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Thema: Welchen asiatischen Film habt ihr zuletzt gesehen? (Review u. Bewertung)

  1. #1
    Mitglied Avatar von Ayumi-sama
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    [align=center]Karaoke Terror
    (OT: Shôwa kayô daisenshû, Japan 2003)
    Cast: Ryuhei MATSUDA, Kayoko KISHIMOTO, Masanobu ANDO, Kanako HIGUCHI, Hiroyuki IKEUCHI, Yoshio HARADA, Shungiku UCHIDA
    TV-Ausstrahlung: Nacht von 5. auf 6. Dezember, 0:05Uhr, arte



    Inhalt:
    Die Mitglieder der Karaokegruppe 'Die Midoris' sind geschockt, als eine von ihnen brutal ermordet wird. Die Frauen machen den jungen Mörder ausfindig und nehmen Rache. Dies wiederum kann von dessen Freunden, ebenfalls leidenschaftliche Karaokesänger, nicht akzeptiert werden, und schon bald kämpfen die ungleichen Gruppen mit immer absurderen und gewalttätigeren Mitteln bis zum bitteren Ende .


    also ich weiss ja ned aber...ich fand diesen Film einfach nur schwachsinnig und schlecht
    der Anfang war schon recht ok bzw fing es ganz normal an aba dann kam ne Szene wo ich shcon dachte OMG?!
    eine der Frauen wurde von einem ihrer Arbeitskollegen gefragt "Lust auf einen F*piep*?" und sowas ähnliches begleitete den ganzen Film.
    der ganze Film wirkte auf mich irgendwie total unrealistisch und wie shcon gesagt total schwachsinnig.
    Bsp: Die Jungs wollten sich ne Tokarev besorgen und der Verkäufer fragt nach den Gründen und der Grund sie wollen "Frauen mittleren Alters" ermorden war für den genug die Waffe zu verkaufen...erm..ja...
    ebenso wie die alle mit den Ermordungen ihrer Freunde umgehn....
    und dieses ewige Rache nehmen fand auch kein Ende
    erst die Frau, dann der Freund, dann die nächste Frau usw bis nur noch einer übrigbleibt....

    ich weiss ja ned aba entweder hab ich den "Witz" an diesem Film ned verstanden oder ich bin einfach ned der Typ für solche Filme.
    Und ehrlich steh ich auch ned auf sone Gemetzel/Horror etc Filme
    Dazu kam noch, dass ich Ryuhei Matsuda irgendwie unsympatisch finde, ich mag ihn einfah ned...


    Bewertung: 2/10[/align]

  2. #2
    Mitglied Avatar von witzlos
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    [align=center]Nightmare Detective[/align]

    [align=center][/align]

    [align=center]DIE STORY Die junge Polizistin Keiko ermittelt in zwei mysteriösen Todesfällen. Beide Leichen werden bestialisch entstellt in ihren Betten aufgefunden, ohne Hinweis auf Fremdeinwirken. So sieht zunächst alles wie Selbstmord aus, doch Keiko findet einen bizarren Zusammenhang zwischen den Toten heraus: Beide wählten kurz vor ihrem grausamen Ende die Zahl „0“ auf ihren Mobiltelefonen. Die Ehefrau eines der Opfer ist überzeugt, dass ihr Mann nachts in seinen Träumen angegriffen wurde. Liegt der Schlüssel zu den rätselhaften Ereignissen in den Träumen der Opfer? Als Keiko einen Mann mit dem mysteriösen Namen „Nightmare Detective“ aufspürt, der angeblich in die Träume anderer eindringen kann, wittert sie eine Spur. Doch damit begibt sie sich selbst in tödliche Gefahr, denn Träume kann niemand kontrollieren...[/align]

    [align=center]Meine Meinung: Ich fand den Film stellenweise etwas langweilig, da er trotz einer Spielzeit von ca 90min. sehr langatmig ist. Außerdem konnte ich diesem Film nicht wirklich Folgen, weil ich ihn stellenweise nicht verstanden habe(kann auch an meiner Dummheit liegen). Trotzdem fand ich ihn faszinierend und finde die Anspielungen auf das reale Leben sehr gut. Ich würde ihn mir auf jeden Fall nochmal ansehenDas war der erste japanische Film den ich gesehen habe^^[/align]

    [align=center]6/10[/align]
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  3. #3
    Atreanijsh
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    [align=center]The Drummer[/align]
    [align=center](2007)[/align]

    [align=center][/align]

    Inhalt:
    Sid (Jaycee Chan) ist Drummer einer Rock-Band in Hongkong und lebt ein draufgängerisches Leben. Stets auf der Suche nach Ärger, lässt er sich auf eine Affäre mit Carmen (Hei-Yi Cheng), der Freundin von Stephen Ma (Kenneth Tsang), ein. Ma betreibt dubiose Geschäfte mit Sids Vater Kwan (Tony Leung Ka Fei), welcher Anführer einer Gang ist. Als die Geschichte auffliegt, setzt Ma den Vater von Sid unter Druck: Er verlangt, dass dem Jungen beide Hände abgehackt werden.
    Kwan ist immer schlecht gelaunt, doch jetzt hat sein Sohn das Fass zum überlaufen gebracht. Trotzdem will er ihn vor Stephen Mas Absichten schützen und schickt ihn in die Berge Taiwans. Dort angekommen langweilt sich der Grossstädter erst mal fast zu Tode. Doch per Zufall trifft er in den abgelegenen Wäldern auf einem Hügel eine Gruppe von Zen-Perkussionisten...

    [align=center][/align]

    Meinung:
    Kein absoluter Top-Film aber doch interessant anzuschauen weil mich diese Art zu trommeln schon fasziniert^^
    Die Story und ihre Tiefgründigkeit bietet leider nichts wirklich Neues. Zu mal ich irgendwie etwas gebraucht habe um dahinter zu steigen (bin wohl einfach zu doof ôo).
    Ein grundsolider Film der aber aufjedenfall nicht langweilig wird und schon Anspruch und eine Aussage hat^^

    [align=center]
    6/10[/align]

  4. #4
    Mitglied Avatar von witzlos
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    [align=center]UZUMAKI - Out of this World[/align]

    [align=center][/align]

    [align=center]Story: Ein mysteriöser Todesfall in einem kleinen Gebirgsdorf: Der Geschäftsmann Toshio wird tot in seiner Waschmaschine aufgefunden. Er starb auf höchst ungewöhnliche und rätselhafte Weise, indem sein Körper zusammengerollt und in der Form einer Spirale verbogen wurde. Laut Aussagen seiner Familie war er einige Tage vor seinem Tod besessen von allen Objekten, die eine Spiralform aufwiesen [...][/align]

    [align=center]Meine Review: Uzumaki ist ein sehr guter Film, will ich meinen. Er reißt einen mit seiner atemberaubenden Atmosphäre regelrecht mit. Der Film hat wunderschöne Szenen und auch die Kamreafahrten und die Spiele mit der Perspektive sind schön anzusehen und irgendwie erfrischend. Auch wie die Geschichte erzählt wird ist gut. Es fängt alles so unbeschwert an und man merkt wie die Spirale ihre Kreise immer enger zieht. Ich denke, man muss sich den Film in aller Ruhe mal angeschaut haben und ihn richtig auf sich wirken lassen![/align]

    [align=center]Auch hat der Film manchmal einen "lächerlichen" Eindruck gemacht, gerade gegen Ende, aber die Filmemacher sind dann auch wieder zur Ernsthaftigkeit des Films zurück gekehrt. Die Schauspieler fand ich auch Klasse, vorallem Shuichis Vater hat total überzeugt! Die süße Hauptdarstellerin sowieso

    Das Making Of des Film ist auch irgendwie putzig gewesen

    Fazit: Mich hat der Film überzeugt und gut unterhalten. Nicht der beste Film aller Zeiten, aber ein schöner Film![/align]

    [align=center]Bewertung: 8/10[/align]
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  5. #5
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    [align=center]Seom - Die Insel[/align]

    [align=center][/align]

    # Darsteller: Suh Jung, Kim Yoo-Suk, Park Sung-hee
    # Regisseur(e): Kim Ki-duk
    # FSK 16
    # Produktionsjahr: 2000
    # Spieldauer: 86 Minuten

    Inhalt:
    Der koreanische Festivalskandal The Isle schockiert mit schonungslosen Bildern einer selbstzerstörerischen Liebe. Ein Film voller visueller Kraft, inszeniert mit atemberaubender Ökonomie. Ein filmisches Meisterwerk!

