid, aber das ist mir zu einfach. wie und wo erfahren kunden denn von ecomics????? besonders, die keine Nerds sind.

  2. #27
    Mitglied Avatar von Starocotes
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    Zitat Zitat von Lola65 Beitrag anzeigen
    tut mir leid, aber das ist mir zu einfach. wie und wo erfahren kunden denn von ecomics????? besonders, die keine Nerds sind.
    Genau das ist der Punkt. Albenverkäufe finden nur im Fachhandel statt und die Verlage schauen auch nicht nach links oder rechts um daran was zu ändern.

    Ich denke es ist ja kein Zufall das bei den Sachen die jetzt auf ComiXology verfügbar sind Valerian & Veronice dabei ist. Wenn dann Luc Bessons Film kommt und da auch nicht-Nerds rein gehen (der Erfolg vom 5te Element lockt da sicher einige) kann man da Sachen verkaufen.
    Mein Blog über Comics, Games und sonstiges: http://nerdenthum.de

  3. #28
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    Zitat Zitat von Lola65 Beitrag anzeigen
    tut mir leid, aber das ist mir zu einfach. wie und wo erfahren kunden denn von ecomics????? besonders, die keine Nerds sind.
    Besagte Aussage bezog sich ganz generell auf den Nutzen, den digitale Comics für kleinere Verlage und Künstler haben können, vor allem was die wirtschaftliche Seite betrifft.

    Wie diese ihre Comics dann sinnvoll im Netz bewerben ist eine ganz andere Herausforderung.

    Wenn schon Kunden erst nach Jahren entdecken, dass z. B. der Finix eine Verlagshomepage hat, trotz jahrelanger Bewerbung durch Programm-Flyer hat das eben auch etwas mit der "Netzaffinität" eines Teils der Kunden zu tun.
    Letzteres bitte als Feststellung betrachten und nicht als Kritik.

  4. #29
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    Zitat Zitat von Starocotes Beitrag anzeigen
    Das letztere ist falsch.
    Hier meine Analyse mit Links auf die Quellen.
    http://blog.starocotes.de/index.php/...-stand-062016/
    Die von Dir verlinkte Analyse ist aber in gleich mehrere Hinsicht, ich nenns mal "unübersichtlich".

    Quellen sind nur zum Teil verfügbar, die Autoren widersprechen sich teilweise, bzw. Du interpretierst Aussagen bzw. Tabellendiagramme in Deinem Sinne.
    Schwerpunkt ist unter anderem Marvel und DC. Deren Verlagspolitik kann man auch nicht ein zu eins auf den frankobelgischen Markt uns dessen Produkte übertragen.

  5. #30
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    Zitat Zitat von Starocotes Beitrag anzeigen

    Das der Deutsche Markt da anders ist zweifle ich nicht an, aber das liegt eben auch am Angebot.

    Es wurde ja angesprochen das der digitale Markt anders ist man man "dafür" produzieren sollte, ich denke aber das man sehr wohl Alben einfach dort anbieten kann, das aber anders bewerben muss.

    Das Albengeschäft läuft in Deutschland ja fast nur (Asterix und Lucky Luke mal außen vor gelassen) nur im Fachhandel. Hier muss dann auch ein Umdenken passieren.

    Aber solange die Alben so elitär angesehen werden wird das nix.
    Diese Aussagen sind mir nun aus Verlegersicht zu "einfach"

    Es ist ja nicht so, dass die dt. Verlage allesamt "Schnarchnasen" sind, die sich den Möglichkeiten des Marktes verschließen.

    Letztlich muss der Aufwand immer im wirtschaftlichen Verhältnis stehen und da verkaufen sich eben weiterhin 90-99% der Comics im Printbereich.

    Natürlich wäre es wünschenswert über ecomics neue Leserschichten zu erschließen, doch das geht wie erwähnt vor allem über Inhalte/Formate.
    Dann finden solche eComics auch ganz von allein ihren Weg zum (Neu)-Leser.

