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  1. #3176
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    Heat

    Chris wußte, wann Schluß ist, obgleich es um Frau und Kind ging. Gerade Neil, der die selbstauferlegte 30 Sekunden-Regel aufgestellt hat, konnte das nicht. Er wäre auf und davon gewesen, doch es hätte an ihm genagt. Von daher war es gut, das er Waingro noch zur Strecke brachte, was ich auch getan hätte. Etwas unerledigtes ist wirklich unschön. Er mußte einfach abschließen, um was neues zu beginnen. Das er Eady mitnahm, bedeutet wohl, was auch immer er vorher erzählt hat, das er einsamer war als er zugeben wollte. Deswegen ist es fast unbegreiflich, das Chris, ausgerechnet er, entkommt. Kurz bevor der Banküberfall stattfindet und die drei Freunde durch die Tür gehen und die Sicherheitsmänner abchecken, entwickelte das einen unheimlichen Sog, welcher mich dermaßen packte, so verflucht spannend war’s und der die Schraube selbst dann noch anzog, als die Straßenschlacht begann.

    So jemand wie Nate, ein Vermittler, ist echt nützlich. Der gefiel mir sehr, vor allem weil er außen vor war und trotz der Beschattung nie auffiel und dem Team stets helfen konnte – mit was auch immer. Laurens Selbstmord, als sie blutend wie sterbend in der Badewanne liegt, ihr Stiefvater sie findet und rauszieht, um ihr zu helfen, war ein Moment, bei dem Mitgefühl aufkam. Ganz zu Beginn des Audiokommentars, hatte ich den Eindruck, als wolle der Regisseur mich für blöd verkaufen. Wenn zwei sich zusammentun, dann ist es eine Verschwörung und sie planen etwas böses. Das habe ich gleich durchschaut, aber er gesteht mir das nicht zu. Er hat einen schon nicht begrüßt und verabschiedet hat er sich auch nicht.

    Es gibt bessere Audiokommentare.

  2. #3177
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    Die Unfassbaren 2

    Die alte Truppe war so viel cooler und hätte sich keine solche Blöße gegeben. Lula ist die Neue in jener Truppe und eine witzige Reiterin obendrein, doch das man in China, genauer in Macau ist, war gar nicht toll, ebenso wenig, das sie ständig überlistet werden und am Schluß stellt sich raus, das alles gar nicht so war wie man vermutet hat. Toll, das man hier auch noch verarscht wird. Danke. Nee, Teil 1 mit Isla Fisher, die Henley verkörperte, gefiel mir um Längen besser. Weiblichkeit und so. Ach, London konnte ich auch in diesem Film nicht leiden und Daniel Radcliffe ist ein Langweiler. Die Vier Reiter waren sonst immer die, die Sachen enthüllen und den Leuten helfen, wie einstmals Robin Hood, um sie nach der Show mit Geld zu überschütten. Davon ist nichts mehr übrig. Immer diese Schwierigkeiten und Hürden, wie nervig. Fabelhaft war lediglich die Zauberei oder Trickserei (und selbstverständlich Lula).

  3. #3178
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    Mike and Dave need Wedding Dates

    Alice und Tatiana, wo die zwei auftauchen ist Chaos und Action angesagt. Denn am Anfang des Films in New York und in ihrem Apartment, zeigen die Mädels eine ganz andere Seite von sich, da waren die zwei besonders cool. Herzerfrischend. Pur. Hat nur nicht lange angehalten. Es gibt nur wenige Höhepunkte, aber die haben es in sich: Jeanie bekommt eine etwas andere Massage geschenkt und der zufriedene Gesichtsausdruck von ihr bringt mich jedes Mal zum Lachen. Und Mike kommt rein, während seine Schwester einen Orgasmus hat. Parallel dazu ist Tatiana mit Terry in der Sauna.... Mike, noch traumatisiert von Jeanies Erlebnis, kriegt hier mit, wie Tatiana Terry fingert. Terry hat ein verflucht freches Mundwerk und wäre mein dritter Liebling ^^ Geschockt war ich, wie loserisch die Jungs waren. Doch dank des Drehbuchs sind die Mädels für sie der Energy Drink, den sie brauchten, um ihr Leben in den Griff zu kriegen.

