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  1. #3201
    Mitglied Avatar von franque
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    Zitat Zitat von Bücherwurm77 Beitrag anzeigen
    "Die Kleinen Füchse" sagt mir was, war da Dan Duryea mit dabei?

    Außerdem kann ich mich noch dunkel an einen Film mit Bette und dem jungen Henry Fonda erinnern, den ich vor vielen Jahren mal gesehen hatte...
    Ja, Dan Duryea glänzte wieder mal als kleiner Mistkerl.
    http://www.imdb.com/title/tt0033836/?ref_=fn_al_tt_1

    Der andere ist der ein wenig an "Vom Winde verweht" erinnernde "Jezebel - Die boshafte Lady", ebenfalls von William Wyler, für den Davis ihren zweiten Oscar bekam.
    http://www.imdb.com/title/tt0030287/?ref_=fn_al_tt_1

  2. #3202
    Mitglied Avatar von Bücherwurm77
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    Den erstgenannten Film hatte ich auch schonmal gesichtet, dürfte aber fast genauso lange her sein, wie bei "Jezebel"...

  3. #3203
    Mitglied Avatar von Bücherwurm77
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    Zitat Zitat von franque Beitrag anzeigen
    Der andere ist der ein wenig an "Vom Winde verweht" erinnernde "Jezebel - Die boshafte Lady", ebenfalls von William Wyler, für den Davis ihren zweiten Oscar bekam.
    http://www.imdb.com/title/tt0030287/?ref_=fn_al_tt_1
    Und laut einer TV-Zeitschrift die ich früher mal gelesen hatte, war es auch Bette Davis, die dem Oscar den Namen "Oscar" gab (davor hieß es einfach "Die Statue"). Als ihr dieser Preis mal verliehen wurde, sagte sie nämlich, daß der Po von der Statue aussehen würde wie der Po von ihrem Mann Oscar... ist ja ulkig!

  4. #3204
    Mitglied Avatar von frank1960
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    Über den Ursprung der Namensgebung existieren viele Versionen. Ich favorisiere den Ausspruch Emil Jannings', dass er stolz wie Oskar sei, die Auszeichnung erhalten zu haben.
    Ach wär Ich doch ein Junge noch wie einst

  5. #3205
    Mitglied Avatar von Filmfreak
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    My First Mister

    Jennifer hat’s nicht so mit Menschen und ist eine Rebellin, Randall ist ein Gewohnheitstier und ein Spießer. Er ist 49, sie 17. Die zwei haben somit nichts gemein. So gegensätzlich sie auch sind, so gut tun sie sich. J gefällt mir, weil sie nicht auf ihn hört, wenn er sagt, das sie hinten bleiben soll. Sie hat ihren eigenen Kopf, aber sie arbeitet an sich. R ist einfach nur er selbst und meist nur für sich, aber auch er arbeitet an sich. J zeigt R, was sie mag und umgekehrt, sind ehrlich zueinander und erzählen sich so ziemlich alles. Er unterstützt sie, wo andere sie bereits aufgegeben haben. Er macht ihr Komplimente, die sie noch nie zuvor gehört hat. Die Freundschaft von J und R zieht mich niemals runter, obwohl es nicht nur gute Zeiten gibt, ist witzig und überaus unterhaltsam. Und deshalb ist »My First Mister« auch so wundervoll. Der beste und schönste Freundschaftsfilm, den ich kenne, welcher gewaltig auf die Tränendrüse drückt. Feelgood-Movie der Extraklasse.


    10/10

  6. #3206
    Mitglied Avatar von Junior Woodchuck
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    Zitat Zitat von PhoneBone Beitrag anzeigen
    Ich fand "Es" durchaus gelungen. Hat mir sehr gut gefallen, weil er nicht auf die Horror-Story fokussiert ist, sondern auf die Charaktere und deren Ängste. Mehr "Stand by me" als Horror.
    Habe jetzt auch It gesehen und musste auch an Stand By Me denken. Ich finde ihn ebenfalls gut gemacht. Das Original habe ich bisher allerdings noch nicht angeschaut, werde ich demnächst nachholen.
    A Woodchuck Has Style And Substance, Lives With Intention, Takes Risks And Enjoys The Simple Things

