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Thema: Welchen asiatischen Film habt ihr zuletzt gesehen? (Review u. Bewertung)

  1. #26
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    Ich habs nicht gesehen, weil ich einfach zu müde war x.x und ich keine lust hatte mehr aus dem Bett aufzustehen und es einzuprogrammieren ._. Naja dann guck ich den eben erst auf DVD.
    Bambule, Randale in Dortmund bleibt die Schale!!

  2. #27
    Mitglied Avatar von witzlos
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    [align=center]Hansel & Gretel


    Südkorea 2007


    Eun-soo gerät nach einem Autounfall zu einem verwunschenen Haus inmitten des Waldes, das einem Märchen entsprungen zu sein scheint. Alles ist voller Spielzeug und Süßigkeiten, weder Telefon noch Handys funktionieren. Dort leben drei Geschwister glücklich mit ihren Eltern. Zumindest auf den ersten Blick, denn für den jungen Mann gibt es keinen Weg zurück, raus aus dem Wald. Als auch noch die Eltern Eun-soo mit den Kindern zurücklassen, reift in ihm ein furchtbarer Verdacht. Etwas Böses muss in diesem Haus passiert sein, und die engelsgleichen Gesichter der Kinder enthüllen nach und nach ihre wahre teuflische Natur.[/align]

    [align=center]Meine Review:

    Da ich so viel Gutes über den Film gehört habe, musste ich mir den heute einfach kaufen.
    Hab ihn auch eben gleich geschaut und muss sagen...ich stehe dem Film im Zwispalt gegenüber.
    Anfangs hat er mich ziemlich gelangweilt, ich fand vieles einfach total vorraussehbar und schon 1000 mal gesehen.
    Die erste Stunde des Films zog fast einfach an mir vorbei und ich habe andauernd gehofft es passiert mal was ordentliches.
    Aber es passierte nicht viel. Ich finde das dieser Film kein "Gruselmär" ist, sondern eher ein "Tragikmär".
    Da sind wir auch bei dem Ende des Films. Ich muss sagen es hat mich total bewegt und ich habe kaum ein schöneres Ende bei Filmen gesehen. Ich fand das Ende total traurig aber zugleich auch schön.
    Und deswegen bekommt der Film von mir:

    7/10 Punkten[/align]
    R.I.P. liebes CIL-Forum


  3. #28
    Mitglied Avatar von Filmfreak
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    Inglorious Zombie Hunters [ Uncut ]

    [align=center]Inglorious Zombie Hunters
    ( Joshikyôei hanrangun )
    Japan 2007



    Gereviewt wurde die österreichische 8 Films Limited Edition-DVD


    So liebe ich das. Warum nicht gleich so. Vor allem: So schön liebevoll. Nachdem ich mit der gekürzten Fassung so einigermaßen einen Einblick hatte, jedoch nicht die volle Experience zu spüren bekam, ich sie aber noch verspüren wollte - es ließ mir keine Ruhe - mußte ich einfach zu der ungeschnittenen Version greifen. Diese schöne Uncut-Fassung kommt mit einem Schuber [ anderes Motiv als das Cover ], 4 Collector’s Cards [ vier Mädels des Schwimmteams ], sowie japanischem Ton und deutschen Untertiteln [ die gekürzte konnte selbst damit nicht dienen ] daher. Außerdem ist sie noch auf 2000 Stück limitiert. Da frohlockt das Herz eines jeden Fans und Sammlers. Dies mag vielleicht nicht maßgeblich für eine bessere Wertung sein, doch mit der Uncut-Fassung fühlt man sich nicht mehr allein und im Stich gelassen, man bekommt das was man möchte, wie es sein sollte, und das nahezu perfekt - so das man nicht anders kann, als sie doch noch mit einfließen zu lassen. INGLORIOUS ZOMBIE HUNTERS funktioniert endlich und wird entsprechend belohnt bzw. er belohnt den Zuschauer.

    Mit den zusätzlichen Szenen ausgestattet – satte 7 Minuten mehr – wirkt INGLORIOUS ZOMBIE HUNTERS schon ganz anders. Er wird nicht übermäßig viel besser, trotzdem wirkt der Film dadurch runder. Was noch viel wichtiger ist, man hat dadurch noch mehr Spaß. Schon die Titelsequenz fetzt mit der treibenden Musik rein, was wirklich gut daherkommt. Und noch relativ am Anfang gab es eine Szene in der Aki (Sasa Handa) und Sayaka (Yuria Hidaka) sich der Impfung entziehen, als sie Hand in Hand die Treppen runtergehen und von einer Lehrerin aufgehalten werden – die schöne Zweisamkeit der beiden, der Blick und das nur hier zu hörende kurze Musikstück, wußte echt zu begeistern. Leider ging das nur wenige Sekunden und war das einzige, was mir mit den beiden herztechnisch gefiel. Alles andere war eher brusttechnisch oder unter der Gürtellinie zu finden. Auch gibt es für meinen Geschmack zu viel Sex. Die lesbische Szene nimmt dem Film zudem die Dynamik, geht sie ja verhältnismäßig lange, zusammen mit dem Vorgeplänkel. Und der Flashback zu Akis Vergangenheit gefiel mir jetzt auch nicht so dolle, hilft aber dem verstehen und gehört eben zur Story.

    Der Kampf von Aki gegen ihren “Meister” ist da genauso, die sagte mir nicht zu, obwohl sie ihm ganz schön die Hölle heiß macht, schlägt aber fast in dieselbe Kerbe. Es gibt nämlich gleich darauf eine unerwartete Wendung, die alles wieder so ein bißchen geraderückt. Eigentlich stehe ich nicht unbedingt auf Splatter dieser Art, wenigstens sah man diesmal etwas, doch die Mischung macht es aus: Zombies, Gewalt, Blut, Erotik. INGLORIOUS ZOMBIE HUNTERS hätte gerne mehr Zombie-Action haben dürfen [ davon habe ich aber eine Lieblingsszene, in der Aki draußen auf der Treppe sitzt und ein Mädchen angetorkelt kommt – die Kamera, das Mädchen und der Angriff - war Spitze gemacht ], damit man bei der Aussichtslosigkeit des Schwimmteams, die wie die Fliegen einfach dahinsterben, auch ein bißchen Angst verspürt. Bei der deutschen Synchro darf man nichts großes erwarten - schauspielerisch ebenso, wenn auch Aki und Sayaka immer noch verzücken können - sie ist alles in allem wirklich nicht schlecht und paßt zu dem Charme des Films. Man sollte schon wenigstens ein bißchen auf Filme dieser Art stehen, sollte dies der Fall sein, dann steht einem vergnüglichem Film-Abend nichts mehr im Wege.

    Note: 3


    7/10[/align]

  4. #29
    Mitglied Avatar von Filmfreak
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    Seance – Das Grauen

    [align=center]Seance – Das Grauen
    ( Kôrei )
    Japan 2000



    Gereviewt wurde die deutsche Asian Film Network DVD


    Im Stile der „Ju-On“-Filme wird in diesem Horrorthriller neben einer guten Portion Psychologie wie auch geisterhaftem, vorallem aber Spannung serviert. Junko, ein Medium, kann mit Verstorbenen kommunizieren und sieht Geister. Auch verhilft sie Leuten spirituell mit Verstorbenen in Kontakt zu treten. Bei den Sitzungen sieht man sie als Verständnisvolle, die nicht leichtfertig mit ihrer Gabe umgeht. Sie hört auf ihr innerstes, sie weiß auch was richtig ist und was falsch [ zu Anfang jedenfalls ]. Das ist ihre Arbeit, neben dem eine Hausfrau zu sein, doch sie möchte dem endlich entfliehen. Sie möchte das sich ihr eintöniges Leben ändert, vor allem verbessert. Ihr Mann arbeit als Sound Designer, ihr Eheleben wirkt nicht gerade leidenschaftlich, gleicht sie eher einer routinierten Wohngemeinschaft, leben sie fast schon aneinander vorbei. Wir sehen das Paar bei der Arbeit, zusammen zuhause, beim essen und wie sie sich unterhalten - damit baut sich langsam eine Art Vertrauensverhältnis zum Zuschauer auf. Wir wissen somit genau wie sie ticken. Als Junko dann in einem Restaurant arbeiten geht, läßt sie auch dort ihre Gabe nicht im Stich. Trotz aller Professionalität mit der beide ihre Arbeit angehen, begehen sie ab einem bestimmten Zeitpunkt eine Unachtsamkeit nach dem anderen - obwohl man sie für klüger eingeschätzt hätte - plötzlich sitzen die zwei mächtig in der Patsche und geraten in einen Strudel, aus dem sie nicht mehr entkommen. Das Wörtchen „Schicksal“ kommt einem da in den Sinn.

    Diese, ich sage mal, Leichtigkeit aus Alltag, Gabe und mit Geistererscheinungen kredenzt, sind die Stärken von SEANCE. Pointiert und mit dem Übermaß an Grusel geizend, reizt besonders dies, was so noch besser zur Geltung kommt. Unteranderem, weil es nie zu düster wird, der Spannung tut das jedoch keinen Abbruch. Doch irgendwann packt die Gruselstimmung zu, sobald die Präsenz der ruhelosen Geister erspürt oder gesehen wird. Besonders wirkungsvoll entweder mit einer unheimlichen Musik oder aber der Ton setzt aus – kommt alles richtig gut rüber. Man sollte, wenn man den Film schaut, nicht unbedingt in einem dunklen Raum sitzen ^_^ Zudem ist die Kamera immer dort wo sie sein muß – immer das Zentrum des Geschehens im Blick. Ohne Gnade wer oder was da gerade heimgesucht wird. Ich fand auch, das sozusagen nie mit dem „Finger“ auf etwas gezeigt wird, damit man gleich weiß was los ist, sondern man selbst gewisse Szene(n) deuten sollte. So war der Film schon zuende, spukte er gedanklich immer noch im Kopf umher. Er wurde ohne Frage packend inszeniert, die Ängste der Protagonisten sind stets glaubwürdig und überhaupt wurde gut gespielt. SEANCE ist kein knallharter Schocker, aber dennoch einer, der nachhaltig wirkt, den man aufgrund dessen nicht so schnell vergißt. Für Freunde gepflegter Grusel-Atmosphäre ein kleines Juwel.