    Regisseur Kim Ki-Duk, südkoreanisches Enfant terrible, feierte im Jahr 2000 mit The Isle seinen internationalen Durchbruch. Seit seiner Premiere auf dem renommierten Filmfestival von Venedig eilt ihm der Ruf eines schwer zu ertragenden Schockers voraus. Eine Filmkritikerin fiel in Ohnmacht, andere verließen angewidert den Kinosaal. Dabei ist The Isle zuallererst eine Liebesgeschichte, eine atemberaubende Reise ins Unbekannte, die so nur das Kino leisten kann.

    Die Geschichte spielt an einem idyllischen See, weitab von den hektischen koreanischen Großstädten. Die schöne Hee-Jin (Suh Jung) bringt Angeltouristen zu ihren winzigen Hütten, die, auf Pontons treibend, über den See verteilt sind, und versorgt sie mit Essen, Getränken und Ködern. Manchmal kommen die männlichen Gäste auch alleine. Dann rudert sie nachts zu ihnen und bietet sich selbst an, für Geld. Eines Tages mietet sich der stille Hyun-Shik (Yoosuk Kim) in der blassgelben Hütte ein. Hyun-Shik ist auf der Flucht. In einer Rückblende erfahren wir von einem Mord, in Eifersucht begangen. Nachdem ihn eine Polizeikontrolle in Panik versetzt und er sich auf drastische Weise das Leben nehmen will (er verschluckt eine Schnur mit Angelhaken um sich die Innereien aus dem Leib zu reißen), rettet ihn Hee-Jin. Zwischen beiden entwickelt sich eine selbstzerstörerische Liebesgeschichte.

    Regisseur Kim Ki-duk erzählt diese einfache Geschichte mit geradezu atemberaubender Ökonomie. Das Unheil nimmt seinen Lauf, die Idylle, unter deren Oberfläche es von Anfang an gegärt hat, wird Stück für Stück zerstört. Der Film scheut sich nicht, den inneren Konflikt seiner Figuren auf körperliche Weise, das heißt vor allen Dingen auf schmerzhafte Weise, spürbar werden zu lassen. Schwer auszuhalten ist der Film nicht wegen der wenigen, jedoch zugegebenermaßen drastischen Gewaltszenen. Schwer auszuhalten ist The Isle vielmehr wegen der zwangsläufigen Entwicklung, die die Geschichte nimmt und aus der es keinen Ausweg gibt, ob es uns gefällt oder nicht. Lässt man sich jedoch auf diese Zumutung ein, wird man mit einer Reise belohnt, die aus den formelhaften, mythenüberladenen Geschichten wegführt. Man möchte es dem Film aufrichtig wünschen, dass es nicht wenige sind, die reich beschenkt zurückkehren. --Thomas Reuthebuch

    [Quelle: Amazon.de]


    Dem Film konnte ich nicht viel positives abgewinnen.
    Die Inhaltsangabe fand ich recht interessant, ich hab auch irgendwie mehr von einer "Liebesgeschichte" erwartet. Beschränkt hat es sich, meiner Meinung nach, eher auf eine Sex-Geschichte, gespickt mit ein bisschen Träumerei und Eifersucht.
    Besonders diese Sache mit den Angelhaken (nicht nur, dass Hyun-Shik diese verschluckt, um sich umzubringen, nein, auch Hee-Jin versucht sich damit umzubringen... auf äußerst ungewöhnliche Weise...). Äußerst unglaubwürdig fand ich dann dazu, dass Hee-Jin, Hyun-Shik "versenkt", um ihn vor der Polizei zu verstecken, ihn dann an der Angel wieder aus dem Wasser herauszieht, wie einen Fisch und - Wunder über Wunder - alle Haken, die sich noch in seinem Rachen (?) befinden herauszieht (und ja er überlebt).
    Zudem scheinen alle "Touristen" nur eins im Sinn zu haben: Sex.

    Kurz: Ich hatte mir wirklich mehr erwartet. Vielleicht eine zärtlichere Liebesgeschichte (ähnlich wie bei Bin-Jip vielleicht, denn gesprochen wird in diesem Film auch nicht besonders viel...)?

    Das einzig gute, was ich "Seom" abgewinnen konnte, war die Idee mit den Angelhütten auf dem See.

    Deswegen:
    [align=center]
    1/10[/align]

  6. #6
    Mitglied Avatar von witzlos
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    RE: Biohazard: Degeneration

    [align=center]Pulse[/align]

    [align=center]

    Story:
    Kudo Michi arbeitet in einem Gewächshaus in Tokio. Ihr engerer Freundeskreis besteht aus drei Kollegen: Sasano Junko, Toshio Yabe und Taguchi. Taguchi ist schon einige Tage verschwunden, weil er an einer Diskette arbeiten will. Michi sucht ihn in seinem Apartment auf, und er wirkt gesund. Als sie ihm den Rücken zudreht, erhängt er sich blitzschnell – oder sprach sie mit einem Toten?[...][/align]

    [align=center]Kawashima Ryosuke ist ein Student der Wirtschaft. Als absoluter Computeranfänger will er sich das allererste Mal ins Internet einwählen. Sobald er den Albtraum von Windows-Installation und EULA hinter sich hat, wählt sich der PC selbst ein, und besucht stockfinstere Webcams, die versteinerte, schweigende Silhouetten erkennen lassen[...][/align]

    [align=center]Meine Meinung:
    Was kann man zu diesem Film sagen...mhh. Erstmal eine sehr gute Story mit interessanten Charackteren. Zeitweiser ist der Film zwar etwas langatmig, aber er weiß auch zu erschrecken und zu gruseln. Wie in fast jedem japanischen Horrorfilm muss man auch wieder über dieses Ende rätseln, da die Geschehnisse nicht richtig aufgeklärt werden. Man bekommt zwar Tipps im Film, doch ob die so stimmen weiß man nicht. Aber die Story hat mich wirklich überzeugt und gefesselt. Dieser Film hat 2 Handlungsstränge die am Ende aufeinander treffen und wie ich finde nimmt der Film ab diesem Zeitpunkt eine seltsame Wende. Ab da hat mir der Film nicht mehr soo gut gefallen, war etwas seltsam. Aber nunja, Pulse hat mich überzeugt, ich mag diesen Film![/align]

    [align=center]Bewertung:
    7/10[/align]
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  7. #7
    Mitglied Avatar von Filmfreak
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    Tenshi

    [align=center]Tenshi
    Japan 2006



    Gereviewt wurde die Hong Kong Panasia DVD


    „Ein Engel auf Erden“, nein, damit meine ich nicht Michael Landons großartige Serie um einen Engel der gutes tut um den Menschen zu helfen, obwohl das hier auf Tenshi ebenso zutrifft. Doch dieser Engel ist weiblich, besitzt Flügel, hat keinen Helfer und wird gespielt von Kyoko Fukada ( „Kamikaze Girls“ ). Sie ist ein Engel der nie spricht, kein einziges Wort [ höchstens mit Mimik ], der liebend gern Gin Lime trinkt und ganz nebenbei auch unseren „Problemkindern“ hilft, damit sie im Leben wieder Fuß fassen. Kato arbeitet in einem FamilyMart Teilzeit, Mizuho, eine Junior High Schülerin, wird von ihren Klassenkameradinnen gemobbt, hat es daheim aber nicht weniger einfach, Yoshikawa ist ein alleinerziehender Vater mit seiner kleinen Tochter Chii, und dann gibt es noch zwei Schwestern, die sich die Wohnung teilen. Verschiedene Handlungsstränge, die manchmal sogar aufeinandertreffen.



