1. #4726
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    Zitat Zitat von muka Beitrag anzeigen
    Uns macht das komplexe Denken besonders. Und Leid und Zerstörung ist nicht Teil der Menschheit, sondern Teil der Realität.
    Komplexes Denken ist nicht jedem Menschen gegeben. Wir bräuchten kein Leid und keine Zerstörung mehr, wenn "wir" "alle" komplex denken würden.

    Auf dieser Welt ist der Mensch das stärkste Tier. Und ist deshalb auf der Spitze. Das ist vollkommen legitim. Für unsere Welt ist das wichtigste der Fortschritt. Damit wir eben auch irgendwann mehr kennen als nur unsere Welt.
    Schöne Ansage. "Wir" kennen nicht einmal noch unsere Welt genau und zerstören hier so vieles. Was wollen und sollen wir woanders?


    Mich stört an der "die Menschheit muss ausgerottet werden" Aussage vor allem die Haltlosigket an sich. Eine psychologisch gesehen vollkommen leere und haltlose Aussage. Meistens lese ich sowas unter Allepo Nachrichten.
    Wer sagt denn so was? Außer vielleicht Allepo-Nachrichten, die ich nicht konsumiere. Die Menschheit soll nicht ausgerottet werden, sie soll endlich "erwachsen" werden.

  2. #4727
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    Zitat Zitat von Huxley Beitrag anzeigen
    Komplexes Denken ist nicht jedem Menschen gegeben. Wir bräuchten kein Leid und keine Zerstörung mehr, wenn "wir" "alle" komplex denken würden.
    Damit machst du also Bosheit fest an Intelligenz. Das ist ein großer Fehler. Vorweg müssen wir natürlich klarstellen, welchen Rahmen unser Diskurs deckt. Falls das Ganze individuell gemeint ist (was ich angesichts deiner Klima-Kritik nicht denke), dann gebe ich dir definitiv recht. Gier, Neid, Größenwahn - alles nervige Dinge. Aber im globalen Aspekt, also im kollektiven Rahmen haben solche Parameter keinen Bestand. Damit ist es schlichtweg irrelevant, was einzelne Menschen denken oder machen. Unsere Stärke ist erstmals die Fähigkeit zum Zusammenschluss. Und mit wem verbünden wir uns? Richtig, mit jenen, die unsere Idee über Recht und Ordnung teilen. Und mit wem konkurrieren wir? Mit jenen, die unsere Idee über Recht und Ordnung nicht teilen. Das entlarvt auch deinen Idealismus. Weil es eben kein "wir" gibt. Warum? Weil wir komplex sind.


    Schöne Ansage. "Wir" kennen nicht einmal noch unsere Welt genau und zerstören hier so vieles. Was wollen und sollen wir woanders?
    Und wer sagt, dass es kein zweite Chance geben wird? Was, wenn eine mögliche Notlage auf dieser Erde uns zu neuen Planeten führt? Und der Mensch ist lernfähig (ist es doch eines der Dinge, die uns ausmachen, aber lernfähig nur im einfachen Rahmen). Fortschritt geht vor allem der Katastrophe vorraus, andernfalls würden wir auch keine Notwendigkeit für sehen. Anders gefragt: Welchen Stellenwert hätte der Frieden, wenn Krieg nicht existieren würde? Solch eine Weltanschaung ist für mich nichts anderes als entmystifizierter Spiritualismus - denn was bringt mir das unendliche Jenseits voller Freude und Glückseligkeit wirklich?


    Wer sagt denn so was? Außer vielleicht Allepo-Nachrichten, die ich nicht konsumiere. Die Menschheit soll nicht ausgerottet werden, sie soll endlich "erwachsen" werden.
    Mit unter Allepo-Nachrichten meine ich natürlich die Facebook-Kommentare.

    Wir müssen uns vergegenwärtigen, dass auf dieser Welt kein Volk, keine Gesellschaft oder Ideologie existiert (existierte), die nicht Frieden als oberstes Kredo im Bewusstsein verankert hat. Die Komplexität dabei ist nur, dass meist eine Instanz existiert, welche diesem Freiden im Wege steht. Bipolarität ist ein Naturgesetz.

  3. #4728
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    Zitat Zitat von moriturus Beitrag anzeigen
    Deinen Optimismus möchte ich haben.
    Ich nenne das eher Realismus!

    In den Ländern in denen die Scheichs mit 800PS Brüllern
    die Dünen hoch- und runterrauschen, kostet der Liter
    Benzin nun einmal weniger, als der Liter Mineralwasser.

