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Ergebnis 3.601 bis 3.625 von 3629
  1. #3601
    Mitglied Avatar von Filmfreak
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    Otaku

    Ich war immer schon ein Stubenhocker und hab mich seit jeher lieber mit meinen Lieblingssachen als mit Menschen beschäftigt – somit war vorbestimmt, das ich ein Otaku werde *lach* Wenn ich es mir recht überlege, war ich schon ein Otaku, noch bevor ich wußte, was das ist ^^ An dieser Doku liebe ich die Themenvielfalt (Militär, Spiele, Cosplayer, Modellflugzeuge, Dōjinshi, Bondage, Idols) und das sie nicht nur das zeigt, von dem ich Fan bin. Sie zeigt ferner wie Japaner ticken, wie sie verehren und Leidenschaften ausüben. Der fast 3-stündige Film ist eine Offenbarung und begeistert auf ganzer Linie, während man dem Otakismus auf den Grund geht. Als ich sie dazumal zum ersten Mal sah fand ich mich sogleich darin wieder.

    Vorher kannte ich ja nur mich und wie ich mich meinen Sammlungen voller Inbrunst widmete. Plötzlich waren da noch andere und ich war fasziniert und zugleich elektrisiert. Manche wissen bis ins Erwachsenenalter nicht was zu ihnen paßt, seit dem Game Boy, speziell mit Erscheinen von »Resident Evil«, wußte ich, was meinem Leben gefehlt hat. Zu wissen, was man von ganzem Herzen will, das ist für mich Otakismus. Daraus resultiert Glück. Wichtigeres gibt es nicht. Ich nenne dieses Werk eine „filmische Bibel“, alles was man mir hier präsentiert bete ich runter, denn danach wird gestrebt und gelebt. »Otaku« ist die beste Dokumentation überhaupt, und wenn ich sie sehe, fühle ich mich jedes Mal aufs Neue wie Zuhause ^-^


    10/10

  2. #3602
    Mitglied Avatar von franque
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    La Ragazza Che Sapeva Troppo aka The Girl Who Knew Too Much, Italien 1963, Regie: Mario Bava


    Was ursprünglich als komödiantische Hitchcock-Hommage* gedacht war (s. Titel), wurde auf Bavas Intervention hin zum Ursprung eines ganzen, epochalen Genres, nämlich des Giallo. Weniger bekannt als Bavas "Sei Donne Per L'Assassino" ("Blood And Black Lace"/"Blutige Seide"), ist dieses ein Jahr vorher entstandene Werk der wahre Prototyp des (Sub-)Genres, incl. extrem stylisher Inszenierung und etlicher der später zum Standard gehörenden Plot-Komponenten. Das Ergebnis hebt sich damit ganz gewaltig von den damaligen deutschen Edgar-Wallace-Krimis ab, obwohl diese indirekt vermutlich ein gewisser Einfluss waren.

    In seinem letzten Schwarzweiß-Film präsentiert Bava (der auch wieder die Kamera macht) erneut eine traumhaft brillante Optik. Siehe hier natürlich auch den phänomenalen "gothischen" Look seines offiziellen Regie-Debüts "La Maschera Del Demonio" ("Die Stunde, wenn Dracula kommt", 1960), ein ernster Anwärter auf den Titel "schönstphotographierter S/W-Film jemals". Drei Jahre vor "Maschera" machte er schon Kamera und Co-Regie bei dem ebenfalls sehr wiederentdeckenswerten "I Vampiri" ("Der Vampir von Notre Dame", begonnen von Riccardo Freda), der 1957 der erste moderne italienische Horrorfilm überhaupt wurde.** Zwei Pionierleistungen für zutiefst ergiebige Genre der nächsten Jahrzehnte gingen also auf Bavas Konto.