    So trifft zum Beispiel Kato auf Yoshikawa und somit Chii auf unseren Engel. Doch der Film fängt mit Kato an: In der Disco allein und verlassen bestellt er sich sein Gin Lime. Das Glas steht bereits, er will es greifen, da schnappt ihm doch jemand sein Glas weg und säuft es recht schnell leer. Kato bestellt sich noch eins, kaum will er abermals hingreifen, ist das Glas wieder am Munde des Engels. Leicht genervt will Kato heimgehen, sie verfolgt ihn. Da er ein Rad dabei hat, denkt er natürlich, das er leichtes Spiel hat, wünscht ihr eine „Gute Nacht“ und radelt davon. Daheim jedoch säuft sie ihm wenig später wieder sein Glas Gin Lime leer und küsst ihn. Das ist nicht nur im realen Leben ein wahrer Freudenspender, sondern auch in Tenshi. Dies wird sogar visuell verdeutlicht, wie die „Kraft“ ihn überkommt. Ein Kuß als "Starthilfe".



    Denn ab jetzt ist Kato zwar immer noch lustig, vor allem wenn er mit dem Engel auf der Straße kräftig rumstreitet [ mit Händen und Füßen ], aber nur er sie sehen kann, die Leute sich jedoch wundern was er da macht, ist in seinem Vorgehen bei Mädels wesentlich mutiger, alles geht leichter von der Hand, wie eben die Arbeit, bei der er zu singen beginnt und so aus sich heraus geht. So ergeht es auch Mizuho, nachdem sie sich das Leben nehmen wollte. Ein Kuß und sie wirkt ebenso wie verwandelt, dennoch bekommt nicht jeder einen, wie ich noch anfangs dachte. Bei den zwei Schwestern erscheint unser Engel nur um sich die tägliche Dosis Gin Lime abzuholen, die sie anscheinend braucht um über die Runden zu kommen. Witzig wird es bei den Schwestern genauso, wenn die zwei sich streiten, wer denn das Glas leer gesoffen hat. Es sind trotz allem in erster Linie die zu Herzen gehenden Geschichten, der „Auserwählten“, die den Film so schön werden lassen. Gefühle sind hier Trumpf.



    Tenshi ist ein ruhiger Film, mit einer ruhigen Kamera, der sich für die Charaktere sehr viel Zeit nimmt, dazu immer sehr schön mit im Hintergrund, die dezente Musik, die dem ganzen den letzten Schliff verleiht. Na klar: Ohne die Schauspielleistungen wäre der Film nur halb so gut. Ich konnte viel sehen was mir zusagte in den 117 Minuten, zudem wurde ich zufrieden aus dem Film entlassen. Nicht vergessen darf ich: Tenshi basiert auf dem Manga „ANGEL“ von Erika Sakurazawa. Sollte ich mir vielleicht auch mal zu Gemüte führen, nachdem ich den Film jetzt in so guter Erinnerung habe. So lange wollte ich mir Tenshi schon anschauen, jetzt endlich hat der Engel seinen Dienst ( erfolgreich ) getan und sucht sich wahrscheinlich schon seine nächsten Gin Lime-Opfer.

    Note: 2


    8/10 [/align]

  8. #8
    Mitglied Avatar von Filmfreak
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    Ping Pong

    [align=center]Ping Pong
    Japan 2002



    Gereviewt wurde die japanische Asmik Ace 2-Disc dts Special Edition DVD


    Ich liebe Tischtennis. Erblicke ich irgendwo eine Platte, juckt es mich direkt, und wenn ein Spiel ansteht, fühle ich mich wie im siebten Himmel. Ping Pong erinnert mich an meine Schulzeit, an meine Zeit im Verein und die Leidenschaft damals. Die Mangaverfilmung bringt uns diese Leidenschaft erklär- und spürbar näher. Zudem handelt er von der Freundschaft von „Peco“ Hoshino und „Smile“ Tsukimoto, der so genannt wird, weil er nie lacht. Ein ungleiches Paar. Diese beiden wird der Zuschauer auf Schritt und Tritt verfolgen. Peco ist einer, der aus sich heraus geht, rumschreit, der zeigt, das er hier ist, während Smile introvertiert, ganz ruhig und mehr für sich allein ist. Verlieren ist für ihn der „Sport“. Trotz allem: Der eine kann nicht ohne den anderen - Smile nicht ohne Peco und Peco nicht ohne Smile. Sie streiten nie. Jeder weiß, wie er seinen Kumpel anpacken muß. Dicke Freunde also. Das gefiel, nicht unbedingt Pecos Rumgeschreie oder Angeberei. Nervig war es dennoch nicht, war er ja sympathisch, witzig und nie egoistisch. Doch wenn es um die zwei ging, wurde alles fast schon „romantisch“, im Mittelpunkt sind die Gespräche, was sie bewegt - machmal wichtig, manchmal trivial - die Kamera langsam mit und eine ruhige Atmosphäre herrscht sowieso die meiste Zeit.

    Sogar während den Spielen wird gesprochen, allerdings geht es bei diesen ziemlich „actionreich“ und packend zu, wenn der knallhart ausgeführte Top- oder Sidespin an der Kamera oder am Gegner blitzschnell vorbeizischt. Hier ist die Leidenschaft für den Sport klar erkennbar, selbst die verfeindeten Spieler des Turniers zollen früher oder später einander den Respekt, eben durch das euphorische Spiel des anderen. Das sagte mir sehr zu. Als ich die Schauspieler so stark aufspielen sah, besonders in Verbindung mit den Einstellungen, wirkte alles sehr überzeugend. Visuell aufregend sind die Spiele, vor allem gegen Schluß, in denen längere Einstellungen bei den Ballwechseln, vorher waren es meist schnelle Schnitte, das hin und her zeigen und das mehr als eindrucksvoll. Jedoch habe ich das Bonusmaterial gesehen und war danach total geschockt. Mehr verrate ich aber nicht. Von der Choreographie bin ich jedenfalls begeistert, eben weil ich weiß wie die Spiele gemacht wurden. Stark sind die Charaktere insgesamt, sie haben viel zum zeigen [ Rückblenden bringen die Vergangenheit zu Tage ], viel zu sagen, jeder für sich so seine eigenen Probleme, die aufgearbeitet werden müssen, weil das Auswirkungen auf den nächsten haben könnte.

