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Ergebnis 651 bis 675 von 699
  1. #651
    Mitglied Avatar von Apobandicoot
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    Zitat Zitat von Mark O. Fischer Beitrag anzeigen
    Wer sagt denn, dass das schlecht ist? Natürlich ist das gut, aber das macht es ja nicht einfach. Jede Neuerscheinung und jeder Nachdruck kostet viele tausend Euro. Die muss man nicht nur erst mal haben, die müssen auch wieder rein kommen und zwar beim Verlag, nachdem erst mal alle anderen abkassiert haben. Neuerscheinungen, die sich schon beim Erscheinen rechnen, sind die Ausnahme. Meistens dauert es sehr lange, bis eine Neuerscheinung Gewinn abwirft. Mit jeder Neuauflage wird das Verhältnis noch schlechter. Da muss man schon eine stabile Nachfrage nach einer steigenden Backlist haben, damit die Gesamtrechnung aufgeht. Wenn nun ein Verlag das hinkriegt, was selbst die Großverlage nicht geschafft haben, dann macht es das für die anderen Verlage nicht einfacher, sondern schwieriger! Der Wettbewerb nimmt zu, die Ansprüche steigen, die Titelanzahl steigt und die Auflagen sinken! Genau das war doch das Problem von Carlsen, als sie noch 15 Alben pro Monat produziert haben. Da haben sie gute Gewinne gemacht, bis die Konkurrenz kam und dachte "So muss man es machen. Das können wir auch." Am Ende vom Lied wurden die vielen Alben im Buchhandel zu Ladenhütern.

    Heute gibt es nur einen Verlag, der 15 neue Alben pro Monat produziert und fleißig nachdruckt, während alle anderen Verlage weniger produzieren und größtenteils gar nicht mehr nachdrucken. Warum ist das so? Sind alle anderen Verlage nur zu blöd diesem Vorbild zu folgen oder wissen sie vielmehr, dass es sich für niemanden mehr rechnet, wenn sie es versuchen? Nun zieht sich der Verlag mit dem größten frankobelgischen Bestseller überhaupt aus dem Albenmarkt zurück. Die könnten, wenn sie wollten, sehen aber, dass "Deckungsbeitragsbringer" es auch nicht mehr bringen und das Verhältnis von Aufwand und Ertrag immer schlechter wird bei allem, was nicht dauerhaft im Zeitschriftenhandel präsent ist. Mit "Ich kaufe erst, wenn komplett." oder "Ich kann mir zwar nicht mehr alles leisten, aber fordere eine große Auswahl mit zuverlässigen Terminen" kann man doch kein Geld verdienen. Und was heißt schon Zuverlässigkeit? Heute verspricht gar keiner mehr Serien vollständig zu veröffentlichen, sondern nur "Zyklen"!

    Das, was Splitter in den letzten elf Jahren geleistet hat, ist beachtlich, beneidenswert. Doch da noch mitzuhalten wird immer schwieriger, weil der Vorsprung immer größer wird, solange der Umsatz stimmt. Das kann natürlich auch leicht kippen, wenn bei den Kunden eine Übersättigung eintritt oder echte Konkurrenz den Markt betritt, die den Lizenzgebern und Kunden noch mehr bietet.
    Dass das schlecht sein könnte, kann man dem unterschwelligen Ton der schriftlichen Ausführung entnehmen. Die Frage ist doch nicht, warum es andere nicht mehr machen, sondern warum es ein paar Verlage machen (in unterschiedlicher Anzahl der monatlich veröffentlichten Alben natürlich).
    Würden die es machen, wenn es sich nicht in irgendwie rentiert? Würden die ANgestellten des von dir als Beispiel gebrachten Verlags da mitspielen, wenn sie kein Gehalt bekämen? Zwingt irgendwer Horst, Dirk und andere ihren Verlag zu führen?

    Deine Befürchtung des "ich kaufe erst dann, wenn alles vorliegt" Lesers, ist doch erst durch unzuverlässige Verlage entstanden. Das Problem haben die Verlage mit kontinuierlicher Fortsetzungsarbeit (so denn in Frankreich oder sonstwo erschienen) nicht. Wenn der Kunde Vertrauen hat, dann kauft er auch. Da gibt und gab es genug Verlage, die das nicht verstanden haben und aus welchem Grund auch immer ihre Kunden enttäuscht haben. Wenn ich nicht liefern kann, geht der Kunde. Und im Comicbereich gab und gibt es auch immer noch genug, die viel verbrannte Erde zurückgelassen haben.

