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  1. #651
    Mitglied Avatar von PhoneBone
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    Zitat Zitat von Blackout Beitrag anzeigen
    Love Death & Robots.
    Die steht bei mir jetzt auch an. Bei David Fincher kann man ja eigentlich nix falsch machen...

  2. #652
    Mitglied Avatar von Filmfreak
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    The Handmaid’s Tale – Der Report der Magd | 1. Staffel

    Grandios sind höchstens die ehrlichen Gedanken von Desfred. Was so toll an einer Dienerin sein soll, erschließt sich mir nicht. Ich fand die Geschichte langweilig, weil zu gemächlich fortschreitend. Keinerlei Schauwerte werden einem geboten, besonders keine Spannung oder eine Atmo, vor der man sich verbeugen kann. Es ist eine widerlich-frauenfeindliche und unschöne Serie, in der fast 9 Stunden lang nichts passiert, was den Lorbeeren gerecht werden würde. Jeder Scheiß wird verfilmt und dieser Scheiß ist nicht mal gut. Zudem hält die Kamera lange auf etwas drauf, wo es nichts zu sehen gibt. Nur die Langeweile wird dadurch gefördert. »The Handmaid’s Tale« ist die spannungsärmste Serie der letzten Jahre.

    Was mir zusagte kann ich an vier Fingern abzählen: Ende der 2. Folge war ich von „Don’t you forget about me“ und dem, was Desfred dachte, überaus angetan. Ebenso die Szene mit dem fantastischen Song „White Rabbit“. Der Zeitpunkt, wo Janine von der Brücke gesprungen ist. Und natürlich die Befehlsverweigerung bei Janines Steinigung. Ich hätte den Stein auch nicht geworfen. Janine war nämlich mein Liebling. Rührend, was die Mädels gemacht haben. Ich glaube fest daran, das Tante Lydia in ihrem tiefsten Inneren stolz auf ihre Mädels war. Vieles war vorhersehbar, vielleicht war’s deshalb so dröge. Spannend wurde es nur einmal, als Desfred für den Untergrund arbeiten wollte und sie ein Paket gereicht bekommt.

    Sie sehen aus wie Nonnen, tun aber das Gegenteil davon. Verkehrte Welt.


    0/10
    Geändert von Filmfreak (05.04.2019 um 09:12 Uhr)

  3. #653
    Mitglied Avatar von franque
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    Zitat Zitat von Filmfreak Beitrag anzeigen

    The Handmaid’s Tale – Der Report der Magd | 1. Staffel
    Es ist eine widerlich-frauenfeindliche und unschöne Serie [....] Nur die Langeweile wird dadurch gefördert. »The Handmaid’s Tale« ist die spannungsärmste Serie der letzten Jahre.
    [...] Ich glaube fest daran, das Tante Lydia in ihrem tiefsten Inneren stolz auf ihre Mädels war. Vieles war vorhersehbar, vielleicht war’s deshalb so dröge.
    Noch mehr Realitätsferne und Paralleluniversum kann in einer "Kritik" wohl kaum untergebracht werden. Du bist bei deinen Thomas Gottschalk & Til Schweiger-Komödien und Amtsgericht & Staller-Heimatserien wirklich genau richtig aufgehoben.

    Und:
    Sie sehen aus wie Nonnen, tun aber das Gegenteil davon. Verkehrte Welt.
    Schon mal was von Puritanern gehört? "Der scharlachrote Buchstabe" und so?
    Geändert von franque (03.04.2019 um 13:31 Uhr)

  4. #654
    Mitglied Avatar von Filmfreak
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    Huck

    Allgemein gefällt mir, das ARD-Krimis in verschiedenen Städten spielen und die Mundart der Region zum Tragen kommt. Bei dieser Serie ist es nicht anders. Huck ist Privatdetektiv und bekommt seine Fälle von einer Anwältin, die, wie es aussieht, seine Freundin ist. Jedenfalls lag von Beginn an was in der Luft, wenn die zwei aufeinandergetroffen sind. Da sie aber verheiratet ist, wurde mir die Romantik schnell madig gemacht. Cem heißt Hucks türkischer Freund, der ihm oft hilft. Die Fälle waren allesamt nicht so meins, die Locations genauso wenig, die Zusammenarbeit mit Cem verlief nicht immer reibungslos, Huck hätte cooler sein können, und auch der Witz hielt sich in Grenzen. Kann man schauen, muß man aber nicht.

  5. #655
    Mitglied Avatar von Filmfreak
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    Designated Survivor – 1. Staffel

    Der General rebelliert, Michigan verweigert den gehorsam und Hookstraten macht was sie will. Feinde überall, da lobe ich mir Trump, der macht seine Gegner per Twitter fertig. Nach 4 Folgen hatte ich genug davon, das Kirkman als Präsident ständig gegen Wände rennt (wie schön war da noch »The West Wing«, dort wird alles gemeinsam angepackt). Kirkman ist eine zu ehrliche Haut, um in Washington erfolgreich zu sein, hat aber zugleich ein Gespür dafür, Unwahrheiten zu erkennen. Fasziniert hat mich die Ausgangslage: Während der Rede zur Lage der Nation bringt man ein Kabinettsmitglied an einen geheimen Ort. Im Falle eines katastrophalen Angriffs auf die US-Regierung wird dieses Kabinettsmitglied der neue Präsident.

