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Ergebnis 3.201 bis 3.225 von 3254
  1. #3201
    Mitglied Avatar von franque
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    Zitat Zitat von Bücherwurm77 Beitrag anzeigen
    "Die Kleinen Füchse" sagt mir was, war da Dan Duryea mit dabei?

    Außerdem kann ich mich noch dunkel an einen Film mit Bette und dem jungen Henry Fonda erinnern, den ich vor vielen Jahren mal gesehen hatte...
    Ja, Dan Duryea glänzte wieder mal als kleiner Mistkerl.
    http://www.imdb.com/title/tt0033836/?ref_=fn_al_tt_1

    Der andere ist der ein wenig an "Vom Winde verweht" erinnernde "Jezebel - Die boshafte Lady", ebenfalls von William Wyler, für den Davis ihren zweiten Oscar bekam.
    http://www.imdb.com/title/tt0030287/?ref_=fn_al_tt_1

  2. #3202
    Mitglied Avatar von Bücherwurm77
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    Den erstgenannten Film hatte ich auch schonmal gesichtet, dürfte aber fast genauso lange her sein, wie bei "Jezebel"...

  3. #3203
    Mitglied Avatar von Bücherwurm77
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    Zitat Zitat von franque Beitrag anzeigen
    Der andere ist der ein wenig an "Vom Winde verweht" erinnernde "Jezebel - Die boshafte Lady", ebenfalls von William Wyler, für den Davis ihren zweiten Oscar bekam.
    http://www.imdb.com/title/tt0030287/?ref_=fn_al_tt_1
    Und laut einer TV-Zeitschrift die ich früher mal gelesen hatte, war es auch Bette Davis, die dem Oscar den Namen "Oscar" gab (davor hieß es einfach "Die Statue"). Als ihr dieser Preis mal verliehen wurde, sagte sie nämlich, daß der Po von der Statue aussehen würde wie der Po von ihrem Mann Oscar... ist ja ulkig!

  4. #3204
    Mitglied Avatar von frank1960
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    Über den Ursprung der Namensgebung existieren viele Versionen. Ich favorisiere den Ausspruch Emil Jannings', dass er stolz wie Oskar sei, die Auszeichnung erhalten zu haben.
    Ach wär Ich doch ein Junge noch wie einst
    Mit Bastei-Gruß,
    Euer Frank

  5. #3205
    Mitglied Avatar von Filmfreak
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    My First Mister

    Jennifer hat’s nicht so mit Menschen und ist eine Rebellin, Randall ist ein Gewohnheitstier und ein Spießer. Er ist 49, sie 17. Die zwei haben somit nichts gemein. So gegensätzlich sie auch sind, so gut tun sie sich. J gefällt mir, weil sie nicht auf ihn hört, wenn er sagt, das sie hinten bleiben soll. Sie hat ihren eigenen Kopf, aber sie arbeitet an sich. R ist einfach nur er selbst und meist nur für sich, aber auch er arbeitet an sich. J zeigt R, was sie mag und umgekehrt, sind ehrlich zueinander und erzählen sich so ziemlich alles. Er unterstützt sie, wo andere sie bereits aufgegeben haben. Er macht ihr Komplimente, die sie noch nie zuvor gehört hat. Die Freundschaft von J und R zieht mich niemals runter, obwohl es nicht nur gute Zeiten gibt, ist witzig und überaus unterhaltsam. Und deshalb ist »My First Mister« auch so wundervoll. Der beste und schönste Freundschaftsfilm, den ich kenne, welcher gewaltig auf die Tränendrüse drückt. Feelgood-Movie der Extraklasse.