    Ganz ausgesprochen gut gefällt mir in "La Ragazza" auch Leticia Roman, die hier inmitten Bavas Chiaroscuro-Bildkonstruktionen einfach großartig aussieht in ihrem Spagat zwischen "Fräulein in Nöten"-Panik und widerspenstiger Entschlossenheit. Sie erschien leider in nicht allzu viel und das auch nur in den Sixties. Ihr Debüt war das Elvis-Opus "G.I. Blues" (1960, of "Muss i denn zum Städele hinaus" infamy); es folgten u.a. die Titelrolle in dem wenig aufregenden Artur Brauner/Albert Zugsmith/Russ Meyer-Gipfeltreffen "Fanny Hill" (vor vornherein kompromittiert durch deutsches Sittenwächtertum) sowie "Old Surehand" und einige US-Serien-Auftritte, etwa in "Mannix". An ihrer Seite in "La Ragazza": der immer noch drehende Genre-Veteran tausend schöner Exploitation-Stunden John Saxon und die in diesem Jahr verstorbene Valentina Cortese (Truffauts "Die amerikanische Nacht" z.B.). Enthalten sind alle drei genannten Werke des Meisters in der "Macabre Visions"-Box von Arrow. Neben noch so vielem anderen... *wasserimmundzusammenlauf*







    *Die US-Version ("The Evil Eye") enhält noch einige entsprechende Szenen; es sieht dort mehr nach etwas "Charade"-haftem aus, mit Saxon als Mastroianni-Parodie.

    **nach zig Jahrzehnten Horrorverbot in Italien; etwas vage dem Genre Zuzurechnendes gab es dort vorher nur im Stummfilm, etwa den einen LSD-Trip ersetzenden "L'Inferno" nach Dante)
    Geändert von franque (18.11.2019 um 15:48 Uhr)

  3. #3603
    Mitglied Avatar von Filmfreak
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    Manga – The Drawn Japan

    Eine Trauerfeier für Toru Rikiishi (eine Manga-Figur, die im Boxring gewann und neben dem Ring starb) auf die Beine zu stellen und an der unzählige Leute – Erwachsene wie Kinder – teilnehmen, ist total cool. Sowas wie dieses Ereignis im Jahre 1970 gibt es heute sicher nicht mehr. Es wäre nicht meine Serie und ganz sicher wäre es der falsche Charakter, doch lasse ich mich gerne mitreißen und selbst mich hat das bewegt. In dieser Doku dreht sich alles um Manga und nur darum. Man geht immer so vor, das ein Thema angestoßen wird – wie z.B. Essen, Frauen oder Jugend – welches dann mit Manga verknüpft wird. Dabei kommen u.a. Mangakas zu Wort und der Blick hinter die Kulissen der Manga- und Animeszene war ebenfalls sehr interessant. Negativ wäre, das sie nur an der Oberfläche kratzt. Sie ist mit 64 Minuten viel zu kurz, aber ganz gut und wissenswert. Besonderes Prunkstück dieser Dokumentation war definitiv das Archivmaterial, welches nicht nur die Trauerfeier zeigte, sondern auch Osamu Tezuka bei der Arbeit. Schade, das es die Lady’s Comics nicht bei uns gibt. Echt schade.

  4. #3604
    Mitglied Avatar von Filmfreak
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    Golden Winter

    Mir sagte sofort die weihnachtlich-verspielte Musik zu, die mich im Hauptmenü begrüßte, und sowieso die 5 Welpen im Film, die mit ihrer Mutter in einem Haus zurückgelassen werden, welches zwangsversteigert wird. Es sind im Grunde immer dieselben Zutaten, die ich in Hundefilmen oft zu sehen kriege: Eine Familie, zwei Gauner und Hunde, die sich was einfallen lassen, wie man den frechen Dieben das Handwerk legt. Fand das auch hier toll, nur die Jugendbande, allen voran Anführer Jimmy, zum Teil auch Oliver, waren überhaupt nicht mein Fall.

  5. #3605
    Mitglied Avatar von Filmfreak
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    Die Dackel sind los (Wiener Dog Nationals)

    Bridget mochte ich gleich, sie ist so cool und energiegeladen und der neue Hund der Familie, Dackel Shelly, steht ihr in nichts nach *lach* Familie Jack adoptiert Shelly und entdeckt ihr Talent, was Ms. Merryweather gar nicht paßt. Denn Shelly ist ein Nachkomme von Lightning, dem 6-fachen Gewinner der Dackel-Meisterschaften und ehemals schnellsten Dackel der Welt. Auch wenn ihr Auftreten witzig ist, mit Ms. Merryweather ist nicht zu spaßen. Schnell fiel mir auf, das nicht nur ich jemanden mag: Phil mag Melanie, Teresa mag Danny, Handshake mag Shelly, Ms. Merryweather mag Regeln, und Dirk, der komische Vogel, mag sein patentiertes Muskelspray *lach* Wirklich schön – eine vergnügliche und tierisch gute Komödie.


