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  1. #1
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    Über Druckkostenzuschüsse

    Ich hoffe, du bist bei Aavaa nicht an einen Druckkostenzuschussverlag gelangt, alles deutet daraufhin.
    Dein Text sticht handwerklich etwas aus den anderen Aavaabüchern hervor, wenn man sich ein paar Leseproben durchsieht. Trotzdem wäre ein gutes Lektorat zu wünschen gewesen, selbst mir sind Fehler aufgefallen.
    Ich würde mir mehr Originalität wünschen.
    Geändert von Pats Reiseabenteuer (22.10.2013 um 18:16 Uhr)
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  2. #2
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    Hallo!
    Der AAVAA-Verlag ist keinesfalls ein Druckkostenzuschuss-Verlag. Mein Manuskript wurde auf dem ganz normalen Weg angenommen, Autorenvertrag und Veröffentlichungsmodalitäten entsprechen vollkommen dem Standard anderer Kleinverlage. Ich musste weder Geld für die Veröffentlichung bezahlen noch eine bestimmte Menge Bücher "zum Autorenrabatt" abnehmen. Von daher ist dein Zweifel an dem Verlag tatsächlich völlig unbegründet. Ich hätte auch niemals in einem Druckkostenzuschuss-Verlag veröffentlicht.

    Was die Leseproben anderer AAVAA-Bücher angeht, so kann ich mir darüber kein Urteil erlauben, da ich keine davon kenne. Ich hoffe aber, dass du mit den mangelhaften Leseproben nicht meine eigenen Romane meinst, denn die sind - zwar nicht vom Verlag, das ist wahr - aber dennoch privat sehr gewissenhaft und sorgfältig lektoriert worden, so dass etwaige Mängel eigentlich nicht die Frage eines unzureichenden Lektorats bzw. handwerklicher Schwächen meinerseits widerspiegeln sollten, sondern eher persönliche Geschmacksfragen des jeweiligen Lesers hinsichtlich Stil, Bildsprache u.ä. des Autors betreffen.

    Auch bei der Originalität weiß ich nicht, ob du jetzt meine Romane speziell ansprichst oder dich allgemein auf Bücher aus dem AAVAA-Verlag beziehst. Ich bin auf jeden Fall einer Diskussion über die handwerklichen, konzeptionellen und inhaltlichen Aspekte meiner Geschichten niemals abgeneigt (im Gegenteil macht mir so etwas sogar viel Spaß!).

    Da die Leseproben meiner Romane ja jedem Interessierten jederzeit frei zugänglich sind und sich von daher jeder ein Bild von diesen handwerklichen und konzeptionellen Aspekten machen kann, wäre eine solche Diskussion auch möglich, ohne dass jemand den kompletten Roman dafür kaufen muss. Für diejenigen allerdings, die gern einmal eine vollständige Geschichte von mir (und nicht nur eine Leseprobe) kostenlos lesen möchten, gibt es auf meiner website zwei alte Manuskripte der Fernsehserie "Charmed" zum Download. Die beiden Geschichten waren bereits vollständig lektoriert und standen kurz vor der Veröffentlichung, als der Verlag damals sehr kurzfristig sein Engagement für die Romane deutscher Charmed-Autoren eingestellt hat. Wer also möchte, kann gern in diese beiden Romane mal hineinschauen und sich ein umfassenderes Bild von mir als Autor machen.
    Geändert von Susanne Gavenis (18.10.2013 um 12:42 Uhr) Grund: kleine Ergänzung

  3. #3
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    Ich habe dir bescheinigt, ein besseres Manuskript als deine Mitautoren abgeliefert zu haben.
    Auch wenn du für das Lektorat etwas bezahlen musstest, ist es ein Druckkostenzuschussverlag.
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  4. #4
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    @Pat
    Ich glaube, Frau Gavenis weiß das mit dem Lektorart. Zumindes interpretiere ich ihre Antwort dementsprechend.

  5. #5
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    Na klar weiß ich das mit dem Lektorat. Ich stimme dir, Pat, auch völlig zu, dass Verlage, die nicht von Haus aus - aus welchen Gründen auch immer - ein Lektorat durchführen, natürlich auf andere Weise sicherstellen müssen, dass die Romane eine entsprechende handwerkliche Qualität haben. Und leider weiß ich auch, dass fehlendes Lektorat für viele Verlage gleichbedeutend damit ist, ohne Sinn und Verstand mangelhaft geschriebene und lektorierte Romane auf den Markt zu werfen, die nicht einmal im Ansatz die Kriterien einer vernünftigen Veröffentlichung erfüllen.
    Was ich sagen kann, ist, dass der AAVAA-Verlag offenbar in seiner Anfangszeit vor einigen Jahren recht schnell recht viele Bücher veröffentlicht hat, um auf dem Markt präsent zu sein. Dieses - vom Verlag wohl auch selbst so gesehene - überstürzte Handeln hat damals dazu geführt, dass einige Bücher zur Veröffentlichung gelangt sind, die es heute ganz sicher nicht mehr wären. Heute ist es so, dass der Verlag schlecht lektorierte Manuskripte sofort abweist und das den Autoren auch deutlich kommuniziert. Wie gesagt habe ich selbst keine anderen Romane aus dem AAVAA-Verlag gelesen, so dass ich hier nur das weitergeben kann, was ich weiß.