    10/10

  6. #3206
    Mitglied Avatar von Junior Woodchuck
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    Zitat Zitat von PhoneBone Beitrag anzeigen
    Ich fand "Es" durchaus gelungen. Hat mir sehr gut gefallen, weil er nicht auf die Horror-Story fokussiert ist, sondern auf die Charaktere und deren Ängste. Mehr "Stand by me" als Horror.
    Habe jetzt auch It gesehen und musste auch an Stand By Me denken. Ich finde ihn ebenfalls gut gemacht. Das Original habe ich bisher allerdings noch nicht angeschaut, werde ich demnächst nachholen.
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  7. #3207
    Mitglied Avatar von Filmfreak
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    Fack ju Göhte 3: Final Fack


    Ich kann mich nicht mehr an jede Einzelheit erinnern, was mich hier dermaßen begeistert hat, darauf werde ich höchstwahrscheinlich in der DVD-Review detaillierter eingehen. Chantals T-Shirts waren allgemein super und besonders jenes, was mit Zeyneps perfekt harmonierte: Chantal hat vorne ganz groß „FOT“ drauf stehen und Zeynep „ZE“. Laufen sie nebeneinander, kommt was witziges dabei heraus ^-^ Oder die Disco, in der Chantal und Biggi (Lehrerin) zusammen tanzen und die Sau rauslassen, während im Hintergrund Britney läuft. Schon früh merkte ich, das es starke Songs gibt, die die Bilder enorm verstärken und gänsehautmäßig abgehen – wie das mit der Disco oder der riesigen Drohne und weitere, die mir gerade nicht einfallen. Biggi fand ich klasse, Zeki und dessen Klasse sowieso. Es war zwei Stunden lang emotional, saukomisch und musikalisch wertvoll. Auch wenn es traurig ist, das kein Film mehr folgen soll, so war‘s dennoch ein würdiger Abschied – fast 5 Millionen Kinobesucher können nicht irren ^_^ »Fack ju Göhte 3« ist ne Wucht, deshalb bin ich auch stark genug, um folgendes zu beichten: Mir liefen die Tränen runter. Fulminant³ – so und nicht anders müssen Film-Reihen enden.

    Kinowertung

    10/10

  8. #3208
    Mitglied Avatar von franque
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    Embodiment Of Evil (Encarnaçao Do Demonio), Brasilien, 2008, Regie: José Mojica Marins

    Heilig's Blechle, oder besser 'Unheilig's'. Oder noch besser: Completely Unholy Shit. Der Brasilianer José Mojica Marins erfand in den sechziger Jahren seine berühmteste Figur Zé do Caixao (engl. Coffin Joe), einen total amoralischen, blasphemischen, psychopathischen, sadistischen Leichenbestatter (mit Zylinder und teuflisch langen Fingernägeln), der überall, wo er sich niederlässt, wütet wie die Axt im Walde, die von ihm als Untermenschen angesehene Restbevölkerung (bis auf wenige Ausnahmen) terrorisiert und in aberwitzigen Szenarios ins Jenseits befördert. Seine spezifische Mission ist es, eine geeignete Jungfer zu finden, die imstande ist, ihm einen Nachkommen zu schenken, der die Kontinuität seiner Blutlinie garantiert (don't ask). In der Regel ist die Damenwelt von diesem Ansinnen nicht gerade begeistert, weshalb sich die Auserwählten bisweilen selbst entleiben, um anschließend als Geistererscheinungen rumzuspuken. Totzukriegen ist aber auch Coffin Joe nicht wirklich, im nächsten Film ist er stets wieder mit von der Partie.
    Sein erster Auftritt erfolgte 1963 in "At Midnight I'll Take Your Soul" ("À Meia-Noite Levarei Sua Alma"), dann kam die Auferstehung 1967 in dem unglaublichen "This Night I'll Possess Your Corpse" ("Esta Noite Encarnarei No Teu Cadáver"), in dem er u.a. einen kurzen Abstecher in die Hölle unternimmt. Diese Farbsequenz in dem ansonsten S/W-Film spottet in ihrer Bizarrerie jeder Beschreibung und signalisierte nun spätestens, dass Marins nicht ganz von dieser Welt ist. Es gab ein paar weitere Filme mit der Figur (die ich noch nicht kenne), aber erst im Jahre des Herrn 2008 wurde der letzte Teil der offiziellen Trilogie offenbart, und ja, es geht zur Sache as shit.

