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  1. #3401
    Mitglied Avatar von Filmfreak
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    Sex School – Klär mich auf

    Wie kommt man dazu, jemanden einzustellen und Sexualkunde unterrichten zu lassen, wenn dieser keine Ahnung davon hat? Dieser jemand, der keine Ahnung von Tuten und Blasen hat, heißt: Laci Cox. Vom Typ her hätte ich gesagt, spielt sie noch mit Barbies. Trotz vieler Stofftiere auf dem Bett: Sie ist Teil der Besetzung im neuen Sexualkundeprogramm. 8 Studenten dienen ihr als Versuchskaninchen. Ein Testlauf, aber sie darf gleich ran. Sie ist keine Irin, sie ist nur naiv und unschuldig. Etwas zu sehr. Es schien, als könne sie nichts richtig machen.

    Was sie definitiv drauf hat, das ist positives Denken. Der Unterricht beginnt und sie fängt plötzlich an zu tanzen, um die Situation aufzulockern. Manchmal ist sie schon goldig ^-^ Mir sagten ihre Bewegungen sehr zu, den anderen leider nicht ^^ Ihre Schwester Marci ist total verrückt. Wie können beide nur so verschieden sein? Denn Marci bumst jeden, der nicht bei drei auf dem Baum ist. Sie triezt Laci auch oft, was mir nicht gefiel. Dann wiederum gibt sie ihr Tipps, die zwar nicht fruchteten, aber immerhin. Trotzdem: Sie ist eine gute Schwester.

    Von Roberta hörte man Horrorgeschichten, doch als die Spritzerin, wie sie vor allem genannt wird, sich endlich zeigt, da fand ich sie gar net schlimm, sondern ganz toll. Schön war auch, das sie frank und frei von ihrer Gabe erzählt und wie sie sie endlich akzeptiert hat – ohne Laci. Eine Szene konnte einem die Schamesröte ins Gesicht treiben, da sie lecker und gleichzeitig ekelhaft war. Laci schaut sich einen Porno an, und was sie sah, schockierte sie. Jene amüsante Filmaufnahme mit viel Ketchup und Senf nannte sich: „Hot-Muschi-Dog“ ^^

  2. #3402
    Mitglied Avatar von Filmfreak
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    Das Glücksprinzip

    Ein mehr als interessantes Schulprojekt, meiner Ansicht nach, man fühlt sich verpflichtet und macht, selbst wenn man sowas nie tut oder nie tun wollte, was Gutes. Tut man was, fühlt sich das gut an. Tut man nichts, nagt es an einem, weil man es weitergeben sollte. Und wer will das schon? Ist ähnlich wie bei den Spielschulden, die ja Ehrenschulden sind – so erfordert Trevors Idee gleichermaßen Vertrauen wie auch Ehrgefühl. Man steht in jemandes Schuld, drei anderen Menschen einen großen Gefallen anzugedeihen, jedenfalls sehe ich die Sache so. Ich finde es cool, denn jeder in der Stadt könnte ein Anhänger Trevors sein und alle, die damit in Berührung kamen, geben die Botschaft weiter. Arlene ist vielleicht Alkoholikerin.

    Doch sie hat eine hervorstechende, weil positive Eigenschaft: Sie ist superdirekt. Das mag ich so an ihr, ob sie ihren Sohn vor einem Lehrer (Eugene) verteidigt oder wenn sie Eugene deutlich auffordert, in die Gänge zu kommen und sie nicht abgeneigt ist. Es ist verdammt traurig, das Trevor für seine Überzeugung, seine Weitergeben-Sache, gestorben ist – wie Jesus. Nur hat Trevor nicht die Möglichkeit nach 3 Tagen der Erholung die Mission dort fortzusetzen, wo sie unsanft unterbrochen wurde. Aber was ich so gesehen habe, hat die Bewegung überhaupt keinen Anführer mehr nötig, sie ist fast ein Selbstläufer. Der Reporter Chris Chandler nannte es „Schneeballsystem“, war anfangs skeptisch und dann selbst Anhänger.