    Dass Egmont sich zurückzieht, kann ich als Kunde nur begrüßen. Wenn ich ein Geschäft führe, muss ich liefern. Punkt. Macht Egmont nicht, außer ihrer Entenhausenabteilung und den Topsellern. Wenn mir als "großem" Verlag nur etwas an Topsellern und nicht am Medium an sich liegt, da mir das Controlling mehr oder weniger vorgibt, was ich machen kann/darf/ soll, dann ist es nur konsequent sich nur noch eben mit den Topsellern zu begnügen.

    Andere müssen dann die Lücke auffüllen und Leichen reaktivieren. Warum machen sie es? Weil ihnen was an der Kunstform liegt und ja, man damit auch Geld verdienen kann. Wann es sich für einen rechnet, muss jeder für sich entscheiden. Aber an erster Stelle müssen Kunde und Produkt stehen.

    Heutzutage ist es doch bei den Franzosen üblich, eine Serie mehr oder weniger zu testen. Ob es nun Shloka oder LUUNA ist (als Beispiel). Konzept waren 4 bzw 6 Bände. Dann hat sich Erfolg eingestellt und schwupps, kommen andere Zyklen. Wobei die eigentliche Geschichte doch erzählt ist. Das kann kein Verlag heutzutage mehr wissen, wie sich das Original entwickelt.

    Ansonsten kann ich Huxley in vielen Punkten nur zustimmen. Nicht lamentieren. MACHEN ist die Devise. Das hat man aber schon vor Jahren gesagt und es ist nicht viel passiert. Wenn mir das zuviel ist, ich die bösen Mitanbieter für ihr Verhalten verantwortlich mache...dann ist man in der falschen Branche tätig. Märkte verändern sich. Man muss mit der Zeit gehen oder eben nicht.

  2. #652
    Mitglied Avatar von BobCramer
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    Zitat Zitat von Mark O. Fischer Beitrag anzeigen
    Was der Comic-Markt machen kann, ist die viel spannendere Frage. Den Kunden, die ein reichhaltiges Angebot an Kunstprodukten finden, wenn sie danach suchen, mag der Preis oder die Auflage oder ob Künstler oder Verlage überhaupt davon leben können egal sein. Mir ist es das nicht.
    Der Kunde will professionell bedient werden und hat die Ansprüche, die ein Kunde im Amazon- und Digitalzeitalter eben hat - an Marketing, Produktqualität, Vertrieb, Zuverlässigkeit etc. Wir sind nicht mehr in den 90er Jahren, wo der rührige, sympathische, universal talentierte Küchentischverleger durch übermenschliche Selbstausbeutung seinen Laden am Laufen halten und als Übersetzer, Lektor, Letterer, Layouter, Werber, Vertriebler, Geschäftsmann eine One-Man-Show fahren konnte.

    Ich weiß nicht wie viele Leute zum Beispiel bei Splitter arbeiten, aber ich halte jede Wette, das professionelle Auftreten dieses Verlages basiert darauf, dass dort Arbeitsteilung herrscht und an den entscheidenden Stellen qualifizierte, erfahrene Profis sitzen, die ihr Metier beherrschen. Das ist offensichtlich die Voraussetzung dafür, dass man Ende der 10er Jahre profitabel und konkurrenzfähig Comics produzieren kann. Schau Dir doch mal Dein Dan Cooper-Album 3 und das Dan-Cooper Album 3 von Splitter an. Für welches würde sich der mündige Käufer wohl entscheiden, wenn er im Laden stünde und die Wahl hätte?

    Künstler oder Verlage, die von ihren Produkten nicht leben können, also dauerhaft rote Zahlen schreiben, werden irgendwann vom Markt verschwinden. Das sind doch ganz normale wirtschaftliche Anpassungsprozesse.
    Geändert von BobCramer (26.01.2018 um 13:20 Uhr)

  3. #653
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    Zitat Zitat von BobCramer Beitrag anzeigen
    Ich weiß nicht wie viele Leute bei Splitter arbeiten, aber ich halte jede Wette, das professionelle Auftreten dieses Verlages basiert darauf basiert, dass dort Arbeitsteilung herrscht und an den entscheidenden Stellen qualifizierte, erfahrene Profis sitzen, die ihr Metier beherrschen.
    Naja, fast.

    Was mich bei Splitter immer noch gewaltig stört, das wissen sie eh. Ist aber auch bei Hachette Rote Marvel Collection so. Da habe ich auch meine Lieblingsübersetzer. Die schauen nebenbei auch Netflix im Binge Watching - Modus, während sie übersetzen und lektorieren, das sage ich euch.

    Der Comicmarkt wächst. Seit Jahren. Punkt. Manche Verleger bringen es, manche nicht.

    Der Kunde entscheidet.

    Im Zeitschriftenhandel sehe ich immer noch genug Comics für alle Altersgruppen. Gerade diese Endlos-Reihen von Star Wars, Batman, Simpsons und den Superhelden und die breite Produktpalette von Lustigen Taschenbüchern ziehen wieder ganz normale Käufer an. Und Kunstprodukt-Verlage mit ordentlich geführter Backlist holen auch immer wieder welche zurück, die rund um 2000 die Segel gestrichen haben.