    Ewigkeiten lang verbrachte Zé/Coffin Joe in einem Zuchthaus für kriminelle Geisteskranke, doch eine liberale Anwältin (yep, Kanonenfutter natürlich) erwirkt seine Freilassung. Von seinem buckligen Assistenten abgeholt, macht er sich gleich wieder an das seinerzeit begonnene Werk, die "perfekte Frau" aufzuspüren sowie im Allgemeineren die Sau aus der Kiste zu lassen. Zu diesem Zwecke rekrutiert er eine sektenhafte Entourage von entsprechend Gestörten. Auf der anderen Seite rüstet der (dezidiert katholische) Polizeichef auf, dessen faschistische Truppen in den Favelas von Sao Paulo ebenfalls wüten wie totale A-löcher und gerne mal jugendliche Kleinkriminelle mit Kopfschuss eliminieren. Zur Hilfe steht dem Chief auch noch ein offenbar völlig durchgeknallter Mönch (der Sohn eines früheren Opfers von Joe), der sich mittels einer lächerlichen Physikbaukasten-Apparatur zu Selbstkasteiung Elektroschocks in die Brustwarzen jagt.

    Wo immer die beiden Fraktionen nun aufeinander treffen, wächst kein Gras mehr. Es entfaltet sich ein schier unfassbares Panorama an Folter, Verstümmelung, Kreuzigung und sonstiger ritueller Tötung und natürlich "Prüfung" der Kandidatinnen zum you-know-what, bei dem u.a. wieder die obligatorischen Ratten (Bret Easton Ellis lässt grüßen), Kakerlaken (in einer an Herschell Gordon Lewis gemahnenden Gesichts-Abfress-Szene) und Vogelspinnen (in Reminiszenz an die berüchtigte Szene aus dem zweiten Film) zum Einsatz kommen. Das berühmteste Nietzsche-Zitat aus "Also sprach Zarathustra" wird sowieso wörtlich genommen, zudem das Nähzeug ausgepackt, Schweinebäuche zur vorübergehenden Einlagerung zweckentfremdet, et cetera.
    Unterbrochen wird das Blutbad hin und wieder von Joes "Richard III"-mäßigen Visionen seiner früheren "Gefährtinnen", die ihm fürchterliche Höllenqualen ankündigen. Die Effekte sind nicht von schlechten Eltern; eine der grell-weiß geschminkten Geisterfrauen hört auch dann noch nicht auf, Joe zu schikanieren, als sie in Stücke gehackt wird: Aus dem abgerissenen Oberkörper quellen tentakelartige Eingeweide, gefolgt von einer Armee von Spinnen. Muss man gesehen haben. Lucio Fulci et al würden vor Neid erblassen. In einem kurzen Intermezzo landet Joe dieses Mal im Fegefeuer (?), wo aber auch nur wieder gekreuzigt wird, was das Zeug hält, also same old same old.

    Irgendwann erfolgt der Paarungsakt, bei dem man buchstäblich vor lauter Blut den Akt nicht sieht, und bald darauf dann folgt die endgültige Konfrontation mit der inzwischen empfindlich dezimierten Polizeitruppe. Der Mönch schwingt eine mittelalterliche Streitlanze zwecks Pfählung, doch wie wir wissen, Unkraut vergeht nicht...
    Wer je nach dem Ultimo in Sachen surrealistischer Horror gesucht hat, kann seine Suche als beendet betrachten. Jodorowskys "El Topo" ist dagegen was für den Kindergarten und, was die religiöse Ikonografie angeht, der Isenheimer Altar nicht intensiver als Panini-Sammelbildchen mit Lukas Podolski.
    Geändert von franque (28.11.2017 um 20:03 Uhr) Grund: für=als; kurze Ergänzung