    Plötzlich ist man Teil von etwas besonderem. So schnell kann's gehen ^^

  3. #3403
    Mitglied Avatar von Bücherwurm77
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    "Tedeum - Jeder Hieb Ein Prankenschlag, 1972"

    https://de.wikipedia.org/wiki/Tedeum..._Prankenschlag

    Solang man es nicht gerade beim Essen anschaut, gar nicht mal so schlecht.
    Lionel Stander, seine Alte und seine Söhne geben in diesem grotesken Italowestern eine derart verlauste und heruntergekommene Familie ab, daß man sich über sie kaputtlachen kann!
    Mit von der Partie ist auch Jack Palance, der diesmal einen als Mönch verkleideten Gauner mimt...

  4. #3404
    Mitglied Avatar von Filmfreak
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    DUFF – Hast du keine, bist du eine

    Bianca ist doch nicht ugly, geschweige denn fat, wer kommt denn auf sowas? ^^ Es macht doch keinen Sinn, sich mit hässlichen Menschen zu umgeben, nur um schön zu wirken. Wer so etwas macht, kann sich auch damit nicht aufwerten. Geil war die Entfreundungs-Aktion (Jess & Casey) – das Handy als Waffe und alles ging ratzfatz. Danach war sie eine freie Frau *lach* Als Bianca Wesley um Hilfe bittet, hatte ich befürchtet, das er sie verändert, dabei hat sie ihren ganz eigenen Stil. Und wieso sollte sie wie eine Kopie der anderen rumlaufen?

    Ich persönlich fand ja, das die angeblich schönsten der Schule eher wie Gesichtsbaracken aussahen. Und die Mädchen, die danebenstanden, viel schöner waren (wie z.B. Caitlyn, stets die Kamera im Anschlag). Den Lach-Flash, der mir garantiert wurde, hatte ich leider nicht, der Trailer war lustiger. Die Freundschaft und kurzfristige Trennung von Jess & Casey war in Ordnung, nur das sie mit Wesley zusammenkommt, hätte ich zwar wissen müssen, gefallen muß es mir aber noch lange nicht. Darum konnte der Film bei mir nicht richtig einschlagen.

  5. #3405
    Mitglied Avatar von Filmfreak
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    Tödlicher Wahn (Der Dritte bringt den Tod)

    Ein Film ohne große Schauwerte, der mich ratlos zurückließ. Einzig die Hauptdarstellerin (Angel Tompkins) hat ihre Reize und weiß diese einzusetzen. Der obsessive Typ, Lous Tod und Seans Verhältnis mit Diane, das ganze wurde schmucklos und anspruchslos präsentiert. Zu viel Drama, wenig ausgleichendes und nur Fragezeichen im Kopf. Nichts für mich!

  6. #3406
    Mitglied Avatar von Filmfreak
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    French Women

    Es ist die Geschichte von 11 Frauen. Gut ist, das sie alle nacheinander auftreten und ihre Probleme offenbaren. Agathe und Ines waren super. Agathes Freudentanz im Restaurant, weil ihr Date meinte, das er Single sei. Sogar ihr Magen, der ständig grummelt, wenn sie nervös ist. Ines, die ihrem Mann zeigt, wo der Hammer hängt. Und seiner Geliebten beleidigende SMSen schickt. Schön böse also. Allerdings fragte ich mich, ob alle Beziehungen so aussehen, oder sind das nur die Französinnen, die sie erst zu etwas chaotisch-kompliziertem machen?

    Wenn wirklich alle so aussehen, wer will dann noch eine? ^^ Eigentlich soll das ja ein Frauenfilm sein – von Frauen, für Frauen – wie es im Trailer heißt, aber ich fand, sie kommen nicht immer gut weg (Periode, die Pille, Hormonstörung, kein Orgasmus etc.). Im nächsten Leben will ich jetzt doch keine Frau mehr werden *lach* Welch ein Streß da auf mich warten würde. Der Beziehungsfilm begeisterte mich nicht ganz so wie gedacht, er sparte aber nicht mit witzigen, frechen Sprüche. Und Frauenabende, wie den am Ende, sehe ich sowieso gerne.