    Nur Agent Wells mit ihrem Vorgesetzten Atwood gefiel, die die Verschwörung aufdecken wollen. Der Rest ist langweilig, unspannend und kommt nahezu ohne Höhepunkte aus. Immerfort mit Intrigen konfrontiert zu werden, belastet einen, und mich zog das nur noch weiter runter. Ein Problem nach dem anderen tauchte auf, er hatte keine Chance. Und wenn er mal etwas Gutes erreichte, einmal wenigstens, dann kam der nächste Hammer. Sowas von schlecht, ich hatte die Serie bereits abgeschrieben, da überschneiden sich plötzlich die Ermittlungen unseres Duos mit den Schwierigkeiten des Präsidenten. Ab dem Moment, als beide Storylines sich überschneiden, wurde es endlich fesselnd. Hab jedoch lange dafür leiden müssen.

  6. #656
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    Full House: Rags to Riches | 1. Staffel

    Die Sitcom erzählt die Geschichte des millionenschweren Junggesellen Nick Foley, der fünf Mädchen im Alter von 8 bis 17 Jahren adoptiert, um sein Image aufzupolieren. Da hat er sich was aufgehalst *lach* Nick benahm sich ihnen gegenüber ziemlich unschön, obwohl er sie kommen ließ. Doch nachdem Nick aufgetaut ist und sich mit den Mädels unterhielt, sich mehr kümmerte, Vaterpflichten eben (Dianes erster Freund, Pattys Mutter, Mickeys Krankheit usw.), da gings aufwärts – auch wenn sie immer noch sein Leben auf den Kopf stellen ^^

    Sogar Clapper, der Butler, hilft mit (vertreibt die Monster aus Mickeys Zimmer). So ein bißchen konnte ich mich in ihn reinversetzen, denn es war eine neue Erfahrung für Nick, es ist nicht leicht, jemanden in sein Leben zu lassen, wenn man lange alleine war – und er läßt gleich 6 Mädchen in sein Haus (dann wurden 5 daraus). Jetzt zu dem, was mir weniger gefallen hat: In den 11 Folgen, die allesamt Musical-Charakter besitzen, geben die Foley-Girls 1-2 Nummern zum Besten. Zwei gute Folgen habe ich dennoch entdeckt: „Elvis Gitarre Teil 1+2“.

    Er hat sie ins Herz geschlossen und sie ihn, was ihnen wichtig ist, ist ihm jetzt auch wichtig. Echt toll ^-^

  7. #657
    Mitglied Avatar von franque
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    Gestern Abend, "Der Quiz-Champion" mit Schleimmeister JBK. Als "Expertin für Literatur" tritt an: Christine Westermann. Ich denke, mich trifft der Schlag, aber nun ja, der Herrgott lässt keine Sünde ungestraft, denn:

    Frage 2 an sie lautet: Wie heißt der Lehrer in Erich Kästners "Das fliegende Klassenzimmer", der in einem ausrangierten Eisenbahnwaggon wohnt?
    A) Nichtraucher
    B) Nichtschwimmer
    c) *weiß nicht mehr*

    Kandidat loggt A) ein, Westermann B), brabbelt danach irgendwas rum. Jetzt noch ein Fehler und der Kandidat hat in der Kategorie gewonnen.

    Frage 3: Wie heißt der Protagonist aus Franz Kafkas Roman "Der Prozess"?
    A) Gregor Samsa
    B) Josef K.
    C) Karl Roßmann

    Der Kandidat nimmt wieder das Richtige, also B), Westermann hat ernsthaft A) eingeloggt. Ulrich Wickert greint schon dazwischen, "Mensch, Gregor Samsa ist doch der Typ aus 'Die Verwandlung', der als Insekt aufwacht", Westermann brabbelt wieder ein akustisch unverständliches Zeug à la "Ich dachte..."

    Also Erich Kästner mit einer der arschbekanntesten Jugendbuchfiguren nicht, "Verwechslung" bei einem der (mindestens) Top 10 der Klassiker der Weltliteratur... Ich frage mich, für welche Literatur denn CW eigentlich nochmal genau Expertin sein könnte. Akif Pirincci? Ildiko von Kürthy? Oder was?
    In der Sendung sitzt auch manchmal Jürgen von der Lippe für dieselbe Kategorie, und obwohl ich den Mann auf den Tod nicht ausstehen kann, zweifle ich nicht eine Sekunde daran, dass er über diese Fragen (und speziell Frage 3) nur milde gelächelt hätte.

    Für "Film und Fernsehen" saß übrigens Bully Herbig da und loggte ein, "Hexenkessel" von 1973 sei der Durchbruch für Francis Ford Coppola und Marlon Brando gewesen. Wiederum, der Mann ist nicht mein Fall, aber er ist zumindest Filmschauspieler und vor allem -Regisseur.
    Gibt es das, dass ein Filmregisseur nicht "Hexenkessel"/"Mean Streets" kennt? Jemand der mutmaßlich mal auf einer Filmschule war oder so? Kann sowas sein? Makes me wonder...