    Die Welt ändert sich dann, wenn die klassischen Ressourcen
    wirklich knapp und wirklich teuer werden. Und dann kommt
    die Aera des Kreislaufs.


    Das sind Prozesse, die sich auch heute schon ankündigen.
    Ob das eine Rückgewinnung der Bremsenergie im Auto ist
    oder der Wäschetrockner mit Umluft. Dies sind die "kleinen"
    Vorboten dessen, was einmal ganz "groß" und ganz
    "normal" sein wird.



    Zitat Zitat von moriturus Beitrag anzeigen
    ... Industrieabfälle werden da auch gerne mal direkt in die Flüße geleitet. In einigen chinesischen Städten kannst du die Luft in Würfel schneiden und bist schneller mit einem Klappstuhl unterwegs als mit dem Auto, trotzdem will jeder eins, der es sich leisten kann -> Status. Das Streben eines jeden einzelnen nach dem persönlichen materiellen Glück, wird, über kurz oder lang, massive Probleme bereiten.
    Die Umweltverschmutzung sehe ich auch
    als sehr großes Problem. Denn es wird so richtig
    mächtig aufwändig
    werden den unkontrollierten
    Müll wieder verwertbar zu machen.

    Verwertbar - als Prinzip - ist er aber immer!

  4. #4729
    Moderator Splitter Forum
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    Zitat Zitat von Huxley Beitrag anzeigen
    Komplexes Denken ist nicht jedem Menschen gegeben. Wir bräuchten kein Leid und keine Zerstörung mehr, wenn "wir" "alle" komplex denken würden.
    Aber wir sind doch genau auf diesem Wege!

    Was meinst du, was das Internet bedeutet?

    Es ist die "eine große Intelligenz", die recht
    bald uns alle ausmacht.

    Wir sind an dem Punkt eines gewichtigen Übergangs.
    So, wie der Mensch vor Jahrtausenden lernte Werkzeuge
    zu nutzen ... oder die Sprache erlernte ... etc. etc.

  5. #4730
    Zitat Zitat von horst Beitrag anzeigen
    Die Umweltverschmutzung sehe ich auch
    als sehr großes Problem. Denn es wird so richtig
    mächtig aufwändig
    werden den unkontrollierten
    Müll wieder verwertbar zu machen.

    Verwertbar - als Prinzip - ist er aber immer!
    Aber die Umweltverschmutzung geht doch Hand in Hand mit dem Problem Überbevölkerung. Mehr Menschen, mehr Produktion, mehr Dreck. Irgendwann mehr Dreck, als die Erde verträgt. Ökosysteme kollabieren, Hungersnöte treten auf, gefolgt von Seuchen und Aufständen, weil Lebensnotwendiges rar wird. Ich gebe es ja zu, ich bin Schwarzseher, aber glücklicherweise bereits eine Symbiose mit dem Ökosystem eingegangen, bevor es soweit ist. ^^

  6. #4731
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    Zitat Zitat von moriturus Beitrag anzeigen
    Aber die Umweltverschmutzung geht doch Hand in Hand mit dem Problem Überbevölkerung. Mehr Menschen, mehr Produktion, mehr Dreck. Irgendwann mehr Dreck, als die Erde verträgt. Ökosysteme kollabieren, Hungersnöte treten auf, gefolgt von Seuchen und Aufständen, weil Lebensnotwendiges rar wird. Ich gebe es ja zu, ich bin Schwarzseher, aber glücklicherweise bereits eine Symbiose mit dem Ökosystem eingegangen, bevor es soweit ist. ^^

    Wenn überall "mehr Menschen mit mehr Bevölkerung" und
    somit mehr Dreck eine fixe Sache wären, dann ja! Aber schau
    z. B. auf Deutschland. Wir müssten das ungerechteste,
    dreckigste, verseuchteste Land mit den meisten Aufständen
    sein ... sind wir aber nicht!

    Es ist also nicht zwingend, sondern schuldet immer irgendwelchen
    Umständen, die man korrigieren kann.

  7. #4732
    Für große Schwellenländer ist Nachhaltigkeit/Naturschutz Luxus. Du kannst ja nicht einfach von westlichen Industrienationen ausgehen. Dort haben wir eher das gegenteilige Problem - zuwenig Nachwuchs. Ich bin mir auch nicht so sicher, dass alles wieder korrigiert werden kann. Wir leben in einer Zeit eines großen Artensterbens, wer soll das denn wieder kitten?