  7. #3407
    Mitglied Avatar von OK.
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    Der "deutsche" Verleihtitel "French Women" dieses französischen Films ist unabhängig von der Qualität eine Unverschämtheit. Warum nennt man ihn nicht, wenn man schon so einen unoriginellen Titel wählt, "Französische Frauen" oder - ganz gewagt, selbst heutzutage - "Femmes Françaises"?

    Noch gewagter wäre, oh là là, "Unter den Röcken der Mädchen" als Titel, was die Übersetzung des Originaltitels "Sous les jupes des filles" ist. Damit hätte die Kasse ein bisschen mehr geklingelt.

    Isabelle, Laetitia, Vanessa und Sylvie spielen mit. Den muss ich bei Gelegenheit anschauen.

  8. #3408
    Mitglied Avatar von Filmfreak
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    Zitat Zitat von OK. Beitrag anzeigen
    Der "deutsche" Verleihtitel "French Women" dieses französischen Films ist unabhängig von der Qualität eine Unverschämtheit. Warum nennt man ihn nicht, wenn man schon so einen unoriginellen Titel wählt, "Französische Frauen" oder - ganz gewagt, selbst heutzutage - "Femmes Françaises"?

    Noch gewagter wäre, oh là là, "Unter den Röcken der Mädchen" als Titel, was die Übersetzung des Originaltitels "Sous les jupes des filles" ist. Damit hätte die Kasse ein bisschen mehr geklingelt.

    Isabelle, Laetitia, Vanessa und Sylvie spielen mit. Den muss ich bei Gelegenheit anschauen.
    Das ist die Ines (ich weiß das so genau, weil sie mein Liebling ist)

    Die wird Dir gefallen, denn sie ist nicht nur bildschön, sondern flippt auch schön aus. Das sie ihren Romeo findet, wünscht man ihr. Ich war nur nicht ganz so begeistert, da ich ihn nicht rundum gelungen finde, um die DVD zu behalten. Gut ist er allemal. Die Übersetzung klingt "schmutzig", könnte aber passen, besonders nach dem Frauenabend....

  9. #3409
    Mitglied Avatar von Filmfreak
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    Phase 7

    Mit spanischsprachigen Filmen kann ich wenig anfangen – sie zeigen nichts interessantes und sind allesamt unspannend. Zumindest jene, die ich bisher sah. Die hochschwangere Frau Pipi war super, sie wußte wie man die Dinge händelt und hatte in der Beziehung eindeutig die Hosen an. Streit gab’s kaum, weil sie ihn genau kannte und zu nehmen wußte. Und weil sie ihn liebte, nahm sie seine Marotten einfach so hin. Eine Frau, die man gerne an der Seite haben möchte. Coco, ihr Mann, war nämlich eine komische Type und Lügner. Doch dann eskalierte der Nachbarschaftsstreit, Kugeln flogen nur so rum (und ließen schon mal Köpfe platzen), Blut spritzte. Nur für kurze Zeit konnten die expliziten Szenen die Langeweile vertreiben. Zudem hätte es fast ein Zombiefilm sein können (menschenleere Straßen und ständige Angst angegriffen zu werden), wenn die Toten wiedergekommen wären. War okay, mehr nicht.

  10. #3410
    Mitglied Avatar von Filmfreak
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    Wasteland – Am Ende der Menschheit

    Wenn ich die schneeweißen Zähne der Frauen sehe, dann kann keine Glaubwürdigkeit aufkommen, denn eine Zahnbürste haben die lange nicht mehr gesehen (die bösen Jungs hatten aber dreckige Zähne). Angetan war ich von der Girlpower, besonders von der Gruppe mit 5 jungen aber (kampf-)starken Mädels, oder die beiden aus Caines Sekte. Leichen pflastern Keos Weg der Rache – blutige, ekelhafte sowie Penis-Szenen fehlen da nicht ^^ War schon cool und witzig auch (Blick in die Kamera, wenn Keo aus der Ferne die Angreiferin tötet, welche auf dicke Hose machte), wenigstens ein bißchen. Wenig sehenswertes also, da, und das ist das schlimme daran, die Girlpower durch den Tod der Kämpferinnen mit ihnen gestorben ist ^^