  7. #3207
    Mitglied Avatar von Filmfreak
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    Fack ju Göhte 3: Final Fack


    Ich kann mich nicht mehr an jede Einzelheit erinnern, was mich hier dermaßen begeistert hat, darauf werde ich höchstwahrscheinlich in der DVD-Review detaillierter eingehen. Chantals T-Shirts waren allgemein super und besonders jenes, was mit Zeyneps perfekt harmonierte: Chantal hat vorne ganz groß „FOT“ drauf stehen und Zeynep „ZE“. Laufen sie nebeneinander, kommt was witziges dabei heraus ^-^ Oder die Disco, in der Chantal und Biggi (Lehrerin) zusammen tanzen und die Sau rauslassen, während im Hintergrund Britney läuft. Schon früh merkte ich, das es starke Songs gibt, die die Bilder enorm verstärken und gänsehautmäßig abgehen – wie das mit der Disco oder der riesigen Drohne und weitere, die mir gerade nicht einfallen. Biggi fand ich klasse, Zeki und dessen Klasse sowieso. Es war zwei Stunden lang emotional, saukomisch und musikalisch wertvoll. Auch wenn es traurig ist, das kein Film mehr folgen soll, so war‘s dennoch ein würdiger Abschied – fast 5 Millionen Kinobesucher können nicht irren ^_^ »Fack ju Göhte 3« ist ne Wucht, deshalb bin ich auch stark genug, um folgendes zu beichten: Mir liefen die Tränen runter. Fulminant³ – so und nicht anders müssen Film-Reihen enden.

    Kinowertung

    10/10

  8. #3208
    Mitglied Avatar von franque
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    Embodiment Of Evil (Encarnaçao Do Demonio), Brasilien, 2008, Regie: José Mojica Marins

    Heilig's Blechle, oder besser 'Unheilig's'. Oder noch besser: Completely Unholy Shit. Der Brasilianer José Mojica Marins erfand in den sechziger Jahren seine berühmteste Figur Zé do Caixao (engl. Coffin Joe), einen total amoralischen, blasphemischen, psychopathischen, sadistischen Leichenbestatter (mit Zylinder und teuflisch langen Fingernägeln), der überall, wo er sich niederlässt, wütet wie die Axt im Walde, die von ihm als Untermenschen angesehene Restbevölkerung (bis auf wenige Ausnahmen) terrorisiert und in aberwitzigen Szenarios ins Jenseits befördert. Seine spezifische Mission ist es, eine geeignete Jungfer zu finden, die imstande ist, ihm einen Nachkommen zu schenken, der die Kontinuität seiner Blutlinie garantiert (don't ask). In der Regel ist die Damenwelt von diesem Ansinnen nicht gerade begeistert, weshalb sich die Auserwählten bisweilen selbst entleiben, um anschließend als Geistererscheinungen rumzuspuken. Totzukriegen ist aber auch Coffin Joe nicht wirklich, im nächsten Film ist er stets wieder mit von der Partie.
    Sein erster Auftritt erfolgte 1963 in "At Midnight I'll Take Your Soul" ("À Meia-Noite Levarei Sua Alma"), dann kam die Auferstehung 1967 in dem unglaublichen "This Night I'll Possess Your Corpse" ("Esta Noite Encarnarei No Teu Cadáver"), in dem er u.a. einen kurzen Abstecher in die Hölle unternimmt. Diese Farbsequenz in dem ansonsten S/W-Film spottet in ihrer Bizarrerie jeder Beschreibung und signalisierte nun spätestens, dass Marins nicht ganz von dieser Welt ist. Es gab ein paar weitere Filme mit der Figur (die ich noch nicht kenne), aber erst im Jahre des Herrn 2008 wurde der letzte Teil der offiziellen Trilogie offenbart, und ja, es geht zur Sache as shit.