    Zusätzlich zu den zwei Turnieren, wie auch den Niederlagen, die ebenfalls verdaut werden müssen [ auf beiden Seiten: Peco und Smile ]. Rückschläge sind ebenso ein zentrales Thema bei Ping Pong, genauso wie das wieder aufrappeln. Der Film bleibt aber trotz „Problemchen“ immer auf der Höhe und immer interessant. Denn schon gleich danach kann es wieder „lebendiger“ zugehen. Davor ist man nie sicher. Mit lebendiger meine ich nicht nur den Spaß, der schön eingestreut wird. Lustig sind auch die Spitznamen: Peco, Smile, China, Dragon oder Akuma. Ping Pong lebt von den ruhigen Momenten, den eindrucksvollen Darstellern [ Arata als „Smile“ gefiel mir von allen am meisten, er hat mich an mich selber erinnert, dann noch Shido Nakamura, der den bösen „Dragon“ spielt ], selbstverständlich den fast schon genialen Spielen, mit schier unbesiegbaren Gegnern, und einer Kamera, die die Bilder entsprechend der Situation dynamischer oder langsamer einfängt. Deutsches darf man hier aber auch erwarten. Sei es, das der ein oder andere gerne in Deutschland spielen möchte, deutsches Bier mag, deutsch gesprochen wird oder später jemand in Deutschland spielt. Bei sowas fühlt man sich doch glatt heimisch ^_^

    Note: 2


    8/10 [/align]

  9. #9
    Mitglied Avatar von Filmfreak
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    Tampopo

    [align=center]Tampopo
    Japan 1985



    Gereviewt wurde die deutsche Sunfilm Entertainment DVD


    Eine kleine Warnung gleich vorweg: Diesen Film auf keinen Fall auf leerem Magen genießen, das wäre ein Fehler, sonst überkommt einem der Hunger ohne Gnade. Und der Film dauert 110 Minuten. Denn bei Tampopo wird über Essen nicht nur philosophiert und gestritten, vielmehr wird dies ausgiebig zelebriert. Schließlich handelt Tampopo nicht nur von der jungen Witwe Tampopo ( gespielt von Jûzô Itamis Ehefrau Nobuko Miyamoto ), die in ihrer kleinen Suppenküche eine ( wesentlich ) bessere Nudelsuppe kochen möchte, nein, der Film handelt von der Hingabe zum Essen, wie auch zu einer Frau, man kann beides hervorragend verbinden – das wird einem richtig vor Augen geführt. Das Ziel von Tampopo & Co. ist klar: Die beste Nudelsuppe weit und breit zu kreieren.

    Leider fehlt dazu das nötige Selbstvertrauen und die Hilfe von guten Freunden. Beim schauen von Tampopo mußte ich unweigerlich an “Der Herr der Ringe” und weitere Filme denken, bei denen sich Leute versammeln um etwas besonderes zu vollbringen. Denn hier ist es genauso: Alle Charaktere trudeln nacheinander ein, werden ausführlich vorgestellt - wie sie ticken, was sie können -, um der einen glorreichen Sache zu dienen. Sie heißen wie folgt: Goro ( Tsutomu Yamazaki ), Gun ( Ken Watanabe ), Meister ( Yoshi Kato ), Shohei ( Kinzoh Sakura ), Pisken ( Rikiya Yasuoka ). Alle nehmen diese Herausforderung mehr als ernst. Jeder von ihnen bringt seine Ideen, sein spezielles Können, seine Vorlieben mit ein und das Ergebnis ergibt was großartiges, witziges, charmantes.

    Doch die Handlung bleibt nicht nur bei unserem Lehrling Tampopo, sondern pendelt zwischen anderen Charakteren – von einer Handlung zur nächsten - hin und her, wieder zurück zu Tampopo. Diese Szenen gehen Hand in Hand mit der Hauptstory, um einige Beispiele zu nennen: Obdachlose, allesamt Gourmets, Kenner und Genießer, ein verliebtes Pärchen, die Essen in ihr Liebesspiel mit einbeziehen [ die zwei waren einfach spitze ], eine Familie mit sterbender Frau, oder die ältere Frau, die in einem Lebensmittelgeschäft alles anfassen und genüßlich zerdrücken muß u.v.m. Selbst hier darf die Liebeserklärung an das Essen [ Austern sind mit von der Partie ] und sogar das Trinken nicht fehlen.

    In diesem Film wird gekocht, gekostet, geschlürft, gegessen, getrunken, geliebt, geküsst, getrickst, gelernt, gelacht, gekämpft, geweint, geprüft, gestorben, geschrien und Geheimrezepte verraten. Die Musik ist genauso wie die Charaktere und die verschiedenen Geschichten innerhalb der Hauptstory, ebenfalls ganz, ganz stark und wirkt mit dem Film richtig episch. Am Ende wird’s etwas wehmütig, wenn die liebgewonnenen “5”, nach dem erfolgreichen Abschluß, alle wieder ihre eigenen Wege gehen und sich verabschieden. Ich wurde von der ersten Sekunde an sofort reingezogen in den Film, die Zeit verging so schnell, weil so gut, und ich hatte sehr viel Spaß.

    Tampopo ist wie ein leckeres Essen, das man immer wieder gerne zu sich nehmen möchte. Eben eine leckere Filmperle, die hungrig und vergnüglich macht. Fürwahr ein Kult-Klassiker, der nicht ungekostet bleiben will. Dem Zuschauer jedenfalls erwartet ein unterhaltsames, schmackhaftes Filmvergnügen.

    Note: 1+


    10/10 [/align]
    Geändert von Filmfreak (09.06.2016 um 13:20 Uhr)

  10. #10
    Mitglied Avatar von Kinta
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    [align=center]Visitor Q[/align]

    [align=center][/align]

    Puh es ging wohl nicht besser, ich habe den Film ohne Vorwissen in den Player gelegt und mich überraschen lassen. Was soll ich sagen, die meiste Zeit dachte ich nur WTF? Hatte mal gehört, es sei ne Komödie, ne dass trifft nicht zu. Aber doch dann am Ende gggggggaaaaaaaaannnnnnnnnzzzzzzzzzz tifschwarzer Humor, bei dem ich aber durch das Gezeigte nicht lachen konnte. Wollte den Film fast hier verreißen, aber je länger der Film nachwirkt, so bewusster wird mir der Streifen und ich glaube ich habe grade nen Meisterwerk gesehen. Jepp neben Audition und Dead or Alive definitiv der beste seiner Streifen. Aber hey ich gebe hier niemandem ne Empfehlung und werde ihn nicht bewerten. Zur Story gebe ich nur Stichwörter:
    Muttermilchdusche, Kot, Sex mit Leichen, Inzest.
    Ja das hört sich krank an und ist es auch, aber die Botschaft des Films hat im Nachhinein bei mir eingeschlagen wie ne Bombe. So jetzt ziehe ich mich zum philosophieren zurück.

    P.S. Hat ihn sonst jemand mal gesehen, würde mich echt interessieren.

  11. #11
    Mitglied Avatar von Filmfreak
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    Original von Kinta
    [align=center]Visitor Q[/align]

    [align=center][/align]

    (...) Zur Story gebe ich nur Stichwörter:
    Muttermilchdusche, Kot, Sex mit Leichen, Inzest.
    Ja das hört sich krank an und ist es auch, aber die Botschaft des Films hat im Nachhinein bei mir eingeschlagen wie ne Bombe. So jetzt ziehe ich mich zum philosophieren zurück.

    P.S. Hat ihn sonst jemand mal gesehen, würde mich echt interessieren.
    Nur kurz dazu, sonst springt mir Snow an die Gurgel

    Ich habe vor Jahren nur mal den Trailer gesehen und wollte diesen Film dann unbedingt anschauen. Es ist vielleicht eines der wenigen Filme, die mir von Takashi Miike gefallen. Zumindest sah der Trailer danach aus. Ich habe „Visitor Q“ nicht unbedingt aus den Augen veroren, jedoch habe ich ihn mir bis jetzt auch noch nicht angesehen. Kommt aber mit Sicherheit noch, und nachdem was Du mir hier auftischst, MUSS ich ihn mir ja antun, sowas tolles darf man nicht verpassen

  12. #12
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    Die Reise des chinesischen Trommlers



    In diesem Film spielt Jaycee Chan (der Sohn von Jackie) den Sohn eines Gangsterbosses, der nach Taiwan geschickt wird, dort eine "Trommelgruppe" kennenlernt und nach und nach ein neuer Mensch wird.

    Also die Darsteller spielen alle gut und man kauft ihnen die Rollen schnell ab. In der 2. Filmhälfte gibt es dann auch noch beindruckende Aufnahmen der Natur und Umgebung bei den Trommlern in den Bergen. Der Film braucht zu Anfang etwas bis man mit ihm warm wird, da er dort "nur" Gangsterdrama ist und der ganze philosophische Touch des Trommelns fehlt, aber er führt durchaus gut die Charaktere ein.
    Wenn es aber dann nach Taiwan geht und die Entwicklung der Hauptperson und die vielen philosophischen Teile im Vordergrund stehen, wird es richtig gut. Allerdings muss man wohl auf die Art von Film stehen. Gegen Ende fängt der Film sich dann an zu ziehen und manches wirkt hollywoodmäßig etws aufgesetzt. Aber dass verzeihe ich dem Film, da er auch dann wundervolle Musik bietet.