    Mark O. Fischers One-Man-Show zieht eben im Jahr 2018 gar nicht mehr.

    Frei nach Grock: «Waruuuuuum?» und «Nit möööööglich!».

    Ich Gaffer mag diesen und andere Thread übrigens. Macht Spaß und Laune bei Epsilon.
    Geändert von Huxley (26.01.2018 um 13:57 Uhr)

  4. #654
    Mitglied Avatar von BobCramer
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    Zitat Zitat von Huxley Beitrag anzeigen
    Naja, fast. Was mich bei Splitter immer noch gewaltig stört, das wissen sie eh. Ist aber auch bei Hachette Rote Marvel Collection so. Da habe ich auch meine Lieblingsübersetzer. Die schauen nebenbei auch Netflix im Binge Watching - Modus, während sie übersetzen und lektorieren, das sage ich euch.
    Dazu kann ich nichts sagen. Ich bin hier auch nicht der große Splitter-Freak. Ich kann nur sagen, dass das Auftreten des Verlages äußerst professionell wirkt und dass diese Professionalität nur durch zeitgemäße Arbeitsteilung zu erreichen ist. Dadurch setzt der Verlag natürlich auch Maßstäbe, die für den Kunden selbstverständlich werden. Konkurrenten, die diesen Maßstäben nicht genügen (können), sind irgendwann weg vom Fenster.

    So läuft das überall, also auch im Comic-Geschäft. Die Dinge sind im Fluß, Märkte verändern sich, Marktteilnehmer verabschieden sich, aus den unterschiedlichsten Gründen. Der eine ist ein Küchentischverleger, der andere ein Großverlag (Egmont). So lange es Produkte gibt, die nachgefragt werden, wird irgend einer kommen und sie auf dem Markt anbieten. Insofern darf man schon sehr gespannt sein, was mit den Egmont-Lizenzen passiert.

    Früher gab es an jeder dritten Ecke ein mittelständisches Fachgeschäft für Fernseher und Radioapparate. Heute gibt es diese Läden nicht mehr. Trotzdem werden weiterhin Fernseher gekauft - bloß eben im Mödia Markt oder bei Saturn. So ändern sich die Marktgegebenheiten. Es werden auch weiterhin Comics verkauft und gekauft werden. Wer sie wie wo anbietet und wer sie wie wo erwirbt, das ändert sich allerdings. Ich war früher auch zweimal pro Monat im Comicladen. Heute kommen die Alben per Evening-Express aus Amazonien... so läuft das eben, und ich lasse mir nicht einreden, dass ich der Bösewicht bin, der die deutschen Comicläden plattmacht.

    Im übrigen gilt weiterhin: Niemand ist gezwungen bzw. hat einen Anspruch darauf, sich mit Comics seinen Lebensunterhalt zu verdienen, das gilt für Künstler, Verleger, Händler... Wenn es nicht mehr möglich ist, geht die Welt nicht unter, und es hilt nichts, jahrelang darüber zu lamentieren.
    Geändert von BobCramer (26.01.2018 um 14:02 Uhr)

  5. #655
    Ich finde es schon mal gut, dass Du Dich hier mal wieder äußerst Mark.
    Ehrlich gesagt das wie,warum,weshalb interessiert mich persönlich weniger. Mich interessiert eher wie es weitergeht und vor allem ob ...
    Ok ich bin eigentlich nur an Bob Morane interessiert. Deine anderen Serien interessieren mich leider nicht (sorry)

    Der Punkt ist ja der, Du musstest erstmal alles ordnen, irgendwelche Fremdlager räumen, die Lage analysieren usw. OK soweit, so gut. Du hast schon im letzten Jahr gesagt, dass Du weitermachen willst. Auch ok ...
    ABER Du musst auch mal Nägel mit Köpfen machen und Entscheidungen treffen. Immer nur vertrösten und auf die lange Bank schieben vergrault auch den letzten Fan irgendeiner (Deiner) Comicserien.
    Nun mal klare Ansage: arbeitest Du momentan überhaupt an einem Projekt oder versteckst Du Dich nur hinter Deiner Backlist und versuchst das auszusitzen. WObei ich mir letzteres nicht vorstellen kann, da die Situation ja auch einen große finanzielle Belastung darstellt.

    Und an alle Mark-Hater, denen es nach dem Lesen meines Beitrages in den Fingern juckt: lasst es jucken oder kratzt woanders als auf der Tastatur. Eure Meinung kann ich mir schon wieder sehr gut vorstellen und darauf lege ich keinen Wert Dieses "Mark lügt hier" und "Mark lügt da" bringt und hier auch nicht mehr weiter als euch persönlich zu befriedigen ...