    7/10

  6. #3606
    Mitglied Avatar von Filmfreak
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    Sicario 2

    Einfach bombastisch die unheimliche Musik und das bereits zu Beginn. Hat mich richtig gefangen genommen. Agent Gravers Unterredung mit den hochrangigen Herrschaften war super, auch das er keine Skrupel hatte. Isabels erster Auftritt fand ich super und ihre rechte hat sie gekonnt eingesetzt *lach* Was es mit diesem Jungen auf sich hatte, wollte ich wissen, denn das superbe wurde ständig wegen dem unterbrochen. Ich konnte mir nicht erklären, wie der in die Geschichte reinpassen soll und fand den kleinen Möchtegern-Schmuggler nur nervig.

    Als Alejandro erschossen und Isabel ihm weggenommen wird, da spürte ich es überdeutlich, hier bricht der Film nicht nur ein, er wurde sogar schlecht. Ich konnte es nicht fassen, ein guter Thriller will schlecht sein. Und damit war ich komplett raus. Meine Gedanken kreisten bloß noch um Isabel und ob Alejandro sie wieder zurückholt. Immerzu wollte ich wissen, was er jetzt unternimmt, sie war wichtiger als er, Graver oder deren Beweggründe. Nicht mal das Ende konnte was dran ändern, das ich das Interesse verloren hatte. Der Schock saß zu tief.

  7. #3607
    Mitglied Avatar von Shima
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    Border (2018/Schweden)

    Der Film wird grösstenteils gehypt im Netz, leider kann ich das nur bedingt nachvollziehen...

    Spoiler folgen!

    Die Geschichte beginnt mit einer Frau die eine besondere Fähigkeit hat: ihr Geruchsinn.
    Der verrät ihr u.a. die Gefühle ihrer Mitmenschen - was sich immer wieder als hilfreich bei ihrer Arbeit als Zollbeamtin erweist.

    Eines Tages kommt man dadurch sogar einem Fall von Kinderpornographie auf die Spur und die Dame wird von der Polizei engagiert um mit ihrem Geruchssinn die übrigen Täter ausfindig zu machen.

    Parallel erfährt man noch einiges aus ihrem privaten Leben, da sie optisch/körperlich eher entstellt wirkt hatte sie es nie leicht im Leben und fühlte sich deplaziert in der Gesellschaft, ihr Lebensgefährte ist kein sympathischer Mensch und nimmt sie nicht ernst... Akzeptanz findet sie erst in einem mysteriösen Mann der ähnlich anders aussieht und ein noch übleres Leben (einschließlich Missbrauch) hatte.

    Während die Ermittlungen wegen der Pornographie laufen kommen sich diese Beiden näher und haben u.a. hemmungslosen Sex - in dieser Szene wird deutlich das beide unabhängig von ihrem äußerlich wirkenden Geschlecht körperlich anders aufgebaut sind (Sie ist mit einem ... ausgestattet, er mit einer...).

    Die Beiden scheinen ein perfektes Paar zu sein das sich völlig verstanden und neu entdeckt fühlen kann - und sie entpuppen sich als Trolle, was manche Besonderheit ihrer Selbst erklärt.

    Allerdings stellt sich bald heraus das Er der "Lieferant" für den Kinderpornographie-Ring ist.

    Er hat die Fähigkeit so etwas wie "Wechselbälger" zu gebären (im Film werden diese als unfertige nichts spürende, Babys ähnelnde, aber bald sterbende Lebewesen bezeichnet) welche er mit "echten" Menschenbabys tauscht. Das Wechselbalg stirbt immer kurz darauf bei der Menschenfamilie so das keiner bemerkt das das eigene Kind gestohlen wurde und die gestohlenen Menschenkinder sind dann längst verkauft ...
    Er rechtfertigt es damit das er sein Leben lang schlecht behandelt wurde bzw. Menschen ohnehin alle schlecht sind und es nicht anders verdienen.

    Sie will es anfangs nicht wahrhaben was er tut, liefert ihn aber später doch der Polizei aus obwohl sie den Menschen auch nur noch zwiespältig gegenüber steht - spätestens als sie erfährt das sie unter dubiosen Umständen adoptiert wurde da ihre Troll-Eltern in einer Anstalt nach Experimenten? gestorben sind.
    Am Ende kann er entkommen und sie zieht alleine ihr gemeinsames Troll-Baby auf...