    8/10 Punkten

  13. #13
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    Liebesgrüße aus Peking

    [align=center]Liebesgrüße aus Peking
    ( Gwok chaan Ling Ling Chat )
    Hong Kong 1994



    Gereviewt wurde die deutsche Splendid Film DVD


    Viele Filme kenne ich nicht mit Stephen Chow, doch das was ich gesehen habe gefällt mir ganz gut [ SHAOLIN SOCCER, zum Beispiel ]. Obwohl ich nach dem ersten Durchgang von LIEBESGRÜSSE AUS PEKING noch nicht so angetan war, ergab sich nach mehrmaligem schauen der gesamte Charme des Films. Es war zuerst zu chinesisch, nicht wie der echte 007, der britische Geheimagent, dessen Missionen weltweite Kreise ziehen, sich damit auch identifizieren kann. Zu Beginn des Films zeigen sich Actionszenen, diese sagen mir nach wie vor nicht zu, die Titelsequenz, die gleich darauf folgt, etwas besser [ mit den tanzenden Mädels und einer Prise Witz ]. Was dann folgt ist natürlich das Highlight schlechthin, die Hauptspeise sozusagen.

    Der Reservist Ling Ling Qi [ 007 ] wird aus seinem 10-jährigen „Ruhestand“ geholt, um einen verschwundenen Dinosaurierschädel wiederzufinden. An seine Seite wird ihm Siu Kam gestellt, eigentlich eine Profikillerin. So einen „Spion“ hat man wahrlich noch nicht gesehen. Ling Ling Qi’s Ausstattung nutzt kaum etwas [ weder für ihn, geschweigeden für seine Feinde ], er kann nicht schießen, kennt sich mit Waffen allgemein nicht aus [ er bevorzugt lieber „den Dolch“ ], zudem hat er kein Talent um wirklich ein guter Agent zu sein. Unterschätzen sollte man ihn deswegen noch lange nicht, denn er hat einige verborgene „Talente“ [ darunter fällt sein ausgeprägter Charme, der vieles wieder in Lot bringt ]. Sein unvergleichliches Markenzeichen ist die Coolness, wie auch die Zigarette im Mund.

    Natürlich darf bei seiner ( kurzen ) 80-Minuten-Mission auch die Romantik nicht zu kurz kommen, die amüsanten Dialoge [ mit Siu Kam ], markige Sprüche, viel Humor, vor allem aber Stephen Chow, der diesen tollpatschigen, eigentümlichen Agenten sehr hingebungsvoll spielt. Am besten waren die Szenen in ihrer Wohnung - sei es der verdächtige Schrank oder der Mordversuch mit seiner eigenen Waffe [ Stichwort: Waffentest ]. Ich kam aus dem Lachen nicht mehr raus. Sonst entlockt der Film eher Schmunzeln, ist dennoch immer sehr unterhaltsam. Die deutsche Synchro ist genauso toll, sowohl die Stimme von unserem besten Spion, als auch die von Siu Kam [ eine sehr schöne Stimme und absolut passend ]. Mir gefällt LIEBESGRÜSSE AUS PEKING mittlerweile so gut, das ich den Film mindestens einmal in der Woche abspielen lasse. Wird somit wärmstens empfohlen.

    Note: 2


    8/10 [/align]

  14. #14
    Mitglied Avatar von Filmfreak
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    Shaolin Girl

    [align=center]Shaolin Girl
    ( Shôrin shôjo )
    Japan 2008



    Gereviewt wurde die japanische Geneon Entertainment 2-Disc Collector's Edition DVD


    Eine Verwandtschaft zu SHAOLIN SOCCER kann man nicht bestreiten, denn es gibt so einiges was die beiden Filme gemeinsam haben: Die Hauptperson möchte sein Shaolin Kung Fu unter die Leute bringen, kommt mit einer Sportart in Berührung, muß aber vor allem erst das Teamwork erlernen, die Mannschaft ist anfangs sehr undiszipliniert und können noch nichts, zudem gibt es dieselben ( gelben ) Trikots zu bestaunen. Anders ist hingegen die Sportart – von Fußball auf Lacrosse gewechselt -, wie auch die Hauptperson, die ist nämlich jetzt ein Mädchen und heißt Rin ( Kou Shibasaki ). Überhaupt ist alles eher auf weiblich getrimmt [ die Musik nicht ausgenommen ]. Also gute Voraussetzungen, möchte man meinen, das mir SHAOLIN GIRL zusagen müßte. Da bin ich schon beim Dreh- und Angelpunkt: Selbst wenn ich diesen Film als eigenständig betrachte, gibt es doch erhebliche Mängel zu beklagen: Seien es die Computereffekte [ viel zu viel, auch noch so penetrant offensichtlich ], die flache Story oder das fehlende mitreissende, was ich haben will als Zuschauer. Damit meine ich Spaß und Unterhaltung.



    Gegenüber SHAOLIN SOCCER verlor man soviel: Da ist zum einen das erfrischende ( naive ), die Vitalität, das kindliche, das romantische und allem voran aber, das Natürliche. Wo war das Herz? Oder kämpft man nicht mehr damit? Wenn gegen Ende nur noch Computereffekte dominieren, die Kunst des Kämpfens damit in den Hintergrund tritt, dann erfreut mich das keineswegs. Im ganzen Film wird Shaolin Kung Fu propagiert und am Schluß sieht man im Grunde nur die “protzigen” Effekte, was soll das? Selbst der Witz durfte in den Hintergrund treten, dieser tritt auch nur dann zutage, wenn zwei Darsteller aus eben jenem SHAOLIN SOCCER ein Stelldichein sich geben. Und nicht mal da konnte ich herzhaft loslachen. Nicht mit Wiedersehensfreude verwechseln ^_^ Während in SHAOLIN SOCCER alles Hand in Hand ging: Romantik, Training, Spiele, Humor, alles geschickt aneinandergefügt und nie ließ mich die Story auch nur eine Sekunde los. Dort ging nämlich die Post ab, das hatte Pepp. Hier in SHAOLIN GIRL aber ergriff mich nicht mal eine Szene so richtig, weder die vom Lacrosse, die Kampf- oder Dramatikszenen.



    Erst der Abspann begeisterte mit Spielszenen und einer Intensität die ich während des ganzen Films vermißt hatte. Hier wurde es plötzlich vergnüglich. Am Ende. In den letzten Sekunden. Allgemein hatte ich im Film eine solche Stadionatmosphäre total vermißt. Sehr schade, Kou Shibasaki ist eine meiner Lieblinge und hier durfte sie sich wirklich austoben, es ist ja nicht so das mir gar nichts gefiel. Sie spielte ihren Part ganz gut, ab und an gefiel das Training oder ein Spiel der Mädchen, sogar der ein oder andere Kampf, aber so richtige Highlights gibt es eigentlich gar nicht. Ich hatte ein paar mal das Gefühl, das man auch andere Filme mit einbringen wollte: Star Wars [ die dunkle Seite der Macht ] oder Kill Bill [ viele dunkelgekleidete Männer, zudem Maskenträger, kämpfen gegen eine einzige Frau, und zu Beginn, wenn Rin die Treppen runtergeht mit ihren Klamotten, dann sieht das aus, wie das, was unsere “Braut” anhatte ]. Auch konnte der Bösewicht im Film sich nicht so einbringen. SHAOLIN GIRL funktionierte trotz
    guter Ansätze irgendwie nicht so ganz.