    Note: 2


    8/10[/align]

  5. #30
    Mitglied Avatar von Filmfreak
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    Running Out of Time

    [align=center]Running Out of Time
    ( An Zhan )
    Hong Kong 1999



    Gereviewt wurde die deutsche Sunfilm Entertainment DVD


    Und wieder wird mir eine Eröffnungssequenz dargeboten, die mächtig Interesse entfacht und sofort fesselt - wenn ein Film so anfängt, dann hat er meist schon gewonnen. Vor allem wenn man den noch nicht gesehen hat. Andy Lau spielt seine Rollen so perfekt, ein jede nimmt man ihm locker ab, so auch hier. Dieses 72-stündige Katz- und Maus-Spiel beginnt mit ihm, der den Gangster Wah Cheung mimt. Wah führt, zur Belustigung der Zuschauer, alle Polizisten an der Nase rum. Auf seiner Flucht begegnet er einer Frau, mit der er die Polizeikontrolle umgeht. Er wirkt so souverän, selbstbewußt, alles im Griff habend, weil er sich ihrer „bedient“, sie jedoch läßt es mit sich geschehen. Sie scheint einerseits verwirrt, andererseits zu ihm hingezogen. Es wird nicht gesprochen, alles geschieht nur mit Gesten und Blicken und der fabelhaften Musik. Die Szenen sind unglaublich schön, gerade weil die beiden unterschwellig kommunizieren. Eine leicht angedeutete Romanze, die später ihre Fortsetzung findet.

    Sang Ho (Lau Ching Wan), der zweite in diesem genial ausgetüftelten Spiel, ist Inspektor, der als Unterhändler einen exzellenten Ruf inne hat. Er ist wie ein Hund, der sich an den Fersen der Gangster heftet, jede noch so unauffindbare Spur ausfindig macht und sie letztendlich zur Strecke bringt. Selbst wenn er noch so perfekt scheint, zudem auf der „falschen“ Seite steht [ ^_^ ], war er ebenfalls von Beginn an sympathisch. Vielleicht auch, weil er nicht abhebt anhand seiner Erfolge, seine Kollegen an allem teilhaben läßt, ihnen sogar ihre Freizeit läßt und auf eigene Faust recherchiert, und er trotz seines jugendlichen Elans keine Angst hat zu sterben bzw. sehr risikofreudig ist?! Und mit ihm sein ärgster Gegner, damit meine ich Wah. Zuerst noch gegeneinander, dann miteinander, damit glänzt RUNNING OUT OF TIME und wirkt dabei so anziehend. Von Beginn an ist auch die Kamera fantastisch, wirbelt um die Figuren herum oder nebenher. Zumeist in Bewegung, was zusätzlich zur Freude beiträgt.

    Der (halbe) Buddy-Movie hat alles was man sich wünschen kann: Glaubwürdige wie coole Charaktere, ein Hauch von Romantik, herzliche wie traurige Szenen, musikalisch mittendrin und grandios, aber zurücknehmend, selbstverständlich – wie soll es auch anders sein - eine gute Portion Action, jede Menge Einsatzkommandos, undurchsichtige Pläne, alles recht straff gehalten in knappen 88 Minuten, doch es fehlt an nichts, was man noch hätte sehen wollen. Nicht ständig ist der Film auf 180. Er kühlt sich ab, wartet, holt tief Luft, um dann wieder loszulegen. Hat mich ein wenig - vom groben her - an „Yesterday Once More“ erinnert. Man wird glücklich von Johnnie To aus RUNNING OUT OF TIME entlassen und so sollte es sein. Überglücklich sogar, sodass man den Film am liebsten nochmal sehen möchte. Unbedingt anschauen!

    TRAILER


    Note: 1+


    10/10[/align]

  6. #31
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    RE: Running Out of Time

    [align=center]Casshern



    Story:

    In einer fernen Zukunft Nach einem 50 Jahre whrenden Krieg ist die Erde ein verwsteter Planet und die meisten berlebenden sind unheilbar erkrankt. Der Wissenschaftler Dr. Azuma forscht an einer genetischen. Methode um die Menschheit zu heilen. Doch ein Unfall in seinem Forschungslabor hat schwerwiegende Folgen fr die gesamte Welt Aus der revolutionren Nhrlsung erwachsen intelligente Mutantenwesen, welche die menschliche Rasse als Bedrohung ansehen. Die Mutanten nennen sich selbst "Neo Sapiens" und erklren schlussendlich der Menschheit den Krieg. Dr. Azuma hingegen nutzt seine Nhrlsung, um seinen im Gefecht gefallenen Sohn Tetsuya wieder zum Leben zu erwecken. Das Experiment gelingt, doch Tetsuya entwickelt bernatrliche Krfte. Gefangen in einem Schutzanzug, der sein unkontrolliertes Muskelwachstum hemmt, erkennt er dann seine wahre Bestimmung - Er ist Casshern, der Beschtzer der Menschheit...

    Review:

    Nun habe ich es endlich geschafft diesen Film zu schauen.
    Ich muss sagen, ich bin zwigespalten. Auf der einen Seite war der Film wirklich ein Augenschmaus. Wunderschöne Kullissen und tolle Animationen.
    Auch die Schauspieler fand ich echt klasse. Haben alle ihren Job gut gemacht. Die wenigen weiblichen Schauspielerinnen waren auch schön anzusehen
    Teilweise erinnert der Film von den Bildern her an einen Anime oder ein Computerspiel.
    Die Filmmusik fand ich auch gut, hat meistens sehr gut zu den Szenen gepasst und hat viele Momente schön untermalt, egal ob Action- oder Gefühlsszenen.
    Die Kampfszenen erinnerten teilsweise stark an Kill Bill, was aber nicht schlimm war, denn die Szenen sahen gut aus. Das Ende des Films fand ich wirklich gut und sehr Emotional. War gut gemacht, wie ich fand.

    Jetzt mal zu dem negativen...ich fand der Film war sehr Bildgewaltig, aber storytechnisch etwas schwach. Wenn gesprochen wurde, dann waren es immer nur "Kluge Sprüche" oder "Weltverbessererzeug". Auch habe ich vieles nicht verstanden, da der Film etwas wirr war (zumindest für mich). Der Film war auch eindeutig zu lang. Teilweise hat er mich gelangweilt und es kam irgendwie keine Spannung auf.

    Aber alles in allem war es ein guter Film, mit tollen Animationen und schön anzusehenden Schauspielern^^
    Ich gebe, wegen der mir fehlenden Story und den nicht wirklich tollen Dialogen, nur

    6/10 Punkten[/align]
    R.I.P. liebes CIL-Forum


  7. #32
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    Kakera - A Piece of Our Life

    [align=center]Kakera - A Piece of Our Life
    ( Kakera )
    Japan 2009



    Gereviewt wurde die englische third window films DVD


    Eines wird sofort klar: Hier wird pures Leben aufgetischt. Echte Menschen, mit echten Gefühlen und weiß Gott echten Problemen. Hochkonzentriert in eine wundervolle Geschichte mit tollen Bildern gepreßt, auf 107 Minuten gestrafft, belebt mit zwei grandiosen Hauptfiguren, inklusive einer Geheimzutat, die man erst entdecken muß: Fertig ist das Hauptgericht. Eigentlich muß man nicht viel zu KAKERA – A PIECE OF OUR LIFE sagen - anschauen und den Rest erledigt der Film. Er kann wirklich überzeugend sein. Hauptfigur 1: Haru (Hikari Mitsushima). Hauptfigur 2: Riko (Eriko Nakamura). Deren erste Begegnung in einem Café ist keine klassische, von der Anmache ganz zu schweigen. Der ungläubig-schockierte wie eingeschüchterte Gesichtsausdruck von Haru ist einfach sagenhaft, ich muß jedesmal lachen, wenn ich sie so sehe. Angesprochen von einer Frau die sie noch nie gesehen hat, zielgerichtet, geradeaus, direkt auf den Kopf zu, viel zu ehrlich für ihren Geschmack - wird sie vor vollendete Tatsachen gestellt. Dabei hat sie doch schon Probleme genug. Vor allem mit sich selbst. Unzufrieden mit der Welt, antriebslos und dann das.

    Riko hingegen spricht aus was sie denkt, ohne Rücksicht auf Verluste. Auch wenn sie in vielem Recht hat, wenngleich ich es nicht ganz so forsch bevorzuge wie sie es tat, kann man das nur begrüßen. Zudem ist sie sehr schnell eifersüchtig, was sie noch sympathischer macht. Sie kämpft um ihre Geliebte und zeigt es ihr wie auch anderen unverhohlen. Erst der Kampf um Haru, sie endlich von der Wahrheit ihrer Worte zu überzeugen, ihr im nächsten Schritt die Liebe etwas „mehr“ begreiflich zu machen, sie von ihrem Freund zu befreien, um schließlich und endlich die gemeinsame Zeit miteinander zu genießen. Die schöne Zeit jedoch wärt nie lange, weil Haru leider so leicht zu verschrecken ist. Hat mich ein ums andere mal ganz schön geknickt. Sei es die Liebe zum gleichen Geschlecht – oh, oh, was ich gerade schrieb hätte Riko sicher nicht gefallen ^_^ - oder das öffentliche eingestehen, das man selbiges tut. Dies fällt Haru sehr, sehr schwer. Die gegensätzlichen jungen Frauen haben rein gar nichts gemein – so scheint es auf den ersten Blick. Weder äußerlich noch innerlich, weder privat noch geschäftlich. Und trotzdem kann es klappen mit den beiden.