    Was soll ich sagen, ich habe Verständnis für eine Geschichte die mir vermitteln will wie Menschen die von der Gesellschaft ausgegrenzt werden leiden, das sie dadurch vielleicht auch im Zwiespalt geraten und möglicherweise aus der Opferrolle ausbrechen und selbst auf Abwege geraten. Ich glaube auch zu erkennen das man hier geschlechtsbezogene Themen unterbringen und u.a. für mehr Offenheit werben wollte...was ich leider gar nicht nachvollziehen kann wie man ausgerechnet mit Kinderpornographie eine missverstandene Figur klischeehaft dann doch wieder belastet.
    Was auch immer man vermitteln wollte, spätestens ab dem Punkt war das für mich alles dahin.

    Was ich dem Film zugesteht kann sind interessante Ansätze, Figuren die in keinster Weise schön wirken in den Mittelpunkt zu setzen, das Spiel mit den Geschlechtern und als reine düstere Erzählung einer Fantasiefigur...rückblickend aber kein Film für mich den ich hätte sehen müssen.

    "...I should have known...In this life, there's no such thing as good fortune. Not for me."
    "Ellin's Solhwa" (Manhwa by Cibeles)

  8. #3608
    Mitglied Avatar von Filmfreak
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    Wacko

    Inspektor Harbinger ist ne (verdammt) coole Socke, die kaputte Art gefällt total, ebenso wie seine Besessenheit, erfundenen Geschichten und wenn er Wörter durcheinander bringt. Der war schon toll. Doch Dr. Denton stiehlt ihm fast die Schau, dabei hat der nur einen Kurzauftritt. Jeder Satz aus seinem Munde ist urkomisch und vier davon werde ich wohl nie wieder vergessen können ^^ Ständig passiert durchgeknalltes Zeug, manchmal sogar gleichzeitig, in derselben Szene. Jene Parodien waren jetzt nicht meine Highlights, denn alle blödeln nur so rum, wirklich lachen konnte ich hauptsächlich beim abgewrackten Harbinger sowie beim Psychoanalytiker Denton. Der Unterhaltungswert der 80er-Jahre Filmparodie ist dennoch hoch.

  9. #3609
    Mitglied Avatar von Mio Meier Foster
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    Der Leuchtturm (USA, 2019)

    (in gut sortierten Münzkinos zu finden)

    Einer der besten (aktuellen) Filme den ich die letzten Jahre gesehen habe. Im klassischen Stil eines 2-Personen Kammerspiels gehalten (+ Meerjungfrau), driften die beiden Protagonisten, bedingt durch Einsamkeit und Fusel, immer mehr in den Wahn ab. Die Grenze zwischen Wirklichkeit und Einbildung verschwimmt und endet schließlich in einem bitterbösen Finale.
    Vor allem Willem Dafoe als Mischung aus Captain Ahab und Klabautermann weiss zu überzeugen. Als Schauplatz sorgt eine einsame Insel an der Atlantikküste für das nötige Ambiente.
    Das Ende wird in bester Tradition einer Gothic Novel offen gelassen.


  10. #3610
    Mitglied Avatar von Dekaranger
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    Ich schaue nur selten Filme und wenn dann auch noch nur selten bis zum Ende, da sie mich sehr oft langweilen. Aber Vertigo - Aus dem Reich der Toten, wow was für ein Film. Und die beiden Darsteller sind auch der Wahnsinn. Läuft gerade auf den dritten Programmen seit Weihnachten. Ich mag so ruhige Filme ja und dann auch noch mit so einem Spannungsbogen. Das Ende ist besonders fies.
    Soll einer der besten Filme aller Zeiten sein. Hmm also ist auf jeden Fall sehr spannend, wenn man ihn zum ersten Mal sieht.
    Tokusō Sentai Dekarenjā - Investigation Squadron Detective Ranger - S.W.A.T. Mode

  11. #3611
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    Den neuen Joker-Film. Würde ihm ne solide 9/10 geben, die Atmosphäre und der Plot sind einfach genial.

  12. #3612
    Mitglied Avatar von PhoneBone
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    Wurde heute für 11 Oscars nominiert. Verdient würd' ich sagen!