    TRAILER


    Note: 3


    5/10 [/align]

  15. #15
    Mitglied Avatar von erri
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    [align=center]Bin-Jip - Leere Häuser von 2005 [/align]
    [align=center] [/align]

    Handlung: von Bin-Jip.de
    Tae-suk bricht in Häuser ein, deren Eigentümer verreist sind. Er will nichts stehlen, er will sich nur ein paar Tage sorgsam um den fremden Ort kümmern und dort wohnen. In einer luxuriösen Villa trifft er das unglücklich verheiratete Model Sun-hwa. Eine außergewöhnliche Liebe beginnt. Gemeinsam ziehen sie von einer leer stehenden Wohnung zur nächsten, bis die Polizei ihrem anarchischen Treiben ein vorläufiges Ende bereitet…

    Eigener Kommentar:
    Bin-Jip ist für mich ein kunstvolles Liebesdrama, welches vollkommen ohne worte der Hauptprotagonisten auskommen würde, doch die wenigen Worte, die sie aussprechen, machen ihre Beziehung und die Atmösphäre des Films noch echter und realistischer. Die darstellerische Leistung ist mehr als nur brilliant und mehr als fesselnd.
    Die gesammte Story und der Film selbst, sind eine kleine Obsession, ein meisterhaftes Knunstwerk, voll von großen Gefühlen, menschlicher Nähe, grausamer Isolation und Einsamkeit, wie ein Bündnis der unzerbrechbaren Liebe und Zuneigung füreinander! Ein ruhiger Film, der für mich laut, aufschreiend und zerstörend war, ebenso aufbauend und sorgend wirkte.

    Bewertung:
    In meinen Augen ist Bin-Jip ein kleines Wunder von Film, ein knustvolles Liebesdrama, was einen wirklich glücklich zurück lässt, was ich erst nicht dachte. Ein sehr poetischer Film. Der Film bekommt von mir 10/10 Punkten!

    [align=center][/align] [align=center]10/10 Sternen ~ Note: 1[/align]

  16. #16
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    Casshern





    Nach einem 50 Jahre währenden Krieg besiegt die Großasiatische Republik schließlich die Europäische Union, vereinzelte Rebellen ausgenommen. Doch viel mehr als ein umkämpftes Schlachtfeld ist nicht mehr übrig (andere Länder bzw. Kontinente werden nicht erwähnt). Die Überlebenden sind großteils todkrank und dringend muss eine Lösung für deren Probleme her. Dem Forscher Dr. Azuma gelingt dabei der Durchbruch. Mithilfe von Gentechnik ist er in der Lage, menschliche „Ersatzteile“ aus sogenannten Neo-Zellen zu erschaffen – erkrankte Organe könnten ohne Spender ersetzt werden. Als die Regierung die Finanzierung seiner Projekte verweigert, mit denen er nicht zuletzt versucht seine sterbende Frau zu retten, nimmt er verzweifelt die Geldmittel einer militärischen Organisation an. Diese plant seine Idee aufzugreifen und Supersoldaten zu generieren.



    Der aufwändige "Casshern" (Kosten: 5 Mrd. Yen, das sind ca. 36 Mio Euro) stellt das Regie-Debüt eines Video-Clip Regisseurs dar und basiert auf einer eher wenig bekannten japanischen Anime-TV-Serie namens 'Robot Hunter Casshan' (35 Episoden) aus den Jahren 1973/1974, die im Jahre 1993 bereits ein Remake als OVA in vier Episoden mit dem Titel 'Casshan: Robot Hunter' erhalten hatte.







    Meine Meinung: Ich weiß dieser Film hat mindestens soviele schlechte Kritiken, wie auch gute bekommen. Casshern wird mitsicherheit nicht jedem gefallen, vielleicht sogar den meisten eher nicht, aber ich denke auch ein paar wenige werden diesen Film zu schätzen wissen, denn bei mir blieb am Ende nur der Wow-Effekt. Die Kämpfe von Casshern erinnern stellenweise an ein Computerspiel und erinnern daran das es sich um eine Anime Adaptionhandelt. Wärend des Film kam bei mir einfach diese perfekte Endzeitstimmung auf, der Film ist düster, tragisch, voller Effekte und die Musik ist passend eingesetzt. Die Darsteller machen ihre Sache, lange 142 Minuten zimlich gut und am Ende war ich mehr als angetan von dem Film. Dies ist eigentlich ein Film, alleine der Effekte wegen, den man auf großer Kinoleinwand genießen müsste.
    Das einzig irritierende ist, dass das Zeichen der Neo-Sapiens doch stark an das Hakenkreuz erinnert.





    Daher bekommt der Film von mir 9/10 Punkten
    Bambule, Randale in Dortmund bleibt die Schale!!

  17. #17
    Mitglied Avatar von witzlos
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    [align=center]Oldboy[/align]

    [align=center]15 Jahre eingesperrt. 5 Tage Zeit für Rache[/align]

    [align=center][/align]

    [align=center]Story: Oh Dae- Su, ein durchschnittlicher Geschäftsmann und Familienmensch, wird von Unbekekannten scheinbar grundlos entführt und in ein fensterloses Zimmer gesperrt.
    Plötzlich, nach 15 Jahren, findet sich Oh Dae- Su in Freiheit wieder. Doch sein Albtraum ist damit längst nicht zu Ende... er fängt grade erst an.
    Quelle: DVD Rückseite[/align]

    [align=center]
    Meine Review: Der Anfang des Films hat mich sehr überzeugt. Die Jahre in Gefangenschaft sind sehr gut rübergebracht worden und schauspielerisch wirklich gut umgesetzt worden. Oh Dae- Sus Gedanken haben einen zum nachdenken gebracht und eine wirklich depressive Stimmung rübergebracht. Alles war sehr realistisch. [/align]

    [align=center][/align]

    [align=center]Der Mittelteil des Films hat meiner Meinung nach etwas nachgelassen. Vieles was dort passiert ist sehr übertrieben.

    Als Oh Dae- Su gegen diese Hundertschaft von Leuten kämpft, viel zu lang und seltsam gewesen, diese Szene.


    Aber der Mittelteil ist sehr wichtig für das Ende und den gesamten Film, deswegen kann man die nicht weglassen oder kürzen, denn alles hat seinen Sinn, was mich schon erstaunt hat, denn das ist im asiatischen Film nicht oft der Fall.[/align]

    [align=center][/align]

    [align=center]Das Ende des Films war wieder grandios. Der Wahnsinn von Oh Dae- Su nimmt vollkommen überhand. Alles was Oh Dae- Su am Ende erfährt über seine Gefangenschaft erfährt und wie es dazu kam, hat mich voll mitgerissen und so hätte ich das alles nicht erwartet.[/align]

    [align=center][/align]

    [align=center]Choi Min- Sik (Oh Dae- Su) ist ein wirklich grandioser Schauspieler und hat die Rolle des "Oldboy" wirklich gut verkörpert. Auch sein Kontrahent Woo-Jin (Name nicht mehr ganz im Kopf) wurde mit einer passenden Besetzung verkörpert.

    Obwohl die beiden ja Schulkameraden sein sollten, war der Alteresunterschied ja sehr krass. Das hat mich etwas gestört.