    Mike hat genervt, weil er Dave mit- und nach unten zieht, er unterbricht außerdem dessen Flirterei mit Alice, nur weil sein Leben Kacke ist. In diesem Moment wußte ich genau, was sein Vater davor noch zu Dave meinte. Echt schlimm: Aber da ich den Schauspieler aus »Pitch Perfect« kenne, so wie Anna Kendrick, gab es einen PP-Bonus ^^ Der Audiokommentar war anders, als man es gewohnt ist. Dieses „stören“ aus dem Regieraum gefiel mir irgendwie. Und in den geschnittenen Szenen gab’s was von »Resident Evil«, was natürlich mehr als gut ist ^^ Das der Film eine wahre Geschichte sein soll, kann ich, nachdem ich ihn gesehen habe, nicht glauben. Ich wäre jedoch liebend gerne auf dieser Party gewesen, als kleines Mäuschen, und dann natürlich bei meinen beiden Höhepunkten *lach*

  4. #3179
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    Love Wedding Marriage

    Ava ist hoffnungslos romantisch, so wie ich es bin. Das haben wir gemeinsam. Aber sie übertreibt es, als sie alles in Bewegung setzt um die Ehe ihrer Eltern zu retten, die im Begriff sind, sich scheiden zu lassen. Auch wenn sie Erfolg hat, finde ich trotz allem, das sie sich da nicht hätte einmischen sollen. Ihren Mann Charlie vergißt sie sogar und setzt dabei ihre eigene Ehe aufs Spiel. Alles nur für zwei Leute, die nicht unbedingt glücklich waren. Besonders bei der Mutter stellte sich heraus, das sie 30 Jahre lang nicht die Schnauze aufgemacht hat und die Tochter darf es wieder ausbügeln. Was für Eltern bzw. Erwachsene. Und weil Ava zu brav war, gab es da noch die Schwester Shelby – sie ist die freche der beiden und auch die, die „Scheiße“ sagt. Also mehr nach meinem Geschmack. Sie ist nur nicht ganz so eine Romantikerin wie Ava – was ich aber nicht schlimm finde ^^

  5. #3180
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    Bobby – Der letzte Tag von Robert F. Kennedy

    Obwohl es anders aussieht, denke ich, das es eine Verschwörung war, um den nächsten Kennedy um die Ecke zu bringen, der einen Krieg beenden wollte. Wenn ein Präsident von den meisten geliebt wird, muß der weg. Amerika will nur starke Präsidenten, er aber war nicht stark – so traurig es auch klingt. Die brauchen Präsidenten, die sich nicht erschießen lassen. Aber in diesem Fall wollten sie nicht nochmal zuviel Staub aufwirbeln, indem sie einen Präsidenten ermorden, also macht man das vorher *Ironie* Da nützen auch solche guten Filme nichts. »Bobby« ist ein toller Film, mit einer spitzenmäßigen Besetzung und akribisch recherchiert ist er obendrein. Die vielen bekannten Schauspieler nehmen sich nichts weg, sondern spielen sich die Bälle gegenseitig zu. Wie schon bei »JFK – Tatort Dallas« wechseln sich Original- mit Filmaufnahmen ab, und auch wenn es nur auf eines hinausläuft: »Bobby« ist kein Actionfilm. Gelegentlich reicht es nur zuzuschauen, wenn andere sich unterhalten oder hitzig diskutieren, bevor das Drama beginnt – und der Film damit endet.

    Man ist erstmal geschockt, aber im gleichen Augenblick wundert man sich kein Stück.

  6. #3181
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    The Big Lebowski

    Es ist gut, das er immer bei der Sache bleibt und sich nicht davon abbringen läßt, seinen Teppich anzusprechen. Der Krimi um Kohle, ein verschwundenes Mädchen und Maude, die vom Dude geschwängert werden möchte, konnte überzeugen. An seiner coolen Lebensweise würde ich mir gern ein Beispiel nehmen – zusammen mit dem Bowling ^^ Hab mir den Film aber anders vorgestellt. Der Dude war viel zu gutmütig für einen Faulenzer und hatte viel zu viel Skrupel, als Walter und er das Lösegeld nicht ablieferten. Besser hätte ich es gefunden, Walter zum Dude zu machen, denn er war um einiges Dudiger *lach* Zumindest hätte es dem Film gut getan, wenn der Dude ein bißchen so wie Walter gewesen wäre, da der (grimmige) Witz großteils von Walter und von Maude vaginales ausging.
    Geändert von Filmfreak (23.10.2017 um 14:56 Uhr)

  7. #3182
    Also ich habe als letztes den Film 'ES' im Kino gesehen. Ich finde das Buch zu dem Film sehr gut und ich bin generell ein großer Stephen King- und Horrorfan. Allerdings muss ich sagen, dass mir der Film nicht so gut gefallen hat. Ich habe mich kaum erschreckt und generell habe ich einfach mehr von dem Film erwartet. Wem geht es auch so ?

    LG

  8. #3183
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    Zitat Zitat von Markus_B_Walking Beitrag anzeigen
    Also ich habe als letztes den Film 'ES' im Kino gesehen. Ich finde das Buch zu dem Film sehr gut und ich bin generell ein großer Stephen King- und Horrorfan. Allerdings muss ich sagen, dass mir der Film nicht so gut gefallen hat. Ich habe mich kaum erschreckt und generell habe ich einfach mehr von dem Film erwartet. Wem geht es auch so ?