  13. #3613
    Mitglied Avatar von Filmfreak
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    The Edge of Seventeen – Das Jahr der Entscheidung

    Auch wenn sie es anders sieht, und das tut sie, Nadine hat eine unglaubliche Energie. Sie zweifelt an sich, mag sich selbst nicht und ist doch ein Powergirl, also ich finde sie großartig (das Bad sieht aus, ihr Zimmer gleicht einem Schlachtfeld). Deshalb ist meine Lieblingsszene die, wo sie und ihre beste Freundin Krista allein zu Hause sind, Alkohol trinken und Unsinn machen – bei diesen Szenen geht mir das Herz auf, zumal der richtige Song dazu gespielt wurde. Klasse. Aber wieso schielt Nadine dauernd zu einem anderen Jungen rüber, wenn sie doch Erwin hatte? Beide sind voll die Nerds. Den Lehrer fand ich super und sowieso deren gutes Verhältnis, als wäre er ein Vertrauenslehrer, so einen hätte ich gern haben wollen – einer, der unterstützt und nicht bei jeder Gelegenheit abwatscht. Herzergreifend Nadines beschwerlicher Weg (bis hin zur Erleuchtung). Mädchen haben’s genauso schwer. Wußt ich’s doch ^^

  14. #3614
    Mitglied Avatar von joe ker
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    The Hidden I+II

    Lange war es her, aber gerade wegen Kyle "Agent Cooper" MacLachlan und einem überdrehtem Plot blieb mir The Hidden in Erinnerung.
    Teil eins fliegt einem dann auch nur so um die Ohren, eine Tour de Force mit leicht ironischem Unterton. Und es war auch ein Kind seiner Zeit, heute würden sich alle über Filmfehler oder unlogischem Verhalten der Charaktere echauffieren. Gerade am Ende darf MacLachlan einfach mal nen Flammenwerfer aufs Opfer halten und alle schauen zu, das ist schon extrem an der Realität vorbei. Wer sich daran nicht stört und Spaß ma 80er Jahre Action Kino hat, dem sollte The Hidden schon geläufig sein.

    Ganz anders Teil II. Himmel was für ein Schrott, für mich einer der schlechtesten Filme aller Zeiten. Normalerweise lufen Fortsetzungen ja nach dem Motto Höher, Schneller, Weiter. Hier hat man das Gegenteil probiert und aus dem Action-Kracher eine Liebesschmozette mit pseudowissenschaftlichem Geschwafel gemacht. Der Film kommt zu keiner Zeit in Fahrt, nicht mal in den letzen 20min. War der Spaß an Teil eins vor allem auf den unterschiedlichen Personen die durchdrehen festgemacht, gibts in Teil zwei so was gar nicht mehr. Es geht um den Parasiten selbst und das ist auch der große Haken. Teil eins erklärt nicht viel, nur das notwendigste und bietet danach einfach Spaß. Teil zwei ist das Gegenteil, selten war ich versuche den schnellen Vorlauf zu drücken wie bei deisem Schund.
    Schade, so schnell kann man eine eigentlich interessante Franchise an die Wand fahren.

    Gibt es inzwischen auch als Mediabook unter dem Titel The Hidden. Teil zwei ist da zwar auch darauf, aber im Ernst , selbst ich hätte den nicht auf dem Cover erwähnt
    Geändert von joe ker (31.01.2020 um 15:02 Uhr)
    "If you can't dazzle them with brilliance, baffle them with bullshit." W.C.Fields

  15. #3615
    Mitglied Avatar von franque
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    Ich habe auch eine Doppel-DVD mit beiden, den zweiten aber bislang noch vermieden. Aber der erste ist wirklich für US-Genre-Kram der damaligen Ära ziemlich gut.

  16. #3616
    Mitglied Avatar von Filmfreak
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    RoboCop (Kinofassung & Director’s Cut)

    Ich war über alle Maßen enttäuscht, das aus dem DC nicht mehr rausgeholt wurde. Obwohl er mehr Blut zeigte und expliziter war, hätte es von mir aus gerne noch gewalttätiger und blutiger sein können. Wenn ich das früher gewußt hätte, dann hätte ich nur eine Version geschaut, denn »RoboCop« ein weiteres Mal zu schauen ist kein Vergnügen. Bob Morton wird in den Featurettes als rücksichtsloser Yuppie hingestellt – dem widerspreche ich entschieden, keinmal sah ich ihn auf diese Weise. Ich empfand ihn als den gemäßigteren unter den extremen und richtig sympathisch, vergleicht man ihn mit Dick, der ein wirkliches Ar***loch war. Ich bin davon überzeugt, das Bob sein Tun in Frage gestellt hätte, hätte er weitergelebt. In meinen Game Boy-Anfängen gehörte ein Spiel dazu: »RoboCop« ^^ Es war nicht das beste Game, aber es war solide und fordernd. Und so könnte man den Film auch beschreiben.
    Geändert von Filmfreak (14.02.2020 um 10:18 Uhr)