    Was da von den Verlagen gefordert wird ist in Teilen die Quadratur des Kreises.
    Natürlich kann man mit viel Geld Werbung für Comics im Netz betreiben (sei es übers TV-Spots, Youtube, sozial medias etc)
    Nur, was bringen am Ende die Erschließung der fehlenden 10% comic-affinen Neukunden, die man bislang nicht erreicht hat, wenn man dafür zig-tausende Euros ausgeben muss, die jegliche Kalkulation heruntergebrochen aufs Einzelprodukt (Comicalbum), zunichte machen.

    Ein 20 Sekundenbericht in den Tagesthemen allein kann schon ausreichen, um ein Comic erfolgreich zu machen, sowohl in wirtschaftlicher Hinsicht als auch medienwirksam in der breiten Öffentlichkeit.

    Wie gut ginge es wohl Marvel und DC heute noch, wenn die Comics nicht den Hype von gleich mehreren Realverfilmungen pro Jahr hätten?
    Geändert von Ollih (21.07.2016 um 13:41 Uhr)

  6. #31
    Mitglied Avatar von Starocotes
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    Zitat Zitat von Ollih Beitrag anzeigen
    Die von Dir verlinkte Analyse ist aber in gleich mehrere Hinsicht, ich nenns mal "unübersichtlich".

    Quellen sind nur zum Teil verfügbar, die Autoren widersprechen sich teilweise, bzw. Du interpretierst Aussagen bzw. Tabellendiagramme in Deinem Sinne.
    Schwerpunkt ist unter anderem Marvel und DC. Deren Verlagspolitik kann man auch nicht ein zu eins auf den frankobelgischen Markt uns dessen Produkte übertragen.
    Es ist primär eine Aufbereitung der Zahlen die hier her kommen:

    http://www.comichron.com/

    Der Rest (was Du als wiedersprechen definierst) sind persönliche Meinungen die ich im Text erwähnt habe.

    Die harten Zahlen zeigen einen schwachen aber beständigen Aufwärtstrend der Printcomics, also kein Einbruch.
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  7. #32
    Mitglied Avatar von Starocotes
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    Zitat Zitat von Ollih Beitrag anzeigen
    Die Begrifflichtkeit "elitär" bezogen auf Comics in D ist mir zudem neu.
    Als Verleger habe ich im Gegenteil das Gefühl Comics erreichen ja gerade deswegen nicht den breiten Buchhandel, (bezogen auf den Printbereich), weil sie in den Augen der Buchhändlerinnen eben gerade nicht "elitär" bzw. "anspruchsvoll" genug sind.
    Einschließlich der Kulturredaktionen sämtlicher dt. Zeitungen, in denen gerade mal jener Bruchteil an Comics abgerufen wird, denen man das Ettikett "anspruchsvoll" anklebt.
    Das kann es wohl kaum sein. Mangas und Comicmagazine sind überall zu finden und verkaufen sich auch gut. Wenn ich nen Mange will habe ich in unserer Kleinstadt ne Riesenauswahl, das neue Zack muss ich mir bestellen.

    Zitat Zitat von Ollih Beitrag anzeigen
    Ein 20 Sekundenbericht in den Tagesthemen allein kann schon ausreichen, um ein Comic erfolgreich zu machen, sowohl in wirtschaftlicher Hinsicht als auch medienwirksam in der breiten Öffentlichkeit.
    Aber dann nur das eine, der Massenmarkt bleibt Magazinen, Asterix, Mickey Maus und Mangas vorbehalten.
    Zitat Zitat von Ollih Beitrag anzeigen
    Wie gut ginge es wohl Marvel und DC heute noch, wenn die Comics nicht den Hype von gleich mehreren Realverfilmungen pro Jahr hätten?
    Das macht nicht wirklich einen Unterschied. Die Filme registrieren in den Comicverkäufen kaum bis gar nicht.
    Sicher existieren die Comics auch damit die Konzerne die Rechte an den Figuren weiter haben (siehe den Streit um die FF) aber in den Verkäufen der Hefte an sich zeigen sich die Filme nicht. DC hat das man bei den Batman Sachen vor ner Zeitlang geschaft aber Zack Snyder hat das scheinbar erfolgreich zerstört.