  11. #3411
    Mitglied Avatar von PhoneBone
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    Wo bekommst du nur immer diese ganzen C-Streifen her? Von 90% hab ich noch nie was gehört

  12. #3412
    Mitglied Avatar von Filmfreak
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    Teenage Mutant Ninja Turtles

    Gefallen hat mir total, das April als Kind sowohl die 4 Schildkröten (Leonardo, Raphael, Michelangelo, Donatello) als auch Splinter gerettet und ausgesetzt hat – diese Szene hatte jede Menge Gefühl. Die Teenager sehen nicht mehr ganz so freundlich aus, wenn man deren Größe miteinbezieht, könnte man „gefährlich“ sagen. Sind aber dennoch genauso sympathisch ^^ Shredder hingegen, der mir noch als coole Lachnummer in Erinnerung geblieben ist, ist voll düster, eine Art Edward mit den Scherenhänden auf Droge. Vern arbeitet nicht nur mit April zusammen, er darf sich auch in sie verlieben – und die Turtles darf er dadurch auch kennenlernen. Doppelt gemoppelt. Cool. Viel Witz und Computer-Turtles, die super aussehen.

    Es wird viel fürs Auge geboten.

  13. #3413
    Mitglied Avatar von Filmfreak
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    Hals über Kopf

    Dieses von Holly ausgetüftelte Distanz-System gefällt mir – funktioniert das auch mit Frauen? *lach* Echt lustig, wie die 5 Mädchen Mr. Aquarium beobachten. Die 4 Models sind so gut zusammen und stellen Amandas ruhiges Leben auf den Kopf. Sie verliebt sich in Mr. Perfect. Dann jedoch sieht sie, wie er eine Frau umbringt (es hat wirklich so ausgesehen!). Ist Jim ein kaltblütiger Killer? Zu fünft gehen sie dem auf den Grund. Und genau das begeistert hier: Das Zusammenspiel von vier grundverschiedenen Damen, die vor allen eines sind: Supermodels. Ferner sind sie eitel, da sie weiblich sind, auch neugierig. Daraus hätte man eine Serie konzipieren sollen ^^ Gemeinsam lösen sie Fälle, in die sie zufällig stolpern. Denn die Mädels sind Lachgranaten, die zielsicher einschlagen. In dieser romantischen Krimikomödie wird Freundschaft großgeschrieben und Frauenpower zelebriert. Fand ich prima ^-^

  14. #3414
    Mitglied Avatar von Filmfreak
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    Once upon a Time in Venice

    Steve Ford ist Privatdetektiv in Venice und muß sich mit allerhand Gesocks sowie obszönen Graffitis rumschlagen. Nicht gerade aufregend, doch mit der Entführung von Buddy (Steves Hund) und als Dave (Steves Kumpel) mit reingezogen wird, wurde der Film immer besser. Denn Steve war nun nicht mehr alleine und Dave ist nicht leicht kleinzukriegen. Beide sind sozusagen Oldschool ^^ Ein cooles Duo, vor allem bewaffnet. Spider (Dealer) ist kein übler Typ, finde ich, und Taylor (Steves Nichte) ist total nett und schützenswert, somit kam auch die emotionale Komponente nicht zu kurz. Aber, was ist das wieder für ein Ende? Hat sich diese Unsitte endgültig eingebürgert und muß ich jetzt bei jedem Film damit rechnen?

  15. #3415
    Mitglied Avatar von Filmfreak
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    Free Fire

    In einer leerstehenden Fabrikhalle geht ein Waffendeal schief, es wird geballert, jeder kriegt ne Kugel ab und die Treffer schmerzen höllisch. Das sieht man nicht nur, man kann das selbst als Zuschauer spüren ^^ Es ist ein schmutziges, schießwütiges sowie kurzweiliges Vergnügen. Der Van ist ihm echt über den Kopf gefahren? Das macht den Film ja noch krasser.

    Kein Ballerfilm der üblichen Sorte.