  8. #4733
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    Zitat Zitat von moriturus Beitrag anzeigen
    Für große Schwellenländer ist Nachhaltigkeit/Naturschutz Luxus. Du kannst ja nicht einfach von westlichen Industrienationen ausgehen.
    Natürlich gehe ich von westlichen Industrienationen aus.
    Das ist doch das Ziel der Schwellenländer - sie wollen
    so leben, wie wir ... also muss ich im Gedanken eine
    Deckungsgleicheit von (z. B.) Deutschland im Jahre 2050
    mit China in 2050 herstellen.

    Und auch genau an diesem Beispiel kann man die
    Entwicklung sehen. China orientiert sich richtigerweise
    nicht an unserem heutigen Deutschland, sondern schon
    gleich an dem Status, den auch wir für die nächsten
    30 Jahren anstreben.

    Das führt sogar dazu, dass China uns in Teilbereichen
    deutlich überholen wird (siehe z. B. Elektroauto).
    Das heißt: nach allem, was wir aktuell wissen,
    wird China im Indvidualverkehr je Einwohner nicht
    die "Fehler" von Deutschland der letzten 30 Jahre nachvollziehen,
    sondern diese übergehen und uns "gleich grün" überholen.

    Sie haben das erkannt, obwohl nur ungefähr 15% der Bevölkerung
    privat ein Auto besitzen. Wir haben bei ca. 70% Deckung
    für diese Erkenntnisse Jahrzehnte gebraucht.

  9. #4734
    Bis dahin ist es aber noch ein langer Weg. Angestrebt ist eben nicht umgesetzt. Meine Gedanken sind ungleich schwerer, was das betrifft. Die Weltbevölkerung nimmt exponential zu und das vornehmlich in den ärmsten Ländern der Welt, in denen Kinder noch eine Art Rückversicherung darstellen. Einige Länder mögen vielleicht den westlichen Industriestaaten folgen, aber sicher nicht mit der Mehrheit dessen Bevölkerung - Slums wachsen schneller. Ich mag es mir gar nicht vorstellen, wenn erst 16, 24, 32... Milliarden Menschen diese Welt bevölkern. Das wird große Konflikte nach sich ziehen und mehr und mehr eine zerstörte Welt.

  10. #4735
    Mitglied Avatar von Huwey
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    Das Problem ist, dass bei unserem Verbrauch in ca. 20 Jahren Schluss ist und es kein Öl mehr gibt. Mit einem Schlag wären all diese Schwellenländer wieder so arm wie zuvor.

  11. #4736
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    Zitat Zitat von moriturus Beitrag anzeigen
    Bis dahin ist es aber noch ein langer Weg. Angestrebt ist eben nicht umgesetzt. Meine Gedanken sind ungleich schwerer, was das betrifft. Die Weltbevölkerung nimmt exponential zu und das vornehmlich in den ärmsten Ländern der Welt, in denen Kinder noch eine Art Rückversicherung darstellen. Einige Länder mögen vielleicht den westlichen Industriestaaten folgen, aber sicher nicht mit der Mehrheit dessen Bevölkerung - Slums wachsen schneller. Ich mag es mir gar nicht vorstellen, wenn erst 16, 24, 32... Milliarden Menschen diese Welt bevölkern. Das wird große Konflikte nach sich ziehen und mehr und mehr eine zerstörte Welt.
    Ich wollte kein zu schönes Bild der Welt konstruieren,
    sondern nur darauf hinweisen, dass die Probleme
    nicht durch das Bevölkerungswachstum und auch nicht
    durch die Erderwärmung stattfinden.

    Die Ursachen für extreme Armut, und gleichzeitig extremen
    Reichtum, liegen beim Kapitalismus und all den asozialen
    Staatsformen, die den Missbrauch begünstigen.

    So wachsen die Slums sicher nicht, weil in ihnen immense
    Kinderscharen geboren werden, sondern weil Slums als
    Städtteile ohne Planung und Infrastruktur, aber mit viel
    Korruption und ohne Gewaltenkontrolle entstehen.
    Geändert von horst (09.02.2017 um 21:42 Uhr) Grund: gramma.

  12. #4737
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    Zitat Zitat von Huwey Beitrag anzeigen
    Das Problem ist, dass bei unserem Verbrauch in ca. 20 Jahren Schluss ist und es kein Öl mehr gibt. Mit einem Schlag wären all diese Schwellenländer wieder so arm wie zuvor.

    "Noch 100 Jahre" ist sicher seriöser, als 20 Jahre!

    Aber ganz genau weiß das niemand!
    Die sicher förderbaren "Reserven" selbst reichen fast 50 Jahre!