    Hach ja und die süße Mido hat ihre Sache auch sehr gut gemacht[/align]

    [align=center][/align]

    [align=center]Alles in allem war der Film wirklich gut und hat mich überzeugt. Auch wenn er teilweise etwas langatmig ist, was asiatische Filme aber sehr oft sind, war es ein guter Film und ist noch lange in mir nach geklungen.
    Wer einen Film mit verstörenden Bildern, guten Schauspielern und einer guten Story sucht, der wird in Oldboy voll auf seine kosten kommen![/align]

    [align=center]8/10 Punkten[/align]
    R.I.P. liebes CIL-Forum


  18. #18
    Mitglied Avatar von erri
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    [align=center]Attack on the Pin-Up Boys: Flower Boys' Series of Terror Events - Korea 2007



    Genre:
    Komödie, High-School Mystery-Thriller, Satire, Parodie

    Darsteller:
    Kim Kibum, Choi Siwon, Kim Heechul, Kim Youngwoon, Lee Donghae, Lee Sungmin, Lee Hyukjae, Shin Donghee, Kim Ryeowook, Han Geng, Kim Jongwoon, Park Jungsoo & Kwon Yuri.[/align]

    [align=center]Inhalt:[/align] Am 14. Februar wird unweit der Neulparan High School ein Anschlag verübt. Das Opfer: Sung-min Lee (Sung-min Lee), ein blonder Schönling der Schule. Die Tatwaffe: ein Beutel voller menschlicher Exkremente. Schon einen Monat später wiederholt sich das Ganze mit einem Anschlag auf den Sportler Kyung Han (Geng Han), wiederum einen Monat später folgt die Scheisse-ins-Gesicht-Attacke auf den Sänger Ye-sung (Jong-woom Kim). In der Blogsphäre sind die Angriffe das Thema Nummer eins und die Opfer werden zu wahren Stars. Unter den Schülern bricht darum das grosse Rätselraten aus, wer die nächste Zielscheibe sein könnte. Drei Kandidaten stehen ganz oben auf den Wettlisten: der Schulpräsident Si-won Choi (Si-won Choi), der coole Tänzer Hee-chul Kim (Hee-chul Kim) und der Judo-Captain Kang-in (Young-woon Kim). Doch wer ist eigentlich der Täter? Hee-chuls Kumpel Dong-hae Lee (Dong-hae Lee) und der Blog-Betreiber Ki-bum Kim (Ki-bum Kim) ermitteln auf eigene Faust.

    [align=center] [/align]

    [align=center]Eigener Kommentar:[/align]
    Oh Mein Gott, ich hatte selten so viel gelacht und Spaß bei einem Film gehabt, der Film ist eine wuderbare Satire und Parodie auf die eizelnen Charaktere der Band, auf die Branche und das extreme Verhalten der Medien und der Fans, einfach göttlich! Der Schönheitswahn der Medien und der heutigen Generation wird wunderbar auf dem Arm genommen! ebenso, bekommt der Betrachter eine wunderbar ironische Sichtweise auf das gesammte Spektakel! Ein kleiner Thiller mit Krimi-Elemtenen, einer guten Portion Blogger-Schulreport in einem High-School Komödien-Gag!

    Ebenso war es herlich, wie der Film gemacht wurde, mit den üblichen Klischeerollen, zusammengeschnitten und verfeinert mit Collagenartigen mitteln (was sehr "trashy" und asiatisch wirkte und so rüberkam) und wunderbaren anderen Kleinigkeiten, die sehr lustig, schräg und Unterhaltsam waren, dass der Film ein reines Gag-Konzert war, aber auch eine Obzession für jeden Fan der Band.

    Alle Mitglieder haben eine wunderbare schauspielerische Leistung dargelegt und es war schön dieses gute Schauspiel miterleben zu können.

    Alle Mitglieder haben tolle Rollen gespielt, die das Her erweichen lassen x3 Sungmin war ja wohl PERFEKT eingesetzt und Donghae auch, ebenso Han Geng, einfach alle! Kang-in war so geil und liebenswert (als das zweite Psyeudo-Fotoshooting dran war und der Panda seine Bambusblätter futtert und Kang-in mit einem Wassersprüher bespritzt, damit die Bilder noch erotischer werden und Eunhyuk Kang-in sexy findet xD), jetzt mag ich beide noch mehr <3 (und die Rolle von Eunhyuk wackelt immer mit den Füßen, das tue ich auch, IMMER! Wirklich IMMER! Davon können alle meine Sitznabarn ein Lied singen |D ) und Kibum hat seine Rolle perfekt gespielt =D Heechul war so heftig lustig xD Und Eunhyuk war zum knuddeln! Shindong war GÖTLICH, so knuffig und dann der Kot-Hut, ich habe mich wreggeschmissen vor lachen xD Ryeowook war so herrlich feminin und lustig, jede Szene mit ihm, war ein Genuss (Hach, er ist so toll =3) Und der Panda-bär (das sau geile Schulmaskottchen), der mitkämpfe im Judo-Club, einfach herrlich skurril xD

    Ich liebte die Szene, wo die "Pin-up Boys" mit dem Kot beworfen wurden und dieser verpixelt war, es war einfach zu herrlich, die Szenen in der Sporthalle waren wunderbar lustig. Wie die Lehrer auf die drei Schüler wetten, die das nächste Ziel sein könnten, die kranken Fanclubs der Schüler, die Pseudo-Fotoshootings in der Turnhalle, Die Tanzeinlagen, die Mediengeilheit, das kranke Wetteifern der drei möglichen, neuen Opfer, wer die "Scheiße abbekommt" (Sorry, für den Ausdruck, aber passte so perfekt.) Ein herrlicher Film zu Lachen und freuen.

    [align=center] [/align]

    [align=center]Fazit:[/align]
    Der Film war ein kleines, buntes Feuerwerk an Fröhlichkeit und guter Laune, wirklich SEHR empfehlenswert für jeden, der etwas lustiges und leichtes, mit einer gehörigen Portion Witz sehen mag und sich nicht davor scheut, etwas neues kennenzulernen! Als Super Junior-Fan ein MUSS!

    Ich gebe dem Film als Note eine 1, da er mich sehr unterhalten hatte, ich mit meinen Erwartungen übertroffen worden bin und die schauspielerischen Leistungen allesamt gelungen waren! Ebenso sehe ich den Film als Parodie an und als Satire, als diese ist er sehr unterhaltsam und gelungen.

    [align=center][/align] [align=center]10/10 Sternen ~ Note: 1[/align]

  19. #19
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    Wo kann man den Film gucken O____________________O?
    Bambule, Randale in Dortmund bleibt die Schale!!

  20. #20
    Mitglied Avatar von erri
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    Original von lisalein
    Wo kann man den Film gucken O____________________O?
    Ich schreib dir mal kurz eine PN dazu, okay? =3

  21. #21
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    Original von erri
    Original von lisalein
    Wo kann man den Film gucken O____________________O?
    Ich schreib dir mal kurz eine PN dazu, okay? =3
    würde mich auch interessieren :rolleyes2:

    hab kürzlich folgenden film gesehen:
    [align=center]GANGSTER HIGH
    [/align]
    es geht um bandenrivalitäten in der schule. eigentlich wollten eine gruppe junger schüler einen fußball club namens tiger gründen.
    doch dann kommt su-hee mit dem "TNT" club und fordert die tiger zu einem kampf heraus. es gibt immer wieder schlägerrein und an ständig andauernder krieg zwischen den clubs entsteht.

    echt guter film!!
    viel action und einmal "realistischere" fights... also nix nach 20 mal ins gesicht schlagen stehen die wieder auf.

    [align=center]
    9/10 STERNE!!![/align]

  22. #22
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    [align=center]ONG-BAK 2
    [/align]
    man man man ... der film ist eine entäuschung...
    die fights sind VERDAMMT GUT!!! :box: da kann niemand was dagegen sagen, aber die story ist echt schwach und hat dem film ONG-BAK nichts zu tun... komplett andere story... is so wenn man von autos erzählt und dann eine vorgeschichte über äpfel schreiben würde...

    mir hat auch nicht gefallen, dass tony jaa so lange durchhält. klar er ist der hauptdarsteller. aber er hat eine rießige offene wunde, gibt sand drauf verbindet die wunde selbst... dann gibts noch mal einen richtig orgen fight und dann steht er immer noch...



    naja außer den kampf szenen war der film mehr als schwach... leider muss ich aber sagen, denn ONG-BAK (der erste teil) hat mir nicht nur von der story her sehr gut gefallen, sondern die musik war genauso super ( leider gibts den soundtrack nicht instrumental), wie die kämpfe oder verfolgungsjagt durch die stadt. der erste teil war eig. abgeschlossen und gut erzählt. da hätten sie den film anders nennen sollen. naja was solls...
    empfehlenswert ist ong-bak 2 NUR wegen der fights, aber die habens dafür echt in sich. also mit tony jaa sollte man sich lieber NICHT anlegen.