  16. #3416
    Mitglied Avatar von Raro
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    Heute habe ich einen alten Klassiker auf Youtube gefunden, den schaue ich mir jetzt an.
    https://www.youtube.com/watch?v=C6UEn3cCbYo

  17. #3417
    Mitglied Avatar von Huckybear
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    2001 für Kinder
    Im Bereich Kinderfilm und Kinderserien hatten es die Tschechen in den Siebzigern einfach märchenhaft drauf (Pan Tau, Luzie, Sechs Bären mit Zwiebel , Die rote Zora usw...
    Ein
    Herz
    für Hardcover

  18. #3418
    Mitglied Avatar von PhoneBone
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    Die Besucher fehlen in der Liste noch und die Märchenbraut, der fliegende Ferdinand....und und und...
    Tolle Geschichten.

  19. #3419
    Mitglied Avatar von PhoneBone
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    Bohemian Rhapsodie

    Ein Queen Film? Kann das funktionieren? Um die Antwort vorweg zu nehmen: ja es kann!
    Vor einigen Jahren lief auf VOX mal eine vierstündige Doku über Queen, die war einfach großartig.
    Ich bin in den achzigern mit Queen groß geworden. Mein erstes Queen Album war „A kind of Magic“, da war die große Zeit von Queen schon fast vorbei. Es folgen nur noch „The miracle“ und „Innuendo“...
    aber zurück zum Film. Der Film beginnt da wo alles Anfing, erzählt von den Anfängen der Band und rückt vor allem den exzentrischen Freddy Mercury ins Zentrum der Erzählung. Von den anderen, die auch allesamt erstklassig besetzt sind, erfährt man nur wenig, wahrscheinlich wäre das auch recht uninteressant. Der Film ist gespickt mit Musik und ist doch kein klassischer Musikfilm. Das Drama erzählt von der inneren Zerrissenheit Freddy Mercuries aber deutet dabei seine Eskapaden nur an. Man erfährt mehr zur Entstehung des Ausnahmestücks Bohemian Rhapsodie und erlebt die Geburtsstunde einiger weiterer Welthits hautnah mit. Ich kann nur jedem empfehlen den Film in einem Kino mit Dolby Atmos Sound zu genießen. Man ist wirklich mittendrin. Nicht umsonst steht der Film weltweit in den Kinocharts auf Platz 1. Die schauspielerische Leistung von Rami Malek ist herausragend, auch wenn der extreme Überbiss zu Beginn etwas deplaziert wirkt.
    Die Entstehungsgeschichte des Films ist auch abenteuerlich und Bryan Singer der bislang eher durch Superheldenkäse aufgefallen war, hat den Film gar nicht zu Ende gedreht. Egal das Ergebnis passt. Auf jeden Fall ansehen und Queen Fans sowieso!

    Herausragende 8/10 Punkte

  20. #3420
    Mitglied Avatar von Junior Woodchuck
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    Woods And Meadows
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    Passenderweise war der Film, den ich zuletzt gesehen habe:

    X-Men: Apocalypse (2016, Regie: Bryan Singer)

    Hat mich sehr gut unterhalten. Die Story fand ich, im Gegensatz zu einigen Kritiken, spannend und erst gegen Ende etwas schwächer werdend. Es gibt sehr viele Charaktere und die kann man dann nicht alle wirklich tiefgründig darstellen, muss aber auch nicht sein.
    Beste Szene:
    A Woodchuck Has Style And Substance, Lives With Intention, Takes Risks And Enjoys The Simple Things

  21. #3421
    Mitglied Avatar von Filmfreak
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    Made of Steel – Hart wie Stahl


    Wenn ich ehrlich bin, gefällt mir hier so gut wie gar nichts – ich sag mal 95%. Die 5% sind Renee (toll, wenn er sie im Billard-Schuppen gegen zwei Jungs spielen läßt, sie ihn währenddessen mit ihrem Hintern heiß macht und gleichzeitig aufreißt) und Marybette, ihre Tochter, die Dan schnell für sich gewinnen konnte. Wurde sie später seine Frau? Ich denke, den Biker-Film kann man erst gut finden, wenn man Motorräder mag. Den komischen, saufenden und rumhurenden Charlie sehe ich aber viel lieber. Im Director’s Cut gab es mehr Harold (Schildkröte), mehr Butch (Partner) und mehr Price (Sonderabteilung Staatsanwaltschaft), doch im Grunde sind beide Versionen gleich. Da ist nicht viel anders, was ich enttäuschend fand. Und warum hat dieser Film ganze 3 Titel (Fixing the Shadow, Beyond the Law, Made of Steel)? Um sicher zu gehen und jeder kann sich dann seinen Favoriten aussuchen? *lach*