  13. #4738
    Zitat Zitat von horst Beitrag anzeigen
    ...
    Das führt sogar dazu, dass China uns in Teilbereichen
    deutlich überholen wird (siehe z. B. Elektroauto).
    Das heißt: nach allem, was wir aktuell wissen,
    wird China im Indvidualverkehr je Einwohner nicht
    die "Fehler" von Deutschland der letzten 30 Jahre nachvollziehen,
    sondern diese übergehen und uns "gleich grün" überholen.

    Sie haben das erkannt, obwohl nur ungefähr 15% der Bevölkerung
    privat ein Auto besitzen. Wir haben bei ca. 70% Deckung
    für diese Erkenntnisse Jahrzehnte gebraucht.
    EINSPRUCH! Schon vor 40 Jahren waren die Umweltprobleme kein Geheimnis mehr.
    Bei meinem Physik Studium hatte ich damals schon das Thema Umweltverschmutung/Saurer Regen.
    Die Grünen sind ja damals auf Grund der Umweltverschmutzung entstanden.

    Das Problem liegt woanders. Die Wirtschaft (diejenigen, die das Geld haben) will weiter ihre Gewinne einfahren ohne Rücksicht auf Mensch und Natur.
    Stichwort: Autoindustrie

    Als Merkel 2009 vor der Wahl ankündigte, im Falle eines Wahlsieges die Laufzeit der Atomkraftwerke zu verlängern, dachte ich das wars für die CDU, die verlieren jetzt viele Stimmen.
    Doch dem war nicht so. Der normale Mensch sieht halt nur sich und seinen Wohlstand und nicht den globalen Zusammenhang.
    Jemandem das höchste Staatsamt anzuvertrauen der Alternativlos ist sagt viel über das deutsche Volk aus!

    Die CDU hat jahrelang erfolgreich die Energiewende blockiert, mit dem Resultat das jetzt die Photovoltaikanlagen in China produziert werden.
    So wie das Auto uns das letzte Jahrhundert Wohlstand gebracht hat, wären es die erneuerbaren Energieen dieses Jahrhundert.
    Aber wenn Merkel fertig ist, ist Deutschland ausgemergelt und wird sich wohl wieder auf das Niveau eines Entwicklungslandes zurück entwickeln.

    Leider ist die AFD keine wirkliche Alternative. Wer will schon wieder in einem Nationalstaat leben? Das ich so ein Gedankengut hier in Deutschland nochmals erlebe ist unerträglich.
    Die DUMMEN sterben anscheinend nie aus.

  14. #4739
    Zitat Zitat von muka Beitrag anzeigen
    Dieser Menschen-Hass ist so Facebook-Niveau.
    Ich weiß, nicht warum Du meine Beiträge immer in den "falschen Hals" bekommst. (Mein Beitrag 4700)
    Ich hasse die Menschen nicht. Ich halte sie (einschließlich meiner Person) für dämlich bis Grenzdebil. Ich kenne kein anderes Säugetier (das ist der Mensch nun mal, auch wenn es einigen Leuten nicht passt) das seinen eigenen Lebensraum (Umwelt) mit dieser Rücksichtslosigkeit vernichtet. Uns Menschen scheint unser am weitest entwickeltes Gehirn, (unter den Lebewesen auf diesem Planeten) absolut nichts zu nützen. Das ist aus meiner Sicht, absolut kein Hass, so sind die Menschen nun mal. Sehr wahrscheinlich wird ein Löwe auch nicht zum Veganer. (So ist der nun mal.) Aber Tiere vernichten nicht ihren Lebensraum.

  15. #4740
    Moderator Splitter Forum
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    Zitat Zitat von Toni Roco Beitrag anzeigen
    EINSPRUCH! Schon vor 40 Jahren waren die Umweltprobleme kein Geheimnis mehr.
    Bei meinem Physik Studium hatte ich damals schon das Thema Umweltverschmutung/Saurer Regen.
    Die Grünen sind ja damals auf Grund der Umweltverschmutzung entstanden.
    Nicht, dass du mich falsch verstanden hast! Wir sind da
    auf derselben Welle. Ich prangere Umweltverschmutzung -
    - wo es nur geht - ebenfalls an. Verschmutzung ist aber
    etwas anderes, als Ressourcen.