    LG
    Hier wären die Diskussionen rund um das Thema "Es" besser aufgehoben

  9. #3184
    Mitglied Avatar von PhoneBone
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    Ich fand "Es" durchaus gelungen. Hat mir sehr gut gefallen, weil er nicht auf die Horror-Story fokussiert ist, sondern auf die Charaktere und deren Ängste. Mehr "Stand by me" als Horror.

    Mein letzter Film war "Blade Runner 2049" und ich bin immernoch sprachlos. Der Film hat mich umgehauen. Denis Villeneuve hat's drauf. Da freu' ich mich wie ein Schneekönig auf "Dune"!

  10. #3185
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    Demoted – Wer ist hier der Boss?

    Mike und Rodney sind beste Kumpels, die ihren Arbeitskollegen Ken für ihr Leben gern mobben. Bis Ken zum Chef der Firma ernannt wird, der sie wiederum demütigt, indem er sie zu Sekretärinnen degradiert. Einer ist Kaffeeschlampe (Rodney) und der andere Tippse (Mike). Nun müssen sie dessen fiese Launen ertragen. Die Wandlung der zwei Chaoten hat mir gefallen, noch mehr mochte ich, wie sie sich mit den weiblichen Kollegen solidarisieren – sie unterstützen sich, gehen mit ihnen trinken und Softball spielen und geben ihnen Geschenke-Tipps ^^ Schön: Die Freundschaft geht über das Büro hinaus. Sexismus ade. Bessere Büro-Comedy als „Stromberg“.

  11. #3186
    Mitglied Avatar von Filmfreak
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    Lüge und Wahrheit – Shattered Glass


    Stephen Glass war ein Meister darin, sich Geschichten auszudenken – Personen, die nicht existierten, erfundene Schauplätze sowie Ereignisse. Um dies zu untermauern – da es Faktenprüfer gab, zu denen er selber zählte – legte er falsche Notizen und Faxe vor, erfand Newsletter, Organisationen, Visitenkarten, Zitate und präsentierte eine gefälschte Webseite. Ein Medienskandal aus der jüngeren Vergangenheit. Ich hätte ihm nicht gleich bei der ersten Verfehlung einen Strick daraus gedreht, doch spätestens als er seinen ersten Fehler zugab, sich aber noch weiter windete und log, und sie ihn dennoch weiter gewähren ließen, hätte ich bereits den Schlußpunkt gesetzt. Sogar ich mache bei meinen Reviews einen Faktencheck *lach* Was er schrieb war unterhaltsam und sicher wollte man seine Artikel gerne lesen, darum finde ich ihn jetzt nicht so teuflisch wie so manch anderer aus dem Interview. Im Film fehlten mir mindestens 30 Minuten. Da hätte ich gerne sehen wollen, wie er seine Sachen schreibt und wie er zum gefeierten Star aufsteigt. Hätte mir also mehr von Stephen gewünscht und wie er zu dem wurde, der er war. Aber man startet fast schon mit dem Skandal und wie er in Erklärungsnot gerät.

    Man kann vielleicht sogar sagen, das er die Fake-News erfunden hat ^^

  12. #3187
    Mitglied Avatar von Huwey
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    Denis Villeneuve - Blade Runner 2049
    Als ich gestern Abend das Kino betrat hatte ich erstmal die Lust verloren: auf der Leinwand lief gerade der neu Trailer zu "Star Wars: The Last Jedi", den ich mir extra aufgrund von Spoilerwarnungen nicht angeschaut habe, zudem war der Saal zum bersten voll und überall raschelte und knusperte es. Doch dann begann sich die Leinwand zu füllen. Mit einer sich bewegendem Totale, die Los Angeles im Jahre 2049 zeigte und aus den Lautsprechern begann die Musik von Hans Zimmer zu tönen.
    Dies ist ein Teil des Erlebnisses "Blade Runner 2049". Ebenso ein Teil davon ist die Story, diese Story über die ich hier kein einziges Wort verlieren möchte, da sie sonst dieses Erlebniss kaputt machen würde.
    Eine Sache glaube ich aber noch über diesen Film sagen zu müssen; seinen Zusammenhang mit dem Kapitalismus. Denn in Blade Runner werden Menschen zu Objekten, zu kaufbaren Objekten. Als Symbolisierung hierfür benutzt Villeneuve eine Prostituierte und eine künstliche Computer-Dame namens "Joi". Und, siehe da, unser Hauptcharakter zieht "Joi" der Prostituierten vor.
    Ich kann mich ehrlich gesagt nicht entscheiden, welchen Film ich vorziehen würde "Blade Runner" oder "Blade Runner 2049", obwohl es wahrscheinlich eher Blade Runner wäre. Denn in 2049 gibt es keinen besonderen Soundtrack (er war gut, durchaus, nur nicht so gut und einzigartig wie Vangelis' von 1982) und keine wirklich interessante philosophische Ansicht, auf der Ebene wirkt Blade Runner vorrausgeschritten.
    Nichtsdestotrotz schafft es auch dieser Film wirklich gut zu fesseln, man sitzt vor Spannung geladen im Kinosessel und das nicht ohne Grund.
    9/10 Punkten