  22. #3422
    Mitglied Avatar von Filmfreak
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    Eva – Die Zeit der Roboter hat begonnen

    Ich weiß genau, was er meint, wenn er Eva (wunderbar: Claudia Vega) will. Ihre Fröhlichkeit ist sowohl ansteckend als auch schön anzuschauen. Das was Eva gemacht hat, kann uns Menschen genauso passieren. Werden wir sofort eingeschläfert, wenn uns ein Fehler unterläuft? Nein. An Alex‘ Stelle hätte ich Max (toller Roboter-Hausdiener), Grauchen (geniale Roboterkatze) und Eva geschnappt, sie ins Flugzeug verfrachtet und wäre mit ihnen abgedüst. Freie Roboter haben’s schwer. Evas Lebensfreude, ihr Gemüt war doch genau das, was ihn angesprochen hat, als er sie beobachtete. Und nun ist ihr gerade das zum Verhängnis geworden. Im Trailer sagt Alex: „Es spielt keine Rolle, ob Roboter Gefühle haben oder nicht, wirklich wichtig ist, welche Gefühle sie in dir auslösen“. Die erste Hälfte des Satzes würde ich nicht unterschreiben, dafür stimmt die zweite Hälfte umso mehr ^^ Darum hätte ich Eva niemals den Code zugeflüstert. Anfangs ist alles schön, verspielt und dann schlägt das Drama – in der verschneiten Gegend, die ich von Beginn an nicht mochte – knallhart und schlagartig zu.

    Alex hätte um sie kämpfen müssen, vor allem, da er wußte, das er ihr Vater ist. Ich hätte es getan.

  23. #3423
    Mitglied Avatar von Filmfreak
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    Coyote Ugly

    Piper Perabo ist so fantastisch als aufstrebende Songwriterin und Sängerin, auch wenn ich sie die ganze Zeit als Geheimagentin gesehen habe (»Covert Affairs«), denn da war sie wie hier ein natürliches junges Ding, das weiß, was sie will. Ich fieberte wie automatisch mit Violet mit und trotz einiger Stolpersteinchen verwirklicht sie ihren Traum. Dann noch die hübschen, tanzenden Mädels, die starken Songs und eine tolle Vater-Tochter-Beziehung, die mich fast zu Tränen rührte. »Coyote Ugly« ist wild (Rachel!!), überaus romantisch und rockt das Haus.


    9/10

  24. #3424
    Mitglied Avatar von Filmfreak
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    Gravity

    80 Minuten lang nur Schwierigkeiten im Weltraum, das war nervenaufreibend und fast schon langweilig. Einzig der Eintritt in die Erdatmosphäre war emotional, wenn sie zurück auf die Erde will und doch mit dem Leben abschließt. Ich dachte da nur: This is the End. Dann hat’s „Plopp“ gemacht und Ryan war wieder in unseren Gefilden ^^ Die visuellen Effekte waren eine Augenweide, aber einen Oscar hätte das Werk von mir nicht gekriegt. Sandra war super, gegen sie habe ich nichts, nur etwas gegen die alberne Story – allein im All.

  25. #3425
    Mitglied Avatar von franque
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    Don't Go In The Woods (aka Ausflug in das Grauen auf verschimmelten Videokassetten), USA 1981, Regie: James Bryan