    Aufgrund dessen das Riko sich so einsetzt, wird aus zwei unterschiedlichen Menschen, mit unterschiedlichen Denkweisen, bald aber unisono denken: Ein Paar. Was beide vereint ist – so banal es auch klingt - die Liebe: Haru und Riko wollen lieben und geliebt werden. Ohne Einschränkung, mit sämtlichen Leidenschaften, die den beiden zur Verfügung stehen bzw. noch nicht zur Verfügung stand. Sie tasten sich vorsichtig ran, doch immer scheint eine Barriere das Glück der Liebenden im Weg zu stehen. Für alle, die mehr als nur küssen und berühren erwarten, sind hier fehl am Platze. Bewegende Szenen, wie das verlieren des Ringes, oder die hitzige Zoff-Szene im Restaurant, die man bestimmt nicht so schnell vergißt, dürfen ebenso wenig fehlen. Es menschelt heftig in diesem Film. Einige Dialoge | Monologe wirken auf ne gewisse Weise philosophisch, lehrreich, aber nie belehrend. Selbstverständlich ist die (hohe) Qualität nicht nur auf die ausgezeichnete Kameraführung zurückzuführen, die oft ziemlich nah an die Figuren rankommt und explizit zeigt was sie gerade so machen oder vielmehr zu sagen haben, sondern auch auf die exzellenten Darstellerleistungen. Ein schönes, spannendes und aufbauendes Drama zum verlieben. Zusammen ergibt das was großartiges, mit einem etwas zu offenem Ende, welches den Namen KAKERA – A PIECE OF OUR LIFE trägt.

    TRAILER


    Note: 1


    9/10[/align]

  8. #33
    Mitglied Avatar von Filmfreak
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    Yamato - The Last Battle

    [align=center]Yamato - The Last Battle
    ( Otoko-tachi no Yamato )
    Japan 2005



    Gereviewt wurde die deutsche WVG Medien | Cult Movie DVD


    Wir schreiben das Jahr 2005. Genauer: Den 6. April 2005. Fast auf den Tag genau sechzig Jahre nach dem Untergang des Flagschiffes der imperialen Marine, der Yamato, welche am 07. April 1945 im Pazifik versank. Da erscheint eine Frau auf der Bildfläche, die zu eben jenen bekannten Koordinaten des Untergangs gebracht werden möchte – unbedingt. Der alte Kamio beobachtet dieses „Schauspiel“ zunächst mit Unbehagen, weil er bis jetzt nichts mit dem Gedenktag zu tun haben wollte, doch etwas später trifft er die Frau abermals und fragt sie nach ihrem Beweggrund. Er hat keine Chance: Sie heißt Uchida. Die Tochter des Hauptgefreiten Mamoru Uchida, seinem damaligen Mentor [ siehe obiges Cover ]. Zusammen mit Atsushi, seinem 15-jährigen Lehrling, und der unnachgiebigen Makiko, schippert er gen Ziel entgegen. Bin ich auch schon bei meiner ersten Lieblingsszene. Kriege jedesmal ne Gänsehaut bei ihr. Noch relativ am Anfang des Films, wenn der alte Kamio an seinem Ruder steht und gebannt nach vorne schaut, erkennt man an seinem Gesicht das er was entdeckt hat. Dann sieht man sie, die Yamato, wie gewaltig sie ihm entgegenfährt. Und diese Musik, da kommt das GIGANTISCHE fantastisch rüber. Dazu noch Kamios sehnsuchtsvoller Blick, der einiges verrät. Nach ein paar weiteren Aufnahmen von ihr, das Titelbild. Wow. Ich denke, diese Szenen verdeutlichen den Stellenwert der Yamato ziemlich deutlich.

    Die andere wäre in der Entscheidungsschlacht, an der Stelle, an der die Yamato Schlagseite bekommt und unterzugehen droht. Viele konnten sich nicht halten und rutschten hinab ins Wasser. In jener Rutsch-Szene beobachten wir wie ein Mann an der Kamera vorbeirutscht, seinen Helm verliert, der auf die Kamera zurollt und knapp an ihr vorbeischrammt. Alles geht so rasend schnell, aber gerade das fand ich so genial gemacht. Im ganzen Wirrwarr noch ein Schmankerl obendrauf zu zeigen, nicht nur das offensichtliche – das hat gesessen. Das nenne ich Unterhaltungswert. Man bedenke: Die legendäre Yamato war der Stolz der japanischen Marine im Zweiten Weltkrieg, und mit 263 Metern Länge und einer Gesamthöhe von 51 Metern, das größte Schlachtschiff aller Zeiten. Mit 7000 Besatzungsmitglieder an Bord zudem sehr motiviert. Unter ihnen sind viele frisch eingezogene Jungen, Kadetten von gerade mal 15 Jahren, denen man den Kodex einzuprügeln versucht. Schön zu sehen war, das so jung sie auch waren, sie alle füreinander einstehen. Nur ein WIR zählt, keine Einzelgängermethoden. Es geht ständig hin und her: Die Gegenwart mit dem alten Kamio, dem, der angeblich mit allem längst abgeschlossen hat. Wenn ihn jedoch die Vergangenheit gedanklich einholt und der jugendliche Kamio sich austoben darf, geht’s danach wieder geordnet zurück zum Ausgangspunkt. Wunderbar stimmig.

    Ohne das man sich verloren dabei fühlt. Mitnichten wurden nur die Neulinge thematisiert, selbst die Offiziere und die höhsten Vorgesetzten können mit ihrer Ausweglosigkeit und Ängsten auftrumpfen. Auch wenn sie Vorbilder waren und sie sich nichts haben anmerken lassen, dem Zuschauer entgeht das aber keineswegs. Original-Fernsehaufzeichnungen, Unterwasser-Aufnahmen, Zeitungsausschnitte sowie Taktiken beleben den Film zusätzlich - das machte es erst zu was rundem. Der Film fängt auch so an. Ich finde das toll. Nicht nur die Yamato oder der Krieg ist hier von entscheidender Bedeutung, vielmehr sind es die Männerfreundschaften, die langsam die gefühlvolle Seite der Geschichte aufrollen. Auf Seiten der Rekruten – Kamio und Nishi – und die drei Offiziere Moriwaki (Großartig: Takashi Sorimachi), Uchida (Shido Nakamura) und Karaki (Jundai Yamada). Hinzu kommen noch Nebenhandlungen mit deren Familien. Einzelschicksale werden ausgebreitet und mit ihnen die ganze Bandbreite menschlicher Emotion. Selbstverständlich darf hier Kamio wieder im Mittelpunkt stehen. Seine damalige Freundin Taeko (zuckersüß und wie immer bildhübsch: Yu Aoi), Nishi, und er verbringen schöne Stunden zuhause. Es gibt was zum lachen, eine aufgelockerte und ausgelassene Stimmung - wie man sich denken kann, wärt sie nicht lange. Zwischendrin eingebettet die jeweiligen Liebesgeschichten, die traurigerweise allesamt mit Hiroshima enden – sehr tragisch.

    Nur allein den Gedanken im Kopf, das die Yamato unsinkbar sei, ließ allen die Brust anschwellen. Es beflügelte sie regelrecht. Für einige galt das Motto: Japan wäre mit ihr unbesiegbar. Dies wurde glaubhaft vermittelt. Nicht nur die Yamato macht es aus oder ihre starke Bewaffnung, denn auch die bis zum letzten Atemzug kämpfenden Seemänner gehörten dazu. Damit wurde die Yamato erst zu einer MACHT. Sehr eindrucksvoll fotografiert. Und wenn die Yamato sinkt, so heißt es, ist es aus. Was sich in ihrer letzten Mission bewahrheiten sollte. Sie fuhr hinaus auf eine Kamikaze-Fahrt um Okinawa zu schützen und somit Japan vor dem Untergang zu bewahren. Selbst noch während des Untergangs des mächtigen Schiffes, schoß man auf die gegnerischen Flugzeuge, sofern noch ein Geschütz intakt war. Trotz des Leides und der vielen Toten um sie herum. Die Japaner können wahrlich Stolz sein. Über 3000 Seemänner fanden den Tod. Geschichte mal anders: Hier erlebt man eine ausgezeichnete Mischung aus authentischem (!!), schauspielerische Klasse und fulminanten Action-Szenen samt Effekten, die den Krieg so präsentieren wie er ist: Schrecklich. Literweise Blut ist da noch das harmloseste, somit sehr intensiv. So manches mal werden die Tränen nicht ausbleiben, wenn man sich auf YAMATO – THE LAST BATTLE einläßt. Ein beeindruckendes wie bewegendes Stück Geschichte, das in diesen 145 Minuten gepackt wurde. Zweifelsohne ein grandioses Kriegsepos, welches man gesehen haben sollte. Nippon Banzai!

    TRAILER


    Note: 1


    9/10[/align]

  9. #34
    Mitglied Avatar von Misuki
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    RE: Kakera - A Piece of Our Life

    Blood & Flowers - Der Wächter des Königs (Special Edition, 2 DVDs)



    Inhalt:
    Im Korea des späten Mittelalters stellt sich der junge König eine persönliche Leibwache aus drei Dutzend jungen Männer zusammen und überträgt das Kommando seinem Vertrauten und Jugendfreund Hong Lim, den er auch mehr liebt, als es unter Männern zu seiner Zeit offiziell üblich ist. Als der König aus Staatsräson mit der chinesischen Prinzessin einen Nachfolger zeugen soll und das nicht kann oder will, beauftragt er Hong Lim mit der heiklen Mission. Als sich Hong Lim und die Prinzessin ineinander verlieben, gerät das gewagte Geflecht aus den Fugen.