    Man muss die Dinge imho auseinanderhalten. So denke ich schon,
    dass meine Ausgabe stimmig ist, denn die Schwellenländer
    fangen jetzt nicht an Loks mit Kohletender zu bauen und
    Autos mit Doppelvergaser. Sie setzten ebenfalls dort an, wo wir
    aktuell stehen und deswegen wird die Entwicklung der
    Schwellenländer ähnlich unserer Entwicklung der Zukunft
    verlaufen und nicht unsere "unrühmliche" Vergangenheit
    nachvollziehen.

    Wobei die Grünen (ich habe Bezug in Generation und auch örtlich
    von Starbahn West bis hin zum Joschka-Rot-Grün ) von damals
    nichts mehr mit den aktuellen Grünen zu tun haben. Sie haben
    viele ihre Ideale verraten und wer der Globalisierung das Wort
    redet "kann nicht wirklich grün sein"!

    Zitat Zitat von Toni Roco Beitrag anzeigen
    Das Problem liegt woanders. Die Wirtschaft (diejenigen, die das Geld haben) will weiter ihre Gewinne einfahren ohne Rücksicht auf Mensch und Natur.
    Stichwort: Autoindustrie
    Volle Zustimmung. Siehe z. B. Dieselskandal. Aber
    die "Schuld" liegt bei der Regierung, denn sie hat den
    Skandal nicht nur ermöglicht, sondern auch gefördert.

    Das konnte jeder Bürger über Jahre hinweg "live sehen" ...
    bei den Abgasuntersuchungen wurde "nix wirklich gemessen".
    Ich habe darüber schon immer den Kopf geschüttelt.
    "Geförderte" Autos ohne jegliche Kontrolle - das musste
    schiefgehen.

    Zitat Zitat von Toni Roco Beitrag anzeigen
    Als Merkel 2009 vor der Wahl ankündigte, im Falle eines Wahlsieges die Laufzeit der Atomkraftwerke zu verlängern, dachte ich das wars für die CDU, die verlieren jetzt viele Stimmen.
    Doch dem war nicht so. Der normale Mensch sieht halt nur sich und seinen Wohlstand und nicht den globalen Zusammenhang.
    Jemandem das höchste Staatsamt anzuvertrauen der Alternativlos ist sagt viel über das deutsche Volk aus!
    Ja, vor allen Dingen, weil Atomkraftwerke CO2 verhindern!
    Aber mit dem Disput müssen andere leben!

    Zitat Zitat von Toni Roco Beitrag anzeigen
    Die CDU hat jahrelang erfolgreich die Energiewende blockiert, mit dem Resultat das jetzt die Photovoltaikanlagen in China produziert werden.
    So wie das Auto uns das letzte Jahrhundert Wohlstand gebracht hat, wären es die erneuerbaren Energieen dieses Jahrhundert.
    Aber wenn Merkel fertig ist, ist Deutschland ausgemergelt und wird sich wohl wieder auf das Niveau eines Entwicklungslandes zurück entwickeln.
    Kleine dezentrale Energieerzeugung/Energiewandlung.
    Mein Thema ... aber keine CDU ... und auch die Grünen haben
    kein wirkliches Interesse an einer grünen Umwelt (siehe EEG).
    Ich warte seit Jahren auf die Genehmigung einer Inselanlage,
    denn mein 1-Liter-Haus wäre problemlos 100% autark - wenn
    ich halt dürfte.

    Zitat Zitat von Toni Roco Beitrag anzeigen
    Leider ist die AFD keine wirkliche Alternative. Wer will schon wieder in einem Nationalstaat leben? Das ich so ein Gedankengut hier in Deutschland nochmals erlebe ist unerträglich.
    Die DUMMEN sterben anscheinend nie aus.
    DUMME hat jede Partei ... der Parteiführung an sich
    (z. B. Frau Petry ist alles andere als dumm) kann man
    das nicht nachsagen.

  16. #4741
    Moderator Splitter Forum
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    Zitat Zitat von falkbingo Beitrag anzeigen
    Ich hasse die Menschen nicht. Ich halte sie (einschließlich meiner Person) für dämlich bis Grenzdebil.
    Ich denke, es gibt "dämliche" und es gibt "gescheite"!
    Und da es Milliarden Menschen gibt, findet man, beim
    Blick auf die dämlichen, halt genug Exemplare, so dass
    dein Eindruck entstehen kann.

  17. #4742
    Auch die gescheiten machen mit bei der Zerstörung der Umwelt. (Ich auch) Wir fahren Auto, wir fliegen in Urlaub, wir kaufen Plastik Produkte, jedes Jahr ein neues Handy, Zweithandy etc.etc. Die Liste ließe sich endlos fortsetzen. Damit tragen wir zur Zerstörung der Umwelt bei. Unser Gehirn nützt uns da nichts. Das meinte ich halt mit meinem Beitrag.