    Es herrscht Meisterwerks-Alarm. Rollen Sie bitte den roten Teppich aus für ein echtes Meisterwerk - der unfreiwilligen (?) Komik. Ein Horrorfilm, der wahrlich zum Schreien ist, allerdings vor Lachen. Inmitten der Schwemme von "Freitag der 13."- und "Halloween"-Imitationen zu Beginn der Achtziger kam auch dieses Billigopus ans Tageslicht, in dem diverse Camper, Touristen, Ornithologen und sonstige Schwachsinnige in den Wäldern von Dingenskirchen einem degenerierten Waldschrat splatterig zum Opfer fallen. Im Fokus des von A-Z katastrophal schlecht gespielten Geschehens stehen eine vierköpfige Gruppe (2 Typen/2 Mädels), deren Anführer am laufenden Meter Pfadfinder-Weisheiten von sich gibt, während ringsherum der Body Count zum Crescendo anhebt, sowie ein Megafettsack von einem Sheriff, der mit seiner Posse vergebens den Dingen auf den Grund zu gehen trachtet.
    Um das Geschmackslevel dieses Lichtspiels kurz zu umreißen sei ein weiterer Fettsack erwähnt, der mit seinem Rollstuhl bisweilen den steilen Wanderweg zurückrollt, bis er schließlich mit seinem Vehikel umkippt; dazu gibt er permanent ächzend-schnaubende Laute von sich, die auf geistige Inkompetenz schliessen lassen (der default mode für den gesamten Film). Als er endlich am Gipfel angekommen ist, dürfen wir kurz seine Silhouette seitlich vorm Nachthimmel bewundern (samt Rollstuhl, in den er wie durch Zauberhand wieder hineingekommen ist), bis sich der Killer vom linken Bildrand her nähert und mit einem gut gezielten Machetenhieb den Kopf in den selbigen (den Nachthimmel) befördert. Eine betörend-poetische Sequenz von edlem Geschmack, die den Errungenschaften humanistischer Ethik auf so einzigartige Weise Tribut zollt.

    Man erschrickt übrigens PERMANENT in diesem, nennen wir es Werk, und zwar sich zu Tode!, bierglasvorschreckverschüttend-nach-Lachtränensichabgewischthabend zu Tode. Nicht etwa wegen des Erzählinhalts oder der feinsinnigen Mise-en-scène, sondern vielmehr wegen des schlicht unbeschreiblichen Soundtracks, der den Genialen Dilettanten der "Frontstadt" Berlin ca. 1981 (woher auch Einstürzende Neubauten und Die Tödliche Doris stammen) alle Ehre machen würde. Die Geräuschkulisse ist insgesamt bizarr zu nennen: ein wiederkehrendes "Musik"-Cue klingt wie das Gerassel von hundert Klapperschlangen, ein anderes wie ein von Heinrich Riethmüller und seiner Rhythmuskombo auf dem Billigsynthie nachgeahmtes Anwerfen einer Motorsäge (!). Bei den offenbar, so mutmaßt man, freiwilligen "Humor-Szenen erklingt desweiteren eine Hirnschmelz-Mucke, die an die peinlichsten Exzesse von deutschen 70er-Jahre-Softsex-Schund gekreuzt mit Soundtrack-Elementen von Einspielfilmen bei "Nonstop Nonsens" gemahnt.

    Der Waldschrat ähnelt stark einem von einem psychisch kranken Alkoholiker gegebenen Sam-Hawkens-Verschnitt, der sich zu Weiberfastnacht zum Ausruhen in die Gosse gelegt hat. Too close for comfort, möchte man sagen. Im Opferschema befindet sich u.a. ein optisch frappierendes Pärchen in einem VW-Bus, dem die Reise in die Finsternis unvergesslich bleiben wird (also im Jenseits): er vom Waldschrat nach allen Regel der Kunst zerstückelt, sie mit dem VW-Bus umgekippt, die Böschung runter, in Flammen aufgegangen. Es wird übrigens versehentlich von den Helden in spe ein unschuldiger Passant (mitten im Wald) per Speer durchgebohrt ("I'm so sorry man, I didn't see you"). Geistige Gesundheit allerorts, also.

    Um nach diesem erbaulichen Lichtspielspaß noch ein wenig zum Nachdenken zu animieren sei darauf hingewiesen, dass "Don't Go In The Woods" in deutschen Landen seit 1986 nach Beschlagnahmung indiziert ist. "Wir leben in einem Land des Stumpfsinns" (Immanuel Cunt).
    Geändert von franque (27.11.2018 um 14:33 Uhr) Grund: Frontstadt Berlin

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