    Ich vermute ja das dies tatsächlich ein Problem mit der allgemeinen deutschen Mentalität ist wo physischer Besitzt viel zu hoch bewertet wird.
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  8. #33
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    Zitat Zitat von Ollih Beitrag anzeigen

    Letztlich muss der Aufwand immer im wirtschaftlichen Verhältnis stehen und da verkaufen sich eben weiterhin 90-99% der Comics im Printbereich.

    Nur, was bringen am Ende die Erschließung der fehlenden 10% comic-affinen Neukunden, die man bislang nicht erreicht hat,

    ??? darf ich mal lachen? ihr würdet also hurra schreien, wenn ihr diese fehlenden 10% erreichen würdet???

  9. #34
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    @starocotes
    Da geht jetzt einiges durcheinander. Meinen Beitrag über elitäre Comics hatte ich deshalb auch wieder gelöscht, auch weil es uns zu weit vom eigentlichen Thema wegführt.

    Ich habe nie bestritten, dass "Comics" weit verbreitet sind und sich überall am Buch- und Bahnhofsbuchhandel massenkompatibel verkaufen.
    Mein Ansatz war, auf Deine Hinweise zu Serien wie Lady S. oder Michel Vaillant, also frankobelgische Serien und ihre fehlende Verfügbarkeit in digitalen Medien einzugehen.
    Insofern sind Beispiele zu Mangas, US-Superhelden, Disney und deren Verbreitung immer so ein Vergleich mit Äpfel und Birnen, und selbst der Asterix-Vergleich macht sich zwar immer gut, bezogen auf die frankobelgische Schiene ist das aber immer die Ausnahme von der Regel.

    Vielleicht kann ich es Dir ja so erklären, der Grund warum man keinen Michel Vaillant als dt. Digitalisat bekommt liegt möglicherweise an der fehlenden Nachfrage. Würde er sich als Printmedium entsprechend gut im Massenmarkt verkaufen, würde es ihn evtl. auch in den digitalen Medien geben.
    Geändert von Ollih (21.07.2016 um 14:07 Uhr)

  10. #35
    Moderator Finix Comic Club
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    Zitat Zitat von Lola65 Beitrag anzeigen
    ??? darf ich mal lachen? ihr würdet also hurra schreien, wenn ihr diese fehlenden 10% erreichen würdet???
    Nö, denn wie ich schon schrieb, rechnet sich das ganze gar nicht!

    Man muss einfach erkennen war was realistisch ist. Und da gibt es für digitale frankobelgische Comics derzeit keinen wirklichen Markt in D, die üblichen "Marken" wie Asterix, Lucky Luke, Schlümpfe mal außen vor gelassen. Die funktionieren in jedem Medium glänzend, also wohl auch digital.

  11. #36
    Mitglied Avatar von Starocotes
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    Zitat Zitat von Ollih Beitrag anzeigen
    Vielleicht kann ich es Dir ja so erklären, der Grund warum man keinen Michel Vaillant als dt. Digitalisat bekommt liegt möglicherweise an der fehlenden Nachfrage. Würde er sich als Printmedium entsprechend gut im Massenmarkt verkaufen, würde es ihn evtl. auch in den digitalen Medien geben.
    Oder am fehlenden Angebot weil es durchaus sein kann das sich Serien digital verkaufen würden die in Print nicht so toll gehen.

    Was ich eben interessant finde ist das Leute wie Jano es einfach tun. Er hat ja bereits geschrieben das der Aufwand gar nicht so groß ist wie viele behaupten und das es ein nettes Zubrot ist auch wenn es nicht Super Verkaufszahlen bringt.

    Genau das ist der Punkt den ich mit ComiXology angesprochen habe. Die EU Sachen laufen in den USA bestimmt nicht so gut. Das ist vom Absatz her vernachlässigbar, aber die machen es trotzdem um präsent zu sein.
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  12. #37
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    Zitat Zitat von Ollih Beitrag anzeigen
    Vielleicht kann ich es Dir ja so erklären, der Grund warum man keinen Michel Vaillant als dt. Digitalisat bekommt liegt möglicherweise an der fehlenden Nachfrage. Würde er sich als Printmedium entsprechend gut im Massenmarkt verkaufen, würde es ihn evtl. auch in den digitalen Medien geben.
    Michel Vaillant würde inzwischen besser zu Salleck ins Programm passen als zu Zack.