  13. #3188
    Mitglied Avatar von Filmfreak
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    Trust – Die Spur führt ins Netz


    Einerseits ist so ein Film gut, andererseits hinterfragt man danach jedes Wort, jedes Emoticon, jede Geste, sollte ein Bild vorliegen, und überhaupt alles, was das Netz betrifft. Sprich: Es schürt Ängste, die man eh schon hat. Kann man ihr einen Vorwurf machen, schließlich hat er sie aufs übelste getäuscht?! Doch, einen Vorwurf mache ich ihr, nämlich, das sie mit ihm, den Fremden, mitgegangen ist. Was habe ich geschimpft bei der Szene. Darum, man merke sich: Nicht mit Fremden reden. Und er war ein Fremder, der ständig gelogen hat. Hab daher verstanden, warum der Vater den Mistkerl auf eigene Faust schnappen wollte, und ich mochte diesen Gedanken. Was die Tochter bedenken sollte, ist, das auch ein Vater leidet und er nicht untätig dasitzen kann, wie man es von ihm verlangt, bis sie es einigermaßen verkraftet hat. Nur weil ein Mann stark sein muß.

    Man fragte ihn, was er da eigentlich tut, ich jedoch sage, er hat zu wenig getan – wenngleich das etwas hart klingt. Er wollte ihn selbst finden, was ich natürlich super fand, vergessen wurde allerdings einen Privatschnüffler der alten Schule zu engagieren, und die haben schon Leute mit weniger Infos gefunden. Gab es in dem Einkaufszentrum keine Überwachungskameras? Dazu wurde auch nichts gesagt. Ich dachte, er würde durchdrehen und mit ner Waffe Jagd auf ihn machen – so wie auf dem Cover dargestellt. Es war nur leider nicht so. Dabei habe ich mich bereits darauf gefreut, denn im Grunde kaufte ich mir deswegen die DVD. Der größte Schock für mich aber war das Ende, wenn man den Täter sieht, wie er frech in die Kamera grinst, Freunde begrüßt und mit seiner Familie einen schönen Tag verlebt. Da möchte man ihm alles nehmen.
    Geändert von Filmfreak (08.11.2017 um 13:59 Uhr)

  14. #3189
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    Den neuen Thor im Kino. Wäre wirklich gut geworden, wenn dem Donnergott nicht ständig Comedy-Klamauk-Schabernack aus dem sonnigen Teufelsanus scheinen würde.

  15. #3190
    Zitat Zitat von Filmfreak Beitrag anzeigen
    Hier wären die Diskussionen rund um das Thema "Es" besser aufgehoben
    Nix da, sonst wird das hier nur ein oberflächliches "hey seht wie viele filme ich mir anschaue"-Gewichse

    Der neue Es ist super
    Da kann die 90er Version mit ihren Kitsch/Soap Style nicht mithalten
    Einzig Tim Curry(eh immer top) unterhaltet

  16. #3191
    Mitglied Avatar von Filmfreak
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    Noises Off – Der nackte Wahnsinn


    Dieser Film befaßt sich nicht wie die Serie „Smash“ mit Casting oder Finanzierung, auch ist »Noises Off« kein Musical, sondern ein Theaterstück, aber es ist so fabelhaft, wenn die Streitigkeiten erst hinter den Kulissen stattfinden und sich immer mehr auch auf der Bühne bemerkbar machen. Was sich natürlich auf die Inszenierung auswirkt, denn das Stück wird fast „umgeschrieben“ – so wie die Nachmittagsvorstellung in Miami Beach, sie ist der Beweis. Cleveland war das endgültige Inferno ^^ Der Film fängt bereits mit der Generalprobe an, man weiß also wie das Stück geht, wann wer kommt und was jeder zu sagen hat. Und freilich wie sie miteinander verbunden sind. Ging recht schnell, weil ich sofort gefesselt war von den Charakteren, wie sie ticken, und lustig ist es von Anfang bis Ende. Alle dürfen hier mitmischen, nicht nur ein oder zwei Auserwählte, und dem Ensemble fällt immer wieder was ein, was den Regisseur zur Verzweiflung bringt. Zudem kommt die Stimme des Regisseurs aus dem Off, Beziehungen gehen auseinander oder werden geschmiedet, all das während der Tour, als wäre sie allein nicht schon streßig genug ^^ Da wünscht man sich fast, »Noises Off« wäre ne Serie. Kurz gesagt: Ich liebe diesen Film.