  17. #3617
    Junior Mitglied Avatar von Pinkamena
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    Ich habe mir zuletzt die " Geschichten aus der Gruft " Trilogy angesehen. ( die 3 Filme die während und nach der Serie rausgekommen sind meine ich, obwohl ich die 2 ganz alten auch gesehen habe )

    Der erste Film " Ritter der Dämonen " war ziemlich gut, die Gore und Special Effeckte sahen echt ecklig aus und der Humor in dem Film war auch stellenweise gut. Anstatt eine Kurzgeschichte zu haben, in dem, wnen es den mal aktion gibt, sie eher am schluss passiert als eine Art Wendung, so hat dieser Film nun endlich mal richtige Kämpfe und mehrmalige Konfrontationen der guten und bösen seite.

    Auch wenn der Film dafür nicht ganz den Stil und Sinn der Folgen entspricht, so war ich doch gut unterhalten. Es ist halt keine Kurzgeschichte mit einer Wendung am Ende, sondern ein gänzlicher Spielfilm.
    Ich fand ihn gut. Und Jada Pinkett Smith spielt in dem Film mit, die in der Serie " Gotham " den Charackter " Fish Mooney " gespielt hat.

    Der zweite Film " Bordello of Blood " hat mich ebenfalls auf gleiche weise unterhalten, er war eklig und stellenweise schön verrückt. Das Ende hab ich jetzt nicht so ganz verstanden, aber wenigstens konnte der Gruftwächter darüber ein paar Witze reissen.

    Der dritte und derzeit letzte Film " Ritual " war okay. Nicht mehr und nicht weniger. Die einzige wirkliche Goreszene war gleich am Anfang schon und danach sind die meisten anderen Dinge nur Halluzinationen, mit nicht ganz so toller CGI Technik. Der Film war ruhiger und abgesehen von der anfangsszene, recht harmlos im Vergleich zu vielen anderen Geschichten aus der Gruft Sachen. Das Ende war auch recht harmlos und unspektakulär.
    Trotzdem war ich während des Films gespannt.
    Er ist definitiv der schlechtere der Trilogie, da es weder ein klasse ende gibt noch viel sehenswertes zwischendurch. Auch finde ich es seltsam das es anscheinend eine Art Monsterkostüm für den Haupt Antagonisten gab, das aber nur in einer sehr kurzen Halluzinations Szene vorkam. Entweder ist mein Film geschnitten oder sie haben die ganze Makeup Arbeit wirklich nur für ein paar Sekunden Film gemacht.

  18. #3618
    Mitglied Avatar von joe ker
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    Sie mal einer an, hab gar nicht mitbekommen das es zur Tales of the Crypt Reihe noch nen dritten Film gab. Scheinbar ist der aber eher zu vernachlässigen, fand Bordello schon nicht mehr so schwungvoll wie Ritter der Dämonen.
    "If you can't dazzle them with brilliance, baffle them with bullshit." W.C.Fields

  19. #3619
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    Die Stunde des Jägers


    Die ganze Zeit über während des Fährtenlesens, der Hetzjagd und sonstiger Action, dachte ich unentwegt an ein Spiel: Metal Gear Solid. Solid Snake besitzt dieselben Fähigkeiten wie Aaron Hallam: Unbemerkt eindringen, Zielperson ausschalten, unentdeckt verschwinden. Tarnung, Überlebenstechniken, Fallenstellen und Töten im Nahkampf, wie in »Metal Gear Solid 3«. Genau das hat mir hier auf gleiche Weise mehr als zugesagt, zudem lieben sowohl sein Ausbilder L.T. Bonham als auch Aaron Tiere und würden ihnen jederzeit Vorzug vor den Menschen geben – was ich durchaus verstehen kann. Ich mochte Hallams Beziehung zu Loretta. Nachdem ich die beiden zusammen sah und wie er der kleinen, gelehrigen Loretta beibringt, Spiren zu lesen, bin ich nach dessen Ableben der Meinung, das Hallam nicht wirklich tot ist, etwas von ihm lebt in Loretta weiter – er hat was hinterlassen, wenn auch nicht viel.