  6. #656
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    Zitat Zitat von Mark O. Fischer Beitrag anzeigen
    Neuerscheinungen, die sich schon beim Erscheinen rechnen, sind die Ausnahme. Meistens dauert es sehr lange, bis eine Neuerscheinung Gewinn abwirft.

    Heute gibt es nur einen Verlag, der 15 neue Alben pro Monat produziert und fleißig nachdruckt, während alle anderen Verlage weniger produzieren und größtenteils gar nicht mehr nachdrucken.
    Mark, der zweite Satz ist schon mal falsch:

    - All baut gerade sein Programm massiv aus.
    - Kult dito. Und weil beide einen hohen GA-Anteil bei ihren Novis haben, ist der ausbau im Prinzip noch größer als einfach ein Programmplatz, da mehr Geld des Konsumenten abgezogen wird (was ich, aber auch andere spüren).
    - Mit Dantes-Verlag gibt es sogar einen neuen Player.
    - Nachdrucke mögen die Ausnahme sein, gibt es aber auch woanders, z.B. selbst bei Bunte Dimensionen.

    Auch an der Aussage, dass sich Novitäten heute nur noch in ausnahmen quasi mit Erscheinen die Kosten einspielen, habe ich meine Zweifel. Ich denke es ist wie immer schon , allerdings hat sich die Auflagenhöhe nach unten bewegt. Es gibt also weiterhin Titel, wo man relativ schnell die Kosten drin hat und in die Gewinnzone kommt und die anderen, wo es länger dauert.

  7. #657
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    Zitat Zitat von Mark O. Fischer Beitrag anzeigen
    Nun zieht sich der Verlag mit dem größten frankobelgischen Bestseller überhaupt aus dem Albenmarkt zurück. Die könnten, wenn sie wollten, sehen aber, dass "Deckungsbeitragsbringer" es auch nicht mehr bringen und das Verhältnis von Aufwand und Ertrag immer schlechter wird bei allem, was nicht dauerhaft im Zeitschriftenhandel präsent ist. Mit "Ich kaufe erst, wenn komplett." oder "Ich kann mir zwar nicht mehr alles leisten, aber fordere eine große Auswahl mit zuverlässigen Terminen" kann man doch kein Geld verdienen. Und was heißt schon Zuverlässigkeit? Heute verspricht gar keiner mehr Serien vollständig zu veröffentlichen, sondern nur "Zyklen"!

    Das, was Splitter in den letzten elf Jahren geleistet hat, ist beachtlich, beneidenswert. Doch da noch mitzuhalten wird immer schwieriger, weil der Vorsprung immer größer wird, solange der Umsatz stimmt. Das kann natürlich auch leicht kippen, wenn bei den Kunden eine Übersättigung eintritt oder echte Konkurrenz den Markt betritt, die den Lizenzgebern und Kunden noch mehr bietet.
    Mark, das berührt zumindest z.T. das Thema Insiderwissen. Wir können zwar mutmaßen (und vermutlich stimmt das auch), dass die Kostenstrukturen bei Ehapa die Produktion von FB Alben nicht mehr zulassen, aber es gibt auch Indizien, die auf weiter reichende Probleme schließen lassen (rückläufiges Pressegeschäft, Flaggschiff MM in schweren Gewässern, bei Mangas nur noch Nr. 4), da dürfte z.B. eine Querfinanzierung (wenn es sie im Buchbereich gab) einfach nicht mehr gegeben sein.
    Außerdem ist der Verlag ein Paradebeispiel, wie man sich die Kunden vom Hals schafft, indem man abbricht (also unzuverlässig wird) oder versucht durch Qualitätsabbau Kosten zu sparen, womit man endgültig in die Abwärtsspirale trudelt.
    Alles in allem kein Vorbild!

    Ab der 2. Hälfte des vorletzten absatzes ist es dann nur noch eine Frechheit. Ich blende mal aus, dass du überhaupt dich hier sehr bedeckt halten solltest. Immerhin hast du aber mal was vom Markt verstanden, es scheint das zu sein:

    - Der Kunde ist unzuverlässig kauft womöglich nur Band 1 ohne Gewähr weitere Bände zu kaufen.
    --> Info: das war bei mehrbändigen Werken immer schon so und jeder Verleger wusste/lernte damit umzugehen.

    - Kaufen, wenn komplett: Mein Beobachtung ist, dass dies fast ausschließlich Verlage betrifft, bei denen man Zweifel hat oder große Zeiträume zwischen den einzelnen Bänden liegen. Paradoxerweise zeichnet sich der verlässliche Splitterverlag da auch noch durch Bevorratung der Backlist aus, d.h. der kann auch mit dem Kaufverhalten leben...