    10/10

  17. #3192
    Mitglied Avatar von franque
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    Von Peter Bogdanovich gab es später auch noch "Broadway Therapy" ("She's Funny That Way"), der ebenfalls im Theatermilieu spielt und den ich noch besser finde.

    http://www.imdb.com/title/tt1767372/?ref_=nv_sr_1

  18. #3193
    Mitglied Avatar von franque
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    I Spit On Your Grave, USA 2010, Regie: Steven R. Monroe

    Yep, das Remake. Das Original von 1978 war seinerzeit wohl eher Legende, als dass es ein Normalsterblicher gesehen hatte*, was sicherlich auch an zahlreichen Zensur-Maßnahmen lag. Und zumindest in Deutschland setzt sich das beim Remake fort. Dazu gleich.
    Grundsätzlich folgt die Neuversion dem Ablauf des 78er Werks von Meir Zarchi (hier Co-Produzent), und das sieht hier jetzt so aus:

    Junge, attraktive Schriftstellerin zieht in ein Ferienhaus in irgendeine Hillbilly-Walachei, um an ihrem neuen Buch zu arbeiten. Selbstverständlich trifft sie - schneller als man Pickup Truck buchstabieren kann - auf eine Gruppe degenerierter Subjekte, die nichts als Sixpacks und Scheiße im Hirn haben und nach einem ersten bedrohlichen Mini-Eklat an der Tanke der Autorin Jennifer einen Besuch abstatten. Dort treiben sie zunächst irgendwelche dämlichen Psycho-Spielchen (wie ein Negan für Arme), bevor sie zur Vergewaltigung schreiten (zu der ein geistig zurückgebliebener Kumpel der Truppe natürlich gezwungen wird, wie üblich in solchen Filmen). Jennifer gelingt zwar daraufhin die Flucht, doch ein Aufeinandertreffen mit dem Sheriff entpuppt sich als trügerische Katharsis, denn dieser ist selbstredend ein "buddy" der Scum-Truppe, der sie eine Falle lockt, wo es jetzt erst richtig rund geht. Nachdem sie halbtot misshandelt und vergewaltigt wurde, soll sie als lästige Zeugin (der Sheriff ist natürlich ein All-American Familienvater, der sich rührend um sein Töchterchen kümmert - auch am Handy während der Attacke auf Jennifer) mit dem Jagdgewehr den Gnadenschuss erhalten, doch sie springt in einen Fluss und verschwindet spurlos. So weit, so schnarch und das übliche Backwoods-Genre-Bohei, wobei die Rape-Szenen zum Glück relativ wenig explizit sind. Das ist alles lange nicht so "problematisch" wie zahlreiche andere Home-Invasion- und ähnliche Terrorfilme und ehrlich gesagt auch nicht Paul Verhoevens mehrfach preisgekrönter "Elle" mit Isabelle Huppert, der in dieser Hinsicht weitaus kontroverser sein dürfte.

    Doch dann folgt der zweite Akt.


    Das vermeintliche Todesopfer ist natürlich entkommen (Gott weiß wie) und taucht nun einige Wochen später wieder auf, um sich, welch große Überraschung, nach und nach an ihren Peinigern zu rächen. Zunächst sind es nur kleine, beunruhigende Details, die diese verunsichern, doch dann endlich tritt die Rache-Furie in full effect und eliminiert das Gesocks in "Last House On The Left"-artigen Exekutionen, die es wirklich in sich haben und an Einfallsreichtum und Farbenfrohheit nicht viel zu wünschen übrig lassen. Dass die Gartenschere gezückt wird, ist da noch das geringste...
    Eigenartigerweise ist der Film inzwischen in Deutschland indiziert (ich sah die US-Unrated Fassung). Mir ist nicht ganz klar, was das im 21. Jahrhundert soll; man könnte im besonderen Kontext dieses Films fast auf die Idee kommen, dass es ein Ausdruck von institutionalisiertem Sexismus ist. Klar ist, FSK und Bundesprüfstelle mögen grundsätzlich keine Folterung und/oder Tötung durch Figuren, mit denen der Zuschauer sympathisiert oder sich gar identifiziert, aber offen gestanden liegt der Fall hier doch leicht anders als bei dem üblichen Selbstjustiz-Kram. Das rape revenge-Subgenre, dessen Kernstück der 78er und der 2010er Film bilden, definiert sich ja nun gerade durch das unrealistische Ausspielen einer Fantasie, die von der tatsächlichen Bewältigung von Vergewaltigungsfällen meilenweit entfernt liegt, geschweige denn von einer durch Frauen selber; es dürfte jedem Zuschauer klar sein, dass diese Art von splattriger Katharsis eine praktisch nur auf dieser sehr speziellen, nahezu symbolischen Ebene funktioniert und, im filmischen Kosmos, im Grunde eine Art Wiedergutmachung für den (nicht nur) in B-Filmen häufig anzutreffenden Sexismus gegenüber weiblichen Charakteren darstellt.