  9. #3209
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    Zurück zu dir


    Zuallererst mußte ich scharf nachdenken, was mir nicht so zusagte. Denn was mir gefiel, war leicht in Worte zu fassen: So ziemlich alles. Bob und sein (treuer) Hund Mel. Elizabeth natürlich auch, obwohl sie nicht oft zu sehen war, und die Liebe, die sie füreinander empfanden. Grace und deren Familie/Verwandtschaft und wie sie sich umeinander kümmern. Als Bob dann dazustößt, kommt noch mehr Frohsinn auf. Das Herz findet Grace und diese Kombi trifft auf Bob, die sich – wie es der Zufall so will – verbunden fühlen. Oder das Restaurant und dessen Atmosphäre, wenn es gut besucht ist, das Essen, Bowling, sogar der Gorilla Sydney sowie Charlie, der einen grauenhaften Frauengeschmack besitzt, und, um einen aus der Familie hervorzuheben: Joe. Humorvoll, herzlich, ein ergreifend schöner Taschentuchfilm.


    10/10

  10. #3210
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    That’s what i am

    Normalerweise würde ich sagen, das der Film – der die Schulzeit so präsentiert wie sie meist ist, mitsamt dem Mobbing – teuflisch ist, weil ich an meine eigene Schulhölle erinnert wurde. Aber da es um Toleranz und um die erste Liebe geht, war das ein guter Ausgleich. Die WWE Studios machen wirklich gute Filme.

  11. #3211
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    Und täglich grüßt das Murmeltier

    Bill Murray ist Phil, der Wettermann, nicht Phil, das Murmeltier ^^ Bill ist hier mal wieder bravourös, obwohl er oft grummelige und schräge Typen spielt, diese Rollen versteht er wie kein zweiter und bringt sie ungemein sympathisch und superwitzig rüber. Nicht witzig findet Phil jedoch die Zeitschleife, in der er steckt. Echt stark: Als Phil mal was austestet und mit dem Wagen so fährt, wie man es nicht sollte, da hält ihn am Ende der Fahrt die Polizei an. Der Polizist kommt hin, beugt sich vor und was macht Phil? Er bestellt drei Cheeseburger, drei Tüten Pommes.... *lach* Mir gefiel es ganz besonders, wie er die Leute aushorchte und sie am nächsten Tag damit konfrontierte (Wissen ist Macht, dachte ich mir da nur).

    Oder wenn er von seinem Plan abwich und nicht die übliche „Ich erobere jetzt Rita“-Route genommen hat (Eisskulpturen kreieren oder Klavierunterricht nehmen). Wie er durch die Stadt hetzte und Leute rettete, wie den Jungen, der vom Baum fiel und den er aufgefangen hat, habe ich an Superman denken müssen. Auch wenn Phil am Boden blieb und nicht durch die Lüfte flog, keine Superkräfte hatte, war er dennoch einer. Das romantische Gefühle in ihm aufstiegen, war ja ganz schön, aber es so übers Knie zu brechen.... Gut fand ich auch, das er diese Fähigkeiten am nächsten Morgen noch hatte – wie in einem Videospiel. Ich kann sagen, das ich Phil, obgleich er ein zynischer Griesgram war, vorher schon mochte.

    Und nachdem er Rita gewonnen hatte, ebenso. Für mich hat sich dadurch nichts geändert.