    Für mich hat die Veröffentlichung meiner Bücher im AAVAA-Verlag bedeutet, dass ich natürlich die Lektoratsarbeit komplett in meine eigenen Hände nehmen muss. Was das an sorgfältiger Arbeit bedeutet, ist mir von daher völlig klar, da ich bereits von früheren Verlagen her weiß, wie verlagsinternes Lektorieren abläuft. Und ich weiß natürlich ebenso, dass kein Roman auf ein gutes Lektorat verzichten kann. Ich kann hier jetzt nur für mich selbst sprechen, wenn ich sage, dass alle Romane, die ich im AAVAA-Verlag bereits veröffentlicht habe bzw. in Zukunft noch veröffentlichen werde, von der Qualität her einem verlagsintern lektorierten Manuskript in nichts nachstehen. Zum einen besitze ich selbst bereits viele Jahre Erfahrung als Autorin und beherrsche mein Handwerk, zum anderen werden alle von mir im AAVAA-Verlag veröffentlichten Bücher privat von jemandem endlektoriert, der beruflich ebenfalls über Lektoratserfahrung verfügt. Ich sehe nicht, dass eine Kombination dieser Fähigkeiten nicht zu denselben Ergebnissen führen soll, wie sie durch ein verlagsinternes Lektorat erzielt werden.

    Natürlich finde auch ich es bedauerlich, dass der AAVAA-Verlag die Verantwortung für das Lektorat in die Hände der Autoren legt. Das heißt aber im Umkehrschluss nicht zwingend (auch wenn ich mit dir einer Meinung bin, dass es das tatsächlich oft heißt), dass diese Romane handwerklich schlechter sein müssen als andere. Es heißt nur, dass die Autoren sich ihrer diesbezüglichen Verantwortung sehr bewusst sein und sich selbst mit ihrer eigenen Arbeit und ihren eigenen schriftstellerischen und handwerklichen Fähigkeiten sehr genau reflektieren müssen. Erst mangelnde Selbstkritikfähigkeit und Eigenwahrnehmung auf seiten des Autors, nicht ein fehlendes Verlagslektorat führen dazu, dass Romane auf den Markt kommen, bei denen auch ich sage: "Oh mein Gott! Übe erst mal noch ein paar Jahre, bevor du ans Veröffentlichen denkst!"

    Auch ich bin sehr kritisch, wenn ich höre, dass Autoren ihre Romane in Eigenregie zu Hause lektorieren, und würde es sich nicht gerade um meine eigenen Romane handeln, bei denen ich weiß, wieviel sorgfältige Arbeit ich in sie investiere, würde ich dir, glaube ich, bei deiner Meinung schnell zustimmen. Seit ich meine aktuellen Romane im AAVAA-Verlag veröffentliche, ist mir aber auch bewusst, dass ich bei meiner eigenen früheren Sichtweise differenzieren muss, um nicht alle Autoren, die momentan in einem Verlag ohne eigenes Lektorat publizieren, pauschal in die Schublade "Nichtskönner" und die Verlage in die Schublade "Druckkostenzuschuss" zu stecken. Dass es oft so ist, ist keine Frage. Dass es aber nicht immer so sein muss, ebenfalls.

  6. #6
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    Lektorat gehört zur Verlagstätigkeit dazu, das müssen sie bezahlen und organisieren, das liegt nicht in den Händen des Autors.
    Sie haben es anzubieten. Punkt! Wenn ich die Kosten des Lektorats dem Autor aufbürde, ist das Druckkostenzuschuss.
    Um auf den Markt Präsenz zu zeigen, sind ein paar gute, originelle Bücher besser als hunderte von schlecht geschriebenen.
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  7. #7
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    Ich stimme dir durchaus zu. Wenn ich einen neuen Verlag etablieren möchte, würde ich garantiert sehr genau auswählen, wie ich mein Startprogramm der ersten Monate gestalte. Auch bei deinen Forderungen an einen Verlag gebe ich dir recht, weil es auch meine eigenen Ansprüche und Erwartungen sind. Natürlich war ich am Anfang überrascht, dass der AAVAA-Verlag kein Lektorat anbietet, aber da die Zusammenarbeit mit ihm wirklich hervorragend und angenehm verläuft und ich mich wie gesagt privat gut auf diese Situation einstellen konnte (was anderen Autoren, das könnte wohl sein, nicht so gut gelingen mag), sehe ich für meine eigenen Romane diesbezüglich keine Nachteile.
    Bezüglich der Definition von Druckkostenzuschuss-Verlagen denke ich, dass es - unabhängig von meinen eigenen Erwartungen an einen Verlag - dann doch durchaus verschiedene Härtekriterien gibt, die man an einen solchen Verlag anlegen kann bzw. muss. Von daher kann ich deine Einschätzung zwar sehr gut verstehen, würde sie in Bezug auf den AAVAA-Verlag aber als bei weitem zu hart und ungerecht empfinden.

  8. #8
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    So interessant ich auch die Diskussion um Druckkostenzuschüsse finde, hat sie hier im Thread nichts verloren. Hier geht es um "Wächter des Elfenhains". Wenn also niemand was gegen hat, werde ich die entsprechenden Posts ausschneiden und in einem seperaten Thread auslagern. Dort kann dann weiter diskuttiert werden

  9. #9
    Mitglied Avatar von Mick Baxter
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    Es wäre aber gut, wenn der Leser dieses Threads nicht mühselig suchen müßte, wo das im Zusammenhang hingehört. Wofür hat Steve Jobs den Link erfunden?
    Das ICOM-Heft zum Gratis Comic Tag 2012 jetzt herunterladen (7,3 MB)!

  10. #10
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    Die Diskussion kommt von diesem Thread hier:
    http://www.comicforum.de/showthread....95#post4741995

    @Mick Baxter
    Bist du sicher, dass Steven Jobs den Hyperlink erfunden hat? Nach meinen Informationen waren es Douglas Engelbart und Ben Shneiderman.

  11. #11
    Mitglied Avatar von Mick Baxter
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    Steve Jobs hat ALLES erfunden.
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  12. #12
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    Sogar die Zahnbürste?

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