    Möglicherweise würden sich zahlreiche neue Kunden auf Automessen finden, die Eckart seit Jahren immer wieder besucht. Messen außerhalb der Comicszene.

  13. #38
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    Zitat Zitat von Ollih Beitrag anzeigen
    Nö, denn wie ich schon schrieb, rechnet sich das ganze gar nicht!

    Man muss einfach erkennen war was realistisch ist. Und da gibt es für digitale frankobelgische Comics derzeit keinen wirklichen Markt in D, die üblichen "Marken" wie Asterix, Lucky Luke, Schlümpfe mal außen vor gelassen. Die funktionieren in jedem Medium glänzend, also wohl auch digital.

    liegt das nun am fehlenden Kunden?? wieso hat der die Schuld??

    liegt das vielleicht daran, das IHR keine ausreichende Werbung außerhalb der Comicszene macht? also Eure Schuld??

  14. #39
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    Da gibt es keine Schuld.

    Bezogen auf den frankobelgischen Markt, bedienen die dt. Verlage den dt. Markt derzeit ziemlich gut, gemessen an der derzeit in F/B erscheinenden Menge und auch in Form der Preisgestaltung.
    Die überwiegenden Mehrheit der Kunden fragt nun mal nach Printmedien und die werden auch bestens bedient.
    Warum also sollten die Verlage daran etwas ändern?

  15. #40
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    Zitat Zitat von Starocotes Beitrag anzeigen
    Oder am fehlenden Angebot weil es durchaus sein kann das sich Serien digital verkaufen würden die in Print nicht so toll gehen.

    Was ich eben interessant finde ist das Leute wie Jano es einfach tun. Er hat ja bereits geschrieben das der Aufwand gar nicht so groß ist wie viele behaupten und das es ein nettes Zubrot ist auch wenn es nicht Super Verkaufszahlen bringt.

    Genau das ist der Punkt den ich mit ComiXology angesprochen habe. Die EU Sachen laufen in den USA bestimmt nicht so gut. Das ist vom Absatz her vernachlässigbar, aber die machen es trotzdem um präsent zu sein.
    Woher nimmst Du die Zuversicht, dass sich ein Buch, dass sich gedruckt schlecht verkauft, in digitaler Version besser verkaufen lässt?
    Wichtig ist doch erst einmal der Inhalt. Gefällt der nicht, spielt das Medium auch keine Rolle.
    Die Diskussion erinnert mich stark an die regelmäßig wiederkehrende Argumente rund ums frankobelgische Comicmagazin für D.

    Der Arbeits-Aufwand spielt in der Tat keine so große Rolle, zusätzlich zu einem gedruckten Medium noch ein zusätzliches digitales Medium zu veröffentlichen.
    Das ganze muss sich aber dennoch tragen.
    Löse dich doch mal von der Fan-Perspektive und siehe die Verlagssicht, die das alles finanzieren muss.
    Und wenn im Falle von Dani Books etwas dabei herausspringt, (wieviel auch immer ) kann man das doch nicht 1:1 auf andere frankobelgische Serien a la Michel Vaillant übertragen.
    Im Dani Books Portfolio tummeln sich zudem eher wenige Frankobelgier und der neue Isnogud ist eben auch wieder eine andere Hausnummer als eine Lady S.
    Geändert von Ollih (21.07.2016 um 14:51 Uhr)

  16. #41
    Mitglied Avatar von Starocotes
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    Zitat Zitat von Ollih Beitrag anzeigen
    Löse dich doch mal von der Fan-Perspektive und siehe die Verlagssicht, die das alles finanzieren muss.
    Und wenn im Falle von Dani Books etwas dabei herausspringt, (wieviel auch immer ) kann man das doch nicht 1:1 auf andere frankobelgische Serien a la Michel Vaillant übertragen.
    Im Dani Books Portfolio tummeln sich zudem eher wenige Frankobelgier und der neue Isnogud ist eben auch wieder eine andere Hausnummer als eine Lady S.
    Versuch macht Klug!