    Meine Meinung: Warn guter Film, aber der Film wäre mit weniger Sexszenen immer noch super gut gewäsen. ^_^ Was ich toll fand das dieser Film mal andere Sachen zeigt....xD Und das beste ist bei Saturn hab ichs für 7.99€ bekommen >< also weniger als bei Amazon steht.

    9 von 10 Punkten ^_^


    Und hier mein zweiter Film:
    Duelist



    Inhalt:
    Im mittelalterlichen Korea droht ein Falschgeldring das gesamte Reich zu destabilisieren. Die impulsive Jungpolizistin Namsoon und ihr reifer Senior-Partner Ahn verfolgen bereits eine heiße Spur, welche geradewegs zum düsteren Verteidigungsminister und seiner Intrigantenclique führt, als ein maskierter Schwertkrieger auf der Bildfläche erscheint und auf eigene Faust Selbstgerechtigkeit stiftet. Namsoon ist sofort bis über beide Ohren verliebt, muss den Fremdling jedoch Kraft ihres Amtes bekämpfen.


    Meinung:
    Also man muss sowas mögen. Ich fand den Film etwas langatmig, aber ich fand ihn echt geil. Der Humor gut das muss man mögen ist sehr speziell. Aber die Bilder sind toll und wer genug verstand besitzt sieht in dem Film auch durch. Aber ich würde diesen Film nicht jeden empfehlen,weil wie gemeint ist halt nicht so jeder man es Sache.Bei Saturn hab ich ihn für 9.99€ bekommen und dafür geht der Film.

    8 von 10 (weil er einfach speziell ist)
    Te raconter enfin qu'il faut aimer la vie
    Et l'aimer même si le temps est assassin
    Et emporte avec lui les rires des enfants

  10. #35
    Mitglied Avatar von Filmfreak
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    Die Familie mit dem umgekehrten Düsenantrieb

    [align=center]Die Familie mit dem umgekehrten Düsenantrieb
    ( Gyakufunsha kazoku )
    Japan 1984



    Gereviewt wurde die deutsche Asian Film Network DVD


    Es ist einer jener Filme, hat man sie mal gesehen, bleiben sie unwiderruflich im Gedächtnis haften. Zum ersten Mal sah ich ihn, es müßte ungefähr 1997 gewesen sein. Nicht komplett gesehen, hatte ich nur noch verschwommen das Ende in Erinnerung - aber keinen deutschen Titel, noch wie der gesamte Inhalt des Films war. DIE FAMILIE MIT DEM UMGEKEHRTEN DÜSENANTRIEB gefiel mir trotzdem dermaßen. 2009 dann die Erlösung: Gefunden. Eine über 12-jährige Odyssee war damit beendet und die DVD gesichert. Hier geht es um die Familie Kobayashi und wie sie ihr neu gestartetes Leben im neuen Eigenheim starten - das sind die Mitglieder: Das Oberhaupt, Kazukuni ist ein typischer (Vorzeige-)Japaner, buckelnder Angestellter und liebevoller Vater von zwei Kindern. Sein einziger Wunsch ist das Glück der Familie. Saeko, seine geliebte Frau, Hausfrau und Pflanzenliebhaberin. Masaki, der Sohn, der auf die Tokyo Universität möchte. Erika (Youki Kudoh), die Tochter, Möchtegern-Sängerin, Schauspielerin und Wrestlerin. Noch weiß sie nicht was sie lieber tun möchte, ist aber in allem sehr fleißig. Inumaru, der Hund, der ihnen zuläuft und natürlich der Großvater, durch den der Familienfrieden nicht mehr gewährleistet ist.

    Kazukuni bürdet sich viel Verantwortung auf. Darum das brandneue eigene Häuschen, um seine Lieben vor der Zivilisations-Krankheit zu heilen. Die jedoch nimmt ihn kaum ernst bzw. lassen ihm keine Chance seine Meinung durchzusetzen. Geht es aber um die Familie, wird Kazukuni, der sonst so beherrschte, mehr und mehr zum Berserker. Viel haben seine Frau und er jedoch nicht gemein. Unternehmen tun sie auch nichts miteinander. Irgendwas stimmt hier nicht. Die Kinder scheinen der einzige Zusammenhalt zu sein. Aber auch die sind nur auf sich fixiert. Jeder der hier agierenden Personen ist sowas von exzentrisch, einer merkwürdiger als der Andere. Jeder denkt nur an sich, außer Kazukuni. Hinter der heilen Familienwelt-Fassade brodelts gewaltig. Das Unglück nimmt seinen Lauf, als Kazukuni eine einzige, kleine, weiße Ameise sichtet. Und mit ihr schon die ersten Nerven blank liegen. Als die Probleme überhand nehmen, selbst kleine Dinge sich zu was großem auftürmen, entschließt sich Vater seine Familie zu töten. Der kollektive Selbstmord. Das ist das Ende. Doch hat er die Rechnung ohne seine Sippschaft gemacht. Schwere Geschütze werden von allen Seiten aufgefahren, der Kampf auf Leben und Tod beginnt.

    Was für eine schrille Komödie. So drastisch wie dramatisch und überspitzt. Woher also nimmt der Film seine enorme Kraft her? Ganz einfach. Aus dieser vorgeschobenen Familienidylle wie es sie überall gibt, bricht der Film vor allem durch seine hervorragend-realistische Konstellation das Eis. Umwerfend dargestellt dank der superben Schauspieler und eingefangen von Sogo Ishii. Brillant. Mithilfe der geschickt eingesetzten Musik wird der Film immer wieder angeschubst und gibt ihm dadurch den nötigen Kick, wie schon in der knackigen Eröffnungssequenz. Lange Einstellungen erfreuen außerdem das Auge. Auf ne ganz besondere Art und Weise ist das eskalieren der Situation die Aussprache, die es längst gebraucht hat, selbst wenn nichts konkretes angesprochen wurde. Der ganze Ärger hat somit sein müssen. Das Ende ist zudem kein erschreckendes, nun, zumindest nicht ganz ^_^ Wen ich am meisten mochte? Erika. Sie ist und bleibt mein Liebling - ein Schnuckelchen, die mit der Stimme, nicht aber mit ihrem Temperament umgehen kann. Masaki mochte ich am wenigsten. Wie auch immer: DIE FAMILIE MIT DEM UMGEKEHRTEN DÜSENANTRIEB muß man einfach lieben – es geht gar nicht anders.

    Note: 1+


    10/10[/align]

  11. #36
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    Death Note

    [align=center]Death Note



    Story:
    Vor den Füßen des jungen Polizeischülers Light Yagami (Tatsuya Fujiwara) landet aus dem Nichts ein schwarzes Notizheft mit der Aufschrift „Death Note“. Die Einleitung verspricht, dass jeder stirbt, dessen Namen man in das Innere schreibt. Zwar glaubt Light nicht sofort an den Hokus-Pokus, aber neugierig ist er doch. Er probiert das Heft an einem Verbrecher aus, den er gerade in den Nachrichten gesehen hat. Und es funktioniert, nur Augenblicke später bricht der Bösewicht mit einem Herzinfarkt zusammen. Fortan macht es sich Light zur Aufgabe, die Welt von all dem Abschaum zu reinigen, der seiner Meinung nach nicht hart genug für seine Taten bestraft wurde.
    Quelle

    Meine Review:

    Habe eben gerade Death Note gekauft und auch gleich geschaut. Ich wusste nicht wirklich was auf mich zukommt. Ich habe den Manga nicht gelesen und den Anime auch nicht geschaut. Somit bin ich völlig unbefangen an den Film rangegangen...und ich muss sagen... es war der beste japanische Film den ich bisher gesehen habe. Mir gefielen die Schauspieler und auch Ryuuk sah für asiatische Verhältnisse echt gut programmiert aus^^
    Der Film wurde mir in keiner Minute langweilig (das hat noch kein asiatischer Film bei mir geschafft ). Man wusste nie was als nächstes passiert (gut, die den Manga kannten schon^^).
    Die scauspielerische Leistung hatte an manchen Ecken schon etwas von Leien, aber darüber konnte man hinwegsehen. Denn im groben war sie echt gut.
    Auch Light wurde gut dargestellt. Ich fand es schon erschreckend wie schnell er sich in ein mordendes Monster verwandelt hat. Anfangs mochte ich Light echt gern, aber am Ende..puh, das er seine Freundin so kaltblütig ermorden konnte...
    Ich fand sogar die deutsche Synchro relativ gut und passend ausgewählt.

    Jetzt freu ich mich, mir noch "The Last name" zu holen. Muss ja sehen wie es weitergeht. Jetzt hat ja die andere auch noch ein Death Note.