  12. #3212
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    Auferstanden

    Der Film ist ja wie ein Krimi, nur ist man hier nicht auf der Suche nach dem Täter, sondern nach der Leiche. Und Tribun Clavius Aquila Valerius Niger ist wie ein Polizist, der von seinem Chef einen Auftrag bekommt, aber selbst Klarheit haben möchte – a) ist der Nazarener tatsächlich tot, wo ist dann seine Leiche? b) lebt Yeshua wider Erwarten doch, wie manche erzählen, wie kann das gehen? Er verhört Leute, Yeshuas Jünger und Maria Magdalena, um dem Mysterium auf die Spur zu kommen. Nachdem Clavius Yeshua erblickt, kann man in seinem Gesicht sehen, das er nicht versteht, das er den Mann, den er noch tot am Kreuz hängen sah, nun vor ihm saß – und zwar lebendig. Da konnte ich erstmals so richtig mit Clavius mitfühlen, auch weil er‘s glaubhaft rüberbrachte und weil er nichts unternahm, um die Jünger dafür zu strafen oder Yeshua gefangen zu nehmen. Denn er war ja wie paralysiert und gleichzeitig fasziniert (wäre ich genauso), was alle an diesem Yeshua finden und ihm deshalb blindlings folgen. »Auferstanden« schreitet ziemlich schnell voran: Clavius trifft ein, da hängt der Nazarener bereits tot am Kreuz, sie nehmen ihn ab und bringen ihn in die Grabkammer, versiegeln sie, er ist weg, er ist da, läßt sich hin und wieder blicken, Himmelfahrt, die Jünger teilen sich auf, um die frohe Botschaft zu verbreiten. Und Clavius macht nun mit. Es ist natürlich kein »Passion Christi«, doch Clavius Wandlung sowie dessen Reise bis zur Erleuchtung wird auf interessante Weise dargebracht.

  13. #3213
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    Black Death


    Der Mönch und Novize Osmund liebt Averill, mehr braucht es nicht. So schnell hatte man mich gefangen ^^ Sie ist eine Hübsche und liebt ihn, er liebt sie ebenfalls, ist aber Gott versprochen. Verzwickte Sache. Osmund trifft sie an der verabredeten Stelle nicht an und ich befürchtete bereits das schlimmste, obwohl ich mir schon vorher gedacht hab, das, wenn wir sie das nächste Mal sehen, sie nicht mehr am Leben sein könnte. Das würde ihn und mich sehr treffen. Wenn's hochkommt hatte ich gerade mal zwei Minuten mit ihr, hätte gern mehr von ihr und ihrer Liebe gesehen, die sie ohne Scham oder Angst offen zeigte, die Luft wurde geradezu erfüllt danach, doch.... »Black Death« ist sehr düster und wie die Leute über das Dorf hinter dem Moor gesprochen haben – weil es heißt, das die Pest dort keine Chance hat – war ich gedanklich sofort im Zombie-Modus. Nicht mal das bekam ich. Auch im Dorf selbst war alles nicht so wie dargestellt. Einen unlustigen deutschen Film gab ich mir diesmal, welcher mich letzten Endes enttäuscht hat. Da er Erwartungen weckte, die er (leider) nicht erfüllen konnte. Düsternis, Blut, abgehackte Körperteile und Sean Bean konnten mich halt nicht so packen wie Averill ^-^

  14. #3214
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    Ohne zu wissen worum es eigentlich ging, habe ich diesen Film wegen einer guten Bewertung vor einer Weile aufgenommen und dann gestern angeguckt und war überrascht:

    Das Tier (The Howling, 1981)

    Regie:
    Joe Dante

    Schauspieler:
    Dee Wallace, Patrick Macnee, Dennis Dugan, Christopher Stone, Elisabeth Brooks,...

    Story:
    Eine bekannte Nachrichtensprecherin wird von einem Irren verfolgt, weshalb sie von der Polizei überwacht wird, die sie allerdings dann aus der Sicht verliert.
    Der Irre zwingt sie, in einem Erotik-Videoladen einen Vergewaltigungsfilm anzuschauen. Sie kennt sein Gesicht nicht und schreit laut, als er sich ihr zeigen will. In dem Moment betritt die Polizei, die wieder auf ihre Spur kam, den Laden und erschießt sofort den Verfolger.
    Traumatisiert von den Ereignissen, begibt sie sich zusammen mit ihrem Mann, in die Obhut eines Doktors in dessen Therapiezentrum.
    Derweil wollen zwei Kollegen der Nachrichtensprecherin, einen Bericht über den toten Irren machen. Sie begeben sich dazu auch in die Totenhalle um ihn zu sehen, doch er ist verschwunden...