    - Ansprüche der Kunden, was das Angebot betrifft: Du glaubst doch nicht im Ernst, dass ich das kommentiere?

    - Kein Versprechen für Vollständigkeit, nur für Zyklen: Habe ich so noch nirgend gelesen, wo hast du das her?

    - Splitter: Keine der anderen Verlage will mit Splitter mithalten, was den Programmausstoß betrifft. In Sachen Ausstattung, exakte Erscheinungstermine, Verlässlichkeit versuchen die es schon. Siehe Bunte Dimensionen, die seit Jahren verlässlich wie ein Uhrwerk jeden Monat einen Titel bringen, All, der mit exakten Terminen arbeitet. Typischerweise bringt einen ansonsten sehr beliebten Salleck die althergebrachte Vorgehensweise einer kurzfristigen Erscheinungsankündigung in die Kritik.

    Du siehst, auch für den Laien sind die Bedürfnisse der Kunden und die daraus abzuleitenden Maßnahmen der Verlage gut erkennbar. Und, wichtiger, für viele der kleinen Verlage auch umsetzbar!

  8. #658
    Moderator Epsilon Forum Avatar von Mark O. Fischer
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    Zitat Zitat von MacLeod Beitrag anzeigen
    Der Punkt ist ja der, Du musstest erstmal alles ordnen, irgendwelche Fremdlager räumen, die Lage analysieren usw. OK soweit, so gut. Du hast schon im letzten Jahr gesagt, dass Du weitermachen willst. Auch ok ...
    ABER Du musst auch mal Nägel mit Köpfen machen und Entscheidungen treffen. Immer nur vertrösten und auf die lange Bank schieben vergrault auch den letzten Fan irgendeiner (Deiner) Comicserien.
    Nun mal klare Ansage: arbeitest Du momentan überhaupt an einem Projekt oder versteckst Du Dich nur hinter Deiner Backlist und versuchst das auszusitzen. WObei ich mir letzteres nicht vorstellen kann, da die Situation ja auch einen große finanzielle Belastung darstellt.
    Entscheidungen muss ich jeden Tag treffen, nicht nur weil es weiterhin Künstler, Lizenzgeber, Druckereien und Investoren gibt, die mit mir zusammen arbeiten wollen, sondern weil es auch noch Gläubiger gibt, für die ich Umsatzwachstum erzielen muss. Aussitzen oder gar Aufgeben ist keine Option, weil dadurch nicht nur ich verliere. Trotz logistischer, finanzieller und leider zusätzlich auch noch privater Belastungen sind in der Tat ein paar Titel fast druckreif und sollen noch vor dem Sommer erscheinen.

    Zitat Zitat von Borusse Beitrag anzeigen
    - Kein Versprechen für Vollständigkeit, nur für Zyklen: Habe ich so noch nirgend gelesen, wo hast du das her?
    Das zieht sich quer durch alle Verlage:
    http://www.comicforum.de/showthread....=1#post4581380
    http://www.comicforum.de/showthread....=1#post4838861
    http://www.comicforum.de/showthread....=1#post5374416
    http://www.comicforum.de/showthread....=1#post5385820
    http://www.comicforum.de/showthread....=1#post5375185

    Zitat Zitat von Borusse Beitrag anzeigen
    - Splitter: Keine der anderen Verlage will mit Splitter mithalten, was den Programmausstoß betrifft. In Sachen Ausstattung, exakte Erscheinungstermine, Verlässlichkeit versuchen die es schon. Siehe Bunte Dimensionen, die seit Jahren verlässlich wie ein Uhrwerk jeden Monat einen Titel bringen, All, der mit exakten Terminen arbeitet. Typischerweise bringt einen ansonsten sehr beliebten Salleck die althergebrachte Vorgehensweise einer kurzfristigen Erscheinungsankündigung in die Kritik.
    Die Annahme, dass niemand mit Splitter mithalten will, setzt die Annahme voraus, dass Hobby-Verlage nicht davon leben können wollen. Denn je mehr die Auflagen sinken, desto mehr funktioniert das nur mit "Wachstum in die Breite". Und gerade das Beispiel Salleck zeigt, dass mehr Titel wichtiger sind als mehr Termine.
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  9. #659
    Mitglied Avatar von Apobandicoot
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    Ein durch und durch fehlerhaftes Denken. Wenn das Mehr an Serien nicht ordentlich fortgesetzt wird, geht das Ganze aber sowas von den Bach runter. Seit wann wird Chinaman nicht fortgeführt? Wie lange hat man für den letzten Wald der Jungfrauen gebraucht? Boule und Bill werden mit hoher Wahrscheinlichkeit zu Lebzeiten nicht beendet...das soll gut für den Kunden sein? Ich weiß, warum ich immer mehr Verleger aus meiner Kaufliste entferne. Und seien die Nr. 1 Titel noch so interessant. Aber der Finix kann ja irgendwann mal bei solchen Verlagen die Kohlen aus dem Feuer holen.