    Fazit:
    Mir hat der Film durchweg gefallen und ich werde ihn mir auf alle Fälle noch mal anschauen, denn mich hat er von Anfang bis Ende gefesselt. Ich hoffe Teil 2 vermag das auch zu tun

    10/10 Punkten[/align]
    R.I.P. liebes CIL-Forum


  12. #37
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    No Blood No Tears

    [align=center]No Blood No Tears
    ( Pido nunmuldo eobshi )
    Südkorea 2002



    Gereviewt wurde die deutsche I-ON New Media DVD


    Woran denkt man vorrangig, wenn südkoreanische Filme zur Sprache kommen? Richtig: Satte Action, eiskalte Gangster, blutige Kämpfe, Autoverfolgungsjagden – all das gibt es in NO BLOOD NO TEARS zuhauf. Ich habe noch Machos vergessen, so einer wie Dok-bul. Der unumstrittene König aller Machos. Seine Freundin Su-ji kann ein Lied von singen. Er wirft nicht nur mit Ausdrücken um sich, beleidigt sie ständig, sondern läßt allzu gern die Fäuste sprechen. Ob Bodyguards, Banden oder eben Su-ji – alle bekommen was von ihm ab. Auch wenn ich es selbst nicht glauben konnte, gefiel er mir wirklich sehr. Schließlich hat auch er seine (gut versteckten) netten Seiten, ich finde sogar, der Job hat ihn so verändert. Vor allem aber ist er ein Geschäftsmann mit eisernen Prinzipien. Immer oben, immer alles im Griff, so kennt man ihn. Das Dok-bul Su-ji einmal so übel zusammenschlägt, war echt hart zu schlucken. Er mag ja seine Fehler haben, wenn es aber um die Arbeit geht ist er loyal bis zum umfallen. Dies geht sogar soweit, das er nicht bemerkt, das sein Boss ihn ausbootet. Kim Geum-bok benimmt sich überhaupt nicht wie ein Boss. Einfach ausgedrückt: Er ist ein gewissenloses, geldgeiles Schwein ^_^ Kyeong-seon - die zweite Frau im Bunde - fährt Taxi, hat Schulden, eine kleine Tochter die sie lange nicht mehr gesehen hat und keinerlei Zukunftsperspektiven. Es sieht verdammt düster aus.

    Eines schönen Tages kracht Su-ji mit Dok-buls unbezahlten Flitzer in ihr Taxi. Der Streit zwischen Kyeong-seon und Dok-bul bzw. dessen austicken war echt witzig. Durch einen glücklichen Zufall laufen sich beide Frauen nochmal über den Weg, freunden sich schnell an - obwohl sie so grundverschieden sind wie Tag und Nacht – und tun sich zusammen, um endlich aus ihren deprimierenden Welten zu entfliehen, zudem ein ganz neues Leben beginnen zu können. Ein (Frauenpower-)Coup soll es richten, in dem drei Taschen und jede Menge Kohle die Hauptrolle spielen. Zu allem Überfluß kommen die Polizei und die Gläubiger hinzu und machen die Party komplett. Ab hier darf dann öfter gelacht werden, wenn ein jeder die Tasche haben möchte und selbst trottelige Kleinganoven ein Stück vom Kuchen ergattern wollen. Welch ein Titel. Noch dazu einer, der jeden in die Irre führt. Es wird geblutet und geweint, das sich die Balgen biegen. Sobald die Frauen drankommen, herrscht ne listige, fast schon helle Aufwärtsstimmung. Bei allen anderen, insbesondere den gefährlichen Charakteren, eher der Abwärtstrend. Die Chemie der beiden Mädels bringt den nötigen Kick, allgemein die vielen Figuren, die alle was bestimmtes wollen, meist aber nichts zustande bringen.

    Ebenso die coolen wie derben Dialoge wissen zu begeistern, aber vor allem die gehörige Portion an Gewalt trifft es auf den Punkt. Da die Kamera nicht minder unerbittlich ist und immer schön draufhält, jeden Schlag so einfängt das der Zuschauer ihn noch spüren muß und er der Konfrontation nicht entkommen kann wie die jeweilige Figur, darf das definitiv als ein großes Highlight angesehen werden. Überzeugend dargeboten wird von Anfang bis Ende die nicht mehr wollende Action, samt Zeitlupeneffekte und der reingeschmuggelte Witz dann und wann. Man sollte aber Kämpfe, Gewalt gegen Frauen oder frauenfeindliches mögen [ ^_- ]. Das ist bekanntermaßen nicht so meins, aber da sie selber austeilen, gleicht sich das wieder etwas aus. Hinzu kommt noch: Die Darsteller sind dermaßen großartig, sich völlig verausgabend, das muß man gesehen haben. Mit auf Drama ausgelegt und funktioniert trotzdem prächtig. NO BLOOD NO TEARS ist roh, brutal, trotz der Tragik teilweise humorvoll, nie so ernst wie das Leben der Protagonisten, storytechnisch ausgeklügelt und drastisch inszeniert - ein Gewinn für jede Filmsammlung. Machen wir uns nichts vor: Vergeßt die Romantik und sonstige Gefühlsduseleien, hier wird kompromisslose Härte in der reinsten Form serviert. Überraschend gut.

    TRAILER


    Note: 1


    9/10[/align]

  13. #38
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    The Twins Effect

    [align=center]The Twins Effect
    ( Chin gei bin )
    Hong Kong 2003



    Gereviewt wurde die deutsche Universal DVD


    Der Blockbuster mit vielen bekannten HK-Stars. Er hält sich auch nicht lange mit palabern auf und geht ans Eingemachte. Lila (Josie Ho) und Reeve (Ekin Cheng) werden eingeführt, zwei Vampirjäger, die Vampirblut trinken müssen, um deren Kräfte zu erhalten - damit es der Untoten Brut an den Kragen gehen kann. Die Moves von Lila verzücken mich heute noch, ebenso wie Reeve habe auch ich mich in sie verliebt, denn die Choreographien sind allesamt zum Zunge schnalzen [ Donnie Yen läßt grüßen ]. Doch geht es hier nicht nur ums kämpfen und die Welt retten und so, sondern in erster Linie um die Liebe. Sogar sehr viel Liebe, wenn man bedenkt, das dies nur ein einziger Film ist ^_^ Alles ist so schön harmonisch vereint, darum gefällt mir der Film. Von den Mädels ist Helen die, die mir am meisten gefällt. Sie ist sehr eigensinnig, teils zickig, hübsch – innen wie außen – sobald aber die Liebe zuschlägt, wird sie butterweich und tut alles für ihren Prinzen. Hier ein kleiner Einblick wer mit wem verbunden ist: Es gibt da zum einen den Zickenkrieg zwischen Gypsy (Gillian Chung) und Helen (Charlene Choi), die Annäherung von Gypsy an ihr Idol Reeve, Liebe auf den ersten Blick zwischen Helen und dem Vampirprinzen Kazaf (Edison Chen), die turbulente Hochzeit von Ivy (Karen Mok) und Jackie (Jackie Chan), selbst der Diener des Prinzen, Prada (Anthony Wong), bekommt mit der Menschenfrau Momoko (Mandy Chiang) eine Verehrerin an seine Seite gestellt.

    Zumindest knistert die Luft etwas, weil sie ziemlich verliebt daherkommt, er aber auf was ganz anderes scharf ist: Nämlich auf ihr lieblich riechendes Blut. Typisch Männer ^_- Drei ganze Paare, die im Trubel zusammenfinden und zwei davon am Schluß dem Duke (Mickey Hardt) den Garaus machen müssen. Was will man mehr. Negativ anzumerken gilt, das nicht beständig Friede-Freude-Eierkuchen herrscht. Figuren die man liebgewonnen hat sterben schon mal. Dann wird’s traurig. Obgleich mit einer relativ ernsthaften Thematik versehen, nimmt der Vampir-Film sich nicht sonderlich ernst, besitzt viel Humor – Lachen garantiert! - und spielt gekonnt mit gängigen Klischees. Wunderbar miteinander verbunden wurde die (superbe) Kamerarbeit mit dem (perfekten) Schnitt, die schöne vielseitige Geschichte mit ihren starken Haupt- und Nebencharakteren, oder die gelungenen Martial Arts-Szenen, den spektakulären visuellen Effekten, besonders die nicht zu stark dominierenden romantischen Momente - schließlich sollen die Vampire ja auch noch ne Chance bekommen mitzuspielen. Passend dazu sorgt der Soundtrack, der genauso wie die gerade angesprochenen Elemente des Films den Nagel auf den Kopf trifft, für ein zusätzliches (ohriges) Vergnügen. Apropo: Jenes Lied, welches man nur im Abspann zu hören bekommt, ist mehr als mitreißend. Von Jackie Chan und den Twins gesungen, samt entfernten Szenen, glänzt selbiger einmal mehr und beendet so einen ohnehin schon grandiosen Film noch famoser.

    TRAILER


    Note: 1+


    10/10[/align]

  14. #39
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    Zipang – Das Goldene Schwert

    [align=center]Zipang – Das Goldene Schwert
    ( Jipangu )
    Japan 1990



    Gereviewt wurde die deutsche Asian Film Network DVD


    Bereits nach 2½ Minuten wird Yuri (Narumi Yasuda), die Pistolen-Lady, lieblich wie energisch eingeführt. Wurde aus dem Stand heraus, wie man sich denken kann, sofort zu meinem Liebling. Ihr resolutes Wesen zeichnet sie aus, zudem ist sie schön, intelligent, und krallt sich gerne das Kopfgeld. Jenes Kopgeld von Jigoku (Masahiro Takashima) möchte Yuri sich holen. Doch der Charmebolzen denkt nicht dran sich die Rübe wegschießen zu lassen. Lieber flirtet er mit ihr. Dabei hat er es nicht gerade leicht. Von Anfang an muß er sich durch Reihen von Gegner hindurchschnetzeln. Was auffällt: Dieser Film setzt auf Style, nicht nur weil Jigoku ein gerissener Hund, ziemlich nett und überhaupt draufgängerisch ist, sondern vor allem wie die Kämpfe vonstatten gehen, gegen wen er kämpft und wie er kämpft, ebenso die gesamte Ausstattung – kann sich alles wahrlich sehen lassen. Bei so vielen Kämpfen erwartet man üblicherweise literweise Blut, nicht so bei ZIPANG. Die paar Tropfen oder der eine Arm, die man zu Gesicht bekommt, sind nicht der Rede wert. Hier besinnt man sich vielmehr auf den zuverlässigen Humor, der seine Wirkung nicht verfehlt. Je weiter der Film voranschreitet kommt noch etwas zum Vorschein: Die Liebe. Kann man sich das vorstellen?