    Fazit:
    Er hat recht spannend angefangen, aber konnte mich nicht wirklich von Anfang an überzeugen und ich hatte ihn fast schon als unlogischen und trashigen Film abgestempelt, denn es gab ein paar Punkte, die seltsam waren:
    Der Mann der Journalistin sorgte sich nur am Anfang um seine Frau, schien nach den Ereignissen aber nicht wirklich mehr Verständnis für sie aufzubringen.
    Das Therapiezentrum liegt mitten im Wald und besteht aus Holzhütten und einer Scheune. Der Wald ist ständig von Nebel umhüllt und Personen scheinen stets alleine zu sein, obwohl es eine recht große Gruppe an Leuten ist, die in dem Therapiezentrum untergebracht ist.
    Die Patienten bekommen Gewehre, um auf Jagd zu gehen.
    Es findet gar keine Therapie statt, sondern ist eher ein merkwürdiger Waldurlaub.

    Aber das erklärt sich im Verlauf des Films immer mehr von selbst und macht immer mehr Sinn und wird gut zusammengeführt. Die Story ist wirklich spannend und faszinierend, denke ich.
    Was aber wirklich großartig ist, sind die Effekte. Genial gemacht.
    Also alles in allem ein doch sehr sehenswerter Film.
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  15. #3215
    Mitglied Avatar von franque
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    Typischer Joe Dante/John Sayles-Insider-Joke: Einige Figuren haben die Namen von Werwolffilm-Regisseuren:

    George Waggner - "The Wolf Man" (1941) mit Lon Chaney jr., aus dem die meisten Grunddeterminanten des Werwolffilms stammen

    Roy William Neill - "Frankenstein Meets The Wolf Man" (1943), mit Chaney jr. und Bela Lugosi als Frankensteins Monster (!)

    Charles Barton - "Abbott & Costello Meet Frankenstein" (1948), wieder mit Chaney jr. als Werwolf

    Freddie Francis - "Legend Of The Werewolf" (1975) mit Peter Cushing

    Terence Fisher - "Der Fluch von Siniestro" ("Curse Of The Werewolf", 1961), mit Oliver Reed bei Hammer

    Sam Newfield - "The Mad Monster" (1942) mit George Zucco und Glenn Strange

    Erle C. Kenton - "House Of Frankenstein" und "House Of Dracula" (1944/45), beides Gipfeltreffen der Universal-Horrorstars incl. Chaney jr.

    Lew Landers - Werwolf-Film weiß ich nicht, aber auch Landers ist ein B-Filmregisseur mit umfangreicher Filmografie, inc. "The Raven" mit Lugosi und Karloff

  16. #3216
    Mitglied Avatar von Junior Woodchuck
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    Ah, das ist ja cool. Ich mag solche Ehrerweisungen
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  17. #3217
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    Auf der Jagd nach dem grünen Diamanten


    Jack Colton ist wahrlich kein Ritter, trägt keine schimmernde Rüstung, auch kommt er nicht auf einem Schimmel angeritten, und dennoch besitzt er die Frechheit mit dem Kopf zwischen ihren Beinen zu landen *lach* Mitten im nirgendwo trifft die Schriftstellerin Joan Wilder auf ihren Abenteurer aus ihren Romanen und darüber hinaus einen Fan, der all ihre Werke kennt und schätzt. Unglaublich. Dies hatte was herzliches. Sie weint sehr viel, so lernt man sie kennen und nirgends war mehr Papier zu finden, um die Tränen und den Rotz wegzuwischen – das war toll und witzig, weil ihre eigenen Geschichten sie zu Tränen rührten ^-^ Als sie für Romeo das essen vorbereitet, habe ich an „Katzen würden Whiskas kaufen“ gedacht. Die Musik und wie liebevoll sie das Grünzeug auf das leckere wie teure Katzenfutter gelegt hat – wie aus der Werbung *grins* Ich hätte mir aber ein bißchen mehr Meinungsverschiedenheit zwischen Joan und Jack gewünscht. Hab nur darauf gewartet, das sie sich mal ordentlich fetzen. Kolumbien war nicht so mein Fall. Und der kleine Mann Ralph hat fast die ganze Romantik zunichte gemacht. Aber sonst fand ich den Film ganz in Ordnung.