  10. #660
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    Zitat Zitat von Mark O. Fischer Beitrag anzeigen
    Die Annahme, dass niemand mit Splitter mithalten will, setzt die Annahme voraus, dass Hobby-Verlage nicht davon leben können wollen. Denn je mehr die Auflagen sinken, desto mehr funktioniert das nur mit "Wachstum in die Breite". Und gerade das Beispiel Salleck zeigt, dass mehr Titel wichtiger sind als mehr Termine.
    Manchmal bin ich kraft dieser Ausführungen - "Mark und wie er den Comicmarkt sah" - des Insider-Verlegers richtiggehend fassungslos. Das Beispiel "Salleck Publications" zeigt mir aus meiner Sicht der "unqualifizierten Konsumentenkacke" (O-Ton bitte suchen gehen) nämlich nur, dass im Lande Deutschland comictechnisch seit Jahrzehnten einiges im Argen liegt.

    Ein Lösungsvorschlag könnte sein, dass man das "Wachstum in die Breite" für den Kunden verhindert, die Auswahl drastisch reduziert, dadurch die Auflagen im Gegenzug wieder steigert, dann wartet, bis die Erstauflage endlich verkauft wurde, und das alles am besten durch ein staatlich vorgeschriebenes Unterhaltungsprogramm steuert.

    Wer nicht die von der ZACK-Regierung verordneten Pflichtcomics liest, sondern sich Ware illegal aus dem Ausland besorgt, wird im Minimalfall geächtet, im Maximalfall verfolgt.

  11. #661
    Zitat Zitat von Huxley Beitrag anzeigen
    Wer nicht die von der ZACK-Regierung verordneten Pflichtcomics liest, sondern sich Ware illegal aus dem Ausland besorgt, wird im Minimalfall geächtet, im Maximalfall verfolgt.
    In Zeiten von Comixolgy und ähnlichen Diensten braucht wohl niemand mehr illegal nach ausländischen Comics suchen ...

  12. #662
    Moderator dani books Avatar von Jano
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    Zitat Zitat von MacLeod Beitrag anzeigen
    In Zeiten von Comixolgy und ähnlichen Diensten braucht wohl niemand mehr illegal nach ausländischen Comics suchen ...
    Das ist wie immer bei ihm nicht wörtlich gemeint.

  13. #663
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    War das mit dem Wort "ZACK-Regierung" nicht schon glasklar wie Nudelsuppe?

    Mark hat halt seine Sicht der Dinge, ich habe meine Sicht der Dinge. Bin gespannt, ob und wie viel an neuer Nummer 1 beim Epsilonischen "Sommerprogramm 2018 " dabei sein wird. Ob auch ausländische Lizenzen dabei sind oder einheimische Kreative Fortsetzungen oder Neuigkeiten bringen werden.

    Mehr Titel und weniger Termine, weniger Fortsetzungen von Serien, damit es nicht zu viel Wachstum in die Breite gibt, vielleicht auch noch einmal das Format verkleinern oder zerstückelt in ein Magazin hieven, ich bin gespannt, wie das funktionieren wird.

    PS: Ich sehe gerade, dass im Beitrag vom Verleger zu "Auferstehungs- und Erscheinungstermin vorm Sommer" keine Jahreszahl steht. Also ist mein "2018" nur frei erfundener Konsumentenhumbugnonsens.
    Geändert von Huxley (29.01.2018 um 08:02 Uhr)

  14. #664
    Mitglied Avatar von dino1
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    Zitat Zitat von MacLeod Beitrag anzeigen
    In Zeiten von Comixolgy und ähnlichen Diensten braucht wohl niemand mehr illegal nach ausländischen Comics suchen ...

    Vielleicht muss man hier mal einen Ironiebutton einführen?

  15. #665
    Moderator Epsilon Forum Avatar von Mark O. Fischer
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    Zitat Zitat von Huxley Beitrag anzeigen
    Mehr Titel und weniger Termine, weniger Fortsetzungen von Serien, damit es nicht zu viel Wachstum in die Breite gibt, vielleicht auch noch einmal das Format verkleinern oder zerstückelt in ein Magazin hieven, ich bin gespannt, wie das funktionieren wird.
    Mehr Titel und weniger Termine soll doch nicht weniger Fortsetzungen heißen! Im Gegenteil: Erst wenn man genügend viele Titel macht, kann man Fortsetzungen und neue Serien bringen. Denn die Leser wollen beides und wenn das Verhältnis nicht stimmt, gibt's Ärger.