    Unser Abenteurer mit seiner verrückten Truppe, Yuri mit ihrem Bruder, dann taucht noch jemand auf, der zusätzlichen Trubel reinbringt. Trotz allem darf auch ein bißchen dramatisches nicht fehlen, wenn das Böse zum Gegenschlag ausholt. Aber immer im Zentrum des Geschehens: Das Goldene Schwert. Schwertkampf meets Fantasie meets die große Liebe. Ich war wirklich angenehm überrascht, das der Film so gut ist oder soll ich sagen funktioniert?! Ganz unbedarft bin ich mit Samurai- und Ninja-Filmen ja nicht, dennoch gab es nicht allzu viele die mich überzeugen konnten, ZIPANG konnte es aber. Schließlich ist er einer der lustigen Sorte, teils romantisch und actionreich. Leider schwächelt der Film schon mal und konnte die Latte, die zu Beginn des Films gelegt wurde, nicht ganz halten. Ein Ninja-Anführer hat meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen: Es sah so aus, als wäre der Typ in Mülltüten gekleidet *lach* Und kämpfen tut er wie ein Irrer. Ihm sieht man direkt an, das er was drauf hat. Er kämpft wohlüberlegt, gibt nie auf. Zwar wird er verwundet und gefangen genommen, doch auch hier kann er sich befreien und flüchten, um seine Mission fortzuführen. Respekt. Die Kamera zeigt die Darsteller gerne mal von ganz nah und am Schluß kämpfen alle für und um die Liebe *hach* ^_^

    Note: 3


    7/10[/align]

  15. #40
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    The Bird People in China

    [align=center]The Bird People in China
    ( Chugoku no chojin )
    Japan 1998



    Gereviewt wurde die deutsche Asian Film Network DVD


    Meine filmische Mission begann mit ner kleinen Startschwierigkeit. Es fing an mit dem miesen Bild, welches die DVD mir bescherte, als ich mich dann wieder etwas beruhigte, konnte ich mich endlich dem Film widmen ^_^ Auf Befehl seiner Firma wird der junge Herr Wada (Masahiro Motoki) auf eine Jade-Expedition nach China geschickt. Zunächst noch alleine unterwegs, heftet sich jemand an seine Fersen: Herr Ujie (Renji Ishibashi). Ein grimmiger Yakuza und übler Zeitgenosse, der zu Anfang in so gut wie jedem seiner Sätze ein „Scheiß“ drin hat. Ist ständig wütend, auf 180, und macht nur sein Ding. Was mir sehr gefiel, schließlich brachte er wenigstens etwas Schwung und Witz in die zuerst noch trostlose Gegend. Wada nämlich ist ein totaler Langweiler, ein schrecklicher Spießer, mit dem die Reise doppelt so anstrengend wird. Zwei gegensätzliche Typen also, die ein und dasselbe verfolgen: Jade. Bis sie jedoch das Ziel ihrer Träume erreichen, durchleiden sie „höllische“ Strapazen. Doch ab etwa der 40. Minute ändert sich das Leben aller Beteiligten – langsam aber sicher. Sie verfolgen jetzt etwas ganz anderes. Ihr Leben wird bereichert durch erholsame Natur, exotischem Flair, das durch die fremden Menschen, die wie aus einer anderen Zeit stammen, ausgelöst wird. Die Vogelmenschen faszinieren sie. Und die Lehrerin im besonderen.

    Ich fand, das es ab hier erst richtig interessant | spannend wurde. Genauso wie unsere Protagonisten, so staunt auch der Zuschauer, angesichts der natürlichen Atmosphäre des abgelegenen Dorfes. Ujie wirkt plötzlich wie verwandelt. Seit er dort angekommen ist, ist er richtig friedlich. Kein schimpfen mehr. Interessiert sich für andere, paßt sich dem Leben an, vor allem ihnen an, hilft und beschützt. Von der wertvollen Jade-Ader will er nichts mehr wissen. Sogar die Kinder lieben ihn und er liebt sie. Wahnsinn, der Kerl. Ohne ihn wäre THE BIRD PEOPLE IN CHINA nur halb so gut. Selbst Wada taut allmählich auf. Von einem Geschäftsmann reift er hin zu einem Übersetzer der legendären Schriften. Beide werden sozusagen (Für-)Sprecher dieser Kultur, die sie während ihres Aufenthalts verinnerlicht haben. Ebenso sagte mir die Kamera zu, denn sie fungiert stets als stiller Beobachter. Für einen Takashi Miike-Film ziemlich ungewöhnlich, zumal ich nicht viele Werke von ihm mag, doch den hier kann man sich ansehen. Ausgestattet mit schönen Bildern, einer überraschend guten wie angenehmen Story, die sich nach und nach entfaltet - bis das Ende alles wieder zusammenfaltet, wie ne Karte. Ob gut oder schlecht, sei dahingestellt. Dieser faszinierende Ort - irgendwo im nirgendwo - hat was. Erkundet den doch mal selbst.

    Note: 3


    7/10[/align]

  16. #41
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    Righteous Ties – Mörderische Freundschaft

    [align=center]Righteous Ties – Mörderische Freundschaft
    ( Georukhan gyebo )
    Südkorea 2006



    Gereviewt wurde die deutsche MFA+ DVD


    Es fängt mit einer coolen Sequenz an, welche einen fabelhaft in den Film einführt. Chi-sung, rechte Hand seines Bosses, kommt nach dieser coolen Einführung ins Gefängnis. Spielt sowieso die meiste Zeit im Gefängnis, also alles im grünen Bereich. Eigentlich mag ich solche Kampf-Gangster-Geschichten nicht. Früher jedenfalls nicht. Doch mit RIGHTEOUS TIES hab ich mich langsam rangepirscht. Keine bloße Gangstergeschichte mit Blut, Gewalt und Schlägereien - erst recht keine ohne Humor. Der Schwerpunkt liegt hier vielmehr auf den geschlossenen Freundschaften in jener Anstalt, wie auch außerhalb. Im Knast macht Chi-sung da weiter, wo er aufgehört hat. Er bleibt Beschützer, schmiedet mit seinem totgeglaubten, besten Freund Sun-tan – der Todeskandidat - und weiteren, eine Allianz. Wird sogar unfreiwillig Vermittler von Geschichten zischen einem Kommunisten und einem Serienkiller. Volles Programm. Hat was herzliches, wenn die rauen Sitten nur nicht wären. Dennoch: Sie stehen füreinander ein, was auch kommen mag.

    Einer für alle, alle für einen. Und so ist es dann auch. Selbst der Alltag ist stets interessant, sogar die kleinen Handlungen am Rande. Doch sie bleiben nicht immer eine „Familie“ und zusammen. Zusammen leisteten sie beim abgefahrenen Gefängnisausbruch, den man so noch nicht gesehen hat, zumindest die Vorarbeit. Die Nachrichten berichten schließlich davon und schnell geht die Angst um. Dies ist der Auftakt zur Vergeltung, ein jeder von ihnen hat Wünsche, die sie sich erfüllen wollen, danach kommt die Rache an den Verrätern und der schmerzliche Schluß – ein sehr schöner und stimmiger Film, der zwar Gewalt zeigt, Tugenden aber trotzdem hochhält, wie ich meine. Natürlich wird es schon mal traurig, tragisch und das Herz schmerzt ebenso, wenn man mit ihnen mitleidet. Vor allem, weil die Ausreißergruppe namens “Treue & Freundschaft” – so nennen sie die Medien ^_^ - auf der Flucht sich mit einer Fotografin anfreunden, die im Abspann noch ne kleine Rolle spielt. Mußte desöfteren an mich halten, sonst hätte ich losgeheult. RIGHTEOUS TIES bietet zwei Stunden lang großartige Unterhaltung. Tip!

    TRAILER


    Note: 1


    9/10[/align]

  17. #42
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    tell me something (Review)

    [align=center]

    Inhalt:
    Nicht so sehr eine Mordserie als vielmehr ein damit in direkter Verbindung stehendes, scheinbar von einem perversen Genie ausgehecktes Leichenteil-Puzzlespiel erschüttert Seoul. Detective Cho von Mordkommission, seit einer vergeigten Operation bei den Chefs in Ungnade gefallen, erhält den Fall als letzte Bewährungschance. Er stößt auf die schöne Malerin und Museumskuatorin Su-Yeon, die zu jedem der Ermordeten einst ein Verhältnis pflegte. Nun glaubt Cho, dass auch Su-Yeon in höchster Gefahr schwebt. [/align]

    [align=center]Meine Review:
    Habe es nun endlich geschafft den Film zu schauen. Aber was soll ich sagen. Irgendwie war der Film merkwürdig. Die schauspielerische Leistung war gut, kann man sich nicht beschweren.Leider sind die Charas nicht gut ausgearbeitet. Detective Cho, steht in ungnade seiner Chefs und bekommt den Fall um wieder besser darstehen zu können. Was aber vorgefallen ist, dass er in Ungnade gefallen ist, wird nicht geklärt oder erwähnt. Su-Yeon (eine schöne Frau) die ich eigentlich schon von Anfang an als Täterin gesehen hatte

    war es dann am ende auch

    . Der Film war sehr vorhersehbar aber dennoch spannend. Aber auch sehr verwirrend und bestand eigentlich nur aus zusammengefügten Szenen. Mir fehlten irgendwie die Hintergründe für die Taten und auch sonst etwas mehr Zusammenhänge. Es wurde irgendwie alles nur angeschnitten aber nicht zu Ende geführt.