  8. #658
    Mitglied Avatar von frank1960
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    Klar. Marlon Brandos Durchbruch war 1973. Und wer erinnert sich nicht an 'Die Faust im Nacken', die dem jungen Robert de Niro im Jahr 1954 seinen ersten Oscar bescherte.
    Ach wär Ich doch ein Junge noch wie einst
    Mit Bastei-Gruß,
    Euer Frank

    Ganz neu: Jetzt auch mit Lehning-Gruß!

  9. #659
    Mitglied Avatar von Raro
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    Wer erinnert sich nicht an Brandos Kampagne: Gebraucht mehr Butter !

  10. #660
    Mitglied Avatar von frank1960
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    Hin und wieder frage Ich mich, wer wohl seine Exkrementesammlung geerbt hat.
    Ach wär Ich doch ein Junge noch wie einst
    Mit Bastei-Gruß,
    Euer Frank

    Ganz neu: Jetzt auch mit Lehning-Gruß!

  11. #661
    Mitglied Avatar von OK.
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    @franque: Haha, ich hab’s auch gesehen, es ging ja noch weiter.

    Bully hatte keine Ahnung, wer Luise Rainer ist (ich kannte sie bis vor ca. 20 Jahren zugegebenermaßen auch nicht, da sie in Deutschland über Jahrzehnte offensichtlich regelrecht totgeschwiegen wurde und ihre Filme selbst früher im seligen Sonntagsnachmittagsprogramm nie gezeigt wurden; aber sie wurde ja dann an ihrem 90. Geburtstag, 14 Jahre vor ihrem Tod, von den deutschen Medien wiederentdeckt; ich weiß also als Filmfan ebenso wie der exzellente Kandidat seit Jahren zumindest, dass Luise Rainer zweifache Oscarpreisträgerin ist, auch wenn ich bis heute keinen Film von ihr gesehen habe).

    Und Bully so: Da war doch auch ein deutscher Schauspieler, der sehr früh den Oscar gewonnen hat. Und der Kandidat so: Ja, Emil Jannings, sagte ich doch gerade.

    Und dann hat er natürlich auch nicht gewusst, dass Frauen am Rande des Nervenzusammenbruchs ein Filmtitel ist. Und Wickert so, völlig korrekt: Klar doch, der ist von diesem Spanier.

    Nur bei der Sende-Reihenfolge von ZDF-Vierteilern kannte Herbig sich aus...

    An Herbigs Stelle wäre Pastewka viel besser aufgehoben, aber wahrscheinlich will man‘s den Kandidaten nicht zu schwer machen.

    Gegen Herbig und Westermann wirkt selbst die auch recht unbedarfte Franziska van Almsick wie eine Chlorbecken-gestählte Sport-Fachfrau.

  12. #662
    Mitglied Avatar von Bücherwurm77
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    Zitat Zitat von Raro Beitrag anzeigen
    Wer erinnert sich nicht an Brandos Kampagne: Gebraucht mehr Butter !
    In Anlehnung an den "Letzten Tango" wahrscheinlich...

  13. #663
    Mitglied Avatar von franque
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    Zitat Zitat von OK. Beitrag anzeigen
    An Herbigs Stelle wäre Pastewka viel besser aufgehoben, aber wahrscheinlich will man‘s den Kandidaten nicht zu schwer machen
    Pastewka war auch schon mal dabei. War, glaube ich, tatsächlich schwer zu schlagen, aber z.B. auch Marcel Reif für Sport. Herbigs Nichtkennen von Emil Jannings war wirklich geil, stimmt. Luise Rainer war übrigens mal, so vielleicht vor 20 Jahren, bei Boulevard Bio, und relativ kurz danach bei einer Oscar-Verleihung mit einer Art Klassentreffen von früheren Gewinnern, wo sie auch besonders hervorgehoben wurde als "most senior member". Ich kenne mit ihr auch nur die beiden Oscar-Filme, "The Great Ziegfeld" (Bester Film, 1936, übrigens der längste amerikanische Tonfilm vor "Vom Winde verweht" und im dt. TV stets eine Stunde gekürzt ) und "The Good Earth" nach dem China-Roman von Nobelpreisträgerin Pearl S. Buck; dazu schreibt Danny Peary in senem Buch "Alternate Oscars: "Rainer played the only Chinese peasant with a Viennese accent".

    Übrigens wusste ich die Frage mit der ältesten (offenbar je aktenkundigen) Person Jeanne Calment, die nämlich in dem ohnehin sehr empfehlenswerten Guinness Book Of Movie Facts And Feats vorkommt als ältester Mensch, der je in einem Film auftrat. Sie erschien Anfang der Neunziger in einem Film über Van Gogh und war da schon ca. 117 und v.a. die letzte damals noch lebende Person, die Van Gogh noch persönlich kannte. Nahezu unvorstellbar, aber wohl wahr.

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