  18. #3218
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    The City


    Ich kann mir nicht erklären, wieso man Alan Rickman zum besten Komiker ernennt, dabei ist Mike Binder lustiger. Seine Rolle des Matthew Barnes wird von John Gissing, gespielt von Alan Rickman, gefickt und er schlägt, nachdem er merkt, penetriert worden zu sein, zurück. Diese Odyssee kann sich wahrlich sehen lassen. Denn Matthews Frau, Linda, ist hinreißend, sie mochte ich am liebsten. Nicht die zwei Streithähne, die Stripper-Nonne oder wen auch immer, sondern nur sie. Linda hält nämlich zu ihm, ist sehr geduldig, sagt aber immer schön ihre Meinung, auch wenn andere dabei sind. Janeane Garofalo spielt diese wundervolle Frau, die, sobald sie den Mund aufmacht, mich verzückt. Weise ist sie außerdem. Den Piss-Pakt der beiden fand ich cool und ein klein wenig unanständig ist »The City« auch. Guter Film, grottenschlechte DVD.

  19. #3219
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    Zuletzt gesehener Film inkl. Review und Bewertung: Hier ist die Kritik aus der Toon Bude zu COCO - dem neuen Film von Pixar!




    Auf meinem Kanal gehts übrigens auch um Star Vs, Steven Universe, MLP & mehr.

  20. #3220
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    The Great Wall

    Ebenso wie William, so habe auch ich sofort geschnallt: In der blauen Truppe waren ausnahmslos Mädels. Blau macht glücklich, dachte ich mir da nur ^^ Kommandant Lin Mae ist eine Schönheit, und nicht nur sie, alle Mädels sind sehr mutig sowie anmutig, wenn sie sich von oben herab in die Schlacht stürzen. Es dominieren die visuellen Effekte und die monströsen Dämonen. Da war wohl kein Platz für Romantik. Lin Mae sah William immer so an als wäre sie nicht abgeneigt, aber er war mehr auf den Kampf fixiert, als auf irgendetwas anderes. Sie haben sich nicht einmal geküsst, also sowas hatte ich schon lange nicht mehr in einem Film ^^ Wäre ich William gewesen, ich wäre geblieben – und hätte mit Lin ein neues Kapitel in meinem Leben aufgeschlagen.

  21. #3221
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    Demnächst in diesem Theater:

    A Serbian Film (hab ich mich bislang nicht zu gucken getraut)
    Hexensabbat (The Sentinel)
    Mandingo
    Rasputin - Orgien am Zarenhof
    Mein Onkel aus Amerika & Providence (Alain Resnais)
    Iwan der Schreckliche (Eisenstein)
    Enzo Castellari-Endzeittrilogie
    Pasolini-Erotiktrilogie
    Salon Kitty
    Schuld und Sühne (Sternberg)
    Jack The Ripper - Der Dirnenmörder von London
    Just Imagine (Sci-Fi-Kuriosum von 1930)
    Blind Husbands (Erich von Stroheim)
    Eika Katappa & Der Tod der Maria Malibran
    Doctor Dolittle (Richard Fleischer)
    Seventh Heaven
    Hitler - Ein Film aus Deutschland
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    Die Rache der Kannibalen (Cannibal Ferox, Umberto Lenzi)
    Ein Zombie hing am Glockenseil
    The Big Parade
    L'Inferno
    The Man Who Laughs
    The Third Part Of The Night (Zulawski)
    Spartacus (Komplettversion)
    Geändert von franque (09.12.2017 um 02:06 Uhr)

  22. #3222
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    Paddington 2 (2017) Jetzt im Kino