    Beim Format halte ich mich an das Original. Wenn das alle so machen würden, wäre auch ein Verlagswechsel kein Problem. Wenn aber jeder Verlag sein eigenes Format macht, weil er sich wünscht, dass die Käufer nicht Serien, sondern Verlagsprogramme sammeln, und dann Antares vergrößert und Golden City verkleinert und damit ins Gegenteil des Originals verkehrt werden, wird es absurd.

    Ein Magazin würde ich nie als Ersatz für Alben, sondern als Ergänzung machen, um damit neue Märkte zu erschließen.
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  16. #666
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    Zitat Zitat von Mark O. Fischer Beitrag anzeigen
    Mehr Titel und weniger Termine soll doch nicht weniger Fortsetzungen heißen! Im Gegenteil: Erst wenn man genügend viele Titel macht, kann man Fortsetzungen und neue Serien bringen. Denn die Leser wollen beides und wenn das Verhältnis nicht stimmt, gibt's Ärger.
    Jetzt habe ich es erst verstanden! Weniger Termine bedeutet hier weniger Terminvorankündigungen! Weil andersweltig gedacht, geht sich das Verhindern des "Verlagwachstums in die Breite" mathematisch sonst nicht wirklich aus. Also kaum noch Termine setzen, so wie es Salleck Publications momentan macht und helle Begeisterungsstürme beim Publikum (Kunden sowie Händlern) fabriziert. Also als Verlag gilt es mehrere Lizenzen zu erwerben und einzukaufen, immer neue Serien zu bringen oder zumindest anzukündigen, Fortsetzungen aber terminlich extrem lange zu strecken (manche nennen es blockieren), sofern die Verkaufszahlen nicht stimmig genug sind. Oder mit geraumer Verspätung dann irgendwann doch abbrechen und auf Fortsetzung folgt bei anderen Verlagen hoffen.

    Perfektes Konzept, vergangenheitserprobt und zukunftstauglich.

  17. #667
    Mitglied Avatar von dino1
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    Zitat Zitat von Mark O. Fischer Beitrag anzeigen
    Mehr Titel und weniger Termine soll doch nicht weniger Fortsetzungen heißen! Im Gegenteil: Erst wenn man genügend viele Titel macht, kann man Fortsetzungen und neue Serien bringen. Denn die Leser wollen beides und wenn das Verhältnis nicht stimmt, gibt's Ärger.
    Jetzt muss ich doch anhalten.

    Sorry Mark, aber das ist doch Quatsch.
    Schon jetzt gibt es Tonnen an Neuerscheinungen denen selbst Leute wie jellyman und Raro nicht mehr Herr werden.

    Wenn Eckart jetzt jeden Monat regelmäßig nur Fortsetzungen von Boule und Bill etc. brächte würde das seinem Geschäft sicherlich nicht schaden.
    Auch bei dir wären keine Käufer abgesprungen wenn jeden Monat ein Bob Marone gekommen wäre und dazu ein Leo.

    Da verrennst du dich wieder in eine Opferrolle.

  18. #668
    Mitglied Avatar von frank1960
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    Hatte Mark mal launig in die Runde geworfen: "Soll BM monatlich erscheinen? Soll er? Soll er?"
    Ach wär Ich doch ein Junge noch wie einst
    Mit Bastei-Gruß,
    Euer Frank

    Ganz neu: Jetzt auch mit Lehning-Gruß!

  19. #669
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    Hätt er! Hätt er! Oder alternierend und abwechselnd mit einem Leo! Jetzt ist es zu spät!

  20. #670
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    Da geht mir zu viel durcheinander, gelten lassen will ich den All Verlag, dem heute noch die Ohren klingen dürften und der sich darob auch sehr bemühte dies einen Einzelfall sein zu lassen und S&L, die das in ein, zwei Fällen gemacht haben.

    Carlsen ist nun wirklich nicht neu, dass die in der Vergangenheit und aktuelle jederzeit zum Abbruch bereit sind dürfte bekannt sein. Der Kunde zahlt es zurück mit Mißtrauen bei Serienneustarts - dürfte dir bekannt vorkommen.

    Cross Cult einen Abbruch, einer als endlos konzipierten italienischen Serie vorzuwerfen ist nicht in Ordnung. Ich hätte auch gerne den Tex komplett und habe trotzdem verstanden, wenn man zu einem Zyklusende bei Heft 58 aussteigt, wie es CCH gemacht hat. Anderes Land, andere Gepflogenheiten. Dank an CC, dass sie es versucht haben. (Bin da übrigens aus geschmacklichen Gründen nach dem 1. Zyklus ausgestiegen. Jaja, die Käufer).