    [align=center]also von mir gibts hier leider nur
    3/10 STERNEN

    [/align]

  23. #23
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    The Call
    Original Titel
    Chakushin ari



    Genre
    Horror
    Erscheinungsjahr
    2004
    Regie
    Takashi Miike
    Autor
    Minako Daira / Yasushi Akimoto
    Laufzeit
    112 Minuten
    Hauptdarsteller
    Kou Shibasaki
    Shinichi Tsutsumi
    Kazue Fukiishi
    Renji Ishibashi

    INHALT
    The Call Ein Anruf aus der Geisterwelt verkündet dem Angerufenen, dass er bald sterben wird. So geschieht es, und kurz darauf klingelt das Telefon schon beim nächsten Opfer.

    Yumi ist eine schüchterne Studentin, die genug mit den Dämonen aus ihrer eigenen Kindheit zu tun hat. Einige ihrer Kommilitonen hat der Telefonfluch schon dahingerafft, als nächstes ist ihre Freundin Natsumi dran. Verzweifelt versucht die ihr Glück mit einem live im Fernsehen übertragenen Exorzismus. Yumi und Hiroshi, der Bruder eines der ersten Opfer, denken, dass ihr eher zu helfen sein könnte, wenn es ihnen gelänge die Telefonkette bis zu ihrem gespenstischen Urheber zurückzuverfolgen. Doch die Zeit drängt, und wer den nächsten Anruf bekommt, wenn sie scheitern sollten, kann sich Yumi fast schon denken.

    Meine Meinung
    Dieser Film ist einer der bessten J-Horror Movies, die es gibt. Besser als The Ring oder The Phone.
    Die Story ist gut, die Handlungen der Chraktere und auch die Geschichte sind nachvollziebar. Er ist genial für unheimich Arbende im näherrückenden Herbst und selbst die Amerikaner haben die Story nachgemacht (Tödlicher Anrufer)

    The Call ist einer meiner absoluten lieblings Filme und ein muss für jeden, der gern J-Horror-Filme sieht. Deshalb gebe ich ihm 10/10 Punkte :dark:

  24. #24
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    Original von erri
    Original von lisalein
    Wo kann man den Film gucken O____________________O?
    Ich schreib dir mal kurz eine PN dazu, okay? =3
    Würde mich auch interessieren




    Ich habe heute Koizora gesehen.



    Der Film ist echt toll, aber auch echt traurig...

    Die erste Hälfte beginnt recht süß :3 Zwei Highschool-Schüler (Mika & Hiro) lernen sich kennen, unternehmen ab und zu mal was, schwänzen die Stunden, um miteinander Zeit zu verbringen. Beide machen einfach das, was ein verliebtes Pärchen eben tut.


    Allerdings kann nicht alles 'Friede-Freude-Eierkuchen'-Mäßig bleiben... (Achtung, fetter Spoiler!)

    Als Mika auf ihren Freund wartet wird sie von drei Männern entführt und vergewaltigt. Daraufhin steht sie ersteinmal unter Schock. Hiro findet heraus, wer diese Männer auf sie gehätzt hat und schleppt gleich seine Ex-Freundin mit.
    Nach einiger Zeit treffen sich Mika und Hiro in der Bücherei und schlafen dort miteinander. Später stellt sich heraus, dass Mika schwanger ist. Beide wollen das Kind großziehen, wäre da nicht...
    die Ex-Freundin von Hiro. Als sie erfährt, dass Hiro die Schule (wegen dem Kind) abbrechen will, möchte sie von Mika den Grund erfahren. Aus Wut schubst sie Mika eine Treppe hinunter und sie verliert das Kind an Weihnachten.
    Hiro wendet sich aus einem unerklärlichen Grund ab. Mika versucht mit ihm zu reden, er blockt ab.
    Nach ein paar Jahren trifft sie den Freund von Hiro (zu Hiro hat sie schon längst keinen Kontakt mehr). Er erzählt ihr, er habe Krebs und würde nicht mehr lange Leben. Mika lehnt den Heiratsantrag ihres Freundes, den sie zu diesem Zeitpunkt hatte, ab und besucht Hiro im Krankenhaus. Dort verbringen sie die letzten 3 Monate zusammen. Dannach stirbt Hiro...



    Wenn ich versuchen würde ein wenig mehr über den Film zu erzählen, dann müsste ich den gesammten Text in einen Spoilerkasten tun...

    Beide erleben teils Schreckliches im Leben... Der Schluss war sogar so traurig, dass ich heulen musste.
    Wenn sich jetzt jemand denkt "Ach, Highschool-Liebe. Davon hab ich die Schnauze voll!", sollte sich den Film trotzdem anschauen, da auch 'Erwachsenenthemen' vorkommen und der Film einfach anders als solche doofen Schnulzen ist.


    [align=center]Von mir gibt es 10/10 Sterne!

    [/align]

  25. #25
    Mitglied Avatar von erri
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    [align=center]I'm A Cyborg, But That's OK - Südkorea - 2006[/align]
    [align=center] [/align]

    [align=center]Handlung:
    Ein Cyborg ist die Verschmelzung von Mensch und Maschine. Young-gun denkt, dass sie zu solchen Mischwesen zählt. Als es bei einem Energieladevorgang zum Unfall kommt, der einem Selbstmordversuch sehr ähnelt, wird sie in eine Psychiatrie gebracht, wo sie Il-sun kennenlernt. Er ist ein äußerst begabter Dieb, der nicht nur Wochentage, sondern auch Charakterzüge anderer Leute stehlen kann. Die beiden entwickeln viel Sympathie füreinander, doch Young-gun steht kurz vor dem Hungertod. Il-sun versucht alles, Young-goon davon zu überzeugen, dass Batterien als Nahrung nicht das Richtige für sie sind...



    Eigener Kommentar:
    Gester Nacht lief zum ersten mal, das verstörend, wunderbar bebilderte Pastelmärchen um die Liebe zweier Außenseiter in der Gesellschaft, im Fernsehen. I'm A Cyborg, But That's OK. Ein wirklich andereres, wenn auch nicht weniger verstörendes Werk vom Rachegott Park Chan-wook, welcher schon mit Sympathy for Mr. Vengeance, Lady Vengeance und Oldboy bewiesen hat, wie brutal und zertörend das Leben, die Gesellschaft und ein vermeintlicher Fehler sein kann, um ein komplettes Leben zu vernichten.

    Ich fand dieses fantasiereiche, voller Pasteltöne strotzende Werk fabelhaft! Sehr ansprechend fand ich, wie Park Chan-wook bei diesem Werk die Gewalt außenvorlässt (welche nur in den gedanklichen Sequenzen von Young-gun stattfinden, um sich zu befreien) und dem Zuschauer hier einen grandiosen Einblick in die Psyche und das Denken eines Menschens zeigt, welcher in seiner ganz eigenen Welt lebt



    Fazit:
    Eine farbenfrohe, interessant gespickte Außenseiterballade über zwei Menschen, dessen psyche durch das mitwirken anderer zerstört wurde, welche aber dennoch zueinander finden und sich auf ihre ganz besondere Art und Weise Lieben lernen und können, da sie den jeweilig anderen so akzeptieren, wie dieser ist. Ein berauschendes, prächtiges Meisterwerk mit einer guten Portion avantgardistischem flair.

    [/align] [align=center]10/10 Sternen ~ Note: 1[/align]

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