    Teil 1 war einfach wunderbar, sehr stimmig und emotional. Eine tolle Familiengeschichte.
    Teil 2 schließt daran sehr gut an, man erfährt wie Paddington zu seinem Onkel und zu seiner Tante kam und wie gut er sich in London eingelebt hat. Durch seine offene und ehrliche Art belebt und verbessert er das Leben der Menschen und ist aus der Nachbarschaft nicht mehr wegzudenken.
    Die Story wird von einem alten Pop-Up-Buch bestimmt, oder besser gesagt, von dem Raub dieses Buches. Hugh Grant darf sich in der Rolle eines inzwischen erfolglosen Schauspielers, der zum Dieb wird, austoben und hat sichtlich Spaß daran. Paddington wird für den Diebstahl verantwortlich gemacht und kommt ins Gefängnis, welches er völlig verwandelt, während die Familie Brown fieberhaft versucht dem wahren Täter auf die Schliche zu kommen und Paddington zu helfen...
    Insgesamt gesehen eine noch fantastischere, übertriebenere Handlung als im Vorgänger. Mir hat der erste Teil deshalb etwas besser gefallen. Es gibt aber einige witzige Szenen und der Familienzusammenhalt wird wieder schön dargestellt. Der Film ist durchweg herzlich, mit einem charmanten Hauptcharakter und daher sehenswert.
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  23. #3223
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    Ballerina – Gib deinen Traum niemals auf

    Félicie ist stets mit ganzem Herzen dabei, während Camille ausschließlich gedrillt wird, da ist kein Platz für Emotion. Die süße Ballerina hat nicht nur ihren Traum, eine Tänzerin zu werden, wahr gemacht, sie erobert mit ihrem Feuer zudem mein Herz sowie das von Odette, die ihre Mutter und Trainerin wird. Klasse war: Félicies Darbietung in der bretonischen Bar, die Verbundenheit zwischen Félicie und Odette, und ebenso der Showdown gegen Camille. Und immer sehr schön, stimmig und mittendrin statt nur dabei, die tollen Musikstücke – besonders die zwei großartigen Powersongs (1+2). Unglaublich schöner Animationsfilm, welcher so sehr das Herz erwärmt, das es mit einem Lächeln dahinschmilzt ^-^


    10/10

  24. #3224
    Mitglied Avatar von Filmfreak
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    Electric Boogaloo

    Ich weiß gar net, was die Regisseure, Drehbuchschreiber und Schauspieler(innen) haben, die hier zu Wort kommen, denn ich habe nur schöne Erinnerungen, wenn ich an Cannon denke. Sobald das Logo erschien – ob z.B. bei »Bloodsport« (wurde nicht gezeigt), »Quatermain« (Sharon bekam ihr Fett weg) oder »Lifeforce« (toller und düsterer Film, Mathilda verzauberte mich ebenso) – war ich schon begeistert. Ich freute mich nicht nur auf das Logo, ich freute mich freilich auch auf den Film und beides paßte perfekt zusammen. Man wußte, was man bekommt. Eine interessante Doku, bei der das Filmstudio nicht gut wegkommt. Ich hatte immerzu den Eindruck, das die Leutchen die Filme bloß schlecht machen, weil sie Menahem Golan und Yoram Globus nicht mochten. Für mich bleiben aber jene Filme, die ich früher sah und weswegen ich Cannon so verehre, absolute Meisterwerke. Die 80er waren eine besondere Zeit und Cannon repräsentiert jene Zeit wie keine andere Filmfirma. Deren Methoden mögen vielleicht dubios gewesen sein, dies jedoch an den Filmen auszulassen bzw. festzumachen, ist nicht die feine Art. Es schien vielmehr eine Abrechnung als eine Doku zu sein.

    Meine Lieblingsdoku ist und bleibt aber »Otaku« – ein Dreistünder zum niederknien. Ich bete ihn jedenfalls an.

  25. #3225
    Mitglied Avatar von franque
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    Bis auf wenige Ausnahmen wie Konchalovskys "Runaway Train" und Cassavetes' "Love Streams" hat Cannon eben nur Trash produziert. Das ist ja schön und gut, und gerade Cannon ist bei mir als Guilty-Pleasure-Lieferant gern gesehen ("Invasion USA" ), aber ansonsten liegen die Fakten nun mal auf dem Tisch.
    Das "haben" die Regisseure etc.

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