    Einmal gibt es für jahrhundertelang praktizierte und doch nur so selten geahndete Erniedrigung und Gewalt mal richtig, richtig den Arsch versohlt. Mal so richtig ernsthaft. Aber eben nur auf fiktiver Ebene. Ein unangenehmes "cineastisches" Erlebnis für viele, vermutlich (wie übrigens auch - auf ganz andere Weise - "Ms 45"/"Die Frau mit der 45er Magnum" von Abel Ferrara; s. dazu den Thread "Die deprimierendsten Filme aller Zeiten").
    Wenn die eher schmächtig gebaute Jennifer alleine mehrere ausgewachsene Redneck-Bodies in ihre Tötungsanordnungen hievt, haben wir den Bereich des Realismus zudem lange verlassen.

    Siehe zu dem Thema übrigens auch den mal wieder sehr interessanten Artikel von Georg Seeßlen auf zeit.online, der anlässlich des Weinstein-Skandals näher auf den dialektischen Zusammenhang zwischen sexueller Gewalt als Machtmissbrauch durch Hollywood-Größen und der Produktion von sozusagen das "schlechte Gewissen" verkörpernden Filmen wie diesem eingeht, wobei "I Spit On Your Grave" sicher einen Extremfall darstellt (es gibt btw auch zwei Fortsetzungen, die allerdings uninteressant sein sollen).

    http://www.zeit.de/kultur/film/2017-...ler-missbrauch







    *Ich habe es erst in den frühen Zweitausendern als Video gesehen, ausgeliehen von einem Freund meines Bruders, einem damals angehenden Literaturwissenschaftler, der an irgendeinem Buch über die soziologische Komponente der Zombie-Apokalypse (oder so) mitgeschrieben hatte. Der kannte eigentlich grundsätzlich jeden abgefahrenen Scheiß.
    Geändert von franque (08.11.2017 um 02:36 Uhr) Grund: tippfehler

  19. #3194
    Mitglied Avatar von franque
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    Emanuelle in America, Italien 1977, Regie: Joe D'Amato

    Hust. Die Laura-Gemser-Emanuelle (mit einem 'm') recherchiert wieder mal - nicht dass ich am Ende des Films sagen könnte, was eigentlich genau, aber wir befinden uns hier schließlich auf D'Amato-Territorium, wo Fragen bezgl. Sinn oder gar (Schreck!) Logik nun wirklich als obsolet gelten. Anyway, nach diversen Aufenthalten mit versteckter Mini-Kamera in den Swinger-Clubs der Reichen, incl. einem modernen Harem, der nur Frauen mit dem Sternzeichen Jungfrau (!) beherbergt, entdeckt sie nach (oder während - bei diesem Chaos verliert man jegliches Zeitgefühl) einer Europareise mit dem Grafen Dingenskirchen eine besondere Spezialität, die sich von der bisherigen (schwer ermüdenden) Orgien- und Tittenparade doch abhebt: Zur Luststeigerung betrachten während des Schäferstündchens einige der High-End-Kunden offenbar einen Snuff-Film!

    Nach kurzer Beratung mit ihrem Chefredakteur lässt sie sich nun bei einem schwerreichen Geschäftsmann einschleusen, der angeblich irgendwas mit der Sache zu tun hat. Und siehe da, als Emanuelle ihn im Bett dazu drängt, mal was wirklich Heißes auf seinem Heimprojektor abzuspielen, werden wir nun tatsächlich recht ausführlich jenes Snuff-Mülls ansichtig, bei dem D'Amato liebevoll Pasolinis "120 Tagen von Sodom" und diversem Siebziger-Hardcore-Exploitation-Kram (nicht zuletzt dem US-Fake "Snuff" von Roberta und Michael Findlay) seine Reverenz erweist. Diese Passage ist tatsächlich kaum ansehbar, 10/10 Grindhouse-Punkte sind hier fällig, Chapeau, Maestro!
    Wer jetzt dachte, Em würde nunmehr todesmutig den Snuff-Ring auffliegen lassen, sieht sich herb getäuscht, denn nicht nur hat ihr Chef zuviel Angst vor den mächtigen Drahtziehern, sondern sie selbst hält das fürchterliche Erlebnis alsbald für eine Halluzination, da ihr Sugar Daddy ihr - Achtung - vor dem Beischlaf LSD-Tropfen in den Drink gekippt hatte! Sie denkt, es sei alles nur Einbildung gewesen! Wir wissen es besser, aber wir wissen eben auch, dass es sich bei diesem Lichtspiel nur um ein weiteres anything-goes-Sleaze-Schund-Opus aus dem Hause D'Amato handelt, daher...

    Stattdessen gibt es ein inspiriertes Finale, in dem Em und ihr Reporter-Loverboy ihren wohlverdienten Urlaub auf einer exotischen Insel verbringen, wo das "kaffeebraune Püppchen" (dt. Synchro) zum Spaß an einen extrem polygamen Eingeborenenhäuptling verkauft wird und wir zur Feier des Tages eine Art prä-"Sunshine Reggae"-haftes Musik-und-Tanzvideo als Abspann geschenkt bekommen. Wie üblich überstrahlt die furchtlose Laura Gemser mit ihrem Charme alles, aber diesmal war schon 'ne Menge Strahlarbeit nötig.