    Und was Splitter mit Slhoka macht bzw. die Gründe hast du nicht verstanden, gelle?
    Geändert von Borusse (29.01.2018 um 18:03 Uhr)

  21. #671
    Moderator Epsilon Forum Avatar von Mark O. Fischer
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    Zitat Zitat von Huxley Beitrag anzeigen
    Jetzt habe ich es erst verstanden!
    Nein, hast du nicht. Es geht nicht um Fortsetzungen oder neue Serien. Es geht darum, dass ein Verlag mit vielen Titeln ohne Termine erfolgreicher ist als die vielen kleineren Verlage mit vielen Terminen.

    Zitat Zitat von Borusse Beitrag anzeigen
    Und was Splitter mit Slhoka macht bzw. die Gründe hast du nicht verstanden, gelle?
    Doch, habe ich. Entscheidend ist aber
    "...es gab damals gute Gründe auszusetzen."
    (http://www.comicforum.de/showthread....=1#post5374534)
    und
    "Jedenfalls ist der Nichtabbruch das - ganz offen und ehrlich - das eigentliche finanzielle Risiko."
    (http://www.comicforum.de/showthread....=1#post5375006)
    und
    "Nur ein sehr verbohrtes Hirn kann dann noch annehmen, dass "real jeder Titel und jede Serie" schnell und mit Granatie am Markt erscheinen kann."
    (http://www.comicforum.de/showthread....=1#post5375085)
    und
    "Wie sieht es aus, mit den fehlenden Bänden auf der Homepage (es fehlen immer noch sehr viele Ausgaben)"
    (http://www.comicforum.de/showthread....=1#post5388312)

    Im Prinzip machen alle Verlage das Gleiche. Es gibt immer Gründe, warum welche Serie schneller oder langsamer oder gar nicht mehr fortgesetzt oder nachgedruckt wird. Jeder muss kalkulieren und niemand ist perfekt. Je besser der Umsatz ist, desto mehr Spielraum hat man. Je mehr Titel man macht, desto weniger fallen "Einzelfälle" ins Gewicht. Doch je mehr Titel man macht, desto schwieriger wird es auch, es allen Recht zu machen oder seinen eigenen Ansprüchen gerecht zu werden.
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  22. #672
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    Zitat Zitat von Mark O. Fischer Beitrag anzeigen
    Nein, hast du nicht. Es geht nicht um Fortsetzungen oder neue Serien. Es geht darum, dass ein Verlag mit vielen Titeln ohne Termine erfolgreicher ist als die vielen kleineren Verlage mit vielen Terminen.
    ?????????????????????????????????????????????????? ?????????????????????????????????????????????????? ????????????????????

  23. #673
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    Zitat Zitat von Mark O. Fischer Beitrag anzeigen
    Nein, hast du nicht. Es geht nicht um Fortsetzungen oder neue Serien. Es geht darum, dass ein Verlag mit vielen Titeln ohne Termine erfolgreicher ist als die vielen kleineren Verlage mit vielen Terminen.

    Der Verlag mit den vielen Titeln ohne Termine ist eventuell nur deshalb erfolgreicher als die vielen kleineren Verlage mit den vielen Terminen, weil der Verlag mit den vielen Titeln ohne Termine einige Bestseller mehr hält, die auch tatsächlich Bestseller sind, als die vielen kleineren Verlage mit den vielen Terminen ohne Bestseller. Der Verlag mit den vielen Titeln ohne Termine wird aber demnächst immer mehr Probleme bekommen, als die kleineren Verlage mit den vielen Terminen, weil sich Händler und Kunden auf gar nichts mehr einstellen können.
    Und es geht immer um Fortsetzungen und neue Serien!
    Was du machst, ist, dass du den Faktor "unzufriedener Kunde" immer vollkommen ausblendest. Hat man bei deinen Ankündigungen, Erläuterungen, Erklärungen, Ausführungen und Zukunftsversprechen immer wieder gesehen und bemerkt. Ist aber auch eine Möglichkeit einen Verlag zu führen. Dass du dich aber "wunderst", dass der Vertrieb abspringt oder dich mehrere Händler "ignorieren", ist das Sahnehäubchen dieser "Diskussion".
    Geändert von Huxley (30.01.2018 um 15:45 Uhr)

  24. #674
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    Da warten die Kunden doch so auf den zweiten Band: Im Bann der heimischen Wälder. Immerhin fast zwei Jahre ohne neu Publikation, eine Ewigkeit in der heutigen Zeit, bald ist der Epsilon Verlag dann auch vergessen.

  25. #675
    Mitglied Avatar von Apobandicoot
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    Da fällt mir doch glatt Alkandoor ein. Eigentlich eine ganz nette Fantasy Story, wenngleich die Zeichnungen teilweise noch etwas unausgereift waren. Die Dame war 2014(!) ja in Erlangen und hat signiert. O-Ton...nächstes, spätestens übernächstes Jahr kommt der nächste Band. Vielleicht habe ich ihn ja übersehen, aber wir schreiben mittlerweile das Jahr 2018...

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