  18. #4743
    Moderator Splitter Forum
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    Zitat Zitat von falkbingo Beitrag anzeigen
    Auch die gescheiten machen mit bei der Zerstörung der Umwelt. (Ich auch) Wir fahren Auto, wir fliegen in Urlaub, wir kaufen Plastik Produkte, jedes Jahr ein neues Handy, Zweithandy etc.etc. Die Liste ließe sich endlos fortsetzen. Damit tragen wir zur Zerstörung der Umwelt bei. Unser Gehirn nützt uns da nichts. Das meinte ich halt mit meinem Beitrag.
    Wozu die Pauschalschuld? "Wir" steht für wen?

    Wie ich schon schrieb: so, wie es Dämliche und Gescheite
    gibt, so gibt es sicher auch Umweltverpester und Umweltbewusste.
    Um da was zu verbessern, muss man die Frevler benennen ...
    oder "noch besser" das "freveln" einfach unterbinden.

    Der schlaue Staat macht das jetzt ... der nicht so schlaue
    Stast macht das dann, wenn die Ressourcen seltener - oder
    besser gesagt - teurer werden. Kommen wird es so oder so!

    Ich vermisse jedenfalls nichts und könnte z. B. mit einer
    Vervielfachung des Benzin- oder Gaspreises problemlos leben.

  19. #4744
    Ich versuche es mal mit mir als Beispiel. Ich weiß, daß Autofahren extrem zur Umweltverschmutzung beiträgt. Ich fahre trotzdem. Auch unnötige Strecken, die ich genauso mit dem Rad fahren könnte. Ich weiß, daß Flugzeuge extrem zur Umweltverschmutzung beitragen, ich fliege trotzdem hier und da in Urlaub. Ich weiß, daß elektronische Geräte bei der Herstellung/ Entsorgung Umweltschäden verursachen, ich tausche sie trotzdem aus, obwohl meine Geräte noch einwandfrei funktionieren. Ich trenne nicht konsequent meinen Müll. Meistens aus Bequemlichkeit. Mich interessiert nicht, ob ein neuer Flatscreen jede Menge Kunststoff enthält, der bei der Entsorgung ein Riesenproblem darstellt. Ich könnte die Liste ewig weiterführen, aber ich denke jeder von uns findet sich schon irgendwo wieder.
    Genau das meine ich, das Gehirn sagt: Schlecht, Schlecht, aber wir machen es trotzdem. Der Mensch kann eben nicht anders. Und das halte ich nicht für intelligent, oder gescheit.

  20. #4745
    Moderator Splitter Forum
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    Zitat Zitat von falkbingo Beitrag anzeigen
    Ich versuche es mal mit mir als Beispiel. Ich weiß, daß Autofahren extrem zur Umweltverschmutzung beiträgt. Ich fahre trotzdem. Auch unnötige Strecken, die ich genauso mit dem Rad fahren könnte. Ich weiß, daß Flugzeuge extrem zur Umweltverschmutzung beitragen, ich fliege trotzdem hier und da in Urlaub. Ich weiß, daß elektronische Geräte bei der Herstellung/ Entsorgung Umweltschäden verursachen, ich tausche sie trotzdem aus, obwohl meine Geräte noch einwandfrei funktionieren. Ich trenne nicht konsequent meinen Müll. Meistens aus Bequemlichkeit. Mich interessiert nicht, ob ein neuer Flatscreen jede Menge Kunststoff enthält, der bei der Entsorgung ein Riesenproblem darstellt. Ich könnte die Liste ewig weiterführen, aber ich denke jeder von uns findet sich schon irgendwo wieder.
    Genau das meine ich, das Gehirn sagt: Schlecht, Schlecht, aber wir machen es trotzdem. Der Mensch kann eben nicht anders. Und das halte ich nicht für intelligent, oder gescheit.

    Klar kann ich das bestätigen ... sehr viele Menschen leben
    auf viel zu großem Fuß ... und das hat damit zu tun, dass
    sie die Zusammenhänge nicht überdenken ... bzw. nicht
    konsequent danach handeln. Hauptursache? Die zu billigen
    Preise!