    Wenn man nicht mal was neue versuchen würde, würden wir immer noch Mammuts jagen

    Das die Verlage sich auf einem "klappt doch alles so wie es ist" ausruhen ist meines Erachtens nach dumm.

    Ich arbeite in einem Unternehmen aus einer komplett anderen Branche aber wenn wir uns zu den Zeiten wo alles so funktioniert hat darauf ausgeruht hätten wären wie pleite. Und bei den Sachen die wir versucht haben waren auch Flops dabei die richtig Geld gekostet haben, aber eben auch moderne und frische Ideen die dafür gesorgt haben das wir immer noch im Geschäft sind.
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  17. #42
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    Zitat Zitat von Ollih Beitrag anzeigen
    Woher nimmst Du die Zuversicht, dass sich ein Buch, dass sich gedruckt schlecht verkauft, in digitaler Version besser verkaufen lässt?
    Wichtig ist doch erst einmal der Inhalt. Gefällt der nicht, spielt das Medium auch keine Rolle.
    Die Diskussion erinnert mich stark an die regelmäßig wiederkehrende Argumente rund ums frankobelgische Comicmagazin für D.
    .
    stimmt aber diese Diskussion läßt für mich den Schluß zu, das das Medium eben doch eine Rolle spielt.

  18. #43
    Moderator Zack-Forum Avatar von efwe
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    Eins möchte ich hier mal als Fakt feststellen: Der Mosaik Verlag war in Deutschland einer der ersten Verlage, die digitale Comics ("Mosaik") angeboten haben. Das war auch relativ einfach, weil bei "Mosaik" die Rechte dem Verlag gehören und er quasi damit machen kann, was er will. Bei Lizenzprodukten ist das leider nicht ganz so einfach. Deshalb sind DC und Marvel auch keine guten Beispiele für einen deutschen Markt, der größtenteils auf Lizenzen aus dem Ausland beruht. Denn diese beiden Verlage entscheiden ebenfalls über eigene Rechte.
    Weiterhin kommt hinzu, dass der e-Markt in Deutschland immer noch wesentlich kleiner ist als bei gedruckten Büchern. Bevor man aber den Aufwand einer Digitalisierung vornimmt - und dafür auch entsprechende Lizenzen zahlt -, muss das gedruckte Buch schon eine gewisse Auflage verkaufen, um diesen Aufwand und die Kosten zu rechtfertigen.
    Ein Comic, der hierzulande ca. 2.500 Ex. verkauft (und das ist schon einer der besseren), rechtfertigt keine Digitalisierung.
    Wenn ich die Verkaufszahlen der Bücher meiner Frau bei Piper anschaue, dann machen die e-Verkäufe nur einen geringen Prozentsatz aus, und das bei einer verkauften Buchauflage von mehreren 10.000 Exemplaren. 2015 lag der Anteil von e-Books in Deutschland bei ca. 5% des gesamten Buchabsatzes.

    EfWe

  19. #44
    Mitglied Avatar von Starocotes
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    Zitat Zitat von efwe Beitrag anzeigen
    Wenn ich die Verkaufszahlen der Bücher meiner Frau bei Piper anschaue, dann machen die e-Verkäufe nur einen geringen Prozentsatz aus, und das bei einer verkauften Buchauflage von mehreren 10.000 Exemplaren. 2015 lag der Anteil von e-Books in Deutschland bei ca. 5% des gesamten Buchabsatzes.

    EfWe
    In den USA liegen wir bei 20%.

    Ich sag ja, das Problem ist das Besitzdenken in Deutschland. Nur was ich anfassen kann hat Wert.

    Trotzdem finde ich es schade und werde das immer mal wieder ansprechen (immer mal wieder bei einem anderen Verlag).
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  20. #45
    Mitglied Avatar von frank1960
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    Ich versteh nichts davon, aber habe letztens gehört oder gelesen, dass die ebücher einem nicht wirklich gehören und eines Tages im digitalen Nirvana verschwinden. Dann doch lieber handfestes. Mal ganz abgesehen vom Sammelvergnügen und Lesekomfort.
    Ach wär Ich doch ein Junge noch wie einst
    Mit Bastei-Gruß,
    Euer Frank

    Ganz neu: Jetzt auch mit Lehning-Gruß!