    Ach ja, die DVD präsentiert als Betthupferl auch noch eine Doku über den Meister mit dem vertrauenserweckenden Titel "Porno Holocaust", deren Macher offenbar von der Klippschule importiert wurden. Hach, war das schön.
    Geändert von franque (08.11.2017 um 01:50 Uhr) Grund: tipp-ex

  20. #3195
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    Paradise Beach – Groupies inklusive

    Auf dem Konzert flippt sie regelrecht aus, und brüllt, als würde man sie abstechen ^^ Aber diese Energie, die von ihr in jenen Szenen ausgeht, ist der Wahnsinn. Jenny ist total aus dem Häuschen wegen Jason, dem Rockstar, und mich begeisterte Jenny, der Superfan, weil sie aus sich rausgehen kann wie keine zweite. Eine zusätzliche Portion Komik kommt hinzu, weil der beste Freund Ryan neben ihr steht. Er ganz ruhig und wundert sich, während sie abgeht und ihm ins Ohr brüllt *lach* Mich wundert allerdings, das sie ihn mit ihren Armen nicht einmal getroffen hat – aus Versehen natürlich ^^ Nein, ich find sie kein bißchen schräg ^_^ Als hätte die unausstehliche Alexis, Jennys Erzfeindin, jemals auch nur annähernd ihre Klasse erreicht. Diese Energie, welche Jenny in sich trägt und ungeniert nach außen getragen hat, nutzt sie jetzt für ihre Beziehung. Die Kulisse, wo Jenny „Urlaub“ machte und schließlich zur Besinnung kam, sah traumhaft aus. Witzige Komödie mit umwerfender Amanda Bynes.


    8/10

  21. #3196
    Mitglied Avatar von franque
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    Der Scharlatan (Nightmare Alley), USA 1947, Regie: Edmund Goulding

    Tyrone Power hatte Mitte der Vierziger bei Twentieth Century Fox so viel Zugkraft, dass er das Studio zu einigen Projekten bewegen konnte, die nicht seinem bisherigen Helden-Image entsprachen. Angefangen hatte das 1946 mit dem faszinierend exotisch-esoterischen "The Razor's Edge" ("Auf Messers Schneide"), der immerhin mehrere wichtige Oscar-Nominierungen kassierte (Anne Baxter gewann als Nebendarstellerin). Mit demselben Regisseur, dem v.a. durch "Grand Hotel" ("Menschen im Hotel") und diverse amtliche Bette-Davis-Vehikel bekannten Edmund Goulding, folgte ein Jahr später dieser Kultfilm, der gewiss zu den schwärzesten und finstersten aller Film Noirs gezählt werden darf (neben z.B. Joseph L. Mankiewiczs psychopathischem "Somewhere In The Night" oder Edgar G. Ulmers Fatalismus-Studie "Detour").

    Der Schauplatz ist zunächst ein Carnival, jene US-Kombination aus Kirmes und Zirkus, die zuletzt u.a. in "Carnivàle" und "American Horror Story: Freak Show" verewigt wurde. Zuvor war diese besondere Art von Community natürlich in Tod Brownings berühmt-berüchtigten "Freaks" (1932) ausgiebig thematisiert worden; dieses für damalige Verhältnisse schockierende Werk war aber nach Einführung des restriktiven Hays Codes für längere Zeit aus dem Verkehr gezogen worden (und leider bis heute auch gekürzt), das Studio, ausgerechnet die Glamour-Metropole MGM, schämte sich angeblich, es je produziert zu haben.

    Doch zurück zu "NA": Power ist ein Hilfsarbeiter jenes Carnivals und läuft im Wesentlichen in der Gegend rum, um abfällige Kommentare über seine Kollegen, die ländlichen/kleinstädtischen Kunden sowie speziell über den sog. Geek abzugeben, einen offenbar geistig behinderten, aber mindestens völlig entwürdigten, total heruntergekommen armen Teufel, der das Publikum mit einer "Ist er Mensch oder ist er Bestie"-Nummer erschreckt, in der er als Höhepunkt lebenden Hühnern den Kopf abbeißt. Power, der hier mal einen richtigen Bastard gibt, kommentiert dies mit hochgezogener Oberlippe: "Look at that. How can a guy sink so low?" Little does he know.
    Insbesondere hängt Power mit dem angeblichen Medium Madame Zeena (Joan Blondell) ab, deren dem Suff verfallener Ehemann ihr als Faktotum dient, wenn er nicht gerade schwankend die nächste Schnapsflasche schnorrt, sowie mit der superscharfen Assistentin (Coleen Gray) des Kraftmannes, die uns in einem sehr spärlichen Jane-ähnlichen Dschungel-Outfit, lasziv an einer Cola-Flasche nuckelnd, vorgestellt wird.
    Als er von dieser Molly erfährt, dass Madame Zeena und ihr Gatte für ihre Gedankenles-Nummer mit einem ausgefeilten Code arbeiten (allzu helle ist er nämlich auch nicht), beschließt er, diese Loser-Veranstaltung endgültig hinter sich zu lassen. Erst vergiftet er den Säufer mit purem Alkohol, dann lässt er sich als Zeenas neuer Partner ausbilden, stiehlt den Trick, verführt sexy Molly und kehrt dem verhassten Milieu den Rücken zu.