    Spitzenmäßig, der Johnny Cash-Song, mit dem der Abspann eingeläutet wird.
    Geändert von Filmfreak (18.03.2020 um 12:53 Uhr)

  20. #3620
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    Mandy

    Was feiere ich diesen Streifen gerade! OK, wenn ich so an meinen Freundeskreis denke würden etwa 98% der Leute den Streifen als vollkommen kranken Schrott bezeichnen und in die Tonne kloppen.

    Aber hey, ich bin manchmal in der Stimmung für sowas und heute hat das gerade perfekt gepasst. Dazu muss man aber auch sagen, dass ich ein Cage-Fan der ersten Stunde bin. Wer mit ihm und seinem - ich sag mal markanten - Schauspiel nix anfangen kann, oder nur The Rock und Con Air gut fand, der soll es am besten gleich lassen. Für mich war diese irre Tour de Force, irgendwo zwischen Jodorowsky, Barker und Lynch ein absolut faszinierendes Meisterstück. Wer Streifen mit psychedelischem Ansatz und beinahe schon quälend langsamer Inszenierung nix abgewinnen kann, wer sich von enormer Brutalität abgestoßen fühlt (auch wenn sie überspitzt unrealistisch in Szene gesetzt wird), oder wen es stört, wenn Cage in seinem wahnwitzigen Overacting schwelgt und alle Grenzen sprengt (hier noch deutlich ausgeprägter als sonst) und wer sich dann noch an kunstvoll eingesetztem Farbenspiel aufhängt der hat gänzlich verloren. Also an all jene, die sich hier angesprochen fühlten: LASST DIE FINGER WEG!

    Alle anderen: Öffnet Euren Geist für zwei Stunden (ob mit oder ohne Nachhilfe ) und lasst Euch von Regisseur Panos Cosmatos (dessen Paps gänzlich andere Filme produzierte, die ich nicht weniger verehre) auf einen Trip mitnehmen, den Ihr so schnell nicht vergessen werdet!

    9-9,5/10

    PS: Demnächst gebe ich mir seine Variation von Lovecrafts "Farbe aus dem All" und nach dem heutigen Abend bin ich ECHT gespannt, was mich da erwartet!

    VG, God_W.

  21. #3621
    Mitglied Avatar von joe ker
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    Den hab ich ja hier auch noch liegen, war ein Tipp vom Forumsfilmexperten franque.
    Ich steh ja auf so Zeug im filmischen Sektor, auch wenn ich Mandy noch nicht geschaut habe. Wenn dir diese Richtung zusagt werf mal einen Blick auf die Werke von Cattet und Forzani (Amer, etc.). Ein weiterer Tipp war The wild Boys, welcher auch sehr interessant klingt, aber da hab ich noch nicht zugeschlagen.
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  22. #3622
    Mitglied Avatar von God_W.
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    Danke für die Tipps! Hab ich mir mal auf den Zettel gesetzt.

  23. #3623
    Mitglied Avatar von Simulacrum
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    Neu im Heimkino: „White Snake – Die Legende der weißen Schlange“ - Opulente asiatische Dämonenwelt

    https://www.deutschlandfunkkultur.de...icle_id=477545

    Edit: Den Trickfilm gibt es wohl doch nur als Kaufvideo
    Geändert von Simulacrum (28.05.2020 um 19:20 Uhr)


  24. #3624
    Mitglied Avatar von franque
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    Der andere Liebhaber (L'Amant Double), Frankreich/Belgien 2017, Regie: François Ozon


    Ozon ist ja nichts, wenn nicht vielseitig, dennoch auch in verschiedenen Genres an anglophonen Stoffen interessiert, die er relativ frei bearbeitet. "Frantz" letztens war ein Lubitsch-Remake (in s/w und zu ca. 2/3 auf Deutsch, stilistisch dabei "klassisch"), der kurz danach entstandene "Amant Double" basiert auf einem Roman von Joyce Carol Oates und gehört grob zum Erotiktthriller, ist aber natürlich viel zu eigenwillig und surreal, um als typischer Genre-Beitrag durchzugehen.