    Aber das ändert sich
    , wenn das was "ausgeht" auch teurer
    wird. Und wirklich mehr ändert sich nicht, denn derjenige
    der Heute vielleicht mit 50kWh Energie zur Arbeit fährt,
    fährt dann nur noch mit 5kWh Primärenergie zur Arbeit. Der
    aufälligste Unterschied bei der individuellen Mobilität wird sicher
    sein, dass die Reifen des Mobils nicht mehr so breit sind,
    der Auspuff nicht laut röhrt und vielleicht 3 Personen (anstatt
    einer) in den Sitzen Platz genommen haben.

    Ich hatte mal ein Auto mit 44 PS und 13 Litern Verbrauch hier
    im Haushalt. Jetzt steht hier eines mit 115 PS und 6 Litern. Und
    das nächste wird maximal 140 PS haben und maximal 4 Liter
    verbrauchen. Und obwohl mein persönlicher Spritverbrauch seit
    fast 40 Jahren nur nach unten geht, ist da tatsächlich sogar
    noch weitere Luft nach unten.

    Da ist nichts im Sektor Umwelt und Energie, dass uns in
    eine global düstere Zukunft zwingt.

    Auf uns kommt also tatsächlich irgendwann eine andere Welt zu ...
    technisch gesehen ist jedoch das dazu notwendige Rüstzeug
    Heute schon vorhanden.

  21. #4746
    Als Berufspessimist kann ich aber nur noch sagen : Zu spät, unser Planet ist schon unaufhaltsam "gekippt". Siehe z.B. die Wetterphänomene der letzten Jahre.

  22. #4747
    Moderator Splitter Forum
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    Zitat Zitat von falkbingo Beitrag anzeigen
    Als Berufspessimist kann ich aber nur noch sagen : Zu spät, unser Planet ist schon unaufhaltsam "gekippt". Siehe z.B. die Wetterphänomene der letzten Jahre.
    Welche Wetterphänomene?

    Es ist in den letzten 100 Jahren nichts
    passiert, was nicht schon in den
    100 Jahren zuvor (so oder so ähnlich)
    passiert ist!

  23. #4748
    Zitat Zitat von horst Beitrag anzeigen
    Ich wollte kein zu schönes Bild der Welt konstruieren,
    sondern nur darauf hinweisen, dass die Probleme
    nicht durch das Bevölkerungswachstum und auch nicht
    durch die Erderwärmung stattfinden.

    Die Ursachen für extreme Armut, und gleichzeitig extremen
    Reichtum, liegen beim Kapitalismus und all den asozialen
    Staatsformen, die den Missbrauch begünstigen.

    So wachsen die Slums sicher nicht, weil in ihnen immense
    Kinderscharen geboren werden, sondern weil Slums als
    Städtteile ohne Planung und Infrastruktur, aber mit viel
    Korruption und ohne Gewaltenkontrolle entstehen.
    In knapp 100 Jahren hat sich die Weltbevölkerung verdoppelt und ich kann mir beim Besten Willen nicht vorstellen, dass sich innerhalb dieser Zeit die Gesellschaftsstrukturen in den Schwellenländern so dermaßen zum positiven verändern, dass die Slums nicht überpropotional wachsen. Es ist jetzt doch schon so, dass die Urbanisierung immer mehr zunimmmt, weil es in den ländlichen Gebieten keine Zukunft mehr gibt. Viele billige Tagelöhner, gut für das Wirtschaftswachstum, doch als Mensch nichts wert. Philantrophen und Altruisten machen dort bestimmt nicht den Großteil der Unternehmer aus, sodass dies vielen nicht ungelegen kommt.

    Zitat Zitat von falkbingo Beitrag anzeigen
    Auch die gescheiten machen mit bei der Zerstörung der Umwelt.
    Das ist nur folgerichtig. Jeder Mensch hat seine Hinterlassenschaften. Mehr Menschen verbrauchen mehr und machen mehr Dreck. Die Menschen müssen ernährt werden, dafür werden Flächen gebraucht, um Nahrung anzubauen, für Mensch und Tier. Selbst wenn durch technischen Fortschritt, z.B. gentechnisch optimierte Nahrung, mehr Ertrag erreicht wird, es wird immer mehr gebraucht und das wird seine Spuren hinterlassen. Wir sollten den Blick auf die Länder richten, in denen der Bevölkerungswachstum auch wirklich stattfindet und nicht auf unserer Insel der Glücksseligkeit belassen. Es macht meiner Meinung nach auch keinen Sinn, unseren technischen Stand auf die Schwellenländer zu übertragen. Bei uns ist der Reichtum sehr gut verteilt, im direkten Vergleich zu den meisten Schwellenländern, sodass wir Möglichkeiten haben, die armen Menschen in Ländern mit großer Armut verwehrt sind. Da ist eher purer Pragmatismus zur Existenzsicherung Trumpf. Ich bin absolut bei dir, falkbingo.