    Ja, Su-Yeon wurde von ihrem vater schlecht behandelt und hasst wohl deswegen alle Männer und tötete deshalb alle ihrer Ex-Liebhaber...aber irgendwie wurde das auch nicht erwähnt, sondern das hab ich mir selber zusammen geschustert^^


    Der Film war sehr langatmig und wurde stellenweise etwas langweilig.
    Ich muss aber sagen, das die Atmosphäre wirklich gut war. Die Schauplätze, das Licht, die Wetterverhältnisse, alles hat eine gute Stimmung rübergebracht. Leider waren die Polizisten sehr naiv und handelten stellenweise wirklich unlogisch.

    warum wurde su-yeon nie als täterin in betracht gezogen???

    diese frage hatte mich andauernd beschäftigt.

    Fazit:
    Ein Film mit einer wirklich tollen Atmosphäre, aber mit wirklich sinnlos handelnden Polizisten. Schauspieler waren gut, vorallem Cho und Su-Yeon waren tolle Charas, auf die man aber mehr hätte eingehen können.
    Auch der Gore-Gehalt hielt sich in Grenzen und war völlig Ok für eine 16er Version.

    Der Film bekommt von mir aber nur 4/10 Punkten, für mehr war er einfach zu undurchdacht![/align]
    R.I.P. liebes CIL-Forum


  18. #43
    Mitglied Avatar von Filmfreak
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    Werewolf Warrior – Kampf der Dämonen

    [align=center]Werewolf Warrior – Kampf der Dämonen
    ( Kibakichi: Bakko-yokaiden )
    Japan 2004



    Gereviewt wurde die deutsche Asian Film Network 2-Disc Special Limited Edition DVD


    Kibakichi (Ryuji Harada) - halb Mensch, halb Werwolf – streift einsam und allein durch das Land. Er ist ein sogenannter Yokai, ein Dämon. Einst lebten die Yokai friedlich mit den Menschen zusammen. Doch die Menschen verloren die Angst vor den Dämonen und machten Jagd auf sie. Seitdem verstecken sie sich und manche verwandeln sich sogar in Menschen, um zu überleben. Da kommt Kibakichi in ein Yokai-Dorf, das einen Pakt mit dem Menschen Yamaji innehat, welcher endlich ihren Traum erfüllen soll: Eine Heimat, wo sie ohne Furcht leben können. Onizo, das Oberhaupt, hält die Zügel fest in der Hand. Ein jeder vertraut ihm blind. Dieser jedoch hat eine menschliche Tochter, Kikyo (Nozomi Ando), was nicht nur Kibakichi ratlos macht. Aus Kibakichi wird man generell nicht schlau. Er hasst die Menschen und dennoch besitzt er keinen großen Antrieb, seine eigene Art zu beschützen. Kibakichi denkt nur an sich. Läßt keinen an sich ran. Er redet kaum. Was er von sich gibt sind Einzeiler. Ebenso zeigt er keine Gefühle. Bei ihm weiß man leider nie woran man ist. Nur seine Alpträume geben etwas von sich preis, nämlich dessen Vergangenheit. Hier kommt Anju (Miki Tanaka) ins Spiel, sie ist die einzige Überlebende aus Kibakichis Dorf, welches komplett ausgelöscht wurde. Auch sie hasst die Menschen. Sie hasst aber auch Kibakichi. Anju ist nur kurz, in einer Nebenrolle, zu sehen.

    Spritzendes Blut, hier und da abgetrennte Körperteile oder schöne rausblitzende Brüste - also ganz so harmlos ist «Werewolf Warrior» nun auch wieder nicht. Mir gefiel besonders die Geschichte und das Leben in dieser kleinen Gemeinschaft, zudem die Monolge und Gespräche über Zusammenhalt, Wünsche und Träume. Außerdem sind die Dorfimpressionen sehr schön, wenn noch Friede herrscht, bevor die Entscheidungsschlacht mit der riesigen Gatling-Gun bevorsteht. Ich mochte die Würflerin sehr, Kikyos Antlitz, nicht aber ihre ständige Traurigkeit und natürlich Anjus Temperament. Verdammt coole Einstellungen [ vor allem wenn die Bösen anrücken ], eine staubige Szenerie, Schwertkämpfe, Kibakichis Verwandlung wie auch dessen Moves – dies alles erfreut das Auge. Dramatik und herzliches fehlen hier ebenso wenig wie Trauer. Trauer, weil es kein Happy End geben kann. Wobei ich die Musik loben muß, denn sie baut einen wieder etwas auf - allein das Titellied prägt man sich schnell ein. Und intensiviert so manche Szene. Hier gibt es jedoch keine Liebelei, nicht einer, der sich romantisch zeigte. Das fiel mir aber erst zum Schluß auf, somit hat der Film einiges richtig gemacht. Damals sagte mir der erste Teil mehr zu als der zweite. So auch heute. Anju und Kibakichi werden zurückkehren, schließlich haben beide noch ein Hühnchen miteinander zu rupfen....

    Note: 2


    8/10[/align]

  19. #44
    Mitglied Avatar von Filmfreak
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    Werewolf Warrior 2 – Die Rückkehr

    [align=center]Werewolf Warrior 2 – Die Rückkehr
    ( Kibakichi: Bakko-yokaiden 2 )
    Japan 2004



    Gereviewt wurde die deutsche Asian Film Network 2-Disc Special Limited Edition DVD


    Kibakichi wandert noch immer ziellos umher. Darin geht er regelrecht auf ^_^ Im ersten Teil haben sich die Yokai gefragt, ob es Menschen gibt, denen man noch vertrauen kann. Der zweite Teil beweist es mit Matsu und Sakuramaru. Matsu sorgt für Kibakichis Wohlergehen und Sakuramaru versucht Anjus Herz zu gewinnen. Es sind dieselben Zutaten vorhanden, die schon den Vorgänger schmackhaft gemacht haben. Zwei, bis dahin vernachlässigte, kamen noch hinzu: Liebe und Vertrauen. Der Film beginnt gleich mit einer Schnetzelei. Sakuramaru, ein gewissenloser Mensch, metzelt grundlos Menschen nieder. In einem Anfall von Wahnsinn, wie es aussieht. Er mag keine Menschen(frauen), die Yokai umso mehr. Dann begegnet er Anju. Erst etwas irritiert, weil sie keine Angst vor ihm zu haben scheint, dann sehr interessiert – wie sie heißt, warum sie den „Wolfsmann“ töten will etc. – schließlich verliebt er sich unsterblich in sie. Er möchte ihr helfen, wo er nur kann. Dieser knallharte Killer ist das beste Beispiel dafür, das Liebe einen verändern kann.

    Kaum zu glauben, aber wahr: Diese Szenen sind wirklich schön und taten (dem Film) wirklich gut. In Anjus Nähe benimmt sich Sakuramaru kleinlaut, richtig zahm, wenn sie ihn um was bittet, tut er es sofort. Auf der anderen Seite: Die blinde Matsu. Kurz bevor wilde Hunde sie attackieren, hilft Kibakichi in letzter Sekunde. Da er selber schwer verwundet ist, bittet sie ihn, ihm helfen zu dürfen. Matsu hat keine Angst, geht behutsam, mit reinem Herzen und guter Absicht an die Sache ran, damit er sich wohlfühlt. Sie ist genauso stur wie er, damit bricht sie aber seinen Groll gegenüber den Menschen. Wenigstens ein bißchen. Und stets mittendrin – die Haupthandlung: Anju, die noch eine offene Rechnung mit Kibakichi zu begleichen hat. Wer sich in Kibakichis Universum aufhält und besonders zu ihm gehört, braucht nichts befürchten, alle anderen jedoch haben keine Zukunft und sterben wohl oder übel. So lautet nun mal das «Kibakichi»-Gesetz. Als Sakuramaru beispielsweise im sterben liegt, streicht er Anju sanft über die Wange und berührt zärtlich ihre Fangzähne.

    Hatte was romantisches, wenn es nur nicht so traurig wäre. Berührte jedenfalls das Herz. Hier hätte es sich gezeigt, das Mensch und Yokai doch miteinander können. Nicht nur ein friedliches zusammenleben, sondern sogar Beziehungen führen, heiraten und Kinder kriegen. Der normale Brauch auf Erden. Liebe verbindet eben. «Werewolf Warrior 2» ist um zirka 15 Minuten kürzer, auf ausdauernde Kämpfe muß man aber auch hier nicht verzichten. Besonders der finale Kampf - Anju Vs. Kibakichi – sieht einfach nur cool aus. Beide komplett verwandelt, stehen sie sich als Werwölfe gegenüber. Und Anju ist da ebenso hübsch wie haarig - Sakuramaru hätte seine wahre Freude daran gehabt ^_^ Die Choreographie hat was von einem Tanz. Ich mochte vor allem die Liebelei und die Veränderung, die sich daraus ergab. Selbstverständlich das traurige, ohne dem wäre der Film nur halb so gut. Von den Mädels nur Anju und die Geschichte, so kurz sie war, konnte ebenso überzeugen. Dennoch ein Tick schwächer als der Vorgänger. Nach solch einem offenen Ende, was nun?

    Note: 3


    7/10[/align]

  20. #45
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    Bystanders

    [align=center]Bystanders
    ( 6wol-ui ilgi )
    Südkorea 2005



    Gereviewt wurde die deutsche MFA+ DVD


    Mitten auf einer belebten Fußgängerbrücke geschieht ein Mord - ein Schüler wird brutal mit dem Messer niedergestochen. So fängt der Film an. Ein gelungener Einstieg, wie ich meine. Der Look, die Kamerapositionierung, der Regen und viele Fragezeichen. Die Polizisten Jayoung und Dongwook – beide befreundet und enge Partner – werden auf den Fall angesetzt. Vor allem der weibliche Part des Duos ist sehr eigen. Isst gern nach einem Nickerchen, trinkt schon mal, springt nicht gerade zimperlich mit Dongwook um, aber gerade das macht sie ja so liebenswert. Sie ist aber auch eine, die sehr logisch denkt, mit und um die Ecke denkt. Außerdem vertritt sie ihre Ansichten konsequent. Womit sie meistens recht behält. Jayoung ist echt gut, mein Liebling wenn man so will. Bei ihr geht’s aber privat ebenso turbulent zu wie bei ihren Ermittlungen. Das zentrale Thema der Geschichte: Mobbing. Natürlich die in der Schule und was daraus entstehen kann, wenn man dem nicht sofort Einhalt gebietet.