    Die junge Chloé (Marine Vacth aus Ozons ebenfalls exzellentem "Jung & schön") leidet an rätselhaften Unterleibsschmerzen. Ihre Gynäkologin rät ihr zu einer Psychotherapie. Alsbald trifft sie auf einen sehr sorgsamen und verständnisvollen Psychologen namens Paul (Jérémy Renier von den Dardenne-Brüdern und Ozons völlig brillant-subversivem "Les Amants Criminels"), in den sie sich prompt verliebt und umgekehrt. Aber auch nachdem die beiden zusammengezogen sind, hören Chloés Beschwerden nicht auf. Als sie auf der Straße zufällig Paul sieht (zu sehen glaubt), wird sie zudem argwöhnisch und eifersüchtig. Wie sich herausstellt, ist der am-falschen-Platz-Paul dessen Zwillingsbruder Louis, ebenfalls Psychiater, allerdings leider nicht ansatzweise so nett wie der erste Bruder, sondern offenbar ein richtiges, Frauen-wie-Scheiße-behandelndes Miststück. Zudem scheinen beide Brüder eine merkwürdige Verbindung zu einer gewissen Sandra Schenker zu haben, die nach einem missglückten Selbstmordversuch unter Obhut ihrer Mutter (Jacqueline Bisset, in Tradition der Ozon'schen französischen Engländerinnen wie Charlotte Rampling oder Kristin Scott Thomas) dahinvegetiert. Um es kurz zu machen, es ist NICHTS wie es scheint...

    Das Doppelgänger-Motiv im Film ist fast so alt wie das Kino selbst und von Anfang an ausgiebig eingesetzt. Zwei der frühesten narrativen spielfilmlangen Filme überhaupt sind die deutschen "Der Student von Prag" sowie "Der Andere" mit Bühnenstar Albert Bassermann (beides 1913/14); in der Weimarer Republik folgte ein paar Jahre später der Schizophrenie/Irrenhaus-Meilenstein "Das Cabinet des Dr. Caligari", der Inbegriff des filmischen Expressionismus; zu der Relation zwischen diesen Filmen und dem bekanntlich wildbewegten zeitgeschichtlichen Hintergrund siehe das Standardwerk von Lotte Eisner mit dem zutiefst passenden Titel "Die dämonische Leinwand". In Hollywood kommt kurz danach die erste bedeutende Verfilmung von "Dr. Jekyll & Mr. Hyde" mit John Barrymore, fast gleichzeitig gab es auch hier eine freiere deutsche Bearbeitung, "Der Januskopf" von F.W. Murnau mit Conrad Veidt, die leider als verschollen gilt. Unzählige andere Doppelgänger/Schizo/Dissoziativstörungs/Böser Zwillings-etc.-Filme folgten bis heute; auch in den letzten Jahren gab es ja weiterhin zig, zig Beispiele.

    François Ozon fährt in seinem Film nun wirklich alle Geschütze auf, um den Zuschauer an der Realität der Bildoberfläche zweifeln zu lassen, dagegen war Scorseses sehr caligariesker "Shutter Island" noch gar nix: Glasscheiben, Spiegel natürlich allerorts, gerne auch zersprungene, sonstig verzerrt reflektierende Oberflächen, enigmatische Ultraschall-Aufnahmen, Doppelbelichtungen, tatsächlich Split Screen wie bei De Palma in seinen ungeniertesten Zeiten, bis hin zu einer horrorfilmartigen Eskalation auf der Krankenbahre mit verzerrter Kameraperspektive wie in John Frankenheimers "Seconds" ("Der Mann, der zweimal lebte", schon wieder ein Dopplungsfilm). Erinnerungen werden auch wach an alles Mögliche von drei Polanskis ("Ekel", "Rosemarys Baby" und "Der Mieter"), über Buñuel und Argento bis hin zu De Palmas "Sisters" ("Die Schwestern des Bösen") und selbstverständlich Cronenbergs "Dead Ringers" ("Die Unzertrennlichen") in dieser Kunstfilmvariante des geistesgestörten Siebziger-Exploitationfilms. You've Got Foetus On Your Breath, so hieß mal eine (Ein-Mann-)Band der frühen Achtziger...
    Geändert von franque (05.06.2020 um 19:05 Uhr) Grund: Doppelbelichtungen

  25. #3625
    Mitglied Avatar von OK Boomer
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    Jetzt habe ich mich gerade gefragt ob der attraktive Monsieur Ozon mit einer seiner Leinwand-Schönheiten liiert ist oder war, und siehe da, lt. frz. Wiki-Eintrag ist er schwul. Wusste ich nicht. Noch etwas, was ihn mit dem anderen großen europäischen, noch lebenden Frauen-Regisseur Almodóvar verbindet.

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