  24. #4749
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    Nana, den Islamisten würdest Du doch wohl auch den Tod gönnen oder wie soll ich Dein letztes Statement verstehen, dass er mit denen tun kann, was er will? Ist es Dir bei denen wirklich nur egal?
    Wer wie die Terroristen (Islamisten) unschuldige Leute abschlachtet, hat es nicht verdient zu leben. Die kann Trump ruhig vernichten, nur hoffentlich geht er danach hinterher. Die Moslems (gehören zum Islam) werden gefälligst in Ruhe gelassen.

    Wenn die Islmaistebn vernichtet sind ist Trump dran.

  25. #4750
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    Zitat Zitat von moriturus Beitrag anzeigen
    In knapp 100 Jahren hat sich die Weltbevölkerung verdoppelt und ich kann mir beim Besten Willen nicht vorstellen, dass sich innerhalb dieser Zeit die Gesellschaftsstrukturen in den Schwellenländern so dermaßen zum positiven verändern, dass die Slums nicht überpropotional wachsen.
    Ja, wahrscheinlich werden die Slums
    weiter wachsen!

    Das hat aber nichts mit einem Mangel
    an Nahrungsmitteln oder der Gesamtmenge
    an Menschen auf der Erde zu tun!

    Das Wachstum der Slums ist ein
    "politisches" Problem ... zumal die Slums
    in einer Zeit wachsen, in der der
    weltweite Hunger faktisch zurückgeht.

    Zitat Zitat von moriturus Beitrag anzeigen
    Viele billige Tagelöhner, gut für das Wirtschaftswachstum, doch als Mensch nichts wert.
    Und ist? = ein politisches Problem!


    Zitat Zitat von moriturus Beitrag anzeigen
    Das ist nur folgerichtig. Jeder Mensch hat seine Hinterlassenschaften.
    Mehr Menschen verbrauchen mehr und machen mehr Dreck.
    Die Erde wird sich ändern ... das ist klar ...
    und das ist richtig so!

    Und Heute schon ist manche Hinterlassenschaft
    mehr wertvoller Rohstoff, denn jemals zuvor.
    Die technisierte Welt wird immer mehr Kreisläufe
    entdecken, ausbauen und pflegen. "Spätestens"
    dann, wenn es sich rechnet.


    Zitat Zitat von moriturus Beitrag anzeigen
    Die Menschen müssen ernährt werden, dafür werden Flächen gebraucht, um Nahrung anzubauen, für Mensch und Tier. Selbst wenn durch technischen Fortschritt, z.B. gentechnisch optimierte Nahrung, mehr Ertrag erreicht wird, es wird immer mehr gebraucht und das wird seine Spuren hinterlassen.
    Schon aktuell wird in den Industriestaaten fast die Hälfte
    der Nahrungsmittelproduktion weggeworfen. Und diese
    Staaten produzieren sogar dreimal so viel, wie sie selbst
    "wegessen" können.

    Wenn dann irgendwann die Kapazitätsgrenze der Erde
    wirklich erreicht werden würde (imho frühestens bei 50 Milliarden),
    dann würde vorher das Wachstum zurückgehen und die
    Nahrungsmittel eben nicht mehr weggeworfen. Das ist
    ein natürlicher Vorgang.

    Zitat Zitat von moriturus Beitrag anzeigen
    Wir sollten den Blick auf die Länder richten, in denen der Bevölkerungswachstum auch wirklich stattfindet und nicht auf unserer Insel der Glücksseligkeit belassen. Es macht meiner Meinung nach auch keinen Sinn, unseren technischen Stand auf die Schwellenländer zu übertragen. Bei uns ist der Reichtum sehr gut verteilt, im direkten Vergleich zu den meisten Schwellenländern, sodass wir Möglichkeiten haben, die armen Menschen in Ländern mit großer Armut verwehrt sind. Da ist eher purer Pragmatismus zur Existenzsicherung Trumpf. Ich bin absolut bei dir, falkbingo.
    Alle Länder, die heutige Armutsländer sind und wo Menschen
    hungern, werden irgendwann zu Schwellenländern
    werden und genauso natürlich werden dort auch alle irgendwann
    so "Auto fahren" und "wohnen", wie wir. Wer sollte es ihnen
    verwehren? Was sind denn das für komische Ideen?
    Geändert von horst (10.02.2017 um 20:58 Uhr) Grund: [/QUOTE] editiert

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