    Da gibt es so ein Tagebuch, rausgerissene Seiten und ein jedes der Opfer, die seit dem Mord auf der Brücke in bestimmten Abständen auftauchen, haben Kapseln im Magen, mit Ausschnitten aus jenem Tagebuch. Der Mörder ist schnell gefunden, nur sie zu überführen dauert. «Bystanders» begibt sich gezielt auf die Spuren der „Zuschauer “. Darf sich spannend nennen, mit den geschickt eingestreuten Taten werden Hintergründe vermittelt und die Ermittlungen ergeben den Rest des Puzzles. Ein kleines Stück fehlt aber noch. Der Film ist unterhaltsam, aber nicht unbedingt auf eine freudige Weise. Schließlich wird man hier gefordert. Wobei die erste Hälfte des Films leichter und freundlicher und witziger daherkommt. Nach und nach wird’s ernster, um dann in einem Finale den Schock anzubringen. Wir, die Zuschauer, dürfen dabei zusehen wie eine Mutter aufgrund des Mobbings an ihrem Sohn daran zerbricht. Und schließlich einen folgenschweren Entschluß fasst. Besonders der Schluß ist tragisch und bewegend zugleich. Der bleibt haften. Dies ist der letzte, traurige Rest vom Puzzle. Damit wird man entlassen, falls man das so nennen kann....

    Note: 2


    8/10[/align]

  21. #46
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    Cursed

    [align=center]Cursed
    ( 'Chô' kowai hanashi A: yami no karasu )
    Japan 2004



    Gereviewt wurde die deutsche Cult Movies Entertainment DVD


    Wollt ihr euren Feinden etwas schenken oder euch selbst was schlechtes tun, dann schaut CURSED – denn der Titel ist hier Programm. Nach dem „Genuß“ des Filmes glaubt man tatsächlich verflucht zu sein, so „toll“ kommt er daher. In diesem Pool aus unschönem kommt noch hinzu, das die Disc wie auch die Synchro nicht viel besser sind. Einfach nur billig. Einzig die 3er-Sequenz vermochte eingermaßen Interesse entfachen: Da werden 3 Personen gleichzeitig den Fluch zu spüren bekommen. Jeder auf ne andere Weise. Vor allem bei der Frau, die gerade Essen machen wollte - für sich und ihren Freund - den Kühlschrank öffnet und darin ein Mädchen entdeckt, könnte ich immer noch in Jubel ausbrechen. Jedenfalls ging es nicht gut aus. Was gut ist, schließlich gehört das zum guten Ton in einem Horrorfilm ^_^ Mit der gelungenen Kombination wie auch den Schnitten aus allen dreien, plus der Musik – welche einem bekannt vorkommen dürfte - hat man wirklich etwas gutes gesehen. Allerdings nur dieses eine Mal, für ein paar Minuten, dann wieder ein Abstieg aller erster Güte. Das man aus einer guten Idee derart konsequent nichts draus machen kann, sowas sieht man echt nicht oft. Schreckliche Dialoge, unterirdische Handlung, Schauspielkunst sucht man hier vergebens. Bereits nach 10 Minuten dachte ich mir, wann es denn endlich vorbei ist. Gefühlter Horror².

    Note: 6


    0/10[/align]

  22. #47
    Mitglied Avatar von Corrode_Blossom
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    RE: Cursed

    Zu Cursed:

    Da hast du sowas von Recht. Ich weiß nicht, warum ich diesen Film damals überhaupt geschenkt bekommen habe .. da kann mich wohl jemand wirklich nicht leiden. :angst:
    Jedenfalls bin ich diese DVD zum Glück für wenigstens 5 Euro wieder losgeworden!

    NIEMALS ANSCHAUEN!

  23. #48
    Mitglied Avatar von witzlos
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    [align=center]

    Story:
    Ein katholischer Priester stirbt bei einem Experiment und erwacht wie durch ein Wunder wieder zum Leben als Vampir. Doch der Preis für die Unsterblichkeit ist hoch: Der Priester, der nur Gutes tun will, kämpft nun gegen sinnliche Begierden, die ihn die sieben Todsünden begehen lassen.

    Meine Review:
    Mal wieder ein Film von Park Chan-wook. Doch war Oldboy ein gutes Action-Psycho Spektakel, kommt Durst eher trüb und "sinnlos" herbei.
    Die Filmbeschreibung versprach mir sehr viel. Ein Priester im Zwispalt, er wird zu dem was er immer verabscheut hat und muss nun damit leben.
    So dachte ich mir...aber Pustekuchen. Nach ca. 2 Minuten hat er sich mit seinem Leben als Vampir abgefunden. (Nur töten will er nicht, tut er nur ein Mal)
    Ein junges Mädel das ihn verführt und ihm seine Jungfräulichkeit nimmt. Dieses Mädel ist der einzige Lichtblick im Film. So durchtrieben, aber so wunderschön. Die Charaktere sind durchweg gestört. Es geht viel um Sex zwischen dem Mädchen und dem Priester, hin und wieder wird mal etwas Blut gesaugt. Gegen Ende wird es dann nochmal etwas Blutiger, bis es zu einem Ende geht, das ich eigentlich sehr cool fand. Die wenigsten Vampir Filme enden so^^
    Allgemein ist schon etwas Humor mit in dem Film, der aber leider viel zu spährlich gesäät ist. Größtenteils geht es wirklich nur um Füße und Achseln lecken xD

    Fazit:
    Man hätte viel mehr aus dem Film machen können. Denn leider ist das alles etwas sehr unglaubwürdig. Einzig das Setting ist gut gewählt. Auch die Schauspieler sind gut. Nur hat mir der Zwispalt des Priesters gefehlt. Aber Pluspunkte gibt es für das Mädel (Namen nicht weiß^^). Sie hat mich überzeugt und hat gut gespielt und auch ihre Rolle war so schön gestört.
    Alles in allem:

    4/10 Punkten[/align]
    R.I.P. liebes CIL-Forum


  24. #49
    Mitglied Avatar von Filmfreak
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    Bichunmoo

    [align=center]Bichunmoo
    ( Bichunmoo )
    Südkorea 2000



    Gereviewt wurde die deutsche I-ON New Media 2-Disc Special Edition DVD


    Klassische Liebesgeschichte mit entsprechendem Ausgang. Durch den gesellschaftlichen Stand auseinandergerissen fristet Jinha ein Leben in Kampf und Einsamkeit. Sullie (Kim Hee-seon) und Jinha (Shin Hyeon-joon) kennen sich seit Kindertagen – haben sich da lieben gelernt. Allein das dürfte schon dramatisch genug sein, doch das dicke Ende kommt erst noch. Zugegeben, der Film gefällt mir nicht durchgehend. Dauerte lange bis ich richtig drin war und Kontakt hatte bzw. mit ihm verbunden war. Es finden sich hier tolle Bilder, viel Liebe und Leid, Kampfszenen wie auch Dramatik ohne Ende. Etwa als Jinha zur Attacke bläst und Rache nimmt an jedem einzelnen, der für seinen „Verlust“ verantwortlich ist - dann wird es besonders spannend. Schön war ebenso, das die Liebe, obwohl die zwei auseinandergerissen wurden, und er sich damit veränderte, nie erlosch. Ich würde sagen, seine Veränderung machte viel aus. Nicht mehr der brave, dem alle auf der Nase herumtanzen, sondern der gefürchtete, der allen Angst macht. Die Schwertkämpfe seiner kleinen aber feinen Armee gehen flink von der Hand und gefielen mir von allen am besten. Das herausragendste aber am gesamten Film war, der romantische Schlußpunkt, als Sullie in Jinhas Armen starb. Dann noch seine freiwilige Entscheidung Sullie zu folgen, um endlich mit ihr zusammen zu sein – für immer und ewig. Das muß man gesehen haben. Ohne irgendwelche Störenfriede, die die Liebenden je wieder trennen werden. Schwer am schluchzen, vergißt man bei so einem tragisch-schönen Ende gerne, das es nicht immer so gut war.

    Note: 3


    7/10[/align]

  25. #50
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    6.043
    [align=center]KOIZORA

    [/align]


    Die 16-jährige Mika ist ein ruhiges Mädchen, das den Himmel liebt und fest daran glaubt, dass sich ihr momentanes Leben mit ihrer Familie und vor allem sie selbst sich nicht verändern wird. Das ändert sich jedoch sehr schnell, als der direkte und unkomplizierte Hiro ihr ihren ersten Kuss stiehlt und zu Mikas großer Liebe wird.
    Dem glücklichen Pärchen stellen sich immer wieder große und kleine Hindernisse in den Weg. Am Ende ist Hiro weg, doch den Himmel liebt Mika noch immer...

    Quelle: http://www.j-dorama.de/s/546/koizora/#ixzz14MxEMKTw



    Ich habe zuerst den Manga gelesen, bis mir auffiel, dass ich den namen kannte und eden film zufällig bei mir rumstehen sah... ich hatte ihn nie geguckt und dann vergessen. SCHANDE ÜBER MICH! Ich liebe diese Geschichte! obwohl mich dasmanga noch weitaus mehr bewegt hat, war der film so unglaublich schön udn traurig.
    JEtzt werde ich versuchen das Dorama dazu zu finden. T____T Ich heulsuse!

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