    Mit der gutherzigen, wenn auch naiven Molly im Schlepptau zieht es ihn in die große Stadt (Chicago), wo er von nun an als falscher Mentalist größere Fische abzockt als ein paar zahnlose Dorftrottel. Sehr zu seiner Freude entpuppt sich die neue Klientel aber als beinahe ebenso einfältig, nur weitaus besser betucht; eine coole Psychologin (Helen Walker - hätte schwören können, es war Alexis Smith, aber nein) blamiert sich bei dem Versuch, ihn während einer Gala hochgehen zu lassen.

    Als er entdeckt, dass diese Tonbandaufnahmen der intimsten Geständnisse ihrer Patienten verwahrt, und gleichzeitig eine schwerreiche Familie ihm eine hohe Geldsumme in Aussicht stellt, wenn er mit ihren toten Angehörigen Kontakt aufnimmt, fühlt sich Power wie im siebten Himmel. Aber: Molly bekommt allmählich Skrupel, die Psychologin wird zunehmend ihrem Femme Fatale-Status gerecht, die sinistren Prophezeiungen von Madame Zeenas Tarot-Karten scheinen sich zu bewahrheiten... all goes to shit.


    Von Walker reingelegt, als Scharlatan entlarvt und auf der Flucht vor der Polizei irrt er am Ende wieder durch die Lande, zunächst als Penner, bis er erneut auf einen Carnival stößt, dessen Besitzer allerdings gerade keine abgebrannten Säufer gebrauchen kann, außer natürlich für den einen Job, den niemand, der noch bei Trost ist, je machen würde. Guess what. Es gibt in den letzten Sekunden noch die Andeutung eines halben Happy-Ends, als Molly ebenfalls in dem Carnival auftaucht, aber es wirkt nur wie ein halbherziger Nachgedanke, der wahrscheinlich dem dämlichen Production Code geschuldet war. Denn ansonsten übte sich Edmund Goulding mit diesem feinziselierten Werk in der hohen Kunst des Nihilismus.



    - "Nightmare Alley" war schon im Thread "Die deprimierendsten Filme aller Zeiten" aufgelistet (ohne Beschreibung); vor kurzem habe ich ihn ein zweites Mal gesehen.

    http://www.imdb.com/title/tt0039661/?ref_=tt_rec_tt
    Geändert von franque (12.11.2017 um 18:32 Uhr) Grund: Ergänzung 'als S entlarvt', Tippex

  22. #3197
    Mitglied Avatar von Bücherwurm77
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    Mit Bette Davis hatte ich u.a. "Mord Im Nachtclub" gesehen, wo auch Bogart dabei war...

  23. #3198
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    Wenn das der einzige Film mit Bette Davis ist, den du kennst, sollte dem mal dringend Abhilfe geschaffen werden.

    Die wichtigsten Tipps sind mal:

    Die kleinen Füchse (William Wyler, 1941)
    Alles über Eva/All About Eve (Joseph L. Mankiewicz, 1950)
    Was geschah wirklich mit Baby Jane? (Robert Aldrich, 1962)

    Alles absolute Klassiker von höchster Qualität. Es gibt aber noch zig weitere empfehlenswerte.

  24. #3199
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    "Die Kleinen Füchse" sagt mir was, war da Dan Duryea mit dabei?

    Außerdem kann ich mich noch dunkel an einen Film mit Bette und dem jungen Henry Fonda erinnern, den ich vor vielen Jahren mal gesehen hatte...

  25. #3200
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    Klasse, wie die 4 Ladys eine nach der anderen aus dem Knast geholt werden. Und die ersten 23 Minuten, bis auf die Entführung der Präsidententochter, waren sehr cool und lustig. So stelle ich mir die „Expendables“ vor, auch wenn ich noch keinen Film der Machos gesehen habe: Mission, Action, Sprüche. Nur hier in der sehr viel weiblicheren, vor allem frecheren Variante. Cassandra, Kat, Mei Lin – sie alle sind toll. Doch Mei Lin mag ich von den dreien etwas mehr. Sie ist die Sprengstoffexpertin und jagt gerne Sachen hoch. Eine wahre Meisterin.

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