    Ewigkeiten lang verbrachte Zé/Coffin Joe in einem Zuchthaus für kriminelle Geisteskranke, doch eine liberale Anwältin (yep, Kanonenfutter natürlich) erwirkt seine Freilassung. Von seinem buckligen Assistenten abgeholt, macht er sich gleich wieder an das seinerzeit begonnene Werk, die "perfekte Frau" aufzuspüren sowie im Allgemeineren die Sau aus der Kiste zu lassen. Zu diesem Zwecke rekrutiert er eine sektenhafte Entourage von entsprechend Gestörten. Auf der anderen Seite rüstet der (dezidiert katholische) Polizeichef auf, dessen faschistische Truppen in den Favelas von Sao Paulo ebenfalls wüten wie totale A-löcher und gerne mal jugendliche Kleinkriminelle mit Kopfschuss eliminieren. Zur Hilfe steht dem Chief auch noch ein offenbar völlig durchgeknallter Mönch (der Sohn eines früheren Opfers von Joe), der sich mittels einer lächerlichen Physikbaukasten-Apparatur zu Selbstkasteiung Elektroschocks in die Brustwarzen jagt.

    Wo immer die beiden Fraktionen nun aufeinander treffen, wächst kein Gras mehr. Es entfaltet sich ein schier unfassbares Panorama an Folter, Verstümmelung, Kreuzigung und sonstiger ritueller Tötung und natürlich "Prüfung" der Kandidatinnen zum you-know-what, bei dem u.a. wieder die obligatorischen Ratten (Bret Easton Ellis lässt grüßen), Kakerlaken (in einer an Herschell Gordon Lewis gemahnenden Gesichts-Abfress-Szene) und Vogelspinnen (in Reminiszenz an die berüchtigte Szene aus dem zweiten Film) zum Einsatz kommen. Das berühmteste Nietzsche-Zitat aus "Also sprach Zarathustra" wird sowieso wörtlich genommen, zudem das Nähzeug ausgepackt, Schweinebäuche zur vorübergehenden Einlagerung zweckentfremdet, et cetera.
    Unterbrochen wird das Blutbad hin und wieder von Joes "Richard III"-mäßigen Visionen seiner früheren "Gefährtinnen", die ihm fürchterliche Höllenqualen ankündigen. Die Effekte sind nicht von schlechten Eltern; eine der grell-weiß geschminkten Geisterfrauen gibt auch dann noch nicht auf, als sie in Stücke gehackt wird: Aus dem abgerissenen Oberkörper quellen tentakelartige Eingeweide, gefolgt von einer Armee von Spinnen. Muss man gesehen haben. Lucio Fulci et al würden vor Neid erblassen. In einem kurzen Intermezzo landet Joe dieses Mal im Fegefeuer (?), wo aber auch nur wieder gekreuzigt wird, was das Zeug hält, also same old same old.

    Irgendwann erfolgt der Paarungsakt, bei dem man buchstäblich vor lauter Blut den Akt nicht sieht, und bald darauf dann folgt die endgültige Konfrontation mit der inzwischen empfindlich dezimierten Polizeitruppe. Der Mönch schwingt eine mittelalterliche Streitlanze zwecks Pfählung, doch wie wir wissen, Unkraut vergeht nicht...
    Wer je nach dem Ultimo in Sachen surrealistischer Horror gesucht hat, kann seine Suche als beendet betrachten. Jodorowskys "El Topo" ist dagegen was für den Kindergarten und, was die religiöse Ikonografie angeht, der Isenheimer Altar nicht intensiver als Panini-Sammelbildchen mit Lukas Podolski.
    Geändert von franque (16.11.2017 um 16:28 Uhr) Grund: für=als

  9. #3209
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    Zuallererst mußte ich scharf nachdenken, was mir nicht so zusagte. Denn was mir gefiel, war leicht in Worte zu fassen: So ziemlich alles. Bob und sein (treuer) Hund Mel. Elizabeth natürlich auch, obwohl sie nicht oft zu sehen war, und die Liebe, die sie füreinander empfanden. Grace und deren Familie/Verwandtschaft und wie sie sich umeinander kümmern. Als Bob dann dazustößt, kommt noch mehr Frohsinn auf. Das Herz findet Grace und diese Kombi trifft auf Bob, die sich – wie es der Zufall so will – verbunden fühlen. Oder das Restaurant und dessen Atmosphäre, wenn es gut besucht ist, das Essen, Bowling, sogar der Gorilla Sydney sowie Charlie, der einen grauenhaften Frauengeschmack besitzt, und, um einen aus der Familie hervorzuheben: Joe. Humorvoll, herzlich, ein ergreifend schöner Taschentuchfilm.


    10/10

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