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  21. #46
    Moderator Zack-Forum Avatar von efwe
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    In der Tat erwirbst du nur ein Nutzungsrecht und kein Eigentum. Du kannst mit e-Book also nicht machen, was du willst. Und ja, Sicherungskopien sind etwa verboten, weshalb es dir passieren kann, das Bücher oder Filme, die du von einem bestimmten Anbieter (Vertrieb) gekauft hast, verschwinden, wenn dieser Anbieter seinen Vertrag mit dem Lizenzgeber (Verlag) verliehrt.

    EfWe

  22. #47
    Mitglied Avatar von Starocotes
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    Zitat Zitat von frank1960 Beitrag anzeigen
    Ich versteh nichts davon, aber habe letztens gehört oder gelesen, dass die ebücher einem nicht wirklich gehören und eines Tages im digitalen Nirvana verschwinden. Dann doch lieber handfestes. Mal ganz abgesehen vom Sammelvergnügen und Lesekomfort.
    danke das Du meine Theorie bestätigst.

    @efwe: Sind denn die Verkaufszahlen von "Der Rote Baron" oder "Milo Manara: Caravaggio" so viel höher einzuschätzen?
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  23. #48
    Mitglied Avatar von Starocotes
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    Zitat Zitat von efwe Beitrag anzeigen
    In der Tat erwirbst du nur ein Nutzungsrecht und kein Eigentum. Du kannst mit e-Book also nicht machen, was du willst. Und ja, Sicherungskopien sind etwa verboten, weshalb es dir passieren kann, das Bücher oder Filme, die du von einem bestimmten Anbieter (Vertrieb) gekauft hast, verschwinden, wenn dieser Anbieter seinen Vertrag mit dem Lizenzgeber (Verlag) verliehrt.

    EfWe
    Sorry, das ist so pauschal nicht richtig. Selbst bei ComiXology gibt es mittlerweile ne ganze Zahl an Anbietern die genau das ausdrücklich zulassen, von anderen Möglichkeiten ebooks oder ecomics zu erwerben gar nicht zu reden.
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  24. #49
    Mitglied Avatar von Starocotes
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    @efwe: Du hast zudem eine andere Vermutung bestätigt die ich hatte, ihr beschäftigt euch nicht wirklich mit dem Thema.

    Das mit dem DRM ist EINE Möglichkeit digitale Comics anzubieten. Image macht das schon lange anders, dort bekommt man DRM freie Dateien in einem von 4 Formaten. Diese Dateien kann man runterladen und beliebig speichern und Sichern. Zudem kann man die immer und immer wieder runter laden.

    Bei Allem was z.B.: über Humble Bundle läuft ist das genauso.

    ComiXology bietet die Möglichkeit das Verlage DRM freie Downloads anbieten können. Die Image Sachen die man über die kauft sind so, Vailant ebenso und bei den Submit Sachen kann man sich das aussuchen.

    Dany Books geht einen ähnlichen Weg.

    Es liegt hier also am Rechteinhaber zu entscheiden was er möchte.


    Das ihr mit den Mosaik Comics früher mal was mit Ecomics gemacht habt ist löblich, aber gerade hier ist es wichtig am Ball zu bleiben und technisch nicht hinterher zu hinken. Das hat Panini mit seinen Panini Digits schnell gemerkt und ist auf ComiXology umgeschwenkt.

    Der Link von eurer Homepage zur Mosaik App für Android geht nicht. Für Surface oder andere Windows gestützte Rechner gibt es gar nichts.
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  25. #50
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    @Starocates,Ollih
    Das Thema europäischer Comic gegenüber US Comics auch vor dem Hintergrund digitale Comics und grundsätzlicher Nachfrage im heimischen und außereuropäischen Markt, fand ich so interessant, das ich deswegen gleich mal bei Cross Cult in der Richtung bessere Vermarktung von Europäische Comics in den USA nachgefragt habe.
    Im Nachhinein hätte ich natürlich auch einen anderen Verlag nehmen können , aber Cross Cult erscheint mir da am geeignetsten.
    Wen es interessiert :
    http://www.comicforum.de/showthread....57#post5187857

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